GRAVITY WEEKLY VIDEO NEWS #10 2018 – KW 23-24

Willkommen zu den Gravity Weekly Video News 10 der Kalenderwochen 23 und 24, 2018. Die wichtigsten News der letzten beiden Wochen aus der Gravity Mountainbike Szene vereint in einem Videoformat.

Ergebnisse Worldcup Leogang
http://www.uci.ch/mountain-bike/results/

Crankworx Innsbruck
http://www.crankworx.com/festival/innsbruck/

Erik Fedko fährt für TSG
https://gravity-magazine.de/2018/06/07/pm-erik-fedko-jetzt-im-tsg-pro-team/

Ergebnisse der European 4 Cross Series in Reutlingen
https://gravity-magazine.de/2018/06/14/rennbericht-erstes-goldevent-der-european-4cross-series-2018-reutlinger-mtb-festival/

Specialized Rookies Cup in Steinach
https://gravity-magazine.de/2018/06/12/pm-die-propain-gravity-kids-beim-rookies-cup-nr-2-in-steinach/

Glemmride 2018
https://www.saalbach.com/de/events/glemmride

Redbull Pumptrack World Championship Finale
https://redbullpumptrackworldchampionship.com/home/

Brendan Fairclough: Driven
https://vimeo.com/273560418

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The Clash of Titans Part 2 – Crankworx FMBA Slopestyle World Championship

Innsbruck, Österreich 11. Juni 2019 – In wenigen Tagen messen sich die 14 besten Slopestyle-Fahrer der internationalen Mountainbike-Szene in Innsbruck. Beim zweiten Stopp der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship (SWC) am kommenden Samstag, 15. Juni, können sich Fans auf ein Freestyle-Feuerwerk freuen.

Progression, Imagination, Dedication und Skill – das sind die Merkmale, die den erfolgreichsten Freestyle-Fahrer der Gegenwart, Brett Rheeder, auszeichnen. Der Mann aus Kanada hat bereits sechsmal bei Crankworx gewonnen. Die derzeitige Nummer eins der Welt ist er allerdings nicht. Diese Ehre gebührt Nicholi Rogatkin. Der US-Amerikaner hat noch nie einen Slopestyle-Bewerb in Innsbruck verloren und konnte als bisher einziger Fahrer der Geschichte die Triple Crown of Slopestyle gewinnen. Zum erweiterten Favoritenkreis in Innsbruck zählt auch Emil Johansson. Nach einer verletzungsbedingten Pause ist der junge Schwede wieder fit und topmotiviert. Der Slopestyle-Bewerb in Innsbruck ist sein erster Contest seit seinem Sieg beim Saisonfinale der SWC 2018 in Whistler. Neben Rheeder, Rogatkin und Johansson gibt es noch jede Menge weitere Athleten die konstant sehr gute Leistung zeigen und neue Shooting-Stars, die einen Podestplatz bei Crankworx Innsbruck anvisieren.

Die Favoriten
2017 und 2018 wurde der Slopestyle-Contest von Nicholi Rogatkin und Brett Rheeder dominiert. In beiden Jahren setzte sich der US-Amerikaner knapp gegen den Kanadier durch.

2019 zählen der 23-jährige Rogatkin und der 26-jährige Rheeder erneut zu den Favoriten auf den Sieg. Beim ersten Stopp der Crankworx World Tour 2019 in Rotorua (NZL) holte Rheeder den Sieg, während Rogatkin sich mit Platz neun begnügen musste. 2018 zauberte Brett Rheeder zwei komplett neue Tricks in die Innsbrucker Luft, darunter einen Flat Drop Backflip Oppo Tailwhip. Die Antwort Rogatkins? Ein beinahe perfekter Lauf samt dem Twister, seinem Markenzeichen.

