PM: 6. Lauf der Bergamont European 4Cross Series 2016 in Marbachegg (SUI)

Rennbericht – 6. Lauf der Bergamont European 4Cross Series 2016 in Marbachegg (SUI) – Waldburger gewinnt Wiesen Dualslalom auf der Marbachegg

Am letzten Augustwochenende wurde zum erstem Mal ein Rennen auf der Marbachegg im Entlebuch parallel zum FIS Grasski Weltcup ausgetragen. Den Tagessieg bei der Elite sicherte sich Simon Waldburger (Bergamont / G-Form-Swiss-Team / VC Leibstadt) vor seinem Vereinskollegen Roger Keller (VC Leibstadt) und dem Sieger des 1. Laufs am Homberg Race Yanick Braun (VGAS.team / HOT-TRAIL / RC Steffisburg) und zeigte damit, dass er hervorragend in Form für die bevorstehende Weltmeisterschaft ist.

Die Federführung für die Parallelveranstaltung von FIS Grasski Weltcup und dem 6. Lauf der Bergamont European 4Cross Series hielt der Grasskiclub Escholzmatt-Marbach inne, welcher jedoch kräftig unterstützt wurde seitens des Teams der Velogarage Langnau und seinen Helfern sowie dem Swiss 4Cross Cup Verein.
Die Dualslalom Strecke wurde freitags zwar als reiner Wiesenslalom Kurs ausgesteckt, dennoch hatte es dieser mächtig in sich. Vor einmaliger Kulisse mit Blick auf den Eiger zogen sich die blaue und rote Parallelstrecke über eine Distanz von über 500 Metern mit einem Gefälle von über 100 Höhenmetern den Hang beim Skilift hinunter, was für Topspeeds von bis zu 50 km/h sorgte. Damit die Parallelveranstaltung zwischen Bike und Grasski reibungslos über die Bühne ging, wurde die Zeitqualifikation (der bessere von 2 Läufen wurde gewertet) am Samstag und das Finalrennen am Sonntag durchgeführt.

Die U11 Kategorie wurde mangels genügend Teilnehmern kurzerhand mit der U13 zusammengelegt. Florian Zimmerli (Fastlane Gravity Team) holte sich seinen ersten Saisonsieg vor seinem Teamkollegen und Gewinner der ersten 3 Läufe, Joel Rudin (Fastlane Gravity Team). Das kleine Finale gewann Dario Walthert (BeO 4X Raceing Team /RC Steffisburg) vor Yanik Sahm (Team Steinlach-Wiesaz / RV Gomaringen). Bester U11 Fahrer war Gian Wild (Fastlane Gravity Team) auf dem 7. Platz.

Die U15 Klasse hatte zwar genügend Fahrer für sich wurde aber aufgrund zu wenig Teilnehmern bei der U17 und den Ladies mit ebendiesen zusammen ausgetragen. Am Ende des Tages standen 3 Teamkollegen auf dem Podest, und zwar die des BeO 4x rACEing Teams. Den knappen Sieg ergatterte sich der U17 Fahrer Sacha Duc vor seinem Bruder Michael, welcher normalerweise bei den U15 um die Punkte fährt (beide BeO 4x rACEing Team / RC Steffisburg). Im kleinen Finale hatte Dean Frossard (BeO 4x rACEing Team) das glücklichere Fahrerhändchen vor Nathanael Thomann (Fastlane Gravity Team).
Als beste und bedauerlicherweise einzige Dame behauptete sich Marisa Roth in der Männerdomäne.

Der leider einzige Masterfahrer Simon Roth musste ebenfalls zusammen mit der Hobbyklasse das Rennen unter die Räder nehmen. JoJo Rauterberg (Biketeam Steinweiler) zeigte auf dem Gras eine starke Leistung und führte bereits die Qualifikation mit über 3,5 Sekunden an. Er holte sich im grossen Finale seinen ersten Saisonsieg vor Felix Weilbach. Um Rang 3 duellierten sich Tobias Eichmann (Radhaus Schäuble / VC Leibstadt) und Michael Epp (hsb heidenheim bike park hochberg), welches dann durch Eichmann für sich entschieden wurde.

