#FullgasMTB: Van der Poel und Ferrand-Prévot gewinnen Short-Track-Debüt in Lenzerheide – Drama um Brandau

 

Ein Jahr nach der erfolgreichen Weltmeisterschaft sind die weltweit besten Mountainbiker wieder in Lenzerheide. Der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup in der Schweiz wurde erstmals mit den Short-Track-Rennen von Damen und Herren eröffnet. Das Kräftemessen entschieden Pauline Ferrand-Prévot (FRA) auf Seiten der Frauen und Mathieu van der Poel (NED) bei den Männern in spannenden Sprintrennen jeweils erst auf der Zielgeraden. Rund 4.000 enthusiastische Zuschauer wurden am Streckenrand bestens unterhalten und sahen wie die Lokalmatadoren Jolanda Neff und Nino Schurter bei ihren aussichtsreichen Kämpfen um den Tagessieg jeweils nur knapp geschlagen wurden. Dramatisch wurde es bei Elisabeth Brandau (GER), die durch einen Fauxpas den möglichen Sieg verloren hat.

 

Strahlender Sonnenschein, eine verheißungsvolle Strecke mit idealen Bedingungen und zirka 4.000 begeisterte Zuschauer – die Rahmenbedingungen für den Auftakt in die #FullgasMTB-Tage am Rothorn hätten nicht besser sein können. Um 17:30 Uhr eröffneten die Frauen die Mountainbike-Festspiele am Ufer des malerischen Heidsees und es folgte ein Rennen das an Spannung und Drama kaum zu überbieten ist. Schon beim Start schlug Lokalmatadorin Jolanda Neff (SUI) hohes Tempo an. Ihr Ziel, den ersten Sieg bei ihrem Heimrennen zu erzielen, war unverkennbar. So wurde das Feld schnell auseinander gezogen. Erst in der siebten von neun Runden fanden sich alle Favoritinnen in der zehn Fahrerinnen fassenden Spitzengruppe ein – mit dabei auch Kate Courtney (USA), Pauline Ferrand-Prévot (FRA) und Jenny Rissveds (SWE), die nach Zwischenfällen zuvor Zeit verloren hatten. Großen Aufwand zeigte einmal mehr Elisabeth Brandau (GER), die zu Rennbeginn lediglich Rang 21 belegt hatte.

 

Zwei Runden vor Schluss übernahm die Deutsche erstmals die Führung, forcierte das Tempo und startete das Ausscheidungsrennen um die Spitzenplätze. Die Leistung der zweifachen Mutter war bemerkenswert, was folgte umso dramatischer. In der vorletzten Runde erhöhte Brandau nochmals das Tempo, distanzierte die Konkurrenz und jubelte bei der Zieldurchfahrt über ihren vermeintlichen Coup. Brandau hatte gedanklich abgeschalten und freute sich über ihren ersten Weltcupsieg. Erst als die Konkurrenz vorbei fuhr und durch die Schreie der Zuschauer, wurde der 33-Jährigen ihr Fehler bewusst und sie setzte sich enttäuscht wieder aufs Rad. Die wirklich letzte Runde war ein packendes Duell zwischen Ferrand-Prévot und Neff, das sich erst auf der Ziellinie seine Entscheidung fand. Am Ende triumphierte die Französin hauchzart vor Neff, wie schon vergangenen Sonntag beim Rennen über die olympische Distanz in Val di Sole und war überglücklich:

 

«Es ist unglaublich. Ich musste mich zurückkämpfen und wusste durch letzter Woche, dass ich Jolanda im Sprint schlagen kann. Nach meinem kleinen Unfall zu Beginn wollte ich nur noch Vollgas geben und schauen was noch möglich ist. Elisabeth tut mir schon ein bißchen leid, aber so ist Racing», sagte Ferrand-Prévot. Neff baute mit Rang zwei ihre Führung im Gesamtweltcup auf jetzt 83 Punkte auf Courtney aus, ging aber etwas geknickt ob des knapp verpassten Heimsieges nach Rennende direkt in die Fehleranalyse: «Ich muss versuchen, dass ich gegen Rennende vorne bin. Es ist wichtig genau den Punkt zu finden, wo ich die Führung übernehmen muss. Daran muss ich arbeiten. Ansonsten war mein Rennen zu 99 Prozent gut. Aber ich bin enttäuscht, dass ich hier nicht gewinnen konnte. Die Fans waren heute schon sensationell und am Sonntag wird es wahrscheinlich noch besser. Ich versuche am Sonntag mein Bestes zu geben», sagte Neff.

