PM: Bike-Saison der Superlative mit der GraVity Card

Interview mit Viel-Shreddern

Tausende Bike-Kilometer in sechs Ländern, unterschiedlichste Trails und jede Menge Bike-Action – mit der Saisonkarte von GraVity Card, der einzigartigen Bikepark-Union in Europa, lässt sich die Bike-Saison mehr als auskosten, denn bereits nach einigen Besuchen in den teilnehmenden Bikeparks ist das Geld für das Ticket wieder reingefahren. Katrin (27), Jan (26), Anna (31) sowie Theresa (28) und Matthias (30) sind fünf von tausenden Nutzern des „Bikepark-Abos“. Die Adrenalin-Junkies haben es in der vergangenen Saison ordentlich krachen lassen. Wir haben uns mit ihnen über ihre Vorlieben, die besten Trails und verlorene Schlüssel unterhalten. Wer noch auf der Suche nach einem originellen Weihnachtsgeschenk ist: Die GraVity Card lässt sich bequem online bestellen (Erwachsene 455 Euro, Jugendliche 345 Euro, Kinder 215 Euro). Denn nach der Bikesaison ist vor der Bikesaison… Im kommenden Jahr lohnt sich die GraVity Card umso mehr, denn mit dem Enduro-Paradies 3 Länder Enduro Trails am Reschenpass (ITA) und dem Bikepark Innsbruck (AUT) wird es zwei Neuzugänge in Europas größtem Bikepark-Verbund geben.

Theresa and Matthias sind große Fans der Bike Republic Sölden

Mit der Saisonkarte von GraVity Card konnte man vergangene Saison 16 Bikeparks unsicher machen. Hand aufs Herz: Wie viele Bikeparks in wie vielen Ländern hast Du „geschafft“? Wie viele Bike-Tage hast Du auf dem Buckel?

Katrin: Leider war ich nur in fünf Bikeparks – ja, ich bin selbst von mir enttäuscht (lacht). Die GraVity Card habe ich an 15 oder 16 Tagen, allerdings nur in Österreich genutzt.

Jan: Ich wohne im Nordosten Deutschlands, daher konnte ich nur in meinem Urlaub weiter weg reisen. Dennoch habe ich mich in ganzen vier Bikeparks ausgetobt. Da ist noch Luft nach oben, aber im nächsten Jahr geht es natürlich weiter! Auch die Bike Parks Krvavec und Kranjska Gora in Slowenien würden mich sehr reizen. Im Sommerurlaub bin ich mit einem weiteren MTB verrückten Kollegen und den Bikes im Gepäck nach Österreich gefahren und dort haben wir den Urlaub mit einer Bikepark-Erkundungstour verbunden, jeden Tag einen anderen. Das war echt genial und wir haben eine Menge neues Wissen mit nach Hause genommen.

Anna: Ich habe ein Viertel der GraVity Card Bikeparks besucht: Lenzerheide, Serfaus-Fiss-Ladis, Brandnertal und Sölden, damit war ich an sechs Bike-Tagen in der Schweiz und in Österreich. Nächstes Jahr will ich auf alle Fälle nach Slowenien, ein neues Land kennenlernen und mich von den Parks überraschen lassen. Landschaftlich soll es auch sehr schön sein.

Theresa und Matthias: Leider haben wir nur fünf Parks geschafft. Wir waren im September zwei Wochen mit dem Wohnmobil unterwegs und wollten viel mehr abklappern, aber aufgrund des Wetters haben wir nicht mehr so viel geschafft haben. Aber bei vorherigen Kurztrips nach Saalbach und Sölden haben wir sie schon gut nutzen können – es müssten dann ca. 15 Bike-Tage gewesen sein.

Wie unterscheiden sich die Trails und der Dirt in den unterschiedlichen Ländern?

Katrin: Um das zu beurteilen, habe ich noch zu wenig gesehen. Jede Location hat ihre Herausforderungen, dafür ist es immer eine Reise wert.

Jan: In den Parks, in denen wir waren, war der Boden gut bearbeitet worden und je nach Passage mega flowig oder auch ziemlich ruppig, da geben sich die Parks schon echt Mühe. Außerdem stellte sich heraus, dass ich eher der Springer bin – was ich nie für möglich gehalten habe – und mein Kollege donnerte dafür schnell durch technisch anspruchsvolles Terrain.

Anna: In der Lenzerheide ist der Untergrund natürlicher, irgendwie rougher, in Serfaus-Fiss-Ladis wird viel aufgekiest. Die schönsten, vor allem abwechslungsreichen, Trails gibt‘s in Sölden: Sie führen an den Berghängen entlang und nicht nur in direkter Linie. Außerdem ist Sölden eins der wenigen Gebiete, in denen „nachhaltiger“ Trailbau betrieben wird.

Theresa und Matthias: In Österreich und der Schweiz waren die Unterschiede nicht so riesig. Generell unterscheiden sich aber jede Bikeregion oder jeder Park sicherlich etwas. In Lenzerheide hat man den „reinen“ Park. In Sölden einen Mix aus Natur und Park. Die Trails in Saalbach sind auch eher gemischt und in Serfaus-Fiss-Ladis hat man wieder perfekt geshapte Lines mit Kickern, Tables u.ä., dafür ohne viele Wurzeln und Steine (außer natürlich auf den Downhill-Strecken).

Theresa im Lenzerheide Bikepark

Worin siehst Du den Vorteil des „Flatrate-Tickets“?

Katrin: Zum einen überlegt man nicht lange, welche Liftkarte sich am besten rentiert – sondern man geht einfach biken. Zum anderen ist es schon sehr bequem, direkt zum Lift zu gehen, ohne vorher bei der Kassa warten zu müssen.

