Replay: Erster Schritt auf dem Weg zur Triple Crown – Brett Rheeder gewinnt das Crankworx Slopestyle in Rotorua

Der Auftakt der Slopestyle Saison im Rahmen des Crankworx in Rotorua hätte in diesem Jahr nicht spannender ausfallen können! Denn mit drei Scores über 90 Punkten, war das Podium an diesem Sonntag ziemlich dicht beisammen.

In Gedenken an die leider viel zu früh von uns gegangene Slopestyle Legende Kelly McGarry, sorgten die besten Slopestyle Athleten der Welt am frühen Sonntagmorgen für actionreiches Finale. Hierbei lieferten sich Brett Rheeder und Nicholi Rogaktin im ersten Lauf ein spannendes Kopf an Kopf Rennen, wobei Rogatkin mit einem überaschend niedrigen Score das Nachsehen hatte.

Brett Rheeder lieferte bereits im ersten Lauf eine nahezu perfekte Vorstellung ab und legte die Messlatte für die anderen Teilnehmer mit einem Score von 94.25 von 100 möglichen Punkten extrem hoch. Dieser Score blieb auch im zweiten Run das Maß aller Dinge, denn kein anderer Teilnehmer war in der Lage Rheeders Run zu überbieten. Um den Sieg in Rotorua gebührend zu feiern, führte Rheeder in seinem Siegesrun einen Train mit mehreren Fahrern an, an welchem auch Tom Hey teilnahm, welcher ein enger Freund von Kelly McGarry war.

Platz Zwei ging an den Belgier Thomas Genon, welcher auf seinem Canyon Stitched einen ebenfalls sehr guten Run einfuhr und sich nun über ein sattes Preisgeld von 10.000 $ freuen darf.

Für eine Überraschung auf dem Podium sorgte der Italiener Diego Caverzasi, welcher in seinem zweiten Run einen sogenannten “Twister” auspackte und im Interview danach bekanntgab, dass er selbst davon überrascht war diesen extrem technischen Trick im ersten Anlauf zu landen.

Nicholi Rogatkin legte im zweiten Lauf bis zum letzten Double eine beeindruckende Vorstellung ab, crashte allerdings beim Versuch einen 1440 zu landen und verfehlte somit das Podium. Am Ende landete der Amerikaner auf Rang 5.

Als einziger deutscher Final-Teilnehmer legte der aus der Nähe von Dortmund stammende Erik Fedko zwei blitzsaubere Runs hin und sicherte sich damit einen respektablen elften Platz.

 

Alle weiteren Ergebnisse findet Ihr hier:

https://www.crankworx.com/wordpress/wp-content/uploads/2018/03/Result_Crankworx_Rotorua_Slopestyle_Finals.pdf

Und das Replay zum Crankworx Slopestyle in Rotorua könnt Ihr euch hier anschauen:

https://www.redbull.tv/embed/video/AP-1V2KP699D1W11/finale-de-rotorua-new-zealand

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Tommy G schaut auf 7 Jahre Red Bull Rampage zurück

 

Das Prestige Event „Red Bull Rampage“ steht in den Startlöchern. Am 25. Oktober 2019 geht es los und die weltbesten Rider der Mountainbike-Szene heizen auf der größten Freeride Mountainbike Bühne der Welt wieder richtig ein. Zum 14. Mal wird das Spektakel in Virgin, Utah/USA ausgetragen und verspricht mit waghalsigen Drops, spektakulären Sprüngen und kreativen Abfahrten ein intensiver Contest zu werden. Wer nicht live dabei ist, kann den Nervenkitzel auf Red Bull TV um 18 Uhr (CEST) mitverfolgen: www.redbull.tv/Red Bull Rampage

 

