Swatch Rocket Air feiert Jubiläum!

Erst fünf Fahrer haben sich seit 2010 in die Siegerliste des Swatch Rocket Air eingetragen. Gibt es heuer einen neuen Sieger – oder schafft endlich jemand das Triple? Die Organisatoren dürfen auf spektakuläre Jahre zurückblicken.

Seit 2010 trifft sich Jahr für Jahr die Weltspitze der Freestyle-Mountainbiker in der Eishalle Thun zum grossen Stelldichein am Swatch Rocket Air. Grund genug die 10. Austragung, die am 3. und 4. Mai 2019 steigt, mit einer grossen Party zu feiern. Nachdem es zuletzt rund um den Track wild und düster wurde, versprechen die Veranstalter dieses Jahr einen bunten Event: Tischbomben, Spielzeug und viel Süsses werden zur Geburtstags-Sause aufgetischt.

Natürlich dürfen dieses Jahr die Besten der Besten der Welt auf der Gästeliste nicht fehlen. Die grosse Frage wird sein: trägt sich in der zehnten Ausgabe des Swatch Rocket Air ein neuer Fahrer in die Siegerliste ein – oder schafft endlich einer der Fahrer, die den Event zweimal gewinnen konnten, das Triple? Von den Zweifach-Siegern Thomas Genon (Bel), Nicholi Rogatkin (USA), Martin Söderström (Swe) und Sam Pilgrim (Gbr) haben sich Pilgrim und Rogatkin für den 10. Swatch Rocket Air angemeldet. Genon wird den Event aufgrund einer Verletzung von der Seitenlinie beobachten. Jérôme Hunziker von der organisierenden Flying Metal Crew sagt: „Weil wir mit Ramon immer einen Fahrer als Kursbauer im Team hatten, wussten wir von Anfang an, was die Fahrer wollen. Wohl nicht zuletzt deshalb sind uns viele der Stars über all die Jahre treu geblieben.“ Mit ein Grund dürfte auch die legendäre Team-Battle sein, zu der Flying Metal Crew jeweils freitags einlädt. „Wenn man sieht, was die Fahrer alles zeigen, ist man durchaus auch ein wenig stolz“, sagt Joël Portenier, der ebenfalls von Anfang an im Organisationskomitee mit dabei war.

Aus Schweizer Sicht ruhen die Hoffnungen auf den Schultern des Zürich Unterländers Lucas Huppert. Er steht aktuell auf dem 15. Platz der Weltrangliste – und lancierte sein rasantes Vorrücken im Ranking letztes Jahr mit zwei unglaublichen Runs am Swatch Rocket Air 2018, die ihm am Ende den 8. Platz in Thun einbrachten. „Ich dachte schon lange, es müsste doch möglich sein, dass ein Schweizer hier im Finale mitfahren kann“, so Ramon Hunziker. „Dass Huppi dann letztes Jahr einen solchen Run gezeigt hat, war schon der Hammer!“

Tickets für den Event vom 3. und 4. Mai in der Eishalle Grabengut sind derzeit noch in allen Kategorien erhältlich – namentlich auch für das Teambattle, welches am Freitag, 3. Mai steigt und die Fahrer sowie das Publikum in den letzten Jahren immer wieder zu wahren Begeisterungsstürmen hingerissen hat. Neben den sportlichen Höhepunkten, welche die Biker im Eis-Rink bieten, erwartet das Publikum rund um die Eishalle auch bei der Jubiläums-Austragung des Swatch Rocket Air ein breites Rahmenprogramm mit Markt, Gastronomie und zahlreichen Aktivitäten rund um Mountainbike und Freestyle für die ganze Familie.

Darüber hinaus ist derzeit eine dreiteilige Videoreihe über die Geschichte des Swatch Rocket Air in Arbeit, der erste Teil ist bereits online, die übrigen Teile werden am 18. April sowie am 2. Mai veröffentlicht:

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Gewinne zwei Tickets für Crankworx in Innsbruck!

Ihr wollt zwei Tickets für das MTB Event der Superlative?! – Kein Problem!

