Wer wird Red Bull Rookie of the Year 2019?

Wer wird Red Bull Rookie of the Year 2019?

München, 04. Juli 2019 – Der Red Bull Rookie of the Year Award wird auch dieses Jahr wieder gemeinsam mit der FMBA und Red Bull an den besten Mountainbike Slopestyle Nachwuchsathleten verliehen. Die Teilnahmebedingungen für den Award haben sich in 2019 allerdings erweitert. Alle Athleten müssen während der Saison an verschiedenen FMBA Events teilnehmen, um als Kandidat für den Red Bull Rookie of the Year Award während der FMB World Tour berücksichtigt zu werden und um ihr Red Bull Rookie of the Year Best Line Video einreichen zu können, das als zusätzliches Ergebnis zählt. Wer sich den Titel „Red Bull Rookie of the Year“ am Ende der Saison sichert, wird mit einem Trip zur Crankworx FMBA Slopestyle World Championship (SWC) in 2020 beim Crankworx in Rotorua, Neuseeland belohnt.

Jedes Jahr startet die SWC Saison traditionell mit Crankworx Rotorua in Neuseeland, bei dem alle Rider ihre neuen Tricks und ihren ausgefallenen Style zum Besten geben und zeigen können, dass sich ihr hartes Training in der Off-Season ausgezahlt hat. In 2020 werden die SWC Athleten zudem den Red Bull Rookie of the Year Award Gewinner aus 2019 begrüßen, der nach Rotorua reisen darf, um mit den weltbesten Slopestyle Athleten beim ersten FMB World Tour Diamond Contest in der Saison anzutreten. Der Weg dahin wird für den Nachwuchsathleten jedoch nicht einfach werden.

Für den gesamten FMB World Tour Kalender, folgt diesem Link: www.fmbworldtour.com

 Alle Rookies, die ihr Können beim Crankworx in Rotorua unter Beweis stellen möchten, sollten möglichst hohe Platzierungen bei den FMB World Tour Contests während der diesjährigen Saison erreichen. Die besten zwei Ergebnisse, die während der Tour erzielt werden, zählen zur Rookie of the Year Gesamtwertung. Die höchste Punktzahl kann während der FMB World Tour Gold Events, wie dem GlemmRide Slopestyle in Österreich (04. – 07. Juli), Fox US Open Slopestyle in den USA (20. Juli), O’ Marisquino in Spanien (11. August) und dem Big White Tom van Steenbergen Invitational (12. – 13. Juli) in Kanada erreicht werden. Allerdings zählen diese Contests auch zu den schwierigsten der FMB World Tour, bei denen sich Rookies mit erfahrenen Profi-Athleten messen müssen. Es warten jedoch noch 30 weitere FMB Silver und Bronze Events auf alle Nachwuchsathleten dieses Jahr, bei denen zusätzlich viele Punkte gesammelt werden können. Dazu zählen auch drei unterschiedliche FMBA National Series in Großbritannien, in der Schweiz, in Deutschland und Nordamerika.

Ein weiteres Kriterium für alle Bewerber ist das Einreichen eines Red Bull Rookie of the Year Award Best Line Video. Dabei müssen alle Rookies ihre Skills unter Beweis stellen und drei aufeinanderfolgende Tricks auf einer Line zum Besten geben. Wer möchte, kann alternativ auf einer längeren Dirt- oder Slope Line mehrere Tricks zeigen. Das Video sollte jedoch eine Länge von einer Minute nicht überschreiten. Diese Videos werden wie ein FMB World Tour Silver Event bewertet. Das bedeutet, dass derjenige Athlet, der die „Best Line“ einreicht, 300 Punkte dazubekommt. Die Videos für die Red Bull Rookie of the Year Award Best Line können ab dem 01. August bis zum 31. Oktober eingereicht und zudem auf Instagram mit folgenden hashtags gepostet werden: #ROTYBestLine, #FMBWorldTour und #RedBullBike.

