Ohne Downhill-/Bikepark-Führerschein darfst Du hier kein Ticket kaufen

Was sich in der Headline drastisch anhört, könnte viele Unfälle im Vorfeld vermeiden, gibt Tom Teutsch zu Wort. Nachdem die letzten Tage heiß diskutiert wurde, wie und warum es zu dem tragischen Unfall in Winterberg kam, wurde die Frage in dem Raum gestellt, wieso es für den Downhillbereich eigentlich keinen Führerschein gibt?

Was an Surfstationen und Tauchschulen seit Jahren gang und gäbe ist, um sich Equipment auszuleihen und die Gewässer mit seinem Sportequipment offiziell berechtigt zu betreten, ist im Radsport noch nicht angekommen.

Vielleicht könnte so der Führerschein für Bikepark-Rider aussehen.

„Downhill und Bikepark-Besuche sind inzwischen nichts mehr, was nur eingefleischte Fahrer reizt. Durch die Kommerzialisierung des Sports treten zunehmend ungeübte Fahrer an die Einstiegspunkte der Strecken, ohne zu wissen, was sie dort erwartet.“ Tom Teutsch (Trail-Bauer und Fahrradverleiher Beerfelden)

Das Resultat sind viele leichte Verletzungen bis hin zu schweren Knochenbrüchen und inneren Verletzungen, genervte Rettungsdienste und stundenlange Streckensperrungen.

Tom Teutsch: „Ich verlange nicht das Absolvieren eines tagelangen Kurses, aber die Basics müssen sitzen! Das fängt damit an, nicht auf den Strecken anzuhalten und darauf zu warten, dass Dir jemand mit 40kmh in den Rücken reinfährt und somit nicht nur sich selbst sondern auch den anderen verletzt, Strecken im Vorfeld abzulaufen und auf den Konsum von Alkohol solange man vorhat zu fahren, gänzlich zu verzichten! Wir müssen oft genug den Rettungsdienst rufen wegen Unfällen, die sich im Vorfeld vermeiden ließen, wenn die Leute grundlegende Richtlinien einhalten.“

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Soll ein Downhill-/Bikepark-Führerschein her, ja oder nein?

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14 Comments

  1. Ich frage mich nur, was das an brutalster Selbstüberschätzung ändern soll? Ändern wird das nur: Überlaufende Fahrtechniktrainings, angenervte Biker, Umsatz für die Parks.
    Oder wie wäre es gleich noch mit einem psychologischen Gutachten für jeden, damit es auch wirklich was bringt?

    Winterberg ist zutiefst tragisch, aber nicht vermeidbar in diesem Sport, wie auch in anderen Extremsportarten.
    Wenn du blöde aufs Genick fällst, während du einen Radweg die Weser runter radelst mit deinem Damenrad, fordert man dann allgemeine Fahrradführerscheine für jeden?

    Es wird immer Leute geben, die sich entweder selbst überschätzen oder aber, es wird weiterhin Unfälle geben. Bewusst macht das niemand, deswegen heißt es Unfall 😉

    bin also eher gespaltener Meinung

    1. Hallo
      Kontroverse Diskussion🤔
      Bin blutiger Anfänger und sehe das aus verschiedenen Perspektiven.
      Die Sicherheit,die Kosten,den Zeitaufwand.

      Sicherheit:
      Es macht Sinn die basics zu erlernen. Man überschätzt sich vielleicht nicht,aber man macht es oft einfach nur falsch. Beispiel Anlieger…
      Fährste unten rein, fliegste oben raus…ihr versteht…

      Kosten:
      Natürlich verdienen bikeparks dadurch mehr Kohle. Hier sollte es die Kurse für einen Obulus geben und nicht für eine fette Rechnung. Denn der Grundgedanke,warum das überhaupt diskutiert wird,ist das Allgemeinwohl. So würde ew auch eher angenommen von uns rookies.

