Ohne Downhill-/Bikepark-Führerschein darfst Du hier kein Ticket kaufen

Was sich in der Headline drastisch anhört, könnte viele Unfälle im Vorfeld vermeiden, gibt Tom Teutsch zu Wort. Nachdem die letzten Tage heiß diskutiert wurde, wie und warum es zu dem tragischen Unfall in Winterberg kam, wurde die Frage in dem Raum gestellt, wieso es für den Downhillbereich eigentlich keinen Führerschein gibt?

Was an Surfstationen und Tauchschulen seit Jahren gang und gäbe ist, um sich Equipment auszuleihen und die Gewässer mit seinem Sportequipment offiziell berechtigt zu betreten, ist im Radsport noch nicht angekommen.

Vielleicht könnte so der Führerschein für Bikepark-Rider aussehen.

„Downhill und Bikepark-Besuche sind inzwischen nichts mehr, was nur eingefleischte Fahrer reizt. Durch die Kommerzialisierung des Sports treten zunehmend ungeübte Fahrer an die Einstiegspunkte der Strecken, ohne zu wissen, was sie dort erwartet.“ Tom Teutsch (Trail-Bauer und Fahrradverleiher Beerfelden)

Das Resultat sind viele leichte Verletzungen bis hin zu schweren Knochenbrüchen und inneren Verletzungen, genervte Rettungsdienste und stundenlange Streckensperrungen.

Tom Teutsch: „Ich verlange nicht das Absolvieren eines tagelangen Kurses, aber die Basics müssen sitzen! Das fängt damit an, nicht auf den Strecken anzuhalten und darauf zu warten, dass Dir jemand mit 40kmh in den Rücken reinfährt und somit nicht nur sich selbst sondern auch den anderen verletzt, Strecken im Vorfeld abzulaufen und auf den Konsum von Alkohol solange man vorhat zu fahren, gänzlich zu verzichten! Wir müssen oft genug den Rettungsdienst rufen wegen Unfällen, die sich im Vorfeld vermeiden ließen, wenn die Leute grundlegende Richtlinien einhalten.“

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Soll ein Downhill-/Bikepark-Führerschein her, ja oder nein?

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14 Comments

  1. Ich frage mich nur, was das an brutalster Selbstüberschätzung ändern soll? Ändern wird das nur: Überlaufende Fahrtechniktrainings, angenervte Biker, Umsatz für die Parks.
    Oder wie wäre es gleich noch mit einem psychologischen Gutachten für jeden, damit es auch wirklich was bringt?

    Winterberg ist zutiefst tragisch, aber nicht vermeidbar in diesem Sport, wie auch in anderen Extremsportarten.
    Wenn du blöde aufs Genick fällst, während du einen Radweg die Weser runter radelst mit deinem Damenrad, fordert man dann allgemeine Fahrradführerscheine für jeden?

    Es wird immer Leute geben, die sich entweder selbst überschätzen oder aber, es wird weiterhin Unfälle geben. Bewusst macht das niemand, deswegen heißt es Unfall 😉

    bin also eher gespaltener Meinung

    1. Hallo
      Kontroverse Diskussion🤔
      Bin blutiger Anfänger und sehe das aus verschiedenen Perspektiven.
      Die Sicherheit,die Kosten,den Zeitaufwand.

      Sicherheit:
      Es macht Sinn die basics zu erlernen. Man überschätzt sich vielleicht nicht,aber man macht es oft einfach nur falsch. Beispiel Anlieger…
      Fährste unten rein, fliegste oben raus…ihr versteht…

      Kosten:
      Natürlich verdienen bikeparks dadurch mehr Kohle. Hier sollte es die Kurse für einen Obulus geben und nicht für eine fette Rechnung. Denn der Grundgedanke,warum das überhaupt diskutiert wird,ist das Allgemeinwohl. So würde ew auch eher angenommen von uns rookies.

      Zeitaufwand:
      Es ist schon sehr schwer sich freizuschauffeln um normal Rad zu fahren.
      Möchte man in den bikepark,will man da auch fahren! Deshaöb würden es die Vielzahl der Leute vielleicht nicht nutzen wollen…

      Der Schlüssel liegt in den Strecken:
      Wenn bikeparks umdenken, und Lienien bauen würden, wo Anfänger, Familien in Ruhe unter Ihresgleichen fahren könnten,evtl, sogar mit guiding, dann würden die Profis nicht behindert werden auf den fetten trails und die Familien könnten in Ruhe lernen….
      Win win

      Im Geundsatz,wenn man diese Aspekte Umsetzen könnte,fände ich das also sehr gerechtfertigt

  2. Augenmass beim Verleih tuts auch ich brauch auch keine seilpark Lizenz aber ich werde dort instruiert vom Betreiber und wenn ich es nicht richtig mache darf ich nicht in den kletterpark

  3. Grundsätzlich eine sehr gute Idee und leider erlebe ich es immer wieder, dass Menschen restlos überfordert und selbst/fremdgefährdend unterwegs sind. Aber wie soll das gehen? Bikeparks sind ja das Eine, aber der alpine Raum ist frei zugänglich und jeder kann überall fahren. Hier sind die Gefahren noch um ein vielfaches größer und die Natur kann gnadenlos zuschlagen. Bergführerschein mit theoretischer Prüfung?
    Im Bikepark kann ein Betreiber die Regeln selbst festlegen, aber selbst das bringt nichts bei Selbstüberschätzung… Idee gut, Realisierbarkeit nicht möglich… obwohl es mich als Fahrtechniktrainer und Guide natürlich ne Weile mit Arbeit eindecken könnte.

