Die MTB-Flaniermeile von Hinterglemm

Die Expo Area beim Glemmride 2019 hatte auch dieses Jahr wieder so einiges zu bieten. Die Flaniermeile, die Bikerherzen höherschlagen lässt, zeigt mit Stand an Stand die Top-Produkte von heute und morgen. Für uns ein Grund genug, um ein paar Überraschungsbesuche vorzunehmen.

First Stop: RADON BIKES! Ingo, Head of Marketing hält mit uns einen kurzen Talk, lässt sich bei der Frage nach den upcoming News aber wirklich mal so garnichts aus der Nase ziehen. Eeigentlich schade, aber auch ein Grund, um sich umso mehr auf die Eurobike 2019 zu freuen! Trotz aller Verschwiegenheit, gibt uns Ingo ein paar Infos zum aktuellen Radon Slide Trail mit auf dem Weg. Während unser Besuch bei Radon also eher chilli vanilli verlief, ging es Bliss Protection ziemlich schlagkräftig zur Sache.

Was hat ION mit Tinder zu tun?

Naja, eigentlich garnichts. Aber wer dieses Jahr beim Glemmride war, hat sicherlich mitbekommen, dass der MTB-Sport auch zunehmend, die Herzen vieler Frauen erobert. Und das ist wirklich cool! Denn wer Single ist und die richtige Frau für zukünftige Unternehmungen sucht, wird mit dem Tinder-Radar beim Glemmride mit hoher Sicherheit, die eine oder andere Chance auf Shredding with Love Match, bekommen. Nun, gut. Ich glaube wir sind hier gerade etwas abgeschweift. Aber vielleicht lag das auch nur an unserem nächsten Glemmride Gast, der uns zu einen spontanen Stop bewegte: Celina von ION!


Video: Celina gibt uns ein kleinen Einblick zur Entstehungsgeschichte von ION und präsentiert auch gleich den neuesten Stuff udn wo Frauen sind, ist auch das Thema Schuhe nciht weit entfernt.

30°Celsius, knallende Sonne und ein paar Kurze auf´s Haus. Bei Transition lag es einfach in der Luft: Spaß! Die Jungs von Trailtoys sind wirklich eine witzige Bande. Nachdem Kevin ein paar mal versuchte, mit dem Dirt MTB und Full-Speed auf eine smoothe Art und Weise in den Stand zu driften, wussten wir warum, das Motto von Transition “Party in the woods” ist. Die Jungs des deutschen Distributors aus Königsbrunn, haben uns neben einen detaillierten Einblick in das aktuelle Produktportfolio nämlich auch noch auf ein paar Kurze eingeladen. Prädikat: Besonders spaßig!

Wenn Ihr jetzt Bock auf auf das Glemmride 2020 bekommen habt, reseviert Euch dieses Datum in Eurem MTB-Partykalender für 2020!

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Spannend und spektakulär: Downhill-WM bringt die Weltbesten nach Saalfelden Leogang

 

Saalfelden Leogang im Salzburger Land, Österreich, 16. Oktober 2019 – 2020 wird Saalfelden Leogang wieder weltmeisterlich. Zum zweiten Mal nach acht Jahren findet vom 4. bis 6. September die UCI Mountain Bike Downhill Weltmeisterschaft in der international bekannten Bikeregion statt. Etwas weniger als ein Jahr vor dem Großereignis blickten Veranstalter und Athleten im Rahmen eines Pressegesprächs voraus. Erwartet werden neben spektakulärer Sportaction auch tausende Fans und ein Großereignis mit internationaler Strahlkraft.

