WORLD CUP DIARIES LES GETS

DIE REPLAYS UND ALLE HIGHLIGHTS VOM MERCEDES-BENZ UCI MOUNTAIN BIKE WORLD CUP IN LES GETS AUF RED BULL TV

 

Downhill-Rider und Cross-Country-Athleten zogen bei ihrer Rückkehr nach Les Gets (FRA) die Zuschauer in ihren Bann. Von einem Kräfteverschleiß nur eine Woche nach den Höhenrennen von Vallnord (AND) war keine Spur zu sehen. Ganz im Gegenteil: Die Downhill-Asse überboten sich gegenseitig mit spektakulären Topfahrten und selbst die Cross-Country-Cracks ließen sich keine Verschnaufpause. Hier sind die Replays des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup von Les Gets, Frankreich.

 

Les Gets: Die Rückkehr zu alten Wurzeln sorgt für Abwechslung und Begeisterung!
Bei den Weltmeisterschaften 2004 war die Mountainbike-Elite letztmals zu Gast in Les Gets. In diesem Jahr hat der UCI Mountain Bike World Cup eine erfolgreiche Rückkehr gefeiert, bei der die französischen Fans ihre Radsport-Begeisterung direkt wieder aufleben ließen. An dem Wochenende, das mit dem französischen Nationalfeiertag endete, standen zahlreiche Zuschauer den Athleten in den Cross-Country- und Downhill-Rennen Spalier, feuerten sie lautstark an und sorgten so für einen gebührenden Weltcup-Flair. Zwar waren die technischen Herausforderungen auf der Downhill- und der Cross-Country-Strecke überschaubar, die Vollgas-Vorstellungen der Rider aber begeisterten die Massen. Highspeed-Passagen über offenes Gelände mit weiten Sprüngen im Downhill und sehr guten Überholmöglichkeiten im Cross Country sorgten für Spannung und vor allem auch Abwechslung im Weltcup-Kalender. Eine zusätzliche Herausforderung für die Athleten beider Disziplinen waren wie in der Vorwoche die trockenen und staubigen Bedingungen.

 

DHI: Hannah die neue Gejagte – drei Musketiere weiter unaufhaltsam
Der Downhill-Weltcup begann mit einer Schocknachricht für alle Fans: Rachel Atherton (GBR) riss sich bei einer Trainingsfahrt die Achillessehne und fällt für den Rest der Saison aus. Mit Myriam Nicole (FRA) und Tahnée Seagrave (GBR) fehlen ohnehin schon zwei Top-Rider verletzungsbedingt. Somit verbleibt Tracey Hannah (AUS) als einzige im Feld der Elite Frauen, die jemals ein Weltcuprennen gewonnen hat. In Les Gets ist die Australierin ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Allerdings hat die vermeintlich zweite Garde um Fahrerinnen wie Marine Cabirou (FRA), Mariana Salazar (ESA) und vor allem auch Nina Hoffmann (GER) einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht und springt für die Rekonvaleszentinnen beeindruckend in die Bresche. So ist eine Siegesserie von Hannah kein Selbstläufer!

 

Am Tag vor dem Bastille Day, dem französischen Nationalfeiertag, haben die Franzosen der Revolution durch die Konkurrenz getrotzt: Die drei Musketiere Loic Bruni, Amaury Pierron und Loris Vergier landeten geschlossen auf dem Podium und erzielten durch Pierron und Bruni sogar einen Doppelsieg. Das Trio sprengten Laurie Greenland (GBR) mit einer beherzten Fahrt auf Rang drei und Troy Brosnan (AUS) als Vierter. Der Australier schrammte damit erstmals in dieser Saison an den Top 3 vorbei. Mitten im Downhill-Showdown war erneut der Österreicher David Trummer vertreten. Vor einer Woche sorgte er mit Platz sieben in Vallnord nicht nur für seine eigene Bestleistung, sondern auch für die eines Österreichers in der Geschichte des Downhill-Weltcups. In Les Gets egalisierte der 25-Jährige als Achter das zweitbeste österreichische Downhill-Weltcupergebnis von Landsmann Markus Pekoll und setzt damit seinen Lauf fort. Im Ziel lag Trummer nur knappe 1,7 Sekunden hinter dem drittplatzierten Greenland. Die französische Siegesparty konnte auch er nicht verhindern.

