PM: Canyon lädt ein – in weniger als einem Monat, findet das Canyon Pure Cycling Festival statt

Canyon lädt ein: Pure Cycling Festival 2018 am 21./22. April
Mit mittlerweile rund 10.000 Besuchern und 3.000 Teilnehmern bei den verschiedenen Rennveranstaltungen und Workshops zählt das Pure Cycling Festival als traditionelle Saisoneröffnung der Canyon Bicycles GmbH zu den bedeutendsten Bike-Events weit über die Region Koblenz hinaus.

Auch 2018 öffnet Canyon wieder seine Tore: Am 21. und 22. April dürfen sich die Besucher neben attraktiven Tagesangeboten für Bikes, Bekleidung und Zubehör auf Führungen durch Canyon.Home und Canyon.Factory freuen, können von Ergonomie-Experte Dr. Kim Tofaute ihr Bike anpassen lassen, Profis zum Anfassen erleben, mit ihnen auf Tour gehen und vieles mehr.

Pure Cycling Festival 2016 – CANYON BICYCLES

Dreh- und Angelpunkt aller Programmpunkte ist die Firmenzentrale in der Karl-Tesche-Straße 12. Von hier starten etwa die Gran Fondo RTF und weitere Touren, beispielsweise mit dem neuen E-MTB Spectral:ON oder dem mehrfach ausgezeichneten Urban-Bike „Commuter“ – das Motto hier: „Rediscover Koblenz“. Der Canyon eigene Pumptrack wird zum Schauplatz des RAD CROSS, einer neuen Variante des RAD RACE, und somit einem der Highlights beim Pure Cycling Festival seit vielen Jahren. Der Abschnitt der Karl-Tesche-Straße direkt vor dem Canyon Gelände wird an beiden Festivaltagen abgesperrt und verwandelt sich in die Teststrecke für all diejenigen, die sich für eine Probefahrt auf einem neuen Bike entscheiden wollen.

Pure Cycling Festival 2016 – CANYON BICYCLES

Von den zahlreichen Top-Athleten, die Canyon über viele Spielarten des Radsports hinweg zu seinen Akteuren zählt, haben sich unter anderem Triathlet Nils Frommhold und Team Katusha-Alpecin Profi Marcel Kittel angekündigt. Gravity-Fans dürfen sich auf Sessions mit Joe Barnes und seinen „Dudes of Hazzard“ freuen. Ines Thoma und Fabien Barel (Canyon Factory Enduro Team) führen spezielle Ladies- und E-MTB-Touren, darüber hinaus stehen Mountainbike-Fans Cross-Country-Touren mit Marathon-Spezialistin Sally Bigham (Canyon Topeak Factory Racing) sowie den Nachwuchstalenten der Sram Young Guns in Aussicht. Kinderrennen, eine Hüpfburg sowie weitere Rahmenprogrammpunkte machen das Pure Cycling Festival auch 2018 wieder zu einem Fahrrad- und Radsport-Erlebnis für die ganze Familie.

Pure Cycling Festival 2016 – CANYON BICYCLES

Das komplette Programm, alle Zeiten und noch mehr Infos zum Pure Cycling Festival 2018: www.canyon.com/pcf

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PM: Pivot veröffentlicht das „Switchblade“ Aluminium – Schnell, stabil und vielseitig

Das bisherige Switchblade zeigte bereits wie vielseitig ein Mountainbike sein kann. Heute stellt Pivot eine erschwinglichere Aluminiumversion vor, die die gleiche innovative Geometrie, Federung und On-Trail-Performance einem breiteren Publikum zugänglich macht.

Pivot Cycles´ bereits 2016 vorgestelltes Switchblade Carbon erntete schnell das Lob der Presse. Mit dem Switchblade wurde zum ersten Mal ein Trailbike mit der 157mm Super Boost Plus-Hinterrad Einbaubreite entwickelt. Die größere Einbaubreite sorgt nicht nur für ein steiferes Hinterrad und Rahmen, sondern ermöglichte es Pivot auch, ein Modell mit großer Reifenfreiheit und einer der kürzesten Kettenstreben in seiner Klasse zu bauen, das zudem Platz für einen Umwerfer bietet. Das Endergebnis ist ein aggressives Trail- / Enduro-Bike, das selbstbewusst und wendig ist und zudem sowohl mit 29-Zoll- oder 27,5+-Rad- und Reifen-Kombinationen brilliert.

