TEST: Marin – „Attack Trail Pro“

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #036 [März & April 2017]

Das Vollcarbon-Modell aus Cali wirkt auf den ersten Blick etwas gedrungen. Tatsächlich, die Geometriedaten bestätigen das. Aber warum nicht? Lange, tiefe und flache Bikes gibt es zu genüge am Markt.

Der Rahmen ist mit einigen netten Details gespickt. Die Züge verlaufen am Testbike alle durch den Rahmen, wahlweise können sie auch sauber außen entlang geführt werden. Über die Direct-Mount Umwerfer-Aufnahme, lässt sich alternativ eine Kettenführung montieren – oder wie am Testbike, die vermutlich beste Lösung: ein Flaschenöffner. Der Bremssattel der Hinterradbremse verschwindet im hinteren Rahmendreieck. Da ist die Bremse sicher und die cleane Optik gewahrt. Doch das geht auf Kosten der Erreichbarkeit des Bremssattels. Das empfindliche Unterrohr ist durch einen soliden, abnehmbaren Protektor geschützt. Am Hinterbau des Viergelenkers stehen 150 Millimeter Federweg zur Verfügung.

Beim Fahrwerk setzt Marin am Spitzenmodell auf „Monarch Plus Debon Air“ und „Pike RCT3“ mit 160 Millimetern Federweg. Die Bremsanlage kommt auch aus dem Hause Rock Shox. Bei der 12-fach Schaltung der „X01 Eagle“ geht es bis auf 50 Zähne auf der Kassette – damit lässt sich jeder noch so steile Anstieg meistern. Die neuen breiten Stan’s NoTubes „ZTR Flow MK3“-Laufräder passen super ins Bike und sorgen für einen tollen Grip.

Mit der leichten Trail-Bereifung kommt unser Testbike ohne Pedale auf 12,95 Kilo. Auch die restlichen Anbauteile der höchsten Ausstattungsvariante sind vom Feinsten: „X01“-Carbon-Kurbel, breiter Carbon-Lenker von Deity und LEV „Integra“-Sattelstütze von Kind Shock.

Der „Quad-3-Multi-Link“-Hinterbau mit virtuellem Drehpunkt sorgt für eine solide Dämpfung. Trotz „nur“ 150 Millimetern Federweg und des verhältnismäßig kurzen Radstands von 1167,9 Millimetern bleibt das Bike in Wurzelpassagen und bei höherem Tempo unerwartet ruhig. Wo heute fast alle Endurobikes in Richtung Race gehen – getreu dem Motto länger, tiefer, flacher, schneller – entschleunigt das Marin mit seiner urvertrauten Geometrie. Das soll nicht bedeuten, dass das Bike nicht schnell und konkurrenzfähig ist. Bloß, dass hier die Priorität mehr auf „Spaß haben am Biken“ liegt, anstatt das letzte Zehntel herauskitzeln zu wollen. So fährt sich das „Attack Trail“ wendig, flink und ebenso geschmeidig wie eine Katze über die Trails. Lediglich bei sehr hohem Tempo, grobem Geläuf und richtig steilen Passagen muss das Bike Abstriche machen. Hier würden abfahrtsorientiertere Reifen schon eine Menge bewirken. Doch dank des leichten Aufbaus und der guten Position auf dem Rad, tritt sich das „Attack Trail“ mühelos bergauf. Das „Pro“-Modell liegt bei 5.999 Euro.

FAZIT: Mit dem „Attack Trail Pro“ hat Marin ein tolles Bike mit hochwertiger Ausstattung am Start. Alle die gerne auf den Trails spielen, wendige Bikes lieben und auch mal verwinkelte Kurven meistern, treffen mit dem Marin die richtige Wahl.

