Rennbericht – 11. Lauf der European 4Cross Series 2018

Rennbericht – 11. Lauf der European 4Cross Series 2018 in Leibstadt (CH) – Waldburger und Lack gewinnen Gold Event in Leibstadt.

Am vergangenen Wochenende kämpften die 4Crosser in Leibstadt am 11. und vorletzten Lauf der European 4Cross Series um die Spitzenplätze. Der in Leibstadt gewohnt perfekt organisierte Anlass bot 4Cross Action vom Feinsten. Bei den Elitekategorien gab es einen Schweizer-Doppelsieg, Simon Waldburger und Saskja Lack sind die Sieger im 2018.

Auf perfekte Bedingungen trafen die Fahrer in Leibstadt: Sonniges Herbstwetter, wie man es sich nur wünschen könnte und dazu eine umgebaute flowige, technisch und physisch anspruchsvolle Strecke fanden sich in Leibstadt.

Kurz vor 17:00 Uhr dröhnte die Stimme des Speakers aus den Boxen mit den Worten: «Alle Fahrer an den Vorstart». Die Fahrer fassten ihre Ausrüstung, führten die letzten Rituale durch und so startete das Rennen pünktlich, gleichzeitig mit dem parallel im Internet übertragenen Livestream.

Bei den jüngsten Fahrern, der Kategorie U11, konnte sich Fabian Lapp, dicht gefolgt von Tim Schaub und Tino Dieterle durchsetzen. In der U13 gewann Fabio Santos souverän vor Robin Fankhauser und Julian Gürsch. In der Kategorie U15 zeigt der im Vorlauf gestürzte einmal mehr seine Überlegenheit in dieser Saison und gewann vor Noel Harter und Kevin Kern, welche bis zur Ziellinie um den zweiten Platz kämpften. Bei der Kategorie Hobby wollte Alexander Letang zu früh los und stürzte leider über das Startgatter. Tobias Eichmann (VC Leibstadt) setzte sich nach einem guten Start an die Spitze und konnte seinen ersten Sieg nach einer längeren Rennpause einfahren. Sacha Duc (B+B 4Cros Team) sprintete auf der Zielgerade an Luca Roth (Radclub 93 Winnenden) vorbei und sicherte sich den zweiten Platz. Mit nicht mehr ganz so hohem Tempo kämpften auch die Herren Masters eifrig um den Tagessieg. Einmal mehr konnte sich Pascal Guggisberg vor Samuel Weber und Andreas Gürsch behaupten.

Richtig schnell wurden die Läufe erwartungsgemäss in der Junioren-Kategorie der unter 17 Jährigen. Im Final standen der schweizer Fabian von Allmen, der deutsche Eddy Massow, der schweizer Michael Duc und der deutsche Manuel Sierra. Eddy Massow drängt Michael Duc in der ersten Kurve ab und setzt sich an die Spitze. Fabian von Allmen attackiert auf der Innenkurve, muss sich jedoch aufgrund des fehlenden Schwungs hinter Massow auf Position zwei einreihen. Duc behauptet sich am Ende vor Sierra und beendet das Rennen auf Position drei. Somit hat Eddy Massow einmal mehr seine hervorragende Leistung bewiesen und hat den Tagessieg geholt.

Im grossen Finale der Frauen setzte sich die Schweizer BMX Fahrerin Saskja Lack von Start bis Ziel vor der ebenfalls aus dem BMX stammenden Österreicherin Vanessa Kager durch. Auf Position drei fuhr die noch junge talentierte Nina von Allmen, dicht gefolgt von Marisa Rot. Den kleinen Final gewann die Schweizerin Lea Graf und holte sich so den letzten verbleibenden Platz auf dem Treppchen.

Bei den Elite Männern konnte man auf actionreiche Rennläufe hoffen. Mit den beiden Pumptrack Weltmeistern Noel Niederberger und Channey Guennet, sowie dem aktuellen 4Cross Weltmeister Quentin Derbier waren mehrere hochkarätige Weltelite Fahrer am Start. Bereits in der Qualifikation zeigte der Downhill Profi Noel Niederberger, dass mit Ihm zu rechnen ist. Er gewann die Qualifikation knapp vor seinem Vereinskollegen Simon Waldburger. Auf dem dritten Rang landete Channey Guennet vor Quentin Derbier. Der deutsche Meister Ingo Kaufmann konnte sich in dem hochkarätigen Fahrerfeld lediglich auf Platz 10 qualifizieren.

Das darauf folgende Kids-Race sorgte in der Pause für eine amüsante Unterhaltung der anwesenden Familien und Zuschauern, welche die Fahrer der Elite als Vorbereitungs- und Erholungszeit für die Finalläufe nutzten.

