GRAVITY WEEKLY VIDEO NEWS #8 2018 – KW 21

Willkommen zu den Gravity Weekly Video News der Kalenderwoche 21, 2018. Die wichtigsten News der letzten Woche aus der Gravity Mountainbike Szene vereint in einem Videoformat.

Anti Abriss Jam! Aalen:
https://www.facebook.com/events/663431497382260/

Dirt Birds Bonn:
https://www.facebook.com/DirtParkBonn/

IXS Downhill Cup in Willingen:
https://gravity-magazine.de/2018/05/23/pm-der-zweite-stop-des-ixs-downhill-cup-in-willingen-am-vergangenen-wochenende/

Trail Days 2018 – Kranjska Gora:
http://www.trail-days.com/

Cam Zinks „Biggest Little Fest“
https://www.instagram.com/biggestlittlefest/

Bikepark Opening Whistler:
https://www.whistlerblackcomb.com/explore-the-resort/activities-and-events/whistler-mountain-bike-park/whistler-mountain-bike-park.aspx

Home Sweet Home – Köllefornia:
https://gravity-magazine.de/2018/05/24/video-home-sweet-home-koellefornia/

 

Previous ArticleNext Article

MUST WATCH: Cam McCaul zu Besuch bei den Rogatkins

Wer die Videoreihe „McCaul Meets“ bereits kennt, kann sich sicher noch an Cam’s Besuche bei Slopestyle-Topathleten wie Brett Rheeder, oder Thomas Genon erinnern. In dieser Folge hat es den sympathischen Kalifornier an die US-Amerikanische Ostküste verschlagen und zwar zu niemand geringerem als Nicholi Rogatkin. Freut euch auf eine humorvoll-aufgemachte Zusammenfassung von Nicholis Weg an die Slopestyle-Weltspitze und seht wo der 22-jährige seine heftigen Tricks trainiert!

 

Track Check | „AC/DC“ Freeride Trail im Bikepark Wales

In der letzten Woche haben wir den Bikepark Wales besucht. Dieser hat uns trotz der leicht feuchten Bodenverhältnissen sehr gut gefallen und Test-Redakteur Nils hat es in diesem Video auf dem Freeride Trail „AC/DC“ ordentlich krachen lassen.

Viel Spaß mit dem Video!

Alle weiteren Infos zum Bikepark Wales findet Ihr hier:
https://www.bikeparkwales.com/

 

PM: Die Propain Gravity Kids beim Rookies Cup Nr.2 in Steinach

Letztes Wochenende wurde in Steinach das zweite Rennen des Rookies Cups ausgetragen und von unserem Propain Gravity Kids Team waren Johann (U13), Felix (U13) und Emil (U15) am Start.

Die Strecke war allen gut bekannt, da sie sich in den letzten Jahren nicht groß verändert hat. Dennoch ist sie nicht einfach zu fahren und eine Gewitterschauer sorgte am Samstag zu Beginn des Seedings für wechselnde Bedingungen, welche die Jungs an einigen Stellen besonders forderten. Grundsätzlich kamen alle jedoch mit der Strecke zu Recht, was sich in den guten Seeding-Ergebnissen zeigte:

Felix Hug, 12. Platz, Boys U13
Johann Schumacher, 13. Platz, Boys U13
Emil Keller, 6. Platz, Boys U15

Der Rennsonntag startete zwar bewölkt, es bliebt aber trocken und später kam auch die Sonne raus. So gingen unsere Kids nach dem Training super motiviert in ihre Rennläufe und Dank der top Bedingungen konnte jeder seine Zeit aus dem Seeding verbessern. Gleiches galt allerdings auch für die Konkurrenz, so dass nicht jeder der Jungs sein Seeding-Ergebnis halten konnte:

Felix Hug, 12. Platz, Boys U13
Johann Schumacher, 16. Platz, Boys U13
Emil Keller, 8. Platz, Boys U15

Unter dem Strich war es wieder ein sehr gutes Rennwochenende für die Propain Gravity Kids. Keine Verletzten, alle Jungs haben ihre Zeiten aus dem Seeding im Rennlauf verbessert und am Ende sogar eine Top-10 Platzierung. So kann es weitergehen…

Unsere Rookies Cup Kids haben jetzt erstmal eine Rennpause. Für unsere U17 Kids steht dann als Nächstes das Downhill Cup Rennen am 23./24.06. in Klinovec auf dem Plan…

Felix Hug

Ihr findet den Rennbericht auch auf der Facebook-Seite des Teams.

