PM: Crankworx und die FMBA gründen die Slopestyle World Championship

Geeinte Serie bildet die Speerspitze des Slopestyle-Sports

Eine neue Ära des Slopestyle-Sports wird eingeläutet: Die Crankworx World Tour und die Freeride Mountain Bike Association (FMBA) werden die neue Saison gemeinsam eröffnen. Ab diesem Jahr wird es nur eine gemeinsame Serie für die Slopestyle-Elite geben. Die Crankworx FMBA Slopestyle World Championship (SWC) ersetzt künftig die FMB Diamond Series und die Crankworx Slopestyle World Tour. Die SWC Events auf der Crankworx World Tour bilden nun das Nonplusultra des Slopestyle-Sports.

Credit: Richkphotography

„Wir haben bisher zwei separate Serien für die Weltbesten des Sports organsiert und mussten uns letztendlich die Frage nach dem Warum stellen“, erklärt Crankworx World Tour General Manager Darren Kinnaird. „Sowohl Crankworx als auch die FMBA sind essentielle Institutionen für den Sport, aber wenn es darum geht, den Weltklasse-Athleten die richtige Plattform zu bieten, ist eine einzige Championship Serie absolut sinnvoll. Mit der SWC wird es für die Fans einfacher, den Sport zu verfolgen, und für die Rider, die auf der FMB World Tour auf der Jagd nach wichtigen Punkten sind, um sich für die größte Bühne des Sports bei Crankworx zu qualifizieren, verständlicher.“

Die FMBA wird nach wie vor den Dachverband des Sports bilden und auch die FMB World Tour betreiben. Die FMB World Tour ist ein globales Klassifizierungssystem, das sich aus Bronze, Silver, Gold und Diamond Events zusammensetzt, woraus das FMB World Ranking hervorgeht. Dieses System hat sich bewährt und ermöglicht jungen Talenten, sich ihren Weg in die Weltspitze zu bahnen. Um weiterhin zu gewährleisten, dass Athleten den Sprung schaffen können, hat die FMBA das Punktesystem für Gold und Silver Events angepasst. Demnach werden nun mehr Punkte bei solchen Events vergeben.

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„Dass Crankworx und die FMBA nun enger zusammenarbeiten, ist eine tolle Entwicklung für den Sport“, so Tarek Rasouli, Vize-Präsident der FMBA. „Crankworx Whistler war ein wichtiger Grund, weshalb die FMB World Tour überhaupt ins Leben gerufen wurde. Seit Jahren sind wir gute Partner. Wir haben festgestellt, dass zwei separate Wettbewerbe vieles unnötig verkompliziert. Es war ein ganz natürlicher Schritt, sich gemeinsam hinzusetzen und zu beschließen, künftig noch enger zusammenarbeiten.“

Insgesamt wird im Verlauf der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship Saison mehr als $200.000USD ausgelobt. Der Slopestyle World Champion wird sich zukünftig seinen Titel beim jährlichen Finale bei Red Bull Joyride in Whistler, Kanada, sichern. Dennoch lebt auch die Legende des Triple Crown of Slopestyle weiter: Crankworx wird weiterhin jedem Athleten zusätzlich $25.000 ausloben, der es schafft, drei der vier Crankworx Wettbewerbe in einer Saison für sich zu entscheiden.

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14 Startplätze gibt es für jeden SWC Event. Die Top 6 der SWC Standings des Vorjahres qualifizieren sich automatisch für die folgende Saison. In diesem Jahr sind es die Top 6 der letztjährigen FMB Diamond Series, die sich direkt qualifizieren, da noch kein SWC Standing vorliegt. Neben diesen sechs vorqualifizierten Fahrern kommen sechs weitere Athleten hinzu, die sich über das FMB World Tour Ranking qualifizieren. Sechs Wochen vor jedem SWC Event qualifizieren sich die sechs nächstbesten Athleten im FMB World Ranking, die nicht zu den vorqualifizierten Fahrern gehören. Die zwei verbleibenden Startplätze werden mittels FMB Wildcards vergeben, die sich Fahrer bei ausgewählten FMB Gold Events sichern können. Zusätzlich erhält jeder Sieger des Red Bull Joyride ein lebenslanges Startrecht für SWC Events.