Zum ersten Mal in der Geschichte der FMB World Tour werden Rookies separat auf der FMB World Tour Webseite gelistet, um das Ranking untereinander nachvollziehen zu können.

Für weitere Details und Infos über die Regularien und Guidelines des Red Bull Rookie of  the Year Award und den Best Line Video Contest, klickt hier

Kriterien, um sich für den Award zu qualifizieren:

  • Athleten müssen eine gültige FMB World Tour Lizenz oder eine FMB Free Amateur Lizenz besitzen
  • Beim FMBA Red Bull Rookie Ranking werden nur Athleten berücksichtigt, die noch an keinem Diamond Event in dieser Saison teilgenommen haben, außer durch eine Wildcard
  • Athleten müssen zwischen 16 und 22 Jahre alt (31.12.2002-01.01.1998) sein, um teilnehmen zu können
  • Jeder Athlet, der sich für die Teilnahme qualifiziert, wird mit seinen Ergebnissen bei der FMBA Red Bull Rookie Rangliste berücksichtigt

Du bist Athlet und hast dich noch nicht angemeldet? Folge dem Link, um deine Lizenz zu beantragen: https://fmba.memberpro.net/main/body.cfm?menu=register

Welches Nachwuchstalent wird in die Fußstapfen vom letztjährigen Red Bull Rookie of the Year Award Gewinner Lukas Huppert treten und sich von der Konkurrenz abheben, um sein Wildcard-Ticket für Neuseeland zu sichern? Am 15. November, dem letzten Tag des Red Bull Rookie of the Year Contest, wird der Titel „Red Bull Rookie of the Year“ an den erstplatzierten aus dem FMBA Red Bull Rookie Ranking vergeben. Neben der Wildcard für Crankworx Rotorua (inklusive Flügen und Unterkunft) belohnt die FMBA den Gewinner zusätzlich mit einer kostenlosen FMB World Tour Lizenz für 2020.

Für weitere Infos zu Live Webcasts und Kalender-Updates schaut auf www.fmbworldtour.com.

Weitere Updates gibt es auf: facebook.com/fmbworldtour & twitter.com/fmbworldtour und www.instagram.com/fmbworldtour

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Eurobike 2019 bestätigt: Radfahren trifft den Zeitgeist

28. Eurobike endet mit 39 834 Fachbesuchern und 21 240 Fahrradfans – Internationale Beteiligung aus 99 Nationen – Top-Themen: urbane Mobilitätslösungen und Networking

Friedrichshafen – Nach vier Tagen, in denen die glänzende Zukunft des Fahrrads dargestellt wurde, ging die Eurobike 2019 am Samstag mit großem Erfolg zu Ende. Mehr als 1 400 Aussteller präsentierten mehr als 60 000 internationalen Teilnehmern aus der Fach- und Publikumswelt die neuesten technologischen Innovationen und stärkten ihre Geschäftsbeziehungen. Von globalen Marktführern bis hin zu visionären Start-Ups – die Unternehmen demonstrierten mit ihrer Neuheiten-Vielfalt hochwertigste Fahrradlösungen mit sofortigem Nutzen für Klima und Gesellschaft.

„Die Eurobike 2019 war eine innovationsgeladene Mobilitäts-Show, auf der Hersteller aus aller Welt die Zukunft des Fahrrads mit all seinen Komponenten als Sportgerät wie auch begehrter Mobilitätsträger beleuchteten. Etablierte, wie auch viele neue Aussteller spiegelten mit ihren Produkten die gegenwärtige Aufbruchsstimmung im Markt wider. Angetrieben vom besonderen Schub der Elektrifizierung wurde in Friedrichshafen klar: Das Fahrrad spielt eine zunehmend wichtige Rolle – ob in der Stadt oder auf dem Land, in der Freizeit oder auf dem Weg zur Arbeit“, resümiert Messe-Geschäftsführer Klaus Wellmann die 28. Eurobike.