„Früher habe ich diese Rivalität gehasst“, so Rheeder. Nach legendären Duellen gegen Brandon Semenuk stand der Kanadier in letzter Zeit immer wieder Nicholi Rogatkin im Finale gegenüber. „Jetzt sehe ich das anders. Ich habe inzwischen verstanden, dass es genau diese Rivalität war, die Nicholi motivierte, seine neuen Tricks zu lernen – und mich motivierte, meine neuen Tricks zu entwickeln. Wenn man das so sieht, denkt man: ‚Wow, gemeinsam haben wir den Freestyle-Sport echt ein fettes Stück nach vorne gepusht.‘“

Den beiden Slopestyle-Vorreitern dicht auf den Fersen ist der große Schwede Emil Johansson. Der neue Star der schwedischen Slopestyle-Szene belegte 2017 in Innsbruck Platz fünf – und sorgte damit als Rookie für viel Aufsehen. Voller Selbstvertrauen landete er auf Rang drei beim Red Bull Joyride und holte sich am Ende der Saison den Gesamttitel. Auf die Erfolge der Saison 2017 folgte jedoch ein Dämpfer: Wegen einer angeborenen Schwäche im sechsten Wirbel musste Johansson 2018 fast die ganze Saison pausieren. Erst beim finalen Stopp der Crankworx World Tour konnte er wieder an den Start gehen – und wurde aus dem Stand mit so gut wie null Training gleich Vierter mit 86,75 Punkten.

Zu den weiteren Favoriten auf einen Podestplatz in Innsbruck zählen:
● Tomas Lemoine (FRA) – Platz zwei beim Saisonauftakt 2019 in Rotorua
● Alex Alanko (SWE) – erster Slopestyle-Podestplatz bei Crankworx in Rotorua
● Erik Fedko (GER) – Dritter in Les Gets 2018, neuer Red-Bull-Helm in Neuseeland
● Diego Caverzasi (ITA) – zweimal Rang drei im Jahr 2018

Die vollständige Startliste für den Crankworx Innsbruck Slopestyle gibt es hier zum Download

Worauf können wir uns freuen?
Am 15. Juni kehren die weltbesten Freestyle-Mountainbiker nach Innsbruck zurück. Bereits bei der Premiere von Crankworx Innsbruck wurde der Slopestyle-Kurs in den Himmel gelobt. Dort wurden in den vergangenen Jahren auch einige der verrücktesten Tricks gezeigt und einige der besten Scores in der Slopestyle-Geschichte erzielt.

Das Team von Elevate Trail Building rund um Tom Hey, Emmerson Wilken, Kepler Rek, Scott Bedford und Remy Morton hat in den vergangenen 14 Tagen die Slopestyle-Strecke wieder auf Vordermann gebracht

Der Kurs in Mutters bietet Fans und Fahrern eine atemberaubende Alpenkulisse. Hey beschreibt die Strecke wie folgt: “Zuerst ein Flat-Drop, dann ein fetter Dirt-to-Dirt-Sprung gefolgt von einer Steilkurve. Vom Cannon-Log geht’s dann rein in die Hip-Section, zuerst links und dann rechts. Hier sind Tricks in beide Richtungen gefragt. Dann kommt die große Holzkonstruktion, wo wir letztes Jahr 720s rauf und runter gesehen haben. Und last but not least der große Kicker am Ende der Strecke, wo die Fahrer ihre besten Tricks auspacken werden.”

Nach einem sehr schneereichen Winter und verregneten Frühjahr erlaubte eine kurze, trockene Periode der Streckenbau-Crew neben langen Tagen auch ein paar epische Test-Sessions. Die Schneedecke ist in diesem Jahr zwar etwas später ausgeapert, doch wenige Tage vor dem Slopestyle-Contest am Samstag ist alles angerichtet.

Was steht auf dem Spiel?
Natürlich ganz viel Ruhm und Ehre – schließlich ist Crankworx Innsbruck in diesem Jahr der einzige Tourstopp in Europa. Darüber hinaus können die besten Fahrer wichtige Punkte für die Crankworx FMBA Slopestyle World Championship sammeln. Und für einen Mann, Brett Rheeder, gibt es die Chance auf einen weiteren Schritt in Richtung Triple Crown of Slopestyle 2019.

Die Action des Crankworx Innsbruck Slopestyle (Samstag, 15 Juni) gibt es LIVE auf Red Bull TV und crankworx.com zu sehen.
Der gesamte Broadcast-Schedule im Überblick: Hier!