 

Platz drei ging an Jenny Rissveds (SWE). Die Schwedin feierte in Lenzerheide, wo sie 2016 ihren bis dato letzten Weltcupsieg feierte, eine mehr als gelungene Short-Track-Premiere: «Es war ein hartes Rennen. Ich war am Start etwas nervös, da es mein erstes Short-Track-Rennen war. Jetzt bin ich einfach nur glücklich über den dritten Platz.» Das Podium vervollständigten Anne Tauber (NED) als Vierte und Nové Mesto Sprintsiegerin Chloe Woodruff (USA) auf dem fünften Platz. Courtney belegte den neunten Platz und Brandau fuhr am Ende als 21. über die Ziellinie und qualifizierte sich damit zumindest für die dritte Startreihe für das Cross-Country-Rennen am Sonntag. «Mein Hirn hat nicht funktioniert. Ich bin über meinem Limit gefahren und dachte, dass war die letzte Runde. Es war einfach dumm von mir. Es hätte mein erster Sieg werden können, aber die Form stimmt und ich werde künftig besser aufpassen. Jetzt erhole ich mich für Sonntag und greife wieder an», zeigte sich Brandau nach Rennende selbstkritisch.

 

Schurter aggressiv – van der Poel mit besserem Ende
Den Zuschauern blieben nach dem Damen-Rennen nur wenige Minuten durchzuatmen, ehe um 18:15 Uhr die Herren die rund ein Kilometer lange Strecke rund um die Bike Arena in Angriff nahmen. Doch die Topstars der Szene ließen es auf der mit 1.485 Metern zweithöchsten Sprintstrecke im Weltcup zunächst etwas ruhiger angehen. Somit fasste die Spitzengruppe nach fünf von zehn absolvierten Runden immer noch 26 Fahrer. Eine Runde später fasste sich Henrique Avancini (BRA) ein Herz und erhöhte die Schlagzahl. Nur noch Top-Favorit Mathieu van der Poel (NED) und Lokalmatador Nino Schurter (SUI) konnten ihm folgen. In der siebten Runde war es Schurter, der das Tempo bestimmte. Der 32-fache Weltcupsieger zeigte eine für ihn ungewohnte aggressive Fahrweise und versuchte so früh die beiden Top-Sprinter van der Poel und Avancini abzuhängen. Die beiden blieben jedoch dran und in der neunten Runde war es eine explosive Attacke des Niederländers, der zunächst nur Schurter folgen konnte. Aber Avancini kämpfte sich zurück und so ging das Trio gemeinsam in die letzte Runde. Zeitgleich griffen Avacini und van der Poel bei der letzten längeren Steigung an. Schurter konnte nicht folgen und so stand fest, dass die beiden Short-Track-Sieger des Jahres einmal mehr den Tageserfolg unter sich ausmachten.

 

Letztendlich war es das niederländische Powerhouse, das mit seinem finalen unnachahmlichen Antritt bereits seinen fünften Short-Track-Saisonsieg feierte. Damit gewann der Niederländer jedes Sprintrennen, an dem er teil nahm. «Jedes Short-Track-Rennen zu gewinnen ist schön, aber auch hart. Besonders Nino hat heute eine neue Taktik gezeigt und war extrem stark. Mit meiner Saison bin ich sehr zufrieden. Ich habe mich nochmal verbessert und den Schritt zu den Besten geschafft und das ist fantastisch», sagte ein glücklicher van der Poel. Der zweitplatzierte Avancini kannte die Leistung van der Poels an: «Zu Beginn war es eher strategisch bis sich Nino heute von seiner aggressiven Seite gezeigt hat. Er wollte vor seinem Heimpublikum wohl was Besonderes zeigen. Ich habe alles versucht, wollte van der Poel unbedingt schlagen, das war heute vielleicht die letzte Möglichkeit des Jahres. Mein Ziel war es vor ihm auf der Zielgeraden zu sein, deswegen habe ich beim letzten längeren Anstieg angegriffen. Aber sein Antritt ist einfach zu stark.» Und auch der Drittplatzierte Lokalmatador war mit seiner Leistung zufrieden: «Ich habe mich anfangs richtig gut gefühlt und hab versucht anzugreifen. Am Ende haben mir etwas die Körner gefehlt. Mathieu van der Poel ist einfach der Mann, den es im Short-Track zu schlagen gilt. Aber es war mein bestes Short-Track-Rennen und das stimmt mich zuversichtlich für Sonntag. Das Rennen wird eines meiner Saison-Highlights», sagte Schurter.

 

Nach dem Drama um Brandau war es Manuel Fumic (GER), der aus deutscher Sicht für ein mehr als versöhnliches Ergebnis sorgte. Der 37-Jährige erzielte als Sechster nicht nur sein bestes Sprintergebnis, sondern ebenfalls das beste Short-Track-Ergebnis eines deutschen Fahrers. «Ich bin glücklich mit meinem sechsten Platz. Auch, dass meine Teamkollegen Zweiter und Vierter wurden, macht unser Abschneiden natürlich umso erfreulicher. In Lenzerheide macht es immer wahnsinnig viel Spaß, die Leute erscheinen zahlreich und feuern uns enthusiastisch an», sagte Fumic.

 

Das Short-Track-Debüt in Lenzerheide war ein Kräftemessen auf höchstem Niveau und der ideale Opener für ein ereignisreiches Rennwochenende.

 

Samstag ist Downhill-Tag
Nach dem gelungen Auftakt der Cross-Country-Asse am Freitag, haben am Folgetag die Downhill-Cracks ihren großen Auftritt. Los geht’s um 09:45 Uhr mit dem Rennen der Juniorinnen, gefolgt von den Finals der Junioren um 10:15 Uhr. Die Elite-Fahrer geben sich ab 12:30 Uhr die Ehre. Zunächst gehen die Frauen auf die Strecke und ab 13:30 Uhr beendet die Männer Elite den actionreichen Downhill-Tag.

