Liveübertragung: UCI Mountain Bike World Cup

Fort William – 31. Mai 2019 – Am Wochenende geht es wieder schnell bergab – und das mit voller Absicht. In Fort William (GBR) steht der zweite Downhill-Event des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup 2019 auf dem Programm. Auch bei der 17. Austragung des Klassikers werden sich wieder Tausende Zuschauer an der legendären und extrem anspruchsvollen Rennstrecke einfinden. So unvorhersehbar wie das schottische Wetter wird auch der Rennausgang. Können Tahnée Seagrave (GBR) und Loic Bruni (FRA) ihre Siege aus Maribor wiederholen? Zu welcher Leistung ist Altmeister Greg Minnaar (RSA) fähig? Wie ist die Form des amtierenden Gesamtweltcupsiegers Amaury Pierron (FRA)? Kann Rachel Atherton (GBR) zurückschlagen? Gelingt der jungen Deutschen Nina Hoffmann der Sprung aufs Podium?

Die zweite Runde des Mercedes-Benz UCI Downhill Mountain Bike World Cup 2019 mit deutschem und englischem Kommentar live aus Fort William am 02. Juni ab 13:30 und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!


Bild zeigt Amaury Pierron | Photo by Nathan Hughes

Wie gewohnt, überträgt Red Bull TV den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und on-demand neben dem englischen Stream auch mit deutschem Kommentar. Beim zweiten Weltcup-Stopp der Saison, am 02. Juni wird Guido Heuber die Downhill-Rennen mit dem ehemaligen Europameister und sechsfachen österreichischen Staatsmeister Markus Pekoll im deutschsprachigen Livestream begleiten. Die Übertragung des Finallaufs der Damen beginnt am Sonntag um 13:30 Uhr. Das Herren-Rennen wird ab 14:45 Uhr ausgestrahlt.


Bild zeigt Marine Cabirou | Photo by Nathan Hughes

Die Highspeed-Abfahrt in Fort William steht vor allem für Adrenalin und Ausdauer. Besonders letztgenanntes ist für die Fahrerinnen und Fahrer auf der mit rund 2.800 Metern längsten Strecke im Weltcup-Kalender gefragt. Um die Athleten immer wieder vor neue Herausforderungen zu stellen, wird die Strecke regelmäßig verändert, und so können sich Fahrer und Zuschauer auch in diesem Jahr auf einige Neuerungen freuen. Wem gelingt es, die schwierige, extrem lange Strecke am besten zu meistern?


Bild zeigt Loris Vergier | Photo by Nathan Hughes

Der Weltcup-Auftakt in Maribor begann mit einer faustdicken Überraschung. Altmeister Greg Minnaar qualifizierte sich nicht für den Finallauf. Nachdem der 37-Jährige aufgrund von Verletzungen in der Vorsaison seinen Status als „Protected Rider“ verlor, musste er im Qualifying einen Platz unter den Top 60 erreichen, um beim Rennen dabei sein zu dürfen. Ein Sturz auf der nassen, rutschigen Strecke verhinderte das vermeintlich obligatorische Unterfangen des 3-fachen Weltmeisters, 3-fachen Gesamtweltcupsiegers sowie 21-maligen Weltcupsiegers, und er verpasste die Qualifikation um 13/1000 Sekunden. Demzufolge wird der Veteran mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch nach Fort William reisen. Stolze sieben Mal fuhr er bereits auf der schottischen Strecke die schnellste Zeit. Kann Minnaar seinen Ausrutscher wieder gutmachen und in die Erfolgsspur zurückkehren?

 

Hinter ihren Erwartungen blieben beim Weltcup-Auftakt auch Amaury Pierron und Loris Vergier (beide FRA). Pierron belegte in Slowenien lediglich den siebten Platz. In der Vorsaison gewann der amtierende Gesamtweltcupsieger noch drei Weltcuprennen. Vergier fiel nach einem Sturz weit zurück. Doch der 22-Jährige zeigte im Vorjahr mit Platz zwei, dass mit ihm in Fort William zu rechnen ist. In Vallnord erreichte er zudem seinen ersten Weltcupsieg. Besser machte es deren französischer Landsmann Loic Bruni, der in Maribor gewann und das erste Ausrufezeichen der Saison setzte. Welchem der hochfavorisierten Franzosen gelingt in Fort William der beste Run?


Bild zeigt Danny Heart | Photo by Nathan Hughes

Oder können die starken Briten ihren Heimvorteil nutzen? Danny Hart fuhr in Maribor auf Platz zwei und weist in Fort William eine zuversichtliche Bilanz auf: Viermal stand er auf dem Podium seit er 2012 in Schottland debütierte. Matt Walker war beim Saisonstart der schnellste in der Quali und komplettierte beim Rennen das Podium auf dem fünften Platz. Auch Laurie Greenland und Reece Wilson wollen mit dem heimischen Publikum im Rücken gute Ergebnisse einfahren.

