PM: Rookies Downhill Cup #6 -Saisonfinale in Schöneck

Das letzte Rennen des Specialized Rookies Cups presented by iXS ist nun auch Geschichte. Gastgeber war zum ersten Mal Schöneck im Vogtland. Über 200 Nachwuchssportler aus 12 Nationen waren angetreten, um die letzten möglichen Punkte für die Serienwertung einzufahren.

Die Bikewelt Schöneck, die jährlich etwa 10.000 Besucher anzieht, veranstaltete in diesem Jahr erstmalig ein Rennen der Nachwuchsserie. Der Ort im Vogtland war jedoch auch vorher bei weitem kein weißer Fleck auf der Landkarte der Gravity Disziplinen des Mountainbike Sports, schließlich konnte man sich im Bereich von Rennsportveranstaltungen in der jüngeren Vergangenheit bereits einen Namen machen. Beispielsweise wurde schon zweimal die Deutsche Meisterschaft in der Disziplin Enduro ausgetragen. In diesem Jahr ging man nun einen anderen Weg und richtet erstmalig ein Rennen des Specialized Rookies Cups aus. Somit waren am zurückliegenden Wochenende nicht nur alle Augen auf die Mountainbike Weltmeisterschaft in Lenzerheide gerichtet, sondern auch auf den Nachwuchs, der seinen eigenen Schauplatz hatte.

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Die Serie umfasste in diesem Jahr sechs Rennen und führte die Sportler dabei in drei verschiedene Länder. Seit dem Einstieg von Specialized als Titelsponsor konnte der Cup aus dem Schatten des iXS Downhill Cups noch mehr hervortreten. Die Anzahl der Rennen pro Jahr wurde erhöht und damit wurden auch neue Orte mit aufgenommen. Die Teilnehmerzahl in diesem Jahr war extrem hoch und hat gezeigt, dass die Serie in ihrer zehnten Saison völlig etabliert ist. Auch die Internationalität ist bemerkenswert, denn in der Liste der Gesamtwertung sind 26 Nationen geführt. Dass die Serie einen extrem wichtigen Teil zur Förderung des Nachwuchses beiträgt und ein optimaler Wegbereiter für eine erfolgreiche Karriere im Downhill sein kann, bestätigen nicht nur Beispiele wie Valentina Höll (AUT – Sram Rockshox Racing) oder Max Hartenstern (GER – Cube Global Squad), die ihre erste Rennerfahrung innerhalb dieses Cups sammelten.

Das letzte Rennen der Serie startete also am Samstagmorgen mit dem Pflichttraining. Beste Bedingungen erwarteten die jungen Talente. Am Nachmittag stand dann der Seeding Run auf dem Programm, bei dem es bei vielen weiterhin um wichtige Punkte ging. Einige konnten das Ganze jedoch ziemlich entspannt angehen, denn beispielsweise Mike Huter (SUI – DMBikecorner) war bereits mit der sicheren Serienführung angereist. Andere dafür nutzten die Gelegenheit, um sich noch einmal richtig in Szene zu setzen. Beispielsweise stach die Zeit von Kine Haugom (NOR – Drammen cykleklubb) heraus, denn die 14-Jährige war die Schnellste aller weiblicher Teilnehmerinnen. Aber auch U15 Fahrer Davide Cappello (ITA -Bicimaniagarlate) legte mit 1:25.770 Minuten eine Zeit vor, die in den Top 15 aller 250 Teilnehmer lag.

Davide Cappello im Seeding RunDavide Cappello im Seeding Run

Der Sonntag hielt dann erneut optimale Verhältnisse für die Teilnehmer bereit, was natürlich aber auch allen entgegenkam, die sich zum Zuschauen eingefunden hatten. Nachdem am Morgen noch einmal eine kurze Trainingssession angesetzt war, ging es 11.30 Uhr mit den Zeitläufen los. Die erste Klasse war die Boys U13. Mike Huter ließ sich dort natürlich nicht die Butter vom Brot nehmen und sicherte sich mit dem zweiten Rang hochverdient den Seriensieg.

Gratulation zwischen Tagessieger und SeriengewinnerGratulation zwischen Tagessieger und Seriengewinner

Allerdings waren die Podestplätze danach durchaus noch offen. Am Ende belegten Julian Koch (AUT – Downhillzwerg) und Luis Kelch (GER – BPA Racing) die Plätze zwei und drei und machten damit den Nationenmix perfekt. Die Bestzeit des Tages fuhr Nevio Lehm (GER) ein, der sich damit bei seinem zweiten Rennen durchaus ins Rampenlicht setzte.

