GraVity Card 2019 – 1 Karte für 20 Bikeparks

Nach einer fantastischen Saison 2018, laufen jetzt schon die Vorbereitungen fürs nächste Jahr. Bikepark-Fans und Mountainbiker können sich dabei schon jetzt auf 2019 freuen, denn die GraVity Card, die einzigartige Bikepark Saisonkarte bietet im nächsten Jahr noch mehr Bikeparks, Trails, Spaß, Mountainbike-Action, spannende Neuerungen und coole Neuzugänge. Für alle Last-Minute Weihnachts-Einkäufer, originelle Geschenk-Suchende, Adrenalin-Junkies und natürlich Mountainbike-Fans, ist die GraVity Card 2019 ab sofort auf gravity-card.com erhältlich.

Wer seine Vorfreude auf die Bike-Saison versüßen möchte oder noch ein passendes Geschenk für Weihnachten sucht, ist mit der Bike-Flatrate der GraVity Card genau richtig, denn mit einer Karte hat man eine ganze Saison in der Tasche. Alle Bikepark-Fans und die, die es werden wollen, können sich 2019 auf ganze 20 GraVity Card Bikeparks in 6 Ländern und auf über 150 Trails freuen. Vorfreude ist die schönste Freude und wer jetzt Feuer gefangen hat, findet die GraVity Card auf gravity-card.com. Erwachsene zahlen 470€, Jugendliche 355€ und Kinder 222€. Die GraVity Card lohnt sich dabei schon nach wenigen Tagen finanziell, denn mit der einzigartigen Bikepark Flatrate kann man in 20 der besten europäischen Bikeparks so viel und oft shredden, wie es das Herz begehrt.

Ob Freerider, Downhill-Ass, Enduro-Fan, Family-Gang oder Rookie, für alle war schon dieses Jahr etwas geboten. Die Saison 2018 war dank schönstem Sommer-Wetter, vielen Top-Events und Mountainbike-Action vom feinsten, ein einziges Highlight. So ist es auch kein Wunder, dass eine ganze Reihe an GraVity Card Bikeparks einen Besucherrekord verzeichnen konnten.

Auch 2019 verspricht sehr actiongeladen zu werden. Mit den beiden Neuzugängen der MTB-Zone Bikepark Willingen in Deutschland und Bikepark Petzen im österreichischen Kärnten, stoßen zwei weitere Bikeparks zur GraVity Card hinzu. Neben den Newcomern warten 2019 auch einige neue Trail-Schmankerl darauf, unter bestollte Reifen genommen zu werden.

Im Folgenden gibt’s die Highlights aus 2018 und einen Ausblick auf 2019 in den 20 GraVity Card Bikeparks:

Deutschland:

Das neue Familien-Mitglied der GraVity Card, MTB Zone Bikepark Willingen (April-Oktober), ist eine tolle Bereicherung. Mit insgesamt sieben Strecken mit 10 km Gesamtlänge, werden Biker jeglicher Könnensstufe glücklich. Wer sich traut, kann die Downhill-Weltcup Strecke in Angriff nehmen, wer es lieber entspannter mag, wird von dem Flow Country-Trail begeistert sein. Überall war Streckenbau-Papst Diddie Schneider am Werk. Zusätzlich gibt es einen Pumptrack, einen Übungsparcours, eine 4 Cross Strecke und vieles mehr. Für 2019 ist auch einiges geplant, wie etwa der Ausbau des Flow-Country Trails sowie der Bau eines weiteren Flow-Country Trails. Des Weiteren stehen der Bau einer Enduro Strecke und Überarbeitungsarbeiten der bisherigen Strecken auf der Agenda. Auf keinen Fall verpasst werden sollte das BIKE Festival Willingen vom 17.05.-19.05. sowie die offene niederländische Downhillmeisterschaft am 27. Juli.

Der Bikepark Winterberg (April-November) kann mit ausgezeichneten Streckenverhältnissen und einem gemischten Angebot punkten. Downhiller, Slopestyler, Freerider und alle, die es werden wollen, werden die abwechslungsreichen Strecken lieben. Auch Beginner & Kids kommen nicht zu kurz. Diese Saison wurde ein Parcours für Kinder und Rookies von Diddie Schneider und Joscha Forstreuter eröffnet sowie neue Northshore Elemente auf verschiedenen Trails gezimmert. Freuen kann man sich auch 2019 wieder auf das iXS Dirt Masters Freeride Festival vom 30.05 – 02.06, das 2018 einen Besucherrekord von über 35.000 Besucher verzeichnen konnte. Neben einigen Contests (iXS Downhill Cup, Slopestyle, Warsteiner WhipOff u.v.m) sind auch 180 Aussteller vor Ort.

Der dritte deutsche Bikepark im Bunde, Bikepark Geisskopf (April-Oktober), bietet mit ganzen 14 Trails mit 17 km Gesamtlänge, einen vielfältigen Spielplatz für Mountainbiker jeder Art. So finden Profis und Rookies gleichermaßen ihren Flow auf dem innovativen Flow Country-Trail, während hartgesottene über die Downhill- und Freeridestrecken heizen. Doch Flow und Spaß gibt es am Geisskopf nicht nur bergab. Dank des BOSCH eBike Uphill Flow Trails geht es für E-Biker abwechslungsreich und flowig wieder nach oben. Langweilig wir es hier nie, denn im Streckenangebot findet sich u.a. auch eine Slopestyle-, Dual-Cross-, Jump- und Easy-Line, sowie ein Parcours für Kids und Rookies. Die Saison verlief mit einem Besucherplus von 20 Prozent blendend. Highlight war 2018 wieder einmal das „Rock the Hill – Bike&Music Festival“, das auch im nächsten Jahr (14.06.-16.06) für viel Mountaibike-Action, Musik und Festival Flair sorgen wird.

Österreich:

Ein Enduro-Eldorado der Superlative ist der Neuzugang MTB ZONE Bikepark Petzen (Mai-Oktober). Zu bieten hat dieser Park eine 7 km lange, naturbelassene Endurostrecke, einen neu angelegten Dual Park sowie den herausfordernden, eigens für die Enduro World Series erbauten EWS Trail. Wer Flow mag, bekommt ihn auf dem Flow Country-Trail, der Mountainbiker zusätzlich mit seiner spektakulären Bergkulisse berauscht und 2014 sogar den Preis der International Mountain Bicycling Association (IMBA) als bester Flow Trail weltweit gewann. Abgerundet wird das Angebot mit einem Kidsparcours und einem Dual Trail.

Der Bikepark Innsbruck (Mai-Oktober) ist mit seinen wurzligen, verspielten und technisch anspruchsvollen Trails wie „The Wild One“ und „The Rough One“ perfekt für Downhill Mountainbiker. Wer an seinen Skills feilen möchte, findet auf dem Crankworx Innsbruck Dual Speed Kurs und auf dem Pumptrack viele Möglichkeiten. Eine gehörige Portion Flow bietet „The Chainless One“, der im Sommer 2019 bis zur Bergstation der Muttereralmbahn verlängert wird und auch für Anfänger etwas Besonderes ist. Auch für die Kleinen ist Dank des Kidspark im Bereich der Bergstation etwas geboten. Merken sollte man sich auf jeden Fall das Datum der Austrian Pumptrack Series am 01.06. und des iXS Downhill Cups, der am 30.08-01.09. stattfindet.