 

Du hast die unglaubliche Action vom Weltcup in Les Gets verpasst? Keine Sorge! Alle Replays und alle Highlights des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup 2019 mit deutschem, englischem, französischem, portugiesischem und spanischen Kommentar gibt es on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

 

XCC: Kaum Regeneration, aber volle Power – Brandau mischt Weltspitze auf
Lediglich vier volle Tage hatten die Athleten nach dem Höhenrennen von Vallnord Zeit zu regenerieren. Allerdings mussten sie in diesen Tagen auch die Anreise von den andorranischen Pyrenäen in die französischen Alpen bewerkstelligen. Ein Abbruch in der Leistungsfähigkeit war jedoch keinesfalls erkennbar. Frauen und Männer schlugen in ihren Sprintrennen von Beginn ein hohes Tempo an. Kate Courtney (USA) erhöhte Ende der fünften von sieben Runden zusätzlich die Schlagzahl und distanzierte die Konkurrenz. Dynamisch und kraftvoll behauptete die erst 23-Jährige ihre Führung bis ins Ziel. Zuvor hatte Elisabeth Brandau (GER) das Rennen angeführt. Die Schwäbin sorgte im bisherigen Saisonverlauf bereits öfter für die Führungsarbeit und zeigte immer wieder beeindruckende Leistungen. In Les Gets zog sie diese aber bis zur Ziellinie durch. Lediglich Pauline Ferrand-Prévot (FRA) konnte die 33-Jährige im Schlusssprint noch abfangen und in ihrem Heimrennen den zweiten Platz ergattern. Brandau verwies die dreifach Gesamtweltcupsiegerin Jolanda Neff in einem sehenswerten Finish auf den vierten Platz.

 

Bei den Männern hat sich der Dominator zunächst eindrucksvoll zurückgemeldet: Mathieu van der Poel (NED) sicherte sich seinen dritten Short-Track-Saisonsieg in seinem dritten Rennen. In der Vorwoche hatte der Niederländer pausiert. Das Radsport-Phänomen nutzte einen Fehler des bis dato Führenden Henrique Avancini (BRA) gnadenlos aus. Der brasilianische Vallnord-Sieger machte in der entscheidenden letzten Kurve kurz vor dem Ziel die Tür auf und van der Poel ließ sich die Chance nicht entgehen. Der 24-Jährige schob sich vorbei und dominierte den Zielsprint von der Spitze. Es schien eine Rückkehr in den Mountainbike-Weltcup nach Maß für van der Poel zu werden.

 

XCO: High five und Nr. 32 – zweifache Mutter trumpft auf, das Phänomen bricht ein
Kate Courtney und Nino Schurter haben ihren Hauptrennen den Stempel aufgedrückt und ihre Stärke demonstriert. Courtney fuhr einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg ein. Die amtierende Weltmeisterin setzte sich bereits in der ersten Runde vom Rest des Feldes ab und führte jede der sieben Runden an. Nach 1:26,29 Stunden erreichte Courtney ihren dritten XCO-Sieg und den fünften Weltcupsieg. Für Spannung und Unterhaltung sorgte einmal mehr Jolanda Neff. Nachdem die Schweizerin das Rennen in der Vorwoche zu langsam an ging, fuhr sie dieses Mal zu beherzt vorne weg. Nach kurzem Einbruch fand die Weltcupsiegerin des Vorjahres wieder zu ihrem Rhythmus und beendete ihre erneut beachtenswerte Aufholjagd auf dem zweiten Platz. Für die Sensation des Tages aber war jemand anderes verantwortlich: nämlich Elisabeth Brandau! Die 33-Jährige erzielte als Dritte ihr bestes Karriereergebnis – und das als zweifache Mutter!!! Nach Sabine Spitz in Nové Město 2017 nahm somit wieder eine Deutsche an der Flower-Zeremonie teil.

 