 

// Fotos: Sebastian Gruber

 

PM: Großes Racing für die „kleinen“ in Steinach

Am zurückliegenden Wochenende lud Steinach zum zweiten Lauf des Specialized Rookies Cups in den kleinen thüringischen Bikepark ein. Beste Bedingungen und ein großes internationales Teilnehmerfeld aus vielen jungen Talenten boten ein perfektes Rennen.

Zeitgleich mit dem World Cup in Leogang fand im thüringischen Steinach der Specialized Rookies Cup presented by iXS statt. Während in den österreichischen Alpen die Besten der Welt gegeneinander antraten, waren es im deutschen Mittelgebirge die Nachwuchsstars. Und dass diese Welten am Ende gar nicht so weit entfernt liegen und dass der Rookies Cup der perfekte Einstieg sein kann, dass unterstrich auch Paula Zibasa in einem Instagram-Post aus Leogang: „Started racing rookie cups together and ended up racing world cups together @annanewkirk“.

Der Specialized Rookies Cup hat im letzten Jahr einen enormen Aufwind bekommen und dies scheint auch in diesem Jahr so weiter zu gehen. Sechs Rennen stehen auf dem Programm, wobei zwei völlig neue Veranstalter dabei sind. Beim Auftakt in Winterberg war das Interesse seitens der Unterfünfzehnjährigen so groß wie noch nie. Wenn man sieht, wie konzentriert und fokussiert schon in den jüngsten Klassen gefahren wird und trotzdem der Spaß immer ersichtlich ist, dann scheint das Konzept der Serie gerade voll aufzugehen. In Steinach waren jedenfalls knapp 250 Fahrer aus 11 Nationen am Start und der kleine Bikepark bot erneut die perfekten Rahmenbedingungen.

Die Strecke hat sich in den vergangenen Jahren nicht allzu sehr geändert, konnte aber mit 1750 Meter Länge und immerhin 250 Höhenmetern auch bei den jungen Sportlern gut punkten. Insbesondere der abwechselnde Untergrund von Waldboden zu Schotter aus Schiefergestein stellte eine wirkliche Herausforderung dar.

Schistose - RDC Steinach 2018.JPG

Dazu kam, dass obwohl sommerliche Temperaturen herrschten, der eine oder andere Gewitterguss den Kurs auch mal befeuchtete, so dass das Gripniveau teilweise doch nicht allzu hoch war. Trotzdem war das warme Wetter und die häufig scheinende Sonne der Garant für eine optimale Atmosphäre und Steinach bot ein würdiges Rennen.

Middle Station - RDC Steinach 2018.JPG

Wie üblich startete das Rennen am Samstag mit dem Pflichttraining, bevor es dann nach dem Mittag beim Seeding Run das erste Mal ernst wurde. Jedoch musste der Start um eine Viertelstunde verschoben werden, denn genau in der Pause zwischen Training und Rennen gab es ein kurzes Gewitter, weshalb der Lift kurz gestoppt werden musste. Die Strecke bot sich anschließend etwas durchnässt, aber dennoch gut fahrbar.

