Ohne Downhill-/Bikepark-Führerschein darfst Du hier kein Ticket kaufen

Was sich in der Headline drastisch anhört, könnte viele Unfälle im Vorfeld vermeiden, gibt Tom Teutsch zu Wort. Nachdem die letzten Tage heiß diskutiert wurde, wie und warum es zu dem tragischen Unfall in Winterberg kam, wurde die Frage in dem Raum gestellt, wieso es für den Downhillbereich eigentlich keinen Führerschein gibt?

Was an Surfstationen und Tauchschulen seit Jahren gang und gäbe ist, um sich Equipment auszuleihen und die Gewässer mit seinem Sportequipment offiziell berechtigt zu betreten, ist im Radsport noch nicht angekommen.

Vielleicht könnte so der Führerschein für Bikepark-Rider aussehen.

„Downhill und Bikepark-Besuche sind inzwischen nichts mehr, was nur eingefleischte Fahrer reizt. Durch die Kommerzialisierung des Sports treten zunehmend ungeübte Fahrer an die Einstiegspunkte der Strecken, ohne zu wissen, was sie dort erwartet.“ Tom Teutsch (Trail-Bauer und Fahrradverleiher Beerfelden)

Das Resultat sind viele leichte Verletzungen bis hin zu schweren Knochenbrüchen und inneren Verletzungen, genervte Rettungsdienste und stundenlange Streckensperrungen.

Tom Teutsch: „Ich verlange nicht das Absolvieren eines tagelangen Kurses, aber die Basics müssen sitzen! Das fängt damit an, nicht auf den Strecken anzuhalten und darauf zu warten, dass Dir jemand mit 40kmh in den Rücken reinfährt und somit nicht nur sich selbst sondern auch den anderen verletzt, Strecken im Vorfeld abzulaufen und auf den Konsum von Alkohol solange man vorhat zu fahren, gänzlich zu verzichten! Wir müssen oft genug den Rettungsdienst rufen wegen Unfällen, die sich im Vorfeld vermeiden ließen, wenn die Leute grundlegende Richtlinien einhalten.“

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Soll ein Downhill-/Bikepark-Führerschein her, ja oder nein?

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14 Comments

  1. Ich frage mich nur, was das an brutalster Selbstüberschätzung ändern soll? Ändern wird das nur: Überlaufende Fahrtechniktrainings, angenervte Biker, Umsatz für die Parks.
    Oder wie wäre es gleich noch mit einem psychologischen Gutachten für jeden, damit es auch wirklich was bringt?

    Winterberg ist zutiefst tragisch, aber nicht vermeidbar in diesem Sport, wie auch in anderen Extremsportarten.
    Wenn du blöde aufs Genick fällst, während du einen Radweg die Weser runter radelst mit deinem Damenrad, fordert man dann allgemeine Fahrradführerscheine für jeden?

    Es wird immer Leute geben, die sich entweder selbst überschätzen oder aber, es wird weiterhin Unfälle geben. Bewusst macht das niemand, deswegen heißt es Unfall 😉

    bin also eher gespaltener Meinung

    1. Hallo
      Kontroverse Diskussion🤔
      Bin blutiger Anfänger und sehe das aus verschiedenen Perspektiven.
      Die Sicherheit,die Kosten,den Zeitaufwand.

      Sicherheit:
      Es macht Sinn die basics zu erlernen. Man überschätzt sich vielleicht nicht,aber man macht es oft einfach nur falsch. Beispiel Anlieger…
      Fährste unten rein, fliegste oben raus…ihr versteht…

      Kosten:
      Natürlich verdienen bikeparks dadurch mehr Kohle. Hier sollte es die Kurse für einen Obulus geben und nicht für eine fette Rechnung. Denn der Grundgedanke,warum das überhaupt diskutiert wird,ist das Allgemeinwohl. So würde ew auch eher angenommen von uns rookies.

