VIDEO: Kette richtig ölen und reinigen – Kettenwixe FRO – Bike-Pflege | Gravity Workshop #1

Nicht nur bei Profi`s bekannt: So gut wie jeder deutsche Rider hat wohl schon mal etwas von „Kettenwixe“ gehört. Wir haben das neue FRO (For Racing Only) getestet und in unserem ersten „Workshop“ die richtige Anwendung gezeigt. 

Die UVP für das FRO Ultra liegt bei 8.69€.

Kettenwixe „FRO“: https://amzn.to/2J0lDvW
Kettenwixe „duraglide“: https://amzn.to/2IZMPuC
Kettenwixe Spray“: https://amzn.to/2pMUXWI
Kettenwixe Reiniger: https://amzn.to/2E5PnE4

Zu dem gibt es weitere Info`s unter:    http://www.kettenwixe.com/

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PM: Tire Trooper – Neuer Tubeless-Durchschlagschutz vom Fischi

Jeder Biker kennt den fiesen Moment, wenn ein Durchschlag dich zur Zwangspause verdonnert. Egal ob Wurzelteppich auf der Hausrunde, Steinfelder im Downhillrun oder ganz klassisch die Glasscherbe auf dem Radweg – ist die Luft erstmal raus, kannst du heimschieben. Mit TIRE TROOPER sagst du dem Durchschlag den Kampf an, denn der TROOPER wird sich allem in den Weg stellen, was deinen Ride versauen will. Dabei schützt der TROOPER nicht nur vor Durchschlägen und Felgenschäden, er verbessert auch die Fahreigenschaften und bietet hervorragende Notlaufeigenschaften, falls du dir doch mal einen Plattfuß einhandelst. Vertraust du dem TROOPER, kannst du sorgenfrei in deinen Run starten und kannst dir sicher sein, dass deine Reifen und Felgen bestmöglich verteidigt werden!

Der TIRE TROOPER ist ein Schutzring, der Schläge die auf die Felge treffen abdämpft bevor sie einen Durchschlag verursachen. Der TROOPER schützt aber nicht nur, er verbessert auch die Fahreigenschaften: da er die Schläge die auf das Laufrad treffen dämpft kommt es zu einem verbesserten, ruhigeren Fahrverhalten. Lästiges Burping und übermäßiges Walken verringert der TROOPER da er den Reifen fest an die Felgenflanke drückt. Sollte es dennoch mal zu einem Plattfuß kommen springt der TROOPER mit seinen hervorragenden Notlaufeigenschaften in die Bresche. Selbst bei komplettem Luftverlust kann man seinen Run noch zu Ende fahren. Ob Cross Country Profis, die beim Rennen noch weiter bis zur Tech Zone fahren können ohne Zeit zu verlieren, Hobby Biker die ihre Bikes nicht nach Hause schieben müssen oder Downhill und Enduro Racer die ihren Run damit noch beenden können – der TIRE TROOPER schützt in allen Disziplinen.

Ohne Tire Trooper
Mit Tire Trooper

Statement Johannes Fischbach: „Ich hatte in meiner Karriere bisher viele Probleme mit Plattfüßen. So manch gutes Weltcup Ergebnis wurde durch einen Durchschlag und daraus resultierenden Luftverlust zunichte gemacht. Der Auslöser selbst etwas zu entwickeln war mein Abschneiden bei der Weltmeisterschaft in Australien letztes Jahr. Ich war auf einem super Run unterwegs und fuhr im Steinfeld einen Platten. Schon vorher hatte ich mit Tire Inserts herumexperimentiert, allerdings war alles auf dem Markt verfügbare nicht wirklich zufriedenstellend. Das eine zu weich und unsicher, das andere viel zu schwer. Dann gab es Produkte die guten Schutz boten – die allerdings nicht alleine und schon gar nicht unter Zeitdruck bei einem Rennen zu montieren waren. Wir haben rund um die Uhr daran gearbeitet etwas zu finden das in allen Bereichen abliefert: guter Durchschlagschutz, leichte Montage, niedriges Gewicht und fairer Preis. Nach zahllosen Material – und Fahrtests kamen wir unserem Ziel Stück für Stück näher. Nun sind wir endlich soweit es in Serie und für jeden Biker produzieren zu können. Seitdem ich TIRE TROOPER einsetze, habe ich keine Probleme mehr mit Platten!