Das wirtschaftliche Interesse und die Freude am Radfahren drückt sich auch an den Zahlen der Eurobike 2019 aus: 39 834 Fachbesucher (2018: 37 379), 1 345 Medienvertreter und 21 240 Bikefans am finalen Festival Day reisten aus 99 Nationen (Auslandsanteil von 59 Prozent) zur weltgrößten Branchenmesse an den Bodensee, um sich auf dem komplett belegten Messegelände über Radpremieren, neue Antriebe, Ausrüstung und Dienstleitungen zu informieren. Siegfried Neuberger, Geschäftsführer vom Zweirad-Industrie-Verband erklärt: „Die Stimmen aus dem ZIV-Mitgliederbereich sind durchweg positiv, die Rückkehr zum späten Messetermin wird mehrheitlich begrüßt. Das Interesse der Fachbesucher ist hoch, die Gespräche sind von ausgezeichneter Qualität. Besonders stark in diesem Jahr ist die Resonanz von Seiten der Medien und der Politik.“

Die Präsenz von marktführenden Unternehmen sowie das qualitativ hochwertige Angebot aus allen Bereichen des Fahrrad-Segments sorgten für großes Interesse der Besucher. „Unsere Mission ist es, Ausstellern und Fachbesuchern beste Geschäftsmöglichkeiten zu bieten. Ich freue mich, dass die Eurobike die hohen Erwartungen erfüllt hat und die Hersteller wie auch Fachbesucher den geschäftlichen Erfolg ihrer Messebeteiligung beziehungsweise ihres Messebesuchs positiv bewerten. Die Eurobike hat sich als globale Leitmesse des Bike-Business etabliert, sie zieht das ‚Who is Who‘ der Szene nach Friedrichshafen und schafft als Netzwerk- und Knowhow-Plattform viele reale Mehrwerte über das Produkt hinaus. Viele der Newcomer sind etablierte Unternehmen aus dem Technologiesegment und bringen ihre Sicht auf den aktuellen Megatrend Mobilität ein“, sagt Stefan Reisinger, Bereichsleiter der Eurobike.

Zu den zentralen Erkenntnissen der Leitmesse zählt, dass die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen immer differenzierter werden. Die Gesellschaft wird künftig vielfältigste Formen individueller und öffentlicher Verkehrsmittel sehen und die europäischen Kaufprämien-Programme scheinen zu ziehen. Angetreten, den Absatz neuer Elektrofahrzeuge zu fördern, zeigen sich die Aussteller von Kleinstfahrzeugen, Cargobikes, E-Mobility-Lösungen und E-Scootern ausgesprochen zufrieden. Die erweiterte Cargo Area zählte zu den Hot Spots der Eurobike 2019 und gerade Fuhrpark- und Transport-Logistiker haben ein starkes Auge auf diesen Zweig gerichtet. „Cargobikes sind das ‚Yes We Can‘ der Fahrradbranche“, bringt es Lastenrad-Experte Arne Behrensen auf den Punkt.

Auch wenn neue Mobilitätsangebote und digitale Innovationen im Fahrradmarkt an Bedeutung gewinnen, ist die Eurobike unverändert eine Messe, die den Produktneuheiten rund um das sportive Fahrrad eine große Bühne bereitet. Und auch in diesem Segment gibt es am Bodensee spannende neue Impulse. „Wir sind besonders zufrieden mit dem B2B-Zuspruch und treffen hier auf der Eurobike auf viele unserer deutschen Händler, registrieren aber auch Besuch aus anderen europäischen Ländern und Asien. Es freut uns sehr, dass wir einen Eurobike Award für unser E-Roadbike bekommen haben. Dass es aber auch viele Menschen gibt, die ihr Rad leidenschaftlich gerne ausschließlich mit Muskelkraft antreiben, freut uns als sportiv ausgerichtete Marke dennoch sehr“, sagt Andrea Gastaldello, CEO vom italienischen Hersteller Wilier Triestina.

