Communityvideo: HARMONIZE

Johannes Gauder hat uns letzte Woche angerufen und uns von seinem neuen Mountainbikefilm berichtet.
Zusammen mit Paul Freudenmacher hat er letzten Winter ein wahres Meisterwerk in den pfälzischen Wäldern abgedreht!

Wie um alles in der Welt kommt man im Winter darauf einen Bikefilm in Deutschland zu drehen?

Der Sommer neigte sich dem Ende zu – keine staubigen Trails mehr, kein kühles Bier im T-Shirt beim spontanen Grillen, die Zeiten der Dirtjump- und Pumptracksessions nach der Arbeit waren vorbei.
Doch da gibt es die Pfalz, die auch im Winter einiges zu bieten hat. Sie überrascht mit ihrem milden Klima. Schnee und Frost gibt es nur sehr selten. Die sonnendurchfluteten Kiefernwälder mit ihrem sandigen Boden bekommen endlich wieder Regen ab und der Grip wird mit jedem Tropfen Wasser besser. Man merkt wie sich die Reifen in den Boden graben und die Haftung nur ganz langsam verlieren. Das Gefühl an dieser Grenze – unbeschreiblich! Der sandige Boden, der im Sommer zu Staub zerfällt, lässt sich wieder formen und so steht coolen Trailbausessions nichts mehr im Weg. Neue Ideen, die den Sommer über entstanden sind, warten darauf zum Leben erweckt zu werden.

Wer braucht da denn noch den Sommer, um einen fetten Bikefilm zu drehen?!

Doch erstmal zu uns, wer sind wir eigentlich?

Johannes und ich trafen uns vor einigen Jahren am lokalen Pumptrack. Schnell entwickelte sich eine Freundschaft. In dieser Zeit sind wir oft zusammen losgezogen, um Fotos beim Biken zu schießen und ein kleiner Film ist entstanden. Mit der Zeit trennten sich unsere Wege aufgrund von Umzügen und neuen Jobs, somit gingen wir beide vorerst neuen Herausforderungen nach.

Johannes entschied sich dafür, sein Hobby zum Beruf zu machen und stieg in die Werbefilmbranche ein. Hier konnte er seiner Kreativität freien Lauf lassen und entwickelte sich und sein Können in anstehenden Projekten weiter. Arbeitsweise und Qualität erreichten ganz neue Dimensionen und er konnte sich vor und auch hinter den Kulissen entfalten. Schnell kreierte er seinen eigenen Stil und mit großem Erfolg setzte er unterschiedlichste Konzepte um.
Auch ich kehrte zu meinen Wurzeln in die Pfalz zurück – in meinen Augen eine der besten Regionen Deutschlands um sich mit dem Bike auszutoben. Gleichzeitig eine hervorragende Möglichkeit eine Fahrtechnikschule mit meiner Freundin aufzubauen und neue Strecken anzulegen. In bester Gemeinschaft, die Jahr für Jahr wächst, entstehen hier immer mehr überragende Trails.

Wie kam es zu dem Projekt?

Wie es der Zufall so wollte, trafen Johannes und ich uns im Herbst letzten Jahres und beschlossen kurzerhand ein gemeinsames Filmprojekt auf die Beine zu stellen. In erster Linie ging es uns darum, eine coole Zeit und eine Menge Spaß dabei zu haben. Über Wochen und Monate wurden unsere Vorstellungen immer präziser und die Idee reifte. Jeder wollte zeigen, wohin er sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Und schon war der Winter da, die Pfalz vor der Tür und der Dreh konnte beginnen!

Die erforderlichen Strecken wurden gebaut, wir machten einige Testshots, perfektionierten meine Skills und legten mit dem Dreh los. Nach 7 Tagen hatten wir schließlich alles im Kasten, inklusive ein paar schicker Fotos.
Wie gerufen stieß Lukas, ein Sandkastenfreund von Johannes, zu unserem Duo hinzu. Als kreativer Künstler und Musiker ist er für neue Themen immer offen und bot sich an, einen passenden Soundtrack für unseren Dreh zu komponieren. Sein Stil war wie geschaffen für unseren Bikefilm- vielen Dank dafür! Nach einer Zeit voller Euphorie und Motivation in der Postproduktion war es geschafft, der Film war fertig!