Pro:

  • wendig
  • agil
  • geringes Gewicht
  • Uphill-Performance

Contra:

  • nichts

Unverbindliche Preisempfehlung: 5.999,- € (Komplettrad) | Größen: S, M, L, XL | Gewicht: 12,95 kg | www.marinbikes.com

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TEST: Rocky Mountain – „Slayer 770 MSL“

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #036 [März & April 2017]

Nach einigen Jahren Abstinenz ist endlich ein neues „Slayer“ im Lineup von Rocky Mountain. Flo Konietzko hat uns das Prachtstück schon auf der Eurobike präsentiert. Den Vollcarbon-Rahmen gibt’s in zwei Farben: glänzend blau-gelb und matt schwarz-rot. Am „Slayer“ findet sich auch das bekannte „Ride-4“-System zur Geometrie-Verstellung und gibt 165 Millimeter Federweg frei. Optisch wirkt das Bike sehr clean, alle Züge verlaufen durch den Rahmen und schauen nur kurz im Tretlagerbereich nochmal hervor. An dieser Stelle besitzt der Rahmen auch die Möglichkeit, eine „Di2“-Schaltung zu montieren. Der Rahmen verfügt über einen Flaschenhalter an der richtigen Stelle und ist mit einem Unterrohrschutz bestückt, der gerne etwas voluminöser ausfallen dürfte. Die schlanken Kettenstreben bieten sogar dicken Schlappen bis 2,5 Zoll Platz. Der Kettenstrebenschutz ist am Testbike noch nicht final – am Serienbike wird er einem Gummiprotektor ähnlich dem am Unterrohr weichen.

Da passt idealerweise der neue Stan’s NoTubes „ZTR Flow MK3“ Laufradsatz. Das „Slayer“ kommt mit eigener Kettenführung, die wahlweise abgeschraubt werden kann. Auch die neue „Reverb“-Sattelstütze mit 170 Millimetern Verstellweg fand unter den Testern schnell Gefallen. Bitte mehr Variostützen mit großem Hub! Es ist einfach klasse, wenn bei richtig steilen Stellen der Sattel wirklich komplett aus dem Weg ist.
Bei der Schaltung kommt die neue „XT“ mit zwölf Ritzeln von 11 bis 46 zum Einsatz, und auch bei der Bremse setzt Rocky Mountain auf Shimanos bewährtes „XT“-Paket. Im Heck steckt der neue „Debonair RCT3“, der im Gegensatz zu unserem Testmodell noch farblich passende Decals bekommen wird. Beim „Slayer 770 MSL“ leistet die „Lyrik RCT3“ mit 170 Millimetern Federweg tolle Dienste an der Front.

Auf dem „Slayer“ fühlt man sich sofort wohl. Das Bike ist schön lang und laufruhig, aber auch nicht zu lang – eben gerade richtig. Die kurzen Kettenstreben verpassen dem 13,65 Kilo (Large) schweren Bike eine schöne Wendigkeit. Der flache Lenkwinkel entschärft die fiesesten Steilabfahrten. Und wenn er zu flach für den Uphill ist, einfach die Geometrie über den Flipchip mit nur einer Schraube anpassen. Die Einstellungen des „Ride-4“-Systems wirken sich auch auf den Radstand, die Kettenstrebenlänge und weitere Parameter aus. So kann man der ohnehin schon gelungenen Geometrie des Bikes noch einen Feinschliff verpassen und an den gewünschten Fahrstil anpassen. Das gilt nicht nur für Trails, auch vor dicken Nummern in Bikeparks braucht man keinen Halt zu machen.

FAZIT: Endlich ist das „Slayer“ zurück! Das Warten hat sich gelohnt. Rocky Mountain ist ein großer Wurf gelungen – sowohl von der Geometrie, als auch optisch. Das Bike macht überall riesen Spaß und lässt sich ohne viel Mühe wieder bergauf pedalieren.

Pro:

  • ausgewogene Geometrie
  • Vielseitigkeit
  • Details
  • Einstellmöglichkeiten („Ride-4“)

Contra:

  • wenn überhaupt der schmale und dünne Unterrohrschutz – doch ein dickerer würde die cleane Optik stören

 

Unverbindliche Preisempfehlung: 6.800,- € (Komplettrad) | Größen: S, M, L, XL | Gewicht: 13,65 kg | www.bikeaction.de | www.bikes.com

TEST: Pivot – „Firebird XT/ XTR 1x”

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #036 [März & April 2017]

In mattem schwarz, mit innenverlegten Zügen wirkt der Bolide edel und schlicht zu gleich. Auf den zweiten Blick fallen nicht nur einige Detaillösungen auf, sondern auch, dass es sich hier um ein wildes Gerät handelt.