Direkt zu Beginn der Finalläufe der Elite Herren wurde atemberaubende Action geboten, wobei auch einige Favoriten frühzeitig ausgeschieden sind. Im ersten Heat der Achtelfinale konnte der Qualifikationssieger Noel Niederberger seine gute Form mit einem Start-Ziel Sieg beweisen. Jan Evers, ebenfalls VC Leibstadt, konnte den noch jungen Samuel Willimann auf der ProLine überholen und sich auf Position zwei setzen. Willimann probierte es in der letzten Kurve mit einer engen Kurvenlinie, welche ihn leider zu Fall brachte. Zum Glück blieb er unverletzt. Im nächsten Heat blieb es von Anfang bis Schluss spannend. Die beiden führenden Fahrer mussten auf der ProLine abbremsen, wodurch Connor Hudson seine Chance sah und zwischen beiden Fahrern hindurch sprang. In der darauffolgenden Kurve war er nicht achtsam genug und kam nach dem Kontakt mit Jiri Vcsely zu Fall. Am Ende gewann David Spruny vor Christian Maibach. Im dritten Heat konnte sich der Weltmeister Quentin Derbier mit einem klaren Start-Ziel Sieg vor dem Lokalmatador Fabian Gärtner und dem deutschen Erik Emmrich durchsetzen. In den nächsten beiden Heats konnten sich Robin Bregger und Yannick Pfister, sowie Simon Waldburger und André Graf durchsetzen. Im nächsten Lauf konnten sich der Franzose Charly Gaillard und der aktuelle deutsche Meister Ingo Kaufmann von der Konkurrenz leicht absetzen und qualifizierten sich für die nächste Runde. Im zweit letzten Heat setzte sich der Pumptrack Crankworx Weltmeister Channey Guennet an die Spitze, gefolgt von Tim Gürsch und Jojo Rauterberg. Rauterberg griff auf der ProLine an und konnte sich auf Position zwei setzen. Der letzte Heat im Achtelfinale blieb hingegen wieder etwas uninteressanter, als sich der Pole Gustaw Dadela mit einem Start-Ziel Sieg gemeinsam mit Jakub Kantor für das Viertelfinale qualifizieren konnte.

Die Spannung bei den Viertelfinalläufen der Elite Herren nahm noch einmal zu und so konnten sich im ersten Lauf die beiden Leibstadter Vereinskollegen Noel Niederberger und Jan Evers mit einem Start-Ziel Sieg durchsetzen. Im zweiten Heat konnte man ein ähnliches Bild sehen, als Quentin Derbier auf Position eins in die erste Kurve einbog und Robin Bregger in die Aussenkurve hineinsprang und ihm bis ins Ziel folgte. Im nächsten Heat zeigte Simon Waldburger wieso er sich auf dem zweiten Platz qualifiziert hatte und gewann vor dem Franzosen Charly Gaillard. Im vierten und letzten Heat fehlte es nicht an Action. Kantor und Dadela führten vor Guennet auf der ProLine als dieser mit mehr Schwung ankam und über die Linie in Richtung ChickenLine sprang. Guennet setzte sich nach dieser Aktion an Position zwei, wurde jedoch nach dem Lauf auf Position 4 zurückgesetzt, da er die Linie deutlich überquert hat.

Die Nervosität der Fahrer war spätestens ab dem Halbfinale deutlich zu spüren. Derbier, Niederberger, Bregger und Evers sind am Start. Derbier setzt sich an die Spitze und zwingt Niederberger zu einem Fehler, weshalb er ausklickt. Robin Bregger jagt Quentin Derbier auf die ProLine. Jan Evers attackiert Bregger in der letzten Kurve, was beiden den Schwung auf die letzte Gerade kostet. Noel Niederberger auf der Jagd nach dem Doppel Schweizermeistertitel (Downhill und 4Cross) nutzt dies aus und setzt sich beim Zielsprung auf Position zwei. Somit sind die beiden Favoriten des ersten Halbfinallaufes im grossen Finale.

Im zweiten Halbfinale sind Kantor, Waldburger, Dadela und Gaillard am Gate. Waldburger und Gaillard setzen sich nebeneinander an die Spitze und berühren sich. Gaillard bremst und fällt auf Position drei zurück. Dadela springt auf der Innenseite von Waldburger zu weit, worauf es zu einer Berührung kommt, was Dadela zu Fall bringt. Kantor hat keine Möglichkeit mehr auszuweichen und stürzt ebenfalls. Simon Waldburger und Charly Gaillard sind sturzfrei in das grosse Finale eingezogen.