Die Rennen beider Downhill-Elite-Rennen aus Lenzerheide werden live auf Red Bull TV gezeigt. Die Übertragung des Downhill-Rennens der Frauen startet um 12:30 Uhr, gefolgt von der Übertragung der Männer um 13:30 Uhr. Direkt im Anschluss an die Übertragung steht der gesamte Broadcast auf Abruf, auf redbull.tv zur Verfügung.

Ausstehende Rennen UCI Mountain Bike World Cup Lenzerheide:

Datum Uhrzeit (CEST) Disziplin
Samstag, 10.08. 09:45 Uhr Downhill Juniorinnen
Samstag,10.08. 10:15 Uhr Downhill Junioren
Samstag, 10.08. 12:30 Uhr Downhill Frauen Elite
Samstag, 10.08. 13:30 Uhr Downhill Männer Elite
Sonntag, 11.08. 09:00 Uhr Cross Country Frauen U23
Sonntag, 11.08. 11:20 Uhr Cross Country Frauen Elite
Sonntag, 11.08. 13:50 Uhr Cross Country Männer Elite
Sonntag, 11.08. 16:10 Uhr Cross Country Männer U23

Der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup Lenzerheide sorgt dafür, dass in der Region die Straßen leergefegt sind:

 

All photos by © Piotr Staron

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VIDEO: Ballern in Frankreich – Fabio Wibmers „Urban Freeride Lives 3“

Wenn Fabio Wibmer sich zu seiner ganz persönlichen Tour de France aufmacht, reiht sich Banger an Banger. Steile und enge Gassen, Treppensets ohne Ende und mächtige Drops – der österreichische Bike-Profi nimmt immer den direkten Weg. „Urban Freeride Lives 3“ führt ihn diesmal von Lyon bis nach Paris, wo er seinen Frankreich-Trip stilecht am Fuße des Eiffelturms beendet. Unterwegs wird alles gesendet, was ihm in die Quere kommt. Fehler sind hier keine erlaubt!

Wie sehr Fabio Wibmer für das urbane Freeriden lebt, hat er bereits in der Vergangenheit mehrfach unter Beweis gestellt. In seinem neuesten Video setzt der 24-Jährige jetzt nochmal einen drauf. Direkt am Anfang streicht Fabio die berüchtigten 25 Stairs in Lyon von seiner Bucket List – ein 4,5 Meter hohes und 6,7 Meter langes Treppenset, das vor allem in der Skateboard- und Actionsports-Szene Berühmtheit genießt, seit sich der schwedische Skater Ali Boulala 2002 daran aufrieb. Im Jahr 2016 auf dem Skateboard endlich gestanden, hat sich auf dem Big Bike vor Fabio wohl noch niemand daran versucht.

Ohne Verschnaufpause geht Fabios High-Speed-Städtetrip weiter: Mit einer Doppel-Rolltreppe, einem Mehrfach-Treppenset am Montmartre und einem gigantischen Drop von einer Brücke in eine nahezu flache Landung im Pariser Business-Viertel „La Défense“ lotet Fabio im Anschluss die Limits des Möglichen aus. 

Und das waren nur die Highlights…

„Das war bisher mein krassestes Video. Ich musste mein Riding auf ein ganz neues Niveau hochschrauben und bin wirklich ans Limit gegangen,“ gibt Fabio zu: „Die Dreharbeiten mit den Jungs in Frankreich haben natürlich mega Spaß gemacht, waren aber auch nicht immer ganz einfach. Es gab sicher auch die ein oder andere brenzlige Situation.“ Die Mühen haben sich definitiv gelohnt, denn Urban Freeride ist lebendig wie nie zuvor. Den Beweis gibt’s hier:

Mehr zu Fabio Wibmer erfährst Du hier:

youtube.com/fabwibmer

instagram.com/wibmerfabio

facebook.com/wibmerfabio

All photos by Hannes Berger

PM: Weltcup, Videos und Schule – Gabriel Wibmer geht seinen eigenen Weg!

Den Namen „Wibmer“ verbindet man vor allem mit actiongeladenen und kreativen Videos. Solche Actionclips sind aber längst nicht alles, was Gabriel Wibmer mit seinem Bike verbindet. Auf der Suche nach dem Adrenalinkick rast der Österreicher beim Downhill-Weltcup und beim iXS Downhill Cup die schwierigsten Abfahrten hinunter. Oft wird er als „Cousin von Fabio“ bezeichnet, ein Umstand, der Gabriel nicht sonderlich wundert, den er aber ändern will. Außerdem muss der 17-Jährige seine Leidenschaft mit der Schule verbinden. Die Schwierigkeit, alles unter einen Hut zu bringen, zeigt auch sein neuestes trickreiches Video Late for School:

Für die Leute, die Dich nicht kennen, wer bist Du und woher kommst Du?