Liveübertragung: UCI Mountain Bike World Cup

Fort William – 31. Mai 2019 – Am Wochenende geht es wieder schnell bergab – und das mit voller Absicht. In Fort William (GBR) steht der zweite Downhill-Event des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup 2019 auf dem Programm. Auch bei der 17. Austragung des Klassikers werden sich wieder Tausende Zuschauer an der legendären und extrem anspruchsvollen Rennstrecke einfinden. So unvorhersehbar wie das schottische Wetter wird auch der Rennausgang. Können Tahnée Seagrave (GBR) und Loic Bruni (FRA) ihre Siege aus Maribor wiederholen? Zu welcher Leistung ist Altmeister Greg Minnaar (RSA) fähig? Wie ist die Form des amtierenden Gesamtweltcupsiegers Amaury Pierron (FRA)? Kann Rachel Atherton (GBR) zurückschlagen? Gelingt der jungen Deutschen Nina Hoffmann der Sprung aufs Podium?

Die zweite Runde des Mercedes-Benz UCI Downhill Mountain Bike World Cup 2019 mit deutschem und englischem Kommentar live aus Fort William am 02. Juni ab 13:30 und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!


Bild zeigt Amaury Pierron | Photo by Nathan Hughes

Wie gewohnt, überträgt Red Bull TV den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und on-demand neben dem englischen Stream auch mit deutschem Kommentar. Beim zweiten Weltcup-Stopp der Saison, am 02. Juni wird Guido Heuber die Downhill-Rennen mit dem ehemaligen Europameister und sechsfachen österreichischen Staatsmeister Markus Pekoll im deutschsprachigen Livestream begleiten. Die Übertragung des Finallaufs der Damen beginnt am Sonntag um 13:30 Uhr. Das Herren-Rennen wird ab 14:45 Uhr ausgestrahlt.


Bild zeigt Marine Cabirou | Photo by Nathan Hughes

Die Highspeed-Abfahrt in Fort William steht vor allem für Adrenalin und Ausdauer. Besonders letztgenanntes ist für die Fahrerinnen und Fahrer auf der mit rund 2.800 Metern längsten Strecke im Weltcup-Kalender gefragt. Um die Athleten immer wieder vor neue Herausforderungen zu stellen, wird die Strecke regelmäßig verändert, und so können sich Fahrer und Zuschauer auch in diesem Jahr auf einige Neuerungen freuen. Wem gelingt es, die schwierige, extrem lange Strecke am besten zu meistern?


Bild zeigt Loris Vergier | Photo by Nathan Hughes

Der Weltcup-Auftakt in Maribor begann mit einer faustdicken Überraschung. Altmeister Greg Minnaar qualifizierte sich nicht für den Finallauf. Nachdem der 37-Jährige aufgrund von Verletzungen in der Vorsaison seinen Status als „Protected Rider“ verlor, musste er im Qualifying einen Platz unter den Top 60 erreichen, um beim Rennen dabei sein zu dürfen. Ein Sturz auf der nassen, rutschigen Strecke verhinderte das vermeintlich obligatorische Unterfangen des 3-fachen Weltmeisters, 3-fachen Gesamtweltcupsiegers sowie 21-maligen Weltcupsiegers, und er verpasste die Qualifikation um 13/1000 Sekunden. Demzufolge wird der Veteran mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch nach Fort William reisen. Stolze sieben Mal fuhr er bereits auf der schottischen Strecke die schnellste Zeit. Kann Minnaar seinen Ausrutscher wieder gutmachen und in die Erfolgsspur zurückkehren?

 

Hinter ihren Erwartungen blieben beim Weltcup-Auftakt auch Amaury Pierron und Loris Vergier (beide FRA). Pierron belegte in Slowenien lediglich den siebten Platz. In der Vorsaison gewann der amtierende Gesamtweltcupsieger noch drei Weltcuprennen. Vergier fiel nach einem Sturz weit zurück. Doch der 22-Jährige zeigte im Vorjahr mit Platz zwei, dass mit ihm in Fort William zu rechnen ist. In Vallnord erreichte er zudem seinen ersten Weltcupsieg. Besser machte es deren französischer Landsmann Loic Bruni, der in Maribor gewann und das erste Ausrufezeichen der Saison setzte. Welchem der hochfavorisierten Franzosen gelingt in Fort William der beste Run?


