Marin® veröffentlicht sein neues MOUNT VISION TM

Das brandneue Mount Vision verkörpert den wahren Geist des Mountain Bikens, und bietet eine perfekte Kombination von Spielfreude und Federleistung. Das Bike verfügt über das Naild R3ACT – 2 Play System, das auf beeindruckende Weise ein Optimum an reaktionsfreudiger Federtechnik mit hervorragender Spurtreue und Bodenhaftung verbindet. Das Mount Vision ist die neue Referenzmarke für alle 27,5“ Trail Bikes.

“Wir haben auf dem aufgebaut, was wir mit dem außergewöhnlichen Wolf Ridge gelernt haben, um das zu kreieren, was wir für das beste und einzigartigste Trailbike halten, das der Markt je gesehen hat”, sagt Matthew Cipes, Mountain Bike Product Manager bei Marin. “Mit der führenden Geometrie und einer verspielten, poppigen Haltung sind wir zuversichtlich, dass der Mount Vision sogar die Aufregung übertrifft, die der Wolf Ridge erreicht hat.”

Während das Wolf Ridge viele Elemente aus den Bereichen Cross-Country, Trail und Enduro miteinander vereint, liegt der Fokus des Mount Visions auf einem spezifischerem Enduro und All-Mountain Einsatzbereich. Die Mount Vision Serie ist in 3 unterschiedlichen Ausstattungen erhältlich.

MOUNT VISION PRO

  • Shimano XTR Antrieb
  • Fox 36 Factory & Float X2 Federungen
  • Shimano XTR M9120 Bremsen
  • E*thirteen TRS race carbon Laufradsätze
  • 8.999,- EUR

MOUNT VISION 9

  • Sram X01 Eagle Antrieb
  • Fox 3Performance Elite 36 & Float X2 Performance Federungen
  • Shimano XT 4-piston Bremsen
  • Stan ́s NoTubes Sentry MK3 Felgen
  • 6.699,- EUR

MOUNT VISION 8

  • Sram GX Eagle Antrieb
  • RockShox Pike RC & Deluxe R Federungen
  • Shimano XT 4-piston Bremsen
  • Stan ́s NoTubes entry S1 Felgen
  • 5.299,- EUR

 

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Eurobike 2019 bestätigt: Radfahren trifft den Zeitgeist

28. Eurobike endet mit 39 834 Fachbesuchern und 21 240 Fahrradfans – Internationale Beteiligung aus 99 Nationen – Top-Themen: urbane Mobilitätslösungen und Networking

Friedrichshafen – Nach vier Tagen, in denen die glänzende Zukunft des Fahrrads dargestellt wurde, ging die Eurobike 2019 am Samstag mit großem Erfolg zu Ende. Mehr als 1 400 Aussteller präsentierten mehr als 60 000 internationalen Teilnehmern aus der Fach- und Publikumswelt die neuesten technologischen Innovationen und stärkten ihre Geschäftsbeziehungen. Von globalen Marktführern bis hin zu visionären Start-Ups – die Unternehmen demonstrierten mit ihrer Neuheiten-Vielfalt hochwertigste Fahrradlösungen mit sofortigem Nutzen für Klima und Gesellschaft.

„Die Eurobike 2019 war eine innovationsgeladene Mobilitäts-Show, auf der Hersteller aus aller Welt die Zukunft des Fahrrads mit all seinen Komponenten als Sportgerät wie auch begehrter Mobilitätsträger beleuchteten. Etablierte, wie auch viele neue Aussteller spiegelten mit ihren Produkten die gegenwärtige Aufbruchsstimmung im Markt wider. Angetrieben vom besonderen Schub der Elektrifizierung wurde in Friedrichshafen klar: Das Fahrrad spielt eine zunehmend wichtige Rolle – ob in der Stadt oder auf dem Land, in der Freizeit oder auf dem Weg zur Arbeit“, resümiert Messe-Geschäftsführer Klaus Wellmann die 28. Eurobike.

Das wirtschaftliche Interesse und die Freude am Radfahren drückt sich auch an den Zahlen der Eurobike 2019 aus: 39 834 Fachbesucher (2018: 37 379), 1 345 Medienvertreter und 21 240 Bikefans am finalen Festival Day reisten aus 99 Nationen (Auslandsanteil von 59 Prozent) zur weltgrößten Branchenmesse an den Bodensee, um sich auf dem komplett belegten Messegelände über Radpremieren, neue Antriebe, Ausrüstung und Dienstleitungen zu informieren. Siegfried Neuberger, Geschäftsführer vom Zweirad-Industrie-Verband erklärt: „Die Stimmen aus dem ZIV-Mitgliederbereich sind durchweg positiv, die Rückkehr zum späten Messetermin wird mehrheitlich begrüßt. Das Interesse der Fachbesucher ist hoch, die Gespräche sind von ausgezeichneter Qualität. Besonders stark in diesem Jahr ist die Resonanz von Seiten der Medien und der Politik.“

Die Präsenz von marktführenden Unternehmen sowie das qualitativ hochwertige Angebot aus allen Bereichen des Fahrrad-Segments sorgten für großes Interesse der Besucher. „Unsere Mission ist es, Ausstellern und Fachbesuchern beste Geschäftsmöglichkeiten zu bieten. Ich freue mich, dass die Eurobike die hohen Erwartungen erfüllt hat und die Hersteller wie auch Fachbesucher den geschäftlichen Erfolg ihrer Messebeteiligung beziehungsweise ihres Messebesuchs positiv bewerten. Die Eurobike hat sich als globale Leitmesse des Bike-Business etabliert, sie zieht das ‚Who is Who‘ der Szene nach Friedrichshafen und schafft als Netzwerk- und Knowhow-Plattform viele reale Mehrwerte über das Produkt hinaus. Viele der Newcomer sind etablierte Unternehmen aus dem Technologiesegment und bringen ihre Sicht auf den aktuellen Megatrend Mobilität ein“, sagt Stefan Reisinger, Bereichsleiter der Eurobike.

