PM: Deutsche Meisterschaft MTB Enduro 2018 im TrailCenter Rabenberg

Am 11. und 12. August 2018 ist das TrailCenter Rabenberg Gastgeber der Deutsche Meisterschaft im MTB-Enduro. Ausrichter ist der Vogtland Bike e.V., der die Titelkämpfe bereits in den Jahren 2014 und 2016 organisiert hatte.

// Foto: Manuel Rohne

Bei der DM MTB Enduro 2018 ist am 11. und 12. August nicht nur für Spannung gesorgt. Als erstes Trailcenter Deutschlands verspricht der Co-Ausrichter TrailCenter Rabenberg abwechslungsreiche, anspruchsvolle Stages, während der Vogtland Bike e.V. als mehrmaliger Ausrichter der DM MTB Enduro seine Erfahrung an neuer Location einbringt. Für Qualität ist also nicht nur bei den Strecken, sondern auch in Sachen Organisation gesorgt.

Für den Abend des 11. August ist ein Prolog geplant, am 12. August geht es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer um die Deutschen Meistertitel. Das 1. Kids Enduro für Kinder von 7 – 14 Jahre im Rahmenprogramm soll dem Nachwuchs die spannende Sportart aktiv näher bringen. Bereis seit 1. Januar ist die Anmeldung zur DM Enduro geöffnet, bis einschließlich 30.4. beträgt die Startgebühr 55 Euro, ab dem 1.5. 65 Euro.

// Foto: Manuel Rohne

Übernachtungsmöglichkeiten inklusive Stellplätzen für Wohnmobile stehen im TrailCenter Rabenberg zur Verfügung. Deutschlands erster MTB-Singletrail-Park wurde 2013 eröffnet. Fünf Runden in verschiedenen Schwierigkeitsgraden mit jeder Menge Singletrails warten auf Biker, dazu gibt es eine gute Infrastruktur samt Shop, Fahrtechnikkursen, Veranstaltungen und Unterkünften direkt am Trailhead – wahlweise in Zimmern des Sportparks Rabenberg, auf Stellplätzen für Wohnmobile oder auf der Zeltwiese.

Weitere Informationen gibt es unter www.dm-enduro.de

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PM: Neue 3DF 6.0 Knieschoner von Leatt

Die Erfinder der Leatt-Brace® stellten ihren neuesten 3DF 6.0 Knee Guard auf der Eurobike vor. Nun ist er über Sportsnut & Intercycle im deutschsprachigen Raum verfügbar.

Foto: Christoph Laue

Hauptgedanke hinter dem 3DF 6.0 war es, das Beste aus zwei Welten zu kombinieren: Die klassische „Soft-Pad“ Konstruktion, wie man sie von gängigen Knieschonern kennt, und aufgesetzte Hartschalen, wie man sie von früheren Protektoren kennt:

Zwei Hartschalen wurden hierfür auf das Aramid Trägermaterial per Spritzguss (Overinjectied) aufgetragen: Eine zentrale Hartschale im Bereich des oberen Schienbeines & der Kniescheibe und Eine oberhalb.

Leatt’s 3DF-Dämpfungsmaterial nimmt harten Schlägen und hohen Aufprallenergien den Schrecken. Das gleiche Material wird seit Jahren in Leatt’s Oberkörperprotektoren und weiteren Knie/Ellenbogen Schonern eingesetzt.
Zusätzliche Pads an den Seiten und oberhalb des 3DF-Hauptpadings sichern den Rundum-Schutz.

Die Vorteile der Hartschalen-Integration:

  • Man kann auf rauen Untergründen besser „rutschen“
  • die Wahrscheinlichkeit, dass der Schoner im Sturzfall vom Knie gezogen wird bzw. verrutscht ist geringer
  • Bei nicht rein vertikalen, sprich schrägen Aufschlägen wird durch die Rutschfähigkeit der Hardcaps die Aufprallenergie reduziert – der Pad „frisst“ sich nicht in den Boden.