Hey, mein Name ist Gabriel Wibmer und ich bin 17 Jahre alt. Ich komme aus Österreich, genauer gesagt aus Kals am Großglockner in Osttirol.

Wie bist Du zum Mountainbiken gekommen?

Mit fünf Jahren habe ich mit Motocross angefangen. Wegen fehlender Trainingsmöglichkeiten bin ich mit sieben Jahren auf Trial-Motorrad umgestiegen. Als ich so zwölf war, wurde mir Trial ein wenig zu langsam. Ich war mit meinen Eltern zufällig in Leogang als ein iXS European Downhill Cup stattfand. Damals wusste ich noch nicht, was Downhill ist. Aber als ich sah, wie die Rider über Steine und Wurzeln rasten, wusste ich sofort, dass ich das auch machen will. Der Adrenalinkick und die Schwerelosigkeit beim Springen sind für mich nicht mehr wegzudenken.

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Vervollständige diesen Satz: Ein Leben ohne Mountainbike wäre…?

Langweilig!

Wer ist Dein großes Vorbild? Und wie übt Dein Idol Einfluss auf Dich aus?

Mein Cousin Fabio ist natürlich ein großes Vorbild. Aber auch Danny MacAskill und Loic Bruni sind Athleten, die mich begeistern. Sie inspirieren mich, immer weiter zu machen, vor allem, wenn es mal nicht so läuft, wie geplant.

Dein Cousin Fabio ist schon viele Jahre ein Star. Wie ist es für Dich, wenn du als „Cousin von Fabio“ bezeichnet wirst?

Es ist wohl Fluch und Segen zugleich. Einerseits ist das nicht schlecht und naheliegend, weil wir in derselben Szene zuhause sind und deswegen ist es auch ein bisschen positiv für mich. Andererseits möchte ich natürlich Gabriel Wibmer genannt werden. Es ist mir schon bewusst, dass das Zeit braucht.

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Worin unterscheidet Ihr Euch?

Ich denke da gar nicht so drüber nach. Ich gestalte meine Projekte wie Videos nach meinen Ideen und Vorstellungen. Aktuell bin ich außerdem hauptsächlich noch Schüler. In welche Richtung ich mich anschließend entwickeln werde, wird die Zukunft zeigen.

Mit Downhill-Weltcup, Videos und Schule bist Du quasi einer Dreifachbelastung ausgesetzt. Was ist für dich am wichtigsten? Was machst Du am liebsten?

Das ist schwer zu sagen. Ich finde, es ist die Abwechslung, die es so spannend und interessant macht. Am wichtigsten ist, dass ich einfach Spaß am Biken habe und das machen kann, worauf ich gerade Lust habe. Aber ich weiß, dass ich mich bald entscheiden muss, was meine Zukunft betrifft. Noch bin ich unentschlossen, aber ich denke, das ergibt sich automatisch.

Beschreib doch mal, wie Du als Schüler bist? Nimmst Du aktiv am Unterricht teil? Wie viele Fehltage hast Du? Wie stehts um Hausaufgaben und Lernen?

Jeder hat seine Stärken und Schwächen. Fremdsprachen zu lernen macht mir Spaß. Ich vergleiche Schule gerne mit Sport, weil man sehr viel lernen bzw. trainieren muss, um gut zu werden. In der Schule bekomm ich sogar den Kopf frei und kann mal eine kleine Pause von Social Media machen. Fehltage sind zumindest im Winter kein Thema. In der Off-Season versuche ich möglichst viel für die Schule zu machen, weil im Sommer schaut es etwas anders aus, da hab ich weniger Zeit (lacht).

Dein jüngstes Video „Late for School“ hatte nach drei Tagen bereits 300.000 Aufrufe. Wie fühlt sich das an?

In diesem Projekt steckt so viel Arbeit, die kann man als Zuschauer gar nicht erkennen. Daher ist es eine erfreuliche Bestätigung, nach nur drei Tagen 300.000 Aufrufe zu haben. Da weiß ich dann, dass sich die ganze Arbeit ausbezahlt hat. So ein Feedback motiviert mich, immer weiter zu machen und das nächste Mal noch ein besseres Projekt zu schaffen.

Wie bist Du auf die Idee gekommen? Ist das ein Auszug aus dem wahren Leben 😉?

Tatsächlich zählt Aufstehen nicht zu meinen Stärken, das kann manchmal wirklich sehr stressig sein. Daher ist das Video total authentisch und in der Tat ein Auszug aus meinem Leben. Ich muss jedes Mal lachen, wenn ich es sehe. Nur stehe ich sonntags normalerweise nicht vor der Schule.

Worauf kommt es Dir bei Deinen Videos an?

Dass meine Videos eine Story haben, ist für mich sehr wichtig. Aber mein Ziel ist es auch immer, dass mein nächstes Video mein letztes übertrifft. Egal, ob extremer, größer oder ausgefallener, irgendwas muss immer besser werden.

Wie läuft die Produktion für Deine Clips ab?

Zuerst überleg ich mir mit meinem Cousin Stephan, der auch mein Filmer ist, eine richtig coole Story. Dann machen wir uns auf die Suche nach passenden, geilen Spots. Meistens sind wir nur zu zweit. Mein Kameramann und ich. Aber das haut wirklich gut hin. Wenn wir Story und Location haben, packen wir unser Zeug und schon geht’s los.