  4. Entschuldigung bitte, aber das ist meiner Meinung nach völliger Quatsch, Kevin! In meinen Augen geht es hier nicht um Selbstüberschätzung oder sonst was. Lediglich geht es darum, dass es zunehmend Menschen in die Bikeparks zieht, die 0 bis garkeine Ahnung haben was sie dort erwartet. Die weder das 1×1 des DH Sports noch das der Bikeparks oder der Trails in freier Wildbahn kennen! Weil es alle machen müssen sie es auch machen…
    Ich glaube jeder Bikepark würde lieber auf ein paar EURO verzichten anstatt zich mal die Leute von den Strecken zu kratzen weil sie einfach blutige Anfänger sind und hart ausgedrückt, einfach NOCH nichts dort zu suchen haben. Sie gefährden sich und andere Fahrer ungemein… Natürlich gibt es sicher auch geübte Fahrer und auch semi pro’s die sich ablegen und sich was brechen… Aber die wissen worauf sie sich einlassen. Diese Unfälle sind nicht vermeidbar, genauso wenig vermeidbar wie der ein oder Autounfall auf der Straße… Das ist das Risiko.

    Zu deinem Punkt mit dem Damenrad an der Weser…

    Ich weiß nicht wie alt du bist, aber jedes Kind, macht in der 3. Klasse der Grundschule einen, mehr oder weniger symbolischen, Fahrradführerschein bei dem sie das 1×1 lernen wie man sich am sichersten im Straßenverkehr fortbewegt und das Unfallrisiko selbstständig am geringsten halten kann…

    In der Regel nimmt man das, was man dort lernt, mit in sein weiteres Leben. Unter andern auch mit aufs Damenrad an die Weser.

    Des weiteren bin ich ein Befürworter, dass sich blutige Anfänger jemanden anschließen der ihnen zeigt wie man sich in diesem Sport verhält und fortbewegt. Sehe das keineswegs negativ das die Fahrtechnikkurse dann evtl voller werden, und oder es die ein oder andere Fahrtechnikschule mehr gibt.

    Ich nehme an dein Papa hat es dir früher auch beigebracht wie du das erste Mal ohne Stützräder gefahren bist und dir gezeigt wie man fährt bevor er dich auf die Spielstraße gelassen hat.

    -dein Schwimmlehrer hat dir sicher auch beigebracht wie man schwimmt (Seepferdchen) oder hast du dich einfach ins Wasser gestürzt ohne zu wissen wie es geht und was dich erwartet?

    Dein Fahrlehrer hat dir sicher auch gezeigt wie man Auto fährt und wie die regeln sind bevor man dich in den Straßenverkehr gelassen hat.

    Man könnte noch viel mehr aufzählen..

    Also ja, um viele (nicht alle) Unfälle vermeiden zu können, bin ich ein ganz klarer Befürworter irgendwas einzuführen damit blutige Anfänger sich nicht mehr fahrlässig einen Bikepark hinunter stürzen, sich selber und andere stark gefährden. Ich habe selber schon sehr oft Erfahrung damit machen müssen.

    Zu dem Punkt Psychologisches Gutachten…

    *IRONIEON

    Für den ein oder anderen wäre es sicher ratsam mal schauen zu lassen ob Da nicht irgendein Sicherungsschalter durchgebrannt ist 😁😁😁
    *IRONIEOFF
    (das war natürlich nur spass)

    1. Genau so sieht es aus . Es geht nicht um die Fahrer die Jahrelang schon fahren. Sondern um die Skifahrer die jetzt biken gehen . In den letzten 3 Jahren hat sich das Publikum im Bikepark komplett geändert. Uns fällt immer mehr auf das niemand regeln kennt und macht was er will. Und genau dann wird es gefährlich .

  5. Es gibt ja in jedem Bikepark eine farbliche Einteilung der Strecken nach Schwierigkeitsgrad. Wenn ich der Meinung bin, dass ich mich die schwarze Strecke runterstürzen muss ohne jegliche Erfahrung, dann ist das sicherlich Selbstüberschätzung oder einfach nur Dummheit. Vielleicht sollten hier die Bikeparks beim kauf einer Tageskarte o.ä. explizit nochmal drauf hinweisen. Ich denke nicht, dass sich durch einen Führerschein, den ich bekomme nachdem ich die Verhaltensregeln auf einer Strecke gelernt habe, etwas bewirkt. Wäre es nicht hilfreich wenn sich immer mal wieder ein Streckenposten einen bewussten Überblick über die auf der Strecke befindlichen Fahrer machen würde und dann gezielt dem ein oder anderen vielleicht eine andere eventuell leichtere Strecke empfehlen würde ? Könnte mir auch vorstellen, dass beim Verleih Videos über die allgemeinen Verhaltensregeln laufen etc.

    Ride on!

  6. Aus meiner Sicht vollkommen Quatsch.

    1. Unfälle passieren leider immer mal wieder. Gerade bei mehr Fahrkönnen steigt die Geschwindigkeit, Sprungweite etc. es passiert zwar nicht so häufig was, aber wenn kann es leider mal richtig knallen, dass ist halt unser Hobby.

    2. Wenn ich mir manche Fahrtechnik Coaches anschaue, wage ich zu bezweifeln ob diese beurteilen sollten, ob jemand fahren darf oder nicht.

    3. Man erhört die Einstiegsbarriere und macht das Hobby somit uninteressanter für Neueinsteiger

    4. Man verknappt künstlich die Zahl der Bikeparkbesucher was einigen Parks doch sehr schaden würde.

    5. Beim Skifahren kamen 2016 in Österreich 40 Leute ums Leben (sterreichischen Versicherungsverbandes VVO) Nur so zur Einordnung.