      Zeitaufwand:
      Es ist schon sehr schwer sich freizuschauffeln um normal Rad zu fahren.
      Möchte man in den bikepark,will man da auch fahren! Deshaöb würden es die Vielzahl der Leute vielleicht nicht nutzen wollen…

      Der Schlüssel liegt in den Strecken:
      Wenn bikeparks umdenken, und Lienien bauen würden, wo Anfänger, Familien in Ruhe unter Ihresgleichen fahren könnten,evtl, sogar mit guiding, dann würden die Profis nicht behindert werden auf den fetten trails und die Familien könnten in Ruhe lernen….
      Win win

      Im Geundsatz,wenn man diese Aspekte Umsetzen könnte,fände ich das also sehr gerechtfertigt

  2. Augenmass beim Verleih tuts auch ich brauch auch keine seilpark Lizenz aber ich werde dort instruiert vom Betreiber und wenn ich es nicht richtig mache darf ich nicht in den kletterpark

  3. Grundsätzlich eine sehr gute Idee und leider erlebe ich es immer wieder, dass Menschen restlos überfordert und selbst/fremdgefährdend unterwegs sind. Aber wie soll das gehen? Bikeparks sind ja das Eine, aber der alpine Raum ist frei zugänglich und jeder kann überall fahren. Hier sind die Gefahren noch um ein vielfaches größer und die Natur kann gnadenlos zuschlagen. Bergführerschein mit theoretischer Prüfung?
    Im Bikepark kann ein Betreiber die Regeln selbst festlegen, aber selbst das bringt nichts bei Selbstüberschätzung… Idee gut, Realisierbarkeit nicht möglich… obwohl es mich als Fahrtechniktrainer und Guide natürlich ne Weile mit Arbeit eindecken könnte.

  4. Entschuldigung bitte, aber das ist meiner Meinung nach völliger Quatsch, Kevin! In meinen Augen geht es hier nicht um Selbstüberschätzung oder sonst was. Lediglich geht es darum, dass es zunehmend Menschen in die Bikeparks zieht, die 0 bis garkeine Ahnung haben was sie dort erwartet. Die weder das 1×1 des DH Sports noch das der Bikeparks oder der Trails in freier Wildbahn kennen! Weil es alle machen müssen sie es auch machen…
    Ich glaube jeder Bikepark würde lieber auf ein paar EURO verzichten anstatt zich mal die Leute von den Strecken zu kratzen weil sie einfach blutige Anfänger sind und hart ausgedrückt, einfach NOCH nichts dort zu suchen haben. Sie gefährden sich und andere Fahrer ungemein… Natürlich gibt es sicher auch geübte Fahrer und auch semi pro’s die sich ablegen und sich was brechen… Aber die wissen worauf sie sich einlassen. Diese Unfälle sind nicht vermeidbar, genauso wenig vermeidbar wie der ein oder Autounfall auf der Straße… Das ist das Risiko.

    Zu deinem Punkt mit dem Damenrad an der Weser…

    Ich weiß nicht wie alt du bist, aber jedes Kind, macht in der 3. Klasse der Grundschule einen, mehr oder weniger symbolischen, Fahrradführerschein bei dem sie das 1×1 lernen wie man sich am sichersten im Straßenverkehr fortbewegt und das Unfallrisiko selbstständig am geringsten halten kann…

    In der Regel nimmt man das, was man dort lernt, mit in sein weiteres Leben. Unter andern auch mit aufs Damenrad an die Weser.

    Des weiteren bin ich ein Befürworter, dass sich blutige Anfänger jemanden anschließen der ihnen zeigt wie man sich in diesem Sport verhält und fortbewegt. Sehe das keineswegs negativ das die Fahrtechnikkurse dann evtl voller werden, und oder es die ein oder andere Fahrtechnikschule mehr gibt.

    Ich nehme an dein Papa hat es dir früher auch beigebracht wie du das erste Mal ohne Stützräder gefahren bist und dir gezeigt wie man fährt bevor er dich auf die Spielstraße gelassen hat.

    -dein Schwimmlehrer hat dir sicher auch beigebracht wie man schwimmt (Seepferdchen) oder hast du dich einfach ins Wasser gestürzt ohne zu wissen wie es geht und was dich erwartet?

    Dein Fahrlehrer hat dir sicher auch gezeigt wie man Auto fährt und wie die regeln sind bevor man dich in den Straßenverkehr gelassen hat.

    Man könnte noch viel mehr aufzählen..

    Also ja, um viele (nicht alle) Unfälle vermeiden zu können, bin ich ein ganz klarer Befürworter irgendwas einzuführen damit blutige Anfänger sich nicht mehr fahrlässig einen Bikepark hinunter stürzen, sich selber und andere stark gefährden. Ich habe selber schon sehr oft Erfahrung damit machen müssen.

