MUST WATCH: Hollywoodreifes Videoprojekt „DREAMRIDE III“ mit Mike Hopkins

Selten sieht man im Mountainbike-Sport solche ambitionierten Projekte wie die „Dreamride“-Serie von und mit Mike Hopkins. Der kanadische „Big Mountain Freeride“-Veteran, war in den letzten Monaten unter anderem in Neuseeland unterwegs und hat ein Video mitgebracht, welches an Action und atemberaubenden Kulissen nicht vielseitiger sein könnte.

 

Von steilen Berghängen, bis in den tropischen Regenwald – hier haben die Filmer Scott Secco und Andre Nutini nicht nur coole Bike-Action vor der Linse gehabt, sondern auch einige Landschaftsaufnahmen eingefangen, welche man sonst eher bei National Geographic zu sehen bekommt. Unbedingt anschauen!

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TEST: Helbrecht Optics – „HSE Sport Eyes 2305b” & „RX Universal Korrektur-Clip“

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #037 [Mai & Juni 2017]

Die Brillenschlangen und Blindfische unter euch kennen das Problem: biken und nichts sehen. Spätestens wenn der Fullface-Helm aufgesetzt wird, muss die Korrekturbrille der Goggle weichen. Nicht jeder verträgt Kontaktlinsen oder kommt mit ihnen zurecht. Den Untergrund nicht korrekt zu sehen, ist absolut keine Option. Ein guter Kompromiss ist ein Korrektur-Clip für die Downhill-Goggle.

Die Firma Helbrecht Optics bietet genau so etwas an. Die Gläser des Clips werden wie eine Korrekturbrille speziell auf eure Augen angefertigt. Optional sind sogar Gleitsichtgläser möglich. Beim „Glaspaket“ kann man zwischen einfachen Kunststoffgläsern bis hin zu Premium mit Superentspieglung und extra dünnen und leichten Gläsern wählen. Eine beidseitige Antibeschlagbeschichtung haben alle Ausführungen.
Dieser Clip passt optimal in die „HSE Sport Eyes 2305b“. Da der Korrektur-Clip flexible Bügel an der Fassung hat, sollte er auch in die meisten anderen Goggles passen. Dennoch ist es wichtig, dass der Clip exakt in der Brille sitzt, sonst ist die Sicht verzerrt und der Downhill wird zur Achterbahnfahrt. Wir hatten im Test den Clip möglichst nah am Gesicht, also die Goggle straff eingestellt. Sitzt die Goggle zu locker, oder liegt sogar auf dem Helm auf, ist keine optimale Sicht gewährleistet.

Vertikal ist das Sichtfeld des Clips stets ausreichend, horizontal dürfte es nach unserem Geschmack gerne etwas breiter sein. Das ist natürlich von Augen- und Kopfform abhängig und fällt bei den modernen Goggles wie der „2305b“ mit breitem Sichtfeld mehr auf.

Die Goggle liegt gleichmäßig und angenehm auf dem Gesicht auf und das rutschfeste Brillenband lässt sich großzügig einstellen. Es gibt für die „HSE Sport Eyes 2305b“ neben der klaren Scheibe und der getönten „Smoke“ weitere coole Ersatzgläser mit verschiedenen Tönungen: „laser rot“, „laser blau“ und „laser gold“. Der Korrektur-Clip ist auch weichem Kunststoff gefertigt, die Korrektur-Gläser bestehen ebenfalls aus Kunststoff, um Verletzungen im Gesicht und der Augenpartie zu verhindern.

Es ist toll, als Brillenträger den Trail klar und deutlich zu sehen, ohne eine Brille unter der Goggle zu tragen und so entzieht man sich auch der Gefahr einer Verletzung.

FAZIT: Die „HSE Sport Eyes 2305b“ ist eine hochwertige und moderne Downhill-Goggle zum fairen Preis. Dazu bekommt ihr für die Brille jede Menge cooler Ersatzscheiben. Der „RX Universal Korrektur-Clip“ passt in die meisten Downhill-Goggles und sorgt dafür, dass Fahrer mit Sehschwäche sorgenfrei Biken können. Lediglich das Sichtfeld dürfte am Clip etwas breiter ausfallen.