Zu den zentralen Erkenntnissen der Leitmesse zählt, dass die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen immer differenzierter werden. Die Gesellschaft wird künftig vielfältigste Formen individueller und öffentlicher Verkehrsmittel sehen und die europäischen Kaufprämien-Programme scheinen zu ziehen. Angetreten, den Absatz neuer Elektrofahrzeuge zu fördern, zeigen sich die Aussteller von Kleinstfahrzeugen, Cargobikes, E-Mobility-Lösungen und E-Scootern ausgesprochen zufrieden. Die erweiterte Cargo Area zählte zu den Hot Spots der Eurobike 2019 und gerade Fuhrpark- und Transport-Logistiker haben ein starkes Auge auf diesen Zweig gerichtet. „Cargobikes sind das ‚Yes We Can‘ der Fahrradbranche“, bringt es Lastenrad-Experte Arne Behrensen auf den Punkt.

Auch wenn neue Mobilitätsangebote und digitale Innovationen im Fahrradmarkt an Bedeutung gewinnen, ist die Eurobike unverändert eine Messe, die den Produktneuheiten rund um das sportive Fahrrad eine große Bühne bereitet. Und auch in diesem Segment gibt es am Bodensee spannende neue Impulse. „Wir sind besonders zufrieden mit dem B2B-Zuspruch und treffen hier auf der Eurobike auf viele unserer deutschen Händler, registrieren aber auch Besuch aus anderen europäischen Ländern und Asien. Es freut uns sehr, dass wir einen Eurobike Award für unser E-Roadbike bekommen haben. Dass es aber auch viele Menschen gibt, die ihr Rad leidenschaftlich gerne ausschließlich mit Muskelkraft antreiben, freut uns als sportiv ausgerichtete Marke dennoch sehr“, sagt Andrea Gastaldello, CEO vom italienischen Hersteller Wilier Triestina.

Erstmals ist die Eurobike mit dem neuen Kongressformat ‚Bike Biz Revolution‘ für Hersteller, Händler, Entscheider und Medienvertreter am Messevortag ins Rennen gegangen und war auf Anhieb bestens besucht. Quintessenz des neuen Formats: Die Digitalisierung der Branche ist bereits in vollem Gange und es tut gut, auch etwas kontrovers darüber informiert zu werden. „Die ‚Bike Biz Revolution‘ hat mich vollständig überzeugt: spannende Schlaglichtthemen, tolle Referenten, entspannte Atmosphäre. In diesem Setting kommt man mit vielen klugen Köpfen ins Gespräch und gedanklich einen Schritt weiter“, sagt Thomas Sauter-Servaes, Studiengangleiter Verkehrssysteme von der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Im Rahmen dieser Konferenzreihe wurde mit ‚Eurobike Connect‘ auch das erste Business-Netzwerk für die Bike- und Mobilitätsbranche präsentiert. Die neue Digital-Plattform wird Hersteller, Zulieferer und Händler auch außerhalb des Events verbinden und das Finden, Vergleichen und Verkaufen von Produkten erleichtern.

Infotainment rund um die neuen Bike-Trends bot der Eurobike Festival Day, der am Wochenende 21 240 Besucher nach Friedrichshafen lockte. „Die Resonanz darauf ist sehr gut und wir konnten den richtigen Impuls setzen, um künftig mehr Menschen auf das Rad zu bringen“, freut sich Eurobike-Projektleiter Dirk Heidrich. Über 1000 Testmodelle standen in der Demo Area zur Probefahrt bereit. Obendrauf gab es Show-Performances mit den Stars der Bike-Szene, viele Vorträge und bei Holiday on Bike Tipps zu Radreisen in aller Welt.

Eurobike-Termin 2020

Die Eurobike 2020 findet von Mittwoch, 2. bis Samstag, 5. September 2020 auf dem Messegelände in Friedrichshafen statt. Weitere Informationen unter: www.eurobike.com und www.facebook.com/eurobike.tradeshow.

E-BIKE OPTIMIZED TECHNOLOGY

MAXIMALE PERFORMANCE UND SICHERHEIT FÜRS E-BIKE!

Mit den eSTOP Bremsen stellt MAGURA zwei speziell auf die Anforderungen von E-Bikes angepasste Scheibenbremsen vor. Die Kombination aus den neuen SPORT Belägen und den Bremsscheiben MDR-C oder MDR-P bietet eine erhöhte Bremskraft und Standfestigkeit für den E-Bike Einsatz.

Die Unterstützung von E-Bikes zaubert ein Lächeln in die Gesichter, erhöht jedoch zugleich das Gewicht des Rads. Rauf kommt man mit deutlich mehr Spaß – bergab bringen das Mehr an Masse und höhere Geschwindigkeiten neue Herausforderungen für Fahrer und Material. Um den speziellen Anforderungen von E-Bikes noch besser gerecht zu werden, stellt MAGURA nun speziell optimierte Komponenten vor – MAGURA E-Bike optimized.

