Track Check | „AC/DC“ Freeride Trail im Bikepark Wales

In der letzten Woche haben wir den Bikepark Wales besucht. Dieser hat uns trotz der leicht feuchten Bodenverhältnissen sehr gut gefallen und Test-Redakteur Nils hat es in diesem Video auf dem Freeride Trail „AC/DC“ ordentlich krachen lassen.

Viel Spaß mit dem Video!

Alle weiteren Infos zum Bikepark Wales findet Ihr hier:
https://www.bikeparkwales.com/

 

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iXS Dirt Masters: Ratboy, The Deakinator, Whipmer und Co. begeistern Rekordkulisse

Foto by Kai Brake

Das 13. iXS Dirt Masters Festival hat die Messlatte für Bike-Events nach oben geschraubt: Zehn spannende Contests mit einem hochkarätig besetzten Fahrerfeld begeisterten die Fans über die vollen vier Tage. Mit 40.000 Zuschauern verzeichnete das Festival im Bikepark Winterberg einen neuen Besucherrekord. Strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen über das gesamte Wochenende boten für den größten deutschen Gravity-Event den passenden Rahmen. Nur der Wind, der am Sonntagnachmittag aufkam, verhinderte, dass der Slopestyle-Wettbewerb wie geplant vollzogen werden konnte. Das hielt die Rider jedoch nicht davon ab, den Zuschauern eine stylische Abschlussshow zu bieten.

Foto by Kai Brake
Foto by Kai Brake

Von Donnerstag, 30. Mai, bis Sonntag, 02. Juni, war der Erlebnisberg Kappe Schauplatz für die besten Gravity-Athleten. An die 2.000 Sportlerinnen und Sportler aus der ganzen Welt zeigten ihre Skills in den folgenden elf Wettbewerben: BMO Four Cross, Braaap Off’s, Bunny Hop Battle, Kenda Enduro One, iXS Downhill Cup, Pumptrack Race, Rose Best of Ten, Continental Slopestyle, Sparkassen Kids Race, Specialized Rookies Downhill Cup und Warsteiner Whip Off‘s powered by Spank.

Foto by Kai Brake

Vom größten Styler über den schnellsten Rider bis hin zu einem gemütlichen Familienausflug, bei der diesjährigen Ausgabe des Dirt Masters Festival kamen alle Teilnehmer auf ihre Kosten.

Wir haben mit drei Athleten gesprochen, die es beim Dirt Masters Festival haben krachen lassen:

Wie oft hast du schon am iXS Dirt Master Festival teilgenommen? Welchen Eindruck hast du vom Festival?

Josh „Ratboy“ Bryceland (GBR): „Ich bin zum ersten Mal beim Dirt Masters Festival und muss sagen, dass ich total geflasht bin. Ich dachte, das wäre ein kleiner Event, stattdessen geht es hier seit Donnerstag ordentlich ab. Der Berg ist zwar recht klein, trotzdem sind die Features hier richtig gut: Der Downhill macht mega Spaß und die Jump Area ist der Hotspot schlechthin. Wenn kein Wettbewerb stattfindet, trifft man dort alles und jeden, von Kids auf BMX-Bikes bis hin zu Erwachsenen auf Downhill-Bikes und alle hängen miteinander ab. Es gibt keine Abgrenzung zwischen unterschiedlichen Bikes und alt oder jung. Genau darum geht es. Ich hatte hier eine Wahnsinnszeit und komme nächstes Jahr bestimmt wieder.“

Fabio „Whipmer“ Wibmer (AUT): „Ich war viermal hier, dreimal habe ich mitgemacht und einmal musste ich verletzt zuschauen. Es ist immer wieder der Wahnsinn hier. Das Dirt Masters macht für mich die Fans aus. Hier sind wirklich die krassesten Fans, die man das ganze Jahr erlebt. Sie machen das Festival einzigartig.“

Ben „The Deakinator“ Deakin (GBR): „Ich bin zum vierten Mal beim Dirt Masters. Sonst war ich immer mit DMR Bikes hier vor Ort, aber die sind gerade alle in Fort William. Sam (Reynolds, Anm.d.Red.) und ich hatten spontan Bock, und wir sind nach Winterberg gefahren. Ich habe ihm gesagt, dass der Whip Off total verrückt ist. Wir hatten einen Riesenspaß und waren immer gut drauf. Die Zuschauer hier sind total abgefahren. Die Action an diesem Wochenende ist einfach genial: Downhill, Four Cross, Whip Off’s, Slopestyle, hier geht es richtig ab. Und die Stimmung ist mega.“

Hier sind die Highlights von Tag drei:

Beschreibe das iXS Dirt Masters Festival mit drei Worten!