 

Ebenfalls zu den Sieganwärtern gehören Aaron Gwin (USA) und Finn Iles (CAN). Gwin ist wie Minnaar einer der Altstars, die sich gegen die junge Garde erwehren müssen. 20 Weltcupsiege stehen bereits auf seinem Konto, damit ist der 31-Jährige nach Minnaar der zweiterfolgreichste Downhiller. Iles gehört zu den größten Talenten im Downhill-Sport. Dem 19-Jährigen fehlt lediglich die Konstanz zur absoluten Weltklasse.


Bild zeigt Rachel Atherton | Photo by Nathan Hughes

Während es bei den Männern ein breites Feld an Favoriten gibt, beschränkt sich die Anzahl von Sieganwärterinnen auf die großen Drei. Myriam Nicole (FRA), Tahnée Seagrave und Rachel Atherton (beide GBR) – sowie mit Abstrichen auf Tracey Hannah (AUS). Nicole jedoch erlitt in der Saisonvorbereitung einen Knöchelbruch und wird in Schottland nicht am Start stehen. Seagrave gewann den Auftakt in Maribor und reist selbstbewusst nach Fort William. Atherton landete mit weniger als einer Sekunde Rückstand auf dem zweiten Platz. Es war das erste Rennen auf einem Bike ihrer neuen Eigenmarke „Atherton Bikes“. Atherton oder Seagrave – wer triumphiert bei den Frauen? Mit Nina Hoffmann als Sechste und Sandra Rübesam auf Platz neun, waren die deutschen Farben in Maribor gleich doppelt in den Top 10 vertreten. Schafft eine der beiden Deutschen den Sprung auf das Podium?

 

Red Bull TV überträgt den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Die Live-Übertragung startet am Sonntag, 28. April, um 12:30 Uhr. Weitere aktuelle Informationen und noch mehr actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

 

 

Der Mercedes-Benz UCI Downhill Mountain Bike World Cup – LIVE auf Red Bull TV:

(Replay der Live-Übertragung direkt nach den Rennen verfügbar)
Finale Fort William DHI Women – 02. Juni ab 13:30 live auf Red Bull TV

Finale Fort William DHI Men – 02. Juni ab 14:45 live auf Red Bull TV

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Das „Lake of Charity“ Festival geht in die nächste Runde

Mittlerweile zählt das „Lake of Charity“-Festival zu den beliebtesten Actionsport-Events Österreichs. Nicht nur, weil hier unter anderem Rampen für Skateboarder, eine Slip and Slide Rutsche, Stand Up Paddle Boards, Raiffeisen Club Waterbombing und eine Art-Area den sonst so stillen Gerstreit Speicherteich zieren, sondern auch, weil man hier den Spirit des Zusammenhelfens deutlich spüren kann. Mit Freude und Herzblut veranstaltet die GlemmBang Crew 2019 das Event bereits zum neunten Mal. Über 100 freiwillige Helfer sind hier für den guten Zweck im Einsatz. Sie zeigen mit ansteckender Lebensfreude und überzeugender Hilfsbereitschaft, wie man Menschen Gutes tun kann und schaffen ganz nebenbei noch Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur. So ansteckend, dass immer mehr freiwillige Helfer und Besucher in den Bann des Lake of Charity gezogen werden. Gemeinsam mit der Crew und den Besuchern des Festivals konnten die letzten Jahre jeweils Summen im fünfstelligen Bereich an Familien aus den Pinzgau gespendet werden.


Picture by Klaus Listl – Freezing Motions

Gemeinsam für Familien und Projekte aus dem Pinzgau

Die GlemmBang Crew – Initiatoren und Veranstalter des Events – machen sich jedes Jahr aufs Neue auf die Suche nach Familien und Projekten, die finanzielle Hilfe am dringendsten brauchen. In diesem Jahr geht die über das Event gesammelte Spendensumme an den zweijährigen Pirmin Speicher aus Unken, den einjährigen Saalfeldener Hannes Schnaitl und an die drei Jahre alte Magdalena Hirschbichler aus Leogang. Allesamt durch schwere Krankheit geprägt seit ihrer Geburt. Mit der Spendensumme soll den kleinen lebensfrohen Kämpfern der Alltag ein kleines Stück weit erleichtert werden. In diesem Jahr geht auch ein Anteil des Spendenfonds an den Sozialausschuss der Gemeinde Saalbach Hinterglemm. Mit diesem Geld werden das Projekt „Schulstarthilfe für AlleinerziehrInnen“ sowie akute Soziale Projekte in Saalbach Hinterglemm unterstützt.


