Nine Knights 2017 – Zwei Ritter im Interview – Lukas Schäfer und Patrick Schweika

Dieser Contest ist etwas speziell und unterscheidet sich deutlich von herkömmlichen Dirt- oder Slopestyle-Events. Wir haben die beiden deutschen Teilnnehmer Patrick Schweika und Lukas Schäfer interviewt.

Lukas Schäfer // by Klaus Polzer

Der Contest wurde durch Nico Zacek ins Leben gerufen, der früher selbst erfolgreicher Freeski-Profi war. Nico war unzufrieden mit dem beschränkten Contest-Format – in dem nur die Leistung zählt, die in diesem Moment abgeliefert wird. Deshalb lud er sich seine besten Freunde und Profi-Kollegen für eine ganze Woche zu sich ein (neun Snowboarder und neun Skifahrer – heute sind es mehr). In dieser Woche wurde viel gefahren, gefilmt und fotografiert. Dafür haben sich die Jungs selbst gefeiert und Trophäen verliehen. Anstelle von Liveübertragungen oder Zuschauerzahlen, dient der produzierte Content als Media-Coverage in Magazinen und Web, um so das Event bekannt zu machen. Dieses Konzept und die Idee praktizieren auch die Fahrer der Fest-Series. Bei der Nine Knights Woche können die Fahrer selbst bestimmen, wann und ob sie überhaupt fahren, oder doch lieber an einem anderen Tag ihre Runs machen. Es herrscht also keinerlei Contest- und Zeit-Druck auf den Athleten. Was auch für die Fahrer besonders interessant ist, ist der Rundumservice: Unterkunft, Essen, Ärzte, Physio – alles am Start. Die Fahrer können mit Fotografen zusammenarbeiten und auch GoPro-Fachpersonal ist vor Ort und kann bei Bedarf den Fahrern mit Einstellungen, Equipment und speziellen Mounts aushelfen.

Patrick, du warst jetzt schon vier Mal dabei, wie bist du dazu gekommen?
Ich habe mich für den zweiten Stopp in Livigno mit einem Video beworben und wurde als Contest-Fahrer eingeladen. Darauf das Jahr habe ich mich wieder mit einem Video beworben und wurde daraufhin für die ganze Woche eingeladen und bin seitdem fest dabei.

Wie lief das ganze bei dir ab, Lukas?
Ich habe mich mit meinem „become a knight“-Video beworben und wurde dann wie Patrick damals für den Contest eingeladen.

Lukas, wie war es für dich, das erste Mal dabei zu sein?
Wie im Himmel: Perfekte Sprünge, riesengroß in einem tollen Szenario und dazu entspannte Atmosphäre statt Contest-Druck. Du hast zwar den Contest-Tag, aber nicht nur den einen Lauf, in dem du alles geben musst. Also eher eine entspannte Session.

In welchen Kategorien wurden Sieger geehrt?
Best Big Bike, Wochenranking, Best Photo, Ruler of the Week, Highest Air, dazu gibt es für die eingeladenen Fotografen, die ebenfalls die ganze Woche vor Ort sind noch weitere Kategorien, wie Best Illumination, Best Actionshot, Best Nine Knights Moment und Shooter of the Week. Am Contest-Tag geht’s einmal separat um Big Bikes und einmal um Slopestyle. Da gibt es jeweils die Platzierungen für den besten Run, wobei es beim Slopestyle eher um die besten Trick geht.

Gibt es unter den Slopestylern auch Hardtail-Fahrer auf dem Kurs?
Nur drei Leute. (Beide lachen) Patrick: Bei den ersten Malen bin ich immer mal kurz mit dem Slopestyler gefahren und ich habe es auch immer dabei. Ich fasse es aber nie an, denn wenn ich mich einmal auf dem Big Bike eingeschossen habe, nutze ich die Gelegenheit, mich auf einem perfekten Kurs zu bewegen, auf dem ich auch die große Karre rotieren kann.