Podium Overall Boys U13 - Specialized RDC

Die zweite Startgruppe des Tages war die Klasse Boys U15. Mit knapp 70 Teilnehmern war diese Kategorie wieder einmal zahlenmäßig aber auch qualitativ extrem hoch besetzt. Im Mittelfeld gestartet, legte Emil Haugom (NOR – Drammen cykleklubb) ziemlich früh eine Zeit vor, die schon knapp an der Bestzeit des Vortages lag und ihm für eine längere Zeit den Platz im Red Bull Hot Seat einbrachte. Erst Robin Novotny (CZE – JC Bike Whipmaster CTM), als fünftletzter gestartet, konnte dann um fast eine Sekunde unterbieten, was allerdings nur kurz als Bestzeit reichte, denn kurz danach unterbot Robin Oliver Sucher (GER – BBS Youth Syndicate) erneut. Aber die Bestzeit des Vortages von Davide Cappello war noch nicht unterboten und dieser legte dann sogar noch einmal eine Schippe zu.

Boy U15 Congratulation - RDC Schöneck 2018.JPG

Mit 1:23.078 Minuten und knapp 4 Sekunden Vorsprung gewann der Italiener das Rennen. Im Serienranking stand am Ende Niklas Sterer (AUT – Armadillos Racing Team) ganz oben, während Luca Wehrle (GER – BSS Youth Syndicate) und Robin Oliver Sucher das Podest komplettierten.

Podium Overall Boys U15 - Specialized RDC Schöneck

In der anschließenden Klasse Girls U13/U15 gab es leider aufgrund eines Surzes eine Streckensperrung und somit einen Restart für die letzte Fahrerin. Somit musste man sich auf das endgültige Ergebnis etwas gedulden. Schlussendlich gewann Kine Haugom, wie bereits am Vortag mit der schnellsten Zeit aller Starterinnen. Melina Bast (GER – Propain Gravity Kids) wurde Zweite und damit Gewinnerin des Gesamtklassements.

Kine Haugom setzte sich an diesem Wochenende ordentlich in SzeneKine Haugom setzte sich an diesem Wochenende ordentlich in Szene

In der Klasse Girls U17/U19 sicherte sich Anastasia Thiele (GER – Propain Gravity Kids) die Bestzeit. Die seit diesem Jahr mit einer Lizenz ausgestattete 15-Jährige ist jedoch eher aus dem iXS Downhill Cup bekannt, da sie dort die Open Women Klasse in dieser Saison dominiert. Auf dem zweiten Platz beendete Maxi Kuchling (GER – GZ Rocky Mountain Racing) das Rennen, Dritte wurde Johanna Illmer (AUT – MTB Downhill & Freeride Verein), was ihr den Seriensieg einbrachte.

Awards Open Women - RDC Schöneck 2018.JPG

Die Klasse Youth U17 konnte von Maurice Rene Wörner (GER – Team Fahrrad Grund) mit einer Zeit von 1:24.896 Minuten gewonnen werden. Moritz Sigl (GER – Ingolstadt racing team) platzierte sich dahinter. Rokas Sviderskis (LTU – Sviderskis Racing Team) wurde Dritter, was ihm zum Seriensieg verhalf. In der Pro U17 Klasse konnte Gabriel Wibmer (AUT – Ride Free Osttirol) das Rennen für sich entscheiden. Damit stand der junge Österreicher drei Mal ganz oben auf dem Podest in dieser Saison und sicherte sich damit natürlich den Sieg in der Serienwertung. Zweiter heute wurde Jonas Göweil (AUT – DH Team Tirol), gefolgt von David Cvinger (CZE – Ore MTB Racing Team).

Maurice Rene Wörner - Specialized RDC

Die Klasse Open Junior U19 wurde von Falk Schaarschmidt (GER – Balance Racing Team Chemnitz) mit einer Zeit von 1:23.055 Minuten gewonnen. Dahinter platzierten sich Max Seifert (GER – Gravity Bike Team Schöneck) und Tim Spona (GER – Bikeprojekt). Die Gesamtwertung jedoch gewann ein anderer Fahrer, der jedoch am Sonntag nicht mehr ins Rennen gehen konnte. Kilian Schnoeller (AUT – DH Team Tirol) reichten seine Ergebnisse der anderen von ihm bestrittenen Rennen, um als Seriensieger hervorzugehen.