Picture by Klaus Listl – Freezing Motions

Das Programm rund um den See der Wohltätigkeit

Familien, Jugendliche, Kinder, Actionsportler und jene, die es noch werden wollen finden am Gerstreit-Speicherteich während dem „Lake of Charity“-Festival zahlreiche Attraktionen vor. Neben dem Raiffeisen Club Waterbombing, der Goaßstall Trampolin Station, der Slip and Slide Rutsche, dem Slackline- und Bogenschieß-Park findet man hier außerdem eine schwimmende IOU Skate Miniramp, auf der sich auch die Kleinsten unter spielerischer Anleitung an den Sport herantasten können. In der Art Area kann man Künstlern bei ihrer Arbeit auf die Finger schauen. Zur gemütlichen Atmosphäre und den „good vibes“ tragen den ganzen Tag über Live Bands und DJs bei. Actionsport-Highlights sind die Bikeramp Freestyle Show, sowie die Airshows von Profi-Paragleitern und die Red Bull Rotorwings Show am Samstag.

Picture by Klaus Listl – Freezing Motions
Sport-Stars schwimmen mit

Auch Manuel Feller, Vali Höll, Alexandra Meissnitzer, Sabrina Maier und Georg Streitberger lassen sich diesen Event nicht entgehen und sind bei der ein oder anderen Attraktion mit dabei. Wer sich ein Autogramm von den Sport-Stars holen möchte, kann dies am Sonntag bei der Signing Session tun.


Picture by Klaus Listl – Freezing Motions

 
Der Umwelt zuliebe
Die Veranstalter des „Lake of Charity“ engagieren sich nicht nur für einen guten Umgang mit seinen Mitmenschen, sondern auch für einen bewussten Umgang mit der Natur. Seit 2017 ist die Veranstaltung ein Green Event, mit dem Ziel ein umweltfreundliches und ressourcenschonendes Event zu sein. Im Juni 2019 wurde die Veranstaltung sogar mit dem „Nachhaltig Gewinnen“-Award vom Bundesministerium für nachhaltigen Tourismus ausgezeichnet. Die „veggionalen“ (also vegetarischen und regionalen) sowie vermehrt biologischen Speisen werden in Mehrweg- oder Geschirr aus nachwachsenden Rohstoffen bzw. Recycling Papier serviert. Der grüne Strom kommt aus der regionalen Steckdose, nämlich aus den Wasserkraftwerken in Kaprun. Und auch bei den mobilen Toiletten wird mit den Öklos mit Sägespänen statt Chemie auf nachhaltige Alternativen gesetzt. Fällt doch etwas Müll an, so wird dieser sortenrein in LOC-Handmade-Müllstationen getrennt. Schließlich soll der Lake wieder so verlassen werden, wie wir ihn aufgefunden haben.

Must Watch: Jackson’s Bike School – So meistere ich große Hindernisse!

 

Jackson’s Bike School ist da!

Das junge Ausnahmetalent Jackson Goldstone ist zwar erst 15 Jahre alt, aber beweist immer wieder, dass er wie ein erfahrener Pro shredden kann. Seine Erfahrung, Skills und Tipps teilt er jetzt in seiner eigenen “Jackson’s Bike School”- Serie und hilft so Ridern die eigene Fähigkeiten zu verbessern: 

Im familienfreundlichen Bike-Hotspot Serfaus-Fiss-Ladis präsentiert der junge Kanadier in 6 Episoden sein Können und gibt wertvolle Tipps rund ums Biken. Eingebettet in den drei Tiroler Dörfern, bietet der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis mit seinem unterschiedlichen Angebot an Trails, Bikepark-Strecken und Kids Park, die perfekte Location für die How-To-Serie.

Freuen können sich alle Rider auf Themen, wie z.B. die richtige Vorbereitung auf ein Rennen, die ersten Tricks und was man bei einem Solo Trail-Ride unbedingt dabei haben sollte.

Alle Mountainbike-Fans, die gerne an ihrem Fahrkönnen und Style auf dem Mountainbike feilen und von Jacksons Know-how lernen möchten, sollten seine Bike School auf keinen Fall verpassen.

Los geht es mit der 1. Episode – „So meistere ich große Hindernisse“ mit Jackson Goldstone. Dabei demonstriert er die richtige Wallride- und Jump-Technik und wie man seine Angst überwindet.

DER UCI MOUNTAIN BIKE WORLD CUP LIVE AUS LES GETS – NUR AUF RED BULL TV

 

Hand in Hand reisen Cross-Country- und Downhill-Athleten von Vallnord nach Les Gets, wo der zweite Triple-Header in Folge ansteht. Der Ort in den französischen Alpen ist erstmals seit 17 Jahren wieder Gastgeber eines UCI Downhill-Weltcups. Dennoch ist die Downhill-Strecke einigen Fahrern durch vergangene Crankworx-Events bereits bekannt. Komplettes Neuland ist Les Gets hingegen für die Cross-Country-Fahrer, die sich einer gänzlich neuen Herausforderung stellen müssen. Die größte Frage aber lautet: Wie haben die Athleten die Strapazen von Andorra überstanden? Oftmals sind Rennen im Anschluss an herausfordernde Weltcups wie Vallnord für Überraschungen gut. Spannung ist ohnehin garantiert. Bauen die französischen Downhiller ihre Vormachtstellung beim Heimrennen aus? Sichert sich Rachel Atherton (GBR) den dritten Saisonsieg? Wie fit kehrt Mathieu van der Poel (NED) auf die Cross-Country-Bühne zurück?

