Die Gesichter hinter den UCI World Championships 2020 in Leogang

Am 4. bis 6. September 2020 ist es wieder soweit! Die Weltmeisterschaft im Downhill kommt zurück nach Leogang. Aber wer steckt eigentlich dahinter, wer sind die Organisatoren und Gesichter hinter dem WM-Projekt?

Viele kennen die Namen der Ahtleten, die sich bei den World Cups & World Championships wie todesmutige Krieger auf die härtesten Lines der Welt begeben. Ihr Ziel: Die weltbesten Zeiten in einem Kampf der Giganten! Wenn ich jedoch im heimischen Bikepark in die Runde frage, ob sie wissen wer Kornel Grundner, Marco Pointner und Leo Bauernberger ist, erhalte ich meist nicht mehr als ein Schulterzucken und Blicke voll bespickt mit Fragezeichen. Und das ist eigentlich sehr traurig! Sie sind nämlich die Gesichter hinter der UCI Veranstaltungsorganisation in Leogang und gehören mit zu den aktivesten Förderern des Downhill-Elite-Sports in Europa.

In der Jochen-Schweizer-Arena in München trafen wir das österreische Power-Trio, um neben Fragen zur WM 2020 auch einmal ganz persönlich zu werden.

Gibt es schon Informationen zum genauen Programm der UCI Mountainbike World Championships (UCI MTB WC) 2020?
Marco: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren! Es wird ein rundes WM-Wochenende sein mit Musikacts, Parties, Expo und mehr. Am Samstag wird die Downhill Qualifikation und am Sonntag dann das Finale stattfinden. Das WM-Wochenende (4.-6.09.2020) sollte sich jeder schon Mal im Kalender rot markieren. An einem weiteren Highlight arbeiten wir aktuell noch aber das dürfen wir noch nicht verraten.

Inzwischen ist Leogang zum zweiten Mal Austragungsort der Downhill-Weltmeisterschaft – wie kam es beim ersten Mal dazu und wie wird man zum Austragungsort einer WM?
Kornel: Seit 2010 ist Saalfelden Leogang Austragungsort des UCI MTB Downhill Weltcups. 2012 fanden im Epic Bikepark Leogang bereits die UCI-Mountainbike-Weltmeisterschaften in mehreren Disziplinen statt. 2013 und 2014 folgten die Weltmeisterschaften im Four Cross. 2020 kehrt die Downhill-Weltmeisterschaft zum zweiten Mal nach Saalfelden Leogang zurück – hierfür sind wir sehr stolz. Um eine WM austragen zu dürfen muss man sich bewerben. Nach acht Jahren wieder eine WM austragen zu dürfen, bestätigt, dass wir nicht nur spannende Rennen durchführen und eine gute Infrastruktur bieten, sondern auch das gesamte Team perfekt zusammenarbeitet. Außerdem können wir auf einen großen Erfahrungsschatz als Veranstalter zurückgreifen und haben gezeigt, dass wir ein zuverlässiger Partner sind.

Neben Marco seht Ihr (Kornel und Leo) jetzt nicht unbedingt aus wie Downhillfahrer. Allerdings irre ich mich auch gerne. Habt Ihr schon einmal auf einem Downhillrad Platz genommen oder fahrt selbst?

Bild zeigt v.l.n.r. Marco Pointner (GF Saalfelden Leogang Touristik), Kornel Grundner (GF Leoganger Bergbahnen) und Leo Bauernberger (GF SalzburgerLand Touristik)

Kornel: Ja natürlich, aber leider zu wenig – ich bin gerne mit dem Bike unterwegs und teste die Strecken im Bikepark Leogang auch selbst und jährlich sind wir auch in anderen Bikeparks unterwegs – in diesem Jahr z.B. in Whistler – war wirklich super.

Leo: Downhill-Bike habe ich tatsächlich noch nicht getestet. Aber ich liebe das Radfahren, fühle mich auf dem Rennrad wie auf dem Mountainbike gleichermaßen sehr wohl. Es gibt nichts schöneres, als mit dem Rad in unserer wunderbaren Salzburger Bergwelt unterwegs zu sein.

Nicht zuletzt war ich auch schon bei den jährlichen Weltcup-Events in Saalfelden Leogang zu Gast und kenne den Weltklasse-Bikepark hier sehr gut.

