PM: Saalfelden Leogang fordert am kommenden Wochenende die weltbesten Downhiller

Am kommenden Wochenende sind die Blicke der internationalen Mountainbike-Szene wieder nach Saalfelden Leogang gerichtet. Bereits zum achten Mal schickt der Mercedes-Benz UCI Mountainbike Downhill Weltcup die weltbesten ihrer Zunft auf die Pinzgauer Tracks.

Der Bikepark Leogang ist vom 7. bis 10. Juni wieder Spielwiese der weltbesten Downhiller. Nach den Weltcupstopps in Lošinj (Kroatien) und Fort William (Großbritannien) wartet im Pinzgau die dritte von sieben Stationen des Mercedes-Benz UCI Mountainbike Downhill Weltcups. Die Elitefahrer stehen dabei vor der Herausforderung „Speedster“. Hier gilt „Nomen est Omen“. Das 2,3 Kilometer lange und anspruchsvolle Terrain schickt die Downhiller mit Highspeed über ruppige Wurzelteppichen, durch enge Kehren und in Falllinie über steile Abschnitte. Gefragt ist also die breite Palette der Downhill-Kunst – Fahrtechnik, Kraft, Erfahrung und die nötige Portion Überwindung, um beim Weltcup in Saalfelden Leogang zu bestehen.

UCI MTB Downhill Worldcup © Stefan Voitl

Schnell, schneller, Aaron Gwin: 62,7 km/h Topspeed am „Speedster“
Qualitäten, die unter anderem auch Vorjahressieger Aaron Gwin auszeichnen. Der US-Amerikaner mischt seit Jahren die Downhill-Szene auf und hat sich auch in Leogang bereits in die Geschichtsbücher eingetragen. 2014 bestritt er die Hälfte des Rennens auf der Felge, ein Jahr darauf fuhr er den Sieg ohne Kette ein. Auch 2016 stand Gwin am Asitz ganz oben, 2017 verschaffte ihm eine unglaubliche Höchstgeschwindigkeit von 62,7 km/h auf dem „Speedster“ den Hattrick. Ob er auch in diesem Jahr ganz oben stehen wird, und dem Mercedes-Benz UCI Mountainbike Downhill Weltcup in Leogang ein weiteres geschichtsträchtiges Kapitel hinzufügen wird, wird sich zeigen. Nachdem sich Gwin beim Saisonauftakt in Lošinj noch feiern lassen konnte, ging er am vergangenen Wochenende nach Zwischenbestzeit spektakulär über den Lenker – am Ende blieb Rang 20 und die Möglichkeit auf Wiedergutmachung in Leogang. In Fort William strahlten indes neue Siegergesichter: der Franzose Amaury Pierron feierte vor Loris Vergier und Troy Brosnan seinen ersten Weltcup-Sieg.

Heimische Downhillerin lässt auf Topplatzierung hoffen
Ein Wörtchen um die Topplatzierung mitreden wollen aber auch die heimischen Downhiller, allen voran die erst 16-jährige Pinzgauerin Valentina „Vali“ Höll, die auch am vergangenen Wochenende in Fort William die Konkurrenz bei den Juniorinnen deklassierte und ihren zweiten Weltcupsieg in Folge mit der viertschnellsten Zeit bei den Elite-Damen schmückte. Seinen Patzer aus dem vergangenen Jahr wiedergutmachen, möchte der Steirer David Trummer, der in Fort William mit technischen Problemen kämpfte und mit Rang 65 nicht über die Qualifikation hinausgekommen war. In Leogang hofft der Steirer im doppelten Sinne auf Wiedergutmachung: „Letztes Jahr ist mir der Fehler genau vor der langen Gerade passiert – da wäre sicherlich mehr als Rang 24 drin gewesen. Jetzt ist mein erklärtes Ziel, auf jeden Fall in den Top 20 zu landen. Das habe ich hier noch nicht geschafft. Mir würde es taugen, denn die Stimmung in Leogang, wenn du im Ziel einen guten Lauf gehabt hast, ist einfach genial.“ Riesen-Pech hatte Andreas Kolb: In Lošinj fuhr der 22-Jährige mit Rang 20 noch zur Topplatzierung, in Großbritannien brach sich der Steirer am vergangenen Wochenende aber im Training das Schlüsselbein, wurde heute erfolgreich operiert und muss für die nächsten Wochen pausieren.

Vali Höll © Geißler Michael

Out of Bounds Festival sorgt mit Side Events für gebührenden Rahmen
Wer am Ende in Leogang ganz oben am Podest stehen wird – ein Bike-Fest ist in diesen Tagen in jedem Fall garantiert. Auch heuer werden wieder tausende Zuseher die Strecke säumen und die Fahrer nach vorne peitschen. Umrahmt wird der Mercedes-Benz UCI Mountainbike Downhill Weltcup in Saalfelden Leogang vom Out of Bounds Festival, das vom 07. bis 10. Juni in Szene geht. Dabei erwartet das Publikum ein Timetable, der sich gewaschen hat. Neben Side-Events für Jedermann, wie der „Hogmoa Team Challenge“ und der Kids PumpTrack Challenge, gibt es unter anderem auch eine Freestyle Motocross Show, ein Open-Air-Konzert und eine große Team- und Expo-Area.

