TEST: Edle Carbon Hardtails „Throttle“ und „Vanquish“ von Transition im Test

Ob man mit Carbon Hardtails auch beim Freeriden Spaß hat und was man sonst noch so mit dem „Throttle“ und „Vanquish“ von Transition anstellen kann, erfahrt Ihr in folgendem Test! Viel Spaß! 

Transition Throttle im Angebot:

https://www.trailtoys-shop.de/bikes/mountainbikes/26806/transition-bikes-komplettbike-throttle-27-5-gx?c=216

Transition Vanquish im Angebot:

https://www.trailtoys-shop.de/bikes/mountainbikes/26807/transition-bikes-komplettbike-vanquish-29-gx

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TEST: Carbon Lenker made in UK – Unser Eindruck vom edlen Hope Lenker

Bisher war einem Hope eher ein Begriff für stabile Bremsen und Leichtbauteile aus Aluminium. Doch mit dem neuen Carbon Lenker zeigt Hope, dass sie auch mit dem Werkstoff Kohlefaser, ihre edle Produktpalette erweitern können. Der erste Eindruck des Lenkers hat uns direkt gefallen, ein Carbon Lenker mit sichtbaren, grobmaschigen Carbon-Fasern und einem schlichten dennoch massiven Design.

Der Lenker wurde im Bereich der Klemmungen deutlich verstärkt, um mehr Stabilität, so wie Sicherheit bieten zu können. Im äußeren Bereich des Lenkers, wurde die Wanddicke deutlich reduziert, um mehr Fahrkomfort durch Flexibilität bieten zu können. Der Lenker ist Laut Hope, für Enduro, Trail und Allmountain Fahrer konzipiert.

Um den Lenker genau zu kürzen helfen hier die praktischen Markierungen an den Seiten.  Zum montieren bzw. Einstellen der perfekten Position zum Vorbau helfen die Markierungen eben so, wie für das Einstellen der verschiedenen Hebel von Bremse, Schalthebel usw. Diese sind bei diesem Lenker mit Nummerierungen und weiteren Linien versehen um ein paralles Einstellen der Schellen zu ermöglichen. Wichtig! Hier ist wie bei jedem Carbon Lenker extrem auf die Drehmomente zu achten, also nie ohne Drehmoment-Schlüssel am Carbon Lenker hantieren!

 

Der Lenker verfügt über 20mm Rise, 7mm Upsweep und 5mm Backsweep so wie eine reguläre Breite von 780mm. Die Klemmung ist 31,8mm. Der Upsweep ist für einen Gravity Lenker eher etwas ungewohnt, fährt sich allerdings erstaunlich angenehm. Beim Flex des Lenkers, merkt man keine Unterschiede zu einem Aluminium Lenker. Das Gewicht beläuft sich auf 230g und ist somit etwas leichter als ein Alu-Lenker, dass trotz der deutlich dickeren Schichten in der Mitte des Lenkers.

 

Was uns leider fehlt, den Lenker gibt es nur in dieser einen Variante. Über eine 35mm Klemm-Variante könnte man noch Hinweg sehen, aber ein Lenker mit ca. 35mm Rise, würde unserer Meinung nach, die Produktpalette von Hope sinnvoll erweitern.

Den Lenker gibt es ab ca. 180€ zu erwerben. Wer seinem Bike ein edles Finish verleihen möchte und gerne auf hochwertige Parts made in UK setzt, ist hier genau richtig.

O`Neal „BP“ Protektoren-Serie im Test

Wir haben für euch in den letzten Wochen, die „BP“ Protektoren-Serie ausgiebig getestet. Für den Videodreh, waren wir für euch im Trailpark Mehring unterwegs. Welche Unterschiede es zwischen den Modellen gibt, und welchen Eindruck sie hinterlassen hat, erfahrt ihr in unserem neuen Video.

Die Größen, so wie weitere Info`s erhaltet ihr unter folgendem Link.

PM: Audi Nines MTB Idarkopf 2018: Premiere im Steinbruch!

