PM: «Da geht es sehr, sehr tief runter…»

Im Video «Home of Trails» durchqueren Danny MacAskill und Claudio Caluori die Region Graubünden. Dabei machen sie die Trails und Spots in den fünf Destinationen Arosa Lenzerheide, Davos Klosters, Engadin St. Moritz, Flims und Scuol Samnaun Val Müstair zu ihrem Spielplatz. Um zum Endresultat von fünf Minuten voller rasanter Abfahrten und gewagter Tricks zu gelangen, gehörten eine monatelange Planung und viel Arbeit „On Set“ beim zehntägigen Dreh. Das einzige, was keiner Vorbereitung bedurfte, waren die frechen Kommentare des einheimischen Downhill-Weltcup-POV-Star Claudio Caluori:

84 Meter über dem Abgrund, 14 Stiche und 6 Platten – der Dreh von «Home of Trails» war für Mensch und Material eine Herausforderung, aber auch ein großer Spaß. Im Behind-The-Scenes-Clip bekommt man nun einen Eindruck, wie das eingespielte Team von Cut Media, Danny MacAskill und Claudio Caluori in den Bergen Graubündens zusammengearbeitet haben. Im Folgenden einige Fun Facts zum Dreh; kommentiert von den Machern und Protagonisten.

84 Meter
Nach dem Location-Check entschloss sich Danny, beim Dreh auf der Landwasserbrücke in der Zügenschlucht bei Wiesen eine Line in 84 Metern Höhe auf der Geländermauer zu fahren. Beim Dreh machte das ganze Team große Augen: «Ich habe mir eine Stunde vor dem Stunt den Kopf angeschlagen, sodass mir sowieso schon schwindlig war. Deshalb war ich sehr mit mir selber beschäftigt, um nur einigermaßen geradeaus zu fahren (lacht). Ich habe aber gemerkt, wie die ganze Filmcrew nervös war. Nur Danny war völlig cool, als würde er spazieren fahren», erzählt Caluori. Cut Media Regisseur, Stu Thomson, ergänzt: «Die Brücke ist uns beim Location-Check sofort ins Auge gestochen. Mit der Schlucht und den Bahngleisen bot sie die perfekte Kulisse. Wenn’s ums Fahren geht, liegt die Entscheidung alleine bei Danny. Ich bin bei solchen Lines viel nervöser als er. Er vertritt die Ansicht, dass er schon sein ganzes Leben lang auf so schmalen Mauern fährt und der Drop deshalb keine große Rolle spielt. Dennoch will ich solche Shots möglichst beim ersten Versuch im Kasten haben, um ihn da schnell wieder runterzuholen.»

25 Versuche
Danny bezeichnet den Front Flip to Flat vom Vordach des Hauses in der Val Müstair als einen der schwierigsten Tricks, den er je mit dem Mountainbike gestanden hat. Trotzdem reichten dem Schotten 25 Anläufe, um eine saubere Landung auf der harten Straße hinzulegen. «Beim Location-Check ist mir das hölzerne Vordach ins Auge gesprungen, da es eine perfekte Rampe war. Zuerst habe ich überlegt, einen Wallride hinzulegen. Dann kam die Idee mit dem Front Flip. Diesen Trick hatte ich bis dahin noch nie mit dem Mountainbike gestanden. Beim Dreh habe ich erst mit Matten geübt, um zu schauen, ob die Rotation hinhaut. Nach einigen Versuchen haben wir sie entfernt und die Kameras in Stellung gebracht. Als ob der Druck nicht groß genug gewesen wäre, folgte mir auch noch Bike-Legende Claudio Caluori. Ich habe ein paar Mal die Anfahrt angeschaut, um meine Geschwindigkeit richtig einzuschätzen. Dann habe ich es einfach durchgezogen. Und war im Nachhinein total gestoked, dass ich und mein Bike die Landung überstanden haben.»