      Zeitaufwand:
      Es ist schon sehr schwer sich freizuschauffeln um normal Rad zu fahren.
      Möchte man in den bikepark,will man da auch fahren! Deshaöb würden es die Vielzahl der Leute vielleicht nicht nutzen wollen…

      Der Schlüssel liegt in den Strecken:
      Wenn bikeparks umdenken, und Lienien bauen würden, wo Anfänger, Familien in Ruhe unter Ihresgleichen fahren könnten,evtl, sogar mit guiding, dann würden die Profis nicht behindert werden auf den fetten trails und die Familien könnten in Ruhe lernen….
      Win win

      Im Geundsatz,wenn man diese Aspekte Umsetzen könnte,fände ich das also sehr gerechtfertigt

  2. Augenmass beim Verleih tuts auch ich brauch auch keine seilpark Lizenz aber ich werde dort instruiert vom Betreiber und wenn ich es nicht richtig mache darf ich nicht in den kletterpark

  3. Grundsätzlich eine sehr gute Idee und leider erlebe ich es immer wieder, dass Menschen restlos überfordert und selbst/fremdgefährdend unterwegs sind. Aber wie soll das gehen? Bikeparks sind ja das Eine, aber der alpine Raum ist frei zugänglich und jeder kann überall fahren. Hier sind die Gefahren noch um ein vielfaches größer und die Natur kann gnadenlos zuschlagen. Bergführerschein mit theoretischer Prüfung?
    Im Bikepark kann ein Betreiber die Regeln selbst festlegen, aber selbst das bringt nichts bei Selbstüberschätzung… Idee gut, Realisierbarkeit nicht möglich… obwohl es mich als Fahrtechniktrainer und Guide natürlich ne Weile mit Arbeit eindecken könnte.

  4. Entschuldigung bitte, aber das ist meiner Meinung nach völliger Quatsch, Kevin! In meinen Augen geht es hier nicht um Selbstüberschätzung oder sonst was. Lediglich geht es darum, dass es zunehmend Menschen in die Bikeparks zieht, die 0 bis garkeine Ahnung haben was sie dort erwartet. Die weder das 1×1 des DH Sports noch das der Bikeparks oder der Trails in freier Wildbahn kennen! Weil es alle machen müssen sie es auch machen…
    Ich glaube jeder Bikepark würde lieber auf ein paar EURO verzichten anstatt zich mal die Leute von den Strecken zu kratzen weil sie einfach blutige Anfänger sind und hart ausgedrückt, einfach NOCH nichts dort zu suchen haben. Sie gefährden sich und andere Fahrer ungemein… Natürlich gibt es sicher auch geübte Fahrer und auch semi pro’s die sich ablegen und sich was brechen… Aber die wissen worauf sie sich einlassen. Diese Unfälle sind nicht vermeidbar, genauso wenig vermeidbar wie der ein oder Autounfall auf der Straße… Das ist das Risiko.

    Zu deinem Punkt mit dem Damenrad an der Weser…

    Ich weiß nicht wie alt du bist, aber jedes Kind, macht in der 3. Klasse der Grundschule einen, mehr oder weniger symbolischen, Fahrradführerschein bei dem sie das 1×1 lernen wie man sich am sichersten im Straßenverkehr fortbewegt und das Unfallrisiko selbstständig am geringsten halten kann…

    In der Regel nimmt man das, was man dort lernt, mit in sein weiteres Leben. Unter andern auch mit aufs Damenrad an die Weser.

    Des weiteren bin ich ein Befürworter, dass sich blutige Anfänger jemanden anschließen der ihnen zeigt wie man sich in diesem Sport verhält und fortbewegt. Sehe das keineswegs negativ das die Fahrtechnikkurse dann evtl voller werden, und oder es die ein oder andere Fahrtechnikschule mehr gibt.

    Ich nehme an dein Papa hat es dir früher auch beigebracht wie du das erste Mal ohne Stützräder gefahren bist und dir gezeigt wie man fährt bevor er dich auf die Spielstraße gelassen hat.

    -dein Schwimmlehrer hat dir sicher auch beigebracht wie man schwimmt (Seepferdchen) oder hast du dich einfach ins Wasser gestürzt ohne zu wissen wie es geht und was dich erwartet?

    Dein Fahrlehrer hat dir sicher auch gezeigt wie man Auto fährt und wie die regeln sind bevor man dich in den Straßenverkehr gelassen hat.

    Man könnte noch viel mehr aufzählen..

    Also ja, um viele (nicht alle) Unfälle vermeiden zu können, bin ich ein ganz klarer Befürworter irgendwas einzuführen damit blutige Anfänger sich nicht mehr fahrlässig einen Bikepark hinunter stürzen, sich selber und andere stark gefährden. Ich habe selber schon sehr oft Erfahrung damit machen müssen.