Crankworx wartet vom 12. bis 16. Juni im wunderschönen Innsbruck auf euch und zwei Glückspilze werden die Chance haben jeweils zwei Tickets für den gesamten Zeitraum zu gewinnen. Alles was ihr tun müsst, um in unserem Lostopf zu landen, ist Folgendes:

Beantwortet die drei Fragen bis spätestens Sonntag (09.06.2019) um 18:00 richtig und postet den richtigen Antwort Code unter unseren Instagram Gewinnspiel-Beitrag (@gravitymtbmagazine). Vergesst nicht eure Begleitung im Kommentar zu markieren. Beispiel für einen Antwortcode:  Frage 4.) und richtige Antwort a., dann lautet der Code: „4a“.

Viel Erfolg beim Beantworten und viel Glück, vielleicht seid ihr schon bald bei den jubelnden Massen in Innsbruck dabei!

 

Frage 1.) Welche Stadt ist dieses Jahr kein Austragungsort der Crankworx-Reihe?

a. Alle sind dabei

b. Les Gets, Frankreich

c. Whistler, Canada

d. Rotorua, Neuseeland

 

Frage 2.) Derjenige, der in einem Jahr drei der vier Crankworx-Events gewinnt, verdient sich die sogenannte Slopestyle „Triple Crown“. Wem ist das bisher gelungen?

a. Brett Rheeder

b. Brandon Semenuk

c. Nicholi Rogatkin

d. Keinem der oben genannten

 

Frage 3.) Welcher Fahrer geht dieses Jahr verletzungsbedingt nicht an den Start beim Crankworx Innsbruck? (Kleiner Tipp, diese Info findet ihr in folgendem Beitrag http://gravity-magazine.de/2019/05/31/faces-of-crankworx-world-tour-in-innsbruck/ )

a. Erik Fedko

b. Thomas Genon

c. Brett Rheeder

d. Nicholi Rogatkin

 

Bild: ©shootandstyle.com/innsbruck-tirol sports GmbH, Mathäus Gartner

 

Mehr Informationen zu allen Crankworx Events findet ihr hier: https://www.crankworx.com

Offizielle Crankworx Innsbruck Event Page:  https://www.facebook.com/events/1855614114561484/

 

*Die Teilnahme für das Gewinnspiel endet am 09.06.2019 um 17:59:59 Uhr. Einsendungen ab dem 09.06.2019 um 17:59:59 Uhr Uhr werden nicht mehr berücksichtigt. Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahre. Versand nur in der EU! Es gelten die allgemeinen Teilnahmebedingungen für Verlosungen und Gewinnspiele, siehe www.gravity-magazine.de/impressum/teilnahmebedingungen-fuer-verlosungen-und-gewinnspiele.
Die Gewinner werden nach Bekanntgabe von uns per Privatnachricht angeschrieben. Die Teilnehmer stimmen einer öffentlichen Nennung bei Gewinn zu.

Deine Meinung zählt! Jetzt abstimmen.

Es ist uns wichtig ein aussagekräftiges Ergebnis zu erlangen. Bitte lese daher erst diesen Bericht, bevor Du an der Abstimmung teilnimmst: Schnell den Bericht lesen

Wir haben dieses Gedankenexperiment fortgeführt und Eure Kommentare bei der Ausarbeitung des folgenden Entwurfes für den Downhillführerschein mit einbezogen.

Ohne Downhill-/Bikepark-Führerschein darfst Du hier kein Ticket kaufen

Was sich in der Headline drastisch anhört, könnte viele Unfälle im Vorfeld vermeiden, gibt Tom Teutsch zu Wort. Nachdem die letzten Tage heiß diskutiert wurde, wie und warum es zu dem tragischen Unfall in Winterberg kam, wurde die Frage in dem Raum gestellt, wieso es für den Downhillbereich eigentlich keinen Führerschein gibt?

Was an Surfstationen und Tauchschulen seit Jahren gang und gäbe ist, um sich Equipment auszuleihen und die Gewässer mit seinem Sportequipment offiziell berechtigt zu betreten, ist im Radsport noch nicht angekommen.

Vielleicht könnte so der Führerschein für Bikepark-Rider aussehen.

„Downhill und Bikepark-Besuche sind inzwischen nichts mehr, was nur eingefleischte Fahrer reizt. Durch die Kommerzialisierung des Sports treten zunehmend ungeübte Fahrer an die Einstiegspunkte der Strecken, ohne zu wissen, was sie dort erwartet.“ Tom Teutsch (Trail-Bauer und Fahrradverleiher Beerfelden)

Das Resultat sind viele leichte Verletzungen bis hin zu schweren Knochenbrüchen und inneren Verletzungen, genervte Rettungsdienste und stundenlange Streckensperrungen.