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Blicken wir auf Deine Downhill-Saison zurück. Wie zufrieden bist Du? Was waren Deine Highlights?

Ich hatte einige Ups and Downs. Ich glaube, ich habe mir ein bisschen zu viel vorgenommen und erwartet. Als jüngerer Jahrgang beim Junioren Downhill Weltcup zu starten war schon eine Herausforderung. Mein Highlight war, dass ich den iXS Rookies Cup in Saalbach Hinterglemm gewonnen habe.

In welchen Bereichen musst Du Dich noch verbessern und wie wird Dir das gelingen?

Raum für Verbesserung gibt es eigentlich immer. Am besten gelingt mir das durch Videoanalysen. So sehe ich mich und meine Position auf dem Bike und weiß sofort, was ich besser machen muss. Um beim Downhill Fortschritte zu erzielen, unterscheide ich zwischen Training und Spaß. Wenn ich trainiere, muss ich immer konzentriert sein und gegen die Zeit fahren. Das ist eine komplett andere Herangehensweise, als wenn ich irgendwo zum Spaß zum Shredden gehe.

Was hast Du 2020 alles vor und was sind Deine Ziele?

2020 habe ich einiges vor und die Ziele sind breit gefächert. Ich will beim Weltcup und Europacup gute Ergebnisse einfahren, vor allen Dingen natürlich auch bei der Heim-WM in Leogang Anfang September. Aber ich habe auch einige größere Video-Projekte geplant. Also dranbleiben 😊

Gabriel Wibmer:

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PM: Timothé Bringer ist Red Bull Rookie des Jahres 2019!

Die FMB World Tour Saison 2019 ist offiziell beendet und damit ist auch die finale Entscheidung gefallen: Tim Bringer (FRA) ist der Red Bull Rookie des Jahres 2019. Ob in Deutschland, Österreich, Spanien, Kanada und den USA, der 21-Jährige nahm weltweit an diversen FMB World Tour-Events teil. Der größte Erfolg des Franzosen war ein vierter Platz beim Gold Level Event O’Marisquino in Vigo (ESP). In Spanien zeigte Bringer sein enormes Talent und ließ sogar Top-Stars der Slopestyle-Szene wie Nicholi Rogatkin (USA) und Lukas Knopf (GER) hinter sich. Durch den ersten Platz beim Red Bull Best Line Video-Contest heimste der französische „Hulk“ weitere 300 Punkte ein und krönte seine Saison verdient mit dem begehrten Red Bull Rookie of the Year Award.

Damit darf Tim Bringer sein Können auf einer der weltweit größten Slopestyle-Bühnen zeigen: bei Crankworx Rotorua. Beim Saisonauftakt der FMB World Tour 2020 in Neuseeland trifft Bringer auf die Weltelite um Brett Rheeder (CAN), Nicholi Rogatkin (USA), Erik Fedko (GER), Tomas Lemoine (FRA), Dawid Godziek (POL) und einige mehr. Bevor wir die Frage, ob sein Style bei den Kiwis auch zu guten Ergebnissen führt, beantworten können, haben wir uns ausführlich mit dem Franzosen unterhalten. Bringer erzählt wie er zum Mountainbiken gekommen ist und mit welchem Gefühl er an Crankworx Rotorua denkt, wo er in wenigen Monaten den Slopestyle-Contest bestreiten wird.

Für die Leute, die Dich nicht kennen, wer bist Du und warum nennen sie Dich Hulk?

Mein Name ist Timothé Bringer. Ich komme aus Frankreich, bin 21 Jahre alt und sitze seit 17/18 Jahren auf dem Bike.
Der Spitzname ist wegen meiner Körpergröße. Ich bin definitiv ein großer Kerl. (*lacht*) (Anm. d. Red. 1,94m.)

Lass uns über Deine Saison 2019 sprechen. Wie zufrieden bist Du? Was waren Deine Ziele?

Ich habe dieses Jahr meine ersten richtigen Erfahrungen in der MTB-Welt gemacht, vor allem Slopestyle war komplettes Neuland für mich. Mit den ganzen Leuten zu fahren hat mega Spaß gemacht. Es war echt schwer, meine Erwartungen bei den Contests umzusetzen, aber jetzt weiß ich, woran ich nächste Saison arbeiten muss. Ich wollte unbedingt eine Wildcard und die habe ich. Also: Ziel erreicht.

Wenn Du nochmal zurückblickst, was war 2019 Dein Highlight auf der FMB World Tour?

Meine Reise nach Kanada und in die USA für das Big White TvS Invitational und den Fox US Open – CLIF Slopestyle war einfach nur der Hammer. Ich habe so viele nette Leute kennengelernt und der Big White-Kurs hat mega Laune gemacht. Ich freue mich jetzt schon wieder auf nächstes Jahr.

Wie hast Du Dich gefühlt, als Du gehört hast, dass Du den Red Bull Rookie of the Year Award gewonnen hast?