Die sechs Fahrer, die 2018 für die Crankworx FMBA Slopestyle World Championship direkt qualifiziert sind:
1. Emil Johansson (SWE)
2. Nicholi Rogatkin (USA)
3. Szymon Godziek (POL)
4. Ryan Nyquist (USA)
5. Brett Rheeder (CAN)
6. Diego Caverzasi (ITA)

„Die Tatsache, dass Crankworx und die FMBA eine gemeinsame Championship veranstalten, macht es nicht nur für die Fans einfacher unseren Sport nachzuvollziehen, sondern entwickelt ihn darüber hinaus in die richtige Richtung weiter“, sagt Brett Rheeder, einer der erfolgreichsten aktiven Athleten des Slopestyle. „Eins meiner größten Ziele als Athlet ist es, unseren Sport für die Olympischen Spiele ins Gespräch zu bringen. Ich glaube, dass das immer weiter steigende Niveau des fahrerischen Könnens, die starke Event Berichterstattung und die engere Zusammenarbeit von Crankworx und der FMBA dabei helfen werden, dem Sport die nötige Aufmerksamkeit zu verschaffen, um diesen Schritt zu ermöglichen.“

Die FMB World Tour geht nun in ihre neunte Saison. Ein vorläufiger Event Kalender für 2018 wird demnächst veröffentlicht.

Der erste Crankworx FMBA Slopestyle World Championship Event der Saison ist Crankworx Rotorua Slopestyle in Memory of McGazza am Samstag 24. März 2018 in Neuseeland.

Folge diesem Link für mehr Informationen, die die strukturellen Änderungen der FMB World Tour und der Qualifikation für SWC Events betreffen: http://bit.ly/2DT9eem

Für alle Updates zum FMB World Ranking und den SWC Standings: fmbworldtour.com

Für alle News und Highlights der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship: crankworx.com

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Interview: Gestern, heute, morgen – Lukas Schäfer im Interview

Lukas Schäfer ist in der Dirt-Szene vielen schon länger ein Begriff, vor allem durch seinen krassen Style beim Fahren. Doch seit 2017 gibt der Rheinländer richtig Gas und klapperte sämtliche europäische FMB Worldtour Events ab. Denn nur wer am Ball bleibt, Routine in die Contestläufe reinbringt und so viel wie möglich auf dem Rad sitzt, kommt auch weiter.
Woher kommt Lukas und wo will er hin? Wir haben ihn gefragt:

// Foto: Nico Gilles

Stell dich bitte einmal vor:
Hi, mein Name ist Lukas Schäfer, 23 Jahre alt, komme aus Limburg a.d. Lahn und bin professioneller Mountainbiker.

Seit wann fährst du MTB?
Gefühlt seitdem ich auch laufen kann. Bereits mit 5 habe ich versucht auf meinem Puky Rad auf dem Hinterrad zu fahren und bin über kleine Rampen gesprungen.

Wie kam es dazu das du so Spaß am Fahren hast?
Schon seit dem ersten Tag als ich auf dem Rad saß, wollte ich kaum etwas lieber machen. Das Fahrrad bietet einem unheimlich viel Freiheit und Raum für Kreativität.

Hast du ein Vorbild?
Ganz klar! Brandon Semenuk

Was bedeutet für dich das Fahren?
Absolute Freiheit

Hast du Tipps für Anfänger?
Fahren, fahren, fahren! Nichts ist wichtiger als die Radkontrolle.

 

Welches Bike oder Bikes fährst du?
Meine häufigst genutzten Räder sind mein Dirt Jump Hardtail Radon „Slush“ und mein DH Bike Radon „Swoop 200“.

Was war dein größter Erfolg?
Bei den Nine Knights letztes Jahr starten zu können, war auf jeden Fall einer meiner größten Erfolge.

Große Ehre für Lukas – 2017 durfte er bei „Nine Knights“ mitfahren // Foto: Distillery

Hast du Angst vor Sprüngen?
Gelegentlich bei großen, unbekannten Sprüngen auf jeden Fall

Welche Projekte magst du am meisten?
Videoprojekte, wie auch an meinen Sprüngen schaufeln. Bei Beidem sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es gibt kaum etwas Besseres als eine Line im Kopf zu haben, auf die Beine zu stellen und zu fahren. Ebenfalls seine bestmögliche Leistung in ein Video zu verpacken und auf die gewünschte Art und Weise zu zeigen.

Welche Projekte hast du bereits umgesetzt?
Ebenfalls beide. Kleines Beispiel:

Gibt es Projekte, die du kaum abwarten kannst?
Ich habe dieses Jahr einiges an meinem Spot geplant und kann es kaum abwarten, das der Öffentlichkeit zu zeigen.