 

Bereits 2012 führte der Weg zum Weltmeistertitel über die „Speedster“ im Leoganger Bikepark. 12.000 Menschen standen damals an der Strecke, um die spektakulären Rennen der Weltelite über Wurzelteppiche, durch Steilkurven und Highspeed Passagen live mitzuverfolgen. Acht Jahre später schreibt der erfahrene Weltcup-Ort nun ein weiteres Kapitel in der WM-Geschichte. Vom 4. bis 6. September 2020 kämpfen die Rider bei der UCI Mountain Bike Downhill Weltmeisterschaft erneut in Saalfelden Leogang um die begehrten Regenbogen-Trikots: „Nach acht Jahren wieder eine WM austragen zu dürfen, bestätigt, dass wir nicht nur spannende Rennen durchführen und eine gute Infrastruktur bieten, sondern auch das gesamte Team perfekt zusammenarbeitet. Außerdem können wir auf einen großen Erfahrungsschatz als Veranstalter zurückgreifen und haben gezeigt, dass wir ein zuverlässiger Partner sind“, erklärt der Geschäftsführer der Saalfelden Leogang Touristik, Marco Pointner: „Die Augen der internationalen Mountainbike-Szene werden mit der Downhill-WM wieder auf uns gerichtet sein. So können wir einmal mehr unseren Status als Bike-Destination unterstreichen.” Und auch der Geschäftsführer der Leoganger Bergbahnen, Kornel Grundner, weiß: „Mit der Unterstützung von Bund, Land, Gemeinde und Grundbesitzern werden wir alles daransetzen, wieder eine unvergessliche WM zu veranstalten.“

Leo Bauernberger, MBA, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus GmbH, unterstreicht die Strahlkraft des Großereignisses: „Die insgesamt dritte UCI Mountain Bike Weltmeisterschaft im SalzburgerLand hat einen enormen Stellenwert für den Radsport in Österreich. 13 Prozent unserer Gäste kommen wegen unseres Mountainbike-Angebots ins SalzburgerLand und wir sind sehr glücklich, dass sich Saalfelden Leogang für diese unglaublich wichtige Sportart so engagiert und sich ein einzigartiges Kompetenzzentrum innerhalb Europas geschaffen hat.“

 

Länderübergreifende Zusammenarbeit mit Cross-Country-WM in Albstadt
Für die WM 2020 ziehen die Pinzgauer WM- und Weltcupveranstalter mit dem Austragungsort der Cross-Country-WM, dem Deutschen Albstadt, an einem Strang. Neben einem Kombi-Ticket, das allen Fans für nur 99 Euro zwei Wochenenden, eines in Saalfelden Leogang und eines in Albstadt bietet, gibt es auch einen gemeinsamen Auftritt bei der Bewerbung und der Sponsorenansprache. „Wir verhandeln gemeinsam in Sachen TV-Produktion und Übertragungszeiten, diese Symbiose hilft uns natürlich, das Optimum für jeden Veranstaltungsort herauszuholen und unsere Interessen zu bündeln“, so Pointner. Auch bei der diesjährigen Downhill-WM im kanadischen Mont-Sainte-Anne gab es einen gemeinsamen Bewerbungsauftritt der beiden europäischen WM-Orte 2020.

 

„Speedster“: Einige Veränderungen, gleichbleibender Thrill
Wer sich im September 2020 für die darauffolgenden zwölf Monate das berühmte Regenbogen-Jersey überstreifen will, der muss in Saalfelden Leogang sowohl in Sachen Konzentration als auch Kondition und Fahrtechnik sein gesamtes Können an den Tag legen. Die WM-Strecke „Speedster“, die in der Gravitiy-Szene als anspruchsvolle Herausforderung bekannt ist, wird bei der WM 2020 mit einigen zusätzlichen Adaptionen glänzen. Klar ist: Den zukünftigen Weltmeistern muss ein makelloser Run gelingen.

 