Aaron Chase mit seinem Switchblate

Das neue Switchblade Aluminium bietet jetzt die gleiche Vielseitigkeit, Funktionalität und Leistung in einem erschwinglichen Paket.   Das Switchblade Aluminium und das Switchblade Carbon teilen sich die gleiche progressive Geometrie, Fahrwerks-Ausstattung und die effiziente dennoch geschmeidige 135mm dw-link ™ Federung.   „Durch die Verwendung von hydrogeformtem Aluminium der nächsten Generation erreichen wir dieselbe Stabilität, Steifigkeit und Leistung wie das Switchblade Carbon“, erklärt Chris Cocalis, Präsident und CEO von Pivot Cycles. „Der Unterschied ist, dass mehr Menschen das jetzt selbst erleben können.“   „Es hat Jahre gedauert“, erklärt Cocalis, „die innovativen Fertigungsverfahren zu entwickeln, die es uns ermöglichen, einen ultraleichten Aluminiumrahmen zu bauen, der die gleichen Stabilitäts- und Steifigkeitswerte wie unsere Carbon-Modelle aufweist. Aber wir haben es geschafft.

Beide Switchblade-Modelle sind perfekt für Fahrer, die aggressives Terrain oder Enduro-Stages bewältigen möchten. Im 29er-Modus hat es ein selbstbewusstes, spielerisches Gefühl. Im 27.5+ Modus ist das Switchblade noch stabiler und mit absolut unwirklicher Traktion. Jetzt kommen noch mehr FahrerInnen in den Genuss der hervorragenden Attribute eines unserer am besten performenden Bikes“.   Das neue Switchblade Aluminium wird in zwei Farbvarianten erhältlich sein – „electric blue“ mit roten Akzenten oder „aqua blue“ mit lime green Akzenten.

Preise, Spezifikationen und Verfügbarkeit: Das Switchblade Aluminium ist als komplettes Fahrrad in vier verschiedenen Konfigurationen von 4.799 bis 7.299 € erhältlich. Dabei kann zusätzlich zwischen zwei Laufradgrößen gewählt werden. Das Switchblade Aluminium ist ab sofort in allen Größen bei wichtigen Pivot-Händlern weltweit erhältlich. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.pivotcycles.com/bike/Switchblade-Aluminum .

 

 

PM: Weltcupstopp in Leogang – Out Of Bones Festival

Am kommenden Wochenende starten die Downhiller beim Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup in Losinj in Kroatien in die neue Saison. Von 7. bis 10. Juni wird dann Saalfelden Leogang zum achten Mal in Folge Schauplatz des einzigen Weltcupstopps in Österreich sein.

Vieles ist neu bei der achten Auflage des Weltcups in Saalfelden Leogang, darunter das Rahmenprogramm: Eine spektakuläre FMX Show wird hier heuer erstmals für Aufsehen sorgen. Mit der Hogmoa Team-Challenge wird es außerdem einen  Staffelbewerb für Jedermann geben. Hier kommt es zum Team-Building von Bergauf-Fahrern, Downhillern und Bike-Akrobaten, für die es gilt, drei Streckenabschnitte in der kürzesten Zeit zu absolvieren –  dafür geht’s für das Siegerteam dann per Hubschrauber in die Lüfte, um das beeindruckende Bergpanorama Saalfelden Leogangs mal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Beim Kinder Pumptrack-Rennen am Samstag bekommen die Allerjüngsten ihren großen Auftritt, bevor abends bei freiem Eintritt ein Open Air-Konzert mit der Rockband „Strongbow“ wartet. Danach wird beim „After Show Bar-Hopping“ weitergefeiert. Ein kostenloser Shuttleservice bringt die Partygänger in die Stadt Saalfelden, wo in den diversen Lokalitäten die Nacht zum Tag gemacht werden kann. Alle Jahre wieder sehens- und erlebenswert ist die große Expo-Area, in der man nicht nur nach Herzenslust shoppen, sondern den Stars der Szene ganz nah sein kann.