In der Elitekategorie suchten einige noch den letzten Schliff für die bevorstehende WM im italienischen Val di Sole. Die Qualifikation am Samstag dominierte bereits der Serienauftaktsieger vom Homberg, Yanick Braun (VGAS.team / HOT-TRAIL / RC Steffisburg), der sich auf Wiesenstrecken sehr wohl zu fühlen scheint. Am Rennsonntag hatte er allerdings im Halbfinale etwas Boden verloren und musste Roger Keller (VC Leibstadt) ins grosse Finale ziehen lassen. Dieser Stand sich dann seinem Vereinskollegen Simon Waldburger (Bergamont / G-Form-Swiss-Team / VC Leibstadt) gegenüber. Waldburger zeigte die bessere Pace und holte sich seinen zweiten Saisonsieg. Beide sind für die Schweiz zur WM selektioniert und haben mit der Leistung vom Wochenende gezeigt, dass ihre Form stimmt und mit ihnen auch in Italien zu rechnen sein wird. Das kleine Finale konnte Braun gegen Ingo Kaufmann (Bike Team Steinweiler) hauchdünn für sich entschieden.

Rangliste: http://4cross.ch/images/press/2016/Rangliste_Slalom_Marbachegg_2016.pdf

Der September steht ganz im Zeichen der Bergamont European 4Cross Series. Am ersten Wochenende (4. September) findet in Steinweiler (GER) ein Dual Eliminator Rennen statt. An den beiden darauffolgenden Wochenenden werden dann ebenfalls noch Sieger auf dem Dual Slalom Kurs in Winnenden (11. September) und auf dem 4Cross Track in Leibstadt (18. September) erkoren. Als kleine Randnotiz: Am Samstag, 17. September geht die Schweizermeisterschaft im 4Cross ebenfalls im Bikepark Leibstadt über die Bühne.
Alle Onlineanmeldungen (wie üblich per PayPal und manueller Überweisung möglich) sind bereits jetzt auf www.4cross.ch geöffnet und schliessen jeweils eine Woche vor den Rennen.

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Spannend und spektakulär: Downhill-WM bringt die Weltbesten nach Saalfelden Leogang

 

Saalfelden Leogang im Salzburger Land, Österreich, 16. Oktober 2019 – 2020 wird Saalfelden Leogang wieder weltmeisterlich. Zum zweiten Mal nach acht Jahren findet vom 4. bis 6. September die UCI Mountain Bike Downhill Weltmeisterschaft in der international bekannten Bikeregion statt. Etwas weniger als ein Jahr vor dem Großereignis blickten Veranstalter und Athleten im Rahmen eines Pressegesprächs voraus. Erwartet werden neben spektakulärer Sportaction auch tausende Fans und ein Großereignis mit internationaler Strahlkraft.

 

Bereits 2012 führte der Weg zum Weltmeistertitel über die „Speedster“ im Leoganger Bikepark. 12.000 Menschen standen damals an der Strecke, um die spektakulären Rennen der Weltelite über Wurzelteppiche, durch Steilkurven und Highspeed Passagen live mitzuverfolgen. Acht Jahre später schreibt der erfahrene Weltcup-Ort nun ein weiteres Kapitel in der WM-Geschichte. Vom 4. bis 6. September 2020 kämpfen die Rider bei der UCI Mountain Bike Downhill Weltmeisterschaft erneut in Saalfelden Leogang um die begehrten Regenbogen-Trikots: „Nach acht Jahren wieder eine WM austragen zu dürfen, bestätigt, dass wir nicht nur spannende Rennen durchführen und eine gute Infrastruktur bieten, sondern auch das gesamte Team perfekt zusammenarbeitet. Außerdem können wir auf einen großen Erfahrungsschatz als Veranstalter zurückgreifen und haben gezeigt, dass wir ein zuverlässiger Partner sind“, erklärt der Geschäftsführer der Saalfelden Leogang Touristik, Marco Pointner: „Die Augen der internationalen Mountainbike-Szene werden mit der Downhill-WM wieder auf uns gerichtet sein. So können wir einmal mehr unseren Status als Bike-Destination unterstreichen.” Und auch der Geschäftsführer der Leoganger Bergbahnen, Kornel Grundner, weiß: „Mit der Unterstützung von Bund, Land, Gemeinde und Grundbesitzern werden wir alles daransetzen, wieder eine unvergessliche WM zu veranstalten.“

Leo Bauernberger, MBA, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus GmbH, unterstreicht die Strahlkraft des Großereignisses: „Die insgesamt dritte UCI Mountain Bike Weltmeisterschaft im SalzburgerLand hat einen enormen Stellenwert für den Radsport in Österreich. 13 Prozent unserer Gäste kommen wegen unseres Mountainbike-Angebots ins SalzburgerLand und wir sind sehr glücklich, dass sich Saalfelden Leogang für diese unglaublich wichtige Sportart so engagiert und sich ein einzigartiges Kompetenzzentrum innerhalb Europas geschaffen hat.“

 

