GraVity Card 2019 – 1 Karte für 20 Bikeparks

Nach einer fantastischen Saison 2018, laufen jetzt schon die Vorbereitungen fürs nächste Jahr. Bikepark-Fans und Mountainbiker können sich dabei schon jetzt auf 2019 freuen, denn die GraVity Card, die einzigartige Bikepark Saisonkarte bietet im nächsten Jahr noch mehr Bikeparks, Trails, Spaß, Mountainbike-Action, spannende Neuerungen und coole Neuzugänge. Für alle Last-Minute Weihnachts-Einkäufer, originelle Geschenk-Suchende, Adrenalin-Junkies und natürlich Mountainbike-Fans, ist die GraVity Card 2019 ab sofort auf gravity-card.com erhältlich.

Wer seine Vorfreude auf die Bike-Saison versüßen möchte oder noch ein passendes Geschenk für Weihnachten sucht, ist mit der Bike-Flatrate der GraVity Card genau richtig, denn mit einer Karte hat man eine ganze Saison in der Tasche. Alle Bikepark-Fans und die, die es werden wollen, können sich 2019 auf ganze 20 GraVity Card Bikeparks in 6 Ländern und auf über 150 Trails freuen. Vorfreude ist die schönste Freude und wer jetzt Feuer gefangen hat, findet die GraVity Card auf gravity-card.com. Erwachsene zahlen 470€, Jugendliche 355€ und Kinder 222€. Die GraVity Card lohnt sich dabei schon nach wenigen Tagen finanziell, denn mit der einzigartigen Bikepark Flatrate kann man in 20 der besten europäischen Bikeparks so viel und oft shredden, wie es das Herz begehrt.

Ob Freerider, Downhill-Ass, Enduro-Fan, Family-Gang oder Rookie, für alle war schon dieses Jahr etwas geboten. Die Saison 2018 war dank schönstem Sommer-Wetter, vielen Top-Events und Mountainbike-Action vom feinsten, ein einziges Highlight. So ist es auch kein Wunder, dass eine ganze Reihe an GraVity Card Bikeparks einen Besucherrekord verzeichnen konnten.

Auch 2019 verspricht sehr actiongeladen zu werden. Mit den beiden Neuzugängen der MTB-Zone Bikepark Willingen in Deutschland und Bikepark Petzen im österreichischen Kärnten, stoßen zwei weitere Bikeparks zur GraVity Card hinzu. Neben den Newcomern warten 2019 auch einige neue Trail-Schmankerl darauf, unter bestollte Reifen genommen zu werden.

Im Folgenden gibt’s die Highlights aus 2018 und einen Ausblick auf 2019 in den 20 GraVity Card Bikeparks:

Deutschland:

Das neue Familien-Mitglied der GraVity Card, MTB Zone Bikepark Willingen (April-Oktober), ist eine tolle Bereicherung. Mit insgesamt sieben Strecken mit 10 km Gesamtlänge, werden Biker jeglicher Könnensstufe glücklich. Wer sich traut, kann die Downhill-Weltcup Strecke in Angriff nehmen, wer es lieber entspannter mag, wird von dem Flow Country-Trail begeistert sein. Überall war Streckenbau-Papst Diddie Schneider am Werk. Zusätzlich gibt es einen Pumptrack, einen Übungsparcours, eine 4 Cross Strecke und vieles mehr. Für 2019 ist auch einiges geplant, wie etwa der Ausbau des Flow-Country Trails sowie der Bau eines weiteren Flow-Country Trails. Des Weiteren stehen der Bau einer Enduro Strecke und Überarbeitungsarbeiten der bisherigen Strecken auf der Agenda. Auf keinen Fall verpasst werden sollte das BIKE Festival Willingen vom 17.05.-19.05. sowie die offene niederländische Downhillmeisterschaft am 27. Juli.

Der Bikepark Winterberg (April-November) kann mit ausgezeichneten Streckenverhältnissen und einem gemischten Angebot punkten. Downhiller, Slopestyler, Freerider und alle, die es werden wollen, werden die abwechslungsreichen Strecken lieben. Auch Beginner & Kids kommen nicht zu kurz. Diese Saison wurde ein Parcours für Kinder und Rookies von Diddie Schneider und Joscha Forstreuter eröffnet sowie neue Northshore Elemente auf verschiedenen Trails gezimmert. Freuen kann man sich auch 2019 wieder auf das iXS Dirt Masters Freeride Festival vom 30.05 – 02.06, das 2018 einen Besucherrekord von über 35.000 Besucher verzeichnen konnte. Neben einigen Contests (iXS Downhill Cup, Slopestyle, Warsteiner WhipOff u.v.m) sind auch 180 Aussteller vor Ort.

Der dritte deutsche Bikepark im Bunde, Bikepark Geisskopf (April-Oktober), bietet mit ganzen 14 Trails mit 17 km Gesamtlänge, einen vielfältigen Spielplatz für Mountainbiker jeder Art. So finden Profis und Rookies gleichermaßen ihren Flow auf dem innovativen Flow Country-Trail, während hartgesottene über die Downhill- und Freeridestrecken heizen. Doch Flow und Spaß gibt es am Geisskopf nicht nur bergab. Dank des BOSCH eBike Uphill Flow Trails geht es für E-Biker abwechslungsreich und flowig wieder nach oben. Langweilig wir es hier nie, denn im Streckenangebot findet sich u.a. auch eine Slopestyle-, Dual-Cross-, Jump- und Easy-Line, sowie ein Parcours für Kids und Rookies. Die Saison verlief mit einem Besucherplus von 20 Prozent blendend. Highlight war 2018 wieder einmal das „Rock the Hill – Bike&Music Festival“, das auch im nächsten Jahr (14.06.-16.06) für viel Mountaibike-Action, Musik und Festival Flair sorgen wird.

Österreich:

Ein Enduro-Eldorado der Superlative ist der Neuzugang MTB ZONE Bikepark Petzen (Mai-Oktober). Zu bieten hat dieser Park eine 7 km lange, naturbelassene Endurostrecke, einen neu angelegten Dual Park sowie den herausfordernden, eigens für die Enduro World Series erbauten EWS Trail. Wer Flow mag, bekommt ihn auf dem Flow Country-Trail, der Mountainbiker zusätzlich mit seiner spektakulären Bergkulisse berauscht und 2014 sogar den Preis der International Mountain Bicycling Association (IMBA) als bester Flow Trail weltweit gewann. Abgerundet wird das Angebot mit einem Kidsparcours und einem Dual Trail.

