Das neue LEATT DBX 3.5 Neck Brace bei Gravity Preview

Das Leatt DBX 3.5 Neck Brace ist ein CE getesteter und als persönliche Schutzausrüstung zertifizierter Nackenschutz für den intensiven Einsatz auf zwei Rädern. Mit einem Gewicht von 499g ist es ein wahres Leichtgewicht und bietet zugleich einen optimalen Schutz, das auf den Nacken einwirkende Kräfte verringert und die Chancen einer ernsten Wirbelverletzung um bis zu 47% reduziert.

Trotz eines halbstarren Chassis ist das Neck Brace einstellbar genug, um dem Körperbau der meisten Fahrer und Fahrerinnen gerecht zu werden. Die steife Struktur trägt dazu bei, dass jegliche Aufprallenergie effektiv abgeleitet wird und somit die waltenden Kräfte auf den Nacken minimiert werden können. Zudem sorgen zusätzliche Aussparungen im Neck Brace dafür, dass im Falle eines Sturzes, das Brace nicht auf empfindliche Knochen wie das Schlüsselbein drücken kann und somit das Verletzungsrisiko gemindert wird. 

Bewegungsfreiheit während der Fahrt wird durch die flexible Verbindung der hinteren CoreFlex Thorax Streben ermöglicht, die den Fahrer kaum einschränken und jederzeit vollen Nackenschutz bieten. Zudem reißen diese im Falle eines schweren Sturzes ab, sodass auch hier eine weitere Verletzung des oberen Rückens durch das Neck Brace selbst verhindert werden kann.

Das Neck Brace ist einfach per Knopfdruck zu ver- und entriegeln und wird zusammen mit einem durchsichtigen Brustgurt geliefert, der wahlweise für noch besseren Halt angebracht werden kann. Einkerbungen auf der Beschichtung der Brace-Innenseite bieten außerdem eine gute Belüftung des Nackenschutzes. Durch kleine Manschetten ist das Neck Brace z.B. mit den Jerseys aus der Leatt DBX Reihe kompatibel und einfach zu verbinden. 

Das Neck Brace ist in den Größen JR für Kinder, S/M, L/XL und XXL sowie in den Farben Schwarz (Black) und Schwarz-Weiß (Black/Fuel) erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 259€. 

Key Facts:  

  • Bis zu 43% weniger Risiko für eine schwere Nackenverletzung
  • Eingespritzte PC-Schale mit einer Polyamid-verstärkten EPS-Konstruktion
  • CoreFlex geteilte hintere Thorax-Strebe
  • Die hintere Thorax-Strebe knickt bei übermäßiger Belastung ab
  • Optimale Helmrand-markante Plattform für eine biomedizinisch ausgeglichene Kopf- und Helmbewegungsfreiheit
  • Verstellbarer Brustkorb für optimale Passform
  • Ausgeprägter Schlüsselbein-Ausschnitt
  • Eingespritzte, haltbare und leicht zu reinigende Schaumstoffpolsterung
  • Air Flow Rippenpolsterung für optimale Belüftung
  • Kostenloser, optionaler, transparenter Brustgurt
  • CE geprüft und zertifiziert als Persönliche Schutzausrüstung 89/686 / EWG

Gewicht

  • 499g (1.10 lbs)

Größen

  • JR (74-82cm – 29 ½ – 32 ½″)
  • S/M (82-94cm – 32 ½ – 37“)
  • L/XL (94-110cm – 37 – 43″)
  • XXL (110-122cm – 43 – 48“)

Farben

  • Schwarz (Black), Schwarz-Weiß (Black/Fuel)

Preis

  • UVP. 259€ 

Fazit:
Pro:
– Extrem geringes Gewicht
– Preis/Leistung

Kontra:
– Keine Einstellmöglichkeiten im vorderen Brustbereich
– Thoraxstrebe nicht ersetzbar

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Ready for Innsbruck – Erik Fedko hat Style