    Zu dem Punkt Psychologisches Gutachten…

    *IRONIEON

    Für den ein oder anderen wäre es sicher ratsam mal schauen zu lassen ob Da nicht irgendein Sicherungsschalter durchgebrannt ist 😁😁😁
    *IRONIEOFF
    (das war natürlich nur spass)

    1. Genau so sieht es aus . Es geht nicht um die Fahrer die Jahrelang schon fahren. Sondern um die Skifahrer die jetzt biken gehen . In den letzten 3 Jahren hat sich das Publikum im Bikepark komplett geändert. Uns fällt immer mehr auf das niemand regeln kennt und macht was er will. Und genau dann wird es gefährlich .

  5. Es gibt ja in jedem Bikepark eine farbliche Einteilung der Strecken nach Schwierigkeitsgrad. Wenn ich der Meinung bin, dass ich mich die schwarze Strecke runterstürzen muss ohne jegliche Erfahrung, dann ist das sicherlich Selbstüberschätzung oder einfach nur Dummheit. Vielleicht sollten hier die Bikeparks beim kauf einer Tageskarte o.ä. explizit nochmal drauf hinweisen. Ich denke nicht, dass sich durch einen Führerschein, den ich bekomme nachdem ich die Verhaltensregeln auf einer Strecke gelernt habe, etwas bewirkt. Wäre es nicht hilfreich wenn sich immer mal wieder ein Streckenposten einen bewussten Überblick über die auf der Strecke befindlichen Fahrer machen würde und dann gezielt dem ein oder anderen vielleicht eine andere eventuell leichtere Strecke empfehlen würde ? Könnte mir auch vorstellen, dass beim Verleih Videos über die allgemeinen Verhaltensregeln laufen etc.

    Ride on!

  6. Aus meiner Sicht vollkommen Quatsch.

    1. Unfälle passieren leider immer mal wieder. Gerade bei mehr Fahrkönnen steigt die Geschwindigkeit, Sprungweite etc. es passiert zwar nicht so häufig was, aber wenn kann es leider mal richtig knallen, dass ist halt unser Hobby.

    2. Wenn ich mir manche Fahrtechnik Coaches anschaue, wage ich zu bezweifeln ob diese beurteilen sollten, ob jemand fahren darf oder nicht.

    3. Man erhört die Einstiegsbarriere und macht das Hobby somit uninteressanter für Neueinsteiger

    4. Man verknappt künstlich die Zahl der Bikeparkbesucher was einigen Parks doch sehr schaden würde.

    5. Beim Skifahren kamen 2016 in Österreich 40 Leute ums Leben (sterreichischen Versicherungsverbandes VVO) Nur so zur Einordnung.

    Es ist traurig das jemand umgekommen ist, man sollte aber nicht in vollkommenen Aktionismus verfallen, das ist nun mal das natürliche Risiko des Sports. Auch ein wirklich guter Fahrer kann mal unglücklich ein Stein treffen, stürzen und dabei umkommen, deswegen stellt man nicht den Ganzen Sport in Frage.

  7. Wird nichts bringen, siehe Motorradfahren.
    Jedes We wenn die Sonne raus kommt fahren sich welche kaputt. Führerschein vorhanden, trotzdem passieren massig tödliche Unfälle. Meist Selbstüberschätzung ( zu schnell )

    Kitesurfen: Meist die Anfänger mit Kiteschein sind die die verunfallen, Selbstüberschätzung ( meist zu grossen Kite, zu viel Strömung, zu hohe Wellen)

    Man wird es nie vermeiden können. Ist leider so und ein Schein ändert nix. Eher das Gegenteil passiert, ich kann ja alles und jetzt ab egal ob Rot oder Schwarz

  8. Das ist schon eine echt bescheidene Idee. Grundtechniken zu vermitteln würde keine Unfälle verhindern, ansonsten würde es auch im Straßenverkehr keine tödlichen Unfälle mehr geben. Jeder von uns hat irgendwann mit dem Sport angefangen und irgendwie haben wir auch überlebt. Vielleicht sollten sich die europäischen Bikeparks mal lieber ein einheitliches Strecken- und Sicherheitskonzept überlegen. Ich bin schon seit fast 20 Jahren in Bikeparks unterwegs und erlebe auch heute noch Streckenführungen und Hindernisse die zum Haare raufen sind! Da sollten sich die Bikeparks mal selbst an die Nase fassen und mal richtig nachdenken wie sinnvoll es ist z.B. Lines zu kreuzen, etc. Und zum Thema Alkohol: Zum Crankworx Whistler war es verboten öffentlich Alkohol zu trinken. Würde dem Dirtmasters auch mal gut tun.