Bild zeigt Danny Heart | Photo by Nathan Hughes

Oder können die starken Briten ihren Heimvorteil nutzen? Danny Hart fuhr in Maribor auf Platz zwei und weist in Fort William eine zuversichtliche Bilanz auf: Viermal stand er auf dem Podium seit er 2012 in Schottland debütierte. Matt Walker war beim Saisonstart der schnellste in der Quali und komplettierte beim Rennen das Podium auf dem fünften Platz. Auch Laurie Greenland und Reece Wilson wollen mit dem heimischen Publikum im Rücken gute Ergebnisse einfahren.

 

Ebenfalls zu den Sieganwärtern gehören Aaron Gwin (USA) und Finn Iles (CAN). Gwin ist wie Minnaar einer der Altstars, die sich gegen die junge Garde erwehren müssen. 20 Weltcupsiege stehen bereits auf seinem Konto, damit ist der 31-Jährige nach Minnaar der zweiterfolgreichste Downhiller. Iles gehört zu den größten Talenten im Downhill-Sport. Dem 19-Jährigen fehlt lediglich die Konstanz zur absoluten Weltklasse.


Bild zeigt Rachel Atherton | Photo by Nathan Hughes

Während es bei den Männern ein breites Feld an Favoriten gibt, beschränkt sich die Anzahl von Sieganwärterinnen auf die großen Drei. Myriam Nicole (FRA), Tahnée Seagrave und Rachel Atherton (beide GBR) – sowie mit Abstrichen auf Tracey Hannah (AUS). Nicole jedoch erlitt in der Saisonvorbereitung einen Knöchelbruch und wird in Schottland nicht am Start stehen. Seagrave gewann den Auftakt in Maribor und reist selbstbewusst nach Fort William. Atherton landete mit weniger als einer Sekunde Rückstand auf dem zweiten Platz. Es war das erste Rennen auf einem Bike ihrer neuen Eigenmarke „Atherton Bikes“. Atherton oder Seagrave – wer triumphiert bei den Frauen? Mit Nina Hoffmann als Sechste und Sandra Rübesam auf Platz neun, waren die deutschen Farben in Maribor gleich doppelt in den Top 10 vertreten. Schafft eine der beiden Deutschen den Sprung auf das Podium?

 

Red Bull TV überträgt den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Die Live-Übertragung startet am Sonntag, 28. April, um 12:30 Uhr. Weitere aktuelle Informationen und noch mehr actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

 

 

Der Mercedes-Benz UCI Downhill Mountain Bike World Cup – LIVE auf Red Bull TV:

(Replay der Live-Übertragung direkt nach den Rennen verfügbar)
Finale Fort William DHI Women – 02. Juni ab 13:30 live auf Red Bull TV

Finale Fort William DHI Men – 02. Juni ab 14:45 live auf Red Bull TV

Fetter Saisonauftakt mit Familien-Flair

Serfaus-Fiss-Ladis © Staronphoto

Bald ist es soweit und der familienfreundliche Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis öffnet seine Tore für eine weitere erlebnisreiche Bike-Saison. Allen Mountainbike-Fans wird am Eröffnungswochenende vom 7. bis 9. Juni einiges beschert. Passend zum österreichischen Vatertag am 9. Juni wird im Bikepark ein besonderes Highlight angeboten, das vor allem für Familien viel
Spaß und Action garantiert. Zudem warten 2019 auch viele weitere spannende Events auf alle Gravity- und Trail-Fans.

Almtrail Serfaus-Fiss-Ladis © Christian Waldegger

Die Region Serfaus-Fiss-Ladis liegt umschlungen in einer wunderschönen Bergwelt auf einem sonnigen Hochplateau. Im Sommer verwandelt sie sich zu einem herrlichen Mountainbike-Gebiet, das für die ganze Familie einiges in petto hat. Wie sehr das Biken Eltern und Kinder zugleich eine Freude machen kann, haben Jackson und Ron Goldstone in ihrem Video „Day Out with Dad“ uns allen gezeigt. Getreu dem Motto eine Familienregion zu sein, eröffnet der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis in diesem Jahr am österreichischen Vatertag.

