TEST: Commencal – „Supreme DH V4“

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #034 [ September & Oktober 2016]

Bei der neusten Auflage ihrer erfolgreichen Downhill-Serie hat Commencal viele Interessante Details in den Rahmen gepackt: Lagerschalen und austauschbare Ausfallenden zur Geometrieveränderung, integrierte Gabelanschläge, innenliegende Zugführungen, massive Rahmenprotektoren und flexibles Kunststoff Schutzblech für das ausgeklügelte Hinterbausystem. Hierbei handelt es sich um einen Eingelenker mit mehrgelenkiger Abstützung. Der äußerst hohe Drehpunkt ermöglicht eine weit nach hinten verlaufende Raderhebungskurve. Doch ebenso kämpft das System mit einer großen Kettenlängung, die Commencal durch die Umlenkrolle in der Kettenstrebe erfolgreich in den Griff bekommen hat. Die Kette läuft dabei durch die Sitzstrebe und wird dank des dämpfenden Strebenprotektors nahezu lautlos.

//Die Umlenkung der Kette verläuft auf Höhe des Drehpunkts durch den Rahmen

Bis auf die lauten Carbon-Naben im edlen „E.13“-Laufradsatz ist das Bike allgemein sehr leise. Bei dem Fahrwerk setzt Commencal nicht nur am Topmodell auf Rock Shox Federung. Als Bremsanlage kommt die kräftige, aber etwas in die Jahre gekommene Avid „Code“ zum Einsatz. Bei der Schaltung wurde die geniale 7-fach „X01 DH“ von Sram montiert.  An unserem Topmodell ist der Renthal „Fat Bar“ und die fette „LG1 Race“-Kurbel aus Carbon – das hält das Gewicht unten. Doch mit dem 267 Millimeter langen Stahlfeder-Dämpfer und der aufwändigen Hinterbau-Konstruktion bleibt die Waage erst bei 17,35 Kilo stehen.

// Das Herzstück des „Supreme DH V4“

Die Umlenkrolle liegt genau auf der Höhe des Hauptdrehpunkts und sorgt so beim Antritt dafür, dass das Bike hoch im Federweg steht und sich Antriebsneutral nach vorne schießt. Das hohe Gesamtgewicht hemmt etwas die Spritzigkeit und Agilität. Der schwere Dämpfer liegt tief und zentral im Rahmen und das Bike hat einen niedrigen Schwerpunkt. Die 220 Millimeter „HPP“-Federweg fühlen sich durch die Längung des Hinterbaus nach wesentlich mehr an – das vermittelt viel Sicherheit. Nach hinten lehnen und laufen lassen. Das „DH V4“ fliegt lässig bei hohem Tempo über grobes Geläuf und verliert dabei keine Geschwindigkeit. Dazu bietet der Hinterbau eine erstklassige Traktion, besitzt aber auch den nötigen Pop, um sich über Sprünge zu schanzen.

// Der fette Unterrohrschutz dient gleichzeitig als Mudguard

Die kurzen Kettenstreben verleihen dem Bike die nötige Wendigkeit in verwinkelten Streckenabschnitten und Kurven. Ein richiges Race-Bike eben, mit dem auch schon zahlreiche Podiumsplätze und Weltmeistertitel eingefahren wurden. Große Fahrer ab 1,85 m sollten sicherlich besser gleich zu XL greifen, da der Reach und der Stack sehr niedrig ausfallen. So hatten unsere größten Tester mit 1,95 m sogar Probleme auf dem Testrad in Large, da die Körperposition sehr schnell zu weit nach vorne oder hinten verlagert wird.

// Ganz schön breit: Der Gabelanschlag ist gleichzeitig Eingang der inneren Zugverlegung

Fazit: Das „Supreme DH V4“ World Cup kommt mit einer hochwertigen Ausstattung zum fairen Preis. Dafür bekommt der Käufer eine erstklassige Maschine, um es so richtig laufen zu lassen. Das Bike besticht durch sein Hinterbausystem und die durchdachten Details. In unseren Augen dürfte das Baby noch etwas abspecken und der Reach und Stack etwas größer ausfallen.

Pro: Fahrwerk, Hinterbausystem, leise, Details

Contra: Gewicht, niedriger Reach

Unverbindliche Preisempfehlung: 4.999,- € | Größen: S, M, L, XL | Gewicht: 17,35 kg | www.commencal.com

 

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Charles Cole und die Story hinter FIVE TEN und adidas

Die Marke der Mutigen trifft adidas Outdoor

Vielen ist es bereits seit Jahren bekannt und manchen auch nicht, aber Five Ten gehört seit 2011 zu adidas. Was viele nicht wissen, Five Ten hat seinem Ursprung im Berg- und Klettersport. Die inzwischen deutsche Firma wurde 1985 von Charles Cole (rechts im Bild) zusammen mit seiner Familie gegründet. Der Betrag für die Aufnahme in den Großkonzern brachte Cole sage und schreibe 25 Millionen US-Dollar.

