YT präsentiert die neue Bike Range 2019

YT Industries stellt die Range für 2019 vor. Brandneue Ausstattungsvarianten, Farben und Größenoptionen sorgen für einen spannenden Start in die BikeSaison. Die neuen Modelle können absofort über den Webshop www.yt-industries.com bestellt werden.

NEUES JAHR, NEUES BIKE, NEUER LOOK

Für das neue Jahr hat YT dem CAPRA, TUES und DIRT LOVE einen frischen Anstrich verpasst und sorgt mit neuen Ausstattungsvarianten für Spannung in der Range. So gibt es 2019 sowohl bei den Carbon-Modellen als auch den Alu-Bikes die Möglichkeit, zwischen FOX- oder Rockshox-Fahrwerk zu wählen. Dadurch stellt die Range eine große Bandbreite an Auswahlmöglichkeiten von der Einsteiger-Rakete bis hin zur Premium-Rennmaschine bereit. Entsprechend vielseitig zeigt sich auch die Farbpalette der neuen Range. Jede Ausstattungsvariante kommt mit zwei Farboptionen: Ob gedecktes Grau, klassisches Schwarz-Weiß oder kräftiges Orange oder Rot, hier findet jeder was nach seinem persönlichem Geschmack.

CAPRA: THE GREEDY GOAT

Das CAPRA ist das potente Enduro-Bike der YT Range. Die Ziege ist unendlich gierig und getrieben von der unersättlichen Lust nach Abenteuer, den besten Trails und anspruchsvollsten Abfahrten – denn bergab läuft die Ziege, als wäre ein Wolf hinter ihr her. Die ausgeklügelte Geometrie liefert die richtige Kombination aus der Agilität eines Trailbikes und der Spurtreue auf Downhill-Niveau. Ob lockerer Waldboden, steile Felsabfahrt oder flowiger Singletrail: Dem CAPRA kann man alles zum Fraß vorwerfen. Kunden haben die Wahl zwischen 27,5″ oder 29″ Laufrädern in je vier Ausstattungsvarianten. Das CAPRA 27 ist in fünf Größen von S bis XXL und das CAPRA 29 in vier Größen von M bis XXL erhältlich. Bei YT stehen die CF Pro Race Modelle für kompromisslose Performance und beste Ausstattung. Die Komponenten sind top-notch, hart im Nehmen und erzielen in puncto Gewicht Spitzenwerte. Federgabel, Dämpfer und Sattelstütze am CAPRA CF Pro Race kommen von FOX und mit Kashima-Beschichtung. Dadurch spricht das Fahrwerk butterweich an und befriedigt mit maximaler Einstellbarkeit sogar höchste Racer-Ansprüche, während SRAM Code RSC Bremsen, Renthal Cockpit und LG1r Carbon-Laufräder das Premium-Paket stimmig ergänzen. Das CAPRA CF Pro braucht sich mit dem RockShox Fahrwerk aus Lyrik RC2 Gabel und Super Deluxe RC3 Dämpfer nicht hinter den Top-Modellen zu verstecken. Antrieb und Bremse sind von SRAM und runden die Pro-Ausstattung mit den robusten LG1 Plus Laufrädern von e*thirteen ab. Auch an den AL Modellen kommen ausgezeichnete Parts an das CAPRA, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Ridern Good Times bescheren. Wie bei den CF Modellen kann man zwischen einer Ausstattung mit FOX- oder RockShox-Fahrwerk wählen. Während an der AL Comp Variante ein FOX Fahrwerk bestehend aus Performance Elite Gabel und Performance Dämpfer verbaut ist, überzeugt das RockShox Fahrwerk am CAPRA AL Base mit Lyrik Gabel und Super Deluxe R Dämpfer vor allem durch kinderleichte Bedienbarkeit.

TUES: STYLE TRIFFT AUF SELBSTBEWUSSTSEIN

Wie kein anderes Bike verkörpert das TUES wofür YT steht: Gravity Gene. Es wurde in enger Zusammenarbeit mit dem YT MOB weiterentwickelt und dabei das Feedback von den härtesten Rennstrecken der Welt umgesetzt. Das Ergebnis: Eine unbarmherzige Maschine mit Racing-DNA, die massive Kontrolle mit maximaler Geschwindigkeit multipliziert und damit selbst höchste Racer-Ansprüche übertrifft. Mit zwei World Cup Titeln im Rücken strotzt das TUES vor Selbstbewusstsein. Wie viel es tatsächlich leisten und wegstecken kann, haben YT‘s Teamfahrer bei der Rampage bewiesen. Ihrem Feedback hat das TUES seine Freeride-Attitude und seinen Style-Faktor zu verdanken, mit dem man im Bikepark nicht nur alle Blicke auf sich zieht, sondern auch den meisten Spaß hat.