Länderübergreifende Zusammenarbeit mit Cross-Country-WM in Albstadt
Für die WM 2020 ziehen die Pinzgauer WM- und Weltcupveranstalter mit dem Austragungsort der Cross-Country-WM, dem Deutschen Albstadt, an einem Strang. Neben einem Kombi-Ticket, das allen Fans für nur 99 Euro zwei Wochenenden, eines in Saalfelden Leogang und eines in Albstadt bietet, gibt es auch einen gemeinsamen Auftritt bei der Bewerbung und der Sponsorenansprache. „Wir verhandeln gemeinsam in Sachen TV-Produktion und Übertragungszeiten, diese Symbiose hilft uns natürlich, das Optimum für jeden Veranstaltungsort herauszuholen und unsere Interessen zu bündeln“, so Pointner. Auch bei der diesjährigen Downhill-WM im kanadischen Mont-Sainte-Anne gab es einen gemeinsamen Bewerbungsauftritt der beiden europäischen WM-Orte 2020.

 

„Speedster“: Einige Veränderungen, gleichbleibender Thrill
Wer sich im September 2020 für die darauffolgenden zwölf Monate das berühmte Regenbogen-Jersey überstreifen will, der muss in Saalfelden Leogang sowohl in Sachen Konzentration als auch Kondition und Fahrtechnik sein gesamtes Können an den Tag legen. Die WM-Strecke „Speedster“, die in der Gravitiy-Szene als anspruchsvolle Herausforderung bekannt ist, wird bei der WM 2020 mit einigen zusätzlichen Adaptionen glänzen. Klar ist: Den zukünftigen Weltmeistern muss ein makelloser Run gelingen.

 

Heimvorteil für Höll bei erster Elite-WM – auch Hoffmann voller Vorfreude
Das weiß auch Valentina „Vali“ Höll, die die Trails im „The Epic Bikepark Leogang“ wie ihre Westentasche kennt. Sie stand in der Juniorenklasse im Weltcup bereits zweimal in Saalfelden Leogang am Start – bei beiden Auftritten dominierte sie klar. 2019 fuhr sie zu einer Siegerzeit, die sogar für den dritten Platz in der Elite-Klasse der Damen gereicht hätte. 2020 ist die 17-jährige Lokalmatadorin nun alt genug, um bei den Elite Frauen mitzumischen und gilt hier als große rot-weiß-rote Medaillenhoffnung: „Nicht jeder Athlet in unserer Sportart bekommt die Chance, in seiner aktiven Karriere bei einer Heim-WM am Start zu stehen. Bei mir wird das gleich in meinem ersten Elitejahr sein und daher in vielerlei Hinsicht besonders. Natürlich wäre eine Medaille ein absoluter Traum. Aber es trainiert jeder darauf und ich muss nächstes Jahr noch in die Schule und von daher schauen, wie ich das alles optimal time. Natürlich werde ich mich so gut wie möglich vorbereiten, denn ich will Österreich stolz machen“, erklärt die Saalbacherin.
Beim Pressegespräch der WM-Veranstalter in der Taufkirchener Jochen Schweizer Arena, einem langjährigen Partner der Tourismusregion Saalfelden Leogang, zeigte sich auch Deutschlands Medaillenhoffnung, Nina Hoffmann, begeistert von der WM in Saalfelden Leogang: „Ich freue mich sehr, es werden viele Freunde und Familie da sein. Schon letztes Jahr hatten wir eine Mega-Stimmung. Leogang ist in jedem Fall WM-würdig“, so die letztjährige Weltcup-Zweitplatzierte bei den Elite Frauen.

 

Neue Trails, neuer Pumptrack
Schon seit neun Jahren findet der Weltcup der Mountainbike-Downhill-Elite regelmäßig in Saalfelden Leogang statt. Begleitet wird die Sportaction traditionell von einem umfangreichen Rahmenprogramm, mit Musikacts, Partys, Expo und mehr. Natürlich, so Pointner, solle dies auch bei der WM im September 2020 wieder der Fall sein: „Die Vorbereitungen laufen hierfür auf Hochtouren.“ Auch für die Hobbybiker hat sich im mittlerweile neu betitelten „The Epic Bikepark Leogang“ und der Region Saalfelden Leogang in jüngster Vergangenheit einiges getan. Mit rund einer Million Euro Investitionsvolumen entstanden neue Trails („Steinberg Line by Fox“, „Antonius Trail“, „Schwarzleo“ und „Forsthoftrail“), ein neuer Pumptrack, erstmals wurde im Sommer auch die „Steinbergbahn“ für die Mountainbiker in Betrieb genommen.