Mike Huter konnte schon in Winterberg volle Punktzahl einfahren © Racement / Sebastian Gruber
Mike Huter konnte schon in Winterberg volle Punktzahl einfahren © Racement / Sebastian Gruber

In der U13 Klasse zeigte Mike Huter (SUI – DMBikecorner) erneut, dass wohl an ihm kein Weg vorbei gehen wird. Aber auch in der U15 Klasse hatte ein Schweizer die Nase vorn. Lars Büngen (SUI – Commencal Co-Factory Team) sicherte sich den letzten Startplatz seiner Kategorie im Finale. Die Zeichen standen also gut, dass der Sonntag von spannenden Rennen geprägt sein würde.

Der Finaltag begann dann wieder mit angenehmen Temperaturen, allerdings etwas bedeckt, was doch die Frage nach möglichen Regenschauern bedeutete. Aber schon mal vorweg, irgendwann kam die Sonne raus und das Wetter hielt bis zum Schluss.

Die erste Klasse im Finale war wie immer die U13 Klasse und einmal mehr ließ Mike Huter nichts anbrennen. Der junge Schweizer, der bereits Winterberg gewinnen konnte, kam zwar mit Kettenproblemen im Ziel an, konnte aber mit einer Zeit von 2:31.882 Minuten das Rennen für sich entscheiden. Nur 9 Zehntelsekunden dahinter reihte sich Neo Tielens (BEL – Supercross Development Team) ein, gefolgt von Milan Machacek (GBR – 2:1Racing UK).

Mike Huter mit technischen Problemen im ZielMike Huter mit technischen Problemen im Ziel

Schnellster der U15 Kategorie war Niklas Sterer (AUT – Armadillos Racing Team), der mit diesem Ergebnis die Führung in der Gesamtwertung übernehmen konnte. Zweiter wurde Luca Wehrle (GER – BSS Youth Syndicate), Dritter Tobias Riat (SUI – iDirt Racing Team).

Zieleinfahrt von Nikals StererZieleinfahrt von Nikals Sterer

Die Gewinner der weiteren Klassen hießen:

Girls U17/U19: Johanna Illmer (AUT – MTB Downhill &Freeride Verein)

Youth U17: Rokas Sviderskis (LTU – Sviderskis Racing Team)

Pro U17 male: Gabriel Wibmer (AUT – Ride Free Osttirol)

Open Junior U19: Tim Spona (GER – Bikeproject)

Open Women: Christiana Mimler (GER – Hansucks Racing)

Open Men: Philipp Mannchen (GER – ERTS Racing Team)

Phillip Mannchen konnte mit 2:15.896 Minuten die Tagesbestzeit einfahrenPhillip Mannchen konnte mit 2:15.896 Minuten die Tagesbestzeit einfahren

Gerade die vielen Nationen auf dem Podium fielen auf und damit das extrem hohe Niveau. Definitiv kann die Serie einen großen Beitrag zu den einzelnen Karrieren der jungen Talente leisten. Steinach war wieder ein absolut würdiger Austragungsort und findet hoffentlich auch im nächsten Jahr wieder zurück in den Kalender des Cups.

PM: Spektakuläre Rennaction beim Out of Bounds Festival in Saalfelden Leogang

Zum achten Mal kehrte die Welt des Downhill Mountainbiking zurück nach Leogang und alle Augen richteten sich am Wochenende auf die dritte Runde des Mercedes-Benz UCI Downhill Mountain Bike World Cup 2018. Perfektes Sommerwetter, neue Streckenabschnitte und 23.000 Fans sorgten für eine grandiose Kulisse. Am Ende des Tages gab es einen sprachlosen Franzosen, der seinen zweiten Saisonsieg einfuhr, eine Rückkehr zum Downhill-Thron bei den Frauen und eine überglückliche Lokalmatadorin, die bei den Junioren ihren ersten Weltcupsieg auf heimischem Boden feierte.