Neben Top-Guns wie Andreu Lacondeguy, Brandon Semenuk, Brett Rheeder, Ethan Nell und Rampage-Veteranen wie Kyle Strait und Tyler McCaul, wird auch der belgische Slopestyler Thomas Genon, der bereits viermal unter den Top 6 landete, zum achten Mal an den Start gehen. Da er dieses Jahr verletzungsbedingt bei den meisten Contests aussetzen musste, kämpft er umso mehr für ein starkes Comeback. Kann er bei der Red Bull Rampage sein außergewöhnliches Talent wieder unter Beweis stellen und mit seinem einzigartigen Style sein verdientes Comeback feiern? Wir haben uns mit dem Weltklasse-Big-Mountain-Athleten über seine sieben Jahre Red Bull Rampage unterhalten:

 

Tommy G, was hat dich damals dazu ermutigt an der Red Bull Rampage teilzunehmen?

Seit 2010 nehme ich bei FMB Contests teil und Red Bull Rampage war damals ein FMB Diamond Event. In 2012 dachte ich mir, das wäre eine gute Erfahrung und neue Herausforderung für mich. Seither nehme ich jedes Jahr an der Red Bull Rampage teil.

 

Was war bisher dein persönliches Highlight bei der Red Bull Rampage?

Ehrlich gesagt mag ich die gesamte Erfahrung, die ich jedes Jahr bei dem Event mache. Wenn ich sehe und fühle, wie ich mich jedes Jahr weiterentwickle und verbessere, motiviert und pusht mich das sehr.

 

Wie hast du dich durch Red Bull Rampage weiterentwickelt?

Pierre Edouard Ferry hat mir viel über Trailbau beigebracht. Als ich dann an meine eigene Line heran ging, machte ich ganz neue Erfahrungen. Man lernt etwas erst dann richtig, wenn man es selber macht. Da gehören Fehler auch dazu, an denen man wächst und lernt, wie es nächstes Mal besser funktioniert.

 

Wer ist dieses Jahr in deinem Trailbau Team dabei?

Eliott Lapotre, der zum vierten Mal dabei ist und Samuel Mercado. Check Eliott Lapotre’s Video aus: “Lost Paradise”.

 

Wie hat sich der Event für dich geändert?

Red Bull Rampage war schon immer ein außergewöhnlicher Event. Meine Sichtweise auf den Event hat sich auf jeden Fall geändert. Physisch wie auch mental lernt man viel dazu und versucht jedes Mal noch mehr zu geben und die Herausforderungen, die so einen Event ausmachen, richtig anzupacken.

 

Was denkst du, wie sich das Level der Rider entwickelt hat?

Es gibt immer mehr Rider, die sich der Challenge stellen und für einen Winning-Run alles geben und vollen Einsatz zeigen. Das Level steigt von Jahr zu Jahr und der Wettkampf wird härter.

 

Style oder Line? Was ist wichtiger für dich?

Ein guter Mix aus Style und Riding ist perfekt. Natürlich waren für mich am Anfang die Tricks wichtiger, da mein Slopestyle-Hintergrund es für mich einfacher machte in diesem Bereich zu punkten. In den letzten Jahren habe ich mich auch in meiner Fahrtechnik und Linienwahl verbessert und versuche nun in jeder Kategorie alles herauszuholen.

 

Wie bereitest du dich für den Event dieses Jahr vor?

Da ich dieses Jahr wegen meiner Schulter-OP leider aussetzen musste, stand ich körperlich wie auch mental vor vielen Herausforderungen. Ich hatte einen langen Reha-Prozess und ich musste mich wieder mit meinem Bike und meinen Skills vertraut machen. Red Bull Rampage hat mich auf jeden Fall motiviert Gas zu geben und schnell wieder fit zu werden.

 

Haben sich deine Vorbereitungen in den letzten Jahren verändert?

Jedes Jahr wächst meine Motivation besser zu werden. Dafür braucht es natürlich auch mehr Hingabe in jeder Situation.

 

Wie hast du dich als Rider verändert?

Ich kenne das Terrain hier nun sehr gut und weiß, was wichtig ist, um einen guten Run hinzulegen. Durch meine Erfahrungen und meine Weiterentwicklung, kann ich gut abschätzen, was für mich möglich ist und was nicht. Dadurch setze ich meine Stärken richtig ein und versuche aus meinen Schwächen zu lernen.