Im kleinen Finale setzte sich der noch im Vorlauf gestürzte Pole Gustaw Dadela an die Spitze, gefolgt von dem deutschen Robin Bregger. Kopf an Kopf auf die Zielgerade kämpften sie um den letzten Podestplatz. Am Ende konnte sich Bregger mit nur wenigen Zentimetern Vorsprung vor dem vom Sturz geschwächten Dadela durchsetzen.

Drei der Vier schnellsten Fahrer aus der Qualifikation standen im grossen Finale am Start. Bei der Entscheidung um den Tagessieg ging es bei den beiden Lokalmatadoren und Schweizern Simon Waldburger und Noel Niederberger ebenfalls um den Schweizer Meistertitel im 4Cross. Waldburger, der nach diesem Heimrennen seine lange und erfolgreiche Karriere beendet, möchte diese selbstverständlich mit einem Titel beenden. Noel Niederberger, der Downhill Profi möchte mit dem bereits vorhandenen Schweizer Meistertitel im Downhill einen zweiten dazu gewinnen.

Derbier, Gaillard, Waldburger und Niederberger stehen am Start. Alle hoch konzentriert und wartend auf den Gatedrop. Das Gate fällt und der Weltmeister Derbier setzt sich an die Spitze. Waldburger drängt Niederberger leicht ab und springt in die Aussenkurve. Er nutzt den damit gewonnenen Schwung und setzt sich an die Spitze. Derbier und Niederberger versuchen zu folgen, direkt dahinter der Franzose Charly Gaillard. Niederberger attackiert Derbier in der letzten Kurve. Der 4Cross Weltmeister beweist jedoch seine Stärke und setzt sich durch und bleibt auf Platz zwei. Gaillard versucht noch einmal Niederberger anzugreifen, bleibt am Ende aber erfolglos. Simon Waldburger konnte sich an seinem letzten Rennen der erfolgreichen, jedoch auch mit schweren Verletzungen geprägten Karriere durchsetzen und sicherte sich einen weiteren Tagessieg und Schweizer Meistertitel auf seiner Heimstrecke in Leibstadt. Der aktuelle 4Cross Weltmeister Quentin Derbier beendet ebenfalls seine jahrelang erfolgreiche Karriere und freute sich trotz dem 2. Platz über ein erfolgreiches letztes 4Cross Rennen.

Im Anschluss an die Finalläufe der European 4Cross Series trug der VC Leibstadt ein neues Rennformat aus. Beim Battle of Nations kämpfen jeweils zwei Fahrer einer gleichen Nation gemeinsam als Team gegen die Konkurrenten. Die Qualifikationsplätze wurden dabei per Online-Voting ausgelost. Am Ende werden die Rangpunkte der Fahrer in den einzelnen Läufen zusammen addiert, woraus entscheiden wird, welches Team in das Finale einzieht. Am Ende konnte sich das Team „Ginger-Ninja Switzerland“ mit den Fahrern Noel Niederberger und Simon Waldburger  als bestes Nationenteam des 7. MTB-Festival Leibstadt bezeichnen.

Im Rückblick darf man beim 7. Mountainbike-Festival Leibstadt durchaus von einer gelungenen, hochspektakulären Veranstaltung sprechen. Am übernächsten Wochenende steht nun der 12. und letzte Lauf der European 4Cross Series in Wolfach (D) auf dem Programm. In der Gesamtwertung bleibt es deshalb weiter spannend und wir freuen uns bereits auf eine weitere Topveranstaltung der 12 Rennen umfassenden Europäischen 4Cross Serie.

Fotos: Valentin Müller

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Shorts & Pants – Die LEATT DBX Reihe bei GRAVITY PREVIEW

Shorts DBX 3.0

Die DBX 3.0 ist nicht nur die günstigste – sondern auch die leichteste Shorts aus der DBX Reihe. Der wasser-, dreck- & fleckenabweisenden 4-Way-Stretchstoff sorgt hier auch für ausreichend Spaß bei Schlechtwetterausfahrten. Das Material hält hier circa 2 Stunden bei Dauerregen, bis Nässe sich langsam anfängt, durch den Stoff zu arbeiten. Auf der Rückseite finden wir einen etwas festeres Material, welchen einen straffen Sitz und somit optimalen Halt auf dem Sattel garantiert. Die Verarbeitung der Nähte gefällt uns bei allen DBX-Modellen sehr gut und bieten gerade beim Downhill und Freeride die nötige Reißfestigkeit. An den Knien ist der Schnitt etwas tailliert gehalten, was ein flatterfreies Fahren ermöglicht. Gibt es hier Probleme in Zusammenspiel mit Schonern? Nein, es gibt keine!