Super Wetter, Top-Events und viel Mountainbikeaction gab es diese Saison im Bikepark Leogang (Mai-November). Bekannt ist der Park, der 9 abwechslungsreiche Strecken bietet, als einer der ersten und größten Bikeparks in Europa, sowie als regelmäßiger Ausrichter des UCI Downhill Mountain Bike World Cup und der UCI Downhill Mountain Bike World Championships 2012. Fortgeschrittene Mountainbiker finden im Bikepark auf Freeride Strecken wie dem Hot Shots fired by GoPro und dem Flying Gangster massig Speed und Airtime, während sich Profis an der Weltcup-Strecke „Speedster“ versuchen können. Der Bikepark Leogang bietet jedoch auch für Einsteiger ein Top-Angebot. Anfänger, Familien und Kinder können sich in Europas größtem Einsteiger-Bikepark, dem Riders Playground, austoben, die richtige Fahrtechnik erlernen, erste Berms shredden und sich an Sprünge herantasten. Mit dem Out of Bounds Festival inklusive Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup (07.-09.06.) und dem BIKE Festival Saalfelden Leogang (13.-15.09.), hat die Region gleich zwei Hochkaräter im Event-Lineup für 2019. Doch das ist noch nicht alles, denn der Bikepark Leogang wird 2019 ausgebaut und so können sich Mountainbiker jetzt schon auf einen zusätzlichen Lift, neue Trails und weitere spannende Angebote freuen.

Die Glückszahl von Bikepark Saalbach Hinterglemm (Mai-Oktober) ist sicherlich die 4. Freut euch auf 4 Berge, 4 Seilbahnen und ein zusammenhängendes, 400 km langes Wege- und Trailnetzwerk umgeben von einer Traumkulisse – ein Bike-Eldorado vom Feinsten. Wer den Nervenkitzel sucht findet sich auf den Freeride-Trails mit Northshore-Elementen und Drops wieder, wer sein technisches Können unter Beweis stellen will, ist bei wurzelübersäten Singletrails gut aufgehoben und wer seine Skills erweitern möchte, bedient sich beim Pumptrack & Fahrtechnikgelände. Neu sind ab 2019 die Verlängerung des Panorama-Trails mit ca. 3 km Länge, sowie viele Strecken-Updates. DAS Event in 2019 ist sicherlich wieder das GlemmRide Bike Festival vom 03.07. – 07.07., wo alle Slopestyle-Rider ihre spektakulären Tricks zeigen und Adrenalin-Junkies beim Downhill Rennen die Trails runterheizen. Verpassen sollte man auch nicht die World Games of Mountainbiking vom 05.09. – 08.09.2019 bei dem alle Mountainbiker um den Titel „World Games Champion“ kämpfen.

Wer nach einem coolen Mix sucht, ist beim Bikepark Wagrain (Mai-Oktober) bestens aufgehoben. Wer sucht, der findet: u.a. den flowigen ON AIR Trail mit Roll in und Table Tops, die R’N’B NORTHSHORE Strecke für den Nervenkitzel, die MEMORIES Strecke mit schnellen, langsamen und technischen Sektionen, den SYMPHONY Trail, der Höhen und Tiefen im wahrsten Sinne des Wortes bereithält oder den ANGRY ANTS Trail mit vielen Wurzelpassagen. Worauf wartet ihr? 2019 geht’s wieder ab!

Der Bikepark Schladming-Dachstein kann auf eine legendäre Saison 2018 zurückblicken. Um den Bikepark aufzupeppen wird er kommende Saison 2019 eine Pause einlegen. Bereitet euch auf eine neue 10er-Gondelbahn und coole neue Strecken beim Re-Opening zum Start der Saison 2020 vor. Aber keine Sorge, auch 2019 wird Mountainbikern in der Region Schladming-Dachstein mit dem Reiteralm Trail etwas geboten. So kann man sich ab Juni auf rund 15 km sehr flowige Trails, sowie leichte bis mittelschwere Singletrails, die für Einsteiger und Familien besonders geeignet sind, freuen.

Nicht nur die gute Anbindung im Vierländereck Schweiz, Deutschland, Liechtenstein und Österreich, machen den Bikepark Brandnertal (Mai-Oktober) perfekt, sondern auch sein vielseitiges Angebot. Besonders nennenswert sind die „Tschack Norris“ Downhillstrecke für Alle, die auf Nervenkitzel stehen, und die „Tschim Beam“ Jumpline mit Freeride Elementen, wie dem GoPro Roadgap, für Alle, die hoch hinaus wollen. Auch 2019 werden viele Top-Events, wie zum Beispiel das Brandnertal Bike Festival vom 29.06.-30.06. oder der iXS European Downhill Cup presented by Volksbank Vorarlberg (31.08- 02.09.), veranstaltet.

Der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis (Juni-Oktober) ist Tirols größter Park. Jeder Shred-Tag wird dort zum Erlebnis. Egal ob man nach Einstiegs-, Freeride- oder Downhill-Strecken sucht, hier wird jeder glücklich. Viele weitgehend naturbelassene Trails, über 40 Sprünge für das gewisse Extra und chillige Strecken durch den Wald, warten darauf erobert zu werden. Ein weiteres Highlight ist das große Landingbag, auf dem man sich an Tricks und großen Sprüngen versuchen kann. Kids können sich 2019 wieder auf das MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis vom 1.- 4. August, sowie auf das Kona Rookie Camp vom 24.07-04.08, freuen.

Weiter geht es mit einer der spaßigsten und coolsten Nationen auf diesem Erdball, der Bike Republic Sölden (Juni-September). Jeder, der das Mountainbiken sowie die Natur liebt, ist hier Willkommen. Die Bike Republic Sölden bietet allen Mountainbikern, Enduro-Freunden, Trailiebhabern, Freeridern, Rookies, Familien und älteren Semestern dank grenzenlosem Trail-Spaß ein Zuhause. Der 1. Nationalfeiertag der Republik wurde dieses Jahr groß gefeiert und bot ein vielfältiges Programm wie Enduro-Touren, Sunrise Rides und verschiedene Wettkämpfe. 2019 geht noch mehr, denn es erwarten euch neben einer neuen 11 km langen Line, die von der Bergstation Giggijochbahn über 930 Tiefenmeter ins Tal verläuft auch ein neuer 8 km langen Abschnitt mit großen Steilkurven, Rollern und Tables für Jedermann. Nicht verpassen sollte man die Singletrail Schnitzeljagd am 08.06. und den Nationalfeiertag am 13.-15.09.