Auch das Starterfeld erweitert sich in diesem Jahr um eine Lokalmatadorin: Zum ersten Mal überhaupt wird mit Vali Höll eine Pinzgauerin und zugleich Österreichs größte Nachwuchshoffnung beim Weltcup der Juniorinnen am Start stehen. Nicht neu ist der Blick auf den Favoritenkreis bei den Topathleten – denn es hat einen Grund, warum der Amerikaner Aaron Gwin in diesem Jahr das Plakat des Out of Bounds Festivals ziert: Gwin schrieb im vergangenen Jahr Geschichte und drückte dem österreichischen Bike-Mekka mit dem Hattrick-Erfolg seinen Stempel auf.

Einer der berühmtesten Downhilltracks der Welt // Leogang

Downhill-Weltmeisterschaft 2020

Natürlich laufen auch die Vorbereitung auf das nächste Großereignis in Saalfelden Leogang auf Hochtouren: 2020 wird Österreichs Mountainbike-Hochburg nach acht Jahren wieder eine WM ausrichten. Im Herbst 2020 kehren die Medaillenentscheidung in der Disziplin Downhill zurück in den erfahrenen Weltcuport.
Für alle, die es nicht nach Leogang schaffen, gibt es den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike Downhill Weltcup in Leogang live und als Video-on-Demand kostenlos unter redbull.tv/uci auf dem Red Bull TV BIKE Channel: redbull.tv/bike. Auch auf Servus TV wird der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike Downhill Weltcup in Leogang live übertragen.

 

Programmübersicht:

Freitag, 8. Juni
Ab 12.00 Uhr Team – und Expo-Area
18.30 Uhr Hogmoa Team-Challenge (Anmeldung vor Ort)

Samstag, 9. Juni
10.00 Uhr Kids Pumptrack Challenge
12.15 Uhr World Cup Downhill – Seeding Run – Women Juniors
12.30 Uhr World Cup Downhill – Qualifying Round – Men Juniors
13.30 Uhr World Cup Downhill – Qualifiying Round –Women Elite
14.00 Uhr World Cup Downhill –  Qualifiying Round – Men Elite
19.30 Uhr Open Air-Konzert mit Strongbow – Eintritt frei!

Sonntag, 10. Juni
9.45 Uhr World Cup Downhill – Final – Women Juniors
10.15 Uhr World Cup Downhill Finale – Women Elite
13.30 Uhr World Cup Downhill Finale- Men Elite

VIDEO: Love and Warfare – Alex Volokhov – No bad days

Ein Wetter wie im rauen Frühjahr von Deutschland, aber dennoch liegt eine besondere Stimmung im Nebel des Wald von British Columbia. Unglaublicher Flow und Style gepaart mit der verschlafenen Natur sowie der Leidenschaft des Riders und des Kameramanns machen das Video auf jeden Fall zu etwas besonderem.

Biken kann manchmal ein ziemlich einsamer Sport sein. Es gibt oft Tage an denen man den ganzen Tag alleine im Wald baut, seine Angst überwindet oder seine Verletzungen ausheilt, wie Alex Volokhov, wir haben eine Leidenschaft für einen Sport der an Wahnsinn angrenzt. Bei diesem muss man über Schmerz und Risiko gehen um das Gefühl der „Erfüllung“ zu erlangen. Bevor ich und Alex das filmen angefangen haben, mussten wir im Wald einige Wochen bauen. Er hatte gerade 4 neue Features fertiggestellt als er schon wieder in 2 Wochen zurück nach Nelson musste. Die Zeit lief uns davon und wir mussten anfangen zu filmen. Wir schafften es „MT Provost twice“ innerhalb der ersten Woche zu filmen. Mit den Konditionen hatten wir wahnsinniges Glück, besser hätte ich es mir nicht wünschen können. Wir schafften es in zwei Tagen die Aufnahmen fertig zu stellen und nun war es an der Zeit, die Features zu filmen, die Alex gebaut hatte. Nur leider machte uns der Regen einen Strich durch die Rechnung und 3 von 4 der Features von Alex waren aufgrund des Regens unfahrbar. Die Zeit rannte uns davon und uns blieb nur noch ein Tag um die andere hälfte des Videos aufzunehmen. Mit der Arbeit die vom Regen zerstört wurde sank auch die Stimmung. Zum Glück war aber seine Hauptarbeit noch fahrbar, und Alex wusste genau was er wollte. Wir hatten es, die zweite hälfte des Videos wurde genau so wie der Tag verlief. Nichts wurde gespielt, nichts war Fake, alles lief genau so wie es auf dem Video zu sehen ist. Die Leidenschaft und Entschlossenheit der Fahrer ist das, was ich am Filmen von Bikern so liebe. Ich werde immer den Mut und die Anstrengung respektieren, die diese Athleten in ihre fahrten stecken, es ist das, wofür sie leben! Ein besonderer Dank geht an Jordie Lunn!