Jan: Das Ticket lohnt sich schon, selbst wenn man es nicht immer schafft, jedes Wochenende zu fahren. Es ist in jedem Park einfach zu verwenden und man hat nicht den Stress z.B. einer Zehnerkarte, sondern kann einfach immer weiter fahren.

Anna: Mit der GraVity Card hast Du als Bike-Fan die Möglichkeit, ständig Kurzurlaube zu machen. Außerdem ist es eine super Gelegenheit, neue Bikeparks und Gegenden kennenzulernen.

Theresa und Matthias: Natürlich die Ersparnis. Bereits nach wenigen Tagen hat man den Preis wieder drin. Aber auch die Freiheit, zu fahren, wann man will und egal wie lange. Da kann man auch mal nur einen halben Tag biken und es ist nicht schlimm, wenn man doch nicht den ganzen Tag Lust hat. Außerdem ist man flexibel.

Flow oder Downhill – warum und wo? 

Katrin: Flow, weil es ein unbeschreiblich schönes Gefühl ist, durch die Kurven der Teäre Line in Sölden zu cruisen.

Jan: Obwohl mir beides viel Spaß macht, ziehe ich Flow Trails den Downhill-Wegen vor, weil sie einfach super zu fahren sind und weil man sie immer wieder und leicht fahren kann. Fürs Downhillen braucht es deutlich mehr Konzentration. Wenn man mal eine lockere Runde biken will, sind Flow Trails genau das richtige.

Anna: Ich finde beides gut: Auf einem Flow Trail mit der richtigen Technik Kurven fahren macht viel Spaß, Downhill hingegen ist ein gutes mentales Training. Die geeignete Linie finden und Wurzelfahren – einfach super!

Theresa und Matthias: Am besten ein Mix aus beidem. Eine Strecke darf gerne flowig sein, aber für uns gehört dazu auch ein gewisser technischer Anspruch. Wir haben dadurch Sölden lieben gelernt. Die geshapten Lines sind super flowig mit teilweise technischen Elementen. Wenn man es ruppiger mag, fährt man auf den zahlreichen Naturtrails, die es teilweise ganz schön in sich haben.

Welche Trails haben Dir am besten gefallen? 

Katrin: Sölden! Eindeutig, ich kann es gar nicht erwarten, nächstes Jahr wieder zu fahren und die neuen Trails zu testen.

Katrin unterwegs in Sölden

Jan: Viele Trails waren ziemlich beeindruckend, aber ich bin besonders stolz, den Speedster in Leogang (größtenteils) geschafft zu haben, auch wenn ich eine gefühlte Ewigkeit für die letzten Passagen gebraucht habe, auch weil sich ein Paar Bremsbeläge verabschiedet haben…

Anna: Mein Lieblingspark ist der Bikepark im Brandner Tal. Die Strecke Tschäck the Ripper kann ich nicht oft genug fahren. Mein Geheimtipp ist die Tschacklin, für den kurzen Downhill-Thrill. Bereits die Liftfahrt ist Entspannung pur mit Aussicht auf die Zimba. Gut gefällt mir die familiäre Atmosphäre und die Musikauswahl an der Liftbergstation. Außerdem ist der Bikepark als Tagestour für mich erreichbar. Unsere Batterien haben wir im „Fuchsbau“ und im „Einhorn“ aufgeladen. Im „Fuchsbau“ kann man in freundlicher und gemütlicher Atmosphäre leckere Gerichte genießen, im „Einhorn“ haben wir bei leckerem Burger und Weißbier von der Terrasse aus die Dropbatterie beobachtet.

Annas lieblings Trail: ‚Tschaklin‘ at Brandnertal

Theresa und Matthias: Die Ohn-Line in Sölden – super flowig mit spaßigen Anliegern und Wallrides, aber auch mit technischen Abschnitten. Der Hacklberg Trail in Saalbach ist natürlich auch immer wieder eine Reise wert.

Hast Du einen Road Trip unternommen, um die verschiedene Bikeparks abzuklappern, oder auf welche Art hast Du die Saisonkarte am besten ausgenutzt?

Katrin: Ich habe fast jedes Wochenende mit Zeitausgleich und Urlaub verlängert – also 4 Tage biken und 3 Tage arbeiten. Das ist ein schöner Rhythmus, kann ich nur weiterempfehlen.

Jan: Im Österreich-Urlaub mit meinem Kumpel habe ich einige Bikeparks ausgecheckt. Ansonsten war ich sehr oft in Winterberg, der liegt nun mal von mir aus am nächsten.

Anna: Nein, ich habe Bike-Kurzurlaube an einzelnen Wochenenden gemacht. Ich war positiv überrascht, dass wir in Sölden im Haus Saskia eine spontane Unterkunft zu einem echt guten Preis-Leistungsverhältnis bekommen haben. Und total nett und gemütlich war es da auch noch!

Theresa und Matthias: Wir haben zuerst im Juli einen Urlaub gemacht, in dem wir Sölden und Saalbach besucht haben. Ursprünglich hatten wir eine Fernreise im Sinn und wollten Richtung Asien. Nachdem ich aber die GraVity Cards gewonnen hatte, stand fest: Wir müssen ein Wohnmobil mieten, einen Roadtrip machen und die Karte nutzen. Gesagt, getan. Eigentlich wollten wir viel mehr Parks abklappern und viel mehr unterwegs sein. Aber wegen des schlechten Wetters in den Bergen sind wir erst eine Woche in den Süden und danach noch eine Woche durch die Alpen gefahren. Es hat sich mehr als gelohnt. Mega Urlaub. Danke dafür.

Was ist die beste Story, die Du diese Saison erlebt hast? 

Katrin: Ich habe unglaublich viel erlebt, gelernt und vor allem gelacht. Bike in den VW-Bus und einfach losfahren, die Sonne genießen und mit Freunden biken – das ist für mich das ultimative Freiheitsgefühl.

