Der UCI Mountain Bike World Cup LIVE aus Lenzerheide – nur auf Red Bull TV

 


Christopher D. Ryan (XCC, DHI, XCO), Tibor Simai (DHI) sowie Nathalie Schneitter & Sabine Spitz (je XCO) mit deutschem Kommentar im Livestream auf Red Bull TV

 

Von Val di Sole geht es direkt weiter zum vorweltmeisterlichen Kräftemessen ins schweizerisch beschauliche Lenzerheide. Dort spitzt sich beim vorletzten Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup des Jahres auch der Kampf um die Spitzenplätze in den Weltcup-Wertungen zu. Eines ist also vorab gesichert: Die Mountainbike-Festspiele am Rothorn werden abermals hochklassig und extrem spannend. Kann sich Tracey Hannah (AUS) vorzeitig ihren ersten Erfolg im Gesamtweltcup sichern? Starten die Franzosen eine neue Downhill-Siegesserie? Wie schlagen sich die beiden Lokalmatadoren Jolanda Neff und Nino Schurter im Kampf um den Tagessieg sowie um den Erfolg im Gesamtweltcup? Erreicht Schurter vor heimischem Publikum den nächsten Meilenstein in der Cross-Country-Geschichte?

 

Wie gewohnt, überträgt Red Bull TV den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und on-demand neben dem englischen, italienischen, portugiesischen und spanischen auch mit deutschem Kommentar. Den sechsten Cross-Country-Saisonevent am 09. August (XCC) und 11. August (XCO) wird Christopher D. Ryan im deutschsprachigen Livestream auf Red Bull TV kommentieren. Beim Hauptrennen am Sonntag erhält der Kult-Kommentator gleich doppelte Unterstützung: Nathalie Schneitter, ehemalige Vize-Weltmeisterin und mehrfache Schweizer Meisterin und Sabine Spitz, Olympiasiegerin und zweifache Weltmeisterin, bilden zusammen mit Ryan ein deutsch-österreichisch-schweizerisches-Dreigestirn. Beim deutschen Livestream des siebten Downhill-Weltcups am Samstag, 10. August, steht Ryan der ehemalige Bike-Profi und Gravity-Allrounder Tibor Simai zur Seite. Die Übertragung der Cross-Country Short-Track-Rennen beginnt am Freitag, 09. August um 17:20 Uhr. Die Übertragungen der Downhill-Rennen am Samstag starten um 12:30 Uhr (Damen) und um 13:45 Uhr (Herren). Die XCO-Rennen gibt es am Sonntag ab 11:00 Uhr (Frauen) und 13:30 Uhr (Männer) live zu sehen.

 

DHI: Kehren die Franzosen auf den Hot Seat zurück? Entscheidung bei den Frauen?
Die Phalanx ist durchbrochen. Erstmals in dieser Saison mussten sich die Franzosen beim Downhill geschlagen geben. Saisonübergreifend sechs Downhill-Siege gingen auf das Konto von Loic Bruni und Amaury Pierron. Weiter ausgeholt waren es gar elf der vergangenen zwölf Rennen, bis Laurie Greenland (GBR) auf der Black Snake in Val di Sole einen Traumlauf zeigte und seinen ersten Weltcupsieg feierte. In Lenzerheide wollen die Franzosen nun zurückschlagen. Die Briten in Person von Greenland und Danny Hart – wurde mit Platten Fünfter – wollen dagegenhalten. Greg Minnaar (RSA) war im Trentino ebenfalls stark. Trotz Sturz wurde er Siebter. Troy Brosnan (AUS) möchte seine schlechteste Saisonplatzierung (10.) ebenfalls schnell wieder vergessen machen. Und David Trummer (AUT) eilt von österreichischem Rekord zu österreichischem Rekord – nächster Halt Lenzerheide.

 

Einen Premierensieg gab es auch in der Frauen Elite: Marine Cabirou (FRA) deklassierte die Konkurrenz um fast zwölf Sekunden und sicherte sich ihren ersten Weltcupsieg. Tracy Hannah (AUS) scheint sich bereits voll auf ihre Mission Gesamtweltcup zu fokussieren – mit 170 Punkten Vorsprung ein nachvollziehbares Unterfangen. Mit einem Erfolg in der Schweiz stehen die Chancen für einen vorzeitigen Titelgewinn sehr gut. Vor heimischer Kulisse wollen auch die beiden Schweizerinnen Camille Balanche und Emilie Siegenthaler ihren Aufwärtstrend fortsetzen und Nina Hoffmann (GER) möchte zurück auf das Podium. Die Deutsche, eine der Shootingstars der Saison, musste nach eindrucksvollen Leistungen zuletzt zwei schwere Crashs wegstecken.

 

Der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup 2019 mit deutschem, englischem, italienischem, portugiesischem und spanischem Kommentar vom 09. – 11. August LIVE aus Lenzerheide und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

 

XC: Neff und Schurter wollen Heimsiege
In der Cross-Country-Hochburg Schweiz richten sich die Blicke natürlich auf die heimischen Superstars Jolanda Neff und Nino Schurter. Neff hat beim Heim-Weltcup erstmals in dieser Saison die Gesamtführung inne und möchte diese mit ihrem ersten Saisonsieg im olympischen Cross Country weiter ausbauen. Doch Kate Courtney (USA) will sich die Führung zurückholen. Die amtierende Weltmeisterin hat nach ihrem schwächeren Abschneiden in Vallnord nur eine Woche später mit einem Doppelsieg in Les Gets gekontert. Gleiches hat sich die fünffache Saisonsiegerin nun für Lenzerheide vorgenommen, nachdem sie zuletzt in Val di Sole nicht überzeugen konnte. Ein gutes Omen: Ihren WM-Titel gewann sie im Vorjahr in Lenzerheide. Aber es wird voraussichtlich nicht nur ein Zweikampf zwischen Neff und Courtney. Pauline Ferrand-Prévot (FRA) hat sich nach ihren beiden Bein-OPs von Dezember im bisherigen Saisonverlauf stark verbessert und in Val di Sole triumphiert. Anne Tauber, Anne Terpstra (beide NED), Jenny Rissved (SWE), Yana Belomoina (UKR), Sina Frei (SUI) und Elisabeth Brandau (GER) komplettieren das breite Favoritenfeld.