Die mit 18 Frauen recht gut besetzte Klasse Open Women gewann Alina Engel (GER) mit 1:36.273 Minuten und einem hauchdünnen Vorsprung von nur vier Zehntelsekunden vor Monica Gasbichler (GER – Rocky Mountain Bikepark Samerberg) und weiteren vier Zehntelsekunden vor Jessica Kalbitz (GER – Bergrausch Racing). Christina Mimler (GER – Team Triberg Bike Reisen) reichte der sechste Rang für die Serienführung.

Schöneck war sicherlich trotz der kurzen Strecke ein sehr forderndes Rennen, aber dem Anlass auch durchaus würdig. Die Serie hat in diesem Jahr den Teilnehmern ziemlich viel und insbesondere auch sehr breite Fähigkeiten abverlangt. Das Niveau war extrem hoch und definitiv haben einige der Protagonisten eine vielversprechende Karriere vor sich. Nun werden die Nachwuchsathleten in die wohlverdiente Off-Season entlassen. Die Saison war wohl eine der erfolgreichsten in der zehnjährigen Geschichte der Serie.

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Uphill, Downhill, Freeride, Single Trails und moun10

Uphill, Downhill, Freeride, Single Trails und moun10 Jugendherberge – Garmisch als Hot Spot für Mountainbiker Garmisch-Partenkirchen.

Die neue moderne moun10 Jugendherberge wird zwar erst am 26. Dezember 2018 eröffnet, aber Robert Werner und Bernd Hassmann vom Flow Valley Team waren jetzt schon vor Ort. Denn die ersten Zimmer sind bereits fertig – der perfekte Treffpunkt für Mountainbiker. Das dokumentiert ein neues Video von den Bayerischen Jugendherbergen in Zusammenarbeit mit dem Flow Valley Team.

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„Wow, das Paradies direkt vor der Tür´“ so die Worte von Robert Werner, Mountainbiker und Naturbursche aus Leidenschaft, einer von sechs Fahrern des Flow Valley Teams. Damit meint er die neue Jugendherberge und das Mountainbike-Revier Garmisch-Partenkirchen. Der Blick von hier fällt nicht nur auf die Alp- und Zugspitze, sondern auch auf unzählige MTB-taugliche Berge, von einfachen flachen Touren, bis
hin zu technisch anspruchsvollen Trails im alpinen Gelände, allem voran die Kramerspitze.

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Robert und sein Bike-Kumpel Bernd Hassmann haben sich einen der heißesten Tage ausgesucht, um den Kramer zu „erfahren“. Und die Tour hat es in sich. Eine steile und schweißtreibende Auffahrt, im oberen Bereich mit vielen Trails und wenig Schatten. Als Belohnung gibt es einen 360° Panoramablick, pures Adrenalin bei der Abfahrt und einen Einkehrschwung auf der urigen Stepbergalm. Davon erzählt das neue Mountainbike-Video.

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Dass die moun10 Jugendherberge die perfekte Basis für die MTB-Szene werden wird, davon sind beide nach ihrem Besuch überzeugt. Denn die Infrastruktur im Haus sieht einen extra Keller für Bikes vor mit Reparaturwerkzeugen und einer Waschanlage für Mountainbikes.

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Die moun10 Jugendherberge wird anders, als man Jugendherbergen bisher kannte. Sie bietet ihren Besuchern modernste 2er, 4er und 6er Zimmer mit eigenen Bädern, einem kreativen Lounge Bereich mit Bar und Shop, eine große 180° Außenterrasse im obersten Stockwerk sowie eine eigene Sauna mit Ruheraum und verglaster Außenfront und exklusivem Blick auf die Zugspitze, perfekte Sonnenuntergänge inklusive. Wohlfühlen, Entspannen, Erleben und das in der Gemeinschaft – darauf kommt es in moun10 Jugendherberge an.

Kontakt:
www.moun10.jugendherberge.de
www.instagram.com/moun10_jugendherberge
www.facebook.com/moun10jugendherbergegarmisch

ROSE Rad Squad!!! Red Bull Joyride bei Crankworx Whistler

Der ROSE Rad Squad war während Red Bull Joyride bei Crankworx Whistler durch einige seiner Top-Athleten stark vertreten: der quirlige Kanadier Anthony Messere, FMB Wildcard Gewinner Torquato Testa, der deutsche Slopestyle Experte Lukas Knopf und der tschechische Wirbelwind Jakub Vencl, machten sich auf dem Weg ins Mekka des Mountainbikens, um beim großen Finale der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship anzutreten.

Bereits während aller Stopps der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship wurde das ROSE Rad Squad Team von mindestens zwei Athleten vertreten, doch beim Red Bull Joyride 2018 kamen zum ersten Mal sogar vier ROSE Athleten zusammen, um gleichzeitig anzutreten.