Jan: In Winterberg traf ich zwei Jungs, beide nicht älter als vielleicht 13 Jahre, die mir nicht nur netterweise die Trails zeigten, sondern auch noch irre gut fahren konnten, wie ich es mir nie hätte vorstellen können. Super, Jungs, macht weiter so!

Anna: Bevor ich meinen ersten Tag mit einer Guidine hatte, die mir das Bergabradeln erklärte, dachte ich nicht, dass ich je einen Trail heil runterkomm.

Theresa und Matthias: Im Bikepark Lenzerheide seinen Wohnmobilschlüssel zu verlieren (über 600 km von zuhause entfernt) und anschließend 2 Stunden die Trails zu Fuß abzulaufen und wie irre nach dem Schlüssel zu suchen. Da war die Stimmung leicht am Boden. Ende gut, alles gut: Ein aufmerksamer Biker hat ihn gefunden und an der Liftkasse abgeben. Wir waren überglücklich, abends im warmen Wohnmobil zu sitzen. Learning: Nie mit offenem Rucksack fahren und Trails runterzulaufen ist viel gefährlicher als sie fahren! Danke an den anonymen Finder.

Danke für das Gespräch und eine gute Off-Season! 

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TEST: Helbrecht Optics – „HSE Sport Eyes 2305b” & „RX Universal Korrektur-Clip“

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #037 [Mai & Juni 2017]

Die Brillenschlangen und Blindfische unter euch kennen das Problem: biken und nichts sehen. Spätestens wenn der Fullface-Helm aufgesetzt wird, muss die Korrekturbrille der Goggle weichen. Nicht jeder verträgt Kontaktlinsen oder kommt mit ihnen zurecht. Den Untergrund nicht korrekt zu sehen, ist absolut keine Option. Ein guter Kompromiss ist ein Korrektur-Clip für die Downhill-Goggle.

Die Firma Helbrecht Optics bietet genau so etwas an. Die Gläser des Clips werden wie eine Korrekturbrille speziell auf eure Augen angefertigt. Optional sind sogar Gleitsichtgläser möglich. Beim „Glaspaket“ kann man zwischen einfachen Kunststoffgläsern bis hin zu Premium mit Superentspieglung und extra dünnen und leichten Gläsern wählen. Eine beidseitige Antibeschlagbeschichtung haben alle Ausführungen.
Dieser Clip passt optimal in die „HSE Sport Eyes 2305b“. Da der Korrektur-Clip flexible Bügel an der Fassung hat, sollte er auch in die meisten anderen Goggles passen. Dennoch ist es wichtig, dass der Clip exakt in der Brille sitzt, sonst ist die Sicht verzerrt und der Downhill wird zur Achterbahnfahrt. Wir hatten im Test den Clip möglichst nah am Gesicht, also die Goggle straff eingestellt. Sitzt die Goggle zu locker, oder liegt sogar auf dem Helm auf, ist keine optimale Sicht gewährleistet.

Vertikal ist das Sichtfeld des Clips stets ausreichend, horizontal dürfte es nach unserem Geschmack gerne etwas breiter sein. Das ist natürlich von Augen- und Kopfform abhängig und fällt bei den modernen Goggles wie der „2305b“ mit breitem Sichtfeld mehr auf.

Die Goggle liegt gleichmäßig und angenehm auf dem Gesicht auf und das rutschfeste Brillenband lässt sich großzügig einstellen. Es gibt für die „HSE Sport Eyes 2305b“ neben der klaren Scheibe und der getönten „Smoke“ weitere coole Ersatzgläser mit verschiedenen Tönungen: „laser rot“, „laser blau“ und „laser gold“. Der Korrektur-Clip ist auch weichem Kunststoff gefertigt, die Korrektur-Gläser bestehen ebenfalls aus Kunststoff, um Verletzungen im Gesicht und der Augenpartie zu verhindern.

Es ist toll, als Brillenträger den Trail klar und deutlich zu sehen, ohne eine Brille unter der Goggle zu tragen und so entzieht man sich auch der Gefahr einer Verletzung.

FAZIT: Die „HSE Sport Eyes 2305b“ ist eine hochwertige und moderne Downhill-Goggle zum fairen Preis. Dazu bekommt ihr für die Brille jede Menge cooler Ersatzscheiben. Der „RX Universal Korrektur-Clip“ passt in die meisten Downhill-Goggles und sorgt dafür, dass Fahrer mit Sehschwäche sorgenfrei Biken können. Lediglich das Sichtfeld dürfte am Clip etwas breiter ausfallen.

Pro:

  • Sicherheitsaspekt
  • flexible Passform
  • durch die Goggle deutlich sehen

Contra:

  • Sichtfeldgröße beim Korrektur-Clip
  • bei der Goggle nichts

Unverbindliche Preisempfehlung: 59,95 € (Goggle); 99,- € (Korrekturclip) | Größen: uni | www.helbrecht.com

PM: Torquato Testa gewinnt GlemmRide 2018

Genau 7 Tage nach seinem 2. Platz beim Big White Invitational Slopestyle und dem damit einhergehenden Gewinn einer FMB Wildcard für Red Bull Joyride, ist es dem ROSE Rad Squad Fahrer Torquato Testa gelungen, die oberste Stufe des Podiums beim GlemmRide Slopestyle in Saalbach Hinterglemm, Österreich zu erklimmen und und dabei Titelverteidiger Thomas Genon vom Thron zu verdrängen.

„Die letzten Wochen waren einfach der Hammer! Aufeinanderfolgende Podiumsplätze in zwei Wochen in zwei FMB Gold Events ist etwas Besonderes!“, sagt ToTo.