    Es ist traurig das jemand umgekommen ist, man sollte aber nicht in vollkommenen Aktionismus verfallen, das ist nun mal das natürliche Risiko des Sports. Auch ein wirklich guter Fahrer kann mal unglücklich ein Stein treffen, stürzen und dabei umkommen, deswegen stellt man nicht den Ganzen Sport in Frage.

  7. Wird nichts bringen, siehe Motorradfahren.
    Jedes We wenn die Sonne raus kommt fahren sich welche kaputt. Führerschein vorhanden, trotzdem passieren massig tödliche Unfälle. Meist Selbstüberschätzung ( zu schnell )

    Kitesurfen: Meist die Anfänger mit Kiteschein sind die die verunfallen, Selbstüberschätzung ( meist zu grossen Kite, zu viel Strömung, zu hohe Wellen)

    Man wird es nie vermeiden können. Ist leider so und ein Schein ändert nix. Eher das Gegenteil passiert, ich kann ja alles und jetzt ab egal ob Rot oder Schwarz

  8. Das ist schon eine echt bescheidene Idee. Grundtechniken zu vermitteln würde keine Unfälle verhindern, ansonsten würde es auch im Straßenverkehr keine tödlichen Unfälle mehr geben. Jeder von uns hat irgendwann mit dem Sport angefangen und irgendwie haben wir auch überlebt. Vielleicht sollten sich die europäischen Bikeparks mal lieber ein einheitliches Strecken- und Sicherheitskonzept überlegen. Ich bin schon seit fast 20 Jahren in Bikeparks unterwegs und erlebe auch heute noch Streckenführungen und Hindernisse die zum Haare raufen sind! Da sollten sich die Bikeparks mal selbst an die Nase fassen und mal richtig nachdenken wie sinnvoll es ist z.B. Lines zu kreuzen, etc. Und zum Thema Alkohol: Zum Crankworx Whistler war es verboten öffentlich Alkohol zu trinken. Würde dem Dirtmasters auch mal gut tun.

  9. Interessante Diskussion…
    Ich finde es ist (wie überall im Leben) ein Geben und ein Nehmen. Die Parks sollten uns gut gebaute und mit System geshapte Lines zur Verfügung stellen, die auch den einen oder anderen Fehler verzeihen ohne massiven Einschlag, im Gegenzug sollten die Parkbesucher mit Verstand an die Sache rangehen. Wenn ich teilweise Besucher sehe mit den neuesten und schnellsten Bigbikes, welche das Ding nicht mal im Stand handeln können frage ich mich auch, was die dann auf den schwarzen Lines zu suchen haben, aber gegen Selbstüberschätzung gibt es wohl kein Mittel…
    Wenn es im Bereich der Bergbahnen vielleicht einen Minitrail gibt mit ein paar Elementen, welche auf dem Trail zu finden sind, und einen Instruktor, welcher bei Bedarf sich Zeit nehmen kann, wäre das sicher eine gute Sache. Ob es einen obligatorischen Skillscheck braucht…
    Ich zähle mich selber noch eher zu den Neulingen als zu den alten Hasen (fahre jetzt die 3. Saison Bikeparks), ich bin aber von der Idee eines Bikepark Führerscheins nicht wahnsinnig begeistert…

  10. Also ich finde es ein bisschen sehr übertrieben es würde meiner Meinung nach schon ausreichen wenn der Schwierigkeitsgrad an den Strecken und Sprüngen farblich gekennzeichnet werden wo am Start und am Lift oder im Bereich wo man die Tickets löst eine Legende ausgehangen wird und wenn man dann noch sagt “okay hey die Strecken sollten einmal komplett abgelaufen werden bevor man auch fahren darf und wenn man das gemacht hat gibt’s einen Stempel auf das Ticket und der bike Park darf befahren werden

    Wir dürfen nicht vergessen das downhill ein extremsport ist und jeder einzelne sollte sich über die Konsequenzen bewusst sein was passieren kann

  11. Schlimm wenn solch tragische Unfälle passieren. Meiner Meinung nach würde der Schein aber auch nicht viel ändern. Unfälle kann es hier immer geben. Es liegt auch an der Vernunft und der gesunden Selbsteinschätzung eines jeden einzelnen. Ich als Anfänger informiere mich lange vorher schon über Bikeparks (Regeln und Strecken,etc)die ich besuchen möchte. Außerdem kann ich meine Fähigkeiten sehr gut einschätzen und fange wirklich klein an und versuche es langsam und unter Anleitung erfahrener Leute anzugehen. Und selbst wenn man dann als geübter Pilot unterwegs ist, wird es Unfälle geben. Es sind Sekundenbruchteile die da entscheidend sind. Dessen muss man sich bei diesem Sport immer bewusst sein und dementsprechend handeln. Ich würde nicht mal einen Drop von einem Meter nehmen wenn ich mir nicht zu 100% sicher bin die Techniken dazu zu beherrschen. Das fängt ja mit den Basic-Skills auf dem Rad schon an. Und wenn ich noch 2 Jahre nur blaue Lines in Parks fahr, dann werd ich auch da meinen Spass haben. Und hoffentlich vor schwereren Verletzungen verschont bleiben. Schon ein Sturz im Anlieger kann doof ausgehen.
    Und die Parks in Verantwortung nehmen mit Streckenposten , die alles kritische rauswinken wird für die Parks auch nicht tragbar sein. Downhill ist kein Minigolf . #ridesafe

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VIDEO: Ballern in Frankreich – Fabio Wibmers „Urban Freeride Lives 3“

Wenn Fabio Wibmer sich zu seiner ganz persönlichen Tour de France aufmacht, reiht sich Banger an Banger. Steile und enge Gassen, Treppensets ohne Ende und mächtige Drops – der österreichische Bike-Profi nimmt immer den direkten Weg. „Urban Freeride Lives 3“ führt ihn diesmal von Lyon bis nach Paris, wo er seinen Frankreich-Trip stilecht am Fuße des Eiffelturms beendet. Unterwegs wird alles gesendet, was ihm in die Quere kommt. Fehler sind hier keine erlaubt!