  9. Interessante Diskussion…
    Ich finde es ist (wie überall im Leben) ein Geben und ein Nehmen. Die Parks sollten uns gut gebaute und mit System geshapte Lines zur Verfügung stellen, die auch den einen oder anderen Fehler verzeihen ohne massiven Einschlag, im Gegenzug sollten die Parkbesucher mit Verstand an die Sache rangehen. Wenn ich teilweise Besucher sehe mit den neuesten und schnellsten Bigbikes, welche das Ding nicht mal im Stand handeln können frage ich mich auch, was die dann auf den schwarzen Lines zu suchen haben, aber gegen Selbstüberschätzung gibt es wohl kein Mittel…
    Wenn es im Bereich der Bergbahnen vielleicht einen Minitrail gibt mit ein paar Elementen, welche auf dem Trail zu finden sind, und einen Instruktor, welcher bei Bedarf sich Zeit nehmen kann, wäre das sicher eine gute Sache. Ob es einen obligatorischen Skillscheck braucht…
    Ich zähle mich selber noch eher zu den Neulingen als zu den alten Hasen (fahre jetzt die 3. Saison Bikeparks), ich bin aber von der Idee eines Bikepark Führerscheins nicht wahnsinnig begeistert…

  10. Also ich finde es ein bisschen sehr übertrieben es würde meiner Meinung nach schon ausreichen wenn der Schwierigkeitsgrad an den Strecken und Sprüngen farblich gekennzeichnet werden wo am Start und am Lift oder im Bereich wo man die Tickets löst eine Legende ausgehangen wird und wenn man dann noch sagt “okay hey die Strecken sollten einmal komplett abgelaufen werden bevor man auch fahren darf und wenn man das gemacht hat gibt’s einen Stempel auf das Ticket und der bike Park darf befahren werden

    Wir dürfen nicht vergessen das downhill ein extremsport ist und jeder einzelne sollte sich über die Konsequenzen bewusst sein was passieren kann

  11. Schlimm wenn solch tragische Unfälle passieren. Meiner Meinung nach würde der Schein aber auch nicht viel ändern. Unfälle kann es hier immer geben. Es liegt auch an der Vernunft und der gesunden Selbsteinschätzung eines jeden einzelnen. Ich als Anfänger informiere mich lange vorher schon über Bikeparks (Regeln und Strecken,etc)die ich besuchen möchte. Außerdem kann ich meine Fähigkeiten sehr gut einschätzen und fange wirklich klein an und versuche es langsam und unter Anleitung erfahrener Leute anzugehen. Und selbst wenn man dann als geübter Pilot unterwegs ist, wird es Unfälle geben. Es sind Sekundenbruchteile die da entscheidend sind. Dessen muss man sich bei diesem Sport immer bewusst sein und dementsprechend handeln. Ich würde nicht mal einen Drop von einem Meter nehmen wenn ich mir nicht zu 100% sicher bin die Techniken dazu zu beherrschen. Das fängt ja mit den Basic-Skills auf dem Rad schon an. Und wenn ich noch 2 Jahre nur blaue Lines in Parks fahr, dann werd ich auch da meinen Spass haben. Und hoffentlich vor schwereren Verletzungen verschont bleiben. Schon ein Sturz im Anlieger kann doof ausgehen.
    Und die Parks in Verantwortung nehmen mit Streckenposten , die alles kritische rauswinken wird für die Parks auch nicht tragbar sein. Downhill ist kein Minigolf . #ridesafe

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Selbst der beste Helm kann nicht vor dem Crash selbst schützen: In der “goldenen Stunde” nach einem schweren Unfall zählt jede Sekunde. Je schneller die Retter und Ärzte wissen, wie sie behandeln müssen, desto höher sind die Überlebenschancen und die Vermeidung von Spätfolgen. Der digitale Medical ID NFC Chip im neuen POC Tectal Race SPIN NFC MTB-Helm liefert Rettern künftig bereits direkt am Unfallort lebenswichtige Informationen zu bspw. Blutgruppe, Vorerkrankungen oder Allergien, wenn der Fahrer*in selbst keine Auskunft mehr geben kann. Dazu muss lediglich ein NFC-fähiges Smartphone direkt über den Helm gehalten werden. Internet, Telefon- oder Satellitenverbindung sind zum Auslesen nicht notwendig. Programmiert wird die Medical ID nach ICAR (International Commission for Alpine Rescue)-Standard über eine kostenlose App.