 

Der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup 2019 mit deutschem, englischem, französischem, portugiesischem und spanischem Kommentar vom 12. – 14. Juli LIVE aus Les Gets und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

Wie gewohnt, überträgt Red Bull TV den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und on-demand neben dem englischen Stream auch mit deutschem Kommentar. Den vierten Cross-Country-Saisonevent am 12. Juli (XCC) und 14. Juli (XCO) wird Christopher D. Ryan im deutschsprachigen Livestream auf Red Bull TV kommentieren. Unterstützung in der olympischen Disziplin am Sonntag, 14. Juli, erhält er von der deutschen Cross-Country-Legende, Olympiasiegerin und zweifachen Weltmeisterin Sabine Spitz. Beim deutschen Livestream des fünften Downhill-Weltcups am Samstag, 13. Juli, steht Ryan der ehemalige Europameister und sechsfache österreichische Staatsmeister Markus Pekoll zur Seite. Die Übertragung der Cross-Country Short-Track-Rennen beginnt am Freitag, 12. Juli um 17:20 Uhr. Die Übertragungen der Downhill-Rennen am Samstag starten um 12:30 Uhr (Damen) und um 13:45 Uhr (Herren). Die XCO-Rennen gibt es am Sonntag ab 12:00 Uhr (Frauen) und 14:30 Uhr (Männer) live zu sehen.
Der Alpen-Ort nutzt seine verfügbare Fläche optimal aus. Auf der einen Talseite finden die Downhill-Rennen statt und auf der anderen die Cross-Country-Bewerbe.

 

DHI: Wer sprengt die französische Party vor heimischen Publikum?
Die Downhill-Strecke gehört mit rund drei Minuten Fahrzeit zu den kürzeren im Weltcup. Über offenes Gelände geht es in die steilere und technischere Wood-Sektion und zum Abschluss wieder über einen kurvigen Wiesenabschnitt Richtung Ziel.
Die Downhill-Rennen in dieser Saison und vor allem auch zuletzt in Andorra waren hochklassig und an Spektakel kaum zu überbieten. Selbiges ist auch für Les Gets zu erwarten. Die drei Musketiere Loic Bruni, Amaury Pierron und Loris Vergier (alle FRA) dominieren den Weltcup nahezu nach Belieben und streben bei ihrem Heimrennen den elften Sieg im zwölften Downhill-Rennen an. Wird Troy Brosnan (AUS) zum Partycrasher? Der Australier landete in allen Saisonrennen in den Top 3 und sicherte sich in den beiden Jahren zuvor bei Crankworx Les Gets den Sieg im Downhill. Auch Weltcup-Rekordsieger Greg Minnaar (RSA) hat in dieser Saison gezeigt, dass er trotz seiner 37 Jahre noch längst nicht zum alten Eisen gehört. Für eine kleine Sensation hat in der Vorwoche der Österreicher David Trummer gesorgt. Als Siebter erzielte er das beste österreichische Ergebnis im Downhill-Weltcup. Der 25-Jährige wird in Les Gets hochmotiviert an den Start gehen. Danny Hart (GBR) und Brook McDonald (NZL) vervollständigen den Favoritenkreis. Fehlen wird Aaron Gwin. Der fünfmalige Gesamtweltcupsieger stürzte in dieser Saison bereits mehrfach, wie auch im Training in Andorra, und kuriert seine Blessuren aus.

 

Tracey Hannah (AUS) als Führende in der Downhill-Wertung und Downhill-Queen Rachel Atherton führen das Feld bei den Damen an und reisen als Top-Favoriten nach Les Gets. Atherton konnte mit ihrem 39. Weltcupsieg in Andorra den Rückstand auf Hannah in der Weltcupwertung auf 60 Punkte verkürzen. Aber Shootingstar Nina Hoffmann (GER) und Marine Cabirou (FRA) können dem Spitzenduo gefährlich werden. Hoffmann fuhr bereits zweimal in die Top 3 und war die Schnellste im Qualifying von Andorra. Cabirou erzielte nach drei vierten Plätzen mit Platz zwei in Andorra ihr bestes Karriereergebnis und will die Leistung vor ihrem Heimpublikum bestätigen.

 

XC: Das Powerhouse kehrt zurück
Nino Schurter (SUI) fuhr in Vallnord seinen ersten XCO-Sieg der Saison ein und übernahm erstmals die Führung in der Weltcupwertung. Der Schweizer wird aber alle Hände voll zu tun haben, den Erfolg zu wiederholen und die Führung zu behalten, denn das Radsport-Phänomen kehrt auf die Cross-Country-Bühne zurück. Mathieu van der Poel (NED) wird nach seiner Pause wieder am Start stehen. Offen ist, ob van der Poel seine starke Frühform konserviert hat. Der Niederländer gewann beide Short-Track-Saisonrennen und das XCO-Rennen in Nové Město. In Albstadt wurde er in der olympischen Disziplin Zweiter. Spannende Duelle sind also garantiert. Siegchancen rechnen sich im XCO auch Albstadt-Sieger Mathias Flückiger (SUI) und im XCC Vallnord-Sieger Henrique Avancini (BRA) aus. Die französischen Hoffnungen ruhen auf Maxime Marotte und Jordan Sarrou.