Der Bund kann mittels Klettverschlüsse perfekt angepasst werden. Die Klettverschlüsse sind zudem groß genug sind, um sie auch mit den Handeschuhen leicht zu greifen. Unterhalb vom Hosenbund ist ein atmungsaktiver Stretch-Mesh eingearbeit, der auch am Gesäß für ausreichend Abluft sorgt. Eingenähte Taschen an der Hüfte sowie eine Gloves-Pocket (Tasche für die Handschuhe) machen die Shorts komplett.

Key Facts:

  • Die perfekte Radfahr-Shorts für alle Tage, etwas leichter als die 4.0 und 5.0 Version.
  • Der leichte Stoff hat eine Wasser-, Dreck & Fleckenabweisende Beschichtung
  • Maschen für gute Belüftung und verstärkte Nähte, die die Shorts reißfester machen
  • Eingenähte Taschen Hinten und an der Hüfte
  • Stoff an Rückseite bietet optimalen Halt auf dem Sattel und taillierter Stoff an den Knien bietet sowohl mit oder ohne Schoner flatterfreies Fahren.

Größen: XS-XXL
Farben: Rot (Ruby), Blau (INK), Grau (Slate) & Schwarz (Black)
UVP: ab 59,90€


Shorts DBX 4.0

It´s Long-Pant-Time! Was die DBX 4.0 auf den ersten Blick ausmacht, ist natürlich der lange Schnitt. Selbst bei großen Leuten wie Fabian fällt die Shorts ausreichend über die Knie, was beim Tragen von Schonern somit ein lückenloses Bild ergibt. Allerdings könnten die unteren Hosenbeine ein klein wenig länger geschnitten sein, was allerdings eine reine Geschmackssache ist. Wenn man die Hosengröße eine Nummer größer nimmt, besteht dieses Problem übrigens nicht. Wer es lieber etwas weiter mag, sollte daher die Hose lieber eine Größe größer zu bestellen. An den allseits bekannten und problematischen Stellen DH- und FR-Hosen, wurde der Stoff nochmals verstärkt, was hierdurch auch den ein oder anderen Sturz problemlos verzeiht.

Key Facts:

  • Der Stoff ist wasserabweisend und hat Dreck- & Fleckenabweisende Beschichtung (Wie DBX 3.0)
  • Maschen für gute Belüftung und verstärkte Nähte, die die Shorts reißfester machen
  • Eingenähte Taschen Hinten und an der Hüfte 
  • Stoff an Rückseite bietet optimalen Halt auf dem Sattel und taillierter Stoff an den Knien bietet sowohl mit oder ohne Schoner flatterfreies Fahren.
  • Zusätzliche Verstärkung des Stoffs an den Knien
  • Laser-geschnittene Belüftungen an ausgewählten Stellen

Größen: XS-XXL
Farben: Rot (Ruby), Blau (INK) & Schwarz (Black)
UVP: ab 99,90€


Shorts DBX 5.0

Im Gegensatz zur DBX 3.0 und 4.0 ist die DBX 5.0 nicht wasserabweisend sondern – mit einer Wassersäule von bis zu 30.000mm/23.000g/m2 – wasserfest. Wie die anderen Modelle besitzt die DBX 5.0 eine dreck- fleckenabweisende Beschichtung. Schmutz kann demzufolge einfach abgewischt werden. Auch bei der DBX 5.0 finden wir eine zusätzliche Verstärkung an den Knien sowie verstärkte Nähte zur Erhöhung der Reißfestigkeit. An der Rückseite finden wir zusätzlich Belüftungsmaschen, durch die Wärme gezielt, abstrahlen kann. Hierbei kann die Öffnung der Maschen durch Reißverschlüsse reguliert werden. Die seitlich angebrachten Taschen sind sehr tief und geräumig. Alle Reißverschlüsse sind zudem wasserdicht, damit auch hier keinerlei Feuchtigkeit von außen eindringen kann.

Key Facts:

  • Wasserfeste und sehr atmungsaktive Shorts (30.000 / 23.000) mit der jeder Tag der perfekte ist.
  • Dreck- & Flecken-abweisende Beschichtung
  • Maschen für gute Belüftung und verstärkte Nähte, die die Shorts reißfester machen
  • Stoff an Rückseite bietet optimalen Halt auf dem Sattel und taillierter Stoff an den Knien bietet sowohl mit oder ohne Schoner flatterfreies Fahren.
  • mit DBX 3.0 Zusätzliche Verstärkung des Stoffs an den Knien (wie DBX 4.0)
  • Anpassbare Belüftung durch Reißverschluss & 3 Schichtiger HydraDri Stoff
  • Maßgeschneiderter Stoff der nicht zu eng und nicht zu locker sitzt.