    Zu dem Punkt Psychologisches Gutachten…

    *IRONIEON

    Für den ein oder anderen wäre es sicher ratsam mal schauen zu lassen ob Da nicht irgendein Sicherungsschalter durchgebrannt ist 😁😁😁
    *IRONIEOFF
    (das war natürlich nur spass)

    1. Genau so sieht es aus . Es geht nicht um die Fahrer die Jahrelang schon fahren. Sondern um die Skifahrer die jetzt biken gehen . In den letzten 3 Jahren hat sich das Publikum im Bikepark komplett geändert. Uns fällt immer mehr auf das niemand regeln kennt und macht was er will. Und genau dann wird es gefährlich .

  5. Es gibt ja in jedem Bikepark eine farbliche Einteilung der Strecken nach Schwierigkeitsgrad. Wenn ich der Meinung bin, dass ich mich die schwarze Strecke runterstürzen muss ohne jegliche Erfahrung, dann ist das sicherlich Selbstüberschätzung oder einfach nur Dummheit. Vielleicht sollten hier die Bikeparks beim kauf einer Tageskarte o.ä. explizit nochmal drauf hinweisen. Ich denke nicht, dass sich durch einen Führerschein, den ich bekomme nachdem ich die Verhaltensregeln auf einer Strecke gelernt habe, etwas bewirkt. Wäre es nicht hilfreich wenn sich immer mal wieder ein Streckenposten einen bewussten Überblick über die auf der Strecke befindlichen Fahrer machen würde und dann gezielt dem ein oder anderen vielleicht eine andere eventuell leichtere Strecke empfehlen würde ? Könnte mir auch vorstellen, dass beim Verleih Videos über die allgemeinen Verhaltensregeln laufen etc.

    Ride on!

  6. Aus meiner Sicht vollkommen Quatsch.

    1. Unfälle passieren leider immer mal wieder. Gerade bei mehr Fahrkönnen steigt die Geschwindigkeit, Sprungweite etc. es passiert zwar nicht so häufig was, aber wenn kann es leider mal richtig knallen, dass ist halt unser Hobby.

    2. Wenn ich mir manche Fahrtechnik Coaches anschaue, wage ich zu bezweifeln ob diese beurteilen sollten, ob jemand fahren darf oder nicht.

    3. Man erhört die Einstiegsbarriere und macht das Hobby somit uninteressanter für Neueinsteiger

    4. Man verknappt künstlich die Zahl der Bikeparkbesucher was einigen Parks doch sehr schaden würde.

    5. Beim Skifahren kamen 2016 in Österreich 40 Leute ums Leben (sterreichischen Versicherungsverbandes VVO) Nur so zur Einordnung.

    Es ist traurig das jemand umgekommen ist, man sollte aber nicht in vollkommenen Aktionismus verfallen, das ist nun mal das natürliche Risiko des Sports. Auch ein wirklich guter Fahrer kann mal unglücklich ein Stein treffen, stürzen und dabei umkommen, deswegen stellt man nicht den Ganzen Sport in Frage.

  7. Wird nichts bringen, siehe Motorradfahren.
    Jedes We wenn die Sonne raus kommt fahren sich welche kaputt. Führerschein vorhanden, trotzdem passieren massig tödliche Unfälle. Meist Selbstüberschätzung ( zu schnell )

    Kitesurfen: Meist die Anfänger mit Kiteschein sind die die verunfallen, Selbstüberschätzung ( meist zu grossen Kite, zu viel Strömung, zu hohe Wellen)

    Man wird es nie vermeiden können. Ist leider so und ein Schein ändert nix. Eher das Gegenteil passiert, ich kann ja alles und jetzt ab egal ob Rot oder Schwarz

  8. Das ist schon eine echt bescheidene Idee. Grundtechniken zu vermitteln würde keine Unfälle verhindern, ansonsten würde es auch im Straßenverkehr keine tödlichen Unfälle mehr geben. Jeder von uns hat irgendwann mit dem Sport angefangen und irgendwie haben wir auch überlebt. Vielleicht sollten sich die europäischen Bikeparks mal lieber ein einheitliches Strecken- und Sicherheitskonzept überlegen. Ich bin schon seit fast 20 Jahren in Bikeparks unterwegs und erlebe auch heute noch Streckenführungen und Hindernisse die zum Haare raufen sind! Da sollten sich die Bikeparks mal selbst an die Nase fassen und mal richtig nachdenken wie sinnvoll es ist z.B. Lines zu kreuzen, etc. Und zum Thema Alkohol: Zum Crankworx Whistler war es verboten öffentlich Alkohol zu trinken. Würde dem Dirtmasters auch mal gut tun.

