PM: Saalfelden Leogang fordert am kommenden Wochenende die weltbesten Downhiller

Am kommenden Wochenende sind die Blicke der internationalen Mountainbike-Szene wieder nach Saalfelden Leogang gerichtet. Bereits zum achten Mal schickt der Mercedes-Benz UCI Mountainbike Downhill Weltcup die weltbesten ihrer Zunft auf die Pinzgauer Tracks.

Der Bikepark Leogang ist vom 7. bis 10. Juni wieder Spielwiese der weltbesten Downhiller. Nach den Weltcupstopps in Lošinj (Kroatien) und Fort William (Großbritannien) wartet im Pinzgau die dritte von sieben Stationen des Mercedes-Benz UCI Mountainbike Downhill Weltcups. Die Elitefahrer stehen dabei vor der Herausforderung „Speedster“. Hier gilt „Nomen est Omen“. Das 2,3 Kilometer lange und anspruchsvolle Terrain schickt die Downhiller mit Highspeed über ruppige Wurzelteppichen, durch enge Kehren und in Falllinie über steile Abschnitte. Gefragt ist also die breite Palette der Downhill-Kunst – Fahrtechnik, Kraft, Erfahrung und die nötige Portion Überwindung, um beim Weltcup in Saalfelden Leogang zu bestehen.

UCI MTB Downhill Worldcup © Stefan Voitl

Schnell, schneller, Aaron Gwin: 62,7 km/h Topspeed am „Speedster“
Qualitäten, die unter anderem auch Vorjahressieger Aaron Gwin auszeichnen. Der US-Amerikaner mischt seit Jahren die Downhill-Szene auf und hat sich auch in Leogang bereits in die Geschichtsbücher eingetragen. 2014 bestritt er die Hälfte des Rennens auf der Felge, ein Jahr darauf fuhr er den Sieg ohne Kette ein. Auch 2016 stand Gwin am Asitz ganz oben, 2017 verschaffte ihm eine unglaubliche Höchstgeschwindigkeit von 62,7 km/h auf dem „Speedster“ den Hattrick. Ob er auch in diesem Jahr ganz oben stehen wird, und dem Mercedes-Benz UCI Mountainbike Downhill Weltcup in Leogang ein weiteres geschichtsträchtiges Kapitel hinzufügen wird, wird sich zeigen. Nachdem sich Gwin beim Saisonauftakt in Lošinj noch feiern lassen konnte, ging er am vergangenen Wochenende nach Zwischenbestzeit spektakulär über den Lenker – am Ende blieb Rang 20 und die Möglichkeit auf Wiedergutmachung in Leogang. In Fort William strahlten indes neue Siegergesichter: der Franzose Amaury Pierron feierte vor Loris Vergier und Troy Brosnan seinen ersten Weltcup-Sieg.

Heimische Downhillerin lässt auf Topplatzierung hoffen
Ein Wörtchen um die Topplatzierung mitreden wollen aber auch die heimischen Downhiller, allen voran die erst 16-jährige Pinzgauerin Valentina „Vali“ Höll, die auch am vergangenen Wochenende in Fort William die Konkurrenz bei den Juniorinnen deklassierte und ihren zweiten Weltcupsieg in Folge mit der viertschnellsten Zeit bei den Elite-Damen schmückte. Seinen Patzer aus dem vergangenen Jahr wiedergutmachen, möchte der Steirer David Trummer, der in Fort William mit technischen Problemen kämpfte und mit Rang 65 nicht über die Qualifikation hinausgekommen war. In Leogang hofft der Steirer im doppelten Sinne auf Wiedergutmachung: „Letztes Jahr ist mir der Fehler genau vor der langen Gerade passiert – da wäre sicherlich mehr als Rang 24 drin gewesen. Jetzt ist mein erklärtes Ziel, auf jeden Fall in den Top 20 zu landen. Das habe ich hier noch nicht geschafft. Mir würde es taugen, denn die Stimmung in Leogang, wenn du im Ziel einen guten Lauf gehabt hast, ist einfach genial.“ Riesen-Pech hatte Andreas Kolb: In Lošinj fuhr der 22-Jährige mit Rang 20 noch zur Topplatzierung, in Großbritannien brach sich der Steirer am vergangenen Wochenende aber im Training das Schlüsselbein, wurde heute erfolgreich operiert und muss für die nächsten Wochen pausieren.