 

Im Feld der Männer hat sich Mathieu van der Poel (NED) in Val di Sole nach seiner kurzen Sommerpause wieder mit gewohnter Dominanz präsentiert. Weder Henrique Avancini (BRA) im Short-Track noch Nino Schurter oder Mathias Flueckiger (beide SUI) im Hauptrennen, konnten ihm folgen. Der Sieg sowohl im XCC als auch im XCO geht also nur über den fliegenden Holländer. Mit dem Heimvorteil im Rücken wollen ihm Schurter und Flueckiger den Sieg jedoch streitig machen. Schurter hat dabei nicht nur den Heimsieg vor Augen, sondern auch den Allzeitrekord von Julien Absalon (FRA). Ein Erfolg und Schurter hätte die 33 Weltcupsiege des Franzosen egalisiert.

 

Spannung und Dramatik sind für Lenzerheide also vorprogrammiert. Red Bull TV überträgt den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Die Live-Übertragung startet am Freitag, 09. August, um 17:20 Uhr. Weitere aktuelle Informationen und noch mehr actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

 

Zeitplan des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup Lenzerheide – LIVE auf Red Bull TV:
(alle Zeitangaben in CEST, Wiederholungen der Live-Übertragungen gibt es jeweils direkt im Anschluss)

Lenzerheide XCC Frauen: Freitag, 09. August, ab 17:20 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide XCC Männer: Freitag, 09. August, direkt im Anschluss an das Frauen-Rennen live
Lenzerheide DHI Frauen: Samstag, 10. August, ab 12:30 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide DHI Männer: Samstag, 10. August, ab 13:45 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide XCO Frauen: Sonntag, 11. August, ab 11:00 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide XCO Männer: Sonntag, 11. August, ab 13:30 Uhr live auf Red Bull TV

 

All photos by © Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool

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Spannend und spektakulär: Downhill-WM bringt die Weltbesten nach Saalfelden Leogang

 

Saalfelden Leogang im Salzburger Land, Österreich, 16. Oktober 2019 – 2020 wird Saalfelden Leogang wieder weltmeisterlich. Zum zweiten Mal nach acht Jahren findet vom 4. bis 6. September die UCI Mountain Bike Downhill Weltmeisterschaft in der international bekannten Bikeregion statt. Etwas weniger als ein Jahr vor dem Großereignis blickten Veranstalter und Athleten im Rahmen eines Pressegesprächs voraus. Erwartet werden neben spektakulärer Sportaction auch tausende Fans und ein Großereignis mit internationaler Strahlkraft.

 

Bereits 2012 führte der Weg zum Weltmeistertitel über die „Speedster“ im Leoganger Bikepark. 12.000 Menschen standen damals an der Strecke, um die spektakulären Rennen der Weltelite über Wurzelteppiche, durch Steilkurven und Highspeed Passagen live mitzuverfolgen. Acht Jahre später schreibt der erfahrene Weltcup-Ort nun ein weiteres Kapitel in der WM-Geschichte. Vom 4. bis 6. September 2020 kämpfen die Rider bei der UCI Mountain Bike Downhill Weltmeisterschaft erneut in Saalfelden Leogang um die begehrten Regenbogen-Trikots: „Nach acht Jahren wieder eine WM austragen zu dürfen, bestätigt, dass wir nicht nur spannende Rennen durchführen und eine gute Infrastruktur bieten, sondern auch das gesamte Team perfekt zusammenarbeitet. Außerdem können wir auf einen großen Erfahrungsschatz als Veranstalter zurückgreifen und haben gezeigt, dass wir ein zuverlässiger Partner sind“, erklärt der Geschäftsführer der Saalfelden Leogang Touristik, Marco Pointner: „Die Augen der internationalen Mountainbike-Szene werden mit der Downhill-WM wieder auf uns gerichtet sein. So können wir einmal mehr unseren Status als Bike-Destination unterstreichen.” Und auch der Geschäftsführer der Leoganger Bergbahnen, Kornel Grundner, weiß: „Mit der Unterstützung von Bund, Land, Gemeinde und Grundbesitzern werden wir alles daransetzen, wieder eine unvergessliche WM zu veranstalten.“

Leo Bauernberger, MBA, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus GmbH, unterstreicht die Strahlkraft des Großereignisses: „Die insgesamt dritte UCI Mountain Bike Weltmeisterschaft im SalzburgerLand hat einen enormen Stellenwert für den Radsport in Österreich. 13 Prozent unserer Gäste kommen wegen unseres Mountainbike-Angebots ins SalzburgerLand und wir sind sehr glücklich, dass sich Saalfelden Leogang für diese unglaublich wichtige Sportart so engagiert und sich ein einzigartiges Kompetenzzentrum innerhalb Europas geschaffen hat.“

 

Länderübergreifende Zusammenarbeit mit Cross-Country-WM in Albstadt
Für die WM 2020 ziehen die Pinzgauer WM- und Weltcupveranstalter mit dem Austragungsort der Cross-Country-WM, dem Deutschen Albstadt, an einem Strang. Neben einem Kombi-Ticket, das allen Fans für nur 99 Euro zwei Wochenenden, eines in Saalfelden Leogang und eines in Albstadt bietet, gibt es auch einen gemeinsamen Auftritt bei der Bewerbung und der Sponsorenansprache. „Wir verhandeln gemeinsam in Sachen TV-Produktion und Übertragungszeiten, diese Symbiose hilft uns natürlich, das Optimum für jeden Veranstaltungsort herauszuholen und unsere Interessen zu bündeln“, so Pointner. Auch bei der diesjährigen Downhill-WM im kanadischen Mont-Sainte-Anne gab es einen gemeinsamen Bewerbungsauftritt der beiden europäischen WM-Orte 2020.