  9. Interessante Diskussion…
    Ich finde es ist (wie überall im Leben) ein Geben und ein Nehmen. Die Parks sollten uns gut gebaute und mit System geshapte Lines zur Verfügung stellen, die auch den einen oder anderen Fehler verzeihen ohne massiven Einschlag, im Gegenzug sollten die Parkbesucher mit Verstand an die Sache rangehen. Wenn ich teilweise Besucher sehe mit den neuesten und schnellsten Bigbikes, welche das Ding nicht mal im Stand handeln können frage ich mich auch, was die dann auf den schwarzen Lines zu suchen haben, aber gegen Selbstüberschätzung gibt es wohl kein Mittel…
    Wenn es im Bereich der Bergbahnen vielleicht einen Minitrail gibt mit ein paar Elementen, welche auf dem Trail zu finden sind, und einen Instruktor, welcher bei Bedarf sich Zeit nehmen kann, wäre das sicher eine gute Sache. Ob es einen obligatorischen Skillscheck braucht…
    Ich zähle mich selber noch eher zu den Neulingen als zu den alten Hasen (fahre jetzt die 3. Saison Bikeparks), ich bin aber von der Idee eines Bikepark Führerscheins nicht wahnsinnig begeistert…

  10. Also ich finde es ein bisschen sehr übertrieben es würde meiner Meinung nach schon ausreichen wenn der Schwierigkeitsgrad an den Strecken und Sprüngen farblich gekennzeichnet werden wo am Start und am Lift oder im Bereich wo man die Tickets löst eine Legende ausgehangen wird und wenn man dann noch sagt „okay hey die Strecken sollten einmal komplett abgelaufen werden bevor man auch fahren darf und wenn man das gemacht hat gibt’s einen Stempel auf das Ticket und der bike Park darf befahren werden

    Wir dürfen nicht vergessen das downhill ein extremsport ist und jeder einzelne sollte sich über die Konsequenzen bewusst sein was passieren kann

  11. Schlimm wenn solch tragische Unfälle passieren. Meiner Meinung nach würde der Schein aber auch nicht viel ändern. Unfälle kann es hier immer geben. Es liegt auch an der Vernunft und der gesunden Selbsteinschätzung eines jeden einzelnen. Ich als Anfänger informiere mich lange vorher schon über Bikeparks (Regeln und Strecken,etc)die ich besuchen möchte. Außerdem kann ich meine Fähigkeiten sehr gut einschätzen und fange wirklich klein an und versuche es langsam und unter Anleitung erfahrener Leute anzugehen. Und selbst wenn man dann als geübter Pilot unterwegs ist, wird es Unfälle geben. Es sind Sekundenbruchteile die da entscheidend sind. Dessen muss man sich bei diesem Sport immer bewusst sein und dementsprechend handeln. Ich würde nicht mal einen Drop von einem Meter nehmen wenn ich mir nicht zu 100% sicher bin die Techniken dazu zu beherrschen. Das fängt ja mit den Basic-Skills auf dem Rad schon an. Und wenn ich noch 2 Jahre nur blaue Lines in Parks fahr, dann werd ich auch da meinen Spass haben. Und hoffentlich vor schwereren Verletzungen verschont bleiben. Schon ein Sturz im Anlieger kann doof ausgehen.
    Und die Parks in Verantwortung nehmen mit Streckenposten , die alles kritische rauswinken wird für die Parks auch nicht tragbar sein. Downhill ist kein Minigolf . #ridesafe

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Der Downhillführerschein. Eine Community mit gespaltener Meinung.

Die Frage zur Etablierung eines Downhillführerscheins rollt wie ein Stein, einen von Meinungen zerpflückten Hang hinab. Zunehmend nimmt dieser an Fahrt auf und lässt vielerorts die Alarmglocken aufschreien.

Sind wir dazu gezwungen, ein Statement abzugeben, wollen wir ein Statement abgeben, müssen wir bei Befürwortung des Führerscheins damit rechnen, zukünftig auf Besucher zu verzichten?