Erstmals ist die Eurobike mit dem neuen Kongressformat ‚Bike Biz Revolution‘ für Hersteller, Händler, Entscheider und Medienvertreter am Messevortag ins Rennen gegangen und war auf Anhieb bestens besucht. Quintessenz des neuen Formats: Die Digitalisierung der Branche ist bereits in vollem Gange und es tut gut, auch etwas kontrovers darüber informiert zu werden. „Die ‚Bike Biz Revolution‘ hat mich vollständig überzeugt: spannende Schlaglichtthemen, tolle Referenten, entspannte Atmosphäre. In diesem Setting kommt man mit vielen klugen Köpfen ins Gespräch und gedanklich einen Schritt weiter“, sagt Thomas Sauter-Servaes, Studiengangleiter Verkehrssysteme von der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Im Rahmen dieser Konferenzreihe wurde mit ‚Eurobike Connect‘ auch das erste Business-Netzwerk für die Bike- und Mobilitätsbranche präsentiert. Die neue Digital-Plattform wird Hersteller, Zulieferer und Händler auch außerhalb des Events verbinden und das Finden, Vergleichen und Verkaufen von Produkten erleichtern.

Infotainment rund um die neuen Bike-Trends bot der Eurobike Festival Day, der am Wochenende 21 240 Besucher nach Friedrichshafen lockte. „Die Resonanz darauf ist sehr gut und wir konnten den richtigen Impuls setzen, um künftig mehr Menschen auf das Rad zu bringen“, freut sich Eurobike-Projektleiter Dirk Heidrich. Über 1000 Testmodelle standen in der Demo Area zur Probefahrt bereit. Obendrauf gab es Show-Performances mit den Stars der Bike-Szene, viele Vorträge und bei Holiday on Bike Tipps zu Radreisen in aller Welt.

Eurobike-Termin 2020

Die Eurobike 2020 findet von Mittwoch, 2. bis Samstag, 5. September 2020 auf dem Messegelände in Friedrichshafen statt. Weitere Informationen unter: www.eurobike.com und www.facebook.com/eurobike.tradeshow.

Behind The Nines Episode 1

Behind The Nines Episode 1: Wie man einen einzigartigen MTB-Kurs baut

Die Audi Nines MTB 2019 starten heute durch, und die unglaubliche Strecke lässt spektakuläre Action erwarten. Ein neues „Behind The Nines“-Video zeigt einen Blick hinter die Kulissen und macht neugierig darauf, welche kreativen Features dieses Jahr im Steinbruch Ellweiler bei Birkenfeld entstanden sind!

Die einmalige Szenerie inmitten der Bikeregion Hunsrück-Hochwald wurde dieses Jahr mit noch höheren und größeren Jumps ausgestattet und bietet jede Menge neuer Highlights. Für Design und Bau verantwortlich waren die Mountainbikeprofis Sam Reynolds (GBR), Clemens Kaudela (AUT) und Andi Brewi (AUT) unter tatkräftiger Mithilfe von Patrick Schweika (GER), Nico Scholze (GER) und Peter Kaiser (AUT) – ein zu 100% von und für Rider gebauter Kurs also! Eines der neuen Features ist die Space Station, eine Holzplaza im Skateboard-Style. Dazu kommt eine massive Hip, wie man sie auch schon vom Winterevent der Audi Nines 2016 kennt. Das Team hat sich von allen Seiten inspirieren lassen, um die Audi Nines MTB 2019 zum besten und größten Event aller Zeiten werden zu lassen.

Die Audi Nines MTB 2019 finden vom 9. bis 14. September 2019 in Zusammenarbeit mit dem Bikepark Idarkopf im Steinbruch Ellweiler bei Birkenfeld in Rheinland-Pfalz statt. Auf eine Woche voller Foto- und Filmsessions folgt der Public Contest Day am Samstag, 14. September, bei dem der Eintritt für das Publikum frei ist. Weitere Informationen unter www.audinines.com

Mit Stevie Schneider gscheid in Wochenend!