Größen: XS-XXL
Farben: Rot (Ruby), Blau (INK) & Schwarz (Black)
UVP: ab 129,00€

Neue NC-17 Signature Pedale von Thomas Genon und Tomas Lemoine

Photo by DopeHammer

Ob Crankworx FMBA Slopestyle World Championship, Pumptrack und Speed&Style Contests oder Red Bull Rampage, die beiden Weltklasse Slopestyle-Athleten Thomas Genon und Tomas Lemoine lassen nichts anbrennen. Mit zahlreichen Podiumsplatzierungen und massig Style beweisen sie Saison für Saison, dass sie fester Bestandteil der Elite der Mountainbike- und Freeride Szene sind. Doch auch hinter den Kulissen waren Tommy G und Thomas Lemoine mit ihrer Expertise am Werk. So arbeiteten die beiden Mountainbike-Asse gemeinsam mit NC-17 Gründer Udo Ochendalski an der Weiterentwicklung der legendären NC-17 Sudpin IV Pedale. Das Resultat sind die brandneuen NC-17 Sudpin IV XL TNT Signature Pedale.

NC-17 Sudpin IV XL TNT
NC-17 Sudpin IV XL TNT

Dank jahrelanger Erfahrung an der Spitze ihres Sports, wissen die beiden NC-17 Teamfahrer Tommy G und Tomas Lemoine ganz genau, was sie vom perfekten Flatpedal erwarten. Gemeinsam mit NC-17 Günder Udo Ochendalski machten sich die beiden Weltklasseathleten daran, ihre Vorstellungen Realität werden zu lassen. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit sind die NC-17 Sudpin IV XL TNT Signature Pedale mit ihrer großen konkaven Oberfläche von 110×106 mm.

Photo by DopeHammer
Photo by DopeHammer

Dank 12 Stahlpins pro Seite, lässt sich der Fuß perfekt auf dem CNC-gefrästen 6061 Aluminium Flatpedal positionieren und bietet in allen Fahrsituationen optimalen Halt und Sicherheit. Drei doppelt gedichtete Präzisionslager pro Pedal sorgen für einen makellosen Lauf des Pedalkörpers auf der hochwertigen CrMo-Achse und versprechen Langlebigkeit auch bei widrigsten Bedingungen. Mit lediglich 205 Gramm pro Pedal bieten die 17,7mm flachen Flatpedals den perfekten Kompromiss aus Leichtbau und Stabilität.

„Gerade beim Slopestyle ist die Mischung aus perfektem Grip, geringem Gewicht und großer Standfläche super wichtig. Die Pedale müssen guten Halt geben, Sicherheit vermitteln und nach jedem Trick die richtige Positionierung deines Fusses ermöglichen. Ich fahre die NC-17 Sudpin IV XL TNT Signature Pedals an allen meinen Bikes und bin sie auch im letzten Jahr bei der Red Bull Rampage gefahren“, betont Tommy G.

Photo by DopeHammer

Auch Tomas Lemoine ist sichtlich begeistert: „Es war richtig cool und faszinierend, an der Entwicklung der Pedale beteiligt gewesen zu sein. Das Endresultat spiegelt meine und Tommy Gs Vorstellung von einem perfekten Flatpedal wieder. Egal ob ich Pumptrack, Speed&Style, Bikepark oder Slopestyle fahre, die TNT Signature Pedale sind an allen meinen Bikes.“

Photo by DopeHammer

Ob MTB-Tour, Enduro, Downhill, Freeride, 4X, Dirt, Street oder BMX, die NC-17 Sudpin IV XL TNT sind vielseitig einsetzbar und in sechs Farben erhältlich. Zusätzliche Sicherheit bietet das „NC-17 Fail Safe“ System, das verhindert, dass sich der Pedalkörper bei einer Fehlfunktion durch extrem hohe Belastung von der Achse trennt.

Technische Daten

Material Pedalkörper: 6061 Aluminium, CNC-gefräst
Gewicht: 410 g pro Paar
Material Achse: Stahl (CrMo) gehärtet
Lagerung: 3 Lager pro Pedal, 2-fach gedichtet
Aufstandsfläche: 110×106 mm, konkav
Bauhöhe: 17,7 mm
Pins: 24 pro Pedal
Gewinde: 9/16’’
Sonstiges: austauschbare Stahl-Pins
Farben: Schwarz, Rot, Grün, Blau, Gold, Violett

NC-17 Sudpin IV XL TNT

Nach erfolgreicher Belastungsprobe unter härtesten Bedingungen durch Tommy G und Tomas Lemoine – von Crankworx Slopestyle über ausgedehnte Enduro Rides bis zur Red Bull Rampage – sind die neuen NC-17 Sudpin IV XL TNT ab jetzt auf www.NC-17shop.de und bei ausgewählten Fachhändlern erhältlich.

