LEATT Protektoren und Handschuhe bei Gravity Preview

Knieschoner 3DF 5.0

Der 3DF 5.0 Kneeguard von LEATT zeichnet sich durch ein Merkmal besonders aus: Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen besitzt dieser Schoner einen
Reißverschluss so das er ohne die Schuhe auszuziehen angezogen werden kann. Durch den Einsatz des bewährten 3DF Schaums kommt dieser Schoner ohne
Plastikeinlagen oder ähnliches aus. Dies macht den Schoner extrem flexibel und sehr angenehm zu tragen. Der 3DF Schaum wird im Falle eines Aufpralls innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde extrem hart, während er in normalen Tragesituationen weich bleibt. An den Seiten ist ein zusätzlicher Schutz angebracht, welcher allerdings um einiges weicher ist. Der Rest des Schoners besteht aus dem geruchshemmenden MoistureCool Material sowie dem atmungsaktivem AirMesh Material. Die Oberfläche besteht zudem aus einer abriebfesten Aramidbeschichtung. Der Schoner kann mittels Klettverschluss optimal angepasst werden und die Silikonapplikationen im Inneren sichern den Schoner vor dem Verrutschen.

  • Insgesamt 13 Punkte in der Leatt® Sicherheitsskala (Ranking zum Vergleich von LEATT Produkten)
  • belüfteter 3DF AirFit Protektorenschaum
  • CE getestet und zertifiziert als Aufprallschutz:
    • Knee EN1621-1
  • Reißverschlusssystem für einfaches An- und ausziehen
  • Neue atmungsaktive und perforierte Neupren Hülle
  • Neues Anti-Rutsch Silikonband im Inneren
  • Abriebfeste Aramid Außenbeschichtung für lange Lebensdauer
  • Klettverschluss aus Silikon am Oberschenkel
  • Neues geruchshemmendes MoistureCool and atmungsaktives AirMesh Material
  • 3D-vorgeformter Protektor für optimalen Sitz
  • Alle Schutzmaterialien sind perforiert für optimale Belüftung
  • Gewicht: 520g (1.15lbs) (Paar)
  • Größen: S-XXL
  • Farben: Schwarz-Schwarz, Schwarz-Weiß, Schwarz-Blau

 

Knieschoner 3DF 6.0

Dieser Schoner ist ein Spagat aus Komfort und Sicherheit. Neben dem 3DF Schaum kommen hier zusätzlich Hardschalenelemente zum Einsatz.
Das Design ist klassisch ohne Reißverschluss zum “reinschlüpfen”. Auch hier finden wir wieder einen zusätzlichen aber weicheren seitlichen Schutz.
Die 3DF Komponenten sind auch hier wieder perforiert für eine optimale Belüftung. Der Rest des Schoners besteht aus dem geruchshemmenden MoistureCool Material sowie dem atmungsaktivem AirMesh Material. Wie alle Schoner ist auch dieser vorgeformt für einen perfekten Sitz. Die Silikonapplikationen im Inneren bieten zusätzlichen Halt.

  • Insgesamt 21 Punkte in der Leatt® Sicherheitsskala (Ranking zum Vergleich von LEATT Produkten)
  • Weicher Knieschoner mit Hardshellelementen
  • belüfteter 3DF AirFit Protektorenschaum
  • CE getestet und zertifiziert als Aufprallschutz:
    • Knee EN1621-1
  • Neues Anti-Rutsch Silikonband im Inneren
  • Klettverschluss aus Silikon am Oberschenkel
  • Neues geruchshemmendes MoistureCool und AirMesh Material
  • Vorgeformtes 3D Design für optimalen Sitz
  • Seitenaufprallschutz
  • Gewicht: 530g (1.17lbs) (Paar)
  • Größen: S/M-XXL
  • Farben: Schwarz-Schwarz, Schwarz-Weiß, Schwarz-Fuel

Ellenbogenschoner 3DF AirFlex

Der 3DF AirFlex Ellenbogenschoner ist der leichteste Schoner im LEATT Sortiment. Wie bei allen anderen Schonern kommt auch hier wieder das 3DF Material zum Einsatz. Der Schoner ist superschlank gehalten und durch seine minimalistische Bauweise extrem komfortabel zu tragen. Der Rest des Schoners besteht aus
dem geruchshemmenden MoistureCool Material sowie dem atmungsaktivem AirMesh Material. Auf der Innenseite finden wir wieder Silikonapplikationen die das Verrutschen des Schoners vermeiden sollen. Wie alle Schoner ist auch dieser vorgeformt für einen perfekten Sitz.