 

Gleich mehrere Anwärterinnen auf den XCO-Sieg gibt es im Frauenfeld. Die Top-Favoritin ist Jolanda Neff (SUI). Die Schweizerin hat zu Saisonbeginn betont in der zweiten Saisonhälfte in Top-Form sein zu wollen und hat das mit ihrer eindrucksvollen Aufholjagd in Andorra und dem zweiten Platz unterstrichen. Andorra-Siegerin Anne Terpstra (NED) ist eine der Herausforderinnen. Die Niederländerin geht nach ihrem geschichtsträchtigen Sieg selbstbewusst ins Rennen. Auf der niederländischen Euphoriewelle möchte auch Anne Tauber mitschwimmen. Die ehemalige Eisschnellläuferin hat zu Saisonbeginn gezeigt, dass sie mit den Besten mithalten kann. Die Beste bis dato ist Kate Courtney (USA). Die amtierende Weltmeisterin musste in den Höhen Andorras ihrem hohen Anfangstempo etwas Tribut zollen, hat aber die ersten beiden XCO-Saisonrennen auf beeindruckende Art und Weise gewonnen. Aufsteigende Form bewiesen die drittplatzierte von Andorra Yana Belmoina (UKR) und Jenny Rissveds (SWE) als Fünfte. Für die schwedische Olympiasiegerin war das Rennen eine bemerkenswerte und überraschende Rückkehr in die Weltspitze nach ihrer schweren Krankheit, die sie beeindruckend gemeistert hat (hier geht es zu Jenny Rissveds sehenswertem Interview!). Ebenfalls für ein Spitzenergebnis gut ist Elisebeth Brandau (GER). Die Deutsche wurde bereits Siebte in Albstadt und Zehnte in Vallnord. Kann die erfahrene 34-Jährige die Favoritinnen mit einer Attacke überraschen?

 

Red Bull TV überträgt den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Die Live-Übertragung startet am Freitag, 12. Juli, um 17:20 Uhr. Weitere aktuelle Informationen und noch mehr actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

 

Zeitplan des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup Les Gets– LIVE auf Red Bull TV:

(alle Zeitangaben in CEST, Wiederholungen der Live-Übertragungen gibt es jeweils direkt im Anschluss)

Les Gets XCC Frauen: Freitag, 12. Juli, ab 17:20 Uhr live auf Red Bull TV
Les Gets XCC Männer: Freitag, 12. Juli, direkt im Anschluss an das Frauen-Rennen live
Les Gets DHI Frauen: Samstag, 13. Juli, ab 12:30 Uhr live auf Red Bull TV
Les Gets DHI Männer: Samstag, 13. Juli, ab 13:45 Uhr live auf Red Bull TV
Les Gets XCO Frauen: Sonntag, 14. Juli, ab 11:00 Uhr live auf Red Bull TV
Les Gets XCO Männer: Sonntag, 14. Juli, ab 14:15 Uhr live auf Red Bull TV

 

Photos by © redbullcontentpool

Continental BIKE Festival Saalfelden Leogang mit Pump Track Quali-Rennen

MTB-Event geht mit neuen Highlights in die zweite Runde

Mehr als 5.000 Festivalbesucher, 80 Aussteller und 1000 aktive Teilnehmer: Das Continental BIKE Festival Saalfelden Leogang geht vom 13. bis 15. September 2019 in die zweite Runde. Auf der Expo können die Top Neuheiten für 2020 getestet werden. Dazu gibt es jede Menge Rennhighlights: Der Rocky Mountain BIKE Marathon überrascht mit einer ganz neuen Strecke und die Quali für das Red Bull Pump Track World Championship-Finale findet erstmals im Rahmen des BIKE Festivals statt

Bielefeld/ Hamburg/ München, 10. Juli 2019. Das BIKE Festival, bekannt durch die langjährigen Austragungsorte Riva und Willingen, feierte 2018 seine Premiere in Saalfelden Leogang. Schnell stand nach der gelungenen Erstauflage fest: Es wird eine Wiederholung geben. Die zweite Auflage des Continental BIKE Festivals steigt vom 13. bis 15. September 2019 und hat wieder jede Menge sportliche Höhepunkte und Neuheiten für alle Generationen zu bieten. Passend dazu eröffnet der Bike Park in diesem Sommer mehrere neue Trails und Lines, die man beim Festival testen kann.

Spannend ist der Termin Mitte September, denn so können die Besucher der Messe schon die brandheißen Neuheiten für 2020 bestaunen und im Bike Park ausprobieren. Zahlreiche Messeangebote, Gewinnspiele, Testbikes und vieles mehr hat die Expo mit rund 80 Ausstellern und 150 Marken in diesem Jahr zu bieten.