Bei einem internationalen Event wie diesem, ist Organisation das A und O. Mit welchem Vorlauf beginnt die Veranstaltungsplanung, wie viele Personen arbeiten an so einem Projekt und wie wuppt man so ein Event neben dem normalen Tagesgeschäft.
Kornel: Eine WM ist ein Projekt mit ca. zwei Jahren Planungszeit. Momentan laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Wir haben ein 25-köpfiges Bereichsleiterteam und vor Ort mehr als 170 freiwillige Helfer. Ohne den großartigen Einsatz der Organisatoren und Helfer wäre eine solche Großveranstaltung nicht möglich.

Was bedeutet dieses Projekt für Euch persönlich?
Marco: Die Augen der internationalen Mountainbikeszene werden mit der Downhill-WM wieder auf uns gerichtet sein. So können wir einmal mehr unseren Status als Bike-Destination unterstreichen. Mit der Unterstützung von Bund, Land, Gemeinde und Grundbesitzern werden wir alles daransetzen, wieder eine unvergessliche WM zu veranstalten.

Leo: Die Weltmeisterschaft ist die Fortsetzung einer unglaublichen Erfolgsgeschichte im österreichischen Radsport. Bereits zum vierten Mal in diesem noch jungen Jahrhundert sind wir im SalzburgerLand Gastgeber eines großen internationalen Rad-Events, das macht mich sehr stolz. (Anm.: Mountainbike-WM 2002 in Kaprun, Straßenrad-WM 2006 in Salzburg sowie die Mountainbike-WM 2012 und nun erneut 2020 in Saalfelden Leogang).

Wird – die, für den World-Championships bekannte Line – vor Beginn des Qualifikationen-Rennen noch einmal umgebaut?
Kornel: Die WM-Strecke „Speedster“ wird bei der WM 2020 mit einigen zusätzlichen Adaptionen glänzen. Mit welchen Neuheiten wir aufwarten bleibt aber vorerst noch ein Geheimnis. 😉


Wie die Strecke zum World-Cup bebaut war, sehr Ihr in Valis Winning Run UCI World Cup 2019

Was sind Eure persönlichen Highlights in Anbetracht auf die UCI MTB WC und worauf freut Ihr Euch besonders?
Kornel: Natürlich auf die besondere Stimmung, begeisterte Athleten und ein gut gelauntes Publikum. Es ist immer wieder schön am Finaltag die strahlenden Gesichter zu sehen von Rennläufen, Zusehern und meinem Team. Wir wollen diese WM speziell auch für die Zuschauer zu einem einzigartigen Erlebnis machen und mit einigen Highlights aufwarten. Und mit Vali Höll haben wir eine heimische Fahrerin, welche mit Sicherheit um die Medaillen ganz vorne mitfährt – die Stimmung wird sicher brodeln!

Leo: Ich freue mich natürlich auf die spannenden Rennen mit vielen tausenden internationalen Besuchern. Die WM in Saalfelden Leogang wird ein Radfest der Extraklasse, diese Region lebt den Mountainbike-Sport wie keine andere in Österreich. Die Fans können sich wirklich freuen auf so viele herzliche Gastgeberinnen und Gastgeber, die voll hinter dem Sport stehen und der Weltmeisterschaft eine ganz besondere Atmosphäre verleihen werden.

Gibt es Tipps, die Ihr unseren Lesern in Hinblick auf einen Besuch der UCI MTB WC mitgeben könnt?
Marco: Kauft euch ein Ticket für die Bergbahn und fahrt mit dieser bis zur Mittelstation. Hier befindet sich der Start. Danach führt ein Weg direkt neben der WM Strecke runter bis ins Tal. An der Strecke befinden sich Hotspots mit guter Musik, Getränken und Snacks. Wenn dann die letzten Athleten an der Reihe sind sollte man aber wieder im Zielbereich sein denn diese tolle Stimmung möchte man nicht verpassen – wenn die Schnellsten der Schnellsten ins Ziel kommen. Neben der Downhill Action wird es auch Sideevents geben, Parties und eine große Expo Area, wo man den Mechanikern über die Schulter schauen und auch Produkte testen kann. Wir bieten eine ausgezeichnete Hotellerie rund um den Bikepark Leogang die nach der ganzen Action zum Relaxen einlädt.