3 Parts – One perfect system

Das eSTOP System besteht aus 3 Komponenten: den eSTOP Bremsenmodellen, optimierten Bremsscheiben und dem neuen SPORT Bremsbelag. Alle Komponenten sind perfekt aufeinander abgestimmt und bieten so maximale Performance für die höheren Anforderungen von E-Bikes. Die neuen Bremsscheiben sind besonders verstärkt und bieten so eine erhöhte Seitensteifigkeit und Hitzebeständigkeit bei verringerter Schwingungsbildung. Erstmalig ist die zweiteilige MDR-P in 220 mm Durchmesser erhältlich, um auch bei starker Dauerbelastung dauerhaft optimale Bremsleistung zu bieten. Der neue Bremsscheibendurchmesser bietet bei gleicher Handkraft 10 % mehr Bremskraft. Alle Komponenten sind sowohl als eSTOP Bremsensets, Upgrade Kits und einzeln erhältlich.

 

MDR-C UND MDR-P BREMSSCHEIBEN

Optimiert für die Verwendung am E-Bike, präsentiert MAGURA zwei neue Bremsscheiben mit erhöhter Performance und Standfestigkeit bei gleichzeitig verringerter Schwingungsbildung.

Die neue MDR-C Bremsscheibe ist der Allrounder im MAGURA E-Bike Optimized Portfolio – ob am Stadt, Trail oder E-Bike. Ein zusätzliches Versteifungselement oberhalb der 6-Loch Aufnahme vermindert die Schwingungsbildung beim Bremsen und somit Geräusche. Darüber hinaus weist sie eine bessere Hitze- beständigkeit und Standfestigkeit auf.

Mit der MDR-P stellt MAGURA eine Bremsscheibe für performanceorientierte Fahrer und harte Einsätze vor – von Downhill über E-Bikes bis hin zu schweren Lastenrädern. Die zweiteilige Scheibe spart Gewicht gegenüber der MDR-C und ist erstmals auch im Durchmesser von 220 mm erhältlich. Besonderheit der zwei- teiligen Scheibe ist eine patentierte Verzahnung des Außen- und Innenrings (Dovetail Interlink Technologie). Die Verzahnung ermöglicht bei Wärmeausdehnung des Außenrings eine zusätzliche Abstützung am Innenring. Im Gegensatz zu Floating Discs wird das Drehmoment so

über die gesamte Fläche statt nur über die Nieten übertragen. Das Ergebnis ist eine erhöhte Steifigkeit der Bremsscheibe und eine besonders direkte Wärmeableitung bei Dauerbelastung. Dank der neuen Technologie ist die MDR-P die stärkste Bremsscheibe im MAGURA Portfolio und bietet dennoch ein geringes Gewicht sowie eine verringerte Schwingungsbildung. Perfekt für den MTB Gravity Einsatz.

Erstmalig bietet MAGURA mit der MDR-P eine Bremsscheibe mit 220 mm Durchmesser. Bei gleicher Handkraft generiert die diese rund 10 % mehr Bremskraft als ein Modell mit 203 mm Durchmesser und sogar 20 % mehr als ein 180 mm Modell. Darüber hinaus verringert die höhere Masse die Gefahr von Brems-Fading und reduziert den Belagsverschleiß um 15 %. Die Bremsscheibe erreicht die für den Belag kritische Temperaturen deutlich später.

MT eSTOP BREMSENMODELLE

Die MT5 eSTOP und MT4 eSTOP setzen vollständig auf die für E-Bikes optimierten Komponenten. Beide Modelle basieren auf den Eigenschaften der bewährten MT Serie und erhalten durch die Kombination mit den SPORT Belägen und den Bremsscheiben MDR-C oder MDR-P eine nochmals erhöhte Bremskraft und Standfestigkeit. Optimiert für die besonderen Anforderungen von E-Bikes. MAGURA bietet zwei Modelle mit 2-Kolben (MT4 eSTOP) und mit kraftvollen 4-Kolben Bremszangen (MT5 eSTOP).
Zusätzlich bietet MAGURA eSTOP Optimized Kits an, um MAGURA MT Modelle für die Verwendung an E-Bikes zu optimieren. Die Kits bestehen aus SPORT Belägen und MDR-P oder MDR-C Bremsscheiben.

 

 

E-MTB-PROFI STEFAN SCHLIE ZUR NEUEN MAGURA MT5 eSTOP

Stefan Schlie, Vize-Weltmeister im Trial, verschiebt mit dem E-MTB fahrtechnische Grenzen und weiß die Features der neuen eSTOP zu schätzen. „Die Anforderungen an eine E-MTB Bremse sind komplex. Für den Downhill braucht es ausreichend Power und Standfestigkeit aber besonders auch eine feine Modulation. Die gute Dosierbarkeit einer Bremse kommt im E-MTB Einsatz nämlich auch bergauf zum Tragen. In hohen Unterstützungsstufen lässt sich auch der beste Motor nur schwer dosieren. Leichtes Bremsen hilft Traktionsverluste zu minimieren und selbst steile Passagen zu meistern.“

Aufgrund der präzisen Dosierbarkeit bei gleichzeitig hoher Bremskraft ist die neue MT5 eSTOP optimal für diese „brake traction control“ und weitere E-MTB Fahrtechniken geeignet. Mehr zu den speziellen Anforderungen von E-MTBs im Video Interview mit Stefan Schlie.

