PM: Danico Biotech neu im Sortiment bei MRC Trading & Suspension

Ab sofort findet man im MRC Trading-Portfolio einen neuen Schmierstoff-Hersteller. Danico Biotech produziert Bioschmierstoffe auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen und legt besonderen Wert auf Umweltverträglichkeit. 

Danico verfügt über langjährige Erfahrungen mit Bioschmierstoffen auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen. Seit Beginn der Schmierstoffentwicklung im Jahr 2010 wird bei der Entwicklung besonderer Wert auf Umweltverträglichkeit und technologische Überlegenheit im Vergleich zu erdölbasierten Schmiermitteln gelegt. Mit wettkampfgeeigneten Fahrrad-Bioschmiermitteln wurde von Danico ein neuer Standard bei Umwelt-, Arbeits- und Klimaschutz gesetzt.

Biotech Race Shok Dämpferöle

BIOTECH RACE SHOK Dämpferöle verfügen über sehr gute Schmiereigenschaften bei erstklassiger und zuverlässiger Dämpfung. Die äußerst geringe Reibung reduziert das Stick-Slip-Ruckgleiten deutlich und erlaubt ein ausgeglichenes Fahrerlebnis. Auch bei starker Beanspruchung der Dämpfungselemente wird aufgrund der geringen Reibung ein schneller Anstieg der Arbeitstemperatur verhindert. Diese Vorteile bleiben auch bei extremen Wetterschwankungen erhalten.
Aufgrund Ihres hohen natürlichen Viskositätsindexes und exzellenten Tief- und Hochtemperaturverhaltens schaffen BIOTECH RACE SHOK Dämpferöle die Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Einsatz in Fahrrädern, auch unter Wettbewerbsbedingungen. Darüber hinaus haben BIOTECH RACE SHOK-Dämpferöle im Gegensatz zu mineralölbasierten Dämpferölen eine sehr niedrige Verdampfungsrate und lassen sich leicht entgasen.

Viele internationale Erfolge bei UCI MTB-Weltmeisterschaften und Worldcup-Rennen belegen seit 2013 die ausgezeichnete Renntauglichkeit der High-Performance-Dämpferöle. Dazu zählt auch der UCI-Weltmeistertitel 2015 von Loic Bruni in der Disziplin Downhill Men Elite.

  • leichteres Entlüften bei der Montage als herkömmliche Mineralöle
  • Absolut präzises Ansprechverhalten
  • Verschleiß- und Korrosionsschutz
  • 100% scherstabil
  • Hoher Viskositätsindex ohne Viskositätsindex-Verbesserer (No VI-Improver)
  • Gleichmäßiges Dämpfungsverhalten über breite Temperaturbereiche
  • Nach OECD 301B leicht biologisch abbaubar, toxikologisch unbedenklich
  • Hohe Standfestigkeit, lange Wartungsintervalle und Haltbarkeit
  • Sehr geringe Verdampfungsrate, keine VOC-Emission

Danico Biotech Air Chamber & Lower Leg Oil 0W30

Biotech Air Chamber & Lower Leg Oil ist ein vollsynthetisches Bio-Schmieröl für die inneren Schmierstellen in Federgabel und Federbein. Aufgrund seiner exzellenten Schmiereigenschaften ist der Systemschutz bei hohen Belastungen gegeben. Das Schmieröl verfügt über einen dauerhaften Mehrbereichscharakter und ist für stark schwankende Einsatztemperaturen ausgelegt.

Mit seiner ausgeprägten Oxidationsbeständigkeit und Scherstabilität wird eine sehr hohe Ölstandzeit möglich. Darüber hinaus ist bei dieser neuen Generation von Bioschmierstoffen die Wirkung von Feuchtigkeitseintrag auf die Lebensdauer des Schmierstoffs vernachlässigbar gering.

Entsprechend unserer BIOTECH-Leitlinie basiert Biotech Air Chamber & Lower Leg Gabelöl auf nachwachsenden Rohstoffen und ist nach OECD 301B leicht biologisch abbaubar. Damit ist es ohne Einschränkung für umweltsensible Bereiche wie Wälder und Gewässerschutzgebiete geeignet.
Aufgrund seiner technologischen und ökologischen Eigenschaften kann Biotech Air Chamber & Lower Leg Oil  bei  Outdoor-Aktivitäten ganzjährig eingesetzt werden.