Abschließende Gedanken:

Wir können definitiv behaupten, dass wir eine verdammt gute Zeit hatten, die wir auf alle Fälle wiederholen werden. Hoffentlich habt auch ihr jetzt richtig Bock bekommen, los zu ziehen, bewaffnet mit Bike und Schaufel!

An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Triple2, die uns mit perfekter Outdoorbekleidung unterstützt haben. Weiterhin danke ich Last Bikes, Smith Optics und Vertical-Ride als langjährige Partner unserer Fahrtechnikschule.

HARMONIZE from Johannes Gauder on Vimeo.

Wenn auch DU ein cooles Video gedreht hast, schick es doch einfach mal an info@gravity-magazine.de .
Vielleicht posten wir auch dein Video auf unserer Seite, wir sind gespannt!

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Danny MacAskill mit neuem Video „Danny Daycare“

Danny MacAskill © Cut Media

Danny MacAskill hat heute sein erstes Video auf seinem eigenen YouTube-Kanal veröffentlicht. „Danny Daycare“ ist ab sofort verfügbar, also lehnt euch zurück und lasst euch von Dannys Ritt durch die schottische Natur begeistern. Dieses Mal wird er von Daisy, die Tochter vom guten Freund und Cut Media Gründer und Regisseur, Stu Thomson, begleitet:

#dannydaycare

Folge Danny:

Dannys Website: www.dannymacaskill.co.uk

Dannys Youtube Kanal: www.youtube.com/dannymacaskill

Dannys Facebook Fanpage: www.facebook.com/DannyMacAskill

Dannys Instagram Profil: www.instagram.com/danny_macaskill

Dannys Twitter Account:  www.twitter.com/danny_macaskill

MUST WATCH: „Between the Races: Amaury Pierron“

Wer schon immer einmal wissen wollte wie ein World-Cup-Gesamtsieger seine Zeit verbringt, wenn er nicht gerade in der Weltgeschichte unterwegs ist, sollte sich „Between the Races“ von Monster Energy anschauen. Monster hat Amaury Pierron in seine Heimatstadt Brioud nach Frankreich begleitet, wo uns Amaury unter anderem seine ganz persönlichen Hometrails vorstellt. Doch nicht nur Big Bikes lassen das Herz des Franzosen höher schlagen! Denn neben Staub und Dreck, hat er auch Benzim im Blut. Also nicht länger warten und Play drücken, es erwarten euch viereinhalb Minuten voller rasanter Downhillaktion, feinster Kameraarbeit und ein bisschen Motocross.

MUST WATCH: Emil Johansson hinter den Kulissen von Crankworx Rotorua

Ende März kam die Slopestyle Weltelite in Neuseeland für das Crankworx Event zusammen. Neben den Anwärtern für einen Sieg wie Rheeder und Rogatkin, waren alle Augen und Hoffnungen auf das schwedischen Ausnahmetalent Emil Johansson gerichtet. Nach einer durchmischten und von gesundheitlichen Beschwernissen gezeichneten Saison 2018, war bei allen die Freude darüber riesig, ihn unter den Finalisten zu sehen. Umso größer war daher auch das Mitgefühl für Emil, der auf Grund eines heftigen Sturzes im Training dem Event doch schweren Herzens einen Laufpass geben musste. Was genau in Rotorua passiert ist seht ihr in diesem Video von seinem Sponsor Maxxis, das euch einen Blick hinter die Kulissen gewährt und definitiv noch mehr Sympathiepunkte aufs Konto des jungen Schweden gehen lässt:

 

Wie allen da draußen, wünschen wir Emil eine erfolgreiche 2019er Saison und freue uns darauf, ihn bei den nächsten Crankworx-Stops in Innsbruck und Les Gets zu sehen.

Mehr zu Emil findet ihr hier: https://www.redbull.com/int-en/athlete/emil-johansson

 

 

 

 

Swatch Rocket Air: Dawid Godziek gewinnt das 10-jährige Jubiläum

Der Gewinner Dawid Godziek mit dem inoffiziellen Best Trick, einem Twister Nohander, zum Abschluss des Contest. Foto: Dominik Bosshard

Einmal mehr lieferten sich die Favoriten im Finale des Swatch Rocket Air in Thun einen Kampf auf höchstem Level – mit der Folge, dass viele der Topstars an oder über das Limit gehen mussten und nicht ohne Sturz oder Fehler durchkamen.