Weitere aktuelle News, Termine und Informationen zu den Strecken des Epic Bikepark Leogang gibt es aufbikepark-leogang.com, instagram.com/BikeparkLeogang oder facebook.com/BikeparkLeogang.

Für einen „runden Rad-Urlaub” gibt es in Saalfelden Leogang spezielle Bike-Hotels wie den Salzburger Hof, Bio Hotel Rupertus, Hotel Bacher, Hotel Riederalm, Hotel Ritzenhof, Mama Thresl, Hotel Saliterhof, Hotel Forsthofalm und Hotel Der Löwe sowie kompetente Bike-Shops wie Sport Mitterer oder Sport 2000 Simon. Zur Verbesserung der eigenen Fähigkeiten, für geführte Touren oder für Fahrtechniktraining bietet die Bikeschule Elements Outdoorsports ein umfangreiches Angebot an. Eine Liste aller bikefreundlichen Unterkünfte in der Region Saalfelden Leogang befindet sich hier: saalfelden-leogang.com/de/region-erleben/biken/bikefreundliche-betriebe.

Weitere Informationen zur Region Saalfelden Leogang gibt es auf saalfelden-leogang.com,instagram.com/Saalfelden_Leogang oder facebook.com/SaalfeldenLeogang.

 

All photos by © Moritz Ablinger & © Saalfelden Leogang Touristik

Tommy G schaut auf 7 Jahre Red Bull Rampage zurück

 

Das Prestige Event „Red Bull Rampage“ steht in den Startlöchern. Am 25. Oktober 2019 geht es los und die weltbesten Rider der Mountainbike-Szene heizen auf der größten Freeride Mountainbike Bühne der Welt wieder richtig ein. Zum 14. Mal wird das Spektakel in Virgin, Utah/USA ausgetragen und verspricht mit waghalsigen Drops, spektakulären Sprüngen und kreativen Abfahrten ein intensiver Contest zu werden. Wer nicht live dabei ist, kann den Nervenkitzel auf Red Bull TV um 18 Uhr (CEST) mitverfolgen: www.redbull.tv/Red Bull Rampage

 

Neben Top-Guns wie Andreu Lacondeguy, Brandon Semenuk, Brett Rheeder, Ethan Nell und Rampage-Veteranen wie Kyle Strait und Tyler McCaul, wird auch der belgische Slopestyler Thomas Genon, der bereits viermal unter den Top 6 landete, zum achten Mal an den Start gehen. Da er dieses Jahr verletzungsbedingt bei den meisten Contests aussetzen musste, kämpft er umso mehr für ein starkes Comeback. Kann er bei der Red Bull Rampage sein außergewöhnliches Talent wieder unter Beweis stellen und mit seinem einzigartigen Style sein verdientes Comeback feiern? Wir haben uns mit dem Weltklasse-Big-Mountain-Athleten über seine sieben Jahre Red Bull Rampage unterhalten:

 

Tommy G, was hat dich damals dazu ermutigt an der Red Bull Rampage teilzunehmen?

Seit 2010 nehme ich bei FMB Contests teil und Red Bull Rampage war damals ein FMB Diamond Event. In 2012 dachte ich mir, das wäre eine gute Erfahrung und neue Herausforderung für mich. Seither nehme ich jedes Jahr an der Red Bull Rampage teil.

 

Was war bisher dein persönliches Highlight bei der Red Bull Rampage?

Ehrlich gesagt mag ich die gesamte Erfahrung, die ich jedes Jahr bei dem Event mache. Wenn ich sehe und fühle, wie ich mich jedes Jahr weiterentwickle und verbessere, motiviert und pusht mich das sehr.

 

Wie hast du dich durch Red Bull Rampage weiterentwickelt?

Pierre Edouard Ferry hat mir viel über Trailbau beigebracht. Als ich dann an meine eigene Line heran ging, machte ich ganz neue Erfahrungen. Man lernt etwas erst dann richtig, wenn man es selber macht. Da gehören Fehler auch dazu, an denen man wächst und lernt, wie es nächstes Mal besser funktioniert.

 

Wer ist dieses Jahr in deinem Trailbau Team dabei?

Eliott Lapotre, der zum vierten Mal dabei ist und Samuel Mercado. Check Eliott Lapotre’s Video aus: “Lost Paradise”.

 

Wie hat sich der Event für dich geändert?

Red Bull Rampage war schon immer ein außergewöhnlicher Event. Meine Sichtweise auf den Event hat sich auf jeden Fall geändert. Physisch wie auch mental lernt man viel dazu und versucht jedes Mal noch mehr zu geben und die Herausforderungen, die so einen Event ausmachen, richtig anzupacken.