Wie kann man sich den Kurs vorstellen, wenn ihr sagt, es lohnt sich für Big Bikes?
Am Reschenpass wurde ein riesiger Lawinen-Schutzwall aus Erde für die Location genutzt. Oben auf dem Wall liegt die Flow-Line mit normal großen Sprüngen. Auf dem Wall selbst liegen drei große Obstacles und eine gesamte Line. Von ganz oben startet die „Big Bertha Line“ zum größten Kicker über den Wall drüber mit einem 18-Meter Sprung. Danach kommt ein Anlieger in ne Links-Hip mit einer „Shark Fin“ und einem weiteren Sprung zum Schluss. Dann gibt’s das Main-Feature mit der Hip, der Quaterpipe und dem mittleren „Suzuki Sprung“. Das neuste Feature dieses Jahr war der „Sendolf“-Kicker – ein riesen Tricksprung, wo über zwei verschieden weite Schanzen die Distanz gewählt wird. Aber egal mit welchem Bike, da gibt’s massiv Airtime. Auch wurde an diesem Sprung auf einen Airbag gesprungen, um neue Tricks auszuprobieren.

Patrick Schweika // by Klaus Polzer

Wie war das für euch, konntet ihr viele neue Sachen ausprobieren, hat euch das getaugt?
Lukas: Ich konnte den Airbag leider nicht fahren, da ich nur einen Tag da war. Aber ich finds genial, so etwas ist zum Trainieren perfekt. Das ist die Landung von „Masters of Dirt“ und das coole daran: du kannst die Landung einfach ausfahren, wenn du den Trick stehst. Oder einfach was Krasses ausprobieren mit einem sehr geringen Verletzungsrisiko.
Patrick: Man kann sich aber auch dabei verletzen, Torquato Testa hat sich beim Triple-Flip auf das Bag sein Schlüsselbein gebrochen und wäre den Sprung auf Erde vielleicht auf eins ausgefahren. Er hatte am Ende doch noch so viel Schwung, dass er sich aus dem Ding rauskatapultierte und danach auf dem Boden gelandet ist. Aber ich hab auch mit dem Big Bike das erste Mal einen Corked 720 gestanden. Also eigentlich schon perfekt, man kann mal alles probieren und in der Luft merken: klappt doch nicht, Rad wegwerfen und weich landen. Also das Teil ist weicher als ein Foampit und jedes andere Airbag.

Wenn ihr euch entscheiden könntet, was wäre euer Lieblingsformat?
Beide: In jedem Fall so etwas wie Nine Knights – hier herrscht kein Contest-Druck. Das ist das Beste!
Patrick: Hier ist es ein zusammen Biken und nicht gegeneinander Biken, was auch der Grund dafür ist, dass mir die üblichen Contests keinen Spaß mehr machen. Zu einem Event wie Nine-Knights komme ich ohne große Vorstellungen und fahre nach Hause mit vielen neuen Erfahrungen und habe einige Sachen dazu gelernt – das kann ich von einem herkömmlichen Contest nicht behaupten.
Lukas:
Absolut – Es gibt nix Geileres! Man fährt mit Kumpels, pusht sich gegenseitig, hat Spaß und das alles ohne Stress und Druck.

In Deutschland ist es eher immer etwas verhalten, aber pushen euch nicht auch die Zuschauer bei normalen Contests?
Lukas: Dadurch dass bei so einem Jam-Format wie bei Nine Knights sich jeder gegenseitig pusht, finde ich das Ganze viel krasser. Ich glaube so etwas wäre auch als Zuschauer noch viel interessanter als ein normaler Contest-Lauf, der eher ans Turnen erinnert als an Freestyle-Sport. Durch die Zuschauer entsteht auch ein zusätzlicher Druck, denn man will ja besonders gut fahren und nicht stürzen. Wenn ein Run nichts läuft, oder man vor den Kumpels stürzt ist mir das egal – passiert halt mal. Auch wenn etwas mal nicht nach dem vierten oder fünften Mal klappt, dann funktioniert es vielleicht morgen. Aber beim normalen Contest bleibt nur der eine Moment, der eine Run und das erzeugt Druck.