Must watch! Jackson Goldstone und sein Vater Ron zeigen wie Family-Biking in der Region Serfaus-Fiss-Ladis aussehen kann: 

Am 7. Juni können sich alle Biker auf ein Wochenende voller Spaß, guter Laune und viel Action freuen, denn der Bikepark feiert den Saisonstart gemeinsam mit dem österreichischen Vatertag zusammen. Ob Rookie oder Profi, Alt oder Jung, jeder kann sich richtig austoben! Am Sonntag, 9. Juni, veranstaltet der Bikepark eine spannende „Family Session“, bei der es so einige Preise zu gewinnen gibt. Und so läuft die Challenge ab:

Serfaus-Fiss-Ladis © Staronphoto

Mit dem Ticketkauf für den Bikepark erhalten alle Eltern und ihre Kinder einen „Family Session Pass“ mit dem sie an der Aktion teilnehmen und Punkte sammeln können. Für alle Teilnehmer geht es an der Waldbahn los, die alle kleinen und großen Biker nach oben befördert. Die Challenge ist ähnlich wie eine Schnitzeljagd aufgebaut und verläuft an drei Stationen entlang der blauen Milky Way Strecke. An jeder Station gibt es jeweils eine spannende Aufgabe zu bewältigen, die bei erfolgreichem Bestehen mit einem Stempel im Pass gewürdigt wird.

Serfaus-Fiss-Ladis © Christian Waldegger

Diejenigen, die am Ende alle Aufgaben richtig absolvieren und somit einen ausgefüllten Pass vorweisen, können an der Verlosung teilnehmen, die tolle Preise bereithält. Zu gewinnen gibt es unter anderem Tageskarten und verschiedene andere Schmankerl.

Das ganze Jahr über hat der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis aber auch weitere erlebnisreiche Angebote anzubieten. Neben den verschiedenen Camps, Kursen sowie Bike-Touren, wird auch 2019 wieder das actiongeladene MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis vom 29. Juli bis 4. August stattfinden.

Specialized Rookies Cup Serfaus-Fiss-Ladis © Felix Pirker

Wer sich wie die großen Downhill-Stars fühlen und an einem Downhill-Rennen teilnehmen möchte, hat beim MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis die besten Voraussetzungen dazu. Eine Woche lang können die Nachwuchsfahrer im Rahmen des „Kona Rookie Camps“ ihre Bike-Kenntnisse verbessern, sich mit anderen jungen Mountainbikern sowie erfahrenen Coaches austauschen und an vielen weiteren Highlights teilnehmen. Am Ende der Woche finden dann die „Kona Rookie Games“ statt, bei denen wieder mehr als 200 junge Racer aus aller Welt erwartet werden. Sie können sich auf unvergessliche Momente freuen und ihre Downhill Skills zum Besten geben, wenn es wieder um die schnellste Zeit beim „Specialized Rookies Cup“ und „iXS International Rookies Championships“ geht.

Stoke, Spaß und Action! Hier der letztjährige Highlight Clip des MTB-Festivals Serfaus-Fiss-Ladis: https://youtu.be/bABwVBQKlRg

Für alle Damen gibt es in diesem Jahr außerdem ein weiteres Highlight, auf das sie sich freuen können. Vom 16. bis 18. August veranstaltet Serfaus-Fiss-Ladis die „Trail Session“ mit Angie Hohenwarter, die alle Biker-Mädels mit auf die Trails nimmt. Gemeinsam mit der sympathischen Österreicherin wird drei Tage lang ein buntes Programm angeboten, das allen Bikerinnen die Gelegenheit gibt, sich auf verschiedene Touren zu begehen und die vielseitigen Trails unsicher zu machen. Dabei bekommt jede die Chance ihre Fahrtechnik-Skills zu verbessern und sich viele wertvolle Tipps rund um das Bike zu holen. Viel Action und jede Menge Spaß sind dabei garantiert. Wer weitere Informationen zum Camp einholen oder sich bereits jetzt anmelden möchte, kann sich unter bikeschule@bikepark-sfl.at melden.