Bei den Herren zeigt sich Nino Schurter (SUI) rechtzeitig zur heißen Saisonphase in Topform. Der zweite Saisonsieg des 33-Jährigen ist das Ergebnis eines fesselnden Ausscheidungsrennens auf höchstem Niveau. Runde für Runde wurde die zwischenzeitlich acht Fahrer fassende Spitzengruppe durch das durchgängig hohe Tempo dezimiert. Als im vorletzten Umlauf Ondrej Cink (CZE) und Henrique Avancini nicht mehr mithalten konnten, kam es in finalen Umlauf zum Showdown zwischen Schurter und Gehard Kerschbaumer (ITA). Doch die entscheidende wie imposante Tempoverschärfung von Schurter konnte auch der Südtiroler nicht mehr kontern. So fuhr der Schweizer seinen 32. Weltcupsieg ein und liegt nur noch einen Erfolg hinter Rekordhalter Julien Absalon (FRA). Bei seiner viel beachteten Rückkehr in den Weltcup-Zirkus spielte Mathieu van der Poel beim Hauptrennen am Sonntag nur eine Nebenrolle. Der Niederländer konnte zu keiner Zeit das hohe Tempo der Spitze mitgehen und rangierte jenseits der Top 15. Schlussendlich setzte sich van der Poel im Zielsprint um Platz 16 gegen den Deutschen Manuel Fumic durch. Als 17. unterstrich Fumic seine aufsteigende Form und erreichte die Norm für die olympischen Spiele im kommenden Jahr. Der zweite Deutsche im Feld, Georg Egger, überquerte die Ziellinie als 20. und erfüllte mit seinem besten Ergebnis seiner Karriere ebenfalls die Olympia-Norm wie auch Max Brandl, der das U23-Rennen als Zweiter beendete. Allerdings müssen die deutschen Athleten in der Nationenwertung noch Boden gut machen, da ihnen aktuell nur ein olympischer Startplatz zusteht.

 

Gesamtweltcups: Spitzenreiter bauen Vorsprünge aus – Brandau Vierte, Trummer Zehnter
Ein Wochenende wie gemalt für die Weltcupspitzenreiter, die allesamt ihre Führungen in den Gesamtwertungen ausbauen konnten. Tracey Hannah (1.040 Punkte) feierte ihren zweiten Saisonsieg und profitiert von der schweren Verletzung von Rachel Atherton. Auf Marine Cabirou (840 Punkte), die neue Gesamtzweite im Downhill-Weltcup der Elite Frauen, hat Hannah schon einen Vorsprung von satten 200 Punkten. Loic Bruni (965 Punkten) hat mit dem zweiten Platz seinen Vorsprung ebenfalls ausgebaut. Der dreifache Saisonsieger liegt nun 110 Punkte vor dem neuen Zweitplatzierten, dem zweifachen Saisonsieger Amaury Pierron, sowie dem punktgleichen Troy Brosnan (je 855 Punkte). In die Top 10 hat sich David Trummer vorgeschoben. Der Gnaser aus der Steiermark erzielte zuletzt zwei Top-10-Ergebnisse und mischt mit 312 Punkten als Zehnter voll im Konzert der Großen mit.

 

Im Cross Country freute sich Kate Courtney über ihr zweites perfektes Wochenende der Saison und schraubte mit ihrem zweiten Doppelsieg nach Albstadt ihr Punktekonto auf 1.265 Zähler. Jolanda Neff (1.090 Punkte) folgt mit einem Sicherheitsabstand von 175 Zählern auf dem zweiten Rang. Anne Terpstra (NED, 815 Punkte) ist Dritte, gefolgt von Elisabeth Brandau (625 Punkten) auf Platz vier. Die Deutsche hat sich mit zwei tollen dritten Plätzen in der Weltspitze festgesetzt. Auf Kurs Titelverteidigung liegt Nino Schurter (1.160 Punkte). Der Schweizer fährt seinem siebten Gesamtsieg mit kräftigen Tritten entgegen und würde damit zu Rekordsieger Julien Absalon (FRA) aufschließen. Henrique Avancini (915 Punkte) hat als Zweiter mit 245 Punkten nur noch Außenseiterchancen.
Vorentscheidungen sind zwar mit dem Wochenende in Les Gets noch nicht gefallen, aber die Spitzenreiter haben ihre Verfolger für den Weltcup in Val di Sole (ITA) ordentlich unter Druck gesetzt.

 

Die Replays und alle Highlights des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup aus Les Gets gibt es on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Weitere aktuelle Informationen und noch mehr actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

 

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Behind the Nines – Dokumentationsfilm

Die Vorbereitungen zu den Audi Nines MTB 2019 vom 9. bis 14. September im Steinbruch Ellweiler bei Birkenfeld laufen auf Hochtouren! Die Tage bis zum Beginn des legendären Events in der Bikeregion Hunsrück-Hochwald verkürzt nun eine 26-minütige Dokumentation, die auf die bahnbrechende Action des Vorjahres zurückblickt und den Weg dahin nachzeichnet.

Die Audi Nines sind eine einzigartige Event-Serie, die den weltbesten Sportlern die Möglichkeit gibt, ihren Sport auf das nächste Level zu heben. Nach der Premiere als Wintersport-Event 2008 fand 2011 erstmals die Variante für Mountainbiker statt. Letztes Jahr folgte dann in Zusammenarbeit mit dem Bikepark Idarkopf der Umzug zu der spektakulären neuen Location im Steinbruch Ellweiler in Rheinland-Pfalz.