Nach einem etwas unsauberen ersten Run in der Qualifikation am Samstagmorgen, fand Testa seinen Flow in seinem 2. Run und konnte diesen den Rest des Tages beibehalten. Der Italiener wollte auf seinen starken Score in der Qualifikation aufbauen und zeigte als es im Finale ernst wurde gleich einen perfekten Run. Wenn es an diesem Wochenende einen Run gab, der alles, von großen Tricks zu präzisen Landungen beinhaltete, dann war es dieser.

Torquato Testa's Winning GlemmRide Run – 91.00 points

Torquato Testa was on fire all weekend long at the GlemmRide Bike Festival Saalbach Slopestyle. Here’s the run that got him the top step on the podium!

Gepostet von ROSE Rad Squad am Montag, 16. Juli 2018

Angefangen mit einem 360 Truckdriver und einem Backflip Tailwhip über dem Boner Log, war es an der Zeit für seinen „Signature-Trick“: den Double Backflip über den größten Sprung auf dem Kurs. Die Landung war super smooth und gab ihm die perfekte Vorlage für einen Frontflip auf dem Step-Up vor – ein Trick den Toto bei Contests fast nie zeigt. Der Frontflip beeindruckte auch deshalb, da die anderen Rider das ganze Wochenende lang erhebliche Probleme mit diesem Feature hatten.

Zum Abschluss zeigte Toto einen Backflip No-Footed Can über dem Road Gap Step Down sowie einen 720 auf dem letzten Sprung und setzte sich mit diesem sagenhaften Run an die Spitze. Die 91.00 Punkte erwiesen sich als unantastbar und auch Thomas Genon (BEL), Totos ärgster Konkurrent, war nicht in der Lage den Score des Italieners zu übertreffen.

„Ich bin total glücklich darüber, dass ich die Qualis und das Finale gewonnen habe! Ich fühle mich jetzt wieder selbstbewusster nach meinem verhaltenen Start in die Saison“, fasst ToTo sein GlemmRide Wochenende zusammen.

Mit dem Red Bull Joyride Ticket in der Tasche vom Big White, ist die Vorfreude größer denn je. Toto ist sichtlich aufgeregt, wenn er daran denkt, dass es nur noch vier Wochen bis zum größten Event des Jahres. „Joyride ist das große Finale der Saison und somit wird ein Traum wahr!“

Währenddessen, erlebten die zwei anderen Rad Squad Fahrer, Jakub Vencl (CZE) und Lukas Knopf (GER), ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Während beide im Training Sicherheit ausstrahlten und einige technische Tricks einbauen konnten, mussten sie sich in der Qualifikation der starken Konkurrenz geschlagen geben. Obwohl Jakub bei seinem ersten Run 77.00 Punkte erzielte, reichte es nicht für einen Platz unter den Top 12, die das Finale erreichten. Auch Knopf zeigte einen soliden Run, der allerdings durch zu viele unsaubere Landungen gekennzeichnet war, sodass auch für ihn das Finale außer Reichweite war.

Das komplette GlemRide Slopestyle 2018 Ranking findet ihr hier: Ergebnisse

Jetzt nimmt der ROSE Rad Squad Red Bull Joyride bei Crankworx Whistler ins Visier. Torquato Testa wird sich in Whistler dem kanadischen Teamkollegen Anthony Messere anschließen. Messere will unbedingt das Blatt wenden, nachdem Crankworx Innsbruck und Les Gets nicht optimal für ihn liefen. Lukas Knopf und Jakub Vencl werden als erste und zweite „Nachrücker“ nach Whistler reisen und werden dann ins Geschehen eingreifen, für den Fall, dass andere Fahrer doch zurückziehen.

Video: Glemmride 2018 – MTB Festival in Saalbach Hinterglemm

Wie in jedem Jahr waren wir wieder auf dem Glemmride Festival. Neben Slopestyle Action konnte man an Downhill oder EBike Rennen teilnehmen oder auf den zahlreichen Trails in Saalbach Hinterglemm fahren. Auch gab es zahlreiche Sideevents und Konzerte.

PM: Dreifach Knaller in Andorra – Der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup in Vallnord

Der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup 2018 startet in Andorra in die zweite Saisonhälfte. Nach bereits vier absolvierten Rennen im Downhill und Cross-Country beginnt sich das Feld in den jeweiligen Gesamtwertungen zu sortieren und der Kampf um die Krone nimmt an Fahrt auf. Gelingt Nino Schurter (SUI) im XCO und Amaury Pierron (FRA) im DHI der vierte Erfolg in Folge? Kann Tahnée Seagrave (GBR) nach ihrem zweiten Saisonsieg Rachel Atherton (GBR) die Führung in der Downhill-Wertung streitig machen? Schlägt Annika Langvad (DEN) nach ihrem heftigen Sturz in Val di Sole im Cross-Country wieder zurück?

Der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup mit deutschem und englischem Kommentar live aus Vallnord vom 13. – 15. Juli und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

Wie gewohnt überträgt Red Bull TV den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und on-demand neben dem englischen Stream auch mit deutschem Kommentar. Beim achten Weltcup-Stopp der Saison vom 13. – 15. Juli wird Christopher D. Ryan die Downhill-Rennen mit dem ehemaligen Europameister und sechsfachen österreichischen Staatsmeister Markus Pekoll im deutschsprachigen Live-Stream begleiten, im Cross-Country Live-Stream steht Ryan der dreifache Weltcupsieger Mike „The Bike“ Kluge zur Seite. Zusätzlich zum Downhill und Cross-Country am Samstag und Sonntag wird am Freitag, 13. Juni ab 17:20 Uhr das Short-Track (XCC) Rennen der Männer und Frauen mit englischem und deutschem Kommentar auf Red Bull TV übertragen.