Wie sehr Fabio Wibmer für das urbane Freeriden lebt, hat er bereits in der Vergangenheit mehrfach unter Beweis gestellt. In seinem neuesten Video setzt der 24-Jährige jetzt nochmal einen drauf. Direkt am Anfang streicht Fabio die berüchtigten 25 Stairs in Lyon von seiner Bucket List – ein 4,5 Meter hohes und 6,7 Meter langes Treppenset, das vor allem in der Skateboard- und Actionsports-Szene Berühmtheit genießt, seit sich der schwedische Skater Ali Boulala 2002 daran aufrieb. Im Jahr 2016 auf dem Skateboard endlich gestanden, hat sich auf dem Big Bike vor Fabio wohl noch niemand daran versucht.

Ohne Verschnaufpause geht Fabios High-Speed-Städtetrip weiter: Mit einer Doppel-Rolltreppe, einem Mehrfach-Treppenset am Montmartre und einem gigantischen Drop von einer Brücke in eine nahezu flache Landung im Pariser Business-Viertel „La Défense“ lotet Fabio im Anschluss die Limits des Möglichen aus. 

Und das waren nur die Highlights…

„Das war bisher mein krassestes Video. Ich musste mein Riding auf ein ganz neues Niveau hochschrauben und bin wirklich ans Limit gegangen,“ gibt Fabio zu: „Die Dreharbeiten mit den Jungs in Frankreich haben natürlich mega Spaß gemacht, waren aber auch nicht immer ganz einfach. Es gab sicher auch die ein oder andere brenzlige Situation.“ Die Mühen haben sich definitiv gelohnt, denn Urban Freeride ist lebendig wie nie zuvor. Den Beweis gibt’s hier:

Mehr zu Fabio Wibmer erfährst Du hier:

youtube.com/fabwibmer

instagram.com/wibmerfabio

facebook.com/wibmerfabio

All photos by Hannes Berger

PM: Weltcup, Videos und Schule – Gabriel Wibmer geht seinen eigenen Weg!

Den Namen „Wibmer“ verbindet man vor allem mit actiongeladenen und kreativen Videos. Solche Actionclips sind aber längst nicht alles, was Gabriel Wibmer mit seinem Bike verbindet. Auf der Suche nach dem Adrenalinkick rast der Österreicher beim Downhill-Weltcup und beim iXS Downhill Cup die schwierigsten Abfahrten hinunter. Oft wird er als „Cousin von Fabio“ bezeichnet, ein Umstand, der Gabriel nicht sonderlich wundert, den er aber ändern will. Außerdem muss der 17-Jährige seine Leidenschaft mit der Schule verbinden. Die Schwierigkeit, alles unter einen Hut zu bringen, zeigt auch sein neuestes trickreiches Video Late for School:

Für die Leute, die Dich nicht kennen, wer bist Du und woher kommst Du?

Hey, mein Name ist Gabriel Wibmer und ich bin 17 Jahre alt. Ich komme aus Österreich, genauer gesagt aus Kals am Großglockner in Osttirol.

Wie bist Du zum Mountainbiken gekommen?

Mit fünf Jahren habe ich mit Motocross angefangen. Wegen fehlender Trainingsmöglichkeiten bin ich mit sieben Jahren auf Trial-Motorrad umgestiegen. Als ich so zwölf war, wurde mir Trial ein wenig zu langsam. Ich war mit meinen Eltern zufällig in Leogang als ein iXS European Downhill Cup stattfand. Damals wusste ich noch nicht, was Downhill ist. Aber als ich sah, wie die Rider über Steine und Wurzeln rasten, wusste ich sofort, dass ich das auch machen will. Der Adrenalinkick und die Schwerelosigkeit beim Springen sind für mich nicht mehr wegzudenken.

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Vervollständige diesen Satz: Ein Leben ohne Mountainbike wäre…?

Langweilig!

Wer ist Dein großes Vorbild? Und wie übt Dein Idol Einfluss auf Dich aus?

Mein Cousin Fabio ist natürlich ein großes Vorbild. Aber auch Danny MacAskill und Loic Bruni sind Athleten, die mich begeistern. Sie inspirieren mich, immer weiter zu machen, vor allem, wenn es mal nicht so läuft, wie geplant.

Dein Cousin Fabio ist schon viele Jahre ein Star. Wie ist es für Dich, wenn du als „Cousin von Fabio“ bezeichnet wirst?

Es ist wohl Fluch und Segen zugleich. Einerseits ist das nicht schlecht und naheliegend, weil wir in derselben Szene zuhause sind und deswegen ist es auch ein bisschen positiv für mich. Andererseits möchte ich natürlich Gabriel Wibmer genannt werden. Es ist mir schon bewusst, dass das Zeit braucht.

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Worin unterscheidet Ihr Euch?

Ich denke da gar nicht so drüber nach. Ich gestalte meine Projekte wie Videos nach meinen Ideen und Vorstellungen. Aktuell bin ich außerdem hauptsächlich noch Schüler. In welche Richtung ich mich anschließend entwickeln werde, wird die Zukunft zeigen.

