Test: Easy GOing – Mit 3400 Watt bergauf

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #031 [ März & April 2016]

 

EGO – „Kit 3400 wrp”

Hinter der Marke EGO stehen fünf Jungs die seit etlichen Jahren in der Mountainbike und Automotive Branche aktiv sind. Den größten Spaß haben sie bei der Abfahrt – Gravity Biker eben. Nur leider bleibt da immer die Schattenseite: Der Biker und sein Radl müssen vor der Abfahrt erst einmal nach oben. Besonders robuste Downhill-Bikes, auf den es bergab den meisten Spaß macht, sind sehr müßig nach oben zu schieben oder zu tragen. Shuttle-Möglichkeiten und Seilbahnen sind eine angenehme, aber nicht überall verfügbare Möglichkeit. Eine sehr interessante und vielseitig einsetzbare Alternative sind EGO-Kits – Ein Antrieb, der 2010 von den fünf Freeridern entwickelt wurde. Die Umsetzung folgte nach den besten Möglichkeiten für ihr höchstes Ziel: Fahrspaß mit dem Bike. Das hat schnell unser Interesse geweckt und wir waren gespannt ein EGO-Kit für euch zu testen.

Anders als an den bekannten Elektrorädern handelt es sich hier nicht um Pedelecs, sondern um einen eigenständigen Antrieb. Also Vortrieb, ganz ohne einmal in die Pedale zu treten. Dazu drehen wir einfach am Gashahn. Richtig gehört, ähnlich wie bei einem Grip-Shift Hebel wird hier das Gas geregelt. Geschaltet wird über die herkömmliche Schaltung an Bike. Befestigt wird der Mittelmotor am Unterrohr im Tretlagerbereich. Dadurch liegt der Schwerpunkt zentral und tief im Rahmen. Für die Montage eines EGO-Kits kommen rund 70 Prozent der Bikes am Markt in Frage – auch Carbon-Rahmen stellen kein Problem dar.

 //Der robuste Motorblock

 //Die “Double Ego”-Halterung wird direkt in den Rahmen geschraubt

 //Due “ClassicEGO”-Halterung ist kompatibel mit 70 Prozent der Bikes am Markt

Es gibt drei Montagevarianten: „ClassicEGO“ – klassischer U-Hauptträger aus Edelstahl, „DoubleEGO“ – 2-Achs Aufnahme und „RockerEGO“ – wird zusammen mit dem Suspension-rocker angeschraubt. Alle EGO Kits können nachträglich wieder entfernt und auch das Bike ohne Beschädigung zurück gebaut werden. Die „ClassicEGO“ und „RockerEGO“ Variante sind in zwei Minuten demontiert, für die „DoubleEGO“ braucht es noch weniger. Die „DoubleEGO“-Halterung wird die direkt in den Rahmen geschraubt wird. Dazu bedarf es einem speziellen Umbau am Rahmen und einige Gegebenheiten müssen erfüllt werden: Unterrohrform, Rahmenwandstärke und 7005er Aluminium. Die „DoubleEGO“-Halterung kostet circa 500,- Euro, darüber hinaus lässt sich die Lackierung auswählen und weitere optische Tunings sind möglich. Vorteil beim „DoubleEGO“: Der Motor sitzt etwas höher, so besteht weniger die Gefahr auf zusetzen und der Motor ist in sage und schreibe 45 Sekunden Demontiert – ideal für den Bikepark-Besuch, so hat man ein Bike für alles. Sprich das Bike bekommt zwei Egos. Die Krafteinwirkungen der Motor-Achsen am Rahmen haben die Jungs von EGO in Zusammenarbeit mit der TU-Wien in einer Masterarbeit mittels FEM-Analyse, Labor- und Praxistests erforscht: Der Bereich des Unterrohrs ist mit Zug-, Druck- und Verdreh-Kräften nicht erheblich gefordert, lediglich an der rechten Kettenstrebe treten durch den verstärkten Kettenzug des Motors etwa 50 Prozent höhere Kräfte gegenüber dem Normalbetrieb aus reiner Beinkraft auf. Bei ruppigen Fahrten im Gelände oder einem Drop sind Belastungen um ein vielfaches höher.

Es sind zwei Motorenvarianten erhältlich: Ein Kleiner mit 2400 Watt Maximalleistung und ein Großer mit 3400 Watt Maximalleistung. Das Planetengetriebe liefert bei Steigungen ein hohes Drehmoment von bis zu 130 Newtonmetern. Bei so viel Power stellt sich unweigerlich die Frage: Ist das legal? In Deutschland sind Kleinkrafträder, die über 25 km/h aus eigenem Antrieb erreichen, mit einem Versicherungskennzeichen zu versehen, wie man sie von Mopeds kennt. Da wir Mountainbiker in der Regel nicht am Straßenverkehr teilnehmen, betrifft uns das weniger. Doch auch im Wald ist es „leider“ nicht legal. Im Übrigen gilt das auch für Pedelecs mit Motoren über 250 Watt bzw. einer Tretunterstützung über 25 km/h. Gewissermaßen befindet man sich in einer Grauzone und sollte, ob legal oder nicht, mit besonderer Vorsicht unterwegs sein. Die Mountainbiker sind ohnehin schon einigen Waldnutzern ein Dorn im Auge. Bitte verschlimmert die Situation nicht weiter. Wir haben möglichst versucht dort zu fahren, wo wenig Fußvolk unterwegs ist. Wir sind bei Passanten vom Gas gegangen oder haben den Motor teilweise sogar ganz abgestellt, um Diskussionen zu vermeiden. EGO bietet zwar auch eine StVO-konforme Variante an – aber mehr Spaß macht das 3400W Kit. In Teilen Österreichs wird die Sache recht locker gesehen und es gibt Zuspruch – sogar die Salzburger Bergwacht ist bereits mit EGO-Kits unterwegs.