„Send it to the Moon!“ lautet das Motto der Audi Nines MTB 2018. Der legendäre Mountainbike-Event wird erstmals in der Nähe des Bikeparks Idarkopf stattfinden, der 2019 eröffnet wird. Vom 8. bis 13. September 2018 lockt der weltweit erste Freeride-Event in einem Steinbruch die besten Mountainbiker des Planeten nach Rheinland-Pfalz. Auf dem spektakulären Schauplatz treffen sie auch auf die Gewinner des „FOCUS Become a Nine“-Online-Videocontests, bei dem sich junge Talente ab sofort um die Teilnahme an dem Event bewerben können.

Die Audi Nines MTB verlassen die Alpen: In Zusammenarbeit mit dem Bikepark Idarkopf, der ab 2019 mit insgesamt 23 Kilometer Streckenlänge zu Deutschlands größtem Bikepark avanciert, werden die Audi Nines MTB 2018 im Hunsrück in einem Steinbruch bei Birkenfeld ausgetragen. 20 der weltbesten Freeride- und Slopestyle-Mountainbiker haben ihre Teilnahme an dem atemberaubenden Event in der einzigartigen Mondlandschaft des Steinbruchs bereits zugesagt. Auf sie wartet ein innovativer Kurs mit 14 spektakulären Elementen, die teilweise auch auf dem See unterhalb des Steinbruchs treiben werden.

Nach der Devise „von Ridern für Rider“ sind der Koblenzer Patrick Schweika (GER) und Sam Reynolds (GBR) sowie Andi Brewi (AUT) und Clemens Kaudela (AUT) von Balzamico Trail Design für den Streckenbau verantwortlich. Sie werden eine Freeride-Linie mit riesigen Hindernissen und einen kompletten Slopestyle-Kurs voller Drops, Sprünge und Hips kombinieren. „In dieser Location können wir einen der besten Kurse in der Geschichte des Mountainbikes bauen“, schwärmt Sam Reynolds. „Wir freuen uns total auf die Herausforderung, hier etwas wirklich Außergewöhnliches zu entwickeln.“

Bei dem einzigartigen Eventkonzept der Audi Nines MTB stehen Film- und Fotosessions im Vordergrund. Der ungewöhnliche Schauplatz, das ultramoderne Design der Hindernisse und die hochklassigen Leistungen der Athleten werden sich zu einem neuartigen Gesamtkunstwerk zusammenfügen. In dem ungewöhnlichen Setting werden zahlreiche internationale Mountainbike-Stars für aufsehenerregende Aufnahmen sorgen, darunter Nicholi Rogatkin (USA), Emil Johansson (SWE), Sam Pilgrim (GBR), Szymon Godziek (POL), Adolf Silva (ESP), Diego Caverzasi (ITA), Geoff Gulevich (CAN) und Fabio Wibmer (AUT). Auch die deutschen Lokalhelden Nico Scholze (GER) aus Filderstadt, Tobi Wrobel (GER) aus Nürnberg und Lukas Knopf (GER) aus Leukersdorf bei Chemnitz finden sich zu der Supersession vom 8. bis 13. September 2018 ein.

Wanna send it to the moon? Become a Nine!
Beim „FOCUS Become a Nine“-Online-Videocontest können zwei Amateur- oder Profi-Mountainbiker eine Wildcard für die Audi Nines MTB 2018 ergattern. Zusätzlich gewinnt einer von ihnen ein einjähriges Sponsoring von FOCUS Bikes. Dieser Sponsorenvertrag wird an den Einsender in der „Freeride“-Kategorie vergeben, der FOCUS Bikes am meisten begeistert: ein talentierter, bislang noch nicht gesponserter Fahrer mit herausragenden Freeride- und Big-Bike-Skills! In der zweiten Kategorie „Open“ kann man Videos mit seinen besten Dirt-Jumps, Slopestyle-Tricks oder Freeride-Lines einreichen. Eine weitere Wildcard erhält der Gewinner des Mountainbike-Freestyle-Contests presented by Audi beim Bike & Style 2018 am Flughafen München.

Einsendeschluss für den „FOCUS Become a Nine“-Online-Videocontest ist der 15. August 2018. Detaillierte Infos unter www.audinines.com

www.audinines.com | www.facebook.com/audinines | www.instagram.com/audinines | www.youtube.com/audinines

PM: Bühne frei für die Weltmeister von morgen!