Abwechslung, Action und Adrenalin wird im Bikepark Semmering (Mai-November) großgeschrieben. Wer Sprünge liebt, der wird den Freeride-Bereich mit seinen vielen Obstacles und Variationen schätzen. Wurzelteppiche und Steinfelder können dagegen auf der Downhill-Strecke im Tiefflug gemeistert werden. Alle, die noch höher durch die Luft segeln wollen, besuchen am besten den Slopestylepark oder die Airline. Einsteiger und Familien kommen natürlich auch nicht zu kurz und können auf grünen und blauen Trails abgehen. Highlights der kommenden Saison sind im September der Austrian Downhill National 2019 und die Roostfest 2.0 – Season Closing Party im Oktober.

Die Trails im Bikepark Wurbauerkogel (Mai-Oktober) bieten dank einer großen Bandbreite und unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für alle Biker etwas. Die „Blue Lollipop“ versüßt allen Anfängern den Bikestart, wohingegen „Black Widow“ allen harten Downhillern den Tag verzaubert. Außerdem kann man hier auf dem größten Wallride in Österreich shredden und als Rookie im Pumptrack seine Skills erweitern. Neu dazugekommen ist der 4,5 km lange Singletrail auf der Wurzeralm. Mit den österreichischen Downhill Staatsmeisterschaften & oberösterreichischen Landesmeisterschaften vom 25.-26. Mai und der Austrian Pumptrack Series „Pump the Trailogie“, stehen auch 2019 wieder viele Event-Highlights im Programm.

In Tirols wunderschöner Bergwelt befindet sich der Bikepark Tirol (Juni-Oktober). Besonders Adrenalin-Junkies werden hier viel Spaß haben, denn der Park bietet einen Mix aus Freeride Strecken, einem Slopestyle Kurs sowie eine Warm-up Zone an. Macht euch bereit für den „Crazy Heart“ und den „Rad Devil“.

Schweiz:

Alle Bike-Fans können sich im großen Spielplatz des Bikeparks Lenzerheide (Juni-Oktober) austoben. Fünf Strecken mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Eigenschaften warten auf euch. Anfänger und Familien cruisen durch die FLOWline, Fortgeschrittene shredden auf der PRIMEline und SHOREline, während sich Profis an die STYLEline und die Weltcup Strecke STRAIGHTline wagen. DAS Event-Highlight 2018 waren die UCI Mountain Bike World Championships in den Disziplinen Cross-Country und Downhill mit einem neuen Besucherrekord von 65.000 Zuschauern. Verpasst auch 2019 nicht das große Spektakel, wenn die Athletinnen und Athleten vom 9.-11. August im Zuge des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup mit Highspeed über spektakuläre Sprünge und anspruchsvolle Stein- und Wurzelpassagen auf die Ziellinie am Heidsee zuracen.

Österreich, Schweiz, Italien

Die 3-Länder Enduro Trails (Mai-Oktober) am Reschenpass stehen für 4 Bergbahnen, 22 Singletrails und 44 km Trailspaß. Wie der Name verrät, sind hier alle Enduro-Fans bestens aufgehoben. Die weitgehend naturbelassenen Trails bieten flowige bis technisch anspruchsvolle und abwechslungsreiche 2.500 Tiefenmeter Trailabfahrt der Extraklasse. Das coole daran, man fährt mindestens immer über eine, meist sogar zwei Landesgrenzen. Auch dieses Jahr fanden viele spannende Events wie das Green Days – MTB Freeride Testival, das 3-Länder Enduro Race, der YT Rolling Circus und viele mehr, statt. Seid gespannt auf die Saison 2019.

Slowenien:

Die Europatour geht weiter nach Slowenien. Im Bikepark Krvavec (Mai – November) können sich alle Abenteurer durch die verschiedenen Trails probieren. Der Muci/Pussycat-Trail bietet ein einfaches Gelände für Beginner, anspruchsvoller wird es beim 6 km langen Rock`n`Flow Trail. Neu im Line-Up ist der Jezerca Trail, der den oberen Teil des Bikeparks mit dem Muci-Trail verbindet und mit einer Länge von 10 km für viel Trailspaß sorgt. Alle Kids freuen sich auf den Bambino-Trail, sowie dem schönen Panorama Trail. Nicht verpassen sollte man 2019 das Bike Festival vom 24.-25.08. und den Goblin’s Ride Ende September.

Der Zweite im Bunde der slowenischen Bikeparks ist der Bikepark Kranjska Gora (April-November), der auf Trails mit insgesamt 20 km Länge viel Spaß und Adrenalin bietet. Der Family Business Trail eignet sich hervorragend für einen Familienausflug, während Enduristen auf der Funky Jazz Strecke abgehen können. Liebhaber gepflegter Holz-Obstacles erwartet die klassische Northshore Line auf dem Morning Wood Trail. All diejenigen, die mehr auf Airtime als Dirt stehen, finden auf dem Luft-Waffe(l)-Trail viele spektakuläre Sprünge, während Fans des gepflegten Downhill-Shreddens am DH Veetranz-Trail glücklich werden. Der diesjährige iXS European DH Cup und die Specialized Trail Days waren ein voller Erfolg. Freut euch jetzt schon auf 2019.

Tschechien:

Der größte und zugleich älteste Bikepark in der Tschechischen Republik, Bikepark Špičák (Mai-Oktober), hat einige Besonderheiten: naturbelassene und flowige Trails, die abenteuerliche Downhill-Strecke Struggle, die von Steinen, Wurzeln, Drops und langen Sprüngen übersät ist, sowie die Strecken Black Friday und Forest Virgin, die besonders bei Anfängern und Fortgeschrittenen sehr populär sind. 2019 wird sich im Bikepark Špičák einiges tun. Ein neues Skill-Zentrum für Anfänger wird erbaut, die Black Friday Strecke wird rekonstruiert und der spannende Air&Stone Trail bekommt nagelneue Northshore Hindernisse. Auch für die Top-Events im nächsten Jahr lohnt sich ein Besuch: iXS European Downhill Cup vom 16.-18.8 und der Enduro Race Spicak am 15.09.

Weitere Informationen findet ihr auf www.gravity-card.com oder www.facebook.com/gravitycard.

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The Clash of Titans Part 2 – Crankworx FMBA Slopestyle World Championship

Innsbruck, Österreich 11. Juni 2019 – In wenigen Tagen messen sich die 14 besten Slopestyle-Fahrer der internationalen Mountainbike-Szene in Innsbruck. Beim zweiten Stopp der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship (SWC) am kommenden Samstag, 15. Juni, können sich Fans auf ein Freestyle-Feuerwerk freuen.

Progression, Imagination, Dedication und Skill – das sind die Merkmale, die den erfolgreichsten Freestyle-Fahrer der Gegenwart, Brett Rheeder, auszeichnen. Der Mann aus Kanada hat bereits sechsmal bei Crankworx gewonnen. Die derzeitige Nummer eins der Welt ist er allerdings nicht. Diese Ehre gebührt Nicholi Rogatkin. Der US-Amerikaner hat noch nie einen Slopestyle-Bewerb in Innsbruck verloren und konnte als bisher einziger Fahrer der Geschichte die Triple Crown of Slopestyle gewinnen. Zum erweiterten Favoritenkreis in Innsbruck zählt auch Emil Johansson. Nach einer verletzungsbedingten Pause ist der junge Schwede wieder fit und topmotiviert. Der Slopestyle-Bewerb in Innsbruck ist sein erster Contest seit seinem Sieg beim Saisonfinale der SWC 2018 in Whistler. Neben Rheeder, Rogatkin und Johansson gibt es noch jede Menge weitere Athleten die konstant sehr gute Leistung zeigen und neue Shooting-Stars, die einen Podestplatz bei Crankworx Innsbruck anvisieren.