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Mit wie vielen Besuchern rechnet Ihr?
Kornel: Beim Weltcup im Juni 2019 waren es 25.000 Besucher. Diesen Rekord gilt es zu brechen.

Wenn man Euch zuhört, spürt man diese hundertprozentige und mit Power bepackte Hands-On-Mentalität. Welche Projekte stehen in Bezug auf den Radsporttourismus und Ausbau der Region als nächstes an?
Marco: Mit rund einer Million Euro Investitionsvolumen entstanden heuer vier neue Lines & Trails („Steinberg Line by Fox“, „Antonius Trail“, „Schwarzleotrail“ und „Forsthoftrail“), ein neuer asphaltierter Pumptrack und erstmals wurde im Sommer auch die Steinbergbahn  für die Mountainbiker in Betrieb genommen. Die Neuheiten wurden super angenommen und wir freuen uns sehr über das ausgesprochen positive Feedback.

Als Geschäftsführer hat man nicht immer das einfachste Leben. Man muss alles auf dem Schirm haben, hat nie Stillstand und die Arbeit 24/7 im Kopf. Was ist Euer persönlicher Ausgleich zur Arbeit, gibt Euch Energie und treibt Euch an?

Marco: Ganz klar meine Familie und Sport in der Natur. In meiner Freizeit bin ich viel am Berg unterwegs – ganz gleich ob zu Fuß, mit dem Bike oder Skiern.

Kornel: Zeit mit der Familie. Zusammen machen wir viele Ausflüge, verreisen auch gerne oder sind in der Natur unterwegs. Und nicht zuletzt bin ich in der Kommunalpolitik aktiv um dazu beizutragen, dass sich eine Region hoffentlich positiv entwickelt und dies bietet mir auch einen anderen Blickwinkel in die touristische Entwicklung eines Ortes.

Leo: Ich bin ein Outdoor-Freak. Bewegung in der freien Natur im Sommer wie im Winter ist die beste „Medizin“, um den Kopf frei zu bekommen. Wie gesagt gehe ich gerne Radfahren, bin auch beim Wandern oder Skifahren viel in den Bergen unterwegs. Und ich spiele auch gerne Golf, am liebsten gemeinsam mit meiner Frau und unseren beiden Söhnen.

Wir bedanken uns recht herzlich für das INterview und wünschen gutes Gelingen für das WM-Projekt.
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Ethan Nell und das DECOY sammeln Flugmeilen

30. Oktober 2019 – Forchheim: Nach zwei Wochen durchgängiges Bauen, Shapen und Shredden in der staubigen Wüste Utahs, würden sich einige vielleicht darüber freuen, mal die Beine hochzulegen und sich eine kurze Auszeit zu nehmen. Adrenalin-Junkie Ethan Nell tickt jedoch ein wenig anders. In seinem neusten Edit steigt er von der Downhill-Maschine auf das DECOY um und testet auf seinen Home-Trails die Grenzen des Möglichen auf dem E-Enduro. Selbst technische Uphills hindern den 22-Jährigen nicht daran, weitere „Flugmeilen“ zu sammeln – denn davon kann man ja nie genug haben.

 „Was für eine Maschine! Es fühlt sich an wie ein CAPRA, ist aber in der Lage, flache, eher langweilige Trails in schnelle Jump Lines mit viel Flow zu verwandeln. Mein Go-To-Bike wird immer ein TUES sein, aber wenn ich Trails fahren will, ist das DECOY das einzige, was ich mir in meinen Truck lade.“
 – Ethan Nell
   

Faster, harder, Brendan Fairclough! UCI Downhill meets Rampage

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10 MTB-Movies, die Du gesehen haben solltest

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10 MTB Movies, die Du defintiv gesehen haben solltest! Und hier sind sie, die Must-Watch-Schmuckstücke der Freeride-MTB-Filmografie.

