PM: GZ – ROCKY MOUNTAIN – Mit Co-Team den Nachwuchs unterstützen

Die erste Saison des neu gegründeten GZ – Rocky Mountain Teams hätte kaum besser verlaufen können. Diverse Siege bei IXS Cup Rennen wurden am Ende getoppt vom ersten und zweiten Platz in der GDC Elite Men Gesamtwertung von Silas Grandy und Benny Strasser sowie dem GDC Gesamtsieg in der Junioren U19 Klasse durch Mika Hopp. Für 2018 wird das fünfköpfige Team um zwei Co-Team-Fahrer erweitert.

Mit dem Co-Team möchte GZ-Racing zur Entwicklung des Nachwuchses in Deutschland beitragen und jungen Talenten die Möglichkeit geben, sich in einem professionellen Rennteam zu behaupten. Durch die erfahrenen Mitglieder im Pro-Team und das professionelle Set-Up bei den Rennen mit Teamtruck und Mechaniker werden dazu die bestmöglichen Rahmenbedingungen geboten. Die beiden Co-Team Fahrer erhalten ein Gesamtpaket, bestehend aus einem Rocky Mountain Maiden Team-Bike, umfangreichem Ersatzmaterial, Bekleidung und Support bei den Rennen.

„Die beiden Fahrer des Co-Teams werden mit unseren Jungs bei den Rennen des IXS Downhill Cups trainieren. Natürlich gehört dazu auch der obligatorische Trackwalk wo über die Linienwahl entschieden wird sowie Trainingscamps“, so Guido Zimmermann, Team-Manager des GZ-Rocky Mountain Teams. „Um das Rad kümmert sich unser Mechaniker Jonas. Der Fahrer kann sich somit voll und ganz auf seine Rennen konzentrieren und Erfahrungen sammeln.“
Die Anforderungen an den Fahrer sind gering: Sie oder Er sollte den nötigen Ehrgeiz haben und Potenzial im 2018er IXS Cup gute Ergebnisse erzielen zu wollen.

Wer Interesse hat kann sich noch bis zum 31.12.2017 bewerben. Unter www.gz-racing.com gibt es alle Infos.

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PM: Crankworx und die FMBA gründen die Slopestyle World Championship

Geeinte Serie bildet die Speerspitze des Slopestyle-Sports

Eine neue Ära des Slopestyle-Sports wird eingeläutet: Die Crankworx World Tour und die Freeride Mountain Bike Association (FMBA) werden die neue Saison gemeinsam eröffnen. Ab diesem Jahr wird es nur eine gemeinsame Serie für die Slopestyle-Elite geben. Die Crankworx FMBA Slopestyle World Championship (SWC) ersetzt künftig die FMB Diamond Series und die Crankworx Slopestyle World Tour. Die SWC Events auf der Crankworx World Tour bilden nun das Nonplusultra des Slopestyle-Sports.

Credit: Richkphotography

„Wir haben bisher zwei separate Serien für die Weltbesten des Sports organsiert und mussten uns letztendlich die Frage nach dem Warum stellen“, erklärt Crankworx World Tour General Manager Darren Kinnaird. „Sowohl Crankworx als auch die FMBA sind essentielle Institutionen für den Sport, aber wenn es darum geht, den Weltklasse-Athleten die richtige Plattform zu bieten, ist eine einzige Championship Serie absolut sinnvoll. Mit der SWC wird es für die Fans einfacher, den Sport zu verfolgen, und für die Rider, die auf der FMB World Tour auf der Jagd nach wichtigen Punkten sind, um sich für die größte Bühne des Sports bei Crankworx zu qualifizieren, verständlicher.“

Die FMBA wird nach wie vor den Dachverband des Sports bilden und auch die FMB World Tour betreiben. Die FMB World Tour ist ein globales Klassifizierungssystem, das sich aus Bronze, Silver, Gold und Diamond Events zusammensetzt, woraus das FMB World Ranking hervorgeht. Dieses System hat sich bewährt und ermöglicht jungen Talenten, sich ihren Weg in die Weltspitze zu bahnen. Um weiterhin zu gewährleisten, dass Athleten den Sprung schaffen können, hat die FMBA das Punktesystem für Gold und Silver Events angepasst. Demnach werden nun mehr Punkte bei solchen Events vergeben.