Vali Höll © Geißler Michael

Out of Bounds Festival sorgt mit Side Events für gebührenden Rahmen
Wer am Ende in Leogang ganz oben am Podest stehen wird – ein Bike-Fest ist in diesen Tagen in jedem Fall garantiert. Auch heuer werden wieder tausende Zuseher die Strecke säumen und die Fahrer nach vorne peitschen. Umrahmt wird der Mercedes-Benz UCI Mountainbike Downhill Weltcup in Saalfelden Leogang vom Out of Bounds Festival, das vom 07. bis 10. Juni in Szene geht. Dabei erwartet das Publikum ein Timetable, der sich gewaschen hat. Neben Side-Events für Jedermann, wie der „Hogmoa Team Challenge“ und der Kids PumpTrack Challenge, gibt es unter anderem auch eine Freestyle Motocross Show, ein Open-Air-Konzert und eine große Team- und Expo-Area.

Für alle, die es nicht nach Leogang schaffen, gibt es den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike Downhill Weltcup in Leogang live und als Video-on-Demand kostenlos unter www.redbull.tv/uci/deutsch auf dem Red Bull TV BIKE Channel: redbull.tv/bike. Auch auf Servus TV wird der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike Downhill Weltcup in Leogang live übertragen.

 

Text: smpr.at | Fotos zum Abdruck verfügbar: Vali Höll © Geißler Michael & UCI MTB Downhill Worldcup © Stefan Voitl

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#FullgasMTB: Rückkehr der Weltmeister nach Lenzerheide

Loic Bruni © Piotr Staron

65‘000 Zuschauer! Die UCI Mountain Bike World Championships im vergangenen Jahr waren die größte Mountainbike-Weltmeisterschafts-Party aller Zeiten. 11 Monate später kehren die weltbesten Mountainbike Athletinnen und Athleten beim Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup an den weltmeisterlichen Ort im Herzen Graubündens zurück. Vom 9. bis 11. August werden die Downhill-Asse und Cross Country-Cracks in Lenzerheide wichtige Punkte im Kampf um die jeweiligen Weltcup Titel sammeln. Die MTB-Festspiele am Rothorn sind der letzte europäische Elite-Wettbewerb im Rennkalender, bevor es zur Weltmeisterschaft nach Kanada und dem Weltcupfinale in die USA geht. Somit ist die Rückkehr der Spitzenathleten und amtierenden Weltmeister wie Rachel Atherton (GBR), Loic Bruni (FRA), Kate Courtney (USA) und Lokalmatador Nino Schurter (SUI) zugleich auch die Generalprobe für die diesjährige WM. Daher sollte man sich also nicht wundern, wenn die Straßen plötzlich wie leergefegt sind:

Jetzt Early Bird Ticket sichern
Zumindest im Downhill ist der Startschuss für den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup bereits gefallen. Die ersten Punkte im Rennen um die Titel sind bereits vergeben und wir stehen am Beginn einer unglaublich aufregenden Saison. In den letzten vier Jahren sind zehntausende Zuschauer nach Lenzerheide gepilgert, um sich vom MTB-Spektakel mitreißen zu lassen und um mit den Athletinnen und Athleten mitzufiebern. Die Rothornstation am Ufer des Heidsees zwischen Valbella und Lenzerheide wird sich vom 9. bis 11. August erneut zum Hotspot für Spitzensport und Spitzenfans verwandeln und zehntausende Fans begrüßen. Alle Fans des Sports, die die Chance nutzen wollen, die amtierenden Weltmeister ein letztes Mal in Europa im UCI Regenbogen Trikot fahren zu sehen, können sich online bis zum 30. Juni ein Early Bird Ticket sichern. Wer jetzt zugreift, spart 25 Prozent auf den Ticketpreis und sichert sich damit nicht nur jede Menge Renn-Action, sondern ist hautnah dabei, wenn die UCI Downhill World Champions Loic Bruni und Rachel Atherton sowie Cross Country Weltmeister Nino Schurter und Kate Courtney die Strecken unsicher machen und um wichtige Weltcup Punkte kämpfen.

UCI MTB World Championships © Piotr Staron

Rasende Action garantiert
Die Downhill-Sieger bei den Männern in den letzten Jahren hießen Greg Minnaar (RSA, 2015 und 2017), Danny Hart (GBR, 2016), und Loic Bruni (FRA, 2018). Wird Loic es schaffen, der erste Downhill-Athlet bei den Männern zu werden, der in Lenzerheide einen «Repeat» schafft? Beim Saisonauftakt zeigte er bereits, dass er sich in der Off-Season bestens vorbereitet hat und mental stark ist. Oder wird Greg Minnaar nach den Erfolgen von 2015 und 2017, den Zwei-Jahres-Rhythmus beibehalten und 2019 seinen dritten Sieg in Lenzerheide feiern? Einer, der in Lenzerheide bereits viel Pech hatte und sicherlich gerne mal in der Schweiz auf dem obersten Treppchen stehen möchte, ist der Amerikaner Aaron Gwin. 2016 musste er sich mit 0,096 Sekunden Danny Hart denkbar knapp geschlagen geben und 2017 schien er auf dem Weg zum Sieg zu sein als ihm sein Hinterreifen plötzlich abhanden kam. Wird er mit seinem neuen Team ein glücklicheres Händchen beweisen?