14 Stiche
Während das Filmteam auf dem Weissfluhjoch in Davos auf besseres Wetter warteten, machten sich die beiden Protagonisten auf, um Fotos zu schießen. Dabei stürzte Caluori unglücklich und zog sich im Gesicht eine Schramme zu, die er mit 14 Stichen nähen lassen musste. «Wir haben den ganzen Morgen auf ein Sonnenfenster gewartet. Dieses ist aber nicht wirklich aufgetaucht. Weiter entfernt gab es dann aber einen kleinen Fleck, der einige Sonnenstrahlen abbekam. Ich machte mich auf den Weg dorthin, fuhr zu langsam, blockierte mein Vorderrad zwischen zwei großen Felsen und setzte zum Abflug über den Lenker an. Im Spital haben sie meinen Kopf eingewickelt wie der einer Mumie. Ich habe versucht zu erklären, dass sie sich den Verband sparen können. Als ehemaliger Profisportler hat man gelernt, dass man manchmal die Zähne zusammenbeißen und die Sache durchziehen muss», schildert Caluori.

40 Stunden
In zehn Drehtagen sammelte Cut Media 40 Stunden Videomaterial, um daraus dann den fünfminütigen Clip zu schneiden. Thomson erklärt: «Das Material auf zehn Minuten zu kürzen, ist nicht schwer. Danach muss man aber schon brutale Entscheidungen treffen. Ich vertrete den Standpunkt, dass nur die Szenen ins Video kommen, die dem Fahrstil, dem Charakter und der Story dienen. So fallen dann auch schon Mal Lieblingssequenzen dem Schnitt zum Opfer. Das ist hart und für diesen Prozess schätze ich es, dass wir ein gutes Team aus Kreativen und Filmemachern haben, die Entscheidungen auch kritisch hinterfragen.»

3022 m ü. M.
In dieser Höhe übernachteten Danny MacAskill und Claudio Caluori, um auf dem Piz Nair die Einstiegsszene bei Sonnenaufgang drehen zu können. «Wir sind während dem Dreh in vielen schönen Hotels untergekommen, aber das Highlight war die Nacht auf dem Piz Nair. Wir haben in der Liftstation geschlafen, die über St. Moritz thront, umgeben nur von Gletschern und Bergen. Es war ziemlich surreal. Das Gefühl am nächsten Morgen neben dem Steinbock zu stehen, die Aussicht zu genießen und die Trails, die wir an dem Tag fahren würden, auszuspähen, war unglaublich. In solchen Momenten, denke ich mir: ‹Ich habe einen absoluten Traumjob›», zeigt sich MacAskill begeistert.

6 platte Reifen
Alleine beim Shooting auf dem «Green Valley Trail» in Flims verbuchte Claudio Caluori sechs Platten. Diese Bilanz zeigt, wie sehr er ans Limit ging. «Mein Mechaniker dachte wohl, dass ich den ganzen Tag aufwärts fahren würde, und hat mir möglichst leichte Reifen montiert. Die waren für die harte Action mit Danny aber einfach nicht gemacht. Ich war überrascht, wie Danny es knattern ließ. Also musste ich es auch knattern lassen. Nachdem wir die Reifen dann gewechselt hatten, war alles super.»

Informationen zu den gefahrenen Trails und den Angeboten gibt es auf www.homeoftrails.com

Ein Video von Cut Media.

Fotos von Martin Bissig

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Sei dabei: Fabio Wibmer lädt zum Abschluss seiner Deutschland-Tour zu „Fabios Mellowpark-Session“ nach Berlin

 

Fabio Wibmer ist auf Deutschland-Tour von Köln über Hamburg nach Berlin. Auf seinem Weg dorthin besucht der österreichische Mountainbike-, Trial-Bike- und YouTube-Star einige der berühmtesten Plätze und Sehenswürdigkeiten in Köln, Hamburg und Berlin. Natürlich ist der 24-Jährige nicht (nur) auf Sightseeing-Tour. Fabio ist zum Shredden da und lädt seine Fans am 10. Oktober zum gemeinsamen Biken bei „Fabios Mellowpark-Session“ im Berliner Mellowpark ein.

