Kartenvorverkauf für Crankworx Innsbruck startet heute!

Wer sich im Jahr 2019 DAS ultimative Mountainbike-Erlebnis gönnen möchte, ist bei Crankworx Innsbruck genau richtig. Heute startet der Vorverkauf für fünf Tage Bike-Action auf höchstem Niveau mit den Top-Stars der Mountainbike-Szene, Side-Events zum Mitmachen und Festivalstimmung vom Feinsten. Neben Standard-Tickets sind heuer erstmals auch Crankworx Innsbruck VIP-Tickets mit einer Reihe an speziellen Benefits verfügbar.

Crankworx ist mit Sicherheit eine der spektakulärsten Veranstaltungen, die jemals in Innsbruck zu Gast war. Der Event in der Tiroler Landeshauptstadt ist seit 2017 fixer Bestandteil der Crankworx World Tour. Im heurigen Jahr gastieren die Helden der Mountainbike-Szene von 12. bis 16. Juni im Bikepark Innsbruck beim einzigen Tourstopp in Europa.

Sideways action from the Oakley Official Alpine WhipOff Championships presented by Spank. Credit: Fraser Britton / Crankworx 2018

„Crankworx“ mag im ersten Moment zwar hart klingen, in Wahrheit verbirgt sich dahinter aber ein buntes Festival für die ganze Familie. AthletInnen pushen sich gegenseitig zu Höchstleistungen und zeigen spektakuläre Tricks, ZuseherInnen – von der Oma mit dem Enkerl bis zum Hardcore-Bikefan – staunen was auf zwei Rädern alles möglich ist, feuern die AthletInnen an, schlendern durch die Expo-Area und testen dort die neuesten Trends aus dem Bike-Bereich. Parallel dazu wird eine Vielzahl spannender Side-Events angeboten. Mit Kidsworx Innsbruck presented by Tiroler Tageszeitung – einem eigenen Programm für Kids und Teens – haben selbst die Minis fünf Tage lang maximalen Spaß. Wer vom Staunen hungrig wird, kann sich an den Food Trucks durch Essen aus aller Welt kosten. Ansonsten empfiehlt es sich selbst eine Runde biken zu gehen, die Bewerbe anzusehen und zu genießen.

Race action from the IXS Innsbruck downhill presented by Raiffeissen. Credit: Fraser Britton / Crankworx 2018

Vorverkaufstickets ab sofort erhältlich

Rechtzeitig zum Beginn des Frühlings und zur neuen Bike-Saison, startet am heutigen 4.4. der Kartenvorverkauf für Crankworx Innsbruck. „Aufgrund der hohen Nachfrage im letzten Jahr, haben wir entschieden, heuer neben den Standard-Tickets erstmals auch VIP-Tickets für Crankworx Innsbruck anzubieten. Wer sich für diese Ticket-Variante entscheidet, darf sich auf ein besonderes Erlebnis mit bester Sicht auf die Sport-Action, Verpflegung und vielen weiteren Goodies, freuen“, so OK-Chef und ITS-Geschäftsführer Georg Spazier.

VIP-Tickets sind für die gesamte Woche (Mi, 12.06. bis So, 16.06.), das Wochenende (Sa, 15.06. und So, 16.06.) und für einzelne Sessions erhältlich. In der Standard-Kategorie stehen heuer neben einem für den gesamten Eventzeitraum gültigen Festivalticket (Mi, 12.06. bis So, 16.06.) auch Weekendtickets für das Finale der Highlights Slopestyle und Downhill (Sa, 15.06. und So, 16.06.) zur Wahl.

Tickets sind ab sofort online auf crankworx.com, sowie bei der Innsbruck Information (Burggraben 3, 6020 Innsbruck) und in allen Filialen der Raiffeisen-Landesbank Tirol bis inklusive 11.6.2019 zum Vorverkaufspreis erhältlich. Für Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr ist der Zutritt zum Event an allen Crankworx Innsbruck Tagen in Begleitung eines Erwachsenen mit gültigem Ticket frei. Für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren gibt es einen rabattierten Ticketpreis, ab 18 Jahren ist der volle Preis zu bezahlen.

Action from the Mons Royale Dual Speed & Style competition at Crankworx Innsbruck. Credit: Fraser Britton / Crankworx

Crankworx Innsbruck Standard-Tickets – die Benefits im Überblick

Die Festivaltickets sind für den gesamten Eventzeitraum gültig und sorgen dafür, dass Mann/Frau sicherlich nichts verpasst. Im Ticketpreis enthalten ist sowohl der Zutritt zur Festival-Area und zu allen Sportbewerben, als auch die Teilnahme an sämtlichen Side-Events am Eventgelände und am Kidsworx-Programm.

Eine Berg- und Talfahrt am Tag des Whip-Off, sowie die kostenlose Mitnahme des Bikes mit der Gondel (Muttereralm Bergbahnen – gültiges Ticket für den Personentransport vorausgesetzt) sind ebenfalls Teil des Paketes. Der Eintritt zum Whip-Off beim Speicherteich am Eröffnungstag ist grundsätzlich frei, mit dem Festivalticket kann die Gondel an diesem Tag für eine Berg- und eine Talfahrt kostenlos genutzt werden. Die Shuttlebusse von Innsbruck zum Festivalgelände und retour, stehen auch heuer wieder allen Crankworx-BesucherInnen kostenlos zur Verfügung.

STANDARD-

TICKETS

Verkauf Festivalticket

12.6. – 16.6.

Weekendticket

15.6. & 16.6.

Kinder

unter 12*

immer frei
Jugendliche

von 12 bis 17

bis 11.6. €14 €9
ab 12.6. €20 €15
Erwachsene

ab 18

bis 11.6. €20 €15
ab 12.6. €25 €20

*Kinder unter 12 Jahren erhalten in Begleitung eines Erwachsenen mit gültigem Ticket freien Eintritt.