Gewicht:

Enduro/Downhill/Ebike – TROOPER: 103 Gramm (650b)

Cross Country/Allmountain – TROOPER: 76 Gramm (650b)

Vorteile kurz und knapp:

  • Schutz vor Durchschlägen 

  • Super Notlaufeigenschaften

  • Fahren mit weniger Luftdruck möglich (realistisch 5 % – 10% weniger Luftdruck)

  • Reduziert das Walken und Burping des Reifens

  • geringes Gewicht

  • einfache Montage (kein spezial Werkzeug)

  • in allen Laufradgrößen erhältlich

  • geeignet für alle Disziplinen

Preis:
TIRE TROOPER Set: 79,95€

Erhältlich im Online Shop: www.shop.tire-trooper.de

Weitere Infos: www.tire-trooper.de
Zur Markteinführung gibts zu jedem Set eine TIRE TROOPER Trinkflasche dazu.

TEST: Sigma – „ROX GPS 11.0“

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #037 [Mai & Juni 2017]

Der „ROX GPS 11.0“ ist das neue Topmodell der GPS-Fahrradcomputer von Sigma. Das Testmodell ist das „ROX GPS 11.0 Black-Set“ und kommt mit dem „Smart Connectivity Set“, bestehend aus den neuen Sendern „R1 DUO“ für Herzfrequenz und „R2 DUO Combo“ für Geschwindigkeit und Trittfrequenz. Die Sender lassen sich im Handumdrehen mit dem „ROX“ pairen. Dazu wählt man im Menü „nach allen verfügbaren Sendern suchen“. Das Koppeln via Bluetooth auf dem Smartphone mit der Sigma Link App ging auf dem iOS Device etwas hartnäckiger vonstatten. Mit dem PC verbindet sich das Gerät tadellos via USB-Kabel über das Sigma Data Center Programm. Über das Micro-USB Kabel wird der Akku des Fahrradcomputers auch aufgeladen.

Die Anbringung der Sensoren und Halterungen funktioniert intuitiv und einfach. Wenn der Fahrradcomputer wegen der an Mountainbikes kurzen Vorbaulänge am Lenker montiert werden muss, kann es zu Problemen mit der Halterung führen, da die MTB-Lenker zur Mitte hin dicker werden. Die Halterung ist zwar gummiert, doch die Kabelbinder verrutschen auf konischen Lenkern – dadurch lockert sich die Halterung. Die Bedienung des Geräts erfolgt intuitiv über die vier Tasten an den Seiten.

// An konischen Lenkern neigt die Halterung zum Verrutschen.

Auf dem Gerät kann man bis zu drei Sportprofile hinterlegen und im Sigma Data Center verwalten. Beispielsweise Rennrad, Mountainbike und Jogging, oder mehrere Mountainbikes, falls gewünscht. Die Einstellungen gelten für jedes Profil separat, so gibt’s auch bei verschiedenen Laufradgrößen keine Probleme. Die maximale Log-Kapazität beträgt bis zu 1000 Stunden, je nach eingestelltem Speicherintervall (1-2-5-10-20 Sekunden). Ob unter Sonneneinstrahlung oder bei Dunkelheit, das Display ist stets gut lesbar. Außerdem ist der der „ROX“ nach IPX7 wasserdicht. Über die App oder das Data-Center erhält man eine detaillierte Analyse des Workouts. Auch während der Fahrt lassen sich dem Gerät reichlich Informationen entlocken: Höhe im Profil und aktuell, Trittfrequenz, Höchst-, Durchschnitts- und aktuelle Geschwindigkeit, Trackansicht, Zeit und Weg bis zum Ziel, Fahrtrichtung, Durchschnitts- und maximale Herzfrequenz, sämtliche Zeitfunktionen, Temperatur, GPS & Batterie-Anzeige sowie viele Leistungsfunktionen.