Du bist am Wochenende vom 26.1- 28.1 in Österreich beim White Style mitgefahren, warum bist du als einziger Deutsche mitgefahren?
Ich kann nicht für jeden der anderen Deutschen sprechen, aber der White Style hat eben nichts mit den gewöhnlichen Contests zu tun. Abgesehen von der Kälte machen die Wetterbedingungen, die Sicht und der Kurs im steilen Hang es verdammt schwer, die Geschwindigkeit ab zu schätzen und seine beste Leistung zu zeigen.

Was ist deine Motivation zum Fahren, auch wenn das Wetter mal schlecht ist?
Wetter hin oder her, es gibt nichts Besseres.

Hast du dich schon mal schwer verletzt?
Eine leichte Fraktur meines 5. Halswirbels und eine Schultereckgelenksprengung waren bisher das Schlimmste.
Ansonsten bin ich bisher ziemlich verschont geblieben.

// Foto: Nico Gilles

 

Gibt es auch andere Sportarten die du gerne machst?
Auch wenn ich mich für nahezu jede Sportart außer Fußball interessiere, stecke ich all meine Zeit ins Fahrradfahren und gehe nur im Winter noch gelegentlich bouldern.

Was sind deine Schwächen?
Definitiv meine Unsicherheit bei Contests

Was kannst du außer MTB besonders gut?
Lange nicht mehr gemacht, aber ich habe schon immer viel gezeichnet.

Was ist deine Lieblings-Location bzw. Bikepark?
Bikepark Boppard.

„Bikepark Boppard“ – Lukas Lieblingsspot // Foto: Nico Gilles

Was war bisher dein schönster Moment in der MTB Szene?
Schwer einen heraus zu filtern, aber ich denke eine Session mit guten Freunden bei gutem Wetter oder ein gelungener Run sind so ziemlich die besten Momente.

Was war bisher der schwierigste Moment in der MTB Szene?
Von der Bike-Industrie zu hören, dass Dirt Jump tot sei.

Wo siehst du dich selbst in 2 – 3 Jahren?
Mindestens genauso viel auf 2 Rädern wie zurzeit und vor allem mehr auf dem Big Bike unterwegs.

Was sind deine Pläne für die Zukunft?
Ich hoffe, meine Erfahrungen durch das jahrelange Fahren, wie auch Schrauben an Rädern an die Fahrradindustrie weitergeben zu können und somit Einfluss in der Entwicklung zu haben. Ansonsten bin ich ziemlich offen für alles, was kommt.

Kannst du dir vorstellen mit dem Fahren aufzuhören?
Niemals!

 

Was würdest du beruflich machen, wenn das mit dem Biken nicht geklappt hätte?
Auf jeden Fall was mit Fahrrädern. Schon als Kind hatte ich vor, eigene Bikes zu entwerfen.

Welche Tricks möchtest du unbedingt noch lernen?
Da gibt´s noch eine Menge was ich gerne machen würde, aber die Liste ändert sich auch immer wieder. Am liebsten lerne ich spontan neue Tricks, dann kommt meistens auch das beste heraus.

Mit wem würdest du gerne mal zusammenfahren?
Mit niemand lieber als mit guten Freunden & coolen Leuten.

Lukas im Bikepark La Poma, viele Biker zieht es in den Wintermonaten nach Spanien // Foto: Robin Joswicht

Wo möchtest du gerne mal fahren?
Utah, unbedingt.

Möchtest du dieses Jahr so viele Contest wie möglich fahren oder nur die „Größeren“?
Dieses Jahr werde ich mich eher auf die Größeren konzentrieren und dafür umso besser vorbereitet sein.

Vielen Dank für das Interview, Lukas!

 

Lukas Schäfer bei Social Media:

YouTube: https://www.youtube.com/user/LukasSchaefer1995
Instagram: lukasschaefer_mtb
Facebook: https://www.facebook.com/Lukasschaeferofficial/

 

 

PM: Red Bull Pump Track World Championship 2018

Eine einzigartige neue Rennserie wird die Radsport-Community 2018 begeistern. Die erste Red Bull Pump Track Weltmeisterschaft.

Gemeinsam mit Velosolutions hat Red Bull eine neue Rennserie angekündigt. Höhepunkt der Rennserie mit über 20 Qualifikationsrunden sind die Red Bull World Championships, die im September in Lenzerheide stattfinden werden. Auch in Deutschland soll es einen Tourstopp geben. ( Noch nicht final bestätigt.)