Mit Sicherheit Orange

Ein zusätzlich integrierter RECCO-Reflektor macht verunfallte Fahrer*innen auch in entlegenen Gegenden auffindbar und ein Oranges AVIP-Element auf der Rückseite des Helms sorgt für eine gute Sichtbarkeit. Der “sprechende Helm” basiert auf dem Enduro- & Trail-Mountainbike Helm Tectal Race SPIN, der für seine ausgezeichnete Belüftung bekannt ist. Eingearbeitete Aramid-Brücken verteilen Aufprallkräfte beim Sturz über eine größere Fläche und verstärken die robuste Unibody-Schalen-Konstruktion aus leistungsstarkem Polycarbonat. Das SPIN-Polster mit seiner Silikongel-artigen Membran im Inneren schützt vor nicht-linearen Aufprallkräften und bietet zusätzlichen Tragekomfort. Für noch mehr Sicherheit umschließt der Helm den Kopf großflächig und bietet besonders durch einen tiefgezogenen Nackenbereich extra Schutz.

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www.pocsports.com

Yoga mit Timo Pritzel – Das Interview beim Glemmride 2019

Timo Pritzel gilt als Pionier und Mitbegründer der deutschen MTB Freestlye Szene. Schon in den 90er Jahren stellte er Rekorde auf und etablierte sich nachhaltig in der international heranwachsenden Slopestyle Szene. Heute ist Timo 42 und alles andere als raus aus der Welt des Radsports. Noch immer gehört das Radfahren zu seinem Lebensmittelpunkt. Er macht Trails unsicher oder springt und trickst massive Jumps. Mittlerweile hat Timo aber noch eine andere Leidenschaft, die er erfolgreich mit dem Biken verbindet: Das Yoga!

Wir durften Timo bei einer Session begleiten und ihn anschließend etwas zu seinem Werdegang befragen. Hier erfahrt ihr wie Timo zum Yoga gekommen ist – was das mit seinen waghalsigen Stunts zu hat und warum er einer der wohl coolsten und sympathischsten Pioniere des deutschen MTB Freestyle ist, was ihn zum Vorbild für viele der jüngeren Generationen macht.

Viel Spaß beim Schauen!

GLEMMRIDE 2019 – Kleiner Besuch bei Transition Bikes & Riesel Design

Die Expo Area beim Glemmride war dieses Jahr mehr als ausgefüllt. Über 60 Aussteller sind angereist, um der Bikewelt zu zeigen was es neues gibt.
In diesem Video schauen wir sowohl bei Transition Bikes als auch beim Stand unserer sächsischen Style-Experten von Riesel Design vorbei:

Mehr Laufruhe und Spurtreue mit einem simplen Trick

Wer sich schon einmal Gedanken darüber gemacht hat, wie er den Lenkwinkel abflachen kann, um seinen Radstand zu maximieren, hat sich mit der Thematik rund um Angle-Sets womöglich schon intensiver auseinandergesetzt. K9 Industries und Cane Creek haben in diesem Bereich schon Lösungen entwickelt, mit denen man den Lenkwinkel von 0,5° – 2,5° anpassen kann. Während K9 mit ca. 70€ hierfür zu Buche schlägt, muss man bei Cane Creek mit einem durchschnittlichen Preis von 149,95 € (Vergleich diverser Händler) schon tiefer in die Tasche greifen.

Reverse Components hat jetzt eine Lösung auf den Markt gebracht, mit der man den Lenkwinkel zwar nur um 0,5° verändern kann, die jedoch mit einer UVP von 12,90€ im Gegensatz zu den anderen Lösungen ein wahres Schnäppchen darstellt.


Das Bild zeigt wie sich der der Radstand der Vorderrades durch Einsatz des Angle Spacer verändert.