Ich bin total gestoked. Mein erstes FMB World Tour Diamond-Event mit all den Top-Stars, ich kann es kaum erwarten, dass es losgeht!!!

Du hast es angesprochen, was geht Dir durch den Kopf, wenn Du an Crankworx Rotorua und das hochkarätige Teilnehmerfeld denkst?

Einerseits ist es furchteinflößend, aber andererseits wird es richtig viel Spaß machen mit den Jungs zu fahren. Ich kenne schon einige von ihnen und ich mag es mit ihnen abzuhängen. Wir werden in Neuseeland eine klasse Zeit haben.

Wie wichtig ist eine Aktion wie der Red Bull Rookie of the Year Award Deiner Meinung nach für die Fahrer und die gesamte Dirt Jump- / Slopestyle-Szene?

Die Idee ist sensationell und wichtig! So erhalten Nachwuchs-Rider die Chance an einem Diamond-Event teilzunehmen. Der Red Bull Rookie of the Year Award muss noch lange erhalten bleiben, so dass Nachwuchs-Rider Aufmerksamkeit und einen Vorgeschmack auf das höchste Level bekommen, das unser Sport zu bieten hat. Ich bin wirklich dankbar, dass ich dieses Jahr den Red Bull Rookie of the Year Award gewonnen habe.

Wann hast du mit Dirt Jump angefangen?

Mit MTB habe ich so richtig erst vergangenen Sommer angefangen. Vorher bin ich 16 Jahre BMX gefahren. Ich liebe Dirt Jump und da ich ziemlich groß bin, ist MTB die beste Option für mich.

Wer war Deine größte Inspiration, um mit dem Biken anzufangen?

Meine größte Inspiration ist mein Vater. Durch ihn bin ich zum Biken gekommen. Mein Vater und meine Familie haben mich zu dem gemacht, der ich heute bin.

Gibt es Pläne für die Off-Season?

Ich werde viel auf dem Bike sitzen und mich gezielt auf die nächste Saison vorbereiten. Ich habe noch eine Menge Arbeit vor mir, um für Rotorua bereit zu sein. Aber ich kann es kaum erwarten.

Mit Blick auf die Saison 2020, auf welche Veranstaltungen freust Du Dich am meisten?

Ich werde bei so vielen FMB World Tour Gold-Events starten, um möglichst viele Punkte einzufahren, so dass ich bei allen Diamond-Events dabei sein kann.

Tim, danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast und viel Glück und Erfolg mit Deinen Vorbereitungen für Crankworx Rotorua!

Red Bull Best Line-Ergebnisse

Im Rahmen des Red Bull Rookie of the Year Awards gab es erstmals einen Online-Videowettbewerb – den Red Bull Best Line-Contest. Bei dem Video-Contest reichten die Rider einen Clip mit ihrem Run ein, der als FMB World Tour Silver-Event gewertet wurde. Der Silver-Event-Punktevergabe entsprechend erhielt der Gewinner 300 Punkte. 

Zahlreiche hochklassige Videos wurden von Ridern aus der ganzen Welt eingereicht und stellten die Judges vor eine große Herausforderung. Während der gesamten Saison kämpften der Amerikaner Owen Marks und der schlussendliche Red Bull Rookie of the Year-Sieger Tim Bringer (FRA) um die Spitzenposition. Auch bei der Bewertung des Red Bull Best Line-Clips lagen beide auf Augenhöhe. Mit einem Score von 92 Punkten gewann der Franzose auch den Best-Line-Contest knapp vor Marks (90 Punkte). Marcel Durbau Pimas (ESP) wurde mit 84 Punkten beim Video-Contest Dritter und belegte auch beim Red Bull Rookie of the Year Award Rang drei.

Tim Bringer: Backflip Double Tail Whip to Barspin, Cash Roll, 360 Triple Barspin, Flair
Owen Marks: Oppo 360 Drop, Backflip Triple Barspin, 360 Tailwhip to Barspin
Marcel Durbau: Backflip Tailwhip, Truckdriver, Cork 720, 720, Flair

Die sehenswerten Clips zur Red Bull Best Line gibt es auf Instagram unter: LINK

Red Bull Best Line Ergebnisse

1.    Timothé Bringer (FRA)
2.    Owen Marks (USA)
3.    Marcel Durbau Pimas (ESP)
4.    Diego Solans (ESP)
5.    Lukas Weilenmann (GER) 
6.    Garret Mechem (USA)
7.    Leo Fields (BRA)
8.    Carlos Mateu (ESP)
9.  James Angiulo (USA)
10.  Aleix Planella (ESP)
11.  Rhayner Silva (ESP)
12.  Chris Gates (USA)
13.  Mika Hohlbaum (GER)

Keep your eyes peeled for further information about live webcasts and calendar updates on www.fmbworldtour.com.

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all photos by Richard Bos/rasoulution & Oscar Tepelmann/rasoulution

Sieben Fragen an Fabio Wibmer – Was bedeutet Musik für dich?