Für alle, die es nicht nach Leogang schaffen, gibt es den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike Downhill Weltcup in Leogang live und als Video-on-Demand kostenlos unter www.redbull.tv/uci/deutsch auf dem Red Bull TV BIKE Channel: redbull.tv/bike. Auch auf Servus TV wird der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike Downhill Weltcup in Leogang live übertragen.

 

Text: smpr.at | Fotos zum Abdruck verfügbar: Vali Höll © Geißler Michael & UCI MTB Downhill Worldcup © Stefan Voitl

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PM: Chaney Guennet und Jill Kintner erneut unschlagbar in Innsbruck.

Bei der RockShox Innsbruck Pump Track Challenge am Donnerstagabend dominierten die großen Namen der Pumptrack-Szene das Geschehen. Bei den Damen und den Herren zeichneten sich am Ende des Bewerbs jeweils ein extrem ausgeglichenes Finale ab, doch im ersten Lauf wurde dem amtierenden King of Crankworx und dreifachen Pump Track World Champion Adrien Loron (FRA) eine Steilkurve zum Verhängnis. Am oberen Rand der steilen Linkskurve rutschte der Franzose weg und kam zum Sturz. Damit war der Weg frei für seinen Gegner und Landsmann, Chaney Guennet, der mit einem sauberen zweiten Lauf nichts anbrennen ließ. Guennet wiederholte damit seinen Sieg in Innsbruck vor einem Jahr und schaffte es nach Platz zwei bei Crankworx Rotorua im März erneut ganz oben aufs Podest.

 

„Total cool“, freute sich Guennet nach dem Finale. “Adrien ist auch Franzose und hat sehr viel Unterstützung. Heute habe ich aber für diesen Sieg hart gearbeitet!“

Für Tomas Slavik lief es nicht wie geplant, unter anderem auch wegen eines technischen Fehlers des Gates//Credit: Fraser Britton / Crankworx 2018

Trotz seiner Niederlage im Finale war Loron mit Platz zwei in Innsbruck durchaus zufrieden. Seit seinem Sieg vor einem Jahr in Les Gets hat der Franzose bei keinem der letzten drei Crankworx-Stopps aufs Podest fahren können.

 

„Das ist ein tolles Gefühl, auch wenn ich natürlich gern gewonnen hätte“, so Loron. „Mit Platz zwei bin ich ziemlich zufrieden.” Platz drei in der Kategorie Pro Men ging an Austin Warren (USA).

 

Martin Söderström legte seine Hoffnung eher aufs Dual Speed & Style

 

Der nächste Pumptrack-Bewerb steht schon vor der Tür: In genau einer Woche haben sowohl Guennet als auch Loron Heimvorteil bei der RockShox Les Gets Pump Track Challenge. Loron freut sich schon auf eine Fortsetzung ihrer Rivalität.

 

„Das wird glaube ich ein schöner Kampf“, so Loron zur Neuauflage seines Duells mit Guennet. „Ich mag ihn. Er ist ein cooler Typ und ein toller Fahrer. In Les Gets werde ich alles geben, um ihn zu schlagen.“

 

Nach seinem zweiten Platz in Innsbruck liegt Loron auf Rang vier in der Gesamtwertung für den Titel King of Crankworx, gleichauf mit dem ehemaligen Gesamtsieger Tomas Slavik (CZE).

 

Auf dem Pumptrack mit spektakulärer Alpenkulisse gab es auch bei den Damen Stimmung und Action pur. In einem packenden Bewerb gingen die Podestplätze an die amtierende Queen of Crankworx, einen Shootingstar der Szene sowie an eine junge Österreicherin, die im Alter von nur 16 Jahren bereits Legendenstatus in ihrer Heimat genießt.

Spannende Battles bei den Damen

Nach der äußerst knappen Niederlage im Finale vor einem Jahr gegen Caroline Buchanan (AUS) hatte Jill Kintner (USA) mit Innsbruck noch eine Rechnung offen. 2018 heißt ihre größte Rivalin auf dem Pumptrack allerdings nicht Caroline Buchanan, sondern Kialani Hines (USA). Im Finale konnte sich Kintner knapp gegen die 20-Jährige durchsetzen und sicherte sich damit ihren 28. Sieg bei Crankworx. Nach der Endrunde zollte Kintner ihrer Gegnerin Respekt. Erfahrung und absoluter Siegeswille seien laut Kintner im Duell um den Sieg entscheidend gewesen.