Heimvorteil für Höll bei erster Elite-WM – auch Hoffmann voller Vorfreude
Das weiß auch Valentina „Vali“ Höll, die die Trails im „The Epic Bikepark Leogang“ wie ihre Westentasche kennt. Sie stand in der Juniorenklasse im Weltcup bereits zweimal in Saalfelden Leogang am Start – bei beiden Auftritten dominierte sie klar. 2019 fuhr sie zu einer Siegerzeit, die sogar für den dritten Platz in der Elite-Klasse der Damen gereicht hätte. 2020 ist die 17-jährige Lokalmatadorin nun alt genug, um bei den Elite Frauen mitzumischen und gilt hier als große rot-weiß-rote Medaillenhoffnung: „Nicht jeder Athlet in unserer Sportart bekommt die Chance, in seiner aktiven Karriere bei einer Heim-WM am Start zu stehen. Bei mir wird das gleich in meinem ersten Elitejahr sein und daher in vielerlei Hinsicht besonders. Natürlich wäre eine Medaille ein absoluter Traum. Aber es trainiert jeder darauf und ich muss nächstes Jahr noch in die Schule und von daher schauen, wie ich das alles optimal time. Natürlich werde ich mich so gut wie möglich vorbereiten, denn ich will Österreich stolz machen“, erklärt die Saalbacherin.
Beim Pressegespräch der WM-Veranstalter in der Taufkirchener Jochen Schweizer Arena, einem langjährigen Partner der Tourismusregion Saalfelden Leogang, zeigte sich auch Deutschlands Medaillenhoffnung, Nina Hoffmann, begeistert von der WM in Saalfelden Leogang: „Ich freue mich sehr, es werden viele Freunde und Familie da sein. Schon letztes Jahr hatten wir eine Mega-Stimmung. Leogang ist in jedem Fall WM-würdig“, so die letztjährige Weltcup-Zweitplatzierte bei den Elite Frauen.

 

Neue Trails, neuer Pumptrack
Schon seit neun Jahren findet der Weltcup der Mountainbike-Downhill-Elite regelmäßig in Saalfelden Leogang statt. Begleitet wird die Sportaction traditionell von einem umfangreichen Rahmenprogramm, mit Musikacts, Partys, Expo und mehr. Natürlich, so Pointner, solle dies auch bei der WM im September 2020 wieder der Fall sein: „Die Vorbereitungen laufen hierfür auf Hochtouren.“ Auch für die Hobbybiker hat sich im mittlerweile neu betitelten „The Epic Bikepark Leogang“ und der Region Saalfelden Leogang in jüngster Vergangenheit einiges getan. Mit rund einer Million Euro Investitionsvolumen entstanden neue Trails („Steinberg Line by Fox“, „Antonius Trail“, „Schwarzleo“ und „Forsthoftrail“), ein neuer Pumptrack, erstmals wurde im Sommer auch die „Steinbergbahn“ für die Mountainbiker in Betrieb genommen.

Weitere aktuelle News, Termine und Informationen zu den Strecken des Epic Bikepark Leogang gibt es aufbikepark-leogang.com, instagram.com/BikeparkLeogang oder facebook.com/BikeparkLeogang.

Für einen „runden Rad-Urlaub” gibt es in Saalfelden Leogang spezielle Bike-Hotels wie den Salzburger Hof, Bio Hotel Rupertus, Hotel Bacher, Hotel Riederalm, Hotel Ritzenhof, Mama Thresl, Hotel Saliterhof, Hotel Forsthofalm und Hotel Der Löwe sowie kompetente Bike-Shops wie Sport Mitterer oder Sport 2000 Simon. Zur Verbesserung der eigenen Fähigkeiten, für geführte Touren oder für Fahrtechniktraining bietet die Bikeschule Elements Outdoorsports ein umfangreiches Angebot an. Eine Liste aller bikefreundlichen Unterkünfte in der Region Saalfelden Leogang befindet sich hier: saalfelden-leogang.com/de/region-erleben/biken/bikefreundliche-betriebe.

Weitere Informationen zur Region Saalfelden Leogang gibt es auf saalfelden-leogang.com,instagram.com/Saalfelden_Leogang oder facebook.com/SaalfeldenLeogang.

 

All photos by © Moritz Ablinger & © Saalfelden Leogang Touristik

Der Kampf der Giganten – die Red Bull Rampage 2019

Seit seiner Gründung im Jahr 2001 geht es bei Red Bull Rampage immer darum, die Grenzen des Machbaren zu verschieben.

Fast zwei Jahrzehnte später hat sich diese Prämisse nicht geändert und im Vorfeld der diesjährigen Rampage am 25. Oktober in Virgin, Utah, gibt es alles, was man über das jährliche Mountainbike-Spektakel wissen muss.