Die Bikeparks halten sich im Moment sehr bedeckt, Ihre Meinung zum Thema zu äußern und das mit Recht. Denn wer die Kommentare auf Facebook, bei uns im Magazin und an heimischen Tischen verfolgt, sieht, dass jede Antwort, nur zu weiteren Disskussionen führt und keineswegs Lösungsansätze aufweist, die jeden zufrieden stimmen.

Ein Auszug und Statement aus unserem Gespräch mit dem Bikepark Bad Wildbad:
„Zunächst einmal ist es tragisch, was in Winterberg passiert ist und wir sind in Gedanken bei den Angehörigen. Die Frage nach dem Warum ist leider in den meisten Fällen nicht so einfach zu beantworten. Wir hatten zum Glück in der jüngeren Vergangenheit keine lebensbedrohlichen Unfälle aber so ein Unglück hätte natürlich auch bei uns oder in einem anderen Bikepark passieren können. Ob eine Bikepark Lizenz o.ä. das Unglück verhindert hätte, ist nicht ausgeschlossen und die Diskussion darüber sehen wir als sinnvoll an. Vor allem weil das Thema „Gefahren beim Biken“ wieder mehr in das Bewusstsein gerückt wird. Wir fragen z.B jeden Besucher ob er schon mal in einem Park oder sogar bei uns war und erklären die Strecken. Natürlich wird dann darauf hingewiesen dass jede Strecke bei der Erstbefahrung langsam befahren werden sollte um sich alles genau anzuschauen und sich Gefahrenstellen einzuprägen. Es kommt trotz Protektorenpflicht regelmäßig zu Unfällen mit Knochenbrüchen.“

In der Messung der ersten Umfrage-Ergebnisse wird jedoch klar: Die Community hat einen gespaltene Meinung und eine absolute Minderheit sieht anders. Die Anzahl von 40% Befürworter sollte zu Gesprächsbedarf innerhalb der einzelnen Institutionen veranlassen.
Die Community sollte unserer Meinung hier ebenso mit an den Tisch genommen werden. In einer Zeit der Digitalisierung wäre es möglich, durch Liveschaltungen und leicht integrierbaren Abstimmungsoptionen gemeinsam über die Entwicklung von Sicherheitspräventionen zu entscheiden.

Was meint Ihr: Sollen sich die Bikeparkbesitzer unter Aufsicht der Community zusammensetzen, um dieses Thema gemeisam mit Euch zu besprechen?

 

 

 

Gewinne zwei Tickets für Crankworx in Innsbruck!

Ihr wollt zwei Tickets für das MTB Event der Superlative?! – Kein Problem!

Crankworx wartet vom 12. bis 16. Juni im wunderschönen Innsbruck auf euch und zwei Glückspilze werden die Chance haben jeweils zwei Tickets für den gesamten Zeitraum zu gewinnen. Alles was ihr tun müsst, um in unserem Lostopf zu landen, ist Folgendes:

Beantwortet die drei Fragen bis spätestens Sonntag (09.06.2019) um 18:00 richtig und postet den richtigen Antwort Code unter unseren Instagram Gewinnspiel-Beitrag (@gravitymtbmagazine). Vergesst nicht eure Begleitung im Kommentar zu markieren. Beispiel für einen Antwortcode:  Frage 4.) und richtige Antwort a., dann lautet der Code: „4a“.

Viel Erfolg beim Beantworten und viel Glück, vielleicht seid ihr schon bald bei den jubelnden Massen in Innsbruck dabei!

 

Frage 1.) Welche Stadt ist dieses Jahr kein Austragungsort der Crankworx-Reihe?

a. Alle sind dabei

b. Les Gets, Frankreich

c. Whistler, Canada

d. Rotorua, Neuseeland

 

Frage 2.) Derjenige, der in einem Jahr drei der vier Crankworx-Events gewinnt, verdient sich die sogenannte Slopestyle „Triple Crown“. Wem ist das bisher gelungen?

a. Brett Rheeder

b. Brandon Semenuk

c. Nicholi Rogatkin

d. Keinem der oben genannten

 