Biotech Fork Lube High Performance Federgabel Spray

BIOTECH FORK LUBE verbessert das Ansprechen von Federgabel und Hinterraddämpfer bei Hindernissen und Schlaglöchern. Stick-Slip-Effekte aufgrund von harten Gummis oder schlecht geschmierten Federgabeln gehören damit der Vergangenheit an. Das Schmiermittel ist für alle Wetterbedingungen geeignet und verringert effektiv die Reibung zwischen den Oberflächen von Simmerring und Standrohr. Aktuelle Rennerfolge belegen die Wirksamkeit und Zuverlässigkeit des Federgabel-Schmiermittels.

Die Handhabung ist mit dem präzisen Pumpsprühkopf einfach und sicher. Es wird ein gleichmäßiger und dauerhafter Schmierfilm auf Federgabelrohr und Dämpferrohr aufgetragen, der vor Korrosion schützt und Rost löst.

Alle Danico Biotech Produkte sind in unserem Webshop unter https://www.mrc-trading.de/Nach-Marke/Danico-Biotech/ einzusehen.

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ROSE Rad Squad!!! Red Bull Joyride bei Crankworx Whistler

Der ROSE Rad Squad war während Red Bull Joyride bei Crankworx Whistler durch einige seiner Top-Athleten stark vertreten: der quirlige Kanadier Anthony Messere, FMB Wildcard Gewinner Torquato Testa, der deutsche Slopestyle Experte Lukas Knopf und der tschechische Wirbelwind Jakub Vencl, machten sich auf dem Weg ins Mekka des Mountainbikens, um beim großen Finale der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship anzutreten.

Bereits während aller Stopps der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship wurde das ROSE Rad Squad Team von mindestens zwei Athleten vertreten, doch beim Red Bull Joyride 2018 kamen zum ersten Mal sogar vier ROSE Athleten zusammen, um gleichzeitig anzutreten.

Beflügelt durch zwei aufeinanderfolgende Podiumsplätze bei FMB Gold Events, nämlich einem 2. Platz beim kanadischen Big White Invitational, wo er die FMB Wildcard gewann, und einem Sieg beim GlemmRide Slopestyle, machte Torquato Testa den Anfang. Sein Ziel beim Red Bull Joyride war es, seinen Run wie geplant komplett von top-to-bottom durchzuziehen.

Während sein erster Run nicht ganz nach seinen Wünschen verlief, gab er beim zweiten Run alles und zeigte einen perfekten Cork 720, eine Cash Roll, einen Backflip No-Footed Can und einen riesigen Double Blackflip über den größten Kicker des Kurses, der ihn auf Platz 7 katapultierte.

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„In den letzten vier Jahren habe ich wegen des großen Drucks viele Fehler beim Red Bull Joyride gemacht. Dieses Jahr war es mein Ziel, einen kompletten Run mit Tricks auf jedem Feature hinzulegen und einige Knaller rauszuhauen. Ich bin sehr glücklich, das alles vor einem riesigen Publikum vollbracht zu haben.“

Der Tscheche Jakub Vencl ist einer der erfahrensten Athleten in der SWC ist jedoch als Ersatzfahrer nach Whistler gereist und bekam erst ein paar Stunden vor dem Final-Start das Go zur Teilnahme. Ganz nach dem Motto ‚alles oder nichts’, startete Jacub mit viel Feuer und kombinierte einen stylischen 720, eine Cash Roll, zeigte einen Double Tailwhip und seinen Signature-Trick 360 Unturndown, womit er mit 72 Punkten auf Platz 6 landete, direkt vor seinem Teamkollegen Torquato Testa,.

„Nur die Chance zu bekommen, teilzunehmen und so einen Run hinzulegen, ist einfach unglaublich. Der 6. Platz beim größten Slopestyle-Event des Jahres ist mein persönliches Sahnehäubchen,“ fasst Vencl seine Woche in Whistler zusammen.

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Alle guten Dinge sind drei, dachte sich Lukas Knopf und schaffte es als wahrer Red Bull Joyride Rookie in die große Show, um sein Können zum dritten Mal beim SWC in dieser Saison unter Beweis zu stellen. Durch mehrfache Kombos, inklusive einem Frontflip Tuck No Hander, einem Double Truckdriver und einem Double Tailwhip, schlich er sich vorbei an Szymon Godziek und Ryan Nyquist auf Platz 10.

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„Bei Red Bull Joyride endlich teilnehmen zu können und einen kompletten Run wie diesen hinzulegen, ist einfach klasse. Der Kurs ist so riesig, aber macht trotzdem viel Spaß! Ich kann es kaum erwarten, nächstes Jahr hoffentlich wieder am Start zu sein“ so Knopf.