 

„Ich will niemals verlieren. Punkt. Das motiviert mich enorm“, so Kintner. „Diese Disziplin sieht vielleicht einfach aus, doch sie erfordert viel Kraft und perfektes Timing. Kialani ist super schnell unterwegs, aber dieser Moment im Scheinwerferlicht mit dem ganzen Druck … das liebe ich einfach. Solche Momente sind für mich das Beste an einem Wettkampftag – wenn es im Finale um alles geht.“

 

Das Finale in Innsbruck war eine Neuauflage der Endrunde in Rotorua. Dort setzte sich Hines ebenfalls im ersten Run durch, wurde aber wie auch in Innsbruck im zweiten Lauf von Kintner überholt.

Jill Kintner auf ihrem Norco

Platz drei ging an Publikumsliebling Valentina Höll aus Österreich. Außer Atem nach ihrem Sieg im kleinen Finale, rang die 16-Jährige um die richtigen Worte. Es sei, so Höll, das erste Mal live im Fernsehen und ihr erster Podestplatz bei einem Elite-Bewerb.

 

„Mein Ziel war die Qualifikation. An einen Podestplatz habe ich gar nicht gedacht. Das macht den Abend aber natürlich noch schöner“, freute sich die Österreicherin. „Vor Heimpublikum eine so starke Leistung zu zeigen, ist natürlich sehr cool. Crankworx richtet die besten Events der Welt aus. Es ist ein unglaubliches Gefühl, neben den besten Fahrerinnen der Welt auf dem Podest zu stehen.“

 

Mit ihrem Sieg in Innsbruck baut Kintner ihren Vorsprung in der Gesamtwertung aus. Im Kampf um den Titel Queen of Crankworx 2018 führt die US-Amerikanerin mit 715 Punkten das Feld an, fast 300 Punkte vor Casey Brown (CAN) auf Rang zwei. Hines, die auch nächste Woche in Les Gets an den Start gehen will, liegt jetzt auf Platz vier hinter Vaea Verbeeck (CAN).

 

Das Podium // Fraser Britton

 

Heute, Freitag, steht bei Crankworx Innsbruck mit den OAKLEY Official Alpine Whip-Off Championships presented by SPANK und dem Mons Royale Dual Speed & Style Innsbruck (live auf crankworx.com am 15. Juni ab 17:30 MESZ) doppelte Sport-Action am Programm.

 

Details zu den Webcast-Zeiten während Crankworx Innsbruck gibt es HIER.

 

Schaut euch auch den Bericht inkl. Trackcheck von unserem Redakteur Nils an, welcher Chaney vor kurzem bei seinem Homespot besuchte!

Chaney auf seinem Hometrack // Foto: Nils Mai

Bericht:  gravity-magazine.de/trackcheck-chaney-guennets

Trackcheck: youtube

 

 

Rennbericht : Erstes Goldevent der European 4Cross Series 2018 – Reutlinger MTB Festival

4 Cross, Slopestyle und Pumptrack Action war am 3. Panzergelände Festival in Reutlingen zu sehen. Mit einem frisch gebauten Dual-Pumptrack ging es Freitagabend los, ging Samstags bei Sonnenschein und warmen Temperaturen mit dem 1. Gold Event
der European 4Cross Series weiter und hörte mit den Slopestyle Finals kurz vor Regenbeginn auf.

Am Samstag, den 9. Juni fand das erste Goldevent der European 4Cross Series in Reutlingen statt. Dieses lockte wieder zahlreiche internationale Fahrer an was auf gute Race-Action hoffen lies. Die Strecke war zu Beginn des Trainings noch leicht feucht, trocknete aber durch das gute Wetter schnell ab. Somit zogen auch nach kurzer Zeit die ersten Fahrer auf die Pro-Line.

Ingo Kaufmann in Führung, doch Erik Emmrich legt alles daran, vorbei zu ziehen.

Mit leichter Verspätung gingen die Qualifikationsläufe bei trockener Strecke los. Die jüngeren Kategorien konnten es kaum erwarten los zu legen und gaben alles, unterstützt durch ihre Eltern und den Zuschauern.

Podium der U17

Nun kam die erste Qualifikationsrunde der Elite Herren. Lokalmatador Benedikt Last zeigte wieder seine gewohnte Leistung und kam gut aus dem Gate und zog direkt über die Pro-Line und konnte somit die erste Runde für sich entscheiden. Der deutsche Meister Ingo Kaufmann und der Pole Gustav Dadela taten es ihm gleich und gewannen ihre Läufe ebenfalls. Leider lief es nicht in allen Läufen ohne Probleme. So stürzte Fabian Gärtner in der ersten Gerade und zog Tom Scherer mit sich. Beide Fahrer konnten aber nach einer kurzen Erholung wieder aufstehen und weiterfahren.