Abbildung zeigt den REVERSE ANGLE SPACER

Für alle, die sich bisher noch weniger rund um die Thematik Lenkwinkel beschäftigt haben, möchten wir ein Kurzintro zum Thema bereitstellen. Der Lenkwinkel ist entscheidend und sehr aussagekräftig, wenn es um das allgemeine Handling bei schnellen und ruppigen Passagen geht. Je flacher der Lenkwinkelt, desto laufruhiger und spurtreuer gilt das Bike. Die Bike-Industrie hat daher in den letzten Jahren die Lenkwinkel über alle Kategorien hinweg fortschreitend flacher konstruiert. Das ist übrigens auch einer der Gründe, warum die Gabeln in den letzten Jahren immer mehr an Offset dazugewonnen haben, was hierbei jedoch den Nachlauf minimieren soll, um die Agilität der Bikes bei flacheren Lenkwinkeln aufrecht zu erhalten und sogar zu maximieren.


Je nach Gabellänge können bei 0,5° verschiedene Ergebnisse beim radstand erzeilt werden. Bei unserem Testmodell handelt es sich um ein Transition TR11 GX in Rahmengröße M

Fazit:
Die Lösung von Reverse Components ist für uns eine clevere Alternative für jeden, der eine günstige Option zur Feinabstimmung seines Lenkwinkels sucht. Erwähneswert ist hierbei auch, dass der Spacer lediglich den herkömmlichen Gabelkonus bei Tapered Gabeln ersetzt und mit nahezu 95% aller Steuersätze mit 45° Kugellagern kombiniert/montiert werden kann.

 

 

24-Meter-Sprünge und pures Adrenalin

Vom 15. bis 21. Juli versammelten sich wieder einmal ein paar der verrücktesten Downhill-Mountainbiker der Welt, um eine der unvernünftigsten Linien des Jahres 2019 zu springen. Der belgische Downhill-König und Reverse Componets Athlet Nico Vink war dieses Jahr der Gastgeber der Veranstaltung.

Die komplette LOOSEFEST-Line wurde von Nico selbst entworfen und gebaut und ist weit verrückter als die vor 2 Jahren. Die Linie, die er im belgischen Bikepark „Ferme Libert“ zusammen mit Cemens Klaudels, Sam Reynolds und Co gebaut hat, ist eine der größten Sprunglinien, die jemals auf einem MTB gefahren wurden. Nur um die Sprünge zu meistern, braucht es die Fähigkeiten und die Entschlossenheit der Besten der Welt. Die hier entworfenen 24-Meter-Sprünge versprechen Tricks und Big Air Time, die wir normalerweise nur beim FMX zu sehen sind.

Wenn es Euch jetzt in den Fingern krabbelt, dann verschafft dem Kribbeln ein Ende und klickt auf den verdammten PLAY-Button. Ride on!

Einer der offziellen Sponsoren des LOOSEFEST2019 war Reverse Components. Der deutsche Hersteller aus Freudenstadt in Baden-Württemberg arbeitet schon seit geraumer Zeit mit Nico Vink zusammen, der nicht nur als Teamfahrer agiert sondern auch als Berater die Entwicklung der freudenstadter Komponenten aktiv beeinflusst. Das Ergebnis sind Produkte, die Top-Athleten aus aller Welt zu schätzen wissen und die auch bei 24-Meter-Sprüngen unnachgiebig nach mehr schreien!

Wenn Ihr Bock habt, die Produkte von Nico Vink genauer unter die Lupe zu nehmen, hier gehts zur Nico Vink Signature Serie.

Offizieller Sponser des LOOSEFEST 2019

Felix shredded die FLOW EX3!!! Hier gehts zum Test!

Das Wetter war durchwachsen und wirklich ziemlich panne!
Panne? Naja, wenn man es so sieht, war das Wetter eigentlich genau richtig, um die FLOW EX3 die Trails entlang zu shredden. Unser Test-Shredder Felix hat die FLOW EX3 hierbei besonders genau unter die Lupe genommen und was er über die neueste Erungenschaft von STANS zu bereichten hat, sehr Ihr hier im Video!

Hier geht es zum FLOW EX3 Felgenconfiguartor für coole Custom Decals und alle weiteren Infos, die für Euch wichtig sind: Jetzt auschecken!