Das Format variiert je nach Strecke, das Rennen wird entweder Kopf-an-Kopf oder in einem Zeitfahren ausgetragen. Es wird wie gewohnt, für jeden Teilnehmer einen Seeding Run geben, die besten 32 Männer und Frauen qualifizieren sich somit für die K. O.- Läufe. Die besten vier Männer und Freuen aus jeder Qualifikationsrunde qualifizieren sich für die Pumptrack-WM.

Red Bull Pump Track World Championships

The Red Bull Pump Track World Championship takes pump track racing to the next level. Qualifying events will take place worldwide ahead of The World Championship final in Lenzerheide, Switzerland, where the official Pump Track World Champion will be crowned!

Posted by Red Bull Pump Track World Championship on Donnerstag, 1. Februar 2018

 

Event-Kalender Pumptrack-WM 2018

  • 10/11. März Rosendaal, Niederlande
  • 31. März Kerobokan, Bali
  • 07. April Manila, Philippinen
  • 07. April Wellington, Neuseeland
  • 21. April Hyderabad, Indien
  • 28. April Durban, Südafrika
  • 28. April (tbc) Kotaix, Puerto Varras, Chile
  • 01. Mai Roma, Lesotho
  • 5. Mai Neunkirchen, Österreich
  • 19. Mai Oklahoma City, USA
  • 19. Mai Riga, Lettland
  • 26./27. Mai Leavenworth, USA
  • 10. Juni Pärnu, Estland
  • 23. Juni Aranyaphrathet, Thailand
  • 30. Juni Carpentras, Frankreich
  • 30. Juni Glasgow, Schottland
  • 7./8. Juli Brugg, Schweiz (noch nicht bestätigt)
  • 14. Juli Gross-Umstadt, Deutschland (noch nicht bestätigt) Wals, Österreich
  • 4. August Nanaimo, Kanada
  • 5. August Akaigawa, Japan
  • 19. August (noch nicht bestätigt) Balzers, Liechtenstein
  • 25./26. August (tbc) Siror, Italien
  • 07. September 2018 Lenzerheide, Schweiz (Finale)

Die Anmeldung ist bereits geöffnet unter https://redbullpumptrackworldchampionship.com

Pressemitteilung: Red Bull

Must watch: Best of 2017 mit Evgeny Kurnikov

Evgeny Kurnikov stammt aus einem der entlegensten Teilen Russlands. An seinem Homespot im Nirgendwo hat er sämtliche Tricks ohne Foampit gelernt. Seit Jahren bereist er nun die Welt mit seinem Bike. Sein 2017er Highlight Clip sorgt für Fernweh und macht extrem Bock auf Biken. Viel Spaß mit diesem unterhaltsamen Edit.

Video: Fallen und wieder aufstehen – John News Outtakes

Was in manchen Edits so einfach aussieht, ist oft harte Arbeit. Am Ball bleiben – John New schafft es immer wieder trotz krasser Stürze.

Neuer Testredakteur beim Gravity Mountainbike Magazine

Wir möchten euch unser neustes Mitglied der Redaktion vorstellen. Der Saarländer Nico Reuter wird ab sofort die Tests des Gravity Magazines leiten.

Mit Nico Reuter sind wir durch den geplanten Bikepark Idarkopf 2016 erstmals in Kontakt gekommen. Der Ingenieur ist der Kopf hinter dem vielversprechenden Bikepark Projekt im Hunsrück und bringt aufgrund seiner fast zwanzigjährigen Gravity MTB Erfahrung die nötige Kompetenz für unser Magazin mit.

Der 34-Jährige wird ab sofort die Testredaktion bei uns leiten und auch vor der Kamera auf unseren Kanälen zu sehen sein. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem leidenschaftlichen Biker und Outdoor-Sportler.

Per Email ist Nico Reuter ab sofort über nico@gravity-magazine.de zu erreichen.

VIDEO: Mit Big Bike im alpinen Gelände – Vincent Permin

Der nördlichen Hemisphäre ist der Winter in vollem Gange. Bei widrigen Wetterverhältnissen und jeder Menge Schnee kann man eine ordentliche Dosis Sommer vertragen. Wir versetzen uns mit Vincent Pernin und seinem FURIOUS zurück in den Hochsommer nach Les Arcs (Savoie / Frankreich), gefilmt von Thibault Menu.

 

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