Zum Wettkampf
Die Veranstaltung steht nur 21 Fahrern aus der ganzen Welt offen, die alle eingeladen werden müssen, um sich zu qualifizieren oder am Wettbewerb teilzunehmen. Jeder Fahrer erhält zwei Läufe pro Durchgang mit allen Tricks, die er für richtig hält. Sie werden von einer Jury ihrer Kollegen bewertet und die höchste Punktzahl gewinnt.

Die Lines
Der Kurs wird von den Fahrern effektiv gestaltet. Eine bestimmte Start- und Ziellinie wird von den Organisatoren festgelegt, und die Teilnehmer haben vier Tage Zeit, um einen atemberaubenden und anspruchsvollen Kurs zwischen den beiden Punkten zu schaffen.

Der Platz hat einen Höhenunterschied von 237 Metern (780 Fuß) mit oft starken Winden und keiner Baumgrenze.

Die Auswahl der Fahrer

Insgesamt wurden 10 Fahrer von den Organisatoren vorselektiert, weitere acht erhielten nachfolgende Wildcards und drei Männer: Reed Boggs, Juan Salido und DJ Brandt qualifizierten bei den Athlete Qualifier.

Die Athleten der Rampage 2019

Kurt Sorge (CAN)

Cameron Zink (USA)

Ethan Nell (USA)

Brandon Semenuk (CAN)

Brett Rheeder (CAN)

Thomas Genon (BEL)

Carson Storch (USA)

Kyle Strait (USA)

Tyler McCaul (USA)

Tom van Steenbergen (CAN)

Bienvenido Aguado Alba (ESP)

Andreu Lacondeguy (ESP)

Brendan Fairclough (GBR)

DJ Brandt (USA)

Graham Agassiz (CAN)

Reece Wallace (CAN)

Emil Johansson (SWE)

Reed Boggs (USA)

Juan Diego Salido (MEX)

Szymon Godziek (POL)

Vincent Tupin (FRA).

Die UCI-Weltcup-Athleten Gee Atherton und Antoine Bizet gehörten zu den eingeladenen Wildcard-Teilnehmern, erlitten aber in den letzten Wochen beide Verletzungen und scheiden daher aus.

BAAAAM!!!! Die neue LEATT Kollektion ist da!

Die TWENTY/TWENTY Mountainbike-Kollektion von LEATT ist ab sofort erhältlich und präsentiert sich in einem völlig neuen Look and Feel.

Der Launch einer neuen Kollektion ist ein guter Grund, um die LEATT-Family aus allen Ecken zusammen zu trommeln und wofür? Natürlich um gemeinsam steil zu gehen. Ein paar Telefonate später saßen Aaron Chase, Clemens Kaudela, Martha Gill und Telma Toregrossa im Flugzeug in Richtung Frankreich, dem Zielort: Black Hills.

Checkt das Video!

“Aaron Chase war einer der letzten Typen auf meiner Liste, mit denen ich zusammenarbeiten konnte. Ich wusste, dass die Black Hills ein riesiger Spielplatz für ihn werden würden, um seine Magie zu entfalten. Das Schwierigste war, ihm überall hin zu folgen, er bewegte sich so schnell von Ort zu Ort, einfach super scharf darauf. Clemens Kaudela war auch zu jeder Zeit voller positiver Energie. Es ist nicht einfach, den ganzen Tag auf einen Berg zu wandern, riesige Sprünge zu machen und massive Linien zu fahren und dabei so glücklich und konzentriert zu bleiben. Clemens ist ein echter Profi mit erstaunlichem Stil!”
Ryys, Filmer und Produzent des TWENTY / TWENTY Videos.