Die Favoriten
2017 und 2018 wurde der Slopestyle-Contest von Nicholi Rogatkin und Brett Rheeder dominiert. In beiden Jahren setzte sich der US-Amerikaner knapp gegen den Kanadier durch.

2019 zählen der 23-jährige Rogatkin und der 26-jährige Rheeder erneut zu den Favoriten auf den Sieg. Beim ersten Stopp der Crankworx World Tour 2019 in Rotorua (NZL) holte Rheeder den Sieg, während Rogatkin sich mit Platz neun begnügen musste. 2018 zauberte Brett Rheeder zwei komplett neue Tricks in die Innsbrucker Luft, darunter einen Flat Drop Backflip Oppo Tailwhip. Die Antwort Rogatkins? Ein beinahe perfekter Lauf samt dem Twister, seinem Markenzeichen.

„Früher habe ich diese Rivalität gehasst“, so Rheeder. Nach legendären Duellen gegen Brandon Semenuk stand der Kanadier in letzter Zeit immer wieder Nicholi Rogatkin im Finale gegenüber. „Jetzt sehe ich das anders. Ich habe inzwischen verstanden, dass es genau diese Rivalität war, die Nicholi motivierte, seine neuen Tricks zu lernen – und mich motivierte, meine neuen Tricks zu entwickeln. Wenn man das so sieht, denkt man: ‚Wow, gemeinsam haben wir den Freestyle-Sport echt ein fettes Stück nach vorne gepusht.‘“

Den beiden Slopestyle-Vorreitern dicht auf den Fersen ist der große Schwede Emil Johansson. Der neue Star der schwedischen Slopestyle-Szene belegte 2017 in Innsbruck Platz fünf – und sorgte damit als Rookie für viel Aufsehen. Voller Selbstvertrauen landete er auf Rang drei beim Red Bull Joyride und holte sich am Ende der Saison den Gesamttitel. Auf die Erfolge der Saison 2017 folgte jedoch ein Dämpfer: Wegen einer angeborenen Schwäche im sechsten Wirbel musste Johansson 2018 fast die ganze Saison pausieren. Erst beim finalen Stopp der Crankworx World Tour konnte er wieder an den Start gehen – und wurde aus dem Stand mit so gut wie null Training gleich Vierter mit 86,75 Punkten.

Zu den weiteren Favoriten auf einen Podestplatz in Innsbruck zählen:
● Tomas Lemoine (FRA) – Platz zwei beim Saisonauftakt 2019 in Rotorua
● Alex Alanko (SWE) – erster Slopestyle-Podestplatz bei Crankworx in Rotorua
● Erik Fedko (GER) – Dritter in Les Gets 2018, neuer Red-Bull-Helm in Neuseeland
● Diego Caverzasi (ITA) – zweimal Rang drei im Jahr 2018

Die vollständige Startliste für den Crankworx Innsbruck Slopestyle gibt es hier zum Download

Worauf können wir uns freuen?
Am 15. Juni kehren die weltbesten Freestyle-Mountainbiker nach Innsbruck zurück. Bereits bei der Premiere von Crankworx Innsbruck wurde der Slopestyle-Kurs in den Himmel gelobt. Dort wurden in den vergangenen Jahren auch einige der verrücktesten Tricks gezeigt und einige der besten Scores in der Slopestyle-Geschichte erzielt.

Das Team von Elevate Trail Building rund um Tom Hey, Emmerson Wilken, Kepler Rek, Scott Bedford und Remy Morton hat in den vergangenen 14 Tagen die Slopestyle-Strecke wieder auf Vordermann gebracht

Der Kurs in Mutters bietet Fans und Fahrern eine atemberaubende Alpenkulisse. Hey beschreibt die Strecke wie folgt: “Zuerst ein Flat-Drop, dann ein fetter Dirt-to-Dirt-Sprung gefolgt von einer Steilkurve. Vom Cannon-Log geht’s dann rein in die Hip-Section, zuerst links und dann rechts. Hier sind Tricks in beide Richtungen gefragt. Dann kommt die große Holzkonstruktion, wo wir letztes Jahr 720s rauf und runter gesehen haben. Und last but not least der große Kicker am Ende der Strecke, wo die Fahrer ihre besten Tricks auspacken werden.”

Nach einem sehr schneereichen Winter und verregneten Frühjahr erlaubte eine kurze, trockene Periode der Streckenbau-Crew neben langen Tagen auch ein paar epische Test-Sessions. Die Schneedecke ist in diesem Jahr zwar etwas später ausgeapert, doch wenige Tage vor dem Slopestyle-Contest am Samstag ist alles angerichtet.

Was steht auf dem Spiel?
Natürlich ganz viel Ruhm und Ehre – schließlich ist Crankworx Innsbruck in diesem Jahr der einzige Tourstopp in Europa. Darüber hinaus können die besten Fahrer wichtige Punkte für die Crankworx FMBA Slopestyle World Championship sammeln. Und für einen Mann, Brett Rheeder, gibt es die Chance auf einen weiteren Schritt in Richtung Triple Crown of Slopestyle 2019.

Die Action des Crankworx Innsbruck Slopestyle (Samstag, 15 Juni) gibt es LIVE auf Red Bull TV und crankworx.com zu sehen.
Der gesamte Broadcast-Schedule im Überblick: Hier!

Vor Rekordbesuchern in Saalfelden Leogang: Hannah und Bruni gewinnen Downhill-Weltcup

Saalfelden Leogang im Salzburger Land, Österreich, 9. Juni 2019 – Das Out of Bounds Festival in Saalfelden Leogang hat mit 25.000 Besuchern die Erwartungen übertroffen und das Rekordpublikum vom 7. – 9. Juni mit spannenden Wettkampfen und einem unterhaltungsvollen Rahmenprogramm begeistert. Hauptattraktion war der Mercedes-Benz UCI Downhill Mountain Bike World Cup am Sonntag. Bei idealen äußeren Bedingungen triumphierte Tracey Hannah (AUS) bei den Elite Frauen. Loic Bruni (FRA) zeigte bei den Elite Männern die beste Leistung und sicherte sich den Tagessieg. Den Auftakt am Finaltag machten die Junioren. Als drittschnellste Dame des Tages, distanzierte Lokalmatadorin Vali Höll (AUT) ihre Konkurrenz bei den Juniorinnen. Schnellster Junior war Thibaut Dapréla (FRA). Das Wochenende war die perfekte Generalprobe für die UCI Downhill Weltmeisterschaft 2020 in Saalfelden Leogang.

Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein begrüßten die Fahrer und die in Scharen angereisten Zuschauer am Renn-Sonntag, 09. Juni, im Epic Bikepark Leogang. Die idealen äußeren Bedingungen boten den perfekten Rahmen für einen erfolgreichen Abschlusstag des Out of Bounds Festivals. Die Highlights des rundum erfolgreichen Wochenendes waren die Downhill-Rennen von Elite Frauen und Elite Männern, die im Rahmen des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup zum neunten Mal in Saalfelden Leogang stattfanden.

15 Frauen nahmen in der Elite-Kategorie den „Speedster“ in Angriff. Die erste Richtzeit setzte die Neuseeländerin Kate Weatherly mit Startnummer fünf. In 3:51,467 Minuten bewältigte sie die 2,2 Kilometer lange Strecke. An der Bestzeit bissen sich die folgenden sieben Fahrerinnen die Zähne aus. Darunter Athletinnen wie Veronika Widmann (ITA), Monika Hrastnik (SLO) und Marine Cabirou (FRA), die zur erweiterten Weltspitze zählen. Die Führung hielt bis zu den Top 3 des Qualifyings.

Elite Frauen: Persönliche Bestleistungen und eine strahlende Siegerin
Als erste des Spitzentrios ging Nina Hoffmann (GER) auf die Strecke. Hoffmann erzielte in der Vorwoche in Fort William als Dritte das beste Ergebnis ihrer jungen Karriere und ging hochmotiviert in ihr erst siebtes Weltcuprennen. Die ersten Kurven der 23-Jährigen waren nicht optimal, trotzdem lag sie zur ersten Zwischenzeit mit 1,6 Sekunden in Führung. Anschließend legte Hoffmann ihre Nervösität ab und nahm Tempo auf. Mit Vollgas und bereits vier Sekunden Vorsprung zur Rennhälfte ging sie in den Motorway. Ungebremst und risikofreudig nahm sie die Sprünge und baute ihre Führung auf 4,5 Sekunden aus. Auch im unteren Bereich zog sie voll durch und freute sich im Ziel ausgelassen über die Führung mit knapp sieben Sekunden Vorsprung. Mit einer Gesamtzeit von 3:44,542 Minuten nahm sie auf dem Hot Seat Platz und blickte gespannt nach oben zu den beiden Top-Favoritinnen Rachel Atherton (GBR) und Tracey Hannah (AUS), die zum dritten Mal in der Saison im Qualifying die Schnellste war.

Atherton eröffnete den finalen Showdown. Doch die amtierende Gesamtweltcupsiegerin und Weltmeisterin konnte ihrer Favoritenrolle in Saalfelden Leogang nicht gerecht werden. Nach einem Fahrfehler zu Beginn des Rennens stürzte sie und belegte am Ende den 15. und letzten Platz. Zum Abschluss der Elite Frauen nahm Hannah zum dritten Mal in der Saison das Rennen als letzte Fahrerin auf. Ein Sieg blieb der 30-Jährigen in den ersten beiden Rennen verwehrt. Doch die Australierin war wildentschlossen in Saalfelden Leogang die Serie zu durchbrechen. Von Anfang an ging Hannah volles Risiko und touchierte dabei mehrmals die Streckenbegrenzungen. Vor allem im oberen Teil des Speedster machte sie dem Streckennamen alle Ehre und stellte in den ersten beiden Sektionen beeindruckende Bestzeiten auf. Ihr Vorsprung von 2,2 Sekunden zur Einfahrt in den Motorway verringerte sich zwar im untern Bereich, aber Hannah zeigte vor allem in der finalen Sektion eine beherzte Fahrt. Schlussendlich überquerte Hannah die Ziellinie nach 3:42,107 Minuten und feierte mit 2,4 Sekunden Vorsprung ihren vierten Weltcupsieg und den ersten seit Fort William 2017. Hoffmann als Zweite und Weatherly auf dem dritten Platz komplettierten das Podest. Beide Athletinnen freuten sich zudem über ihre besten Weltcup-Ergebnisse.

Für die Überraschung des Tages aber sorgte Raphaela Richter (GER). Die 21-Jährige belegte in ihrem ersten Downhill-Weltcup-Rennen auf Anhieb den sechsten Platz.

Tracey Hannah (AUS):
„Es war ein wilder Ritt. Ich glaube ich habe im oberen Teil jeden Streckenpfosten gestriffen und hatte das Gefühl, dass ich unten Zeit gutmachen muss. Zu Saisonbeginn habe ich noch gar nicht damit gerechnet, dass es so gut laufen könnte. Die ersten Rennen waren nach meinen Siegen im Qualifying auch eine emotionale Achterbahnfahrt, weil es im Rennen nicht ganz so geklappt hat. Heute bin ich überglücklich, dass ich gewonnen habe.“

Nina Hoffmann (GER):
„Ich war deutlich nervöser als in der Vorwoche in Fort William, aber als ich im Ziel gesehen habe, dass ich Erste bin, war das einfach nur ein geiles Gefühl. Schon wieder Top 3. Ich habe mein Ergebnis aus der Vorwoche bestätigt und gezeigt, dass Fort William keine Eintagsfliege war. Im Ziel ist alles abgefallen und es war einfach nur ein überwältigendes Gefühl. Ich setze mir keine Limits, aber ich weiß auch, dass ich ohne die Verletzungen von Myriam Nicole und Tahnée Seagrave nicht ganz so weit vorne wäre.“

Elite Männer: Hochspannung bis zum Ende
Direkt im Anschluss startete das Rennen der Herren mit den gewohnten 60 Teilnehmern. Das erste Highlight setzte Florent Payet (FRA) bereits mit Startnummer zwei. Die Bestzeit des Franzosen von 3:22,427 Minuten hielt die nachfolgenden 31 Fahrer in Schach. Erst Reece Wilson (GBR) mit Startnummer 34 gelang es, sich in 3:20,845 Minuten an die Spitze zu setzen. Wilsons Führung überstand jedoch nur einen Starter, ehe Landsmann Matt Walker (3:20,397 Minuten) für den nächsten Wechsel auf dem Hot Seat sorgte. Walker wurde ebenfalls vom übernächsten Fahrer von Platz eins verdrängt. Der US-Amerikaner Charlie Harrison (3:19,333 Minuten) zeigte einen wilden Ritt in Rodeo-Manier, verlor dabei jedoch nicht an Geschwindigkeit und war im Ziel der Erste, der die Qualifying-Bestzeit von Greg Minnaar (RSA) unterbot.

