PM: Wir verraten euch nun endlich was hinter „Hugene“ steckt!

HUGENE ist Propain´s Interpretation vom perfekten Trailbike. Ein Bike, das mit Leichtigkeit den Berg hinauffliegt und dir bergab ein fettes Grinsen ins Gesicht zaubert. Erstmals setzt Propain auf die großen 29“ Laufräder und hat dafür sein bewährtes PRO10-Federungssystem ordentlich optimiert. Ergebnis ist eine gute Balance aus Laufruhe und Agilität um den Fahrer enorme Sicherheit zu vermitteln ohne behäbig zu wirken.

HIGHLIGHTS AUF EINEN BLICK

  • Special Blend Carbon – Rahmenmaterial der höchsten Qualität
  • PRO10 HUGENE tuned – Antriebsneutral und megasensibel
  • Propain Dirt Shield – Gedichtete Lagerabdeckungen
  • Interne Zugverlegung für Dämpfer-Remote
  • Integrated Chain Guide

SPECIAL BLEND CARBON

Beim Rahmenmaterial geht Propain keine Kompromisse ein, daher werden die Carbonrahmen aus einer Mischung verschiedener Carbon-Prepreg-Materialien der höchsten Qualität hergestellt. Je nach Einsatzort und Lastfall kommen unidirektionale oder verschieden gewobene Fasermatten zum Einsatz. Ein besonders hoher Anteil an speziell ausgewählten lasttragenden Fasern mit besonders hoher Reisfestigkeit zeichnet die Werkstoffe aus. Alle Rahmen werden auf den Prüfständen bis zum Versagen geprüft und von Teamfahrern wie Downhill World Cup Profi Phil Atwill aufs härteste getestet um die bestmögliche Performance der Produkte sicherzustellen.

PRO10 HUGENE TUNED

Das vielfach von der Fachpresse gelobte PRO10-Federungssystem wurde für HUGENE nochmal komplett überarbeitet.  Der Dämpfer sitzt nun vor dem Sattelrohr und ist perfekt vor Dreck und Schlamm geschützt. Gleichzeitig wurde Platz für die großen 29“ Räder geschaffen. Für das Hugene als Trailbike hat Propain besonders viel Augenmerk auf die Antriebseffizienz gelegt. Mit 100% Anti-Squat bringt den Hinterbau im Uphill nichts aus der Ruhe. Das Bike klettert dadurch fast wie ein Hardtail, bietet aber auch handfeste Downhill-Performance. Denn die Kinematik wurde so optimiert, dass sich der Dämpfer progressiv verhärtet und perfekte Feinfühligkeit bei gleichzeitig hohem Durchschlagschutz bietet.

PROPAIN DIRT SHIELD

Alle Rahmenlager besitzen eine speziell gedichtete Lagerabdeckung, die sie optimal vor Schmutz und Feuchtigkeit schützt

GEOMETRIE

AUSSTATTUNG

Die aktuelle Modellpalette bietet drei fixe „Serienbikes“ plus ein freikonfigurierbares „Project Free“. Dies wird Propain mit HUGENE ändern. Sie bieten drei Vorkonfigurationen, jede ist aber frei konfigurierbar. D.h. man kann mit einer Basis (Start, Bestseller oder Highend) beginnen und einzelne oder alle Komponenten anpassen. Start ist dabei das günstigste Einstiegsmodell, Highend stellt die Topausstattung dar. Bestseller ist Propain´s Empfehlung an den Kunden, also der Preis/Leistungs-Sieger.

 

*Preise und Ausstattung noch nicht final!

 

HUGENE ist ab Juni in den Farben Lime, Silver und Carbon Raw im Onlineshop von Propain bestellbar.

TECHNISCHE DETAILS

Marcus Klausmann mit dem Hugene in Finale Ligure
Geschäftsführer Robert Krauss in Vinschgau

 

Teamfahrerin Angie Hohenwarter auf den Azoren
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RENNBERICHT: Specialized Rookies Cup Nr.3 – ST. Kassian/Alta Badia (Trentino/Südtirol)

Während in Val di Sole die Downhill-Weltelite zusammenkam, wurde etwa drei Autostunden weiter östlich der Nachwuchs mit dem dritten Lauf des Specialized Rookies Cups gefordert. Austragungsort war St. Kassian/Alta Badia, ein kleiner Tourismusort in den Dolomiten.

Erstmalig in der zehnjährigen Geschichte gastierte die Nachwuchsserie in Italien. Austragungsort war St. Kassian. Der nur etwa 850 Einwohner zählende Ort am Fuße der imposanten Felswände des Piz Cunturines, des Piz Lavarela, des Settsass und des Lagazuoi ist ein beliebtes Reiseziel für Winter- und Sommerurlauber. Immer mehr zielt der Sommertourismus auf Mountainbiker ab und somit bewarb man sich für die Austragung eines Rennens des Specialized Rookies Cups.

Dolomite Alpes - RDC St. Kassian 2018.JPG

Etwa 130 Nachwuchssportler haben die Reise in die Region Trentino-Südtirol auf sich genommen und wurden vor die Aufgaben gestellt, eine extrem lange und somit sehr anstrengende Strecke zu absolvieren. Die Schwierigkeit lag somit nicht unbedingt an einzelnen Hindernissen, sondern eher an der konditionellen Forderung. In diesem Jahr besteht die Serie aus sechs Rennen und bietet erneut mit völlig verschiedenen Charakteren der jeweiligen Strecken eine extreme Vielfältigkeit.