Bild zeigt Charles Cole und seine Familie

Was interessant ist, dass FIVE TEN damals aus der Not heraus entstanden ist. Cole war ein wagemutiger Kletterer und berühmt für seine waghalsigen Runouts und seinem grenzenlosem Vertrauen in windige Sicherungen beim Techno-Klettern. Doch als Cole die Route „Space“ VI 5.10 A4 am El Capitan fertigstellte und zurück im berühmten Camp 4 einkehrte, hing eine Nachricht für ihn am schwarzen Brett. Sein Vater hat einen Schlaganfall und Herzinfarkt erlitten. Auf einmal fehlte Cole und seiner Famile das Geld zum Leben wie er in einem Interview dem Adventure Sports Journal berichtete und somit sah er es nun als seine Aufgabe, dafür Sorge zu tragen, wozu sein Vater nun nicht mehr in der Lage war. Cole wollte selbst nie in der Kletterindustrie arbeiten – zu groß die Angst, den Spaß am Sport zu verlieren. Doch Cole hatte hier einfach seinen Spirit, seine Leideschaft und es war das einzige, wo er sich vielleicht besser auskannte als so manch anderer.

Bild zeigt eine 5:10 Kletterwand am Yosmite

 

Bild Zeigt Charles Cole am El Capitan 1980

Der Name Five Ten rührt vom Schwierigkeitsgrad 5:10, der dem der Extremanstiege in Yosmite entspricht, siehe Bild. Und Cole wusste, was ihm selbst als Extremkletterer fehlt und machte sich an die Arbeit. Er setzte sich in die Bibliothek des Kalifornischen Technologieinstitutes und las alles, was er finden konnte über Gummi. Zusammen mit Chemikern einer Gummiproduktion entwicklete er die uns allseits bekannte “Stealth Rubber” Gummimischung. Diese Mischung besohlt auf ein paar bequemen 10$ Tennisschuhen aus Polen legte den Grundstein für die Erfolgsgeschichte von Five Ten.

Bild zeigt die ersten Five Tennies

In den 90er Jahren erkannte dann auch die Mountainbike-Community, dass die Vorteile von Five Ten Performance Footwear über die Welt des Kletterns weit hinausgeht. Und somit kam es wie es kommen sollte. Ab 2000 war es dann soweit. Nachdem Five Ten erfuhr, dass berühmte Downhill Racer wie Chris Kovarik and Nathan Rennie auf die Five Ten Stealth Rubber Gummimischung vertrauen, begann die die Produktion im MTB-Sektor. 2002 gewann Sam Hill mit den Five Ten am Fuß den UCI World Cup. Seither dominiert die Marke den Schuhsektor der Fahrradindustrie.

Bild zeigt Max Kovarik mit seinen FIVE TEN

Dann im Jahr 2011 war es soweit – Five Ten wurde Teil des adidas Konzerns. Und viele denken mit hoher Sicherheit. Und wieder einmal hat ein großer Konzern eine nicht so große Firma geschluckt. Allerdings war Cole über das Angebot von Adidas damals mehr als erfreut – Zitat Cole: „Ich hatte in den letzten zehn Jahren Design-Ideen, die ich mir nicht leisten konnte. Mit adidas kann ich sie verwirklichen. Es war der perfekte Deal. Wir machen Dinge, die adidas nicht unter ihrem eigenen Namen tun kann, und sie brachten dringend benötigtes Kapital ein. Bei Five Ten gibt es eine Menge Innovationen. Wir arbeiten an einigen wirklich schönen und eleganten Lösungen für einige langjährige Designprobleme.“

Cole verstarb am 14. Juli 2018 im Alter von 63 Jahren.

Cahrles Cole – Erfinder, Pionier, Gründer von Five Ten, Ehemann und Vater von 3 Kindern

Dieses Jahr, 2019 wurde das adidas Five Ten Collaboration-Logo geboren, was ab sofort auf allen Neuentwicklungen der Five Ten Schuhe zu sehen ist.

Mit einem Tribut an John Cole wird adidas neben anderen coolen Modellen eine Edition auf den Markt bringen, die uns zurück in das Jahr 1985 und der Geburtsstunde von bringt. Der Five Tennie ist zwar kein MTB-Schuh, aber defintiv ein Schuh mit Geschichte, den es sich zu kaufen lohnt.

Epic Bikepark Leogang: Mit Vollgas in den goldenen Herbst

Steinbergline by FOX ©Klemens König

Nach einem erfolgreichen BIKE Festival, bei dem die Besucher die Neuheiten für die anstehende Bike-Saison ausgiebig testen konnten, gibt es bereits die nächsten erfreulichen Nachrichten aus der Region Saalfelden Leogang. Hobby-Ridern steht im Epic Bikepark Leogang ein goldener Herbst bevor. Bis 03. November können die Shredder ihrer Leidenschaft in vollem Umfang nachgehen und sollten sich vor allem das Wochenende am 05. und 06. Oktober vormerken.