Erik Fedko © Erik Hölperl/rasoulution

Erik Fedko ist in der Slopestyle-Elite angekommen. 2018 gelang dem Fröndenberger der endgültige Durchbruch. Mit seinem super smoothen Style und technisch hoch anspruchsvollen Tricks sprang er gleich bei zwei Events der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship (SWC) auf das Podium. Zwei dritte Plätze, bei Crankworx Les Gets und beim legendären Red Bull Joyride bei Crankworx Whistler, belegen sein Talent und seine Ambitionen. Nach seinem Kahnbeinbruch kehrte er im März 2019 auf die große Bühne zurück und erzielte beim Crankworx in Neuseeland den siebten Platz, und das, obwohl er im Vorfeld kaum auf dem Bike saß. Den anstehenden Event Crankworx Innsbruck hat der 21-Jährige in bester Erinnerung. Nach einem Sturz im ersten Run, zeigte Fedko im Vorjahr einen beeindruckenden zweiten Lauf und wurde Fünfter. Das angefügte Video und das nachfolgende Interview belegen: Fedko ist bereit für Crankworx Innsbruck 2019!

Was ist das Besondere an Crankworx Innsbruck? Wie war Deine Vorbereitung?

Erik: Das Besondere ist die Location! Die Landschaft mit den Bergen im Umfeld ist einfach wunderschön. Und auch der Kurs ist mega schön gebaut. Meine Vorbereitung lief richtig gut. Ich habe täglich an meinen Tricks gearbeitet und mir so die nötige Sicherheit geholt. Nach meiner längeren Verletzungspause in der Saisonvorbereitung war es für mich sehr wichtig, regelmäßig auf dem Bike zu sitzen und ein gutes Gefühl für meine Tricks zu bekommen. Außerdem war ich viel joggen und bin Rennrad gefahren. Jetzt bin ich fit und bereit und freue mich auf Crankworx Innsbruck.

Erik Fedko © Erik Hölperl/rasoulution

Was dürfen wir von Dir in Innsbruck erwarten, und was ist dein Ziel?

Erik: Ich arbeite sehr viel an meinen Superman-Seatgrab-Kombos. Davon werde ich in Innsbruck sicher 2-3 Varianten zeigen. Mein Ziel ist es Top-to-Bottom meinen Traum-Run durchzufahren und am Ende auf dem Podest zu stehen. Der nötige Spaß gehört natürlich auch dazu.

Beschreibe Crankworx Innsbruck mit drei Worten:

Erik: Mountains, Bikes, Party

Erik Fedko © Erik Hölperl/rasoulution

Was sagen Deine Eltern zu Deinem Beruf als professioneller Mountainbiker?

Erik: Meine Eltern stehen mir ihrer ganzen Kraft hinter mir und unterstützen mich, wo sie nur können. Natürlich wissen sie wie gefährlich der Sport ist, aber sie kennen auch meine Begeisterung dafür. Sie finden es mega cool, dass mich mein Bike und mein Beruf glücklich machen.

Wieviel Spaß machen Dir Videodrehs?

Erik: Videoprojekte machen mir super viel Spaß. Dabei geht es um entspanntes fahren und darum diese Stimmung ohne den Contest-Druck im Rücken rüberzubringen. Wenn man am Ende sein fertiges Video sieht, ist es einfach ein Hammer-Gefühl.

Hier geht’s zum Video: YouTube Erik Fedko

Was bei Erik Fedko gerade sonst so passiert und wie seine Saison verläuft, kann man auf Instagram und YouTube verfolgen.

Der zweite Event im Rahmen der Slopestyle-Weltmeisterschaft 2019 findet am 15. Juni in Innsbruck statt. Zu sehen live auf Red Bull TV!