Eine Woche bevor die Stars des Downhill Weltcups in Kanada um wichtige Punkte im Kampf um den Titel fahren, richten sich die Augen auf den Rennnachwuchs. Auch im Rahmen der „Kona Rookie Games“ beim MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis geht es um die geschickteste Linienwahl und die schnellsten Zeiten beim „Specialized Rookies Cup“ und den inoffiziellen Nachwuchs-Weltmeisterschaften, den „iXS International Rookies Championships“. Die Rennen werden unter anderem LIVE auf bike-sfl.at übertragen.

Jeder, der sich für diese Sportart begeistert, kennt die Namen der Großen wie Greg Minnaar, Laurie Greenland, Myriam Nicole, Rachel Atherton und Tahnée Seagrave. Doch auch diese Superstars haben mal klein angefangen und wie man an den jüngsten Beispielen Valentina Höll, Mille Johnset und Paula Zibasa, die in den letzten Jahren ebenfalls in Serfaus-Fiss-Ladis an den Start gegangen sind, sieht, ist der Sprung von Events wie diesem bis zu den Weltcup-Stopps der Pros durchaus möglich. Übung macht den Meister!

 

„Wir schreiben uns schon Wochen vorher auf Instagram und fragen, wer wieder nach Serfaus-Fiss-Ladis kommt. Es ist immer wieder super, hier neue Freundschaften zu schließen“ // Vali Höll (AUT), iXS International Rookies Champion U17 Female 2017

Bald stehen also jede Menge Stoke und rasante Fahrkünste in den drei Tiroler Dörfern auf dem Programm! Im Rahmen des MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis wird es auch dieses Jahr auf der Downhill-Strecke im Bikepark wieder heiß hergehen, wenn sich hunderte Kinder und Jugendliche an der Waldbahn einfinden, um sich zum Start auf fast 1.800m ü.NN zu begeben. Bereits jetzt haben sich über 200 Rookie-Racer aus über 20 Ländern für die Rennen am 4. und 5. August angemeldet. Auf der Jagd nach der schnellsten Zeit werden die jungen Shredder die anspruchsvolle 1.480m-lange Rennstrecke mit ihren Off-Camber Sektionen, Steinfeldern, Sprüngen und Wurzelpassagen überwinden. „Ich glaube eine gute DH-Strecke sollte die Teilnehmer auch fordern. Für unseren Downhill muss man vor allem auch technisch gut fahren können. Diese Strecke verlangt den TeilnehmerInnen viel ab und bereitet sie perfekt auf zukünftige Rennen vor“, so Bikepark Manager Christian Zangerl.

 

Pures Stoke auf dem Bike – Highlight-Clip vom letztjährigen MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis:

In diesen Tagen stehen die jungen Mountainbiker in Serfaus-Fiss-Ladis mehr denn je im Mittelpunkt. Zu den jungen Akteuren, die in diesem Jahr dabei sein werden, gehören unter anderem Namen wie Gabriel Wibmer (AUT), Nuno Zuzarte Reis (POR), Jackson Goldstone (CAN), Johann Schumacher (GER), Henri Kiefer (GER), Anastasia Thiele (GER) und Beani Thies (RSA). „Ich finde es überragend, dass sich in dieser einen Woche wirklich alles nur um die jungen Kerle und Mädels dreht. Serfaus-Fiss-Ladis macht einen großartigen Job und gibt den Kids das Gefühl, dass sie die ‚Pros’ sind. Ein Live-Webcast, eine verlässliche Zeiterfassung, eine anspruchsvolle Strecke und ein internationales Feld an Teilnehmern sorgen wirklich für ein Weltcup-Feeling. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich den Namen “iXS International Rookies Championship“ zuerst etwas skeptisch wahrgenommen habe, aber jetzt wo wir schon mal da waren, muss ich sagen, dass es dem absolut gerecht wird“, erklärt Ron Goldstone, der sich bereits darauf freut, zu sehen wie viel Spaß sein Sohn Jackson auf der Strecke hat.