Ein guter Actionclip braucht gute Musik. Nicht ohne Grund verbindet man ein bestimmtes Lied manchmal direkt mit dem entsprechenden Actionclip seines Lieblingsathleten. Vom Einzug der Songs in die persönlichen Lieblingsplaylists ganz zu schweigen. Aber ist diese Musik auch tatsächlich die Musik, die die Profis gerne hören? Und wie wird diese Musik ausgewählt? Auch im Leben des österreichischen MTB-Profis Fabio Wibmer nimmt Musik eine bedeutende Rolle ein. Anlässlich seiner Partnerschaft mit Teufel, für die Fabio künftig als Markenbotschafter tätig sein wird und die ihn mit Bluetooth Lautsprechern unterstützen, haben wir uns mit dem YouTube-Star über Musik unterhalten.

Fabio, in welchen Lebenslagen hörst Du Musik?

Für mich bedeutet Musik echt viel. Sei es beim Chillen daheim, beim Biken, im Auto… ich höre eigentlich immer Musik. Es gibt selten einen Ort, an dem ich keine Musik höre. Auch für die Content-Produktion bin ich immer auf der Suche nach neuen Songs. Coole Musik zu hören gefällt mir einfach und macht Spaß!

Wie wählst Du die Musik für Deine Actionclips aus? Worauf kommt es Dir besonders an?

Im Grunde hängt das ganz stark vom Actionclip selbst ab. Zuerst hat man eine Idee, dann schaut man wie man das Video aufbaut und anschließend versucht man die passende Musik dazu zu finden. Wenn es ein bisschen mehr Action sein soll, dann suche ich schnellere Musik. Wenn es ein bisschen ruhiger und langsamer sein muss, dann schau ich eher ein bisschen Richtung Indie-Songs.

Ich mag Musik, die sich parallel zum Video zu einem Höhepunkt hin steigert. Wenn es im Video einen krassen Trick gibt, soll der auch musikalisch untermalt werden. Danach kann es dann wieder etwas ruhiger weitergehen, bis Video und Musik sich dann beim nächsten Höhepunkt wieder treffen.

Ist die Musik aus Deinen Actionclips dieselbe Musik, die Du auch privat hörst?

Teilweise. Die Musik aus Wibmer‘s Law zum Beispiel höre ich wirklich gerne. Aber es kommt oft vor, dass sich die Songs aus den Actionclips schnell ausgehört haben, weil ich sie während Produktion und Schnitt einfach zu oft höre. Ich bin da insgesamt sehr offen – wenn mir der Song gefällt, spielt die Musikrichtung keine Rolle. Oft höre ich auch einfach Charts.

Wenn du auf dem Bike sitzt, ist Musik dein ständiger Begleiter. Spielst du immer dieselbe Playlist? 

Ja, Musik habe ich immer dabei, aber nicht immer dieselbe Playlist. Es kommt ganz darauf an. Bei meiner Indie-Playlist habe ich mir dummerweise gerade versehentlich alle Titel gelöscht. Die war ziemlich gechillt und hat eigentlich perfekt zum Trialbiken gepasst. Dann habe ich noch eine Playlist, in der ich eher Motivationsmusik habe, die ich sowohl beim Trialbiken als auch beim Mountainbiken höre.  

Wie hörst Du zu Hause Musik?

Ganz unterschiedlich ehrlich gesagt. Meistens schmeißen wir die Anlage bei uns an – eine von Teufel, ein 5.1 Surround System, das an den Fernseher angeschlossen ist. Die beschallt dann das ganze Haus ziemlich gut, was echt legendär ist. Wenn wir im Sommer mal eine Party draußen haben oder ich mich zur Entspannung draußen in die Sonne lege, dann kommt oft der coole Bluetooth-Speaker zum Einsatz. Der ist tragbar und hat außerdem eine richtig gute Soundqualität. Ansonsten am Computer mit kleineren Boxen.

Du bist als Bike-Profi und Influencer viel auf Reisen. Wie hörst du unterwegs Musik? 

Den Rockster Go, eine kleinere, tragbare Bluetooth-Box, habe ich eigentlich immer dabei. Die nimmt keinen Platz weg und macht einen guten Sound. Gerade wenn ich irgendwo hinfliegen muss oder wir mit dem Auto auf einem Roadtrip mit der ganzen Crew sind, ist Musik wichtig. Als wir jetzt zum Beispiel für mein neues Video einmal quer durch Frankreich gefahren sind, hatten wir die Teufel-Box immer dabei. 

Hast Du ein Lieblingslied? 

Eines meiner absoluten Lieblingslieder ist wahrscheinlich immer noch Numb/Encore von Jay-Z und Linkin Park. Das geht immer. Zur Zeit find ich E-Dubble ganz geil. Der hat ein paar coole Songs. Ansonsten ist auch The Seigeam Trenden bei uns im Haus. Deren Musik haben wir ja auch für unser neues Urban Freeride Lives 3 Video verwendet, das am 3. Dezember bei mir auf YouTube erscheint. Da könnt ihr euch dann selbst ein Bild machen. So stay tuned! 