Greg Minnaar © Piotr Staron
Loic Bruni © Piotr Staron

Bei den Damen dominierte eindeutig Rachel Atherton (GBR) auf der STRAIGHTline in den letzten Jahren. Die Britin gewann 2015 und 2016 den Weltcup und konnte sich im vergangenen Jahr mit einem der unvergesslichsten Runs aller Zeiten in die Downhill Geschichtsbücher eintragen. Im Ziel zeigte sich, dass sie ihre Konkurrenz mit einem Vorsprung von 9,983 Sekunden regelrecht deklassiert hatte, obwohl die bis dahin Führenden keineswegs offensichtliche Fehler in ihren Läufen hatten und sich eigentlich berechtigte Hoffnungen auf den Weltmeistertitel machen durften. Wird Atherton auf ihrer Bike-Eigenmarke erneut ihren ärgsten Konkurrentinnen davonfahren oder können Tahnée Seagrave (GBR) und Tracey Hannah (AUS) sie in diesem Jahr vom Thron stoßen, ähnlich wie es die Französin Myriam Nicole 2017 getan hat?

Rachel Atherton © Piotr Staron
Tahnée Seagrave © Piotr Staron

Short Track Premiere bringt Cross Country Elite zum Kochen
Die Schweiz ist eine Cross Country Hochburg und dementsprechend gehören die Fans zu den lautesten der Welt. Auch dieses Jahr wird die Stimmung bombastisch. Eine Neuheit erwartet in diesem Jahr alle Cross Country-Fans, die sich auf den Weg nach Lenzerheide machen werden. Erstmals wird auch hier der Cross Country Short Track (XCC) ausgetragen. In der spannenden Sprintdisziplin geht es nicht nur um die Startplätze für die Rennen am Sonntag, sondern auch schon um wichtige Punkte. Wird Lokalmatador Nino Schurter schon freitags die Menge für das Rennwochenende auf Temperatur bringen und mit einem Sieg vor heimischem Publikum die Richtung für das Hauptrennen vorgeben? Die Konkurrenz wird ihm aber sicherlich nicht nur am Freitag den Sieg streitig machen. Großartige Athleten wie Mathieu van der Poel (NED), Gerhard Kerschbaumer (ITA), Henrique Avancini (BRA) oder Schurters Landsmänner Florian Vogel (SUI) und Mathias Flückiger (SUI) werden ihm das Leben sicherlich nicht einfach machen.

Nino Schurter © Piotr Staron
Jolanda Neff © Piotr Staron

Auch bei den Damen dürfte das Feld an Siegeskandidatinnen dicht gestaffelt sein. Für die amtierende Weltmeisterin Kate Courtney (USA) dürfte die Rückkehr an den Heidsee tolle Erinnerungen an das hochpackende Rennen des letzten Jahres wecken, als sie in der letzten Runde der Weltmeisterschaft den Turbo zünden konnte und noch vor Annika Langvad (DEN) ins Ziel fuhr. Wird sie ihren letztjährigen Erfolg in Lenzerheide wiederholen können oder werden die Schweizer auch im Damen-Feld einen Heimsieg feiern dürfen? Mit Alessandra Keller und Jolanda Neff haben die Eidgenossen sicherlich zwei sehr starke Kandidatinnen, die den Rückenwind eines heimischen Publikums nutzen wollen.

Kate Courtney © Piotr Staron
Annika Langvad © Piotr Staron

Für Mountainbike-Fans bietet der letzte Europäische Weltcup-Stopp des Jahres vom 9. bis 11. August ein packendes Rennwochenende mit absoluten Weltklasse-Athleten. Zugleich ist es die letzte Gelegenheit, die Elite-Athleten der Frauen und Männer in Europa zu sehen, bevor sie ihre Zelte für das Saisonfinale in Nordamerika abbrechen.