Wer sich bisher nur mit träger Stimmung durch die Woche schleppte, in Richtung Wochenende wie ein Durstleidender Wüstenabkömmling nach einer Flasche Wasser greift und die Minuten zum Feierabend-Paukenschlag ins das upcoming Weekend rückwärts zählt, ist bei diesem Video genau richtig!

Denn Stevie Fu**ing Schneider, der es schafft einen Lachs mit seinem bloßen Mund und reißenden Zähnen zu fangen, lädt ein, die Stimmung aufzuladen! Drückt jetzt den Play-Button, um raketenmäßig und mit Überschallgeschwindigkeit ins Wochenende zu starten!

 

Vollgas Jam VIII (am 14.09) – Event Teaser

Seit acht Jahren organisiert die Crew der Bembelbahn die Vollgas Jam, die mittlerweile ein fester Bestandteil der deutschen Contest-Szene ist und jährlich neue Besucher und Biker ins südhessische Zwingenberg verschlägt. Dieses Jahr findet die Jam am Samstag den 14. September statt, größer und wilder als zuvor. Wieder werden hochkarätige Fahrer aus Deutschland und den umliegenden Ländern erwartet. Als offizieller Tourstop und Bronze Event der Freeride Mountainbike Worldtour kämpfen die Fahrer der Amateur-und Profiklassen dieses Jahr um wertvolle Punkte auf der Weltrangliste. Zudem ist die Vollgas Jam 2019 erstmalig Teil der diesjährig gegründeten Dirt-Meisterschaft Hessen, bei der die Rider über vier hessenweite Events um den Titel des Hessenmeisters konkurrieren. Also Grund genug dabei zu sein, ob als Zuschauer oder Fahrer.

Viel Arbeit ist in den vergangenen 12 Monaten in den Umbau der Strecke geflossen, die schon letztes Jahr verbesserte und vergrößerte Slopestyle Jumps mit Holzabsprüngen bot. Für dieses Jahr konnte die große Line noch größer, spektakulärer und gleichzeitig für die Fahrer angenehmer gestaltet werden. Ermöglicht wurde das durch den großangelegten Ausbau des Anlaufhügels. Mehr Platz und Geschwindigkeiten erlauben neben höheren Sprüngen auch einen reibungsloseren Ablauf beim Veranstaltungstag selbst. Bei dem es wie gewohnt frisch Gegrilltes, vegetarische Köstlichkeiten und natürlich reichlich Getränke geben wird. Der Termin Mitte September erlaubt zudem wieder eine legendäre Night-Session, die den Profi- und Best Trick Contest in Flutlicht taucht und damit das Highlight des Tages darstellt. Abgerundet wird das Spektakel durch regionale DJs, die nach der Radfahr-Action musikalisch übernehmen und den futuristischen Red Bull Truck ablösen, der tagsüber die Beats macht.

Foto: Florian Schreier

 

Dieses Jahr winken den Profis Preisgelder in Höhe von 500 € (Euro) sowie Goodies oder Cash für den Best Whip oder verrücktesten Trick. Ein Best Trick wird an dem Abend ebenfalls gekürt und die Amateure können sich auf zahlreiche Sachpreise freuen, darunter auf einen brandneuen Slopestyle Rahmen von Radon Bikes.

Frontflip Nohand bei der Flutlicht Session von Tom Pfeiffer. Foto: Leo Brecher

Wer sich also vom Extremsport-Feeling mitreißen lassen möchte, FMB Punkte sammeln will oder sich für den ersten deutschen Hessenmeister qualifizieren möchte, sollte sich am 14.09 an der Bembelbahn in Zwingenberg, Ende Rieslingstraße, einfinden. Beginn für Kids, Amateure und Profis ist um 14 Uhr und der Eintritt ist für Zuschauer frei. Zeitlich ist der Amateurcontest auf 17:30 Uhr und der Proficontest auf 19:30 Uhr geplant.