Nicht zuletzt die Abwechslung innerhalb der Serie soll die jungen Talente möglichst gut auf eine sportliche Laufbahn vorbereiten und somit trägt jedes einzelne Rennen dazu bei, am Ende der Saison in der Gesamtwertung ein Abbild der umfänglichen Fähigkeiten der Athleten darzustellen. Naben den Anforderungen der Strecken sind natürlich die äußeren Bedingungen ein weiter wichtiger Faktor und auch dieser war am zurückliegenden Wochenende nicht ganz ohne. Am Samstagmorgen begann das Pflichttraining auf nasser Strecke und änderte sich bis zum Seeding Run zu doch eher trockenen und somit wesentlich schnelleren Verhältnissen.

Mud - RDC St. Kassian 2018.JPG

Im Seeding Run ließen die Gesamtwertungsführenden in den männlichen Klassen U13 und U15 keine Zweifel zu. Mike Huter (SUI – DMBikecorner) und Niklas Sterer (AUT – Armadillos Racing Team) kassierten erneut die volle Punktzahl und bauten damit weiter ihren Vorsprung aus.

Niklas Sterer mit einer eindeutig steigenden FormkurveNiklas Sterer mit einer eindeutig steigenden Formkurve

 

Der Sonntagmorgen begann dann ein ganzes Stück freundlicher und um einiges Angenehmer für die Teilnehmer, denn insbesondere im Rookies Cup leiden nicht nur die Sportler, sondern alle Mitgereisten und Helfer des Rennens ebenso mit. Der Blick am Morgen hinauf zu den umgebenden Bergen lohnte sich, denn für dieses Naturschauspiel ist der Ort bekannt.

Golden glänzten die von der Sonne angestrahlten Gipfel und es entstand eine einzigartige Atmosphäre. Ob die jungen Talente ein Auge für die Schönheit der Natur hatten, darf man bezweifeln, aber für sie ging es ja auch um etwas ganz anderes. Drei Stunden Zeit waren erneut für ein Training angesetzt, bevor es dann pünktlich 11.30 Uhr mit den Finalläufen los ging.

Golden Rock - RDC St. Kassian 2018 .JPG

Als erstes waren die Open Women an der Reihe. Dort gewann Sabine Steixner (AUT – Paint & Polish Downhill Racing). Danach starteten die mit etwa 20 Fahrern stark besetzte Klasse der U13 Boys. Und wieder dominierte Mike Huter mit 19 Sekunden Vorsprung das Feld.

Mike Huter verbuchte bei allen drei bisherigen Rennen die volle PunktzahlMike Huter verbuchte bei allen drei bisherigen Rennen die volle Punktzahl

 

Auch wenn momentan kein Weg am jungen Schweizer vorbeiführt, sollten sich die anderen nicht entmutigen lassen. Denn auch die Protagonisten dahinter liefern hier bei jedem Rennen großartiges Racing ab. Zweiter wurde Milan Machacek (GBR – 2:1Racing UK), der seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung somit weiter festigte. Seinen ersten Podestplatz erreichte Luis Kelch (GER – BPA Racing), der damit wohl absolut zufrieden nach Hause reisen konnte. Die nächste Klasse war dann logischerweise die U15, in der 30 Fahrer aus acht verschiedenen Nationen an den Start gingen.

Diesmal hat man es dem großen Favoriten und schnellsten des Seeding Runs nicht einfach gemacht. Anfangs sah es so aus, als wenn Niklas Sterer das Rennen für sich entscheiden könne, allerdings gab es noch ein paar Nachstarter und einer von ihnen war Ike Klaassen (NED – Santa Cruz SA), der dann tatsächlich noch einmal um acht Sekunden unterbieten konnte. Somit gewann der sympathische Niederländer, der seit vier Jahren regelmäßiger Gast beim Rookies Cup ist. Dritter wurde Tom Binet (FRA – CAP), ein Neuling der Serie, den vorher sicherlich keiner auf dem Schirm gehabt hatte.

Podium U15 Boys (v.l.n.r.: Sterer, Klaassen, Binet)Podium U15 Boys (v.l.n.r.: Sterer, Klaassen, Binet)

 

Danach ging es weiter mit den Girls, bei denen in der U13/U15 Klasse Marie Aichner (ITA – ASV-St.Lorenzen) gewann und Johanna Illmer (AUT – MTB Downhill & Freeride Verein) in der U17/U19 Klasse ganz oben stand. Nun waren die U17 Fahrer an der Reihe. Diese Alterskategorie wird unterteilt in eine lizenzierte und nicht-lizenzierte Klasse. Bei der Youth U17, also denjenigen ohne UCI Lizenz, setzte sich Rokas Sviderskis (LTU – Sviderskis Racing Team) durch, der bereits das Rennen in Steinach gewinnen konnte und somit auch in der Serienwertung ganz oben geführt wird.

Zweiter wurde Leon Stemmler (GER – CUBE Co-factory Pilots), der sich von Rennen zu Rennen immer weiter nach oben arbeitet. Als Dritter komplettierte Armin Schölzhorn (ITA – Amateur Bike Club Klausen) das Podest. In der Pro U17 Klasse konnte sich Jan Laner (ITA – Südtirol Rainer Wurz Team ASV) nach dem dritten Rang im Seeding Run nun als Schnellster verewigen. Sein Landsmann Lukas Holzer (ITA – SSV-Pichl Gsies) wurde Zweiter gefolgt vom Neuseeländer Ethan Blanchard. Die älteste männliche Kategorie ist die Open U19 gewesen, bei der Christoph Moser den Platz als Sieger verlassen konnte.