„Es ist der Hammer! So etwas haben wir zuhause nicht, weil wir erst ab 16-Jahren Rennen fahren dürfen. All die anderen hier zu treffen ist einfach geil.“  // Nuno Zuzarte Reis (POR),  iXS International Rookies Champion U15 Männlich 2017

 

Doch auch wenn das Highlight der „Kona Rookie Games“ die Downhill-Rennen sind, geht es beim MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis um mehr als Millisekunden und Erfolge. „Spaß am Sport steht im Vordergrund. Das Festival bietet Familien die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre Rennerfahrung zu sammeln und sich mit anderen auszutauschen“, erklärt Zangerl. Neben dem Rookie Camp, das auch dieses Jahr in kürzester Zeit bereits ausgebucht war, können sich alle Teilnehmer des Rennwochenendes auf ein tolles Programm freuen. Schon am Begrüßungstag am Donnerstag, 2. August, bietet die Pumptrack Fun Session und Warm-Up Pastaparty nach dem ersten Trackwalk ab 17.00 Uhr jede Menge Gaudi.

 

„Es macht einfach Spaß, so viele andere Fahrer zu sehen und auch coole Dinge abseits vom Bike zu unternehmen. Ich freue mich schon darauf, mit den Sommerrodelbahnen zu fahren.“  // Jackson Goldstone (CAN), Sieger „Specialized Rookies Cup“ U15 Male 2017

Nachdem am Freitag dann die ersten Trainings- und Seedingläufe absolviert wurden, sind die Erwachsenen an der Reihe. Bei der Family Challenge schließen sich „die Großen“ in Zweier-Teams mit Sohn, Tochter, Nichte oder Neffe zusammen. Ab 16.00 Uhr droppen die Teams in den Kurs. Der Vordermann löst die Zeitmessung aus und im Ziel wird Zeit dann gestoppt, wenn das letzte Teammitglied ins Ziel düst. Das schnellste Gespann gewinnt! Für das Abendprogramm sorgen am Freitag und Samstag ein Slopestyle Showprogramm mit „Masters of Dirt“ und am Samstag dann auch eine After-Race-Party mit der Ö3 Disco.

 

Anmeldung und generelle Infos:
www.bike-sfl.at/de/bikepark/mtb-festival2018/generelle-infos

Alle Infos zum Zeitplan der „Kona Rookie Games“:
www.bike-sfl.at/de/bikepark/mtb-festival2018/timetable

Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at

TEST: Sigma – „ROX GPS 11.0“

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #037 [Mai & Juni 2017]

Der „ROX GPS 11.0“ ist das neue Topmodell der GPS-Fahrradcomputer von Sigma. Das Testmodell ist das „ROX GPS 11.0 Black-Set“ und kommt mit dem „Smart Connectivity Set“, bestehend aus den neuen Sendern „R1 DUO“ für Herzfrequenz und „R2 DUO Combo“ für Geschwindigkeit und Trittfrequenz. Die Sender lassen sich im Handumdrehen mit dem „ROX“ pairen. Dazu wählt man im Menü „nach allen verfügbaren Sendern suchen“. Das Koppeln via Bluetooth auf dem Smartphone mit der Sigma Link App ging auf dem iOS Device etwas hartnäckiger vonstatten. Mit dem PC verbindet sich das Gerät tadellos via USB-Kabel über das Sigma Data Center Programm. Über das Micro-USB Kabel wird der Akku des Fahrradcomputers auch aufgeladen.

Die Anbringung der Sensoren und Halterungen funktioniert intuitiv und einfach. Wenn der Fahrradcomputer wegen der an Mountainbikes kurzen Vorbaulänge am Lenker montiert werden muss, kann es zu Problemen mit der Halterung führen, da die MTB-Lenker zur Mitte hin dicker werden. Die Halterung ist zwar gummiert, doch die Kabelbinder verrutschen auf konischen Lenkern – dadurch lockert sich die Halterung. Die Bedienung des Geräts erfolgt intuitiv über die vier Tasten an den Seiten.

// An konischen Lenkern neigt die Halterung zum Verrutschen.