Nino Schurter © Piotr Staron

Weitere Informationen: www.mtbworldcup.ch
Informationen zur Region: arosalenzerheide.swiss

NINJA MOUNT startet Kickstarter Kampagne für Aktioncam Lenkerhalterung

Ninja Mount, der Hersteller der gleichnamigen Helmhalterung für Actioncams, startet nun eine neue Kickstarter Kampagne für eine Lenkerhalterung speziell für Downhill, Enduro und Allmountain. Die UNICORN Halterung wird im Spritzgussverfahren in Deutschland hergestellt, und das Fundingziel von 10.000 Euro wird genutzt um die Werkzeuge sowie die erste Charge zu finanzieren. Die Kampagne läuft 30 Tage (bis 13. Juni 2019) und wer sich beteiligt bekommt Rabatte auf das finale Produkt von 10% – 40% sowie günstige Kombiangebote. Im Gegensatz zum Modell von GoPro hat diese Lenkerhalterung gleich zwei Schrauben zum Befestigen am Lenker, was diese schonmal um einiges sicherer macht.

Fun Fact: Die Helmhalterung von Ninja Mount war 2017 das erste deutsche Mountainbike-Produkt, das via Crowdfunding auf den Markt gebracht wurde.

Hier könnt Ihr die Kickstarter Kampagne von Ninja Mount finden:

Wer jetzt schon weiß, dass er sich den Ninja Mount zulegen möchte, sollte die Kickstarter-Kampagne unterstützen. Als Kampagnen-Untertsützer erhaltet Ihr nämlich einen saftigen Rabatt und helft den Ninja Mount Team, das finanzielle Risiko zu minimieren und das Produkt für Euch schneller an den Markt zu bringen.

Ab zur Unterstützer-Kampagne

MUST WATCH: „Between the Races: Amaury Pierron“

Wer schon immer einmal wissen wollte wie ein World-Cup-Gesamtsieger seine Zeit verbringt, wenn er nicht gerade in der Weltgeschichte unterwegs ist, sollte sich „Between the Races“ von Monster Energy anschauen. Monster hat Amaury Pierron in seine Heimatstadt Brioud nach Frankreich begleitet, wo uns Amaury unter anderem seine ganz persönlichen Hometrails vorstellt. Doch nicht nur Big Bikes lassen das Herz des Franzosen höher schlagen! Denn neben Staub und Dreck, hat er auch Benzim im Blut. Also nicht länger warten und Play drücken, es erwarten euch viereinhalb Minuten voller rasanter Downhillaktion, feinster Kameraarbeit und ein bisschen Motocross.

BIKE Festival Garda Trentino: Die Neuigkeiten von Cosmic Sports

Wir waren letztes Wochenende in Riva del Garda um für euch nach den neusten Produkten Ausschau zu halten und einige davon auch zu testen. Am Stand von Cosmic Sports gab es die ein oder andere Neuigkeit zu sehen die wir euch nicht vorenthalten wollen. Daniel Gareus informiert, was Ihr dieses Jahr auf keinen Fall verpassen solltet:

Tubeless Montage mit Odi von ONZA

Wir waren letztes Wochenende in Riva del Garda um für euch nach den neusten Produkten Ausschau zu halten und einige davon auch zu testen. Wir haben die Vorbereitungen für den Stans Flow EX3 Laufradtest (siehe hier) gleich genutzt um euch zu zeigen, wie Ihr ganz einfach eure Reifen Tubeless montieren könnt – in Realtime zum Mitmachen. Odi von ONZA erklärt euch in gerade einmal 10 Minuten worauf Ihr achten müsst. Also: Reifen, Laufräder, Tubelessmilch und Werkzeug bereitlegen und Play drücken!

Bei den Reifen haben wir uns für den ONZA Aquila Faltreifen entschieden (https://onza-tires.com/tires/aquila/).

Mehr Singletrail-Spaß für 2019: Es grünt in Serfaus-Fiss-Ladis

Alpkopftrail © Christian Waldegger

Die Bikesaison steht in den Startlöchern und die Vorbereitungen für die neue Saison laufen in der Bikeregion Serfaus-Fiss-Ladis auf Hochtouren. Nachdem die Tiroler im letzten Jahr bereits mehrere neue Singletrails eröffnet haben, ist die Ausweitung des Angebots für Mountainbiker und die, die es noch werden wollen, noch lange nicht abgeschlossen. In diesem Jahr kommen zwei weitere Singletrails hinzu, die vor allem den Rookies, ob Jung oder Alt, den Einstieg zum Biken erleichtern werden: 

Serfaus-Fiss-Ladis wird grün! Zum einen ist der Frühling in den drei Dörfern eingekehrt und lässt die Bäume und Wiesen ergrünen, zum anderen aber wird die Bikeregion in diesem Jahr den ersten grünen Trail eröffnen. Mit dem Alpkopftrail entsteht ein Trail, der vor allem bei Einsteigern angesagt sein wird. Der Trail wird voll und ganz auf die Anforderungen von (noch) unerfahrenen Mountainbikern ausgerichtet sein.