Das TUES ist in vier Ausstattungsvarianten und jeweils fünf Größen von S bis XXL erhältlich. 2019 sind sowohl zwei Carbon-Modelle als auch zwei Aluminium-Varianten des TUES 27 erhältlich. Das TUES 27 CF Pro Race Modell ist das Aushängeschild der Downhill-Kategorie und der World Cup Gewinner unter den YTs, ein Bike direkt von der Rennstrecke. Deshalb ist das Top-Modell mit einem Premiumfahrwerk aus FOX 40 Float Factory Gabel und FOX Float X2 Dämpfer ausgestattet. Mit einer Bandbreite von 233 % ist die e*thirteen Kassette die beste Basis für den Antrieb, während die TRP G-SPEC DH starke Bremspower liefert. Das Renthal Cockpit sowie die leichten Carbon-Laufräder von e*thirteen halten das Gewicht niedrig und die Geschwindigkeit hoch – so wie es sich fürs Racing gehört. Am TUES 27 CF Pro Modell kommt das FOX-Fahrwerk in der Performance Elite Variante, bei der die bewährte Grip-Kartusche für ein astreines Ansprechverhalten bei einem stabilen mittleren Federwegsverlauf sorgt. Das SRAM GX DH Schaltwerk, die zuverlässige TRP Quadiem Bremse und die leichten aber robusten LG1 Plus Laufräder von e*thirteen machen das Paket am TUES 27 CF Pro komplett. Wer lieber auf Aluminium abfährt, hat die Wahl zwischen dem TUES AL und dem TUES 27 AL Base. Beide basieren auf derselben Rahmenplattform wie die Modelle aus Carbon, weshalb sie genauso wettkampftauglich sind. Ihre ausgezeichnete Ausstattung ermöglicht den besten Einstieg ins Downhill-Business und macht das Aluminium- TUES auch für erfahrene Rider attraktiv. Das TUES AL kommt mit FOX 40 Float Performance Elite und FOX VAN Performance Dämpfer, während am TUES 27 AL Base das Fahrwerk aus RockShox Boxxer RC Federgabel und RockShox Vivid R2C Dämpfer zuverlässig arbeitet.

DIRT LOVE: LOVES DIRT

Mit dem DIRT LOVE hat alles angefangen. YTs Wurzeln liegen im Dirt-Bereich, entsprechend viel Herzblut und Entwicklungsarbeit stecken in dem Dirt-Bike, weshalb es 2019 in der Range nicht fehlen darf. Das DIRT LOVE ist YTs lean, mean Dirt- und Streetmachine, die Agilität und Robustheit mit Leichtigkeit verbindet. Wer auf Style und Tricks steht, findet hier seinen idealen Komplizen: Das DIRT LOVE ist für Airtime gemacht und lässt bei Drops, Flips und Spins niemanden im Stich. Ab 2019 wird die Rahmengröße „Regular“ für größere Fahrer um die Option „Long“ ergänzt und präsentiert sich für die aktuelle Saison mit einer neuen, schwarzen Lackierung. Die Ausstattung ist perfekt auf den harten Einsatzzweck des DIRT LOVE abgestimmt. Als kleiner Bruder der preisgekrönten Pike ist die Pike DJ leicht und steif. Die custom-getunte Charger-Dämpfung glänzt bei Sprüngen jeder Art und das spezielle Solo Air-System kommt mit viel Endprogression für butterweiche Landungen. Die SRAM Level TL Bremse ist ein leichtes Schwergewicht, in der sich die zuverlässige Technik der Guide verbirgt, die DT SWISS 533D Laufräder sind superstabil und verzeihen auch den ein oder anderen überrotierten Trick oder unsauberen Einschlag. Mehr Informationen zur 2019 Range gibt es auf www.yt-industries.com.

GEOMETRIE

ÜBER YT INDUSTRIES
Im Jahr 2008 gründete Geschäftsführer Markus Flossmann YT mit dem Ziel, wettkampftaugliche und bezahlbare Bikes für talentierte Nachwuchsfahrer im Bereich Dirt Jump und Slopestyle Mountainbiking zu bauen. Nach zehn Jahren besteht die Produktpalette aus High-End Downhill-, Enduro-, All-Mountain- und Dirtjump Bikes, die in der Branche regelmäßig mit namenhaften Preisen ausgezeichnet werden. Das Erfolgsgeheimnis: Hohe Produktqualität zu fairen Preisen, das Direktversand-Prinzip, durch das Gewinnmargen von Zwischenhändlern wegfallen, eine Reputation, die ihresgleichen sucht und nicht zuletzt Weltklasse-Teamfahrer wie Cam Zink, Andreu Lacondeguy oder Brett Tippie, die YT für sich gewinnen konnte. Mittlerweile hat YT internationale Vertriebsstrukturen mit starken Partnern aufgebaut, die sich um die weltweite Distribution und den Service von YT Bikes in Europa, USA, Kanada, Südamerika sowie Neuseeland, Australien, Asien und Afrika kümmern.
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#FullgasMTB: Van der Poel und Ferrand-Prévot gewinnen Short-Track-Debüt in Lenzerheide – Drama um Brandau

 

Ein Jahr nach der erfolgreichen Weltmeisterschaft sind die weltweit besten Mountainbiker wieder in Lenzerheide. Der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup in der Schweiz wurde erstmals mit den Short-Track-Rennen von Damen und Herren eröffnet. Das Kräftemessen entschieden Pauline Ferrand-Prévot (FRA) auf Seiten der Frauen und Mathieu van der Poel (NED) bei den Männern in spannenden Sprintrennen jeweils erst auf der Zielgeraden. Rund 4.000 enthusiastische Zuschauer wurden am Streckenrand bestens unterhalten und sahen wie die Lokalmatadoren Jolanda Neff und Nino Schurter bei ihren aussichtsreichen Kämpfen um den Tagessieg jeweils nur knapp geschlagen wurden. Dramatisch wurde es bei Elisabeth Brandau (GER), die durch einen Fauxpas den möglichen Sieg verloren hat.