Christoph Moser beim WallrideChristoph Moser beim Wallride

 

St. Kassian konnte bei seinem Rookies Cup Debüt wirklich überzeugen. Die atemberaubend schöne Landschaft sollte bei einer hoffentlichen Rückkehr der Serie im nächsten Jahr Grund genug für einige Eltern mehr sein, ihre Kinder zu diesem Rennen zu chauffieren. Weiter geht es nun ohne Pause am kommenden Wochenende in Saalbach mit dem vierten Lauf, diesmal eingebettet in das Glemmride Festival.

WTB stellt neue Reifen und Felgen im Bikepark Wales vor (inkl. Video)

Wir wurden von WTB nach Wales zur Vorstellung der neuen aggressiven Enduro Reifen mit TriTec Compound und TCS 2.0 Felgen eingeladen und konnten die Reifen so wie Felgen auf den unzähligen, traumhaften und anspruchsvollen Trails vom Bikepark Wales testen.

Als komplett neue Änderung gibt es die Reifen nun mit der Tri Tec Compound welche im Grunde aus drei verschieden weichen Gummimischungen besteht. Dies ermöglicht viele Vorteile, so konnte WTB den Grip, die Dämpfung und die Haltbarkeit gleichzeitig optimieren.

Von nun an bietet WTB die beiden bisher schmalen Reifen, Vigliante und Trailsboss in zusätzlichen Reifenbreiten in 650b und 29″ an, außerdem erhalten beide Reifen ein überarbeitetes Profil.

Als komplett neues Produkt im Lineup stellt WTB den Judge 2.4 vor. Der Reifen ist speziell für den harten Einsatz im Enduro und den verschiedenen Gravity Disziplinen als Hinterreifen konzipiert.

Der neue Judge, mit aggressiven Stollen und massivem Design

Der Judge 2.4 ist komplett neu im Programm, mit seinen großen Stollen ist er darauf ausgelegt, im anspruchsvollen Downhill- und Enduro-Einsatz immer maximalen Grip zu bieten und das bei lockeren, sowie felsigen  Abschnitten. Die seit längerem beliebte Kombination aus Vigilante und Trail Boss, erhielt eine Überarbeitung und ist somit auch für die Verwendung mit breiteren Felgen (i29) optimiert. Beim Trail Boss wurden die Stollen etwas offener platziert und damit der Grip bei lockeren oder Nassen Verhältnissen optimiert.

Der Vigilante, war bei uns als Vorderreifen montiert

Zum erneuerten Profil kommt eine voluminösere Karkasse und ein veränderter Reifenquerschnitt. Welcher die Stollen noch etwas mehr über die Seitenwände abstehen lässt und somit den Kurvengrip nochmals erhöht. Zum Schutz des Reifens vor scharfen oder Spitzen Objekten tragen diese ebenfalls bei.

Der Trail Boss, der gute Rollwiderstand zeichnet den Allrounder aus auch wenn es um den härteren Enduro Einsatz geht

Alle der neuen Reifen von WTB, haben dank der Tri Tec Compound komplett unterschiedliche Eigenschaften, unter Anderem bei der Dämpfung, der Abstützung und der Haltbarkeit. Grundlage der verschiedenen Reifen ist, eine relativ harte Gummimischung, welche bis in die Mitte der Stollen übergeht. Dadurch wird es ermöglicht eine weichere Gummimischung für die oberen Stollen zu verwenden, ohne das der Reifen bzw die Stollen abknicken. Die äußerste Schicht der Stollen verfügt wieder rum über eine mittel harte Schicht, welche die Haltbarkeit, so wie den Rollwiderstand deutlich verbessert.                                                                                                                                                              Für die äußeren Stollen wird hier eine möglichst weiche Gummimischung verwendet, um den Grip so hoch wie möglich zu halten  Zu dem trägt die weiche Mischung dazu bei die Stollen möglichst langsam in ihre ursprüngliche Position zurück zu bringen. Dies erhöht den Grip gerade in Stein- oder Wurzel-Feldern.

Durch den Tri Tec Compound wurden mehrere Eigenschaften gleichzeitig verbessert

Alle der neuen Reifen in den TCS Light Versionen, verfügen über die Slash Guard Technologie. Bei dieser spart man zusätzliche sGewicht wie bei z.B. einer Dual Ply Karkasse. Statt dessen sorgt für zusätzlichen Schutz der Seitenwände  eine komplette Nylon-Einlage.

 

Die komplett neuen KOM Light und KOM Tough Felgen mit TCS 2.0 Technologie bieten ein noch robusteres Tubeless-System, welches nicht nur  zuverlässiger geworden ist, sondern sich außerdem einfacher montieren lässt.                      Zu den Neuerungen bei den Felgen, wurde uns mit dem TCS 2.0 Tubeless-System eine innovative Entwicklung vorgestellt, bei der sich die Verbindung zwischen Reifen, Felge und Tubeless-Band nochmals verbessert. Dies wird hier mittels einer durchgehenden Vertiefung in der Mitte der TCS 2.0 Felgen ermöglicht. So ist ebenfalls die Montage des komplett neuen Solidstrips möglich. Dieses verhindert ein absenken des Tubeless-Bands an den Speichenlöchern und bildet somit eine Ebene und glatte Fläche.