Tom Teutsch: „Ich verlange nicht das Absolvieren eines tagelangen Kurses, aber die Basics müssen sitzen! Das fängt damit an, nicht auf den Strecken anzuhalten und darauf zu warten, dass Dir jemand mit 40kmh in den Rücken reinfährt und somit nicht nur sich selbst sondern auch den anderen verletzt, Strecken im Vorfeld abzulaufen und auf den Konsum von Alkohol solange man vorhat zu fahren, gänzlich zu verzichten! Wir müssen oft genug den Rettungsdienst rufen wegen Unfällen, die sich im Vorfeld vermeiden ließen, wenn die Leute grundlegende Richtlinien einhalten.“

Wir möchten wissen, wie Du darüber denkst. Stimme jetzt mit ab!
Soll ein Downhill-/Bikepark-Führerschein her, ja oder nein?

Deine Meinung zählt!

Wir finden das eine sehr spannende Diskussion! Was meint Ihr? Schreibt uns in die Kommentare!

Das Rider Line Up des FMB Gold Slopestyle Contests steht fest!

Nur noch vier Wochen bis sich in Saalbach Hinterglemm wieder die Elite der Slopestyler trifft. Der FMB Gold Contest beim GlemmRide Bike Festival hat internationales Ansehen erreicht und lockt mit einem Preisgeld von € 15.000,00 die weltbesten Athleten und 15.000 Zuschauer von 03. – 07. Juli ins SalzburgerLand.

Mit diesem Rider Line Up steht fest: Der GlemmRide Slopestyle wird wieder spektakulär! Aus ganz Europa und sogar den USA reisen die Athleten an, um auf dem einzigartigen Kurs ihre besten Tricks zu zeigen. Über Hip Jump, Boner Log und Dirt Jump mit massiver Airtime führt der Kurs zur Terrasse und über den Pool des 5*s Hotel Alpine Palace direkt mitten in die Expo-Area des Festivals. 15.000 Besucher und rund 100.000 Live-Stream Zuschauer fiebern mit, wenn Vorjahressieger Torquato Testa aus Italien seinen Titel gegen den aktuell führenden der FMB Weltrangliste Nicholi Rogatkin aus den USA verteidigt.
Die Big-Player der Slopestyle-Szene in Saalbach
  • Nicholi Rogatkin (USA), der 2013 von BMX auf Mountainbike umstieg, dominiert seither die Slopestyle Szene. Der FMB World Champion 2016 und 2. der FMB Weltrangliste 2017 und 2018 hat stets neue Tricks in petto und mischt das Feld gewaltig auf. Nicholi kommt bereits zum dritten Mal nach Saalbach und wird alles daran setzen, seinen Sieg aus dem Jahr 2015 zu wiederholen.
  • Toquato Testa (ITA) zeigte beim GlemmRide Slopestyle Contest 2018 einen einwandfreien Run und landete damit ganz oben auf dem Podest. Es bleibt spannend zu sehen, was der für seine Opposite Kombos bekannte Italiener aus der Trickkiste holt, um seinen Titel in Saalbach zu verteidigen.
  • Emil Johansson (SWE): Der erst 19-jährige Schwede besucht in seiner Heimat ein „Bike Gymnasium“, welches es ihm ermöglicht, täglich während der Schulzeit mehrere Stunden mit dem Fahrrad zu trainieren. Als Emil 2016 auf der Bildfläche erschien, wusste jeder, dass er eine vielversprechende Zukunft vor sich hat. Was sich dann im Jahr 2017 ereignete, war allerdings mehr als erstaunlich: Mit mehreren Podiumsplätzen und Top Results bei allen FMB Diamond Events, sowie einem überragenden 2. Platz beim legendären Red Bull District Ride sicherte sich Emil verdientermaßen den Titel des FMB World Champion. Nach einer verletzungsbedingten Pause 2018 und aktuell auf Rang 3 der Weltrangliste kommt Johansson zum ersten Mal nach Saalbach und wird es seinen Mitstreitern sicher nicht einfach machen.
  • Erik Fedko (GER): Egal, ob Dirt Jump, Slopestyle oder sogar Motocross – seit sein Vater ihm 2008 sein erstes Bike geschweißt hat, ist der 21-jährige Deutsche nicht zu stoppen. Erik gewann bereits den FMB Amateur Cup und feierte 2017 seinen Durchbruch, als er unter anderem beim Red Bull District Ride vor 80.000 Zuschauern den 5. Platz belegte und 2018 beim Red Bull Joyride in Whistler sogar als 3. auf dem Podium stand. Mit einer Reihe neuer Sponsoren ist Erik 2019 auf dem Siegesmarsch und lässt es so richtig krachen.
Das gesamte Set Rider Line Up
FMB Ranking // Set Rider // Nation