 

Strahlender Sonnenschein, eine verheißungsvolle Strecke mit idealen Bedingungen und zirka 4.000 begeisterte Zuschauer – die Rahmenbedingungen für den Auftakt in die #FullgasMTB-Tage am Rothorn hätten nicht besser sein können. Um 17:30 Uhr eröffneten die Frauen die Mountainbike-Festspiele am Ufer des malerischen Heidsees und es folgte ein Rennen das an Spannung und Drama kaum zu überbieten ist. Schon beim Start schlug Lokalmatadorin Jolanda Neff (SUI) hohes Tempo an. Ihr Ziel, den ersten Sieg bei ihrem Heimrennen zu erzielen, war unverkennbar. So wurde das Feld schnell auseinander gezogen. Erst in der siebten von neun Runden fanden sich alle Favoritinnen in der zehn Fahrerinnen fassenden Spitzengruppe ein – mit dabei auch Kate Courtney (USA), Pauline Ferrand-Prévot (FRA) und Jenny Rissveds (SWE), die nach Zwischenfällen zuvor Zeit verloren hatten. Großen Aufwand zeigte einmal mehr Elisabeth Brandau (GER), die zu Rennbeginn lediglich Rang 21 belegt hatte.

 

Zwei Runden vor Schluss übernahm die Deutsche erstmals die Führung, forcierte das Tempo und startete das Ausscheidungsrennen um die Spitzenplätze. Die Leistung der zweifachen Mutter war bemerkenswert, was folgte umso dramatischer. In der vorletzten Runde erhöhte Brandau nochmals das Tempo, distanzierte die Konkurrenz und jubelte bei der Zieldurchfahrt über ihren vermeintlichen Coup. Brandau hatte gedanklich abgeschalten und freute sich über ihren ersten Weltcupsieg. Erst als die Konkurrenz vorbei fuhr und durch die Schreie der Zuschauer, wurde der 33-Jährigen ihr Fehler bewusst und sie setzte sich enttäuscht wieder aufs Rad. Die wirklich letzte Runde war ein packendes Duell zwischen Ferrand-Prévot und Neff, das sich erst auf der Ziellinie seine Entscheidung fand. Am Ende triumphierte die Französin hauchzart vor Neff, wie schon vergangenen Sonntag beim Rennen über die olympische Distanz in Val di Sole und war überglücklich:

 

«Es ist unglaublich. Ich musste mich zurückkämpfen und wusste durch letzter Woche, dass ich Jolanda im Sprint schlagen kann. Nach meinem kleinen Unfall zu Beginn wollte ich nur noch Vollgas geben und schauen was noch möglich ist. Elisabeth tut mir schon ein bißchen leid, aber so ist Racing», sagte Ferrand-Prévot. Neff baute mit Rang zwei ihre Führung im Gesamtweltcup auf jetzt 83 Punkte auf Courtney aus, ging aber etwas geknickt ob des knapp verpassten Heimsieges nach Rennende direkt in die Fehleranalyse: «Ich muss versuchen, dass ich gegen Rennende vorne bin. Es ist wichtig genau den Punkt zu finden, wo ich die Führung übernehmen muss. Daran muss ich arbeiten. Ansonsten war mein Rennen zu 99 Prozent gut. Aber ich bin enttäuscht, dass ich hier nicht gewinnen konnte. Die Fans waren heute schon sensationell und am Sonntag wird es wahrscheinlich noch besser. Ich versuche am Sonntag mein Bestes zu geben», sagte Neff.

 

Platz drei ging an Jenny Rissveds (SWE). Die Schwedin feierte in Lenzerheide, wo sie 2016 ihren bis dato letzten Weltcupsieg feierte, eine mehr als gelungene Short-Track-Premiere: «Es war ein hartes Rennen. Ich war am Start etwas nervös, da es mein erstes Short-Track-Rennen war. Jetzt bin ich einfach nur glücklich über den dritten Platz.» Das Podium vervollständigten Anne Tauber (NED) als Vierte und Nové Mesto Sprintsiegerin Chloe Woodruff (USA) auf dem fünften Platz. Courtney belegte den neunten Platz und Brandau fuhr am Ende als 21. über die Ziellinie und qualifizierte sich damit zumindest für die dritte Startreihe für das Cross-Country-Rennen am Sonntag. «Mein Hirn hat nicht funktioniert. Ich bin über meinem Limit gefahren und dachte, dass war die letzte Runde. Es war einfach dumm von mir. Es hätte mein erster Sieg werden können, aber die Form stimmt und ich werde künftig besser aufpassen. Jetzt erhole ich mich für Sonntag und greife wieder an», zeigte sich Brandau nach Rennende selbstkritisch.