Auch für eMTB-Fans gibt es einiges zu erleben. Auf kostenlosen, geführten Touren geben Guides Tipps und Tricks für den richtigen Umgang mit dem eMTB. Auf sportlicher Ebene wird Leogang zu einem absoluten Top-Event, die Region und der Bike Park direkt am Festivalgelände bieten beste Voraussetzungen dafür. Der Rocky Mountain BIKE Marathon führt 2019 über eine ganz neue Strecke. Der Neubau vieler Trails im Bike Park bot den Streckenplanern neue Spielmöglichkeiten: Dieses Jahr besteht der Marathon aus drei aufeinander folgenden Runden im Bike Park und dessen unmittelbarer Nähe. Mit der ganz neuen Steinberg-Line, die von der AsitzBergstation flowig ins Tal führt, ist ein neues Highlight in die Strecke integriert.

Die Region Saalfelden Leogang ist bekannt für beste Enduro-Bedingungen. Darum darf auch die Scott Enduro Series 2019 nicht fehlen. Eine weitere Premiere: Auf dem neuen asphaltierten Velosolutions Pump Track findet während des BIKE Festivals ein QualiRennen für die Red Bull Pump Track World Championship statt. Dabei kämpfen die Teilnehmer um einen der begehrten Plätze für das große WM-Finale in Bern.

Mehr um den Spaß als ums Gewinnen geht es beim Kidsrace und dem Ghost Recon Ride, einer Art Schnitzeljagd auf dem Rad für Jedermann mit lustigen Aktionen wie Wettsägen oder Paddeln.

Die Anmeldung für alle Rennen ist gestartet. Mehr Infos dazu auf: https://leogang.bikefestival.de/ .

 

100% stellt die Helme ALTEC® und TRAJECTA® vor

Sie sind da!!! 100% präsentiert die 2 neuesten Kreationen Ihres Helmsegments. Die All-Mountain Altec®- und Enduro Trajecta®-Modelle beinhalten beide die patentierte Smartshock®-Technologie und bieten das Nonplusultra an Sicherheit.

9. Juli 2019, San Diego, Kalifornien
Es ist soweit – 100% launcht zum Ausbau der Mountainbike-Linie die Modelle Altec® und Trjecta®. Während der Altec® als Halbschalenmodell eher die Wahl der fortgeschrittenen und selbstbewussten Enduro-Fahrer sein dürfte, bietet der Trajecta als Integrallösung 100%igen Rundumschutz. Die Helme verfügen nicht nur über große Vents für eine optimale Luftzirkulation, sondern wurden bereits von Anfang an unter Berücksichtigung einer Vollintegration des Smartshock® Suspended-Rotational-Systems konzipiert.

Zur Information: Herkömmliche Fahrradhelme bieten meist nur einen Aufprallschutz bei der liniearen Einwirkung von Impact-Kräften. In der Realität erfahren die meisten Radfahrer jedoch schräge, kraftversetzende Stöße, die sowohl Rotations- als auch Verzögerungskräfte auf unser Gehirn ausüben.

Das schwebende Smartshock®-Rotationssystem komprimiert und reduziert die lineare und rotative Krafteinwirkung auf das Gehirn ist nicht nur das fortschrittlichste, sondern ebenso das intelligenteste Sicherheitssystem zur Vermeidung von Hirnschäden durch Rotationskräfte.

Entdecken jetzt die Altec- als auch die Trajecta-Helmkollektion.


Bild zeigt Halbschalenmodell Altec®


Bild zeigt Integralmodell Trjecta®

Ab heute weltweit erhältlich.

 

 

WORLD CUP DIARIES VALLNORD

 

Downhill-Rider und Cross-Country-Athleten haben am Wochenende Vallnord (AND) in die Mountainbike-Hochburg schlechthin verwandelt und die Zuschauer vor Ort und vor den Bildschirmen mit extrem spannenden Rennen verwöhnt. Zehntausende Fans an der Strecke sorgten für sensationelle Stimmung und die Rider zahlten es mit Spitzenleistungen zurück. Viele Top-Favoriten gaben sich keine Blöße und die Geschichtsbücher wurden gleich um mehrere Kapitel erweitert – hier sind die Highlights des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup von Vallnord, Andorra.

 

Du hast die unglaubliche Action vom Weltcup in Vallnord verpasst? Keine Sorge! Alle Replays und alle Highlights des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup 2019 mit deutschem, englischem, portugiesischem und spanischem Kommentar gibt es on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

Spektakulär. Spannend. Staubtrocken.
Sechs Rennen standen in Vallnord auf dem Programm. Den zahlreichen und stimmungsgewaltigen Zuschauern wurden von Frauen und Männern in Short-Track, Downhill und Cross Country Renn-Action der Extraklasse geboten – und das bei durchweg strahlendem Sonnenschein. Bestes Sommerwetter sorgte allerdings dafür, dass der Staub in Andorra den Athleten schwer zu schaffen machte. Doch trotz schwierigsten Bedingungen waren alle Wettkämpfe an Hochspannung kaum zu überbieten. Gewohnt spektakulär waren sie zudem. Tracey Hannah, Nina Hoffmann, Aaron Gwin, Dakotah Norton, Finn Iles, Reece Wilson, Matt Walker – die Liste der Rider, die allein beim Downhill stürzten ist lang und prominent. So lag es nicht nur an der Höhenluft auf rund 1900 Metern, dass die Athleten ans Limit gehen mussten. Herausfordernste Streckenprofile inmitten der Pyrenäen vervollständigten das rundum gelungene Weltcup-Wochenende.
Hier geht’s zum Replay!