Der Bikepark Innsbruck (Mai-Oktober) ist mit seinen wurzligen, verspielten und technisch anspruchsvollen Trails wie „The Wild One“ und „The Rough One“ perfekt für Downhill Mountainbiker. Wer an seinen Skills feilen möchte, findet auf dem Crankworx Innsbruck Dual Speed Kurs und auf dem Pumptrack viele Möglichkeiten. Eine gehörige Portion Flow bietet „The Chainless One“, der im Sommer 2019 bis zur Bergstation der Muttereralmbahn verlängert wird und auch für Anfänger etwas Besonderes ist. Auch für die Kleinen ist Dank des Kidspark im Bereich der Bergstation etwas geboten. Merken sollte man sich auf jeden Fall das Datum der Austrian Pumptrack Series am 01.06. und des iXS Downhill Cups, der am 30.08-01.09. stattfindet.

Super Wetter, Top-Events und viel Mountainbikeaction gab es diese Saison im Bikepark Leogang (Mai-November). Bekannt ist der Park, der 9 abwechslungsreiche Strecken bietet, als einer der ersten und größten Bikeparks in Europa, sowie als regelmäßiger Ausrichter des UCI Downhill Mountain Bike World Cup und der UCI Downhill Mountain Bike World Championships 2012. Fortgeschrittene Mountainbiker finden im Bikepark auf Freeride Strecken wie dem Hot Shots fired by GoPro und dem Flying Gangster massig Speed und Airtime, während sich Profis an der Weltcup-Strecke „Speedster“ versuchen können. Der Bikepark Leogang bietet jedoch auch für Einsteiger ein Top-Angebot. Anfänger, Familien und Kinder können sich in Europas größtem Einsteiger-Bikepark, dem Riders Playground, austoben, die richtige Fahrtechnik erlernen, erste Berms shredden und sich an Sprünge herantasten. Mit dem Out of Bounds Festival inklusive Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup (07.-09.06.) und dem BIKE Festival Saalfelden Leogang (13.-15.09.), hat die Region gleich zwei Hochkaräter im Event-Lineup für 2019. Doch das ist noch nicht alles, denn der Bikepark Leogang wird 2019 ausgebaut und so können sich Mountainbiker jetzt schon auf einen zusätzlichen Lift, neue Trails und weitere spannende Angebote freuen.

Die Glückszahl von Bikepark Saalbach Hinterglemm (Mai-Oktober) ist sicherlich die 4. Freut euch auf 4 Berge, 4 Seilbahnen und ein zusammenhängendes, 400 km langes Wege- und Trailnetzwerk umgeben von einer Traumkulisse – ein Bike-Eldorado vom Feinsten. Wer den Nervenkitzel sucht findet sich auf den Freeride-Trails mit Northshore-Elementen und Drops wieder, wer sein technisches Können unter Beweis stellen will, ist bei wurzelübersäten Singletrails gut aufgehoben und wer seine Skills erweitern möchte, bedient sich beim Pumptrack & Fahrtechnikgelände. Neu sind ab 2019 die Verlängerung des Panorama-Trails mit ca. 3 km Länge, sowie viele Strecken-Updates. DAS Event in 2019 ist sicherlich wieder das GlemmRide Bike Festival vom 03.07. – 07.07., wo alle Slopestyle-Rider ihre spektakulären Tricks zeigen und Adrenalin-Junkies beim Downhill Rennen die Trails runterheizen. Verpassen sollte man auch nicht die World Games of Mountainbiking vom 05.09. – 08.09.2019 bei dem alle Mountainbiker um den Titel „World Games Champion“ kämpfen.

Wer nach einem coolen Mix sucht, ist beim Bikepark Wagrain (Mai-Oktober) bestens aufgehoben. Wer sucht, der findet: u.a. den flowigen ON AIR Trail mit Roll in und Table Tops, die R’N’B NORTHSHORE Strecke für den Nervenkitzel, die MEMORIES Strecke mit schnellen, langsamen und technischen Sektionen, den SYMPHONY Trail, der Höhen und Tiefen im wahrsten Sinne des Wortes bereithält oder den ANGRY ANTS Trail mit vielen Wurzelpassagen. Worauf wartet ihr? 2019 geht’s wieder ab!

Der Bikepark Schladming-Dachstein kann auf eine legendäre Saison 2018 zurückblicken. Um den Bikepark aufzupeppen wird er kommende Saison 2019 eine Pause einlegen. Bereitet euch auf eine neue 10er-Gondelbahn und coole neue Strecken beim Re-Opening zum Start der Saison 2020 vor. Aber keine Sorge, auch 2019 wird Mountainbikern in der Region Schladming-Dachstein mit dem Reiteralm Trail etwas geboten. So kann man sich ab Juni auf rund 15 km sehr flowige Trails, sowie leichte bis mittelschwere Singletrails, die für Einsteiger und Familien besonders geeignet sind, freuen.

Nicht nur die gute Anbindung im Vierländereck Schweiz, Deutschland, Liechtenstein und Österreich, machen den Bikepark Brandnertal (Mai-Oktober) perfekt, sondern auch sein vielseitiges Angebot. Besonders nennenswert sind die „Tschack Norris“ Downhillstrecke für Alle, die auf Nervenkitzel stehen, und die „Tschim Beam“ Jumpline mit Freeride Elementen, wie dem GoPro Roadgap, für Alle, die hoch hinaus wollen. Auch 2019 werden viele Top-Events, wie zum Beispiel das Brandnertal Bike Festival vom 29.06.-30.06. oder der iXS European Downhill Cup presented by Volksbank Vorarlberg (31.08- 02.09.), veranstaltet.

Der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis (Juni-Oktober) ist Tirols größter Park. Jeder Shred-Tag wird dort zum Erlebnis. Egal ob man nach Einstiegs-, Freeride- oder Downhill-Strecken sucht, hier wird jeder glücklich. Viele weitgehend naturbelassene Trails, über 40 Sprünge für das gewisse Extra und chillige Strecken durch den Wald, warten darauf erobert zu werden. Ein weiteres Highlight ist das große Landingbag, auf dem man sich an Tricks und großen Sprüngen versuchen kann. Kids können sich 2019 wieder auf das MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis vom 1.- 4. August, sowie auf das Kona Rookie Camp vom 24.07-04.08, freuen.

Weiter geht es mit einer der spaßigsten und coolsten Nationen auf diesem Erdball, der Bike Republic Sölden (Juni-September). Jeder, der das Mountainbiken sowie die Natur liebt, ist hier Willkommen. Die Bike Republic Sölden bietet allen Mountainbikern, Enduro-Freunden, Trailiebhabern, Freeridern, Rookies, Familien und älteren Semestern dank grenzenlosem Trail-Spaß ein Zuhause. Der 1. Nationalfeiertag der Republik wurde dieses Jahr groß gefeiert und bot ein vielfältiges Programm wie Enduro-Touren, Sunrise Rides und verschiedene Wettkämpfe. 2019 geht noch mehr, denn es erwarten euch neben einer neuen 11 km langen Line, die von der Bergstation Giggijochbahn über 930 Tiefenmeter ins Tal verläuft auch ein neuer 8 km langen Abschnitt mit großen Steilkurven, Rollern und Tables für Jedermann. Nicht verpassen sollte man die Singletrail Schnitzeljagd am 08.06. und den Nationalfeiertag am 13.-15.09.