Im darauffolgenden Heat brach Ingo Schegk am Gate einige Schrauben und sein Kettenblatt, weshalb er die Strecke verliess um rechtzeitig für die nächsten Läufe am Start zu sein. Die nächsten beiden Qualifikationsläufe zeigten einiges an Überholmanövern und waghalsigen Aktionen. Am Ende konnten Benedikt Last, Gustav Dadela und Ingo Kaufmann alle drei Läufe für sich entscheiden.

Last zieht über die Proline

Während die Zuschauer und Fahrer sich bei gutem Essen und Trinken stärken konnten, trainierten die Slopestyler auf dem Strecken kreuzenden Kurs. Die Mittagspause war vorbei und die Finals begannen.

In der Elite Klasse schieden einige namhafte Fahrer nach der Qualifikation bereits aus was ein 16er-Tableau bedeutete.
Im ersten Lauf der Elite Herren ging es direkt zur Sache, als Daniel Anger mit einer Inside-Line in Richtung Pro-Line zog, aber dann doch noch bremste und auf die Chicken-Line zog. Dem dahinter fahrendem Tom Scherer fehlte danach der Schwung für die Pro-Line und musste ebenfalls abbrechen. Im nächsten Lauf setzte sich Jojo Rauterberg an die Spitze und verteidigte diese bis ins Ziel während hinter ihm um Platz 2 gekämpft wurde. Kurz vor dem Ziel konnte Nikolas Mihaljevic noch den vor ihm fahrenden Jan Evers überholen und zog in das Halbfinale ein.

In den weiteren beiden Läufen gab es nach den ersten beiden Kurven keine Positionsänderungen mehr und die jeweiligen Favoriten der Läufe konnten sich durchsetzen. Nach einer kurzen Erholungspause für die Fahrer ging es mit den Halbfinalläufen los. Die jüngeren Kategorien zeigten, dass das Tempo noch einmal schneller wurde und der Wille zu gewinnen auch gute Action bietet.

Marisa Roth führte das Feld der Damen an

Dies sah man auch bei der Elite, wo nun noch weitere Fahrer die Pro-Line sprangen und somit den Einzug in das Finale sichern konnten.
Im kleinen Finale konnte sich am Ende Ingo Kaufmann durchsetzen und sicherte sich den 5. Platz. Im grossen Finale waren Lokalmatador Benedikt Last, der schnelle Pole Gustav Dadela, Nikolas Mihaljevic und Robin Bregger am Start. Das Gate fiel und Benedikt Last setzte sich
wie erwartet in Führung. Direkt daneben fuhr Dadela, gefolgt von Mihaljevic und Bregger. Auf der zweiten Gerade attackierte dann Mihaljevic Dadela, wobei sich Dadela durchsetzen konnte. Mihaljevic verlor viel Schwung was Bregger noch einmal die Möglichkeit zum attackieren bot. Am Ende gewann Benedikt Last ungeschlagen vor seinem Heimpublikum vor Gustav Dadela und Robin Bregger.

Das Podium der Elite Herren, Last konnte sein Heimrennen für sich entscheiden

Alles in allem war es ein erfolgreiches Wochenende für die Veranstalter, auch wenn einige Fahrer wegen des trügerischen Wetterberichtes zu Hause blieben.

Wer die Rennaction verpasst hat, kann diese unter folgendem Link nachschauen: youtube.com

Fotos:
• © Trix von Allmen: www.trixpics.ch

Videos:
• Livestream Replay (@Filmkiste / Swiss-Sport.tv): youtu.be
• 360 Grad Streckenvorschau 2018 (© GMBA): youtu.be

PM: Die Propain Gravity Kids beim Rookies Cup Nr.2 in Steinach

Letztes Wochenende wurde in Steinach das zweite Rennen des Rookies Cups ausgetragen und von unserem Propain Gravity Kids Team waren Johann (U13), Felix (U13) und Emil (U15) am Start.

Die Strecke war allen gut bekannt, da sie sich in den letzten Jahren nicht groß verändert hat. Dennoch ist sie nicht einfach zu fahren und eine Gewitterschauer sorgte am Samstag zu Beginn des Seedings für wechselnde Bedingungen, welche die Jungs an einigen Stellen besonders forderten. Grundsätzlich kamen alle jedoch mit der Strecke zu Recht, was sich in den guten Seeding-Ergebnissen zeigte:

Felix Hug, 12. Platz, Boys U13
Johann Schumacher, 13. Platz, Boys U13
Emil Keller, 6. Platz, Boys U15

Der Rennsonntag startete zwar bewölkt, es bliebt aber trocken und später kam auch die Sonne raus. So gingen unsere Kids nach dem Training super motiviert in ihre Rennläufe und Dank der top Bedingungen konnte jeder seine Zeit aus dem Seeding verbessern. Gleiches galt allerdings auch für die Konkurrenz, so dass nicht jeder der Jungs sein Seeding-Ergebnis halten konnte:

Felix Hug, 12. Platz, Boys U13
Johann Schumacher, 16. Platz, Boys U13
Emil Keller, 8. Platz, Boys U15

Unter dem Strich war es wieder ein sehr gutes Rennwochenende für die Propain Gravity Kids. Keine Verletzten, alle Jungs haben ihre Zeiten aus dem Seeding im Rennlauf verbessert und am Ende sogar eine Top-10 Platzierung. So kann es weitergehen…

Unsere Rookies Cup Kids haben jetzt erstmal eine Rennpause. Für unsere U17 Kids steht dann als Nächstes das Downhill Cup Rennen am 23./24.06. in Klinovec auf dem Plan…

Felix Hug

Ihr findet den Rennbericht auch auf der Facebook-Seite des Teams.