Die beiden neuen KOM Felgen verfügen über die TCS 2.0 Technologie mit Solid Strip

Zusätzlich verfügen die Beiden neuen KOM Light und KOM Thought Felgen über das neue Dropzone Design welches die Reifenwulst durch eine Schräge Flanke, direkt in den idealen Sitz bringt und somit die Montage und Demontage der Reifen um einiges vereinfacht.

Unser Eindruck:

Wir sind die Reifen auf den verschiedensten Trails in Wales gefahren, dort wurden sie den verschiedensten Bediengungen ausgesetzt. Am ersten Tag waren die Trails sehr staubig und wie für Wales bekannt, waren Sie mit vielen Steinigen Passagen gespikt. Bei denen spitze und lose Steine so wie auch große Steinplatten, keine Seltenheit waren. Dennoch gibt es dort Jumplines und Highspeed Passagen bei denen ein abknicken unverzeihlich wäre.

Der letzte Sprung auf dem AC/DC Trail

In der Nacht auf unseren zweiten Tag regnete es leider bis zum frühen Morgen. Allerdings schwächte der Regen ab und die Sonne kam bis zum Beginn unserer ersten Abfahrt durch. Dennoch waren die Trails somit sehr schmierig und die Lehmhaltige Erde sehr klebrig. Gerade in dieser Situation hat uns der Judge am Hinterrad sehr überzeugt. Mit seiner Tri Tec Compound bietet er ein optimales Gleichgewicht zwischen Grip, selbst-Reinigung und Rollwiderstand. Das bei Staub, Steinen und Matsch.

Der Judge macht trotz seines offenen Profils auch einen guten Eindruck wenn es auf steinigen Untergrund geht

Wir bekommen sowohl Reifen als auch Felgen in Kürze für einen Dauertest und können euch dann, genauere Info`s zu Standzeit und Ähnlichem geben.

Clayton von WTB stellt euch die neuen Produkte vor:

Die neuen WTB Reifen sind je nach Einsatzzweck in verschiedenen TCS Ausführungen erhältlich und kosten je nach Modell 58-70€ (UVP). Der Preis der komplett neuen TCS 2.0 Felgen KOM Light und KOM Tough liegt zwischen 90 und 95€. Alle Produkte können ab sofort über wtb.com bestellt werden und werden in den kommenden Wochen im Einzelhandel erhältlich sein.

PM: Sam Hill konnte sich erneut bei der Enduro World Series in Petzen, Austria und Jamnica, Slovenia durchsetzen

Monster Energy`s Sam Hill konnte sich erneut einen Sieg der Enduro World Series in Petzen (Österreich) und Jamnica (Slowenien) erfahren. Der erste EWS-Stop jemals der zwei Tage lang in zwei Ländern stattfand, ermöglichte es ihm, am Wochenende in beiden Ländern die Trails zu dominieren.

Nach der vierten Runde ist Halbzeit bei der Enduro World Series 2018 und eine Premiere das bei einem Rennen der EWS eine Landesgrenze überschritten wurde. Bei dem vierten Stop der EWS führten die sechs Stages durch atemberaubendes völlig unterschiedliches Terrain. Die frischen Trails des Osteuropäischen Mountainbike-Paradises wurden am Wochenende zum Leben erweckt, als knapp 500 der weltbesten Enduro-Fahrer in die Region kamen. Der Regen am Anfang der Woche machte den Untergrund etwas klebrig und rutschig was besonders spannende Rennen versprach. Gesamtzeiten von über 56Minuten und ein im Untergrund liegendes Mienen-System versprach ein Rennen das so schnell niemand vergisst.

Sam Hill in Petzen

Hill war das ganze Wochenende nur darauf aus zu gewinnen und konnte somit 3 von 6 Etappen deutlich für sich entscheiden. Unter anderem auch die vorletzte Etappe bei der es 13 Minuten über steile und technische Stellen entlang der Petzen Gondel hinunter ging. Mit über 1300 Höhenmeter im Abstieg reichte es für Hill, seine Führung mit 1,6 s auf 10,58 Sekunden aus zu bauen und somit den Gesamtsieg zu gewinnen.

 

 

Nach seiner Zieleinfahrt redete die Australische Bike Legende über seinen Rennlauf:

„Das Wochenende war unglaublich,“ sagte Hill. „Ich hab die Strecken und Stages wirklich genossen und das Battle mit Martin Maes das ganze Wochenende über. Ich bin wirklich glücklich das ich ihn bei der letzten Stage im gesamten schlagen konnte. Ich war sehr fokusiert als ich zur letzten Stage kam, welche fast 15 Minuten lang war. “ Da Hill heute am ersten Tag seinen Knöchel angeschlagen hatte musste er heute die Zähne besonders hart zusammen beißen.

Sam Hill in Petzen

 

„Ich war schon ein bisschen nervös heute Morgen, doch ich sah es ab der ersten Stage eher gelassen.“ erläuterte Hill. Ich hatte zu gegeben ein bisschen Respekt als Martin bei den ersten Stages etwas aufgeholt hatte, doch am Mittag wurde mein Knöchel wieder „warm“ und ich konnte alles geben.

Sam Hill konnte sich den Sieg des 4Stop`s der EWS erringen

 

Hill möchte nun erst einmal nach Hause kehren und sich erholen bevor in 2 Wochen das nächste Rennen im italienischen La Thuile ansteht.