 

„Speedster“: Einige Veränderungen, gleichbleibender Thrill
Wer sich im September 2020 für die darauffolgenden zwölf Monate das berühmte Regenbogen-Jersey überstreifen will, der muss in Saalfelden Leogang sowohl in Sachen Konzentration als auch Kondition und Fahrtechnik sein gesamtes Können an den Tag legen. Die WM-Strecke „Speedster“, die in der Gravitiy-Szene als anspruchsvolle Herausforderung bekannt ist, wird bei der WM 2020 mit einigen zusätzlichen Adaptionen glänzen. Klar ist: Den zukünftigen Weltmeistern muss ein makelloser Run gelingen.

 

Heimvorteil für Höll bei erster Elite-WM – auch Hoffmann voller Vorfreude
Das weiß auch Valentina „Vali“ Höll, die die Trails im „The Epic Bikepark Leogang“ wie ihre Westentasche kennt. Sie stand in der Juniorenklasse im Weltcup bereits zweimal in Saalfelden Leogang am Start – bei beiden Auftritten dominierte sie klar. 2019 fuhr sie zu einer Siegerzeit, die sogar für den dritten Platz in der Elite-Klasse der Damen gereicht hätte. 2020 ist die 17-jährige Lokalmatadorin nun alt genug, um bei den Elite Frauen mitzumischen und gilt hier als große rot-weiß-rote Medaillenhoffnung: „Nicht jeder Athlet in unserer Sportart bekommt die Chance, in seiner aktiven Karriere bei einer Heim-WM am Start zu stehen. Bei mir wird das gleich in meinem ersten Elitejahr sein und daher in vielerlei Hinsicht besonders. Natürlich wäre eine Medaille ein absoluter Traum. Aber es trainiert jeder darauf und ich muss nächstes Jahr noch in die Schule und von daher schauen, wie ich das alles optimal time. Natürlich werde ich mich so gut wie möglich vorbereiten, denn ich will Österreich stolz machen“, erklärt die Saalbacherin.
Beim Pressegespräch der WM-Veranstalter in der Taufkirchener Jochen Schweizer Arena, einem langjährigen Partner der Tourismusregion Saalfelden Leogang, zeigte sich auch Deutschlands Medaillenhoffnung, Nina Hoffmann, begeistert von der WM in Saalfelden Leogang: „Ich freue mich sehr, es werden viele Freunde und Familie da sein. Schon letztes Jahr hatten wir eine Mega-Stimmung. Leogang ist in jedem Fall WM-würdig“, so die letztjährige Weltcup-Zweitplatzierte bei den Elite Frauen.

 

Neue Trails, neuer Pumptrack
Schon seit neun Jahren findet der Weltcup der Mountainbike-Downhill-Elite regelmäßig in Saalfelden Leogang statt. Begleitet wird die Sportaction traditionell von einem umfangreichen Rahmenprogramm, mit Musikacts, Partys, Expo und mehr. Natürlich, so Pointner, solle dies auch bei der WM im September 2020 wieder der Fall sein: „Die Vorbereitungen laufen hierfür auf Hochtouren.“ Auch für die Hobbybiker hat sich im mittlerweile neu betitelten „The Epic Bikepark Leogang“ und der Region Saalfelden Leogang in jüngster Vergangenheit einiges getan. Mit rund einer Million Euro Investitionsvolumen entstanden neue Trails („Steinberg Line by Fox“, „Antonius Trail“, „Schwarzleo“ und „Forsthoftrail“), ein neuer Pumptrack, erstmals wurde im Sommer auch die „Steinbergbahn“ für die Mountainbiker in Betrieb genommen.

Weitere aktuelle News, Termine und Informationen zu den Strecken des Epic Bikepark Leogang gibt es aufbikepark-leogang.com, instagram.com/BikeparkLeogang oder facebook.com/BikeparkLeogang.

Für einen „runden Rad-Urlaub” gibt es in Saalfelden Leogang spezielle Bike-Hotels wie den Salzburger Hof, Bio Hotel Rupertus, Hotel Bacher, Hotel Riederalm, Hotel Ritzenhof, Mama Thresl, Hotel Saliterhof, Hotel Forsthofalm und Hotel Der Löwe sowie kompetente Bike-Shops wie Sport Mitterer oder Sport 2000 Simon. Zur Verbesserung der eigenen Fähigkeiten, für geführte Touren oder für Fahrtechniktraining bietet die Bikeschule Elements Outdoorsports ein umfangreiches Angebot an. Eine Liste aller bikefreundlichen Unterkünfte in der Region Saalfelden Leogang befindet sich hier: saalfelden-leogang.com/de/region-erleben/biken/bikefreundliche-betriebe.

Weitere Informationen zur Region Saalfelden Leogang gibt es auf saalfelden-leogang.com,instagram.com/Saalfelden_Leogang oder facebook.com/SaalfeldenLeogang.

 

All photos by © Moritz Ablinger & © Saalfelden Leogang Touristik

Der Kampf der Giganten – die Red Bull Rampage 2019

Seit seiner Gründung im Jahr 2001 geht es bei Red Bull Rampage immer darum, die Grenzen des Machbaren zu verschieben.

Fast zwei Jahrzehnte später hat sich diese Prämisse nicht geändert und im Vorfeld der diesjährigen Rampage am 25. Oktober in Virgin, Utah, gibt es alles, was man über das jährliche Mountainbike-Spektakel wissen muss.

Zum Wettkampf
Die Veranstaltung steht nur 21 Fahrern aus der ganzen Welt offen, die alle eingeladen werden müssen, um sich zu qualifizieren oder am Wettbewerb teilzunehmen. Jeder Fahrer erhält zwei Läufe pro Durchgang mit allen Tricks, die er für richtig hält. Sie werden von einer Jury ihrer Kollegen bewertet und die höchste Punktzahl gewinnt.