Photo by DopeHammer

Weitere Informationen zu NC-17 und weiteren hochwertigen Produkten finden sich unter www.NC-17.de.

Was bei Tommy G und Tomas Lemoine gerade sonst so passiert und wie deren Saison verläuft, kann man auf den folgenden Kanälen verfolgen:

Tommy G:

instagram.com/thomasgenon

facebook.com/ThomasGenonMTB

Tomas Lemoine:

instagram.com/tomaslemoine

facebook.com/TomasLemoineFanpage

youtube.com/tom9bmx

Der VEE TIRES SNAP WCE – Vom Protoypen bis zur Serienreife

Post aus Bangkok

Bereits im vergangenen Jahr erhielten wir ein erstes Päckchen aus Thailand.
Der Absender? Vee Tire Co.

Im Päckchen befand sich ein freundlicher Gruß aus Bangkok, ein Paar 27,5“ Reifen mit einem extrem grobstolligem Profil und folgender Aufschrift: FACTYORY RIDE! Bei Produkten mit dieser Aufschrift handelt es sich meist um Prototypen, die sich noch in der Entwicklung – jedoch bereits in einer ausgiebigen Testphase befinden. Man könnte das Ganze auch als die Feinschliff-Phase betrachten. Hier geht es im Großen und Ganzen um die finale Prüfung eines Produkts, bis es in der letzten Phase zur Markteinführung reift.

Wenn Ihr wissen möchtet, um welches Modell es sich hier handelt? In diesem Päckchen befand sich der Prototyp der VEE TIRES FACTORY RIDE, aus dem nachfolgend der SNAP WCE 40-Compound entwickelt wurde.


Dementsprechend bildete sich ein breites Grinsen in unseren Gesichtern, den V.1 Prototyp hier mit unter die Lupe nehmen zu dürfen. Die V.1 erinnerte uns zudem ein wenig an eine Mischung aus dem Schwalbe Muddy Mary Series – nur mit höheren Seitenwänden, brachialeren Stollen und einer wirklich hervorragenden Gummimischung.

Zur Montage:
Die erhöhten Seitenwände brachten uns zuerst in Hinblick auf das Aufziehen der Reifen leicht ins Schwitzen. Allerdings war das totaler Schmarrn, da die Reifen schneller aufgezogen waren, als wir uns vorstellen konnten. Der Vorteil der erhöhten Seitenwände kristallisierte sich hier schnell heraus: Man benötigt deutlich weniger Reifenmilch, um die Sache dicht zu kriegen!

Nachdem wir alles fertig montiert hatten, einigten wir uns in Bezug auf den Reifendruck auf die möglichen Test-Settings.

Der Prototypen-Test:

Oktober 2018
Auf dem Weg zum Trail, der größtenteils aus Asphaltstrecke besteht, sind die Rolleigenschaften dieser Art von Reifen eher als mühsam und schwerrollend zu bezeichnen. Aber schließlich wurde dieser Reifen auch nicht hierfür entwickelt. Sobald der WCE sich nämlich in Gelände und auf losem Untergrund befindest, die Reifen zum ersten Mal den Match berühren, ändert sich alles!

Wir bemerken schnell: Die Vee Tires V.1 laufen ruhig, bieten eine konstante Performance und immensen Grip! Auch bei hohen Geschwindigkeiten und in verregneten Anliegerkurven garantiert SNAP WCE ausgiebig Traktion. Es fühlt sich ein bisschen so an, als würde man mit einem Rottweiler spielen, der das Stöckchen in das er beißt, nicht mehr loslassen möchte – einfach brachial! Sobald die V1 des WCE jedoch nass-glatte Stein- und Wurzelpassagen berührt, ist bei uns hundertprozentige Konzentration gefragt. Die Gummimischung scheint doch noch nicht ganz so perfekt, wie es uns zuvor den Anschein machte. Auch ergibt sich ein zweites Problem in unserem Test. Die Seitenwände des Prototypens sind noch nicht voll ausgreift. Das Ergebnis: 2 Pannen, Testfahrt beendet!

 

Wir erhalten ein zweites Päckchen von Vee Tires

3 Monate später, Januar 2019
Hierbei handelt es sich nicht mehr um einen Prototypen, sondern um das finale Modell. Schon die Labels auf dem Reifen veranschaulichen, hier alles fertig ist: SNAP WCE TOP 40 COMPOUND!


Bild zeigt Bestandteile der TOP-40-Compound-Mischung


GRAVITY:
Wofür steht die TOP-40-Compound-Mischung?