Frage 3.) Welcher Fahrer geht dieses Jahr verletzungsbedingt nicht an den Start beim Crankworx Innsbruck? (Kleiner Tipp, diese Info findet ihr in folgendem Beitrag http://gravity-magazine.de/2019/05/31/faces-of-crankworx-world-tour-in-innsbruck/ )

a. Erik Fedko

b. Thomas Genon

c. Brett Rheeder

d. Nicholi Rogatkin

 

Bild: ©shootandstyle.com/innsbruck-tirol sports GmbH, Mathäus Gartner

 

Mehr Informationen zu allen Crankworx Events findet ihr hier: https://www.crankworx.com

Offizielle Crankworx Innsbruck Event Page:  https://www.facebook.com/events/1855614114561484/

 

*Die Teilnahme für das Gewinnspiel endet am 09.06.2019 um 17:59:59 Uhr. Einsendungen ab dem 09.06.2019 um 17:59:59 Uhr Uhr werden nicht mehr berücksichtigt. Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahre. Versand nur in der EU! Es gelten die allgemeinen Teilnahmebedingungen für Verlosungen und Gewinnspiele, siehe www.gravity-magazine.de/impressum/teilnahmebedingungen-fuer-verlosungen-und-gewinnspiele.
Die Gewinner werden nach Bekanntgabe von uns per Privatnachricht angeschrieben. Die Teilnehmer stimmen einer öffentlichen Nennung bei Gewinn zu.

Deine Meinung zählt! Jetzt abstimmen.

Es ist uns wichtig ein aussagekräftiges Ergebnis zu erlangen. Bitte lese daher erst diesen Bericht, bevor Du an der Abstimmung teilnimmst: Schnell den Bericht lesen

Wir haben dieses Gedankenexperiment fortgeführt und Eure Kommentare bei der Ausarbeitung des folgenden Entwurfes für den Downhillführerschein mit einbezogen.

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Um zu Gewinnen müsst Ihr folgende Schritte befolgen:

1. Folge @gravitymtbmagazine und @hometrailshop auf Instagram
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Das Gewinnspiel endet am Mittwoch, dem 12. Juni 2019 um 23:59. Wir werden
Die Gewinner am Donnerstag den 13.Juni 2019 in unserer Instagram-Story* bekannt
geben.

Das Gravity Mountainbike Magazin wünscht allen Teilnehmern viel Erfolg.

*Die Teilnahme für das Gewinnspiel endet am 12.06.2019 um 00:29:59 Uhr. Kommentare ab dem 12.06.2019 nach 00:29:59 Uhr werden nicht mehr berücksichtigt. Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahre. Versand nur in der EU! Es gelten die allgemeinen Teilnahmebedingungen für Verlosungen und Gewinnspiele, siehe www.gravity-magazine.de/impressum/teilnahmebedingungen-fuer-verlosungen-und-gewinnspiele.
Die Gewinner werden nach Bekanntgabe von uns per Privatnachricht angeschrieben. Die Teilnehmer stimmen einer öffentlichen Nennung bei Gewinn zu.

Öhlins Gabeln für Downhill und Enduro im Test bei Gravity Preview

Wir haben für euch die DH 38 Race Fork und die RXF 36 EVO unter die Lupe genommen. Dazu ging es in den Bikepark nach Beerfelden, wo unsere Gravity-Rider Tom und Martin einige Runden mit den Gabeln drehen durften. Mit dabei war Oliver von Öhlins, der den Test mit technischen Fakten und Details untermauern konnte, sodass wir einen super Einblick in die Technik- und Fahrweise der zwei Produkte des Gabelherstellers bekommen haben. Seht selbst:

Seit November 2018 ist die RXF 36 Air EVO auf dem Markt, eine verbesserte Version der bereits bestehenden RXF 36.

Die neue RXF 36 Air EVO basiert auf Öhlins’ Konzept einer Allroundgabel auf höchstem technischen Niveau für den Trail- und Enduroeinsatz. Der technische Fortschritt wurde in Kooperation mit einem Team von MTB-Profis erarbeitet und kann auch von Besitzer des Vorgängermodells (RXF 36 Air) genossen werden, da sich diese auf EVO-Stand nachrüsten lassen.