Die Ein- und Ausgänge für die innenverlegten Züge sind passgenau an den Rahmen geschraubt, am Unterrohr befindet sich eine kleine Klappe, um die „DI2“ zu verstauen und an allen wichtigen Stellen ist der Rahmen durch Gummi-Pads geschützt. Lediglich die Dämpferanlenkung steht unter Matsch- und Steinbeschuss durch das Hinterrad. Im Testzeitraum – der immerhin im Winter lag – hatten wir aber keine Probleme damit. Es scheint, als wollte Pivot mit allen Mitteln noch einen Flaschenhalter unterbringen. Das ist gelungen, doch der Platz nahe dem Tretlager ist in jeglicher Hinsicht fragwürdig. Die neue Waffe aus Arizona schließt die Lücke zwischen dem „Mach 6“-Enduro mit 155 Millimetern Federweg und dem „Phoenix DH“ mit 204 Millimetern am Heck. Pivot hat dem „Firebird“ satte 170 Millimeter im „DW-Link“-Hinterbau verpasst. Der Radstand ist riesig, 1228,6 Millimeter beim „L“-Rahmen, dazu ein 65 Grad flacher Lenkwinkel – das verspricht beste Downhill-Qualitäten.

In der Front steckt die mächtige Fox „36“ mit ebenfalls 170 Millimetern Federweg, im Hinterbau arbeitet der dicke „Float X2“-Dämpfer, der sich per Hebelchen ruhig stellen lässt. Die neue Teleskop-Sattelstütze von Fox und eine edle „XTR“ 1×11-Schaltung mit großer Abstufung wahren den Enduro-Charakter. Der 800er Carbon-Lenker gibt massig Kontrolle über das Geschoss, die 180er Scheiben der „XT“-Bremsanlage hingegen schreien eher nach flowigen Trails als nach langen steilen Downhill-Pisten. Das Bike passt in keine Schublade. Der Laufradsatz von DT-Swiss mit der „Minion“-Tubeless Bereifung macht in allen Bereichen eine gute Figur.

Wer hätte gedacht, dass dieser – sagen wir mal „Freerider“- nur 13,65 Kilo auf die Waage bringt und sich ohne Wippen und große Anstrengung den Berg hinauf strampeln lässt? Auf der Abfahrt gibt’s nur ausstattungsbedingte Limitierungen, sonst einfach laufen lassen. Das schluckfreudige „Firebird“ liebt es schnell und verblockt, dennoch besitzt es die nötige Wendigkeit, um auch durch enge Kurven zu zirkeln. Das Pivot ist voll Bikepark-tauglich und schreckt vor keinem Sprung und Drop zurück. Für das 13,65 Kilo leichte Bike aus dem Test mit „XT/ XTR 1x“-Ausstattung werden 6.899 Euro fällig.

Fazit: Das „Firebird“ lädt ein zu Downhills, Uphills, Bikepark-Besuchen, Hometrails, Endurotouren, dicken Sprüngen und hohen Drops – ein Gravity-Allrounder im besten Wortsinn. Der Carbon-Rahmen ist schön gearbeitet und punktet mit einigen eleganten Detaillösungen.

Pro:

  • laufruhig
  • vielseitig
  • Downhill-Performance

Contra:

  • kleine Scheiben beschränken den Einsatzbereich etwas

 

Unverbindliche Preisempfehlung: 6.899,- € (XT/ XTR 1x spec) | Größen: S, M, L, XL | Gewicht: 13,65 kg | www.pivotcycles.com

Test & Video: Leichte Knieprotektoren für Tourenfahrer: Dainese – „Trail Skin 2“

Gehört ihr zu der Familie der Protektorenmuffel? Bei eurer Feierabendrunde lasst ihr eure Knieprotektoren oft zu Hause, da sie für eine lockere Runde zu dick auftragen? Dann solltet ihr mal einen Blick auf die leichten Dainese „Trail Skin 2“ werfen, um diese schlechte Angewohnheit abzulegen.