#FullgasMTB: Emotionaler Comeback-Sieg von Rissveds – van der Poel bezwingt Schurter und Flückiger

 

Der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup ging am Sonntag mit den Cross-Country-Bewerben emotional und hochklassig zu Ende. Jenny Rissveds (SWE) und Mathieu van der Poel (NED) begeisterten 13.000 Zuschauer. Nino Schurter und Mathias Flückiger (SUI) hielten mit den Plätzen zwei und drei am letzten Tag der MTB-Festspiele am Rothorn die schweizer Fahnen hoch.

 

Trockene und sonnige Bedingungen begrüßten Athleten und Zuschauer am Sonntag zu den mit Spannung und vor allem auch mit Begeisterung erwarteten Cross-Country-Rennen. Die Hoffnungen 13.000 Fans ruhten auf den Lokalmatadoren Jolanda Neff und Nino Schurter (beide SUI) – doch der Tag sollte eine andere emotionale Wendung nehmen. Nach vier zweiten Plätzen im Cross Country 2019 hatte Neff nur ein Ziel: ihren ersten Saisonsieg und gleichzeitig ihren ersten Heimsieg einfahren. Schon in der Einführungsrunde übernahm die amtierende Gesamtweltcupsiegerin die Führungsarbeit. Der Tempoverschärfung von Anne Terpstra (NED) in der dritten von fünf Runden konnte Neff jedoch nicht mehr folgen. Nur Jenny Rissveds (SWE) und Pauline Ferrand-Prévot (FRA) konnten mit der Niederländerin mithalten. Eine Runde später musste auch Short-Track-Siegerin Ferrand-Prévot abreißen lassen und fuhr hinter dem Spitzenduo einen ungefährdeten dritten Platz ein. Den Tagessieg holte sich Rissveds. Die Schwedin attackierte am langen Anstieg zu Beginn der fünften und letzten Runde, distanzierte Terpstra und fuhr einem emotional überwältigenden zweiten Weltcupsieg entgegen. Schon auf der Zielgeraden konnte Rissveds ihre Emotionen kaum zurückhalten, im Ziel ließ sie ihren Tränen freien Lauf.

 

Zwei Jahre lang war Rissveds wegen Depressionen, wie sie offen und öffentlich bekannte, nahezu von der Bildfläche verschwunden. Die Olympiasiegerin von 2016 kehrte in diesem Jahr in Nové Město (CZE) wieder auf die große Weltcup-Bühne zurück. In Vallnord (AND) fuhr sie als Fünfte erstmals wieder auf das Podium und erzielte in der vergangenen Woche in Val di Sole (ITA) den dritten Platz. Ihre atemberaubende Comeback-Saison krönt die erst 25-Jährige nun mit dem Triumph in Lenzerheide. «Dieser Sieg bedeutet mir unfassbar viel. Die vergangenen zwei Jahren hatte ich eine extreme Lebenskrise. Mein Erfolg soll auch als Message für alle zu sehen sein, die in einer ähnlichen Lage sind, wie ich damals war: Gebt niemals auf! Mit dem Sieg hat sich für mich ein Kreis geschlossen», sagte eine emotionale Rissveds, die 2016 in Lenzerheide ihren ersten Weltcupsieg feierte.

 

Im Ziel freute sich die zweitplatzierte Terpstra mit ihrer Rivalin: «Ich freue mich wahnsinnig für Jenny. Nach all dem, was sie durchmachen musste, ist es schön sie gewinnen zu sehen. Für mich war die gesamte Woche harte Arbeit. Ich muss meinem Team danken, das mir extrem geholfen hat, da ich zunächst kein gutes Gefühl auf dem Bike hatte und ohne die Hilfe des Teams auf dem technischen Kurs den zweiten Platz nie erreicht hätte», sagte die Niederländerin. Hinter der Dritten Ferrand-Prévot verlor Neff ihren sicher geglaubten vierten Platz durch einen Defekt am Hinterreifen in der letzten Runde. Die 26-Jährige musste sogar noch ihre große Rivalin im Kampf um den Gesamtweltcup passieren lassen und überquerte hinter der siebtplatzierten Kate Courtney als Achte die Ziellinie. Im Weltcup führt Neff vor dem anschließenden Event in Snowshoe (USA) mit 73 Punkten vor Courtney. Vierte und damit beste Schweizerin wurde Sina Frei. Catharine Pendrel (CAN) komplettierte das Podium als Fünfte.