Serfaus-Fiss-Ladis © Staronphoto

Es ist also angerichtet und der Bike-Sommer kann beginnen! Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at

Swatch Rocket Air: Dawid Godziek gewinnt das 10-jährige Jubiläum

Der Gewinner Dawid Godziek mit dem inoffiziellen Best Trick, einem Twister Nohander, zum Abschluss des Contest. Foto: Dominik Bosshard

Einmal mehr lieferten sich die Favoriten im Finale des Swatch Rocket Air in Thun einen Kampf auf höchstem Level – mit der Folge, dass viele der Topstars an oder über das Limit gehen mussten und nicht ohne Sturz oder Fehler durchkamen.

Die große Ausnahme: Der Pole Dawid Godziek. Ihm gelang bei der 10. Austragung des Swatch Rocket Air ein fehlerfreier Run auf höchstem Niveau. Damit krönte er sich zum sechsten Sieger nach Matt Jones (GB), Nicholi Rogatkin (USA), Thomas Genon (BEL), Sam Pilgrim (GB) und Martin Söderström (SWE). Er verwies den Franzosen Paul Couderc und den Schweden Alex Alanko auf die Plätze 2 und 3. Dawid, der Bruder von Slopestyle-Ikone Szymon Godziek, beweist sich damit erneut in der Bike-Szene und knüpft an vorherige Erfolge auf dem BMX und MTB an. Erst Ende 2018 katapultierte er sich bei den X-Games in Sydney auf Platz 1 und fuhr mit einer Goldmedaille in der Disziplin BMX Dirt nach Hause. Jetzt, mit dem Sieg in Thun, werden wir ihn im Starterfeld der diesjährigen Crankworx Veranstaltung in Innsbruck sehen. Hier gibts Dawids Run vom Wochenende nochmal zu bestaunen:

Aus Schweizer Sicht wiederholte der 18-Jährige Schweizer Überflieger Lucas Huppert aus Niederweningen, ZH, seinen achten Rang aus dem Vorjahr. Obwohl er mit Top-Läufen ins Finale stürmte, war auch er einer der Spitzenfahrer, die ihre Leistungsgrenze derart ausreizen mussten, dass er von Fehlern leider nicht gefeit war.

Local Hero Lucas Huppert rotiert sich mit einem Cork 720 über den Hip-Sprung auf den achten Platz. Photo: www.andremaurer.ch

Der frisch gebackene Red Bull Athlet Erik Fedko aus Deutschland schlitterte nur knapp an den ersten Drei vorbei und landete auf dem vierten Platz. Er beeindruckte aber wie gewohnt durch einzigartige Tricks in seinem unverwechselbaren Style.

Erik Fedko mit einem massiven 360 Barspin to Tailwhip über die Hip. Foto: Dominik Bosshard

Zur Jubiläums-Ausgabe zeigten sich Veranstalter, Fahrer und Publikum in bester Feierlaune. In einer bunt-verspielten Szenerie feierten sie sich und den Sport von Freitagnachmittag bis spät in die Nacht auf Sonntag. Kaum ein Slopestyle-Kurs auf der FMB-Worldtour ist so gut und sicher gebaut und gleichzeitig so ausgefallen gestaltet, wie jener in Thun. Umso mehr dürfen Fahrer und Zuschauer gespannt sein, was sich die Truppe für die nächste Ausgabe vom 1. bis 2. Mai 2020 einfallen lässt.

Wohl primär als Folge des schlechten Wetters konnten die Veranstalter etwas weniger Besucher auf dem Gelände begrüßen, als in den Vorjahren – was der Stimmung indes keinen Abbruch tat. Und: Pünktlich zum Final war die Eishalle bis auf den letzten Platz gefüllt.

Bis nächstes Jahr beim Swatch Rocket Air!

