Video: Der Weg zurück auf sein Bike, Max Frederikssons Videoserie „Off-Season“

Die langen und kalten Winter in Schweden mögen zwar traumhaft für Langlauf- und Schlittschuhläufer sein, für Mountainbiker und insbesondere Slopestyle Athleten hingegen ist der schwedische Winter hingegen alles andere als ideal. Also wie trainiert ein Slopestyle-Ass wie Max Fredriksson für den Start der Saison? Max‘ neue Video Serie „Off-Season“ gibt einen Einblick darin, wie sich der junge Schwede nach seinen Verletzungen im letzten Jahr zurückkämpft und wie er sich über den Winter auf den ersten Event des Jahres – Crankworx Rotorua – vorbereitet.

Max Fredrikssons „Off-Season“ wird im Laufe der Woche in 4 Episoden auf Max YouTube-Kanal veröffentlicht. Mit dabei sind auch Gastauftritte von Thomas Genon, Tomnas Lemoine, Brett Rheeder, Tom van Steenbergen, Louis Reboul und Simon Pagès. Die erste Episode findet sich hier:

Über „Off-Season“:

Max: Mit der „Off-Season“-Serie möchte ich zeigen, wie ich im Winter trainiere und was ich mache, um mich auf die Contest-Saison vorzubereiten. Außer viel Zeit in Indoor-Parks und Schweden zu verbringen, bin ich auch auf einen fünfwöchigen Trip nach Spanien und Frankreich gefahren, um mit einem Haufen anderer FMB World Tour Athleten zu fahren, zu trainieren und Spaß zu haben.

Episode 1 – Live now: https://www.youtube.com/watch?v=38mFXwN2wOc

Episode Nr.1 inklusive Bikecheck

Max: Meine Verletzungen im letzten Jahr haben mich davon abgehalten viel zu fahren und an so vielen Contests teilzunehmen, wie ich ursprünglich geplant hatte. In der ersten Episode gebe ich einen Einblick, wie mein Trainingsalltag aussieht, wie ich mit meinen Verletzungen umgegangen bin und wie ich mich nach den beiden Schlüsselbeinbrüchen wieder in Form gebracht habe.

Episode 2 – Live am Mittwoch, 21. März, 17:00 Uhr

Röntgenbild von Max gebrochenem Schlüsselbein

Max: Die schwedischen Winter sind sehr lang und lassen uns eigentlich keine andere Option als in Indoor-Skateparks zu fahren. Um den Winter zu entfliehen und um vor dem Start der Contest-Saison Dirt unter die Stollen zu bekommen, bin ich wie schon in den letzten Jahren für mehrere Wochen nach Barcelona geflogen, um im La Poma BikePark zu fahren. Die zweite Episode zeigt, was ich in Spanien so getrieben habe und wie geil der Vibe in einem der besten öffentlichen Bikeparks der Welt ist.

Episode 3 – Live am Donnerstag, 22. März, 17:00 Uhr
Mit Gastauftritten von Tommy G, Tomas Lemoine, Simon Pagès und Louis Reboul

La Poma, einer der wohl besten öffentlichen Bikeparks der Welt

Max: La Poma ist ein fantastischer Bikepark und ich verbringe normalerweise 5 Wochen in Spanien. Dieses Jahr wollte ich die Dinge allerdings etwas anders angehen und habe mich entschieden für ein paar Tage über die Grenze nach Frankreich zu fahren, um mit eingen Freunden und FMB World Tour Kollegen abzuhängen. Wir hatten eine Wahnsinns-Woche voller genialer Sessions an vielen coolen Spots.

Episode 4 – Live am Freitag, 23. März, 17:00 Uhr
Mit Gastauftritten von Brett Rheeder und Tom van Steenbergen

Gute Laune ist angesagt, bei solch angenehmen Temperaturen im Winter

Max: Nach einer Woche in Frankreich bin ich für die restliche Zeit des Trips zurück nach Barcelona gefahren um im La Poma BikePark mit einem Haufen Freunden von überall auf der Welt ein paar entspannte Tage zu verbringen. Da Crankworx Rotorua immer näher kam, habe ich mich dann entschieden, eine Woche früher nach Schweden zurückzufliegen, um dort etwas Zeit in einer brandneuen Indoor-Anlage zu verbringen, die aufgemacht hatte während ich unterwegs war. Dome Adrenaline Zone ist wahrscheinlich die beste Anlage, die ich je gefahren bin. Brett Rheeder und Tom van Steenbergen haben mich auf dem Trip dorthin begleitet. Wir haben ein paar Tage trainiert, um unseren Tricks den letzten Schliff zu geben, bevor es ab in den Flieger auf die andere Seite der Welt ging, um meinen ersten Contest seit meinem Schlüsselbeinbruch zu fahren…

DOME Adrenalin Zone
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MUST WATCH: Riding Berm Heaven! Action Clip mit Vinny-T im Bikepark Châtel

In diesem Jahr hat sich die Trailcrew des französischen Bikeparks inmitten der Alpen selbst übertroffen und perfekte Anlieger in malerischer Kulisse gebaut. In diesem Video lassen es die Scott-Teamfahrer Vincent Tupin und Kristoff Lenssens richtig krachen, also freut euch auf jede Menge Bikepark-Action, mit riesigen Anliegern und krassen Sprüngen.