Die erste RXF 36 Air Federgabel hatte viele positive Testergebnisse hinsichtlich ihrer großen Durchschlagsicherheit und erstklassigen Fahreigenschaften, aber einige Fahrer empfanden die Gabel als unsensibel bei kleinen und mittleren Unebenheiten. Nicht jeder fährt die gesamte Zeit im Racing-Modus. Das benötigte Upgrade erforderte einen höheren Komfort bei längeren Fahrten, ohne Kompromisse bei den Fahreigenschaften und der Durchschlagsicherheit bei Renneinsätzen zu machen.

Und für die Downhiller unter euch… : Die MTB Air DH 38 Race Fork. 

Wo Rennen durch Sekundenbruchteile entschieden werden, ist kein Platz für Fehler. Die neue Fahrergeneration benötigt ein neues Level an Kontrolle. Egal, ob man es zwischen Absperrbändern krachen lässt oder auf seinem Lieblingstrail über das nächste Gap fliegst, man bekommt die Kontrolle, die man braucht, um schneller und härter zu fahren.

Der speziell für den Downhillbereich optimierte Kolben des Öhlins TTX18 Cartridge Kits in der DH38 Race Fork hat 18 mm Durchmesser und sorgt für ein feineres Ansprechverhalten. Die verbesserte Dämpfung arbeitet sensibler und gibt mehr Rückmeldung an den Fahrer. Der Einstellbereich wurde speziell für Rennen und den Bikepark ausgelegt. Die Low-Speed-Dämpfung der Zug- und Druckstufe ist mit jeweils 15 Klicks, die High-Speed-Dämpfung der Druckstufe mit 5 Klicks einstellbar. Die Luftfeder besteht aus 3 Luftkammern, verwendet 2 Kolben und lässt sich über unser Total Tune Spring Curve System (TTSC) vom ersten Ansprechen bis zum Endanschlag über den gesamten Federweg individuell
tunen.

Technische Spezifikationen:

  • Federweg 200 mm (160 – 200 mm möglich)
  • Innenrohre 38 mm
  • Geeignet für die Reifengrößen 29 x 2,8 und 27,5 x 3,0
  • Zerlegbar für Wartung und Reparatur
  • 2 Jahre Garantie

Einstellmöglichkeiten:

  • Federrate und -progression extern über Luftdruck
  • 5-fach High-Speed Druckstufenverstellung
  • 15-fach Low-Speed Druckstufenverstellung
  • 15-fach Zugstufenverstellung

Lieferumfang:

  • 1 MTB Gabel DH Race Fork
  • 1 Achse DH Boost 20×110, doppelt geklemmt und schwimmend gelagert
  • Benutzerhandbuch

Achtung: Die Gabelkronen sind nicht im Lieferumfang der DH RACE FORK enthalten. Gabelkronen sind mit folgendem Offset erhältlich:

  • Offset 46: Art. Nr. 19233-08
  • Offset 50: Art. Nr. 19233-12
  • Offset 54: Art. Nr. 19233-16
  • Offset 58: Art. Nr. 19233-20

Die unverbindliche Preisempfehlung für die DH Race Fork liegt bei 1.810,- Euro inkl. 19% MwSt.
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Produktübersicht, und Preise RXF 36 Air

  • RXF36 Air EVO 27,5 140 mm, Art. Nr. FG3614 1716
  • RXF36 Air EVO 27,5 150 mm, Art. Nr. FG3615 1716
  • RXF36 Air EVO 27,5 160 mm, Art. Nr. FG3616 1716
  • RXF36 Air EVO 27,5 170 mm, Art. Nr. FG3617 1716
  • RXF36 Air EVO 29/650b+ 120 mm, Art. Nr. FG3612
    1512
  • RXF36 Air EVO 29/650b+ 140 mm, Art. Nr. FG3614
    1512
  • RXF36 Air EVO 29/650b+ 150 mm, Art. Nr. FG3615 1512
  • RXF36 Air EVO 29/650b+ 160 mm, Art. Nr. FG3616 1512

 

Die unverbindliche Preisempfehlung für alle RXF36 Air EVO Federgabeln liegt bei 1.075,- Euro inkl. 19% MwSt.
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Das Rider Line Up des FMB Gold Slopestyle Contests steht fest!

Nur noch vier Wochen bis sich in Saalbach Hinterglemm wieder die Elite der Slopestyler trifft. Der FMB Gold Contest beim GlemmRide Bike Festival hat internationales Ansehen erreicht und lockt mit einem Preisgeld von € 15.000,00 die weltbesten Athleten und 15.000 Zuschauer von 03. – 07. Juli ins SalzburgerLand.