Nach vier actionreichen Tagen beim „Out of Bounds Festival“, eröffneten die Juniorinnen des Mercedes-Benz UCI Downhill Mountain Bike World Cup den letzten Tag. Nachdem Valentina Höll ihre ersten beiden Weltcups auf beeindruckender Art und Weise gewinnen konnte, richteten sich alle Blicke auf die erst 16-Jährige. Würde sie auch bei ihrem Heim-Weltcup die Nase vorne haben? Von den zahlreichen Fans angefeuert, gab die Saalbacherin auf dem 2,3 Kilometer langen „Speedster“ Vollgas. Obwohl sie sich einmal sogar aushebeln ließ und Zeit durch den Crash verlor, siegte sie erneut mit 15 Sekunden Vorsprung vor ihren schärfsten Konkurrentinnen, Nastasia Gimenez (FRA) und Ottilia Johansson Jones (SWE). Nach dem die Zuschauer schon auf Temperatur gebracht worden waren, sorgten die Junior Men für ein absolutes Herzschlagfinale. Kye A’hern (AUS) siegte mit 0,05 Sekunden Vorsprung vor Thibaut Daprela (FRA), was sicherlich zu den knappsten Entscheidungen in der Geschichte des Downhillsports gehört.

Valentina Höll // Foto: Stefan Voitl

 

„ Im Rennen hat es mich leider einmal geschmissen. Jeder an der Strecke hat geschrien „Lass die Bremsen offen!“, also habe ich es gemacht und dann bin ich weggerutscht (lacht). Ich habe einfach nur gedacht „Scheiße, bitte nicht in Leogang!“, aber es ist noch super ausgegangen. Ich bin mega happy!“ ~ V. Höll

 

Top 3 Junior Women Ergebnis UCI Downhill World Cup Leogang 2018:

Results_Junior_Women.png

 

Top 3 Junior Men Ergebnis UCI Downhill World Cup Leogang 2018:

Results_Junior_Men.png

 

 

An frühen Nachmittag wurde es dann für die Profis ernst. Bei den Frauen war es Veronika Widman (ITA), die die Richtzeit für die Top-Fahrerinnen im Feld setzte. Die Zeit hinkte aber 10 Sekunden hinter der schnellsten Quali-Zeit von Tahnée Seagrave (GBR) her, sodass klar war, dass Widmans Zeit nicht lange Bestand haben würde. Rachel Atherton (GBR), die im Qualifying gestürzt war, machte sich für ihre Verhältnisse ungewöhnlich früh auf die Strecke. Die Britin kam aber sehr gut mit dieser Situation zurecht und zündete gleich vom Start weg auf dem grasigen, abschüssigen Wiesen-Abschnitt den Turbo. Ihre ungeheure hohe Pace behielt sie bei, ließ aber den nachfolgenden Fahrerinnen die Tür zum Sieg noch einen Spalt offen, da sie in der technischen Waldpassage ein wenig Zeit liegen ließ. Im Ziel angekommen stand die bis dahin beste Zeit, 13 Sekunden schneller als Widman.

 

Atherton machte es sich auf dem „Hot Seat“ bequem, um sich die Läufe der verbleibenden Starterinnen anzuschauen. Erst als Myriam Nicole (FRA) als viertletzte aus dem Start-Gate schoss, machte sich Nervosität breit. Die Weltcupführende legte in den ersten Abschnitten sehr stark vor und überbot die Pace von Atherton als es in den technischen Waldabschnitt ging. Im unteren Teil der Strecke blieb den Zuschauern kurz die Luft weg als Nicole kurz davor war, die Kontrolle über ihr Bike zu verlieren. Einen Sturz konnte die Französin zwar verhindern, aber sie verlor bei der unfreiwilligen Aktion kostbare Zeit und überquerte die Ziellinie denkbar knapp hinter Atherton mit 0,6 Sekunden-Rückstand. Die folgenden drei Konkurrentinnen Monika Hrastnik (SLO), Emilie Siegenthaler (SUI) und Tracey Hannah (AUS) konnten sich alle nicht mit den Zeiten der ersten beiden messen. Alle Augen fielen nun auf Tahnée Seagrave, die am Vortag die schnellste auf der Strecke gewesen war und unbedingt ihren letztjährigen Leoganger Sieg verteidigen wollte. Die 22-Jährige rutschte gleich zu Beginn auf dem neuen, schräg abschüssigen Streckenabschnitt aus und musste gleich versuchen die verlorene Zeit wieder einzuholen. Auf dem „Motorway“ meinte sie es mit ihrer Geschwindigkeit etwas zu gut und schoss nach einem Sprung über die abgesteckte Strecke hinaus, was letztendlich eine Disqualifikation zur Folge hatte. Rachel Atheron kehrte somit wieder auf den Leoganger Thron zurück und feierte ihren ersten Weltcup-Sieg seit über einem Jahr.