Beflügelt durch zwei aufeinanderfolgende Podiumsplätze bei FMB Gold Events, nämlich einem 2. Platz beim kanadischen Big White Invitational, wo er die FMB Wildcard gewann, und einem Sieg beim GlemmRide Slopestyle, machte Torquato Testa den Anfang. Sein Ziel beim Red Bull Joyride war es, seinen Run wie geplant komplett von top-to-bottom durchzuziehen.

Während sein erster Run nicht ganz nach seinen Wünschen verlief, gab er beim zweiten Run alles und zeigte einen perfekten Cork 720, eine Cash Roll, einen Backflip No-Footed Can und einen riesigen Double Blackflip über den größten Kicker des Kurses, der ihn auf Platz 7 katapultierte.

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„In den letzten vier Jahren habe ich wegen des großen Drucks viele Fehler beim Red Bull Joyride gemacht. Dieses Jahr war es mein Ziel, einen kompletten Run mit Tricks auf jedem Feature hinzulegen und einige Knaller rauszuhauen. Ich bin sehr glücklich, das alles vor einem riesigen Publikum vollbracht zu haben.“

Der Tscheche Jakub Vencl ist einer der erfahrensten Athleten in der SWC ist jedoch als Ersatzfahrer nach Whistler gereist und bekam erst ein paar Stunden vor dem Final-Start das Go zur Teilnahme. Ganz nach dem Motto ‚alles oder nichts’, startete Jacub mit viel Feuer und kombinierte einen stylischen 720, eine Cash Roll, zeigte einen Double Tailwhip und seinen Signature-Trick 360 Unturndown, womit er mit 72 Punkten auf Platz 6 landete, direkt vor seinem Teamkollegen Torquato Testa,.

„Nur die Chance zu bekommen, teilzunehmen und so einen Run hinzulegen, ist einfach unglaublich. Der 6. Platz beim größten Slopestyle-Event des Jahres ist mein persönliches Sahnehäubchen,“ fasst Vencl seine Woche in Whistler zusammen.

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Alle guten Dinge sind drei, dachte sich Lukas Knopf und schaffte es als wahrer Red Bull Joyride Rookie in die große Show, um sein Können zum dritten Mal beim SWC in dieser Saison unter Beweis zu stellen. Durch mehrfache Kombos, inklusive einem Frontflip Tuck No Hander, einem Double Truckdriver und einem Double Tailwhip, schlich er sich vorbei an Szymon Godziek und Ryan Nyquist auf Platz 10.

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„Bei Red Bull Joyride endlich teilnehmen zu können und einen kompletten Run wie diesen hinzulegen, ist einfach klasse. Der Kurs ist so riesig, aber macht trotzdem viel Spaß! Ich kann es kaum erwarten, nächstes Jahr hoffentlich wieder am Start zu sein“ so Knopf.

Red Bull Joyride Altstar und einer der Publikumslieblinge, Anthony Messere, gab alles während seines ersten Runs und landete alle seine Tricks auf der ersten Hälfte des Kurses. Zu sehen waren ein großer Backflip Tailwhip aus dem Start-Sprung, ein Frontflip No-Hander und eine Cash Roll, die ihn auf das Podium hätten befördern können, wäre da nicht der Sturz  beim Versuch eines off-axis 360 Tailwhip vom Whale Tail gewesen.

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Sein zweiter Run verlief zunächst auf den ersten Features nach Plan, jedoch stürzte er bei der Landung der Cash Roll. Sichtlich enttäuscht, setzte er seinen Run unter tosendem Applaus der Menge fort und zeigte noch einen One-Hander am letzten Drop.

Nach Red Bull Joyride, ist Jakub Vencl mit seinem 9. Platz im FMB World Ranking, derzeit der höchstplatzierte in der ROSE Rad Squad Familie, gefolgt von Lukas Knopf auf Platz 11, Torquato Testa auf Platz 13 und Anthony Messere auf Platz 14 – und da ein FMB Gold Event dieses Jahr noch aussteht, gibt es noch einige wertvolle Punkte zu holen.