Fast jeder hat diesen Protektorenmuffel unter seinen Bike Buddys, der zur vermeintlich lockeren Feierabendrunde ohne Knieschoner aufbricht. Das aus einer geplant lockeren Endurorunde schnell ein kleiner Partyride mit Sprüngen, technischen Abfahrten und Stürzen werden kann, kennt auch jeder. Also warum Knieverletzungen riskieren, wenn man das Risiko auch problemlos mindern kann?

Gegenargumente für Antischoner-Ausreden wie Gewicht, wenig Tragekomfort oder erhöhtes Schwitzen, kann man mit den 300 Gramm leichten „Trail Skin 2“ schnell aushebeln. Der Knieschoner trägt nicht dick auf und passt so auch im Winter problemlos unter eine lange Hose. Die Schoner sind so leicht und angenehm ergonomisch geformt, dass man sie schon vergessen hat, wenn man sich die Bikeschuhe angezogen hat und die offene Wabenstruktur namens „Pro Armor“ lässt ordentlich Frischluft ans Knie. So kann es auch im Hochsommer keine Ausreden geben.

Gehalten werden die Knieschoner mit zwei dezenten Klettverschlüssen am oberen und unteren Bund. Wir waren da erst sehr skeptisch, ob die Schoner nicht schnell beim Pedalieren verrutschen. Aber es bleibt alles am rechten Platz. Silikonstreifen wirken ebenfalls dem Verrutschen entgegen.
Selbst bei leichten Stürzen bleibt der Schoner, da wo er schützen soll. High Speed Crashs hatten wir mit den „Trail Skin 2“ nicht, sind aber skeptisch, ob diese dann nicht doch verrutschen.

Die offene Wabenstruktur bringt zwar Vorteile bei Gewicht und Luftzirkulation, aber schon bei leichten Stürzen füllen sich die Zwischenräume mit Dreck. Diesen muss man dann ausklopfen.

Seitlich ist das Knie ebenfalls leicht geschützt. Auf der Innenseite sind oben und unten kleine Pads eingenäht, auf der Außenseite ein Pad unten.

Welcher Schoner ans rechte Knie kommt und welcher ans linke, verraten die Etiketten „DX“ und „SX“. Also rechts und links.

Fazit: Die Dainese „Trail Skin 2“ sind kaum spürbar dank geringem Gewicht, ergonomischer Form und Luftzirkulation. Also ideal für jeden Tourenfahrer, der sein Knie nicht unnötig gefährden möchte. Für Bikeparkbesuche, schnelle Downhills oder dicke Sprünge können wir diese minimalistischen Protektoren jedoch nicht empfehlen.

Preis: 79,95 € | Gewicht: 300 g | www.dainese.com

PM: Deutsche Meisterschaft MTB Enduro 2018 im TrailCenter Rabenberg

Am 11. und 12. August 2018 ist das TrailCenter Rabenberg Gastgeber der Deutsche Meisterschaft im MTB-Enduro. Ausrichter ist der Vogtland Bike e.V., der die Titelkämpfe bereits in den Jahren 2014 und 2016 organisiert hatte.

// Foto: Manuel Rohne

Bei der DM MTB Enduro 2018 ist am 11. und 12. August nicht nur für Spannung gesorgt. Als erstes Trailcenter Deutschlands verspricht der Co-Ausrichter TrailCenter Rabenberg abwechslungsreiche, anspruchsvolle Stages, während der Vogtland Bike e.V. als mehrmaliger Ausrichter der DM MTB Enduro seine Erfahrung an neuer Location einbringt. Für Qualität ist also nicht nur bei den Strecken, sondern auch in Sachen Organisation gesorgt.

Für den Abend des 11. August ist ein Prolog geplant, am 12. August geht es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer um die Deutschen Meistertitel. Das 1. Kids Enduro für Kinder von 7 – 14 Jahre im Rahmenprogramm soll dem Nachwuchs die spannende Sportart aktiv näher bringen. Bereis seit 1. Januar ist die Anmeldung zur DM Enduro geöffnet, bis einschließlich 30.4. beträgt die Startgebühr 55 Euro, ab dem 1.5. 65 Euro.