 

Van der Poel sichert sich doppeltes Double – Schweizer auf Rang zwei und drei
Damit lagen alle Hoffnungen auf einen Heimsieg auf Nino Schurter und der Lokalmatador machte seine Absichten schon in der ersten Runde deutlich. Der Antritt des zweifachen Saisonsiegers zog das Feld auseinander. So führten die Protagonisten vom Freitag, Schurter, Henrique Avancini (BRA) und Mathieu van der Poel (NED) zunächst das Feld an. Aber Mathias Flückiger (SUI) hat beflügelt von der heimischen Kulisse den Anschluss geschafft und vorübergehend die Spitze in ein Quartett verwandelt. Schon in der zweiten von sechs Runden trat van der Poel an und der Zweikampf zwischen ihm und Schurter um den Tagessieg begann, denn kein Verfolger konnte mit dem Top-Duo mithalten. Bis zum vorletzten Umlauf wechselten sich die beiden Spitzenathleten mit der Führungsarbeit ab, ehe der Niederländer erneut seinen Turbo zündete und in der letzten Runde den Vorsprung souverän ins Ziel brachte. Wie sehr das Radsport-Phänomen in seiner eigenen Liga fährt, zeigt, dass van der Poel in der fünften Runde sogar schneller war als in der verkürzten Einführungsrunde. Nach 1:17,50 Stunden stand der historische Sieg des 24-Jährigen fest. Mit seinem zweiten Doppelsieg in Folge erzielte van der Poel eine neue Bestmarke. Zudem war es sein achter Saisonsieg, der dritte im olympischen Cross Country nach seinen Siegen in Nové Město und Val di Sole.

 

«Der Sieg bedeutet mir viel. Es ist der wahrscheinlich schwierigste im ganzen Jahr, weil Nino vor seinem Heimpublikum natürlich noch motivierter ist. Der Gesamtweltcup wird vielleicht irgendwann ein Thema, vorerst bleibe ich bei meinem Plan und werde nicht nach Snowshoe fahren. Ich habe noch andere Ziele. Mit meiner Mountainbike-Saison bin ich sehr zufrieden», sagte van der Poel. Schurter erreichte das Ziel mit 25 Sekunden Rückstand, wo er den Sieg seines Rivalen neidlos anerkannte: «Es war wahnsinnig hart heute. Mathieu war stärker und so ist es keine Schande hinter ihm Zweiter zu werden. Mein Plan war, dass ich von Beginn hohes Tempo gehe und ihm so den Zahn ziehe. Das hat leider nicht geklappt. Trotzdem war es ein gutes Rennen von mir und es ist einfach immer überragend hier zu starten. Dass van der Poel nicht zum Saisonfinale reist ist natürlich schade. Er tut dem Mountainbike-Sport gut», sagte der amtierende Weltmeister nach Rennende.

 

Den gelungenen schweizer Auftritt vervollständigte Mathias Flückiger (SUI) als Dritter. «Ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen. Ich wollte am Start nicht überpacen und war überrascht, dass ich so schnell wieder an die Spitze gekommen bin. Dann haben mir die entscheidenden Körner gefehlt. Aber mein Heimpublikum hat mir viel Kraft gegeben und mich aufs Podium gehievt, worüber ich sehr zufrieden bin. Ich werde nicht nach Snowshoe reisen, sondern mich auf meine Mountainbike Marathonziele vorbereiten.»

 

Die schweizer Elite-Athleten blieben bei ihrem Heimrennen zwar ohne Sieg, sorgten mit insgesamt sieben Podiumsplatzierungen dennoch für strahlende Gesichter bei den Besuchern.

 

U23: Eibl gewinnt Gesamtweltcup – Heimsieg für Colombo
Den Auftakt am Sonntag machten die U23-Frauen: Dort fuhr Ronja Eibl (GER) auf den zweiten Platz. Nach drei Siegen und drei zweiten Plätze hat sich die Deutsche damit vorzeitig den Gesamtweltcupsieg gesichert. Der Tagessieg ging an Martina Berta (ITA) und Haley Batten (USA) wurde Dritte. Im letzten Rennen des Wochenendes sorgte Filippo Colombo für einen erfolgreichen schweizer Abschluss. Colombo setzte sich im Sprint gegen Vlad Dascalu (ROU) durch und sicherte sich seinen zweiten Saisonsieg bei den U23-Männern. Jofre Cullell Estape (ESO) landete auf dem dritten Platz.

 

MTB-Festspiele begeistern Zuschauer
Die Mountainbike-Festspiele am Rothorn wurden erneut ihrem Ruf gerecht: Action, Drama, Ekstase, Emotionen und Hochspannung – die Short-Track-Rennen am Freitag, die Downhill-Wettbewerbe am Samstag und die Cross-Country-Hauptrennen am Sonntag beinhalteten alles, was das Mountainbike-Herz begehrt und zogen insgesamt zirka 28.500 in die Bike-Arena gepilgerten Zuschauer in ihren Bann.

 

«Wir wussten nicht, was uns erwartet», sagte OK-Präsident Christoph Müller. Andere Veranstalter hätten davon berichtet, dass nach einer Weltmeisterschaft das Interesse der Zuschauer abflache. «Bei uns war das aber nicht der Fall, im Gegenteil», freute sich Müller. «Die Zuschauerzahlen von knapp 30.000 über das gesamte Wochenende übertraf alle Erwartungen. Das Short-Track-Format von Freitagabend war ein zusätzliches Highlight, das bereits früh viele Besucher anlockte und als überaus gelungene Premiere bezeichnet werden darf. Die Stimmung war einfach gigantisch und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!»

Die spannenden Rennen von Elite Damen und Herren sind als Video-on-Demand kostenlos auf www.redbull.tv verfügbar.