Zusätzliche Infos rund um die FLOW EX3 findet Ihr hier:

Stans NoTubes ist stolz darauf, die neue Flow EX3 vorzustellen. Eine neue, extrem robuste Felgen- und Laufradsatzreihe, die für Downhill, Enduro-Touren und die anspruchsvollsten Trails konzipiert wurde. Die neue Flow EX3-Felge basiert auf der legendären Flow EX und ist mit einer zusätzlichen Verbindungsstrebe (Tiebeam) ausgestattet, einer inneren Verstärkung, die unübertroffene Schlagfestigkeit und die beste Luftzurückhaltung aller Tubeless-Felgen bietet. Die Flow EX3 kombiniert das unglaublich robuste Tiebeam-Design von Stans klassischer Flow EX mit 29 mm Innenbreite und 6069 Aluminium-Konstruktion der beliebten MK3, für eine brandneue Felge, die für die schnellen, schweren und leistungsfähigen Enduro, Downhill und E-Bikes von heute entwickelt wurde. Während Stans Felgen für ihre herausragende Fahrqualität bekannt geworden sind, ist die neue Flow EX3 zweifellos auf steile und lange Abfahrten, Geschwindigkeit, Luftrückhaltung und Langlebigkeit ausgerichtet.

Seit Jahren stattet Stan die Downhill World Cup- und Enduro World Series-Teams mit Felgen aus. Allerdings ist die Flow EX3 ist die erste Felge, die speziell für diese schwierigen Bedingungen entwickelt wurde und die schon ein nachweisbarer Sieger ist. Ende 2018 gewann der GT Factory-Pro-Rider Martin Maes mit einem Flow EX3-Hinterrad bei der Enduro World Series in Whistler und siegte anschließend beim Downhillen in La Bresse.Für 2019 werden Flow EX3 Felgen und Laufräder an den Bikes von Rachel, Gee und Dan Atherton, dem GT Factory Racing Team und dem Propain Factory Racing Team zu finden sein.

Flow EX3 Felgen und Laufradsätze sind ab sofort auf Lager und werden an die beliebtesten lokalen Fahrradgeschäfte versandt. Ebenso, sie sind auch bei Händlern und direkt bei notubes.com erhältlich.

Felgen
Bei den umfangreichen Tests der Felgen von Stans und der Konkurrenz während der Entwicklung des Flow EX3, wurde der entscheidende Vorteil, der im April 2016 veröffentlichten Flow MK3 Felge von Stans in Form der 6069er Aluminiumkonstruktion ermittelt, die um 10-15% stärker ist als die häufiger verwendete 6061-Legierung. Die radial konforme Felgenform und die 29 mm-Innenbreite des Flow MK3 haben sich ebenfalls bestens bewährt. Umso überraschender war die Stärke und Ausdauerfähigkeit von Stans klassischer Flow EX-Felge, die interne Verstärkungen verwendete, um ein Design mit drei Hohlräumen zu schaffen. Obwohl der alte Flow EX nicht aus der haltbareren Legierung besteht und nach heutigen Maßstäben recht schmal ist, zeigte er im Test erstaunliche Robustheit. Durch die Kombination des Besten dieser Konstruktionen, die Erhöhung der Wandstärke an den Speichen und die Verwendung eines neuen “BBQ“-Kugelstrahllacks wurde eine Felge geschaffen, die alle Testziele übertroffen hat und sich als viel stärker und widerstandsfähiger als alle anderen Felgen erwiesen hat. Das ist die neue Flow EX3.

Die Felge Flow EX3 ist mehr als nur robust, sie verhindert vor allem Luftverluste. Selbst wenn man sie mit einem Reifeneinsatz verwendet, können gewaltige Einschläge dazu führen, dass sich die Seitenwand der meisten Felgen zusammenfaltet, was zu Luftverlust und letztendlich zum Versagen des Rads führt. Die Tiebeam-Innenstrebe und die patentiert flachen Seitenwände des Flow EX3 halten dieser Faltung stand und halten somit den Luftdruck und die strukturelle Einheit besser als jede andere Felge aufrecht, auch bei schwersten Stößen.


Das Tiebeam-Design ermöglicht zudem eine enorme Robustheitssteigerung bei nur minimaler Gewichtszunahme. Die 27,5-Zoll-Felge EX31 wiegt 580 g, während die 29-Zoll-Version nur 618 g wiegt. Wie alle Felgen von Stan lässt sich die Flow EX3 schlauchlos aufbauen. Dank der bewährten Bead-Socket-Technologie von Stan, ist nur eine Standpumpe erforderlich. Der Flow EX3 wurde für Reifen von 2,35 bis 2,8 Zoll optimiert und verkörpert die Weiterentwicklung der gesamten Flow-Linie für aggressiveres Fahren. Jede Downhill-Weltcup- und Enduro-World-Series-Fahrt, jede Stunde des Testens, Fahrens und Verbesserns, das alles steckt hier in der neuen Flow EX3.