Der gut zwei Kilometer lange Speedster machte seinem Ruf alle Ehre. Jeder Fehler wurde auf dem Kurs, der in diesem Jahr eine anspruchsvolle Mischung aus schnellen Highspeed-Passagen wie dem Motorway und vielen technischen Abschnitten wie dem legänderen „Wood of Fame“ und den „Roots of Asitz“ war, gnadenlos bestraft. Harrison konnte es sich auf dem Hot Seat gemütlich machen, denn weitere elf Fahrer verpassten es, an die fehlerfreie Fahrt des US-Amerikaners heranzukommen. Als Loic Bruni (FRA) auf der Strecke war, ging schon bei der ersten Zwischenzeit ein Raunen durch den Zielraum. 0,7 Sekunden betrug der Vorsprung des amtierenden Weltmeisters schon zu Beginn seines Rennens. Den technisch kniffligen „Wood of Fame“ meisterte er spielerisch, nahm viel Geschwindigkeit mit und baute seinen Vorsprung vor dem Motorway auf 1,7 Sekunden aus. Auch die abschließende Wald-Sektion beherrschte der Saisonauftaktsieger. Mit einer Gesamtzeit von 3:16,132 Minuten und 3,2 Sekunden Vorsprung setzte der 25-Jährige ein beeindruckendes Ausrufezeichen. Selbst die Top-Stars wie Danny Hart (GBR, +1,994 Sek.), der vierfache Saalfelden Leogang-Sieger Aaron Gwin (USA, +2,418 Sek.) und Weltcupgesamtsieger sowie Vorjahressieger Amaury Pierron (FRA, +2,516) konnten der Bestzeit nicht gefährlich werden.

Brunis Anspannung stieg weiter als der Weltcupführende Troy Brosnan (AUS) aus dem Starthaus ging. Lediglich 0,020 Sekunden betrug der Rückstand des Qualifying-Dritten bei der ersten Zwischenzeit. Der Australier beendete als einziger Athlet die ersten beiden Rennen in den Top 3 und zeigte seine ganze Klasse auch in Saalfelden Leogang. Nahezu zeitgleich absolvierten Bruni und Brosnan auch den zweiten und dritten Streckensabschnitt. Ein kleiner Fehler in der abschließenden Waldsektion beendete die Siegchancen des Australiers. Im Ziel lag Brosnan mit 3:16,878 Minuten knappe 0,7 Sekunden hinter Bruni. Loris Vergier (FRA) ging als letzter des starken französischen Teams und als Vorletzter insgesamt auf die Strecke. Auch er zeigte sein Können, aber konnte nicht ganz mit Bruni mithalten. Zwischen 0,7 und 1,0 Sekunden pendelte sich sein Rückstand ein. Ein Sturz kurz vor dem Ziel machten seine Podest-Hoffnungen zunichte. Am Ende landete Vergier auf dem 19. Platz. So kam es zum Showdown zwischen Bruni und dem Südafrikaner Greg Minnaar. Der Weltcup-Rekordsieger spielte auf der zum Vorjahr leicht veränderten Streckenführung seine ganze Erfahrung aus und hielt mit 0,3 Sekunden Rückstand bei der ersten Sektion Anschluss an Bruni. Auch der 37-Jährige bewältigte den anspruchsvollen Track fehlerfrei und wies nach der dritten Zwischenzeit einen Rückstand von 0,7 Sekunden aus. In der abschließenden Waldsektion fand er die Ideallinie, verkürzte den Rückstand auf 0,26 Sekunden und sorgte für Hochspannung bei Bruni und den tobenden Zuschauern. Als Minnaar mit einem Rückstand von 0,3 Sekunden über die Ziellinie fuhr, sprang Bruni auf und feierte seinen zweiten Saisonsieg. Minnaar erzielte als Zweiter sein bestes Saisonergebnis. Brosnan vervollständigte das Podest und landete damit auch im dritten Saisonrennen in den Top 3. Damit führt Brosnan weiterhin den Gesamtweltcup an, fünf Punkte vor Bruni.

Loic Bruni (FRA):
„Es war nicht einfach bei dem staubigen, trockenen Boden Grip zu finden, aber irgendwie habe ich es geschafft. Ich habe überall getreten, wo es mir nur möglich war, weil ich wusste, dass hier jedes Hundertstel zählt. Am Ende hat es zum Glück gereicht. Ich war so nervös auf dem Hot Seat. Vor allem als die Jungs so nah an meiner Zeit waren. Mir ist bewusst, dass es alle spannend finden, wenn es so eng zugeht, aber ich wünschte mir manchmal, ich wäre ganz woanders.“

Junioren: Vali Höll eindrucksvoll zurück in der Erfolgsspur
Den Auftakt am Finaltag machten die Junioren. Dabei waren alle Augen auf Lokalmatadorin Vali Höll (AUT) gerichtet. Die Dominatorin bei den Juniorinnen musste sich vergangenes Wochenende in Fort William (SCO) erstmals in ihrer Weltcup-Karriere geschlagen geben und belegte nach zwei Stürzen den zweiten Platz. Doch der Nachwuchsstar wurde in Saalfelden Leogang den hohen Erwartungen gerecht und dominierte das Feld in gewohnter Manier. Mit ihrer Zeit von 3:49,363 Minuten wäre sie sogar bei den Elite Damen auf Platz drei gefahren. In ihrer Klasse verwies die 17-Jährige Anna Newkirk (USA) mit 18,7 Sekunden Vorsprung auf Platz zwei. Dritte wurde Mille Johnset (NOR). Einen Schreckmoment erlebte die zweite Lokalmatadorin. Die in Saalbach lebende Schwedin Ottilia Johansson Jones stürzte, blieb aber unverletzt.

Vali Höll (AUT):
„Ich bin sehr erleichtert und glücklich. Es war echt schwer heute. Die Strecke war sehr trocken und hatte tiefe Löcher mit viel Staub. Dadurch war es super rutschig und schwer zu fahren. Ich bin wirklich froh, dass ich es geschafft habe. Letztes Wochenende bin ich sehr schlecht gefahren, umso mehr freut es mich, auf diese Art und Weise zu Hause vor meiner Familie und meinen Freunden zu gewinnen.“

Bei den Junioren gewann Thibaut Dapréla (FRA). Der Franzose fuhr im dritten Saisonrennen seinen dritten Sieg ein und verwies Kye A’Hern (AUS) und Landsmann Matteo Iniguez auf die Plätze zwei und drei.

Die zahlreichen Zuschauer erlebten im Epic Bikepark Leogang an diesem Wochenende nicht nur packenden Rennsport. Das Out of Bounds Festival in Saalfelden Leogang umrahmte den Downhill-Weltcup mit weiteren begeisternden Events. Neben der großen Team & Expo Area wurden die angereisten Fans in Saalfelden Leogang mit mehreren spektakulären Freestyle-Motocross-Shows, einem Open-Air-Konzert der kalifornischen Band „John Diva & the Rockets of Love“ und einer Reihe von Partys verwöhnt.

Mit 25.000 Zuschauern verzeichnete das Out of Bounds Festival in Saalfelden Leogang 2019 einen neuen Besucherrekord und lieferte eine erfolgreiche Generalprobe für die UCI Downhill Weltmeisterschaft, die von 4. – 6. September 2020 in Saalfelden Leogang stattfinden wird.

Die spannenden Rennen von Elite Damen und Herren sind als Video-on-Demand kostenlos auf www.redbull.tv verfügbar.

Alle Neuigkeiten rund um den Mercedes-Benz UCI Downhill Mountain Bike World Cup sowie das Thema Biken in der Region Saalfelden Leogang findet man auf www.mtb-weltcup.at.