 

All photos by ©  Piotr Staron

#FullgasMTB: Van der Poel und Ferrand-Prévot gewinnen Short-Track-Debüt in Lenzerheide – Drama um Brandau

 

Ein Jahr nach der erfolgreichen Weltmeisterschaft sind die weltweit besten Mountainbiker wieder in Lenzerheide. Der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup in der Schweiz wurde erstmals mit den Short-Track-Rennen von Damen und Herren eröffnet. Das Kräftemessen entschieden Pauline Ferrand-Prévot (FRA) auf Seiten der Frauen und Mathieu van der Poel (NED) bei den Männern in spannenden Sprintrennen jeweils erst auf der Zielgeraden. Rund 4.000 enthusiastische Zuschauer wurden am Streckenrand bestens unterhalten und sahen wie die Lokalmatadoren Jolanda Neff und Nino Schurter bei ihren aussichtsreichen Kämpfen um den Tagessieg jeweils nur knapp geschlagen wurden. Dramatisch wurde es bei Elisabeth Brandau (GER), die durch einen Fauxpas den möglichen Sieg verloren hat.

 

Strahlender Sonnenschein, eine verheißungsvolle Strecke mit idealen Bedingungen und zirka 4.000 begeisterte Zuschauer – die Rahmenbedingungen für den Auftakt in die #FullgasMTB-Tage am Rothorn hätten nicht besser sein können. Um 17:30 Uhr eröffneten die Frauen die Mountainbike-Festspiele am Ufer des malerischen Heidsees und es folgte ein Rennen das an Spannung und Drama kaum zu überbieten ist. Schon beim Start schlug Lokalmatadorin Jolanda Neff (SUI) hohes Tempo an. Ihr Ziel, den ersten Sieg bei ihrem Heimrennen zu erzielen, war unverkennbar. So wurde das Feld schnell auseinander gezogen. Erst in der siebten von neun Runden fanden sich alle Favoritinnen in der zehn Fahrerinnen fassenden Spitzengruppe ein – mit dabei auch Kate Courtney (USA), Pauline Ferrand-Prévot (FRA) und Jenny Rissveds (SWE), die nach Zwischenfällen zuvor Zeit verloren hatten. Großen Aufwand zeigte einmal mehr Elisabeth Brandau (GER), die zu Rennbeginn lediglich Rang 21 belegt hatte.

 

Zwei Runden vor Schluss übernahm die Deutsche erstmals die Führung, forcierte das Tempo und startete das Ausscheidungsrennen um die Spitzenplätze. Die Leistung der zweifachen Mutter war bemerkenswert, was folgte umso dramatischer. In der vorletzten Runde erhöhte Brandau nochmals das Tempo, distanzierte die Konkurrenz und jubelte bei der Zieldurchfahrt über ihren vermeintlichen Coup. Brandau hatte gedanklich abgeschalten und freute sich über ihren ersten Weltcupsieg. Erst als die Konkurrenz vorbei fuhr und durch die Schreie der Zuschauer, wurde der 33-Jährigen ihr Fehler bewusst und sie setzte sich enttäuscht wieder aufs Rad. Die wirklich letzte Runde war ein packendes Duell zwischen Ferrand-Prévot und Neff, das sich erst auf der Ziellinie seine Entscheidung fand. Am Ende triumphierte die Französin hauchzart vor Neff, wie schon vergangenen Sonntag beim Rennen über die olympische Distanz in Val di Sole und war überglücklich:

 

«Es ist unglaublich. Ich musste mich zurückkämpfen und wusste durch letzter Woche, dass ich Jolanda im Sprint schlagen kann. Nach meinem kleinen Unfall zu Beginn wollte ich nur noch Vollgas geben und schauen was noch möglich ist. Elisabeth tut mir schon ein bißchen leid, aber so ist Racing», sagte Ferrand-Prévot. Neff baute mit Rang zwei ihre Führung im Gesamtweltcup auf jetzt 83 Punkte auf Courtney aus, ging aber etwas geknickt ob des knapp verpassten Heimsieges nach Rennende direkt in die Fehleranalyse: «Ich muss versuchen, dass ich gegen Rennende vorne bin. Es ist wichtig genau den Punkt zu finden, wo ich die Führung übernehmen muss. Daran muss ich arbeiten. Ansonsten war mein Rennen zu 99 Prozent gut. Aber ich bin enttäuscht, dass ich hier nicht gewinnen konnte. Die Fans waren heute schon sensationell und am Sonntag wird es wahrscheinlich noch besser. Ich versuche am Sonntag mein Bestes zu geben», sagte Neff.

 

Platz drei ging an Jenny Rissveds (SWE). Die Schwedin feierte in Lenzerheide, wo sie 2016 ihren bis dato letzten Weltcupsieg feierte, eine mehr als gelungene Short-Track-Premiere: «Es war ein hartes Rennen. Ich war am Start etwas nervös, da es mein erstes Short-Track-Rennen war. Jetzt bin ich einfach nur glücklich über den dritten Platz.» Das Podium vervollständigten Anne Tauber (NED) als Vierte und Nové Mesto Sprintsiegerin Chloe Woodruff (USA) auf dem fünften Platz. Courtney belegte den neunten Platz und Brandau fuhr am Ende als 21. über die Ziellinie und qualifizierte sich damit zumindest für die dritte Startreihe für das Cross-Country-Rennen am Sonntag. «Mein Hirn hat nicht funktioniert. Ich bin über meinem Limit gefahren und dachte, dass war die letzte Runde. Es war einfach dumm von mir. Es hätte mein erster Sieg werden können, aber die Form stimmt und ich werde künftig besser aufpassen. Jetzt erhole ich mich für Sonntag und greife wieder an», zeigte sich Brandau nach Rennende selbstkritisch.

