Interview: Airbags, Schnitzel und Rookie Spaß – Ein Interview mit den Goldstones

Bald geht der Rookie-Wahnsinn in Serfaus-Fiss-Ladis wieder los! Beim MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis vom 30. Juli bis zum 5. August machen sich hunderte Jugendliche mit ihren Familien auf den Weg zu den drei Tiroler Dörfern. Einer von ihnen wird der 14-jährige Jackson Goldstone sein. Das Ausnahmetalent kehrt zurück, um beim „Rookie Camp“ an seinen Skills zu feilen, im Rahmen der „Kona Rookie Games“ Rennen zu fahren und vor allem jede Menge Spaß mit den anderen jungen Shreddern zu haben. Wir haben uns mit ihm und seinem Vater Ron übers Biken, über Wettkämpfe, Training und Schnitzel unterhalten.

 

Actiongeladener Highlight-Clip vom letztjährigen MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis: 

 

Hi Jackson, Hi Ron. Wie geht es euch? Was war in den letzten Monaten bei euch los?

 

Jackson: 2018 war bisher überragend! Wir sind zum ersten Mal in Neuseeland gewesen, um ein bisschen zu fahren und uns Crankworx anzuschauen. Es ist wirklich ein richtig schönes Land. Gerade sind wir im Woodward West in Kalifornien, um ein wenig zu trainieren bevor der Sommer richtig losgeht.

 

Jackson, was hast du in den letzten Monaten Neues auf dem Bike gelernt?

 

Jackson: Momentan habe ich nicht viele neue Tricks. Ich fahre seit kurzem ein 24’’ Dirt Jump Bike, was sich ungewohnt anfühlt. Ich versuche das Erlernte jetzt auf dem größeren Bike umzusetzen. Es fühlt sich schon besser an, aber es wird noch ein wenig dauern, bis ich mich vollständig daran gewöhnt habe.

Wie gehst du vor, wenn du neue Tricks lernen willst? Hast du einen Coach, der dich in deiner Entwicklung voranbringt?

 

Jackson: Übung. Viel Übung. Meistens fange ich an, neue Tricks in die Schnitzelgrube oder auf Airbags zu probieren. Es dauert bis ich dann erstmals auf Dirt umsteige. Es kommt selten vor, dass ich einfach loslege. Ich versuche sicherzugehen, dass ich mich wohlfühle, bevor ich den nächsten Schritt mache. Es ist egal, wie viele Male man einen Trick in die Schnitzelgrube macht, das erste Mal auf Dirt ist immer nervenaufreibend. Ich glaube, ich lerne am meisten, wenn ich mit Jake Kinney in Woodward bin. Er hilft mir enorm, weil er für einen Fortschritt bei mir sorgt, ohne Druck auszuüben.

 

Wie sieht die Top 5 deiner „Bucketlist“ aus? Was willst du als nächstes im Petto haben?

 

Jackson: Hmm… Schwierige Frage… Ich glaube, dass ich vor allem die Tricks, die ich schon erlernt habe, konstanter landen möchte. Das ist ein guter Anfang. Ich finde Barspins sehr schwierig, aber auch sehr wichtig. Ich will wirklich daran arbeiten, sie besser hinzubekommen. Als nächstes würde ich gerne anfangen, mehr Tricks zu kombinieren – einen 360 Tailwhip oder 360 Tuck-No-Hander zum Beispiel.

Ihr werdet im August nach Österreich zurückkehren. Worauf freut ihr euch mehr? Schnitzel oder Kaiserschmarrn?

 

Jackson: Definitiv freue ich mich auf das Schnitzel im Brötchen, das sie unten im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis hatten. Wir haben uns das fast jeden Tag gegönnt (lacht).

 

Und auf welche Trails freut ihr euch besonders?

 

Ron: Auf den Frommestrail! Der ist genau mein Ding. Beeindruckende alpine Landschaft, flowige Kurven und lange Abfahrten. Das gibt es hier in Kanada nicht allzu oft, ohne dass man viel bergauf fahren muss. Das ist schon ein Highlight.

 

Jackson: Ich fand den Trail auch cool, aber der Supernatural Trail im Bikepark war auch mega spaßig. Ich glaube, sie haben dieses Jahr auch an dem Trail noch was verändert, also freue ich mich jetzt schon riesig darauf.

Jackson, du wirst dieses Jahr auch am „Rookie Camp“ während des MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis teilnehmen und mit anderen jungen Shreddern über die Trails im und außerhalb des Bikeparks heizen. Was gefällt dir an solchen Camps?