Antwort von VEE TIRE:
Von unserem Tackee-Compound erwarten die Fahrer einen langsameren Rebound, um die Wurzeln und Steine ​​im Griff zu behalten. Somit wurde das Top 40-Compound als weichstes Compound geschaffen, das VEE TIRE Co. je geschaffen hat. Mehr Kontrolle, mehr Komfort und mehr Sicherheit in jedem Gelände!

Vielleicht sollten wir hierbei anmerken, dass der SNAP von Vee Tire in Zusammenarbeit mit dem PROPAIN DIRT SIXPACK WORLDCUP DH-Team entwickelt wurde, was ja allein schon für sich spricht.


Abbildung zeigt Propain Dirt Sixpack WORLDCUP DH-Team

Der SNAP WCE arbeitet zudem im Gegensatz zum SNAP mit der Top-40-Compound-Mischung von Vee Tire und beherbergt weichere und robustere Randnoppen. Das macht sich dann auch in unserem zweiten Test schnell bemerkbar, da der Reifen nun in feuchten Stein- und Wurzelpassagen deutlich mehr Grip aufweist und uns somit ein sicheres Fahrgefühl darbietet. Auch die Hülle des WCE wurde nun zusätzlich verstärkt. Unter den Stollen ist nun ein Aramid-Gewebe platziert. Dieses schützt zusätzlich vor Durschlägen, falls die Stollen von scharfen und spitzen Gegenständen durchbohrt werden. Die Seitenwände des WCE wirken zudem im Gegensatz zum V1 Prototypen wesentlich stabiler. Da Ergebnis: Keine Risse oder Durchschläge an den Seiten und durchweg stabiles Fahrverhalten!


Bild zeigt Aufbau des SNAP WCE 40-Compound

 

Das Fazit zum SNAP WCE 40-Compound

Der SNAP WCE 40-Compound ist einfach zu montieren und besitzt eine exzellente Gummimischung sowie brachiale Stollen. Seine Aufgabe: Grip und Traktion! Und das ist schließlich auch das, was man bei schwierigen Untergründen braucht. DER SNP WCE konnte daher im Test auf nass-glatten, staubig-losen und matschigen Unterböden extrem punkten. Da es den SNPA WCE nicht nur als GRAVITY sondern ebenso als ENDURO Edition gibt, möchten wir hier mitteilen, dass dieser für Tourenfahrer eher ungeeignet ist. Wenn Du jedoch mit deinem Enduro-Bike gerne in den Bikeparks die Trails runterjagst, wirst Du mit diesem Reifen sehr viel Spaß haben.

Unser Tipp:
Wenn Du den Reifen reibungslos Tubeless fahren möchtest, pumpe diesen definitiv mit Druckluft auf.

Weitere Fakten:
Preis: unverbindliche Preisempfehlung 59,90 €

Größen und Gewicht:
• 29 x 2.35 (1315 g)
• 27.5 x 2.35 (1235 g)

Ab wann erhältlich: ab sofort

 

 

E6 | Diese Sendung hat es in sich! „Bulletproof Goggles“

Als Kris von LEATT uns anrief, um mitzuteilen, dass diese eine kugelsichere Downhill-Goggle auf den Markt releasen, wollten wir hier genauer prüfen. Aus diesem Grund hat sich unsere Redaktion mit einem breiten Arsenal an Waffen bestückt, um die neue Velocity 6.5 mit ausreichend Munition auf den Prüfstand zu stellen.

Hier gehts zur LEATT VELOCITY 6.5
http://bit.ly/Leatt-Velocity-6-5

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Neue Saison in Sicht: Ein Wibmer beim Weltcup!

 

Noch verbindet man den Namen „Wibmer“ vor allem mit actiongeladenen Videos. Doch Gabriel Wibmer, Cousin des YouTube-Phänomens Fabio Wibmer, unternimmt in dieser Saison seine ersten Schritte in Richtung Downhill-Elite. Der 16-Jährige will 2019 mit der Unterstützung der Sport Marketing Agentur rasoulution, die auch andere Weltklasse-Athleten wie Fabio Wibmer und Danny MacAskill managed, vor allem beim iXS European Downhill Cup und in der Junior Kategorie des UCI Downhill Weltcups für Furore sorgen.