Bryceland: „Absolut verrückt Deutsche!“

Wibmer: „Einfach total verrückt!“

Deakin: „Der blanke Wahnsinn!“

Foto by Kai Brake
Foto by Nico Gilles

Josh, Fabio, was sagt ihr zu den Warsteiner Whip Off‘s powered by Spank?

Bryceland: „Total abgefahren! Das hier ist hundertprozentig mit der beste Whip Off-Contest. Whistler ist gigantisch, aber die Whip Off‘s hier können da locker mithalten. Und das obwohl der Contest hier nicht zu Crankworx gehört. Ich bin einfach nur beeindruckt – tief beeindruckt. Ich habe es geliebt. Einfach mit allen zu fahren, ihnen beim Abheben zusehen, sich selbst reinlehnen… Oh Mann, es ist so ein gutes Gefühl. Es fühlte sich überhaupt nicht wie ein Wettkampf an, sondern eher wie eine Jam-Session mit Freunden.“

Wibmer: „Ich glaube es gibt tatsächlich im ganzen Jahr keinen Event, das nur annährend so verrückt ist, wie die Whip Off‘s in Winterberg. Einfach nur komplette Eskalation. Die Stimmung ist konkurrenzlos. Der reinste Wahnsinn. Dann werde ich auch noch Zweiter hinter Sam Hockenhull (GBR). Es war echt geil im Finale zu sein. Es war ganz knapp. Einfach legendär. Gratulation an Sam Hockenhull (GBR) zum Sieg und dem damit verbundenen Gewinn einer Wildcard für Crankworx Innsbruck.“

Foto by Kai Brake
Foto by Kai Brake

Ben, du hast auch am Downhill teilgenommen. Mit welchen Ambitionen seid ihr aus dem Starthaus raus?

Deakin: „Ich denke, grundsätzlich geht es beim Dirt Masters wirklich um die Kernfrage des Mountainbikens. Das ist die Antwort auf die Frage: Warum hast du mit dem Mountainbiken angefangen? Der Wettkampf an sich steht dabei an zweiter Stelle. Vordergründig geht es darum, mit deinen Freunden abzuhängen, viele Runs zu absolvieren und Zeit auf dem Bike zu verbringen. Und nicht zu vergessen, geile Bilder vom Whip Off’s zu bekommen (lacht)! Für mich persönlich war es der erste Wettkampf seit ich mir vor sieben Wochen den Arm gebrochen habe. Vergangene Woche war ich im Wald bei mir zuhause unterwegs und dachte mir ‚ach egal’ und habe mich entschieden herzukommen. Meine Ambition war nur Spaß zu haben.“

Foto by Kai Brake

Ben, du bist selbst Coach, wie wichtig sind Festivals, wie das iXS Dirt Masters Festival, um mit der Core-Szene zu sprechen und die Entwicklung der nächsten Generation zu fördern?

Deakin: „Ich finde diese Festivals großartig und wichtig. Im Rahmen des Festivals gab es auch ein Downhill-Rennen für jüngere Altersklassen, die im Grunde genommen eine ähnliche abgespeckte Strecke wie wir fahren. Wenn die Kids schon in jungen Jahren mit dem Mountainbiken beginnen und die Eltern sicherstellen, dass sie aus den richtigen Gründen biken und sich nicht unter Druck gesetzt fühlen, dann ist das großartig. Es geh nur um Spaß! Wenn man das, wie hier, mit Pumptrack- und Spaß-Rennen fördern kann, entwickeln sich die Kids in die richtige Richtung. Es ist großartig junge Rider zu sehen, die sich schrittweise entwickeln und nach und nach an größeren Contests wie Whip Off’s und Downhills teilnehmen.“

Style und Speed – die Highlights von Tag vier:

Dem Ruf des Berges folgten auch die Fans. Eine neue Rekordkulisse von 40.000 Zuschauern pilgerte in den Bikepark Winterberg und sorgte für eine atemberaubende Atmosphäre. Das sorgte auch bei Veranstalter Frank Weckert für Zufriedenheit: „Das iXS Dirt Masters Festival war ein voller Erfolg und hat unsere Erwartungen und Hoffnungen sogar noch übertroffen. Wir hatten nationale und internationale Spitzenathleten am Start und auch das Programm für Kinder und Familien wurde sensationell angenommen. Die Zuschauerzahl und die Stimmung waren einfach nur gigantisch. All das zeigt, welch hohen Stellenwert das iXS Dirt Masters Festival in der Gravity-Szene hat. Das fantastische Wetter hat natürlich seinen Teil zum Erfolg beigetragen. Dennoch rücken die positiven Festival-Eindrücke nach dem tragischen Unglück abseits der Wettbewerbe in den Hintergrund“, sagte Weckert.

Überschattet wurde das Festival von einem tragischen Unglück am Samstag im Bikepark, wo parallel der reguläre Betrieb stattfand. Der Verunfallte ist leider in einer Klink verstorben. „Wir sind erschüttert. Unsere Gedanken sind bei der Familie und bei den Freunden. Die genauen Umstände sind derzeit noch nicht geklärt. Stand jetzt können wir noch nichts zur Ursache bekannt geben“, sagte Nico Brinkmann, Geschäftsführer des Bikeparks Winterberg.

Der Abschlusstag am Sonntag fand daher ohne musikalische Begleitung der Wettkämpfe statt.

Alle Informationen zum Dirt Masters Festival, dem Bikepark Winterberg und der Region Winterberg gibt es online:

Foto by Kai Brake

Website:
Dirt Masters Festival:              www.dirtmasters-festival.de
Bikepark Winterberg:              www.bikepark-winterberg.de/de
Region Winterberg:                 www.winterberg.de/aktivitaeten-wohlfuehlen

Instagram:
Dirt Masters Festival:               www.instagram.com/ixsdirtmasters
Bikepark Winterberg:               www.instagram.com/bikeparkwinterberg

Facebook:
Dirt Masters Festival:               www.facebook.com/dirtmasters
Bikepark Winterberg:               www.facebook.com/bikeparkwinterberg
Region Winterberg:                  www.facebook.com/winterberg

Ihr testet ab sofort mit! Der Ninjamount Unicorn im Review unserer Follower

Wie bereits auf Instagram erwähnt, geben wir Euch zukünftig die Möglichkeit, selbst Produkte zu testen. In unseren Instagram-Stories zeigen wir Euch die zu testenden Artikel und starten über die Instagram-Umfrage-Funktion die Auswahl potenzieller Produkttester. Wer also Interesse bestätigt, ein von uns vorgestelltes Produkt zu testen, wird mit etwas Glück ausgewählt und kriegt des neuesten Stuff direkt von uns zu sich nach Hause geschickt. Ab dann heißt es: Testen für die Community und Review geben!

Anbei wollen wir Euch das Video von Nico (14 Jahre alt) zeigen, der von uns ein Prototyp des Ninja Mount Unicorn zugesandt bekommen hat.

Leider hat der Unicorn den Test nicht ganz heile überstanden, aber hierbei handelte es sich auch um einen Prototyp und nicht um das finale Produkt.

Das Video gibt es hier und wenn Ihr auch Lust darauf bekommt, Euch für Produkttests zu bewerben, dann folgt uns auf Instagram https://www.instagram.com/gravitymtbmagazine/ und YouTube http://bit.ly/gravity-on-youtube

Hier der Link zu Nicos Channel: https://www.youtube.com/channel/UC3XHcvnFQ71SVbE5LxzbPrw

Ihr habt Bock die Kickstarter-Kampagne von Ninja Mount zu unterstützen?
Dann schaut hier vorbei: https://www.kickstarter.com/projects/ninjamount/unicorn-gopro-mount-for-mountainbike-handlebars?ref=project_link

Bike-Check Marin Alpine Trail 8

Vor 4 Wochen waren wir für euch in Riva del Garda, um das Marin Alpine Trail 8 genauer unter die Lupe zu nehmen. Für den Test wurde das Marin Alpine Trail 8 insgesamt 160km bewegt und ebenso natürlich auf Bikeparktauglichkeit geprüft.

Das Fazit gibt´s im Video. Wenn Ihr noch mehr Tests dieser Art sehen wollt, abonniert unseren Channel und gebt uns auf YouTube für das Video einen Daumen nach oben.