// Der Brustgurt übermittelt die Daten via Bluetooth oder ANT+ und wird über zwei Druckknöpfe an dem waschbaren Band befestigt.

Toll: Strava Live Segmente können während der Fahrt angezeigt werden und man kann den Bestzeiten des jeweiligen Segments hinterherjagen. Leider benötigt man dazu einen Strava Premium Account. Doch der „ROX GPS 11.0“ verfügt auch über die Möglichkeit, GPS-Tracks zu laden. Sprich: Ihr könnt euch Trails aus dem Netz ziehen und über das Sigma Data Center auf den Fahrradcomputer übertragen. Im Internet gibt es eine Menge Portale, die unzählige GPS-Touren bereitstellen. Wer will, kann mit dem „ROX GPS 11.0“ auch selbst Touren aufzeichnen und hochladen.

// Die Trittfrequenz wird vom Sensor über den kleinen Magneten an der Pedalschraube gemessen.

Die Navigation funktioniert nach Abbiege-Hinweisen und ob man den Track verlassen hat. Die Navifunktion ist ohne Kartendarstellung auf dem Display, doch das GPS wird durch einen 3-Achsen Kompass unterstützt. Gibt es im Wald viele parallel laufende Wege und große Kreuzungen, stößt die Navigation an ihre Grenzen. In tiefen Wäldern hatten wir keine Probleme mit der Signalstärke, eher mit der Genauigkeit. Verlässt man die geplante Strecke, wird eine Rückführung zum Track angezeigt, wenn auch nicht immer die sinnvollste. Interessant ist auch der Wegpunkt-Alarm, der unterwegs auf der Tour per persönlicher Notiz im Display wichtige Informationen bereithält, wie Restaurants, Cafés oder die letzte Wasserauffüll-Möglichkeit auf der Route.

Habt ihr das Smartphone mit dem „ROX GPS 11.0“ gekoppelt, erhaltet ihr auch Benachrichtigungen über Anrufe und SMS auf den Bilderschirm. Auch WhatsApp wird unterstützt, was aber eher als nervig empfunden wurde, da trotz Deaktivierung der Benachrichtigungsfunktion von Gruppen auf dem Smartphone weiterhin alle Nachrichten an den „ROX“ weitergeleitet werden. Und durch die begrenzte Zeichenanzahl sind ohnehin nur die ersten zwei oder drei Worte der Nachricht lesbar.

Die Höhe wird bei dem Sigma-Gerät über einen integrierten Barometer ermittelt. Die Starthöhe sollte man im Idealfall vor jeder Fahrt einstellen, beziehungsweise überprüfen, da durch eine Veränderungen des Luftdrucks der vom Gerät ermittelte Wert abweichen kann.

FAZIT: Der „ROX GPS 11.0“ ist der ideale Trainingspartner und harmoniert sehr gut mit dem Data Center und der Sigma Link App. Für konische Lenker sollte eine alternative Halterung her. Die GPS-Navigation funktioniert gut, kommt aber beim Mountainbiken gelegentlich an ihre Grenzen.