 

Was denkst du, wie sich das Level der Rider entwickelt hat?

Es gibt immer mehr Rider, die sich der Challenge stellen und für einen Winning-Run alles geben und vollen Einsatz zeigen. Das Level steigt von Jahr zu Jahr und der Wettkampf wird härter.

 

Style oder Line? Was ist wichtiger für dich?

Ein guter Mix aus Style und Riding ist perfekt. Natürlich waren für mich am Anfang die Tricks wichtiger, da mein Slopestyle-Hintergrund es für mich einfacher machte in diesem Bereich zu punkten. In den letzten Jahren habe ich mich auch in meiner Fahrtechnik und Linienwahl verbessert und versuche nun in jeder Kategorie alles herauszuholen.

 

Wie bereitest du dich für den Event dieses Jahr vor?

Da ich dieses Jahr wegen meiner Schulter-OP leider aussetzen musste, stand ich körperlich wie auch mental vor vielen Herausforderungen. Ich hatte einen langen Reha-Prozess und ich musste mich wieder mit meinem Bike und meinen Skills vertraut machen. Red Bull Rampage hat mich auf jeden Fall motiviert Gas zu geben und schnell wieder fit zu werden.

 

Haben sich deine Vorbereitungen in den letzten Jahren verändert?

Jedes Jahr wächst meine Motivation besser zu werden. Dafür braucht es natürlich auch mehr Hingabe in jeder Situation.

 

Wie hast du dich als Rider verändert?

Ich kenne das Terrain hier nun sehr gut und weiß, was wichtig ist, um einen guten Run hinzulegen. Durch meine Erfahrungen und meine Weiterentwicklung, kann ich gut abschätzen, was für mich möglich ist und was nicht. Dadurch setze ich meine Stärken richtig ein und versuche aus meinen Schwächen zu lernen.

 

Wie ist dein Bike für Red Bull Rampage aufgebaut?

Für diesen Event ist mein Bike Setup anders als sonst. Die Federgabel ist vergleichsweise hart eingestellt und die Reifen fahre ich mit mehr Luftdruck.

 

Worauf freust du dich am meisten?

Nach all den Monaten des Wartens freue ich mich auf den Moment, wenn ich oben am Roll-in stehe und endlich rein droppen kann. Das ist mein Highlight.

 

Was ist dein Ziel für die diesjährige Red Bull Rampage?

Da ich durch meine Verletzung so lange nicht bei Contests teilnehmen konnte, freue ich mich einfach riesig wieder zurück zu sein und nun endlich meiner Leidenschaft nachgehen zu können. Mein Ziel ist es Spaß zu haben und das geniale Gefühl, das ich beim Biken und bei Contests habe, wieder zu erlangen.

 

Vielen Dank Tommy G und viel Glück!

Red Bull TV überträgt Red Bull Rampage LIVE und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf www.redbull.tv/Red Bull RampageDie Live-Übertragung startet am Freitag, 25. Oktober 2019, um 18 Uhr (CEST). 

Alle aktuellen News über Thomas Genon findet ihr hier:

Facebook: www.facebook.com/ThomasGenonMTB
Instagram: www.instagram.com/thomasgenon

Alle Fotos ©red bull content pool

Vollgas Jam VIII: Offizieller Highlight-Clip (2019)

Am Samstag den 14.09 fand in Zwingenberg die achte Auflage der Vollgas Jam statt, die seit 2012 jährlich auf der Bembelbahn Bergstraße veranstaltet wird. Unter strahlend blauem Himmel fanden sich bereits gegen Mittag unzählige Biker und Schaulustige auf dem Gelände am Ende der Rieslingstraße ein. Schon lange vor dem Profi-Contest, der erst abends bei Flutlicht stattfand, zeigten die Biker ordentliche Tricks und Rotationen in alle Richtungen. Durch das herrliche Wetter des diesjährigen Septembers wurde unter den Helmen der rund 48 Wettkampf- Teilnehmer ordentlich geschwitzt während sich Zuschauer ihre Abkühlung in Form von kalten Getränken und Schatten unter dem großen Red Bull Zelt abholten.

Kurz nach Beginn der Veranstaltung und pünktlich zur sommerlichen Mittagshitze begann der Kids-Contest, bei dem 19 Kids zwischen 7 und 14 Jahren zeigen konnten, was sie auf dem MTB oder BMX draufhaben. Auch wenn es schwer war die Kids unter Berücksichtigung des Alters und der Leistung auf dem Bike zu bewerten, fällte die Jury, die neben zwei Crew Mitgliedern der Vollgas Jam auch aus dem derzeit verletzten Slopestyle-Profi Max Mey bestand, ihre Entscheidung. Das Rennen machte Jarno Ahnert aus Mittelhessen, auf dem zweiten Platz landete Ben Hellmeister und auf dem Dritten Dexter Ballin. Schön war es zu sehen, dass sich unter den Startern der Kids-Klasse auch Sophie Arndt befand, die als einzige weibliche Teilnehmerin der Vollgas Jam 2019 für laute Jubelschreie sorgte.