 

Größe S M L XL
Stack (A) 615 mm 624 mm 633 mm 642 mm
Reach (B) 420 mm 440 mm 465 mm 490 mm
Lenkwinkel (C)
65° 65° 65° 65°
Steuerrohr (D) 90 mm 100 mm 110 mm 120 mm
Sitzwinkel (F)
76,4° 76° 75,7° 75,4°
Sattelrohr (G) 385 mm 420 mm 450 mm 480 mm
Kettenstrebe (L) 430 mm 430 mm 430 mm 430 mm
Radstand (M)
1.175 mm 1.205 mm 1.229 mm 1.258 mm
Tretlager Höhe (J) 342 mm 342 mm 342 mm 342 mm
Oberrohr (H) 550 mm 552 mm 574 mm 603 mm

iXS Dirt Masters: Gravity-Spektakel zieht Zuschauer in den Bann

Fabio Wibmer beim Bunny Hop Battle ©Nico Gilles

Bereits die ersten beiden Tage des 13. iXS Dirt Masters Festivals haben die Erwartungen übertroffen. Die besten Gravity-Athleten zeigten ihre Skills in bewährten und neuen Events und spannenden Wettkämpfen. Tausende Zuschauer genossen die spektakuläre Mountainbike-Action und sorgten im Bikepark Winterberg für feinsten Festival-Flair. Nahezu perfekte Bedingungen rundeten den gelungenen Auftakt ab.

Die Fans drehen auf ©Nico Gilles

Vier Tage lang ist der Bikepark Winterberg Schauplatz für das größte Gravity-Event Deutschlands. Die beiden Auftakttage der 13. Auflage des iXS Dirt Masters Festivals, Donnerstag und Freitag, waren bereits ein voller Erfolg. Hunderte Athletinnen und Athleten trugen bislang in sieben Disziplinen zur Begeisterung der Massen bei. Den Auftakt machten die Kids: Die Cracks von Morgen sammelten beim Sparkassen Kids Race ihre erste Rennerfahrung. Das neu eingeführte Event war ein voller Erfolg und belegte, dass Familienfreundlichkeit zum iXS Dirt Masters Festival gehört. Die etwas Fortgeschrittenen durften sich beim Specialized Rookies Downhill Cup wie die Profis fühlen.

Bombastische Tricks und Bunny Hops zur Eröffnung

Das Highlight des Tages war der neueingeführte Wettbewerb „Rose Best of Ten“. Der Best Trick-Contest versetzte die zahlreichen Zuschauer in Ekstase. Dem Namen entsprechend wurden zehn Runden absolviert – mit unterschiedlichen Vorgaben, wie No Hander, Nac-Nac, „Best Goon“, Flip- und Tailwhip-Combos.

Erik Fedko beim Rose Best of Ten ©Nico Gilles

Die Auswahl der Kriterien nahmen die deutschen Stars der Slopestyle-Szene persönlich vor: Erik Fedko und Lukas Knopf. „Beim Dirt Masters habe ich erstmals bei dieser Art von Contest meine Tricks auf einer großen Bühne gezeigt. Wir haben uns jeweils zehn Tricks überlegt und miteinander abgestimmt. Ich bin gestoked, dass alle Teilnehmer richtig gesendet haben und die Crowd hat gut Stimmung gemacht. Es war auf jeden Fall eine gute Zeit“, sagte Knopf.

©Kai Brake
©Nico Gilles

Die unterschiedlichen Kriterien erlaubten einem breiten Teilnehmerfeld mit Profis wie auch Amateuren ihre Tricks zum Besten zu geben. Nach jeder Runde entschieden die Fans mit ihrem Jubel über den Gewinner. 24 Athleten aus ganz Europa flogen um die Anerkennung der Zuschauer. Erst beim finalen Durchgang, Best Trick, setzte leichter Nieselregen ein, der der Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Janek Röttgen (GER) und Lokalmatador Erik Fedko lieferten sich einen heißen Fight um den Sieg – mit dem besseren Ausgang für Fedko. „Für mich bedeutet das Dirt Masters Festival vor allem Spaß zu haben und Freunde zu treffen, die man sonst das ganze Jahr nicht sehen kann, und mit ihnen zu feiern. Wir wollten auch in diesem Jahr einen geilen Event auf die Beine stellen, an dem Locals, Amateure und Profis teilnehmen können. Alle sollten die Chance haben ihre Tricks zu senden. Es war ein Hammer-Auftakt und jetzt freue ich mich auf mehr“, sagte Fedko.