 

// Fotos: Sebastian Gruber

 

PM: Großes Racing für die „kleinen“ in Steinach

Am zurückliegenden Wochenende lud Steinach zum zweiten Lauf des Specialized Rookies Cups in den kleinen thüringischen Bikepark ein. Beste Bedingungen und ein großes internationales Teilnehmerfeld aus vielen jungen Talenten boten ein perfektes Rennen.

Zeitgleich mit dem World Cup in Leogang fand im thüringischen Steinach der Specialized Rookies Cup presented by iXS statt. Während in den österreichischen Alpen die Besten der Welt gegeneinander antraten, waren es im deutschen Mittelgebirge die Nachwuchsstars. Und dass diese Welten am Ende gar nicht so weit entfernt liegen und dass der Rookies Cup der perfekte Einstieg sein kann, dass unterstrich auch Paula Zibasa in einem Instagram-Post aus Leogang: „Started racing rookie cups together and ended up racing world cups together @annanewkirk“.

Der Specialized Rookies Cup hat im letzten Jahr einen enormen Aufwind bekommen und dies scheint auch in diesem Jahr so weiter zu gehen. Sechs Rennen stehen auf dem Programm, wobei zwei völlig neue Veranstalter dabei sind. Beim Auftakt in Winterberg war das Interesse seitens der Unterfünfzehnjährigen so groß wie noch nie. Wenn man sieht, wie konzentriert und fokussiert schon in den jüngsten Klassen gefahren wird und trotzdem der Spaß immer ersichtlich ist, dann scheint das Konzept der Serie gerade voll aufzugehen. In Steinach waren jedenfalls knapp 250 Fahrer aus 11 Nationen am Start und der kleine Bikepark bot erneut die perfekten Rahmenbedingungen.

Die Strecke hat sich in den vergangenen Jahren nicht allzu sehr geändert, konnte aber mit 1750 Meter Länge und immerhin 250 Höhenmetern auch bei den jungen Sportlern gut punkten. Insbesondere der abwechselnde Untergrund von Waldboden zu Schotter aus Schiefergestein stellte eine wirkliche Herausforderung dar.

Schistose - RDC Steinach 2018.JPG

Dazu kam, dass obwohl sommerliche Temperaturen herrschten, der eine oder andere Gewitterguss den Kurs auch mal befeuchtete, so dass das Gripniveau teilweise doch nicht allzu hoch war. Trotzdem war das warme Wetter und die häufig scheinende Sonne der Garant für eine optimale Atmosphäre und Steinach bot ein würdiges Rennen.

Middle Station - RDC Steinach 2018.JPG

Wie üblich startete das Rennen am Samstag mit dem Pflichttraining, bevor es dann nach dem Mittag beim Seeding Run das erste Mal ernst wurde. Jedoch musste der Start um eine Viertelstunde verschoben werden, denn genau in der Pause zwischen Training und Rennen gab es ein kurzes Gewitter, weshalb der Lift kurz gestoppt werden musste. Die Strecke bot sich anschließend etwas durchnässt, aber dennoch gut fahrbar.

Mike Huter konnte schon in Winterberg volle Punktzahl einfahren © Racement / Sebastian Gruber
Mike Huter konnte schon in Winterberg volle Punktzahl einfahren © Racement / Sebastian Gruber

In der U13 Klasse zeigte Mike Huter (SUI – DMBikecorner) erneut, dass wohl an ihm kein Weg vorbei gehen wird. Aber auch in der U15 Klasse hatte ein Schweizer die Nase vorn. Lars Büngen (SUI – Commencal Co-Factory Team) sicherte sich den letzten Startplatz seiner Kategorie im Finale. Die Zeichen standen also gut, dass der Sonntag von spannenden Rennen geprägt sein würde.

Der Finaltag begann dann wieder mit angenehmen Temperaturen, allerdings etwas bedeckt, was doch die Frage nach möglichen Regenschauern bedeutete. Aber schon mal vorweg, irgendwann kam die Sonne raus und das Wetter hielt bis zum Schluss.

Die erste Klasse im Finale war wie immer die U13 Klasse und einmal mehr ließ Mike Huter nichts anbrennen. Der junge Schweizer, der bereits Winterberg gewinnen konnte, kam zwar mit Kettenproblemen im Ziel an, konnte aber mit einer Zeit von 2:31.882 Minuten das Rennen für sich entscheiden. Nur 9 Zehntelsekunden dahinter reihte sich Neo Tielens (BEL – Supercross Development Team) ein, gefolgt von Milan Machacek (GBR – 2:1Racing UK).