Die Lines
Der Kurs wird von den Fahrern effektiv gestaltet. Eine bestimmte Start- und Ziellinie wird von den Organisatoren festgelegt, und die Teilnehmer haben vier Tage Zeit, um einen atemberaubenden und anspruchsvollen Kurs zwischen den beiden Punkten zu schaffen.

Der Platz hat einen Höhenunterschied von 237 Metern (780 Fuß) mit oft starken Winden und keiner Baumgrenze.

Die Auswahl der Fahrer

Insgesamt wurden 10 Fahrer von den Organisatoren vorselektiert, weitere acht erhielten nachfolgende Wildcards und drei Männer: Reed Boggs, Juan Salido und DJ Brandt qualifizierten bei den Athlete Qualifier.

Die Athleten der Rampage 2019

Kurt Sorge (CAN)

Cameron Zink (USA)

Ethan Nell (USA)

Brandon Semenuk (CAN)

Brett Rheeder (CAN)

Thomas Genon (BEL)

Carson Storch (USA)

Kyle Strait (USA)

Tyler McCaul (USA)

Tom van Steenbergen (CAN)

Bienvenido Aguado Alba (ESP)

Andreu Lacondeguy (ESP)

Brendan Fairclough (GBR)

DJ Brandt (USA)

Graham Agassiz (CAN)

Reece Wallace (CAN)

Emil Johansson (SWE)

Reed Boggs (USA)

Juan Diego Salido (MEX)

Szymon Godziek (POL)

Vincent Tupin (FRA).

Die UCI-Weltcup-Athleten Gee Atherton und Antoine Bizet gehörten zu den eingeladenen Wildcard-Teilnehmern, erlitten aber in den letzten Wochen beide Verletzungen und scheiden daher aus.

Für Ruhm und Ehre – Die Rampage, der gefährlichste MTB-Contest der Welt.

Es sind atemberaubende Momente und die unglaubliche Airtime kombiniert mit waghalsigen Tricks, die Dir beim bloßen Anblick das Adrenalin durch die Venen schießen lässt. Ja, das ist die Red Bull Rampage. Kein anderes Freeride-Event ist waghalsiger und näher am Tod gebaut wie das des roten Stiers. Ein unvorhergesehener Windstoß, ein einziger Fehltritt oder ein technisches Versagen und Du bist vielleicht tot.

Doch wir müssen uns ernsthaft die Frage stellen: Was passiert, wenn Du für die Rampage dein Leben lässt?


Das Video zeigt wie das Material unter den Belastungen der Rampage leidet. Kein Rahmen, keine Laufräder oder Gabeln dieser Welt sind für dauerhafte Belastungen dieser Art konzipiert. Das Problem: Ein lebensbedrohlicher Kontrollverlust!

Die Marketingstrategie von Red Bull ist weltweit definitiv einzigartig und kein anderer Konzern hat es geschafft, sich vom Getränkehersteller zu einem etablierten Medienunternehmen und wohl einem der größten Veranstalter im Bereich Action Sports zu entwickeln. Ebenso leistet Red Bull seinen Beitrag zur Förderung von Randsportgruppen, macht diese weltbekannt und ermöglicht jungen Athleten das Unvorstellbare, die Karriere als Vollprofi.

Der Verlauf des Red Bull Sports zeigt jedoch eine Entwicklung auf – 5 simple Worte, ich nenne sie die Red Bull Five: Höher, weiter, schneller, riskanter, extremer! Bereits 2013 strahlte die ARD einen Dokumentarfilm aus, er heißt: «Die dunkle Seite von Red Bull». Mit diesem Jahr sind es nun bereits 12 von dem Getränkehersteller gesponserte Athleten, die ihr Leben ließen.


Nicholai Rogatkin stürzt zur 2015er Rampage 30 Fuß in die Tiefe und beendet mit einem blutüberströmten Gesicht seinen Lauf. Die Rennleitung hätte den Lauf für Rogatkin hier abrechen müssen. Eine plötzlich auftretende Ohnmacht bei Beendigung des Laufes hätte für Rogatkin tödliche Folgen haben können.

Innerhalb der letzten Jahre haben bereits einige Freeride-Profis die Einladung als Fahrer bewusst abgelehnt. Darunter auch Sam Reynolds, der ein Zeichen setzte und sich – auf Grund der seiner Meinung nach mangelnden Sicherheitsvorkehrungen – dafür entschied, den Start bei der Rampage abzulehnen. Sein Statement hierzu war: „Wenn Du die Klippe herunterstürzt, weil du vom Pedal abrutscht oder dich der Wind erwischt, kannst Du von Glück reden, das zu überleben.“

Uns interessiert Eure Meinung! Wie seht ihr das Spektakel und schaltet Ihr morgen ein? Ist die Rampage zu extrem, sollte Red Bull die Sicherheitsvorkehrungen erhöhen oder habt Ihr vielleicht zusätzlichen Input, den Ihr uns in den Kommentaren mitteilen möchtet.