Abwechslung, Action und Adrenalin wird im Bikepark Semmering (Mai-November) großgeschrieben. Wer Sprünge liebt, der wird den Freeride-Bereich mit seinen vielen Obstacles und Variationen schätzen. Wurzelteppiche und Steinfelder können dagegen auf der Downhill-Strecke im Tiefflug gemeistert werden. Alle, die noch höher durch die Luft segeln wollen, besuchen am besten den Slopestylepark oder die Airline. Einsteiger und Familien kommen natürlich auch nicht zu kurz und können auf grünen und blauen Trails abgehen. Highlights der kommenden Saison sind im September der Austrian Downhill National 2019 und die Roostfest 2.0 – Season Closing Party im Oktober.

Die Trails im Bikepark Wurbauerkogel (Mai-Oktober) bieten dank einer großen Bandbreite und unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für alle Biker etwas. Die „Blue Lollipop“ versüßt allen Anfängern den Bikestart, wohingegen „Black Widow“ allen harten Downhillern den Tag verzaubert. Außerdem kann man hier auf dem größten Wallride in Österreich shredden und als Rookie im Pumptrack seine Skills erweitern. Neu dazugekommen ist der 4,5 km lange Singletrail auf der Wurzeralm. Mit den österreichischen Downhill Staatsmeisterschaften & oberösterreichischen Landesmeisterschaften vom 25.-26. Mai und der Austrian Pumptrack Series „Pump the Trailogie“, stehen auch 2019 wieder viele Event-Highlights im Programm.

In Tirols wunderschöner Bergwelt befindet sich der Bikepark Tirol (Juni-Oktober). Besonders Adrenalin-Junkies werden hier viel Spaß haben, denn der Park bietet einen Mix aus Freeride Strecken, einem Slopestyle Kurs sowie eine Warm-up Zone an. Macht euch bereit für den „Crazy Heart“ und den „Rad Devil“.

Schweiz:

Alle Bike-Fans können sich im großen Spielplatz des Bikeparks Lenzerheide (Juni-Oktober) austoben. Fünf Strecken mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Eigenschaften warten auf euch. Anfänger und Familien cruisen durch die FLOWline, Fortgeschrittene shredden auf der PRIMEline und SHOREline, während sich Profis an die STYLEline und die Weltcup Strecke STRAIGHTline wagen. DAS Event-Highlight 2018 waren die UCI Mountain Bike World Championships in den Disziplinen Cross-Country und Downhill mit einem neuen Besucherrekord von 65.000 Zuschauern. Verpasst auch 2019 nicht das große Spektakel, wenn die Athletinnen und Athleten vom 9.-11. August im Zuge des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup mit Highspeed über spektakuläre Sprünge und anspruchsvolle Stein- und Wurzelpassagen auf die Ziellinie am Heidsee zuracen.

Österreich, Schweiz, Italien

Die 3-Länder Enduro Trails (Mai-Oktober) am Reschenpass stehen für 4 Bergbahnen, 22 Singletrails und 44 km Trailspaß. Wie der Name verrät, sind hier alle Enduro-Fans bestens aufgehoben. Die weitgehend naturbelassenen Trails bieten flowige bis technisch anspruchsvolle und abwechslungsreiche 2.500 Tiefenmeter Trailabfahrt der Extraklasse. Das coole daran, man fährt mindestens immer über eine, meist sogar zwei Landesgrenzen. Auch dieses Jahr fanden viele spannende Events wie das Green Days – MTB Freeride Testival, das 3-Länder Enduro Race, der YT Rolling Circus und viele mehr, statt. Seid gespannt auf die Saison 2019.

Slowenien:

Die Europatour geht weiter nach Slowenien. Im Bikepark Krvavec (Mai – November) können sich alle Abenteurer durch die verschiedenen Trails probieren. Der Muci/Pussycat-Trail bietet ein einfaches Gelände für Beginner, anspruchsvoller wird es beim 6 km langen Rock`n`Flow Trail. Neu im Line-Up ist der Jezerca Trail, der den oberen Teil des Bikeparks mit dem Muci-Trail verbindet und mit einer Länge von 10 km für viel Trailspaß sorgt. Alle Kids freuen sich auf den Bambino-Trail, sowie dem schönen Panorama Trail. Nicht verpassen sollte man 2019 das Bike Festival vom 24.-25.08. und den Goblin’s Ride Ende September.

Der Zweite im Bunde der slowenischen Bikeparks ist der Bikepark Kranjska Gora (April-November), der auf Trails mit insgesamt 20 km Länge viel Spaß und Adrenalin bietet. Der Family Business Trail eignet sich hervorragend für einen Familienausflug, während Enduristen auf der Funky Jazz Strecke abgehen können. Liebhaber gepflegter Holz-Obstacles erwartet die klassische Northshore Line auf dem Morning Wood Trail. All diejenigen, die mehr auf Airtime als Dirt stehen, finden auf dem Luft-Waffe(l)-Trail viele spektakuläre Sprünge, während Fans des gepflegten Downhill-Shreddens am DH Veetranz-Trail glücklich werden. Der diesjährige iXS European DH Cup und die Specialized Trail Days waren ein voller Erfolg. Freut euch jetzt schon auf 2019.

Tschechien:

Der größte und zugleich älteste Bikepark in der Tschechischen Republik, Bikepark Špičák (Mai-Oktober), hat einige Besonderheiten: naturbelassene und flowige Trails, die abenteuerliche Downhill-Strecke Struggle, die von Steinen, Wurzeln, Drops und langen Sprüngen übersät ist, sowie die Strecken Black Friday und Forest Virgin, die besonders bei Anfängern und Fortgeschrittenen sehr populär sind. 2019 wird sich im Bikepark Špičák einiges tun. Ein neues Skill-Zentrum für Anfänger wird erbaut, die Black Friday Strecke wird rekonstruiert und der spannende Air&Stone Trail bekommt nagelneue Northshore Hindernisse. Auch für die Top-Events im nächsten Jahr lohnt sich ein Besuch: iXS European Downhill Cup vom 16.-18.8 und der Enduro Race Spicak am 15.09.

Weitere Informationen findet ihr auf www.gravity-card.com oder www.facebook.com/gravitycard.