Golden Hour bei der diesjährigen Vollgas Jam VIII. Foto: Flexografie

Als nächstes stand der Amateur-Contest auf dem Zeitplan, in dem die Fahrer schon mal einen Vorgeschmack darauf gaben, was später in der Profi-Klasse folgen sollte. Die Jungs legten die Messlatte ordentlich hoch, was zu einem vollen Gelände rund um die Bembelbahn führte. In Hundertschaften feuerten die Zuschauer die Jungs in ihren Quali-Runs an, bevor es nach der Siegerehrung der Kids und zum Sonnenuntergang Zeit für das Finale der Amateure wurde. Überzeugen konnte der erst 15-jährige Lasse Torbohm, der sich mit seinem Trick-Arsenal auf den ersten Platz katapultierte und mit großer Sicherheit sehr bald in die Profi-Klasse aufsteigen wird. Zweiten und dritten Platz in der Amateurklasse belegten Sven Raschpichler aus Gernsheim und Max Lummel, die ebenfalls schwierige Tricks mit sicheren und stilvollen Elementen zeigen konnten.

Als die letzten Sonnenstrahlen dann vom aufgehenden Mond abgelöst wurden, war es Zeit für das Finale der 14 angemeldeten Profis. Durch die Unterstützung der Zwingenberger Feuerwehr wurden Lampen und Scheinwerfer so platziert, dass einem Trick-Feuerwerk bei einzigartiger Flutlicht Atmosphäre nichts mehr im Wege stehen konnte. Von wilden Kombinationen, über Doubleflips und 720s war alles dabei. Tom Pfeiffer aus Schwalmstadt zeigte dabei den Großteil der verrücktesten Tricks, weshalb er sich den ersten Platz und die 250€ Preisgeld redlich verdient hatte. Zweiter Platz ging an Nick Schubarth, der mit stylischen und technischen Moves punktete, während sich Friedger Schönberger mit Backflip Triple Barspins und anderen Kombinationen den dritten Platz auf dem Podium sicherte.

Backlip von Dominik Erd. Foto: Flexografie

Es war schon nach 22 Uhr, aber die Jungs auf dem Bike, ebenso wie das laute Publikum, waren noch nicht müde. So bekam die anschließende Cash-For-Tricks Session ihre ganz eigene Dynamik und lies die Fahrer an ihr Limit gehen. Für angesagte Tricks wurden zusätzliche 150€ ausgeschüttet, wobei die Lautstärke des Publikums über die jeweiligen Gewinner entschied. Scheine gab es u.a. für Jannik Völk, Martin Riedl und Tom Pfeiffer. An diese Atmosphäre wurde dann um kurz vor 23 Uhr angeknüpft, als das Fahren eingestellt wurde und Leonard Rillig sowie die Crew von Beat Stay Love das Partyvolk mit feinsten Beats bis tief in die Nacht beschallten.

Die Vollgas Jam VIII war also ein voller Erfolg, mit vielen Zuschauern, glücklichen Ridern und einer wahnsinnigen Leistung aller beteiligten Helfer! Wir freuen uns auf nächstes Jahr, wenn es erneut am 19 September 2020 Zeit für die neunte Auflage der Veranstaltung wird!

Jannik Völk mit einem 360-Tailwhip. Foto: Simon Schönberg

 

Profi-Klassen Gewinner. Foto: Felix Herrmann

Jackson’s Bike School – Mit diesen Tipps sind alle Trail-Fans bestens vorbereitet!

©Richard Bos

Die finale Episode von Jackson Goldstone‘s Bike School ist da!

Der junge Kanadier Jackson Goldstone teilte seine Tipps und Tricks rund um das Mountainbiken in sechs Episoden mit allen Mountainbike-Fans. Mit dem sechsten Kapitel wird die How-To-Reihe für dieses Jahr abgeschlossen. Dennoch kann jeder Shredder die spannende Reihe natürlich weiterhin auf YouTube verfolgen. In seiner vorerst letzten Episode zeigt der 15-Jährige was bei einem langen Trail-Ausflug unbedingt auf die Packliste gehört, damit einem unvergesslichen Tag nichts in die Quere kommt: 

©Richard Bos
©Richard Bos

Im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis gibt es neben Bikepark-Trails für jedes Level auch viele schöne und abwechslungsreiche Singletrails. Sowohl Trail-Einsteiger als auch Trail-Experten kommen auf ihre Kosten. Das breite Angebot unterschiedlicher Trails kannst du nach Herzenslust austesten und dabei deine Lieblingstrails für dich entdecken. Wie du dabei für einen längeren Trip perfekt ausgerüstet bist, zeigt dir der 15-jährige Jackson Goldstone in seiner 6. Episode.