Erik Fedko © Erik Hölperl/rasoulution
Erik Fedko © Erik Hölperl/rasoulution

Vor Rekordbesuchern in Saalfelden Leogang: Hannah und Bruni gewinnen Downhill-Weltcup

Saalfelden Leogang im Salzburger Land, Österreich, 9. Juni 2019 – Das Out of Bounds Festival in Saalfelden Leogang hat mit 25.000 Besuchern die Erwartungen übertroffen und das Rekordpublikum vom 7. – 9. Juni mit spannenden Wettkampfen und einem unterhaltungsvollen Rahmenprogramm begeistert. Hauptattraktion war der Mercedes-Benz UCI Downhill Mountain Bike World Cup am Sonntag. Bei idealen äußeren Bedingungen triumphierte Tracey Hannah (AUS) bei den Elite Frauen. Loic Bruni (FRA) zeigte bei den Elite Männern die beste Leistung und sicherte sich den Tagessieg. Den Auftakt am Finaltag machten die Junioren. Als drittschnellste Dame des Tages, distanzierte Lokalmatadorin Vali Höll (AUT) ihre Konkurrenz bei den Juniorinnen. Schnellster Junior war Thibaut Dapréla (FRA). Das Wochenende war die perfekte Generalprobe für die UCI Downhill Weltmeisterschaft 2020 in Saalfelden Leogang.

Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein begrüßten die Fahrer und die in Scharen angereisten Zuschauer am Renn-Sonntag, 09. Juni, im Epic Bikepark Leogang. Die idealen äußeren Bedingungen boten den perfekten Rahmen für einen erfolgreichen Abschlusstag des Out of Bounds Festivals. Die Highlights des rundum erfolgreichen Wochenendes waren die Downhill-Rennen von Elite Frauen und Elite Männern, die im Rahmen des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup zum neunten Mal in Saalfelden Leogang stattfanden.

15 Frauen nahmen in der Elite-Kategorie den „Speedster“ in Angriff. Die erste Richtzeit setzte die Neuseeländerin Kate Weatherly mit Startnummer fünf. In 3:51,467 Minuten bewältigte sie die 2,2 Kilometer lange Strecke. An der Bestzeit bissen sich die folgenden sieben Fahrerinnen die Zähne aus. Darunter Athletinnen wie Veronika Widmann (ITA), Monika Hrastnik (SLO) und Marine Cabirou (FRA), die zur erweiterten Weltspitze zählen. Die Führung hielt bis zu den Top 3 des Qualifyings.

Elite Frauen: Persönliche Bestleistungen und eine strahlende Siegerin
Als erste des Spitzentrios ging Nina Hoffmann (GER) auf die Strecke. Hoffmann erzielte in der Vorwoche in Fort William als Dritte das beste Ergebnis ihrer jungen Karriere und ging hochmotiviert in ihr erst siebtes Weltcuprennen. Die ersten Kurven der 23-Jährigen waren nicht optimal, trotzdem lag sie zur ersten Zwischenzeit mit 1,6 Sekunden in Führung. Anschließend legte Hoffmann ihre Nervösität ab und nahm Tempo auf. Mit Vollgas und bereits vier Sekunden Vorsprung zur Rennhälfte ging sie in den Motorway. Ungebremst und risikofreudig nahm sie die Sprünge und baute ihre Führung auf 4,5 Sekunden aus. Auch im unteren Bereich zog sie voll durch und freute sich im Ziel ausgelassen über die Führung mit knapp sieben Sekunden Vorsprung. Mit einer Gesamtzeit von 3:44,542 Minuten nahm sie auf dem Hot Seat Platz und blickte gespannt nach oben zu den beiden Top-Favoritinnen Rachel Atherton (GBR) und Tracey Hannah (AUS), die zum dritten Mal in der Saison im Qualifying die Schnellste war.