Pro:

  • Bedienungsfreundlichkeit
  • Vielseitigkeit
  • Funktionen
  • Display
  • Data Center Programm & Sigma Link App

Contra:

  • Genauigkeit des GPS
  • Kompatibilität der Lenkerhalterung

Unverbindliche Preisempfehlung: 184,95 € (Basic Variante); 269,95 € (Set mit Sensoren) | Gewicht: 61 g (nur Gerät) | Farben: black, white | Schnittstellen: ANT+, WLAN, Bluetooth | Lieferumfang: Trittfrequenzmagnet, Micro-USB-Ladekabel, Power Magnet, R2 DUO Combo Sender, R1 DUO Comfortex+, ROX GPS Halterung, Data Center

www.sigmasport.com

TEST: Helbrecht Optics – „HSE Sport Eyes 2305b” & „RX Universal Korrektur-Clip“

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #037 [Mai & Juni 2017]

Die Brillenschlangen und Blindfische unter euch kennen das Problem: biken und nichts sehen. Spätestens wenn der Fullface-Helm aufgesetzt wird, muss die Korrekturbrille der Goggle weichen. Nicht jeder verträgt Kontaktlinsen oder kommt mit ihnen zurecht. Den Untergrund nicht korrekt zu sehen, ist absolut keine Option. Ein guter Kompromiss ist ein Korrektur-Clip für die Downhill-Goggle.

Die Firma Helbrecht Optics bietet genau so etwas an. Die Gläser des Clips werden wie eine Korrekturbrille speziell auf eure Augen angefertigt. Optional sind sogar Gleitsichtgläser möglich. Beim „Glaspaket“ kann man zwischen einfachen Kunststoffgläsern bis hin zu Premium mit Superentspieglung und extra dünnen und leichten Gläsern wählen. Eine beidseitige Antibeschlagbeschichtung haben alle Ausführungen.
Dieser Clip passt optimal in die „HSE Sport Eyes 2305b“. Da der Korrektur-Clip flexible Bügel an der Fassung hat, sollte er auch in die meisten anderen Goggles passen. Dennoch ist es wichtig, dass der Clip exakt in der Brille sitzt, sonst ist die Sicht verzerrt und der Downhill wird zur Achterbahnfahrt. Wir hatten im Test den Clip möglichst nah am Gesicht, also die Goggle straff eingestellt. Sitzt die Goggle zu locker, oder liegt sogar auf dem Helm auf, ist keine optimale Sicht gewährleistet.

Vertikal ist das Sichtfeld des Clips stets ausreichend, horizontal dürfte es nach unserem Geschmack gerne etwas breiter sein. Das ist natürlich von Augen- und Kopfform abhängig und fällt bei den modernen Goggles wie der „2305b“ mit breitem Sichtfeld mehr auf.

Die Goggle liegt gleichmäßig und angenehm auf dem Gesicht auf und das rutschfeste Brillenband lässt sich großzügig einstellen. Es gibt für die „HSE Sport Eyes 2305b“ neben der klaren Scheibe und der getönten „Smoke“ weitere coole Ersatzgläser mit verschiedenen Tönungen: „laser rot“, „laser blau“ und „laser gold“. Der Korrektur-Clip ist auch weichem Kunststoff gefertigt, die Korrektur-Gläser bestehen ebenfalls aus Kunststoff, um Verletzungen im Gesicht und der Augenpartie zu verhindern.

Es ist toll, als Brillenträger den Trail klar und deutlich zu sehen, ohne eine Brille unter der Goggle zu tragen und so entzieht man sich auch der Gefahr einer Verletzung.

FAZIT: Die „HSE Sport Eyes 2305b“ ist eine hochwertige und moderne Downhill-Goggle zum fairen Preis. Dazu bekommt ihr für die Brille jede Menge cooler Ersatzscheiben. Der „RX Universal Korrektur-Clip“ passt in die meisten Downhill-Goggles und sorgt dafür, dass Fahrer mit Sehschwäche sorgenfrei Biken können. Lediglich das Sichtfeld dürfte am Clip etwas breiter ausfallen.