 

Tommy G schaut auf 7 Jahre Red Bull Rampage zurück

 

Das Prestige Event „Red Bull Rampage“ steht in den Startlöchern. Am 25. Oktober 2019 geht es los und die weltbesten Rider der Mountainbike-Szene heizen auf der größten Freeride Mountainbike Bühne der Welt wieder richtig ein. Zum 14. Mal wird das Spektakel in Virgin, Utah/USA ausgetragen und verspricht mit waghalsigen Drops, spektakulären Sprüngen und kreativen Abfahrten ein intensiver Contest zu werden. Wer nicht live dabei ist, kann den Nervenkitzel auf Red Bull TV um 18 Uhr (CEST) mitverfolgen: www.redbull.tv/Red Bull Rampage

 

Neben Top-Guns wie Andreu Lacondeguy, Brandon Semenuk, Brett Rheeder, Ethan Nell und Rampage-Veteranen wie Kyle Strait und Tyler McCaul, wird auch der belgische Slopestyler Thomas Genon, der bereits viermal unter den Top 6 landete, zum achten Mal an den Start gehen. Da er dieses Jahr verletzungsbedingt bei den meisten Contests aussetzen musste, kämpft er umso mehr für ein starkes Comeback. Kann er bei der Red Bull Rampage sein außergewöhnliches Talent wieder unter Beweis stellen und mit seinem einzigartigen Style sein verdientes Comeback feiern? Wir haben uns mit dem Weltklasse-Big-Mountain-Athleten über seine sieben Jahre Red Bull Rampage unterhalten:

 

Tommy G, was hat dich damals dazu ermutigt an der Red Bull Rampage teilzunehmen?

Seit 2010 nehme ich bei FMB Contests teil und Red Bull Rampage war damals ein FMB Diamond Event. In 2012 dachte ich mir, das wäre eine gute Erfahrung und neue Herausforderung für mich. Seither nehme ich jedes Jahr an der Red Bull Rampage teil.

 

Was war bisher dein persönliches Highlight bei der Red Bull Rampage?

Ehrlich gesagt mag ich die gesamte Erfahrung, die ich jedes Jahr bei dem Event mache. Wenn ich sehe und fühle, wie ich mich jedes Jahr weiterentwickle und verbessere, motiviert und pusht mich das sehr.

 

Wie hast du dich durch Red Bull Rampage weiterentwickelt?

Pierre Edouard Ferry hat mir viel über Trailbau beigebracht. Als ich dann an meine eigene Line heran ging, machte ich ganz neue Erfahrungen. Man lernt etwas erst dann richtig, wenn man es selber macht. Da gehören Fehler auch dazu, an denen man wächst und lernt, wie es nächstes Mal besser funktioniert.

 

Wer ist dieses Jahr in deinem Trailbau Team dabei?

Eliott Lapotre, der zum vierten Mal dabei ist und Samuel Mercado. Check Eliott Lapotre’s Video aus: “Lost Paradise”.

 

Wie hat sich der Event für dich geändert?

Red Bull Rampage war schon immer ein außergewöhnlicher Event. Meine Sichtweise auf den Event hat sich auf jeden Fall geändert. Physisch wie auch mental lernt man viel dazu und versucht jedes Mal noch mehr zu geben und die Herausforderungen, die so einen Event ausmachen, richtig anzupacken.

 

Was denkst du, wie sich das Level der Rider entwickelt hat?

Es gibt immer mehr Rider, die sich der Challenge stellen und für einen Winning-Run alles geben und vollen Einsatz zeigen. Das Level steigt von Jahr zu Jahr und der Wettkampf wird härter.

 

Style oder Line? Was ist wichtiger für dich?

Ein guter Mix aus Style und Riding ist perfekt. Natürlich waren für mich am Anfang die Tricks wichtiger, da mein Slopestyle-Hintergrund es für mich einfacher machte in diesem Bereich zu punkten. In den letzten Jahren habe ich mich auch in meiner Fahrtechnik und Linienwahl verbessert und versuche nun in jeder Kategorie alles herauszuholen.

 

Wie bereitest du dich für den Event dieses Jahr vor?

Da ich dieses Jahr wegen meiner Schulter-OP leider aussetzen musste, stand ich körperlich wie auch mental vor vielen Herausforderungen. Ich hatte einen langen Reha-Prozess und ich musste mich wieder mit meinem Bike und meinen Skills vertraut machen. Red Bull Rampage hat mich auf jeden Fall motiviert Gas zu geben und schnell wieder fit zu werden.

 

Haben sich deine Vorbereitungen in den letzten Jahren verändert?

Jedes Jahr wächst meine Motivation besser zu werden. Dafür braucht es natürlich auch mehr Hingabe in jeder Situation.

 

Wie hast du dich als Rider verändert?

Ich kenne das Terrain hier nun sehr gut und weiß, was wichtig ist, um einen guten Run hinzulegen. Durch meine Erfahrungen und meine Weiterentwicklung, kann ich gut abschätzen, was für mich möglich ist und was nicht. Dadurch setze ich meine Stärken richtig ein und versuche aus meinen Schwächen zu lernen.

 

Wie ist dein Bike für Red Bull Rampage aufgebaut?

Für diesen Event ist mein Bike Setup anders als sonst. Die Federgabel ist vergleichsweise hart eingestellt und die Reifen fahre ich mit mehr Luftdruck.

 

Worauf freust du dich am meisten?

Nach all den Monaten des Wartens freue ich mich auf den Moment, wenn ich oben am Roll-in stehe und endlich rein droppen kann. Das ist mein Highlight.

 

Was ist dein Ziel für die diesjährige Red Bull Rampage?

Da ich durch meine Verletzung so lange nicht bei Contests teilnehmen konnte, freue ich mich einfach riesig wieder zurück zu sein und nun endlich meiner Leidenschaft nachgehen zu können. Mein Ziel ist es Spaß zu haben und das geniale Gefühl, das ich beim Biken und bei Contests habe, wieder zu erlangen.

 

Vielen Dank Tommy G und viel Glück!

Red Bull TV überträgt Red Bull Rampage LIVE und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf www.redbull.tv/Red Bull RampageDie Live-Übertragung startet am Freitag, 25. Oktober 2019, um 18 Uhr (CEST). 

Alle aktuellen News über Thomas Genon findet ihr hier:

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Instagram: www.instagram.com/thomasgenon

Alle Fotos ©red bull content pool

Die Gesichter hinter den UCI World Championships 2020 in Leogang

Am 4. bis 6. September 2020 ist es wieder soweit! Die Weltmeisterschaft im Downhill kommt zurück nach Leogang. Aber wer steckt eigentlich dahinter, wer sind die Organisatoren und Gesichter hinter dem WM-Projekt?