Credit: Richkphotography

„Dass Crankworx und die FMBA nun enger zusammenarbeiten, ist eine tolle Entwicklung für den Sport“, so Tarek Rasouli, Vize-Präsident der FMBA. „Crankworx Whistler war ein wichtiger Grund, weshalb die FMB World Tour überhaupt ins Leben gerufen wurde. Seit Jahren sind wir gute Partner. Wir haben festgestellt, dass zwei separate Wettbewerbe vieles unnötig verkompliziert. Es war ein ganz natürlicher Schritt, sich gemeinsam hinzusetzen und zu beschließen, künftig noch enger zusammenarbeiten.“

Insgesamt wird im Verlauf der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship Saison mehr als $200.000USD ausgelobt. Der Slopestyle World Champion wird sich zukünftig seinen Titel beim jährlichen Finale bei Red Bull Joyride in Whistler, Kanada, sichern. Dennoch lebt auch die Legende des Triple Crown of Slopestyle weiter: Crankworx wird weiterhin jedem Athleten zusätzlich $25.000 ausloben, der es schafft, drei der vier Crankworx Wettbewerbe in einer Saison für sich zu entscheiden.

Credit: Richkphotography

14 Startplätze gibt es für jeden SWC Event. Die Top 6 der SWC Standings des Vorjahres qualifizieren sich automatisch für die folgende Saison. In diesem Jahr sind es die Top 6 der letztjährigen FMB Diamond Series, die sich direkt qualifizieren, da noch kein SWC Standing vorliegt. Neben diesen sechs vorqualifizierten Fahrern kommen sechs weitere Athleten hinzu, die sich über das FMB World Tour Ranking qualifizieren. Sechs Wochen vor jedem SWC Event qualifizieren sich die sechs nächstbesten Athleten im FMB World Ranking, die nicht zu den vorqualifizierten Fahrern gehören. Die zwei verbleibenden Startplätze werden mittels FMB Wildcards vergeben, die sich Fahrer bei ausgewählten FMB Gold Events sichern können. Zusätzlich erhält jeder Sieger des Red Bull Joyride ein lebenslanges Startrecht für SWC Events.

Die sechs Fahrer, die 2018 für die Crankworx FMBA Slopestyle World Championship direkt qualifiziert sind:
1. Emil Johansson (SWE)
2. Nicholi Rogatkin (USA)
3. Szymon Godziek (POL)
4. Ryan Nyquist (USA)
5. Brett Rheeder (CAN)
6. Diego Caverzasi (ITA)

„Die Tatsache, dass Crankworx und die FMBA eine gemeinsame Championship veranstalten, macht es nicht nur für die Fans einfacher unseren Sport nachzuvollziehen, sondern entwickelt ihn darüber hinaus in die richtige Richtung weiter“, sagt Brett Rheeder, einer der erfolgreichsten aktiven Athleten des Slopestyle. „Eins meiner größten Ziele als Athlet ist es, unseren Sport für die Olympischen Spiele ins Gespräch zu bringen. Ich glaube, dass das immer weiter steigende Niveau des fahrerischen Könnens, die starke Event Berichterstattung und die engere Zusammenarbeit von Crankworx und der FMBA dabei helfen werden, dem Sport die nötige Aufmerksamkeit zu verschaffen, um diesen Schritt zu ermöglichen.“

Die FMB World Tour geht nun in ihre neunte Saison. Ein vorläufiger Event Kalender für 2018 wird demnächst veröffentlicht.

Der erste Crankworx FMBA Slopestyle World Championship Event der Saison ist Crankworx Rotorua Slopestyle in Memory of McGazza am Samstag 24. März 2018 in Neuseeland.

Folge diesem Link für mehr Informationen, die die strukturellen Änderungen der FMB World Tour und der Qualifikation für SWC Events betreffen: http://bit.ly/2DT9eem

Für alle Updates zum FMB World Ranking und den SWC Standings: fmbworldtour.com

Für alle News und Highlights der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship: crankworx.com

PM: Neue 3DF 6.0 Knieschoner von Leatt

Die Erfinder der Leatt-Brace® stellten ihren neuesten 3DF 6.0 Knee Guard auf der Eurobike vor. Nun ist er über Sportsnut & Intercycle im deutschsprachigen Raum verfügbar.

Foto: Christoph Laue

Hauptgedanke hinter dem 3DF 6.0 war es, das Beste aus zwei Welten zu kombinieren: Die klassische „Soft-Pad“ Konstruktion, wie man sie von gängigen Knieschonern kennt, und aufgesetzte Hartschalen, wie man sie von früheren Protektoren kennt:

Zwei Hartschalen wurden hierfür auf das Aramid Trägermaterial per Spritzguss (Overinjectied) aufgetragen: Eine zentrale Hartschale im Bereich des oberen Schienbeines & der Kniescheibe und Eine oberhalb.