Hier gehts zum offiziellen Facebook Event.

oder folgt den Jungs auf Instagram.

 

 

 

 

Nicholi Rogatkin beim Glemmride 2019 – Interview

Nicholi Rogatkin dürfte keinem von Euch ein fremder Name sein. Der Weltklassen-Slopestyler aus den USA hat letztes Jahr die Triple Crown of Slopestyle gewonnen und gilt als einer der erfolgreichsten Jungs im Contest-Geschehen. Er hat bereits unzählige Events für sich entschieden, darunter auch einige Crankworx Tourstops.

Und Nicholi fällt einfach auf! Durch seine revolutionären Tricks, seine unglaublichen Sprunghöhen und seine unzerstörbar wirkende Zielstrebigkeit hat ihn an die Weltspitze im Slopstyle getrieben. Nicht umsonst ist Nicholi einer der Gründe, warum sich tausende Zuschauer zu Events wie dem Glemmride oder Crankworx bewegen, um sich dort die Shows der weltbesten Athleten diesen Planetens anzuschauen. Inmitten der Final-Qualifikationen haben wir uns mit ihm zusammengesetzt, um mit ihm sein Wahnsinns-Jahr 2018 als auch den diesjährig etwas holprigeren Saisonauftakt zu rekapitulieren.

#FullgasMTB: Emotionaler Comeback-Sieg von Rissveds – van der Poel bezwingt Schurter und Flückiger

 

Der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup ging am Sonntag mit den Cross-Country-Bewerben emotional und hochklassig zu Ende. Jenny Rissveds (SWE) und Mathieu van der Poel (NED) begeisterten 13.000 Zuschauer. Nino Schurter und Mathias Flückiger (SUI) hielten mit den Plätzen zwei und drei am letzten Tag der MTB-Festspiele am Rothorn die schweizer Fahnen hoch.

 

Trockene und sonnige Bedingungen begrüßten Athleten und Zuschauer am Sonntag zu den mit Spannung und vor allem auch mit Begeisterung erwarteten Cross-Country-Rennen. Die Hoffnungen 13.000 Fans ruhten auf den Lokalmatadoren Jolanda Neff und Nino Schurter (beide SUI) – doch der Tag sollte eine andere emotionale Wendung nehmen. Nach vier zweiten Plätzen im Cross Country 2019 hatte Neff nur ein Ziel: ihren ersten Saisonsieg und gleichzeitig ihren ersten Heimsieg einfahren. Schon in der Einführungsrunde übernahm die amtierende Gesamtweltcupsiegerin die Führungsarbeit. Der Tempoverschärfung von Anne Terpstra (NED) in der dritten von fünf Runden konnte Neff jedoch nicht mehr folgen. Nur Jenny Rissveds (SWE) und Pauline Ferrand-Prévot (FRA) konnten mit der Niederländerin mithalten. Eine Runde später musste auch Short-Track-Siegerin Ferrand-Prévot abreißen lassen und fuhr hinter dem Spitzenduo einen ungefährdeten dritten Platz ein. Den Tagessieg holte sich Rissveds. Die Schwedin attackierte am langen Anstieg zu Beginn der fünften und letzten Runde, distanzierte Terpstra und fuhr einem emotional überwältigenden zweiten Weltcupsieg entgegen. Schon auf der Zielgeraden konnte Rissveds ihre Emotionen kaum zurückhalten, im Ziel ließ sie ihren Tränen freien Lauf.