Fabio lässt es im Herbst 2019 so richtig krachen. Gerade erst hat er seinen eigenen Wheelie-Rekord auf dem Mountainbike von 42 Minuten auf sage und schreibe 94 Minuten verbessert, von seinem Internethit „Wibmer’s Law“ ganz zu schweigen: Das spektakuläre YouTube-Video des Ausnahmetalents wurde innerhalb von einer Woche über 11 Millionen Mal angesehen.

Quasi ohne Verschnaufpause will sich der Bike-Profi jetzt bei seinen deutschen Fans für ihre Unterstützung bedanken. Dazu lädt er zum Abschluss seiner Deutschland-Tour in den Berliner Mellowpark ein. Dort erwartet er seine Fans zum gemeinsamen Biken und hält auch ein paar Überraschungen bereit, die er unterwegs besorgt hat. Auf dem Programm steht neben Autogrammstunde und Open Session mit Fabio auch ein Bunny Hop Contest – mit tollen Preisen für den Gewinner. Für das leibliche Wohl im Mellowpark ist ebenfalls gesorgt. Dabei sein lohnt sich!

Fabios Mellowpark-Session in Berlin:

Wo? Berlin Mellowpark: An der Wuhlheide 250, 12459 Berlin

Wann? 10. Oktober 2019 von 14 Uhr bis 18:30 Uhr

  • 15 Uhr: Foods and Drinks
  • 16 Uhr: Bunny Hop Contest
  • 17:30 Uhr: Autogrammstunde

Mehr zu Fabios Mellowpark-Session, zu Fabios „Across Germany“ Projekt und zu Fabio Wibmer selbst erfährst du hier:

youtube.com/fabwibmer
instagram.com/wibmerfabio
facebook.com/wibmerfabio

https://www.facebook.com/RedBull/
https://www.youtube.com/user/redbull
https://www.instagram.com/redbullgermany
https://redbull.com/de-de/events/fabio-wibmer-mellowpark-fanride-special

 

All photos by © Philip Platzer/Red Bull Content Pool

Jackson’s Bike School – Mit diesen Tipps sind alle Trail-Fans bestens vorbereitet!

©Richard Bos

Die finale Episode von Jackson Goldstone‘s Bike School ist da!

Der junge Kanadier Jackson Goldstone teilte seine Tipps und Tricks rund um das Mountainbiken in sechs Episoden mit allen Mountainbike-Fans. Mit dem sechsten Kapitel wird die How-To-Reihe für dieses Jahr abgeschlossen. Dennoch kann jeder Shredder die spannende Reihe natürlich weiterhin auf YouTube verfolgen. In seiner vorerst letzten Episode zeigt der 15-Jährige was bei einem langen Trail-Ausflug unbedingt auf die Packliste gehört, damit einem unvergesslichen Tag nichts in die Quere kommt: 

©Richard Bos
©Richard Bos

Im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis gibt es neben Bikepark-Trails für jedes Level auch viele schöne und abwechslungsreiche Singletrails. Sowohl Trail-Einsteiger als auch Trail-Experten kommen auf ihre Kosten. Das breite Angebot unterschiedlicher Trails kannst du nach Herzenslust austesten und dabei deine Lieblingstrails für dich entdecken. Wie du dabei für einen längeren Trip perfekt ausgerüstet bist, zeigt dir der 15-jährige Jackson Goldstone in seiner 6. Episode.

Wer eine Folge von Jackson‘s Bike School noch einmal anschauen möchte oder sogar verpasst hat, kann hier direkt einschalten:

Schaltet auch bei Jackson‘s finaler Bike School Episode ein und holt euch die Tipps vom Profi: „Mit diesen Tipps sind alle Trail-Fans bestens vorbereitet.“

©Richard Bos
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Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at

Jackson’s Bike School – So geht die richtige Bike-Wartung!

