Bike-Check Marin Alpine Trail 8

Vor 4 Wochen waren wir für euch in Riva del Garda, um das Marin Alpine Trail 8 genauer unter die Lupe zu nehmen. Für den Test wurde das Marin Alpine Trail 8 insgesamt 160km bewegt und ebenso natürlich auf Bikeparktauglichkeit geprüft.

Das Fazit gibt´s im Video. Wenn Ihr noch mehr Tests dieser Art sehen wollt, abonniert unseren Channel und gebt uns auf YouTube für das Video einen Daumen nach oben.

 

Größe S M L XL
Stack (A) 615 mm 624 mm 633 mm 642 mm
Reach (B) 420 mm 440 mm 465 mm 490 mm
Lenkwinkel (C)
65° 65° 65° 65°
Steuerrohr (D) 90 mm 100 mm 110 mm 120 mm
Sitzwinkel (F)
76,4° 76° 75,7° 75,4°
Sattelrohr (G) 385 mm 420 mm 450 mm 480 mm
Kettenstrebe (L) 430 mm 430 mm 430 mm 430 mm
Radstand (M)
1.175 mm 1.205 mm 1.229 mm 1.258 mm
Tretlager Höhe (J) 342 mm 342 mm 342 mm 342 mm
Oberrohr (H) 550 mm 552 mm 574 mm 603 mm
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2 Comments

  1. Hey Leute,

    das Review ist echt geil produziert. Bitte dreht mehr solche Vids!
    PS: Kann man bei Euch als Testfahrer anheuern?

    Grüße Steve

    1. Hi Steve,

      Danke für dein Feedback. Wir versuchen uns hier natürlich weiter zu entwickeln und freuen uns, dass dir das Review gefällt.
      Bezüglich der Frage, ob man als Testfahrer anheuern kann. Natürlich sind wir immer auf der Suche nach coolen und erfahrenen Ridern, die Ihr persönliches Feedback hier mit einbringen möchten.

      Bei manchen Artikeln lässt sich das leider nicht ganz einfach umsetzen, da wir keine Bikes im Wert von mehreren tausend Euro so versenden dürfen, da diese nur Leihgaben der Hersteller sind.

      Bei kleineren Artikeln machen wir so etwas aber hin und wieder sehr gerne. Am besten Du checkst einfach immer mal unsere Insta-Stories, da wir dort inzwischen öfter Artikel vorstellen, die Ihr testen könnt. Von Vorteil ist hier natürlich ein eigener YouTube-Channel und ein Instagramprofil mit > 1000 Abonnenten.

      Cheers Team Gravity

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Die MTB-Flaniermeile von Hinterglemm

Die Expo Area beim Glemmride 2019 hatte auch dieses Jahr wieder so einiges zu bieten. Die Flaniermeile, die Bikerherzen höherschlagen lässt, zeigt mit Stand an Stand die Top-Produkte von heute und morgen. Für uns ein Grund genug, um ein paar Überraschungsbesuche vorzunehmen.

First Stop: RADON BIKES! Ingo, Head of Marketing hält mit uns einen kurzen Talk, lässt sich bei der Frage nach den upcoming News aber wirklich mal so garnichts aus der Nase ziehen. Eeigentlich schade, aber auch ein Grund, um sich umso mehr auf die Eurobike 2019 zu freuen! Trotz aller Verschwiegenheit, gibt uns Ingo ein paar Infos zum aktuellen Radon Slide Trail mit auf dem Weg. Während unser Besuch bei Radon also eher chilli vanilli verlief, ging es Bliss Protection ziemlich schlagkräftig zur Sache.

Was hat ION mit Tinder zu tun?

Naja, eigentlich garnichts. Aber wer dieses Jahr beim Glemmride war, hat sicherlich mitbekommen, dass der MTB-Sport auch zunehmend, die Herzen vieler Frauen erobert. Und das ist wirklich cool! Denn wer Single ist und die richtige Frau für zukünftige Unternehmungen sucht, wird mit dem Tinder-Radar beim Glemmride mit hoher Sicherheit, die eine oder andere Chance auf Shredding with Love Match, bekommen. Nun, gut. Ich glaube wir sind hier gerade etwas abgeschweift. Aber vielleicht lag das auch nur an unserem nächsten Glemmride Gast, der uns zu einen spontanen Stop bewegte: Celina von ION!