Die Dokumentation „Behind the Nines – MTB Edition“ zeigt das Zusammenspiel von Mountainbikern, Streckenbauern, Filmern und Fotografen an einem der progressivsten Spielplätze, die es für Mountainbiker je gegeben hat. Der Eventgründer Nico Zacek erklärt das Konzept, während Profis wie Nicholi Rogatkin (USA), Ethan Nell (USA) und Sam Pilgrim (GBR) dem Zuschauer nahebringen, was die Veranstaltung so besonders macht. Außerdem zeigen die Streckenbauer Sam Reynolds (GBR) und Clemens Kaudela (AUT), wie viel harte Arbeit für den Bau des Kurses nötig ist.

Vor allem aber spiegelt die Doku die einzigartige Atmosphäre dieses speziellen Events perfekt wider – eine einwöchige Jamsession, die alle Beteiligten ebenso begeistert wie fordert, von den weltbesten Mountainbikern bis zu den zahlreichen helfenden Händen der Audi Nines Familie!

Die MTB-Flaniermeile von Hinterglemm

Die Expo Area beim Glemmride 2019 hatte auch dieses Jahr wieder so einiges zu bieten. Die Flaniermeile, die Bikerherzen höherschlagen lässt, zeigt mit Stand an Stand die Top-Produkte von heute und morgen. Für uns ein Grund genug, um ein paar Überraschungsbesuche vorzunehmen.

First Stop: RADON BIKES! Ingo, Head of Marketing hält mit uns einen kurzen Talk, lässt sich bei der Frage nach den upcoming News aber wirklich mal so garnichts aus der Nase ziehen. Eeigentlich schade, aber auch ein Grund, um sich umso mehr auf die Eurobike 2019 zu freuen! Trotz aller Verschwiegenheit, gibt uns Ingo ein paar Infos zum aktuellen Radon Slide Trail mit auf dem Weg. Während unser Besuch bei Radon also eher chilli vanilli verlief, ging es Bliss Protection ziemlich schlagkräftig zur Sache.

Was hat ION mit Tinder zu tun?

Naja, eigentlich garnichts. Aber wer dieses Jahr beim Glemmride war, hat sicherlich mitbekommen, dass der MTB-Sport auch zunehmend, die Herzen vieler Frauen erobert. Und das ist wirklich cool! Denn wer Single ist und die richtige Frau für zukünftige Unternehmungen sucht, wird mit dem Tinder-Radar beim Glemmride mit hoher Sicherheit, die eine oder andere Chance auf Shredding with Love Match, bekommen. Nun, gut. Ich glaube wir sind hier gerade etwas abgeschweift. Aber vielleicht lag das auch nur an unserem nächsten Glemmride Gast, der uns zu einen spontanen Stop bewegte: Celina von ION!


Video: Celina gibt uns ein kleinen Einblick zur Entstehungsgeschichte von ION und präsentiert auch gleich den neuesten Stuff udn wo Frauen sind, ist auch das Thema Schuhe nciht weit entfernt.

30°Celsius, knallende Sonne und ein paar Kurze auf´s Haus. Bei Transition lag es einfach in der Luft: Spaß! Die Jungs von Trailtoys sind wirklich eine witzige Bande. Nachdem Kevin ein paar mal versuchte, mit dem Dirt MTB und Full-Speed auf eine smoothe Art und Weise in den Stand zu driften, wussten wir warum, das Motto von Transition “Party in the woods” ist. Die Jungs des deutschen Distributors aus Königsbrunn, haben uns neben einen detaillierten Einblick in das aktuelle Produktportfolio nämlich auch noch auf ein paar Kurze eingeladen. Prädikat: Besonders spaßig!

Wenn Ihr jetzt Bock auf auf das Glemmride 2020 bekommen habt, reseviert Euch dieses Datum in Eurem MTB-Partykalender für 2020!

Jackson’s Bike School – Besser Biken Auf Nassen Trails!

 

Jackson Goldstone ist zurück mit der 3. Episode seiner Bike School. Da das Wetter nicht immer hält, was es verspricht, wird man auch an sonnigen Tagen mal vom Regen überrascht. Allerdings ist dies noch lange kein Grund sich nicht auf sein Bike zu schwingen. Jackson Goldstone erklärt in seiner neuen How-To Episode, was man bei Nässe beachten sollte und wie man trotz Regen viel Spaß haben kann:

Am vergangenen Wochenende fand zum sechsten Mal das MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis statt und war trotz Regen am Freitag ein voller Erfolg. Die gute Laune wurde nicht getrübt und die Nachwuchsathleten hatten ihren Spaß. Beim „Specialized Rookies Cup“ sowie bei den „iXS International Rookies Championships“ konnten sie auch wieder ihr Bestes geben. Jackson Goldstone hat komplett abgeräumt und beide Rennen gewonnen.