Mit Downhill-Weltcup, Videos und Schule bist Du quasi einer Dreifachbelastung ausgesetzt. Was ist für dich am wichtigsten? Was machst Du am liebsten?

Das ist schwer zu sagen. Ich finde, es ist die Abwechslung, die es so spannend und interessant macht. Am wichtigsten ist, dass ich einfach Spaß am Biken habe und das machen kann, worauf ich gerade Lust habe. Aber ich weiß, dass ich mich bald entscheiden muss, was meine Zukunft betrifft. Noch bin ich unentschlossen, aber ich denke, das ergibt sich automatisch.

Beschreib doch mal, wie Du als Schüler bist? Nimmst Du aktiv am Unterricht teil? Wie viele Fehltage hast Du? Wie stehts um Hausaufgaben und Lernen?

Jeder hat seine Stärken und Schwächen. Fremdsprachen zu lernen macht mir Spaß. Ich vergleiche Schule gerne mit Sport, weil man sehr viel lernen bzw. trainieren muss, um gut zu werden. In der Schule bekomm ich sogar den Kopf frei und kann mal eine kleine Pause von Social Media machen. Fehltage sind zumindest im Winter kein Thema. In der Off-Season versuche ich möglichst viel für die Schule zu machen, weil im Sommer schaut es etwas anders aus, da hab ich weniger Zeit (lacht).

Dein jüngstes Video „Late for School“ hatte nach drei Tagen bereits 300.000 Aufrufe. Wie fühlt sich das an?

In diesem Projekt steckt so viel Arbeit, die kann man als Zuschauer gar nicht erkennen. Daher ist es eine erfreuliche Bestätigung, nach nur drei Tagen 300.000 Aufrufe zu haben. Da weiß ich dann, dass sich die ganze Arbeit ausbezahlt hat. So ein Feedback motiviert mich, immer weiter zu machen und das nächste Mal noch ein besseres Projekt zu schaffen.

Wie bist Du auf die Idee gekommen? Ist das ein Auszug aus dem wahren Leben 😉?

Tatsächlich zählt Aufstehen nicht zu meinen Stärken, das kann manchmal wirklich sehr stressig sein. Daher ist das Video total authentisch und in der Tat ein Auszug aus meinem Leben. Ich muss jedes Mal lachen, wenn ich es sehe. Nur stehe ich sonntags normalerweise nicht vor der Schule.

Worauf kommt es Dir bei Deinen Videos an?

Dass meine Videos eine Story haben, ist für mich sehr wichtig. Aber mein Ziel ist es auch immer, dass mein nächstes Video mein letztes übertrifft. Egal, ob extremer, größer oder ausgefallener, irgendwas muss immer besser werden.

Wie läuft die Produktion für Deine Clips ab?

Zuerst überleg ich mir mit meinem Cousin Stephan, der auch mein Filmer ist, eine richtig coole Story. Dann machen wir uns auf die Suche nach passenden, geilen Spots. Meistens sind wir nur zu zweit. Mein Kameramann und ich. Aber das haut wirklich gut hin. Wenn wir Story und Location haben, packen wir unser Zeug und schon geht’s los.

UCI DHI Worldcup Lenzerheide20190809_by_Sternemann.jpg

Blicken wir auf Deine Downhill-Saison zurück. Wie zufrieden bist Du? Was waren Deine Highlights?

Ich hatte einige Ups and Downs. Ich glaube, ich habe mir ein bisschen zu viel vorgenommen und erwartet. Als jüngerer Jahrgang beim Junioren Downhill Weltcup zu starten war schon eine Herausforderung. Mein Highlight war, dass ich den iXS Rookies Cup in Saalbach Hinterglemm gewonnen habe.

In welchen Bereichen musst Du Dich noch verbessern und wie wird Dir das gelingen?

Raum für Verbesserung gibt es eigentlich immer. Am besten gelingt mir das durch Videoanalysen. So sehe ich mich und meine Position auf dem Bike und weiß sofort, was ich besser machen muss. Um beim Downhill Fortschritte zu erzielen, unterscheide ich zwischen Training und Spaß. Wenn ich trainiere, muss ich immer konzentriert sein und gegen die Zeit fahren. Das ist eine komplett andere Herangehensweise, als wenn ich irgendwo zum Spaß zum Shredden gehe.

Was hast Du 2020 alles vor und was sind Deine Ziele?

2020 habe ich einiges vor und die Ziele sind breit gefächert. Ich will beim Weltcup und Europacup gute Ergebnisse einfahren, vor allen Dingen natürlich auch bei der Heim-WM in Leogang Anfang September. Aber ich habe auch einige größere Video-Projekte geplant. Also dranbleiben 😊

Gabriel Wibmer:

Facebook: www.facebook.com/Gabriel-Wibmer
Instagram: www.instagram.com/wibmergabriel
YouTube: www.youtube.com/channel/Gabriel_Wibmer

All photos by Sebastian Sternemann & Hannes Berger & oureaproductions & Andrea Zanier

Sieben Fragen an Fabio Wibmer – Was bedeutet Musik für dich?

Ein guter Actionclip braucht gute Musik. Nicht ohne Grund verbindet man ein bestimmtes Lied manchmal direkt mit dem entsprechenden Actionclip seines Lieblingsathleten. Vom Einzug der Songs in die persönlichen Lieblingsplaylists ganz zu schweigen. Aber ist diese Musik auch tatsächlich die Musik, die die Profis gerne hören? Und wie wird diese Musik ausgewählt? Auch im Leben des österreichischen MTB-Profis Fabio Wibmer nimmt Musik eine bedeutende Rolle ein. Anlässlich seiner Partnerschaft mit Teufel, für die Fabio künftig als Markenbotschafter tätig sein wird und die ihn mit Bluetooth Lautsprechern unterstützen, haben wir uns mit dem YouTube-Star über Musik unterhalten.