  • Superdünner, 3D geformter Aufprallschutz
  • CE getestet und zertifiziert als Aufprallschutz:
    • Elbow EN1621-1
  • Insgesamt 11 Punkte in der Leatt® Sicherheitsskala (Ranking zum Vergleich von LEATT Produkten)
  • Geruchshemmenndes MoistureCool und atmungsaktives AirMesh Material
  • Neues Anti-Rutsch Silikonband im Inneren verhindert verrutschen
  • Vorgeformtes 3D Design für optimalen Sitz
  • Gewicht: 240g (0.5 lbs) (Paar)
  • Größen: S-XXL
  • Farben: Schwarz

 

Handschuhe  

DBX 2.0 X-Flow

Der DBX 2.0 X-Flow Handschuh ist ein sehr leichter und minimalistischer Handschuh der aufgrund seiner guten Belüftung ideal für warme Tage ist. Die Außenseite ist aus einem stretchigem Mesh Stoff gefertigt, während auf der Innenseite der neue Micron Grip Stoff zum Einsatz kommt.

Neben Grip in allen Situation bietet dir dieser Stoff ein Gefühl von unmittelbarer Lenkernähe und Touchscreen-Kompatibilität. Ein leichter Schutz wird durch die speziellen 3-D Kunststoffverstärkungen an den Knöcheln und dem kleinem Finger gewährt. Silikon-Prints an den Bremsfingern und Handflächen für optimalen Grip runden das Konzept ab. Der Handschuh ist in den Größen S-XL verfügbar sowie in 3 verschiedenen Farben.

DBX 2.0 X-Windblock

DBX 2.0 X-Windblock ist LEATT’s erster „Second Skin“ Softshell Handschuh der sowohl wetterfest als auch windblockierend ist. Das Stretch-fit Material zusammen mit dem Pre-Curved Design fühlt sich wie eine zweite Haut an. Auch hier finden wir wieder das neue Micron Grip Material auf der Innenseite und die typischen Kunststoffverstärkungen auf der Oberseite.

Definitiv ein Handschuh für die kälteren Tage. Der Handschuh ist in den Größen S-XL verfügbar sowie in 3 verschiedenen Farben.

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Must Watch: In Reach mit Nico Vink, KJ, Needles, Tupin und Co.

Ihr habt eine viertel Stunde Zeit? – Dann schaut euch das neuste Freeride Video von den Loose Riders um Vink, KJ, Needles, Tupin und Co. an. Präsentiert von Scott, erwartet euch MTB Action vom Feinsten, rasantes Fahren und das ein oder andere technische Manöver.

Viel Spaß beim Zuschauen der Jungs:

Continental BIKE Festival Saalfelden Leogang mit Pump Track Quali-Rennen

MTB-Event geht mit neuen Highlights in die zweite Runde

Mehr als 5.000 Festivalbesucher, 80 Aussteller und 1000 aktive Teilnehmer: Das Continental BIKE Festival Saalfelden Leogang geht vom 13. bis 15. September 2019 in die zweite Runde. Auf der Expo können die Top Neuheiten für 2020 getestet werden. Dazu gibt es jede Menge Rennhighlights: Der Rocky Mountain BIKE Marathon überrascht mit einer ganz neuen Strecke und die Quali für das Red Bull Pump Track World Championship-Finale findet erstmals im Rahmen des BIKE Festivals statt

Bielefeld/ Hamburg/ München, 10. Juli 2019. Das BIKE Festival, bekannt durch die langjährigen Austragungsorte Riva und Willingen, feierte 2018 seine Premiere in Saalfelden Leogang. Schnell stand nach der gelungenen Erstauflage fest: Es wird eine Wiederholung geben. Die zweite Auflage des Continental BIKE Festivals steigt vom 13. bis 15. September 2019 und hat wieder jede Menge sportliche Höhepunkte und Neuheiten für alle Generationen zu bieten. Passend dazu eröffnet der Bike Park in diesem Sommer mehrere neue Trails und Lines, die man beim Festival testen kann.