 

LAUNCH: Das neue Specialized „Stumpjumper“ Trailbike – ein Allrounder? – inkl. VIDEO

Wir waren für euch beim Specialized Launch des neuen Stumpjumper und haben es in seinem Einsatzgebiet getestet. Per Livechat mit einem der Entwickler direkt aus Kalifornien wurden uns die ersten Infos zum neuen Bike erklärt. Anschließend haben uns die Mitarbeiter von Specialized Germany in Holzkirchen ihre Eindrücke während der Entwicklung nahe gebracht.

Trailevent 2018 in Holzkirchen

Die wichtigsten Änderungen vorweg, es gibt eine Short- und eine Long-,travel Variante. Das Stumpjumper hat eine komplett neue, deutlich steifere Geometrie mit mehr Reach. Bei der Entwicklung hat man einige Eindrücke des Demo’s einfließen lassen. Zudem gibt es einen Flipchip mit dem ihr in wenigen Minuten die komplett Geo anpassen könnt.

Direkt zum Anfang findet ihr hier die beiden Geometrien:

Geometrie des Longtravel in der Carbon Variante und 29″

Geometrie des Short travel Stumpjumper’s in 29″

 

 

Der eigentlich simple Flipchip, verändert die Höhe des Tretlagers um bis zu ±6mm und den Lenkwinkel um bis zu ±0,5°

 

Außerdem könnt ihr euch euer Rad so zusammenstellen, wie ihr es wollt, vom Hybridlaufradsatz bis zu 3,0″ Reifenbreite ist alles möglich und das Ganze bei 29″ oder 650b.

Wir haben beide Varianten für euch getestet. Erst das Longtravel mit 150/140mm, welches von Werk aus auch für den Bikepark geeignet ist. Durch die 29″ Laufräder ist das Bike sehr laufruhig und trotz gröberen Wurzelfeldern stand die Performance des Fahrwerks wohl kaum einem Enduro nach.

Man merkt sofort das Specialized zusammen mit dem Fahrwerkshersteller die Geometrie angepasst hat 

 

Die asymmetrische Brücke passt sich dem ebenfalls asymetrischen Rahmen, welcher vor allem darin dem Demo sehr ähnelt, perfekt an. Durch das neue Design soll der Rahmenflex minimiert werden und die Flexibilität zwischen Steuerrohr und Tretlager so minimal gehalten werden wie möglich. Dennoch trägt es auch dazu bei, das Gewicht nochmals zu reduzieren. Um ein bestmögliches Fahrwerk zu konstruieren, hat Specialized von Beginn an mit dem Fahrwerksherstellern zusammen gearbeitet.

 

Deutlich zu sehen, die asymetrische Dämpferaufnahme

 

Dennoch wollten die Entwickler das Gewicht noch reduzieren und so ergibt sich ein Gewichtsersparnis von ca. 250g bei den Größen S, M und 100g bei den Größen L & XL (bezogen auf den Rahmen). Zur erhöhten Steifigkeit, trägt die neue Strebe einen großen Teil hinzu.