Leatt’s 3DF-Dämpfungsmaterial nimmt harten Schlägen und hohen Aufprallenergien den Schrecken. Das gleiche Material wird seit Jahren in Leatt’s Oberkörperprotektoren und weiteren Knie/Ellenbogen Schonern eingesetzt.
Zusätzliche Pads an den Seiten und oberhalb des 3DF-Hauptpadings sichern den Rundum-Schutz.

Die Vorteile der Hartschalen-Integration:

  • Man kann auf rauen Untergründen besser „rutschen“
  • die Wahrscheinlichkeit, dass der Schoner im Sturzfall vom Knie gezogen wird bzw. verrutscht ist geringer
  • Bei nicht rein vertikalen, sprich schrägen Aufschlägen wird durch die Rutschfähigkeit der Hardcaps die Aufprallenergie reduziert – der Pad „frisst“ sich nicht in den Boden.

Der 3DF 6.0 ist:

  • komfortabel und pedalierbar dank geteilter Hardcap-Konstruktion
  • gut ventiliert, mit neuen, stärker perforiertem Trägermaterial an der Front und sehr atmungsaktivem Mesh an der Rückseite
  • durch einen Velcro-Strap oben an unterschiedliche Oberschenkelumfänge anpassbar
  • gegen Verrutschen gesichert: Ein Skin-Neopren Band zwischen Wade & Kniekehle sorgt für den perfekten Fit, ebenso wie mehrere Latex-Applikationen für optimalen Grip sorgen.

Resultat ist eine bekannt gute Soft-Protektor-Passform mit bewährtem 3DF Dämpfungsmaterial, kombiniert mit den Vorzügen klassischer Hartschalen-Protektoren.

Die Knieschoner sind ab jetzt in den Farbwegen: Schwarz/Weiß, Schwarz/Blau/Rot & komplett schwarz für 99,99€ erhältlich, und können natürlich auf unter langen DH Hosen getragen werden (Hardcaps sorgen auch hier für weniger Reibung an der Hose & größeren Komfort).

Pressemitteilung: Leatt

PM: Red Bull Pump Track World Championship 2018

Eine einzigartige neue Rennserie wird die Radsport-Community 2018 begeistern. Die erste Red Bull Pump Track Weltmeisterschaft.

Gemeinsam mit Velosolutions hat Red Bull eine neue Rennserie angekündigt. Höhepunkt der Rennserie mit über 20 Qualifikationsrunden sind die Red Bull World Championships, die im September in Lenzerheide stattfinden werden. Auch in Deutschland soll es einen Tourstopp geben. ( Noch nicht final bestätigt.)

Das Format variiert je nach Strecke, das Rennen wird entweder Kopf-an-Kopf oder in einem Zeitfahren ausgetragen. Es wird wie gewohnt, für jeden Teilnehmer einen Seeding Run geben, die besten 32 Männer und Frauen qualifizieren sich somit für die K. O.- Läufe. Die besten vier Männer und Freuen aus jeder Qualifikationsrunde qualifizieren sich für die Pumptrack-WM.

Red Bull Pump Track World Championships

The Red Bull Pump Track World Championship takes pump track racing to the next level. Qualifying events will take place worldwide ahead of The World Championship final in Lenzerheide, Switzerland, where the official Pump Track World Champion will be crowned!

Posted by Red Bull Pump Track World Championship on Donnerstag, 1. Februar 2018

 

Event-Kalender Pumptrack-WM 2018

  • 10/11. März Rosendaal, Niederlande
  • 31. März Kerobokan, Bali
  • 07. April Manila, Philippinen
  • 07. April Wellington, Neuseeland
  • 21. April Hyderabad, Indien
  • 28. April Durban, Südafrika
  • 28. April (tbc) Kotaix, Puerto Varras, Chile
  • 01. Mai Roma, Lesotho
  • 5. Mai Neunkirchen, Österreich
  • 19. Mai Oklahoma City, USA
  • 19. Mai Riga, Lettland
  • 26./27. Mai Leavenworth, USA
  • 10. Juni Pärnu, Estland
  • 23. Juni Aranyaphrathet, Thailand
  • 30. Juni Carpentras, Frankreich
  • 30. Juni Glasgow, Schottland
  • 7./8. Juli Brugg, Schweiz (noch nicht bestätigt)
  • 14. Juli Gross-Umstadt, Deutschland (noch nicht bestätigt) Wals, Österreich
  • 4. August Nanaimo, Kanada
  • 5. August Akaigawa, Japan
  • 19. August (noch nicht bestätigt) Balzers, Liechtenstein
  • 25./26. August (tbc) Siror, Italien
  • 07. September 2018 Lenzerheide, Schweiz (Finale)