Spannend ist der Termin Mitte September, denn so können die Besucher der Messe schon die brandheißen Neuheiten für 2020 bestaunen und im Bike Park ausprobieren. Zahlreiche Messeangebote, Gewinnspiele, Testbikes und vieles mehr hat die Expo mit rund 80 Ausstellern und 150 Marken in diesem Jahr zu bieten.

Auch für eMTB-Fans gibt es einiges zu erleben. Auf kostenlosen, geführten Touren geben Guides Tipps und Tricks für den richtigen Umgang mit dem eMTB. Auf sportlicher Ebene wird Leogang zu einem absoluten Top-Event, die Region und der Bike Park direkt am Festivalgelände bieten beste Voraussetzungen dafür. Der Rocky Mountain BIKE Marathon führt 2019 über eine ganz neue Strecke. Der Neubau vieler Trails im Bike Park bot den Streckenplanern neue Spielmöglichkeiten: Dieses Jahr besteht der Marathon aus drei aufeinander folgenden Runden im Bike Park und dessen unmittelbarer Nähe. Mit der ganz neuen Steinberg-Line, die von der AsitzBergstation flowig ins Tal führt, ist ein neues Highlight in die Strecke integriert.

Die Region Saalfelden Leogang ist bekannt für beste Enduro-Bedingungen. Darum darf auch die Scott Enduro Series 2019 nicht fehlen. Eine weitere Premiere: Auf dem neuen asphaltierten Velosolutions Pump Track findet während des BIKE Festivals ein QualiRennen für die Red Bull Pump Track World Championship statt. Dabei kämpfen die Teilnehmer um einen der begehrten Plätze für das große WM-Finale in Bern.

Mehr um den Spaß als ums Gewinnen geht es beim Kidsrace und dem Ghost Recon Ride, einer Art Schnitzeljagd auf dem Rad für Jedermann mit lustigen Aktionen wie Wettsägen oder Paddeln.

Die Anmeldung für alle Rennen ist gestartet. Mehr Infos dazu auf: https://leogang.bikefestival.de/ .

 

100% stellt die Helme ALTEC® und TRAJECTA® vor

Sie sind da!!! 100% präsentiert die 2 neuesten Kreationen Ihres Helmsegments. Die All-Mountain Altec®- und Enduro Trajecta®-Modelle beinhalten beide die patentierte Smartshock®-Technologie und bieten das Nonplusultra an Sicherheit.

9. Juli 2019, San Diego, Kalifornien
Es ist soweit – 100% launcht zum Ausbau der Mountainbike-Linie die Modelle Altec® und Trjecta®. Während der Altec® als Halbschalenmodell eher die Wahl der fortgeschrittenen und selbstbewussten Enduro-Fahrer sein dürfte, bietet der Trajecta als Integrallösung 100%igen Rundumschutz. Die Helme verfügen nicht nur über große Vents für eine optimale Luftzirkulation, sondern wurden bereits von Anfang an unter Berücksichtigung einer Vollintegration des Smartshock® Suspended-Rotational-Systems konzipiert.

Zur Information: Herkömmliche Fahrradhelme bieten meist nur einen Aufprallschutz bei der liniearen Einwirkung von Impact-Kräften. In der Realität erfahren die meisten Radfahrer jedoch schräge, kraftversetzende Stöße, die sowohl Rotations- als auch Verzögerungskräfte auf unser Gehirn ausüben.

Das schwebende Smartshock®-Rotationssystem komprimiert und reduziert die lineare und rotative Krafteinwirkung auf das Gehirn ist nicht nur das fortschrittlichste, sondern ebenso das intelligenteste Sicherheitssystem zur Vermeidung von Hirnschäden durch Rotationskräfte.

Entdecken jetzt die Altec- als auch die Trajecta-Helmkollektion.


Bild zeigt Halbschalenmodell Altec®


Bild zeigt Integralmodell Trjecta®

Ab heute weltweit erhältlich.