Video: Celina gibt uns ein kleinen Einblick zur Entstehungsgeschichte von ION und präsentiert auch gleich den neuesten Stuff udn wo Frauen sind, ist auch das Thema Schuhe nciht weit entfernt.

30°Celsius, knallende Sonne und ein paar Kurze auf´s Haus. Bei Transition lag es einfach in der Luft: Spaß! Die Jungs von Trailtoys sind wirklich eine witzige Bande. Nachdem Kevin ein paar mal versuchte, mit dem Dirt MTB und Full-Speed auf eine smoothe Art und Weise in den Stand zu driften, wussten wir warum, das Motto von Transition “Party in the woods” ist. Die Jungs des deutschen Distributors aus Königsbrunn, haben uns neben einen detaillierten Einblick in das aktuelle Produktportfolio nämlich auch noch auf ein paar Kurze eingeladen. Prädikat: Besonders spaßig!

Wenn Ihr jetzt Bock auf auf das Glemmride 2020 bekommen habt, reseviert Euch dieses Datum in Eurem MTB-Partykalender für 2020!

Glemmride 2019 – Slopestyle mit Fedko, Kaiser, Godziek und Weiteren

Während der Qualifikationen für den Glemmride Slopestyle Contest haben wir uns einwenig unter die Fahrer gemischt und uns umgehört. Neben einer Auswahl an schicken Tricks kommen auch MTB Rider wie Erik Fedko, Peter Kaiser und Multitalent Dawid Godziek zu Wort.

Zum Schluss konnten wir uns auch noch mit einer der Organisatorinnen, Karin Pasterer, unterhalten. Lehnt euch also zurück und schnuppert ein bisschen von der Slopestyle-Luft am Glemmride 2019.

Jackson’s Bike School – Besser Biken Auf Nassen Trails!

 

Jackson Goldstone ist zurück mit der 3. Episode seiner Bike School. Da das Wetter nicht immer hält, was es verspricht, wird man auch an sonnigen Tagen mal vom Regen überrascht. Allerdings ist dies noch lange kein Grund sich nicht auf sein Bike zu schwingen. Jackson Goldstone erklärt in seiner neuen How-To Episode, was man bei Nässe beachten sollte und wie man trotz Regen viel Spaß haben kann:

Am vergangenen Wochenende fand zum sechsten Mal das MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis statt und war trotz Regen am Freitag ein voller Erfolg. Die gute Laune wurde nicht getrübt und die Nachwuchsathleten hatten ihren Spaß. Beim „Specialized Rookies Cup“ sowie bei den „iXS International Rookies Championships“ konnten sie auch wieder ihr Bestes geben. Jackson Goldstone hat komplett abgeräumt und beide Rennen gewonnen.

 

Bei jeder Witterung macht Jackson im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis die Trails unsicher und erklärt ausführlich, worauf man bei Nässe achten sollte. Wie werden rutschige Wurzelpassagen und Steine angefahren? Können matschige Anlieger, ohne aus der Kurve zu rutschen, gemeistert werden? Als Kanadier ist Jackson gewohnt bei widrigen Verhältnissen zu shredden und gibt Schritt für Schritt wertvolle Tipps, wie man einem Schlechtwettertag auf jeden Fall trotzen kann.

 

Verpasst die Tipps vom Profi nicht und schaltet wieder bei Jackson’s Bike School ein: „Wie bike ich am besten auf nassen Trails?“

 

Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at

 

All photos by © Richard Bos

 

Der UCI Mountain Bike World Cup LIVE aus Lenzerheide – nur auf Red Bull TV

 


Christopher D. Ryan (XCC, DHI, XCO), Tibor Simai (DHI) sowie Nathalie Schneitter & Sabine Spitz (je XCO) mit deutschem Kommentar im Livestream auf Red Bull TV

 