 

Schurter aggressiv – van der Poel mit besserem Ende
Den Zuschauern blieben nach dem Damen-Rennen nur wenige Minuten durchzuatmen, ehe um 18:15 Uhr die Herren die rund ein Kilometer lange Strecke rund um die Bike Arena in Angriff nahmen. Doch die Topstars der Szene ließen es auf der mit 1.485 Metern zweithöchsten Sprintstrecke im Weltcup zunächst etwas ruhiger angehen. Somit fasste die Spitzengruppe nach fünf von zehn absolvierten Runden immer noch 26 Fahrer. Eine Runde später fasste sich Henrique Avancini (BRA) ein Herz und erhöhte die Schlagzahl. Nur noch Top-Favorit Mathieu van der Poel (NED) und Lokalmatador Nino Schurter (SUI) konnten ihm folgen. In der siebten Runde war es Schurter, der das Tempo bestimmte. Der 32-fache Weltcupsieger zeigte eine für ihn ungewohnte aggressive Fahrweise und versuchte so früh die beiden Top-Sprinter van der Poel und Avancini abzuhängen. Die beiden blieben jedoch dran und in der neunten Runde war es eine explosive Attacke des Niederländers, der zunächst nur Schurter folgen konnte. Aber Avancini kämpfte sich zurück und so ging das Trio gemeinsam in die letzte Runde. Zeitgleich griffen Avacini und van der Poel bei der letzten längeren Steigung an. Schurter konnte nicht folgen und so stand fest, dass die beiden Short-Track-Sieger des Jahres einmal mehr den Tageserfolg unter sich ausmachten.

 

Letztendlich war es das niederländische Powerhouse, das mit seinem finalen unnachahmlichen Antritt bereits seinen fünften Short-Track-Saisonsieg feierte. Damit gewann der Niederländer jedes Sprintrennen, an dem er teil nahm. «Jedes Short-Track-Rennen zu gewinnen ist schön, aber auch hart. Besonders Nino hat heute eine neue Taktik gezeigt und war extrem stark. Mit meiner Saison bin ich sehr zufrieden. Ich habe mich nochmal verbessert und den Schritt zu den Besten geschafft und das ist fantastisch», sagte ein glücklicher van der Poel. Der zweitplatzierte Avancini kannte die Leistung van der Poels an: «Zu Beginn war es eher strategisch bis sich Nino heute von seiner aggressiven Seite gezeigt hat. Er wollte vor seinem Heimpublikum wohl was Besonderes zeigen. Ich habe alles versucht, wollte van der Poel unbedingt schlagen, das war heute vielleicht die letzte Möglichkeit des Jahres. Mein Ziel war es vor ihm auf der Zielgeraden zu sein, deswegen habe ich beim letzten längeren Anstieg angegriffen. Aber sein Antritt ist einfach zu stark.» Und auch der Drittplatzierte Lokalmatador war mit seiner Leistung zufrieden: «Ich habe mich anfangs richtig gut gefühlt und hab versucht anzugreifen. Am Ende haben mir etwas die Körner gefehlt. Mathieu van der Poel ist einfach der Mann, den es im Short-Track zu schlagen gilt. Aber es war mein bestes Short-Track-Rennen und das stimmt mich zuversichtlich für Sonntag. Das Rennen wird eines meiner Saison-Highlights», sagte Schurter.

 

Nach dem Drama um Brandau war es Manuel Fumic (GER), der aus deutscher Sicht für ein mehr als versöhnliches Ergebnis sorgte. Der 37-Jährige erzielte als Sechster nicht nur sein bestes Sprintergebnis, sondern ebenfalls das beste Short-Track-Ergebnis eines deutschen Fahrers. «Ich bin glücklich mit meinem sechsten Platz. Auch, dass meine Teamkollegen Zweiter und Vierter wurden, macht unser Abschneiden natürlich umso erfreulicher. In Lenzerheide macht es immer wahnsinnig viel Spaß, die Leute erscheinen zahlreich und feuern uns enthusiastisch an», sagte Fumic.

 

Das Short-Track-Debüt in Lenzerheide war ein Kräftemessen auf höchstem Niveau und der ideale Opener für ein ereignisreiches Rennwochenende.

 

Samstag ist Downhill-Tag
Nach dem gelungen Auftakt der Cross-Country-Asse am Freitag, haben am Folgetag die Downhill-Cracks ihren großen Auftritt. Los geht’s um 09:45 Uhr mit dem Rennen der Juniorinnen, gefolgt von den Finals der Junioren um 10:15 Uhr. Die Elite-Fahrer geben sich ab 12:30 Uhr die Ehre. Zunächst gehen die Frauen auf die Strecke und ab 13:30 Uhr beendet die Männer Elite den actionreichen Downhill-Tag.

Die Rennen beider Downhill-Elite-Rennen aus Lenzerheide werden live auf Red Bull TV gezeigt. Die Übertragung des Downhill-Rennens der Frauen startet um 12:30 Uhr, gefolgt von der Übertragung der Männer um 13:30 Uhr. Direkt im Anschluss an die Übertragung steht der gesamte Broadcast auf Abruf, auf redbull.tv zur Verfügung.