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Vollgas Jam VIII: Offizieller Highlight-Clip (2019)

Am Samstag den 14.09 fand in Zwingenberg die achte Auflage der Vollgas Jam statt, die seit 2012 jährlich auf der Bembelbahn Bergstraße veranstaltet wird. Unter strahlend blauem Himmel fanden sich bereits gegen Mittag unzählige Biker und Schaulustige auf dem Gelände am Ende der Rieslingstraße ein. Schon lange vor dem Profi-Contest, der erst abends bei Flutlicht stattfand, zeigten die Biker ordentliche Tricks und Rotationen in alle Richtungen. Durch das herrliche Wetter des diesjährigen Septembers wurde unter den Helmen der rund 48 Wettkampf- Teilnehmer ordentlich geschwitzt während sich Zuschauer ihre Abkühlung in Form von kalten Getränken und Schatten unter dem großen Red Bull Zelt abholten.

Kurz nach Beginn der Veranstaltung und pünktlich zur sommerlichen Mittagshitze begann der Kids-Contest, bei dem 19 Kids zwischen 7 und 14 Jahren zeigen konnten, was sie auf dem MTB oder BMX draufhaben. Auch wenn es schwer war die Kids unter Berücksichtigung des Alters und der Leistung auf dem Bike zu bewerten, fällte die Jury, die neben zwei Crew Mitgliedern der Vollgas Jam auch aus dem derzeit verletzten Slopestyle-Profi Max Mey bestand, ihre Entscheidung. Das Rennen machte Jarno Ahnert aus Mittelhessen, auf dem zweiten Platz landete Ben Hellmeister und auf dem Dritten Dexter Ballin. Schön war es zu sehen, dass sich unter den Startern der Kids-Klasse auch Sophie Arndt befand, die als einzige weibliche Teilnehmerin der Vollgas Jam 2019 für laute Jubelschreie sorgte.

Golden Hour bei der diesjährigen Vollgas Jam VIII. Foto: Flexografie

Als nächstes stand der Amateur-Contest auf dem Zeitplan, in dem die Fahrer schon mal einen Vorgeschmack darauf gaben, was später in der Profi-Klasse folgen sollte. Die Jungs legten die Messlatte ordentlich hoch, was zu einem vollen Gelände rund um die Bembelbahn führte. In Hundertschaften feuerten die Zuschauer die Jungs in ihren Quali-Runs an, bevor es nach der Siegerehrung der Kids und zum Sonnenuntergang Zeit für das Finale der Amateure wurde. Überzeugen konnte der erst 15-jährige Lasse Torbohm, der sich mit seinem Trick-Arsenal auf den ersten Platz katapultierte und mit großer Sicherheit sehr bald in die Profi-Klasse aufsteigen wird. Zweiten und dritten Platz in der Amateurklasse belegten Sven Raschpichler aus Gernsheim und Max Lummel, die ebenfalls schwierige Tricks mit sicheren und stilvollen Elementen zeigen konnten.

Als die letzten Sonnenstrahlen dann vom aufgehenden Mond abgelöst wurden, war es Zeit für das Finale der 14 angemeldeten Profis. Durch die Unterstützung der Zwingenberger Feuerwehr wurden Lampen und Scheinwerfer so platziert, dass einem Trick-Feuerwerk bei einzigartiger Flutlicht Atmosphäre nichts mehr im Wege stehen konnte. Von wilden Kombinationen, über Doubleflips und 720s war alles dabei. Tom Pfeiffer aus Schwalmstadt zeigte dabei den Großteil der verrücktesten Tricks, weshalb er sich den ersten Platz und die 250€ Preisgeld redlich verdient hatte. Zweiter Platz ging an Nick Schubarth, der mit stylischen und technischen Moves punktete, während sich Friedger Schönberger mit Backflip Triple Barspins und anderen Kombinationen den dritten Platz auf dem Podium sicherte.

Backlip von Dominik Erd. Foto: Flexografie

Es war schon nach 22 Uhr, aber die Jungs auf dem Bike, ebenso wie das laute Publikum, waren noch nicht müde. So bekam die anschließende Cash-For-Tricks Session ihre ganz eigene Dynamik und lies die Fahrer an ihr Limit gehen. Für angesagte Tricks wurden zusätzliche 150€ ausgeschüttet, wobei die Lautstärke des Publikums über die jeweiligen Gewinner entschied. Scheine gab es u.a. für Jannik Völk, Martin Riedl und Tom Pfeiffer. An diese Atmosphäre wurde dann um kurz vor 23 Uhr angeknüpft, als das Fahren eingestellt wurde und Leonard Rillig sowie die Crew von Beat Stay Love das Partyvolk mit feinsten Beats bis tief in die Nacht beschallten.

Die Vollgas Jam VIII war also ein voller Erfolg, mit vielen Zuschauern, glücklichen Ridern und einer wahnsinnigen Leistung aller beteiligten Helfer! Wir freuen uns auf nächstes Jahr, wenn es erneut am 19 September 2020 Zeit für die neunte Auflage der Veranstaltung wird!

Jannik Völk mit einem 360-Tailwhip. Foto: Simon Schönberg

 

Profi-Klassen Gewinner. Foto: Felix Herrmann

5+1 Tipps, wie du die perfekte Tour mit deinem E-Mountainbike planst

E-Mountainbikes. Ein Fahrradsegment, was noch vor fünf Jahren in den Kinderschuhen steckte, bei vielen Mountainbikern für Furore sorgte und wenig Anklang fand, ist inzwischen eine der bedeutensten Technologie-Evolution in der Radsportindustrie. Sie eignen sich für steile Touren, auf denen man die Bergwelt zweifellfrei unter Anbetracht völlig neuer Optionen entdecken kann. Anders als bei Touren im Flachland gilt es hier jedoch eine ordentliche Planung vorzunehmen, denn wer schon einmal in den Bergen war, weiß wie launisch die Natur sein kann – Schutz vor der Witterung: Fehlanzeige! 

Wie du deinen perfekten E-Mountainbike-Trip planst, zeigen wir dir in unseren 5+1 Tipps.

Eins: First things first

Wenn du daran denkst, in den Urlaub zu fahren, machst du dir im Vorfeld vermutlich ein paar Gedanken über Zielort, Witterung am Zielort, Kleidung für die Witterung am Zielort etc. So und nicht anders sollte auch die Planung für deinen E-Mountainbike-Trip aussehen. Überlege dir zu Beginn, wohin du fahren willst. So weit, so logisch.

Als nächstes solltest du darüber nachdenken, wie du an die gewünschte Destination gelangst. Bei einer E-Mountainbike-Tour geht es nämlich, anders als bei einem Bikeparkbesuch, nicht ausschließlich um das ultimative Geschredde, sondern vor allem um epische Momente auf dem Weg des von dir präferierten Ziels.