Leistungen der Standard-Tickets an den Gültigkeitstagen:

  • Zutritt zum Festivalgelände
  • Kostenlose Teilnahme an allen Side-Events und Kidsworx
  • Eine kostenlose Berg- & Talfahrt am Tag des Whip-Off (Achtung, gilt nur für das Festivalticket)
  • 50% Rabatt auf Tages- und Mehrtagestickets der Muttereralm Bergbahnen (nur im Zeitraum von 08.06. bis 16.06.2019 gegen Vorlage des
    Crankworx- Tickets; Öffnungszeiten der Bergbahnen beachten – mehr Infos dazu HIER)
  • Gratis Mitnahme des Bikes mit den Muttereralm Bergbahnen (Achtung, gültiges Ticket für den Personentransport vorausgesetzt)
  • 10% Rabatt auf die Bike City Card (nur von 08.06. bis 16.06.2019 gegen Vorlage des Crankworx-Tickets; Öffnungszeiten der
    Bergbahnen beachten – mehr Infos dazu HIER)
  • 10% Rabatt auf Merchandising-Artikel (einmalig einlösbar beim Merchandising-Stand am Festivalgelände)
  • Kostenlose Nutzung des Crankworx Innsbruck City Shuttles

 VIP-Tickets für maximales Crankworx Innsbruck Erlebnis

Wer aus der ultimativen Mountainbike-Experience das Maximum herausholen möchte, kann sich mit einem VIP-Ticket einen der besten Plätze in der VIP-Area sichern. Ebenfalls Teil des Paketes sind VIP-Parking, zwei Getränke, sowie die eine oder andere kulinarische Köstlichkeit. Selbstverständlich sind VIP-Ticket-Halter auch im Getümmel der Public-Area immer herzlich willkommen. Die Anreise mit dem Shuttlebus von Innsbruck und retour, ist für alle BesucherInnen frei.

Das Crankworx Innsbruck VIP-Ticket-System bietet neben einem umfangreichen Leistungspaket auch größte Flexibilität. VIP-Tickets sind sowohl füreinzelne Sessions – für jeweils einen Bewerb, gebunden an die Disziplin, nicht an einen Tag – als auch für die Wochenend-Highlights Slopestyle und Downhill (Sa, 15.06. und So, 16.06.2019), sowie als Festivalticket für alle fünf Tage (Mi, 12.06. bis So, 16.06.2019) erhältlich. Achtung, das VIP-Ticket-Kontingent ist stark begrenzt!

VIP-

TICKETS

Verkauf Festival-ticket

12.6. – 16.6.

Weekend-

ticket

15.6. & 16.6.

Session-Tickets*
Dual Slalom

13.6.

Pump-track

13.6.

Speed & Style

14.6.

Slopestyle

15.6.

DH

16.6.

Kinder

bis 12**

Immer frei
Jugendliche

12 bis 17

bis 11.6. €160 €90 €30 €30 €40 €60 €50
ab 12.6. €195 €105 €40 €40 €50 €70 €60
Erwachsene

ab 18

bis 11.6. €195 €105 €40 €40 €50 €70 €60
ab 12.6. €235 €120 €50 €50 €60 €80 €70

*Gültigkeit gebunden an den Bewerb, nicht an den Tag

**Kinder unter 12 Jahren erhalten in Begleitung eines Erwachsenen mit gültigem Ticket freien Eintritt.

Leistungen der VIP-Tickets (Festivalticket, Weekendticket und Session-Tickets) am Gültigkeitstag/an den Gültigkeitstagen:

  • Zutritt zum Festivalgelände & zur VIP Area
  • Kostenlose Teilnahme an allen Side-Events und Kidsworx
  • VIP-Parking
  • 2 Getränke, ein Essen, kleine kulinarische Köstlichkeiten
  • Kostenlose Berg- und Talfahrt mit den Muttereralm Bergbahnen am Gültigkeitstag/den Gültigkeitstagen
  • Gratis Mitnahme des Bikes mit den Muttereralm Bergbahnen
  • 50% Rabatt auf Tages- und Mehrtagestickets der Muttereralm Bergbahnen (nur im Zeitraum von 08.06. bis 16.06.2019 gegen
    Vorlage des Crankworx- Tickets; Öffnungszeiten der Bergbahnen beachten – mehr Infos dazu HIER)
  • 10% Rabatt auf die Bike City Card (nur von 08.06. bis 16.06.2019 gegen Vorlage des Crankworx-Tickets; Öffnungszeiten der
    Bergbahnen beachten – mehr Infos dazu HIER)
  • Kostenlose Nutzung des Crankworx Innsbruck City Shuttles
  • 20% Rabatt auf Merchandising-Artikel (einmalig einlösbar beim Merchandising-Stand am Festivalgelände)
  • Alle weiteren Infos dazu unter: www.crankworx.com/innsbruck/tickets

 Was wird bei Crankworx Innsbruck 2019 sportlich geboten?

Crankworx Innsbruck startet auch in diesem Jahr am Mittwoch (12. Juni) mit den Official European Whip-Off Championships presented by SPANK beim Speicherteich im Bikepark Innsbruck. Neben imposanten Tricks, lässt garantiert auch die atemberaubende Kulisse die Herzen aller AthletInnen und Fans höherschlagen. Weiter geht es am Donnerstag (13. Juni) im Doppelpack: erstmals mit dabei der Publikumsliebling „100% Dual Slalom“, bei dem jeweils zwei AthletInnen gleichzeitig direkt nebeneinander denselben Kurs bewältigen müssen. Bei der anschließenden RockShox Innsbruck Pump Track Challenge gewinnt wer den Rundkurs ohne zu treten am schnellsten bestreiten kann. Beim Mons Royale Speed & Style Innsbruck am Freitag (14. Juni) zählt neben der Geschwindigkeit auch der beste Style. Die spektakulärsten Tricks der besten Slopestyle-Athleten gibt es am Samstag (15. Juni) beimCrankworx Innsbruck Slopestyle zu bestaunen. Zum Abschluss der spektakulären dritten Auflage von Crankworx Innsbruck wird am Sonntag (16. Juni) mit dem anspruchsvollen iXS Innsbruck Downhill presented by Raiffeisen Club noch einmal ordentlich Action geboten.

Wer noch keine Vorstellung hat was Ihn bei Crankworx Innsbruck erwartet sollte unbedingt in den Livestream vom letzten Jahr reinschauen:


Alle weiteren Informationen unter www.crankworx.com/festival/innsbruck sowie auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube.