 Rider first engenerd // Die Verbindung zwischen Bike und Fahrer soll perfekt funktionieren, egal wie groß der Fahrer ist.

Höchste Steifigkeit auch beiden Größen L/XL

Zudem könnt ihr einen kleinen Schlauch, eure Regenjacke oder Energieriegel im Stauraum unter der Getränkehalterung verstauen. Diese Swat Box ist noch 20% größer als die im vorherigen Modell.

Die Swat Box bietet einiges an Platz und kommt ohne zusätzliche Bauteile aus

 

Die 2,6″ Specialized Bereifung beim Longtravel und die 2,3er beim Shorttravel erstaunte uns sehr, beste Performance auf dem Trail, mit einem gröberen offenen Profil aber dennoch einen definitiv guten Lauf bergauf oder auf dem Asphalt.

Der Butcher vorne und der Purgatory hinten bieten bei 2,6″/2,3″ einen optimalen Kompromiss

Weitere tolle Feature’s sind, der neue geräuscharme integrierte Kettenstrebenschutz mit Noppen und die innenverlegten Züge mit einem Schlauchsystem für Bremse, Schaltung und Sattelstütze, welche das Verlegen der Leitungen bei der Carbon Version des neuen Stumpjumper’s zum Kinderspiel machen.

Dem „Kettenschlag“ wird durch die Noppen aktiv entgegengewirkt

 

Zudem wird es eine Women Edition in der Short Variante geben, welche bis zur Austattungsvariante „comp“ zur Verfügung steht. Bei dieser „Women“ Edition wurden alle Kontaktpunkte verändert, unter anderem die Griffe, der Sattel, eine komplett höhere Front, eine kürzere Kurbellänge und ein extra abgestimmter Dämpfertune. An der Geometrie hat Specialized keine Änderungen vorgenommen, da sie aus Praxiserfahrung festgestellt haben, dass sich die Sitzposition zwischen Frauen und Männern nur minimal unterscheidet und hier eine Anpassung der Kontaktpunkte völlig ausreiche.

Die Women Comp 29″ Edition, hier als Alurahmen

Außerdem wird im Laufe des Jahre’s noch eine „Evo“ Variante herausgebracht, welche über eine laut Specialized „sehr spezielle bzw. extreme“ Geometrie verfügt. Der Lenkwinkel dieser komme laut der Entwickler, der Geo des Demo’s sehr nahe.

Im Praxistest

Schon auf dem flachen Schotterweg zum Trail, fiel einem direkt das super Rollverhalten des Bikes auf. Das tiefe Tretlager und die 160mm (bei M/L/XL) variable Commander Post sorgt für eine angenehme Sitzposition auch bei steileren Anstiegen. Ziemlich am Anfang unserer Tour gab es eine Passage mit einem relativ steilen Abhang, durch die ausgeklügelte Suspension zusammen mit den 29″ Laufrädern war dies kein Problem. Durch die 2,6″ breite Specialized Bereifung hat man bei trockenen sowohl auch bei matschigen Bedingungen hervorragenden Grip.

Die trotz 29″ verspielte Geometrie lädt auch bei kleinen Wurzeln zum Abziehen ein

 

Als wir die Bikes tauschten und wir ein Short Travel bekamen, hat es uns definitv überrascht, wie man die 130/120mm so effektiv nutzen kann. Die Endprogression war immer gegeben und man hatte nie das Gefühl durchzuschlagen. Trotz des tiefen Tretlagers war man auch hier nicht in Gefahr, direkt an der nächst höheren Wurzel hängen zu bleiben. Allerdings könnte man hier auch durch den Flipchip, dass Tretlager nochmals 6mm höher setzen. Bei der Short Travel Variante sitzt man einfach etwas aufrechter, was bei langen Uphill Passagen definitv sehr angenehm ist. Bei Downhill Passagen bot die Long Travel Variante aber ein potenteres Fahrverhalten.