 

Wie ist dein Bike für Red Bull Rampage aufgebaut?

Für diesen Event ist mein Bike Setup anders als sonst. Die Federgabel ist vergleichsweise hart eingestellt und die Reifen fahre ich mit mehr Luftdruck.

 

Worauf freust du dich am meisten?

Nach all den Monaten des Wartens freue ich mich auf den Moment, wenn ich oben am Roll-in stehe und endlich rein droppen kann. Das ist mein Highlight.

 

Was ist dein Ziel für die diesjährige Red Bull Rampage?

Da ich durch meine Verletzung so lange nicht bei Contests teilnehmen konnte, freue ich mich einfach riesig wieder zurück zu sein und nun endlich meiner Leidenschaft nachgehen zu können. Mein Ziel ist es Spaß zu haben und das geniale Gefühl, das ich beim Biken und bei Contests habe, wieder zu erlangen.

 

Vielen Dank Tommy G und viel Glück!

Red Bull TV überträgt Red Bull Rampage LIVE und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf www.redbull.tv/Red Bull RampageDie Live-Übertragung startet am Freitag, 25. Oktober 2019, um 18 Uhr (CEST). 

Alle aktuellen News über Thomas Genon findet ihr hier:

Facebook: www.facebook.com/ThomasGenonMTB
Instagram: www.instagram.com/thomasgenon

Alle Fotos ©red bull content pool

Sei dabei: Fabio Wibmer lädt zum Abschluss seiner Deutschland-Tour zu „Fabios Mellowpark-Session“ nach Berlin

 

Fabio Wibmer ist auf Deutschland-Tour von Köln über Hamburg nach Berlin. Auf seinem Weg dorthin besucht der österreichische Mountainbike-, Trial-Bike- und YouTube-Star einige der berühmtesten Plätze und Sehenswürdigkeiten in Köln, Hamburg und Berlin. Natürlich ist der 24-Jährige nicht (nur) auf Sightseeing-Tour. Fabio ist zum Shredden da und lädt seine Fans am 10. Oktober zum gemeinsamen Biken bei „Fabios Mellowpark-Session“ im Berliner Mellowpark ein.

Fabio lässt es im Herbst 2019 so richtig krachen. Gerade erst hat er seinen eigenen Wheelie-Rekord auf dem Mountainbike von 42 Minuten auf sage und schreibe 94 Minuten verbessert, von seinem Internethit „Wibmer’s Law“ ganz zu schweigen: Das spektakuläre YouTube-Video des Ausnahmetalents wurde innerhalb von einer Woche über 11 Millionen Mal angesehen.

Quasi ohne Verschnaufpause will sich der Bike-Profi jetzt bei seinen deutschen Fans für ihre Unterstützung bedanken. Dazu lädt er zum Abschluss seiner Deutschland-Tour in den Berliner Mellowpark ein. Dort erwartet er seine Fans zum gemeinsamen Biken und hält auch ein paar Überraschungen bereit, die er unterwegs besorgt hat. Auf dem Programm steht neben Autogrammstunde und Open Session mit Fabio auch ein Bunny Hop Contest – mit tollen Preisen für den Gewinner. Für das leibliche Wohl im Mellowpark ist ebenfalls gesorgt. Dabei sein lohnt sich!

Fabios Mellowpark-Session in Berlin:

Wo? Berlin Mellowpark: An der Wuhlheide 250, 12459 Berlin

Wann? 10. Oktober 2019 von 14 Uhr bis 18:30 Uhr

  • 15 Uhr: Foods and Drinks
  • 16 Uhr: Bunny Hop Contest
  • 17:30 Uhr: Autogrammstunde

Mehr zu Fabios Mellowpark-Session, zu Fabios „Across Germany“ Projekt und zu Fabio Wibmer selbst erfährst du hier:

youtube.com/fabwibmer
instagram.com/wibmerfabio
facebook.com/wibmerfabio

https://www.facebook.com/RedBull/
https://www.youtube.com/user/redbull
https://www.instagram.com/redbullgermany
https://redbull.com/de-de/events/fabio-wibmer-mellowpark-fanride-special

 

All photos by © Philip Platzer/Red Bull Content Pool

Jackson’s Bike School – So geht die richtige Bike-Wartung!