Von Val di Sole geht es direkt weiter zum vorweltmeisterlichen Kräftemessen ins schweizerisch beschauliche Lenzerheide. Dort spitzt sich beim vorletzten Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup des Jahres auch der Kampf um die Spitzenplätze in den Weltcup-Wertungen zu. Eines ist also vorab gesichert: Die Mountainbike-Festspiele am Rothorn werden abermals hochklassig und extrem spannend. Kann sich Tracey Hannah (AUS) vorzeitig ihren ersten Erfolg im Gesamtweltcup sichern? Starten die Franzosen eine neue Downhill-Siegesserie? Wie schlagen sich die beiden Lokalmatadoren Jolanda Neff und Nino Schurter im Kampf um den Tagessieg sowie um den Erfolg im Gesamtweltcup? Erreicht Schurter vor heimischem Publikum den nächsten Meilenstein in der Cross-Country-Geschichte?

 

Wie gewohnt, überträgt Red Bull TV den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und on-demand neben dem englischen, italienischen, portugiesischen und spanischen auch mit deutschem Kommentar. Den sechsten Cross-Country-Saisonevent am 09. August (XCC) und 11. August (XCO) wird Christopher D. Ryan im deutschsprachigen Livestream auf Red Bull TV kommentieren. Beim Hauptrennen am Sonntag erhält der Kult-Kommentator gleich doppelte Unterstützung: Nathalie Schneitter, ehemalige Vize-Weltmeisterin und mehrfache Schweizer Meisterin und Sabine Spitz, Olympiasiegerin und zweifache Weltmeisterin, bilden zusammen mit Ryan ein deutsch-österreichisch-schweizerisches-Dreigestirn. Beim deutschen Livestream des siebten Downhill-Weltcups am Samstag, 10. August, steht Ryan der ehemalige Bike-Profi und Gravity-Allrounder Tibor Simai zur Seite. Die Übertragung der Cross-Country Short-Track-Rennen beginnt am Freitag, 09. August um 17:20 Uhr. Die Übertragungen der Downhill-Rennen am Samstag starten um 12:30 Uhr (Damen) und um 13:45 Uhr (Herren). Die XCO-Rennen gibt es am Sonntag ab 11:00 Uhr (Frauen) und 13:30 Uhr (Männer) live zu sehen.

 

DHI: Kehren die Franzosen auf den Hot Seat zurück? Entscheidung bei den Frauen?
Die Phalanx ist durchbrochen. Erstmals in dieser Saison mussten sich die Franzosen beim Downhill geschlagen geben. Saisonübergreifend sechs Downhill-Siege gingen auf das Konto von Loic Bruni und Amaury Pierron. Weiter ausgeholt waren es gar elf der vergangenen zwölf Rennen, bis Laurie Greenland (GBR) auf der Black Snake in Val di Sole einen Traumlauf zeigte und seinen ersten Weltcupsieg feierte. In Lenzerheide wollen die Franzosen nun zurückschlagen. Die Briten in Person von Greenland und Danny Hart – wurde mit Platten Fünfter – wollen dagegenhalten. Greg Minnaar (RSA) war im Trentino ebenfalls stark. Trotz Sturz wurde er Siebter. Troy Brosnan (AUS) möchte seine schlechteste Saisonplatzierung (10.) ebenfalls schnell wieder vergessen machen. Und David Trummer (AUT) eilt von österreichischem Rekord zu österreichischem Rekord – nächster Halt Lenzerheide.

 

Einen Premierensieg gab es auch in der Frauen Elite: Marine Cabirou (FRA) deklassierte die Konkurrenz um fast zwölf Sekunden und sicherte sich ihren ersten Weltcupsieg. Tracy Hannah (AUS) scheint sich bereits voll auf ihre Mission Gesamtweltcup zu fokussieren – mit 170 Punkten Vorsprung ein nachvollziehbares Unterfangen. Mit einem Erfolg in der Schweiz stehen die Chancen für einen vorzeitigen Titelgewinn sehr gut. Vor heimischer Kulisse wollen auch die beiden Schweizerinnen Camille Balanche und Emilie Siegenthaler ihren Aufwärtstrend fortsetzen und Nina Hoffmann (GER) möchte zurück auf das Podium. Die Deutsche, eine der Shootingstars der Saison, musste nach eindrucksvollen Leistungen zuletzt zwei schwere Crashs wegstecken.