1 // Nicholi Rogatkin // USA

3 // Emil Johansson // SWE
4 // Tomas Lemoine // FRA
5 // Erik Fedko // GER
7 // Torquato Testa // ITA
8 // Alex Alanko // SWE
10 // Lukas Knopf // GER
11 // Jakub Vencl // CZE
13 // Diego Caverzasi // ITA
15 // Lucas Huppert // SUI
16 // Tom Isted // GBR
17 // Paul Couderc // FRA
18 // Szymon Godziek // POL
19 // Dawid Godziek // POL
20 // Viktor Douhan // SWE
Bereits das Battle um den Einzug ins Qualifying wird extrem spannend, denn für das Pre-Qualifying am Freitag liegen so viele Anmeldungen vor, wie noch nie zuvor beim GlemmRide Bike Festival. Unter den Athleten befinden sich mehrere Top-Athleten aus Nordamerika und aus ganz Europa.

Interview mit Nico Vink über den Launch von Reverse Components USA

Nachdem wir vor rund einem Monat über den USA-Launch des deutschen Herstellers Reverse Components
berichtet haben, meldet sich der Boss des „Shovel & Shred“ Teams noch einmal persönlich zu Wort. Der Freeride-MTB-Profi Nico Vink gibt jetzt Einblick über seine neue Arbeit als Reverse Components Ambassador und wie er den Launch der Firma in den USA zukünftig betreut. Wer mehr darüber erfahren will, das Team kennenlernen möchte oder einfach nur den Jungs dabei zuschauen will, wie sie massive Sprünge hinlegen, ist hier genau richtig:

Wer das eigentliche Promovideo für den USA Launch noch nicht gesehen hat sollte dies auch noch tun:

MUST WATCH: Nico Vink & Friends in Utah

 

iXS Dirt Masters: Ratboy, The Deakinator, Whipmer und Co. begeistern Rekordkulisse

Foto by Kai Brake

Das 13. iXS Dirt Masters Festival hat die Messlatte für Bike-Events nach oben geschraubt: Zehn spannende Contests mit einem hochkarätig besetzten Fahrerfeld begeisterten die Fans über die vollen vier Tage. Mit 40.000 Zuschauern verzeichnete das Festival im Bikepark Winterberg einen neuen Besucherrekord. Strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen über das gesamte Wochenende boten für den größten deutschen Gravity-Event den passenden Rahmen. Nur der Wind, der am Sonntagnachmittag aufkam, verhinderte, dass der Slopestyle-Wettbewerb wie geplant vollzogen werden konnte. Das hielt die Rider jedoch nicht davon ab, den Zuschauern eine stylische Abschlussshow zu bieten.

Foto by Kai Brake
Foto by Kai Brake

Von Donnerstag, 30. Mai, bis Sonntag, 02. Juni, war der Erlebnisberg Kappe Schauplatz für die besten Gravity-Athleten. An die 2.000 Sportlerinnen und Sportler aus der ganzen Welt zeigten ihre Skills in den folgenden elf Wettbewerben: BMO Four Cross, Braaap Off’s, Bunny Hop Battle, Kenda Enduro One, iXS Downhill Cup, Pumptrack Race, Rose Best of Ten, Continental Slopestyle, Sparkassen Kids Race, Specialized Rookies Downhill Cup und Warsteiner Whip Off‘s powered by Spank.

Foto by Kai Brake

Vom größten Styler über den schnellsten Rider bis hin zu einem gemütlichen Familienausflug, bei der diesjährigen Ausgabe des Dirt Masters Festival kamen alle Teilnehmer auf ihre Kosten.