Pro:

  • Sicherheitsaspekt
  • flexible Passform
  • durch die Goggle deutlich sehen

Contra:

  • Sichtfeldgröße beim Korrektur-Clip
  • bei der Goggle nichts

Unverbindliche Preisempfehlung: 59,95 € (Goggle); 99,- € (Korrekturclip) | Größen: uni | www.helbrecht.com

Video: Glemmride 2018 – MTB Festival in Saalbach Hinterglemm

Wie in jedem Jahr waren wir wieder auf dem Glemmride Festival. Neben Slopestyle Action konnte man an Downhill oder EBike Rennen teilnehmen oder auf den zahlreichen Trails in Saalbach Hinterglemm fahren. Auch gab es zahlreiche Sideevents und Konzerte.

WTB stellt neue Reifen und Felgen im Bikepark Wales vor (inkl. Video)

Wir wurden von WTB nach Wales zur Vorstellung der neuen aggressiven Enduro Reifen mit TriTec Compound und TCS 2.0 Felgen eingeladen und konnten die Reifen so wie Felgen auf den unzähligen, traumhaften und anspruchsvollen Trails vom Bikepark Wales testen.

Als komplett neue Änderung gibt es die Reifen nun mit der Tri Tec Compound welche im Grunde aus drei verschieden weichen Gummimischungen besteht. Dies ermöglicht viele Vorteile, so konnte WTB den Grip, die Dämpfung und die Haltbarkeit gleichzeitig optimieren.

Von nun an bietet WTB die beiden bisher schmalen Reifen, Vigliante und Trailsboss in zusätzlichen Reifenbreiten in 650b und 29″ an, außerdem erhalten beide Reifen ein überarbeitetes Profil.

Als komplett neues Produkt im Lineup stellt WTB den Judge 2.4 vor. Der Reifen ist speziell für den harten Einsatz im Enduro und den verschiedenen Gravity Disziplinen als Hinterreifen konzipiert.

Der neue Judge, mit aggressiven Stollen und massivem Design

Der Judge 2.4 ist komplett neu im Programm, mit seinen großen Stollen ist er darauf ausgelegt, im anspruchsvollen Downhill- und Enduro-Einsatz immer maximalen Grip zu bieten und das bei lockeren, sowie felsigen  Abschnitten. Die seit längerem beliebte Kombination aus Vigilante und Trail Boss, erhielt eine Überarbeitung und ist somit auch für die Verwendung mit breiteren Felgen (i29) optimiert. Beim Trail Boss wurden die Stollen etwas offener platziert und damit der Grip bei lockeren oder Nassen Verhältnissen optimiert.

Der Vigilante, war bei uns als Vorderreifen montiert

Zum erneuerten Profil kommt eine voluminösere Karkasse und ein veränderter Reifenquerschnitt. Welcher die Stollen noch etwas mehr über die Seitenwände abstehen lässt und somit den Kurvengrip nochmals erhöht. Zum Schutz des Reifens vor scharfen oder Spitzen Objekten tragen diese ebenfalls bei.

Der Trail Boss, der gute Rollwiderstand zeichnet den Allrounder aus auch wenn es um den härteren Enduro Einsatz geht

Alle der neuen Reifen von WTB, haben dank der Tri Tec Compound komplett unterschiedliche Eigenschaften, unter Anderem bei der Dämpfung, der Abstützung und der Haltbarkeit. Grundlage der verschiedenen Reifen ist, eine relativ harte Gummimischung, welche bis in die Mitte der Stollen übergeht. Dadurch wird es ermöglicht eine weichere Gummimischung für die oberen Stollen zu verwenden, ohne das der Reifen bzw die Stollen abknicken. Die äußerste Schicht der Stollen verfügt wieder rum über eine mittel harte Schicht, welche die Haltbarkeit, so wie den Rollwiderstand deutlich verbessert.                                                                                                                                                              Für die äußeren Stollen wird hier eine möglichst weiche Gummimischung verwendet, um den Grip so hoch wie möglich zu halten  Zu dem trägt die weiche Mischung dazu bei die Stollen möglichst langsam in ihre ursprüngliche Position zurück zu bringen. Dies erhöht den Grip gerade in Stein- oder Wurzel-Feldern.