Red Bull Joyride Altstar und einer der Publikumslieblinge, Anthony Messere, gab alles während seines ersten Runs und landete alle seine Tricks auf der ersten Hälfte des Kurses. Zu sehen waren ein großer Backflip Tailwhip aus dem Start-Sprung, ein Frontflip No-Hander und eine Cash Roll, die ihn auf das Podium hätten befördern können, wäre da nicht der Sturz  beim Versuch eines off-axis 360 Tailwhip vom Whale Tail gewesen.

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Sein zweiter Run verlief zunächst auf den ersten Features nach Plan, jedoch stürzte er bei der Landung der Cash Roll. Sichtlich enttäuscht, setzte er seinen Run unter tosendem Applaus der Menge fort und zeigte noch einen One-Hander am letzten Drop.

Nach Red Bull Joyride, ist Jakub Vencl mit seinem 9. Platz im FMB World Ranking, derzeit der höchstplatzierte in der ROSE Rad Squad Familie, gefolgt von Lukas Knopf auf Platz 11, Torquato Testa auf Platz 13 und Anthony Messere auf Platz 14 – und da ein FMB Gold Event dieses Jahr noch aussteht, gibt es noch einige wertvolle Punkte zu holen.

Crankworx FMBA Slopestyle World Championship Rankings: 

Platzierung Fahrer und Punkte-Ranking
1. Brett Rheeder (CAN) – 3700pts
2. Nicholi Rogatkin (USA) – 3656pts
3. Erik Fedko (GER) – 2666pts
4. Tomas Lemoine (FRA) – 2636pts
5. Thomas Genon (BEL) – 2636pts
6. Diego Caverzasi (ITA) – 2362pts
7. Ryan Nyquist (USA) – 1748pts
8. Anthony Messere (CAN) – 1700pts
9. Matt Jones (GBR) – 1664pts
10. Jakub Vencl (CZE) – 1608pts
11. Szymon Godziek (POL) – 1600pts
12. Simon Pagès (FRA) – 1522pts
13. Lukas Knopf (GER) – 1518pts
14. Torquato Testa (ITA) – 1028pts
15. Emil Johansson (SWE) – 720pts
16. Logan Peat (CAN) – 442pts
17. Louis Reboul (FRA) – 442pts
18. Max Fredriksson (SWE) – 380pts
19. Reed Boggs (USA) – 326pts
20.  Alex Alanko (SWE) – 326pts

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Fabio Wibmer und Mercedes-Benz fahren gemeinsame Wege

Stuttgart / Innsbruck – 19. September 2018 – Fabio Wibmer ist weltweit für seine atemberaubenden Künste auf dem Trial- und Mountainbike bekannt. Über 1,6 Millionen Abonnenten folgen dem Österreicher mittlerweile allein auf YouTube, in den anderen sozialen Netzwerken kommen nochmals mehr als eine dreiviertel Million Follower hinzu. Doch wie wird ein Fahrradverrückter Junge aus Oberpeischlach, einem Dorf mit weniger als 100 Einwohnern, zum YouTube-Star, dessen Videos schon über 200 Millionen Mal angesehen wurden? Fabio hat sich mit seinem neuen Partner Mercedes-Benz zusammengesetzt und seine noch junge aber jetzt schon erstaunliche Karriere Revue passieren lassen.

Fabio Wibmer - Mercedes - Photo credit by Hannes Berger 2.jpg

Der junge Österreicher wuchs in einer Motorsport-verrückten Familie auf und fing schon im Alter von sechs Jahren an Motocross zu fahren. Fabio nahm dabei zwölf Jahre lang an nationalen und internationalen Motocross-Rennen teil, unter anderem auch an der 125ccm Motocross Weltmeisterschaft in Italien 2011. Neben der Begeisterung zum Motocross Sport war Fabio allerdings schon immer vom Biken fasziniert.

Schon als Kind baute Fabio mit Freunden Sprünge im Wald und tobte sich dort mit dem Fahrrad seiner Mutter aus, welches natürlich alles andere als geeignet war für die Sprünge und Aktionen, die er damit unternahm. 2009 stieß Fabio auf das Video „Inspired Bicycles“ von Danny MacAskill. Fasziniert von den Fahrkünsten und Tricks des schottischen Bike-Trial Profis, wollte Fabio unbedingt genauso ein Fahrrad, um genau diese Tricks machen zu können.

Zu Weihnachten 2010 bekam Fabio sein erstes Trial Bike und verbrachte fortan nach der Schule täglich 3-4 Stunden damit, Danny’s Tricks zu lernen. Der junge Österreicher war schon immer an Kameras und dem Filmen interessiert und veröffentlichte bereits regelmäßig Videos auf seinem 2008 erstellten YouTube Kanal. Seine Tricks zu filmen, war somit die logische Konsequenz aus der Verbindung seiner Hobbys. Bereits nach wenigen Monaten war Fabio’s Trick-Repertoire stark gestiegen und für ihn wurde klar, dass er „seinen“ Sport gefunden hatte.