 //Der Stecker am Bike ist geschickt unter dem Sattel befestigt

//Der Totmannstecker kann einem in brenzligen Situationen den Allerwertesten retten

 //Akkukapazitätsanzeige und Gashahn

Der fette Akku-Pack mit 51V/ 17,5 Ah wiegt 6,9 Kilogramm. Zum Glück verschwindet der Klotz im mitgelieferten Evoc Rucksack mit Rückenprotektor und zusätzlicher Polsterung, da die Lithium Mangan Batterie ein wenig unförmig ist. Kommt noch eine Flasche Wasser, Schläuche, Essen, Reparaturset, Pumpe und Erste-Hilfe-Set dabei, ist der Rucksack sehr schwer. Der große Spaß, den die EGO Kits machen, lassen das schnell wieder vergessen. Außerdem bietet EGO auch einen etwas kleineren und leichteren 43V/ 12,5 Ah Akku an. Die Akkus haben eine sehr hohe Lebensdauer von circa 1500 Ladungen. Ein Memory-Effekt soll ausgeschlossen sein. Kein Wunder dass ein neuer Akku-Pack richtig viel Geld kostet. Für den großen Akku werden 1.850 Euro fällig, der kleine kostet 1250,- Euro. In einer Gefahrensituation, wie bei einem Sturz, löst sich die Steckverbindung von Akku und Motor durch den Zug selbstständig. Der high-end Akku ist mit einem integriertem „Battery-Managementsystem“ auf Controller und Motor speziell abgestimmt. Die Ladezeit für die Schnellladung beträgt drei Stunden. Wie lange der Akku hält, hängt stark von der Beanspruchung ab, hier spielen viele Faktoren eine Rolle. Unter optimalen Bedingungen soll die große Batterie für bis zu 100 Kilometer in der Ebene oder 2000 Höhenmeter halten. Wir waren „leider“ auf den Fahrspaß aus und immer sportlich unterwegs. Ergebnis: Die Akkus waren nach etwa der Hälfte platt.

// Der 6,9 Kilo schwere Akku belagert den komplette Rucksack

Durch den Motorfreilauf gibt es beim normalen Pedalieren keinen Widerstand. So lässt sich das Bike entweder alleine Treten, mit Unterstützungen oder komplett ohne zu Pedalieren. Wenn auch nicht unbedingt nötig, lässt sich das EGO Kit auch zusammen mit einem Umwerfer montieren, sinnvoll ist lediglich eine Kettenführung.

Um den Verschleiß etwas einzudämmen bietet EGO auch eine 10-Fach Power Chain an, die eine hohe Verdrehsteifig- und Zugfestigkeit bieten soll. Insgesamt ist die Abnutzung an den Verschleißteilen etwas höher, aber das erklärt sich von selbst: Wo gehobelt wird, fallen auch Späne. Aber der Spaß ist es Wert und es lohnt sich allemal: Bergab läuft die Kiste tatsächlich 70 Sachen! In der Ebene 50 km/h und bergauf etwa 30, je nach Steigung. Mit solcher Power lässt sich eine Menge Unsinn anstellen: Wheelie aus dem Stand, Burnout, Donut drehen – alles kein Problem! Das macht alles einen Riesenspaß, aber das EGO Kit lässt sich natürlich auch sinnvoll nutzen. Eben um den Berg zu bezwingen. Ja, klingt total faul, wir wissen es. Aber überlegt euch mal wie geil es ist, die Hausrunde in der gleichen Zeit dreimal zu fahren. Oder für den 15 Minuten Downhill 40 Minuten den Berg hoch heizen, statt 3,5 Stunden mit schieben, schwitzen und tragen zu verbringen und schon erschöpft oben anzukommen. Außerdem macht die Bergfahrt plötzlich Spaß – nicht nur geradeaus, sondern auch bergauf. Das heißt nicht, dass es nicht anstrengend und langweilig ist. Im Gegenteil. Besonders wenn ihr einen Trail nach oben fahrt, sind besonders Balance und ein wenig Übung gefragt – das fordert Körperspannung und strengt an. Im Trial-Modus ergeben sich völlig neue und spaßige Möglichkeiten den Gipfel zu erklimmen. Bergab geht’s dann wie gehabt ohne Unterstützung, wie mit einem ganz normalen Downhill-Bike, nur eben mit 5,5 Kilogramm mehr. Kein Vorteil ohne Nachteil. Zum Glück liegt das Gewicht mittig und tief im Bike. Das EGO Kit schafft mit der richtigen Fahrtechnik Anstiege mit bis zu 80 Prozent Steigung – das sind 40 Grad, mehr geht mit Muskelkraft auch nicht.

Für das große EGO Kit mit 3400 Watt aus unserem Test werden 3.998,- Euro fällig. Ziemlich teuer auf den ersten Blick, doch dafür bekommt ihr eine Menge geboten: Motor mit Planetengetriebe, Adapter zur Befestigung des Motors, komplette Verkabelung, Batterie, Ladegerät, Rucksack, Freilaufkurbel mit Kettenblatt, Innenlager und Kette, Controller mit Halterung und Twist Grip mit Ladeanzeige. Klar kann man sich für den Preis auch zwei billige Bikes kaufen, mehr Spaß werdet ihr womöglich mit dem EGO Kit haben. In Anbetracht des starken und teuren Akkus und des kraftvollen Motors, finden wir den Preis gerechtfertigt.