Falls Du noch nie in Saalbach Hinterglemm zum Biken gewesen bist, solltest Du diese Destination definitiv als eine Reiseoption mit vielen Optionen ins Auge fassen – sei es wegen Trails, Übernachtungsmöglichkeiten oder den atemberaubenden Landschaften. Saalbach ist ein Urlaubsziel für Erholung und unvergessliche Abenteuer.

Und dafür musst du einiges beachten: Informiere dich eingehend über das Wetter! Die geilste Tour ist nur die Hälfte wert, wenn Du Aussicht nicht genießen kannst, dir klatschnass die Finger abfrierst oder Du dummerweise als Blitzableiter dienst, weil Du schnurstracks in ein Gewitter einfährst. Das wäre nicht nur dumm, sondern unter Umständen auch ziemlich tödlich. Also: Wetterbericht schauen und dementsprechend planen!

Zwei: Kleider machen Leute

Wetterfeste Kleidung ist beim Biken das A und O. Achte beim Kauf darauf, dass Du dir Kleidung besorgst, die Wärme und Schweiß richtig abtransportiert und ebenso dafür sorgt, dass Feuchtigkeit von außen nicht eindringen kann.

Dieses bekannte Zitat gilt auch, wenn es um die richtige Kleidung für deinen E-Mountainbike-Trip geht. Die richtige Bikewear bestimmt nämlich, welcher Mensch du in Bezug auf das E-Mountainbiken bist: ein völlig durchnässter, einer seine Tour abbrechender, ein enttäuschter Visionär oder ein trockengebliebener, gut vorbereiteter und glücklicher Entdecker.

Vernünftige Kleidung ist der Schlüssel für Outdoor-Aktivitäten, insbesondere in den Bergen. Wenn du nicht willst, dass dich das Wetter eiskalt (pun intended) erwischt, solltest du auf alle Eventualitäten eingestellt sein. Packe wasserfeste Wechselkleidung ein oder achte bei wasserabweisender Kleidung darauf, dass die Wassersäule dich auch über ein paar Stunden hinweg, trocken ans Ziel bringt. Auch Thermoshirts, die Du bei plötzlich auftretenden kühleren Temperaturen anziehen kannst und die nur wenig Strauraum in deinem Backpack benötigen, sind ein Mountain-Must-Have – worauf Du nicht verzichten solltest.

Für sonniges Wetter solltest du natürlich genauso ausgestattet sein: Ein cooles Cap, Sonnencreme und –brille dürfen dabei nicht fehlen! Wenn du diese Dinge beachtest, bist du kleidungstechnisch safe. Falls Du noch Stuff benötigst, schau doch mal bei uns im Bike ´n Styles Shop vorbei.

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Basecaps sind der perfekte Schutz gegen Sonnenstich oder um dein Kopf nach längerem Tragen des Helmes und schwitzenden Kopf vor kaltem Windzug zu schützen.

Drei: Welche Tour darf es denn sein?

Das ist eine wichtige Frage, die du dir definitiv stellen wirst, bevor du losfährst. Je nachdem, ob du eine Ein-Tages-Tour mit einer Almhütte als Ziel planst oder eine mehrtägige Reise mit Gepäck und Übernachtung vorhast, musst du dir zusätzliche Gedanken machen. Denn selbstverständlich musst du bei Ersterem etwaige Pausen anders einplanen als bei Letzterem.

Bei einer längeren Tour musst du zudem auf ausreichend Kleidung und Proviant achten. Das allseits beliebte Wetter-Thema muss bei einer mehrtägigen Ausfahrt selbstverständlich auch stärker im Auge behalten werden. Denke auch daran, dass Du manchmal womöglich nicht die Möglichkeit hast, an jeder Station deine Kleidung mit Warmwasser oder gar mit ausreichend Wasser zu waschen. Da das oft dazu führt, dass man nach wenigen Tagen den Geruch einer Bergziege annimmt, können wir empfehlen, dir ein wenig Backnatron mit auf deine Tour zu nehmen. Backnatron kannst Du einerseits als hocheffektives Trockendeo benutzen, aber auch um mit wenig Wasser starke Gerüche aus der Kleidung zu lösen.

Ein zusätzlicher Punkt, der sich bei Ausfahrten mit einem E-Mountainbike ergibt, ist der Akku. Dieser muss funktionstüchtig und vollgeladen sein, bevor es losgeht. Sonst gibt es möglicherweise während der Fahrt ein böses Erwachen. Eine Grundausstattung an Radreparaturequipment solltest du für alle Fälle immer dabeihaben.

Wenn du deine Tour gewählt hast, solltest du dich informieren, ob es auf dem Weg zu deinem Ziel eventuell Sperren, Baustellen oder gar Fahrverbote gibt. Teilweise ist das aber im Vorfeld nicht so leicht herauszufinden, deshalb musst du dich möglicherweise direkt vor Ort erkundigen. Für den Fall der Fälle solltest du vor allem auf den folgenden Punkt achten…

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Vier: Plane Alternativen

Eine Hilfe kann hierbei ebenso ein Bike Computer mit Navigation sein. Die Abbildung zeigt hier den SIGMA SPORT ROX 12, der viele neue Kartenfunktionen beinhaltet.

 

Wenn aus irgendwelchen Gründen die Route, die du ursprünglich gewählt hast, nicht befahrbar ist, brauchst du einen Plan B. Ein Unfall, Bauarbeiten an Trails, eine nicht passierbare Straßensperre oder ein Fahrverbot kann sich dir in den Weg stellen. Bereite dich auf diese Eventualität vor und lass dich nicht aus der Ruhe bringen, sollte es tatsächlich zu solch einem Szenario kommen. Es gibt meistens eine Möglichkeit, weiterzukommen. Einfach die Leute vor Ort fragen!

Wenn das Wetter auf einmal nicht mehr mitspielt, nicht verzagen! Dann musst du die Tour für die Dauer der Wetterkapriole eventuell unterbrechen. Leg die Beine hoch und chill doch einfach mal dein Leben! Mach dich aber auch darauf gefasst, dass Szenarien eintreten können, die dich zu einem Abbruch deiner Tour zwingen. Dann solltest du eine Idee parat haben, wie du weiter vorgehst.

Fünf: Vorsicht ist besser als Nachsicht

Wenn du deine Tour ordentlich geplant und alle Eventualitäten eingerechnet hast, hast du schon so gut wie gewonnen. Dennoch gibt es während der Fahrt Dinge, auf die du zusätzlich achten solltest. Genau wie bei jeder anderen Fahrt mit einem Fahrrad, egal ob elektronisch oder nicht, Helm auf! Gerade in den Bergen fällst Du meist auf unnachgiebigen Stein. Merke Dir: Dein Kopf ist hier nicht mehr wie eine Eierschale!