Die Anmeldung ist bereits geöffnet unter https://redbullpumptrackworldchampionship.com

Pressemitteilung: Red Bull

TEST: Alles im Griff? – Vier Griffe im Test

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #036 [März & April 2017]

Der Griff ist ein Bauteil am Fahrrad, das häufig vernachlässigt wird. Dabei ist er – neben den Pedalen die einzige Verbindung zwischen Fahrer und Bike. Verliert man den Halt und der Griff rutscht aus der Hand, ist es in den meisten Fällen vorbei. Doch guter Grip ist lange nicht alles, was wir heute von einem Griff erwarten dürfen. Bei der Auswahl der Passform geht es nicht ganz so problematisch zu wie bei der Sattelwahl – dennoch sollte der Griff zur Hand des Fahrers passen. Deshalb sind viele Griffe in unterschiedlichen Durchmessern erhältlich. Auch auf die Gummihärte und die Oberflächenstruktur sollte man achten. Maximaler Grip ist nicht alles, schließlich soll der Griff auf langen Abfahrten kleine Schläge dämpfen und möglichst lange halten. Zum Schluss darf das Augenmerk auf die Optik fallen – oft ist die Farbwahl riesig.

Die meisten Griffe im Gravity-Bereich sind Schraubgriffe. Das bedeutet, die Griffenden lassen sich über eine Schraube fixieren. Die meisten Griffe kommen mit einer Schelle aus – doch testet unbedingt vor der Fahrt, ob der Griff wirklich fest sitzt! Denn habt ihr die Schraube nicht richtig angezogen, hat er Griff keinerlei Halt am Lenker.

Anders bei Griffen, die aufgeschoben werden – wie man sie häufig bei Dirt, Street und BMX sieht. Diese haben keinen Kunststoffkern und lassen sich nur mit etwas Mühe über den Lenker schieben. Hier gibt es verschiedene Methoden, um sich die Arbeit zu erleichtern. Beliebt ist Haarspray: Lenkerende einsprühen, der Griff gleitet über das noch flüssige Haarspray leicht auf den Lenker und sitzt, wenn das Spray getrocknet ist.
Die einfachste und sicherste Methode ist Bremsenreiniger, Feuerzeugbenzin oder Isopropanol: Lenkerende einsprühen, Griffinnenseite einsprühen, schnell aufschieben und etwa zehn Minuten warten, bis alles verflüchtigt ist. Mit diesen Mitteln lassen sich die Griffe auch wieder demontieren. Von Seife oder Spüli raten wir ab, da die Griffe insbesondere bei Nässe nicht richtig am Lenker halten.
In Fahrradläden wird zumindest die Demontage gerne mit Druckluft durchgeführt.

Bei Griffen mit Klemmschellen sollte die Werkzeugaufnahme mindestens ein 2,5 bis 3 Millimeter Inbus sein – alles darunter lässt sich nicht vernünftig anziehen und geht zu schnell kaputt.

Übrigens: Endkappen schützen nicht nur Lenker, Griff und Hauswand, sondern auch euch! Selbst mit Endkappe kann ein Sturz auf das Lenkerende fatale Folgen haben – erhöht also nicht noch das Risiko, indem ihr ohne fahrt!

 

Ergon – „GD1“

Mit dem nagelneuen „GD1“ hat Ergon erstmals einen Griff speziell für den Gravity-Bereich entworfen – und die Ergonomie-Experten haben ein durchdachtes Produkt auf den Markt gebracht. Der „GD1“ ist in zwei Größen erhältlich. Bei beiden Größen wächst der Durchmesser zum Griffende hin, um 1,5 Millimeter bei der Slim-Version und um 2 Millimeter beim Regular. Durch den konischen Verlauf liegt der Griff sicher in der Hand. Der Bereich am kleinen Finger ist im Kunststoffkern ausgespart und sorgt somit für eine extra Portion Halt. Der „GD1“ verfügt über eine angenehme Eigendämpfung durch die in Deutschland hergestellte Gummimischung – beim Regular-Modell ist die Dämpfung noch etwas ausgeprägter. Die Struktur ist genau auf die Hand ausgelegt – also bei der Montage beachten, dass der Daumen auf der glatten Fläche liegt und der Schriftzug im Gummi von vorne lesbar ist. Zur richtigen Ausrichtung findet ihr eine Hilfe auf der Klemmschelle. Das Gummiprofil des „GD1“ ist sogar so griffig, dass ohne Handschuhe schnell die Haut schmerzt. Doch Handschuhe gehören ja eigentlich zur Grundausstattung des Mountainbikers. Der Griff kommt mit einer dicken Klemmschelle mit 3 Millimeter Inbus aus. Die langen Endkappen halten bombenfest und sind schön dick für eine hohe Lebensdauer. Optional sind die auch in blau, rot und schwarz erhältlich.