Mit der Zeit bekamen Fabios Videos immer mehr Aufmerksamkeit und 2012 wurde einer der größten Träume des damals 16-Jährigen wahr. Fabio war einer der 15 ausgewählten Jugendlichen für den Workshop „Danny MacAskill – License to Trial“, bei dem junge Talente gefördert werden sollten und zwei Tage mit ihrem Idol verbringen durften. Fabio hinterließ bei dem Workshop einen bleibenden Eindruck, und wenige Monate später bekam er seinen ersten Bike-Sponsor, Inspired Bicycles. Den Gleichen, für den damals auch sein Idol fuhr.

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Kurze Zeit später ging es nach Tschechien unterwegs und filmte ein Teamvideo, womit für Fabio ein weiterer Traum in Erfüllung ging: einmal in einem Video mit Danny MacAskill zu sein. Danach ging es steil bergauf und Danny bot Fabio an, ein fester Bestandteil seiner 2014 gegründeten „Drop and Roll“ Show-Tour zu werden.

Fabio produzierte nebenbei weiterhin Videos und feierte 2015 mit „Fabiolous Escape“ seinen internationalen Durchbruch. Er gewann den „GroPro of the World“ – Contest und sein Video wurde zu einem viralen Hit im Internet. Dank 45 Millionen Klicks auf Facebook und über 16 Millionen Klicks auf YouTube wurden erstmals auch zahlreiche Medien und TV-Sender auf den jungen Österreicher aufmerksam. Es folgten Videos wie „Out of Mind“, in dem Fabio auf einem alten Damenfahrrad Downhill fährt, und Urban Freeride Lives“, welche ebenfalls viral gingen und in kurzer Zeit mehrere Millionen Klicks auf YouTube generierten. Mit über 40 Millionen Views auf YouTube zählt Fabios kreative Fahrt durch Salzburg in „Urban Freeride Lives“ dabei zu seinen erfolgreichsten Videos.

VIDEO: URBAN FREERIDE LIVES

Neben seiner Leidenschaft Videos zu produzieren, nahm Fabio mittlerweile auch an diversen Downhill Rennen teil. Sein erstes Downhill Bike bekam Fabio erst im Alter von 16 Jahren, aber aufgrund seiner Erfahrungen auf der Motocross Maschine, waren hohe Geschwindigkeiten und große Sprünge nichts Neues für ihn. 2016 wurde Fabio österreichischer Downhill Staatsmeister und gewann bei diversen Veranstaltungen die „Whip-Offs“. Fabios Fokus und Leidenschaft blieb allerdings dabei, Videos zu produzieren und diese auf seinem YouTube Kanal zu veröffentlichen. 2017 entstand daraus gemeinsam mit Studienfreund Elias Schwärzler die „Sick! Series“, mit der die beiden Trial- und Mountainbiker wöchentlich ihre Fans begeistern.

Mit größeren Video Projekten wie „Fabiolous Escape 2“, den wöchentlichen Filmen für die „Sick! Series“, der Teilnahme an Mountainbike Events und Downhill Rennen, dem Touren mit „Danny MacAskill’s Drop & Roll Tour“, einer eigenen Trial-Show, dem Trainieren auf den verschiedenen Bikes und vielem mehr, ist Fabio inzwischen permanent auf Reisen. So kommt es, dass dem Trial- und Mountainbike-Star die Zeit auf vier Rädern inzwischen fast genauso wichtig geworden ist, wie die Zeit auf zwei Rädern. Die V-Klasse von Mercedes-Benz ist dabei für den Österreicher nicht einfach nur ein Fortbewegungsmittel und zuverlässiger Partner auf langen Fahrten, sondern auch ein Transportmittel für seine Bikes, ein Shuttle für lange Mountainbike-Missionen in den Bergen und nicht zuletzt ein Rückzugsraum zum Entspannen geworden.

FABIOLUS ESCAPE 2

 

 

Fabio Wibmer:

„Ich bin inzwischen wirklich permanent unterwegs, allerdings bin ich auch niemand der lange still sitzen kann oder will. Ich habe immer mindestens eines meiner Räder dabei, was das Reisen auch nicht unbedingt erleichtert. Dank Mercedes-Benz habe ich inzwischen allerdings den perfekten Begleiter. Bei all der Hektik und dem vollen Zeitplan ist es einfach genial, dass ich meine Bikes bequem hinten reinstellen und mit guter Musik vollentspannt zum nächsten Spot cruisen kann.“

Audi Nines MTB 2018: Mountainbiker kehren erfolgreich vom Mond zurück!