BIKE Festival ©Delius Klasing_Martin Sass
BIKE Festival Saalfelden Leogang ©Delius Klasing_Martin Sass

Einmal mehr war der Epic Bikepark Leogang 2019 Schauplatz eines Mountainbike-Events, das die Szene begeisterte. Unter dem Motto „Messe, Sport und Party“ stellten vergangenes Wochenende beim BIKE Festival 60 Austeller, 100 Marken und 1.000 Teilnehmer den rund 8.000 interessierten Besuchern die Top-Neuheiten der kommenden Saison vor.

BIKE Festival ©Delius Klasing_Martin Sass
BIKE Festival Saalfelden Leogang ©Delius Klasing_Martin Sass

Zusätzlich setzten die Scott Enduro Series, der Rocky Mountain BIKE Marathon, der GHOST Recon Ride sowie die Scott Junior Trophy und der Red Bull Pump Track World Championship Qualifier sportliche Highlights und läuteten zugleich den goldenen Herbst ein. Denn die guten Nachrichten um den Epic Bikepark Leogang reißen nicht ab: In besagter Jahreszeit nimmt die Bike-Saison nochmal richtig Fahrt auf.

Antonius Trail ©Klemens König
Antonius Trail ©Klemens König

Vollgas shredden bis 03. November
Bis einschließlich 03. November können Hobby-Shredder die gesamten Lines und Trails in und um den Epic Bikepark Leogang unsicher machen. Bis 20. Oktober befördert die Asitzbahn die Rider nach oben und ab 21.10. übernimmt die Steinbergbahn den Transport zum Ausgangspunkt der Bike-Abenteuer. Biker und alle, die es werden wollen, können zudem vollumfänglich auf Fahrtechniktraining, geführte Touren und weitere Angebote der Bikeschule Elements Outdoorsports zurückgreifen. Auch der Riders Playground samt des neuen 5.000 m² großen Pumptracks ist bis Anfang November ohne Einschränkung geöffnet.

Pumptrack Epic Bikepark Leogang ©Michael Geißler
Pumptrack Epic Bikepark Leogang ©Michael Geißler

Ein weiteres Highlight des goldenen Herbstes ist das traditionelle Fan-Wochenende. Am 05. und 06. Oktober bedankt sich der Epic Bikepark Leogang mit einem Get-together bei seinen Shapern und Besuchern. Als Specials gibt es 20 Prozent auf die Liftkarten, kostenfreies Campen, ein Spaßrennen auf dem Bongo Bongo-Trail am Samstag, eine Shred-Überraschung am Sonntag sowie weitere Aktionen. Einem heißen Herbst steht nichts im Wege.

Nina Hoffmann ©Moritz Ablinger
Nina Hoffmann ©Moritz Ablinger

Aber auch das kommende Jahr wirft bereits seinen Schatten voraus: Vom 04. bis 06. September 2020 findet im Epic Bikepark Leogang die UCI Mountain Bike Downhill Weltmeisterschaft präsentiert von Mercedes-Benz statt.

Weitere aktuelle News, Termine und Informationen zu den Strecken des Epic Bikepark Leogang gibt es auf bikepark-leogang.com, instagram.com/BikeparkLeogang oder facebook.com/BikeparkLeogang.

Für einen „runden Rad-Urlaub” gibt es in Saalfelden Leogang spezielle Bike-Hotels wie den Salzburger Hof, Bio Hotel Rupertus, Hotel Bacher, Hotel Riederalm, Hotel Ritzenhof, Mama Thresl, Hotel Saliterhof, Hotel Forsthofalm und Hotel Der Löwe sowie kompetente Bike-Shops wie Sport Mitterer oder Sport 2000 Simon. Zur Verbesserung der eigenen Fähigkeiten, für geführte Touren oder für Fahrtechniktraining bietet die Bikeschule Elements Outdoorsports ein umfangreiches Angebot an. Eine Liste aller bikefreundlichen Unterkünfte in der Region Saalfelden Leogang befindet sich hier: saalfelden-leogang.com/de/region-erleben/biken/bikefreundliche-betriebe.

Weitere Informationen zur Region Saalfelden Leogang gibt es auf saalfelden-leogang.com, instagram.com/Saalfelden_Leogang oder facebook.com/SaalfeldenLeogang.

Bikepark Leogang ©Klemens König
Epic Bikepark Leogang ©Klemens König

Jackson’s Bike School – So lernst du 3 einfache Tricks im Bikepark!

 

Die 4. Episode von Jackson‘s Bike School ist da!