 

Zwei Jahre lang war Rissveds wegen Depressionen, wie sie offen und öffentlich bekannte, nahezu von der Bildfläche verschwunden. Die Olympiasiegerin von 2016 kehrte in diesem Jahr in Nové Město (CZE) wieder auf die große Weltcup-Bühne zurück. In Vallnord (AND) fuhr sie als Fünfte erstmals wieder auf das Podium und erzielte in der vergangenen Woche in Val di Sole (ITA) den dritten Platz. Ihre atemberaubende Comeback-Saison krönt die erst 25-Jährige nun mit dem Triumph in Lenzerheide. «Dieser Sieg bedeutet mir unfassbar viel. Die vergangenen zwei Jahren hatte ich eine extreme Lebenskrise. Mein Erfolg soll auch als Message für alle zu sehen sein, die in einer ähnlichen Lage sind, wie ich damals war: Gebt niemals auf! Mit dem Sieg hat sich für mich ein Kreis geschlossen», sagte eine emotionale Rissveds, die 2016 in Lenzerheide ihren ersten Weltcupsieg feierte.

 

Im Ziel freute sich die zweitplatzierte Terpstra mit ihrer Rivalin: «Ich freue mich wahnsinnig für Jenny. Nach all dem, was sie durchmachen musste, ist es schön sie gewinnen zu sehen. Für mich war die gesamte Woche harte Arbeit. Ich muss meinem Team danken, das mir extrem geholfen hat, da ich zunächst kein gutes Gefühl auf dem Bike hatte und ohne die Hilfe des Teams auf dem technischen Kurs den zweiten Platz nie erreicht hätte», sagte die Niederländerin. Hinter der Dritten Ferrand-Prévot verlor Neff ihren sicher geglaubten vierten Platz durch einen Defekt am Hinterreifen in der letzten Runde. Die 26-Jährige musste sogar noch ihre große Rivalin im Kampf um den Gesamtweltcup passieren lassen und überquerte hinter der siebtplatzierten Kate Courtney als Achte die Ziellinie. Im Weltcup führt Neff vor dem anschließenden Event in Snowshoe (USA) mit 73 Punkten vor Courtney. Vierte und damit beste Schweizerin wurde Sina Frei. Catharine Pendrel (CAN) komplettierte das Podium als Fünfte.

 

Van der Poel sichert sich doppeltes Double – Schweizer auf Rang zwei und drei
Damit lagen alle Hoffnungen auf einen Heimsieg auf Nino Schurter und der Lokalmatador machte seine Absichten schon in der ersten Runde deutlich. Der Antritt des zweifachen Saisonsiegers zog das Feld auseinander. So führten die Protagonisten vom Freitag, Schurter, Henrique Avancini (BRA) und Mathieu van der Poel (NED) zunächst das Feld an. Aber Mathias Flückiger (SUI) hat beflügelt von der heimischen Kulisse den Anschluss geschafft und vorübergehend die Spitze in ein Quartett verwandelt. Schon in der zweiten von sechs Runden trat van der Poel an und der Zweikampf zwischen ihm und Schurter um den Tagessieg begann, denn kein Verfolger konnte mit dem Top-Duo mithalten. Bis zum vorletzten Umlauf wechselten sich die beiden Spitzenathleten mit der Führungsarbeit ab, ehe der Niederländer erneut seinen Turbo zündete und in der letzten Runde den Vorsprung souverän ins Ziel brachte. Wie sehr das Radsport-Phänomen in seiner eigenen Liga fährt, zeigt, dass van der Poel in der fünften Runde sogar schneller war als in der verkürzten Einführungsrunde. Nach 1:17,50 Stunden stand der historische Sieg des 24-Jährigen fest. Mit seinem zweiten Doppelsieg in Folge erzielte van der Poel eine neue Bestmarke. Zudem war es sein achter Saisonsieg, der dritte im olympischen Cross Country nach seinen Siegen in Nové Město und Val di Sole.