Wir haben mit drei Athleten gesprochen, die es beim Dirt Masters Festival haben krachen lassen:

Wie oft hast du schon am iXS Dirt Master Festival teilgenommen? Welchen Eindruck hast du vom Festival?

Josh „Ratboy“ Bryceland (GBR): „Ich bin zum ersten Mal beim Dirt Masters Festival und muss sagen, dass ich total geflasht bin. Ich dachte, das wäre ein kleiner Event, stattdessen geht es hier seit Donnerstag ordentlich ab. Der Berg ist zwar recht klein, trotzdem sind die Features hier richtig gut: Der Downhill macht mega Spaß und die Jump Area ist der Hotspot schlechthin. Wenn kein Wettbewerb stattfindet, trifft man dort alles und jeden, von Kids auf BMX-Bikes bis hin zu Erwachsenen auf Downhill-Bikes und alle hängen miteinander ab. Es gibt keine Abgrenzung zwischen unterschiedlichen Bikes und alt oder jung. Genau darum geht es. Ich hatte hier eine Wahnsinnszeit und komme nächstes Jahr bestimmt wieder.“

Fabio „Whipmer“ Wibmer (AUT): „Ich war viermal hier, dreimal habe ich mitgemacht und einmal musste ich verletzt zuschauen. Es ist immer wieder der Wahnsinn hier. Das Dirt Masters macht für mich die Fans aus. Hier sind wirklich die krassesten Fans, die man das ganze Jahr erlebt. Sie machen das Festival einzigartig.“

Ben „The Deakinator“ Deakin (GBR): „Ich bin zum vierten Mal beim Dirt Masters. Sonst war ich immer mit DMR Bikes hier vor Ort, aber die sind gerade alle in Fort William. Sam (Reynolds, Anm.d.Red.) und ich hatten spontan Bock, und wir sind nach Winterberg gefahren. Ich habe ihm gesagt, dass der Whip Off total verrückt ist. Wir hatten einen Riesenspaß und waren immer gut drauf. Die Zuschauer hier sind total abgefahren. Die Action an diesem Wochenende ist einfach genial: Downhill, Four Cross, Whip Off’s, Slopestyle, hier geht es richtig ab. Und die Stimmung ist mega.“

Hier sind die Highlights von Tag drei:

Beschreibe das iXS Dirt Masters Festival mit drei Worten!

Bryceland: „Absolut verrückt Deutsche!“

Wibmer: „Einfach total verrückt!“

Deakin: „Der blanke Wahnsinn!“

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Foto by Nico Gilles

Josh, Fabio, was sagt ihr zu den Warsteiner Whip Off‘s powered by Spank?

Bryceland: „Total abgefahren! Das hier ist hundertprozentig mit der beste Whip Off-Contest. Whistler ist gigantisch, aber die Whip Off‘s hier können da locker mithalten. Und das obwohl der Contest hier nicht zu Crankworx gehört. Ich bin einfach nur beeindruckt – tief beeindruckt. Ich habe es geliebt. Einfach mit allen zu fahren, ihnen beim Abheben zusehen, sich selbst reinlehnen… Oh Mann, es ist so ein gutes Gefühl. Es fühlte sich überhaupt nicht wie ein Wettkampf an, sondern eher wie eine Jam-Session mit Freunden.“

Wibmer: „Ich glaube es gibt tatsächlich im ganzen Jahr keinen Event, das nur annährend so verrückt ist, wie die Whip Off‘s in Winterberg. Einfach nur komplette Eskalation. Die Stimmung ist konkurrenzlos. Der reinste Wahnsinn. Dann werde ich auch noch Zweiter hinter Sam Hockenhull (GBR). Es war echt geil im Finale zu sein. Es war ganz knapp. Einfach legendär. Gratulation an Sam Hockenhull (GBR) zum Sieg und dem damit verbundenen Gewinn einer Wildcard für Crankworx Innsbruck.“

Foto by Kai Brake
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Ben, du hast auch am Downhill teilgenommen. Mit welchen Ambitionen seid ihr aus dem Starthaus raus?