Erik Fedko beim Rose Best of Ten ©Felix Hens

Zum Abschluss des ersten Tages ging es beim „Bunny Hop Battle“ hoch hinaus. Zahlreiche Zuschauer standen den Athleten Spalier und sahen einen packenden Dreikampf um den Sieg. Jonas Grau, Max Wegener (beide GER) und Fabio Wibmer (AUT) pushten sich gegenseitig im wahrsten Sinne des Wortes zu Höchstleistungen. Aber auch die Fans trugen mit LaOla-Wellen und spontanen Limbo-Einlagen zur guten Stimmung bei. Grau und Wegener übersprangen 1,10 Meter und feierten einen Doppelsieg. Wibmer belegte mit 1,05 Metern den dritten Platz.

Limbo-Rabbit beim Bunny Hop Battle ©Felix Hens
Max Wegener (l.) und Jonas Gaus gewinnen den Bunny Hop Battle ©Nico Gilles

Hier sind die Hammer-Trick-Highlights vom ersten Tag:

 Action pur auch am Freitag

Athleten und Zuschauer wurden am Freitag mit einem Mix aus Sonne und Wolken an der Strecke begrüßt. Durchgehend perfekte Bedingungen sorgten auch am zweiten Festival-Tag für einen reibungsvollen Ablauf und hervorragende Stimmung im Bikepark Winterberg. Die Action begann am Nachmittag. Beim „Braaap Off“ ging es schlicht und ergreifend um den geilsten Roost und gute Laune. Den sportlichen Abschluss bildete der BMO 4X Rumble. Mehr als 80 der weltweit besten Rider standen am Start des internationalen Events.

©Kai Brake

In direkten Duellen kämpften die Athleten auf der Strecke nicht nur um jede Hundertstel, sondern vor allem gegeneinander. Die beiden Schnellsten zogen in die nächste Runde ein. Im spannende Finale der Elite Männer triumphierte ein alter Bekannter: Benedikt Last (GER). Der fünfmalige deutsche Meister verwies Klaus Beige und Jonas Gauß (beide GER) auf die Plätze zwei und drei. „Es ist immer wieder schön zum Dirt Masters Festival zu kommen. Auf dem Gelände wird das Maximale rausgeholt. Man bekommt Einblicke in die anderen Disziplinen. Und auch die Stimmung ist richtig gut. Die ganze Stadt macht Halligalli. Seit elf Jahren habe ich das Festival nur mal wegen einer Verletzung verpasst. Es ist einfach ein super Event“, sagte Last.

Siegerehrung 4X: Klaus Beige (l., 2.Platz), Benedikt Last (2.v.l., Sieger), Jonas Gauß (2.v.r., Dritter) ©Kai Brake

Neben den Herren stürzten sich auch die Damen waghalsig die Strecke hinunter. Siegerin nach einem beherzten Rennen war Laura Küderle (GER).

Die Geschichte des Tages aber schrieb Sam Reynolds (GBR). Der Brite reiste erstmals seit sechs Jahren wieder zum Erlebnisberg Kappe – jedoch ohne gültige Rennlizenz. Ein Start bei den Amateuren kam für den 27-Jährigen allerdings nicht in Frage. Reynolds wollte sich der Konkurrenz der Elite Männer stellen. Ein kurzer Anruf bei seinem Verband verhalf ihm zur notwendigen Lizenz und damit war er „ready to rumble“. „Ich bin das erste Mal seit zehn Jahren wieder Four Cross gefahren und es war super spannend. Das Dirt Masters Festival war der passende Rahmen dafür. Es ist eines der schöneren Events, bei dem man ohne Druck sehr viel Spaß haben kann. Deswegen bin ich hier und jetzt ist es Zeit für Bier und Currywurst.“

Sam Reynolds beim 4X ©Kai Brake

Spannend und spektakulär – hier sind die Highlights vom Freitag:

Auch wenn beim Dirt Masters Festival die Wettkämpfe im Mittelpunkt stehen, durfte der Festival-Charakter nicht fehlen. Der Freitag wurde mit einem Live-Konzert der Karaoke Band Schwanz musikalisch abgerundet.