 

Jackson: Es macht einfach Spaß, so viele andere Fahrer zu sehen und coole Dinge zu unternehmen. Es dreht sich auch nicht alles ums Biken. Es gibt BBQs und ich freue mich jetzt schon darauf, mit den Sommerrodelbahnen zu fahren. Das Einzige, was mir letztes Jahr Angst gemacht hat, war als ich aufstehen musste, um mich vorzustellen. Ich kann nicht so gut deutsch, also fühlte ich mich ein wenig doof. Aber es war sehr witzig und wir haben alle zusammen gelacht.

Du fährst ja schon auf einem Level, von dem viele noch träumen. Was können junge Mountainbiker in solchen Camps lernen und wo möchtest du dich verbessern?

 

Jackson: Danke! Ich finde es einfach super, mit anderen Kids oder Jugendlichen zu fahren. Man sieht jemand etwas ausprobieren und will es dann selbst auch. Es ist cool, wenn dann auch Coaches dabei sind, die einem Linien oder Techniken zeigen. Am besten ist es aber, in der Gruppe zu fahren. Ich will dieses Jahr vor allem an meiner Linienwahl arbeiten. Letztes Jahr waren wir mit Si Paton unterwegs und er meinte, dass man vielleicht 0,5 Sekunden an einem Sprung gutmachen kann, aber es gibt nur wenige davon. Wenn man allerdings in jeder Kurve 0,1 – 0,2 Sekunden schneller ist, summiert sich das und man erreicht eine schnellere Zeit.

 

Must watch! Jackson Goldstone und sein Vater Ron, zeigen wie Family-Biking in der Region Serfaus-Fiss-Ladis aussehen kann: youtu.be/8ulQX0tFVDQ

 

Ron, was denkst du bringen solche Camps den Kindern?

 

Ron: Ich sehe da zweierlei. Zum einen ist das “Rookie Camp” eine großartige Gelegenheit, andere Kids kennenzulernen und über einen längeren Zeitraum gemeinsame Erfahrungen zu machen. Jackson hat auch viel über Geographie gelernt und erfahren, wie man ohne eine Sprache zu können, dennoch kommunizieren kann. Er hat die Chance wahrgenommen, Menschen aus anderen Ländern kennenzulernen, die die gleiche Passion für’s Biken mitbringen und auch sonst vieles gemeinsam haben. Ich würde mir sehr wünschen, dass sich daraus langfristige Freundschaften entwickeln. Zum anderen bieten die Rennen ganz andere Benefits. Man sieht, wo man im Vergleich zu den anderen starken Fahrern steht, und lernt, wie man sich noch verbessern kann, um schneller zu werden. Da wo wir herkommen, gibt es jede Menge richtig schnelle Mountainbiker, also wollten wir mal sehen, ob Jackson auch mit Kids aus anderen Ländern mithalten kann. Letztes Jahr gelang ihm das. Ich habe außerdem festgestellt, dass Rennen in Europa ernsthafter betrieben werden und strukturierter sind. Es war eine sehr gute Mischung aus Ernsthaftigkeit und Spaß.

Wie nimmst du als Vater Bike Festivals wie das in Serfaus-Fiss-Ladis wahr?

 

Ron: Das Beste dort ist, dass sich in dieser einen Woche wirklich alles nur um die jungen Kerle und Mädels dreht. Es ist meiner Meinung nach einzigartig im Vergleich zu anderen großen Festivals wie Crankworx oder Sea Otter. Dort können die Kids zwar die großen Stars treffen und Selfies machen, aber Serfaus-Fiss-Ladis macht einen großartigen Job und stellt die Kinder in den Mittelpunkt. Sie versuchen, den Kids das Gefühl zu geben, dass sie die “Pros” sind. Ein Live-Webcast, eine verlässliche Zeiterfassung, eine anspruchsvolle Strecke und ein internationales Feld an Teilnehmern sorgen wirklich für ein Weltcup-Feeling. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich den Namen “iXS International Rookies Championship“ zuerst etwas skeptisch wahrgenommen habe, aber jetzt wo wir schon mal da waren, muss ich sagen, dass es dem absolut gerecht wird.

 

Jackson, wie ist es mit Kids aus aller Welt Rennen zu fahren?

 

Jackson: Es war der Hammer! Mich haben vor allem die vielen unterschiedlichen Sprachen beeindruckt. Man hört so viele unterschiedlichen Personen sprechen, aber ich hatte keinen blassen Schimmer, was sie gesagt haben (lacht). Ich bin so viel es ging mit Ike Klassen aus Südafrika, Nuno Zuzarte Reis aus Portugal und den Kiefer Brüdern aus Deutschland gefahren. Ich glaube, dass ich mich mit Ike am besten verstanden habe, weil wir miteinander englisch sprechen konnten. Nuno und ich hatten ähnliche Startzeiten, sodass ich mit ihm auch Zeit verbracht habe. Ich hoffe, dass ich Ike vielleicht schon vor dem Camp treffen kann.