 

«Der Sieg bedeutet mir viel. Es ist der wahrscheinlich schwierigste im ganzen Jahr, weil Nino vor seinem Heimpublikum natürlich noch motivierter ist. Der Gesamtweltcup wird vielleicht irgendwann ein Thema, vorerst bleibe ich bei meinem Plan und werde nicht nach Snowshoe fahren. Ich habe noch andere Ziele. Mit meiner Mountainbike-Saison bin ich sehr zufrieden», sagte van der Poel. Schurter erreichte das Ziel mit 25 Sekunden Rückstand, wo er den Sieg seines Rivalen neidlos anerkannte: «Es war wahnsinnig hart heute. Mathieu war stärker und so ist es keine Schande hinter ihm Zweiter zu werden. Mein Plan war, dass ich von Beginn hohes Tempo gehe und ihm so den Zahn ziehe. Das hat leider nicht geklappt. Trotzdem war es ein gutes Rennen von mir und es ist einfach immer überragend hier zu starten. Dass van der Poel nicht zum Saisonfinale reist ist natürlich schade. Er tut dem Mountainbike-Sport gut», sagte der amtierende Weltmeister nach Rennende.

 

Den gelungenen schweizer Auftritt vervollständigte Mathias Flückiger (SUI) als Dritter. «Ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen. Ich wollte am Start nicht überpacen und war überrascht, dass ich so schnell wieder an die Spitze gekommen bin. Dann haben mir die entscheidenden Körner gefehlt. Aber mein Heimpublikum hat mir viel Kraft gegeben und mich aufs Podium gehievt, worüber ich sehr zufrieden bin. Ich werde nicht nach Snowshoe reisen, sondern mich auf meine Mountainbike Marathonziele vorbereiten.»

 

Die schweizer Elite-Athleten blieben bei ihrem Heimrennen zwar ohne Sieg, sorgten mit insgesamt sieben Podiumsplatzierungen dennoch für strahlende Gesichter bei den Besuchern.

 

U23: Eibl gewinnt Gesamtweltcup – Heimsieg für Colombo
Den Auftakt am Sonntag machten die U23-Frauen: Dort fuhr Ronja Eibl (GER) auf den zweiten Platz. Nach drei Siegen und drei zweiten Plätze hat sich die Deutsche damit vorzeitig den Gesamtweltcupsieg gesichert. Der Tagessieg ging an Martina Berta (ITA) und Haley Batten (USA) wurde Dritte. Im letzten Rennen des Wochenendes sorgte Filippo Colombo für einen erfolgreichen schweizer Abschluss. Colombo setzte sich im Sprint gegen Vlad Dascalu (ROU) durch und sicherte sich seinen zweiten Saisonsieg bei den U23-Männern. Jofre Cullell Estape (ESO) landete auf dem dritten Platz.

 

MTB-Festspiele begeistern Zuschauer
Die Mountainbike-Festspiele am Rothorn wurden erneut ihrem Ruf gerecht: Action, Drama, Ekstase, Emotionen und Hochspannung – die Short-Track-Rennen am Freitag, die Downhill-Wettbewerbe am Samstag und die Cross-Country-Hauptrennen am Sonntag beinhalteten alles, was das Mountainbike-Herz begehrt und zogen insgesamt zirka 28.500 in die Bike-Arena gepilgerten Zuschauer in ihren Bann.

 

«Wir wussten nicht, was uns erwartet», sagte OK-Präsident Christoph Müller. Andere Veranstalter hätten davon berichtet, dass nach einer Weltmeisterschaft das Interesse der Zuschauer abflache. «Bei uns war das aber nicht der Fall, im Gegenteil», freute sich Müller. «Die Zuschauerzahlen von knapp 30.000 über das gesamte Wochenende übertraf alle Erwartungen. Das Short-Track-Format von Freitagabend war ein zusätzliches Highlight, das bereits früh viele Besucher anlockte und als überaus gelungene Premiere bezeichnet werden darf. Die Stimmung war einfach gigantisch und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!»

Die spannenden Rennen von Elite Damen und Herren sind als Video-on-Demand kostenlos auf www.redbull.tv verfügbar.

 

All photos by ©  Piotr Staron