 

Schurter aggressiv – van der Poel mit besserem Ende
Den Zuschauern blieben nach dem Damen-Rennen nur wenige Minuten durchzuatmen, ehe um 18:15 Uhr die Herren die rund ein Kilometer lange Strecke rund um die Bike Arena in Angriff nahmen. Doch die Topstars der Szene ließen es auf der mit 1.485 Metern zweithöchsten Sprintstrecke im Weltcup zunächst etwas ruhiger angehen. Somit fasste die Spitzengruppe nach fünf von zehn absolvierten Runden immer noch 26 Fahrer. Eine Runde später fasste sich Henrique Avancini (BRA) ein Herz und erhöhte die Schlagzahl. Nur noch Top-Favorit Mathieu van der Poel (NED) und Lokalmatador Nino Schurter (SUI) konnten ihm folgen. In der siebten Runde war es Schurter, der das Tempo bestimmte. Der 32-fache Weltcupsieger zeigte eine für ihn ungewohnte aggressive Fahrweise und versuchte so früh die beiden Top-Sprinter van der Poel und Avancini abzuhängen. Die beiden blieben jedoch dran und in der neunten Runde war es eine explosive Attacke des Niederländers, der zunächst nur Schurter folgen konnte. Aber Avancini kämpfte sich zurück und so ging das Trio gemeinsam in die letzte Runde. Zeitgleich griffen Avacini und van der Poel bei der letzten längeren Steigung an. Schurter konnte nicht folgen und so stand fest, dass die beiden Short-Track-Sieger des Jahres einmal mehr den Tageserfolg unter sich ausmachten.

 

Letztendlich war es das niederländische Powerhouse, das mit seinem finalen unnachahmlichen Antritt bereits seinen fünften Short-Track-Saisonsieg feierte. Damit gewann der Niederländer jedes Sprintrennen, an dem er teil nahm. «Jedes Short-Track-Rennen zu gewinnen ist schön, aber auch hart. Besonders Nino hat heute eine neue Taktik gezeigt und war extrem stark. Mit meiner Saison bin ich sehr zufrieden. Ich habe mich nochmal verbessert und den Schritt zu den Besten geschafft und das ist fantastisch», sagte ein glücklicher van der Poel. Der zweitplatzierte Avancini kannte die Leistung van der Poels an: «Zu Beginn war es eher strategisch bis sich Nino heute von seiner aggressiven Seite gezeigt hat. Er wollte vor seinem Heimpublikum wohl was Besonderes zeigen. Ich habe alles versucht, wollte van der Poel unbedingt schlagen, das war heute vielleicht die letzte Möglichkeit des Jahres. Mein Ziel war es vor ihm auf der Zielgeraden zu sein, deswegen habe ich beim letzten längeren Anstieg angegriffen. Aber sein Antritt ist einfach zu stark.» Und auch der Drittplatzierte Lokalmatador war mit seiner Leistung zufrieden: «Ich habe mich anfangs richtig gut gefühlt und hab versucht anzugreifen. Am Ende haben mir etwas die Körner gefehlt. Mathieu van der Poel ist einfach der Mann, den es im Short-Track zu schlagen gilt. Aber es war mein bestes Short-Track-Rennen und das stimmt mich zuversichtlich für Sonntag. Das Rennen wird eines meiner Saison-Highlights», sagte Schurter.

 

Nach dem Drama um Brandau war es Manuel Fumic (GER), der aus deutscher Sicht für ein mehr als versöhnliches Ergebnis sorgte. Der 37-Jährige erzielte als Sechster nicht nur sein bestes Sprintergebnis, sondern ebenfalls das beste Short-Track-Ergebnis eines deutschen Fahrers. «Ich bin glücklich mit meinem sechsten Platz. Auch, dass meine Teamkollegen Zweiter und Vierter wurden, macht unser Abschneiden natürlich umso erfreulicher. In Lenzerheide macht es immer wahnsinnig viel Spaß, die Leute erscheinen zahlreich und feuern uns enthusiastisch an», sagte Fumic.

 

Das Short-Track-Debüt in Lenzerheide war ein Kräftemessen auf höchstem Niveau und der ideale Opener für ein ereignisreiches Rennwochenende.

 

Samstag ist Downhill-Tag
Nach dem gelungen Auftakt der Cross-Country-Asse am Freitag, haben am Folgetag die Downhill-Cracks ihren großen Auftritt. Los geht’s um 09:45 Uhr mit dem Rennen der Juniorinnen, gefolgt von den Finals der Junioren um 10:15 Uhr. Die Elite-Fahrer geben sich ab 12:30 Uhr die Ehre. Zunächst gehen die Frauen auf die Strecke und ab 13:30 Uhr beendet die Männer Elite den actionreichen Downhill-Tag.

Die Rennen beider Downhill-Elite-Rennen aus Lenzerheide werden live auf Red Bull TV gezeigt. Die Übertragung des Downhill-Rennens der Frauen startet um 12:30 Uhr, gefolgt von der Übertragung der Männer um 13:30 Uhr. Direkt im Anschluss an die Übertragung steht der gesamte Broadcast auf Abruf, auf redbull.tv zur Verfügung.