 

Anmeldung und generelle Infos findet ihr unter:

http://www.bike-sfl.at/de/bikepark/mtb-festival2018/generelle-infos

 

Ron, wie wichtig schätzt du es ein, dass man Spaß hat, andere junge Fahrer trifft und voneinander lernt?

 

Ron: Beim Mountainbiken konkurriert man meiner Meinung nach weniger gegen andere, sondern mehr gegen die Uhr. Du bist selbst dafür verantwortlich, wie du in einem Downhill-Rennen abschneidest. Es ist für alle von Vorteil, wenn möglichst viele gute Fahrer dabei sind, von denen man lernen kann und mit denen man zusammen fahren kann. Es gibt Strecken-Sektionen, wo Jackson anderen Kids etwas beibringen kann, aber es gibt genauso Abschnitte, wo er von anderen lernt. Ich glaube mein Standpunkt rührt aus Erfahrungen, die ich gemacht habe und aus dem BMX Racing. Ich sehe viele Kids, die mit sechs, sieben, acht Jahren fantastisch waren, aber von ihren Eltern zu sehr unter Druck gesetzt wurden. Damit kommen sie oft nicht klar und hören dann einfach mit dem Biken auf. Ich schätze mich sehr glücklich, dass Jackson so früh eine wirkliche Leidenschaft dafür entwickelt hat, sich seine eigenen Ziele setzt und selbst weiß, was ihm wichtig ist. Warum würde ich das torpedieren bzw. gefährden wollen, indem ich zu stark auf Resultate und Sponsoren schaue? Der Grund, weshalb Jackson beliebt ist, liegt in seiner Persönlichkeit. Es macht Spaß, mit ihm Zeit zu verbringen und seine Liebe für’s Biken ist zu 100% authentisch. Das wird ihn im Leben viel weiterbringen als eine Trophäe, weil er ein Rennen gewonnen hat.

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MUST WATCH: Neues RAW100 Video mit Brandon Semenuk

Brandon Semenuk ist zurück! Wie von seinen bisherigen RAW100 Edits gewohnt, staunten wir in diesem Video nicht schlecht, was der 27-jährige Kanadier auf seinem Slopestyle Bike so anstellt. Unter Anderem landet Brandon einen „Footplant Cork 720“, welchen wir so vorher noch nie auf einem Mountainbike gesehen haben. Unbedingt anschauen!

 

Story: Sonne, Wellen, Sprünge? Four Cross Aktion nahe der französischen Grenze (inkl. Trackcheck)

Sonne, Wellen, Sprünge? Das vergangene Sommerwochenende hat unser Redakteur Nils genutzt, um am 6. Lauf der European Four Cross Series in Ohlsbach teil zu nehmen. Da auch die Französische Grenze nur 15min entfernt ist und daher auch das Stride Straßburg schon fast auf dem Weg lag, nutzte er es für einen abwechslungsreichen Trainingstag. 

 

Das Stride bietet für jeden Biker das richtige, um auch bei schlechtem Wetter auf dem Bike Spaß zu haben. Egal ob Indoor-Enduroline, Foampit sowie „Resi“ oder einen Woodward ähnlichen Skatepark, das Stride gibt euch nun seit fast 2Jahren die Möglichkeit eure Skills auch im Winter zu verbessern. Wen euch die Hitze nicht abschreckt, der kann im Sommer eine Menge Spaß haben und das in der meist leeren Halle.

Die „Rote“ Line vom Pumptrack im Stride // Magdalina S.

 

Four Cross bekommt immer weniger Beachtung und scheint teilweise fast untergegangen zu sein, doch wieso? Four Cross ist ein Mix aus Race-Bmx, Pumptrack und den verschiedenen Downhill Disziplinen. Da man zu viert  aus dem „Gate“ startet, bietet Four Cross den Fahrern, so wie den Zuschauern einiges an Spannung, denn zwischen großen Sprüngen, Steinfeldern und Pro-Lines wird den ganzen Run über, um die einzelnen Positionen gekämpft und somit bleibt das Rennen bis zur Ziellinie sehr spannend.  Unser Redakteur Nils Mai war am Wochenende beim 6. Lauf der European Fourcross Series dabei.