Es geht in die vierte Runde mit Jackson’s Bike School. Dieses Mal demonstriert der junge Kanadier drei einfache Tricks für den Bikepark und gibt hilfreiche Tipps, wie man sich dabei Schritt für Schritt steigern kann. Von Nose-Bonk über Tabletop zu Shralp können alle Mountainbike-Fans ihr Trick-Repertoire mit Jackson erweitern und an ihrem Style feilen: 

 

Mit seinem breiten Angebot an Trails für Jung und Alt ist der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis der perfekte Spiel- und Übungsplatz für das Lernen und Verbessern von Tricks unterschiedlichsten Niveaus. Aber auch außerhalb des eigentlichen Bikeparks gibt es in Serfaus-Fiss-Ladis zahlreiche Möglichkeiten seine Fähigkeiten und seinen Style auf dem Bike zu verbessern: Kids Park, Training Area, Pumptrack, Slopestyle-Kurs oder Airbag eignen sich perfekt für alle Shredder, die ihre Bike-Skills verfeinern und dabei auch noch viel Spaß haben möchten.

 

Wer schon immer wissen wollte, wie ein Nose-Bonk über einen Step-Up funktioniert, seinen Style beim Tabletop perfektionieren oder einen lässigen Shralp durch den Anlieger machen möchte, ist hier bei Jacksons How-To-Serie genau richtig.

 

Schaltet wieder bei Jackson’s Bike School ein und holt euch die Tipps vom Profi: „So lernst du 3 einfache Tricks im Bikepark.“

 

Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at

 

All photos by © Richard Bos

#FullgasMTB: Französische Downhill-Party mit starken Schweizerinnen

 

Der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup Lenzerheide fand mit den Downhill-Rennen am Samstag seine Fortsetzung. Amaury Pierron und Marine Cabirou erzielten auf der STRAIGHTline einen französischen Doppelsieg. Aber auch Emilie Siegenthaler und Camille Balanche schafften bei ihrem Heimrennen den Sprung auf das Podest und sorgten für erneut ausgelassene Stimmung bei den 10.000 Zuschauern.

 

Getreu dem Motto «#FullgasMTB» standen die Mountainbike-Festspiele am Rothorn am Samstag ganz im Zeichen des Downhills. Die Athleten mussten sich dabei nicht nur auf eine für den diesjährigen Weltcup geänderte Streckenführung einstellen, sondern vor allem auch auf täglich wechselnde Streckenbedingungen: Starker Regen am Mittwoch durchnässte den Track zunächst, ehe bestes Sommerwetter an Donnerstag und Freitag die Strecke nach und nach austrocknete. Am Renntag zeigte sich Lenzerheide von seiner ungemütlichen Seite: Leichter Regen war für einen extrem herausfordernden Wechsel des Untergrunds verantwortlich. 15 Starterinnen in der Kategorie Frauen Elite stellten sich um 12:30 Uhr der Herausforderung. Die erste Richtzeit setzte die Deutsche Raphaela Richter in 3:44,136 Minuten bis Lokalmatadorin Camille Balanche (SUI) die Top 10 eröffnete. Die Europameisterin verbesserte Richters Zeit um 1,226 Sekunden und nahm im Hot Seat Platz. Aus besagtem Sitz wurde Balanche von Kate Weatherly (NZL), Achte des Qualifyings, verdrängt. Weatherly und Balanche hielten ihre Spitzenplätze bis nur noch die Top 5 des Qualifyings im Starthaus standen.

 

Die spannende Schlussphase eröffnete Emilie Siegenthaler (SUI). Angetrieben von tausenden Zuschauern ging die Eidgenossin in ihrem Heimrennen volles Risiko, musste sogar einmal ausklicken, um die Balance zu halten, aber erzielte in 3:41,389 Minuten eine neue Bestzeit. Wie ungewohnt nahe das Damenfeld in Lenzerheide zusammenlag, zeigte die nachfolgende Veronika Widmann (ITA), die nach Problemen mit drei Sekunden Rückstand im Ziel zunächst Siebte war. Als Drittletzte ging Marine Cabirou (FRA) ins Rennen. Die Französin nahm den Schwung aus Val di Sole (ITA) mit, wo sie in der Vorwoche ihren ersten Weltcupsieg feierte. Cabirou baute bei jeder Zwischenzeit ihre Führung aus und war im Ziel mit 3:34,304 Minuten sieben Sekunden schneller als Siegenthaler. Die Qualifying-Zweite Nina Hoffmann nahm anschließend risikofreudig das Rennen auf. Nach gutem Beginn unterliefen der 23-jährigen privaten Starterin im technischen Teil kleinere Fehler. Dennoch hatte die 23-Jährige mit rund zwei Sekunden Rückstand den zweiten Rang im Blick. Ein platter Reifen sowie ein daraus resultierender Sturz beendeten das Vorhaben. Letztendlich fuhr Hoffmann mit 25 Sekunden Rückstand über die Ziellinie und wurde am Ende 13.