Fazit: Am „EGO Kit 3400“ haben uns der brachiale Vortrieb und die damit verbundenen Möglichkeiten sehr gut gefallen. Zwar wiegen die Teile am Bike nur 5,6 Kilogramm, trüben aber trotzdem die Fahreigenschaften. Gerade heute wo Bikes über 20 Kilo längst der Vergangenheit angehören. Dennoch macht das EGO Kit aus dem Bike eine Fun-Maschine. Egal ob bergauf oder in der Ebene bringt der EGO-Antrieb ein gigantischer Spaßfaktor hervor und das zählt.

 

Pro: Leistung, Vortrieb, gigantischer Spaßfaktor, Sicherheit, Akku im Rucksack

Contra: Mehrgewicht am Bike, unförmiger, schwerer Akku

 

Unverbindliche Preisempfehlung: ab 2.699,- € (EGO-Kit 2400), 3.998,- € (EGO-Kit 3400 wrp)  |Gewicht: 3,2 kg Motor, 5,5 kg am Bike, 5,1 kg Akku im Rucksack (EGO-Kit 2400) / Gewicht: 3,3 kg Motor, 5,6 kg am Bike, 6,9 kg Akku im Rucksack (EGO-Kit 3400 wrp) | Größen: supershort, short, long, narrow, wide, banana | Montage: ISCG 03, ISCG 05, BB Adapter | Material: stainless Steel, Aluminium, Carbon | Farbe: Steel, Black, anodized Orange, Carbon

www.ego-kits.com

 

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Sieben Fragen an Fabio Wibmer – Was bedeutet Musik für dich?

Ein guter Actionclip braucht gute Musik. Nicht ohne Grund verbindet man ein bestimmtes Lied manchmal direkt mit dem entsprechenden Actionclip seines Lieblingsathleten. Vom Einzug der Songs in die persönlichen Lieblingsplaylists ganz zu schweigen. Aber ist diese Musik auch tatsächlich die Musik, die die Profis gerne hören? Und wie wird diese Musik ausgewählt? Auch im Leben des österreichischen MTB-Profis Fabio Wibmer nimmt Musik eine bedeutende Rolle ein. Anlässlich seiner Partnerschaft mit Teufel, für die Fabio künftig als Markenbotschafter tätig sein wird und die ihn mit Bluetooth Lautsprechern unterstützen, haben wir uns mit dem YouTube-Star über Musik unterhalten.

Fabio, in welchen Lebenslagen hörst Du Musik?

Für mich bedeutet Musik echt viel. Sei es beim Chillen daheim, beim Biken, im Auto… ich höre eigentlich immer Musik. Es gibt selten einen Ort, an dem ich keine Musik höre. Auch für die Content-Produktion bin ich immer auf der Suche nach neuen Songs. Coole Musik zu hören gefällt mir einfach und macht Spaß!

Wie wählst Du die Musik für Deine Actionclips aus? Worauf kommt es Dir besonders an?

Im Grunde hängt das ganz stark vom Actionclip selbst ab. Zuerst hat man eine Idee, dann schaut man wie man das Video aufbaut und anschließend versucht man die passende Musik dazu zu finden. Wenn es ein bisschen mehr Action sein soll, dann suche ich schnellere Musik. Wenn es ein bisschen ruhiger und langsamer sein muss, dann schau ich eher ein bisschen Richtung Indie-Songs.

Ich mag Musik, die sich parallel zum Video zu einem Höhepunkt hin steigert. Wenn es im Video einen krassen Trick gibt, soll der auch musikalisch untermalt werden. Danach kann es dann wieder etwas ruhiger weitergehen, bis Video und Musik sich dann beim nächsten Höhepunkt wieder treffen.

Ist die Musik aus Deinen Actionclips dieselbe Musik, die Du auch privat hörst?

Teilweise. Die Musik aus Wibmer‘s Law zum Beispiel höre ich wirklich gerne. Aber es kommt oft vor, dass sich die Songs aus den Actionclips schnell ausgehört haben, weil ich sie während Produktion und Schnitt einfach zu oft höre. Ich bin da insgesamt sehr offen – wenn mir der Song gefällt, spielt die Musikrichtung keine Rolle. Oft höre ich auch einfach Charts.

Wenn du auf dem Bike sitzt, ist Musik dein ständiger Begleiter. Spielst du immer dieselbe Playlist? 

Ja, Musik habe ich immer dabei, aber nicht immer dieselbe Playlist. Es kommt ganz darauf an. Bei meiner Indie-Playlist habe ich mir dummerweise gerade versehentlich alle Titel gelöscht. Die war ziemlich gechillt und hat eigentlich perfekt zum Trialbiken gepasst. Dann habe ich noch eine Playlist, in der ich eher Motivationsmusik habe, die ich sowohl beim Trialbiken als auch beim Mountainbiken höre.  

Wie hörst Du zu Hause Musik?

Ganz unterschiedlich ehrlich gesagt. Meistens schmeißen wir die Anlage bei uns an – eine von Teufel, ein 5.1 Surround System, das an den Fernseher angeschlossen ist. Die beschallt dann das ganze Haus ziemlich gut, was echt legendär ist. Wenn wir im Sommer mal eine Party draußen haben oder ich mich zur Entspannung draußen in die Sonne lege, dann kommt oft der coole Bluetooth-Speaker zum Einsatz. Der ist tragbar und hat außerdem eine richtig gute Soundqualität. Ansonsten am Computer mit kleineren Boxen.

Du bist als Bike-Profi und Influencer viel auf Reisen. Wie hörst du unterwegs Musik? 