DEATHGRIP

In den letzten zwei Jahren haben Brendan Fairclough und Clay Porter jeden bewohnten Kontinent auf dem Planeten bereist – mit einem einfachen Ziel: der Welt eine neue Mountainbiking-Vision zu zeigen. Begleitet werden sie bei dieser Herausforderung von den progressivsten und einflussreichsten Bikern, die diese Mountainbike-Generation zu bieten hat. Gemeinsam mit ihnen lassen sich Fairclough und Porter bis aufs Blut auf einen Sturmlauf auf die Grenzen des Sports ein. DEATHGRIP ist eine unermüdliche Mission, bei der die Grenzen von Kreativität, Technologie und das menschliche Potential ausgelotet werden. DEATHGRIP ist eine kreative Oase für Fairclough und Porter – ein Ort, wo der rohe Ausdruck von Faircloughs Fahrkünsten mit den fortschrittlichsten Filmtechnologien vor den eindrucksvollsten Orten der Welt eingefangen werden. Die Zukunft ist jetzt.

Not2Bad

Anthill Films – die Mannschaft, die euch unReal und NotBad geliefert hat – und das Team von Trek C3 Projekt haben mal wieder gemeinsame Sache gemacht und zwar in Spanien diesmal, um euch mehr Klamauk & unglaubliche Bike-Akrobatik zu zeigen als je zuvor. Und natürlich könnt ihr vom Trek C3 Projekt immer jede Menge unglaubliches Biken und die totale Beherrschung der Bikes erwarten. Was ist besser als eins von etwas? Zwei von etwas. Eins ist weniger als zwei. Deswegen sagt schon die Logik, dass zwei besser sein muss als eins. Mit dieser unzweifelhaften Logik konfrontiert, wurde uns klar, wir müssen eine Fortsetzung machen. Niemand nimmt dich in der Filmbranche ernst, außer, du machst zumindest zwei von etwas – mehr ist nämlich besser, oder? Und das hier ist ernsthaftes Business. Ernsthaftes off-road Radfahr-Business. Sei bereit für viel mehr. Mehr Mätzchen. Mehr Tiefschürfendes. Mehr X-treme Mountainbiking. Und mehr Slow-mo… ganz besonders mehr Slow-mo. Yeah… das klingt Not2Bad.

North of Nightfall

Versteckt inmitten der Gletscher der Axel Heiberg Island, hoch im nördlichen Polarkreis, befinden sich Mountainbike-Pisten, die zu unglaublich sind, um ignoriert zu werden. Raue Temperaturen, schwankendes Wetter und neun Monate lange Winter führen dazu, dass diese Gegend üblicherweise menschenleer ist. Sobald jedoch der Sommer kommt, blüht die gefrorene Landschaft unter endlosem Tageslicht auf und enthüllt ein spektakuläres Ökosystem. Seit der letzten Eiszeit haben die Gletscher riesige polare Wüsten freigelegt, die ein perfektes Verhältnis von Feuchtigkeit und Sediment aufweisen, jenseits von all dem, was in dieser Sportart jemals befahren wurde. Die Freeride-Mountainbike-Veteranen Darren Berrecloth und Cam Zink begeben sich auf eine Expedition zum Gipfel der Welt, um diese relativ unbekannten Gefilde zu erkunden, wobei sie ihr Wissen mit den aufstrebenden Senkrechtstartern Carson Storch und Tom Van Steenbergen teilen. Unter Anleitung von Wissenschaftlern, die auf der Insel ansässig sind, entdecken sie eine sich rasant verändernde und geschichtsträchtige Umwelt, zusammen mit über 900 Meter tiefen Abhängen, die anders sind als alles, was bis dato jemals von jemandem befahren wurde.

unReal Dirt Blizzard

Teton Gravity Research und Anthill Films stellen sich den Traum des ultimativen Skifahrers – einen Pulvertag – unter Mountainbike-Bedingungen vor. Schmutz fällt vom Himmel wie Pulverschnee, während ekstatische Reiter über eine magische Landschaft spielen. Für die Fahrer Thomas Vanderham, Matty Miles, Ian Morrison und Finn Iles war der Dirt Blizzard etwas, wovon sie einst nur träumen konnten…. bis heute. Die Verfilmung von Dirt Blizzard kann als wahrer Höhepunkt in der Geschichte der Action-Sport-Kinematographie bezeichnet werden. UnReal wird als die ultimative Verbindung von sportlichem Können und atemberaubender Kinematographie bezeichnet, und kein Segment des Films hebt dies besser hervor als “Dirt Blizzard”, ein visuelles Fest am Ende des Films.