Die große Ausnahme: Der Pole Dawid Godziek. Ihm gelang bei der 10. Austragung des Swatch Rocket Air ein fehlerfreier Run auf höchstem Niveau. Damit krönte er sich zum sechsten Sieger nach Matt Jones (GB), Nicholi Rogatkin (USA), Thomas Genon (BEL), Sam Pilgrim (GB) und Martin Söderström (SWE). Er verwies den Franzosen Paul Couderc und den Schweden Alex Alanko auf die Plätze 2 und 3. Dawid, der Bruder von Slopestyle-Ikone Szymon Godziek, beweist sich damit erneut in der Bike-Szene und knüpft an vorherige Erfolge auf dem BMX und MTB an. Erst Ende 2018 katapultierte er sich bei den X-Games in Sydney auf Platz 1 und fuhr mit einer Goldmedaille in der Disziplin BMX Dirt nach Hause. Jetzt, mit dem Sieg in Thun, werden wir ihn im Starterfeld der diesjährigen Crankworx Veranstaltung in Innsbruck sehen. Hier gibts Dawids Run vom Wochenende nochmal zu bestaunen:

Aus Schweizer Sicht wiederholte der 18-Jährige Schweizer Überflieger Lucas Huppert aus Niederweningen, ZH, seinen achten Rang aus dem Vorjahr. Obwohl er mit Top-Läufen ins Finale stürmte, war auch er einer der Spitzenfahrer, die ihre Leistungsgrenze derart ausreizen mussten, dass er von Fehlern leider nicht gefeit war.

Local Hero Lucas Huppert rotiert sich mit einem Cork 720 über den Hip-Sprung auf den achten Platz. Photo: www.andremaurer.ch

Der frisch gebackene Red Bull Athlet Erik Fedko aus Deutschland schlitterte nur knapp an den ersten Drei vorbei und landete auf dem vierten Platz. Er beeindruckte aber wie gewohnt durch einzigartige Tricks in seinem unverwechselbaren Style.

Erik Fedko mit einem massiven 360 Barspin to Tailwhip über die Hip. Foto: Dominik Bosshard

Zur Jubiläums-Ausgabe zeigten sich Veranstalter, Fahrer und Publikum in bester Feierlaune. In einer bunt-verspielten Szenerie feierten sie sich und den Sport von Freitagnachmittag bis spät in die Nacht auf Sonntag. Kaum ein Slopestyle-Kurs auf der FMB-Worldtour ist so gut und sicher gebaut und gleichzeitig so ausgefallen gestaltet, wie jener in Thun. Umso mehr dürfen Fahrer und Zuschauer gespannt sein, was sich die Truppe für die nächste Ausgabe vom 1. bis 2. Mai 2020 einfallen lässt.

Wohl primär als Folge des schlechten Wetters konnten die Veranstalter etwas weniger Besucher auf dem Gelände begrüßen, als in den Vorjahren – was der Stimmung indes keinen Abbruch tat. Und: Pünktlich zum Final war die Eishalle bis auf den letzten Platz gefüllt.

Bis nächstes Jahr beim Swatch Rocket Air!

Die Sieger des diesjährigen Rocket Air in Thun. Photo: www.andremaurer.ch

 

Auftakt des UCI World Cup in Maribor

Louic Bruni & Tahnée Seagrave rocken die Eröffnung des Weltcupauftakts in Maribor, Slowenien.
Unsere deutschen Athleten platzierten sich ebenfalls unter die Top 10. Nina Hoffmann erzielte den 6. Platz und 111 Punkte, Sandra Rübesam schaffte es ebenfalls unter die Top 10 mit Rang 9 und 70 erzielten Punkten.