 

Jackson Goldstone ist zurück mit der 5. Episode seiner Bike School. Diesmal widmet sich der junge Kanadier dem Thema Bike-Wartung. Denn diese sollte vor keinem Rennen oder Biketrip zu kurz kommen. Vor allem bei einem Rennen ist das richtige Bike Set-up unabdingbar. Jackson erklärt uns die Basics für die richtige Bike-Wartung und auf was man achten sollte. Angefangen bei den Schrauben, über die Gangschaltung bis hin zu den Dämpfern, Jackson gibt hilfreiches Wissen weiter, wie man sein Bike richtig in Schuss hält:

Der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis bildet mit seinem breiten Spektrum an Bikeparkstrecken und Singletrails den idealen Ausflugsort für Mountainbiker jeder Altersklasse. Ob Rookie oder Pro, der Bikepark hält für jedes Fahrlevel und jeden Geschmack besondere Trails bereit. Um alle Strecken in vollem Umfang genießen zu können, sollte auch das Mountainbike bestens vorbereitet sein. Die regelmäßige Wartung ist essentiell, um Sicherheit und ein optimales Fahrvergnügen zu gewährleisten.

 

Im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis gibt es eine Reparaturwerkstatt, die dafür sorgt, dass kein Mountainbiker wegen einer kleinen Panne seinen Mountainbiketag verkürzen muss. Zudem kann sich jeder mit den Tipps von Jackson Goldstone rund um die Bike-Wartung bestens vorbereiten.

 

Schaltet wieder bei Jackson’s Bike School ein und holt euch die Tipps vom Profi: „So geht die richtige Bike-Wartung.“

 

Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at

All photos by © Richard Bos

Wibmer’s Law – Bike- und YouTube-Superstar Fabio Wibmer setzt neue Maßstäbe

 

Red Bull Athlet Fabio Wibmer folgt seinen eigenen Gesetzen. Wenn der Bike-Superstar ein neues Video veröffentlicht, stockt seinen Fans regelmäßig der Atem, so spektakulär sind Fabios Tricks auf dem Fahrrad. Bereits in „Fabiolous Escape 2“ hat das österreichische YouTube-Phänomen seinen Anhängern auf der ganzen Welt gezeigt, dass er sich seine eigenen Grenzen setzt. Das YouTube-Video wurde mittlerweile über 40. Millionen mal angesehen. Mit „Wibmer’s Law“ beweist der Osttiroler nun, dass Hektik und Stress der Großstadt für ihn nicht existieren – sobald er auf seinem Bike sitzt, ist er in seiner eigenen Welt:

Wer in einer Großstadt lebt oder sie auch nur hin und wieder besucht, kennt es nur zu gut: Ein auf das Maximum beschleunigtes Arbeitsleben und eine Gesellschaft, in der vor allem die notwendige Zeit für sich selbst fehlt. Fabio Wibmer sieht das anders! Innsbruck, Salzburg, Wien und Linz in seinen persönlichen Spielplatz zu verwandeln und das Drumherum zu vergessen, ist natürlich nicht ganz leicht, doch der 24-Jährige meistert alltägliche sowie brenzlige Situationen in souveräner Manier. Er entgeht einem Dooring-Unfall, in dem er die offene Autotür kurzerhand überspringt und taucht gekonnt unter einem plötzlich auftauchenden Sofa durch. Auch ein herabfallendes Klavier kann dem Trial-Bike-Profi nichts anhaben. Fabio nimmt Abkürzungen über Dächer und kein noch so großes Hindernis kann ihn aufhalten. Stehend auf dem Lenker (Barrides), mit einem Vorwärtssalto (Frontflip) durch die Baustelle, mächtigen Sprüngen (Drops) und einem doppelten Rückwärtsalto (Double Backflip) bahnt sich Fabio seinen Weg. Dieser führt den Osttiroler dabei immer weiter aus der Stadt hinaus, bis sich schließlich Fabios innere Ruhe und die Umgebung harmonisch aneinander angleichen. Fabio hat mit Hilfe seines Trial-Bikes sein Ziel erreicht und genießt den Sonnenuntergang in der Natur – fernab von der Hektik der Großstadt.