 

Wie in der Vorwoche fiel die Entscheidung somit zwischen Cabirou und Tracey Hannah (AUS), die in dieser Saison zum sechsten Mal die Schnellste im Qualifying war. Cabirou blickte vom Hot Seat gespannt nach oben und beobachtete, wie die australische Gesamtweltcupführende mit einer technischen feinen Fahrt ihren knappen Rückstand von 0,3 Sekunden bei der ersten Zwischenzeit in einen Vorsprung von 1,1 Sekunden bei der dritten Zeitnahme umwandelte. Im unteren Streckenabschnitt fehlte Hannah die entscheindende Risikobereitschaft und so fiel die zweimalige Saisonsiegerin im Herzschlagfinale mit 0,264 Sekunden hinter Cabirou zurück. Die 22-jährige Französin freute sich nach der knappsten Saisonentscheidung und dem geringsten Vorsprung in der Lenzerheide-Weltcup-Geschichte über ihren zweiten Saisonsieg in Folge: «Zwei Siege hintereinander zu erreichen ist einfach nur unglaublich. Dabei war ich mit meinem Lauf gar nicht so zufrieden. Ich habe viele Fehler gemacht, weil es sehr rutschig war. Aber ich bin auf dem Rad geblieben und habe versucht so schnell wie möglich ins Ziel zu kommen. Jetzt bin ich einfach nur glücklich», sagte Cabirou. Aber auch die nur um einen Wimpernschlag unterlegene Hannah gab sich im Anschluss zufrieden: «Es war ein verrücktes Rennen. Im oberen Teil hat es geregnet und es war schwierig sich auf die Strecke einzustellen. Ich habe nicht direkt ein Sicherheitslauf gezeigt, ich wollte schon gewinnen, aber klar lag der Fokus bei den Bedinungen darauf, ohne Sturz ins Ziel zu kommen. Ich war hier noch nie besser als Zweite, also alles gut und ich habe wichtige Punkte für den Sieg im Gesamtweltcup einfahren.»

 

Zur Freude des elektrisierten schweizer Publikums stellte Siegenthalter als Dritte ihr bislang bestes Weltcup-Ergebnis ein: «Ich war noch nie besser als Dritte und selbst das ist schon eine Weile her. Zuletzt 2017 ebenfalls in Lenzerheide. Dieser dritte Platz heute vor meinem Heimpulikum bedeutet mir schon sehr viel.» Weatherly wurde Vierte und Balanche komplettierte das hervorragende schweizer Abschneiden als Fünfte. Richter erreichte in ihrem erst zweiten Weltcuprennen einen starken achten Platz. Bei ihrer Premiere in Leogang belegte die 21-Jährige sogar Rang sechs.

 

Die Franzosen schlagen zurück – Pierron verkürzt Rückstand auf Bruni
In der Vorwoche kam der Sieger beim Downhill der Männer erstmals in dieser Saison nicht aus Frankreich und hieß somit weder Loic Bruni noch Amaury Pierron. Der Brite Laurie Greenland sorgte in Val di Sole (ITA) für Abwechslung auf der obersten Stufe des Siegerpodest und zeigte auch in Lenzerheide sein Können. 2:53,688 Minuten benötigte der Qualifying-Elfte für seinen Run die 2,2 Kilometer lange STRAIGHTline hinunter in die ausverkaufte Bike Arena und nahm mit knapp zwei Sekunden Vorsprung im Hot Seat Platz. Fünf Rider bissen sich in der Folge an der Zeit des 22-Jährigen die Zähne aus.

 

Amaury Pierron, Saisonsieger in Fort William (SCO) und Les Gets (FRA), läutete als Qualifying-Fünfter den finalen Showdown ein. Der Franzose riskierte alles, baute seine Führung sukzessive aus und fand im neu angelegten Steilstück «The Plunge» eine Traumlinie, so dass er bei der dritten Zwischenzeit bereits mit 3,5 Sekunden führte. Selbst ein kleiner Fehler im Schlussektor des amtierenden Gesamtweltcupsiegers verhinderte den Führungswechsel nicht. Mit einer Zeit von 2:49,422 Minuten pulverisierte der 23-Jährige Greenlands bisherige Bestzeit um knapp 4,3 Sekunden. Nach ihm startete der Altstar: Greg Minnaar (RSA) führte bei der ersten Zwischenzeit noch minimal, aber im technisch extrem anspruchsvollen Mittelteil konnte selbst der 21-fache Weltcupsieger nicht mit Pierron mithalten. Erst gegen Ende machte der Rekordweltcupsieger wieder Zeit gut, aber verpasste den Hot Seat um eine knappe Sekunde und reihte sich als Zweiter ein.