 

 

 

Story: Sonne, Wellen, Sprünge? Four Cross Aktion nahe der französischen Grenze (inkl. Trackcheck)

Sonne, Wellen, Sprünge? Das vergangene Sommerwochenende hat unser Redakteur Nils genutzt, um am 6. Lauf der European Four Cross Series in Ohlsbach teil zu nehmen. Da auch die Französische Grenze nur 15min entfernt ist und daher auch das Stride Straßburg schon fast auf dem Weg lag, nutzte er es für einen abwechslungsreichen Trainingstag. 

 

Das Stride bietet für jeden Biker das richtige, um auch bei schlechtem Wetter auf dem Bike Spaß zu haben. Egal ob Indoor-Enduroline, Foampit sowie „Resi“ oder einen Woodward ähnlichen Skatepark, das Stride gibt euch nun seit fast 2Jahren die Möglichkeit eure Skills auch im Winter zu verbessern. Wen euch die Hitze nicht abschreckt, der kann im Sommer eine Menge Spaß haben und das in der meist leeren Halle.

Die „Rote“ Line vom Pumptrack im Stride // Magdalina S.

 

Four Cross bekommt immer weniger Beachtung und scheint teilweise fast untergegangen zu sein, doch wieso? Four Cross ist ein Mix aus Race-Bmx, Pumptrack und den verschiedenen Downhill Disziplinen. Da man zu viert  aus dem „Gate“ startet, bietet Four Cross den Fahrern, so wie den Zuschauern einiges an Spannung, denn zwischen großen Sprüngen, Steinfeldern und Pro-Lines wird den ganzen Run über, um die einzelnen Positionen gekämpft und somit bleibt das Rennen bis zur Ziellinie sehr spannend.  Unser Redakteur Nils Mai war am Wochenende beim 6. Lauf der European Fourcross Series dabei.

Nils hat für euch auch wieder eine neue Trackpreview bei seinem aller ersten Trainingsrun, aufgenommen:

Die Anmeldung in Ohlsbach ging pünktlich um 8 Uhr los. Bei Sonnenschein und bereits warmen Temperaturen lernten die Fahrer die Strecke kennen und bereiteten sich auf die Qualifikation vor. Die Kategorie Elite fuhr eine Zeit-Qualifikation, die sieben weiteren Kategorien massen sich in drei Vorläufen. Bereits bei den jüngeren Fahrern merkte man, dass die Strecke im Vergleich zum Vorjahr einiges schneller war. Die Elite bestätigte dies bei ihrem Zeitlauf, es wurden Streckenzeiten von etwas mehr als 30 Sekunden gefahren.

Paul Bihlmayer (Elite) bei seinem Timerun (5. Rang nach seinem Timerun) // Foto: Nils Mai

Pünktlich zur Mittagszeit kamen die letzten glücklichen Gesichter der Vorrunde ins Ziel. Für die Finalläufe am Nachmittag konnten sie sich mit eine zahlreiche Auswahl an Kuchen, Steaks, Würsten oder Flammkuchen stärken.

Die U15 begann die Finalläufe nach der Mittagszeit mit den Viertelfinalen. Bei den anderen Kategorien gab es leider Streichresultate, was dafür sorgte, dass einige Fahrer bereits verfrüht zum Eisbecher greifen mussten. Das Halbfinale begann und die U11 raste los. In der ersten Kurve durch den Innenanlieger und vor an die Spitze war die Devise der kleineren Fahrer. In der U15 hingegen nahmen einige Fahrer bereits viel Schwung durch die äussere Kurve und sprangen die nächste Gerade durch. In der U17 und Elite wurde von Anfang bis am Ende das Tempo hoch gehalten und es ging für fast alle Fahrer über die Proline.

Schnelle Run`s auch bei der U15 // Foto: Andrea V.

Die Zuschauer besorgten sich noch einmal neue Getränke und waren bereit für die grossen Finale. In der U11 konnte sich Fabian Lapp direkt nach dem Start absetzen und gewann knapp vor Tino Dieterle und Levin Klausmann. Tim Schaub wurde Vierter, nachdem er in der zweiten Gerade gerade so einem Sturz entkam.

Luka Meltzer und Fabio Santos boten sich in der Kategorie U13 ein Kopf an Kopf Rennen, bis Fabio Santos unglücklich stürzte. Davon profitierten Julian Gürsch und Robin Fankhauser, welche am Ende auf Platz 2 und 3 lagen. In der U15 konnte sich erneut der deutsche Meister Samuel Schoger durchsetzen und seine gute Leistung aus der bisherigen Saison bestätigen.

 

Podium der U15, nach der gewonnen DM steht Samuel Schoger wieder ganz oben // Foto: Andrea V.
Nils Mai und Eddy Massow kopf an Kopf über den ersten Sprung // Foto: Trixpics.ch

Bei den U17/Hobby Fahrern wurde den Zuschauern erneut ein spannendes Start-Ziel Duell geboten. Eddy Massow und Fabian von Allmen fuhren die ersten beiden Geraden direkt nebeneinander, bis sich Massow an die Spitze setzte. Von Allmen liess hingegen nicht locker und folgte direkt am Hinterrad. Am Ende sprangen die ersten 3 die Proline und Massow gewann vor Von Allmen. Das Podium rundete Nils Mai mit dem dritten Platz ab.

U17/Hobby Podest // Foto: Andrea V.

Bei den Frauen setzte sich Nina von Allmen mit einem schnellen Start an die Spitze. Mit viel Schwung durch die erste Kurve konnte die auch im Race Bmx erfolgreiche Nina, sich von ihren Konkurrentinnen deutlich absetzen. Am Ende gewann Von Allmen um einige Radlängen vor Laura Kern und Magdalina Schulz.