Also euch als Fahrer fehlen die Zuschauer nicht?
Lukas: Es ist schon cool und pusht natürlich auch nochmal.
Patrick: Ja, klar. Dafür ist ja dann der Contest da, der auch immer ganz gut besucht ist. Da sind schon so 2.000 Leute oben am Berg. Das pusht also nochmal gut, wenn da richtig was los ist und man gibt nochmal alles. Aber ich würde sagen, die richtig krassen Sachen passieren nicht am Contest-Tag. Es wird vielleicht wiederholt, um etwas zu gewinnen. Also du machst den Trick ja schon mal vorher und nicht erst auf dem Contest.

Patrick Schweika // by Klaus Polzer

Werdet ihr jetzt mehr auf dem Big Bike unterwegs sein, oder fahrt ihr jetzt sofort weiter Hardtail wie nach einem Slopestyle-Contest?
Lukas: Ist zwar erst ne Woche her, aber bisher hab ich noch nicht aufm Hardtail gesessen.

Also baut ihr euch jetzt einen Big Bike Tricksprung?
Beide: (Lachen) Ja, da haben wir eben noch drüber gesprochen.
Patrick: Ich hab die Entscheidung im Spätsommer getroffen, nachdem die Slopestyle-Saison nicht so verlaufen ist, wie ich mir das vorgestellt habe: Mir macht es mehr Spaß mit dem Big Bike neue Sachen auszuprobieren und meine Tricks vom Hardtail auf das große Rad zu übertragen. Nine Knights hat mir das Ganze nochmal bestätigt. Ich sehe mich gerade nicht beim 1440er, Flip-Doublewhip to Barspin oder fünffach Backflip to Barspin oder was noch folgt. Also ich werde keine FMB-Worldtour Punkte mehr sammeln, denn nach so einem Event wie Nine Knights habe ich viel mehr Benefit als bei einem 30. Platz auf einer FMB-Liste. Auch wenn ich das Format gut finde. Auch der District Ride ist sehr wichtig für den Sport und dass dadurch Leute erreicht werden, die sonst keinen Bezug zu dem Sport haben.
Lukas: Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich mehr Fully fahre, oder nur noch Fully. Ich vergrößere nur meine Bandbreite. Der Contest hat mir gezeigt, was noch alles mit dem Big Bike möglich ist. Also ich werde auf keinen Fall weniger Contests fahren und überall weiterhin am Start sein.

Patrick Schweika // by Klaus Polzer
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Audi Nines MTB 2018: Die Höhepunkte!

Das Highlight-Edit vom sensationellen Mountainbike-Event im Steinbruch

Ein Astronaut, der das All nach Zeichen von Leben absucht, schickt seine Sonde aus. Überraschend entdeckt sie eine Landschaft voller Erdhügel und Metallkonstruktionen, die offenbar von intelligenten Lebewesen erbaut worden sind. Neugierig geworden, macht er sich an die weitere Erforschung des Geländes…

Was er entdeckt, sind die Audi Nines MTB 2018 – ein Treffen der besten Slopestyle- und Freeride-Mountainbiker der Galaxie. Um ihr faszinierendes Können für die Forschung zu dokumentieren, bannt der Astronaut ihre Aktionen auf Film und teilt sie nun mit anderen: Der Audi Nines MTB 2018 Highlight Edit ist da!

Was vor zwei Wochen in einem Steinbruch bei Birkenfels in der Bikeregion Hunsrück-Hochwald unweit des zukünftigen Bikeparks Idarkopf vonstatten ging, ist dem Anspruch der Audi Nines MTB 2018 voll gerecht geworden: „Send it to the moon!“ Viel Spaß mit dem Highlight Edit!