 

„Ich habe festgestellt, dass die Welt sich immer schneller dreht und das gesellschaftliche Leben – gerade in der Großstadt – von großer Hektik geprägt ist. Das geht natürlich auch mir so. Wenn ich auf mein Bike steige, schaffe ich es, dieser Hektik ein Stück weit zu entfliehen und zur Ruhe zu kommen. Diese Botschaft wollte ich durch Wibmer’s Law vermitteln. Hoffentlich geht es anderen genauso.“

 

Zur Produktion an sich meint Fabio: „Der Dreh zu Wibmer’s Law war tatsächlich der anspruchsvollste Dreh, den ich bisher erlebt habe. Wir haben für einige Einstellungen sehr viele Versuche gebraucht, teilweise sogar mehrere 100. Im fertigen Clip ist davon natürlich nichts zu sehen.“

 

Dafür aber im fast 48-minütigen „Behind the Scenes“ Video, das exklusiv auf Red Bull TV zu sehen ist.

Insgesamt haben die Dreharbeiten zu Wibmer’s Law über ein Jahr in Anspruch genommen. Als besonders nervenaufreibend dürften der gesamten Crew zwei Szenen in Erinnerung bleiben: Für die Hinterradsprünge (Backwheel Hops) auf den Fahrradständern benötigte Fabio über 300 Versuche, die Szene mit dem Geschäftsmann erforderte sogar über 500. Gedreht wurde hauptsächlich mit leichtem Equipment. Die Hauptcam war eine GH5S auf einer Glidecam, ansonsten kamen zwei A7III, mehrere GoPros, sowie eine Drohne und eine Racedrohne zum Einsatz.

 

Mehr über Fabios Aktivitäten und seine neuesten Videos gibt es hier:

youtube.com/fabwibmer
instagram.com/wibmerfabio
facebook.com/wibmerfabio

youtube.com/redbull
facebook.com/RedBullBike
instagram.com/redbullaustria

 

All photos by © Philip Platzer/ Red Bull Content Pool

Fridays for Future – Globaler Klimastreik

Am Polarkreis brennen Wälder, der brasilianische Regenwald wird gerodet und wir sind vom sechsten großen Massenaussterben betroffen. Als fahrradfahrender Nature-Lover solltest Du morgen die Chance wahrnehmen, um dich für Wälder, Meere und Seen dieses Planeten zu erheben.

Beim globalen Klimastreik wird für morgen in über 200 Ländern dazu aufgerufen, auf die Straßen zu gehen. Allein in Deutschland finden morgen bundestweit 533 statt. Die Demos in deiner Nähe findest Du hier!

Charles Cole und die Story hinter FIVE TEN und adidas

Die Marke der Mutigen trifft adidas Outdoor

Vielen ist es bereits seit Jahren bekannt und manchen auch nicht, aber Five Ten gehört seit 2011 zu adidas. Was viele nicht wissen, Five Ten hat seinem Ursprung im Berg- und Klettersport. Die inzwischen deutsche Firma wurde 1985 von Charles Cole (rechts im Bild) zusammen mit seiner Familie gegründet. Der Betrag für die Aufnahme in den Großkonzern brachte Cole sage und schreibe 25 Millionen US-Dollar.