The unReal Movie

unReal ist für diejenigen von uns, die entkommen. Ein Film, der feiert, wie er sich von den Grenzen der Realität löst und sich in eine grenzenlose Welt wagt. Dieser Ort ist nicht abgelegen oder schwer zu finden, und doch sehen ihn viele nie. Hier verwandeln sich die Gletscherwände in Mountainbike-Strecken, Regen und Schnee sind nicht die einzigen Elemente, die vom Himmel fallen, und tausend Pfund Säugetiere werden zu Reitpartnern. Atemberaubende Bilder zaubern Gefühle von Ehrfurcht und reiner Freude; Gefühle, die nur diejenigen von uns, die sich nach außen wagen, wirklich verstehen können. Dieser Film ist dir gewidmet – den Träumern, den Regelbrechern, denjenigen, die nie erwachsen werden, denjenigen, die das Geheimnis kennen – denjenigen, die den Weg in die unwirkliche Welt kennen.

Ashes to Agassiz

Es ist ein echter Barrenbrenner. Ein Mann an der Spitze seines beruflichen Könnens, sein Mountainbike eine natürliche Erweiterung von ihm, einer der besten Fahrer, die der Sport je gesehen hat. Aber wie alle großen Helden kommt auch das Unglück zum Klopfen. Für Graham Agassiz, einen relativ gutartigen Abstieg – einen, den er schon hundertmal gemacht hat – entschied er sich, mit seinem bösen Glied nach außen zu greifen und ihn zu schlagen. Schieb ihm ein fettes Stück bescheidenen Kuchen ins Gesicht. Mit gebrochenem Hals und einer gefährdeten Karriere ist der Weg zurück zum Gipfel mit Gefahren und Dämonen verbunden.

Arrival

Bei ARRIVAL geht es um das, was jetzt passiert. Die Zuschauer in die Realität einer neuen Generation von Freeridern und Rennfahrern einführen. Mit Steve Smith, Logan Peat, Mitch Ropelato, Ryan Howard, Matty Miles, Bernardo Cruz, Kyle Norbraten, Dylan Dunkerton und Curtis Robinson. Präsentiert von RockShox, in Zusammenarbeit mit Specialized, Clif Bar und Pinkbike.com, und mit Unterstützung von Trek, Whistler Mountain Bike Park, Devinci und Evoc. ARRIVAL wurde von der Coastal Crew geschrieben, inszeniert und bearbeitet und bietet auch die Talente einer neuen Generation von Mountainbike-Filmemachern und Fotografen – darunter Nic Genovese, Matt Miles, Matt Dennison und Haruki “Harookz” Negochi.

Seasons

Seasons ist ein Film, der sieben der besten Mountainbiker der Welt im Laufe von vier Jahreszeiten eines Jahres begleitet. Der Film untersucht, was es bedeutet, ein Vollzeit-Fahrer zu sein, der durch das Leben von Downhill-Racern, Slopestyle-Konkurrenten und Big Mountain Freeridern erzählt wird.

Return to Earth

Zeit wird entweder weise verbracht, oder sie wird einfach verbracht. Sekunde um Sekunde; Minute um Minute um Minute; Moment um Moment…. sie sind alle da für die Aufnahme. Alles, was Sie brauchen, ist eine einfache Maschine, die Grenzen überschreitet und keine Grenzen kennt. Dies ist Return to Earth, der neunte Beitrag der preisgekrönten Abenteuerfilmer Anthill Films. Eine filmische Reise, die Sie sofort in das Gefühl des totalen Eintauchens versetzt, das Sie auf einer Fahrradtour erleben. Fliegen Sie durch den üppigen Küstendschungel von Oahu. Spüren Sie den Staub aus Utahs jenseitigen Landschaften. Verlieren Sie sich in den unberührten Bergen Patagoniens. Verbunden mit lebensechten Beispielen, die von einigen der größten Athleten des Sports, unbesungenen Schreddern und aufstrebenden Jugendlichen gesetzt wurden, beweist Return to Earth, dass wir, wenn wir den Überblick über die Zeit verlieren, das Beste daraus machen können.