Uphill, Downhill, Freeride, Single Trails und moun10

Uphill, Downhill, Freeride, Single Trails und moun10 Jugendherberge – Garmisch als Hot Spot für Mountainbiker Garmisch-Partenkirchen.

Die neue moderne moun10 Jugendherberge wird zwar erst am 26. Dezember 2018 eröffnet, aber Robert Werner und Bernd Hassmann vom Flow Valley Team waren jetzt schon vor Ort. Denn die ersten Zimmer sind bereits fertig – der perfekte Treffpunkt für Mountainbiker. Das dokumentiert ein neues Video von den Bayerischen Jugendherbergen in Zusammenarbeit mit dem Flow Valley Team.

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„Wow, das Paradies direkt vor der Tür´“ so die Worte von Robert Werner, Mountainbiker und Naturbursche aus Leidenschaft, einer von sechs Fahrern des Flow Valley Teams. Damit meint er die neue Jugendherberge und das Mountainbike-Revier Garmisch-Partenkirchen. Der Blick von hier fällt nicht nur auf die Alp- und Zugspitze, sondern auch auf unzählige MTB-taugliche Berge, von einfachen flachen Touren, bis
hin zu technisch anspruchsvollen Trails im alpinen Gelände, allem voran die Kramerspitze.

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Robert und sein Bike-Kumpel Bernd Hassmann haben sich einen der heißesten Tage ausgesucht, um den Kramer zu „erfahren“. Und die Tour hat es in sich. Eine steile und schweißtreibende Auffahrt, im oberen Bereich mit vielen Trails und wenig Schatten. Als Belohnung gibt es einen 360° Panoramablick, pures Adrenalin bei der Abfahrt und einen Einkehrschwung auf der urigen Stepbergalm. Davon erzählt das neue Mountainbike-Video.

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Dass die moun10 Jugendherberge die perfekte Basis für die MTB-Szene werden wird, davon sind beide nach ihrem Besuch überzeugt. Denn die Infrastruktur im Haus sieht einen extra Keller für Bikes vor mit Reparaturwerkzeugen und einer Waschanlage für Mountainbikes.

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Die moun10 Jugendherberge wird anders, als man Jugendherbergen bisher kannte. Sie bietet ihren Besuchern modernste 2er, 4er und 6er Zimmer mit eigenen Bädern, einem kreativen Lounge Bereich mit Bar und Shop, eine große 180° Außenterrasse im obersten Stockwerk sowie eine eigene Sauna mit Ruheraum und verglaster Außenfront und exklusivem Blick auf die Zugspitze, perfekte Sonnenuntergänge inklusive. Wohlfühlen, Entspannen, Erleben und das in der Gemeinschaft – darauf kommt es in moun10 Jugendherberge an.

Kontakt:
www.moun10.jugendherberge.de
www.instagram.com/moun10_jugendherberge
www.facebook.com/moun10jugendherbergegarmisch

Fabio Wibmer und Mercedes-Benz fahren gemeinsame Wege

Stuttgart / Innsbruck – 19. September 2018 – Fabio Wibmer ist weltweit für seine atemberaubenden Künste auf dem Trial- und Mountainbike bekannt. Über 1,6 Millionen Abonnenten folgen dem Österreicher mittlerweile allein auf YouTube, in den anderen sozialen Netzwerken kommen nochmals mehr als eine dreiviertel Million Follower hinzu. Doch wie wird ein Fahrradverrückter Junge aus Oberpeischlach, einem Dorf mit weniger als 100 Einwohnern, zum YouTube-Star, dessen Videos schon über 200 Millionen Mal angesehen wurden? Fabio hat sich mit seinem neuen Partner Mercedes-Benz zusammengesetzt und seine noch junge aber jetzt schon erstaunliche Karriere Revue passieren lassen.