 

Jackson Goldstone ist zurück mit der 5. Episode seiner Bike School. Diesmal widmet sich der junge Kanadier dem Thema Bike-Wartung. Denn diese sollte vor keinem Rennen oder Biketrip zu kurz kommen. Vor allem bei einem Rennen ist das richtige Bike Set-up unabdingbar. Jackson erklärt uns die Basics für die richtige Bike-Wartung und auf was man achten sollte. Angefangen bei den Schrauben, über die Gangschaltung bis hin zu den Dämpfern, Jackson gibt hilfreiches Wissen weiter, wie man sein Bike richtig in Schuss hält:

Der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis bildet mit seinem breiten Spektrum an Bikeparkstrecken und Singletrails den idealen Ausflugsort für Mountainbiker jeder Altersklasse. Ob Rookie oder Pro, der Bikepark hält für jedes Fahrlevel und jeden Geschmack besondere Trails bereit. Um alle Strecken in vollem Umfang genießen zu können, sollte auch das Mountainbike bestens vorbereitet sein. Die regelmäßige Wartung ist essentiell, um Sicherheit und ein optimales Fahrvergnügen zu gewährleisten.

 

Im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis gibt es eine Reparaturwerkstatt, die dafür sorgt, dass kein Mountainbiker wegen einer kleinen Panne seinen Mountainbiketag verkürzen muss. Zudem kann sich jeder mit den Tipps von Jackson Goldstone rund um die Bike-Wartung bestens vorbereiten.

 

Schaltet wieder bei Jackson’s Bike School ein und holt euch die Tipps vom Profi: „So geht die richtige Bike-Wartung.“

 

Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at

All photos by © Richard Bos

Wibmer’s Law – Bike- und YouTube-Superstar Fabio Wibmer setzt neue Maßstäbe

 

Red Bull Athlet Fabio Wibmer folgt seinen eigenen Gesetzen. Wenn der Bike-Superstar ein neues Video veröffentlicht, stockt seinen Fans regelmäßig der Atem, so spektakulär sind Fabios Tricks auf dem Fahrrad. Bereits in „Fabiolous Escape 2“ hat das österreichische YouTube-Phänomen seinen Anhängern auf der ganzen Welt gezeigt, dass er sich seine eigenen Grenzen setzt. Das YouTube-Video wurde mittlerweile über 40. Millionen mal angesehen. Mit „Wibmer’s Law“ beweist der Osttiroler nun, dass Hektik und Stress der Großstadt für ihn nicht existieren – sobald er auf seinem Bike sitzt, ist er in seiner eigenen Welt:

Wer in einer Großstadt lebt oder sie auch nur hin und wieder besucht, kennt es nur zu gut: Ein auf das Maximum beschleunigtes Arbeitsleben und eine Gesellschaft, in der vor allem die notwendige Zeit für sich selbst fehlt. Fabio Wibmer sieht das anders! Innsbruck, Salzburg, Wien und Linz in seinen persönlichen Spielplatz zu verwandeln und das Drumherum zu vergessen, ist natürlich nicht ganz leicht, doch der 24-Jährige meistert alltägliche sowie brenzlige Situationen in souveräner Manier. Er entgeht einem Dooring-Unfall, in dem er die offene Autotür kurzerhand überspringt und taucht gekonnt unter einem plötzlich auftauchenden Sofa durch. Auch ein herabfallendes Klavier kann dem Trial-Bike-Profi nichts anhaben. Fabio nimmt Abkürzungen über Dächer und kein noch so großes Hindernis kann ihn aufhalten. Stehend auf dem Lenker (Barrides), mit einem Vorwärtssalto (Frontflip) durch die Baustelle, mächtigen Sprüngen (Drops) und einem doppelten Rückwärtsalto (Double Backflip) bahnt sich Fabio seinen Weg. Dieser führt den Osttiroler dabei immer weiter aus der Stadt hinaus, bis sich schließlich Fabios innere Ruhe und die Umgebung harmonisch aneinander angleichen. Fabio hat mit Hilfe seines Trial-Bikes sein Ziel erreicht und genießt den Sonnenuntergang in der Natur – fernab von der Hektik der Großstadt.