 

 

WORLD CUP DIARIES VALLNORD

 

Downhill-Rider und Cross-Country-Athleten haben am Wochenende Vallnord (AND) in die Mountainbike-Hochburg schlechthin verwandelt und die Zuschauer vor Ort und vor den Bildschirmen mit extrem spannenden Rennen verwöhnt. Zehntausende Fans an der Strecke sorgten für sensationelle Stimmung und die Rider zahlten es mit Spitzenleistungen zurück. Viele Top-Favoriten gaben sich keine Blöße und die Geschichtsbücher wurden gleich um mehrere Kapitel erweitert – hier sind die Highlights des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup von Vallnord, Andorra.

 

Du hast die unglaubliche Action vom Weltcup in Vallnord verpasst? Keine Sorge! Alle Replays und alle Highlights des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup 2019 mit deutschem, englischem, portugiesischem und spanischem Kommentar gibt es on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

Spektakulär. Spannend. Staubtrocken.
Sechs Rennen standen in Vallnord auf dem Programm. Den zahlreichen und stimmungsgewaltigen Zuschauern wurden von Frauen und Männern in Short-Track, Downhill und Cross Country Renn-Action der Extraklasse geboten – und das bei durchweg strahlendem Sonnenschein. Bestes Sommerwetter sorgte allerdings dafür, dass der Staub in Andorra den Athleten schwer zu schaffen machte. Doch trotz schwierigsten Bedingungen waren alle Wettkämpfe an Hochspannung kaum zu überbieten. Gewohnt spektakulär waren sie zudem. Tracey Hannah, Nina Hoffmann, Aaron Gwin, Dakotah Norton, Finn Iles, Reece Wilson, Matt Walker – die Liste der Rider, die allein beim Downhill stürzten ist lang und prominent. So lag es nicht nur an der Höhenluft auf rund 1900 Metern, dass die Athleten ans Limit gehen mussten. Herausfordernste Streckenprofile inmitten der Pyrenäen vervollständigten das rundum gelungene Weltcup-Wochenende.
Hier geht’s zum Replay!

 

DHI: Atherton-Rekord bei Hoffmann-Show – Bruni hat im Herzschlag-Finale die Hosen an
Den ersten Downhill-Paukenschlag setzte Nina Hoffmann (GER) bereits beim Qualifying am Freitag. Der Shootingstar legte beim steilsten Rennen des Jahres die schnellste Zeit hin – und das in ihrer erst zweiten Weltcup-Saison und obwohl Rachel Atherton (GBR) kein erkennbarer, größerer Fehler unterlief. Die Deutsche ist also in der Weltspitze angekommen und hat ihren Teil dazu beigetragen, dass Worte wie “Spannung” und “Dramatik” gar keine Ausdrücke sind, für das, was sich auf der Downhill-Strecke abgespielt hat. Nach mehreren Stürzen im Qualifying eröffnete Leogang-Siegerin und Mitfavoritin Tracey Hannah (AUS) den Showdown. Kurz vorm Ziel rutschte die Australierin auf der staubbedeckten, rutschigen Strecke aus, übernahm aber dennoch die Führung. Rachel Atherton (GBR) ging als Drittletzte auf die 2,5 Kilometer lange Strecke, proftierte von Hannahs Missgeschickt und ging nach einer fehlerfreien Fahrt in Führung. Die Französin Marine Cabirou (FRA) setzte sich nach einer couragierten Fahrt zwischen die beiden Top-Favoritinnen Atherton und Hannah. Dann gingen alle Blicke gespannt nach oben zu Nina Hoffmann. Und die Deutsche zeigte einen Lauf, der an Verrücktheit kaum zu überbieten ist. Bis zur Rennhälfte war Hoffmann in Schlagdistanz zu Atherton, ein Sturz beendete jedoch ihre Siegchancen. Dennoch fuhr die Quali-Schnellste weiter. Klingt normal und gängig, aber nicht mit Hoffmann. Die Deutsche ist beim Sturz aus ihrem linken Schuh gerutscht. Der Schuh hing noch im Klickpedal. Hoffmann sprang im Socken zurück aufs Rad und weiter ging der wilde Ritt. Sie trotzte dem fehlenden Grip und präsentierte bei der Zieldurchfahrt das Kuriosum. Im Überschwang der Gefühle und unter ihrem eigenen Jubel über die verrückte Fahrt ging sie im Ziel erneut zu Boden. Selbst die Konkurrenz gratulierte zu ihrer irren Fahrt. Dabei ging fast unter, dass Atherton mit ihrem zweiten Saisonsieg ihren 74. Podestplatz einfuhr und damit zur alleinigen Rekordhalterin aufsteigt.