Viele kennen die Namen der Ahtleten, die sich bei den World Cups & World Championships wie todesmutige Krieger auf die härtesten Lines der Welt begeben. Ihr Ziel: Die weltbesten Zeiten in einem Kampf der Giganten! Wenn ich jedoch im heimischen Bikepark in die Runde frage, ob sie wissen wer Kornel Grundner, Marco Pointner und Leo Bauernberger ist, erhalte ich meist nicht mehr als ein Schulterzucken und Blicke voll bespickt mit Fragezeichen. Und das ist eigentlich sehr traurig! Sie sind nämlich die Gesichter hinter der UCI Veranstaltungsorganisation in Leogang und gehören mit zu den aktivesten Förderern des Downhill-Elite-Sports in Europa.

In der Jochen-Schweizer-Arena in München trafen wir das österreische Power-Trio, um neben Fragen zur WM 2020 auch einmal ganz persönlich zu werden.

Gibt es schon Informationen zum genauen Programm der UCI Mountainbike World Championships (UCI MTB WC) 2020?
Marco: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren! Es wird ein rundes WM-Wochenende sein mit Musikacts, Parties, Expo und mehr. Am Samstag wird die Downhill Qualifikation und am Sonntag dann das Finale stattfinden. Das WM-Wochenende (4.-6.09.2020) sollte sich jeder schon Mal im Kalender rot markieren. An einem weiteren Highlight arbeiten wir aktuell noch aber das dürfen wir noch nicht verraten.

Inzwischen ist Leogang zum zweiten Mal Austragungsort der Downhill-Weltmeisterschaft – wie kam es beim ersten Mal dazu und wie wird man zum Austragungsort einer WM?
Kornel: Seit 2010 ist Saalfelden Leogang Austragungsort des UCI MTB Downhill Weltcups. 2012 fanden im Epic Bikepark Leogang bereits die UCI-Mountainbike-Weltmeisterschaften in mehreren Disziplinen statt. 2013 und 2014 folgten die Weltmeisterschaften im Four Cross. 2020 kehrt die Downhill-Weltmeisterschaft zum zweiten Mal nach Saalfelden Leogang zurück – hierfür sind wir sehr stolz. Um eine WM austragen zu dürfen muss man sich bewerben. Nach acht Jahren wieder eine WM austragen zu dürfen, bestätigt, dass wir nicht nur spannende Rennen durchführen und eine gute Infrastruktur bieten, sondern auch das gesamte Team perfekt zusammenarbeitet. Außerdem können wir auf einen großen Erfahrungsschatz als Veranstalter zurückgreifen und haben gezeigt, dass wir ein zuverlässiger Partner sind.

Neben Marco seht Ihr (Kornel und Leo) jetzt nicht unbedingt aus wie Downhillfahrer. Allerdings irre ich mich auch gerne. Habt Ihr schon einmal auf einem Downhillrad Platz genommen oder fahrt selbst?

Bild zeigt v.l.n.r. Marco Pointner (GF Saalfelden Leogang Touristik), Kornel Grundner (GF Leoganger Bergbahnen) und Leo Bauernberger (GF SalzburgerLand Touristik)

Kornel: Ja natürlich, aber leider zu wenig – ich bin gerne mit dem Bike unterwegs und teste die Strecken im Bikepark Leogang auch selbst und jährlich sind wir auch in anderen Bikeparks unterwegs – in diesem Jahr z.B. in Whistler – war wirklich super.

Leo: Downhill-Bike habe ich tatsächlich noch nicht getestet. Aber ich liebe das Radfahren, fühle mich auf dem Rennrad wie auf dem Mountainbike gleichermaßen sehr wohl. Es gibt nichts schöneres, als mit dem Rad in unserer wunderbaren Salzburger Bergwelt unterwegs zu sein.

Nicht zuletzt war ich auch schon bei den jährlichen Weltcup-Events in Saalfelden Leogang zu Gast und kenne den Weltklasse-Bikepark hier sehr gut.

Bei einem internationalen Event wie diesem, ist Organisation das A und O. Mit welchem Vorlauf beginnt die Veranstaltungsplanung, wie viele Personen arbeiten an so einem Projekt und wie wuppt man so ein Event neben dem normalen Tagesgeschäft.
Kornel: Eine WM ist ein Projekt mit ca. zwei Jahren Planungszeit. Momentan laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Wir haben ein 25-köpfiges Bereichsleiterteam und vor Ort mehr als 170 freiwillige Helfer. Ohne den großartigen Einsatz der Organisatoren und Helfer wäre eine solche Großveranstaltung nicht möglich.

Was bedeutet dieses Projekt für Euch persönlich?
Marco: Die Augen der internationalen Mountainbikeszene werden mit der Downhill-WM wieder auf uns gerichtet sein. So können wir einmal mehr unseren Status als Bike-Destination unterstreichen. Mit der Unterstützung von Bund, Land, Gemeinde und Grundbesitzern werden wir alles daransetzen, wieder eine unvergessliche WM zu veranstalten.

Leo: Die Weltmeisterschaft ist die Fortsetzung einer unglaublichen Erfolgsgeschichte im österreichischen Radsport. Bereits zum vierten Mal in diesem noch jungen Jahrhundert sind wir im SalzburgerLand Gastgeber eines großen internationalen Rad-Events, das macht mich sehr stolz. (Anm.: Mountainbike-WM 2002 in Kaprun, Straßenrad-WM 2006 in Salzburg sowie die Mountainbike-WM 2012 und nun erneut 2020 in Saalfelden Leogang).