Den Rockster Go, eine kleinere, tragbare Bluetooth-Box, habe ich eigentlich immer dabei. Die nimmt keinen Platz weg und macht einen guten Sound. Gerade wenn ich irgendwo hinfliegen muss oder wir mit dem Auto auf einem Roadtrip mit der ganzen Crew sind, ist Musik wichtig. Als wir jetzt zum Beispiel für mein neues Video einmal quer durch Frankreich gefahren sind, hatten wir die Teufel-Box immer dabei. 

Hast Du ein Lieblingslied? 

Eines meiner absoluten Lieblingslieder ist wahrscheinlich immer noch Numb/Encore von Jay-Z und Linkin Park. Das geht immer. Zur Zeit find ich E-Dubble ganz geil. Der hat ein paar coole Songs. Ansonsten ist auch The Seigeam Trenden bei uns im Haus. Deren Musik haben wir ja auch für unser neues Urban Freeride Lives 3 Video verwendet, das am 3. Dezember bei mir auf YouTube erscheint. Da könnt ihr euch dann selbst ein Bild machen. So stay tuned! 

Was Fabio sonst noch gerne für Musik hört, erfahrt ihr hier in einer seiner Lieblings-Playlists:

Link: https://open.spotify.com/playlist/5fA2Y1DfYjhSd8EdxaIfSV?si=zymHHMVVTpqhcSzlv3cPhQ

Mehr zu Fabio Wibmer erfährst Du hier:

youtube.com/fabwibmer

instagram.com/wibmerfabio

facebook.com/wibmerfabio

All photos by Hannes Berger

The Epic Bikepark Leogang: Neuheiten begeistern Groß und Klein

The Epic Bikepark Leogang und die Region Saalfelden Leogang haben in der vergangenen Sommersaison neue Maßstäbe für Bike-Sportler gesetzt: Für rund eine Millionen Euro entstanden neue Lines und Trails sowie ein 5.000 m² großer Pumptrack inklusive Jump- und Dirt-Line. Zudem wurde erstmals im Sommer auch die Steinbergbahn für Mountainbiker in Betrieb genommen. Die Verantwortlichen sind zufrieden, denn neben den Investitionen fanden auch das Out of Bounds Festival und das BIKE Festival bei den Besuchern großen Anklang. Nach dem Ende der Bike-Saison am vergangenen Sonntag, bereitet sich die Region nun auf die Wintersaison vor, die in knapp einem Monat startet.

Nach sechs ereignisreichen Monaten ist vergangenes Wochenende im Epic Bikepark Leogang die Bike-Saison zu Ende gegangen. Ein packender Mercedes-Benz UCI Mountain Bike Downhill Weltcup und exzellente Side-Events im Rahmen des Out of Bounds Festivals sorgten vergangenen Juni für eine neue Rekordkulisse und begeisterten 25.000 Zuschauer. Im September zauberte das BIKE Festival seinen Besuchern nicht nur wegen des drei Tage anhaltenden, strahlenden Sonnenscheins ein Lächeln ins Gesicht. 60 Aussteller und 100 Marken zogen die Gravity-Szene mit den Neuheiten von 2020 in ihren Bann.

Für die Hobbybiker hat sich im neu betitelten „The Epic Bikepark Leogang“ und der Region Saalfelden Leogang in jüngster Vergangenheit ebenfalls einiges getan. In bester Erinnerung blieben den Besuchern und Ridern des Bikeparks das neue Angebot: Dank der Investition von rund einer Millionen Euro entstanden mit der Steinberg Line by FOX und dem Antonius Trail zwei neue Streckenhighlights. Neben den neuen Strecken im Bikepark erhielt die Region Saalfelden Leogang mit dem Schwarzleo Trail und Forsthof Trail zwei weitere neue, naturbelassene und von Hand gebaute Singletrails. Zudem befördert seit Anfang Juni die Steinbergbahn als zusätzliche Zubringerbahn die Rider zum Ausgangspunkt der Bike-Abenteuer am Asitz.

Eine weitere Attraktion für Groß und Klein bietet der neu gestaltete Riders Playground. Der 5.000 Quadratmeter große asphaltierte Pumptrack, inklusive Jump- und Dirt-Line, wurde im Juli fertiggestellt und entstand in Zusammenarbeit mit Velosolutions an der Talstation der Asitzbahn. Mit seinen 10.000 Quadratmetern ist der Riders Playground nun einer der größten Einsteigerparks in Europa.

Downhill-WM holt die Weltbesten nach Saalfelden Leogang
Doch auch der Ausblick auf das neue Jahr ist verheißungsvoll: Vom 4. bis 6. September 2020 kämpfen die weltweit besten Downhill-Rider bei der UCI Mountain Bike Downhill Weltmeisterschaft in Saalfelden Leogang um die begehrten Regenbogen-Trikots. Nur eine Woche später findet zum dritten Mal das BIKE Festival statt, wo alle Besucher die Möglichkeit haben, bereits die Produkte von 2021 auf Herz und Nieren zu testen. Die Aktion „April, April“ bietet bereits vor dem offiziellen Saisonstart in die Mountainbike-Saison die einmalige Gelegenheit die Region Saalfelden Leogang besser kennenzulernen. Über zwei Wochen vermittelt ein abwechslungsreiches Programm den Teilnehmern Winterspaß am Berg und Frühlingsgefühle im Tal mit allen Facetten, die die Region zu bieten hat: Biken, Golf, Ski, Wandern und Wellness sind Auszüge der spannenden Unternehmungen. Beim traditionellen Fan-Wochenende im Oktober bedanken sich die Shaper mit einem Get-together bei den Besuchern des Epic Bikepark Leogang. Neben Rabatten und kostenfreiem Campen, dürfen sich die Teilnehmer auf weitere Specials freuen.