Am Samstag und Sonntag geht die Action weiter. Die zahlreichen Teilnehmer, um Stars wie Josh Bryceland, Sam Reynolds, Fabio Wibmer, Dawid Godziek, Jasper Jauch, kämpfen beim iXS Downhill Cup, Enduro One, Continental Slopestyle und dem legendären Warsteiner Whip Offs powered by Spank um den Sieg und wollen weiterhin die Zuschauer begeistern.

Rose Best of Ten, Erik Fedko (r.) ©Kai Brake

Der Eintritt ist für alle Festivalbesucher frei.

Faces of Shred | Crankworx World Tour Innsbruck

Innsbruck, Österreich, 31.05.2019 – Langsam aber sicher kommt die Mountainbike-Saison so richtig in Fahrt. Im Juni können sich Fans auf vier Wochenenden voller MTB-Action in Europa freuen. Gleich zweimal messen sich die weltbesten Downhiller und für die Enduro-Experten der Szene steht bereits das vierte Rennen der Saison an. Von 12. bis 16. Juni 2019 kommen beim zweiten Stopp der Crankworx World Tour in Innsbruck alle zusammen, um mit der internationalen Mountainbike-Community ein Festival der Superlative zu feiern. Auch das Rahmenprogramm mit diversen Side-Events, Workshops für Kids & Teens, einer Expo Area mit den neuesten Gadgets aus dem Bikebereich und den Party Nights kann sich sehen lassen.

Vorverkaufsticket für Crankworx Innsbruck sind bis einschließlich 11. Juni 2019 erhältlich. Details:
https://www.crankworx.com/innsbruck/tickets/

Der gesamte Broadcast-Schedule: https://www.crankworx.com/innsbruck/schedule/

Die Startlisten der eingeladenen Fahrer für Crankworx Innsbruck sind ab sofort hier verfügbar: https://www.crankworx.com/start-list-results/

Battle Royale erreicht Österreich
Crankworx ist, nicht zuletzt wegen seines vielfältigen Rennprogramms und der unglaublichen sportlichen Leistungsdichte, weltweit einzigartig. AthletInnen, die sich den Titel King bzw. Queen of Crankworx (und damit auch $ 20.000 Preisgeld) sichern wollen, müssen über die ganze Saison hinweg in gleich mehreren Disziplinen konstant gut fahren und zudem – manchmal an einem einzigen Tag – Training, Quali und Hauptbewerb erfolgreich unter einen Hut bringen. Diese Damen und Herren zählen zu den absoluten Pionieren der Szene und setzen neue Standards für den professionellen Mountainbike-Sport.

Die folgenden Rider zählen zu den Favoriten in ihren jeweiligen Disziplinen bei Crankworx Innsbruck, wo man sich dieses Jahr vom 12. bis 16. Juni wieder auf Action vom Feinsten freuen kann. Im Herzen der Tiroler Alpen messen sich die weltbesten AthletInnen in spektakulären Bewerben, bei denen es auf Speed, Können und Style ankommt.

Vaea Verbeeck (CAN)
…legte in Rotorua (Neuseeland) einen fulminanten Saisonauftakt hin. Nach zwei Siegen in nur zwei Tagen kletterte die Kanadierin im Kampf um den Titel Queen of Crankworx an die Spitze. Bei Crankworx Innsbruck geht sie binnen fünf Tagen in insgesamt vier verschiedenen Bewerben an den Start.

Anneke Beerten (NED)
…war bereits einmal Queen of Crankworx (2015) und ist vor dem zweiten Saisonstopp in Innsbruck der Führenden Vaea Verbeeck dicht auf den Fersen. In Neuseeland belegte Beerten zweimal Platz zwei hinter Verbeeck.

Kialani Hines’ (USA)
zählt zu den Shooting-Stars der Szene. Bei Crankworx Rotorua holte die US-Amerikanerin ihren ersten Sieg bei der World Tour mit einer souveränen Leistung auf dem Pumptrack. Im Kampf um den Titel Queen of Crankworx liegt sie derzeit auf Rang fünf.