Crankworx FMBA Slopestyle World Championship Rankings: 

Platzierung Fahrer und Punkte-Ranking
1. Brett Rheeder (CAN) – 3700pts
2. Nicholi Rogatkin (USA) – 3656pts
3. Erik Fedko (GER) – 2666pts
4. Tomas Lemoine (FRA) – 2636pts
5. Thomas Genon (BEL) – 2636pts
6. Diego Caverzasi (ITA) – 2362pts
7. Ryan Nyquist (USA) – 1748pts
8. Anthony Messere (CAN) – 1700pts
9. Matt Jones (GBR) – 1664pts
10. Jakub Vencl (CZE) – 1608pts
11. Szymon Godziek (POL) – 1600pts
12. Simon Pagès (FRA) – 1522pts
13. Lukas Knopf (GER) – 1518pts
14. Torquato Testa (ITA) – 1028pts
15. Emil Johansson (SWE) – 720pts
16. Logan Peat (CAN) – 442pts
17. Louis Reboul (FRA) – 442pts
18. Max Fredriksson (SWE) – 380pts
19. Reed Boggs (USA) – 326pts
20.  Alex Alanko (SWE) – 326pts

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Fabio Wibmer und Mercedes-Benz fahren gemeinsame Wege

Stuttgart / Innsbruck – 19. September 2018 – Fabio Wibmer ist weltweit für seine atemberaubenden Künste auf dem Trial- und Mountainbike bekannt. Über 1,6 Millionen Abonnenten folgen dem Österreicher mittlerweile allein auf YouTube, in den anderen sozialen Netzwerken kommen nochmals mehr als eine dreiviertel Million Follower hinzu. Doch wie wird ein Fahrradverrückter Junge aus Oberpeischlach, einem Dorf mit weniger als 100 Einwohnern, zum YouTube-Star, dessen Videos schon über 200 Millionen Mal angesehen wurden? Fabio hat sich mit seinem neuen Partner Mercedes-Benz zusammengesetzt und seine noch junge aber jetzt schon erstaunliche Karriere Revue passieren lassen.

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Der junge Österreicher wuchs in einer Motorsport-verrückten Familie auf und fing schon im Alter von sechs Jahren an Motocross zu fahren. Fabio nahm dabei zwölf Jahre lang an nationalen und internationalen Motocross-Rennen teil, unter anderem auch an der 125ccm Motocross Weltmeisterschaft in Italien 2011. Neben der Begeisterung zum Motocross Sport war Fabio allerdings schon immer vom Biken fasziniert.

Schon als Kind baute Fabio mit Freunden Sprünge im Wald und tobte sich dort mit dem Fahrrad seiner Mutter aus, welches natürlich alles andere als geeignet war für die Sprünge und Aktionen, die er damit unternahm. 2009 stieß Fabio auf das Video „Inspired Bicycles“ von Danny MacAskill. Fasziniert von den Fahrkünsten und Tricks des schottischen Bike-Trial Profis, wollte Fabio unbedingt genauso ein Fahrrad, um genau diese Tricks machen zu können.

Zu Weihnachten 2010 bekam Fabio sein erstes Trial Bike und verbrachte fortan nach der Schule täglich 3-4 Stunden damit, Danny’s Tricks zu lernen. Der junge Österreicher war schon immer an Kameras und dem Filmen interessiert und veröffentlichte bereits regelmäßig Videos auf seinem 2008 erstellten YouTube Kanal. Seine Tricks zu filmen, war somit die logische Konsequenz aus der Verbindung seiner Hobbys. Bereits nach wenigen Monaten war Fabio’s Trick-Repertoire stark gestiegen und für ihn wurde klar, dass er „seinen“ Sport gefunden hatte.

Mit der Zeit bekamen Fabios Videos immer mehr Aufmerksamkeit und 2012 wurde einer der größten Träume des damals 16-Jährigen wahr. Fabio war einer der 15 ausgewählten Jugendlichen für den Workshop „Danny MacAskill – License to Trial“, bei dem junge Talente gefördert werden sollten und zwei Tage mit ihrem Idol verbringen durften. Fabio hinterließ bei dem Workshop einen bleibenden Eindruck, und wenige Monate später bekam er seinen ersten Bike-Sponsor, Inspired Bicycles. Den Gleichen, für den damals auch sein Idol fuhr.

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Kurze Zeit später ging es nach Tschechien unterwegs und filmte ein Teamvideo, womit für Fabio ein weiterer Traum in Erfüllung ging: einmal in einem Video mit Danny MacAskill zu sein. Danach ging es steil bergauf und Danny bot Fabio an, ein fester Bestandteil seiner 2014 gegründeten „Drop and Roll“ Show-Tour zu werden.