The Moment

In den Hinterwäldern von British Columbia, Kanada, änderten drei kleine, aber engagierte Teams von Abenteuerlustigen leise den Kurs eines Sports und gingen ihre Wege in der Geschichte. Und es geschah alles ohne Wissen des anderen, der Radsportwelt und letztendlich auch ihrer selbst. Dieser Film ist die Entstehungsgeschichte einer kleinen Bewegung von Mountainbikern und Filmemachern, die sich erhoben, den Status quo hinterfragten und den Radsport auf den Kopf stellten. Dies ist eine Geschichte, die nie erzählt wurde, erzählt von den Menschen, die sie aus erster Hand erlebt haben. The Moment ist eine abendfüllende Dokumentation über den Ursprung des Freeride Mountainbikes.

 

Einmal quer durch die Republik – Fabio Wibmer macht Köln, Hamburg und Berlin zu seinem Spielplatz

Köln, Hamburg und Berlin bieten alles, was sich urbane Freerider und Trialbiker wünschen. Man muss nur wissen, wo man die richtigen Locations findet. Der österreichische Bike-und YouTube-Star Fabio Wibmer hat sich nun aufgemacht, die jeweiligen Hotspots der deutschen Metropolen zu entdecken. Dass bei einer solchen Tour auch die Fans nicht zu kurz kommen dürfen, versteht sich von selbst: Zum Abschluss seiner Deutschlandreise lädt der 24-Jährige zu „Fabios Mellowpark-Session“ nach Berlin. Was er auf dem Weg dorthin alles erlebt, erfahrt ihr hier:

 

Ne echte Kölsche Jung“ ist Fabio Wibmer zwar nicht, die Rheinmetropole macht er zum Auftakt seiner Deutschlandtour dennoch zu seinem Spielplatz. Nach einem Skatepark-Besuch direkt am Rhein und einem mächtigen Treppen-Set am Schokoladenmuseum am ersten Tag ging es an den Tagen zwei und drei nicht minder actionreich weiter: ein weiteres Treppen-Set von der Philharmonie runter an den Rhein, ein massiver Ledgeride mit anschließendem Gap sowie eine technische Line auf dem Trialbike am Rheingartenbrunnen sind nur ein paar der Tricks, die Fabio in der Domstadt zum Besten gab.

 

Beim zweiten Stopp in Hamburg führt die „Sightseeing“-Tour Fabio unter anderem zum Sandtorkai, wo der Freerider ein Triple-Set aus Manual, Crankflip und 180 zeigt. Mit einem mächtigen Wallride macht der österreichische Bike-Profi der Hamburger Kunsthalle seine Aufwartung. Nicht fehlen bei einem gelungenen Hamburg-Trip dürfen selbstverständlich die Reeperbahn, die Landungsbrücken und der Besuch einer echten Hamburger Fischbude.

 

Last but not least macht Fabio die Hauptstadt unsicher. Los geht im Berliner Regierungsviertel, wo er ein großes Double-Set aus einem Half-Cab Crankflip und einem über das Vorderrad gedrehten 180 zur Spree hinunter sendet. Am Hauptbahnhof wartet anschließend ein mächtiges Gap, bevor es trickreich zum Fanfest in den Mellowpark geht, wo Fabio mit den über 400 anwesenden Fans shreddet. Als guter Gastgeber hat der YouTube-Star natürlich auch immer das leibliche Wohl seiner Gäste im Auge und tischt ein paar köstliche Erinnerungen von den vergangenen Tagen auf: Halve Hahn, Fischbrötchen und Currywurst stehen auf dem Speiseplan. Neben der obligatorischen Autogrammstunde, dürfen sich die jungen Locals beim Bunny Hop Contest beweisen und gegen ihr Idol antreten. Mit starken 1,05 Metern Höhe schaffen sie es sogar, Fabio ein wenig ins Schwitzen zu bringen. Am Ende behält der Profi aber die Oberhand.

Den finalen Actionclip samt der beeindruckenden Racedrone-Aufnahmen gibt es ab Anfang November auf dem Red Bull Bike YouTube-Channel zu sehen.

Stay tuned!

Mehr zu Fabio Wibmer und dem „Follow Fabio“ Projekt erfährst Du hier:

youtube.com/fabwibmer
instagram.com/wibmerfabio
facebook.com/wibmerfabio

https://www.facebook.com/RedBull/
https://www.youtube.com/redbullbike
https://www.instagram.com/redbullgermany
https://redbull.com/de-de/events/fabio-wibmer-mellowpark-fanride-special

 

All photos by Hannes Berger / Red Bull Content Pool

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