// Foto: Manuel Rohne

Übernachtungsmöglichkeiten inklusive Stellplätzen für Wohnmobile stehen im TrailCenter Rabenberg zur Verfügung. Deutschlands erster MTB-Singletrail-Park wurde 2013 eröffnet. Fünf Runden in verschiedenen Schwierigkeitsgraden mit jeder Menge Singletrails warten auf Biker, dazu gibt es eine gute Infrastruktur samt Shop, Fahrtechnikkursen, Veranstaltungen und Unterkünften direkt am Trailhead – wahlweise in Zimmern des Sportparks Rabenberg, auf Stellplätzen für Wohnmobile oder auf der Zeltwiese.

Weitere Informationen gibt es unter www.dm-enduro.de

TEST & Video: Specialized „Turbo Kenevo Expert“ E-Bike mit 180 Millimeter Federweg

Mit dem „Kenevo“ möchte Specialized Gravity Mountainbikern ein E-Bike mit 180 Millimetern Federweg anbieten, dass zu knackigen Downhills und Sprüngen einladen soll. Wir haben uns das Bike genauer angeschaut.

Man kann von E-Bikes halten, was man möchte, aufzuhalten sind sie jedoch nicht mehr. Mittlerweile gibt es auch ein größer werdendes Angebot im Gravity Bereich. Neu für 2018 ist das 180 Millimeter Bike „Turbo Kenevo“ von Specialized. Für ein E-MTB wirkt das Bike optisch überraschend schlank. Der Akku verbirgt sich im Unterrohr, wo sich nebem dem Einschaltknopf auch die Akkuanzeige befindet. Der Akku liefert dem 250 Watt Motor „Drive-S“ aus dem Hause Brose die Energie. Die Intensität lässt sich über zwei Buttons auf der linken Lenkerseite bequem mit dem Daumen bedienen. Auf einen Bordcomputer verzichtet Specialized. So wirkt das Bike auch am Cockpit sehr clean und nicht so überladen wir andere E-Bikes auf dem Markt.

Der Motor stammt aus dem Hause Brose – Made in Germany.
Die dezente Akkuanzeige am Unterrohr.
Mit dem linken Daumen lässt sich die Power des Motors bequem steuern.

Wird es auf dem Trail bergauf oder bergab mal etwas kniffliger, geben die 2,8″ breiten Specialized „Butcher Grid“ Reifen Anfängern Sicherheit. Fortgeschrittenen dürften die Reifen bei hohen Geschwindigkeiten zu schwammig sein.

Stolze 2,8″ Zoll misst die Breite des Specialized „Butcher Grid“.

Coole Details am „Kenevo“: Die Sattelstütze und das integrierte Werkzeug. Ist die Specialized „Command Post Wu“ Sattelstütze unten, ist die Neigung des Sattels perfekt für bergab. Lässt man die Sattelstütze nach oben schnellen, verändert sich die Neigung des Sattels ebenfalls und ist so angenehmer zum Pedalieren. Übrigens wächst der Hub der Sattelstütze mit der Rahmengröße. Bei größeren Rahmen gibt es so auch mehr Hub, was absolut Sinn macht, aber bei anderen Marken nicht immer die Regel ist. Unserer Meinung nach dürfte die Sattelstütze aber mit etwas weniger Power nach oben schnellen, um die Weichteile des Fahrers nicht zu gefährden.

Die Neigung des Sattels ändert sich mit der Höhe der Sattelstütze.
Das Minitool versteckt sich unter dem Flaschenhalter.

Das integrierte Werkzeug befindet sich an zwei Stellen. Unterhalb des Flaschenhalters ist ein kleines Multitool versteckt, das essentielle Sechskant und Torxschlüssel beinhaltet. Mit einem der Schlüssel lässt sich die Aheadkappe am Vorbau öffnen, unter der sich ein Kettennieter versteckt. So hat man auch ohne Rucksack wichtiges Werkzeug dabei.