Previous ArticleNext Article

Söderström unschlagbar im Speed & Style bei Crankworx Innsbruck

Zwei absolute Legenden des Mountainbikens kämpften am Freitagabend um Gold im Finale des Mons Royale Speed & Style Innsbruck. Martin Söderström und Kyle Strait sind sich im Laufe ihrer langen Karrieren das ein oder andere Mal auf dem Slopestyle-Kurs begegnet, doch bei Crankworx Innsbruck 2019 war die Endrunde des Speed & Style der Anlass für ein Wiedersehen auf österreichischem Boden. Auf dem Weg ins Finale mussten sich beide Männer gegen einige der Weltbesten im Freestyle-Mountainbiken durchsetzen. Der Sieg ging an den Schweden, der von einem Sturz seines Gegners auf dem ersten der beiden Kicker profitierte.

„Platz eins hier bedeutet mir so viel“, strahlte der 29-jährige Schwede bei Sonnenschein und Temperaturen von bis zu 33°C um die Wette. „Je weniger Disziplinen man fährt, umso größer ist der Druck bei jedem Rennen. Als ich noch Slopestyle gefahren bin, ging es mir bei Speed & Style vor allem um den Spaß – das machte den Bewerb viel leichter. Jetzt gilt mein Fokus voll und ganz dieser Disziplin, also werde ich am Start schon richtig nervös.“

Sowohl Söderström als auch Strait sind absolute Routiniers und fahren seit mehr als zehn Jahren auf dem höchsten Niveau. Von Alterserscheinungen war bei dem Showdown im Finale aber keine Spur zu sehen. Im ersten Lauf sprinteten Söderström und Strait aus dem Starthaus und zeigten auf beiden Schanzen schwierige Tricks. Strait war im ersten Lauf schneller als Söderström und kam 0,05 Sekunden vor dem Schweden ins Ziel, doch mit seinem Double Tailwhip und 360 Tabletop bekam Söderström gemäß dem Format des Speed & Style ein wenig Zeit gutgeschrieben und ging mit einer hauchdünnen Führung von 0,01 Sekunden in den zweiten Run.

„Damit mussten wir quasi wieder von vorne anfangen“, lachte Söderström. „Eigentlich wollte ich mit einem größeren Vorsprung in den zweiten Lauf starten, aber es sollte nicht sein. Ich wusste, ich muss im zweiten Run alles geben, um Strait zu schlagen. Leider ist er dann im zweiten Durchgang gestürzt.”

„Fast perfekt“, beschrieb der 32-jährige US-Amerikaner seinen dritten Tag bei Crankworx Innsbruck.  „Im Speed & Style muss man vor allem konstant fahren. Das ist mir großteils gut gelungen, aber im entscheidenden Moment dann doch nicht. Der Bewerb war echt richtig spannend – aber für mich auch ein hartes Stück Arbeit!“

„Mir kam vor, ich musste den ganzen Tag Runde für Runde immer schneller fahren, weil die Konkurrenz hier so stark ist”, so Söderström, der im März beim Auftakt der Crankworx World Tour in Rotorua beim Mons Royale Speed & Style Platz zwei belegte. „Es waren hier viele echt gute Fahrer am Start. Gleich vom Achtelfinale an musste ich in jeder Runde gegen absolute Top-Leute ran. Wenn man sich so durchkämpfen muss, ist das mit dem Sieg zum Schluss natürlich noch schöner.“

Mit seinen Punkten in Rotorua und Innsbruck führt Söderström die Crankworx Speed & Style World Championship mit einem deutlichen Vorsprung an. Der dritte und letzte Bewerb steigt im August beim Saisonfinale der Crankworx World Tour 2019 in Whistler.

Für die Überraschung des Tages sorgte Garret Mechem (USA) mit einem starken dritten Platz. Rang drei in Innsbruck ist sein bisher bestes Ergebnis bei einem Crankworx-Event.

„Unfassbar. Mir fehlen die Worte“, freute sich der 19-Jährige im Zielbereich. „Ich habe immer davon geträumt, in einem Contest gegen diese Typen anzutreten. Sie haben alle so viel Erfahrung. Sie sind einfach die Besten der Besten. Es ist ein unglaubliches Gefühl für mich, mit ihnen um die Podestplätze zu kämpfen und mich mit der Weltelite zu messen.“

CRANKWORX INNSBRUCK: ATEMBERAUBENDE SLOPESTYLE-ACTION LIVE AUF RED BULL TV

Crankworx Innsbruck 2018 © Red Bull Content Pool

Deutscher Kommentar mit Guido Heuber und Andi Wittmann

Das Duell zwischen Nicholi Rogatkin (USA) und Brett Rheeder (CAN) geht in die nächste Runde. Die beiden Nordamerikaner dominieren die Slopestyle-Szene seit Jahren und machen bei den Diamond-Competitions die Siege unter sich aus. Rogatkin ist amtierender Crankworx Triple-Crown-Winner und reist als Vorjahressieger ins Alpenland. Der US-Amerikaner verpatzte allerdings seinen Crankworx-Saisonauftakt. Nach Platz neun in Rotorua (NZL) steht er in Innsbruck schon unter Druck. Rheeder hingegen triumphierte in Rotorua und führt vor dementsprechend die Gesamtwertung an. Welcher der beiden Top-Favoriten wird in Innsbruck ganz oben auf dem Podest stehen? Können die deutschen Hoffnungen Erik Fedko oder Lukas Knopf den Favoriten gefährlich werden? Hat Emil Johansson (SWE), FMB World Tour- und Crankworx World Tour-Sieger von 2017, bei seiner Rückkehr nach langer Verletzungspause schon wieder die Form, um an seine früheren Leistungen anknüpfen zu können?

Nicolai Rogatkin © Red Bull Content Pool

Der zweite Stopp der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship live aus Innsbruck am 15. Juni um 09:00 Uhr und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

Wie gewohnt, überträgt Red Bull TV alle Stopps der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship live und on-demand neben dem englischen Stream auch mit deutschem Kommentar. Am 15. Juni wird Guido Heuber den zweiten SWC-Contest der Saison mit niemand geringerem als dem deutschen Freerider Andi Wittmann im deutschsprachigen Livestream auf Red Bull TV begleiten.