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Der junge Österreicher wuchs in einer Motorsport-verrückten Familie auf und fing schon im Alter von sechs Jahren an Motocross zu fahren. Fabio nahm dabei zwölf Jahre lang an nationalen und internationalen Motocross-Rennen teil, unter anderem auch an der 125ccm Motocross Weltmeisterschaft in Italien 2011. Neben der Begeisterung zum Motocross Sport war Fabio allerdings schon immer vom Biken fasziniert.

Schon als Kind baute Fabio mit Freunden Sprünge im Wald und tobte sich dort mit dem Fahrrad seiner Mutter aus, welches natürlich alles andere als geeignet war für die Sprünge und Aktionen, die er damit unternahm. 2009 stieß Fabio auf das Video „Inspired Bicycles“ von Danny MacAskill. Fasziniert von den Fahrkünsten und Tricks des schottischen Bike-Trial Profis, wollte Fabio unbedingt genauso ein Fahrrad, um genau diese Tricks machen zu können.

Zu Weihnachten 2010 bekam Fabio sein erstes Trial Bike und verbrachte fortan nach der Schule täglich 3-4 Stunden damit, Danny’s Tricks zu lernen. Der junge Österreicher war schon immer an Kameras und dem Filmen interessiert und veröffentlichte bereits regelmäßig Videos auf seinem 2008 erstellten YouTube Kanal. Seine Tricks zu filmen, war somit die logische Konsequenz aus der Verbindung seiner Hobbys. Bereits nach wenigen Monaten war Fabio’s Trick-Repertoire stark gestiegen und für ihn wurde klar, dass er „seinen“ Sport gefunden hatte.

Mit der Zeit bekamen Fabios Videos immer mehr Aufmerksamkeit und 2012 wurde einer der größten Träume des damals 16-Jährigen wahr. Fabio war einer der 15 ausgewählten Jugendlichen für den Workshop „Danny MacAskill – License to Trial“, bei dem junge Talente gefördert werden sollten und zwei Tage mit ihrem Idol verbringen durften. Fabio hinterließ bei dem Workshop einen bleibenden Eindruck, und wenige Monate später bekam er seinen ersten Bike-Sponsor, Inspired Bicycles. Den Gleichen, für den damals auch sein Idol fuhr.

Fabio Wibmer - Mercedes - Photo credit by Hannes Berger 6.jpg

Kurze Zeit später ging es nach Tschechien unterwegs und filmte ein Teamvideo, womit für Fabio ein weiterer Traum in Erfüllung ging: einmal in einem Video mit Danny MacAskill zu sein. Danach ging es steil bergauf und Danny bot Fabio an, ein fester Bestandteil seiner 2014 gegründeten „Drop and Roll“ Show-Tour zu werden.

Fabio produzierte nebenbei weiterhin Videos und feierte 2015 mit „Fabiolous Escape“ seinen internationalen Durchbruch. Er gewann den „GroPro of the World“ – Contest und sein Video wurde zu einem viralen Hit im Internet. Dank 45 Millionen Klicks auf Facebook und über 16 Millionen Klicks auf YouTube wurden erstmals auch zahlreiche Medien und TV-Sender auf den jungen Österreicher aufmerksam. Es folgten Videos wie „Out of Mind“, in dem Fabio auf einem alten Damenfahrrad Downhill fährt, und Urban Freeride Lives“, welche ebenfalls viral gingen und in kurzer Zeit mehrere Millionen Klicks auf YouTube generierten. Mit über 40 Millionen Views auf YouTube zählt Fabios kreative Fahrt durch Salzburg in „Urban Freeride Lives“ dabei zu seinen erfolgreichsten Videos.