Ausstehende Rennen UCI Mountain Bike World Cup Lenzerheide:

Datum Uhrzeit (CEST) Disziplin
Samstag, 10.08. 09:45 Uhr Downhill Juniorinnen
Samstag,10.08. 10:15 Uhr Downhill Junioren
Samstag, 10.08. 12:30 Uhr Downhill Frauen Elite
Samstag, 10.08. 13:30 Uhr Downhill Männer Elite
Sonntag, 11.08. 09:00 Uhr Cross Country Frauen U23
Sonntag, 11.08. 11:20 Uhr Cross Country Frauen Elite
Sonntag, 11.08. 13:50 Uhr Cross Country Männer Elite
Sonntag, 11.08. 16:10 Uhr Cross Country Männer U23

Der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup Lenzerheide sorgt dafür, dass in der Region die Straßen leergefegt sind:

 

All photos by © Piotr Staron

Behind the Nines – Dokumentationsfilm

Die Vorbereitungen zu den Audi Nines MTB 2019 vom 9. bis 14. September im Steinbruch Ellweiler bei Birkenfeld laufen auf Hochtouren! Die Tage bis zum Beginn des legendären Events in der Bikeregion Hunsrück-Hochwald verkürzt nun eine 26-minütige Dokumentation, die auf die bahnbrechende Action des Vorjahres zurückblickt und den Weg dahin nachzeichnet.

Die Audi Nines sind eine einzigartige Event-Serie, die den weltbesten Sportlern die Möglichkeit gibt, ihren Sport auf das nächste Level zu heben. Nach der Premiere als Wintersport-Event 2008 fand 2011 erstmals die Variante für Mountainbiker statt. Letztes Jahr folgte dann in Zusammenarbeit mit dem Bikepark Idarkopf der Umzug zu der spektakulären neuen Location im Steinbruch Ellweiler in Rheinland-Pfalz.

Die Dokumentation „Behind the Nines – MTB Edition“ zeigt das Zusammenspiel von Mountainbikern, Streckenbauern, Filmern und Fotografen an einem der progressivsten Spielplätze, die es für Mountainbiker je gegeben hat. Der Eventgründer Nico Zacek erklärt das Konzept, während Profis wie Nicholi Rogatkin (USA), Ethan Nell (USA) und Sam Pilgrim (GBR) dem Zuschauer nahebringen, was die Veranstaltung so besonders macht. Außerdem zeigen die Streckenbauer Sam Reynolds (GBR) und Clemens Kaudela (AUT), wie viel harte Arbeit für den Bau des Kurses nötig ist.

Vor allem aber spiegelt die Doku die einzigartige Atmosphäre dieses speziellen Events perfekt wider – eine einwöchige Jamsession, die alle Beteiligten ebenso begeistert wie fordert, von den weltbesten Mountainbikern bis zu den zahlreichen helfenden Händen der Audi Nines Familie!

Die MTB-Flaniermeile von Hinterglemm

Die Expo Area beim Glemmride 2019 hatte auch dieses Jahr wieder so einiges zu bieten. Die Flaniermeile, die Bikerherzen höherschlagen lässt, zeigt mit Stand an Stand die Top-Produkte von heute und morgen. Für uns ein Grund genug, um ein paar Überraschungsbesuche vorzunehmen.

First Stop: RADON BIKES! Ingo, Head of Marketing hält mit uns einen kurzen Talk, lässt sich bei der Frage nach den upcoming News aber wirklich mal so garnichts aus der Nase ziehen. Eeigentlich schade, aber auch ein Grund, um sich umso mehr auf die Eurobike 2019 zu freuen! Trotz aller Verschwiegenheit, gibt uns Ingo ein paar Infos zum aktuellen Radon Slide Trail mit auf dem Weg. Während unser Besuch bei Radon also eher chilli vanilli verlief, ging es Bliss Protection ziemlich schlagkräftig zur Sache.

Was hat ION mit Tinder zu tun?

Naja, eigentlich garnichts. Aber wer dieses Jahr beim Glemmride war, hat sicherlich mitbekommen, dass der MTB-Sport auch zunehmend, die Herzen vieler Frauen erobert. Und das ist wirklich cool! Denn wer Single ist und die richtige Frau für zukünftige Unternehmungen sucht, wird mit dem Tinder-Radar beim Glemmride mit hoher Sicherheit, die eine oder andere Chance auf Shredding with Love Match, bekommen. Nun, gut. Ich glaube wir sind hier gerade etwas abgeschweift. Aber vielleicht lag das auch nur an unserem nächsten Glemmride Gast, der uns zu einen spontanen Stop bewegte: Celina von ION!


Video: Celina gibt uns ein kleinen Einblick zur Entstehungsgeschichte von ION und präsentiert auch gleich den neuesten Stuff udn wo Frauen sind, ist auch das Thema Schuhe nciht weit entfernt.

30°Celsius, knallende Sonne und ein paar Kurze auf´s Haus. Bei Transition lag es einfach in der Luft: Spaß! Die Jungs von Trailtoys sind wirklich eine witzige Bande. Nachdem Kevin ein paar mal versuchte, mit dem Dirt MTB und Full-Speed auf eine smoothe Art und Weise in den Stand zu driften, wussten wir warum, das Motto von Transition “Party in the woods” ist. Die Jungs des deutschen Distributors aus Königsbrunn, haben uns neben einen detaillierten Einblick in das aktuelle Produktportfolio nämlich auch noch auf ein paar Kurze eingeladen. Prädikat: Besonders spaßig!

Wenn Ihr jetzt Bock auf auf das Glemmride 2020 bekommen habt, reseviert Euch dieses Datum in Eurem MTB-Partykalender für 2020!