Brett Rheeder 2018 © Red Bull Content Pool

Crankworx Innsbruck ist in diesem Jahr der einzige Event auf europäischen Boden, bei dem die Elite des Mountainbike Slopestyle Sports um den Weltmeistertitel kämpft. Bei allen sechs Wettbewerben in Innsbruck gibt es ein hochkarätiges Rider-Aufgebot und jeder einzelne Wettbewerb ist ein Highlight in der Gravity-Szene. Ein Wettbewerb jedoch begeistert die Massen wie kein anderer: Slopestyle ist die Königsdisziplin bei allen Crankworx-Events. Die 14 besten Slopestyler der Welt gehen hier an den Start und versetzten die Fans in Ekstase. Angeführt wird das Teilnehmerfeld von Nicholi Rogatkin und Brett Rheeder. Rogatkin zeigt in seinen Runs spektakuläre Tricks mit vielen Drehungen. Rheeder lässt dank seines smoothen Styles schwierigste Tricks spielerisch einfach aussehen.

Crankworx Innsbruck 2018 © Red Bull Content Pool

Doch die Konkurrenz schläft nicht. Zu einem extrem starken Verfolgerfeld gehört Erik Fedko (GER). Der 21-Jährige komplettierte hinter Rogatkin und Rheeder die Top 3 in Les Gets und in Whistler 2018. In Rotorua wurde er Siebter, obwohl er im Vorfeld nach einem Kahnbeinbruch kaum auf dem Bike saß. Auch Lukas Knopf, der zweite Deutsche im Feld, rechnet sich Chancen auf das Podest aus. Für einen Schweden war das Vorjahr vom Verletzungspech geprägt. Emil Johansson geht daher in diesem Jahr umso motivierter an den Start. Ein fitter Johansson, FMB World Tour- und Crankworx World Tour-Sieger von 2017, kann dem Duo Rheeder/Rogatkin den ersten Platz streitig machen. Die weiteren Top-Athleten, die man unbedingt auf dem Zettel haben muss, heißen: Diego Caverzasi (ITA), Dawid Godziek (POL) und Multi-Talent Tomas Lemoine (FRA). Godziek hat durch seinen Sieg beim Swatch Rocket Air eine Wildcard erhalten und ist bei seinem ersten Crankworx-Slopestyle-Start einer von zahlreichen Europäern, die eine kontinentale Negativserie beenden wollen. Thomas Genon (BEL) ist der letzte Europäer, der einen Crankworx-Contest gewinnen konnte. Sein Triumph ist allerdings schon knapp sieben Jahre her – bei Red Bull Joyride 2012. Wird die negative Serie der europäischen Slopestyler in Innsbruck enden?

Crankworx Innsbruck 2018 © Red Bull content pool
Crankworx Innsbruck 2018 © Red Bull Content Pool

Red Bull TV überträgt den Crankworx Innsbruck Slopestyle live und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Die Live-Übertragung startet am Samstag, 15. Juni, um 09:00 Uhr. Weitere aktuelle Informationen und noch mehr actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

Vorläufiges Rider Line-Up des Crankworx Innsbruck Slopestyle:
Alanko, Alex (SWE)
Caverzasi, Diego (ITA)
Couderc, Paul (FRA)
Fedko, Erik (GER)
Godziek, Dawid (POL)
Johansson, Emil (SWE)
Jones, Matt (GBR)
Knopf, Lukas (GER)
Lemoine, Tomas (FRA)
Messere, Anthony (CAN)
Rheeder, Brett (CAN)
Rogatkin, Nicholi (USA)
Testa, Torquato (ITA)
Vencl, Jakub (CZE)

Alternates:
Huppert, Lucas (SUI)

Crankworx Innsbruck 2018 © Red Bull Content Pool

Crankworx Innsbruck Speed & Style live auf Red Bull TV

Crankworx Innsbruck Speed & Style © Stefan Voitl/Red Bull Content Pool

Das Duell Mann gegen Mann geht in Innsbruck in die zweite Runde. Der Mons Royale Speed & Style verbindet High-Speed Rennaction mit spektakulären Tricks im packenden Head-to-Head Format. Nach Crankworx Rotorua findet der zweite Event am 14. Juni um 17:30 Uhr im Rahmen von Crankworx Innsbruck statt. Der finale Wettkampf steigt im August beim legendären Crankworx Whistler (CAN). Zunächst wird das Who-is-Who der Gravity-Szene in der österreichischen Alpenregion beim Speed & Style am Start stehen. Red Bull TV überträgt in diesem Jahr zum ersten Mal neben der Crankworx FMBA Slopestyle World Championships auch die gesamte Crankworx Speed & Style World Tour.

Crankworx Innsbruck Speed & Style © Stefan Voitl/Red Bull Content Pool

Der Mons Royale Speed & Style LIVE aus Innsbruck, Österreich, am 14. Juni um 17:30 Uhr und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

Tomas Lemoine © Stefan Voitl/Red Bull Content Pool

Das Teilnehmerfeld ist hochkarätig besetzt. Beim Saisonauftakt in Rotorua gab es eine faustdicke Überraschung – Billy Meaclem. Die Favoriten sind unter Zugzwang. Alles ist angerichtet für einen spannenden Speed & Style-Contest in Innsbruck. Tomas Lemoine (FRA) reist als amtierender Crankworx Speed & Style-Weltmeister in die österreichische Alpenregion, wo er schon 2018 triumphierte. Die Rolle des Top-Favoriten ist also vergeben. Zumal der Franzose auf Wiedergutmachung brennt. In Rotorua blieb Lemoine hinter seinen Erwartungen. Nach einem platten Reifen durch eine verpatzte Landung im Halbfinale und einem Sturz im Rennen um Platz drei, reichte es für den amtierenden Champion nur für den vierten Platz. In der Vorsaison musste sich Sam Reynolds (GBR) in der Speed & Style-Gesamtwertung nur knapp Lemoine geschlagen geben. Nachdem der Brite Rotorua verletzungsbedingt verpasste, geht auch er hochmotiviert in Innsbruck an den Start.