 

Troy Brosnan (AUS) fuhr mit einem beherzten Run auf Rang drei hinter Minnaar. Durch Pierrons Traumlauf stand Loic Bruni vor seinem Start unter Druck. Dennoch nahm der Gesamtweltcupführende seinen Run gewohnt ruhig, sicher und schnell auf. Im Gegensatz zu Pierron wählte der dreimalige Weltmeister nicht die engste Linie im Steilstück und büßte Zeit ein. Im Ziel hatte der dreimalige Saisonsieger 1,4 Sekunden Rückstand und verdrängte Brosnan vom dritten Platz. Auch der Qualifying-Schnellste, Danny Hart (GBR), konnte Pierron nicht vom Hot Seat verdrängen. Der Brite touchierte am Ende des oberen Waldstücks zweimal die Streckenprotektoren und hatte zur Rennhälfte bereits zwei Sekunden Rückstand, die auf einen entfesselnd gefahrenen Pierron nicht mehr aufzuholen waren und überquerte die Ziellinie 3,2 Sekunden hinter der Siegerzeit.

 

Mit seinem dritten Saisonsieg verkürzt Pierron (1.222 Punkte) den Rückstand im Gesamtweltcup auf Bruni (1.312 Punkte) auf 90 Punkte. «Um ehrlich zu sein habe ich diese Leistung nach meinen schweren Stürzen im Training niemals erwartet. Mit dem Qualifying-Ergebnis war ich schon zufrieden. Es hat mir so viel Spaß gemacht. Die Strecke war gar nicht so rutschig wie ich gedacht habe, sondern nur ein bißchen. Ich habe alles gegeben und bin begeistert. Der Sieg war natürlich auch für den Gesamtweltcupsieg wichtig. Mal schauen was passiert, es ist weiterhin alles offen», sagte Pierron. «Ich musste ein wenig improvisieren, weil ich nicht wusste wie die Bedingungen sind. Über die Lautsprecher habe ich von Amaurys Führung und seiner guten Zeit erfahren und das hat mich schon beeinflusst, obwohl ich es ausblenden wollte. Ich hatte einen kleinen Fehler und hätte natürlich gerne besser abgeschnitten. Aber alles gut. Die Gesamtwertung ist jetzt wahnsinnig spannend. Die Situation ist komplett neu für mich, wir werden sehen was passiert», sagte Bruni.

 

Zwischen den Franzosen platzierte sich ein fröhlicher Greg Minnaar: «Die Strecke war in super Zustand und es hat richtig Spaß gemacht. Ich hatte einen tollen Lauf. Aber immer, wenn mir so ein Run aufgeht, wie schon in Leogang, habe ich einen dieser Franzosen vor mir. Die sind einfach so gut. Mein Ziel ist es sie zu schlagen und mal wieder ein Rennen zu gewinnen.»

 

Höll und Sherlock siegen bei den Junioren
Den Downhill-Samstag eröffneten die Juniorinnen, wo einmal mehr Vali Höll (AUT) ihre Klasse gezeigt hat. Die Qualifying-Schnellste aus Österreich ging als Letzte auf die Strecke und überquerte die Ziellinie nach 3:28,234 Minuten und einem Vorsprung von knapp 30 Sekunden auf die Zweitplatzierte Nastasia Gimenez (FRA). Anna Newkirk (USA) belegte nach Sturz den dritten Rang. Mit ihrem fünften Saisonsieg wiederholte Höll vorzeitig ihren Erfolg im Gesamtweltcup. Auf Seiten der Junioren gewann Seth Sherlock (CAN) seinen ersten Weltcup vor Lokalmatador Janosch Klaus (SUI) und dem Neuseeländer Tuhoto-Ariki Pene.

 

Krönender Abschluss am Sonntag
Nach dem gelungen Short-Track-Debüt am Freitag und der Downhill-Action am Samstag gehen die Mountainbike-Festspiele in Lenzerheide am Sonntag mit den Cross-Country-Rennen zu Ende.

Die beiden Elite-Rennen im Cross Country aus Lenzerheide werden live auf Red Bull TV gezeigt. Die Übertragung des Downhill-Rennens der Frauen startet um 11:00 Uhr, gefolgt von der Berichterstattung des Männer Rennens um 13:30 Uhr. Direkt im Anschluss an die Übertragung steht der gesamte Broadcast zum Abruf auf redbull.tv zur Verfügung.

Ausstehende Rennen UCI Mountain Bike World Cup Lenzerheide:

Datum Uhrzeit (CEST) Disziplin
Sonntag, 11.08. 09:00 Uhr Cross Country Frauen U23
Sonntag, 11.08. 11:20 Uhr Cross Country Frauen Elite
Sonntag, 11.08. 13:50 Uhr Cross Country Männer Elite
Sonntag, 11.08. 16:10 Uhr Cross Country Männer U23

Der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup sorgt dafür, dass in der Region die Straßen leergefegt sind:

 

All photos by © Piotr Staron

Jackson’s Bike School – Besser Biken Auf Nassen Trails!