Weitere aktuelle News, Termine und Informationen zu den Strecken des Epic Bikepark Leogang gibt es auf bikepark-leogang.com, instagram.com/BikeparkLeogang oder facebook.com/BikeparkLeogang

Für einen „runden Rad-Urlaub“ gibt es in Saalfelden Leogang spezielle Bike-Hotels wie den Salzburger Hof, Bio Hotel Rupertus, Hotel Bacher, Hotel Riederalm, Hotel Ritzenhof, Mama Thresl, Hotel Saliterhof, Hotel Forsthofalm und Hotel Der Löwe sowie kompetente Bike-Shops wie Sport Mitterer oder Sport 2000 Simon. Eine Liste aller bike-freundlichen Unterkünfte in der Region Saalfelden Leogang befindet sich hier: saalfelden-leogang.com/de/region-erleben/biken/bikefreundliche-betriebe.

Weitere Informationen zur Region Saalfelden Leogang gibt es auf: saalfelden-leogang.com, instagram.com/Saalfelden_Leogang oder facebook.com/SaalfeldenLeogang

Der Downhillführerschein. Eine Community mit gespaltener Meinung.

Die Frage zur Etablierung eines Downhillführerscheins rollt wie ein Stein, einen von Meinungen zerpflückten Hang hinab. Zunehmend nimmt dieser an Fahrt auf und lässt vielerorts die Alarmglocken aufschreien.

Sind wir dazu gezwungen, ein Statement abzugeben, wollen wir ein Statement abgeben, müssen wir bei Befürwortung des Führerscheins damit rechnen, zukünftig auf Besucher zu verzichten?

Die Bikeparks halten sich im Moment sehr bedeckt, Ihre Meinung zum Thema zu äußern und das mit Recht. Denn wer die Kommentare auf Facebook, bei uns im Magazin und an heimischen Tischen verfolgt, sieht, dass jede Antwort, nur zu weiteren Disskussionen führt und keineswegs Lösungsansätze aufweist, die jeden zufrieden stimmen.

Ein Auszug und Statement aus unserem Gespräch mit dem Bikepark Bad Wildbad:
„Zunächst einmal ist es tragisch, was in Winterberg passiert ist und wir sind in Gedanken bei den Angehörigen. Die Frage nach dem Warum ist leider in den meisten Fällen nicht so einfach zu beantworten. Wir hatten zum Glück in der jüngeren Vergangenheit keine lebensbedrohlichen Unfälle aber so ein Unglück hätte natürlich auch bei uns oder in einem anderen Bikepark passieren können. Ob eine Bikepark Lizenz o.ä. das Unglück verhindert hätte, ist nicht ausgeschlossen und die Diskussion darüber sehen wir als sinnvoll an. Vor allem weil das Thema „Gefahren beim Biken“ wieder mehr in das Bewusstsein gerückt wird. Wir fragen z.B jeden Besucher ob er schon mal in einem Park oder sogar bei uns war und erklären die Strecken. Natürlich wird dann darauf hingewiesen dass jede Strecke bei der Erstbefahrung langsam befahren werden sollte um sich alles genau anzuschauen und sich Gefahrenstellen einzuprägen. Es kommt trotz Protektorenpflicht regelmäßig zu Unfällen mit Knochenbrüchen.“

In der Messung der ersten Umfrage-Ergebnisse wird jedoch klar: Die Community hat einen gespaltene Meinung und eine absolute Minderheit sieht anders. Die Anzahl von 40% Befürworter sollte zu Gesprächsbedarf innerhalb der einzelnen Institutionen veranlassen.
Die Community sollte unserer Meinung hier ebenso mit an den Tisch genommen werden. In einer Zeit der Digitalisierung wäre es möglich, durch Liveschaltungen und leicht integrierbaren Abstimmungsoptionen gemeinsam über die Entwicklung von Sicherheitspräventionen zu entscheiden.

Was meint Ihr: Sollen sich die Bikeparkbesitzer unter Aufsicht der Community zusammensetzen, um dieses Thema gemeisam mit Euch zu besprechen?

 

 

 

Gewinne zwei Tickets für Crankworx in Innsbruck!

Ihr wollt zwei Tickets für das MTB Event der Superlative?! – Kein Problem!

Crankworx wartet vom 12. bis 16. Juni im wunderschönen Innsbruck auf euch und zwei Glückspilze werden die Chance haben jeweils zwei Tickets für den gesamten Zeitraum zu gewinnen. Alles was ihr tun müsst, um in unserem Lostopf zu landen, ist Folgendes:

Beantwortet die drei Fragen bis spätestens Sonntag (09.06.2019) um 18:00 richtig und postet den richtigen Antwort Code unter unseren Instagram Gewinnspiel-Beitrag (@gravitymtbmagazine). Vergesst nicht eure Begleitung im Kommentar zu markieren. Beispiel für einen Antwortcode:  Frage 4.) und richtige Antwort a., dann lautet der Code: „4a“.

Viel Erfolg beim Beantworten und viel Glück, vielleicht seid ihr schon bald bei den jubelnden Massen in Innsbruck dabei!

 

Frage 1.) Welche Stadt ist dieses Jahr kein Austragungsort der Crankworx-Reihe?

a. Alle sind dabei

b. Les Gets, Frankreich

c. Whistler, Canada

d. Rotorua, Neuseeland

 

Frage 2.) Derjenige, der in einem Jahr drei der vier Crankworx-Events gewinnt, verdient sich die sogenannte Slopestyle „Triple Crown“. Wem ist das bisher gelungen?

a. Brett Rheeder

b. Brandon Semenuk

c. Nicholi Rogatkin

d. Keinem der oben genannten

 

Frage 3.) Welcher Fahrer geht dieses Jahr verletzungsbedingt nicht an den Start beim Crankworx Innsbruck? (Kleiner Tipp, diese Info findet ihr in folgendem Beitrag http://gravity-magazine.de/2019/05/31/faces-of-crankworx-world-tour-in-innsbruck/ )

a. Erik Fedko

b. Thomas Genon

c. Brett Rheeder

d. Nicholi Rogatkin

 

Bild: ©shootandstyle.com/innsbruck-tirol sports GmbH, Mathäus Gartner

 

Mehr Informationen zu allen Crankworx Events findet ihr hier: https://www.crankworx.com

Offizielle Crankworx Innsbruck Event Page:  https://www.facebook.com/events/1855614114561484/

 

*Die Teilnahme für das Gewinnspiel endet am 09.06.2019 um 17:59:59 Uhr. Einsendungen ab dem 09.06.2019 um 17:59:59 Uhr Uhr werden nicht mehr berücksichtigt. Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahre. Versand nur in der EU! Es gelten die allgemeinen Teilnahmebedingungen für Verlosungen und Gewinnspiele, siehe www.gravity-magazine.de/impressum/teilnahmebedingungen-fuer-verlosungen-und-gewinnspiele.
Die Gewinner werden nach Bekanntgabe von uns per Privatnachricht angeschrieben. Die Teilnehmer stimmen einer öffentlichen Nennung bei Gewinn zu.