 

Nina von Almen // Foto: Trixpics.ch
Podium der Damen // Foto: Andrea V.

Das Ergebnis der Königsklasse stand noch offen. Am Gate in der Elite waren Simon Waldburger, Marvin Schaupp, Samuel Willimann und Lars Evers. Simon Waldburger setzt sich nach dem Start an die Spitze. Direkt dahinter kämpften Willimann und Schaupp um Platz 2. Am Ende gewann Waldburger klar vor Willimann und dem Lokalmatador Schaupp.

Das Podium der Elite // Foto: Trixpics.ch

Falls ihr die Rennläufe inkl. deutschem Live-Kommentar nochmals anschauen wollt könnt ihr das hier:

http://swiss-sport.tv/events/863-european-4cross-series-6-ohlsbach-d?medium=1294

Story: David Cachon auf Malta – More than i can tell you

Die Mittelmeer-Insel Malta ist unter Bikern immer noch ein Geheimtipp. Sie ist noch nicht so überlaufen wie viele andere Gegenden und überzeugt mit abwechslungsreichen Strecken, schnellen, felsigen Anschnitten und wunderschönen Aussichten. Auch für den spanischen Profi Mountainbiker, zweimaligen Trials Weltmeister und Bike-Abenteurer David Cachon gibt es immer ein erstes Mal und so hat sich David im Juni 2018 mit seinem individualisierten Trail Bike SOIL EX von KROSS nach Malta aufgemacht, um die Insel zu erkunden. Dort hat er nicht nur das Paradies auf Erden entdeckt, sondern darüber hinaus einen faszinierenden und anspruchsvollen Bike-Spot.

Photos: Fernando Marmolejo

Malta liegt etwa 100 Kilometer südlich von Sizilien im Mittelmeer und hat felsige Küstenlinien, Terrassenfelder und solide Anstiege im Angebot – genau die richtige Landschaft für schnelles und aggressives Shredden. David hat sich für diesen Trip für das KROSS SOIL EX entschieden, da es besonders leicht und wendig ist. Die Rennmaschine kombiniert Enduro-Eigenschaften mit dem Federgewicht von XC Bikes. Davids eigene Version des SOIL EX ist unter anderem mit Laufrädern von Alchemist, einer Federgabel von SR Suntour, Reifen von Vee Tire Co sowie mit Lenker, Vorbau, Sattel und Sattelstütze von Pro Bike Gear gepimpt.

Photos: Fernando Marmolejo

David, was hat Dir an Malta am besten gefallen?

Malta ist zweifellos ein das Paradies auf Erden, der perfekte Ort zum Relaxen…oder vielleicht auch gerade das Gegenteil: Perfekt zum Biken. Das maltesische Klima ist fast das ganze Jahr über ideal. In den Sommermonaten wird es zwar ziemlich heiß, aber das restliche Jahr ist das Wetter einfach perfekt für Outdoor-Aktivitäten. Außerdem ist Malta einfach wunderschön anzuschauen: Die Farben sind intensiv und leuchtend, das Wasser ist türkis und lädt zum Tauchen in sagenhafte Höhlen ein. Die Architektur erinnert an längst vergangene Zeiten, aber die Gebäude sind so gut erhalten, dass man meint, man wäre in einem Film.

Wie ist Dein Trip ausgegangen?

Es war eine atemberaubende Erfahrung, ein abwechslungsreicher Mix von aus Trails, Urban Style, Trials, Risiko, blauem Meer, gutem Essen und netten Leuten.

 

Wenn du mehr über die Geschichte, die Traditionen das Klima und die Sehenswürdigkeiten wissen möchtest dann besuche: www.visitmalta.com

PM: IXS European DH Cup – DICKERSON UND HRASTNIK HEISSEN DIE SIEGER VON ABETON

Erstmalig gastierte am zurückliegenden Wochenende der iXS European Downhill Cup im italienischen Abetone. 270 Fahrer aus 29 Nationen haben die Reise auf sich genommen. Als Sieger verewigten sich Bryn Dickerson und Monika Hrastnik.

Podium Elite Men - EDC Abetone 2018.jpg

Momentan geht es Schlag auf Schlag im iXS Cup. Nachdem vor zwei Wochen der zweite Lauf des iXS European Downhill Cups im slowenischen Kranjska Gora stattfand und am letzten Wochenende das Rennen in Klinovec in der Tschechischen Republik auf dem Programm stand, ging es nun mit dem Europacup weiter. Austragungsort des dritten Laufs war diesmal Abetone in Italien. Der Ort in der Toskana stand in diesem Jahr erstmalig im iXS Kalender. Jedoch konnte sich Abetone in der italienischen Szene schon einen guten Ruf erarbeiten und somit war es an der Zeit, nach einigen erfolgreichen Veranstaltungen, einen Schritt weiter zu gehen. Schon lange sollte die Europaserie wieder ein Rennen auf italienischem Boden ausrichten, allerdings gestaltete sich, nach dem Ausscheiden von Pila, die Suche etwas schwierig.