Was Fabio sonst noch gerne für Musik hört, erfahrt ihr hier in einer seiner Lieblings-Playlists:

Link: https://open.spotify.com/playlist/5fA2Y1DfYjhSd8EdxaIfSV?si=zymHHMVVTpqhcSzlv3cPhQ

Mehr zu Fabio Wibmer erfährst Du hier:

youtube.com/fabwibmer

instagram.com/wibmerfabio

facebook.com/wibmerfabio

All photos by Hannes Berger

Die Stopps der Crankworx World Tour stehen fest

Innsbruck, Österreich, 5. November 2019 – Im Rahmen der Crankworx World Tour 2020 messen sich die besten Freestyle- und Downhill-Mountainbiker der Welt an drei legendären Orten:

1. – 8. März 2020: Crankworx Rotorua
10. – 14. Juni 2020: Crankworx Innsbruck
5. – 16. August 2020: Crankworx Whistler

2020 Crankworx World Tour preview

Nach dem zehnjährigen Jubiläum im vergangenen Jahr ist Crankworx Rotorua auch 2020 wieder für den Auftakt verantwortlich und startet mit Vollgas in ein neues Jahrzehnt der Gravity-MTB-Action. Wie bereits 2018 und 2019 zählt der Dual Slalom auch 2020 wieder zu den Highlights. An einer neuen Strecke wird bereits getüftelt.

„Es ist so ein geiles Gefühl, Crankworx bei uns in Rotorua zu haben,“ so Lokalmatador Keegan Wright, der in der Stadt auf der North Island lebt. Bei der Crankworx World Tour 2019 gewann der Neuseeländer zwei Contests vor Heimpublikum: den 100% Dual Slalom am Anfang der Festivalwoche sowie den GIANT Toa Enduro presented by CamelBak. „Die Streckenbauer übertreffen sich jedes Jahr aufs Neue. Die Kurse werden bei allen Disziplinen immer noch besser und anspruchsvoller. Ich kann es kaum erwarten, denn die Stimmung bei Crankworx Rotorua ist einfach der Hammer.“

Danach steht mit Crankworx Innsbruck der einzige Stopp in Europa auf dem Programm. In der Mitte der Saison geht’s im Herzen der Alpen um wichtige Punkte für die Gesamtwertung. Seit drei Jahren verleiht Innsbruck dem Crankworx-Mix mit einigen der besten Kurse der Welt vor atemberaubender Bergkulisse, einer lebhaften Expo-Area, Party-Highlights und Tiroler Kultur einen ganz besonderen Charme.

„Crankworx Innsbruck ist für mich immer ein absolutes Highlight der Saison“, so der Tiroler Peter Kaiser (AUT), der 2019 bei den Official European Whip-Off Championships presented by Spank auf dem Podest landete. Zusammen mit den lokalen Entscheidungsträgern hat sich Kaiser erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Crankworx World Tour der Tiroler Landeshauptstadt auch in den nächsten drei Jahren erhalten bleibt. Dementsprechend können sich MTB-Fans in Europa bis 2022 auf MTB-Freestyle-Action vom Feinsten freuen. „Crankworx Innsbruck heißt für mich eine Woche tolle Stimmung in der Stadt und Fahren mit Freunden auf den besten Strecken der Welt. Ich finde es total cool, dass dieses Festival die internationale MTB-Elite mit heimischen Athleten und #MTBInnsbruck – der lokalen Bike-Community – zusammenbringt.“

Das große Saisonfinale steigt Mitte August bei Crankworx Whistler. Nur wenige Tage nach Ende der Olympischen Sommerspiele in Tokio geben sich die weltbesten Gravity-Biker im MTB-Mekka Whistler ein Stelldichein. Zu den Highlights zählen der siebte Stopp der Enduro World Series, die Entscheidungen im Kampf um den Titel King bzw. Queen of Crankworx sowie das dritte und finale Event um die Triple Crown of Slopestyle. 2020 wird bei Crankworx Whistler auch der Red Bull Joyride sein zehnjähriges Jubiläum feiern.

„Ich liebe es, alle meine Bike-Freunde aus der ganzen Welt gleichzeitig nach Whistler zu holen und mit ihnen dieses unglaubliche Erlebnis zu teilen“, freut sich die Kanadierin Vaea Verbeeck, die 2019 den Titel Queen of Crankworx gewann. „Die Menschen, die man normalerweise im Dorf oder im Bikepark trifft, stehen bei Crankworx am Streckenrand und feuern einen an. Das ist echt ein großartiges Gefühl. Whistler hat nicht nur einen der weltbesten Bikeparks, sondern auch viele andere schöne Orte, die sich wie zuhause anfühlen.“

Details zum Kartenvorverkauf sowie weitere Informationen:

Crankworx Rotorua:
– Festival Tickets und VIP Tickets sind bereits im VVK erhältlich: https://www.crankworx.com/rotorua/tickets/
– Super Saver Tickets sind bis 26. Dezember NZDT im VVK erhältlich
– Aktuelle Infos: Crankworx Rotorua Facebook

Crankworx Innsbruck:
– Festival Tickets und VIP Tickets sind ab dem Frühjahr im VVK erhältlich
– Aktuelle Infos: Crankworx Innsbruck Facebook

Crankworx Whistler
– VIP Tickets sind ab Dezember im VVK erhältlich
– Aktuelle Infos: Crankworx Whistler Facebook