Der 3DF 6.0 ist:

  • komfortabel und pedalierbar dank geteilter Hardcap-Konstruktion
  • gut ventiliert, mit neuen, stärker perforiertem Trägermaterial an der Front und sehr atmungsaktivem Mesh an der Rückseite
  • durch einen Velcro-Strap oben an unterschiedliche Oberschenkelumfänge anpassbar
  • gegen Verrutschen gesichert: Ein Skin-Neopren Band zwischen Wade & Kniekehle sorgt für den perfekten Fit, ebenso wie mehrere Latex-Applikationen für optimalen Grip sorgen.

Resultat ist eine bekannt gute Soft-Protektor-Passform mit bewährtem 3DF Dämpfungsmaterial, kombiniert mit den Vorzügen klassischer Hartschalen-Protektoren.

Die Knieschoner sind ab jetzt in den Farbwegen: Schwarz/Weiß, Schwarz/Blau/Rot & komplett schwarz für 99,99€ erhältlich, und können natürlich auf unter langen DH Hosen getragen werden (Hardcaps sorgen auch hier für weniger Reibung an der Hose & größeren Komfort).

Pressemitteilung: Leatt

PM: Red Bull Pump Track World Championship 2018

Eine einzigartige neue Rennserie wird die Radsport-Community 2018 begeistern. Die erste Red Bull Pump Track Weltmeisterschaft.

Gemeinsam mit Velosolutions hat Red Bull eine neue Rennserie angekündigt. Höhepunkt der Rennserie mit über 20 Qualifikationsrunden sind die Red Bull World Championships, die im September in Lenzerheide stattfinden werden. Auch in Deutschland soll es einen Tourstopp geben. ( Noch nicht final bestätigt.)

Das Format variiert je nach Strecke, das Rennen wird entweder Kopf-an-Kopf oder in einem Zeitfahren ausgetragen. Es wird wie gewohnt, für jeden Teilnehmer einen Seeding Run geben, die besten 32 Männer und Frauen qualifizieren sich somit für die K. O.- Läufe. Die besten vier Männer und Freuen aus jeder Qualifikationsrunde qualifizieren sich für die Pumptrack-WM.

Red Bull Pump Track World Championships

The Red Bull Pump Track World Championship takes pump track racing to the next level. Qualifying events will take place worldwide ahead of The World Championship final in Lenzerheide, Switzerland, where the official Pump Track World Champion will be crowned!

Posted by Red Bull Pump Track World Championship on Donnerstag, 1. Februar 2018

 

Event-Kalender Pumptrack-WM 2018

  • 10/11. März Rosendaal, Niederlande
  • 31. März Kerobokan, Bali
  • 07. April Manila, Philippinen
  • 07. April Wellington, Neuseeland
  • 21. April Hyderabad, Indien
  • 28. April Durban, Südafrika
  • 28. April (tbc) Kotaix, Puerto Varras, Chile
  • 01. Mai Roma, Lesotho
  • 5. Mai Neunkirchen, Österreich
  • 19. Mai Oklahoma City, USA
  • 19. Mai Riga, Lettland
  • 26./27. Mai Leavenworth, USA
  • 10. Juni Pärnu, Estland
  • 23. Juni Aranyaphrathet, Thailand
  • 30. Juni Carpentras, Frankreich
  • 30. Juni Glasgow, Schottland
  • 7./8. Juli Brugg, Schweiz (noch nicht bestätigt)
  • 14. Juli Gross-Umstadt, Deutschland (noch nicht bestätigt) Wals, Österreich
  • 4. August Nanaimo, Kanada
  • 5. August Akaigawa, Japan
  • 19. August (noch nicht bestätigt) Balzers, Liechtenstein
  • 25./26. August (tbc) Siror, Italien
  • 07. September 2018 Lenzerheide, Schweiz (Finale)

Die Anmeldung ist bereits geöffnet unter https://redbullpumptrackworldchampionship.com