 

Der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup 2019 mit deutschem, englischem, italienischem, portugiesischem und spanischem Kommentar vom 09. – 11. August LIVE aus Lenzerheide und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

 

XC: Neff und Schurter wollen Heimsiege
In der Cross-Country-Hochburg Schweiz richten sich die Blicke natürlich auf die heimischen Superstars Jolanda Neff und Nino Schurter. Neff hat beim Heim-Weltcup erstmals in dieser Saison die Gesamtführung inne und möchte diese mit ihrem ersten Saisonsieg im olympischen Cross Country weiter ausbauen. Doch Kate Courtney (USA) will sich die Führung zurückholen. Die amtierende Weltmeisterin hat nach ihrem schwächeren Abschneiden in Vallnord nur eine Woche später mit einem Doppelsieg in Les Gets gekontert. Gleiches hat sich die fünffache Saisonsiegerin nun für Lenzerheide vorgenommen, nachdem sie zuletzt in Val di Sole nicht überzeugen konnte. Ein gutes Omen: Ihren WM-Titel gewann sie im Vorjahr in Lenzerheide. Aber es wird voraussichtlich nicht nur ein Zweikampf zwischen Neff und Courtney. Pauline Ferrand-Prévot (FRA) hat sich nach ihren beiden Bein-OPs von Dezember im bisherigen Saisonverlauf stark verbessert und in Val di Sole triumphiert. Anne Tauber, Anne Terpstra (beide NED), Jenny Rissved (SWE), Yana Belomoina (UKR), Sina Frei (SUI) und Elisabeth Brandau (GER) komplettieren das breite Favoritenfeld.

 

Im Feld der Männer hat sich Mathieu van der Poel (NED) in Val di Sole nach seiner kurzen Sommerpause wieder mit gewohnter Dominanz präsentiert. Weder Henrique Avancini (BRA) im Short-Track noch Nino Schurter oder Mathias Flueckiger (beide SUI) im Hauptrennen, konnten ihm folgen. Der Sieg sowohl im XCC als auch im XCO geht also nur über den fliegenden Holländer. Mit dem Heimvorteil im Rücken wollen ihm Schurter und Flueckiger den Sieg jedoch streitig machen. Schurter hat dabei nicht nur den Heimsieg vor Augen, sondern auch den Allzeitrekord von Julien Absalon (FRA). Ein Erfolg und Schurter hätte die 33 Weltcupsiege des Franzosen egalisiert.

 

Spannung und Dramatik sind für Lenzerheide also vorprogrammiert. Red Bull TV überträgt den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Die Live-Übertragung startet am Freitag, 09. August, um 17:20 Uhr. Weitere aktuelle Informationen und noch mehr actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

 

Zeitplan des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup Lenzerheide – LIVE auf Red Bull TV:
(alle Zeitangaben in CEST, Wiederholungen der Live-Übertragungen gibt es jeweils direkt im Anschluss)

Lenzerheide XCC Frauen: Freitag, 09. August, ab 17:20 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide XCC Männer: Freitag, 09. August, direkt im Anschluss an das Frauen-Rennen live
Lenzerheide DHI Frauen: Samstag, 10. August, ab 12:30 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide DHI Männer: Samstag, 10. August, ab 13:45 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide XCO Frauen: Sonntag, 11. August, ab 11:00 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide XCO Männer: Sonntag, 11. August, ab 13:30 Uhr live auf Red Bull TV

 

All photos by © Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool

DER HELM, DER FÜR DICH SPRICHT, WENN DU ES NICHT KANNST

POC CYCLING 2020: Weltneuheit in Sachen Sicherheit & Innovation: Der Tectal Race SPIN NFC MTB-Helm von POC liefert dank integriertem NFC Chip direkt nach einem Unfall lebenswichtige medizinische Daten an Retter und Helfer.