 

DHI: Atherton-Rekord bei Hoffmann-Show – Bruni hat im Herzschlag-Finale die Hosen an
Den ersten Downhill-Paukenschlag setzte Nina Hoffmann (GER) bereits beim Qualifying am Freitag. Der Shootingstar legte beim steilsten Rennen des Jahres die schnellste Zeit hin – und das in ihrer erst zweiten Weltcup-Saison und obwohl Rachel Atherton (GBR) kein erkennbarer, größerer Fehler unterlief. Die Deutsche ist also in der Weltspitze angekommen und hat ihren Teil dazu beigetragen, dass Worte wie “Spannung” und “Dramatik” gar keine Ausdrücke sind, für das, was sich auf der Downhill-Strecke abgespielt hat. Nach mehreren Stürzen im Qualifying eröffnete Leogang-Siegerin und Mitfavoritin Tracey Hannah (AUS) den Showdown. Kurz vorm Ziel rutschte die Australierin auf der staubbedeckten, rutschigen Strecke aus, übernahm aber dennoch die Führung. Rachel Atherton (GBR) ging als Drittletzte auf die 2,5 Kilometer lange Strecke, proftierte von Hannahs Missgeschickt und ging nach einer fehlerfreien Fahrt in Führung. Die Französin Marine Cabirou (FRA) setzte sich nach einer couragierten Fahrt zwischen die beiden Top-Favoritinnen Atherton und Hannah. Dann gingen alle Blicke gespannt nach oben zu Nina Hoffmann. Und die Deutsche zeigte einen Lauf, der an Verrücktheit kaum zu überbieten ist. Bis zur Rennhälfte war Hoffmann in Schlagdistanz zu Atherton, ein Sturz beendete jedoch ihre Siegchancen. Dennoch fuhr die Quali-Schnellste weiter. Klingt normal und gängig, aber nicht mit Hoffmann. Die Deutsche ist beim Sturz aus ihrem linken Schuh gerutscht. Der Schuh hing noch im Klickpedal. Hoffmann sprang im Socken zurück aufs Rad und weiter ging der wilde Ritt. Sie trotzte dem fehlenden Grip und präsentierte bei der Zieldurchfahrt das Kuriosum. Im Überschwang der Gefühle und unter ihrem eigenen Jubel über die verrückte Fahrt ging sie im Ziel erneut zu Boden. Selbst die Konkurrenz gratulierte zu ihrer irren Fahrt. Dabei ging fast unter, dass Atherton mit ihrem zweiten Saisonsieg ihren 74. Podestplatz einfuhr und damit zur alleinigen Rekordhalterin aufsteigt.

 

So sehenswert und mitreißend das Frauen-Rennen war, die Männer standen dem weiblichen Geschlecht in nichts nach. Die Franzosen zeigten einmal mehr, wo im Downhill-Sport der Hammer hängt. Lediglich Troy Brosnan (AUS) konnte bei der hochklassigen Downhill-Show von Loic Bruni, Loris Vergier und Amaury Pierron mithalten. Der Australier reihte sich hinter Tagessieger Bruni und dem zweitplatzierten Vergier ein und fuhr auch im vierten Saisonrennen zum vierten Mal in die Top 3. Den verrückten Schlag der Downhill-Profis unterstrichen Johannes von Klebesberg (ITA) und Danny Hart (GBR). Privatier von Klebesberg krönte sich zum schnellsten Jeans-Rider und Hart bewältigte die extrem steile und anspruchsvolle Strecke in Shorts. Quali-Sieger Bruni hatte bei seinem dritten Saisonsieg allerdings das letzte Wort und die Hosen an. In die Weltspitze vorgestoßen ist auch David Trummer (AUT). Der 25-jährige Österreicher wurde Fünfter im Qualifying und ließ mit Platz sieben im Rennen Top-Stars wie Greg Minnaar (RSA), Laurie Greenland (GBR) und Rémi Thirion (FRA) hinter sich. Sein bestes Karriereergebnis ist zugleich das beste Resultat eines Österreichers im Downhill-Weltcup.