Pressemitteilung: Red Bull

TEST: Dartmoor – „Sniper 27,5 Disc“ Laufradsatz

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #036 [März & April 2017]

Der neue „Sniper“-Laufradsatz kommt in unauffälligem Schwarz oder hippem Türkis. Der Clou: Die Felgen sind anodisiert und somit sehr unempfindlich gegen Kratzer durch Steine und was euch auf dem Trail sonst noch so um die Ohren fliegt. Die Felgen haben Außenbreite von 30,5 Millimeter, innen sind es 24 Millimeter. Dadurch wird das Profil der gängigen Enduroreifen aufgefächert und erzeugt guten Grip. Die Innenbreite der Felge reicht sogar für Schwalbes „Procore“-System aus. Der Laufradsatz wird für die Schlauchmontage mit „Ride your way“-Felgenband von Dartmoor ausgeliefert, ist aber auch problemlos auf tubeless-ready umzubauen und dicht zu bekommen. Ohne das Felgenband liegt der Laufradsatz bei knapp unter zwei Kilo. Das ist nicht ganz so leicht, doch das Gewicht geht für den soliden Satz mit seinen massiven 2 Millimeter dicken Speichen schon in Ordnung. Die Naben sind am Vorderrad zweifach und am Hinterrad vierfach gelagert, außerdem lassen sie sich auf verschiedene Achsstandards umbauen. Dazu müssen bloß die Endkappen abgezogen und die passenden aufgeschoben werden. Die Adapter für den Umbau von 12 x 135 auf 12 x 142 Millimeter am Hinterrad und von 15 x 110 auf 20 x 100 Millimeter vorne gehören mit zum Lieferumfang. Optional ist ein Freilauf für die 11- und 12-fach Kassetten von Sram erhältlich – er wird ebenfalls einfach aufgesteckt. Das alles und zwei Jahre Herstellergarantie gibt’s für einen schlanken Preis von unverbindlichen 363,- Euro.

Fazit: Mit dem Dartmoor „Sniper“ bekommt ihr einen soliden Laufradsatz mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Auf den Felgen lassen sich alle gängigen Enduroreifen montieren und dank der Felgenbreite ist der „Sniper“-Satz sogar „Procore“-kompatibel. Außerdem kann der Laufradsatz für die Tubeless-Montage hergerichtet werden. Dank der hochwertigen Anodisierung sehen die Felgen lange schön aus.

Pro:

  • Haltbarkeit
  • „Procore“-kompatibel
  • Optik
  • Kompatibilität mit verschiedenen Achsstandards
  • Preis/Leistung

Contra:

  • nichts

Unverbindliche Preisempfehlung: 139,- € (VR), 224,- € (HR) | Farben: Matt Black anodisiert, Matt Turquoise anodisiert | Gewichte mit Felgenband in 27,5“: 1002 g (VR), 1067 g (HR) | Größen: 27,5 Zoll | Maße: 30,5 mm Außenweite, 24 mm Innenweite | Speichen: 32 | Achsstandard: 15 x 100 mm, 20 x 110 mm (VR), 12 x 135/ 142 mm (HR), Adapter im Lieferumfang |
www.trailtoys.de | www.dartmoor-bikes.com

TEST: Alles im Griff? – Vier Griffe im Test

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #036 [März & April 2017]

Der Griff ist ein Bauteil am Fahrrad, das häufig vernachlässigt wird. Dabei ist er – neben den Pedalen die einzige Verbindung zwischen Fahrer und Bike. Verliert man den Halt und der Griff rutscht aus der Hand, ist es in den meisten Fällen vorbei. Doch guter Grip ist lange nicht alles, was wir heute von einem Griff erwarten dürfen. Bei der Auswahl der Passform geht es nicht ganz so problematisch zu wie bei der Sattelwahl – dennoch sollte der Griff zur Hand des Fahrers passen. Deshalb sind viele Griffe in unterschiedlichen Durchmessern erhältlich. Auch auf die Gummihärte und die Oberflächenstruktur sollte man achten. Maximaler Grip ist nicht alles, schließlich soll der Griff auf langen Abfahrten kleine Schläge dämpfen und möglichst lange halten. Zum Schluss darf das Augenmerk auf die Optik fallen – oft ist die Farbwahl riesig.