Mit diesem Rider Line Up steht fest: Der GlemmRide Slopestyle wird wieder spektakulär! Aus ganz Europa und sogar den USA reisen die Athleten an, um auf dem einzigartigen Kurs ihre besten Tricks zu zeigen. Über Hip Jump, Boner Log und Dirt Jump mit massiver Airtime führt der Kurs zur Terrasse und über den Pool des 5*s Hotel Alpine Palace direkt mitten in die Expo-Area des Festivals. 15.000 Besucher und rund 100.000 Live-Stream Zuschauer fiebern mit, wenn Vorjahressieger Torquato Testa aus Italien seinen Titel gegen den aktuell führenden der FMB Weltrangliste Nicholi Rogatkin aus den USA verteidigt.
Die Big-Player der Slopestyle-Szene in Saalbach
  • Nicholi Rogatkin (USA), der 2013 von BMX auf Mountainbike umstieg, dominiert seither die Slopestyle Szene. Der FMB World Champion 2016 und 2. der FMB Weltrangliste 2017 und 2018 hat stets neue Tricks in petto und mischt das Feld gewaltig auf. Nicholi kommt bereits zum dritten Mal nach Saalbach und wird alles daran setzen, seinen Sieg aus dem Jahr 2015 zu wiederholen.
  • Toquato Testa (ITA) zeigte beim GlemmRide Slopestyle Contest 2018 einen einwandfreien Run und landete damit ganz oben auf dem Podest. Es bleibt spannend zu sehen, was der für seine Opposite Kombos bekannte Italiener aus der Trickkiste holt, um seinen Titel in Saalbach zu verteidigen.
  • Emil Johansson (SWE): Der erst 19-jährige Schwede besucht in seiner Heimat ein „Bike Gymnasium“, welches es ihm ermöglicht, täglich während der Schulzeit mehrere Stunden mit dem Fahrrad zu trainieren. Als Emil 2016 auf der Bildfläche erschien, wusste jeder, dass er eine vielversprechende Zukunft vor sich hat. Was sich dann im Jahr 2017 ereignete, war allerdings mehr als erstaunlich: Mit mehreren Podiumsplätzen und Top Results bei allen FMB Diamond Events, sowie einem überragenden 2. Platz beim legendären Red Bull District Ride sicherte sich Emil verdientermaßen den Titel des FMB World Champion. Nach einer verletzungsbedingten Pause 2018 und aktuell auf Rang 3 der Weltrangliste kommt Johansson zum ersten Mal nach Saalbach und wird es seinen Mitstreitern sicher nicht einfach machen.
  • Erik Fedko (GER): Egal, ob Dirt Jump, Slopestyle oder sogar Motocross – seit sein Vater ihm 2008 sein erstes Bike geschweißt hat, ist der 21-jährige Deutsche nicht zu stoppen. Erik gewann bereits den FMB Amateur Cup und feierte 2017 seinen Durchbruch, als er unter anderem beim Red Bull District Ride vor 80.000 Zuschauern den 5. Platz belegte und 2018 beim Red Bull Joyride in Whistler sogar als 3. auf dem Podium stand. Mit einer Reihe neuer Sponsoren ist Erik 2019 auf dem Siegesmarsch und lässt es so richtig krachen.
Das gesamte Set Rider Line Up
FMB Ranking // Set Rider // Nation

1 // Nicholi Rogatkin // USA

3 // Emil Johansson // SWE
4 // Tomas Lemoine // FRA
5 // Erik Fedko // GER
7 // Torquato Testa // ITA
8 // Alex Alanko // SWE
10 // Lukas Knopf // GER
11 // Jakub Vencl // CZE
13 // Diego Caverzasi // ITA
15 // Lucas Huppert // SUI
16 // Tom Isted // GBR
17 // Paul Couderc // FRA
18 // Szymon Godziek // POL
19 // Dawid Godziek // POL
20 // Viktor Douhan // SWE
Bereits das Battle um den Einzug ins Qualifying wird extrem spannend, denn für das Pre-Qualifying am Freitag liegen so viele Anmeldungen vor, wie noch nie zuvor beim GlemmRide Bike Festival. Unter den Athleten befinden sich mehrere Top-Athleten aus Nordamerika und aus ganz Europa.