Das Motto „Früh übt sich“ trifft auch auf Gabriel Wibmer zu. Ebenfalls wie sein sieben Jahre älterer Cousin in Kals am Großglockner aufgewachsen, ging es schon im zarten Alter von fünf Jahren um viel Speed. Er startete seine Karriere auf zwei Rädern zunächst auf der Motocross-Maschine und nahm auch an einigen Rennen teil. Doch mangelnde Trainingsmöglichkeiten ließen ihn zunächst Geschwindigkeit für Geschicklichkeit austauschen und er widmete sich dem Motorrad Trial. So wie sich seine Trial-Skills entwickelten, entwickelten sich auch seine Social Media Kanäle. Mit seinen kurzen Edits lebt Gabriel seine Kreativität auf und neben dem Bike aus und erreicht heute dabei fast 50.000 Abonnenten auf YouTube und über 90.000 Follower auf Instagram. Doch Gabriel macht sich in den letzten Jahren auch auf den Trails und Rennstrecken Europas einen Namen.

Neben dem Trial Sport entdeckte er seine Liebe zu hohen Geschwindigkeiten erneut. „Als ich so 12 war, wurde mir Trial ein wenig zu langsam. Ich hatte Lust auf mehr Adrenalin und als wir auf dem Weg zum Freizeitpark Pillersee mit meinen Eltern waren, fand zufällig der iXS European Downhill Cup in Leogang statt. Damals wusste ich noch nicht was Downhill ist. Wir legten eine kurze Pause dort ein, da es direkt auf dem Weg lag. Als ich sah wie die Fahrer über Steine und Wurzeln rasten, wusste ich sofort, dass ich das auch machen will. Der Adrenalinkick und die Schwerelosigkeit beim Springen ist für mich nicht mehr wegzudenken“, erklärt Gabriel begeistert.

Vor gerade einmal dreieinhalb Jahren hat der junge Österreicher damit begonnen, sich ernsthaft mit Downhill auseinanderzusetzen. Zwar liegt seine Lieblingsstrecke in Leogang, doch scheint er sich auch auf diversen anderen Strecken Österreichs pudelwohl zu fühlen. 2016 krönte er sich in der U15 Kategorie bei den iXS International Rookies Championships in Serfaus-Fiss-Ladis zum inoffiziellen Weltmeister dieser Altersklasse. Im vergangenen Jahr konnte Gabriel seine tolle Entwicklung nochmals bestätigen als er bei der Österreichischen Meisterschaft in Innsbruck den Titel in der U17 einfuhr und das mit stets schnelleren Zeiten als die Topfahrer der U19. Aber auch außerhalb seines Heimatlandes hat Gabriel bereits auf sich aufmerksam gemacht: ein 3. Platz in Spicak, Tschechien, beim U17 iXS European Downhill Cup konnte sich durchaus sehen lassen.

 

2019 soll der nächste Schritt folgen. „Ich freue mich dieses Jahr auf sehr viele Events, aber erstmals im Junioren Weltcup in Leogang teilzunehmen wird bestimmt etwas ganz Besonderes für mich.“ Dabei wird Gabriel seinen Idolen, wie Loic Bruni, in diesem Jahr ein Stück näher sein. Neben den ersten Auftritten beim UCI Weltcup der Junioren liegt der Fokus vor allem auf dem iXS European Downhill Cup (U19). „Gabriel ist ein extrem talentierter Fahrer, der auch die älteren Leistungsklassen aufmischt. Er hat schon früh erkannt, wie wichtig neben der sportlichen Leistung auch Content-Erstellung für Partner und Fans ist. Wir wollen ihn in seiner Entwicklung insofern unterstützen, dass er sich voll und ganz auf die Schule und auf den Sport konzentrieren kann und freuen uns sehr darüber, mit ihm in den nächsten Jahren zusammenzuarbeiten. Es geht sicherlich darum, dass er möglichst viel Erfahrung bei den Rennen in diesem Jahr sammeln kann. Dafür arbeiten wir gemeinsam mit seinen Eltern und seinen Sponsoren. Es ist wichtig, dass er bei allem Ehrgeiz nicht den Spaß vergisst“, so rasoulution Inhaber Tarek Rasouli.

Gabriel Wibmer:

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E5 | „Slopestyle Heads“ mit Erik Fedko und Tom Pfeiffer

Yannick interviewt die Slopestyle Young Guns Erik Fedko und Tom Pfeiffer. Erik stellte sich bereits 2018 bei den Crankworx FMBA Slopestyle World Championship als einer der weltbesten Slopstyle Rider unter Beweis. Tom, international vielleicht noch weniger bekannt, gehört jedoch jetzt schon zu Deutschlands besten Slopestylern. Mit seinen ersten Versuchen eines Frontflip Tailwhip, weckte auch er zum ersten Mal international das Interesse von Sponsoren.

Was die beiden uns alles so zu erzählen hatten, seht Ihr in unserer Folge zur Gravity Slopestyle Couch.

Relevante Artikel bei uns im Gravity Mag

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Toms Bike – http://bit.ly/MARIN-Alcatraz
Eriks Bike – http://bit.ly/ROSE-Alcatraz

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