Wird – die, für den World-Championships bekannte Line – vor Beginn des Qualifikationen-Rennen noch einmal umgebaut?
Kornel: Die WM-Strecke „Speedster“ wird bei der WM 2020 mit einigen zusätzlichen Adaptionen glänzen. Mit welchen Neuheiten wir aufwarten bleibt aber vorerst noch ein Geheimnis. 😉


Wie die Strecke zum World-Cup bebaut war, sehr Ihr in Valis Winning Run UCI World Cup 2019

Was sind Eure persönlichen Highlights in Anbetracht auf die UCI MTB WC und worauf freut Ihr Euch besonders?
Kornel: Natürlich auf die besondere Stimmung, begeisterte Athleten und ein gut gelauntes Publikum. Es ist immer wieder schön am Finaltag die strahlenden Gesichter zu sehen von Rennläufen, Zusehern und meinem Team. Wir wollen diese WM speziell auch für die Zuschauer zu einem einzigartigen Erlebnis machen und mit einigen Highlights aufwarten. Und mit Vali Höll haben wir eine heimische Fahrerin, welche mit Sicherheit um die Medaillen ganz vorne mitfährt – die Stimmung wird sicher brodeln!

Leo: Ich freue mich natürlich auf die spannenden Rennen mit vielen tausenden internationalen Besuchern. Die WM in Saalfelden Leogang wird ein Radfest der Extraklasse, diese Region lebt den Mountainbike-Sport wie keine andere in Österreich. Die Fans können sich wirklich freuen auf so viele herzliche Gastgeberinnen und Gastgeber, die voll hinter dem Sport stehen und der Weltmeisterschaft eine ganz besondere Atmosphäre verleihen werden.

Gibt es Tipps, die Ihr unseren Lesern in Hinblick auf einen Besuch der UCI MTB WC mitgeben könnt?
Marco: Kauft euch ein Ticket für die Bergbahn und fahrt mit dieser bis zur Mittelstation. Hier befindet sich der Start. Danach führt ein Weg direkt neben der WM Strecke runter bis ins Tal. An der Strecke befinden sich Hotspots mit guter Musik, Getränken und Snacks. Wenn dann die letzten Athleten an der Reihe sind sollte man aber wieder im Zielbereich sein denn diese tolle Stimmung möchte man nicht verpassen – wenn die Schnellsten der Schnellsten ins Ziel kommen. Neben der Downhill Action wird es auch Sideevents geben, Parties und eine große Expo Area, wo man den Mechanikern über die Schulter schauen und auch Produkte testen kann. Wir bieten eine ausgezeichnete Hotellerie rund um den Bikepark Leogang die nach der ganzen Action zum Relaxen einlädt.

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Mit wie vielen Besuchern rechnet Ihr?
Kornel: Beim Weltcup im Juni 2019 waren es 25.000 Besucher. Diesen Rekord gilt es zu brechen.

Wenn man Euch zuhört, spürt man diese hundertprozentige und mit Power bepackte Hands-On-Mentalität. Welche Projekte stehen in Bezug auf den Radsporttourismus und Ausbau der Region als nächstes an?
Marco: Mit rund einer Million Euro Investitionsvolumen entstanden heuer vier neue Lines & Trails („Steinberg Line by Fox“, „Antonius Trail“, „Schwarzleotrail“ und „Forsthoftrail“), ein neuer asphaltierter Pumptrack und erstmals wurde im Sommer auch die Steinbergbahn  für die Mountainbiker in Betrieb genommen. Die Neuheiten wurden super angenommen und wir freuen uns sehr über das ausgesprochen positive Feedback.

Als Geschäftsführer hat man nicht immer das einfachste Leben. Man muss alles auf dem Schirm haben, hat nie Stillstand und die Arbeit 24/7 im Kopf. Was ist Euer persönlicher Ausgleich zur Arbeit, gibt Euch Energie und treibt Euch an?

Marco: Ganz klar meine Familie und Sport in der Natur. In meiner Freizeit bin ich viel am Berg unterwegs – ganz gleich ob zu Fuß, mit dem Bike oder Skiern.

Kornel: Zeit mit der Familie. Zusammen machen wir viele Ausflüge, verreisen auch gerne oder sind in der Natur unterwegs. Und nicht zuletzt bin ich in der Kommunalpolitik aktiv um dazu beizutragen, dass sich eine Region hoffentlich positiv entwickelt und dies bietet mir auch einen anderen Blickwinkel in die touristische Entwicklung eines Ortes.

Leo: Ich bin ein Outdoor-Freak. Bewegung in der freien Natur im Sommer wie im Winter ist die beste „Medizin“, um den Kopf frei zu bekommen. Wie gesagt gehe ich gerne Radfahren, bin auch beim Wandern oder Skifahren viel in den Bergen unterwegs. Und ich spiele auch gerne Golf, am liebsten gemeinsam mit meiner Frau und unseren beiden Söhnen.

Wir bedanken uns recht herzlich für das INterview und wünschen gutes Gelingen für das WM-Projekt.
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Hier macht keiner mehr Bananenwitze – So wurde der Mauerfall zum Glücksfall für den deutschen Downhillsport

Wenn es um die internationale Spitze im Downhill geht, muss man ehrlich sein. Seit Jahren sind wir Deutschen bei den Worldcups und World Championships mehr außen vor als vorne mit dabei. Und Guido Tschugg ist so ziemlich der letzte deutsche Athletenname, der einschlägig hängen geblieben ist. Naja, bis jetzt! Denn Nina Hoffmann fährt Deutschland wieder an die Spitze und beginnt nach Ihrer Verletzung im World Cup jetzt das Training für die UCI World Championships 2020 in Leogang.

Nina Hoffmann und 10 Dinge, die Du vielleicht noch nicht über sie weißt.