Laufradsätze
Der Aufbau des Flow EX3-Laufradsatzes beginnt mit den Neo OS-Vorder- und Hinterradnaben von Stans. Die Neo OS-Vorderradnabe verfügt über größere Lager als herkömmliche Neo-Naben und ist trotz alledem mit 20- und 15-mm-Gabeln kompatibel.

Die Neo OS-Hinterradnabe rollt auf einer Stahlachse, um die Haltbarkeit zu erhöhen, und umfasst einer Durasync-Freilaufnarbe mit zuverlässigem, simultanem Eingriff mit sechs Sperrklinken.

Der Flow EX3-Laufradsatz setzt Stans Tradition fort, schnell verfügbare, nicht spezifische J-Bend-Speichen in Längen zu verwenden, die in Fahrradgeschäften auf der ganzen Welt vorrätig sind. Die Sapim D-Light-Speichen des Flow EX3 halten die rotierende Masse auf ein Minimum zurück und bieten eine außergewöhnliche Festigkeit, während die Secure-Lock-Nippel von Sapim eine mechanische Verriegelung bieten, um ein Lösen derer zu verhindern.

Flow EX3-Radsätze sind für Shimano- oder SRAM XD-Kassetten sowie für alle gängigen Achssysteme erhältlich, einschließlich 110 mm Front und Boost 148 mm, 150 mm und Super Boost Plus 157 mm Abstand. Neu für 2019 ist eine Neo OS-Vorderradnabe mit breiteren Spurkränzen, die auch für Gabeln geeignet ist, die den breiteren Abstand der Scheibenbremsen „20×110 Boost“ erfordern. Die kompletten Flow EX3-Laufradsätze sind mit vormontiertem Felgenband für Tubeless-Einsatz und Presta-Ventilen sofort einsatzbereit. Die 15x110mm OS-Vorderräder kommen zusätzlich mit 20-mm-OS-Boost-Nabenendkappen.

Flow EX3-Laufradsätze sind in Standard- und kundenspezifischen Konfigurationen erhältlich. Decalsfarben und Aufbau-Konfigurationen können mit dem Custom Wheel Builder von Stan unter notubes.com/custom-wheelset umgesetzt werden.

Garantie
Für Flow EX3-Felgen gilt eine zweijährige Garantie und eine einjährige verschuldensunabhängige Unfall-Umtausch-Garantie.

Spezifikationen:

Einsatzbereich: Enduro, Downhill
Innere Felgenbreite: 29 mm
Äußere Felgenbreite: 32.6 mm
Felgentiefe: 17.9 mm
Optimale Reifenbreite: 2.35”-2.8”
Lochzahl: 32 Loch
Bohrung: Symmetrisch
Felgenmaterial: 6069 Aluminium, Alloy
Naben: Stan’s Neo OS mit Durasync
Speichen: Sapim D-Light Schwarz 2.0/1.65/2.0 mm
Nippel: Sapim Sicherheits Verschluß Alumimium, schwarz
Nabenfarbe: Schwarz
Felgenfarbe: Schwarz, kugelgestrahltes Finish
Bremsen: Nur Scheibenbremse
ERD: 564 mm (27.5″) / 602 mm (29″)
ETRTO: 584×29.0 (27.5″) / 622×29.0 (29″)
ISO: 27.5″x32.6 mm / 29″x32.6 mm
Band: 30 mm
Ventil: 35 mm Presta
Max Reifendruck: 37 psi (2.4”), 26 psi (2.8”)
Max. Fahrergewicht: 113 Kg
Max. Speichenspannung: 1,225 N

Gewichte
Laufradsatz: 2,018 g (27.5″) / 2,115 g (29″)
Felge: 580 g (27.5″) / 618,g (29″)
Vorderrad: 932 g (27.5″) / 981 g (29″)
Hinterrad: 1,085 g (27.5″) / 1,134 g (29″)

Preise
Laufrad HR: 379,95 € UVP
Laufrad VR: 319,95 € UVP
Felgen: 109,95 € UVP

Stans empfiehlt folgendes: #StansNoTubes, #FlowEX3, #onlystans