Atherton eröffnete den finalen Showdown. Doch die amtierende Gesamtweltcupsiegerin und Weltmeisterin konnte ihrer Favoritenrolle in Saalfelden Leogang nicht gerecht werden. Nach einem Fahrfehler zu Beginn des Rennens stürzte sie und belegte am Ende den 15. und letzten Platz. Zum Abschluss der Elite Frauen nahm Hannah zum dritten Mal in der Saison das Rennen als letzte Fahrerin auf. Ein Sieg blieb der 30-Jährigen in den ersten beiden Rennen verwehrt. Doch die Australierin war wildentschlossen in Saalfelden Leogang die Serie zu durchbrechen. Von Anfang an ging Hannah volles Risiko und touchierte dabei mehrmals die Streckenbegrenzungen. Vor allem im oberen Teil des Speedster machte sie dem Streckennamen alle Ehre und stellte in den ersten beiden Sektionen beeindruckende Bestzeiten auf. Ihr Vorsprung von 2,2 Sekunden zur Einfahrt in den Motorway verringerte sich zwar im untern Bereich, aber Hannah zeigte vor allem in der finalen Sektion eine beherzte Fahrt. Schlussendlich überquerte Hannah die Ziellinie nach 3:42,107 Minuten und feierte mit 2,4 Sekunden Vorsprung ihren vierten Weltcupsieg und den ersten seit Fort William 2017. Hoffmann als Zweite und Weatherly auf dem dritten Platz komplettierten das Podest. Beide Athletinnen freuten sich zudem über ihre besten Weltcup-Ergebnisse.

Für die Überraschung des Tages aber sorgte Raphaela Richter (GER). Die 21-Jährige belegte in ihrem ersten Downhill-Weltcup-Rennen auf Anhieb den sechsten Platz.

Tracey Hannah (AUS):
„Es war ein wilder Ritt. Ich glaube ich habe im oberen Teil jeden Streckenpfosten gestriffen und hatte das Gefühl, dass ich unten Zeit gutmachen muss. Zu Saisonbeginn habe ich noch gar nicht damit gerechnet, dass es so gut laufen könnte. Die ersten Rennen waren nach meinen Siegen im Qualifying auch eine emotionale Achterbahnfahrt, weil es im Rennen nicht ganz so geklappt hat. Heute bin ich überglücklich, dass ich gewonnen habe.“

Nina Hoffmann (GER):
„Ich war deutlich nervöser als in der Vorwoche in Fort William, aber als ich im Ziel gesehen habe, dass ich Erste bin, war das einfach nur ein geiles Gefühl. Schon wieder Top 3. Ich habe mein Ergebnis aus der Vorwoche bestätigt und gezeigt, dass Fort William keine Eintagsfliege war. Im Ziel ist alles abgefallen und es war einfach nur ein überwältigendes Gefühl. Ich setze mir keine Limits, aber ich weiß auch, dass ich ohne die Verletzungen von Myriam Nicole und Tahnée Seagrave nicht ganz so weit vorne wäre.“

Elite Männer: Hochspannung bis zum Ende
Direkt im Anschluss startete das Rennen der Herren mit den gewohnten 60 Teilnehmern. Das erste Highlight setzte Florent Payet (FRA) bereits mit Startnummer zwei. Die Bestzeit des Franzosen von 3:22,427 Minuten hielt die nachfolgenden 31 Fahrer in Schach. Erst Reece Wilson (GBR) mit Startnummer 34 gelang es, sich in 3:20,845 Minuten an die Spitze zu setzen. Wilsons Führung überstand jedoch nur einen Starter, ehe Landsmann Matt Walker (3:20,397 Minuten) für den nächsten Wechsel auf dem Hot Seat sorgte. Walker wurde ebenfalls vom übernächsten Fahrer von Platz eins verdrängt. Der US-Amerikaner Charlie Harrison (3:19,333 Minuten) zeigte einen wilden Ritt in Rodeo-Manier, verlor dabei jedoch nicht an Geschwindigkeit und war im Ziel der Erste, der die Qualifying-Bestzeit von Greg Minnaar (RSA) unterbot.