Packe Dir die richtigen Sport-Snacks ein und achte darauf, dass Du deinen körpereigenen Energiespeicher bereits auch schon vor der Tour ordentlich auffüllst.

Nimm außerdem genug zu trinken und zu essen mit. Trotz des Motorantriebes bedeutet eine Fahrradfahrt mit Steigungen körperliche Anstrengung. Um Kreislaufprobleme durch die nicht gewohnten Höhenmeter zu vermeiden, solltest du immer wieder Pausen einlegen und etwas zu dir nehmen – bevor dein Magen knurrt oder du vor lauter Staub im Mund kein Wort mehr herausbringst.

Wichtig ist auch, dass du dich nicht unter Druck setzt. Fahre deiner Kraft entsprechend und hör auf, wenn du merkst, dass es zu viel wird. Du hast am Ende nichts davon, wenn du im Krankenhaus landest, nur weil du dir oder jemand anderem etwas beweisen wolltest. True Story!

Fünf plus 1: Enjoy!

Bei all der Planung und Vorsicht solltest du eines nicht vergessen: den Grund, warum du die Tour machst. Im Vordergrund sollte der Spaß am Vergnügen stehen: an Klatschmohn-Wiesen vorbeifahren, den Duft von Heu einatmen, die Sonne auf der Haut spüren, Wildbäche rauschen hören, den wohlverdienten Kaiserschmarrn genießen. In diesem Sinne: Enjoy und Salü!

 

 

Jackson’s Bike School – Mit diesen Tipps sind alle Trail-Fans bestens vorbereitet!

©Richard Bos

Die finale Episode von Jackson Goldstone‘s Bike School ist da!

Der junge Kanadier Jackson Goldstone teilte seine Tipps und Tricks rund um das Mountainbiken in sechs Episoden mit allen Mountainbike-Fans. Mit dem sechsten Kapitel wird die How-To-Reihe für dieses Jahr abgeschlossen. Dennoch kann jeder Shredder die spannende Reihe natürlich weiterhin auf YouTube verfolgen. In seiner vorerst letzten Episode zeigt der 15-Jährige was bei einem langen Trail-Ausflug unbedingt auf die Packliste gehört, damit einem unvergesslichen Tag nichts in die Quere kommt: 

©Richard Bos
©Richard Bos

Im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis gibt es neben Bikepark-Trails für jedes Level auch viele schöne und abwechslungsreiche Singletrails. Sowohl Trail-Einsteiger als auch Trail-Experten kommen auf ihre Kosten. Das breite Angebot unterschiedlicher Trails kannst du nach Herzenslust austesten und dabei deine Lieblingstrails für dich entdecken. Wie du dabei für einen längeren Trip perfekt ausgerüstet bist, zeigt dir der 15-jährige Jackson Goldstone in seiner 6. Episode.

Wer eine Folge von Jackson‘s Bike School noch einmal anschauen möchte oder sogar verpasst hat, kann hier direkt einschalten:

Schaltet auch bei Jackson‘s finaler Bike School Episode ein und holt euch die Tipps vom Profi: „Mit diesen Tipps sind alle Trail-Fans bestens vorbereitet.“

©Richard Bos
©Richard Bos

Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at

Custom-Bikes, Custom-Wear, wer Style möchte, designed selbst.

Jeder kennt es, die Suche nach dem perfekten Style. Egal ob beim Tuning des eigenen Bikes oder bei der Auswahl seiner Bikeklamotte. Was sich beim Biketuning schon seit längerem ohne Probleme wuppen lässt, war zumindest bei der farblichen Abstimmung der Kleidung bis jetzt nicht immer ganz einfach!

(1) Vorwort
(2) So designst Du deine Klamotten selbst
(3) Ein Päkchen aus Andorra – Die Klamotten sind da!
(4) Preis/Leistung

(1) Vorwort

Mittwoch, der 31.07.2019

Nachdem ich bei 30°C Raumtemperatur schon einen wirklich bescheidenen Schlaf genießen durfte, hielt sich meine Motivation aufzustehen (vollkommen zershredded von der Nacht) etwas in Grenzen. Um hier keinen falschen Eindruck zu vermitteln, sollte ich vielleicht hinzufügen, dass wir zu diesem Zeitpunkt keine funktionstüchtige Klimaanlage im Büro hatten, was das Ganze nicht besser macht – vor allem, wenn Du von der Nacht zerstört das Büro betrittst und das Gefühl erleidest, eine finnische Sauna vollbekleidet  zu betreten. Hört sich nicht nur ungeil an, ist es auch!

Nachdem ich mir den ersten Kaffee in meine GRAVITY-Tasse füllte, begann die tägliche Morgenroutine  eine Redaktions-Runde drehen, Updates einholen, ein bisschen rumwitzeln und anschließend die täglich neu eintrudelnden E-Mails abarbeiten. Auch das ist nicht immer spannend, kann aber Spaß machen, wenn Du etwas entdeckst, was dich sofort flasht. Und so war es auch. Denn ich bekam eine Anfrage von ÚNIC BIKEWEAR, ob wir nicht Bock hätten, einen 500,00€ Einkaufsgutschein für die im Shop selbst konfigurierbare Bike-Wear einzulösen. Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, dass ich die Mail schneller beantwortete, als ich sie gelesen habe. Genauso kurz darauf erhielten wir unseren Promo-Code. Let´s go!

(2) So designst Du deine Klamotten selbst

Angekommen auf der Seite von ÚNIC fallen uns gleich 2 Dinge auf. Nicht so cool, die Seite ist nicht deutschsprachig verfügbar, dafür aber mit Englisch-Grundkenntnissen leicht zu verstehen. Sehr cool, Bestellungen über 100€ sind gänzlich nach Deutschland versandkostenfrei.

Da ich über genug kurzärmlige Jerseys und Hosen verfüge, habe ich mich dazu entschieden, ein gänzlich langes Outfit zu kreieren. Wichtig war mir hierbei, dass dieses gut zu meinem Dirtbike, Handschuhen, Helm und Goggles passt. Zudem wollte ich noch ein paar der Marken abdrucken, die uns gänzlich immer gut supporten, wenn es um Ersatzteile, Protektoren oder sonstige Anliegen geht, die für uns als Redakteure wichtig sind.

Sobald Ihr auf den Menüpunkt MEN geht, habt Ihr die Möglichkeit, komplette Outfits (Kits) auszuwählen.

Achtung: Alle Kits gibt es auch mit langen Hosen. Dies wird allerdings erst ersichtlich, wenn Ihr nach anschließender Auswahl mit den Mauszeiger über das Produktbild fahrt.