„Nach acht Jahren wieder eine WM austragen zu dürfen, bestätigt, dass wir nicht nur spannende Rennen durchführen und eine gute Infrastruktur bieten, sondern auch das gesamte Team perfekt zusammenarbeitet. Die Augen der internationalen Mountainbike-Szene werden mit der UCI Mountain Bike Downhill-WM präsentiert von Mercedes-Benz und weiteren Highlights wie dem BIKE Festival wieder auf uns gerichtet sein. So können wir einmal mehr unseren Status als Bike-Destination unterstreichen”, sagt der Geschäftsführer der Saalfelden Leogang Touristik, Marco Pointner.

Außerdem wird auch 2020 weiter auf die Bedürfnisse der Rider eingegangen und das Angebot für die Besucher nutzerfreundlich erweitert. „Die Rückmeldungen zu unseren neuen Lines und Trails sowie zum Pumptrack waren sehr positiv und das freut uns. Für uns ist das Feedback unserer Gäste sehr wichtig. Wir versuchen, uns immer weiterzuentwickeln und unseren Besuchern das bestmögliche Angebot zu bieten. Auch nächstes Jahr wird es wieder einige spannende Neuheiten geben“, verspricht Kornel Grundner, Geschäftsführer der Leoganger Bergbahnen.

Weitere aktuelle News, Termine und Informationen zu den Strecken des Epic Bikepark Leogang gibt es auf bikepark-leogang.com, instagram.com/BikeparkLeogang oder facebook.com/BikeparkLeogang.

Für einen „runden Rad-Urlaub” gibt es in Saalfelden Leogang spezielle Bike-Hotels wie den Salzburger Hof, Bio Hotel Rupertus, Hotel Bacher, Hotel Riederalm, Hotel Ritzenhof, Mama Thresl, Hotel Saliterhof, Hotel Forsthofalm und Hotel Der Löwe sowie kompetente Bike-Shops wie Sport Mitterer oder Sport 2000 Simon. Zur Verbesserung der eigenen Fähigkeiten, für geführte Touren oder für Fahrtechniktraining bietet die Bikeschule Elements Outdoorsports ein umfangreiches Angebot an. Eine Liste aller bikefreundlichen Unterkünfte in der Region Saalfelden Leogang befindet sich hier: saalfelden-leogang.com/de/region-erleben/biken/bikefreundliche-betriebe.

Weitere Informationen zur Region Saalfelden Leogang gibt es auf saalfelden-leogang.com, instagram.com/Saalfelden_Leogangoder facebook.com/SaalfeldenLeogang.

Bilder ©Klemens König, ©Delius Klasing Verlag/Martin Sass, ©Moritz Ablinger, ©Saalfelden Leogang Touristik & ©Michael Geißler

Einmal quer durch die Republik – Fabio Wibmer macht Köln, Hamburg und Berlin zu seinem Spielplatz

Köln, Hamburg und Berlin bieten alles, was sich urbane Freerider und Trialbiker wünschen. Man muss nur wissen, wo man die richtigen Locations findet. Der österreichische Bike-und YouTube-Star Fabio Wibmer hat sich nun aufgemacht, die jeweiligen Hotspots der deutschen Metropolen zu entdecken. Dass bei einer solchen Tour auch die Fans nicht zu kurz kommen dürfen, versteht sich von selbst: Zum Abschluss seiner Deutschlandreise lädt der 24-Jährige zu „Fabios Mellowpark-Session“ nach Berlin. Was er auf dem Weg dorthin alles erlebt, erfahrt ihr hier:

 

Ne echte Kölsche Jung“ ist Fabio Wibmer zwar nicht, die Rheinmetropole macht er zum Auftakt seiner Deutschlandtour dennoch zu seinem Spielplatz. Nach einem Skatepark-Besuch direkt am Rhein und einem mächtigen Treppen-Set am Schokoladenmuseum am ersten Tag ging es an den Tagen zwei und drei nicht minder actionreich weiter: ein weiteres Treppen-Set von der Philharmonie runter an den Rhein, ein massiver Ledgeride mit anschließendem Gap sowie eine technische Line auf dem Trialbike am Rheingartenbrunnen sind nur ein paar der Tricks, die Fabio in der Domstadt zum Besten gab.

 

Beim zweiten Stopp in Hamburg führt die „Sightseeing“-Tour Fabio unter anderem zum Sandtorkai, wo der Freerider ein Triple-Set aus Manual, Crankflip und 180 zeigt. Mit einem mächtigen Wallride macht der österreichische Bike-Profi der Hamburger Kunsthalle seine Aufwartung. Nicht fehlen bei einem gelungenen Hamburg-Trip dürfen selbstverständlich die Reeperbahn, die Landungsbrücken und der Besuch einer echten Hamburger Fischbude.

 

Last but not least macht Fabio die Hauptstadt unsicher. Los geht im Berliner Regierungsviertel, wo er ein großes Double-Set aus einem Half-Cab Crankflip und einem über das Vorderrad gedrehten 180 zur Spree hinunter sendet. Am Hauptbahnhof wartet anschließend ein mächtiges Gap, bevor es trickreich zum Fanfest in den Mellowpark geht, wo Fabio mit den über 400 anwesenden Fans shreddet. Als guter Gastgeber hat der YouTube-Star natürlich auch immer das leibliche Wohl seiner Gäste im Auge und tischt ein paar köstliche Erinnerungen von den vergangenen Tagen auf: Halve Hahn, Fischbrötchen und Currywurst stehen auf dem Speiseplan. Neben der obligatorischen Autogrammstunde, dürfen sich die jungen Locals beim Bunny Hop Contest beweisen und gegen ihr Idol antreten. Mit starken 1,05 Metern Höhe schaffen sie es sogar, Fabio ein wenig ins Schwitzen zu bringen. Am Ende behält der Profi aber die Oberhand.