Pro:

  • griffig
  • Klemmung
  • Ergonomie

Contra:

  • nicht zu empfehlen für alle
  • die ohne Handschuhe fahren

Unverbindliche Preisempfehlung: 34,95 € | Farben: Frozen Black, Frozen Orange | Gewicht: 108 g (Slim mit Endkappen) | Durchmesser: 29 – 30,5 mm (Slim), 30 – 32 mm (Regular) | Länge: 127 mm | Material: Custom Rubber Compound
www.ergon-bike.com | www.rtisports.de

 

ODI – „AG1”

„AG1“ steht natürlich für „Aaron Gwin 1“. Ist der Griff des Meisters das Nonplusultra am Markt? Direkt in der Hand fällt auf, dass die Griffe sehr schlank sind – der Durchmesser beträgt gerade einmal 28 Millimeter. Leute mit riesen Pranken werden hier schnell Schwielen bekommen. Passt der Griff von der Größe, bringt er optimale Kontrolle für den Fahrer. Der „AG1“ ist leicht ergonomisch geformt und bietet durch die kantigen Streifen (grau) einen guten extra Halt gegen ein Verdrehen der Hand. Ein Vorteil bei harten Schlägen im Steinfeld oder bei unsanften Landungen – besonders wenn die Hände schon etwas erschöpft sind. Bei der Montage beachten, dass der Daumen auf der glatten Fläche aufliegt und die grauen Streifen nach vorne stehen. Das Gummi im Pistolengriff-Design sorgt selbst bei Nässe für exzellenten Halt. Dabei ist die Gummimischung angenehm weich, aber nicht so weich, dass sie sich groß in sich verdrehen lässt. Nach außen hin ist der Kunststoffkern des Griffs ein wenig ausgespart, dadurch lässt er sich leichter eindrücken und der kleine Finger hat einen besseren Grip. Der „AG1“ kommt mit nur einer Aluminium-Klemmschelle aus, die mit einer vernünftigen Schraube mit 3 Millimeter Inbus-Aufnahme geschlossen wird. Auf den Griffenden sitzen harte Kunststoff-Kappen und schützen nicht nur den Lenker, sondern decken auch das gesamte Endstück des Griffs ab.

Pro:

  • griffig
  • Klemmung
  • Ergonomie

Contra:

  • nichts

Unverbindliche Preisempfehlung: 34,95 € | Farben: Black/ Gray/ Silver, Red/ Fire Red, Brt Blue/ Light Blue, Fl. Orange/ Fl. Yellow | Gewicht: 90 g (mit Endkappen) | Durchmesser: 28 mm | Länge: 123 mm
www.odigrips.com | www.sportimport.de

 

Revolution Suspension Grips – „Shock Absorbing Grip System”

Diese Griffe sind anders als alle anderen Griffe – sie liegen nicht auf dem Lenker auf. Nur die Klemmschellen innen und außen halten das Ganze am Lenker und bewirken genau das, was vom Hersteller gewünscht wird: Die Griffe bewegen sich! Das klingt im ersten Moment nach einer grausamen Vorstellung. Doch der Zweck dahinter ist, dass der Griff so Schläge und Vibrationen absorbieren kann und die Muskulatur nicht so schnell ermüdet. Sprich: mehr Abfahrten, kein Armpump und keine Schmerzen mehr. Und tatsächlich: Die Revgrips funktionieren. Und zwar so: Außen liegen die beiden Klemmschellen, die das Griffstück zusammenhalten und fixieren. Der Gummi selbst berührt den Griff nicht. Damit sich die Griffe hin und her bewegen können, ist jede Klemmschelle mit vier Aussparungen versehen, die mit „Shock Absorbing“-Einsätzen bestückt werden. Dazwischen sitzen Gleitringe – über die man in fünf Stufen die Bewegungsfreiheit des Griffs einstellen kann.