 

Jackson Goldstone ist zurück mit der 3. Episode seiner Bike School. Da das Wetter nicht immer hält, was es verspricht, wird man auch an sonnigen Tagen mal vom Regen überrascht. Allerdings ist dies noch lange kein Grund sich nicht auf sein Bike zu schwingen. Jackson Goldstone erklärt in seiner neuen How-To Episode, was man bei Nässe beachten sollte und wie man trotz Regen viel Spaß haben kann:

Am vergangenen Wochenende fand zum sechsten Mal das MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis statt und war trotz Regen am Freitag ein voller Erfolg. Die gute Laune wurde nicht getrübt und die Nachwuchsathleten hatten ihren Spaß. Beim „Specialized Rookies Cup“ sowie bei den „iXS International Rookies Championships“ konnten sie auch wieder ihr Bestes geben. Jackson Goldstone hat komplett abgeräumt und beide Rennen gewonnen.

 

Bei jeder Witterung macht Jackson im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis die Trails unsicher und erklärt ausführlich, worauf man bei Nässe achten sollte. Wie werden rutschige Wurzelpassagen und Steine angefahren? Können matschige Anlieger, ohne aus der Kurve zu rutschen, gemeistert werden? Als Kanadier ist Jackson gewohnt bei widrigen Verhältnissen zu shredden und gibt Schritt für Schritt wertvolle Tipps, wie man einem Schlechtwettertag auf jeden Fall trotzen kann.

 

Verpasst die Tipps vom Profi nicht und schaltet wieder bei Jackson’s Bike School ein: „Wie bike ich am besten auf nassen Trails?“

 

Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at

 

All photos by © Richard Bos

 

Der UCI Mountain Bike World Cup LIVE aus Lenzerheide – nur auf Red Bull TV

 


Christopher D. Ryan (XCC, DHI, XCO), Tibor Simai (DHI) sowie Nathalie Schneitter & Sabine Spitz (je XCO) mit deutschem Kommentar im Livestream auf Red Bull TV

 

Von Val di Sole geht es direkt weiter zum vorweltmeisterlichen Kräftemessen ins schweizerisch beschauliche Lenzerheide. Dort spitzt sich beim vorletzten Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup des Jahres auch der Kampf um die Spitzenplätze in den Weltcup-Wertungen zu. Eines ist also vorab gesichert: Die Mountainbike-Festspiele am Rothorn werden abermals hochklassig und extrem spannend. Kann sich Tracey Hannah (AUS) vorzeitig ihren ersten Erfolg im Gesamtweltcup sichern? Starten die Franzosen eine neue Downhill-Siegesserie? Wie schlagen sich die beiden Lokalmatadoren Jolanda Neff und Nino Schurter im Kampf um den Tagessieg sowie um den Erfolg im Gesamtweltcup? Erreicht Schurter vor heimischem Publikum den nächsten Meilenstein in der Cross-Country-Geschichte?

 

Wie gewohnt, überträgt Red Bull TV den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und on-demand neben dem englischen, italienischen, portugiesischen und spanischen auch mit deutschem Kommentar. Den sechsten Cross-Country-Saisonevent am 09. August (XCC) und 11. August (XCO) wird Christopher D. Ryan im deutschsprachigen Livestream auf Red Bull TV kommentieren. Beim Hauptrennen am Sonntag erhält der Kult-Kommentator gleich doppelte Unterstützung: Nathalie Schneitter, ehemalige Vize-Weltmeisterin und mehrfache Schweizer Meisterin und Sabine Spitz, Olympiasiegerin und zweifache Weltmeisterin, bilden zusammen mit Ryan ein deutsch-österreichisch-schweizerisches-Dreigestirn. Beim deutschen Livestream des siebten Downhill-Weltcups am Samstag, 10. August, steht Ryan der ehemalige Bike-Profi und Gravity-Allrounder Tibor Simai zur Seite. Die Übertragung der Cross-Country Short-Track-Rennen beginnt am Freitag, 09. August um 17:20 Uhr. Die Übertragungen der Downhill-Rennen am Samstag starten um 12:30 Uhr (Damen) und um 13:45 Uhr (Herren). Die XCO-Rennen gibt es am Sonntag ab 11:00 Uhr (Frauen) und 13:30 Uhr (Männer) live zu sehen.

 

DHI: Kehren die Franzosen auf den Hot Seat zurück? Entscheidung bei den Frauen?
Die Phalanx ist durchbrochen. Erstmals in dieser Saison mussten sich die Franzosen beim Downhill geschlagen geben. Saisonübergreifend sechs Downhill-Siege gingen auf das Konto von Loic Bruni und Amaury Pierron. Weiter ausgeholt waren es gar elf der vergangenen zwölf Rennen, bis Laurie Greenland (GBR) auf der Black Snake in Val di Sole einen Traumlauf zeigte und seinen ersten Weltcupsieg feierte. In Lenzerheide wollen die Franzosen nun zurückschlagen. Die Briten in Person von Greenland und Danny Hart – wurde mit Platten Fünfter – wollen dagegenhalten. Greg Minnaar (RSA) war im Trentino ebenfalls stark. Trotz Sturz wurde er Siebter. Troy Brosnan (AUS) möchte seine schlechteste Saisonplatzierung (10.) ebenfalls schnell wieder vergessen machen. Und David Trummer (AUT) eilt von österreichischem Rekord zu österreichischem Rekord – nächster Halt Lenzerheide.