Crankworx Innsbruck Speed & Style © Stefan Voitl/Red Bull Content Pool

Die beiden erwartet jedoch knallharte Konkurrenz um die Slopestyler Max Fredriksson (SWE) und Louis Reboul (FRA), die Freerider Tyler McCaul (USA), Bas van Steenbergen (CAN), den zweimaligen Red Bull Rampage Sieger Kyle Strait (USA) und die Weltcup Downhill-Fahrer Kaos Seagrave und  Kade Edwards (beide GBR) sowie den King of Crankworx 2017, Adrien Loron (FRA). Für die Sensation zum Saisonauftakt aber sorgte Billy Meaclem (NZL). Der 19-Jährige schockte die Konkurrenz und gewann direkt seinen ersten Speed & Style-Auftritt gegen sein Idol Martin Söderström (SWE). In Österreich möchte der Neuseeländer seinen Erfolg bestätigen. Aber auch der Schwede startet in Innsbruck und will Revanche. Der Stuttgarter Jonny Kielhorn und die Österreicher Peter Kaiser und Bernd Winkler rechnen sich im hochklassigen Feld ebenfalls Chancen aus. Zudem wird es interessant zu sehen, wie sich die beiden Damen Casey Brown (CAN) und die Deutsche Kathi Kuypers im Feld der Männer schlagen werden.

Crankworx Innsbruck Speed & Style © Stefan Voitl/Red Bull Content Pool

Red Bull TV überträgt den Mons Royal Speed & Style bei Crankworx Innsbruck live und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Die Live-Übertragung startet am Freitag, 14. Juni, um 17:30 Uhr. Weitere aktuelle Informationen und noch mehr actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

Crankworx Innsbruck Speed & Style © Stefan Voitl/Red Bull Content Pool

Vorläufiges Rider Line-Up des Mons Royal Speed & Style bei Crankworx Innsbruck:

Brown, Casey (CAN)               Kaiser, Peter (AUT)               Ross, Mike (AUS)
Kuypers, Kathi (GER)              Kielhorn, Jonny (GER)           Rot, Marcin (POL)
Bizet, Antoine (FRA)               Kinney, Jake (USA)               Saurer, Markus (AUT)
Boggs, Reed (USA)                 Kovác, Teodor (CZE)             Schäfer, Lukas (GER)
Brandt, DJ (USA)                    Lemoine, Tomas (FRA)         Seagrave, Kaos (GBR)
Chubey, Mitch (CAN)              Loron, Adrien (FRA)              Söderström, Martin (SWE)
Cryer, Luke (GBR)                  Lieb, David (USA)                 Stephens, Alfie (GBR)
Douhan, Viktor (SWE)             MacFarlane, Connor (NZL)    Storch, Carson (USA)
Fredriksson, Max (SWE)         McCaul, Tyler (USA)              Strait, Kyle (USA)
Gawelek, Theodor (SWE)       Meaclem, Billy (NZL)              Van Steenbergen, Bas (CAN)
Godziek, Szymon (POL)         Mechem, Garret (USA)           Wallace, Reece (CAN)
Haderer, Mikey (USA)            Nagy, Oskar (HUN)               Watts, Greg (USA)
Hockenhull, Sam (GBR)         Reboul, Louis (FRA)               Winkler, Bernd (AUT)
Isted, Tom (GBR)                  Reynolds, Sam (GBR)            Zink, Cam (USA)

Crankworx Innsbruck Speed & Style © Stefan Voitl/Red Bull Content Pool

Ready for Innsbruck – Erik Fedko hat Style

Erik Fedko © Erik Hölperl/rasoulution

Erik Fedko ist in der Slopestyle-Elite angekommen. 2018 gelang dem Fröndenberger der endgültige Durchbruch. Mit seinem super smoothen Style und technisch hoch anspruchsvollen Tricks sprang er gleich bei zwei Events der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship (SWC) auf das Podium. Zwei dritte Plätze, bei Crankworx Les Gets und beim legendären Red Bull Joyride bei Crankworx Whistler, belegen sein Talent und seine Ambitionen. Nach seinem Kahnbeinbruch kehrte er im März 2019 auf die große Bühne zurück und erzielte beim Crankworx in Neuseeland den siebten Platz, und das, obwohl er im Vorfeld kaum auf dem Bike saß. Den anstehenden Event Crankworx Innsbruck hat der 21-Jährige in bester Erinnerung. Nach einem Sturz im ersten Run, zeigte Fedko im Vorjahr einen beeindruckenden zweiten Lauf und wurde Fünfter. Das angefügte Video und das nachfolgende Interview belegen: Fedko ist bereit für Crankworx Innsbruck 2019!

Was ist das Besondere an Crankworx Innsbruck? Wie war Deine Vorbereitung?

Erik: Das Besondere ist die Location! Die Landschaft mit den Bergen im Umfeld ist einfach wunderschön. Und auch der Kurs ist mega schön gebaut. Meine Vorbereitung lief richtig gut. Ich habe täglich an meinen Tricks gearbeitet und mir so die nötige Sicherheit geholt. Nach meiner längeren Verletzungspause in der Saisonvorbereitung war es für mich sehr wichtig, regelmäßig auf dem Bike zu sitzen und ein gutes Gefühl für meine Tricks zu bekommen. Außerdem war ich viel joggen und bin Rennrad gefahren. Jetzt bin ich fit und bereit und freue mich auf Crankworx Innsbruck.

Erik Fedko © Erik Hölperl/rasoulution

Was dürfen wir von Dir in Innsbruck erwarten, und was ist dein Ziel?

Erik: Ich arbeite sehr viel an meinen Superman-Seatgrab-Kombos. Davon werde ich in Innsbruck sicher 2-3 Varianten zeigen. Mein Ziel ist es Top-to-Bottom meinen Traum-Run durchzufahren und am Ende auf dem Podest zu stehen. Der nötige Spaß gehört natürlich auch dazu.

Beschreibe Crankworx Innsbruck mit drei Worten:

Erik: Mountains, Bikes, Party

Erik Fedko © Erik Hölperl/rasoulution

Was sagen Deine Eltern zu Deinem Beruf als professioneller Mountainbiker?

Erik: Meine Eltern stehen mir ihrer ganzen Kraft hinter mir und unterstützen mich, wo sie nur können. Natürlich wissen sie wie gefährlich der Sport ist, aber sie kennen auch meine Begeisterung dafür. Sie finden es mega cool, dass mich mein Bike und mein Beruf glücklich machen.

Wieviel Spaß machen Dir Videodrehs?