VeeTires Gewinnspiel powered by hometrailshop

GEWINNSPIELALARM!

Wir verlosen zusammen mit dem @Hometrailshop zwei Reifensets von VEE Tire Co.:

2x VEE TIRES FLOW SMASHER 27.5″ x 2.4″
2x VEE TIRES FLOW SNAP 27.5“ x 2.35“
Zu jedem Reifenset bekommt Ihr noch zusätzlich ein VEE Tire Co. Snapback.

Um zu Gewinnen müsst Ihr folgende Schritte befolgen:

1. Folge @gravitymtbmagazine und @hometrailshop auf Instagram
2. Like den Insta-Beitrag
3. Kommentiere welches Modell du gewinnen willst und markiere drei deiner Radfahrfreunde

Das Gewinnspiel endet am Mittwoch, dem 12. Juni 2019 um 23:59. Wir werden
Die Gewinner am Donnerstag den 13.Juni 2019 in unserer Instagram-Story* bekannt
geben.

Das Gravity Mountainbike Magazin wünscht allen Teilnehmern viel Erfolg.

*Die Teilnahme für das Gewinnspiel endet am 12.06.2019 um 00:29:59 Uhr. Kommentare ab dem 12.06.2019 nach 00:29:59 Uhr werden nicht mehr berücksichtigt. Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahre. Versand nur in der EU! Es gelten die allgemeinen Teilnahmebedingungen für Verlosungen und Gewinnspiele, siehe www.gravity-magazine.de/impressum/teilnahmebedingungen-fuer-verlosungen-und-gewinnspiele.
Die Gewinner werden nach Bekanntgabe von uns per Privatnachricht angeschrieben. Die Teilnehmer stimmen einer öffentlichen Nennung bei Gewinn zu.

Öhlins Gabeln für Downhill und Enduro im Test bei Gravity Preview

Wir haben für euch die DH 38 Race Fork und die RXF 36 EVO unter die Lupe genommen. Dazu ging es in den Bikepark nach Beerfelden, wo unsere Gravity-Rider Tom und Martin einige Runden mit den Gabeln drehen durften. Mit dabei war Oliver von Öhlins, der den Test mit technischen Fakten und Details untermauern konnte, sodass wir einen super Einblick in die Technik- und Fahrweise der zwei Produkte des Gabelherstellers bekommen haben. Seht selbst:

Seit November 2018 ist die RXF 36 Air EVO auf dem Markt, eine verbesserte Version der bereits bestehenden RXF 36.

Die neue RXF 36 Air EVO basiert auf Öhlins’ Konzept einer Allroundgabel auf höchstem technischen Niveau für den Trail- und Enduroeinsatz. Der technische Fortschritt wurde in Kooperation mit einem Team von MTB-Profis erarbeitet und kann auch von Besitzer des Vorgängermodells (RXF 36 Air) genossen werden, da sich diese auf EVO-Stand nachrüsten lassen.

Die erste RXF 36 Air Federgabel hatte viele positive Testergebnisse hinsichtlich ihrer großen Durchschlagsicherheit und erstklassigen Fahreigenschaften, aber einige Fahrer empfanden die Gabel als unsensibel bei kleinen und mittleren Unebenheiten. Nicht jeder fährt die gesamte Zeit im Racing-Modus. Das benötigte Upgrade erforderte einen höheren Komfort bei längeren Fahrten, ohne Kompromisse bei den Fahreigenschaften und der Durchschlagsicherheit bei Renneinsätzen zu machen.

Und für die Downhiller unter euch… : Die MTB Air DH 38 Race Fork. 

Wo Rennen durch Sekundenbruchteile entschieden werden, ist kein Platz für Fehler. Die neue Fahrergeneration benötigt ein neues Level an Kontrolle. Egal, ob man es zwischen Absperrbändern krachen lässt oder auf seinem Lieblingstrail über das nächste Gap fliegst, man bekommt die Kontrolle, die man braucht, um schneller und härter zu fahren.

Der speziell für den Downhillbereich optimierte Kolben des Öhlins TTX18 Cartridge Kits in der DH38 Race Fork hat 18 mm Durchmesser und sorgt für ein feineres Ansprechverhalten. Die verbesserte Dämpfung arbeitet sensibler und gibt mehr Rückmeldung an den Fahrer. Der Einstellbereich wurde speziell für Rennen und den Bikepark ausgelegt. Die Low-Speed-Dämpfung der Zug- und Druckstufe ist mit jeweils 15 Klicks, die High-Speed-Dämpfung der Druckstufe mit 5 Klicks einstellbar. Die Luftfeder besteht aus 3 Luftkammern, verwendet 2 Kolben und lässt sich über unser Total Tune Spring Curve System (TTSC) vom ersten Ansprechen bis zum Endanschlag über den gesamten Federweg individuell
tunen.

Technische Spezifikationen:

  • Federweg 200 mm (160 – 200 mm möglich)
  • Innenrohre 38 mm
  • Geeignet für die Reifengrößen 29 x 2,8 und 27,5 x 3,0
  • Zerlegbar für Wartung und Reparatur
  • 2 Jahre Garantie

Einstellmöglichkeiten:

  • Federrate und -progression extern über Luftdruck
  • 5-fach High-Speed Druckstufenverstellung
  • 15-fach Low-Speed Druckstufenverstellung
  • 15-fach Zugstufenverstellung

Lieferumfang:

  • 1 MTB Gabel DH Race Fork
  • 1 Achse DH Boost 20×110, doppelt geklemmt und schwimmend gelagert
  • Benutzerhandbuch

Achtung: Die Gabelkronen sind nicht im Lieferumfang der DH RACE FORK enthalten. Gabelkronen sind mit folgendem Offset erhältlich:

  • Offset 46: Art. Nr. 19233-08
  • Offset 50: Art. Nr. 19233-12
  • Offset 54: Art. Nr. 19233-16
  • Offset 58: Art. Nr. 19233-20

Die unverbindliche Preisempfehlung für die DH Race Fork liegt bei 1.810,- Euro inkl. 19% MwSt.
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Produktübersicht, und Preise RXF 36 Air

  • RXF36 Air EVO 27,5 140 mm, Art. Nr. FG3614 1716
  • RXF36 Air EVO 27,5 150 mm, Art. Nr. FG3615 1716
  • RXF36 Air EVO 27,5 160 mm, Art. Nr. FG3616 1716
  • RXF36 Air EVO 27,5 170 mm, Art. Nr. FG3617 1716
  • RXF36 Air EVO 29/650b+ 120 mm, Art. Nr. FG3612
    1512
  • RXF36 Air EVO 29/650b+ 140 mm, Art. Nr. FG3614
    1512
  • RXF36 Air EVO 29/650b+ 150 mm, Art. Nr. FG3615 1512
  • RXF36 Air EVO 29/650b+ 160 mm, Art. Nr. FG3616 1512

 

Die unverbindliche Preisempfehlung für alle RXF36 Air EVO Federgabeln liegt bei 1.075,- Euro inkl. 19% MwSt.
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