Fabio produzierte nebenbei weiterhin Videos und feierte 2015 mit „Fabiolous Escape“ seinen internationalen Durchbruch. Er gewann den „GroPro of the World“ – Contest und sein Video wurde zu einem viralen Hit im Internet. Dank 45 Millionen Klicks auf Facebook und über 16 Millionen Klicks auf YouTube wurden erstmals auch zahlreiche Medien und TV-Sender auf den jungen Österreicher aufmerksam. Es folgten Videos wie „Out of Mind“, in dem Fabio auf einem alten Damenfahrrad Downhill fährt, und Urban Freeride Lives“, welche ebenfalls viral gingen und in kurzer Zeit mehrere Millionen Klicks auf YouTube generierten. Mit über 40 Millionen Views auf YouTube zählt Fabios kreative Fahrt durch Salzburg in „Urban Freeride Lives“ dabei zu seinen erfolgreichsten Videos.

VIDEO: URBAN FREERIDE LIVES

Neben seiner Leidenschaft Videos zu produzieren, nahm Fabio mittlerweile auch an diversen Downhill Rennen teil. Sein erstes Downhill Bike bekam Fabio erst im Alter von 16 Jahren, aber aufgrund seiner Erfahrungen auf der Motocross Maschine, waren hohe Geschwindigkeiten und große Sprünge nichts Neues für ihn. 2016 wurde Fabio österreichischer Downhill Staatsmeister und gewann bei diversen Veranstaltungen die „Whip-Offs“. Fabios Fokus und Leidenschaft blieb allerdings dabei, Videos zu produzieren und diese auf seinem YouTube Kanal zu veröffentlichen. 2017 entstand daraus gemeinsam mit Studienfreund Elias Schwärzler die „Sick! Series“, mit der die beiden Trial- und Mountainbiker wöchentlich ihre Fans begeistern.

Mit größeren Video Projekten wie „Fabiolous Escape 2“, den wöchentlichen Filmen für die „Sick! Series“, der Teilnahme an Mountainbike Events und Downhill Rennen, dem Touren mit „Danny MacAskill’s Drop & Roll Tour“, einer eigenen Trial-Show, dem Trainieren auf den verschiedenen Bikes und vielem mehr, ist Fabio inzwischen permanent auf Reisen. So kommt es, dass dem Trial- und Mountainbike-Star die Zeit auf vier Rädern inzwischen fast genauso wichtig geworden ist, wie die Zeit auf zwei Rädern. Die V-Klasse von Mercedes-Benz ist dabei für den Österreicher nicht einfach nur ein Fortbewegungsmittel und zuverlässiger Partner auf langen Fahrten, sondern auch ein Transportmittel für seine Bikes, ein Shuttle für lange Mountainbike-Missionen in den Bergen und nicht zuletzt ein Rückzugsraum zum Entspannen geworden.

FABIOLUS ESCAPE 2

 

 

Fabio Wibmer:

„Ich bin inzwischen wirklich permanent unterwegs, allerdings bin ich auch niemand der lange still sitzen kann oder will. Ich habe immer mindestens eines meiner Räder dabei, was das Reisen auch nicht unbedingt erleichtert. Dank Mercedes-Benz habe ich inzwischen allerdings den perfekten Begleiter. Bei all der Hektik und dem vollen Zeitplan ist es einfach genial, dass ich meine Bikes bequem hinten reinstellen und mit guter Musik vollentspannt zum nächsten Spot cruisen kann.“

Audi Nines MTB 2018: Mountainbiker kehren erfolgreich vom Mond zurück!

Sam Pilgrim wird „Ruler of the Week“ und gewinnt „Beste Slopestyle-Line” • Sam Reynolds (GBR) mit „Bester Freeride-Linie“ • Adolf Silva (ESP) und Dawid Godziek (POL) holen die „Best Trick“-Awards

Mission erfüllt: Die Audi Nines MTB 2018 sind ihrem Motto „Send it to the Moon“ voll gerecht geworden und nach einer aufregenden Woche voller hochklassiger Mountainbike-Action wieder sicher auf der Erde gelandet. In einem Steinbruch bei Birkenfeld in der Bikeregion Hunsrück-Hochwald trafen sich die weltbesten Freeride- und Slopestyle-Mountainbiker, um sich in einem neuartigen videobasierten Wettkampfformat miteinander zu messen. Sie hatten eine Woche Zeit, um auf den gewaltigen Hindernissen ihre besten Tricks und Runs zu zeigen und diese auf Video zu bannen.

Bei der Award-Gala am Donnerstagabend, 13. September, feierten die 27 Teilnehmer die erfolgreiche Premiere der Audi Nines MTB 2018 in Deutschland und krönten anhand der Videoaufnahmen die besten Athleten der Woche. Sie wählten die britische Mountainbike-Legende Sam Pilgrim zum „Ruler of the Week“ und zum Sieger in der Kategorie „Beste Slopestyle-Linie“.