Wer eine Folge von Jackson‘s Bike School noch einmal anschauen möchte oder sogar verpasst hat, kann hier direkt einschalten:

Schaltet auch bei Jackson‘s finaler Bike School Episode ein und holt euch die Tipps vom Profi: „Mit diesen Tipps sind alle Trail-Fans bestens vorbereitet.“

©Richard Bos
©Richard Bos

Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at

Aaron Gwin begeistert Hobby-Shredder: „Ich sehe Biken jetzt mit anderen Augen!“

Aaron Gwin by Sebastian Sternemann

Shredden mit Aaron Gwin – für die zehn Teilnehmer des Aaron-Gwin-Racecamps erfüllte sich ein nicht für möglich gehaltener Bike-Traum. Zwei Tage lang machten die Hobby-Shredder mit der Downhill-Legende den Epic Bikepark Leogang unsicher. Neben Skill- und Techniktraining bekamen die Teilnehmer im Zuge des Camps auch einen Einblick darin, wie sich der fünfmalige Gesamtweltcupsieger auf Weltcuprennen vorbereitet und trainiert. Ein weiterer Schwerpunkt war der Track Walk: das Finden der schnellsten Line und die praktische Umsetzung des Geplanten auf der Strecke. Videoanalysen mit individuellem Feedback halfen den Teilnehmern dabei, durch die richtige Technik und Herangehensweise die eigene Selbstsicherheit zu erhöhen und den ultimativ zusätzlichen Speed herauszukitzeln.

Die Camp-Teilnehmer waren durchweg begeistert, wie auch der folgende Clip zeigt: Aaron-Gwin-Racecamp

Mit Teilnehmern Elias Martin, Lukas Pachner und Michal Cermak haben wir uns im Anschluss an das Gwin-Camp unterhalten.

Aaron Gwin by Sebastian Sternemann

Wie hat Dir das Gwin-Camp gefallen?

Elias Martin: „Es war wahnsinnig interessant, für mich vor allem der Track Walk. Wie Aaron als Profi im Vergleich zu mir als Laie eine Strecke betrachtet und die richtigen Linien findet, hat mich sehr beeindruckt.“

Michal Cermak: „Die Stimmung war super, Aaron hat uns gezeigt, wie man die richtigen Linien findet und uns zu besseren Bikern gemacht. Es war perfekt.“

Lukas Pachner: „Sehr gut. Ich bin ohne Erwartungen hergekommen und wurde sehr positiv überrascht. Mit einem Topstar zu fahren, war eine absolute Bereicherung. Es hat mir voll getaugt und ich bin super happy, dass ich dabei sein konnte.“

Aaron Gwin Racecamp by Sebastian Sternemann

Inwiefern hast Du Dich durch das Gwin-Camp persönlich verbessert?

Elias: „Ich habe viele Fortschritte erzielt, die deutlichsten sehe ich in der Linienführung. Wie finde ich die richtige Line, wie fahre ich schneller in die Kurve und wie komme ich schneller wieder aus der Kurve raus, da konnte ich viel mitnehmen.“

Michal: „Ich sehe Biken jetzt mit anderen Augen. Aaron hat meinen Horizont erweitert. Ich habe mich vorher einfach viele Dinge gar nicht getraut. Er hat uns die Vorteile seiner Linienwahl erklärt und als ich die dann ausprobiert habe, hat sich für mich eine ganz neue Bike-Welt geöffnet.“

Aaron Gwin & Tristan Laib by Sebastian Sternemann

Wie war Aaron als Coach?

Michal: „Aaron war einfach nur sensationell. Er ist auf uns eingegangen, hat all unsere Fragen verständlich beantwortet und sehr viel erklärt.“

Lukas: „Er war sehr offen, hat sich um jeden einzelnen persönlich gekümmert und war extrem gut gelaunt. Mit uns zu fahren und uns zu zeigen, wie man richtig Mountainbike fährt, hat offensichtlich auch Aaron sehr viel Spaß gemacht.“

Aaron Gwin by Sebastian Sternemann

Was hat Dich in den vergangenen Tagen am meisten beeindruckt?