Den finalen Actionclip samt der beeindruckenden Racedrone-Aufnahmen gibt es ab Anfang November auf dem Red Bull Bike YouTube-Channel zu sehen.

Stay tuned!

Mehr zu Fabio Wibmer und dem „Follow Fabio“ Projekt erfährst Du hier:

youtube.com/fabwibmer
instagram.com/wibmerfabio
facebook.com/wibmerfabio

https://www.facebook.com/RedBull/
https://www.youtube.com/redbullbike
https://www.instagram.com/redbullgermany
https://redbull.com/de-de/events/fabio-wibmer-mellowpark-fanride-special

 

All photos by Hannes Berger / Red Bull Content Pool

Spannend und spektakulär: Downhill-WM bringt die Weltbesten nach Saalfelden Leogang

 

Saalfelden Leogang im Salzburger Land, Österreich, 16. Oktober 2019 – 2020 wird Saalfelden Leogang wieder weltmeisterlich. Zum zweiten Mal nach acht Jahren findet vom 4. bis 6. September die UCI Mountain Bike Downhill Weltmeisterschaft in der international bekannten Bikeregion statt. Etwas weniger als ein Jahr vor dem Großereignis blickten Veranstalter und Athleten im Rahmen eines Pressegesprächs voraus. Erwartet werden neben spektakulärer Sportaction auch tausende Fans und ein Großereignis mit internationaler Strahlkraft.

 

Bereits 2012 führte der Weg zum Weltmeistertitel über die „Speedster“ im Leoganger Bikepark. 12.000 Menschen standen damals an der Strecke, um die spektakulären Rennen der Weltelite über Wurzelteppiche, durch Steilkurven und Highspeed Passagen live mitzuverfolgen. Acht Jahre später schreibt der erfahrene Weltcup-Ort nun ein weiteres Kapitel in der WM-Geschichte. Vom 4. bis 6. September 2020 kämpfen die Rider bei der UCI Mountain Bike Downhill Weltmeisterschaft erneut in Saalfelden Leogang um die begehrten Regenbogen-Trikots: „Nach acht Jahren wieder eine WM austragen zu dürfen, bestätigt, dass wir nicht nur spannende Rennen durchführen und eine gute Infrastruktur bieten, sondern auch das gesamte Team perfekt zusammenarbeitet. Außerdem können wir auf einen großen Erfahrungsschatz als Veranstalter zurückgreifen und haben gezeigt, dass wir ein zuverlässiger Partner sind“, erklärt der Geschäftsführer der Saalfelden Leogang Touristik, Marco Pointner: „Die Augen der internationalen Mountainbike-Szene werden mit der Downhill-WM wieder auf uns gerichtet sein. So können wir einmal mehr unseren Status als Bike-Destination unterstreichen.” Und auch der Geschäftsführer der Leoganger Bergbahnen, Kornel Grundner, weiß: „Mit der Unterstützung von Bund, Land, Gemeinde und Grundbesitzern werden wir alles daransetzen, wieder eine unvergessliche WM zu veranstalten.“

Leo Bauernberger, MBA, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus GmbH, unterstreicht die Strahlkraft des Großereignisses: „Die insgesamt dritte UCI Mountain Bike Weltmeisterschaft im SalzburgerLand hat einen enormen Stellenwert für den Radsport in Österreich. 13 Prozent unserer Gäste kommen wegen unseres Mountainbike-Angebots ins SalzburgerLand und wir sind sehr glücklich, dass sich Saalfelden Leogang für diese unglaublich wichtige Sportart so engagiert und sich ein einzigartiges Kompetenzzentrum innerhalb Europas geschaffen hat.“

 

Länderübergreifende Zusammenarbeit mit Cross-Country-WM in Albstadt
Für die WM 2020 ziehen die Pinzgauer WM- und Weltcupveranstalter mit dem Austragungsort der Cross-Country-WM, dem Deutschen Albstadt, an einem Strang. Neben einem Kombi-Ticket, das allen Fans für nur 99 Euro zwei Wochenenden, eines in Saalfelden Leogang und eines in Albstadt bietet, gibt es auch einen gemeinsamen Auftritt bei der Bewerbung und der Sponsorenansprache. „Wir verhandeln gemeinsam in Sachen TV-Produktion und Übertragungszeiten, diese Symbiose hilft uns natürlich, das Optimum für jeden Veranstaltungsort herauszuholen und unsere Interessen zu bündeln“, so Pointner. Auch bei der diesjährigen Downhill-WM im kanadischen Mont-Sainte-Anne gab es einen gemeinsamen Bewerbungsauftritt der beiden europäischen WM-Orte 2020.

 

„Speedster“: Einige Veränderungen, gleichbleibender Thrill
Wer sich im September 2020 für die darauffolgenden zwölf Monate das berühmte Regenbogen-Jersey überstreifen will, der muss in Saalfelden Leogang sowohl in Sachen Konzentration als auch Kondition und Fahrtechnik sein gesamtes Können an den Tag legen. Die WM-Strecke „Speedster“, die in der Gravitiy-Szene als anspruchsvolle Herausforderung bekannt ist, wird bei der WM 2020 mit einigen zusätzlichen Adaptionen glänzen. Klar ist: Den zukünftigen Weltmeistern muss ein makelloser Run gelingen.