Auf dem Gerät kann man bis zu drei Sportprofile hinterlegen und im Sigma Data Center verwalten. Beispielsweise Rennrad, Mountainbike und Jogging, oder mehrere Mountainbikes, falls gewünscht. Die Einstellungen gelten für jedes Profil separat, so gibt’s auch bei verschiedenen Laufradgrößen keine Probleme. Die maximale Log-Kapazität beträgt bis zu 1000 Stunden, je nach eingestelltem Speicherintervall (1-2-5-10-20 Sekunden). Ob unter Sonneneinstrahlung oder bei Dunkelheit, das Display ist stets gut lesbar. Außerdem ist der der „ROX“ nach IPX7 wasserdicht. Über die App oder das Data-Center erhält man eine detaillierte Analyse des Workouts. Auch während der Fahrt lassen sich dem Gerät reichlich Informationen entlocken: Höhe im Profil und aktuell, Trittfrequenz, Höchst-, Durchschnitts- und aktuelle Geschwindigkeit, Trackansicht, Zeit und Weg bis zum Ziel, Fahrtrichtung, Durchschnitts- und maximale Herzfrequenz, sämtliche Zeitfunktionen, Temperatur, GPS & Batterie-Anzeige sowie viele Leistungsfunktionen.

// Der Brustgurt übermittelt die Daten via Bluetooth oder ANT+ und wird über zwei Druckknöpfe an dem waschbaren Band befestigt.

Toll: Strava Live Segmente können während der Fahrt angezeigt werden und man kann den Bestzeiten des jeweiligen Segments hinterherjagen. Leider benötigt man dazu einen Strava Premium Account. Doch der „ROX GPS 11.0“ verfügt auch über die Möglichkeit, GPS-Tracks zu laden. Sprich: Ihr könnt euch Trails aus dem Netz ziehen und über das Sigma Data Center auf den Fahrradcomputer übertragen. Im Internet gibt es eine Menge Portale, die unzählige GPS-Touren bereitstellen. Wer will, kann mit dem „ROX GPS 11.0“ auch selbst Touren aufzeichnen und hochladen.

// Die Trittfrequenz wird vom Sensor über den kleinen Magneten an der Pedalschraube gemessen.

Die Navigation funktioniert nach Abbiege-Hinweisen und ob man den Track verlassen hat. Die Navifunktion ist ohne Kartendarstellung auf dem Display, doch das GPS wird durch einen 3-Achsen Kompass unterstützt. Gibt es im Wald viele parallel laufende Wege und große Kreuzungen, stößt die Navigation an ihre Grenzen. In tiefen Wäldern hatten wir keine Probleme mit der Signalstärke, eher mit der Genauigkeit. Verlässt man die geplante Strecke, wird eine Rückführung zum Track angezeigt, wenn auch nicht immer die sinnvollste. Interessant ist auch der Wegpunkt-Alarm, der unterwegs auf der Tour per persönlicher Notiz im Display wichtige Informationen bereithält, wie Restaurants, Cafés oder die letzte Wasserauffüll-Möglichkeit auf der Route.

Habt ihr das Smartphone mit dem „ROX GPS 11.0“ gekoppelt, erhaltet ihr auch Benachrichtigungen über Anrufe und SMS auf den Bilderschirm. Auch WhatsApp wird unterstützt, was aber eher als nervig empfunden wurde, da trotz Deaktivierung der Benachrichtigungsfunktion von Gruppen auf dem Smartphone weiterhin alle Nachrichten an den „ROX“ weitergeleitet werden. Und durch die begrenzte Zeichenanzahl sind ohnehin nur die ersten zwei oder drei Worte der Nachricht lesbar.

Die Höhe wird bei dem Sigma-Gerät über einen integrierten Barometer ermittelt. Die Starthöhe sollte man im Idealfall vor jeder Fahrt einstellen, beziehungsweise überprüfen, da durch eine Veränderungen des Luftdrucks der vom Gerät ermittelte Wert abweichen kann.

FAZIT: Der „ROX GPS 11.0“ ist der ideale Trainingspartner und harmoniert sehr gut mit dem Data Center und der Sigma Link App. Für konische Lenker sollte eine alternative Halterung her. Die GPS-Navigation funktioniert gut, kommt aber beim Mountainbiken gelegentlich an ihre Grenzen.