Pro:

  • Sicherheitsaspekt
  • flexible Passform
  • durch die Goggle deutlich sehen

Contra:

  • Sichtfeldgröße beim Korrektur-Clip
  • bei der Goggle nichts

Unverbindliche Preisempfehlung: 59,95 € (Goggle); 99,- € (Korrekturclip) | Größen: uni | www.helbrecht.com

RENNBERICHT: Specialized Rookies Cup Nr.3 – ST. Kassian/Alta Badia (Trentino/Südtirol)

Während in Val di Sole die Downhill-Weltelite zusammenkam, wurde etwa drei Autostunden weiter östlich der Nachwuchs mit dem dritten Lauf des Specialized Rookies Cups gefordert. Austragungsort war St. Kassian/Alta Badia, ein kleiner Tourismusort in den Dolomiten.

Erstmalig in der zehnjährigen Geschichte gastierte die Nachwuchsserie in Italien. Austragungsort war St. Kassian. Der nur etwa 850 Einwohner zählende Ort am Fuße der imposanten Felswände des Piz Cunturines, des Piz Lavarela, des Settsass und des Lagazuoi ist ein beliebtes Reiseziel für Winter- und Sommerurlauber. Immer mehr zielt der Sommertourismus auf Mountainbiker ab und somit bewarb man sich für die Austragung eines Rennens des Specialized Rookies Cups.

Dolomite Alpes - RDC St. Kassian 2018.JPG

Etwa 130 Nachwuchssportler haben die Reise in die Region Trentino-Südtirol auf sich genommen und wurden vor die Aufgaben gestellt, eine extrem lange und somit sehr anstrengende Strecke zu absolvieren. Die Schwierigkeit lag somit nicht unbedingt an einzelnen Hindernissen, sondern eher an der konditionellen Forderung. In diesem Jahr besteht die Serie aus sechs Rennen und bietet erneut mit völlig verschiedenen Charakteren der jeweiligen Strecken eine extreme Vielfältigkeit.

Nicht zuletzt die Abwechslung innerhalb der Serie soll die jungen Talente möglichst gut auf eine sportliche Laufbahn vorbereiten und somit trägt jedes einzelne Rennen dazu bei, am Ende der Saison in der Gesamtwertung ein Abbild der umfänglichen Fähigkeiten der Athleten darzustellen. Naben den Anforderungen der Strecken sind natürlich die äußeren Bedingungen ein weiter wichtiger Faktor und auch dieser war am zurückliegenden Wochenende nicht ganz ohne. Am Samstagmorgen begann das Pflichttraining auf nasser Strecke und änderte sich bis zum Seeding Run zu doch eher trockenen und somit wesentlich schnelleren Verhältnissen.

Mud - RDC St. Kassian 2018.JPG

Im Seeding Run ließen die Gesamtwertungsführenden in den männlichen Klassen U13 und U15 keine Zweifel zu. Mike Huter (SUI – DMBikecorner) und Niklas Sterer (AUT – Armadillos Racing Team) kassierten erneut die volle Punktzahl und bauten damit weiter ihren Vorsprung aus.

Niklas Sterer mit einer eindeutig steigenden FormkurveNiklas Sterer mit einer eindeutig steigenden Formkurve

 

Der Sonntagmorgen begann dann ein ganzes Stück freundlicher und um einiges Angenehmer für die Teilnehmer, denn insbesondere im Rookies Cup leiden nicht nur die Sportler, sondern alle Mitgereisten und Helfer des Rennens ebenso mit. Der Blick am Morgen hinauf zu den umgebenden Bergen lohnte sich, denn für dieses Naturschauspiel ist der Ort bekannt.

Golden glänzten die von der Sonne angestrahlten Gipfel und es entstand eine einzigartige Atmosphäre. Ob die jungen Talente ein Auge für die Schönheit der Natur hatten, darf man bezweifeln, aber für sie ging es ja auch um etwas ganz anderes. Drei Stunden Zeit waren erneut für ein Training angesetzt, bevor es dann pünktlich 11.30 Uhr mit den Finalläufen los ging.