 

Bei jeder Witterung macht Jackson im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis die Trails unsicher und erklärt ausführlich, worauf man bei Nässe achten sollte. Wie werden rutschige Wurzelpassagen und Steine angefahren? Können matschige Anlieger, ohne aus der Kurve zu rutschen, gemeistert werden? Als Kanadier ist Jackson gewohnt bei widrigen Verhältnissen zu shredden und gibt Schritt für Schritt wertvolle Tipps, wie man einem Schlechtwettertag auf jeden Fall trotzen kann.

 

Verpasst die Tipps vom Profi nicht und schaltet wieder bei Jackson’s Bike School ein: „Wie bike ich am besten auf nassen Trails?“

 

Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at

 

All photos by © Richard Bos

 

Der UCI Mountain Bike World Cup LIVE aus Lenzerheide – nur auf Red Bull TV

 


Christopher D. Ryan (XCC, DHI, XCO), Tibor Simai (DHI) sowie Nathalie Schneitter & Sabine Spitz (je XCO) mit deutschem Kommentar im Livestream auf Red Bull TV

 

Von Val di Sole geht es direkt weiter zum vorweltmeisterlichen Kräftemessen ins schweizerisch beschauliche Lenzerheide. Dort spitzt sich beim vorletzten Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup des Jahres auch der Kampf um die Spitzenplätze in den Weltcup-Wertungen zu. Eines ist also vorab gesichert: Die Mountainbike-Festspiele am Rothorn werden abermals hochklassig und extrem spannend. Kann sich Tracey Hannah (AUS) vorzeitig ihren ersten Erfolg im Gesamtweltcup sichern? Starten die Franzosen eine neue Downhill-Siegesserie? Wie schlagen sich die beiden Lokalmatadoren Jolanda Neff und Nino Schurter im Kampf um den Tagessieg sowie um den Erfolg im Gesamtweltcup? Erreicht Schurter vor heimischem Publikum den nächsten Meilenstein in der Cross-Country-Geschichte?

 

Wie gewohnt, überträgt Red Bull TV den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und on-demand neben dem englischen, italienischen, portugiesischen und spanischen auch mit deutschem Kommentar. Den sechsten Cross-Country-Saisonevent am 09. August (XCC) und 11. August (XCO) wird Christopher D. Ryan im deutschsprachigen Livestream auf Red Bull TV kommentieren. Beim Hauptrennen am Sonntag erhält der Kult-Kommentator gleich doppelte Unterstützung: Nathalie Schneitter, ehemalige Vize-Weltmeisterin und mehrfache Schweizer Meisterin und Sabine Spitz, Olympiasiegerin und zweifache Weltmeisterin, bilden zusammen mit Ryan ein deutsch-österreichisch-schweizerisches-Dreigestirn. Beim deutschen Livestream des siebten Downhill-Weltcups am Samstag, 10. August, steht Ryan der ehemalige Bike-Profi und Gravity-Allrounder Tibor Simai zur Seite. Die Übertragung der Cross-Country Short-Track-Rennen beginnt am Freitag, 09. August um 17:20 Uhr. Die Übertragungen der Downhill-Rennen am Samstag starten um 12:30 Uhr (Damen) und um 13:45 Uhr (Herren). Die XCO-Rennen gibt es am Sonntag ab 11:00 Uhr (Frauen) und 13:30 Uhr (Männer) live zu sehen.

 

DHI: Kehren die Franzosen auf den Hot Seat zurück? Entscheidung bei den Frauen?
Die Phalanx ist durchbrochen. Erstmals in dieser Saison mussten sich die Franzosen beim Downhill geschlagen geben. Saisonübergreifend sechs Downhill-Siege gingen auf das Konto von Loic Bruni und Amaury Pierron. Weiter ausgeholt waren es gar elf der vergangenen zwölf Rennen, bis Laurie Greenland (GBR) auf der Black Snake in Val di Sole einen Traumlauf zeigte und seinen ersten Weltcupsieg feierte. In Lenzerheide wollen die Franzosen nun zurückschlagen. Die Briten in Person von Greenland und Danny Hart – wurde mit Platten Fünfter – wollen dagegenhalten. Greg Minnaar (RSA) war im Trentino ebenfalls stark. Trotz Sturz wurde er Siebter. Troy Brosnan (AUS) möchte seine schlechteste Saisonplatzierung (10.) ebenfalls schnell wieder vergessen machen. Und David Trummer (AUT) eilt von österreichischem Rekord zu österreichischem Rekord – nächster Halt Lenzerheide.