Die meisten Griffe im Gravity-Bereich sind Schraubgriffe. Das bedeutet, die Griffenden lassen sich über eine Schraube fixieren. Die meisten Griffe kommen mit einer Schelle aus – doch testet unbedingt vor der Fahrt, ob der Griff wirklich fest sitzt! Denn habt ihr die Schraube nicht richtig angezogen, hat er Griff keinerlei Halt am Lenker.

Anders bei Griffen, die aufgeschoben werden – wie man sie häufig bei Dirt, Street und BMX sieht. Diese haben keinen Kunststoffkern und lassen sich nur mit etwas Mühe über den Lenker schieben. Hier gibt es verschiedene Methoden, um sich die Arbeit zu erleichtern. Beliebt ist Haarspray: Lenkerende einsprühen, der Griff gleitet über das noch flüssige Haarspray leicht auf den Lenker und sitzt, wenn das Spray getrocknet ist.
Die einfachste und sicherste Methode ist Bremsenreiniger, Feuerzeugbenzin oder Isopropanol: Lenkerende einsprühen, Griffinnenseite einsprühen, schnell aufschieben und etwa zehn Minuten warten, bis alles verflüchtigt ist. Mit diesen Mitteln lassen sich die Griffe auch wieder demontieren. Von Seife oder Spüli raten wir ab, da die Griffe insbesondere bei Nässe nicht richtig am Lenker halten.
In Fahrradläden wird zumindest die Demontage gerne mit Druckluft durchgeführt.

Bei Griffen mit Klemmschellen sollte die Werkzeugaufnahme mindestens ein 2,5 bis 3 Millimeter Inbus sein – alles darunter lässt sich nicht vernünftig anziehen und geht zu schnell kaputt.

Übrigens: Endkappen schützen nicht nur Lenker, Griff und Hauswand, sondern auch euch! Selbst mit Endkappe kann ein Sturz auf das Lenkerende fatale Folgen haben – erhöht also nicht noch das Risiko, indem ihr ohne fahrt!

 

Ergon – „GD1“

Mit dem nagelneuen „GD1“ hat Ergon erstmals einen Griff speziell für den Gravity-Bereich entworfen – und die Ergonomie-Experten haben ein durchdachtes Produkt auf den Markt gebracht. Der „GD1“ ist in zwei Größen erhältlich. Bei beiden Größen wächst der Durchmesser zum Griffende hin, um 1,5 Millimeter bei der Slim-Version und um 2 Millimeter beim Regular. Durch den konischen Verlauf liegt der Griff sicher in der Hand. Der Bereich am kleinen Finger ist im Kunststoffkern ausgespart und sorgt somit für eine extra Portion Halt. Der „GD1“ verfügt über eine angenehme Eigendämpfung durch die in Deutschland hergestellte Gummimischung – beim Regular-Modell ist die Dämpfung noch etwas ausgeprägter. Die Struktur ist genau auf die Hand ausgelegt – also bei der Montage beachten, dass der Daumen auf der glatten Fläche liegt und der Schriftzug im Gummi von vorne lesbar ist. Zur richtigen Ausrichtung findet ihr eine Hilfe auf der Klemmschelle. Das Gummiprofil des „GD1“ ist sogar so griffig, dass ohne Handschuhe schnell die Haut schmerzt. Doch Handschuhe gehören ja eigentlich zur Grundausstattung des Mountainbikers. Der Griff kommt mit einer dicken Klemmschelle mit 3 Millimeter Inbus aus. Die langen Endkappen halten bombenfest und sind schön dick für eine hohe Lebensdauer. Optional sind die auch in blau, rot und schwarz erhältlich.