 

„Ich habe festgestellt, dass die Welt sich immer schneller dreht und das gesellschaftliche Leben – gerade in der Großstadt – von großer Hektik geprägt ist. Das geht natürlich auch mir so. Wenn ich auf mein Bike steige, schaffe ich es, dieser Hektik ein Stück weit zu entfliehen und zur Ruhe zu kommen. Diese Botschaft wollte ich durch Wibmer’s Law vermitteln. Hoffentlich geht es anderen genauso.“

 

Zur Produktion an sich meint Fabio: „Der Dreh zu Wibmer’s Law war tatsächlich der anspruchsvollste Dreh, den ich bisher erlebt habe. Wir haben für einige Einstellungen sehr viele Versuche gebraucht, teilweise sogar mehrere 100. Im fertigen Clip ist davon natürlich nichts zu sehen.“

 

Dafür aber im fast 48-minütigen „Behind the Scenes“ Video, das exklusiv auf Red Bull TV zu sehen ist.

Insgesamt haben die Dreharbeiten zu Wibmer’s Law über ein Jahr in Anspruch genommen. Als besonders nervenaufreibend dürften der gesamten Crew zwei Szenen in Erinnerung bleiben: Für die Hinterradsprünge (Backwheel Hops) auf den Fahrradständern benötigte Fabio über 300 Versuche, die Szene mit dem Geschäftsmann erforderte sogar über 500. Gedreht wurde hauptsächlich mit leichtem Equipment. Die Hauptcam war eine GH5S auf einer Glidecam, ansonsten kamen zwei A7III, mehrere GoPros, sowie eine Drohne und eine Racedrohne zum Einsatz.

 

Mehr über Fabios Aktivitäten und seine neuesten Videos gibt es hier:

youtube.com/fabwibmer
instagram.com/wibmerfabio
facebook.com/wibmerfabio

youtube.com/redbull
facebook.com/RedBullBike
instagram.com/redbullaustria

 

All photos by © Philip Platzer/ Red Bull Content Pool

Charles Cole und die Story hinter FIVE TEN und adidas

Die Marke der Mutigen trifft adidas Outdoor

Vielen ist es bereits seit Jahren bekannt und manchen auch nicht, aber Five Ten gehört seit 2011 zu adidas. Was viele nicht wissen, Five Ten hat seinem Ursprung im Berg- und Klettersport. Die inzwischen deutsche Firma wurde 1985 von Charles Cole (rechts im Bild) zusammen mit seiner Familie gegründet. Der Betrag für die Aufnahme in den Großkonzern brachte Cole sage und schreibe 25 Millionen US-Dollar.

Bild zeigt Charles Cole und seine Familie

Was interessant ist, dass FIVE TEN damals aus der Not heraus entstanden ist. Cole war ein wagemutiger Kletterer und berühmt für seine waghalsigen Runouts und seinem grenzenlosem Vertrauen in windige Sicherungen beim Techno-Klettern. Doch als Cole die Route „Space“ VI 5.10 A4 am El Capitan fertigstellte und zurück im berühmten Camp 4 einkehrte, hing eine Nachricht für ihn am schwarzen Brett. Sein Vater hat einen Schlaganfall und Herzinfarkt erlitten. Auf einmal fehlte Cole und seiner Famile das Geld zum Leben wie er in einem Interview dem Adventure Sports Journal berichtete und somit sah er es nun als seine Aufgabe, dafür Sorge zu tragen, wozu sein Vater nun nicht mehr in der Lage war. Cole wollte selbst nie in der Kletterindustrie arbeiten – zu groß die Angst, den Spaß am Sport zu verlieren. Doch Cole hatte hier einfach seinen Spirit, seine Leideschaft und es war das einzige, wo er sich vielleicht besser auskannte als so manch anderer.