 

Einen Premierensieg gab es auch in der Frauen Elite: Marine Cabirou (FRA) deklassierte die Konkurrenz um fast zwölf Sekunden und sicherte sich ihren ersten Weltcupsieg. Tracy Hannah (AUS) scheint sich bereits voll auf ihre Mission Gesamtweltcup zu fokussieren – mit 170 Punkten Vorsprung ein nachvollziehbares Unterfangen. Mit einem Erfolg in der Schweiz stehen die Chancen für einen vorzeitigen Titelgewinn sehr gut. Vor heimischer Kulisse wollen auch die beiden Schweizerinnen Camille Balanche und Emilie Siegenthaler ihren Aufwärtstrend fortsetzen und Nina Hoffmann (GER) möchte zurück auf das Podium. Die Deutsche, eine der Shootingstars der Saison, musste nach eindrucksvollen Leistungen zuletzt zwei schwere Crashs wegstecken.

 

Der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup 2019 mit deutschem, englischem, italienischem, portugiesischem und spanischem Kommentar vom 09. – 11. August LIVE aus Lenzerheide und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

 

XC: Neff und Schurter wollen Heimsiege
In der Cross-Country-Hochburg Schweiz richten sich die Blicke natürlich auf die heimischen Superstars Jolanda Neff und Nino Schurter. Neff hat beim Heim-Weltcup erstmals in dieser Saison die Gesamtführung inne und möchte diese mit ihrem ersten Saisonsieg im olympischen Cross Country weiter ausbauen. Doch Kate Courtney (USA) will sich die Führung zurückholen. Die amtierende Weltmeisterin hat nach ihrem schwächeren Abschneiden in Vallnord nur eine Woche später mit einem Doppelsieg in Les Gets gekontert. Gleiches hat sich die fünffache Saisonsiegerin nun für Lenzerheide vorgenommen, nachdem sie zuletzt in Val di Sole nicht überzeugen konnte. Ein gutes Omen: Ihren WM-Titel gewann sie im Vorjahr in Lenzerheide. Aber es wird voraussichtlich nicht nur ein Zweikampf zwischen Neff und Courtney. Pauline Ferrand-Prévot (FRA) hat sich nach ihren beiden Bein-OPs von Dezember im bisherigen Saisonverlauf stark verbessert und in Val di Sole triumphiert. Anne Tauber, Anne Terpstra (beide NED), Jenny Rissved (SWE), Yana Belomoina (UKR), Sina Frei (SUI) und Elisabeth Brandau (GER) komplettieren das breite Favoritenfeld.

 

Im Feld der Männer hat sich Mathieu van der Poel (NED) in Val di Sole nach seiner kurzen Sommerpause wieder mit gewohnter Dominanz präsentiert. Weder Henrique Avancini (BRA) im Short-Track noch Nino Schurter oder Mathias Flueckiger (beide SUI) im Hauptrennen, konnten ihm folgen. Der Sieg sowohl im XCC als auch im XCO geht also nur über den fliegenden Holländer. Mit dem Heimvorteil im Rücken wollen ihm Schurter und Flueckiger den Sieg jedoch streitig machen. Schurter hat dabei nicht nur den Heimsieg vor Augen, sondern auch den Allzeitrekord von Julien Absalon (FRA). Ein Erfolg und Schurter hätte die 33 Weltcupsiege des Franzosen egalisiert.

 

Spannung und Dramatik sind für Lenzerheide also vorprogrammiert. Red Bull TV überträgt den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Die Live-Übertragung startet am Freitag, 09. August, um 17:20 Uhr. Weitere aktuelle Informationen und noch mehr actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

 

Zeitplan des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup Lenzerheide – LIVE auf Red Bull TV:
(alle Zeitangaben in CEST, Wiederholungen der Live-Übertragungen gibt es jeweils direkt im Anschluss)

Lenzerheide XCC Frauen: Freitag, 09. August, ab 17:20 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide XCC Männer: Freitag, 09. August, direkt im Anschluss an das Frauen-Rennen live
Lenzerheide DHI Frauen: Samstag, 10. August, ab 12:30 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide DHI Männer: Samstag, 10. August, ab 13:45 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide XCO Frauen: Sonntag, 11. August, ab 11:00 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide XCO Männer: Sonntag, 11. August, ab 13:30 Uhr live auf Red Bull TV