  • MEDICAL ID liefert direkt am Unfallort lebenswichtige Daten an Retter
  • RECCO-Reflektor und AVIP-Element für bessere Auffindbarkeit
  • Aramid-Brücken und SPIN-Technologie verbessern den Schutz

Selbst der beste Helm kann nicht vor dem Crash selbst schützen: In der “goldenen Stunde” nach einem schweren Unfall zählt jede Sekunde. Je schneller die Retter und Ärzte wissen, wie sie behandeln müssen, desto höher sind die Überlebenschancen und die Vermeidung von Spätfolgen. Der digitale Medical ID NFC Chip im neuen POC Tectal Race SPIN NFC MTB-Helm liefert Rettern künftig bereits direkt am Unfallort lebenswichtige Informationen zu bspw. Blutgruppe, Vorerkrankungen oder Allergien, wenn der Fahrer*in selbst keine Auskunft mehr geben kann. Dazu muss lediglich ein NFC-fähiges Smartphone direkt über den Helm gehalten werden. Internet, Telefon- oder Satellitenverbindung sind zum Auslesen nicht notwendig. Programmiert wird die Medical ID nach ICAR (International Commission for Alpine Rescue)-Standard über eine kostenlose App.

Mit Sicherheit Orange

Ein zusätzlich integrierter RECCO-Reflektor macht verunfallte Fahrer*innen auch in entlegenen Gegenden auffindbar und ein Oranges AVIP-Element auf der Rückseite des Helms sorgt für eine gute Sichtbarkeit. Der “sprechende Helm” basiert auf dem Enduro- & Trail-Mountainbike Helm Tectal Race SPIN, der für seine ausgezeichnete Belüftung bekannt ist. Eingearbeitete Aramid-Brücken verteilen Aufprallkräfte beim Sturz über eine größere Fläche und verstärken die robuste Unibody-Schalen-Konstruktion aus leistungsstarkem Polycarbonat. Das SPIN-Polster mit seiner Silikongel-artigen Membran im Inneren schützt vor nicht-linearen Aufprallkräften und bietet zusätzlichen Tragekomfort. Für noch mehr Sicherheit umschließt der Helm den Kopf großflächig und bietet besonders durch einen tiefgezogenen Nackenbereich extra Schutz.

  • Perfekter Sitz durch einfache Anpassung
  • Extra Komfort durch integrierte Riemen
  • Goggle-Clip
  • Verstellbares Visier

Erhältlich ab Herbst 2019.
www.pocsports.com

WORLD CUP DIARIES VAL DI SOLE

 

Val di Sole (ITA) wurde seinem Namen zunächst nicht gerecht. Ein starker Wolkenbruch mit Gewitter anstelle von Sonnenschein begrüßte am Freitag die Cross-Country- und Downhill-Athleten an der Strecke. Die Folge: Tiefe, schlammige Strecken sorgten für noch herausfordernde Short-Track-Rennen und wirbelten das Downhill-Qualifying der Herren durcheinander. Die Rennen waren jedoch allesamt hochklassig, extrem spannend und fanden unter regulären und für alle identischen Bedingungen statt. Hier sind die Replays des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup von Val di Sole, Italien.

 

DHI: Franzosen sind schlagbar – Trummer setzt neue Bestmarke
Saisonübergreifend gab es zuletzt sechs französische Downhill-Siege in Folge. Die drei Musketiere Loic Bruni, Amaury Pierron und Loris Vergier (alle FRA) haben sogar elf der vergangenen zwölf Rennen für sich entschieden. In Val di Sole hat sich ein neuer Rider in die Siegesliste eingetragen: Laurie Greenland (GBR). Der Brite gewann seinen ersten Weltcup in beeindruckender Manier und beendete die französische Siegesserie auf höchstem Niveau. Bruni, Vergier und Pierron folgten auf den Plätzen zwei, drei und vier. Mit Rémi Thirion (8.) und Baptiste Pierron (9.) beendeten fünf Franzosen das Rennen in den Top 9. Danny Hart (GBR) beendete die britisch-französischen-Festspiele als Fünfter. Um einen Wimpernschlag von 74 Tausendstel verpasste David Trummer (AUT) das britisch-französische Podest. Grund zum Ärgern hatte der 25-Jährigen jedoch nicht. Der sechste Platz ist nicht nur seine persönliche Bestleistung im Downhill-Weltcup, auch ist der Steirer der erste Österreicher, der jemals so ein gutes Ergebnis eingefahren hat. Seine eigene Bestmarke, aufgestellt mit Platz sieben in Vallnord Anfang Juli, hat Trummer mit dem sechsten Platz von Val di Sole nochmal verbessert. Starke Leistung des Privateers, der vom ehemaligen Downhill-Ass Markus Pekoll (AUT) trainiert wird.