TEST: Alternative zum Bike Rucksack? Deuter „Pulse Three“ im Test

Eigentlich ist Deuter ja eher für hochwertige Rucksäcke bekannt, doch in diesem Test stellen wir euch die neue Hüfttasche „Pulse Three“ vor. Welche Vorteile diese Tasche im Vergleich zu einem traditionellen Bike Rucksack hat und wo unserer Meinung nach ihr Einsatzbereich liegt, erfahrt Ihr in folgendem Video.

VIDEO: Royal Fest 2018 – Coursewalk mit Nico Vink

Das der sympathische Belgier und Ex-Worldcup-Racer Nico Vink ein Meister in Sachen Streckenbau ist, sollte vielen von Euch bereits bekannt sein. Doch dieses Jahr hat sich Nico beim Bau der Jumpline für das Royal Fest, einem Stopp der Fest Series in Frankreich, wieder ein mal selbst übertroffen und stellt Euch den Kurs in folgendem Video vor.

 

Alle weiteren Infos zum Royal Fest findet Ihr hier:

https://www.facebook.com/festseries/

Crankworx Les Gets Slopestyle – Rogatkin holt sich den zweiten Sieg in Folge

In den französischen Alpen von Les Gets hat sich das Außnahemetalent Nicholi Rogatkin, den Sieg beim FMBA Slopestyle geholt. Mit einem beeindruckenden ersten Run, war er für die anderen auch im 2. Run unschlagbar. Somit hat Rogatkin beim Finale in Whistler die Chance auf die noch nie erreichte die „Triple Crown of Crankworx“.

Rogatkin – Foto: Crankworx

 

„Ich dachte nicht, dass es möglich sei, für die Triple Crown wieder aufgestellt zu werden, vor allem nach meinem Crash in Rotorua“ ~ Rogatkin

Die Triple Crown kann man sich verdienen, in dem man innerhalb einer Saison drei der insgesamt 4 Crankworx Slopestyle Contests für sich entscheiden kann. Rogatkin ist daher sehr motiviert und ist und freut sich wie alles geloffen ist. Für ihn waren die zwei Wochen in Europa wie ein Traum, denn letzte Woche konnte er ebenso, in Innsbruck gewinnen.

Fedko mit seinem 360 Indian-Air – Foto: Crankworx

Bis zum Run von Rogatkin, konnte Erik Fedko den Hotseat mit einer Wertung von 87,75 verteidigen. Doch Nicholi brachte in seinem Run viele Überraschungen, wie auch zwei neue Combos welche er bisher noch nie auf einem Crankworx Event zeigte. Unter anderem den sehr sauberen Double Backflip.

„Ich war unglaublich nervös in meinem Lauf, aber es hat funktioniert. Direkt mit einem Kork 720. Weiter ging es mit einer Cashroll vom Cannonlog. Dann ging es zum Whale Tail, mit einem Frontflip No Hander anschließend musste ich einen Double Tailwhip vom Step Down stehen und dann ging es zum für mich klassischen Twister. Ich bin so begeistert, dass ich all diese einzigartigen Tricks in einem Lauf gestanden habe und ehrlich gesagt kann ich bis jetzt nicht glauben das es funktioniert hat.“~Rogatkin

Mit diesem unglaublichen Run führte Nicholi mit 94,5 und niemand konnte ihn noch schlagen. So konnte er seinen 2. Run nach Rheeder entspannt nach unten Rollen. Doch ein Rogatkin lässt es sich wie gewohnt nicht nehmen und finishte seinen 2. Run dennoch mit ordentlich Style und Tricks.

Rheeder – Foto: Crankworx

Der zweite Fahrer, auf den alle Augen gerichtet waren ist der 25jährige Brett Rheeder welcher mit den ersten Stop des Jahres in Rotorua für sich entscheiden konnte. Im ersten Lauf begann Rheeder mit einem Front-Flip direkt vom Start Drop, anschließend präsentierte er einen sauberen Cork 720. Somit sah der Lauf aus. wie ein typischer „Rheeder-Lauf“. Doch er verpasste 2 Tricks und landete damit einen Score von 90.25 und drängte somit den deutschen Erik Fedko auf Platz 3.

Lemoine – Foto: Crankworx

Im zweiten Run konnte sich Rheeder mit seinem stylischen Run nochmals steigern und brachte es auf einen Score von 92. Dies reichte dennoch nicht für Rogatkin.  Am Ende spiegelte sich das Podium der letzten Woche wieder. Rogatkin auf 1. Rheeder auf der Zwei und ein Aufsteiger direkt im Nacken. Fedko welcher sich den dritten Platz erkämpfen konnte, wurde in Rotorua Elfter, in Innsbruck 5 und mit dem 3. Platz in Les Gets, war er das erste mal auf dem Crankworx Podium.