Sam Pilgrim wird „Ruler of the Week“ und gewinnt „Beste Slopestyle-Line” • Sam Reynolds (GBR) mit „Bester Freeride-Linie“ • Adolf Silva (ESP) und Dawid Godziek (POL) holen die „Best Trick“-Awards

Mission erfüllt: Die Audi Nines MTB 2018 sind ihrem Motto „Send it to the Moon“ voll gerecht geworden und nach einer aufregenden Woche voller hochklassiger Mountainbike-Action wieder sicher auf der Erde gelandet. In einem Steinbruch bei Birkenfeld in der Bikeregion Hunsrück-Hochwald trafen sich die weltbesten Freeride- und Slopestyle-Mountainbiker, um sich in einem neuartigen videobasierten Wettkampfformat miteinander zu messen. Sie hatten eine Woche Zeit, um auf den gewaltigen Hindernissen ihre besten Tricks und Runs zu zeigen und diese auf Video zu bannen.

Bei der Award-Gala am Donnerstagabend, 13. September, feierten die 27 Teilnehmer die erfolgreiche Premiere der Audi Nines MTB 2018 in Deutschland und krönten anhand der Videoaufnahmen die besten Athleten der Woche. Sie wählten die britische Mountainbike-Legende Sam Pilgrim zum „Ruler of the Week“ und zum Sieger in der Kategorie „Beste Slopestyle-Linie“.

„Die Audi Nines sind für mich der beste Event des Jahres,” schwärmte Pilgrim. „Wir hatten sechs Tage Zeit, auf höchstem Niveau unsere Leistung zu bringen. Es bedeutet mir besonders viel, zwei der Kategorien gewonnen zu haben, weil es andere Mountainbike-Profis waren, die für mich gestimmt haben. Das freut mich total.“

Pilgrims Landsmann Sam Reynolds erhielt den Preis in der Kategorie „Beste Freeride-Linie“. Den zweiten Platz holte sich hier Nico Scholze aus Filderstadt (GER). Adolf Silva (ESP) gewann den „Besten Freeride-Trick“ für seine unglaubliche Cali Roll. Dabei ließ er in der Luft sein Fahrrad los und drehte sich um 360 Grad. Er stand diesen Trick als erster Fahrer der Welt auf einem Downhill-Mountainbike. Auch hier ging Platz zwei an Nico Scholze für seinen Backflip Heelclicker to Superman.

Den „Besten Slopestyle-Trick“ sicherte sich Dawid Godziek (POL) mit seinem Quadruple Tailwhip, ebenfalls ein weltweit erstmals gelungener Trick. Dabei drehte er sein Fahrrad in der Luft viermal um die Lenkerachse. Den Titel für den „Besten Style“ gewann Lukas Schäfer aus Limburg (GER).

Die Audi Nines MTB 2018 wurden in Zusammenarbeit mit dem Bikepark Idarkopf durchgeführt, der 2019 in der Nähe von Birkenfeld eröffnet werden soll. Nach der Bekanntgabe des Austragungsorts war die Neugierde groß, wie sich der Steinbruch als Schauplatz eines der renommiertesten Mountainbike-Events der Welt bewähren würde. Die letzte Woche hat gezeigt, dass das erfahrene Streckenbau-Team um Clemens Kaudela (AUT) und Sam Reynolds hier einen herausragenden Parcours kreieren konnte, in dem das Weltklasse-Teilnehmerfeld Top-Leistungen bringen und Werbung für den Mountainbike-Sport machen konnte.

„Die Location hat uns erst ein wenig Sorge bereitet“, gibt Reynolds zu. „Wir waren nicht ganz sicher, ob die Bilder an die vorherigen Events in den Alpen mit ihrem weiten Bergpanorama heranreichen würden. Aber sobald uns die Assoziation mit einer Mondlandschaft in den Sinn gekommen war, bekam das Ganze sofort einen eigenen Charakter. Das war der ungewöhnlichste Ort, an dem ich je gefahren bin. Durch die Satellitenschüssel und die anderen Spezialelemente kam man sich vor wie in einem Computerspiel!

Weltpremiere bei Audi Nines MTB 2018

Audi Nines MTB 2018: Dawid Godziek mit Trick-Weltpremiere!