 

Die Strecke

Die Anreise war für viele der Teilnehmer wohl eine der längsten der Saison, aber jeder wurde für diesen Aufwand ausreichend entschädigt. Wer italienische iXS Rennen in der Vergangenheit besucht hat, weiß, dass diese immer etwas Besonderes sind, sei es in Val di Sole oder Pila und eben auch jetzt in Abetone. Die Strecken gehören immer zu den anspruchsvollsten und auch längsten. Die Absicherung ist immer beispielhaft und man merkt sofort, dass viel Wert auf das äußere Erscheinungsbild gelegt wird. Der Kurs wurde für das iXS Cup Debüt extra modifiziert und heraus kam eine Strecke, die extrem vielfältig war. Die Länge wurde mit 2500 Metern angegeben, wobei 450 Meter Höhenunterschied zu Buche schlugen. Der obere Abschnitt war über flacheres alpines Gelände gelegt, jedoch gespickt mit Off-Camper-Kurven und Sprüngen.

Nina Hoffmann - EDC Abetone 2018.jpg

Hier hieß es Schwung behalten und ab und zu auch mal eine Pedalumdrehung dazugeben. Anschließend viel die Strecke ab, wobei einige schön gebaute Anliegerkurven den Speed hochhielten, bevor es dann ungefähr ab der Mitte in den Wald ging. Hier warteten Wurzeln sowie immer wieder Steine und Felsen, gewürzt mit dem einen oder anderen Sprung. Nach über fünf Minuten kam dann auch mal das Ziel in Sicht und hinter den Fahrern lag die wohl kräftezehrendste Strecke des Jahres.

Freitag

Los ging es am Freitag für die 270 Fahrer aus 29 Nationen mit dem Track Walk, bei dem diesmal alle die Strecke zum ersten Mal sahen und somit volle Konzentration gefragt war. Anschließend standen, wie üblich beim Europacup, sechs Stunden freies Training auf dem Programm. Es galt allerdings aufgrund der Streckenlänge und somit der höheren körperlichen Belastung nicht zu viele Fahrten zu absolvieren, auch wenn der Spaßfaktor sicherlich extrem hoch war. Die Wetterverhältnisse waren wie schon in Kranjska Gora sommerlich perfekt und somit waren am Abend die Weichen gestellt für zwei weitere spannende Renntage mit italienischem Flair.

 

Qualifikation

Samstagmorgen ging es dann wieder bei optimalen Verhältnissen weiter, die Fahrer hatten noch bis nach dem Mittag Zeit, ihre nun ausgesuchten Linien zu festigen, um dann in der Qualifikation um die Startaufstellung und wichtige Punkte für die Gesamtwertung zu fahren. In der Elite Men Klasse ging es zusätzlich noch um den Einzug ins Super Finale. Unter den dort startenden 30 Besten des Samstags wurde dann am Sonntag der Sieg ausgefahren. Schnellster des Tages war Bryn Dickerson (NZL – FS Funn Factory Team) mit 4:52.534 Minuten. In der Elite Women Klasse konnte sich Monika Hrastnik (SLO – Blackthorn) mit 5:32.046 Minuten den letzten Startplatz am Sonntag sichern.

Bryn Dickerson - iXS EDC Abetone 2018 © Rick SchubertBryn Dickerson – iXS EDC Abetone 2018 © Rick Schubert

 

Finals

Der Sonntag bot dann wieder genau das Wetter, welches man erwartet, wenn man im Juli ein Rennen in der Toskana macht. Sommerliche Bedingungen, strahlend blauer Himmel und dazu noch eine entspannte Atmosphäre ließen einen perfekten Renntag erwarten. Bis zum Mittag war noch einmal eine Trainingssession angesetzt, bevor es dann mit den Finalläufen ernst wurde.

 

Pro Master, U17 male und 19 female

Die erste Klasse waren die Masters und hier konnte sich am Samstag schon ein Fahrer besonders in Szene setzen. Benjamin Herold (GER – Giant Germany Off-Road Team) war in den letzten Jahren eher ein seltener Gast im Europacup. Wahrscheinlich konnte er sich jedoch den italienischen Stopp nicht verkneifen, denn beim letzten Gastspiel des iXS Cups in Pila stand er ganz oben auf dem Podest. Diesmal legte er also bereits am Samstag die Bestzeit vor und ließ am Sonntag nichts anbrennen. Erneut war er das Maß aller Dinge und dominierte mit über vier Sekunden Vorsprung seine Klasse.

Benjamin Herold - iXS EDC Abetone 2018 © Rick SchubertBenjamin Herold – iXS EDC Abetone 2018 © Rick Schubert

Auf dem zweiten Rang konnte sich Rowan Sorrell (GBR – Bikepark Wales) platzieren, Dritter wurde Fabian Buschor (SUI – RSF). Danach war die U17 Klasse an der Reihe und dort konnte ein Fahrer auf sich aufmerksam machen, der aus der Nachwuchsklasse des Portugal Cups kommt. Erstmalig im European Cup war Goncalo Bandeira (POR – Miranda Factory Team) in Maribor am Start, wobei er dort das Podest nur ganz knapp verpasste. Diesmal jedoch schien alles zu passen und somit konnte er zum Schluss den Platz als Sieger verlassen.

Antoine Rogge - iXS EDC Abetone 2018 © Rick SchubertAntoine Rogge – iXS EDC Abetone 2018 © Rick Schubert

Damit verwies er den Serienführenden Antoine Rogge (FRA – Us Cagnes) auf den zweiten Platz, womit dieser jedoch seinen ärgsten Konkurrenten Blake Ross (NZL – Hibike-Gravity) in Schach halten konnte. Die weibliche U19 Kategorie konnte von Lauryne Gozzi (FRA – Us Cagnes VTT) gewonnen werden.