 

XCC: Perfekte Taktik. Tolle Leistung. Wahnsinns Finish.
Ein Antritt der seines gleichen sucht. Nur wenige Meter ging es kurz vor dem Ziel die Brücke hinauf. Jolanda Neff (SUI) lag kurz vor Schluss noch auf Rang drei. Aber beim finalen Anstieg ließ sie die Weltcup-Führenden und dreimalige Saison-Siegerin Kate Courtney (USA) und die bis dato Führenden Allesandra Keller (SUI) stehen. Nach sieben Podiumsplätzen – 3x Zweite, 3x Dritte, 1x Vierte – erzielte Neff ihren ersten Weltcupsieg im Short Track. Es war erst der zweite Schweizer Sieg im Short Track und der erste Doppelsieg. Keller und Courtney folgten auf den Plätzen zwei und drei.
Bei den Herren nutzte Henrique Avancini (BRA) die Gunst der Stunde. In Abwesenheit von Short Track-Dominator Mathieu van der Poel (NED) kontrollierte der Brasilianer das Feld von der Spitze und hatte auch beim Schlusssprint die meisten Körner übrig. Nino Schurter (SUI) wurde Zweiter und Maxime Marotte (FRA) Dritter.

 

XCO: Atemberaubende Aufholjagden und ein historischer Sieg
Mehrere gnadenlose Anstiege inklusive des längsten Weltcup-Anstiegs, „The Wall“, warteten bei den Cross Country-Rennen über die olympische Distanz auf die Fahrerinnen und Fahrer. Die Herausforderung auf knapp 2000 Metern Höhe flößte den Athleten im Vorfeld gehörigen Respekt ein. Jolanda Neff, die einstige Schweizer Seriensiegerin, ging ihr Rennen deswegen defensiv an. Wohl zu zurückhaltend. Bereits 47 Sekunden häufte sie in der ersten Runde an Rückstand an. Der sorgte allerdings dafür, dass die amtierende Gesamtweltcupsiegerin eine bemerkenswerte wie fesselnde Aufholjagd startete bzw. starten musste. Sie pflügte durchs Feld, kämpfte sich an nahezu 30 der vor ihr liegenden Rivalinnen vorbei und schloss in der fünften und vorletzten Runde zur Führenden Anne Terpstra (NED) auf. Das Duell um den Tagessieg spitzte sich zu. Die finale Attacke der Schweizerin verpuffte allerdings. Die 26-Jährige musste ihrer Aufholjagd Tribut zollen. Terpstra konterte ihrerseits kurz darauf und konnte sich entscheidend absetzen. Mit ihrem Sieg trug sich die 28-Jährige in die Geschichtsbücher ein. Es war der erste Triumph einer Niederländerin im Rennen über die olympische Distanz.

 

Ein ähnliches Rennen bestritt auch Nino Schurter (SUI). Der amtierende Weltmeister und Gesamtweltcupsieger fiel nach einem kleinen Sturz zu Rennbeginn zurück und musste sich ebenfalls nach vorne kämpfen. Am Ende entschied der Schweizer einen packenden Dreikampf gegen Albstadt-Sieger und Landsmann Mathias Flückiger und Short-Track-Triumphator Henrique Avancini für sich. Die Entscheidung fiel dabei erst kurz vor der Ziellinie als Schurter seine ganze Erfahrung ausspielte und sich im Rasenstück clever an Flückiger vorbei schob. Schurter erzielte seinen ersten Saisonsieg und verkürzte mit jetzt 31 Weltcupsiegen den Rückstand auf Rekordsieger Julien Absalon (FRA) auf zwei Erfolge.

 

Gesamtweltcups: Neue Spitzenreiter und schrumpfende Abstände
Schnellster im Qualifying und Sieg im Rennen – mit seinem perfekten Wochenende übernimmt Loic Bruni mit 765 Punkten die Führung im Downhill-Weltcup. 65 Punkte beträgt sein Vorsprung auf Troy Brosnan (700 Punkte) und schon 160 Punkte auf Amaury Pierron (605 Punkte). Mit dem Selbstvertrauen drei der vier Saisonrennen gewonnen zu haben, ist Bruni auf Kurs zum ersten Triumph im Gesamtweltcup.
Bei den Frauen spitzt sich der Kampf um den Weltcupsieg ebenfalls zu und verspricht Spannung bis zum letzten Rennen. Rachel Atherton (730 Punkte) verkürzt den Rückstand auf Spitzenreiterin Tracey Hannah (790 Punkte) auf 60 Punkte.

 

Im Cross Country ist das Bild ziemlich identisch. Jolanda Neff (815 Punkte) hat in Vallnord 135 Punkte auf Kate Courtney (890 Punkte) gut gemacht. Auch hier scheint eine Entscheidung erst in Snowshoe beim finalen Saison-Event zu fallen.
Bei den Herren hat sich erstmal in dieser Saison Nino Schurter (835 Punkte) in Führung gesetzt. Der amtierende Gesamtweltcupsieger verdrängt Mathieu van der Poel (700 Punkte), der in Vallnord pausiert hat. Neuer Zweiter ist Mathias Flückiger (755 Punkte). Nachdem sich van der Poel für die nächsten Rennen wieder angekündigt hat, scheint sich auch hier ein extrem spannender Kampf um den Sieg im Gesamtweltcup zu entwickeln.

 

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