Bild zeigt eine 5:10 Kletterwand am Yosmite

 

Bild Zeigt Charles Cole am El Capitan 1980

Der Name Five Ten rührt vom Schwierigkeitsgrad 5:10, der dem der Extremanstiege in Yosmite entspricht, siehe Bild. Und Cole wusste, was ihm selbst als Extremkletterer fehlt und machte sich an die Arbeit. Er setzte sich in die Bibliothek des Kalifornischen Technologieinstitutes und las alles, was er finden konnte über Gummi. Zusammen mit Chemikern einer Gummiproduktion entwicklete er die uns allseits bekannte “Stealth Rubber” Gummimischung. Diese Mischung besohlt auf ein paar bequemen 10$ Tennisschuhen aus Polen legte den Grundstein für die Erfolgsgeschichte von Five Ten.

Bild zeigt die ersten Five Tennies

In den 90er Jahren erkannte dann auch die Mountainbike-Community, dass die Vorteile von Five Ten Performance Footwear über die Welt des Kletterns weit hinausgeht. Und somit kam es wie es kommen sollte. Ab 2000 war es dann soweit. Nachdem Five Ten erfuhr, dass berühmte Downhill Racer wie Chris Kovarik and Nathan Rennie auf die Five Ten Stealth Rubber Gummimischung vertrauen, begann die die Produktion im MTB-Sektor. 2002 gewann Sam Hill mit den Five Ten am Fuß den UCI World Cup. Seither dominiert die Marke den Schuhsektor der Fahrradindustrie.

Bild zeigt Max Kovarik mit seinen FIVE TEN

Dann im Jahr 2011 war es soweit – Five Ten wurde Teil des adidas Konzerns. Und viele denken mit hoher Sicherheit. Und wieder einmal hat ein großer Konzern eine nicht so große Firma geschluckt. Allerdings war Cole über das Angebot von Adidas damals mehr als erfreut – Zitat Cole: „Ich hatte in den letzten zehn Jahren Design-Ideen, die ich mir nicht leisten konnte. Mit adidas kann ich sie verwirklichen. Es war der perfekte Deal. Wir machen Dinge, die adidas nicht unter ihrem eigenen Namen tun kann, und sie brachten dringend benötigtes Kapital ein. Bei Five Ten gibt es eine Menge Innovationen. Wir arbeiten an einigen wirklich schönen und eleganten Lösungen für einige langjährige Designprobleme.“

Cole verstarb am 14. Juli 2018 im Alter von 63 Jahren.

Cahrles Cole – Erfinder, Pionier, Gründer von Five Ten, Ehemann und Vater von 3 Kindern

Dieses Jahr, 2019 wurde das adidas Five Ten Collaboration-Logo geboren, was ab sofort auf allen Neuentwicklungen der Five Ten Schuhe zu sehen ist.

Mit einem Tribut an John Cole wird adidas neben anderen coolen Modellen eine Edition auf den Markt bringen, die uns zurück in das Jahr 1985 und der Geburtsstunde von bringt. Der Five Tennie ist zwar kein MTB-Schuh, aber defintiv ein Schuh mit Geschichte, den es sich zu kaufen lohnt.

Epic Bikepark Leogang: Mit Vollgas in den goldenen Herbst

Steinbergline by FOX ©Klemens König

Nach einem erfolgreichen BIKE Festival, bei dem die Besucher die Neuheiten für die anstehende Bike-Saison ausgiebig testen konnten, gibt es bereits die nächsten erfreulichen Nachrichten aus der Region Saalfelden Leogang. Hobby-Ridern steht im Epic Bikepark Leogang ein goldener Herbst bevor. Bis 03. November können die Shredder ihrer Leidenschaft in vollem Umfang nachgehen und sollten sich vor allem das Wochenende am 05. und 06. Oktober vormerken.