Auch das Short Travel mit 130/120mm ist so gut wie jedem Trail gewappnet

Als Fazit können wir auf jeden Fall nur Positives berichten, beide Varianten machen einfach Spaß und bieten ausreichend Reserven. Die neuen Features sind wirklich praktisch und mit den 29″hat Specialized wie auch bei den Reifen einen perfekten Kompromiss aus Rollwiderstand und Grip bzw. Sicherheit gefunden. Als Nachteil müssen wir leider den vergleichsweise hohen Preis nennen. Doch Spaß ist garantiert und einen treuen Allrounder für eure Trails oder einen Flowtrail findet ihr hier auf jeden Fall.

Wir haben für euch noch ein Video am Tag des Trailevent`s aufgenommen, unter anderem mit Fabio Wibmer (siehe oben).

 

 

TEST: Die Neuauflage der ION „K-Pact“ Knieschoner im Test

Wir haben die neuen ION K-Pact Knieschoner getestet. Sie wurden komplett überarbeitet und begleiten euch bei so gut wie jedem Einsatzbereich. Durch ihr dünnes Design können sie auch unter der Jeans getragen werden und sind somit auch interessant für Dirt- und Street-Fahrer. 

Wie uns die Protektoren gefallen haben und alle Info’s erfahrt ihr in unserem neuen Video:

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 89,95€

Weitere Informationen erfahrt ihr hier.

PM: Laurie Greenland und Myriam Nicole gewinnen in Maribor

Was für ein Saisonauftakt der Europacupserie. Laurie Greenland und Myriam Nicole gewinnen auf der legendären Strecke von Maribor. Bei dem ausgebuchten Rennen gingen 400 Fahrer aus 33 Nationen an den Start.

Nachdem Maribor nun drei Jahre von der internationalen Bildfläche verschwunden war, kehrte am vergangenen Wochenende erstmalig wieder der iXS European Downhill Cup in die slowenische Metropole zurück. Im Vergleich zur letzten Austragung eines Rennens dieser Serie hat sich einiges an der Strecke verändert. Der komplette untere Teil nach dem berühmten Rock Garden wurde einer Überarbeitung unterzogen, ohne jedoch den besonderen Charakter der Strecke, die zu den weltweit beliebtesten zählt, zu verändern. Obwohl vor zwei Wochen noch ordentlich Schnee lag, haben es die Veranstalter hinbekommen, einen perfekten Kurs zu bieten.

Landscape - EDC Maribor 2018.jpg

Obwohl der Termin für den Serienauftakt sehr früh angesetzt war, waren die äußeren Bedingungen optimal. Warme Temperaturen und trockene Verhältnisse sind für April nicht selbstverständlich, aber natürlich dem Anlass angemessen. Die Wahl des Datums war natürlich absichtlich, schließlich konnte somit das Rennen für viele als Generalprobe für den eine Woche später stattfinden Weltcup im kroatischen Losinj dienen. Somit war es wenig verwunderlich, dass unter den 400 Teilnehmern aus 33 Nationen viele internationale Top-Fahrer an den Start gingen. Der Favoritenkreis war ziemlich groß und gerade am Anfang der Saison schwierig abzustecken.

Die Qualifikation

Nachdem am Freitag der obligatorische Track Walk und das Freie Training auf dem Programm standen, wurde es am Samstag dann nach der ausgiebigen Trainingssession am Morgen zum ersten Mal ernst. Wie im Europacup üblich, ging es in der Elite Men Klasse um den Einzug ins Super Final am Sonntag, bei dem die besten 30 der Qualifikation dann um den Rennsieg fahren. Für alle anderen ging es um erste wichtige Punkte für das Gesamtklassement und die Startaufstellung im Finale.

Die nicht nur qualitativ, sondern mit knapp 30 Frauen auch quantitativ stark besetzte Klasse der Elite Women hielt Myriam Nicole (FRA – Commencal Vallnord) mit einer Zeit von 4:06.275 Minuten in Schach. Allerdings zeigten sich auf den nachfolgenden Plätzen unter anderem Tracey Hannah (AUS – Polygon UR) oder die neue Europameisterin Monika Hrastnik (SLO – Blackthorn) ziemlich angriffslustig.

Myriam Nicole - iXS EDC

Schnellster Elite Men Fahrer war Amaury Pierron (FRA – Commencal Vallnord), der mit einer Zeit von 3:31.629 Minuten sich ganz knapp vor Troy Brosnan (AUS – Canyon Factory Team) halten konnte.