DOWNHILL

Nur eine Woche nach der wohl technisch anspruchsvollsten Strecke im Weltcupkalender erwartet die Downhill Elite in Andorra dieses Wochenende ein weiterer brutaler Test auf der steilsten Strecke des Jahres. Doch nicht nur das steile Gelände, auch die vielen Wurzeln und Steine und die im Vergleich zu den bisherigen Strecken große Höhe mit dem Start auf fast 1.900m, werden den Fahrern zu schaffen machen. Nach drei Siegen in Folge und mit dem verletzungsbedingten Fehlen von Aaron Gwin (USA), findet sich der junge Franzose Amaury Pierron in der Favoritenrolle wieder. Gelingt ihm in Vallnord mit seinem spektakulären Fahrstil der vierte Sieg in Folge oder greift der Rest des Feldes noch in den Kampf um die Gesamtwertung ein? Laurie Greenland (GBR) wird in Vallnord nach seinem dritten Platz in Leogang und zweiten Platz in Val di Sole, alles daran setzen seinen langersehnten ersten Weltcupsieg einzufahren und auch Vallnord-Vorjahressieger Troy Brosnan (AUS) wird nach einem für ihn enttäuschenden 10. Platz in Val di Sole hochmotiviert sein. Auch Danny Hart (GBR), Luca Shaw (USA), Loris Vergier (FRA) und Loic Bruni (FRA) werden nach einer für sie eher durchwachsenen Saison alles dafür tun in Vallnord um den Sieg mitzufahren.

Der Mercedes-Benz UCI Downhill Mountain Bike World Cup mit deutschem und englischem Kommentar live aus Vallnord am 14. Juli ab 12:30 Uhr und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

Im Feld der Frauen kam der größte Schock schon im Training in Val di Sole, als die Führende in der Gesamtwertung, Myriam Nicole (FRA), nach einem Sturz auf die Qualifikation und das Rennen verzichten musste und auch in Vallnord pausieren wird. In Abwesenheit von Nicole, übernahm Rachel Atherton (GBR) mit einem starken zweiten Platz hinter Tahnée Seagrave (GBR) die Führung in der Gesamtwertung. Die größte Überraschung war jedoch Monika Hrastnik (SLO), die nach dem ersten Platz in der Qualifikation, mit nur 1,2 Sekunden Rückstand den dritten Platz und damit ihr bisher bestes Weltcupergebnis einfuhr. Auch die Italienerin Veronika Widmann und die ehemalige Speerwerferin Nina Charlott Hoffmann aus Deutschland erreichten mit einem starken fünften beziehungsweise sechsten Platz ihr bisher bestes Weltcupergebnis. Kann Seagrave in Vallnord den Abstand zu Atherton in der Gesamtwertung weiter verkürzen? Können Hrastnik, Widmann und Hoffmann auf ihren starken Resultaten aufbauen? Der ohnehin schon spannende Weltcup der Frauen verspricht in Vallnord noch heißer zu werden!

SHORT-TRACK

Das in diesem Jahr neu in den Weltcup aufgenommene Cross-Country Short-Track (XCC) hat sich rasend schnell bei den XCO-Fahrern und Zuschauern etabliert. In Vallnord werden zum nunmehr vierten Mal die ersten beiden Reihen in der Startaufstellung der XCO-Rennen über den knapp halbstündigen spektakulären Vollgas-Sprint auf einem knapp 1km-langen Rundkurs ausgefahren. Noch wichtiger als die Startaufstellung sind allerdings die Punkte, die im XCC vergeben werden. So erhalten die Sieger mit 125 Punkten exakt die Hälfte der Punkte, die bei einem Sieg im XCO vergeben werden, was das XCC zu einem bedeutenden Faktor in der Cross-Country Gesamtwertung macht.

Anders als im XCO hieß der Sieger im XCC der Männer diese Saison bisher noch nicht Nino Schurter sondern zweimal Mathieu van der Poel (NED) und einmal Sam Gaze (NZL). Mit einem zweiten und einem dritten Platz mit jeweils weniger als 10 Sekunden Rückstand auf den Sieger, fehlte dem Führenden in der XCO Gesamtwertung jedoch nicht sehr viel zum Sieg und so wird Schurter auch in Andorra sicherlich alles für seinen ersten Erfolg im XCC geben.

Die Short-Track Rennen des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup mit deutschem und englischem Kommentar live aus Vallnord am 13. Juli ab 17:20 Uhr und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

Im Feld der Frauen führte bislang kein Weg an Annika Langvad (DEN) vorbei. Trotz extrem knappen Entscheidungen mit jeweils weniger als fünf Sekunden Vorsprung, gelang es Langvad bisher bei jeder Short-Track Entscheidung als Siegerin hervorzugehen. Die aktuell Führende in der Gesamtwertung, Jolanda Neff (SUI), die Französin Pauline Ferrand-Prevot und Anne Tauber (NED) sind Langvad jedoch heiß auf den Fersen und werden am Freitag alles daran setzen die Dominanz der Dänin im XCC zu brechen. Eines steht jedoch jetzt schon fest, sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen werden die Short-Track Rennen wieder extrem knapp und spektakulär.

CROSS-COUNTRY

Die größte Schwierigkeit beim Cross-Country Weltcup in Andorra ist nicht wie sonst die Beschaffenheit der Strecke. Zwar muss sich der Kurs in Vallnord definitiv nicht vor den meisten anderen Strecken verstecken, wenn es ums technische geht, aber die Höhe stellt eine ganz besondere Herausforderung für die Athleten dar. Auf über 1.800m gelegen ist der Start des XCO-Kurses der mit großem Abstand am höchsten gelegene der Saison und verlangt den Fahrern konditionell extrem viel ab. Nach einem Wackler beim ersten Weltcup in Stellenbosch bei dem er „lediglich“ den zweiten Platz belegte, fand der Schweizer Nino Schurter mit drei Siegen in Folge wieder zu alter Dominanz zurück und führt die Gesamtwertung überlegen an. Anders als in seinem Rekordjahr 2017, fielen die Entscheidung für Schurter jedoch erst auf der Zielgeraden oder wie in Nové Město sogar erst im Fotofinish. Können die starken Neuseeländer Sam Gaze und Anton Cooper, der Niederländer Mathieu van der Poel oder Maxime Marotte in der Höhe von Vallnord den XCO-König stürzen?