VIDEO: URBAN FREERIDE LIVES

Neben seiner Leidenschaft Videos zu produzieren, nahm Fabio mittlerweile auch an diversen Downhill Rennen teil. Sein erstes Downhill Bike bekam Fabio erst im Alter von 16 Jahren, aber aufgrund seiner Erfahrungen auf der Motocross Maschine, waren hohe Geschwindigkeiten und große Sprünge nichts Neues für ihn. 2016 wurde Fabio österreichischer Downhill Staatsmeister und gewann bei diversen Veranstaltungen die „Whip-Offs“. Fabios Fokus und Leidenschaft blieb allerdings dabei, Videos zu produzieren und diese auf seinem YouTube Kanal zu veröffentlichen. 2017 entstand daraus gemeinsam mit Studienfreund Elias Schwärzler die „Sick! Series“, mit der die beiden Trial- und Mountainbiker wöchentlich ihre Fans begeistern.

Mit größeren Video Projekten wie „Fabiolous Escape 2“, den wöchentlichen Filmen für die „Sick! Series“, der Teilnahme an Mountainbike Events und Downhill Rennen, dem Touren mit „Danny MacAskill’s Drop & Roll Tour“, einer eigenen Trial-Show, dem Trainieren auf den verschiedenen Bikes und vielem mehr, ist Fabio inzwischen permanent auf Reisen. So kommt es, dass dem Trial- und Mountainbike-Star die Zeit auf vier Rädern inzwischen fast genauso wichtig geworden ist, wie die Zeit auf zwei Rädern. Die V-Klasse von Mercedes-Benz ist dabei für den Österreicher nicht einfach nur ein Fortbewegungsmittel und zuverlässiger Partner auf langen Fahrten, sondern auch ein Transportmittel für seine Bikes, ein Shuttle für lange Mountainbike-Missionen in den Bergen und nicht zuletzt ein Rückzugsraum zum Entspannen geworden.

FABIOLUS ESCAPE 2

 

 

Fabio Wibmer:

„Ich bin inzwischen wirklich permanent unterwegs, allerdings bin ich auch niemand der lange still sitzen kann oder will. Ich habe immer mindestens eines meiner Räder dabei, was das Reisen auch nicht unbedingt erleichtert. Dank Mercedes-Benz habe ich inzwischen allerdings den perfekten Begleiter. Bei all der Hektik und dem vollen Zeitplan ist es einfach genial, dass ich meine Bikes bequem hinten reinstellen und mit guter Musik vollentspannt zum nächsten Spot cruisen kann.“

Audi Nines MTB 2018: Mountainbiker kehren erfolgreich vom Mond zurück!

Sam Pilgrim wird „Ruler of the Week“ und gewinnt „Beste Slopestyle-Line” • Sam Reynolds (GBR) mit „Bester Freeride-Linie“ • Adolf Silva (ESP) und Dawid Godziek (POL) holen die „Best Trick“-Awards

Mission erfüllt: Die Audi Nines MTB 2018 sind ihrem Motto „Send it to the Moon“ voll gerecht geworden und nach einer aufregenden Woche voller hochklassiger Mountainbike-Action wieder sicher auf der Erde gelandet. In einem Steinbruch bei Birkenfeld in der Bikeregion Hunsrück-Hochwald trafen sich die weltbesten Freeride- und Slopestyle-Mountainbiker, um sich in einem neuartigen videobasierten Wettkampfformat miteinander zu messen. Sie hatten eine Woche Zeit, um auf den gewaltigen Hindernissen ihre besten Tricks und Runs zu zeigen und diese auf Video zu bannen.

Bei der Award-Gala am Donnerstagabend, 13. September, feierten die 27 Teilnehmer die erfolgreiche Premiere der Audi Nines MTB 2018 in Deutschland und krönten anhand der Videoaufnahmen die besten Athleten der Woche. Sie wählten die britische Mountainbike-Legende Sam Pilgrim zum „Ruler of the Week“ und zum Sieger in der Kategorie „Beste Slopestyle-Linie“.