Als Erik seinen Run fertigstellte, war er völlig begeistert, denn er konnte die Tricks einzeln doch wusste selber nicht, ob er den kompletten Run während eines Events schaffen könnte.

„Ich wusste, dass ich es schaffen könnte“, sagte Fedko über seinen Lauf, der einen 360er Superman Seat Grab Indian Arm beinhaltete, ein Trick, der ihn letzte Woche in Österreich hinters Licht geführt hat. „Also habe ich es einfach gemacht.

Die stolzen Gewinner – Foto: Crankworx

Die kompletten Ergebnisse könnt ihr hier einsehen.

Ein kurzer Blick auf die Gesamtwertung, Rogatkin rückt immer näher auf Brett Rheeder zu welcher bisher seinen ersten Platz verteidigen konnte. Rogatkin hat somit 2656 Punkte, nur 144 hinter Rheeder der Momentan 2800 hat. Tomas Lemoine (FRA), der seinen Dritten,  vierten Platz in ser SWc 2018 holte, ist Dritter in der Gesamtwertung, gefolgt von Caverzasi. Fedko ist nach seinem ersten Podium nun auf Platz 6.

Mit dem Red Bull Joyride in Whistler wird das Finale Battle stattfinden, welches zeigen wird ob Rogatkin, Rheeder noch auf der Ziellinie schlagen kann.

Unter anderem fande in Les Gets auch das Dual Speed and Style statt. Im Finale standen sich Kyle Strait und McCaul gegenüber bei dem die Legende Kyle Strait erneut gewinnen konnte. Im kleinen Finale konnte sich Sam Reynolds gegen den franzosen Adrien Loron behaupten.

Auf wiedersehen, Austria. Au revoir, France. The Crankworx World Tour is coming home to Whistler!

 

MUST WATCH: „RJ RIPPER“ 19-minütige Doku über Nepals schnellsten Downhill Racer

Trotz Kindheit geprägt von sozialen Schwierigkeiten in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu, schaffte es der 21-jährige Rajesh (RJ) Magar das Biken zum Beruf zu machen. In dieser 19-minütigen Dokumentation, gefilmt vom ehemaligen Worldcup-Downhiller Joey Schusler, erfahrt Ihr alles über den vierfachen nepalesischen Downhill Champion und erhaltet einen höchst-sehenswerten Einblick in den Werdegang von Rajesh.

Von selbst geschweißten Fully-Rahmen, bis hin zu Highend-Bikes von seinem derzeitigen Sponsor YETI. Hier ist wirklich alles dabei und zeigt wieder einmal das Spaß beim Radfahren an erster Stelle stehen sollte! Film ab!

VIDEO: Behind the Scenes im Trailpark Erbeskopf!

Wie Ihr sicher schon mitbekommen habt eröffnet der Trailpark Erbeskopf an diesem Wochenende mit zwei frisch gebauten Trails. Dem Wildcat (ROT) und dem Schinderhannes (Schwarz). Wir waren bereits zwei Tage vor der Eröffnung vor Ort, um euch exklusive Eindrücke von den Trails und weitere Infos im Interview mit Martin vom Trailpark zu liefern!

Beide Trails starten auf dem höchsten Berg von Rheinland Pfalz, einer geht durch die „Windschneisse“ und über offeneres Terrain, der andere führt parallel zur Sommerrodelbahn im Waldrand. Beim Bau wurde auf beste Umweltverträglichkeit geachtet und die Trails wurden wunderbar in die atemberaubende Landschaft integriert.

Wildcat

Der Trail fällt unter den Schwierigkeitsgrat „Rot“ und ist damit an Fahrer mit mittlerer Erfahrung gerichtet. Von Wallrides, über Drops, bis hin zur Jumpline am Ende – Hier ist für jeden Bikpark-Fahrer etwas dabei. Für alle Gaps gibt es auch Umfahrungen und so können sich auch etwas unerfahrenere Biker an den Trail herantrauen.

Schinderhannes

Der Trail fällt unter den Schwierigkeitsgrat „Schwarz“ und ist damit an erfahrene Biker gerichtet. Der Schinderhannes Trail bietet eine gute Mischung aus Steilpassagen, Stein bzw. Wurzelfeldern und Sprüngen und bietet viele Möglichkeiten für schnelles, aber auch sehr technisches Fahren. Hier ist alles weitestgehend naturbelassen und die Sprünge wurden sehr gut ins abwechslungsreiche Terrain integriert.

Für die größeren Sprunge und Features gibt es auch hier Umfahrungen.

 

Alle weiteren Infos zum Trailpark Erbeskopf findet Ihr hier:
https://www.trailpark-erbeskopf.de/