Der Mercedes-Benz UCI Cross-Country Mountain Bike World Cup mit deutschem und englischem Kommentar live aus Vallnord am 15. Juli ab 12:00 Uhr und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

Auf Seite der Frauen sah bis Val di Sole alles nach auf einen Zweikampf zwischen Annika Langvad und Jolanda Neff aus. Neff gewann in Albstadt, während Langvad in Albstadt und Nové Město erfolgreich war. In Val di Sole musste die bis dahin Führende in der Gesamtwertung, Langvad, allerdings nach einem Sturz das Rennen aufgeben. Neff gelang es in Langvads Abwesenheit zwar mit einem dritten Platz die Führung in der Gesamtwertung zu übernehmen, doch das Rennen gewann ihre Teamkollegin Maja Wloszczowska (POL). Kann Langvad in Vallnord die Führung wieder zurückerobern oder macht Neff das Rennen? Kann Wloszczowska den Aufwind nach ihrem ersten Weltcupsieg in sechs Jahren nutzen und dem Führungstrio um Pauline Ferrand-Prevot, Neff und Langvad noch gefährlich werden? Schafft die deutsche Elisabeth Brandau nach mehreren Top 10 Platzierungen in Vallnord den Sprung unter die ersten Drei?

Das Downhill-Rennen der Frauen startet am Samstag, 14. Juli, um 12:30 Uhr, gefolgt vom Rennen der Männer um 14 Uhr. Das Cross-Country-Rennen der Frauen startet am Sonntag, 15. Juli, um 12 Uhr, das der Männer um 14:30 Uhr. Red Bull TV überträgt beide Rennen live und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv/uci. Zusätzlich zu den DHI und XCO-Rennen am Samstag und Sonntag übertragt Red Bull TV auch die XCC-Rennen am Freitag, 13. Juli, ab 17:20 Uhr.

Weitere aktuelle Informationen, die Wiederholungen der laufenden UCI Weltcup Saison, der Saison 2017 und weitere actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

 

Der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup – LIVE auf Red Bull TV

11./12. August: Mont-Sainte-Anne, Kanada (XCO #6/DHI #6), Live auf Red Bull TV 18:30 Uhr / 18:00 Uhr

26./26. August: La Bresse, Frankreich (XCO #7/DHI #7), Live auf Red Bull TV 12:30 Uhr / 12:00 Uhr MEZ

RENNBERICHT: Specialized Rookies Cup Nr.3 – ST. Kassian/Alta Badia (Trentino/Südtirol)

Während in Val di Sole die Downhill-Weltelite zusammenkam, wurde etwa drei Autostunden weiter östlich der Nachwuchs mit dem dritten Lauf des Specialized Rookies Cups gefordert. Austragungsort war St. Kassian/Alta Badia, ein kleiner Tourismusort in den Dolomiten.

Erstmalig in der zehnjährigen Geschichte gastierte die Nachwuchsserie in Italien. Austragungsort war St. Kassian. Der nur etwa 850 Einwohner zählende Ort am Fuße der imposanten Felswände des Piz Cunturines, des Piz Lavarela, des Settsass und des Lagazuoi ist ein beliebtes Reiseziel für Winter- und Sommerurlauber. Immer mehr zielt der Sommertourismus auf Mountainbiker ab und somit bewarb man sich für die Austragung eines Rennens des Specialized Rookies Cups.

Dolomite Alpes - RDC St. Kassian 2018.JPG

Etwa 130 Nachwuchssportler haben die Reise in die Region Trentino-Südtirol auf sich genommen und wurden vor die Aufgaben gestellt, eine extrem lange und somit sehr anstrengende Strecke zu absolvieren. Die Schwierigkeit lag somit nicht unbedingt an einzelnen Hindernissen, sondern eher an der konditionellen Forderung. In diesem Jahr besteht die Serie aus sechs Rennen und bietet erneut mit völlig verschiedenen Charakteren der jeweiligen Strecken eine extreme Vielfältigkeit.

Nicht zuletzt die Abwechslung innerhalb der Serie soll die jungen Talente möglichst gut auf eine sportliche Laufbahn vorbereiten und somit trägt jedes einzelne Rennen dazu bei, am Ende der Saison in der Gesamtwertung ein Abbild der umfänglichen Fähigkeiten der Athleten darzustellen. Naben den Anforderungen der Strecken sind natürlich die äußeren Bedingungen ein weiter wichtiger Faktor und auch dieser war am zurückliegenden Wochenende nicht ganz ohne. Am Samstagmorgen begann das Pflichttraining auf nasser Strecke und änderte sich bis zum Seeding Run zu doch eher trockenen und somit wesentlich schnelleren Verhältnissen.

Mud - RDC St. Kassian 2018.JPG

Im Seeding Run ließen die Gesamtwertungsführenden in den männlichen Klassen U13 und U15 keine Zweifel zu. Mike Huter (SUI – DMBikecorner) und Niklas Sterer (AUT – Armadillos Racing Team) kassierten erneut die volle Punktzahl und bauten damit weiter ihren Vorsprung aus.

Niklas Sterer mit einer eindeutig steigenden FormkurveNiklas Sterer mit einer eindeutig steigenden Formkurve

 

Der Sonntagmorgen begann dann ein ganzes Stück freundlicher und um einiges Angenehmer für die Teilnehmer, denn insbesondere im Rookies Cup leiden nicht nur die Sportler, sondern alle Mitgereisten und Helfer des Rennens ebenso mit. Der Blick am Morgen hinauf zu den umgebenden Bergen lohnte sich, denn für dieses Naturschauspiel ist der Ort bekannt.