 

So sehenswert und mitreißend das Frauen-Rennen war, die Männer standen dem weiblichen Geschlecht in nichts nach. Die Franzosen zeigten einmal mehr, wo im Downhill-Sport der Hammer hängt. Lediglich Troy Brosnan (AUS) konnte bei der hochklassigen Downhill-Show von Loic Bruni, Loris Vergier und Amaury Pierron mithalten. Der Australier reihte sich hinter Tagessieger Bruni und dem zweitplatzierten Vergier ein und fuhr auch im vierten Saisonrennen zum vierten Mal in die Top 3. Den verrückten Schlag der Downhill-Profis unterstrichen Johannes von Klebesberg (ITA) und Danny Hart (GBR). Privatier von Klebesberg krönte sich zum schnellsten Jeans-Rider und Hart bewältigte die extrem steile und anspruchsvolle Strecke in Shorts. Quali-Sieger Bruni hatte bei seinem dritten Saisonsieg allerdings das letzte Wort und die Hosen an. In die Weltspitze vorgestoßen ist auch David Trummer (AUT). Der 25-jährige Österreicher wurde Fünfter im Qualifying und ließ mit Platz sieben im Rennen Top-Stars wie Greg Minnaar (RSA), Laurie Greenland (GBR) und Rémi Thirion (FRA) hinter sich. Sein bestes Karriereergebnis ist zugleich das beste Resultat eines Österreichers im Downhill-Weltcup.

 

XCC: Perfekte Taktik. Tolle Leistung. Wahnsinns Finish.
Ein Antritt der seines gleichen sucht. Nur wenige Meter ging es kurz vor dem Ziel die Brücke hinauf. Jolanda Neff (SUI) lag kurz vor Schluss noch auf Rang drei. Aber beim finalen Anstieg ließ sie die Weltcup-Führenden und dreimalige Saison-Siegerin Kate Courtney (USA) und die bis dato Führenden Allesandra Keller (SUI) stehen. Nach sieben Podiumsplätzen – 3x Zweite, 3x Dritte, 1x Vierte – erzielte Neff ihren ersten Weltcupsieg im Short Track. Es war erst der zweite Schweizer Sieg im Short Track und der erste Doppelsieg. Keller und Courtney folgten auf den Plätzen zwei und drei.
Bei den Herren nutzte Henrique Avancini (BRA) die Gunst der Stunde. In Abwesenheit von Short Track-Dominator Mathieu van der Poel (NED) kontrollierte der Brasilianer das Feld von der Spitze und hatte auch beim Schlusssprint die meisten Körner übrig. Nino Schurter (SUI) wurde Zweiter und Maxime Marotte (FRA) Dritter.

 

XCO: Atemberaubende Aufholjagden und ein historischer Sieg
Mehrere gnadenlose Anstiege inklusive des längsten Weltcup-Anstiegs, „The Wall“, warteten bei den Cross Country-Rennen über die olympische Distanz auf die Fahrerinnen und Fahrer. Die Herausforderung auf knapp 2000 Metern Höhe flößte den Athleten im Vorfeld gehörigen Respekt ein. Jolanda Neff, die einstige Schweizer Seriensiegerin, ging ihr Rennen deswegen defensiv an. Wohl zu zurückhaltend. Bereits 47 Sekunden häufte sie in der ersten Runde an Rückstand an. Der sorgte allerdings dafür, dass die amtierende Gesamtweltcupsiegerin eine bemerkenswerte wie fesselnde Aufholjagd startete bzw. starten musste. Sie pflügte durchs Feld, kämpfte sich an nahezu 30 der vor ihr liegenden Rivalinnen vorbei und schloss in der fünften und vorletzten Runde zur Führenden Anne Terpstra (NED) auf. Das Duell um den Tagessieg spitzte sich zu. Die finale Attacke der Schweizerin verpuffte allerdings. Die 26-Jährige musste ihrer Aufholjagd Tribut zollen. Terpstra konterte ihrerseits kurz darauf und konnte sich entscheidend absetzen. Mit ihrem Sieg trug sich die 28-Jährige in die Geschichtsbücher ein. Es war der erste Triumph einer Niederländerin im Rennen über die olympische Distanz.