Golden Rock - RDC St. Kassian 2018 .JPG

Als erstes waren die Open Women an der Reihe. Dort gewann Sabine Steixner (AUT – Paint & Polish Downhill Racing). Danach starteten die mit etwa 20 Fahrern stark besetzte Klasse der U13 Boys. Und wieder dominierte Mike Huter mit 19 Sekunden Vorsprung das Feld.

Mike Huter verbuchte bei allen drei bisherigen Rennen die volle PunktzahlMike Huter verbuchte bei allen drei bisherigen Rennen die volle Punktzahl

 

Auch wenn momentan kein Weg am jungen Schweizer vorbeiführt, sollten sich die anderen nicht entmutigen lassen. Denn auch die Protagonisten dahinter liefern hier bei jedem Rennen großartiges Racing ab. Zweiter wurde Milan Machacek (GBR – 2:1Racing UK), der seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung somit weiter festigte. Seinen ersten Podestplatz erreichte Luis Kelch (GER – BPA Racing), der damit wohl absolut zufrieden nach Hause reisen konnte. Die nächste Klasse war dann logischerweise die U15, in der 30 Fahrer aus acht verschiedenen Nationen an den Start gingen.

Diesmal hat man es dem großen Favoriten und schnellsten des Seeding Runs nicht einfach gemacht. Anfangs sah es so aus, als wenn Niklas Sterer das Rennen für sich entscheiden könne, allerdings gab es noch ein paar Nachstarter und einer von ihnen war Ike Klaassen (NED – Santa Cruz SA), der dann tatsächlich noch einmal um acht Sekunden unterbieten konnte. Somit gewann der sympathische Niederländer, der seit vier Jahren regelmäßiger Gast beim Rookies Cup ist. Dritter wurde Tom Binet (FRA – CAP), ein Neuling der Serie, den vorher sicherlich keiner auf dem Schirm gehabt hatte.

Podium U15 Boys (v.l.n.r.: Sterer, Klaassen, Binet)Podium U15 Boys (v.l.n.r.: Sterer, Klaassen, Binet)

 

Danach ging es weiter mit den Girls, bei denen in der U13/U15 Klasse Marie Aichner (ITA – ASV-St.Lorenzen) gewann und Johanna Illmer (AUT – MTB Downhill & Freeride Verein) in der U17/U19 Klasse ganz oben stand. Nun waren die U17 Fahrer an der Reihe. Diese Alterskategorie wird unterteilt in eine lizenzierte und nicht-lizenzierte Klasse. Bei der Youth U17, also denjenigen ohne UCI Lizenz, setzte sich Rokas Sviderskis (LTU – Sviderskis Racing Team) durch, der bereits das Rennen in Steinach gewinnen konnte und somit auch in der Serienwertung ganz oben geführt wird.

Zweiter wurde Leon Stemmler (GER – CUBE Co-factory Pilots), der sich von Rennen zu Rennen immer weiter nach oben arbeitet. Als Dritter komplettierte Armin Schölzhorn (ITA – Amateur Bike Club Klausen) das Podest. In der Pro U17 Klasse konnte sich Jan Laner (ITA – Südtirol Rainer Wurz Team ASV) nach dem dritten Rang im Seeding Run nun als Schnellster verewigen. Sein Landsmann Lukas Holzer (ITA – SSV-Pichl Gsies) wurde Zweiter gefolgt vom Neuseeländer Ethan Blanchard. Die älteste männliche Kategorie ist die Open U19 gewesen, bei der Christoph Moser den Platz als Sieger verlassen konnte.

Christoph Moser beim WallrideChristoph Moser beim Wallride

 

St. Kassian konnte bei seinem Rookies Cup Debüt wirklich überzeugen. Die atemberaubend schöne Landschaft sollte bei einer hoffentlichen Rückkehr der Serie im nächsten Jahr Grund genug für einige Eltern mehr sein, ihre Kinder zu diesem Rennen zu chauffieren. Weiter geht es nun ohne Pause am kommenden Wochenende in Saalbach mit dem vierten Lauf, diesmal eingebettet in das Glemmride Festival.