Fabio, in welchen Lebenslagen hörst Du Musik?

Für mich bedeutet Musik echt viel. Sei es beim Chillen daheim, beim Biken, im Auto… ich höre eigentlich immer Musik. Es gibt selten einen Ort, an dem ich keine Musik höre. Auch für die Content-Produktion bin ich immer auf der Suche nach neuen Songs. Coole Musik zu hören gefällt mir einfach und macht Spaß!

Wie wählst Du die Musik für Deine Actionclips aus? Worauf kommt es Dir besonders an?

Im Grunde hängt das ganz stark vom Actionclip selbst ab. Zuerst hat man eine Idee, dann schaut man wie man das Video aufbaut und anschließend versucht man die passende Musik dazu zu finden. Wenn es ein bisschen mehr Action sein soll, dann suche ich schnellere Musik. Wenn es ein bisschen ruhiger und langsamer sein muss, dann schau ich eher ein bisschen Richtung Indie-Songs.

Ich mag Musik, die sich parallel zum Video zu einem Höhepunkt hin steigert. Wenn es im Video einen krassen Trick gibt, soll der auch musikalisch untermalt werden. Danach kann es dann wieder etwas ruhiger weitergehen, bis Video und Musik sich dann beim nächsten Höhepunkt wieder treffen.

Ist die Musik aus Deinen Actionclips dieselbe Musik, die Du auch privat hörst?

Teilweise. Die Musik aus Wibmer‘s Law zum Beispiel höre ich wirklich gerne. Aber es kommt oft vor, dass sich die Songs aus den Actionclips schnell ausgehört haben, weil ich sie während Produktion und Schnitt einfach zu oft höre. Ich bin da insgesamt sehr offen – wenn mir der Song gefällt, spielt die Musikrichtung keine Rolle. Oft höre ich auch einfach Charts.

Wenn du auf dem Bike sitzt, ist Musik dein ständiger Begleiter. Spielst du immer dieselbe Playlist? 

Ja, Musik habe ich immer dabei, aber nicht immer dieselbe Playlist. Es kommt ganz darauf an. Bei meiner Indie-Playlist habe ich mir dummerweise gerade versehentlich alle Titel gelöscht. Die war ziemlich gechillt und hat eigentlich perfekt zum Trialbiken gepasst. Dann habe ich noch eine Playlist, in der ich eher Motivationsmusik habe, die ich sowohl beim Trialbiken als auch beim Mountainbiken höre.  

Wie hörst Du zu Hause Musik?

Ganz unterschiedlich ehrlich gesagt. Meistens schmeißen wir die Anlage bei uns an – eine von Teufel, ein 5.1 Surround System, das an den Fernseher angeschlossen ist. Die beschallt dann das ganze Haus ziemlich gut, was echt legendär ist. Wenn wir im Sommer mal eine Party draußen haben oder ich mich zur Entspannung draußen in die Sonne lege, dann kommt oft der coole Bluetooth-Speaker zum Einsatz. Der ist tragbar und hat außerdem eine richtig gute Soundqualität. Ansonsten am Computer mit kleineren Boxen.

Du bist als Bike-Profi und Influencer viel auf Reisen. Wie hörst du unterwegs Musik? 

Den Rockster Go, eine kleinere, tragbare Bluetooth-Box, habe ich eigentlich immer dabei. Die nimmt keinen Platz weg und macht einen guten Sound. Gerade wenn ich irgendwo hinfliegen muss oder wir mit dem Auto auf einem Roadtrip mit der ganzen Crew sind, ist Musik wichtig. Als wir jetzt zum Beispiel für mein neues Video einmal quer durch Frankreich gefahren sind, hatten wir die Teufel-Box immer dabei. 

Hast Du ein Lieblingslied? 

Eines meiner absoluten Lieblingslieder ist wahrscheinlich immer noch Numb/Encore von Jay-Z und Linkin Park. Das geht immer. Zur Zeit find ich E-Dubble ganz geil. Der hat ein paar coole Songs. Ansonsten ist auch The Seigeam Trenden bei uns im Haus. Deren Musik haben wir ja auch für unser neues Urban Freeride Lives 3 Video verwendet, das am 3. Dezember bei mir auf YouTube erscheint. Da könnt ihr euch dann selbst ein Bild machen. So stay tuned! 

Was Fabio sonst noch gerne für Musik hört, erfahrt ihr hier in einer seiner Lieblings-Playlists:

Link: https://open.spotify.com/playlist/5fA2Y1DfYjhSd8EdxaIfSV?si=zymHHMVVTpqhcSzlv3cPhQ

Mehr zu Fabio Wibmer erfährst Du hier:

youtube.com/fabwibmer

instagram.com/wibmerfabio

facebook.com/wibmerfabio

All photos by Hannes Berger

Custom Bikes, die HOPE Tech 3 Duo und eine Geschichte, die mir die Schuhe ausgezogen hat.

Am 28. September veröffentlichten wir auf Facebook diesen Beitrag und erhielten viele Bilder von Lesern zu deren fertigen oder noch aktuellen Custombike-Projekten. Eine Nachricht bewegte mich jedoch sehr und hiterließ ein unglaubliches Gefühl von Schwere in mir.