 

Ein ähnliches Rennen bestritt auch Nino Schurter (SUI). Der amtierende Weltmeister und Gesamtweltcupsieger fiel nach einem kleinen Sturz zu Rennbeginn zurück und musste sich ebenfalls nach vorne kämpfen. Am Ende entschied der Schweizer einen packenden Dreikampf gegen Albstadt-Sieger und Landsmann Mathias Flückiger und Short-Track-Triumphator Henrique Avancini für sich. Die Entscheidung fiel dabei erst kurz vor der Ziellinie als Schurter seine ganze Erfahrung ausspielte und sich im Rasenstück clever an Flückiger vorbei schob. Schurter erzielte seinen ersten Saisonsieg und verkürzte mit jetzt 31 Weltcupsiegen den Rückstand auf Rekordsieger Julien Absalon (FRA) auf zwei Erfolge.

 

Gesamtweltcups: Neue Spitzenreiter und schrumpfende Abstände
Schnellster im Qualifying und Sieg im Rennen – mit seinem perfekten Wochenende übernimmt Loic Bruni mit 765 Punkten die Führung im Downhill-Weltcup. 65 Punkte beträgt sein Vorsprung auf Troy Brosnan (700 Punkte) und schon 160 Punkte auf Amaury Pierron (605 Punkte). Mit dem Selbstvertrauen drei der vier Saisonrennen gewonnen zu haben, ist Bruni auf Kurs zum ersten Triumph im Gesamtweltcup.
Bei den Frauen spitzt sich der Kampf um den Weltcupsieg ebenfalls zu und verspricht Spannung bis zum letzten Rennen. Rachel Atherton (730 Punkte) verkürzt den Rückstand auf Spitzenreiterin Tracey Hannah (790 Punkte) auf 60 Punkte.

 

Im Cross Country ist das Bild ziemlich identisch. Jolanda Neff (815 Punkte) hat in Vallnord 135 Punkte auf Kate Courtney (890 Punkte) gut gemacht. Auch hier scheint eine Entscheidung erst in Snowshoe beim finalen Saison-Event zu fallen.
Bei den Herren hat sich erstmal in dieser Saison Nino Schurter (835 Punkte) in Führung gesetzt. Der amtierende Gesamtweltcupsieger verdrängt Mathieu van der Poel (700 Punkte), der in Vallnord pausiert hat. Neuer Zweiter ist Mathias Flückiger (755 Punkte). Nachdem sich van der Poel für die nächsten Rennen wieder angekündigt hat, scheint sich auch hier ein extrem spannender Kampf um den Sieg im Gesamtweltcup zu entwickeln.

 

Die Replays und alle Highlights des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup aus Vallnord gibt es on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Weitere aktuelle Informationen und noch mehr actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

 

Photos by © redbullcontentpool

GlemmRide Slopestyle: Das aufregende Finale

Dawid Godziek, Emil Johansson und Erik Fedko sind die Sieger des fünften GlemmRide Slopestyle // Wetterpech führte zu Abbruch im zweiten Final-Run

Regen führte am Samstagabend nur knapp vor Schluss zum Abbruch des zweiten Finalruns. Erik Fedko, Emil Johansson und Dawid Godziek mussten daher auf ihren zweiten Run verzichten, konnten die Judges aber bereits im ersten Lauf überzeugen. Mit einem unglaublichen Twister No Hand, Cash Roll über den Boner Log, Double Tailwhip am Step Up, Truckdriver am Step Down und einem Double Backflip X-Up am Rivergap landete der Pole Dawid Godziek verdient auf Platz 1.

Bester Österreicher und Hero of the Weekend ist Peter Kaiser, der sich vom Pre-Qualifying bis auf Platz 9 im Finale durchkämpfen konnte.