Der gut zwei Kilometer lange Speedster machte seinem Ruf alle Ehre. Jeder Fehler wurde auf dem Kurs, der in diesem Jahr eine anspruchsvolle Mischung aus schnellen Highspeed-Passagen wie dem Motorway und vielen technischen Abschnitten wie dem legänderen „Wood of Fame“ und den „Roots of Asitz“ war, gnadenlos bestraft. Harrison konnte es sich auf dem Hot Seat gemütlich machen, denn weitere elf Fahrer verpassten es, an die fehlerfreie Fahrt des US-Amerikaners heranzukommen. Als Loic Bruni (FRA) auf der Strecke war, ging schon bei der ersten Zwischenzeit ein Raunen durch den Zielraum. 0,7 Sekunden betrug der Vorsprung des amtierenden Weltmeisters schon zu Beginn seines Rennens. Den technisch kniffligen „Wood of Fame“ meisterte er spielerisch, nahm viel Geschwindigkeit mit und baute seinen Vorsprung vor dem Motorway auf 1,7 Sekunden aus. Auch die abschließende Wald-Sektion beherrschte der Saisonauftaktsieger. Mit einer Gesamtzeit von 3:16,132 Minuten und 3,2 Sekunden Vorsprung setzte der 25-Jährige ein beeindruckendes Ausrufezeichen. Selbst die Top-Stars wie Danny Hart (GBR, +1,994 Sek.), der vierfache Saalfelden Leogang-Sieger Aaron Gwin (USA, +2,418 Sek.) und Weltcupgesamtsieger sowie Vorjahressieger Amaury Pierron (FRA, +2,516) konnten der Bestzeit nicht gefährlich werden.

Brunis Anspannung stieg weiter als der Weltcupführende Troy Brosnan (AUS) aus dem Starthaus ging. Lediglich 0,020 Sekunden betrug der Rückstand des Qualifying-Dritten bei der ersten Zwischenzeit. Der Australier beendete als einziger Athlet die ersten beiden Rennen in den Top 3 und zeigte seine ganze Klasse auch in Saalfelden Leogang. Nahezu zeitgleich absolvierten Bruni und Brosnan auch den zweiten und dritten Streckensabschnitt. Ein kleiner Fehler in der abschließenden Waldsektion beendete die Siegchancen des Australiers. Im Ziel lag Brosnan mit 3:16,878 Minuten knappe 0,7 Sekunden hinter Bruni. Loris Vergier (FRA) ging als letzter des starken französischen Teams und als Vorletzter insgesamt auf die Strecke. Auch er zeigte sein Können, aber konnte nicht ganz mit Bruni mithalten. Zwischen 0,7 und 1,0 Sekunden pendelte sich sein Rückstand ein. Ein Sturz kurz vor dem Ziel machten seine Podest-Hoffnungen zunichte. Am Ende landete Vergier auf dem 19. Platz. So kam es zum Showdown zwischen Bruni und dem Südafrikaner Greg Minnaar. Der Weltcup-Rekordsieger spielte auf der zum Vorjahr leicht veränderten Streckenführung seine ganze Erfahrung aus und hielt mit 0,3 Sekunden Rückstand bei der ersten Sektion Anschluss an Bruni. Auch der 37-Jährige bewältigte den anspruchsvollen Track fehlerfrei und wies nach der dritten Zwischenzeit einen Rückstand von 0,7 Sekunden aus. In der abschließenden Waldsektion fand er die Ideallinie, verkürzte den Rückstand auf 0,26 Sekunden und sorgte für Hochspannung bei Bruni und den tobenden Zuschauern. Als Minnaar mit einem Rückstand von 0,3 Sekunden über die Ziellinie fuhr, sprang Bruni auf und feierte seinen zweiten Saisonsieg. Minnaar erzielte als Zweiter sein bestes Saisonergebnis. Brosnan vervollständigte das Podest und landete damit auch im dritten Saisonrennen in den Top 3. Damit führt Brosnan weiterhin den Gesamtweltcup an, fünf Punkte vor Bruni.