Pro:

  • Bedienungsfreundlichkeit
  • Vielseitigkeit
  • Funktionen
  • Display
  • Data Center Programm & Sigma Link App

Contra:

  • Genauigkeit des GPS
  • Kompatibilität der Lenkerhalterung

Unverbindliche Preisempfehlung: 184,95 € (Basic Variante); 269,95 € (Set mit Sensoren) | Gewicht: 61 g (nur Gerät) | Farben: black, white | Schnittstellen: ANT+, WLAN, Bluetooth | Lieferumfang: Trittfrequenzmagnet, Micro-USB-Ladekabel, Power Magnet, R2 DUO Combo Sender, R1 DUO Comfortex+, ROX GPS Halterung, Data Center

www.sigmasport.com

TEST: Helbrecht Optics – „HSE Sport Eyes 2305b” & „RX Universal Korrektur-Clip“

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #037 [Mai & Juni 2017]

Die Brillenschlangen und Blindfische unter euch kennen das Problem: biken und nichts sehen. Spätestens wenn der Fullface-Helm aufgesetzt wird, muss die Korrekturbrille der Goggle weichen. Nicht jeder verträgt Kontaktlinsen oder kommt mit ihnen zurecht. Den Untergrund nicht korrekt zu sehen, ist absolut keine Option. Ein guter Kompromiss ist ein Korrektur-Clip für die Downhill-Goggle.

Die Firma Helbrecht Optics bietet genau so etwas an. Die Gläser des Clips werden wie eine Korrekturbrille speziell auf eure Augen angefertigt. Optional sind sogar Gleitsichtgläser möglich. Beim „Glaspaket“ kann man zwischen einfachen Kunststoffgläsern bis hin zu Premium mit Superentspieglung und extra dünnen und leichten Gläsern wählen. Eine beidseitige Antibeschlagbeschichtung haben alle Ausführungen.
Dieser Clip passt optimal in die „HSE Sport Eyes 2305b“. Da der Korrektur-Clip flexible Bügel an der Fassung hat, sollte er auch in die meisten anderen Goggles passen. Dennoch ist es wichtig, dass der Clip exakt in der Brille sitzt, sonst ist die Sicht verzerrt und der Downhill wird zur Achterbahnfahrt. Wir hatten im Test den Clip möglichst nah am Gesicht, also die Goggle straff eingestellt. Sitzt die Goggle zu locker, oder liegt sogar auf dem Helm auf, ist keine optimale Sicht gewährleistet.

Vertikal ist das Sichtfeld des Clips stets ausreichend, horizontal dürfte es nach unserem Geschmack gerne etwas breiter sein. Das ist natürlich von Augen- und Kopfform abhängig und fällt bei den modernen Goggles wie der „2305b“ mit breitem Sichtfeld mehr auf.

Die Goggle liegt gleichmäßig und angenehm auf dem Gesicht auf und das rutschfeste Brillenband lässt sich großzügig einstellen. Es gibt für die „HSE Sport Eyes 2305b“ neben der klaren Scheibe und der getönten „Smoke“ weitere coole Ersatzgläser mit verschiedenen Tönungen: „laser rot“, „laser blau“ und „laser gold“. Der Korrektur-Clip ist auch weichem Kunststoff gefertigt, die Korrektur-Gläser bestehen ebenfalls aus Kunststoff, um Verletzungen im Gesicht und der Augenpartie zu verhindern.

Es ist toll, als Brillenträger den Trail klar und deutlich zu sehen, ohne eine Brille unter der Goggle zu tragen und so entzieht man sich auch der Gefahr einer Verletzung.

FAZIT: Die „HSE Sport Eyes 2305b“ ist eine hochwertige und moderne Downhill-Goggle zum fairen Preis. Dazu bekommt ihr für die Brille jede Menge cooler Ersatzscheiben. Der „RX Universal Korrektur-Clip“ passt in die meisten Downhill-Goggles und sorgt dafür, dass Fahrer mit Sehschwäche sorgenfrei Biken können. Lediglich das Sichtfeld dürfte am Clip etwas breiter ausfallen.

Pro:

  • Sicherheitsaspekt
  • flexible Passform
  • durch die Goggle deutlich sehen

Contra:

  • Sichtfeldgröße beim Korrektur-Clip
  • bei der Goggle nichts

Unverbindliche Preisempfehlung: 59,95 € (Goggle); 99,- € (Korrekturclip) | Größen: uni | www.helbrecht.com