“Ich arbeite jetzt schon seit ein paar Jahren mit LEATT zusammen und es ist wirklich wie eine große Familie – wenn man in schwierigen Zeiten ist! Als ich also gefragt wurde, ein Teil des TWENTY / TWENTY Launches zu sein, hatte ich das Gefühl, dass es cool werden würde. Die Location war fantastisch die Auswahl der Lines gigantisch – man musste nur kreativ werden und die Higlights herauspicken. Der schwarze Boden ließ das Ganze auch vor der Kamera ein besonderen Look. Von großen Freeride-Lines bis hin zu lustigen Jib-Features war alles dabei. Am ersten Tag hatten wir nicht viel Zeit, es war Sonnenuntergang und ich wanderte auf einen der Gipfel und fuhr diese super lose Line hinunter. Es war ein guter Start für die Reise und brachte mich wirklich zum Pumpen.”
Aaron Chase

   

“Mit Leatt zu filmen, war unendlich cool. Die Mischung aus Freeride, Bikepark, Enduro-Trails und einfach nur wenig Spaß war perfekt. Der Höhepunkt für mich war die Fahrt auf dem exponierten Grat mit Aaron und Clemens bei Sonnenuntergang. Es war einfach eine mega fette Zeit! Ich liebe das neue 2020er-Stack und es war für mich die Ehre schlechthin auf diesem funny Trip eingeladen zu sein und Teil der Marketingkampagne zu werden!”
Martha Gill

Tommy G schaut auf 7 Jahre Red Bull Rampage zurück

 

Das Prestige Event „Red Bull Rampage“ steht in den Startlöchern. Am 25. Oktober 2019 geht es los und die weltbesten Rider der Mountainbike-Szene heizen auf der größten Freeride Mountainbike Bühne der Welt wieder richtig ein. Zum 14. Mal wird das Spektakel in Virgin, Utah/USA ausgetragen und verspricht mit waghalsigen Drops, spektakulären Sprüngen und kreativen Abfahrten ein intensiver Contest zu werden. Wer nicht live dabei ist, kann den Nervenkitzel auf Red Bull TV um 18 Uhr (CEST) mitverfolgen: www.redbull.tv/Red Bull Rampage

 

Neben Top-Guns wie Andreu Lacondeguy, Brandon Semenuk, Brett Rheeder, Ethan Nell und Rampage-Veteranen wie Kyle Strait und Tyler McCaul, wird auch der belgische Slopestyler Thomas Genon, der bereits viermal unter den Top 6 landete, zum achten Mal an den Start gehen. Da er dieses Jahr verletzungsbedingt bei den meisten Contests aussetzen musste, kämpft er umso mehr für ein starkes Comeback. Kann er bei der Red Bull Rampage sein außergewöhnliches Talent wieder unter Beweis stellen und mit seinem einzigartigen Style sein verdientes Comeback feiern? Wir haben uns mit dem Weltklasse-Big-Mountain-Athleten über seine sieben Jahre Red Bull Rampage unterhalten:

 

Tommy G, was hat dich damals dazu ermutigt an der Red Bull Rampage teilzunehmen?

Seit 2010 nehme ich bei FMB Contests teil und Red Bull Rampage war damals ein FMB Diamond Event. In 2012 dachte ich mir, das wäre eine gute Erfahrung und neue Herausforderung für mich. Seither nehme ich jedes Jahr an der Red Bull Rampage teil.

 

Was war bisher dein persönliches Highlight bei der Red Bull Rampage?

Ehrlich gesagt mag ich die gesamte Erfahrung, die ich jedes Jahr bei dem Event mache. Wenn ich sehe und fühle, wie ich mich jedes Jahr weiterentwickle und verbessere, motiviert und pusht mich das sehr.

 

Wie hast du dich durch Red Bull Rampage weiterentwickelt?

Pierre Edouard Ferry hat mir viel über Trailbau beigebracht. Als ich dann an meine eigene Line heran ging, machte ich ganz neue Erfahrungen. Man lernt etwas erst dann richtig, wenn man es selber macht. Da gehören Fehler auch dazu, an denen man wächst und lernt, wie es nächstes Mal besser funktioniert.

 

Wer ist dieses Jahr in deinem Trailbau Team dabei?

Eliott Lapotre, der zum vierten Mal dabei ist und Samuel Mercado. Check Eliott Lapotre’s Video aus: “Lost Paradise”.

 

Wie hat sich der Event für dich geändert?

Red Bull Rampage war schon immer ein außergewöhnlicher Event. Meine Sichtweise auf den Event hat sich auf jeden Fall geändert. Physisch wie auch mental lernt man viel dazu und versucht jedes Mal noch mehr zu geben und die Herausforderungen, die so einen Event ausmachen, richtig anzupacken.