Durch den Tri Tec Compound wurden mehrere Eigenschaften gleichzeitig verbessert

Alle der neuen Reifen in den TCS Light Versionen, verfügen über die Slash Guard Technologie. Bei dieser spart man zusätzliche sGewicht wie bei z.B. einer Dual Ply Karkasse. Statt dessen sorgt für zusätzlichen Schutz der Seitenwände  eine komplette Nylon-Einlage.

 

Die komplett neuen KOM Light und KOM Tough Felgen mit TCS 2.0 Technologie bieten ein noch robusteres Tubeless-System, welches nicht nur  zuverlässiger geworden ist, sondern sich außerdem einfacher montieren lässt.                      Zu den Neuerungen bei den Felgen, wurde uns mit dem TCS 2.0 Tubeless-System eine innovative Entwicklung vorgestellt, bei der sich die Verbindung zwischen Reifen, Felge und Tubeless-Band nochmals verbessert. Dies wird hier mittels einer durchgehenden Vertiefung in der Mitte der TCS 2.0 Felgen ermöglicht. So ist ebenfalls die Montage des komplett neuen Solidstrips möglich. Dieses verhindert ein absenken des Tubeless-Bands an den Speichenlöchern und bildet somit eine Ebene und glatte Fläche.

Die beiden neuen KOM Felgen verfügen über die TCS 2.0 Technologie mit Solid Strip

Zusätzlich verfügen die Beiden neuen KOM Light und KOM Thought Felgen über das neue Dropzone Design welches die Reifenwulst durch eine Schräge Flanke, direkt in den idealen Sitz bringt und somit die Montage und Demontage der Reifen um einiges vereinfacht.

Unser Eindruck:

Wir sind die Reifen auf den verschiedensten Trails in Wales gefahren, dort wurden sie den verschiedensten Bediengungen ausgesetzt. Am ersten Tag waren die Trails sehr staubig und wie für Wales bekannt, waren Sie mit vielen Steinigen Passagen gespikt. Bei denen spitze und lose Steine so wie auch große Steinplatten, keine Seltenheit waren. Dennoch gibt es dort Jumplines und Highspeed Passagen bei denen ein abknicken unverzeihlich wäre.

Der letzte Sprung auf dem AC/DC Trail

In der Nacht auf unseren zweiten Tag regnete es leider bis zum frühen Morgen. Allerdings schwächte der Regen ab und die Sonne kam bis zum Beginn unserer ersten Abfahrt durch. Dennoch waren die Trails somit sehr schmierig und die Lehmhaltige Erde sehr klebrig. Gerade in dieser Situation hat uns der Judge am Hinterrad sehr überzeugt. Mit seiner Tri Tec Compound bietet er ein optimales Gleichgewicht zwischen Grip, selbst-Reinigung und Rollwiderstand. Das bei Staub, Steinen und Matsch.

Der Judge macht trotz seines offenen Profils auch einen guten Eindruck wenn es auf steinigen Untergrund geht

Wir bekommen sowohl Reifen als auch Felgen in Kürze für einen Dauertest und können euch dann, genauere Info`s zu Standzeit und Ähnlichem geben.

Clayton von WTB stellt euch die neuen Produkte vor:

Die neuen WTB Reifen sind je nach Einsatzzweck in verschiedenen TCS Ausführungen erhältlich und kosten je nach Modell 58-70€ (UVP). Der Preis der komplett neuen TCS 2.0 Felgen KOM Light und KOM Tough liegt zwischen 90 und 95€. Alle Produkte können ab sofort über wtb.com bestellt werden und werden in den kommenden Wochen im Einzelhandel erhältlich sein.