Nils hat für euch auch wieder eine neue Trackpreview bei seinem aller ersten Trainingsrun, aufgenommen:

Die Anmeldung in Ohlsbach ging pünktlich um 8 Uhr los. Bei Sonnenschein und bereits warmen Temperaturen lernten die Fahrer die Strecke kennen und bereiteten sich auf die Qualifikation vor. Die Kategorie Elite fuhr eine Zeit-Qualifikation, die sieben weiteren Kategorien massen sich in drei Vorläufen. Bereits bei den jüngeren Fahrern merkte man, dass die Strecke im Vergleich zum Vorjahr einiges schneller war. Die Elite bestätigte dies bei ihrem Zeitlauf, es wurden Streckenzeiten von etwas mehr als 30 Sekunden gefahren.

Paul Bihlmayer (Elite) bei seinem Timerun (5. Rang nach seinem Timerun) // Foto: Nils Mai

Pünktlich zur Mittagszeit kamen die letzten glücklichen Gesichter der Vorrunde ins Ziel. Für die Finalläufe am Nachmittag konnten sie sich mit eine zahlreiche Auswahl an Kuchen, Steaks, Würsten oder Flammkuchen stärken.

Die U15 begann die Finalläufe nach der Mittagszeit mit den Viertelfinalen. Bei den anderen Kategorien gab es leider Streichresultate, was dafür sorgte, dass einige Fahrer bereits verfrüht zum Eisbecher greifen mussten. Das Halbfinale begann und die U11 raste los. In der ersten Kurve durch den Innenanlieger und vor an die Spitze war die Devise der kleineren Fahrer. In der U15 hingegen nahmen einige Fahrer bereits viel Schwung durch die äussere Kurve und sprangen die nächste Gerade durch. In der U17 und Elite wurde von Anfang bis am Ende das Tempo hoch gehalten und es ging für fast alle Fahrer über die Proline.

Schnelle Run`s auch bei der U15 // Foto: Andrea V.

Die Zuschauer besorgten sich noch einmal neue Getränke und waren bereit für die grossen Finale. In der U11 konnte sich Fabian Lapp direkt nach dem Start absetzen und gewann knapp vor Tino Dieterle und Levin Klausmann. Tim Schaub wurde Vierter, nachdem er in der zweiten Gerade gerade so einem Sturz entkam.

Luka Meltzer und Fabio Santos boten sich in der Kategorie U13 ein Kopf an Kopf Rennen, bis Fabio Santos unglücklich stürzte. Davon profitierten Julian Gürsch und Robin Fankhauser, welche am Ende auf Platz 2 und 3 lagen. In der U15 konnte sich erneut der deutsche Meister Samuel Schoger durchsetzen und seine gute Leistung aus der bisherigen Saison bestätigen.

 

Podium der U15, nach der gewonnen DM steht Samuel Schoger wieder ganz oben // Foto: Andrea V.
Nils Mai und Eddy Massow kopf an Kopf über den ersten Sprung // Foto: Trixpics.ch

Bei den U17/Hobby Fahrern wurde den Zuschauern erneut ein spannendes Start-Ziel Duell geboten. Eddy Massow und Fabian von Allmen fuhren die ersten beiden Geraden direkt nebeneinander, bis sich Massow an die Spitze setzte. Von Allmen liess hingegen nicht locker und folgte direkt am Hinterrad. Am Ende sprangen die ersten 3 die Proline und Massow gewann vor Von Allmen. Das Podium rundete Nils Mai mit dem dritten Platz ab.

U17/Hobby Podest // Foto: Andrea V.

Bei den Frauen setzte sich Nina von Allmen mit einem schnellen Start an die Spitze. Mit viel Schwung durch die erste Kurve konnte die auch im Race Bmx erfolgreiche Nina, sich von ihren Konkurrentinnen deutlich absetzen. Am Ende gewann Von Allmen um einige Radlängen vor Laura Kern und Magdalina Schulz.

 

Nina von Almen // Foto: Trixpics.ch
Podium der Damen // Foto: Andrea V.

Das Ergebnis der Königsklasse stand noch offen. Am Gate in der Elite waren Simon Waldburger, Marvin Schaupp, Samuel Willimann und Lars Evers. Simon Waldburger setzt sich nach dem Start an die Spitze. Direkt dahinter kämpften Willimann und Schaupp um Platz 2. Am Ende gewann Waldburger klar vor Willimann und dem Lokalmatador Schaupp.

Das Podium der Elite // Foto: Trixpics.ch

Falls ihr die Rennläufe inkl. deutschem Live-Kommentar nochmals anschauen wollt könnt ihr das hier:

http://swiss-sport.tv/events/863-european-4cross-series-6-ohlsbach-d?medium=1294

MUST WATCH: Komplett mit Drohnen gefilmter Freeride Edit!