 

DHI: Black Snake beißt zu
Die Strecken im Downhill-Weltcup hangeln sich von Superlativ zu Superlativ. Fort William ist die Längste. Leogang die Schnellste. Vallnord die Steilste. Val di Sole kann sich hier problemlos einreihen: Die Herausfordernste. Keine andere Strecke im Weltcup war technisch so anspruchsvoll wie die Black Snake im Trentino. Die Rock Garden bestehen aus Felsbrocken und von Wurzel-Sektionen zu sprechen wäre die Untertreibung schlechthin. Tiefste Wurzelteppiche überlagern die Strecke. Mensch und Maschine gerieten an ihre Grenzen und darüber hinaus. So verbleiben im Anschluss an das Rennen ein paar offene Fragen in Form von „was wäre gewesen, wenn“. Zugegebenermaßen ist der Konjunktiv im Nachhinein nicht sonderlich hilfreich, aber das Rennen war so interessant, dass man sich damit befassen sollte. Was wäre gewesen, wenn Danny Hart im unteren Teil keinen platten Hinterreifen bekommen hätte? Auf Siegkurs liegend machte dem Weltmeister von 2016 das Material einen Strich durch die Rechnung. Was wäre gewesen, wenn Greg Minnaar (RSA) nicht gestürzt wäre? Der 21-malige Weltcupsieger fuhr dennoch auf den siebten Platz. Sein Rückstand betrug nur gut sieben Sekunden. Was wäre gewesen, wenn Troy Brosnan (AUS) nicht auf ein Frankenbike mit 29-Zoll-Reifen vorne umgestellt hätte? Bislang erreichte der Australier mit 27-Zoll-Reifen immer mindestens die Top 4. In Val di Sole wurde er nur Zehnter.

 

Bei den Frauen zeigte Marine Cabirou (FRA) einen Traumlauf, erzielte ihren ersten Weltcupsieg und sorgte so für einen erneuten französischen Downhill-Erfolg. Stolze 11,8 Sekunden betrug ihr Vorsprung auf die zweitplatzierte Tracy Hannah (AUS). Was wäre gewesen, wenn Myriam Nicole (FRA), Tahnée Seagrave und Rachel Atherton (beide GBR) gesund und fit am Start gewesen wären? Zumindest den Fall können wir hoffentlich spätestens in der kommenden Saison beobachten.

 

Du hast die unglaubliche Action vom Weltcup in Val di Sole verpasst? Keine Sorge! Alle Replays und alle Highlights des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup 2019 mit deutschem, englischem, italienischem, portugiesischem und spanischen Kommentar gibt es on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

 

XC: Allrounder triumphieren in spannenden Rennen
Pauline Ferrand-Prévot (FRA) ist Weltmeisterin auf der Straße, im Cyclocross und auf dem Mountainbike. Auch Mathieu van der Poel (NED) ist in allen drei Disziplinen einer der besten seiner Zunft. Ein Zufall, dass beide beim Cross-Country-Rennen ganz oben standen? Nein. Natürlich ist die Klasse der beiden unbestritten. Aber ihre Vielseitigkeit hat selbstredend vor allem auf technisch anspruchsvollen Strecken ihre Vorteile. Ferrand-Prévot hat sich nach ihrer OP an beiden Beinen wegen Durchblutungsstörungen stetig gesteigert und ist in der heißen Saisonphase in Topform. Der fliegende Holländer hat seine Wettkampfpause auf beeindruckende Art und Weise genutzt. In Les Gets hatte van der Poel noch der letzte Punch gefehlt: Da gewann er zwar den Short-Track, doch im olympischen Cross Country war er chancenlos. In Val di Sole hat er eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er wieder der Dominator des Saisonstarts ist. Im Feld der Männer Elite gelang es ausschließlich dem Radsport-Phänomen das Double aus Short-Track und olympischem Cross Country an einem Wochenende zu gewinnen – einmal in Nové Město und nun die Wiederholung im Trentino. Sollte sich der 24-Jährige entscheiden beim Saisonfinale in Snowshoe doch zu starten, ist auch der Sieg im Gesamtweltcup wieder im Bereich des Möglichen.