Pro:

  • griffig
  • Klemmung
  • Ergonomie

Contra:

  • nicht zu empfehlen für alle
  • die ohne Handschuhe fahren

Unverbindliche Preisempfehlung: 34,95 € | Farben: Frozen Black, Frozen Orange | Gewicht: 108 g (Slim mit Endkappen) | Durchmesser: 29 – 30,5 mm (Slim), 30 – 32 mm (Regular) | Länge: 127 mm | Material: Custom Rubber Compound
www.ergon-bike.com | www.rtisports.de

 

ODI – „AG1”

„AG1“ steht natürlich für „Aaron Gwin 1“. Ist der Griff des Meisters das Nonplusultra am Markt? Direkt in der Hand fällt auf, dass die Griffe sehr schlank sind – der Durchmesser beträgt gerade einmal 28 Millimeter. Leute mit riesen Pranken werden hier schnell Schwielen bekommen. Passt der Griff von der Größe, bringt er optimale Kontrolle für den Fahrer. Der „AG1“ ist leicht ergonomisch geformt und bietet durch die kantigen Streifen (grau) einen guten extra Halt gegen ein Verdrehen der Hand. Ein Vorteil bei harten Schlägen im Steinfeld oder bei unsanften Landungen – besonders wenn die Hände schon etwas erschöpft sind. Bei der Montage beachten, dass der Daumen auf der glatten Fläche aufliegt und die grauen Streifen nach vorne stehen. Das Gummi im Pistolengriff-Design sorgt selbst bei Nässe für exzellenten Halt. Dabei ist die Gummimischung angenehm weich, aber nicht so weich, dass sie sich groß in sich verdrehen lässt. Nach außen hin ist der Kunststoffkern des Griffs ein wenig ausgespart, dadurch lässt er sich leichter eindrücken und der kleine Finger hat einen besseren Grip. Der „AG1“ kommt mit nur einer Aluminium-Klemmschelle aus, die mit einer vernünftigen Schraube mit 3 Millimeter Inbus-Aufnahme geschlossen wird. Auf den Griffenden sitzen harte Kunststoff-Kappen und schützen nicht nur den Lenker, sondern decken auch das gesamte Endstück des Griffs ab.

Pro:

  • griffig
  • Klemmung
  • Ergonomie

Contra:

  • nichts

Unverbindliche Preisempfehlung: 34,95 € | Farben: Black/ Gray/ Silver, Red/ Fire Red, Brt Blue/ Light Blue, Fl. Orange/ Fl. Yellow | Gewicht: 90 g (mit Endkappen) | Durchmesser: 28 mm | Länge: 123 mm
www.odigrips.com | www.sportimport.de

 

Revolution Suspension Grips – „Shock Absorbing Grip System”

Diese Griffe sind anders als alle anderen Griffe – sie liegen nicht auf dem Lenker auf. Nur die Klemmschellen innen und außen halten das Ganze am Lenker und bewirken genau das, was vom Hersteller gewünscht wird: Die Griffe bewegen sich! Das klingt im ersten Moment nach einer grausamen Vorstellung. Doch der Zweck dahinter ist, dass der Griff so Schläge und Vibrationen absorbieren kann und die Muskulatur nicht so schnell ermüdet. Sprich: mehr Abfahrten, kein Armpump und keine Schmerzen mehr. Und tatsächlich: Die Revgrips funktionieren. Und zwar so: Außen liegen die beiden Klemmschellen, die das Griffstück zusammenhalten und fixieren. Der Gummi selbst berührt den Griff nicht. Damit sich die Griffe hin und her bewegen können, ist jede Klemmschelle mit vier Aussparungen versehen, die mit „Shock Absorbing“-Einsätzen bestückt werden. Dazwischen sitzen Gleitringe – über die man in fünf Stufen die Bewegungsfreiheit des Griffs einstellen kann.