Mike Huter mit technischen Problemen im ZielMike Huter mit technischen Problemen im Ziel

Schnellster der U15 Kategorie war Niklas Sterer (AUT – Armadillos Racing Team), der mit diesem Ergebnis die Führung in der Gesamtwertung übernehmen konnte. Zweiter wurde Luca Wehrle (GER – BSS Youth Syndicate), Dritter Tobias Riat (SUI – iDirt Racing Team).

Zieleinfahrt von Nikals StererZieleinfahrt von Nikals Sterer

Die Gewinner der weiteren Klassen hießen:

Girls U17/U19: Johanna Illmer (AUT – MTB Downhill &Freeride Verein)

Youth U17: Rokas Sviderskis (LTU – Sviderskis Racing Team)

Pro U17 male: Gabriel Wibmer (AUT – Ride Free Osttirol)

Open Junior U19: Tim Spona (GER – Bikeproject)

Open Women: Christiana Mimler (GER – Hansucks Racing)

Open Men: Philipp Mannchen (GER – ERTS Racing Team)

Phillip Mannchen konnte mit 2:15.896 Minuten die Tagesbestzeit einfahrenPhillip Mannchen konnte mit 2:15.896 Minuten die Tagesbestzeit einfahren

Gerade die vielen Nationen auf dem Podium fielen auf und damit das extrem hohe Niveau. Definitiv kann die Serie einen großen Beitrag zu den einzelnen Karrieren der jungen Talente leisten. Steinach war wieder ein absolut würdiger Austragungsort und findet hoffentlich auch im nächsten Jahr wieder zurück in den Kalender des Cups.

PM: Spektakuläre Rennaction beim Out of Bounds Festival in Saalfelden Leogang

Zum achten Mal kehrte die Welt des Downhill Mountainbiking zurück nach Leogang und alle Augen richteten sich am Wochenende auf die dritte Runde des Mercedes-Benz UCI Downhill Mountain Bike World Cup 2018. Perfektes Sommerwetter, neue Streckenabschnitte und 23.000 Fans sorgten für eine grandiose Kulisse. Am Ende des Tages gab es einen sprachlosen Franzosen, der seinen zweiten Saisonsieg einfuhr, eine Rückkehr zum Downhill-Thron bei den Frauen und eine überglückliche Lokalmatadorin, die bei den Junioren ihren ersten Weltcupsieg auf heimischem Boden feierte.

Nach vier actionreichen Tagen beim „Out of Bounds Festival“, eröffneten die Juniorinnen des Mercedes-Benz UCI Downhill Mountain Bike World Cup den letzten Tag. Nachdem Valentina Höll ihre ersten beiden Weltcups auf beeindruckender Art und Weise gewinnen konnte, richteten sich alle Blicke auf die erst 16-Jährige. Würde sie auch bei ihrem Heim-Weltcup die Nase vorne haben? Von den zahlreichen Fans angefeuert, gab die Saalbacherin auf dem 2,3 Kilometer langen „Speedster“ Vollgas. Obwohl sie sich einmal sogar aushebeln ließ und Zeit durch den Crash verlor, siegte sie erneut mit 15 Sekunden Vorsprung vor ihren schärfsten Konkurrentinnen, Nastasia Gimenez (FRA) und Ottilia Johansson Jones (SWE). Nach dem die Zuschauer schon auf Temperatur gebracht worden waren, sorgten die Junior Men für ein absolutes Herzschlagfinale. Kye A’hern (AUS) siegte mit 0,05 Sekunden Vorsprung vor Thibaut Daprela (FRA), was sicherlich zu den knappsten Entscheidungen in der Geschichte des Downhillsports gehört.

Valentina Höll // Foto: Stefan Voitl

 

„ Im Rennen hat es mich leider einmal geschmissen. Jeder an der Strecke hat geschrien „Lass die Bremsen offen!“, also habe ich es gemacht und dann bin ich weggerutscht (lacht). Ich habe einfach nur gedacht „Scheiße, bitte nicht in Leogang!“, aber es ist noch super ausgegangen. Ich bin mega happy!“ ~ V. Höll

 

Top 3 Junior Women Ergebnis UCI Downhill World Cup Leogang 2018:

Results_Junior_Women.png

 

Top 3 Junior Men Ergebnis UCI Downhill World Cup Leogang 2018:

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An frühen Nachmittag wurde es dann für die Profis ernst. Bei den Frauen war es Veronika Widman (ITA), die die Richtzeit für die Top-Fahrerinnen im Feld setzte. Die Zeit hinkte aber 10 Sekunden hinter der schnellsten Quali-Zeit von Tahnée Seagrave (GBR) her, sodass klar war, dass Widmans Zeit nicht lange Bestand haben würde. Rachel Atherton (GBR), die im Qualifying gestürzt war, machte sich für ihre Verhältnisse ungewöhnlich früh auf die Strecke. Die Britin kam aber sehr gut mit dieser Situation zurecht und zündete gleich vom Start weg auf dem grasigen, abschüssigen Wiesen-Abschnitt den Turbo. Ihre ungeheure hohe Pace behielt sie bei, ließ aber den nachfolgenden Fahrerinnen die Tür zum Sieg noch einen Spalt offen, da sie in der technischen Waldpassage ein wenig Zeit liegen ließ. Im Ziel angekommen stand die bis dahin beste Zeit, 13 Sekunden schneller als Widman.

 

Atherton machte es sich auf dem „Hot Seat“ bequem, um sich die Läufe der verbleibenden Starterinnen anzuschauen. Erst als Myriam Nicole (FRA) als viertletzte aus dem Start-Gate schoss, machte sich Nervosität breit. Die Weltcupführende legte in den ersten Abschnitten sehr stark vor und überbot die Pace von Atherton als es in den technischen Waldabschnitt ging. Im unteren Teil der Strecke blieb den Zuschauern kurz die Luft weg als Nicole kurz davor war, die Kontrolle über ihr Bike zu verlieren. Einen Sturz konnte die Französin zwar verhindern, aber sie verlor bei der unfreiwilligen Aktion kostbare Zeit und überquerte die Ziellinie denkbar knapp hinter Atherton mit 0,6 Sekunden-Rückstand. Die folgenden drei Konkurrentinnen Monika Hrastnik (SLO), Emilie Siegenthaler (SUI) und Tracey Hannah (AUS) konnten sich alle nicht mit den Zeiten der ersten beiden messen. Alle Augen fielen nun auf Tahnée Seagrave, die am Vortag die schnellste auf der Strecke gewesen war und unbedingt ihren letztjährigen Leoganger Sieg verteidigen wollte. Die 22-Jährige rutschte gleich zu Beginn auf dem neuen, schräg abschüssigen Streckenabschnitt aus und musste gleich versuchen die verlorene Zeit wieder einzuholen. Auf dem „Motorway“ meinte sie es mit ihrer Geschwindigkeit etwas zu gut und schoss nach einem Sprung über die abgesteckte Strecke hinaus, was letztendlich eine Disqualifikation zur Folge hatte. Rachel Atheron kehrte somit wieder auf den Leoganger Thron zurück und feierte ihren ersten Weltcup-Sieg seit über einem Jahr.

 

Rachel Atherton // Foto: Stefan Voitl

„Es war keine einfache Woche. Wenn man stürzt, bekommt man es ein wenig mit der Angst zu tun, aber ich wollte es heute ausblenden, einfach fahren und ohne Sturz unten ankommen. Es war ein wenig komisch heute so früh ins Rennen zu starten, aber irgendwie war es auch ganz schön. Ich war mittendrin und es war cool vom Hot Seat aus das Rennen zu verfolgen. Ich bin sehr erleichtert und Leogang hat super viel Spaß gemacht. Vielleicht komme ich in ein paar Wochen nochmal für ein paar Tage vorbei.“ ~ R. Atherton

 

Top 5 Women Elite Ergebnis UCI Downhill World Cup Leogang 2018:

Results_Women_Elite.png

 

Zum Abschluss des Wochenendes lieferte sich die Men Elite ein hochspannendes Rennen. Bereits das Qualifying, in dem weniger als eine Sekunde die ersten vier Fahrer trennte, deutete auf einen Krimi hin. Charlie Harrison (USA) ließ sich nach einem sehr guten Run im Bikepark Leogang auf den „Hot Seat“ nieder. An seiner Zeit bissen sich die folgenden Fahrer zunächst die Zähne aus. Erst Michael Jones (GBR) war in der Lage Harrison zu bedrohen. Mit einer kreativen Linienwahl und einer hohen Geschwindigkeit machte sich Jones vom Start weg daran, die Zeit des Führenden zu unterbieten. Sowohl auf dem Motorway als auch in den technischen Passagen baute er seine Führung aus und setzte sich letztendlich mit 1,5 Sekunden-Vorsprung an die Spitze des Tableaus.

 

Jetzt war der Brite an der Reihe auf dem „Hot Seat“ nervös zu werden. Den folgenden sieben Fahrern gelang es allerdings nicht ihn zu verdrängen. Aber dann machte sich Leogang-Liebling, Aaron Gwin (USA) auf dem Weg ins Tal, in der Hoffnung trotz Daumenverletzung mit einem vierten Leoganger-Sieg in vier Jahren Geschichte zu schreiben. Mit neugewonnenem Selbstbewusstsein nach dem morgendlichen Training, wo er aufgrund seines Daumens erstmals so richtig an seiner Linienwahl feilen konnte, schoss der Amerikaner durch die ersten Sektionen. Die Farbe Grün begleitete stets die Split-Zeiten und der Kalifornier setzte sich souverän mit 1,8 Sekunden Vorsprung an die Spitze des Feldes. Es folgten nun bange Minuten als die Top 10 schnellsten Fahrer die Strecke unsicher machten. Laurie Greenland (GBR) und Troy Brosnan (AUS) schnupperten an der Führung blieben jedoch jeweils um 0,7 bzw. 0,8 Sekunden hinter Gwins Zeit zurück.