Loic Bruni (FRA):
„Es war nicht einfach bei dem staubigen, trockenen Boden Grip zu finden, aber irgendwie habe ich es geschafft. Ich habe überall getreten, wo es mir nur möglich war, weil ich wusste, dass hier jedes Hundertstel zählt. Am Ende hat es zum Glück gereicht. Ich war so nervös auf dem Hot Seat. Vor allem als die Jungs so nah an meiner Zeit waren. Mir ist bewusst, dass es alle spannend finden, wenn es so eng zugeht, aber ich wünschte mir manchmal, ich wäre ganz woanders.“

Junioren: Vali Höll eindrucksvoll zurück in der Erfolgsspur
Den Auftakt am Finaltag machten die Junioren. Dabei waren alle Augen auf Lokalmatadorin Vali Höll (AUT) gerichtet. Die Dominatorin bei den Juniorinnen musste sich vergangenes Wochenende in Fort William (SCO) erstmals in ihrer Weltcup-Karriere geschlagen geben und belegte nach zwei Stürzen den zweiten Platz. Doch der Nachwuchsstar wurde in Saalfelden Leogang den hohen Erwartungen gerecht und dominierte das Feld in gewohnter Manier. Mit ihrer Zeit von 3:49,363 Minuten wäre sie sogar bei den Elite Damen auf Platz drei gefahren. In ihrer Klasse verwies die 17-Jährige Anna Newkirk (USA) mit 18,7 Sekunden Vorsprung auf Platz zwei. Dritte wurde Mille Johnset (NOR). Einen Schreckmoment erlebte die zweite Lokalmatadorin. Die in Saalbach lebende Schwedin Ottilia Johansson Jones stürzte, blieb aber unverletzt.

Vali Höll (AUT):
„Ich bin sehr erleichtert und glücklich. Es war echt schwer heute. Die Strecke war sehr trocken und hatte tiefe Löcher mit viel Staub. Dadurch war es super rutschig und schwer zu fahren. Ich bin wirklich froh, dass ich es geschafft habe. Letztes Wochenende bin ich sehr schlecht gefahren, umso mehr freut es mich, auf diese Art und Weise zu Hause vor meiner Familie und meinen Freunden zu gewinnen.“

Bei den Junioren gewann Thibaut Dapréla (FRA). Der Franzose fuhr im dritten Saisonrennen seinen dritten Sieg ein und verwies Kye A’Hern (AUS) und Landsmann Matteo Iniguez auf die Plätze zwei und drei.

Die zahlreichen Zuschauer erlebten im Epic Bikepark Leogang an diesem Wochenende nicht nur packenden Rennsport. Das Out of Bounds Festival in Saalfelden Leogang umrahmte den Downhill-Weltcup mit weiteren begeisternden Events. Neben der großen Team & Expo Area wurden die angereisten Fans in Saalfelden Leogang mit mehreren spektakulären Freestyle-Motocross-Shows, einem Open-Air-Konzert der kalifornischen Band „John Diva & the Rockets of Love“ und einer Reihe von Partys verwöhnt.

Mit 25.000 Zuschauern verzeichnete das Out of Bounds Festival in Saalfelden Leogang 2019 einen neuen Besucherrekord und lieferte eine erfolgreiche Generalprobe für die UCI Downhill Weltmeisterschaft, die von 4. – 6. September 2020 in Saalfelden Leogang stattfinden wird.

Die spannenden Rennen von Elite Damen und Herren sind als Video-on-Demand kostenlos auf www.redbull.tv verfügbar.

Alle Neuigkeiten rund um den Mercedes-Benz UCI Downhill Mountain Bike World Cup sowie das Thema Biken in der Region Saalfelden Leogang findet man auf www.mtb-weltcup.at.