 

Elite Women

In der mit etwa 20 Teilnehmerinnen stark besetzten Klasse Elite Women deutete sich bereits am Samstag ein spannendes Rennen an, denn Monika Hrsatnik und Eleonora Farina (ITA – GB Rifar Mondraker) waren zwar die Favoriten, aber mit Nina Hoffmann (GER – Santa Cruz Bicycles) bekamen die beiden eine neue Konkurrentin. Bereits in Kranjska Gora konnte sich die ehemalige Leichtathletin schon über den zweiten Platz freuen und somit war sie sicherlich eher im Angriffsmodus. An der Zwischenzeit lagen alle drei innerhalb zwei Zehntelsekunden. Als Erste fuhr die Italienerin ins Ziel, mit knapp zehn Sekunden Vorsprung vor der bisher Führenden Sandra Rübesam (GER – Nukeproof).

Sandra Rübesam - iXS EDC Abetone 2018 © Rick SchubertSandra Rübesam – iXS EDC Abetone 2018 © Rick Schubert

Danach kam Hoffmann und unterbot um mehr als drei Sekunden. Jetzt war die amtierende Europameisterin und Gewinnerin vom vorhergehenden Lauf in Slowenien an der Reihe. Und tatsächlich, die Uhr blieb für sie bei 5:30.643 Minuten stehen und somit konnte sie einen Vorsprung von etwas mehr als einer Sekunde verbuchen. Damit gewann Hrastnik erneut und baute ihre Führung in der Serienwertung weiter aus.

Monika Hrastnik - iXS EDC Abetone 2018 © Rick SchubertMonika Hrastnik – iXS EDC Abetone 2018 © Rick Schubert

 

Pro U19 male

Die Klasse U19 male startet immer vor dem Super Final der Elite Men, denn für das Ergebnis für die Vergabe der Weltranglistenpunkte wird das Resultat mit den Männern zusammengezogen, was bedeutet, dass es neben dem begehrten Tagessieg auch die Chance auf die Qualifikation zum Weltcup geht. Seit Kranjska Gora gilt es das Augenmerk in dieser Klasse immer etwas auf Tristan Botteram (NED – Bombshell) zu richten, denn dort legte er im Seeding Run eine Zeit vor, die sogar schneller als die der Elte Men war.

Tristan Botteram - iXS EDC Abetone 2018 © Rick SchubertTristan Botteram – iXS EDC Abetone 2018 © Rick Schubert

Diesmal jedoch konnte er nicht bei der Vergabe der Podestplätze mitreden, denn leider hatte er einen platten Reifen im Rennen zu verbuchen, was ihm am Ende auch die Gesamtwertungsführung kostete. Nutznießer und glücklicher Gewinner war Elia Sauer (SUI – Hot-Trail Racing), der neben dem Tagessieg auch die Serienwertung für sich entscheiden konnte. Zweiter wurde Zak Gomilscek (SLO – Sinter Brakes Team), gefolgt von Stefano Introzzi (ITA – Scout/Nukeproof).

 

Super Final Elite Men

Das Super Final war wieder einmal an Spannung kaum zu überbieten. Der erste Fahrer, der die Fünf-Minuten-Marke knacken konnte war Adam Rojcek (SVK – CTM Racing Team), wobei er nur ganz kurz auf dem Red Bull Hot Seat Platznehmen konnte. Der zwei Fahrer später gestartete Luka Berginc (SLO – KK Crn Trn / Blackthorn) unterbot erneut um 6 Zehntel und machte es sich als aktuell Schnellster erstmal auf dem Hot Seat bequem. Bei den vier nach ihm gestarteten Fahrern verriet schon die Zwischenzeit, dass sie ihm nicht gefährlich werden konnten, doch dann kam Ondrej Stepanek (CZE – CTM Racing team) mit fast zwei Sekunden Vorsprung an der Splittime vorbei. Im Ziel allerdings reichte es nicht und er reihte sich erstmal als Vierter ein. Doch dann war es Joshua Barth (GER – Carbocage Factory), der Gewinner von Kranjska Gora, der den Hot Seat Platz für sich beanspruchte und das, als nur noch drei Fahrer ausstanden.

Der Nächste war Davide Palazzari (ITA – Scout/Nukeproof), der es aber versemmelte. Anschließend sprintete Harry Molloy (GBR – FS Funn Factory Racing) über die Ziellinie und zwar mit drei Sekunden Vorsprung. Wow. Als dann aber Bryn Dickerson um die letzte Kurve bog, sah das geschulte Auge schon, dass es auch bei ihm reichen würde. Erneut offenbarte die Anzeigetafel 3 Sekunden Vorsprung und es leuchtete eine Zeit von 4:50.048 Minuten auf. Damit gewann der Neuseeländer vor seinem britischen Teamkollegen Molloy und der neuen deutschen Hoffnung Joshua Barth. Der Deutsche kann damit die Führung in der Gesamtwertung verteidigen, aber Dickerson ist ihm dicht auf den Fersen.

Bryn Dickerson - iXS EDC Abetone 2018 © Rick SchubertBryn Dickerson – iXS EDC Abetone 2018 © Rick Schubert

 

Fazit und Ausblick

Es war definitiv ein gelungenes Debüt, was die Organisatoren von Abetone da abgeliefert haben. Es hat sich wieder gezeigt, dass italienische Rennen etwas Besonderes sind und dass die Strecken dort einfach nur perfekt sind. Schon jetzt steht fest, die Serie kehrt im kommenden Jahr zurück und hoffentlich zukünftig als regelmäßiger Bestandteil des iXS Cups. Weiter geht es bereits in drei Wochen im tschechischen Spicak.