 

Mit nur noch drei Athleten oben am Start schien es so als wäre Gwins Lauf tatsächlich einer für die Geschichtsbücher. Dann trat Amaury Pierron (FRA) kräftig in die Pedale. Mit viel Rückenwind nach seinem Premieren-Sieg in Fort William machte er sich an die Aufgabe eine Siegesserie zu starten. Als die erste Zwischenzeit im Zielbereich aufleuchtete, wurde es laut. Der Franzose lag in Front! Aber nicht lange… Im zweiten Sektor verlor Pierron kostbare Zeit, die Zwischenzeiten leuchteten im Ziel wieder Rot, was für Raunen sorgte. Dann zündete er auf dem Motorway den Turbo, holte Meter für Meter auf und lag nach dem vierten Split wieder in Führung. Die technischen Passagen im untern Streckenteil schienen für ihn keinerlei Hindernis darzustellen. Mit 0,5 Sekunden Vorsprung entthronte Amaury Pierron Aaron Gwin! Doch würde das reichen? Brook MacDonald (NZL) war nicht in der Lage Pierrons Premieren-Sieg in Leogang zu verhindern, aber bei Luca Shaw (USA) wurde es nochmal eng. Der Amerikaner war nur ein Bruchteil einer Sekunde im Hintertreffen und es deutete alles auf ein erneutes Herzschlagfinale hin. Aber kurz vor dem letzten Drop bevor es auf die Ziellinie zuging, verlor Luca Shaw die Kontrolle und stürzte. Damit war Pierrons erster Weltcup-Sieg auf dem „Speedster“ in Leogang besiegelt.

 

Amaury Pierron // Foto: Stefan Voitl

 

„Hier gleich nach Fort William wieder ganz oben auf dem Podest zu stehen, ist einfach der Hammer. Ich freue mich für mein ganzes Team, aber mir tut es auch Leid für Luca Shaw. Er hatte wieder die Pace, um ganz oben mitzufahren… Ich habe ein paar Fehler, in der ersten Kurve und kurz vor dem Motorway, gemacht, also musste ich dann alles aus mir rausholen, um wieder auf Geschwindigkeit zu kommen. Ich bin unglaublich glücklich!“ ~ A. Pierron

 

Top 5 Men Elite Ergebnis UCI Downhill World Cup Leogang 2018:

Results_Men_Elite.png

 

Vier actiongeladene Tage beim „Out of Bounds Festival“ sind mit dem Mercedes-Benz UCI Mountain Bike Downhill World Cup zu Ende gegangen. Das Wetter, die Rennen und die Side-Events machten das Wochenende unvergesslich. 23.000 Zuschauer kamen nicht nur in den Genuss von weltklasse Downhill-Rennen, sondern konnten sich neben dem Renngeschehen auch über einen Kinder Pumptrack Contest, die Hogmoa Team Challenge, spektakuläre Freestyle Motocross Shows, einem Open Air Konzert und diverse Partys freuen. Schon jetzt erwartet Bike-Fans ein absolutes Highlight in Saalfelden Leogang, denn 2020 finden die UCI Downhill Mountain Bike World Championships im Bikepark Leogang statt.

 

Die ganze Rennaction vom Mercedes-Benz UCI Downhill Mountain Bike World Cup ist auf Red Bull TV on-demand, jederzeit und überall verfügbar mit englischem und deutschem Kommentar auf redbull.tv/uci.

Alle Neuigkeiten rund um den Mercedes-Benz UCI Downhill Mountainbike Weltcup sowie das Thema Biken in der Region Saalfelden Leogang findet man auf www.mtb-weltcup.at.

Weitere News und Termine zum Bikepark Leogang gibt es auf: bikepark-leogang.com oder facebook.com/BikeparkLeogang

Weitere Informationen zur Region Saalfelden Leogang gibt es auf: saalfelden-leogang.com oder facebook.com/SaalfeldenLeogang

LIVESTREAM: DH Worldcup aus Leogang, Österreich, ab 12:30 Uhr live auf Red Bull TV

Der UCI Downhill Mountain Bike Weltcup mit deutschem und englischem Kommentar live aus Leogang, Österreich, am 10. Juni ab 12:30 Uhr und on-demand jederzeit und überall verfügbar:

https://www.redbull.tv/live/AP-1VPHMM9GS1W11/mercedes-benz-uci-mountain-bike-world-cup