Die Sieger des diesjährigen Rocket Air in Thun. Photo: www.andremaurer.ch

 

High Five! GlemmRide Bike Festival geht in die Verlängerung

5 Tage, 5 Parties, 5 Gründe

Das GlemmRide Bike Festival feiert Fünfjähriges und lädt mit einem Tag Verlängerung wieder zum internationalen Bike und Party Gathering im SalzburgerLand. Von 03. – 07. Juli 2019 wird der Mountainbike Hot Spot der Alpen wieder zum Sammelplatz für Hobbybiker, Szene-Promis und Slopestyle-Stars.

Wer Saalbach Hinterglemm kennt weiß, dass man hier keinen klassischen Bikepark findet. Man findet eine Mountainbike Region á la Lässig. Rund ums GlemmRide Bike Festival erstrecken sich 400 km markierte Bikewege inklusive Single Trails, Downhill Tracks, eBike Routen und Enduro Touren für jeden Geschmack.

Für Saalbach und GlemmRide Neulinge haben wir fünf gute Gründe, warum ihr spätestens dieses Jahr unbedingt dabei sein solltet:

1. Der FMB Gold Slopestyle ist in seiner Art einzigartig.
Der Kurs startet auf der Terrasse der Party Location beim ‚Goaßstall‘, führt über klassische Slopestyle Elemente hin zum Balkon des 5-Sterne-Superior Hotels Alpine Palace und über dessen Pool hinunter ins Zentrum der Expo Area und über einen Rivergap-Jump direkt vor die Bühne bei der am Abend die Party steigt. Der Slopestyle mit Gold-Status lockt die internationale Mountainbike-Elite an den Start.

2. Die Parties sind legendär! Masters of What?
Fünf Tage lang steigt hier die Party. Neben Mountain Reggae Radio und anderen Live Bands sorgen auch die Masters of Dirt im ‚Goaßstall‘ für ausgelassene Stimmung.

3. Speed und Adrenalin ….
… ist am Sonntag beim Specialized Rookies Cup presented by IXS geboten. Hier zeigt der Nachwuchs wer das Talent zum zukünftigen Weltcup-Racer mitbringt.

4. Das Herzstück des Festivals: Die Expo-Area
Die Expo-Area mit über 50 Ausstellern befindet sich mitten im Festivalgeschehen. Direkt neben der Mainstage, den Party Locations, dem Downhill Track und dem Slopestyle Kurs bieten die Brands ihre Produkte zum Testen und Bestaunen an.

5. Lässigste Bikeregion Österreichs
Neben den zahlreichen Side-Events, die das GlemmRide Bike Festival zu bieten hat, befinden sich im umliegenden Gebiet 400 km markierte Bikewege, vier Seilbahnen mit Biketransport, 40 gemütliche Hütten und lässige Trails für alle Könnerstufen. Hardcore Downhiller machen ihre Laps auf der X-Line, Freerider freuen sich über den legendären Hacklbergtrail und Enduristen versuchen sich an der Big-5-Challenge. Familien bringen ihren Kleinen das Trailfahren am Kohlmais bei und Genießer erkunden die Region auf dem E-Bike.

In fünf Worten: Wir sehen uns beim GlemmRide!

Weitere Infos unter saalbach.com/glemmride
#glemmride

Neue Saison in Sicht: Ein Wibmer beim Weltcup!

 

Noch verbindet man den Namen „Wibmer“ vor allem mit actiongeladenen Videos. Doch Gabriel Wibmer, Cousin des YouTube-Phänomens Fabio Wibmer, unternimmt in dieser Saison seine ersten Schritte in Richtung Downhill-Elite. Der 16-Jährige will 2019 mit der Unterstützung der Sport Marketing Agentur rasoulution, die auch andere Weltklasse-Athleten wie Fabio Wibmer und Danny MacAskill managed, vor allem beim iXS European Downhill Cup und in der Junior Kategorie des UCI Downhill Weltcups für Furore sorgen.