 

All photos by © Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool

Thomas Genon spricht über Reha, Red Bull Rampage und die Dinge so zu nehmen wie sie kommen

 

Als sich Thomas Genon im März wieder auf die große Bühne der Slopestyle Welt bei Crankworx Rotorua begab und den ersten Contest der Saison fahren wollte, kamen die Dinge anders als gedacht. Wie jedes Jahr läutet Crankworx Rotorua den Start für die Crankworx FMBA Slopestyle World Championship Saison ein und ist der erste große Contest für alle Slopestyle Athleten. Die Rider arbeiten hart an ihren Tricks während der Off-Season, um sie in Rotorua endlich zeigen zu können. Auch das belgische Slopestyle-Talent, Thomas Genon, war perfekt vorbereitet und bereit alles zu geben. Doch dann kam alles anders. Als er gerade vom legendären Rotorua Startturm losfuhr und mit einem Opposite 360 Tuck No-Hander seinen Run begann, kugelte seine Schulter während dem Sprung nach unten aus und er stürzte. 

 

„Ich kann einfach nicht fassen, dass das passiert ist, aber ich kann nichts daran ändern. Das kommt normalerweise nicht vor. Wenn ich einen No-Hander mache, dann kugelt sich meine Schulter für gewöhnlich nicht aus. Der erste Jump der Saison, die Schulter drehte sich aus und ich konnte nicht mehr nach meinem Lenker greifen“, sagte Genon gleich nach seinem verrückten Unfall.

Jetzt, knapp fünf Monate später, hat Genon den schwersten Teil seiner Reha hinter sich gebracht. Er hatte mental, wie auch körperlich vor vielen Herausforderungen gestanden. „Normalerweise bin ich ein sehr positiver Mensch und ich liebe die Herausforderungen. Aber zum Ende des Reha-Prozesses habe ich diese positive Einstellung verloren. Das Schwierigste für mich ist definitiv nicht Biken zu können. Dennoch macht die Reha jetzt viel mehr Spaß als bis vor zwei Monaten noch. Ich bin jetzt endlich in der Lage ein echtes Training zu absolvieren und Dinge zu tun, die Spaß machen.“

 

Eine der größten mentalen Herausforderungen für Genon war es, während der gesamten Slopestyle-Saison ins Abseits zu geraten. Zudem musste er die schwere Entscheidung treffen beim größten Event des Jahres, dem Red Bull Joyride in Whistler, der am 17. August stattfindet, nicht anzutreten. „Ich war während der ganzen Slopestyle-Saison nur Zuschauer und konnte an keinem Contest teilnehmen. Für eine Weile dachte ich, dass ich für Whistler wieder bereit wäre, aber dieses Mal mache ich es richtig und werde mein Comeback erst feiern, sobald ich wieder ganz gesund bin.“

 

Seit er wieder auf seinem Bike sitzt, geht er die Dinge langsam und ruhig an. Meistens trainiert er an seinem Home Spot: „Es ist ein großartiger Spot zum Trainieren, aber es ist auch noch etwas früh alles rauszuholen. Bald jedoch werde ich den Platz so nutzen können wie sonst immer und Vollgas geben.“

Ein Event, das Thomas dennoch nicht verpassen konnte, war der Reboul Jam in Chatel, Frankreich. „Diese Line war eine der ersten Jump Lines seit meiner Operation. Es war fantastisch zu biken und ich war sehr glücklich wieder alle meine Bike-Freunde zu sehen. Ich war wieder Teil dieser Leidenschaft zum Biken, die uns alle verbindet. Das ist genau das, was ich liebe“, sagte Genon.

 

Genon hat Red Bull Rampage ins Visier genommen, für den er sich durch den 5. Platz in 2018 qualifiziert hat. „Rampage hat mich dieses Jahr definitiv motiviert alles zu geben und schnell wieder fit zu werden. Ich freue mich immer mehr auf diesen Contest und kann es kaum erwarten mein Comeback dort zu feiern.“

Vor seiner Verletzung verbrachte Genon einige Zeit mit der Anthill Film Crew auf Hawaii und in der Schweiz um für ihren neuen Film „Return to Earth“ zu filmen. Er drehte viele spannende Segmente zusammen mit Top-Athleten wie Emil Johansson, Ryan „R-Dog“ Howard, Casey Brown und Brett Rheeder. Das Filmen bedeutet für Genon, der Welt zeigen zu können, wie seine Fahrkünste genau aussehen sollen. Hier kann er seine Tricks immer wieder ausprobieren, bis sie perfekt sitzen. Im Gegensatz zu Contests, bei dem ein Athlet nur 2 Runs hat und jeden Trick nur einmal pro Run wirklich ausführen kann.