Weitere aktuelle News, Termine und Informationen zu den Strecken des Epic Bikepark Leogang gibt es auf bikepark-leogang.com, instagram.com/BikeparkLeogang oder facebook.com/BikeparkLeogang

Für einen „runden Rad-Urlaub“ gibt es in Saalfelden Leogang spezielle Bike-Hotels wie den Salzburger Hof, Bio Hotel Rupertus, Hotel Bacher, Hotel Riederalm, Hotel Ritzenhof, Mama Thresl, Hotel Saliterhof, Hotel Forsthofalm und Hotel Der Löwe sowie kompetente Bike-Shops wie Sport Mitterer oder Sport 2000 Simon. Eine Liste aller bike-freundlichen Unterkünfte in der Region Saalfelden Leogang befindet sich hier: saalfelden-leogang.com/de/region-erleben/biken/bikefreundliche-betriebe.

Weitere Informationen zur Region Saalfelden Leogang gibt es auf: saalfelden-leogang.com, instagram.com/Saalfelden_Leogang oder facebook.com/SaalfeldenLeogang

Bike Check Marinbikes Wolf Ridge Pro

Für unseren nächsten Bike Check haben wir uns Biketrainer Marco Schubert ausgesucht. Marco ist regional für seine Fahrtechnikkurse bekannt und mit mehr als 30 Jahren Bikeerfahrung ein Mann, der weiß, wovon er spricht. Unter dem Video haben wir die Specs zum Wolf Ridge Pro für Euch aufgelistet. Solltet ihr euch fragen, wieso im Video andere Komponenten verbaut sind: Es handelt sich bei diesem Bike um ein Vorserienmodell. Zusätzlich haben wir die neuen Stans EX3 Laufradsätze mit VEE Tire Reifen montiert, die wir aktuell auch noch für euch testen. Ihr könnt euch also jetzt schon einmal auf neuen Content freuen. Wir übergeben somit das Wort an Marco und wünschen euch viel Spaß:

Marin Wolf Ridge Pro Specs

Schaltung: Sram XX1 Eagle
Federgabel: Fox 36 Performance Elite
Dämpfer: Fox Float X2 Factory
Bremsen: Sram Guide Ultimate (200 mm vorne/180 mm hinten)
Kurbeln: Truvativ Descendant Carbon
Lenker: Deity DC31 Mohawk Carbon
Vorbau: Deity Copperhead 35mm
Sattelstange: KS LEV SIO Dropper Post
Sattel: WTB Volt Race
Laufräder: E*thirteen TRS Race Carbon
Reifen: WTB Vigilante 29 x 2,3″
Preis: 8999€ (EUR)

 

Der Downhillführerschein. Eine Community mit gespaltener Meinung.

Die Frage zur Etablierung eines Downhillführerscheins rollt wie ein Stein, einen von Meinungen zerpflückten Hang hinab. Zunehmend nimmt dieser an Fahrt auf und lässt vielerorts die Alarmglocken aufschreien.

Sind wir dazu gezwungen, ein Statement abzugeben, wollen wir ein Statement abgeben, müssen wir bei Befürwortung des Führerscheins damit rechnen, zukünftig auf Besucher zu verzichten?

Die Bikeparks halten sich im Moment sehr bedeckt, Ihre Meinung zum Thema zu äußern und das mit Recht. Denn wer die Kommentare auf Facebook, bei uns im Magazin und an heimischen Tischen verfolgt, sieht, dass jede Antwort, nur zu weiteren Disskussionen führt und keineswegs Lösungsansätze aufweist, die jeden zufrieden stimmen.