 

Auch die deutschen Athleten waren in Val di Sole wieder stark unterwegs: Elisabeth Brandau belegte im XCC am Freitag nach einer eindrucksvollen Aufholjagd den sechsten Platz. In der Startphase war die 33-Jährige aus den Top 20 gefallen, kämpfte sich aber zurück und verfehlte letztendlich das Podium nur um fünf Sekunden. Auch beim Hauptrennen musste sich die zweifache Mutter nach einer schwächeren Startphase wieder zurückkämpfen. Am Ende zollte Brandau ihrem hohen Aufwand etwas Tribut und überquerte die Ziellinie als 21. Bei den deutschen Herren trotzte Manuel Fumic seinen Rückenproblemen und erzielte als Elfter sein bestes Saisonergebnis. Den XCC hatte der 37-Jährige noch auslassen müssen. Georg Egger als 20. und Luca Schwarzbauer als 21. komplettierten das gelungene XCO-Abschneiden.

 

XC: Courtney verliert Weltcupführung: fehlende Konstanz oder eiskalte Berechnung?
Schon in ihrem ersten Jahr als Elite-Fahrerin krönte sich Kate Courtney (USA) 2018 im zarten Alter von 22 Jahren zur Cross-Country-Weltmeisterin. Ein Jahr später erzielte sie nicht nur ihren Debütsieg im Weltcup, sondern fuhr bislang fünf Saisonsiege ein – drei im olympischen Cross Country und zwei im Short-Track. Dennoch hat die US-Amerikanerin nach Val di Sole erstmals in dieser Saison die Führung in der Gesamtwertung nicht mehr inne. Jolanda Neff (SUI) hat 33 Punkte mehr auf dem Konto. Courtneys Rang 17 im Hauptrennen und Platz zehn im Sprintrennen waren nicht genug gegen die Konstanz von Neff, die bislang zwar „lediglich“ zwei Short-Track-Siege erzielte, aber reihenweise unter die Top 3 fuhr. Schon in Vallnord überquerte Courtney die Ziellinie im Hauptrennen „nur“ als Achte. Die fehlende Konstanz könnte den Ausschlag für die Schweizerin im Kampf um den Sieg im Gesamtweltcup geben. Oder aber es ist eiskalte Berechnung? Nach ihrem schwächeren Abschneiden in Vallnord hat Courtney beim anschließenden Wettkampf in Les Gets einen Doppelsieg gefeiert. Die Vorbereitung auf Val di Sole verbrachte sie in Italien. Die Reisestrapazen hat sie sich erspart, dafür intensiv trainiert. Sollte Courtney bewusst zu wenig Regeneration eingeplant haben, um für die verbleibenden drei Events in Topform zu sein, hat sie alles richtig gemacht. Den ersten Aufschluss gibt es am kommenden Wochenende in Lenzerheide in der Schweiz – dem Heimatland von Neff.

 

Schweizer Athleten sind bereit für den Heimweltcup
Die Athleten aus der Schweiz feierten in Val di Sole eine gelungene Generalprobe für ihr Heimrennen in Lenzerheide. Jolanda Neff und Sina Frei fuhren im Short-Track-Rennen einen Doppelsieg ein. Beim Short-Track-Rennen der Männer erreichten mit Nino Schurter, Mathias Flückiger, Reto Indergand und Florian Vogel vier Eidgenossen die Top 10. Selbst im Downhill-Rennen der Frauen Elite landeten zwei Schweizerinnen auf dem Podest – Camille Balanche wurde Dritte und Emilie Siegenthaler Fünfte. Im olympischen Cross-Country-Wettbewerb musste sich Neff im Zielsprint um den Tagessieg hauchzart geschlagen geben und bei den Männern belegten Mathias Flückiger und Nino Schurter die Plätze zwei und drei. Die Schweizer sind also nicht nur gut gerüstet, sondern durch knappe Ergebnisse angestachelt noch besser abzuschneiden.

 

Die Replays und alle Highlights des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup aus Val di Sole gibt es on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Weitere aktuelle Informationen und noch mehr actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

 

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