 

Heimvorteil für Höll bei erster Elite-WM – auch Hoffmann voller Vorfreude
Das weiß auch Valentina „Vali“ Höll, die die Trails im „The Epic Bikepark Leogang“ wie ihre Westentasche kennt. Sie stand in der Juniorenklasse im Weltcup bereits zweimal in Saalfelden Leogang am Start – bei beiden Auftritten dominierte sie klar. 2019 fuhr sie zu einer Siegerzeit, die sogar für den dritten Platz in der Elite-Klasse der Damen gereicht hätte. 2020 ist die 17-jährige Lokalmatadorin nun alt genug, um bei den Elite Frauen mitzumischen und gilt hier als große rot-weiß-rote Medaillenhoffnung: „Nicht jeder Athlet in unserer Sportart bekommt die Chance, in seiner aktiven Karriere bei einer Heim-WM am Start zu stehen. Bei mir wird das gleich in meinem ersten Elitejahr sein und daher in vielerlei Hinsicht besonders. Natürlich wäre eine Medaille ein absoluter Traum. Aber es trainiert jeder darauf und ich muss nächstes Jahr noch in die Schule und von daher schauen, wie ich das alles optimal time. Natürlich werde ich mich so gut wie möglich vorbereiten, denn ich will Österreich stolz machen“, erklärt die Saalbacherin.
Beim Pressegespräch der WM-Veranstalter in der Taufkirchener Jochen Schweizer Arena, einem langjährigen Partner der Tourismusregion Saalfelden Leogang, zeigte sich auch Deutschlands Medaillenhoffnung, Nina Hoffmann, begeistert von der WM in Saalfelden Leogang: „Ich freue mich sehr, es werden viele Freunde und Familie da sein. Schon letztes Jahr hatten wir eine Mega-Stimmung. Leogang ist in jedem Fall WM-würdig“, so die letztjährige Weltcup-Zweitplatzierte bei den Elite Frauen.

 

Neue Trails, neuer Pumptrack
Schon seit neun Jahren findet der Weltcup der Mountainbike-Downhill-Elite regelmäßig in Saalfelden Leogang statt. Begleitet wird die Sportaction traditionell von einem umfangreichen Rahmenprogramm, mit Musikacts, Partys, Expo und mehr. Natürlich, so Pointner, solle dies auch bei der WM im September 2020 wieder der Fall sein: „Die Vorbereitungen laufen hierfür auf Hochtouren.“ Auch für die Hobbybiker hat sich im mittlerweile neu betitelten „The Epic Bikepark Leogang“ und der Region Saalfelden Leogang in jüngster Vergangenheit einiges getan. Mit rund einer Million Euro Investitionsvolumen entstanden neue Trails („Steinberg Line by Fox“, „Antonius Trail“, „Schwarzleo“ und „Forsthoftrail“), ein neuer Pumptrack, erstmals wurde im Sommer auch die „Steinbergbahn“ für die Mountainbiker in Betrieb genommen.

Weitere aktuelle News, Termine und Informationen zu den Strecken des Epic Bikepark Leogang gibt es aufbikepark-leogang.com, instagram.com/BikeparkLeogang oder facebook.com/BikeparkLeogang.

Für einen „runden Rad-Urlaub” gibt es in Saalfelden Leogang spezielle Bike-Hotels wie den Salzburger Hof, Bio Hotel Rupertus, Hotel Bacher, Hotel Riederalm, Hotel Ritzenhof, Mama Thresl, Hotel Saliterhof, Hotel Forsthofalm und Hotel Der Löwe sowie kompetente Bike-Shops wie Sport Mitterer oder Sport 2000 Simon. Zur Verbesserung der eigenen Fähigkeiten, für geführte Touren oder für Fahrtechniktraining bietet die Bikeschule Elements Outdoorsports ein umfangreiches Angebot an. Eine Liste aller bikefreundlichen Unterkünfte in der Region Saalfelden Leogang befindet sich hier: saalfelden-leogang.com/de/region-erleben/biken/bikefreundliche-betriebe.

Weitere Informationen zur Region Saalfelden Leogang gibt es auf saalfelden-leogang.com,instagram.com/Saalfelden_Leogang oder facebook.com/SaalfeldenLeogang.

 

All photos by © Moritz Ablinger & © Saalfelden Leogang Touristik

Tommy G schaut auf 7 Jahre Red Bull Rampage zurück

 

Das Prestige Event „Red Bull Rampage“ steht in den Startlöchern. Am 25. Oktober 2019 geht es los und die weltbesten Rider der Mountainbike-Szene heizen auf der größten Freeride Mountainbike Bühne der Welt wieder richtig ein. Zum 14. Mal wird das Spektakel in Virgin, Utah/USA ausgetragen und verspricht mit waghalsigen Drops, spektakulären Sprüngen und kreativen Abfahrten ein intensiver Contest zu werden. Wer nicht live dabei ist, kann den Nervenkitzel auf Red Bull TV um 18 Uhr (CEST) mitverfolgen: www.redbull.tv/Red Bull Rampage

 

Neben Top-Guns wie Andreu Lacondeguy, Brandon Semenuk, Brett Rheeder, Ethan Nell und Rampage-Veteranen wie Kyle Strait und Tyler McCaul, wird auch der belgische Slopestyler Thomas Genon, der bereits viermal unter den Top 6 landete, zum achten Mal an den Start gehen. Da er dieses Jahr verletzungsbedingt bei den meisten Contests aussetzen musste, kämpft er umso mehr für ein starkes Comeback. Kann er bei der Red Bull Rampage sein außergewöhnliches Talent wieder unter Beweis stellen und mit seinem einzigartigen Style sein verdientes Comeback feiern? Wir haben uns mit dem Weltklasse-Big-Mountain-Athleten über seine sieben Jahre Red Bull Rampage unterhalten:

 

Tommy G, was hat dich damals dazu ermutigt an der Red Bull Rampage teilzunehmen?