Jackson’s Bike School – Besser Biken Auf Nassen Trails!

 

Jackson Goldstone ist zurück mit der 3. Episode seiner Bike School. Da das Wetter nicht immer hält, was es verspricht, wird man auch an sonnigen Tagen mal vom Regen überrascht. Allerdings ist dies noch lange kein Grund sich nicht auf sein Bike zu schwingen. Jackson Goldstone erklärt in seiner neuen How-To Episode, was man bei Nässe beachten sollte und wie man trotz Regen viel Spaß haben kann:

Am vergangenen Wochenende fand zum sechsten Mal das MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis statt und war trotz Regen am Freitag ein voller Erfolg. Die gute Laune wurde nicht getrübt und die Nachwuchsathleten hatten ihren Spaß. Beim „Specialized Rookies Cup“ sowie bei den „iXS International Rookies Championships“ konnten sie auch wieder ihr Bestes geben. Jackson Goldstone hat komplett abgeräumt und beide Rennen gewonnen.

 

Bei jeder Witterung macht Jackson im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis die Trails unsicher und erklärt ausführlich, worauf man bei Nässe achten sollte. Wie werden rutschige Wurzelpassagen und Steine angefahren? Können matschige Anlieger, ohne aus der Kurve zu rutschen, gemeistert werden? Als Kanadier ist Jackson gewohnt bei widrigen Verhältnissen zu shredden und gibt Schritt für Schritt wertvolle Tipps, wie man einem Schlechtwettertag auf jeden Fall trotzen kann.

 

Verpasst die Tipps vom Profi nicht und schaltet wieder bei Jackson’s Bike School ein: „Wie bike ich am besten auf nassen Trails?“

 

Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at

 

All photos by © Richard Bos

 

Der UCI Mountain Bike World Cup LIVE aus Lenzerheide – nur auf Red Bull TV

 


Christopher D. Ryan (XCC, DHI, XCO), Tibor Simai (DHI) sowie Nathalie Schneitter & Sabine Spitz (je XCO) mit deutschem Kommentar im Livestream auf Red Bull TV

 

Von Val di Sole geht es direkt weiter zum vorweltmeisterlichen Kräftemessen ins schweizerisch beschauliche Lenzerheide. Dort spitzt sich beim vorletzten Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup des Jahres auch der Kampf um die Spitzenplätze in den Weltcup-Wertungen zu. Eines ist also vorab gesichert: Die Mountainbike-Festspiele am Rothorn werden abermals hochklassig und extrem spannend. Kann sich Tracey Hannah (AUS) vorzeitig ihren ersten Erfolg im Gesamtweltcup sichern? Starten die Franzosen eine neue Downhill-Siegesserie? Wie schlagen sich die beiden Lokalmatadoren Jolanda Neff und Nino Schurter im Kampf um den Tagessieg sowie um den Erfolg im Gesamtweltcup? Erreicht Schurter vor heimischem Publikum den nächsten Meilenstein in der Cross-Country-Geschichte?

 

Wie gewohnt, überträgt Red Bull TV den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und on-demand neben dem englischen, italienischen, portugiesischen und spanischen auch mit deutschem Kommentar. Den sechsten Cross-Country-Saisonevent am 09. August (XCC) und 11. August (XCO) wird Christopher D. Ryan im deutschsprachigen Livestream auf Red Bull TV kommentieren. Beim Hauptrennen am Sonntag erhält der Kult-Kommentator gleich doppelte Unterstützung: Nathalie Schneitter, ehemalige Vize-Weltmeisterin und mehrfache Schweizer Meisterin und Sabine Spitz, Olympiasiegerin und zweifache Weltmeisterin, bilden zusammen mit Ryan ein deutsch-österreichisch-schweizerisches-Dreigestirn. Beim deutschen Livestream des siebten Downhill-Weltcups am Samstag, 10. August, steht Ryan der ehemalige Bike-Profi und Gravity-Allrounder Tibor Simai zur Seite. Die Übertragung der Cross-Country Short-Track-Rennen beginnt am Freitag, 09. August um 17:20 Uhr. Die Übertragungen der Downhill-Rennen am Samstag starten um 12:30 Uhr (Damen) und um 13:45 Uhr (Herren). Die XCO-Rennen gibt es am Sonntag ab 11:00 Uhr (Frauen) und 13:30 Uhr (Männer) live zu sehen.

 

DHI: Kehren die Franzosen auf den Hot Seat zurück? Entscheidung bei den Frauen?
Die Phalanx ist durchbrochen. Erstmals in dieser Saison mussten sich die Franzosen beim Downhill geschlagen geben. Saisonübergreifend sechs Downhill-Siege gingen auf das Konto von Loic Bruni und Amaury Pierron. Weiter ausgeholt waren es gar elf der vergangenen zwölf Rennen, bis Laurie Greenland (GBR) auf der Black Snake in Val di Sole einen Traumlauf zeigte und seinen ersten Weltcupsieg feierte. In Lenzerheide wollen die Franzosen nun zurückschlagen. Die Briten in Person von Greenland und Danny Hart – wurde mit Platten Fünfter – wollen dagegenhalten. Greg Minnaar (RSA) war im Trentino ebenfalls stark. Trotz Sturz wurde er Siebter. Troy Brosnan (AUS) möchte seine schlechteste Saisonplatzierung (10.) ebenfalls schnell wieder vergessen machen. Und David Trummer (AUT) eilt von österreichischem Rekord zu österreichischem Rekord – nächster Halt Lenzerheide.