Nicht, dass ihr jetzt glaubt, statt zehn Abfahrten im Bikepark plötzlich 20 machen zu können. Doch ihr werdet den Unterschied merken. Das anfangs seltsame Gefühl, dass der Griff verrutscht, ist nach kurzer Eingewöhnungsphase verschwunden. Die Gummistruktur fällt eher sanft aus und der Griff liegt auch ohne Handschuhe angenehm in der Hand. Dass der Revgrip griffig ist, erreicht er über die weiche Gummimischung. Sie verstärkt die Dämpfung nochmals, nutzt sich aber etwas schneller ab.
Die hochwertigen Aluminium-Endkappen sind geschraubt. Die Griffe bringen keine Nachteile mit sich und wirken sich positiv auf Arme und Hände aus – allerdings muss man bei einem Preis von über 100 Doller auch etwas tiefer in die Tasche greifen.

Pro:

  • innovativ
  • griffig
  • Dämpfung

Contra:

  • Preis

Unverbindliche Preisempfehlung: 109,95 US$ | Farben: Schwarz | Gewicht: 122 g (inkl. Endkappen) | Durchmesser: 31 mm (Small), 34 mm (Large) | Länge: 118 mm | Material: Silikon
www.revgrips.com

 

Supacaz – „Siliconez”

Die „Siliconez“ gibt’s in vielen bunten Farben, dazu sind die Griffe UV-Licht resistent, damit die schöne Farbe lange erhalten bleibt. Die latexfreien Silikongriffe passen sich super an die Hände an und bieten gleichzeitig eine stoßdämpfende Eigenschaft – das verlangsamt die Ermüdung beim Biken. Der Griff richtet sich eher an Dirt-Fahrer als an Downhiller, denn er kann sich am Lenker etwas verdrehen. Das passierte im Test nur minimal bei der Montage ohne Hilfsmittel. Die Gefahr, dass der Griff stark verrutscht, besteht also nicht. Mit Haarspray oder Bremsenreiniger lässt sich der Griff wunderbar montieren und hält danach auch besser am Lenker. Der „Siliconez“ bietet auch ohne Handschuhe tollen Grip – selbst bei Nässe ändert sich das nicht. Sehr gut: Das Griff-Material aus Silikon nutzt sich lange nicht so schnell ab wie weiche Gummigriffe. Die Endstopfen aus Kunststoff werden einfach in das Lenkerende gesteckt.

Pro:

  • UV-resistent
  • Haltbarkeit
  • griffig
  • Gewicht

Contra:

  • Verdrehen nicht auszuschließen

Unverbindliche Preisempfehlung: 18,90 € | Farben: Schwarz, Rot, Weiß, Neon Pink, Neon Blau, Neon Grün, Neon Gelb | Gewicht: 72 g (inkl. Endkappen) | Durchmesser: 30 mm | Länge: 130 mm | Material: Silikon
www.supacaz.com | www.trailtoys.de

Neuer Testredakteur beim Gravity Mountainbike Magazine

Wir möchten euch unser neustes Mitglied der Redaktion vorstellen. Der Saarländer Nico Reuter wird ab sofort die Tests des Gravity Magazines leiten.

Mit Nico Reuter sind wir durch den geplanten Bikepark Idarkopf 2016 erstmals in Kontakt gekommen. Der Ingenieur ist der Kopf hinter dem vielversprechenden Bikepark Projekt im Hunsrück und bringt aufgrund seiner fast zwanzigjährigen Gravity MTB Erfahrung die nötige Kompetenz für unser Magazin mit.

Der 34-Jährige wird ab sofort die Testredaktion bei uns leiten und auch vor der Kamera auf unseren Kanälen zu sehen sein. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem leidenschaftlichen Biker und Outdoor-Sportler.

Per Email ist Nico Reuter ab sofort über nico@gravity-magazine.de zu erreichen.

VIDEO: Mit Big Bike im alpinen Gelände – Vincent Permin

Der nördlichen Hemisphäre ist der Winter in vollem Gange. Bei widrigen Wetterverhältnissen und jeder Menge Schnee kann man eine ordentliche Dosis Sommer vertragen. Wir versetzen uns mit Vincent Pernin und seinem FURIOUS zurück in den Hochsommer nach Les Arcs (Savoie / Frankreich), gefilmt von Thibault Menu.

 

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