Golden glänzten die von der Sonne angestrahlten Gipfel und es entstand eine einzigartige Atmosphäre. Ob die jungen Talente ein Auge für die Schönheit der Natur hatten, darf man bezweifeln, aber für sie ging es ja auch um etwas ganz anderes. Drei Stunden Zeit waren erneut für ein Training angesetzt, bevor es dann pünktlich 11.30 Uhr mit den Finalläufen los ging.

Golden Rock - RDC St. Kassian 2018 .JPG

Als erstes waren die Open Women an der Reihe. Dort gewann Sabine Steixner (AUT – Paint & Polish Downhill Racing). Danach starteten die mit etwa 20 Fahrern stark besetzte Klasse der U13 Boys. Und wieder dominierte Mike Huter mit 19 Sekunden Vorsprung das Feld.

Mike Huter verbuchte bei allen drei bisherigen Rennen die volle PunktzahlMike Huter verbuchte bei allen drei bisherigen Rennen die volle Punktzahl

 

Auch wenn momentan kein Weg am jungen Schweizer vorbeiführt, sollten sich die anderen nicht entmutigen lassen. Denn auch die Protagonisten dahinter liefern hier bei jedem Rennen großartiges Racing ab. Zweiter wurde Milan Machacek (GBR – 2:1Racing UK), der seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung somit weiter festigte. Seinen ersten Podestplatz erreichte Luis Kelch (GER – BPA Racing), der damit wohl absolut zufrieden nach Hause reisen konnte. Die nächste Klasse war dann logischerweise die U15, in der 30 Fahrer aus acht verschiedenen Nationen an den Start gingen.

Diesmal hat man es dem großen Favoriten und schnellsten des Seeding Runs nicht einfach gemacht. Anfangs sah es so aus, als wenn Niklas Sterer das Rennen für sich entscheiden könne, allerdings gab es noch ein paar Nachstarter und einer von ihnen war Ike Klaassen (NED – Santa Cruz SA), der dann tatsächlich noch einmal um acht Sekunden unterbieten konnte. Somit gewann der sympathische Niederländer, der seit vier Jahren regelmäßiger Gast beim Rookies Cup ist. Dritter wurde Tom Binet (FRA – CAP), ein Neuling der Serie, den vorher sicherlich keiner auf dem Schirm gehabt hatte.

Podium U15 Boys (v.l.n.r.: Sterer, Klaassen, Binet)Podium U15 Boys (v.l.n.r.: Sterer, Klaassen, Binet)

 

Danach ging es weiter mit den Girls, bei denen in der U13/U15 Klasse Marie Aichner (ITA – ASV-St.Lorenzen) gewann und Johanna Illmer (AUT – MTB Downhill & Freeride Verein) in der U17/U19 Klasse ganz oben stand. Nun waren die U17 Fahrer an der Reihe. Diese Alterskategorie wird unterteilt in eine lizenzierte und nicht-lizenzierte Klasse. Bei der Youth U17, also denjenigen ohne UCI Lizenz, setzte sich Rokas Sviderskis (LTU – Sviderskis Racing Team) durch, der bereits das Rennen in Steinach gewinnen konnte und somit auch in der Serienwertung ganz oben geführt wird.

Zweiter wurde Leon Stemmler (GER – CUBE Co-factory Pilots), der sich von Rennen zu Rennen immer weiter nach oben arbeitet. Als Dritter komplettierte Armin Schölzhorn (ITA – Amateur Bike Club Klausen) das Podest. In der Pro U17 Klasse konnte sich Jan Laner (ITA – Südtirol Rainer Wurz Team ASV) nach dem dritten Rang im Seeding Run nun als Schnellster verewigen. Sein Landsmann Lukas Holzer (ITA – SSV-Pichl Gsies) wurde Zweiter gefolgt vom Neuseeländer Ethan Blanchard. Die älteste männliche Kategorie ist die Open U19 gewesen, bei der Christoph Moser den Platz als Sieger verlassen konnte.

Christoph Moser beim WallrideChristoph Moser beim Wallride

 

St. Kassian konnte bei seinem Rookies Cup Debüt wirklich überzeugen. Die atemberaubend schöne Landschaft sollte bei einer hoffentlichen Rückkehr der Serie im nächsten Jahr Grund genug für einige Eltern mehr sein, ihre Kinder zu diesem Rennen zu chauffieren. Weiter geht es nun ohne Pause am kommenden Wochenende in Saalbach mit dem vierten Lauf, diesmal eingebettet in das Glemmride Festival.

WTB stellt neue Reifen und Felgen im Bikepark Wales vor (inkl. Video)

Wir wurden von WTB nach Wales zur Vorstellung der neuen aggressiven Enduro Reifen mit TriTec Compound und TCS 2.0 Felgen eingeladen und konnten die Reifen so wie Felgen auf den unzähligen, traumhaften und anspruchsvollen Trails vom Bikepark Wales testen.

Als komplett neue Änderung gibt es die Reifen nun mit der Tri Tec Compound welche im Grunde aus drei verschieden weichen Gummimischungen besteht. Dies ermöglicht viele Vorteile, so konnte WTB den Grip, die Dämpfung und die Haltbarkeit gleichzeitig optimieren.

Von nun an bietet WTB die beiden bisher schmalen Reifen, Vigliante und Trailsboss in zusätzlichen Reifenbreiten in 650b und 29″ an, außerdem erhalten beide Reifen ein überarbeitetes Profil.

Als komplett neues Produkt im Lineup stellt WTB den Judge 2.4 vor. Der Reifen ist speziell für den harten Einsatz im Enduro und den verschiedenen Gravity Disziplinen als Hinterreifen konzipiert.