Die fast 24 kg Gewicht merkt man bergauf durch den starken Motor nicht. Bergab muss man sich erst an das Mehrgewicht beim Bremsen in steilen Sektionen gewöhnen, hat den Dreh aber schnell raus. Beim Springen muss man mehr Körpereinsatz zeigen, um das Heck in die Luft zu bekommen. Durch den Motor ist der Schwerpunkt des Bikes schön tief, was für gutes Handling bei hohen Geschwindigkeiten bergab sorgt. Das „Turbo Kenevo“ ersetzt den Lift am Hometrail und macht bergab nach kurzer Eingewöhnung auch E-Bike Neulingen Spaß. Specialized ist mit dem Modell definitiv ein E-MTB gelungen, mit dem man als Gravity Mountainbiker Spaß hat, wenn man sich für ein E-MTB entscheiden möchte.

Preis: 6299,- € | Gewicht: 23,8 kg | www.specialized.com

 

 

PM: GT Factory Racing ist bereit für eine spannende und erfolgreiche Saison 2018

GT Factory Racing geht 2018 mit einem rundum erneuerten Team an den Start

GT Bicycles, eine Premiummarke von Dorel Industries (TSX: DII.B, DII.A) und GT Factory Racing (GTFR) stellt heute das neue Team für 2018 vor: George Brannigan aus Neuseeland, Noga Korem aus Israel und Joey Foresta aus den USA. Die erfolgreichen GTFR-Fahrer Wyn Masters (1. Platz beim EWS-Rennen in Rotorua) und Martin Maes (6. Platz in der EWS-Gesamtwertung 2017) runden das hochkarätige Team ab.

Mit diesem Line-up wird das Team erneut Höchstleistungen beim UCI Downhill Weltcup und bei der Enduro World Series bringen – und dabei jede Menge Spaß haben. “Wir freuen uns, George, Noga und Joey im GTFR-Team zu begrüßen”, sagt Team-Manager Mark Maurissen. “Gemeinsam mit Wyn und Martin starten sie in eine spannendes Abenteuer und werden überall auf der Welt auf die Jagd nach Medaillen gehen.”

George Brannigan, zweimaliger neuseeländischer MTB-Champion, bringt seinen ungezähmten Downhill-Style ins Team ein. Seinem hohen Tempo hat er zahlreiche sehr gute Platzierungen in den letzten Jahren zu verdanken, darunter den 1. Platz beim Crankworx Rotorua AirDH 2016 und den 2. Platz bei der UCI-Oceania Continental Championship im selben Jahr. Brannigan freut sich schon darauf, seinen Erfolg bei GT auszubauen und weitere Podiumsplätze zu erobern.

 

Es ist fantastisch, bei GT noch mal richtig durchzustarten”, sagt Brannigan. “Das Team hat mich herzlich aufgenommen, und alle sind mit so viel Leidenschaft bei der Sache. Ich freue mich, mit einer so legendären Mountainbike-Marke zusammenzuarbeiten. Die nächsten Jahre werden garantiert großartig!”

Noga Korem, ehemalige Cross-Country-Fahrerin, bereichert das GTFR-Team durch ihre Power und ihre Lebhaftigkeit. In ihrem ersten EWS-Jahr trat sie 2017 als Privateer ohne Team und Support an und stellte ihre Beharrlichkeit und Leidenschaft fürs Enduro Racing mehr als einmal unter Beweis. Als sie ihren ersten Podiumsplatz beim dritten Rennen der EWS 2017 auf Madeira eroberte und den EWS Breakout Performance Award gewann, war ihr die Aufmerksamkeit der Szene sicher.

 

Ich freue mich sehr über meine erste Saison als Profi bei GT Factory Racing”, sagt Korem. “In der gesamten EWS-Saison 2017 habe ich miterlebt, was für eine großartige Stimmung das GT-Team verbreitet. Ich wollte unbedingt Teil dieses Teams werden und für diese Marke fahren.”