Erik: Videoprojekte machen mir super viel Spaß. Dabei geht es um entspanntes fahren und darum diese Stimmung ohne den Contest-Druck im Rücken rüberzubringen. Wenn man am Ende sein fertiges Video sieht, ist es einfach ein Hammer-Gefühl.

Hier geht’s zum Video: YouTube Erik Fedko

Was bei Erik Fedko gerade sonst so passiert und wie seine Saison verläuft, kann man auf Instagram und YouTube verfolgen.

Der zweite Event im Rahmen der Slopestyle-Weltmeisterschaft 2019 findet am 15. Juni in Innsbruck statt. Zu sehen live auf Red Bull TV!

Erik Fedko © Erik Hölperl/rasoulution
Erik Fedko © Erik Hölperl/rasoulution

Vor Rekordbesuchern in Saalfelden Leogang: Hannah und Bruni gewinnen Downhill-Weltcup

Saalfelden Leogang im Salzburger Land, Österreich, 9. Juni 2019 – Das Out of Bounds Festival in Saalfelden Leogang hat mit 25.000 Besuchern die Erwartungen übertroffen und das Rekordpublikum vom 7. – 9. Juni mit spannenden Wettkampfen und einem unterhaltungsvollen Rahmenprogramm begeistert. Hauptattraktion war der Mercedes-Benz UCI Downhill Mountain Bike World Cup am Sonntag. Bei idealen äußeren Bedingungen triumphierte Tracey Hannah (AUS) bei den Elite Frauen. Loic Bruni (FRA) zeigte bei den Elite Männern die beste Leistung und sicherte sich den Tagessieg. Den Auftakt am Finaltag machten die Junioren. Als drittschnellste Dame des Tages, distanzierte Lokalmatadorin Vali Höll (AUT) ihre Konkurrenz bei den Juniorinnen. Schnellster Junior war Thibaut Dapréla (FRA). Das Wochenende war die perfekte Generalprobe für die UCI Downhill Weltmeisterschaft 2020 in Saalfelden Leogang.

Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein begrüßten die Fahrer und die in Scharen angereisten Zuschauer am Renn-Sonntag, 09. Juni, im Epic Bikepark Leogang. Die idealen äußeren Bedingungen boten den perfekten Rahmen für einen erfolgreichen Abschlusstag des Out of Bounds Festivals. Die Highlights des rundum erfolgreichen Wochenendes waren die Downhill-Rennen von Elite Frauen und Elite Männern, die im Rahmen des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup zum neunten Mal in Saalfelden Leogang stattfanden.

15 Frauen nahmen in der Elite-Kategorie den „Speedster“ in Angriff. Die erste Richtzeit setzte die Neuseeländerin Kate Weatherly mit Startnummer fünf. In 3:51,467 Minuten bewältigte sie die 2,2 Kilometer lange Strecke. An der Bestzeit bissen sich die folgenden sieben Fahrerinnen die Zähne aus. Darunter Athletinnen wie Veronika Widmann (ITA), Monika Hrastnik (SLO) und Marine Cabirou (FRA), die zur erweiterten Weltspitze zählen. Die Führung hielt bis zu den Top 3 des Qualifyings.

Elite Frauen: Persönliche Bestleistungen und eine strahlende Siegerin
Als erste des Spitzentrios ging Nina Hoffmann (GER) auf die Strecke. Hoffmann erzielte in der Vorwoche in Fort William als Dritte das beste Ergebnis ihrer jungen Karriere und ging hochmotiviert in ihr erst siebtes Weltcuprennen. Die ersten Kurven der 23-Jährigen waren nicht optimal, trotzdem lag sie zur ersten Zwischenzeit mit 1,6 Sekunden in Führung. Anschließend legte Hoffmann ihre Nervösität ab und nahm Tempo auf. Mit Vollgas und bereits vier Sekunden Vorsprung zur Rennhälfte ging sie in den Motorway. Ungebremst und risikofreudig nahm sie die Sprünge und baute ihre Führung auf 4,5 Sekunden aus. Auch im unteren Bereich zog sie voll durch und freute sich im Ziel ausgelassen über die Führung mit knapp sieben Sekunden Vorsprung. Mit einer Gesamtzeit von 3:44,542 Minuten nahm sie auf dem Hot Seat Platz und blickte gespannt nach oben zu den beiden Top-Favoritinnen Rachel Atherton (GBR) und Tracey Hannah (AUS), die zum dritten Mal in der Saison im Qualifying die Schnellste war.

Atherton eröffnete den finalen Showdown. Doch die amtierende Gesamtweltcupsiegerin und Weltmeisterin konnte ihrer Favoritenrolle in Saalfelden Leogang nicht gerecht werden. Nach einem Fahrfehler zu Beginn des Rennens stürzte sie und belegte am Ende den 15. und letzten Platz. Zum Abschluss der Elite Frauen nahm Hannah zum dritten Mal in der Saison das Rennen als letzte Fahrerin auf. Ein Sieg blieb der 30-Jährigen in den ersten beiden Rennen verwehrt. Doch die Australierin war wildentschlossen in Saalfelden Leogang die Serie zu durchbrechen. Von Anfang an ging Hannah volles Risiko und touchierte dabei mehrmals die Streckenbegrenzungen. Vor allem im oberen Teil des Speedster machte sie dem Streckennamen alle Ehre und stellte in den ersten beiden Sektionen beeindruckende Bestzeiten auf. Ihr Vorsprung von 2,2 Sekunden zur Einfahrt in den Motorway verringerte sich zwar im untern Bereich, aber Hannah zeigte vor allem in der finalen Sektion eine beherzte Fahrt. Schlussendlich überquerte Hannah die Ziellinie nach 3:42,107 Minuten und feierte mit 2,4 Sekunden Vorsprung ihren vierten Weltcupsieg und den ersten seit Fort William 2017. Hoffmann als Zweite und Weatherly auf dem dritten Platz komplettierten das Podest. Beide Athletinnen freuten sich zudem über ihre besten Weltcup-Ergebnisse.

Für die Überraschung des Tages aber sorgte Raphaela Richter (GER). Die 21-Jährige belegte in ihrem ersten Downhill-Weltcup-Rennen auf Anhieb den sechsten Platz.