WTB stellt neue Reifen und Felgen im Bikepark Wales vor (inkl. Video)

Wir wurden von WTB nach Wales zur Vorstellung der neuen aggressiven Enduro Reifen mit TriTec Compound und TCS 2.0 Felgen eingeladen und konnten die Reifen so wie Felgen auf den unzähligen, traumhaften und anspruchsvollen Trails vom Bikepark Wales testen.

Als komplett neue Änderung gibt es die Reifen nun mit der Tri Tec Compound welche im Grunde aus drei verschieden weichen Gummimischungen besteht. Dies ermöglicht viele Vorteile, so konnte WTB den Grip, die Dämpfung und die Haltbarkeit gleichzeitig optimieren.

Von nun an bietet WTB die beiden bisher schmalen Reifen, Vigliante und Trailsboss in zusätzlichen Reifenbreiten in 650b und 29″ an, außerdem erhalten beide Reifen ein überarbeitetes Profil.

Als komplett neues Produkt im Lineup stellt WTB den Judge 2.4 vor. Der Reifen ist speziell für den harten Einsatz im Enduro und den verschiedenen Gravity Disziplinen als Hinterreifen konzipiert.

Der neue Judge, mit aggressiven Stollen und massivem Design

Der Judge 2.4 ist komplett neu im Programm, mit seinen großen Stollen ist er darauf ausgelegt, im anspruchsvollen Downhill- und Enduro-Einsatz immer maximalen Grip zu bieten und das bei lockeren, sowie felsigen  Abschnitten. Die seit längerem beliebte Kombination aus Vigilante und Trail Boss, erhielt eine Überarbeitung und ist somit auch für die Verwendung mit breiteren Felgen (i29) optimiert. Beim Trail Boss wurden die Stollen etwas offener platziert und damit der Grip bei lockeren oder Nassen Verhältnissen optimiert.

Der Vigilante, war bei uns als Vorderreifen montiert

Zum erneuerten Profil kommt eine voluminösere Karkasse und ein veränderter Reifenquerschnitt. Welcher die Stollen noch etwas mehr über die Seitenwände abstehen lässt und somit den Kurvengrip nochmals erhöht. Zum Schutz des Reifens vor scharfen oder Spitzen Objekten tragen diese ebenfalls bei.

Der Trail Boss, der gute Rollwiderstand zeichnet den Allrounder aus auch wenn es um den härteren Enduro Einsatz geht

Alle der neuen Reifen von WTB, haben dank der Tri Tec Compound komplett unterschiedliche Eigenschaften, unter Anderem bei der Dämpfung, der Abstützung und der Haltbarkeit. Grundlage der verschiedenen Reifen ist, eine relativ harte Gummimischung, welche bis in die Mitte der Stollen übergeht. Dadurch wird es ermöglicht eine weichere Gummimischung für die oberen Stollen zu verwenden, ohne das der Reifen bzw die Stollen abknicken. Die äußerste Schicht der Stollen verfügt wieder rum über eine mittel harte Schicht, welche die Haltbarkeit, so wie den Rollwiderstand deutlich verbessert.                                                                                                                                                              Für die äußeren Stollen wird hier eine möglichst weiche Gummimischung verwendet, um den Grip so hoch wie möglich zu halten  Zu dem trägt die weiche Mischung dazu bei die Stollen möglichst langsam in ihre ursprüngliche Position zurück zu bringen. Dies erhöht den Grip gerade in Stein- oder Wurzel-Feldern.

Durch den Tri Tec Compound wurden mehrere Eigenschaften gleichzeitig verbessert

Alle der neuen Reifen in den TCS Light Versionen, verfügen über die Slash Guard Technologie. Bei dieser spart man zusätzliche sGewicht wie bei z.B. einer Dual Ply Karkasse. Statt dessen sorgt für zusätzlichen Schutz der Seitenwände  eine komplette Nylon-Einlage.