Ich bin dankbar, dass ich diese Möglichkeit jetzt habe und freue mich schon darauf, vom Team und den Mitarbeitern zu lernen und bei den EWS-Rennen 2018 jede Menge Abenteuer in aller Welt zu erleben.”

Der 16jährige Joey Foresta aus Utah ist schon seit seinem 6. Lebensjahr mit GT verbunden und fährt sowohl BMX als auch Mountainbike. Das Nachwuchstalent hat in der Mountainbike-Szene bereits nachhaltigen Eindruck hinterlassen – mit mehreren nationalen Meisterschaftstiteln und einer Spitzen-Performance beim Sea Otter Dual Slalom 2016. Foresta holte den 2. Platz und musste sich nur seinem Teamkollegen Martin Maes geschlagen geben. 2018 wird Foresta erstmals als Junior eine komplette UCI DH Weltcup-Saison fahren, mit Wyn Masters und George Brannigan als Mentoren

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Ich war schon immer großer Fan von GT und dem gesamten Team”, erzählt Foresta. “Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich jetzt gemeinsam mit diesen großartigen Ridern und Mechanikern antreten darf. Es ist fantastisch, dass ich meine Junior-Karriere als GT Factory-Fahrer starten kann!”

Martin Maes und Wyn Masters freuen sich auf ein weiteres erfolgreiches Jahr 2018 mit dem GTFR-Team. Für Maes ist es bereits das Sechste bei GT.

“Für so eine legendäre Marke fahren zu können, bedeutet mir viel”, erzählt Maes.

“Ich bin mit GT-Bikes aufgewachsen und kann dem Team gar nicht genug für die unglaubliche Unterstützung während der letzten Jahre danken. Ich freue mich darauf, ein weiteres Jahr überall auf der Welt bei der EWS und anderen Rennen anzutreten.”

Masters wird in der kommenden Saison sowohl Downhill als auch Enduro fahren und kann es gar nicht erwarten, an den Start zu gehen. “Nach zwei sehr guten Jahren ist mir die Entscheidung nicht schwer gefallen”, sagt er. “Ich freue mich, weiterhin Teil dieses grandiosen Teams zu bleiben!”

Seit seiner Gründung geht es dem GT Factory Racing Programm gleichermaßen um Erfolge bei namhaften Rennen und maximalen Spaß in den Bergen. Das neue Team steht genau dafür: mit ungebrochener Liebe zum Fahren und dem Ehrgeiz, Podiumsplätze zu erobern.

Für GT Factory Racing beginnt ein neues Kapitel – und ein altes geht zu Ende, denn wir verabschieden uns von den Fahrern Anneke Beerten, Sam Dale, Jackson Frew und Brook MacDonald. Rachel Strait wird weiterhin für GT antreten und ihre Enduro-Erfahrung in das GT Wing Project einbringen – gemeinsam mit den Ambassadors Hans Rey, Tyler McCaul, Ronnie Renner, Bernardo Cruz und Amir Kabbani.

Weitere Informationen zu GT, seinen Profi-Fahrern und ihren Bikes findest du auf www.gtbicycles.com. Mehr über GT Bicycles erfährst du auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube, und folge GT Racing auf Instagram.

 

ÜBER GT BICYCLES

GT ist eine Premium-Marke der Cycling Sports Group, einer Abteilung von Dorel Industries (TSX: DII.B, DII.A) im Segment Dorel Sports. Dieses umfasst mehrere starke Fahrradmarken, darunter Cannondale, Schwinn, Charge, Fabric, GURU, SUGOI und Sombrio. Dorel Industries Inc. erzielt einen jährlichen Umsatz von 2,6 Mrd. USD und beschäftigt in seinen weltweiten Werken rund 10.000 Mitarbeiter in 25 Ländern. Seit über 40 Jahren rüstet GT Fahrer aller Niveaus mit zuverlässigen, robusten Rädern aus, die sie zum Versetzen ihrer Grenzen brauchen. Das Erbe von GT ist in jedem Design enthalten, egal ob BMX, Mountainbike, Renn- oder Stadtrad. Mehr Informationen findest du unter www.gtbicycles.com.

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