 

„Das Filmen mit Anthill und der Crew war wie ein wahr gewordener Traum. Es fühlte sich natürlich nicht wie Urlaub an, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Die Filmer wie auch Athleten waren alle mit viel Leidenschaft bei der Sache und machten die Produktion zu etwas großartigem. Wenn nur die kleinste Sache schiefgelaufen ist, haben wir es so lange weiter versucht, bis es klappte.“

Auch wenn Genon Red Bull Joyride zum ersten Mal seit 2012, als er den Event gewonnen hat, verpassen wird, ist er dennoch über das hohe Level des Bikens und dem Fortschritt des Sports begeistert.

Seit 2012 gab es keinen anderen Europäer außer Genon, der in Whistler den 1. Platz belegte. Doch wie sieht es dieses Jahr aus? Wird 2019 ein anderer Europäer auf die Podiumsspitze klettern können? Laut Genon stehen die Chancen auf jeden Fall hoch.

 

„Es ist wirklich schwer zu sagen, wer dieses Jahr Red Bull Joyride gewinnen wird, da alle Rider dieses Jahr absolut abgehen.“

Red Bull TV überträgt Red Bull Joyride LIVE und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Die Live-Übertragung startet am Samstag, 18. August, um 01:30 Uhr (CEST). 

 

All photos by © Graeme Murray / redbullcontentpool

DER HELM, DER FÜR DICH SPRICHT, WENN DU ES NICHT KANNST

POC CYCLING 2020: Weltneuheit in Sachen Sicherheit & Innovation: Der Tectal Race SPIN NFC MTB-Helm von POC liefert dank integriertem NFC Chip direkt nach einem Unfall lebenswichtige medizinische Daten an Retter und Helfer.

  • MEDICAL ID liefert direkt am Unfallort lebenswichtige Daten an Retter
  • RECCO-Reflektor und AVIP-Element für bessere Auffindbarkeit
  • Aramid-Brücken und SPIN-Technologie verbessern den Schutz

Selbst der beste Helm kann nicht vor dem Crash selbst schützen: In der “goldenen Stunde” nach einem schweren Unfall zählt jede Sekunde. Je schneller die Retter und Ärzte wissen, wie sie behandeln müssen, desto höher sind die Überlebenschancen und die Vermeidung von Spätfolgen. Der digitale Medical ID NFC Chip im neuen POC Tectal Race SPIN NFC MTB-Helm liefert Rettern künftig bereits direkt am Unfallort lebenswichtige Informationen zu bspw. Blutgruppe, Vorerkrankungen oder Allergien, wenn der Fahrer*in selbst keine Auskunft mehr geben kann. Dazu muss lediglich ein NFC-fähiges Smartphone direkt über den Helm gehalten werden. Internet, Telefon- oder Satellitenverbindung sind zum Auslesen nicht notwendig. Programmiert wird die Medical ID nach ICAR (International Commission for Alpine Rescue)-Standard über eine kostenlose App.

Mit Sicherheit Orange

Ein zusätzlich integrierter RECCO-Reflektor macht verunfallte Fahrer*innen auch in entlegenen Gegenden auffindbar und ein Oranges AVIP-Element auf der Rückseite des Helms sorgt für eine gute Sichtbarkeit. Der “sprechende Helm” basiert auf dem Enduro- & Trail-Mountainbike Helm Tectal Race SPIN, der für seine ausgezeichnete Belüftung bekannt ist. Eingearbeitete Aramid-Brücken verteilen Aufprallkräfte beim Sturz über eine größere Fläche und verstärken die robuste Unibody-Schalen-Konstruktion aus leistungsstarkem Polycarbonat. Das SPIN-Polster mit seiner Silikongel-artigen Membran im Inneren schützt vor nicht-linearen Aufprallkräften und bietet zusätzlichen Tragekomfort. Für noch mehr Sicherheit umschließt der Helm den Kopf großflächig und bietet besonders durch einen tiefgezogenen Nackenbereich extra Schutz.

  • Perfekter Sitz durch einfache Anpassung
  • Extra Komfort durch integrierte Riemen
  • Goggle-Clip
  • Verstellbares Visier

Erhältlich ab Herbst 2019.
www.pocsports.com