 

Einen Premierensieg gab es auch in der Frauen Elite: Marine Cabirou (FRA) deklassierte die Konkurrenz um fast zwölf Sekunden und sicherte sich ihren ersten Weltcupsieg. Tracy Hannah (AUS) scheint sich bereits voll auf ihre Mission Gesamtweltcup zu fokussieren – mit 170 Punkten Vorsprung ein nachvollziehbares Unterfangen. Mit einem Erfolg in der Schweiz stehen die Chancen für einen vorzeitigen Titelgewinn sehr gut. Vor heimischer Kulisse wollen auch die beiden Schweizerinnen Camille Balanche und Emilie Siegenthaler ihren Aufwärtstrend fortsetzen und Nina Hoffmann (GER) möchte zurück auf das Podium. Die Deutsche, eine der Shootingstars der Saison, musste nach eindrucksvollen Leistungen zuletzt zwei schwere Crashs wegstecken.

 

Der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup 2019 mit deutschem, englischem, italienischem, portugiesischem und spanischem Kommentar vom 09. – 11. August LIVE aus Lenzerheide und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

 

XC: Neff und Schurter wollen Heimsiege
In der Cross-Country-Hochburg Schweiz richten sich die Blicke natürlich auf die heimischen Superstars Jolanda Neff und Nino Schurter. Neff hat beim Heim-Weltcup erstmals in dieser Saison die Gesamtführung inne und möchte diese mit ihrem ersten Saisonsieg im olympischen Cross Country weiter ausbauen. Doch Kate Courtney (USA) will sich die Führung zurückholen. Die amtierende Weltmeisterin hat nach ihrem schwächeren Abschneiden in Vallnord nur eine Woche später mit einem Doppelsieg in Les Gets gekontert. Gleiches hat sich die fünffache Saisonsiegerin nun für Lenzerheide vorgenommen, nachdem sie zuletzt in Val di Sole nicht überzeugen konnte. Ein gutes Omen: Ihren WM-Titel gewann sie im Vorjahr in Lenzerheide. Aber es wird voraussichtlich nicht nur ein Zweikampf zwischen Neff und Courtney. Pauline Ferrand-Prévot (FRA) hat sich nach ihren beiden Bein-OPs von Dezember im bisherigen Saisonverlauf stark verbessert und in Val di Sole triumphiert. Anne Tauber, Anne Terpstra (beide NED), Jenny Rissved (SWE), Yana Belomoina (UKR), Sina Frei (SUI) und Elisabeth Brandau (GER) komplettieren das breite Favoritenfeld.

 

Im Feld der Männer hat sich Mathieu van der Poel (NED) in Val di Sole nach seiner kurzen Sommerpause wieder mit gewohnter Dominanz präsentiert. Weder Henrique Avancini (BRA) im Short-Track noch Nino Schurter oder Mathias Flueckiger (beide SUI) im Hauptrennen, konnten ihm folgen. Der Sieg sowohl im XCC als auch im XCO geht also nur über den fliegenden Holländer. Mit dem Heimvorteil im Rücken wollen ihm Schurter und Flueckiger den Sieg jedoch streitig machen. Schurter hat dabei nicht nur den Heimsieg vor Augen, sondern auch den Allzeitrekord von Julien Absalon (FRA). Ein Erfolg und Schurter hätte die 33 Weltcupsiege des Franzosen egalisiert.

 

Spannung und Dramatik sind für Lenzerheide also vorprogrammiert. Red Bull TV überträgt den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Die Live-Übertragung startet am Freitag, 09. August, um 17:20 Uhr. Weitere aktuelle Informationen und noch mehr actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

 

Zeitplan des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup Lenzerheide – LIVE auf Red Bull TV:
(alle Zeitangaben in CEST, Wiederholungen der Live-Übertragungen gibt es jeweils direkt im Anschluss)

Lenzerheide XCC Frauen: Freitag, 09. August, ab 17:20 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide XCC Männer: Freitag, 09. August, direkt im Anschluss an das Frauen-Rennen live
Lenzerheide DHI Frauen: Samstag, 10. August, ab 12:30 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide DHI Männer: Samstag, 10. August, ab 13:45 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide XCO Frauen: Sonntag, 11. August, ab 11:00 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide XCO Männer: Sonntag, 11. August, ab 13:30 Uhr live auf Red Bull TV

 

All photos by © Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool

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