Ausstehende Rennen UCI Mountain Bike World Cup Lenzerheide:

Datum Uhrzeit (CEST) Disziplin
Samstag, 10.08. 09:45 Uhr Downhill Juniorinnen
Samstag,10.08. 10:15 Uhr Downhill Junioren
Samstag, 10.08. 12:30 Uhr Downhill Frauen Elite
Samstag, 10.08. 13:30 Uhr Downhill Männer Elite
Sonntag, 11.08. 09:00 Uhr Cross Country Frauen U23
Sonntag, 11.08. 11:20 Uhr Cross Country Frauen Elite
Sonntag, 11.08. 13:50 Uhr Cross Country Männer Elite
Sonntag, 11.08. 16:10 Uhr Cross Country Männer U23

Der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup Lenzerheide sorgt dafür, dass in der Region die Straßen leergefegt sind:

 

All photos by © Piotr Staron

Die MTB-Flaniermeile von Hinterglemm

Die Expo Area beim Glemmride 2019 hatte auch dieses Jahr wieder so einiges zu bieten. Die Flaniermeile, die Bikerherzen höherschlagen lässt, zeigt mit Stand an Stand die Top-Produkte von heute und morgen. Für uns ein Grund genug, um ein paar Überraschungsbesuche vorzunehmen.

First Stop: RADON BIKES! Ingo, Head of Marketing hält mit uns einen kurzen Talk, lässt sich bei der Frage nach den upcoming News aber wirklich mal so garnichts aus der Nase ziehen. Eeigentlich schade, aber auch ein Grund, um sich umso mehr auf die Eurobike 2019 zu freuen! Trotz aller Verschwiegenheit, gibt uns Ingo ein paar Infos zum aktuellen Radon Slide Trail mit auf dem Weg. Während unser Besuch bei Radon also eher chilli vanilli verlief, ging es Bliss Protection ziemlich schlagkräftig zur Sache.

Was hat ION mit Tinder zu tun?

Naja, eigentlich garnichts. Aber wer dieses Jahr beim Glemmride war, hat sicherlich mitbekommen, dass der MTB-Sport auch zunehmend, die Herzen vieler Frauen erobert. Und das ist wirklich cool! Denn wer Single ist und die richtige Frau für zukünftige Unternehmungen sucht, wird mit dem Tinder-Radar beim Glemmride mit hoher Sicherheit, die eine oder andere Chance auf Shredding with Love Match, bekommen. Nun, gut. Ich glaube wir sind hier gerade etwas abgeschweift. Aber vielleicht lag das auch nur an unserem nächsten Glemmride Gast, der uns zu einen spontanen Stop bewegte: Celina von ION!


Video: Celina gibt uns ein kleinen Einblick zur Entstehungsgeschichte von ION und präsentiert auch gleich den neuesten Stuff udn wo Frauen sind, ist auch das Thema Schuhe nciht weit entfernt.

30°Celsius, knallende Sonne und ein paar Kurze auf´s Haus. Bei Transition lag es einfach in der Luft: Spaß! Die Jungs von Trailtoys sind wirklich eine witzige Bande. Nachdem Kevin ein paar mal versuchte, mit dem Dirt MTB und Full-Speed auf eine smoothe Art und Weise in den Stand zu driften, wussten wir warum, das Motto von Transition “Party in the woods” ist. Die Jungs des deutschen Distributors aus Königsbrunn, haben uns neben einen detaillierten Einblick in das aktuelle Produktportfolio nämlich auch noch auf ein paar Kurze eingeladen. Prädikat: Besonders spaßig!

Wenn Ihr jetzt Bock auf auf das Glemmride 2020 bekommen habt, reseviert Euch dieses Datum in Eurem MTB-Partykalender für 2020!

Jackson’s Bike School – Besser Biken Auf Nassen Trails!

 

Jackson Goldstone ist zurück mit der 3. Episode seiner Bike School. Da das Wetter nicht immer hält, was es verspricht, wird man auch an sonnigen Tagen mal vom Regen überrascht. Allerdings ist dies noch lange kein Grund sich nicht auf sein Bike zu schwingen. Jackson Goldstone erklärt in seiner neuen How-To Episode, was man bei Nässe beachten sollte und wie man trotz Regen viel Spaß haben kann:

Am vergangenen Wochenende fand zum sechsten Mal das MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis statt und war trotz Regen am Freitag ein voller Erfolg. Die gute Laune wurde nicht getrübt und die Nachwuchsathleten hatten ihren Spaß. Beim „Specialized Rookies Cup“ sowie bei den „iXS International Rookies Championships“ konnten sie auch wieder ihr Bestes geben. Jackson Goldstone hat komplett abgeräumt und beide Rennen gewonnen.

 

Bei jeder Witterung macht Jackson im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis die Trails unsicher und erklärt ausführlich, worauf man bei Nässe achten sollte. Wie werden rutschige Wurzelpassagen und Steine angefahren? Können matschige Anlieger, ohne aus der Kurve zu rutschen, gemeistert werden? Als Kanadier ist Jackson gewohnt bei widrigen Verhältnissen zu shredden und gibt Schritt für Schritt wertvolle Tipps, wie man einem Schlechtwettertag auf jeden Fall trotzen kann.

 

Verpasst die Tipps vom Profi nicht und schaltet wieder bei Jackson’s Bike School ein: „Wie bike ich am besten auf nassen Trails?“

 

Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at

 

All photos by © Richard Bos