„Die Audi Nines sind für mich der beste Event des Jahres,” schwärmte Pilgrim. „Wir hatten sechs Tage Zeit, auf höchstem Niveau unsere Leistung zu bringen. Es bedeutet mir besonders viel, zwei der Kategorien gewonnen zu haben, weil es andere Mountainbike-Profis waren, die für mich gestimmt haben. Das freut mich total.“

Pilgrims Landsmann Sam Reynolds erhielt den Preis in der Kategorie „Beste Freeride-Linie“. Den zweiten Platz holte sich hier Nico Scholze aus Filderstadt (GER). Adolf Silva (ESP) gewann den „Besten Freeride-Trick“ für seine unglaubliche Cali Roll. Dabei ließ er in der Luft sein Fahrrad los und drehte sich um 360 Grad. Er stand diesen Trick als erster Fahrer der Welt auf einem Downhill-Mountainbike. Auch hier ging Platz zwei an Nico Scholze für seinen Backflip Heelclicker to Superman.

Den „Besten Slopestyle-Trick“ sicherte sich Dawid Godziek (POL) mit seinem Quadruple Tailwhip, ebenfalls ein weltweit erstmals gelungener Trick. Dabei drehte er sein Fahrrad in der Luft viermal um die Lenkerachse. Den Titel für den „Besten Style“ gewann Lukas Schäfer aus Limburg (GER).

Die Audi Nines MTB 2018 wurden in Zusammenarbeit mit dem Bikepark Idarkopf durchgeführt, der 2019 in der Nähe von Birkenfeld eröffnet werden soll. Nach der Bekanntgabe des Austragungsorts war die Neugierde groß, wie sich der Steinbruch als Schauplatz eines der renommiertesten Mountainbike-Events der Welt bewähren würde. Die letzte Woche hat gezeigt, dass das erfahrene Streckenbau-Team um Clemens Kaudela (AUT) und Sam Reynolds hier einen herausragenden Parcours kreieren konnte, in dem das Weltklasse-Teilnehmerfeld Top-Leistungen bringen und Werbung für den Mountainbike-Sport machen konnte.

„Die Location hat uns erst ein wenig Sorge bereitet“, gibt Reynolds zu. „Wir waren nicht ganz sicher, ob die Bilder an die vorherigen Events in den Alpen mit ihrem weiten Bergpanorama heranreichen würden. Aber sobald uns die Assoziation mit einer Mondlandschaft in den Sinn gekommen war, bekam das Ganze sofort einen eigenen Charakter. Das war der ungewöhnlichste Ort, an dem ich je gefahren bin. Durch die Satellitenschüssel und die anderen Spezialelemente kam man sich vor wie in einem Computerspiel!

Weltpremiere bei Audi Nines MTB 2018

Audi Nines MTB 2018: Dawid Godziek mit Trick-Weltpremiere!

Der Pole landet den ersten Quadruple Tailwhip auf einem Mountainbike

Dem polnischen Mountainbiker Dawid Godziek ist am 12. September eine Weltpremiere gelungen: Bei den Audi Nines MTB 2018 in Birkenfeld stand er den ersten Quadruple Tailwhip aller Zeiten. Diesen Trick, bei dem der Fahrer in der Luft sein Fahrrad viermal um den Lenker wirbelt,  hatte zuvor noch kein anderer Mountainbiker gelandet.

„Ich hatte den Triple Tailwhip ziemlich locker gestanden. Daher beschloss ich, noch einen draufzusetzen“, erklärte der 24-jährige Mountainbike-Profi aus Suszec im Süden Polens. „Vor diesem Event hatte ich diesen Trick noch nie in Erwägung gezogen, aber der Kicker hier bei den Audi Nines eignet sich perfekt dafür. Er ist riesig, so dass man extrem lange in der Luft ist.“

Godziek stand den Trick im fünften Versuch auf dem Progression Big Air Jump. Dieser Sprung war extra dafür gebaut worden, damit die Fahrer neue Tricks probieren und ihr Können auf das nächste Level heben können. Der gewaltige Kicker hat einen fünf Meter hohen Absprung und schießt die Fahrer über zehn Meter hoch in die Luft – nicht umsonst heißt das Motto des Events „Send it to the Moon!“

„Das Besondere an dem Event ist, dass wir keinen Druck haben, unseren Run in drei oder vier Versuchen herunterbringen zu müssen“, sagte Godziek. „Wir haben mehrere Tage Zeit, unsere beste Leistung abzuliefern. Das ist echt cool.“ Der Pole fügte hinzu: „Es ist ein ziemlich schwieriger und großer Kurs, was neu für mich ist. Aber ich konnte endlich etwas Großes stehen, darüber freue ich mich sehr!“