Elias: „Wie Aaron die Strecke runterbrettert, hat mich fasziniert. Der Speed und was er alles kann, ganz großen Respekt.“

Michal: „Aaron persönlich kennenzulernen, zu sehen wie schnell er fährt und auch zu erleben, was auf einem Bike alles möglich ist, war schon sehr beeindruckend.“

Aaron Gwin Racecamp by Sebastian Sternemann

Was hat Dir beim Gwin-Camp am besten gefallen?

Elias: „Das Beisammensein mit den anderen Camp-Teilnehmern. Wir waren alle ungefähr auf einem Niveau und wir haben uns gegenseitig gepusht.“

Lukas: „Die Landschaft um Leogang und der Bikepark sind extrem lässig. Ich bin privat öfter hier, weil mir die Location sehr gut gefällt. Essen und Unterkunft in der Riederalm waren überragend. Es war alles bestens organisiert.“

Elias Martin by Sebastian Sternemann

Wie lautet Dein Fazit?

Elias: „Ich habe mich auf jeden Fall um einiges verbessert. Es war echt eine coole Truppe, auch Aaron war super. Ich würde es definitiv nochmal machen.“

Michal: „Es hat Spaß gemacht und es war sehr hilfreich. Ich weiß, woran ich arbeiten muss und bin sicher, dass mich Aarons Tipps bei meinen Rennen voranbringen.“

Lukas: „Ich hoffe, ihr veranstaltet das Camp nächstes Jahr wieder und ich kann wieder dabei sein.“

Lukas Pachner by Sebastian Sternemann

Weitere aktuelle News, Termine und Informationen zu den Strecken des The Epic Bikepark Leogang gibt es auf bikepark-leogang.com, instagram.com/BikeparkLeogang oder facebook.com/BikeparkLeogang

Für einen „runden Rad-Urlaub” gibt es in Saalfelden Leogang spezielle Bike-Hotels wie den Salzburger Hof, Bio Hotel Rupertus, Hotel Bacher, Hotel Riederalm, Hotel Ritzenhof, Mama Thresl, Hotel Saliterhof, Hotel Forsthofalm und Hotel Der Löwe sowie kompetente Bike-Shops wie Sport Mitterer oder Sport 2000 Simon. Zur Verbesserung der eigenen Fähigkeiten, für geführte Touren oder für Fahrtechniktraining bietet die Bikeschule Elements Outdoorsports ein umfangreiches Angebot an. Eine Liste aller bikefreundlichen Unterkünfte in der Region Saalfelden Leogang befindet sich hier: saalfelden-leogang.com/de/region-erleben/biken/bikefreundliche-betriebe.

Weitere Informationen zur Region Saalfelden Leogang gibt es auf: saalfelden-leogang.com, instagram.com/Saalfelden_Leogang oder facebook.com/SaalfeldenLeogang

Aaron Gwin Racecamp by Sebastian Sternemann

Jackson’s Bike School – So geht die richtige Bike-Wartung!

 

Jackson Goldstone ist zurück mit der 5. Episode seiner Bike School. Diesmal widmet sich der junge Kanadier dem Thema Bike-Wartung. Denn diese sollte vor keinem Rennen oder Biketrip zu kurz kommen. Vor allem bei einem Rennen ist das richtige Bike Set-up unabdingbar. Jackson erklärt uns die Basics für die richtige Bike-Wartung und auf was man achten sollte. Angefangen bei den Schrauben, über die Gangschaltung bis hin zu den Dämpfern, Jackson gibt hilfreiches Wissen weiter, wie man sein Bike richtig in Schuss hält:

Der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis bildet mit seinem breiten Spektrum an Bikeparkstrecken und Singletrails den idealen Ausflugsort für Mountainbiker jeder Altersklasse. Ob Rookie oder Pro, der Bikepark hält für jedes Fahrlevel und jeden Geschmack besondere Trails bereit. Um alle Strecken in vollem Umfang genießen zu können, sollte auch das Mountainbike bestens vorbereitet sein. Die regelmäßige Wartung ist essentiell, um Sicherheit und ein optimales Fahrvergnügen zu gewährleisten.

 

Im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis gibt es eine Reparaturwerkstatt, die dafür sorgt, dass kein Mountainbiker wegen einer kleinen Panne seinen Mountainbiketag verkürzen muss. Zudem kann sich jeder mit den Tipps von Jackson Goldstone rund um die Bike-Wartung bestens vorbereiten.

 

Schaltet wieder bei Jackson’s Bike School ein und holt euch die Tipps vom Profi: „So geht die richtige Bike-Wartung.“

 

Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at

All photos by © Richard Bos

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