Nicht, dass ihr jetzt glaubt, statt zehn Abfahrten im Bikepark plötzlich 20 machen zu können. Doch ihr werdet den Unterschied merken. Das anfangs seltsame Gefühl, dass der Griff verrutscht, ist nach kurzer Eingewöhnungsphase verschwunden. Die Gummistruktur fällt eher sanft aus und der Griff liegt auch ohne Handschuhe angenehm in der Hand. Dass der Revgrip griffig ist, erreicht er über die weiche Gummimischung. Sie verstärkt die Dämpfung nochmals, nutzt sich aber etwas schneller ab.
Die hochwertigen Aluminium-Endkappen sind geschraubt. Die Griffe bringen keine Nachteile mit sich und wirken sich positiv auf Arme und Hände aus – allerdings muss man bei einem Preis von über 100 Doller auch etwas tiefer in die Tasche greifen.

Pro:

  • innovativ
  • griffig
  • Dämpfung

Contra:

  • Preis

Unverbindliche Preisempfehlung: 109,95 US$ | Farben: Schwarz | Gewicht: 122 g (inkl. Endkappen) | Durchmesser: 31 mm (Small), 34 mm (Large) | Länge: 118 mm | Material: Silikon
www.revgrips.com

 

Supacaz – „Siliconez”

Die „Siliconez“ gibt’s in vielen bunten Farben, dazu sind die Griffe UV-Licht resistent, damit die schöne Farbe lange erhalten bleibt. Die latexfreien Silikongriffe passen sich super an die Hände an und bieten gleichzeitig eine stoßdämpfende Eigenschaft – das verlangsamt die Ermüdung beim Biken. Der Griff richtet sich eher an Dirt-Fahrer als an Downhiller, denn er kann sich am Lenker etwas verdrehen. Das passierte im Test nur minimal bei der Montage ohne Hilfsmittel. Die Gefahr, dass der Griff stark verrutscht, besteht also nicht. Mit Haarspray oder Bremsenreiniger lässt sich der Griff wunderbar montieren und hält danach auch besser am Lenker. Der „Siliconez“ bietet auch ohne Handschuhe tollen Grip – selbst bei Nässe ändert sich das nicht. Sehr gut: Das Griff-Material aus Silikon nutzt sich lange nicht so schnell ab wie weiche Gummigriffe. Die Endstopfen aus Kunststoff werden einfach in das Lenkerende gesteckt.

Pro:

  • UV-resistent
  • Haltbarkeit
  • griffig
  • Gewicht

Contra:

  • Verdrehen nicht auszuschließen

Unverbindliche Preisempfehlung: 18,90 € | Farben: Schwarz, Rot, Weiß, Neon Pink, Neon Blau, Neon Grün, Neon Gelb | Gewicht: 72 g (inkl. Endkappen) | Durchmesser: 30 mm | Länge: 130 mm | Material: Silikon
www.supacaz.com | www.trailtoys.de

Neuer Testredakteur beim Gravity Mountainbike Magazine

Wir möchten euch unser neustes Mitglied der Redaktion vorstellen. Der Saarländer Nico Reuter wird ab sofort die Tests des Gravity Magazines leiten.

Mit Nico Reuter sind wir durch den geplanten Bikepark Idarkopf 2016 erstmals in Kontakt gekommen. Der Ingenieur ist der Kopf hinter dem vielversprechenden Bikepark Projekt im Hunsrück und bringt aufgrund seiner fast zwanzigjährigen Gravity MTB Erfahrung die nötige Kompetenz für unser Magazin mit.

Der 34-Jährige wird ab sofort die Testredaktion bei uns leiten und auch vor der Kamera auf unseren Kanälen zu sehen sein. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem leidenschaftlichen Biker und Outdoor-Sportler.

Per Email ist Nico Reuter ab sofort über nico@gravity-magazine.de zu erreichen.