Bild zeigt Charles Cole und seine Familie

Was interessant ist, dass FIVE TEN damals aus der Not heraus entstanden ist. Cole war ein wagemutiger Kletterer und berühmt für seine waghalsigen Runouts und seinem grenzenlosem Vertrauen in windige Sicherungen beim Techno-Klettern. Doch als Cole die Route „Space“ VI 5.10 A4 am El Capitan fertigstellte und zurück im berühmten Camp 4 einkehrte, hing eine Nachricht für ihn am schwarzen Brett. Sein Vater hat einen Schlaganfall und Herzinfarkt erlitten. Auf einmal fehlte Cole und seiner Famile das Geld zum Leben wie er in einem Interview dem Adventure Sports Journal berichtete und somit sah er es nun als seine Aufgabe, dafür Sorge zu tragen, wozu sein Vater nun nicht mehr in der Lage war. Cole wollte selbst nie in der Kletterindustrie arbeiten – zu groß die Angst, den Spaß am Sport zu verlieren. Doch Cole hatte hier einfach seinen Spirit, seine Leideschaft und es war das einzige, wo er sich vielleicht besser auskannte als so manch anderer.

Bild zeigt eine 5:10 Kletterwand am Yosmite

 

Bild Zeigt Charles Cole am El Capitan 1980

Der Name Five Ten rührt vom Schwierigkeitsgrad 5:10, der dem der Extremanstiege in Yosmite entspricht, siehe Bild. Und Cole wusste, was ihm selbst als Extremkletterer fehlt und machte sich an die Arbeit. Er setzte sich in die Bibliothek des Kalifornischen Technologieinstitutes und las alles, was er finden konnte über Gummi. Zusammen mit Chemikern einer Gummiproduktion entwicklete er die uns allseits bekannte “Stealth Rubber” Gummimischung. Diese Mischung besohlt auf ein paar bequemen 10$ Tennisschuhen aus Polen legte den Grundstein für die Erfolgsgeschichte von Five Ten.

Bild zeigt die ersten Five Tennies

In den 90er Jahren erkannte dann auch die Mountainbike-Community, dass die Vorteile von Five Ten Performance Footwear über die Welt des Kletterns weit hinausgeht. Und somit kam es wie es kommen sollte. Ab 2000 war es dann soweit. Nachdem Five Ten erfuhr, dass berühmte Downhill Racer wie Chris Kovarik and Nathan Rennie auf die Five Ten Stealth Rubber Gummimischung vertrauen, begann die die Produktion im MTB-Sektor. 2002 gewann Sam Hill mit den Five Ten am Fuß den UCI World Cup. Seither dominiert die Marke den Schuhsektor der Fahrradindustrie.

Bild zeigt Max Kovarik mit seinen FIVE TEN

Dann im Jahr 2011 war es soweit – Five Ten wurde Teil des adidas Konzerns. Und viele denken mit hoher Sicherheit. Und wieder einmal hat ein großer Konzern eine nicht so große Firma geschluckt. Allerdings war Cole über das Angebot von Adidas damals mehr als erfreut – Zitat Cole: „Ich hatte in den letzten zehn Jahren Design-Ideen, die ich mir nicht leisten konnte. Mit adidas kann ich sie verwirklichen. Es war der perfekte Deal. Wir machen Dinge, die adidas nicht unter ihrem eigenen Namen tun kann, und sie brachten dringend benötigtes Kapital ein. Bei Five Ten gibt es eine Menge Innovationen. Wir arbeiten an einigen wirklich schönen und eleganten Lösungen für einige langjährige Designprobleme.“

Cole verstarb am 14. Juli 2018 im Alter von 63 Jahren.

Cahrles Cole – Erfinder, Pionier, Gründer von Five Ten, Ehemann und Vater von 3 Kindern

Dieses Jahr, 2019 wurde das adidas Five Ten Collaboration-Logo geboren, was ab sofort auf allen Neuentwicklungen der Five Ten Schuhe zu sehen ist.

Mit einem Tribut an John Cole wird adidas neben anderen coolen Modellen eine Edition auf den Markt bringen, die uns zurück in das Jahr 1985 und der Geburtsstunde von bringt. Der Five Tennie ist zwar kein MTB-Schuh, aber defintiv ein Schuh mit Geschichte, den es sich zu kaufen lohnt.