PM: Sam Hill konnte sich erneut bei der Enduro World Series in Petzen, Austria und Jamnica, Slovenia durchsetzen

Monster Energy`s Sam Hill konnte sich erneut einen Sieg der Enduro World Series in Petzen (Österreich) und Jamnica (Slowenien) erfahren. Der erste EWS-Stop jemals der zwei Tage lang in zwei Ländern stattfand, ermöglichte es ihm, am Wochenende in beiden Ländern die Trails zu dominieren.

Nach der vierten Runde ist Halbzeit bei der Enduro World Series 2018 und eine Premiere das bei einem Rennen der EWS eine Landesgrenze überschritten wurde. Bei dem vierten Stop der EWS führten die sechs Stages durch atemberaubendes völlig unterschiedliches Terrain. Die frischen Trails des Osteuropäischen Mountainbike-Paradises wurden am Wochenende zum Leben erweckt, als knapp 500 der weltbesten Enduro-Fahrer in die Region kamen. Der Regen am Anfang der Woche machte den Untergrund etwas klebrig und rutschig was besonders spannende Rennen versprach. Gesamtzeiten von über 56Minuten und ein im Untergrund liegendes Mienen-System versprach ein Rennen das so schnell niemand vergisst.

Sam Hill in Petzen

Hill war das ganze Wochenende nur darauf aus zu gewinnen und konnte somit 3 von 6 Etappen deutlich für sich entscheiden. Unter anderem auch die vorletzte Etappe bei der es 13 Minuten über steile und technische Stellen entlang der Petzen Gondel hinunter ging. Mit über 1300 Höhenmeter im Abstieg reichte es für Hill, seine Führung mit 1,6 s auf 10,58 Sekunden aus zu bauen und somit den Gesamtsieg zu gewinnen.

 

 

Nach seiner Zieleinfahrt redete die Australische Bike Legende über seinen Rennlauf:

„Das Wochenende war unglaublich,“ sagte Hill. „Ich hab die Strecken und Stages wirklich genossen und das Battle mit Martin Maes das ganze Wochenende über. Ich bin wirklich glücklich das ich ihn bei der letzten Stage im gesamten schlagen konnte. Ich war sehr fokusiert als ich zur letzten Stage kam, welche fast 15 Minuten lang war. “ Da Hill heute am ersten Tag seinen Knöchel angeschlagen hatte musste er heute die Zähne besonders hart zusammen beißen.

Sam Hill in Petzen

 

„Ich war schon ein bisschen nervös heute Morgen, doch ich sah es ab der ersten Stage eher gelassen.“ erläuterte Hill. Ich hatte zu gegeben ein bisschen Respekt als Martin bei den ersten Stages etwas aufgeholt hatte, doch am Mittag wurde mein Knöchel wieder „warm“ und ich konnte alles geben.

Sam Hill konnte sich den Sieg des 4Stop`s der EWS erringen

 

Hill möchte nun erst einmal nach Hause kehren und sich erholen bevor in 2 Wochen das nächste Rennen im italienischen La Thuile ansteht.

 

 

 

MUST WATCH: Neues RAW100 Video mit Brandon Semenuk

Brandon Semenuk ist zurück! Wie von seinen bisherigen RAW100 Edits gewohnt, staunten wir in diesem Video nicht schlecht, was der 27-jährige Kanadier auf seinem Slopestyle Bike so anstellt. Unter Anderem landet Brandon einen „Footplant Cork 720“, welchen wir so vorher noch nie auf einem Mountainbike gesehen haben. Unbedingt anschauen!

 

MUST WATCH: Komplett mit Drohnen gefilmter Freeride Edit!

Dieser von den Jungs von Airblastr gefilmte Edit, hebt Drohnenaufnahmen in MTB Videos auf ein neues Level! In 3:49 Minuten verfolgt Ihr nicht wie üblich die Action aus der Vogelperspektive, sondern seid mittendrin bei unglaublich schnellen Verfolgungen des Fahrers Dylan Siggers, beim Freeriden im tiefsten kanadischen Regenwald. Unbedingt anschauen!