Der Pole landet den ersten Quadruple Tailwhip auf einem Mountainbike

Dem polnischen Mountainbiker Dawid Godziek ist am 12. September eine Weltpremiere gelungen: Bei den Audi Nines MTB 2018 in Birkenfeld stand er den ersten Quadruple Tailwhip aller Zeiten. Diesen Trick, bei dem der Fahrer in der Luft sein Fahrrad viermal um den Lenker wirbelt,  hatte zuvor noch kein anderer Mountainbiker gelandet.

„Ich hatte den Triple Tailwhip ziemlich locker gestanden. Daher beschloss ich, noch einen draufzusetzen“, erklärte der 24-jährige Mountainbike-Profi aus Suszec im Süden Polens. „Vor diesem Event hatte ich diesen Trick noch nie in Erwägung gezogen, aber der Kicker hier bei den Audi Nines eignet sich perfekt dafür. Er ist riesig, so dass man extrem lange in der Luft ist.“

Godziek stand den Trick im fünften Versuch auf dem Progression Big Air Jump. Dieser Sprung war extra dafür gebaut worden, damit die Fahrer neue Tricks probieren und ihr Können auf das nächste Level heben können. Der gewaltige Kicker hat einen fünf Meter hohen Absprung und schießt die Fahrer über zehn Meter hoch in die Luft – nicht umsonst heißt das Motto des Events „Send it to the Moon!“

„Das Besondere an dem Event ist, dass wir keinen Druck haben, unseren Run in drei oder vier Versuchen herunterbringen zu müssen“, sagte Godziek. „Wir haben mehrere Tage Zeit, unsere beste Leistung abzuliefern. Das ist echt cool.“ Der Pole fügte hinzu: „Es ist ein ziemlich schwieriger und großer Kurs, was neu für mich ist. Aber ich konnte endlich etwas Großes stehen, darüber freue ich mich sehr!“

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Die Audi Nines MTB sind ein Medien-Event für eingeladene Mountainbike-Profis. Sie werden dieses Jahr zum ersten Mal in einem Steinbruch inmitten der Bikeregion Hunsrück-Hochwald in Rheinland-Pfalz abhalten und vom nahegelegenen Bikepark Idarkopf unterstützt. Der Event hat viele der weltbesten Mountainbiker in die spektakuläre Mondlandschaft des Steinbruchs gelockt, um sich in einem innovativen Videowettbewerb zu messen. Die Fahrer haben eine Woche Zeit, um ihre besten Tricks und Läufe vor laufenden Kameras zu stehen. Neben dem bereits erwähnten Big Air umfasst das Set-up auch eine Freeride- und eine Slopestyle-Bike-Line mit riesigen Drops, Sprüngen und Spezialelementen.

Rage the track! Das PROPAIN-Update

Rage Carbon 2019 – World Cup Rennmaschine in 27.5“ und 29“

In der aktuellen Saison wurde das Rage Carbon in 29“ bereits fleißig im Downhill World Cup getestet. UK-Racer Phil Atwill und der frischgebackene österreichische Staatsmeister David Trummer sind nach der ersten Testfahrt sofort auf die großen Laufräder umgestiegen. Nun ist das Rage Carbon mit den großen Laufrädern für alle ambitionierten Downhillracer zu haben.

 

Propain Rage Performance 29

Propain Rage Highend 27,5

Der Carbonrahmen musste für die Umstellung auf 29“ nicht angepasst werden. Es ändern sich lediglich die obere und ntere Wippe um die Tretlagerhöhe mit 29“-Laufrädern zu optimieren sowie die Steuersatzschalen um die höhere Gabel auszugleichen. Alle Teile für die Umrüstung wird es später auch separat zu kaufen geben. Durch den Flipchip in den Ausfallenden gelingt der Sprung von 27.5“ auf 29“ am Hinterrad problemlos. Die innovative Reachverstellung konnte auch beim Rage Carbon 29 beibehalten werden. So hat der Fahrer die Möglichkeit den Reach von +6 mm auf -6 mm um insgesamt 12 mm zu variieren.

Das Rage Carbon 29 wird ab sofort verfügbar sein – und zwar nicht statt, sondern neben dem bisherigen Rage Carbon in 27.5“. Der Juniorenfahrer Henry Kerr hat in dieser Saison bewiesen, dass 27.5“ nicht weniger schnell sein muss und konnte einen herausragenden zweiten Platz im Gesamtworldcup erzielen.

Henry Kerr – 2nd World Cup Overall – Rage Carbon 27.5

Die Wahl ob 29“ oder 27.5“ hängt also ganz klar von eigenen Vorlieben ab. Für Fahrer unter 1,77 m macht es laut Propain aber wenig Sinn auf 29“ zu setzen, denn unter dieser Mindestempfehlung schränkt das große Laufrad hinten den Fahrer in seiner Bewegung ein und verspielt seine Vorteile. Aus diesem Grund bietet Propain das Rage Carbon 29 nur in Rahmengröße L/XL an.