  1. Wie lange fährst Du schon Downhill und wie bist Du zu diesem Sport gekommen?
    Downhill fahre ich jetzt seit 4 Jahren. Mein damaliger Freund hat mich zum Biken gebracht und mich auch 2015 zu meinem ersten Downhill-Rennen angemeldet.
  2. Du warst früher professionelle Speerwerferin, musstest aber auf Grund einer Verletzung aufhören. Jetzt fährst Du Downhill, wo das Verletzungsrisiko wesentlich höher ist. Wie gehst Du mit Verletzungen um und hat dich deine damalige Leichtathletikkarriere innerhalb der sportlichen Erfolge im Downhill beeinflusst?
    Verletzungen gehören zu diesem Sport einfach dazu, das ist richtig. Und auch ich musste das ja erst vor Kurzem erfahren. Das ist eben Teil des Ganzen und eine Sache, mit der man lernen muss umzugehen und eben auch viel daraus lernen kann! Ich selbst habe bisherige Verletzungen ganz gut verkraftet, physisch wie psychisch – einfach immer an das Positive denken! Plötzlich hat man nämlich auch mal Zeit für andere Dinge😉Ich denke meine Leichtathletik-Vergangenheit bringt mit in der Hinsicht Vorteile, dass ich athletisch sehr gut aufgestellt bin. Vor allem durch das Speerwurf-Training hatte ich von Anfang an genug Kraft im Oberkörper, um das Bike zu kontrollieren – das fehlt vielen Mädels.

    Foto © Leopold Hermann
  3. Du bist Studentin. Was studierst Du eigentlich und wie bringst Du das Thema UCI und Studium unter einem Hut?
    Ich studiere Psychologie, bin jetzt schon im dritten Mastersemester im Schwerpunkt Neurowissenschaften und bringe das momentan eigentlich alles ganz gut unter einen Hut. Klar, ich werde niemals nächsten Sommer fertig (Regelstudienzeit sind nämlich 4 Semester), aber dann dauerts halt einfach länger. Im Sommer ist kaum die Möglichkeit Kurse zu belegen. Vor allem jetzt im Masterstudium läuft viel über Anwesenheitspflicht und das ist während der Rennsaison einfach nicht drin. Dafür wird im Winter wieder etwas mehr gemacht und so ergänzt sich das ganz gut. Und falls doch mal ein Prüfungstermin nicht passt, kann man auch gut mit den meisten Dozenten reden, die Problematik erklären und eine Lösung finden.
  4. Wie sieht dein Training aus und wie oft trainierst Du pro Woche?
    Vielfältig 😊. Ich suche immer neue Herausforderungen im Trainingsalltag und probiere gern Dinge aus. Vor allem in der jetzigen Zeit vermeide ich es ständig auf dem Rad zu sitzen und gehe gern auch mal Bouldern, Schwimmen oder Laufen. Aber trotzdem gibt es wichtige Kerneinheiten (wie Krafttraining oder Intervalle), die nicht hinten runterfallen dürfen. Insgesamt komme ich dann meist auf so 8 – 10 Einheiten die Woche. Ab diesem Jahr arbeite ich mit meinem Athletiktrainer Christian Pötzsch noch stärker zusammen. Wir planen jetzt nicht nur noch das Krafttraining (wie letztes Jahr), sondern die ganze Saison und strukturieren die Radeinheiten mit dem Krafttraining und alternativen Sportarten.

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    About todays workout 🙌 love those challenges in the morning sun 😋 #bouldern #bouldering #boulder #planb #jena #hartamlimit

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  5. In welchen Bereichen siehst Du noch Entwicklungspotenzial?
    Letztes Jahr stand das Thema Springen ganz oben auf dem Plan, weil ich da immer ein zu großer Angsthase bin, oder war. Mittlerweile geht das aber durch die Weltcup-Saison völlig klar, weil man da einfach Springen muss. Und schon geht’s, haha. Mit meinem Techniktrainer René Schmidt arbeite ich derzeit vor allem an der Kurventechnik und dem Bremsverhalten. Zwei Dinge, die man wahrscheinlich nie ausgelernt hat. Und Fahrwerk – das ist noch so ein Punkt. Ich spüre noch nicht immer, wann bin ich das Problem und wann das falsch eingestellte Fahrwerk. Es wird von Mal zu Mal besser, aber hier besteht definitiv noch so viel Potenzial 😉!
  6. Wie geht’s Du vor einem Wettkampf mit Stress um?
    Nicht an hätte, wenn und wäre denken :D. Ist immer leichter gesagt als getan, aber ich versuche alle möglichen Ereignisse, die in so einem Rennlauf passieren könnten, auszuschalten und wegzuschieben. So 2h vor dem Start mache ich gern ein paar Kopfhörer auf die Ohren (und manchmal mache ich auch Musik an, haha), damit mich keiner mehr anquatscht und ich in Race-Stimmung komme.
  7. Hast Du eine Lieblingsstrecke?
    Eigentlich nicht, es gibt so viele geile Strecken, egal ob im Weltcup oder wo anders. Und fast jede macht einfach Spaß zu fahren!</

     

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    Watch all my struggle and the shoelees ride down the insane track of Vallnord 🤟🏼

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  8. Auf was in der Zukunft (z.B. in den nächsten zwei Wochen) freust Du dich am meisten?
    Wieder mit richtigem Training anfangen! Ich habe jetzt fast 2 Monate rumgegammelt, naja zumindest nicht strukturiert trainiert und seit dieser Woche gehts wieder los! Dann bin ich heiß auf fast jede Einheit, zu sehen, wie sich der Körper wieder in Form begibt und man diesen Winter vielleicht wieder neue Dinge erlernt.
  9. Welche Weisheit fällt Dir zum Thema Downhillfahren ein
    Es gibt Tage, an denen fühlst du dich nicht gut, dann solltest du es lieber lassen…

    Foto © Leopold Hermann
  10. Welche Hobbies hast Du außer Radfahren?
    Sämtliche sportliche Aktivtäten, haha. Ich kann mich da eigentlich für fast alles begeistern. Ansonsten liebe ich es Dinge zu organisieren und zu planen und mich mit Sachen zu beschäftigen, die das Leben lebenswerter machen. 😉

Wir wünschen Nina viel Erfolg bei den Word Championships 2020 in Leogang