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Die Audi Nines MTB sind ein Medien-Event für eingeladene Mountainbike-Profis. Sie werden dieses Jahr zum ersten Mal in einem Steinbruch inmitten der Bikeregion Hunsrück-Hochwald in Rheinland-Pfalz abhalten und vom nahegelegenen Bikepark Idarkopf unterstützt. Der Event hat viele der weltbesten Mountainbiker in die spektakuläre Mondlandschaft des Steinbruchs gelockt, um sich in einem innovativen Videowettbewerb zu messen. Die Fahrer haben eine Woche Zeit, um ihre besten Tricks und Läufe vor laufenden Kameras zu stehen. Neben dem bereits erwähnten Big Air umfasst das Set-up auch eine Freeride- und eine Slopestyle-Bike-Line mit riesigen Drops, Sprüngen und Spezialelementen.

Rage the track! Das PROPAIN-Update

Rage Carbon 2019 – World Cup Rennmaschine in 27.5“ und 29“

In der aktuellen Saison wurde das Rage Carbon in 29“ bereits fleißig im Downhill World Cup getestet. UK-Racer Phil Atwill und der frischgebackene österreichische Staatsmeister David Trummer sind nach der ersten Testfahrt sofort auf die großen Laufräder umgestiegen. Nun ist das Rage Carbon mit den großen Laufrädern für alle ambitionierten Downhillracer zu haben.

 

Propain Rage Performance 29

Propain Rage Highend 27,5

Der Carbonrahmen musste für die Umstellung auf 29“ nicht angepasst werden. Es ändern sich lediglich die obere und ntere Wippe um die Tretlagerhöhe mit 29“-Laufrädern zu optimieren sowie die Steuersatzschalen um die höhere Gabel auszugleichen. Alle Teile für die Umrüstung wird es später auch separat zu kaufen geben. Durch den Flipchip in den Ausfallenden gelingt der Sprung von 27.5“ auf 29“ am Hinterrad problemlos. Die innovative Reachverstellung konnte auch beim Rage Carbon 29 beibehalten werden. So hat der Fahrer die Möglichkeit den Reach von +6 mm auf -6 mm um insgesamt 12 mm zu variieren.

Das Rage Carbon 29 wird ab sofort verfügbar sein – und zwar nicht statt, sondern neben dem bisherigen Rage Carbon in 27.5“. Der Juniorenfahrer Henry Kerr hat in dieser Saison bewiesen, dass 27.5“ nicht weniger schnell sein muss und konnte einen herausragenden zweiten Platz im Gesamtworldcup erzielen.

Henry Kerr – 2nd World Cup Overall – Rage Carbon 27.5

Die Wahl ob 29“ oder 27.5“ hängt also ganz klar von eigenen Vorlieben ab. Für Fahrer unter 1,77 m macht es laut Propain aber wenig Sinn auf 29“ zu setzen, denn unter dieser Mindestempfehlung schränkt das große Laufrad hinten den Fahrer in seiner Bewegung ein und verspielt seine Vorteile. Aus diesem Grund bietet Propain das Rage Carbon 29 nur in Rahmengröße L/XL an.

Phil Atwill – Rage Carbon 29

Bei der Ausstattung geht Propain einen neuen Weg. Mit der brandneuen Website und einem neuen Konfigurator ist es möglich alle Parts anzupassen. Propain gibt nur noch Ausstattungsempfehlungen von Start über Performance bis Highend, die als Ausgangsbasis für die Konfiguration dienen und beliebig verändert werden können. So kann der Kunde selbst entscheiden wie er seine Parts kombinieren will. Liegen die Präferenzen beim Fahrwerk, kann ganz einfach ein Highend-Fahrwerk mit einer Einstiegs-Antriebsgruppe kombiniert werden.

Ausstattung

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Das Rage Carbon 27,5 und 29 ist ab sofort in den Farben Silber, Mint und Carbon Raw im Onlineshop zu bestellen. Durch die Kombination mit drei Decalfarben stehen dem Kunden viele Farbvarianten zur Verfügung. Für alle die sich noch unschlüssig sind, oder die ihren vorhandenen Rage Carbon Rahmen umrüsten wollen, bietet Propain in Kürze zwei separate Wheelsize Upgrade Kits für 27.5->29 und für 29->27.5 an.  Alle weiteren Informationen findet ihr unter www.propain-bikes.com!

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