Phil Atwill – Rage Carbon 29

Bei der Ausstattung geht Propain einen neuen Weg. Mit der brandneuen Website und einem neuen Konfigurator ist es möglich alle Parts anzupassen. Propain gibt nur noch Ausstattungsempfehlungen von Start über Performance bis Highend, die als Ausgangsbasis für die Konfiguration dienen und beliebig verändert werden können. So kann der Kunde selbst entscheiden wie er seine Parts kombinieren will. Liegen die Präferenzen beim Fahrwerk, kann ganz einfach ein Highend-Fahrwerk mit einer Einstiegs-Antriebsgruppe kombiniert werden.

Ausstattung

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Das Rage Carbon 27,5 und 29 ist ab sofort in den Farben Silber, Mint und Carbon Raw im Onlineshop zu bestellen. Durch die Kombination mit drei Decalfarben stehen dem Kunden viele Farbvarianten zur Verfügung. Für alle die sich noch unschlüssig sind, oder die ihren vorhandenen Rage Carbon Rahmen umrüsten wollen, bietet Propain in Kürze zwei separate Wheelsize Upgrade Kits für 27.5->29 und für 29->27.5 an.  Alle weiteren Informationen findet ihr unter www.propain-bikes.com!

Geometrie

Rennbericht: iXS DHC #7

Hartenstern und Wechselberger verewigen sich in Innsbruck

Am letzten Wochenende stand das erste Rennen der nun anstehenden Finaltriologie des iXS Downhill Cups auf dem Programm. Zum ersten Mal war Innsbruck Gastgeber eines Rennens der Serie und lieferte für 250 Sportler einen perfekten Schauplatz.

So langsam könnte man denken, die Downhill Saison ist vorbei, schließlich ist der Weltcup beendet, die WM ist Geschichte, der Europacup fand sein Ende und am vergangenen Wochenende ging auch der Rookies Cup in seine letzte Runde. Allerdings ist der iXS Downhill Cup noch keineswegs vorüber. Am vergangenen Wochenende stand der siebte der insgesamt neun Läufe auf dem Programm und führte die etwa 250 Teilnehmer aus 17 Nationen letztmalig für diese Saison auf österreichisches Hoheitsgebiet. Gastgeber war erstmalig in dieser Serie Innsbruck, der sich jedoch in der jüngeren Vergangenheit weltweit einen Namen als Mountainbike Destination machen konnte, nicht zuletzt durch die Austragung des Crankworx Festivals, der Österreichischen Staatsmeisterschaft oder eines Laufs zum Specialized Rookies Cup.

Obwohl die Wettervorhersagen nicht ganz eindeutig waren und die Meteorologen sich nicht so richtig festlegen wollten, begann die Veranstaltung am Freitag mit optimalen Bedingungen. Wie immer ging es nach dem Abholen der Startnummern mit dem Track Walk los und für viele war dies die erste Begegnung mit dem Kurs. Die Eckdaten sind 2.100 Meter bei etwa 400 Metern Höhenunterschied, was schon verdeutlicht, dass es sich um eine durchaus anstrengende Strecke handelt. Der Untergrund besteht aus Waldboden und vielen Wurzeln, aber auch an einigen Stellen aus brückenartigen Holzelementen.

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Nach der Besichtigung wurde den Fahrern dann eine vierstündige Trainingsperiode geboten, bei der das erklärte Ziel war, sich mit dem Kurs anzufreunden und die richtige Linienwahl zu treffen.

Der Samstag startete dann ähnlich perfekt. Die Organisatoren haben den Zeitplan etwas abgeändert und ließen das Training im Gegensatz zu den vorangegangenen Rennen eine Stunde später um neun Uhr starten. Um trotzdem genügend Trainingszeit zur Verfügung zu stellen, begann man ebenso mit dem Seeding Run verspätet. Den Teilnehmern sollte das morgendliche längere Schlafen sicherlich gefallen haben. Am Ende des Tages sicherten sich Max Hartenstern (GER – Cube Global Squad) und Simone Wechselberger (AUT – DH Verein Tirol) die Bestzeiten.

Max Hartenstern scheint auch so spät in der Saison in guter Verfassung
Max Hartenstern scheint auch so spät in der Saison in guter Verfassung

Am Sonntag war nun also der Tag der Entscheidungen. Erneut zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite und langsam kann man sagen, dass dies wohl die Saison mit den wenigsten Regenrennen war. Am Morgen stand den Sportlern noch einmal eine Trainingssession zur Verfügung, um noch einmal die Linien zu checken und sich auf das Finale einzustimmen. Los ging es dann wie immer mit den Open Klassen, in diesen Sascha Helmstedt (Masters), Leon Stemmler (Youth U17), Nils Hunold (Junior U19), Johanna Illmer (Women) und Fabian Marty (Men) den Platz als Sieger verließen.