 

Was denkst du, wie sich das Level der Rider entwickelt hat?

Es gibt immer mehr Rider, die sich der Challenge stellen und für einen Winning-Run alles geben und vollen Einsatz zeigen. Das Level steigt von Jahr zu Jahr und der Wettkampf wird härter.

 

Style oder Line? Was ist wichtiger für dich?

Ein guter Mix aus Style und Riding ist perfekt. Natürlich waren für mich am Anfang die Tricks wichtiger, da mein Slopestyle-Hintergrund es für mich einfacher machte in diesem Bereich zu punkten. In den letzten Jahren habe ich mich auch in meiner Fahrtechnik und Linienwahl verbessert und versuche nun in jeder Kategorie alles herauszuholen.

 

Wie bereitest du dich für den Event dieses Jahr vor?

Da ich dieses Jahr wegen meiner Schulter-OP leider aussetzen musste, stand ich körperlich wie auch mental vor vielen Herausforderungen. Ich hatte einen langen Reha-Prozess und ich musste mich wieder mit meinem Bike und meinen Skills vertraut machen. Red Bull Rampage hat mich auf jeden Fall motiviert Gas zu geben und schnell wieder fit zu werden.

 

Haben sich deine Vorbereitungen in den letzten Jahren verändert?

Jedes Jahr wächst meine Motivation besser zu werden. Dafür braucht es natürlich auch mehr Hingabe in jeder Situation.

 

Wie hast du dich als Rider verändert?

Ich kenne das Terrain hier nun sehr gut und weiß, was wichtig ist, um einen guten Run hinzulegen. Durch meine Erfahrungen und meine Weiterentwicklung, kann ich gut abschätzen, was für mich möglich ist und was nicht. Dadurch setze ich meine Stärken richtig ein und versuche aus meinen Schwächen zu lernen.

 

Wie ist dein Bike für Red Bull Rampage aufgebaut?

Für diesen Event ist mein Bike Setup anders als sonst. Die Federgabel ist vergleichsweise hart eingestellt und die Reifen fahre ich mit mehr Luftdruck.

 

Worauf freust du dich am meisten?

Nach all den Monaten des Wartens freue ich mich auf den Moment, wenn ich oben am Roll-in stehe und endlich rein droppen kann. Das ist mein Highlight.

 

Was ist dein Ziel für die diesjährige Red Bull Rampage?

Da ich durch meine Verletzung so lange nicht bei Contests teilnehmen konnte, freue ich mich einfach riesig wieder zurück zu sein und nun endlich meiner Leidenschaft nachgehen zu können. Mein Ziel ist es Spaß zu haben und das geniale Gefühl, das ich beim Biken und bei Contests habe, wieder zu erlangen.

 

Vielen Dank Tommy G und viel Glück!

Red Bull TV überträgt Red Bull Rampage LIVE und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf www.redbull.tv/Red Bull RampageDie Live-Übertragung startet am Freitag, 25. Oktober 2019, um 18 Uhr (CEST). 

Alle aktuellen News über Thomas Genon findet ihr hier:

Facebook: www.facebook.com/ThomasGenonMTB
Instagram: www.instagram.com/thomasgenon

Alle Fotos ©red bull content pool

Nur Legenden sterben jung – Jordie Lunn tödlich verunglückt

Nur Legenden sterben jung.

Jordie Lunn ist tot. Als Jordie letzte Woche zusammen mit Darren Berrecloth, Brayden Barrett-Hay und Greg Watts im mexikanischen Cabo San Lucas unterwegs, zog er sich bei einem Sturz schwere Kopfverletzungen zu. Nach einigen Tagen im Krankenhaus bestätigte seine Familie den Tod Jordies: “Jordie hat sein Leben verloren, als er genau das tat, was er liebte.”

Wie es genau zu dem Unfall gekommen ist, ist bisher unklar. Unser aufrichtiges Beileid und tiefstes Mitgefühl für die Familie und Angehörigen.

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