 

Rachel Atherton // Foto: Stefan Voitl

„Es war keine einfache Woche. Wenn man stürzt, bekommt man es ein wenig mit der Angst zu tun, aber ich wollte es heute ausblenden, einfach fahren und ohne Sturz unten ankommen. Es war ein wenig komisch heute so früh ins Rennen zu starten, aber irgendwie war es auch ganz schön. Ich war mittendrin und es war cool vom Hot Seat aus das Rennen zu verfolgen. Ich bin sehr erleichtert und Leogang hat super viel Spaß gemacht. Vielleicht komme ich in ein paar Wochen nochmal für ein paar Tage vorbei.“ ~ R. Atherton

 

Top 5 Women Elite Ergebnis UCI Downhill World Cup Leogang 2018:

Results_Women_Elite.png

 

Zum Abschluss des Wochenendes lieferte sich die Men Elite ein hochspannendes Rennen. Bereits das Qualifying, in dem weniger als eine Sekunde die ersten vier Fahrer trennte, deutete auf einen Krimi hin. Charlie Harrison (USA) ließ sich nach einem sehr guten Run im Bikepark Leogang auf den „Hot Seat“ nieder. An seiner Zeit bissen sich die folgenden Fahrer zunächst die Zähne aus. Erst Michael Jones (GBR) war in der Lage Harrison zu bedrohen. Mit einer kreativen Linienwahl und einer hohen Geschwindigkeit machte sich Jones vom Start weg daran, die Zeit des Führenden zu unterbieten. Sowohl auf dem Motorway als auch in den technischen Passagen baute er seine Führung aus und setzte sich letztendlich mit 1,5 Sekunden-Vorsprung an die Spitze des Tableaus.

 

Jetzt war der Brite an der Reihe auf dem „Hot Seat“ nervös zu werden. Den folgenden sieben Fahrern gelang es allerdings nicht ihn zu verdrängen. Aber dann machte sich Leogang-Liebling, Aaron Gwin (USA) auf dem Weg ins Tal, in der Hoffnung trotz Daumenverletzung mit einem vierten Leoganger-Sieg in vier Jahren Geschichte zu schreiben. Mit neugewonnenem Selbstbewusstsein nach dem morgendlichen Training, wo er aufgrund seines Daumens erstmals so richtig an seiner Linienwahl feilen konnte, schoss der Amerikaner durch die ersten Sektionen. Die Farbe Grün begleitete stets die Split-Zeiten und der Kalifornier setzte sich souverän mit 1,8 Sekunden Vorsprung an die Spitze des Feldes. Es folgten nun bange Minuten als die Top 10 schnellsten Fahrer die Strecke unsicher machten. Laurie Greenland (GBR) und Troy Brosnan (AUS) schnupperten an der Führung blieben jedoch jeweils um 0,7 bzw. 0,8 Sekunden hinter Gwins Zeit zurück.