TEST: Rocky Mountain – „Slayer 770 MSL“

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #036 [März & April 2017]

Nach einigen Jahren Abstinenz ist endlich ein neues „Slayer“ im Lineup von Rocky Mountain. Flo Konietzko hat uns das Prachtstück schon auf der Eurobike präsentiert. Den Vollcarbon-Rahmen gibt’s in zwei Farben: glänzend blau-gelb und matt schwarz-rot. Am „Slayer“ findet sich auch das bekannte „Ride-4“-System zur Geometrie-Verstellung und gibt 165 Millimeter Federweg frei. Optisch wirkt das Bike sehr clean, alle Züge verlaufen durch den Rahmen und schauen nur kurz im Tretlagerbereich nochmal hervor. An dieser Stelle besitzt der Rahmen auch die Möglichkeit, eine „Di2“-Schaltung zu montieren. Der Rahmen verfügt über einen Flaschenhalter an der richtigen Stelle und ist mit einem Unterrohrschutz bestückt, der gerne etwas voluminöser ausfallen dürfte. Die schlanken Kettenstreben bieten sogar dicken Schlappen bis 2,5 Zoll Platz. Der Kettenstrebenschutz ist am Testbike noch nicht final – am Serienbike wird er einem Gummiprotektor ähnlich dem am Unterrohr weichen.

Da passt idealerweise der neue Stan’s NoTubes „ZTR Flow MK3“ Laufradsatz. Das „Slayer“ kommt mit eigener Kettenführung, die wahlweise abgeschraubt werden kann. Auch die neue „Reverb“-Sattelstütze mit 170 Millimetern Verstellweg fand unter den Testern schnell Gefallen. Bitte mehr Variostützen mit großem Hub! Es ist einfach klasse, wenn bei richtig steilen Stellen der Sattel wirklich komplett aus dem Weg ist.
Bei der Schaltung kommt die neue „XT“ mit zwölf Ritzeln von 11 bis 46 zum Einsatz, und auch bei der Bremse setzt Rocky Mountain auf Shimanos bewährtes „XT“-Paket. Im Heck steckt der neue „Debonair RCT3“, der im Gegensatz zu unserem Testmodell noch farblich passende Decals bekommen wird. Beim „Slayer 770 MSL“ leistet die „Lyrik RCT3“ mit 170 Millimetern Federweg tolle Dienste an der Front.

Auf dem „Slayer“ fühlt man sich sofort wohl. Das Bike ist schön lang und laufruhig, aber auch nicht zu lang – eben gerade richtig. Die kurzen Kettenstreben verpassen dem 13,65 Kilo (Large) schweren Bike eine schöne Wendigkeit. Der flache Lenkwinkel entschärft die fiesesten Steilabfahrten. Und wenn er zu flach für den Uphill ist, einfach die Geometrie über den Flipchip mit nur einer Schraube anpassen. Die Einstellungen des „Ride-4“-Systems wirken sich auch auf den Radstand, die Kettenstrebenlänge und weitere Parameter aus. So kann man der ohnehin schon gelungenen Geometrie des Bikes noch einen Feinschliff verpassen und an den gewünschten Fahrstil anpassen. Das gilt nicht nur für Trails, auch vor dicken Nummern in Bikeparks braucht man keinen Halt zu machen.

FAZIT: Endlich ist das „Slayer“ zurück! Das Warten hat sich gelohnt. Rocky Mountain ist ein großer Wurf gelungen – sowohl von der Geometrie, als auch optisch. Das Bike macht überall riesen Spaß und lässt sich ohne viel Mühe wieder bergauf pedalieren.

Pro:

  • ausgewogene Geometrie
  • Vielseitigkeit
  • Details
  • Einstellmöglichkeiten („Ride-4“)

Contra:

  • wenn überhaupt der schmale und dünne Unterrohrschutz – doch ein dickerer würde die cleane Optik stören

 

Unverbindliche Preisempfehlung: 6.800,- € (Komplettrad) | Größen: S, M, L, XL | Gewicht: 13,65 kg | www.bikeaction.de | www.bikes.com

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