Die Österreicherin Valentina ‚Vali‘ Höll wird vor Heimpublikum ganz sicher Vollgas geben. Mit Rang drei auf dem Pumptrack in der Kategorie Pro Women landete die Salzburgerin bei Crankworx Innsbruck 2018 zum ersten Mal in ihrer noch jungen Karriere bei einem Elite-Rennen auf dem Podest. Dieses Jahr nimmt das junge Talent mit dem 100% Dual Slalom Innsbruck, der RockShox Innsbruck Pump Track Challenge, dem iXS Innsbruck Downhill presented by Raiffeisen Club und den Official European Whip-Off Championships presented by SPANK gleich vier Bewerbe in Angriff.

Tomas Lemoine (FRA)
ist ein wahres Multitalent – einer der wenigen Slopestyle-Fahrer, die auch in anderen Disziplinen vorne mitfahren können. In den letzten beiden Jahren konnte sich der Franzose beim Speed & Style und bei der Pump Track Challenge durchsetzen – und war gleichzeitig einer der Besten im Slopestyle. Zum Saisonbeginn in Neuseeland war Lemoine bei der RockShox Rotorua Pump Track Challenge eine Klasse für sich und belegte gleich am nächsten Tag Platz zwei im Slopestyle. Damit liegt er im Kampf um den Titel King of Crankworx in Führung.

Keegan Wright (NZL)
…ist der Mr. Endurance der Crankworx World Tour. In Rotorua startete er binnen sechs Tagen bei nicht weniger als fünf Bewerben. Im 100% Dual Slalom Rotorua holte er den Sieg, beim Giant Toa Enduro presented by CamelBak belegte er Platz zwei. In der Gesamtwertung lauert der Neuseeländer nur sechs Punkte hinter Lemoine auf Rang zwei.

Billy Meaclem (NZL)
…sorgte mit seinem fulminanten Auftritt in Rotorua für Staunen und viel Lob im Fahrerfeld. „Für ihn ist das eine märchenhafte Geschichte“, so Martin Söderström nach seiner Niederlage gegen den Mann mit dem Spitznamen ‚Billy the Kid‘. „Das hier könnte der Anfang einer großen Karriere sein.“ Nach vier Top-Fünf-Platzierungen in Rotorua liegt Meaclem auf Platz drei im Gesamtklassement für den Titel King of Crankworx.


Besonders laut dürfte es in Innsbruck werden, wenn der Lokalmatador Peter Kaiser im Starthaus steht. In Rotorua ließ der Österreicher die Konkurrenz hinter sich und gewann den Whip-Off. Vor Heimpublikum geht der Tiroler beim Mons Royale Speed & Style Innsbruck und den Official European Whip-Off Championships presented by SPANK ins Rennen.

Valentina Höll und Peter Kaiser sind aber nicht die einzigen Österreichischen AthletInnen die im Juni bei Crankworx Innsbruck an den Start gehen. „Wir legen viel Wert darauf, lokalen AthletInnen die Teilnahme an Crankworx Innsbruck ermöglichen zu können. Aus diesem Grund haben wir uns auch heuer wieder für die Vergabe von Wild Cards bei den Whip-Off Championships und der Pump Track Challenge eingesetzt. Zudem haben Talente aus der Region die Möglichkeit sich für die Teilnahme am Dual Slalom und am Downhill, anzumelden“, erklärt OK-Chef Georg Spazier.

Rheeder versus Rogatkin – ein Duell für die Ewigkeit
Progression und Drama, Freud und Leid – die ersten beiden Slopestyle-Bewerbe bei Crankworx Innsbruck waren ein Hit. Scheinbar unübertreffliche Leistungen wurden irgendwie doch noch nach oben geschraubt, nach nahezu perfekten Runs wurde vom nächsten Rider irgendwie doch noch eine Schippe draufgelegt. 2017 und 2018 holte sich Nicholi Rogatkin (USA) im Slopestyle-Bewerb Platz eins vor dem Kanadier Brett Rheeder.

Vor dem zweiten Stopp der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship 2019 (SWC) in Innsbruck hat aber Rheeder die Pole Position. Wie schon im Vorjahr siegte der Kanadier auch heuer im Slopestyle-Bewerb beim Saisonauftakt in Rotorua. 2018 musste sich Rogatkin in Neuseeland mit Platz fünf begnügen, gewann aber die letzten drei Contests der Saison – als erster Fahrer überhaupt in der Geschichte des Slopestyle-Bewerbs.

Dieses Jahr belegte Rogatkin zu Beginn der Saison Platz neun in Rotorua.