Es ist die Geschichte hinter einem Bike, welches ich persönlich (aus der Sicht eines studierten Designers) besonders gut fand. Die Farbkombination zwischen Neon-Gelb und Purple fand ich perfekt und man sah, dass hier mit viel Liebe zum Detail gearbeitet wurde. Es war das Bike von Sascha, der uns direkt im Messenger anschrieb.

Ich wollte nun wissen, was er noch am Bike umsetzen möchte und vor allem, wo man in Lübeck so fährt, schließlich ist es dort verdammt flach. Die Antwort, die mir Sascha schrieb, lies mich eins, erstmal tief Luft holen und durchatmen. Ich dachte Shit, wer rechnet mit so etwas! Sascha schrieb mir, dass er sich das Bike gerade aufbaut, aber fahren so eine Sache ist, da er halbseitenbehindert ist. Er kann zwar schon fast wieder einen Bunny-Hop aber an den Wheelie traut er sich nicht ran. Der Grund? Er hat kein Gefühl in der rechten Hand hat und rutscht daher meist vom Bremshebel ab, kann diesen nicht dosieren, was inzwischen schon öfter zu unschönen Unfällen geführt hat.

Da ich nicht wusste, was ich jetzt schreiben sollte, bedankte ich mich für die coolen Bilder und schrieb, dass ich jetzt leider losmuss, mich aber nochmal bei ihm melden möchte. Das Ganze hatte mich wirklich mitgenommen. Vor allem deshalb, weil mir Sascha noch ein paar Infos mitgab, wie es zu der Halbseitenlähmung gekommen ist, die wirklich schwer verdaulich waren. Ich dachte mir nur: Hey, der Junge ist genau so alt wie ich – wie kann sowas nur passieren!

Sascha hatte eine plötzlich auftretende Hirnblutung, musste anschließend in ein künstliches Koma versetzt werden. In dieser Zeit hörte sein Herz zweimal auf mit schlagen, zweimal wurde er reanimiert. Als Sascha endlich aus dem Koma geholt wurde, konnte er nicht mehr laufen, sprechen, noch sonst irgendetwas. Und wer denkt, dass es eigentlich nicht schlimmer kommen könnte, hat sich geirrt. Sascha musste nicht nur alles neu erlernen, er ist seitdem auch halbseitenbehindert.

Nachdem ich das alles etwas sacken lies, wurde mir bewusst, dass wir uns oftmals mit Problemen beschäftigen oder aus Dingen welche machen, die es nicht wert sind, Lebenszeit und -freude zu verschwenden. Die Geschichte von Sascha, hat mich so geerdet, dass ich mich trotz aller persönlichen Schwierigkeiten, die ich zu diesem Zeitpunkt hatte, schlagartig von diesen befreit sah. Sie waren auf einmal nichtig und hatten komplett an Größe verloren.

Aber die Geschichte lies mich nicht in Ruhe und irgendwie wollte ich hier etwas Gutes bewirken – ich wollte helfen, obwohl ich nicht wusste wie. Als ich mich abends im Bett wälzte und mir die Geschichte wieder einmal durch den Kopf stolzierte, dachte ich an das Treffen mit Robin Warne von Hope Technologies. Als wir uns dieses Jahr auf der Eurobike trafen, zeigt er mir die Neuerungen und Updates von HOPE. Ein Produkt, was hier jeden Messebesucher ins Auge fiel, war der HOPE Tech 3 duo. Eine Bremszange mit zwei Hebeln.

Robin meinte, dass dieser extra für Leute mit einer Beeinträchtigung entwickelt wurde. Und somit lag jetzt auch die Lösung auf der Hand: Ich muss unbedingt Robin kontaktieren!

Gesagt getan. Am nächsten Morgen dauerte es nicht lange – ich schrieb Robin über unseren Facebook-Beitrag und einer Leserreaktion, die ein schweres Gefühl in mir hinterließ. Auch HOPE war schockiert über die Geschichte, die ich nun erzählte und wollte helfen. Robin fragte daher sofort: Welche Farbe, welcher Bremskolben und wohin müssen wir liefern? Die Lieferung ist noch am selben Tag raus und es war für mich ein unbeschreibliches Gefühl, da ich wusste, dass ich auch gleich Sascha hierzu kontaktieren werde.

Ich schrieb also Sascha im Messenger an, um seine Telefonnummer zu erfragen. Naja, Sascha fackelte nicht lange und somit hatten wir uns fünf Minuten später an der Strippe. Und es hat sich angefühlt, als würde man in den Anzug des Weihnachtsmannes schlüpfen, um “Ho, ho, ho – seh mal, was ich hier für dich habe!” zu schreien. Es war ein wirklich unbeschreibliches Gefühl und Sascha freute sich so sehr, dass es kurzzeitg ziemlich ruhig am Telefon wurde, ihm selbst fehlten nämlich die Worte.

Inzwischen schreibe ich öfter mal mit Sascha, um abzuchecken wie es mit dem Radeln läuft und er geht, seitdem er die Hope Duo hat, wieder sehr oft biken. Und aus diesem Grund möchte ich Euch diese Bilder nicht vorenthalten, die mir “Sasch” wie ich Ihn inzwischen nenne, zugesandt hat.