Seit 2010 nehme ich bei FMB Contests teil und Red Bull Rampage war damals ein FMB Diamond Event. In 2012 dachte ich mir, das wäre eine gute Erfahrung und neue Herausforderung für mich. Seither nehme ich jedes Jahr an der Red Bull Rampage teil.

 

Was war bisher dein persönliches Highlight bei der Red Bull Rampage?

Ehrlich gesagt mag ich die gesamte Erfahrung, die ich jedes Jahr bei dem Event mache. Wenn ich sehe und fühle, wie ich mich jedes Jahr weiterentwickle und verbessere, motiviert und pusht mich das sehr.

 

Wie hast du dich durch Red Bull Rampage weiterentwickelt?

Pierre Edouard Ferry hat mir viel über Trailbau beigebracht. Als ich dann an meine eigene Line heran ging, machte ich ganz neue Erfahrungen. Man lernt etwas erst dann richtig, wenn man es selber macht. Da gehören Fehler auch dazu, an denen man wächst und lernt, wie es nächstes Mal besser funktioniert.

 

Wer ist dieses Jahr in deinem Trailbau Team dabei?

Eliott Lapotre, der zum vierten Mal dabei ist und Samuel Mercado. Check Eliott Lapotre’s Video aus: “Lost Paradise”.

 

Wie hat sich der Event für dich geändert?

Red Bull Rampage war schon immer ein außergewöhnlicher Event. Meine Sichtweise auf den Event hat sich auf jeden Fall geändert. Physisch wie auch mental lernt man viel dazu und versucht jedes Mal noch mehr zu geben und die Herausforderungen, die so einen Event ausmachen, richtig anzupacken.

 

Was denkst du, wie sich das Level der Rider entwickelt hat?

Es gibt immer mehr Rider, die sich der Challenge stellen und für einen Winning-Run alles geben und vollen Einsatz zeigen. Das Level steigt von Jahr zu Jahr und der Wettkampf wird härter.

 

Style oder Line? Was ist wichtiger für dich?

Ein guter Mix aus Style und Riding ist perfekt. Natürlich waren für mich am Anfang die Tricks wichtiger, da mein Slopestyle-Hintergrund es für mich einfacher machte in diesem Bereich zu punkten. In den letzten Jahren habe ich mich auch in meiner Fahrtechnik und Linienwahl verbessert und versuche nun in jeder Kategorie alles herauszuholen.

 

Wie bereitest du dich für den Event dieses Jahr vor?

Da ich dieses Jahr wegen meiner Schulter-OP leider aussetzen musste, stand ich körperlich wie auch mental vor vielen Herausforderungen. Ich hatte einen langen Reha-Prozess und ich musste mich wieder mit meinem Bike und meinen Skills vertraut machen. Red Bull Rampage hat mich auf jeden Fall motiviert Gas zu geben und schnell wieder fit zu werden.

 

Haben sich deine Vorbereitungen in den letzten Jahren verändert?

Jedes Jahr wächst meine Motivation besser zu werden. Dafür braucht es natürlich auch mehr Hingabe in jeder Situation.

 

Wie hast du dich als Rider verändert?

Ich kenne das Terrain hier nun sehr gut und weiß, was wichtig ist, um einen guten Run hinzulegen. Durch meine Erfahrungen und meine Weiterentwicklung, kann ich gut abschätzen, was für mich möglich ist und was nicht. Dadurch setze ich meine Stärken richtig ein und versuche aus meinen Schwächen zu lernen.

 

Wie ist dein Bike für Red Bull Rampage aufgebaut?

Für diesen Event ist mein Bike Setup anders als sonst. Die Federgabel ist vergleichsweise hart eingestellt und die Reifen fahre ich mit mehr Luftdruck.

 

Worauf freust du dich am meisten?

Nach all den Monaten des Wartens freue ich mich auf den Moment, wenn ich oben am Roll-in stehe und endlich rein droppen kann. Das ist mein Highlight.

 

Was ist dein Ziel für die diesjährige Red Bull Rampage?

Da ich durch meine Verletzung so lange nicht bei Contests teilnehmen konnte, freue ich mich einfach riesig wieder zurück zu sein und nun endlich meiner Leidenschaft nachgehen zu können. Mein Ziel ist es Spaß zu haben und das geniale Gefühl, das ich beim Biken und bei Contests habe, wieder zu erlangen.

 

Vielen Dank Tommy G und viel Glück!

Red Bull TV überträgt Red Bull Rampage LIVE und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf www.redbull.tv/Red Bull RampageDie Live-Übertragung startet am Freitag, 25. Oktober 2019, um 18 Uhr (CEST). 

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Alle Fotos ©red bull content pool

Kyle Jameson – Fahrstil: Unheimlich agressiv und doch geschmeidig

Seit einigen Jahren ist der renommierte Freerider Kyle Jameson in Bend, Oregon zu Hause. Als der gute Freund und legendäre Filmemacher Clay Porter und die Metis Creative Crew nach Norden zogen, war es die perfekte Gelegenheit, an diesem Projekt mitzuarbeiten. Kyle’s aggressiver, aber glatter Stil wird in diesem Stück gezeigt, zusammen mit seiner mühelosen Fähigkeit, die steilen, losen Pfade von Mount Bachelor, Bend, Oregon zu durchbrechen.

Hope Technology: Kyle from hopetech on Vimeo.