Können sich Fans also auf eine Neuauflage des Klassikers Rheeder versus Rogatkin freuen? Und wer sichert sich in Innsbruck Platz drei?
Thomas Lemoine, der 2018 mehrmals den undankbaren vierten Platz belegte, wurde in Rotorua Zweiter vor Alex Alanko (SWE). Der drittplatzierte Schwede holte damit in seinem zweiten Crankworx-Slopestyle gleich seine erste Crankworx-Medaille.

Downhill lockt Top-Fahrer nach Innsbruck
Für Downhiller ist der Juni ein Monat voller Action. In der dritten Woche geben sich viele der weltbesten Teams und Athleten beim iXS Innsbruck Downhill presented by Raiffeisen Club ein Stelldichein.

Danny Hart (GBR)
war bisher eine Klasse für sich im Downhill bei Crankworx Innsbruck. Auch 2019 ist der Brite stark in die Saison gestartet und wurde erst vor wenigen Wochen Zweiter in Maribor.

Tracey Hannah (AUS)
…hat wie Danny Hart noch nie auf der Downhill-Strecke bei Crankworx Innsbruck verloren. Die Australierin gewann den Crankworx Rotorua Downhill presented by the Professionals am Anfang der Saison und belegte Rang drei in Maribor.

Charlie Harrison (USA)
holte 2018 bei Crankworx Innsbruck seinen ersten Podestplatz in einem Elite-Rennen außerhalb der USA. Der US-Amerikaner wurde damals Dritter hinter dem Sieger Hart und dem King of Crankworx 2018 Sam Blenkinsop. Rang vier in Maribor im April war seine bisher beste Weltcup-Platzierung.

Tahnée Seagrave (GBR) – Update Tahnée Seagrave ist verletzt
zählt inzwischen zu den Crankworx-Routiniers. In den letzten Jahren hat die Britin den Fokus zunehmend auf den Downhill gelegt, fährt aber nach wie vor erfolgreich in den Disziplinen Dual Slalom und Pumptrack. Anfang der Saison belegte sie Rang drei im Downhill von Rotorua und siegte wenige Wochen später in Maribor vor Rachel Atherton und Tracey Hannah.

Nicht am Start
Zu den bekannten Athleten, die bei Crankworx Innsbruck nicht am Start stehen werden, zählen:
Sam Blenkinsop (NZL) – Väterkarenz!
Thomas Genon (BEL) – verletzte sich bei Crankworx Rotorua an der Schulter und ist noch nicht fit.

Die Action der FMBA Slopestyle World Championship und des Mons Royale Speed & Style Innsbruck gibt es LIVE auf Red Bull TV und crankworx.com zu sehen.
Der 100% Dual Slalom Innsbruck, die RockShox Innsbruck Pump Track Challenge und der iXS Innsbruck Downhill presented by Raiffeisen Club werden live auf crankworx.com übertragen.

Alle weiteren Informationen unter www.crankworx.com/festival/innsbruck sowie auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube.

Ein Komfortkonzept für MTB-Ladies

Das Konzept neu aufgestellt. Ergon zeigt wie´s geht!
Mit dem SM Sport Gel Women sagen wir Ade zu Schmerzen beim Fahren

MTB-Touren und das Gefühl nicht mehr sitzen zu können. Genau so geht es nahezu jeder Frau, die auf Grund des mangelhaften Angebots dann doch auf einen Männersattel zurückgreifen muss. Das Resultat: unangenehme Schmerzen und ein ständiges Druckgefühl im Damm- und Genitalbereich. Als wir daher von Ergons neuem „Wundersattel“ erfuhren, fragten wir das SM Sports Gel Women Modell für ein paar Mädels aus dem Bekanntenkreis an.

Anforderung für eine aussagekräftige Bewertung
• Mindestens 300 Kilometer Fahrleistung
• Mindestens eine Strecke mit einer Laufleistung von 60km oder höher

1. Warum SM Sports Gel Woman?

2. Sattelgröße ermitteln, wie funktioniert´s?

3. Das Testergebnis


Name SM Sport Gel Women
Einsatz Touring, All-Mountain, Enduro
Maße Länge: 261 mm, Breite: 143 mm
Gewicht ca. 275 g*
Größe S/M, M/L
Farbe erhältlich in rot und schwarz
Sitzschale Nylon Composite
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Obermaterial Microfiber
Polsterung Orthopedic Comfort Foam mit Gel Pads
Geschlecht frauenspezifisch
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