 

Mit nur noch drei Athleten oben am Start schien es so als wäre Gwins Lauf tatsächlich einer für die Geschichtsbücher. Dann trat Amaury Pierron (FRA) kräftig in die Pedale. Mit viel Rückenwind nach seinem Premieren-Sieg in Fort William machte er sich an die Aufgabe eine Siegesserie zu starten. Als die erste Zwischenzeit im Zielbereich aufleuchtete, wurde es laut. Der Franzose lag in Front! Aber nicht lange… Im zweiten Sektor verlor Pierron kostbare Zeit, die Zwischenzeiten leuchteten im Ziel wieder Rot, was für Raunen sorgte. Dann zündete er auf dem Motorway den Turbo, holte Meter für Meter auf und lag nach dem vierten Split wieder in Führung. Die technischen Passagen im untern Streckenteil schienen für ihn keinerlei Hindernis darzustellen. Mit 0,5 Sekunden Vorsprung entthronte Amaury Pierron Aaron Gwin! Doch würde das reichen? Brook MacDonald (NZL) war nicht in der Lage Pierrons Premieren-Sieg in Leogang zu verhindern, aber bei Luca Shaw (USA) wurde es nochmal eng. Der Amerikaner war nur ein Bruchteil einer Sekunde im Hintertreffen und es deutete alles auf ein erneutes Herzschlagfinale hin. Aber kurz vor dem letzten Drop bevor es auf die Ziellinie zuging, verlor Luca Shaw die Kontrolle und stürzte. Damit war Pierrons erster Weltcup-Sieg auf dem „Speedster“ in Leogang besiegelt.

 

Amaury Pierron // Foto: Stefan Voitl

 

„Hier gleich nach Fort William wieder ganz oben auf dem Podest zu stehen, ist einfach der Hammer. Ich freue mich für mein ganzes Team, aber mir tut es auch Leid für Luca Shaw. Er hatte wieder die Pace, um ganz oben mitzufahren… Ich habe ein paar Fehler, in der ersten Kurve und kurz vor dem Motorway, gemacht, also musste ich dann alles aus mir rausholen, um wieder auf Geschwindigkeit zu kommen. Ich bin unglaublich glücklich!“ ~ A. Pierron

 

Top 5 Men Elite Ergebnis UCI Downhill World Cup Leogang 2018:

Results_Men_Elite.png

 

Vier actiongeladene Tage beim „Out of Bounds Festival“ sind mit dem Mercedes-Benz UCI Mountain Bike Downhill World Cup zu Ende gegangen. Das Wetter, die Rennen und die Side-Events machten das Wochenende unvergesslich. 23.000 Zuschauer kamen nicht nur in den Genuss von weltklasse Downhill-Rennen, sondern konnten sich neben dem Renngeschehen auch über einen Kinder Pumptrack Contest, die Hogmoa Team Challenge, spektakuläre Freestyle Motocross Shows, einem Open Air Konzert und diverse Partys freuen. Schon jetzt erwartet Bike-Fans ein absolutes Highlight in Saalfelden Leogang, denn 2020 finden die UCI Downhill Mountain Bike World Championships im Bikepark Leogang statt.

 

Die ganze Rennaction vom Mercedes-Benz UCI Downhill Mountain Bike World Cup ist auf Red Bull TV on-demand, jederzeit und überall verfügbar mit englischem und deutschem Kommentar auf redbull.tv/uci.

Alle Neuigkeiten rund um den Mercedes-Benz UCI Downhill Mountainbike Weltcup sowie das Thema Biken in der Region Saalfelden Leogang findet man auf www.mtb-weltcup.at.

Weitere News und Termine zum Bikepark Leogang gibt es auf: bikepark-leogang.com oder facebook.com/BikeparkLeogang

Weitere Informationen zur Region Saalfelden Leogang gibt es auf: saalfelden-leogang.com oder facebook.com/SaalfeldenLeogang

LIVESTREAM: DH Worldcup aus Leogang, Österreich, ab 12:30 Uhr live auf Red Bull TV

Der UCI Downhill Mountain Bike Weltcup mit deutschem und englischem Kommentar live aus Leogang, Österreich, am 10. Juni ab 12:30 Uhr und on-demand jederzeit und überall verfügbar:

https://www.redbull.tv/live/AP-1VPHMM9GS1W11/mercedes-benz-uci-mountain-bike-world-cup