Anschließend starteten die Pro Masters, in der Andreas Krieger (GER – Propain/Sixpack) sein zweites Rennen in dieser Saison gewinnen konnte. Christoph Reiser (GER – MTB Dudes of Hazard) wurde Zweiter und Noah Grossmann (GER – BSS Youth Syndicate) Dritter.

Andreas Krieger steht aktuell auf dem zweiten Rang der Serienwertung
Andreas Krieger steht aktuell auf dem zweiten Rang der Serienwertung

In der Pro U17 Kategorie sicherte sich David Cvinger (CZE – ORE MTB Racing Team) den Sieg und wer die einzelnen Serien in dieser Saison etwas verfolgt hat, dem dürfte dieser Name öfters aufgefallen sein. Der junge Tscheche führt nun die Gesamtwertung im iXS Cup an, gastiert aber auch mal gern im Europacup oder auch im Rookies Cup. Zweiter wurde Julius Gstrein (AUT – Bike Republic Gravity Team), gefolgt von Jonas Göweil (AUT – DH Team Tirol).

In der Junior U19 Klasse kam an diesem Wochenende keiner an Simon Maurer (GER – SRAM Young Guns Racing) vorbei. Der aktuelle Deutsche Junioren Meister dominierte das Rennen mit dreieinhalb Sekunden Vorsprung, nachdem es im Seeding Run noch knapp sieben waren. Zweiter wurde der Serienführende Tristan Botteram (NED – Ripstar / Bombshell Team) und Connor Finnis (RSA) komplettierte das Podest.

Simon Maurer ist eines der ganz großen Talente aus Deutschland
Simon Maurer ist eines der ganz großen Talente aus Deutschland

Eine ähnliche Deklassierung der Konkurrenz ergab sich in der Elite Women Klasse. Simone Wechselberger spielte ihren Heimvorteil voll aus und sicherte sich an beiden Tagen die Bestzeit. Im Seeding Run konnte Lea Rutz (SUI – iXS Gravity Union) noch fast an ihre Zeit heranfahren, aber im Finallauf stand am Ende ein Rückstand von fast neun Sekunden auf der Uhr. Kim Schwemmer (GER – Herobikes), die immerhin schon zwei Rennen der Serie in diesem Jahr gewann und auch die Serienwertung mit Abstand anführt, platzierte sich auf dem dritten Rang.

Podium Elite Women: Rutz, Wechselberger, Schwemmer (v.l.n.r.)
Podium Elite Women: Rutz, Wechselberger, Schwemmer (v.l.n.r.)

Max Hartenstern beweist in diesem Jahr, dass seine Formkurve eindeutig nach oben zeigt. Immer souveräner absolviert er die Rennen abseits des Weltcups und selbst bei diesem legte er in La Bresse bereits ein Top 15 Resultat hin. Somit war auch er derjenige, den es in der Elite Men Klasse zu schlagen galt. Aber mit Andreas Kolb (AUT – MRC Saracen Racing Team) hatte er einen harten Konkurrenten, der im Seeding Run nur 0,2 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit hatte und im Finale dann auch auf sieben Zehntelsekunden herankam.

Max Hartenstern nach seinem Sieg
Max Hartenstern nach seinem Sieg

Der Sieg des Deutschen Meisters sollte ihm genügend Selbstvertrauen geben und sicherlich auch Motivation für die harte Arbeit in der Off-Season liefern. Hinter Andreas Kolb rangierte Lutz Weber (SUI – Hiag Data – NS Bikes factory Racing), der damit, wie bei den Frauen auch, für die Beteiligung der drei Nationen Österreich, Schweiz und Deutschland auf dem Podest sorgte.

Sektdusche während der Siegerehrung der Elite Men Klasse
Sektdusche während der Siegerehrung der Elite Men Klasse

Innsbruck kann zu Recht behaupten, zu einem der großen europäischen Hot Spots des Mountainbikens zu gehören. Das Rennen war in diesem Jahr der einzige Stopp der Serie in Österreich und lieferte den Erwartungen entsprechend eine perfekte Veranstaltung ab. Weiter geht es nun in zwei Wochen mit dem Finale für die Deutschen in Thale und eine Woche später mit dem letzten Lauf in der Schweiz.

AB – Sunday, 16 September 2018