 

Die komplett neuen KOM Light und KOM Tough Felgen mit TCS 2.0 Technologie bieten ein noch robusteres Tubeless-System, welches nicht nur  zuverlässiger geworden ist, sondern sich außerdem einfacher montieren lässt.                      Zu den Neuerungen bei den Felgen, wurde uns mit dem TCS 2.0 Tubeless-System eine innovative Entwicklung vorgestellt, bei der sich die Verbindung zwischen Reifen, Felge und Tubeless-Band nochmals verbessert. Dies wird hier mittels einer durchgehenden Vertiefung in der Mitte der TCS 2.0 Felgen ermöglicht. So ist ebenfalls die Montage des komplett neuen Solidstrips möglich. Dieses verhindert ein absenken des Tubeless-Bands an den Speichenlöchern und bildet somit eine Ebene und glatte Fläche.

Die beiden neuen KOM Felgen verfügen über die TCS 2.0 Technologie mit Solid Strip

Zusätzlich verfügen die Beiden neuen KOM Light und KOM Thought Felgen über das neue Dropzone Design welches die Reifenwulst durch eine Schräge Flanke, direkt in den idealen Sitz bringt und somit die Montage und Demontage der Reifen um einiges vereinfacht.

Unser Eindruck:

Wir sind die Reifen auf den verschiedensten Trails in Wales gefahren, dort wurden sie den verschiedensten Bediengungen ausgesetzt. Am ersten Tag waren die Trails sehr staubig und wie für Wales bekannt, waren Sie mit vielen Steinigen Passagen gespikt. Bei denen spitze und lose Steine so wie auch große Steinplatten, keine Seltenheit waren. Dennoch gibt es dort Jumplines und Highspeed Passagen bei denen ein abknicken unverzeihlich wäre.

Der letzte Sprung auf dem AC/DC Trail

In der Nacht auf unseren zweiten Tag regnete es leider bis zum frühen Morgen. Allerdings schwächte der Regen ab und die Sonne kam bis zum Beginn unserer ersten Abfahrt durch. Dennoch waren die Trails somit sehr schmierig und die Lehmhaltige Erde sehr klebrig. Gerade in dieser Situation hat uns der Judge am Hinterrad sehr überzeugt. Mit seiner Tri Tec Compound bietet er ein optimales Gleichgewicht zwischen Grip, selbst-Reinigung und Rollwiderstand. Das bei Staub, Steinen und Matsch.

Der Judge macht trotz seines offenen Profils auch einen guten Eindruck wenn es auf steinigen Untergrund geht

Wir bekommen sowohl Reifen als auch Felgen in Kürze für einen Dauertest und können euch dann, genauere Info`s zu Standzeit und Ähnlichem geben.

Clayton von WTB stellt euch die neuen Produkte vor:

Die neuen WTB Reifen sind je nach Einsatzzweck in verschiedenen TCS Ausführungen erhältlich und kosten je nach Modell 58-70€ (UVP). Der Preis der komplett neuen TCS 2.0 Felgen KOM Light und KOM Tough liegt zwischen 90 und 95€. Alle Produkte können ab sofort über wtb.com bestellt werden und werden in den kommenden Wochen im Einzelhandel erhältlich sein.

MUST WATCH: Neues RAW100 Video mit Brandon Semenuk

Brandon Semenuk ist zurück! Wie von seinen bisherigen RAW100 Edits gewohnt, staunten wir in diesem Video nicht schlecht, was der 27-jährige Kanadier auf seinem Slopestyle Bike so anstellt. Unter Anderem landet Brandon einen „Footplant Cork 720“, welchen wir so vorher noch nie auf einem Mountainbike gesehen haben. Unbedingt anschauen!