Anmerkung: Aufgrund des Abbruchs im Livestream musste eine spontane Entscheidung zu den offiziellen Ergebnissen getroffen werden. Fälschlicherweise fiel die Entscheidung auf das Ergebnis des Qualifyings. Da der komplette erste Finallauf aber durchgeführt werden konnte haben sich die FMBA und die Veranstalter aber zugunsten der Athleten entschieden, sodass der erste Finallauf als endgültiges Ergebnis zählt.

Den Livestream verpasst? Hier gibt’s die Wiederholung.

Spannendes Downhill Finale beim GlemmRide Bike Festival presented by BMW

Lisa Kreuzer und Fabio Wibmer siegen beim Rookies Cup in Saalbach

Trotz gebrochenem Zeh konnte Fabio Wibmer das Rennen mit Tagesbestzeit für sich entscheiden. Mit einer Zeit von nur 3:31.796 bezwang er die 2,3 km lange Pro Line am Reiterkogel mit über fünf Sekunden Vorsprung auf Boris Tetzlaff (Platz 2) und Markus Daxbacher (Platz 3). Bei den Damen gewann Lisa Kreuzer mit 4:04.932 ebenfalls mit einem beeindruckenden Vorsprung von 4.479 auf die zweitplatzierte Sabine Steixner. Charlotte Germann war die Drittschnellste im Finallauf.
In der Klasse Open Masters gewann der sympathische Salzburger Erich Wieland mit 3:46.255 vor Thomas Rieger und Wilfred van de Haterd. Die ehemalige Weltcup-Fahrerin Angie Hohenwarter entschied das Rennen mit 4:04.138 vor Helene Fruhwirth und Caroline Schöpfer in der Damen-Klasse für sich.
Die eigentlichen Stars des Rookies Cup
Beim Specialized Rookies Cup presented by iXS stehen aber – wie der Name schon sagt – die Rookies im Vordergrund. Mit gerade mal elf Jahren wagen sich die Nachwuchstalente auf dieselbe Strecke wie die Großen. In der Klasse U13 gewann Lorenzo Mascherini aus Italien mit einer beeindruckenden Zeit von 3:51.710 vor Raoul Schneeberger aus der Schweiz und Anton Rojan aus Deutschland. Mit seinem Lauf wäre er in der Klasse der Masters auf Rang drei gelandet. Eine überragende Leistung hat auch Henri Kiefer in der Klasse U15 erbracht. Der Deutsche Youngster war mit 3:38.907 nur knapp sieben Sekunden langsamer als Fabio Wibmer.
Ottilia Johansson Jones legte auf ihrer Heimstrecke die Tagesbestzeit bei den Damen gesamt hin. Mit 3:58.722 holte sie sich den Heimsieg in der Klasse U17/U19. Anouk Reiner aus Tirol fuhr mit 4:08.781 auf den obersten Podestplatz bei den Girls U13/U15.
Die Klasse Youth U17 gewann Florian Zimmerli aus der Schweiz mit einer Zeit von 3:40.686. In der Pro U17 Klasse siegte Pau Menoyo aus Spanien mit 3:37.053 nur knapp vor Kilian Buhl aus Saalfelden mit 0.172 Rückstand.
Mit einem Wimpernschlag Vorsprung heißt der große Sieger bei den Open Junior U19 Gabriel Wibmer mit einer Zeit von 3:32.332.
Rahmenprogramm

Beim GlemmRide Bike Festival wurden die rund 15.000 Besucher aber nicht nur mit einem spannenden Downhill Rennen und einem spektakulären Slopestyle Contest auf Weltniveau unterhalten, sondern konnten bei AUVA Radworkshops, SCOTT Pumptrack Sessions, zahlreichen Rides mit Profis der Mountainbike Szene – darunter auch Legende Richie Schley und Fabio Wibmer – und auf den Trails rund um Saalbach Hinterglemm alle Facetten des Mountainbikens auch selbst erleben.

Save the Date!
Der Termin für das GlemmRide Bike Festival presented by BMW 2020 steht bereits. Die Veranstalter blicken auf ein erfolgreiches Eventwochenende mit über 60 Ausstellern in der Expo-Area zurück. Im nächsten Jahr findet das Festival von 01. bis 5. Juli 2020 statt.