Tracey Hannah (AUS):
„Es war ein wilder Ritt. Ich glaube ich habe im oberen Teil jeden Streckenpfosten gestriffen und hatte das Gefühl, dass ich unten Zeit gutmachen muss. Zu Saisonbeginn habe ich noch gar nicht damit gerechnet, dass es so gut laufen könnte. Die ersten Rennen waren nach meinen Siegen im Qualifying auch eine emotionale Achterbahnfahrt, weil es im Rennen nicht ganz so geklappt hat. Heute bin ich überglücklich, dass ich gewonnen habe.“

Nina Hoffmann (GER):
„Ich war deutlich nervöser als in der Vorwoche in Fort William, aber als ich im Ziel gesehen habe, dass ich Erste bin, war das einfach nur ein geiles Gefühl. Schon wieder Top 3. Ich habe mein Ergebnis aus der Vorwoche bestätigt und gezeigt, dass Fort William keine Eintagsfliege war. Im Ziel ist alles abgefallen und es war einfach nur ein überwältigendes Gefühl. Ich setze mir keine Limits, aber ich weiß auch, dass ich ohne die Verletzungen von Myriam Nicole und Tahnée Seagrave nicht ganz so weit vorne wäre.“

Elite Männer: Hochspannung bis zum Ende
Direkt im Anschluss startete das Rennen der Herren mit den gewohnten 60 Teilnehmern. Das erste Highlight setzte Florent Payet (FRA) bereits mit Startnummer zwei. Die Bestzeit des Franzosen von 3:22,427 Minuten hielt die nachfolgenden 31 Fahrer in Schach. Erst Reece Wilson (GBR) mit Startnummer 34 gelang es, sich in 3:20,845 Minuten an die Spitze zu setzen. Wilsons Führung überstand jedoch nur einen Starter, ehe Landsmann Matt Walker (3:20,397 Minuten) für den nächsten Wechsel auf dem Hot Seat sorgte. Walker wurde ebenfalls vom übernächsten Fahrer von Platz eins verdrängt. Der US-Amerikaner Charlie Harrison (3:19,333 Minuten) zeigte einen wilden Ritt in Rodeo-Manier, verlor dabei jedoch nicht an Geschwindigkeit und war im Ziel der Erste, der die Qualifying-Bestzeit von Greg Minnaar (RSA) unterbot.

Der gut zwei Kilometer lange Speedster machte seinem Ruf alle Ehre. Jeder Fehler wurde auf dem Kurs, der in diesem Jahr eine anspruchsvolle Mischung aus schnellen Highspeed-Passagen wie dem Motorway und vielen technischen Abschnitten wie dem legänderen „Wood of Fame“ und den „Roots of Asitz“ war, gnadenlos bestraft. Harrison konnte es sich auf dem Hot Seat gemütlich machen, denn weitere elf Fahrer verpassten es, an die fehlerfreie Fahrt des US-Amerikaners heranzukommen. Als Loic Bruni (FRA) auf der Strecke war, ging schon bei der ersten Zwischenzeit ein Raunen durch den Zielraum. 0,7 Sekunden betrug der Vorsprung des amtierenden Weltmeisters schon zu Beginn seines Rennens. Den technisch kniffligen „Wood of Fame“ meisterte er spielerisch, nahm viel Geschwindigkeit mit und baute seinen Vorsprung vor dem Motorway auf 1,7 Sekunden aus. Auch die abschließende Wald-Sektion beherrschte der Saisonauftaktsieger. Mit einer Gesamtzeit von 3:16,132 Minuten und 3,2 Sekunden Vorsprung setzte der 25-Jährige ein beeindruckendes Ausrufezeichen. Selbst die Top-Stars wie Danny Hart (GBR, +1,994 Sek.), der vierfache Saalfelden Leogang-Sieger Aaron Gwin (USA, +2,418 Sek.) und Weltcupgesamtsieger sowie Vorjahressieger Amaury Pierron (FRA, +2,516) konnten der Bestzeit nicht gefährlich werden.

Brunis Anspannung stieg weiter als der Weltcupführende Troy Brosnan (AUS) aus dem Starthaus ging. Lediglich 0,020 Sekunden betrug der Rückstand des Qualifying-Dritten bei der ersten Zwischenzeit. Der Australier beendete als einziger Athlet die ersten beiden Rennen in den Top 3 und zeigte seine ganze Klasse auch in Saalfelden Leogang. Nahezu zeitgleich absolvierten Bruni und Brosnan auch den zweiten und dritten Streckensabschnitt. Ein kleiner Fehler in der abschließenden Waldsektion beendete die Siegchancen des Australiers. Im Ziel lag Brosnan mit 3:16,878 Minuten knappe 0,7 Sekunden hinter Bruni. Loris Vergier (FRA) ging als letzter des starken französischen Teams und als Vorletzter insgesamt auf die Strecke. Auch er zeigte sein Können, aber konnte nicht ganz mit Bruni mithalten. Zwischen 0,7 und 1,0 Sekunden pendelte sich sein Rückstand ein. Ein Sturz kurz vor dem Ziel machten seine Podest-Hoffnungen zunichte. Am Ende landete Vergier auf dem 19. Platz. So kam es zum Showdown zwischen Bruni und dem Südafrikaner Greg Minnaar. Der Weltcup-Rekordsieger spielte auf der zum Vorjahr leicht veränderten Streckenführung seine ganze Erfahrung aus und hielt mit 0,3 Sekunden Rückstand bei der ersten Sektion Anschluss an Bruni. Auch der 37-Jährige bewältigte den anspruchsvollen Track fehlerfrei und wies nach der dritten Zwischenzeit einen Rückstand von 0,7 Sekunden aus. In der abschließenden Waldsektion fand er die Ideallinie, verkürzte den Rückstand auf 0,26 Sekunden und sorgte für Hochspannung bei Bruni und den tobenden Zuschauern. Als Minnaar mit einem Rückstand von 0,3 Sekunden über die Ziellinie fuhr, sprang Bruni auf und feierte seinen zweiten Saisonsieg. Minnaar erzielte als Zweiter sein bestes Saisonergebnis. Brosnan vervollständigte das Podest und landete damit auch im dritten Saisonrennen in den Top 3. Damit führt Brosnan weiterhin den Gesamtweltcup an, fünf Punkte vor Bruni.