Das Motto „Früh übt sich“ trifft auch auf Gabriel Wibmer zu. Ebenfalls wie sein sieben Jahre älterer Cousin in Kals am Großglockner aufgewachsen, ging es schon im zarten Alter von fünf Jahren um viel Speed. Er startete seine Karriere auf zwei Rädern zunächst auf der Motocross-Maschine und nahm auch an einigen Rennen teil. Doch mangelnde Trainingsmöglichkeiten ließen ihn zunächst Geschwindigkeit für Geschicklichkeit austauschen und er widmete sich dem Motorrad Trial. So wie sich seine Trial-Skills entwickelten, entwickelten sich auch seine Social Media Kanäle. Mit seinen kurzen Edits lebt Gabriel seine Kreativität auf und neben dem Bike aus und erreicht heute dabei fast 50.000 Abonnenten auf YouTube und über 90.000 Follower auf Instagram. Doch Gabriel macht sich in den letzten Jahren auch auf den Trails und Rennstrecken Europas einen Namen.

Neben dem Trial Sport entdeckte er seine Liebe zu hohen Geschwindigkeiten erneut. „Als ich so 12 war, wurde mir Trial ein wenig zu langsam. Ich hatte Lust auf mehr Adrenalin und als wir auf dem Weg zum Freizeitpark Pillersee mit meinen Eltern waren, fand zufällig der iXS European Downhill Cup in Leogang statt. Damals wusste ich noch nicht was Downhill ist. Wir legten eine kurze Pause dort ein, da es direkt auf dem Weg lag. Als ich sah wie die Fahrer über Steine und Wurzeln rasten, wusste ich sofort, dass ich das auch machen will. Der Adrenalinkick und die Schwerelosigkeit beim Springen ist für mich nicht mehr wegzudenken“, erklärt Gabriel begeistert.

Vor gerade einmal dreieinhalb Jahren hat der junge Österreicher damit begonnen, sich ernsthaft mit Downhill auseinanderzusetzen. Zwar liegt seine Lieblingsstrecke in Leogang, doch scheint er sich auch auf diversen anderen Strecken Österreichs pudelwohl zu fühlen. 2016 krönte er sich in der U15 Kategorie bei den iXS International Rookies Championships in Serfaus-Fiss-Ladis zum inoffiziellen Weltmeister dieser Altersklasse. Im vergangenen Jahr konnte Gabriel seine tolle Entwicklung nochmals bestätigen als er bei der Österreichischen Meisterschaft in Innsbruck den Titel in der U17 einfuhr und das mit stets schnelleren Zeiten als die Topfahrer der U19. Aber auch außerhalb seines Heimatlandes hat Gabriel bereits auf sich aufmerksam gemacht: ein 3. Platz in Spicak, Tschechien, beim U17 iXS European Downhill Cup konnte sich durchaus sehen lassen.

 

2019 soll der nächste Schritt folgen. „Ich freue mich dieses Jahr auf sehr viele Events, aber erstmals im Junioren Weltcup in Leogang teilzunehmen wird bestimmt etwas ganz Besonderes für mich.“ Dabei wird Gabriel seinen Idolen, wie Loic Bruni, in diesem Jahr ein Stück näher sein. Neben den ersten Auftritten beim UCI Weltcup der Junioren liegt der Fokus vor allem auf dem iXS European Downhill Cup (U19). „Gabriel ist ein extrem talentierter Fahrer, der auch die älteren Leistungsklassen aufmischt. Er hat schon früh erkannt, wie wichtig neben der sportlichen Leistung auch Content-Erstellung für Partner und Fans ist. Wir wollen ihn in seiner Entwicklung insofern unterstützen, dass er sich voll und ganz auf die Schule und auf den Sport konzentrieren kann und freuen uns sehr darüber, mit ihm in den nächsten Jahren zusammenzuarbeiten. Es geht sicherlich darum, dass er möglichst viel Erfahrung bei den Rennen in diesem Jahr sammeln kann. Dafür arbeiten wir gemeinsam mit seinen Eltern und seinen Sponsoren. Es ist wichtig, dass er bei allem Ehrgeiz nicht den Spaß vergisst“, so rasoulution Inhaber Tarek Rasouli.

Gabriel Wibmer:

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Instagram: www.instagram.com/wibmergabriel

YouTube: www.youtube.com/channel/Gabriel_Wibmer