Dieser von den Jungs von Airblastr gefilmte Edit, hebt Drohnenaufnahmen in MTB Videos auf ein neues Level! In 3:49 Minuten verfolgt Ihr nicht wie üblich die Action aus der Vogelperspektive, sondern seid mittendrin bei unglaublich schnellen Verfolgungen des Fahrers Dylan Siggers, beim Freeriden im tiefsten kanadischen Regenwald. Unbedingt anschauen!

 

VIDEO: Behind The Tape beim Downhill-Film „Gamble“

Vor einigen Wochen berichteten wir bereits vom neuen Bike-Film „Gamble“, in welchem Downhill-Legenden wie Steve Peat und Greg Minaar, neben Youngstern wie Finn Iles und Connor Fearon mit eigenen Videoparts vertreten sind. Nun haben die Jungs von Steel City Media drei Episoden mit witzigem und vor Allem interessanten Behind-the-Scenes Material veröffentlicht. Wir können euch diese Videos nur empfehlen!

Alle weiteren Infos zu „Gamble“ findet Ihr hier:

https://gamblefilm.com/

Story: David Cachon auf Malta – More than i can tell you

Die Mittelmeer-Insel Malta ist unter Bikern immer noch ein Geheimtipp. Sie ist noch nicht so überlaufen wie viele andere Gegenden und überzeugt mit abwechslungsreichen Strecken, schnellen, felsigen Anschnitten und wunderschönen Aussichten. Auch für den spanischen Profi Mountainbiker, zweimaligen Trials Weltmeister und Bike-Abenteurer David Cachon gibt es immer ein erstes Mal und so hat sich David im Juni 2018 mit seinem individualisierten Trail Bike SOIL EX von KROSS nach Malta aufgemacht, um die Insel zu erkunden. Dort hat er nicht nur das Paradies auf Erden entdeckt, sondern darüber hinaus einen faszinierenden und anspruchsvollen Bike-Spot.

Photos: Fernando Marmolejo

Malta liegt etwa 100 Kilometer südlich von Sizilien im Mittelmeer und hat felsige Küstenlinien, Terrassenfelder und solide Anstiege im Angebot – genau die richtige Landschaft für schnelles und aggressives Shredden. David hat sich für diesen Trip für das KROSS SOIL EX entschieden, da es besonders leicht und wendig ist. Die Rennmaschine kombiniert Enduro-Eigenschaften mit dem Federgewicht von XC Bikes. Davids eigene Version des SOIL EX ist unter anderem mit Laufrädern von Alchemist, einer Federgabel von SR Suntour, Reifen von Vee Tire Co sowie mit Lenker, Vorbau, Sattel und Sattelstütze von Pro Bike Gear gepimpt.

Photos: Fernando Marmolejo

David, was hat Dir an Malta am besten gefallen?

Malta ist zweifellos ein das Paradies auf Erden, der perfekte Ort zum Relaxen…oder vielleicht auch gerade das Gegenteil: Perfekt zum Biken. Das maltesische Klima ist fast das ganze Jahr über ideal. In den Sommermonaten wird es zwar ziemlich heiß, aber das restliche Jahr ist das Wetter einfach perfekt für Outdoor-Aktivitäten. Außerdem ist Malta einfach wunderschön anzuschauen: Die Farben sind intensiv und leuchtend, das Wasser ist türkis und lädt zum Tauchen in sagenhafte Höhlen ein. Die Architektur erinnert an längst vergangene Zeiten, aber die Gebäude sind so gut erhalten, dass man meint, man wäre in einem Film.

Wie ist Dein Trip ausgegangen?

Es war eine atemberaubende Erfahrung, ein abwechslungsreicher Mix von aus Trails, Urban Style, Trials, Risiko, blauem Meer, gutem Essen und netten Leuten.

 

Wenn du mehr über die Geschichte, die Traditionen das Klima und die Sehenswürdigkeiten wissen möchtest dann besuche: www.visitmalta.com

MUST WATCH: Riding Berm Heaven! Action Clip mit Vinny-T im Bikepark Châtel

In diesem Jahr hat sich die Trailcrew des französischen Bikeparks inmitten der Alpen selbst übertroffen und perfekte Anlieger in malerischer Kulisse gebaut. In diesem Video lassen es die Scott-Teamfahrer Vincent Tupin und Kristoff Lenssens richtig krachen, also freut euch auf jede Menge Bikepark-Action, mit riesigen Anliegern und krassen Sprüngen.