Loic Bruni (FRA):
„Es war nicht einfach bei dem staubigen, trockenen Boden Grip zu finden, aber irgendwie habe ich es geschafft. Ich habe überall getreten, wo es mir nur möglich war, weil ich wusste, dass hier jedes Hundertstel zählt. Am Ende hat es zum Glück gereicht. Ich war so nervös auf dem Hot Seat. Vor allem als die Jungs so nah an meiner Zeit waren. Mir ist bewusst, dass es alle spannend finden, wenn es so eng zugeht, aber ich wünschte mir manchmal, ich wäre ganz woanders.“

Junioren: Vali Höll eindrucksvoll zurück in der Erfolgsspur
Den Auftakt am Finaltag machten die Junioren. Dabei waren alle Augen auf Lokalmatadorin Vali Höll (AUT) gerichtet. Die Dominatorin bei den Juniorinnen musste sich vergangenes Wochenende in Fort William (SCO) erstmals in ihrer Weltcup-Karriere geschlagen geben und belegte nach zwei Stürzen den zweiten Platz. Doch der Nachwuchsstar wurde in Saalfelden Leogang den hohen Erwartungen gerecht und dominierte das Feld in gewohnter Manier. Mit ihrer Zeit von 3:49,363 Minuten wäre sie sogar bei den Elite Damen auf Platz drei gefahren. In ihrer Klasse verwies die 17-Jährige Anna Newkirk (USA) mit 18,7 Sekunden Vorsprung auf Platz zwei. Dritte wurde Mille Johnset (NOR). Einen Schreckmoment erlebte die zweite Lokalmatadorin. Die in Saalbach lebende Schwedin Ottilia Johansson Jones stürzte, blieb aber unverletzt.

Vali Höll (AUT):
„Ich bin sehr erleichtert und glücklich. Es war echt schwer heute. Die Strecke war sehr trocken und hatte tiefe Löcher mit viel Staub. Dadurch war es super rutschig und schwer zu fahren. Ich bin wirklich froh, dass ich es geschafft habe. Letztes Wochenende bin ich sehr schlecht gefahren, umso mehr freut es mich, auf diese Art und Weise zu Hause vor meiner Familie und meinen Freunden zu gewinnen.“

Bei den Junioren gewann Thibaut Dapréla (FRA). Der Franzose fuhr im dritten Saisonrennen seinen dritten Sieg ein und verwies Kye A’Hern (AUS) und Landsmann Matteo Iniguez auf die Plätze zwei und drei.

Die zahlreichen Zuschauer erlebten im Epic Bikepark Leogang an diesem Wochenende nicht nur packenden Rennsport. Das Out of Bounds Festival in Saalfelden Leogang umrahmte den Downhill-Weltcup mit weiteren begeisternden Events. Neben der großen Team & Expo Area wurden die angereisten Fans in Saalfelden Leogang mit mehreren spektakulären Freestyle-Motocross-Shows, einem Open-Air-Konzert der kalifornischen Band „John Diva & the Rockets of Love“ und einer Reihe von Partys verwöhnt.

Mit 25.000 Zuschauern verzeichnete das Out of Bounds Festival in Saalfelden Leogang 2019 einen neuen Besucherrekord und lieferte eine erfolgreiche Generalprobe für die UCI Downhill Weltmeisterschaft, die von 4. – 6. September 2020 in Saalfelden Leogang stattfinden wird.

Die spannenden Rennen von Elite Damen und Herren sind als Video-on-Demand kostenlos auf www.redbull.tv verfügbar.

Alle Neuigkeiten rund um den Mercedes-Benz UCI Downhill Mountain Bike World Cup sowie das Thema Biken in der Region Saalfelden Leogang findet man auf www.mtb-weltcup.at.

Weitere aktuelle News, Termine und Informationen zu den Strecken des Epic Bikepark Leogang gibt es auf bikepark-leogang.com, instagram.com/BikeparkLeogang oder facebook.com/BikeparkLeogang

Für einen „runden Rad-Urlaub“ gibt es in Saalfelden Leogang spezielle Bike-Hotels wie den Salzburger Hof, Bio Hotel Rupertus, Hotel Bacher, Hotel Riederalm, Hotel Ritzenhof, Mama Thresl, Hotel Saliterhof, Hotel Forsthofalm und Hotel Der Löwe sowie kompetente Bike-Shops wie Sport Mitterer oder Sport 2000 Simon. Eine Liste aller bike-freundlichen Unterkünfte in der Region Saalfelden Leogang befindet sich hier: saalfelden-leogang.com/de/region-erleben/biken/bikefreundliche-betriebe.

Weitere Informationen zur Region Saalfelden Leogang gibt es auf: saalfelden-leogang.com, instagram.com/Saalfelden_Leogang oder facebook.com/SaalfeldenLeogang

Bike Check Marinbikes Wolf Ridge Pro

Für unseren nächsten Bike Check haben wir uns Biketrainer Marco Schubert ausgesucht. Marco ist regional für seine Fahrtechnikkurse bekannt und mit mehr als 30 Jahren Bikeerfahrung ein Mann, der weiß, wovon er spricht. Unter dem Video haben wir die Specs zum Wolf Ridge Pro für Euch aufgelistet. Solltet ihr euch fragen, wieso im Video andere Komponenten verbaut sind: Es handelt sich bei diesem Bike um ein Vorserienmodell. Zusätzlich haben wir die neuen Stans EX3 Laufradsätze mit VEE Tire Reifen montiert, die wir aktuell auch noch für euch testen. Ihr könnt euch also jetzt schon einmal auf neuen Content freuen. Wir übergeben somit das Wort an Marco und wünschen euch viel Spaß:

Marin Wolf Ridge Pro Specs

Schaltung: Sram XX1 Eagle
Federgabel: Fox 36 Performance Elite
Dämpfer: Fox Float X2 Factory
Bremsen: Sram Guide Ultimate (200 mm vorne/180 mm hinten)
Kurbeln: Truvativ Descendant Carbon
Lenker: Deity DC31 Mohawk Carbon
Vorbau: Deity Copperhead 35mm
Sattelstange: KS LEV SIO Dropper Post
Sattel: WTB Volt Race
Laufräder: E*thirteen TRS Race Carbon
Reifen: WTB Vigilante 29 x 2,3″
Preis: 8999€ (EUR)