Deakin: „Ich denke, grundsätzlich geht es beim Dirt Masters wirklich um die Kernfrage des Mountainbikens. Das ist die Antwort auf die Frage: Warum hast du mit dem Mountainbiken angefangen? Der Wettkampf an sich steht dabei an zweiter Stelle. Vordergründig geht es darum, mit deinen Freunden abzuhängen, viele Runs zu absolvieren und Zeit auf dem Bike zu verbringen. Und nicht zu vergessen, geile Bilder vom Whip Off’s zu bekommen (lacht)! Für mich persönlich war es der erste Wettkampf seit ich mir vor sieben Wochen den Arm gebrochen habe. Vergangene Woche war ich im Wald bei mir zuhause unterwegs und dachte mir ‚ach egal’ und habe mich entschieden herzukommen. Meine Ambition war nur Spaß zu haben.“

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Ben, du bist selbst Coach, wie wichtig sind Festivals, wie das iXS Dirt Masters Festival, um mit der Core-Szene zu sprechen und die Entwicklung der nächsten Generation zu fördern?

Deakin: „Ich finde diese Festivals großartig und wichtig. Im Rahmen des Festivals gab es auch ein Downhill-Rennen für jüngere Altersklassen, die im Grunde genommen eine ähnliche abgespeckte Strecke wie wir fahren. Wenn die Kids schon in jungen Jahren mit dem Mountainbiken beginnen und die Eltern sicherstellen, dass sie aus den richtigen Gründen biken und sich nicht unter Druck gesetzt fühlen, dann ist das großartig. Es geh nur um Spaß! Wenn man das, wie hier, mit Pumptrack- und Spaß-Rennen fördern kann, entwickeln sich die Kids in die richtige Richtung. Es ist großartig junge Rider zu sehen, die sich schrittweise entwickeln und nach und nach an größeren Contests wie Whip Off’s und Downhills teilnehmen.“

Style und Speed – die Highlights von Tag vier:

Dem Ruf des Berges folgten auch die Fans. Eine neue Rekordkulisse von 40.000 Zuschauern pilgerte in den Bikepark Winterberg und sorgte für eine atemberaubende Atmosphäre. Das sorgte auch bei Veranstalter Frank Weckert für Zufriedenheit: „Das iXS Dirt Masters Festival war ein voller Erfolg und hat unsere Erwartungen und Hoffnungen sogar noch übertroffen. Wir hatten nationale und internationale Spitzenathleten am Start und auch das Programm für Kinder und Familien wurde sensationell angenommen. Die Zuschauerzahl und die Stimmung waren einfach nur gigantisch. All das zeigt, welch hohen Stellenwert das iXS Dirt Masters Festival in der Gravity-Szene hat. Das fantastische Wetter hat natürlich seinen Teil zum Erfolg beigetragen. Dennoch rücken die positiven Festival-Eindrücke nach dem tragischen Unglück abseits der Wettbewerbe in den Hintergrund“, sagte Weckert.

Überschattet wurde das Festival von einem tragischen Unglück am Samstag im Bikepark, wo parallel der reguläre Betrieb stattfand. Der Verunfallte ist leider in einer Klink verstorben. „Wir sind erschüttert. Unsere Gedanken sind bei der Familie und bei den Freunden. Die genauen Umstände sind derzeit noch nicht geklärt. Stand jetzt können wir noch nichts zur Ursache bekannt geben“, sagte Nico Brinkmann, Geschäftsführer des Bikeparks Winterberg.

Der Abschlusstag am Sonntag fand daher ohne musikalische Begleitung der Wettkämpfe statt.

Alle Informationen zum Dirt Masters Festival, dem Bikepark Winterberg und der Region Winterberg gibt es online:

Foto by Kai Brake

Website:
Dirt Masters Festival:              www.dirtmasters-festival.de
Bikepark Winterberg:              www.bikepark-winterberg.de/de
Region Winterberg:                 www.winterberg.de/aktivitaeten-wohlfuehlen

Instagram:
Dirt Masters Festival:               www.instagram.com/ixsdirtmasters
Bikepark Winterberg:               www.instagram.com/bikeparkwinterberg

Facebook:
Dirt Masters Festival:               www.facebook.com/dirtmasters
Bikepark Winterberg:               www.facebook.com/bikeparkwinterberg
Region Winterberg:                  www.facebook.com/winterberg