Amaury Pierron - iXS EDC

Die Finalläufe

Der Sonntag startete dann erneut mit perfekten Bedingungen. Nachdem noch einmal vier Stunden Training angesetzt waren, ging es pünktlich um 12.30 Uhr los mit den Finals. Die erste Klasse war wie immer die Masters Kategorie. Wie schon am Vortag setzte sich Fabrizio Dragoni (ITA – Alessi Racing Team) durch und verwies Dominik Dierich (GER – TREK AmperRad) und Billy Caroli (SUI – Fabien bike tramelan) auf die nachfolgenden Plätze.

Nachwuchsklassen

Nach den älteren Herren war mit der U17 male Klasse der Nachwuchs an der Reihe. Am Ende entschied Simon Chapelet (FRA – Polygon UR Development) das Rennen mit 3:42.845 Minuten für sich. Blake Ross (NZL – Revolution Products NZ) und Chris Cumming (IRL – Wideopenmag) komplettierten das Podest. Siel van der Velden (BEL – VDV) war die Schnellste der U17 female Kategorie. Sie verbesserte sich im Vergleich zum Vortag um etwa 20 Sekunden und dürfte damit ziemlich zufrieden sein.

Valentina Höll wird in einer Woche an ihrem ersten Weltcup teilnehmen © Rick SchubertValentina Höll wird in einer Woche an ihrem ersten Weltcup teilnehmen © Rick Schubert

 

In der U19 female Klasse konnte sich Valentina Höll (AUT – Sram Rockshox Factory Racing) mit einem deutlichen Sieg das nötige Selbstvertrauen für ihr Weltcupdebut sichern. Wie üblich muss sich das Ausnahmetalent und seit neuestem auch Mitglied der Red Bull Familie den Vergleich ihrer Zeit mit den Elite Women gefallen lassen und um das Ganze schon einmal vorweg zu nehmen, es hätte diesmal für den dritten Platz gereicht. Nichtsdestotrotz hoffen wir, dass sich die anderen aus dieser Klasse nicht entmutigen lassen, denn auch wenn die junge Österreicherin immer etwas das Ergebnis verwischt, die Leistungen der anderen sollen nicht geschmälert werden. Lisa Gava (ITA – 3stars) und Ottilia Johansson Jones (SWE – Propain Gravity Juniors) lieferten durchaus solide Rennläufe ab und fanden sich auf der rechten und linken Seite des Podiums wieder.

Elite Women

Im Anschluss startetet die Elite Women und wie zu erwarten war, wurde hier Racing auf höchstem Niveau geliefert. Der Red Bull Hot Seat war hart umkämpft und als dann Nina Hoffmann (GER – Santa Cruz Bicycles) als erstes eine Zwischenzeit ablieferte, die in der Region der Schnellsten des Vortages lag, war die Spannung förmlich zu spüren. Die junge Deutsche konnte schon mit ihrem fünften Platz in der Quali überzeugen und schob sich dann sogar noch einen weiteren Platz nach vorn, denn die nach ihr gestartete Petra Bernhard (AUT – Friesis Bikery) hatte im Ziel mehr als drei Sekunden Rückstand. Als nächstes kam Monika Hrastnik ins Ziel, die ihre Vortageszeit um sieben Sekunden verbesserte und somit schneller als die Bestzeit des Samstags war.

Tracey Hannah fuhr schon 2007 auf dieser Strecke, damals wurde sie Dritte © Rick Schubert
Tracey Hannah fuhr schon 2007 auf dieser Strecke, damals wurde sie Dritte // Rick Schubert

 

Aber dann kam auch schon Tracey Hannah und unterbot um ganze acht Sekunden. Es fehlte also nur noch Myriam Nicole, die an der Zwischenzeit einen hauchdünnen Vorsprung von vier Zehntelsekunden hatte. An der Ziellinie war dieser dann leicht gewachsen und somit gewann die Französin mit einer Zeit von 3:55.398 Minuten vor Hannah und Hrastnik.