Alpkopftrail © Christian Waldegger

Ab dem 15. Juni, wenn sich die Bergbahnen zu den Singletrails in Bewegung setzen, wird der Traileinstieg mit der Komperdellbahn zu erreichen sein. 650m von der Mittelstation entfernt auf 1.980m Höhe geht das Vergnügen dann los. Perfekt für jeden Rookie, der sich zunächst mit dem Mountainbike vertraut machen möchte und gleichzeitig tolle Aussichten in der atemberaubenden Tiroler Bergwelt genießen will, windet sich der Trail auf einer Länge von 1,1 Kilometern sanft den Berg hinab. Dieser Abschnitt des einfachen Trails mit seinen spielerischen und spaßigen Eigenschaften lädt zum Üben und Kennenlernen ein.

Högtrail © Christian Waldegger

Im Verlauf des Jahres erhält der Alpkopftrail ein weiteres Teilstück. Geplant ist, dass man mit der Alpkopfbahn den Gipfel des gleichnamigen Bergs auf 2.023m Seehöhe erreicht und von dort aus dem grünen Trail zur Mittelstation der Komperdellbahn folgen kann. „Wir sind noch fleißig dabei, diesen Teil des Trails zu planen und zu bauen. Uns war es wichtig, dass wir noch einen weiteren Trail für diejenigen entwickeln, die bisher noch nicht mit dem Mountainbiken in Berührung gekommen sind. Vor allem sportlichen Familien dürfte der Alpkopftrail viel Freude bereiten“, so Bikepark Manager Christian Zangerl.

Alpkopftrail © Christian Waldegger

Der erste grüne Trail der Region endet am alpinblauen Högsee. Hier lädt ein Erlebnispark und Kinderparadies zum Verweilen ein, bevor man sich wieder aufs Bike schwingt. Nachdem man sich auf 1.829m Höhe gestärkt hat, kann man mit dem blauen Högtrail zurück nach Serfaus gelangen.

Vom Högsee aus schlängelt sich der Trail auf einer Länge von 3,8 Kilometern ins Tal hinab. Der leichte Trail bietet nicht nur Einsteigern die Möglichkeit erste Mountainbike-Erfahrung zu sammeln, sondern ist, dank der geschickten Bauweise, den flowigen Eigenschaften und überspringbaren Wellen, in der Lage, auch bei erfahrenen Ridern jede Menge Fahrfreude zu entfachen.

Högtrail © Christian Waldegger

Unter den schattenspendenden Bäumen führt der nachhaltig gebaute Singletrail Mountainbiker bis ins Tal nach Serfaus, wobei 355 Tiefenmeter überwunden werden. Dank der natürlichen Anlieger und den Northshore-Elementen kommt richtiges Achterbahn-Feeling auf, während sanfte Wurzelpassagen für zusätzlichen Nervenkitzel sorgen. Von Serfaus aus, ist es möglich, mit der Alpkopfbahn oder mit der Komperdellbahn wieder die höhergelegenen Gipfel und weitere Singletrails zu erreichen.

Almtrail © Christian Waldegger

Ein weiterer Trail, den die meisten noch nicht kennenlernen konnten, da er erst am Ende der vergangenen Sommersaison fertiggestellt wurde, ist der Almtrail. Der 1,6km lange Almtrail beginnt an der Bergstation der Almbahn auf 2.596m Höhe und führt durch atemberaubendes, hochalpines Gelände zum 168m tiefergelegenen Fisser Joch. Mit viel Flow und einer grandiosen Aussicht auf die umliegenden Berggipfel und das Inntal, ist der neue Trail perfekt für Einsteiger und Genießer geeignet.

Almtrail © Christian Waldegger

Am Ende des Almtrails können sich Mountainbiker bei einer Pause im Panoramarestaurant BergDiamant stärken, bevor es über den Flüstertrail und Zirbentrail zurück zur Talstation der Almbahn geht. Durch die Kombination der drei Trails ist es möglich, die gesamte Strecke von der Bergstation bis zur Talstation der Almbahn nur über Trails zu fahren. Alternativ lässt sich am Ende des Almtrails beim Fisser Joch auch der Einstieg zum Frommestrail finden. Über den etwas anspruchsvolleren Frommestrail lassen sich auf 9 Kilometer Länge über 1.000 Höhenmeter ins Tal überwinden.

Almtrail © Christian Waldegger

Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at