Wie Ihr im Bild schon leicht erkennen könnt, gibt es den abgerundeten, blauen Customize-Button. Sobald Ihr auf diesen klickt, könnt Ihr eurer Kreativität freien laufen lassen.

Bei unserem Test, haben wir uns für den FZ6 Kit entschieden. Bei jedem Kit gibt es andere Designmöglichkeiten, was die Anzahl der zuweisbaren Farben anbelangt. Wir empfehlen daher, schaut Euch die Kits genau an! Wenn Ihr also wie wir 4 Farben unterbringen wollt, entscheidet Euch auch für einen Kit mit 4 Farben. Die Farbwerte lassen sich  leider nicht speichern und per Einmal-Klick auf andere Outfits übertragen.

Um einen auf richtig dicke Hose zu machen, könnt Ihr neben euren Namen auch eine Landesflagge abbilden lassen, so dass einem Pro-Rider-Look nichts im Wege steht. Sobald noch ein paar Logos abgedruckt sind, lassen Euch die Leute in der Bikepark-Liftschlange mit hoher Sicherheit auch gerne mal den Vortritt. Hier solltet Ihr aber Vorsicht walten lassen. Erstens steckt Ihr Eure Erwartungshaltung gegenüber anderen Ridern sehr hoch und zweitens kann dies durchaus peinlich werden, wenn eure Trail-Perfomance, der einer Schnecke ähnelt oder Ihr auf Grund fehlender Fahrtechnik unbeholfen in den Boden einschlägt.

Daher ist es ebenso wichtig, nicht irgendwelche Trademark-Logos in den Konfigurator hochzuladen, ohne sich vorher eine Erlaubnis einzuholen! Wenn Ihr Trademarks abbilden möchtet, geht dies bei ÚNIC nur mit Zustimmung der jeweiligen Markeninhaber. Diese muss dann auch per Mail inklusive Eurer Bestellnummer an ÚNIC weitergeleitet werden. Falls Ihr keine Nutzungsbefugnis nachweisen könnt, wird Eure Bestellung nie den Warenausgang sehen.

Okay, so viel zu den Infos, wenn Ihr bestellen möchtet. Nachdem wir ordentlich rumgestylt haben, sieht unser Outfit so aus. Ab damit in den Druck!

(3) Die Klamotten sind da!

Donnerstag, 15.08.2019
Nachdem ich nun 2 Wochen wie auf Kohlen gesessen habe, war es nun soweit! Der Empfang rief mich an, es ein Post bekommen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich ehrlich gesagt mit einem ganz anderen Päkchen gerechnet und mich schon darüber geärgert, dass in der mir vorliegenden Verpackung niemals Lenker sein können. Und somit bildete sich auf meinem eher grießgrämigen Gesicht, ein ehrliches Lächeln, die Vorfreude stieg! Ich rannte direkt zum Auto – packte meinen Fullface, die Goggles und Handschuhe. Zurück im Büro zog ich alles an und der erst Gedanke, der mir durch den Kopf schoss, war: “Yeah Man, now you´re looking like a damn pro!”

Zum Tragegefühl. Die Sachen sind wirklich super bequem und der lange Anzug fühlt sich genauso an wie mein Jogginganzug, den ich zuhause trage. Das Material ist weich mit ordentlich Strech und das ohne Jucken und Kratzen. Bei der Größentabelle kann ich jedem empfehlen, einfach die Maßtabelle auf der Seite von ÚNIC einzublicken und bei sich selbst mal abzumessen. Die Hose hätte ich definitv auch eine Größe kleiner nehmen können, da alles auch so perfekt gepasst hätte mit Protektorshort, Knie- und Schienbeinschutz. Hier habe ich mich aber selbst aber ein bisschen  irritieren lassen, da ich bei verschiedenen Anbieter zwischen der 32 und 34 schwanke. Daher der Tipp, sich die Größentabelle im Vorfeld anzuschauen.

(4) Preis/Leistung

Wenn ich mir überlege, dass man für ein Custom-Outfit mit Logo-Print und Versand 250,00 € zahlt, fällt mit nur ein Wort in den Sinn: Hammer!
Die Klamotten sind wirklich verarbeitet und sauber genäht. Bei den Print solltet Ihr bei Logodaten ausschließlich vektorfähige Daten anliefern, um das beste Druckqualität zu erhalten. Das liegt daran, dass bei Vektordaten die Bildgröße anders als bei Pixeldaten beliebig skaliert werden kann. Wenn Ihr bei der Datenanlieferung Probleme oder Fragen habt, fragt doch einfach mal einen Freund, der sich mit Photoshop oder Illustrator auskennt. Das einzige Manko, was ich feststellen konnte: Im Ellbogen und Kniebereich würde ich mir zusätzlich einen strafferen Stoff wünschen, der richtig reißfest und strapzierfähig ist, um sich bei stärken Stürzen kein Risse oder Löcher in die Kleidung zu reißen.

Fazit: Für alle, die nach einer Custom Racewear suchen, die nicht nur erschwinglich, sondern auch qualitativ gut ist, ist ÚNIC eine absolut zu empfehlende Option.

Aaron Gwin begeistert Hobby-Shredder: „Ich sehe Biken jetzt mit anderen Augen!“

Aaron Gwin by Sebastian Sternemann

Shredden mit Aaron Gwin – für die zehn Teilnehmer des Aaron-Gwin-Racecamps erfüllte sich ein nicht für möglich gehaltener Bike-Traum. Zwei Tage lang machten die Hobby-Shredder mit der Downhill-Legende den Epic Bikepark Leogang unsicher. Neben Skill- und Techniktraining bekamen die Teilnehmer im Zuge des Camps auch einen Einblick darin, wie sich der fünfmalige Gesamtweltcupsieger auf Weltcuprennen vorbereitet und trainiert. Ein weiterer Schwerpunkt war der Track Walk: das Finden der schnellsten Line und die praktische Umsetzung des Geplanten auf der Strecke. Videoanalysen mit individuellem Feedback halfen den Teilnehmern dabei, durch die richtige Technik und Herangehensweise die eigene Selbstsicherheit zu erhöhen und den ultimativ zusätzlichen Speed herauszukitzeln.

Die Camp-Teilnehmer waren durchweg begeistert, wie auch der folgende Clip zeigt: Aaron-Gwin-Racecamp

Mit Teilnehmern Elias Martin, Lukas Pachner und Michal Cermak haben wir uns im Anschluss an das Gwin-Camp unterhalten.

Aaron Gwin by Sebastian Sternemann

Wie hat Dir das Gwin-Camp gefallen?