 

Einen Premierensieg gab es auch in der Frauen Elite: Marine Cabirou (FRA) deklassierte die Konkurrenz um fast zwölf Sekunden und sicherte sich ihren ersten Weltcupsieg. Tracy Hannah (AUS) scheint sich bereits voll auf ihre Mission Gesamtweltcup zu fokussieren – mit 170 Punkten Vorsprung ein nachvollziehbares Unterfangen. Mit einem Erfolg in der Schweiz stehen die Chancen für einen vorzeitigen Titelgewinn sehr gut. Vor heimischer Kulisse wollen auch die beiden Schweizerinnen Camille Balanche und Emilie Siegenthaler ihren Aufwärtstrend fortsetzen und Nina Hoffmann (GER) möchte zurück auf das Podium. Die Deutsche, eine der Shootingstars der Saison, musste nach eindrucksvollen Leistungen zuletzt zwei schwere Crashs wegstecken.

 

Der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup 2019 mit deutschem, englischem, italienischem, portugiesischem und spanischem Kommentar vom 09. – 11. August LIVE aus Lenzerheide und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

 

XC: Neff und Schurter wollen Heimsiege
In der Cross-Country-Hochburg Schweiz richten sich die Blicke natürlich auf die heimischen Superstars Jolanda Neff und Nino Schurter. Neff hat beim Heim-Weltcup erstmals in dieser Saison die Gesamtführung inne und möchte diese mit ihrem ersten Saisonsieg im olympischen Cross Country weiter ausbauen. Doch Kate Courtney (USA) will sich die Führung zurückholen. Die amtierende Weltmeisterin hat nach ihrem schwächeren Abschneiden in Vallnord nur eine Woche später mit einem Doppelsieg in Les Gets gekontert. Gleiches hat sich die fünffache Saisonsiegerin nun für Lenzerheide vorgenommen, nachdem sie zuletzt in Val di Sole nicht überzeugen konnte. Ein gutes Omen: Ihren WM-Titel gewann sie im Vorjahr in Lenzerheide. Aber es wird voraussichtlich nicht nur ein Zweikampf zwischen Neff und Courtney. Pauline Ferrand-Prévot (FRA) hat sich nach ihren beiden Bein-OPs von Dezember im bisherigen Saisonverlauf stark verbessert und in Val di Sole triumphiert. Anne Tauber, Anne Terpstra (beide NED), Jenny Rissved (SWE), Yana Belomoina (UKR), Sina Frei (SUI) und Elisabeth Brandau (GER) komplettieren das breite Favoritenfeld.

 

Im Feld der Männer hat sich Mathieu van der Poel (NED) in Val di Sole nach seiner kurzen Sommerpause wieder mit gewohnter Dominanz präsentiert. Weder Henrique Avancini (BRA) im Short-Track noch Nino Schurter oder Mathias Flueckiger (beide SUI) im Hauptrennen, konnten ihm folgen. Der Sieg sowohl im XCC als auch im XCO geht also nur über den fliegenden Holländer. Mit dem Heimvorteil im Rücken wollen ihm Schurter und Flueckiger den Sieg jedoch streitig machen. Schurter hat dabei nicht nur den Heimsieg vor Augen, sondern auch den Allzeitrekord von Julien Absalon (FRA). Ein Erfolg und Schurter hätte die 33 Weltcupsiege des Franzosen egalisiert.

 

Spannung und Dramatik sind für Lenzerheide also vorprogrammiert. Red Bull TV überträgt den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Die Live-Übertragung startet am Freitag, 09. August, um 17:20 Uhr. Weitere aktuelle Informationen und noch mehr actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

 

Zeitplan des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup Lenzerheide – LIVE auf Red Bull TV:
(alle Zeitangaben in CEST, Wiederholungen der Live-Übertragungen gibt es jeweils direkt im Anschluss)

Lenzerheide XCC Frauen: Freitag, 09. August, ab 17:20 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide XCC Männer: Freitag, 09. August, direkt im Anschluss an das Frauen-Rennen live
Lenzerheide DHI Frauen: Samstag, 10. August, ab 12:30 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide DHI Männer: Samstag, 10. August, ab 13:45 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide XCO Frauen: Sonntag, 11. August, ab 11:00 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide XCO Männer: Sonntag, 11. August, ab 13:30 Uhr live auf Red Bull TV

 

All photos by © Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool

Thomas Genon spricht über Reha, Red Bull Rampage und die Dinge so zu nehmen wie sie kommen

 

Als sich Thomas Genon im März wieder auf die große Bühne der Slopestyle Welt bei Crankworx Rotorua begab und den ersten Contest der Saison fahren wollte, kamen die Dinge anders als gedacht. Wie jedes Jahr läutet Crankworx Rotorua den Start für die Crankworx FMBA Slopestyle World Championship Saison ein und ist der erste große Contest für alle Slopestyle Athleten. Die Rider arbeiten hart an ihren Tricks während der Off-Season, um sie in Rotorua endlich zeigen zu können. Auch das belgische Slopestyle-Talent, Thomas Genon, war perfekt vorbereitet und bereit alles zu geben. Doch dann kam alles anders. Als er gerade vom legendären Rotorua Startturm losfuhr und mit einem Opposite 360 Tuck No-Hander seinen Run begann, kugelte seine Schulter während dem Sprung nach unten aus und er stürzte. 