Ich möchte mich hiermit herzlichst bei HOPE Technologies bedanken, die mich persönlich bei diesem Anliegen und somit auch Sascha unterstützt haben. Falls Ihr selbst Personen kennt, für die die HOPE Tech 3 Duo eine Unterstützung sein könnte oder Euch einfach mehr Informationen einholen möchtet, hier geht´s zur HOPE TECH 3 DUO

Euer Markus

BMX-Achterbahnfahrt in Dänemark – Kriss Kyle in „The Land of Everyday Wonder”

Das neue BMX-Video„The Land of Everyday Wonder“ist Pflicht für jeden, der auch nur einen Tropfen Fahrradöl im Blut hat! Der schottische BMX-King Kriss Kylenimmt den Zuschauer auf eine Tour zu denKultur-HighlightsDänemarksmit.Vor lauter Sprüngen, Drehungen, Wallrides,Drops und sogar Haifischen wird einem fast schwindlig. Also anschnallen und genießen,wenn Kriss Kylemitseinem BMX-Bike Dänemark unsicher macht!

Hier das Video!

„The Land of Everyday Wonder“(„Das Land der Alltagswunder“) ist das neuesteMeisterstückdesschottischen BMX-SuperstarsKrissKyle in Zusammenarbeit mitFilmregisseur Matty Lambert.Dänemarks TourismusverbandVisitDenmark gab den beiden die Möglichkeitdas Land unsicher zu machen,und sie ließen sich nicht lumpen.Den perfekten Spielplatz finden sie bei den wellenförmigenStegen der Uferpromenade Kalvebod Waves in Kopenhagen, demHaifischbecken des Blue-Planet-Aquariums, denSpiralen des Camp Adventure Towers, demMiniatur-Städtchenvon LEGOLAND®und aufKickernin den DünenJütlands.

„Projekte wie diese machen total Spaß“, schwärmt Matty Lambert. „Als wir eine perfekt geformte Quarter pipe auf dem Dach eines Aquariums fanden,war es für Kriss und mich ein Kinderspiel, die Szenein den Kasten zu bekommen.“Und wie oft darf ein Regisseur schon in sein Walkie-Talkie flüstern: „Moment, Kriss! Wir warten noch ab, bis der Hai ins Bild kommt“? „Das ist etwas, das ich nicht jeden Tag höre und wahrscheinlich auch nie wieder hören werde“, lacht Kriss Kyle.Der Schotte produziert nicht zum ersten Mal einen unglaublichen Edit – man denke nur an das bahnbrechende „Kaleidoscope“-Projekt, in dem er den ersten Curved Wallride to Flair zeigte. Aber„The Land of Everyday Wonder“ zu drehen, war selbst für einen erfahrenen BMXer wie ihn„der Wahnsinn“:„Ich durfte noch nie in einer Stadt jeden Spot fahren, ohne dass mir dauernd jemand etwas verboten hätte. In Dänemark war es genau andersherum. Ich meine, wo gibt es das schon, dass der Besitzer der ältesten Achterbahn der Welt, der Bakken Rutschebanen,so cool ist, dass er auch noch Holzbretter auf die Bahn nagelt, damit ich dort fahren kann?“

Aber wie bei jedem BMX-Edit lief auch bei diesem Dreh nicht alles glatt–besonders nicht auf der Autofähre Ida. In der Dämmerung wollte Kriss Kyle einen Footplant auf dem Geländer der Kommandobrücke machen und dann auf das Dach eines Audi fast fünf Meter darunterspringen: „Der erste Versuch lief nicht ganz nach Plan“, erinnert sich Kyle schaudernd. „Aber im zweiten Versuch gab ich einfach alles, denn der Dropwar viel höher, als ich erwartethatte.“Im Abspann kann manden Sturzsehen, derdie Reise fast beendet hätte. Dieser Edit ist einfach atemberaubend. Von der Landung mit einem Gleitschirm auf dem Strand von Løkken bis zu dem James-Bond-artigen Ende in einem Wasserflugzeug ist nichts alltäglich im „Land of Everyday Wonder“!

„Follow Fabio“ – Mit Bike und Racedrohne einmal quer durch Deutschland

 

 

Wenn der professionelle Mountainbiker und YouTube-Star Fabio Wibmer zum Sightseeing durch Deutschland reist, ist es schwer mit ihm mitzuhalten. Zu rasant sind seine Fahrten, zu wild seine Sprünge und zu gewagt seine Balanceakte. Racedrohnen-Pilot RensenFPV ist trotzdem drangeblieben, als der junge Österreicher die Hotspots und Sehenswürdigkeiten in Köln, Hamburg und Berlin auf unnachahmliche Weise „besucht“ hat. Herausgekommen ist feinste Bike-Action gepaart mit spektakulären Drohnenaufnahmen: 

Ein mächtiges Treppen-Set am Schokoladenmuseum Köln, ein Triple-Set aus Manual, Crankflip und 180 am Sandtorkai in Hamburg sowie ein großes Double-Set aus einem Half-Cab Crankflip und einem über das Vorderrad gedrehten 180 im Berliner Regierungsviertel sind nur ein kleiner Auszug dessen, was Fabio Wibmer auf seiner einwöchigen Deutschlandtour erlebt hat.

 

Meisterhaft per Racedrohne in Szene gesetzt, zeigt der Bike-Profi, wozu er auf dem Mountainbike und dem Trialbike fähig ist und welche trickreichen Leckerbissen in der Domstadt, der Hansestadt und der Hauptstadt zu finden sind.

 

Was Fabio sonst noch auf seiner Reise durch Deutschland erlebt hat, erfahrt ihr im Behind-the-Scenes-Clip: youtu.be/QUB1_vy9TQQ

Mehr zu Fabio Wibmer und dem „Follow Fabio“ Projekt erfährst Du hier:

youtube.com/fabwibmer
instagram.com/wibmerfabio
facebook.com/wibmerfabio

https://www.youtube.com/redbullbike
https://www.facebook.com/RedBull/
https://www.instagram.com/redbullgermany

 

Bilder: Hannes Berger / Red Bull Content Pool