Inhalt:
1. Videolink zur Wiederholung der World Cup Rennens
2. Der Maribor Track-Check mit Gee Atherton
3. UCI DH WC Ergebnisse Männer
4. UCI DH WC Ergbenisse Frauen

Hier gehts zur Wiederholung:

Hier noch einmal der Track-Check mit Gee Atherton:

Die aktuellen Wertungen im UCI Worldcups Männer und Frauen


Bild zeigt von links nach rechts: Charlie Harrison, Danny Hart, Loic Bruni, Troy Brosnan, Matt Walker

Die Ergebnisse der Männer

Maribor Men’s Downhill Top 5:

  1. Loïc Bruni FRA 2:58.839
  2. Danny Hart GBR +0.404
  3. Troy Brosnan AUS +0.764
  4. Charlie Harrison USA +0.928
  5. Matt Walker GBR +1.610

UCI MTB World Cup Men’s Downhill – Platzierung nach Punkten:

  1. Loïc Bruni FRA 216 points
  2. Danny Hart GBR 160
  3. Troy Brosnan AUS 160
  4. Charlie Harrison USA 143
  5. Aaron Gwin USA 135


Bild zeigt von links nach rechts: Marine Cabirou, Rachel Atherton, Tahnee Seagrave, Tracey Hannah, Monika Hrastnik

Die Ergebnisse der Damen

 Maribor Women’s Downhill Top 5:

  1. Tahnée Seagrave GBR 3:25.888
  2. Rachel Atherton GBR +0.855
  3. Tracey Hannah AUS +2.638
  4. Marine Cabirou FRA +3.542
  5. Monika Hrastnik SLO +4.325

UCI MTB World Cup Women’s Downhill – Platzierung nach Punkten: 

  1. Tahnée Seagrave GBR 230 points
  2. Rachel Atherton GBR 200
  3. Tracey Hannah AUS 190
  4. Monika Hrastnik SLO 130
  5. Marine Cabirou FRA 125

MUST WATCH: Nico Vink & Friends in Utah

Um den Launch von Reverse Components in den USA zu feiern, hat das „Shovel and Shred“ Team (Nico Vink, Damon Iwanaga, Kyle Jameson und Filmer Christian Rigal) eine besonders schwere Aufgabe bekommen: „Fahrt wo und was ihr wollt und filmt es“ – ganz einfach. Gesagt getan, und so haben die Jungs einen 10-tägigen Roadtrip in die Wüste von Utah unternommen, um nach den besten Spots zu suchen. Neben Christian Rigal war auch noch Trevor Lyden an Board um einige fette Bilder zu schießen, von denen Ihr eine Auswahl am Ende dieses Artikels findet. Vielen ist der Name Rigal vielleicht noch nicht so geläufig, was sich aber sehr wahrscheinlich in Zukunft ändern wird. Der junge Herr aus San Diego war zuerst 20 Jahre auf kleineren BMX Bikes unterwegs, bevor er sich letztes Jahr dafür entschied Big Bikes auszuprobieren. Und das hat sich gelohnt! Nachdem er zuerst als Videographer für Reverse USA unterwegs war, sah man schnell, dass er auch auf die andere Seite der Kamera gehört. Genug geredet und Film ab!

Im selben Zuge hat Nico Vink, der schon seit fast 10 Jahren von Reverse unterstützt wird, einen Signature Sattel bekommen den es in 8 verschiedenen Farben gibt.

Doch das sind nicht die einzigen News. Der sächsische YouTube-Star Lukas Knopf hat einen Signature Lenker bekommen, der erst vor Kurzem auf dem Sea Otter Festival in den USA vorgestellt wurde. Nichts desto trotz ist die erste Fuhre bereits ausverkauft und Nachschub ist erst wieder Ende Mai / Mitte Juni in Sicht.
Der Lenker ist exklusiv bei Lukas Knopf im Shop erhältlich: https://themotionbrand.com/collections/accesories/products/lukas-knopf-signature-reverse-lenker

Eigenschaften

– Breite: 770 mm
– Ø 31.8 mm
– Rise: 25 mm
– Upsweep: 4°
– Backsweep: 9°
– Gewicht: 295 g (+/- 5% Gewichtstoleranz)
– Material: Aluminium 7075 (doppelt konifiziert)

Weitere Info’s zu Reverse Components findet ihr auf der Herstellerwebsite: https://www.reverse-components.com