 

„Ich kann einfach nicht fassen, dass das passiert ist, aber ich kann nichts daran ändern. Das kommt normalerweise nicht vor. Wenn ich einen No-Hander mache, dann kugelt sich meine Schulter für gewöhnlich nicht aus. Der erste Jump der Saison, die Schulter drehte sich aus und ich konnte nicht mehr nach meinem Lenker greifen“, sagte Genon gleich nach seinem verrückten Unfall.

Jetzt, knapp fünf Monate später, hat Genon den schwersten Teil seiner Reha hinter sich gebracht. Er hatte mental, wie auch körperlich vor vielen Herausforderungen gestanden. „Normalerweise bin ich ein sehr positiver Mensch und ich liebe die Herausforderungen. Aber zum Ende des Reha-Prozesses habe ich diese positive Einstellung verloren. Das Schwierigste für mich ist definitiv nicht Biken zu können. Dennoch macht die Reha jetzt viel mehr Spaß als bis vor zwei Monaten noch. Ich bin jetzt endlich in der Lage ein echtes Training zu absolvieren und Dinge zu tun, die Spaß machen.“

 

Eine der größten mentalen Herausforderungen für Genon war es, während der gesamten Slopestyle-Saison ins Abseits zu geraten. Zudem musste er die schwere Entscheidung treffen beim größten Event des Jahres, dem Red Bull Joyride in Whistler, der am 17. August stattfindet, nicht anzutreten. „Ich war während der ganzen Slopestyle-Saison nur Zuschauer und konnte an keinem Contest teilnehmen. Für eine Weile dachte ich, dass ich für Whistler wieder bereit wäre, aber dieses Mal mache ich es richtig und werde mein Comeback erst feiern, sobald ich wieder ganz gesund bin.“

 

Seit er wieder auf seinem Bike sitzt, geht er die Dinge langsam und ruhig an. Meistens trainiert er an seinem Home Spot: „Es ist ein großartiger Spot zum Trainieren, aber es ist auch noch etwas früh alles rauszuholen. Bald jedoch werde ich den Platz so nutzen können wie sonst immer und Vollgas geben.“

Ein Event, das Thomas dennoch nicht verpassen konnte, war der Reboul Jam in Chatel, Frankreich. „Diese Line war eine der ersten Jump Lines seit meiner Operation. Es war fantastisch zu biken und ich war sehr glücklich wieder alle meine Bike-Freunde zu sehen. Ich war wieder Teil dieser Leidenschaft zum Biken, die uns alle verbindet. Das ist genau das, was ich liebe“, sagte Genon.

 

Genon hat Red Bull Rampage ins Visier genommen, für den er sich durch den 5. Platz in 2018 qualifiziert hat. „Rampage hat mich dieses Jahr definitiv motiviert alles zu geben und schnell wieder fit zu werden. Ich freue mich immer mehr auf diesen Contest und kann es kaum erwarten mein Comeback dort zu feiern.“

Vor seiner Verletzung verbrachte Genon einige Zeit mit der Anthill Film Crew auf Hawaii und in der Schweiz um für ihren neuen Film „Return to Earth“ zu filmen. Er drehte viele spannende Segmente zusammen mit Top-Athleten wie Emil Johansson, Ryan „R-Dog“ Howard, Casey Brown und Brett Rheeder. Das Filmen bedeutet für Genon, der Welt zeigen zu können, wie seine Fahrkünste genau aussehen sollen. Hier kann er seine Tricks immer wieder ausprobieren, bis sie perfekt sitzen. Im Gegensatz zu Contests, bei dem ein Athlet nur 2 Runs hat und jeden Trick nur einmal pro Run wirklich ausführen kann.

 

„Das Filmen mit Anthill und der Crew war wie ein wahr gewordener Traum. Es fühlte sich natürlich nicht wie Urlaub an, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Die Filmer wie auch Athleten waren alle mit viel Leidenschaft bei der Sache und machten die Produktion zu etwas großartigem. Wenn nur die kleinste Sache schiefgelaufen ist, haben wir es so lange weiter versucht, bis es klappte.“

Auch wenn Genon Red Bull Joyride zum ersten Mal seit 2012, als er den Event gewonnen hat, verpassen wird, ist er dennoch über das hohe Level des Bikens und dem Fortschritt des Sports begeistert.

Seit 2012 gab es keinen anderen Europäer außer Genon, der in Whistler den 1. Platz belegte. Doch wie sieht es dieses Jahr aus? Wird 2019 ein anderer Europäer auf die Podiumsspitze klettern können? Laut Genon stehen die Chancen auf jeden Fall hoch.

 

„Es ist wirklich schwer zu sagen, wer dieses Jahr Red Bull Joyride gewinnen wird, da alle Rider dieses Jahr absolut abgehen.“

Red Bull TV überträgt Red Bull Joyride LIVE und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Die Live-Übertragung startet am Samstag, 18. August, um 01:30 Uhr (CEST). 

 

All photos by © Graeme Murray / redbullcontentpool