BIKE Festival ©Delius Klasing_Martin Sass
BIKE Festival Saalfelden Leogang ©Delius Klasing_Martin Sass
Einmal mehr war der Epic Bikepark Leogang 2019 Schauplatz eines Mountainbike-Events, das die Szene begeisterte. Unter dem Motto „Messe, Sport und Party“ stellten vergangenes Wochenende beim BIKE Festival 60 Austeller, 100 Marken und 1.000 Teilnehmer den rund 8.000 interessierten Besuchern die Top-Neuheiten der kommenden Saison vor.
BIKE Festival ©Delius Klasing_Martin Sass
BIKE Festival Saalfelden Leogang ©Delius Klasing_Martin Sass
Zusätzlich setzten die Scott Enduro Series, der Rocky Mountain BIKE Marathon, der GHOST Recon Ride sowie die Scott Junior Trophy und der Red Bull Pump Track World Championship Qualifier sportliche Highlights und läuteten zugleich den goldenen Herbst ein. Denn die guten Nachrichten um den Epic Bikepark Leogang reißen nicht ab: In besagter Jahreszeit nimmt die Bike-Saison nochmal richtig Fahrt auf.
Antonius Trail ©Klemens König
Antonius Trail ©Klemens König
Vollgas shredden bis 03. November
Bis einschließlich 03. November können Hobby-Shredder die gesamten Lines und Trails in und um den Epic Bikepark Leogang unsicher machen. Bis 20. Oktober befördert die Asitzbahn die Rider nach oben und ab 21.10. übernimmt die Steinbergbahn den Transport zum Ausgangspunkt der Bike-Abenteuer. Biker und alle, die es werden wollen, können zudem vollumfänglich auf Fahrtechniktraining, geführte Touren und weitere Angebote der Bikeschule Elements Outdoorsports zurückgreifen. Auch der Riders Playground samt des neuen 5.000 m² großen Pumptracks ist bis Anfang November ohne Einschränkung geöffnet.
Pumptrack Epic Bikepark Leogang ©Michael Geißler
Pumptrack Epic Bikepark Leogang ©Michael Geißler
Ein weiteres Highlight des goldenen Herbstes ist das traditionelle Fan-Wochenende. Am 05. und 06. Oktober bedankt sich der Epic Bikepark Leogang mit einem Get-together bei seinen Shapern und Besuchern. Als Specials gibt es 20 Prozent auf die Liftkarten, kostenfreies Campen, ein Spaßrennen auf dem Bongo Bongo-Trail am Samstag, eine Shred-Überraschung am Sonntag sowie weitere Aktionen. Einem heißen Herbst steht nichts im Wege.
Nina Hoffmann ©Moritz Ablinger
Nina Hoffmann ©Moritz Ablinger
Aber auch das kommende Jahr wirft bereits seinen Schatten voraus: Vom 04. bis 06. September 2020 findet im Epic Bikepark Leogang die UCI Mountain Bike Downhill Weltmeisterschaft präsentiert von Mercedes-Benz statt.

Weitere aktuelle News, Termine und Informationen zu den Strecken des Epic Bikepark Leogang gibt es auf bikepark-leogang.com, instagram.com/BikeparkLeogang oder facebook.com/BikeparkLeogang.

Für einen „runden Rad-Urlaub” gibt es in Saalfelden Leogang spezielle Bike-Hotels wie den Salzburger Hof, Bio Hotel Rupertus, Hotel Bacher, Hotel Riederalm, Hotel Ritzenhof, Mama Thresl, Hotel Saliterhof, Hotel Forsthofalm und Hotel Der Löwe sowie kompetente Bike-Shops wie Sport Mitterer oder Sport 2000 Simon. Zur Verbesserung der eigenen Fähigkeiten, für geführte Touren oder für Fahrtechniktraining bietet die Bikeschule Elements Outdoorsports ein umfangreiches Angebot an. Eine Liste aller bikefreundlichen Unterkünfte in der Region Saalfelden Leogang befindet sich hier: saalfelden-leogang.com/de/region-erleben/biken/bikefreundliche-betriebe.

Weitere Informationen zur Region Saalfelden Leogang gibt es auf saalfelden-leogang.com, instagram.com/Saalfelden_Leogang oder facebook.com/SaalfeldenLeogang.

Bikepark Leogang ©Klemens König
Epic Bikepark Leogang ©Klemens König