Ein Auszug und Statement aus unserem Gespräch mit dem Bikepark Bad Wildbad:
„Zunächst einmal ist es tragisch, was in Winterberg passiert ist und wir sind in Gedanken bei den Angehörigen. Die Frage nach dem Warum ist leider in den meisten Fällen nicht so einfach zu beantworten. Wir hatten zum Glück in der jüngeren Vergangenheit keine lebensbedrohlichen Unfälle aber so ein Unglück hätte natürlich auch bei uns oder in einem anderen Bikepark passieren können. Ob eine Bikepark Lizenz o.ä. das Unglück verhindert hätte, ist nicht ausgeschlossen und die Diskussion darüber sehen wir als sinnvoll an. Vor allem weil das Thema „Gefahren beim Biken“ wieder mehr in das Bewusstsein gerückt wird. Wir fragen z.B jeden Besucher ob er schon mal in einem Park oder sogar bei uns war und erklären die Strecken. Natürlich wird dann darauf hingewiesen dass jede Strecke bei der Erstbefahrung langsam befahren werden sollte um sich alles genau anzuschauen und sich Gefahrenstellen einzuprägen. Es kommt trotz Protektorenpflicht regelmäßig zu Unfällen mit Knochenbrüchen.“

In der Messung der ersten Umfrage-Ergebnisse wird jedoch klar: Die Community hat einen gespaltene Meinung und eine absolute Minderheit sieht anders. Die Anzahl von 40% Befürworter sollte zu Gesprächsbedarf innerhalb der einzelnen Institutionen veranlassen.
Die Community sollte unserer Meinung hier ebenso mit an den Tisch genommen werden. In einer Zeit der Digitalisierung wäre es möglich, durch Liveschaltungen und leicht integrierbaren Abstimmungsoptionen gemeinsam über die Entwicklung von Sicherheitspräventionen zu entscheiden.

Was meint Ihr: Sollen sich die Bikeparkbesitzer unter Aufsicht der Community zusammensetzen, um dieses Thema gemeisam mit Euch zu besprechen?

 

 

 

Deine Meinung zählt! Jetzt abstimmen.

Es ist uns wichtig ein aussagekräftiges Ergebnis zu erlangen. Bitte lese daher erst diesen Bericht, bevor Du an der Abstimmung teilnimmst: Schnell den Bericht lesen

Wir haben dieses Gedankenexperiment fortgeführt und Eure Kommentare bei der Ausarbeitung des folgenden Entwurfes für den Downhillführerschein mit einbezogen.

VeeTires Gewinnspiel powered by hometrailshop

GEWINNSPIELALARM!

Wir verlosen zusammen mit dem @Hometrailshop zwei Reifensets von VEE Tire Co.:

2x VEE TIRES FLOW SMASHER 27.5″ x 2.4″
2x VEE TIRES FLOW SNAP 27.5“ x 2.35“
Zu jedem Reifenset bekommt Ihr noch zusätzlich ein VEE Tire Co. Snapback.

Um zu Gewinnen müsst Ihr folgende Schritte befolgen:

1. Folge @gravitymtbmagazine und @hometrailshop auf Instagram
2. Like den Insta-Beitrag
3. Kommentiere welches Modell du gewinnen willst und markiere drei deiner Radfahrfreunde

Das Gewinnspiel endet am Mittwoch, dem 12. Juni 2019 um 23:59. Wir werden
Die Gewinner am Donnerstag den 13.Juni 2019 in unserer Instagram-Story* bekannt
geben.

Das Gravity Mountainbike Magazin wünscht allen Teilnehmern viel Erfolg.

*Die Teilnahme für das Gewinnspiel endet am 12.06.2019 um 00:29:59 Uhr. Kommentare ab dem 12.06.2019 nach 00:29:59 Uhr werden nicht mehr berücksichtigt. Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahre. Versand nur in der EU! Es gelten die allgemeinen Teilnahmebedingungen für Verlosungen und Gewinnspiele, siehe www.gravity-magazine.de/impressum/teilnahmebedingungen-fuer-verlosungen-und-gewinnspiele.
Die Gewinner werden nach Bekanntgabe von uns per Privatnachricht angeschrieben. Die Teilnehmer stimmen einer öffentlichen Nennung bei Gewinn zu.