Junioren

Danach kamen die U19 Fahrer. Einer der ersten war George Kerr (GBR – Propain Dirt Sixpack), der am Vortag ein DNF eingefahren hatte. Er legte mit 3:51.172 eine Zeit vor, die schon im Bereich der Top 5 der Qualifikation war. Somit konnte er es sich im Hot Seat erst einmal bequem machen. Doch dann irgendwann war seine Zeit nur noch Makulatur und einer nach dem anderen unterbot. Am Schluss führte Kye A´hern (AUS – Canyon Factory Racing) mit 3:31.371 Minuten, was schneller war als die Bestzeit der Elite Klasse des Vortages. Zweiter wurde Henry Kerr (GBR – Propain Dirt Sixpack), gefolgt von Stefano Introzzi (ITA – Scout / Nukeproof).

Kye A´hern ist bisher noch ziemlich unbekannt, aber Gabe Fox hat ihn nicht umsonst ins Team geholt.
Kye A´hern ist bisher noch ziemlich unbekannt, aber Gabe Fox hat ihn nicht umsonst ins Team geholt.

 

Super Final Elite Men

Die letzte Entscheidung fiel dann im Super Final. 30 Fahrer kämpften um den Tagessieg und schenkten sich dabei nichts. Die erste ernstzunehmende Zeit legte Laurie Greenland (GBR – MS Mondraker Team) vor. Der Juniorenweltmeister von 2015 und Vizeweltmeister der Elite Klasse 2016 brauchte für 2600 Meter eine Zeit von 3:27.997 Minuten. Doch zu diesem Zeitpunkt fehlten noch zwei Drittel der Klasse im Ziel. Doch die nächsten Fahrer platzierten sich alle hinter dem Briten. Was seine Zeit aber wirklich wert war, zeigte sich, als dann selbst große Namen wie Mark Wallace (CAN – Canyon Factory Team), Brendan Fairclough (GBR – Scott Velosolutions) oder Brook MacDonald (NZL – MS Mondraker) sich dahinter platzierten. Leichter Regen hatte nun eingesetzt, so dass die Verhältnisse nicht ganz einfach waren.

Brook MacDonald schien diese Strecke wirklich zu mögen © Rick Schubert
Brook MacDonald schien diese Strecke wirklich zu mögen // Rick Schubert

 

Nun waren es noch die drei Besten des Vortages, die etwas am Sieg von Greenland ändern konnten. Dakotah Norton (USA – Unior Devinci Factory Team) hatte an der Zwischenzeit bereits fünf Sekunden Rückstand und war so keine Gefahr mehr. Auch Troy Brosnan hatte sich schon bis zur Zwischenzeit ins Aus geschossen. Somit war es nur noch der Schnellste der Qualifikation, der irgendwas anrichten konnte. An der Zwischenzeit lag er zwar zurück, aber durchaus noch in Schlagdistanz. Als Amaury Pierron dann über den Zielsprung ging, sah man, dass es knapp werden würde, aber beim Überqueren der Ziellinie offenbarte die Anzeigetafel ein Plus von 1,7 Sekunden und somit gewann Greenland sein erstes internationales Rennen in der Elite Klasse. Amaury Pierron wurde Zweiter, gefolgt von Brook MacDonald an dritter Stelle, während Brendan Fairclough und Mark Wallace das Fünfer-Podest komplettierten.

Laurie Greenland bewies seine frühe Form © Rick Schubert
Laurie Greenland bewies seine frühe Form // Rick Schubert

 

Maribor hat auf jeden Fall wieder einmal abgeliefert, was alle erwartet hatten. Die Strecke hat an ihrer Attraktivität und Beliebtheit nichts eingebüßt und sich bei vielen Fahrern wieder ins Gedächtnis eingebrannt. Das Ambiente war zudem einfach exzellent, die Stimmung dem Anlass angemessen und das Wetter wahrscheinlich besser, als wir oftmals im Sommer erwarten können. Der nächste Stopp der Serie findet Mitte Juni in Kranjska Gora, ebenfalls in Slowenien, statt.

 

Die Course Preview könnt ihr euch hier anschauen:

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