Elias Martin: „Es war wahnsinnig interessant, für mich vor allem der Track Walk. Wie Aaron als Profi im Vergleich zu mir als Laie eine Strecke betrachtet und die richtigen Linien findet, hat mich sehr beeindruckt.“

Michal Cermak: „Die Stimmung war super, Aaron hat uns gezeigt, wie man die richtigen Linien findet und uns zu besseren Bikern gemacht. Es war perfekt.“

Lukas Pachner: „Sehr gut. Ich bin ohne Erwartungen hergekommen und wurde sehr positiv überrascht. Mit einem Topstar zu fahren, war eine absolute Bereicherung. Es hat mir voll getaugt und ich bin super happy, dass ich dabei sein konnte.“

Aaron Gwin Racecamp by Sebastian Sternemann

Inwiefern hast Du Dich durch das Gwin-Camp persönlich verbessert?

Elias: „Ich habe viele Fortschritte erzielt, die deutlichsten sehe ich in der Linienführung. Wie finde ich die richtige Line, wie fahre ich schneller in die Kurve und wie komme ich schneller wieder aus der Kurve raus, da konnte ich viel mitnehmen.“

Michal: „Ich sehe Biken jetzt mit anderen Augen. Aaron hat meinen Horizont erweitert. Ich habe mich vorher einfach viele Dinge gar nicht getraut. Er hat uns die Vorteile seiner Linienwahl erklärt und als ich die dann ausprobiert habe, hat sich für mich eine ganz neue Bike-Welt geöffnet.“

Aaron Gwin & Tristan Laib by Sebastian Sternemann

Wie war Aaron als Coach?

Michal: „Aaron war einfach nur sensationell. Er ist auf uns eingegangen, hat all unsere Fragen verständlich beantwortet und sehr viel erklärt.“

Lukas: „Er war sehr offen, hat sich um jeden einzelnen persönlich gekümmert und war extrem gut gelaunt. Mit uns zu fahren und uns zu zeigen, wie man richtig Mountainbike fährt, hat offensichtlich auch Aaron sehr viel Spaß gemacht.“

Aaron Gwin by Sebastian Sternemann

Was hat Dich in den vergangenen Tagen am meisten beeindruckt?

Elias: „Wie Aaron die Strecke runterbrettert, hat mich fasziniert. Der Speed und was er alles kann, ganz großen Respekt.“

Michal: „Aaron persönlich kennenzulernen, zu sehen wie schnell er fährt und auch zu erleben, was auf einem Bike alles möglich ist, war schon sehr beeindruckend.“

Aaron Gwin Racecamp by Sebastian Sternemann

Was hat Dir beim Gwin-Camp am besten gefallen?

Elias: „Das Beisammensein mit den anderen Camp-Teilnehmern. Wir waren alle ungefähr auf einem Niveau und wir haben uns gegenseitig gepusht.“

Lukas: „Die Landschaft um Leogang und der Bikepark sind extrem lässig. Ich bin privat öfter hier, weil mir die Location sehr gut gefällt. Essen und Unterkunft in der Riederalm waren überragend. Es war alles bestens organisiert.“

Elias Martin by Sebastian Sternemann

Wie lautet Dein Fazit?

Elias: „Ich habe mich auf jeden Fall um einiges verbessert. Es war echt eine coole Truppe, auch Aaron war super. Ich würde es definitiv nochmal machen.“

Michal: „Es hat Spaß gemacht und es war sehr hilfreich. Ich weiß, woran ich arbeiten muss und bin sicher, dass mich Aarons Tipps bei meinen Rennen voranbringen.“

Lukas: „Ich hoffe, ihr veranstaltet das Camp nächstes Jahr wieder und ich kann wieder dabei sein.“

Lukas Pachner by Sebastian Sternemann

Weitere aktuelle News, Termine und Informationen zu den Strecken des The Epic Bikepark Leogang gibt es auf bikepark-leogang.com, instagram.com/BikeparkLeogang oder facebook.com/BikeparkLeogang

Für einen „runden Rad-Urlaub” gibt es in Saalfelden Leogang spezielle Bike-Hotels wie den Salzburger Hof, Bio Hotel Rupertus, Hotel Bacher, Hotel Riederalm, Hotel Ritzenhof, Mama Thresl, Hotel Saliterhof, Hotel Forsthofalm und Hotel Der Löwe sowie kompetente Bike-Shops wie Sport Mitterer oder Sport 2000 Simon. Zur Verbesserung der eigenen Fähigkeiten, für geführte Touren oder für Fahrtechniktraining bietet die Bikeschule Elements Outdoorsports ein umfangreiches Angebot an. Eine Liste aller bikefreundlichen Unterkünfte in der Region Saalfelden Leogang befindet sich hier: saalfelden-leogang.com/de/region-erleben/biken/bikefreundliche-betriebe.

Weitere Informationen zur Region Saalfelden Leogang gibt es auf: saalfelden-leogang.com, instagram.com/Saalfelden_Leogang oder facebook.com/SaalfeldenLeogang

Aaron Gwin Racecamp by Sebastian Sternemann

Jackson’s Bike School – So geht die richtige Bike-Wartung!

 

Jackson Goldstone ist zurück mit der 5. Episode seiner Bike School. Diesmal widmet sich der junge Kanadier dem Thema Bike-Wartung. Denn diese sollte vor keinem Rennen oder Biketrip zu kurz kommen. Vor allem bei einem Rennen ist das richtige Bike Set-up unabdingbar. Jackson erklärt uns die Basics für die richtige Bike-Wartung und auf was man achten sollte. Angefangen bei den Schrauben, über die Gangschaltung bis hin zu den Dämpfern, Jackson gibt hilfreiches Wissen weiter, wie man sein Bike richtig in Schuss hält:

Der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis bildet mit seinem breiten Spektrum an Bikeparkstrecken und Singletrails den idealen Ausflugsort für Mountainbiker jeder Altersklasse. Ob Rookie oder Pro, der Bikepark hält für jedes Fahrlevel und jeden Geschmack besondere Trails bereit. Um alle Strecken in vollem Umfang genießen zu können, sollte auch das Mountainbike bestens vorbereitet sein. Die regelmäßige Wartung ist essentiell, um Sicherheit und ein optimales Fahrvergnügen zu gewährleisten.

 

Im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis gibt es eine Reparaturwerkstatt, die dafür sorgt, dass kein Mountainbiker wegen einer kleinen Panne seinen Mountainbiketag verkürzen muss. Zudem kann sich jeder mit den Tipps von Jackson Goldstone rund um die Bike-Wartung bestens vorbereiten.

 

Schaltet wieder bei Jackson’s Bike School ein und holt euch die Tipps vom Profi: „So geht die richtige Bike-Wartung.“

 

Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at

All photos by © Richard Bos

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