Der neue Judge, mit aggressiven Stollen und massivem Design

Der Judge 2.4 ist komplett neu im Programm, mit seinen großen Stollen ist er darauf ausgelegt, im anspruchsvollen Downhill- und Enduro-Einsatz immer maximalen Grip zu bieten und das bei lockeren, sowie felsigen  Abschnitten. Die seit längerem beliebte Kombination aus Vigilante und Trail Boss, erhielt eine Überarbeitung und ist somit auch für die Verwendung mit breiteren Felgen (i29) optimiert. Beim Trail Boss wurden die Stollen etwas offener platziert und damit der Grip bei lockeren oder Nassen Verhältnissen optimiert.

Der Vigilante, war bei uns als Vorderreifen montiert

Zum erneuerten Profil kommt eine voluminösere Karkasse und ein veränderter Reifenquerschnitt. Welcher die Stollen noch etwas mehr über die Seitenwände abstehen lässt und somit den Kurvengrip nochmals erhöht. Zum Schutz des Reifens vor scharfen oder Spitzen Objekten tragen diese ebenfalls bei.

Der Trail Boss, der gute Rollwiderstand zeichnet den Allrounder aus auch wenn es um den härteren Enduro Einsatz geht

Alle der neuen Reifen von WTB, haben dank der Tri Tec Compound komplett unterschiedliche Eigenschaften, unter Anderem bei der Dämpfung, der Abstützung und der Haltbarkeit. Grundlage der verschiedenen Reifen ist, eine relativ harte Gummimischung, welche bis in die Mitte der Stollen übergeht. Dadurch wird es ermöglicht eine weichere Gummimischung für die oberen Stollen zu verwenden, ohne das der Reifen bzw die Stollen abknicken. Die äußerste Schicht der Stollen verfügt wieder rum über eine mittel harte Schicht, welche die Haltbarkeit, so wie den Rollwiderstand deutlich verbessert.                                                                                                                                                              Für die äußeren Stollen wird hier eine möglichst weiche Gummimischung verwendet, um den Grip so hoch wie möglich zu halten  Zu dem trägt die weiche Mischung dazu bei die Stollen möglichst langsam in ihre ursprüngliche Position zurück zu bringen. Dies erhöht den Grip gerade in Stein- oder Wurzel-Feldern.

Durch den Tri Tec Compound wurden mehrere Eigenschaften gleichzeitig verbessert

Alle der neuen Reifen in den TCS Light Versionen, verfügen über die Slash Guard Technologie. Bei dieser spart man zusätzliche sGewicht wie bei z.B. einer Dual Ply Karkasse. Statt dessen sorgt für zusätzlichen Schutz der Seitenwände  eine komplette Nylon-Einlage.

 

Die komplett neuen KOM Light und KOM Tough Felgen mit TCS 2.0 Technologie bieten ein noch robusteres Tubeless-System, welches nicht nur  zuverlässiger geworden ist, sondern sich außerdem einfacher montieren lässt.                      Zu den Neuerungen bei den Felgen, wurde uns mit dem TCS 2.0 Tubeless-System eine innovative Entwicklung vorgestellt, bei der sich die Verbindung zwischen Reifen, Felge und Tubeless-Band nochmals verbessert. Dies wird hier mittels einer durchgehenden Vertiefung in der Mitte der TCS 2.0 Felgen ermöglicht. So ist ebenfalls die Montage des komplett neuen Solidstrips möglich. Dieses verhindert ein absenken des Tubeless-Bands an den Speichenlöchern und bildet somit eine Ebene und glatte Fläche.

Die beiden neuen KOM Felgen verfügen über die TCS 2.0 Technologie mit Solid Strip

Zusätzlich verfügen die Beiden neuen KOM Light und KOM Thought Felgen über das neue Dropzone Design welches die Reifenwulst durch eine Schräge Flanke, direkt in den idealen Sitz bringt und somit die Montage und Demontage der Reifen um einiges vereinfacht.

Unser Eindruck:

Wir sind die Reifen auf den verschiedensten Trails in Wales gefahren, dort wurden sie den verschiedensten Bediengungen ausgesetzt. Am ersten Tag waren die Trails sehr staubig und wie für Wales bekannt, waren Sie mit vielen Steinigen Passagen gespikt. Bei denen spitze und lose Steine so wie auch große Steinplatten, keine Seltenheit waren. Dennoch gibt es dort Jumplines und Highspeed Passagen bei denen ein abknicken unverzeihlich wäre.

Der letzte Sprung auf dem AC/DC Trail

In der Nacht auf unseren zweiten Tag regnete es leider bis zum frühen Morgen. Allerdings schwächte der Regen ab und die Sonne kam bis zum Beginn unserer ersten Abfahrt durch. Dennoch waren die Trails somit sehr schmierig und die Lehmhaltige Erde sehr klebrig. Gerade in dieser Situation hat uns der Judge am Hinterrad sehr überzeugt. Mit seiner Tri Tec Compound bietet er ein optimales Gleichgewicht zwischen Grip, selbst-Reinigung und Rollwiderstand. Das bei Staub, Steinen und Matsch.

Der Judge macht trotz seines offenen Profils auch einen guten Eindruck wenn es auf steinigen Untergrund geht

Wir bekommen sowohl Reifen als auch Felgen in Kürze für einen Dauertest und können euch dann, genauere Info`s zu Standzeit und Ähnlichem geben.

Clayton von WTB stellt euch die neuen Produkte vor:

Die neuen WTB Reifen sind je nach Einsatzzweck in verschiedenen TCS Ausführungen erhältlich und kosten je nach Modell 58-70€ (UVP). Der Preis der komplett neuen TCS 2.0 Felgen KOM Light und KOM Tough liegt zwischen 90 und 95€. Alle Produkte können ab sofort über wtb.com bestellt werden und werden in den kommenden Wochen im Einzelhandel erhältlich sein.