„Die Audi Nines sind für mich der beste Event des Jahres,” schwärmte Pilgrim. „Wir hatten sechs Tage Zeit, auf höchstem Niveau unsere Leistung zu bringen. Es bedeutet mir besonders viel, zwei der Kategorien gewonnen zu haben, weil es andere Mountainbike-Profis waren, die für mich gestimmt haben. Das freut mich total.“

Pilgrims Landsmann Sam Reynolds erhielt den Preis in der Kategorie „Beste Freeride-Linie“. Den zweiten Platz holte sich hier Nico Scholze aus Filderstadt (GER). Adolf Silva (ESP) gewann den „Besten Freeride-Trick“ für seine unglaubliche Cali Roll. Dabei ließ er in der Luft sein Fahrrad los und drehte sich um 360 Grad. Er stand diesen Trick als erster Fahrer der Welt auf einem Downhill-Mountainbike. Auch hier ging Platz zwei an Nico Scholze für seinen Backflip Heelclicker to Superman.

Den „Besten Slopestyle-Trick“ sicherte sich Dawid Godziek (POL) mit seinem Quadruple Tailwhip, ebenfalls ein weltweit erstmals gelungener Trick. Dabei drehte er sein Fahrrad in der Luft viermal um die Lenkerachse. Den Titel für den „Besten Style“ gewann Lukas Schäfer aus Limburg (GER).

Die Audi Nines MTB 2018 wurden in Zusammenarbeit mit dem Bikepark Idarkopf durchgeführt, der 2019 in der Nähe von Birkenfeld eröffnet werden soll. Nach der Bekanntgabe des Austragungsorts war die Neugierde groß, wie sich der Steinbruch als Schauplatz eines der renommiertesten Mountainbike-Events der Welt bewähren würde. Die letzte Woche hat gezeigt, dass das erfahrene Streckenbau-Team um Clemens Kaudela (AUT) und Sam Reynolds hier einen herausragenden Parcours kreieren konnte, in dem das Weltklasse-Teilnehmerfeld Top-Leistungen bringen und Werbung für den Mountainbike-Sport machen konnte.

„Die Location hat uns erst ein wenig Sorge bereitet“, gibt Reynolds zu. „Wir waren nicht ganz sicher, ob die Bilder an die vorherigen Events in den Alpen mit ihrem weiten Bergpanorama heranreichen würden. Aber sobald uns die Assoziation mit einer Mondlandschaft in den Sinn gekommen war, bekam das Ganze sofort einen eigenen Charakter. Das war der ungewöhnlichste Ort, an dem ich je gefahren bin. Durch die Satellitenschüssel und die anderen Spezialelemente kam man sich vor wie in einem Computerspiel!

PM: Audi Nines MTB Idarkopf 2018: Premiere im Steinbruch!

„Send it to the Moon!“ lautet das Motto der Audi Nines MTB 2018. Der legendäre Mountainbike-Event wird erstmals in der Nähe des Bikeparks Idarkopf stattfinden, der 2019 eröffnet wird. Vom 8. bis 13. September 2018 lockt der weltweit erste Freeride-Event in einem Steinbruch die besten Mountainbiker des Planeten nach Rheinland-Pfalz. Auf dem spektakulären Schauplatz treffen sie auch auf die Gewinner des „FOCUS Become a Nine“-Online-Videocontests, bei dem sich junge Talente ab sofort um die Teilnahme an dem Event bewerben können.

Die Audi Nines MTB verlassen die Alpen: In Zusammenarbeit mit dem Bikepark Idarkopf, der ab 2019 mit insgesamt 23 Kilometer Streckenlänge zu Deutschlands größtem Bikepark avanciert, werden die Audi Nines MTB 2018 im Hunsrück in einem Steinbruch bei Birkenfeld ausgetragen. 20 der weltbesten Freeride- und Slopestyle-Mountainbiker haben ihre Teilnahme an dem atemberaubenden Event in der einzigartigen Mondlandschaft des Steinbruchs bereits zugesagt. Auf sie wartet ein innovativer Kurs mit 14 spektakulären Elementen, die teilweise auch auf dem See unterhalb des Steinbruchs treiben werden.

Nach der Devise „von Ridern für Rider“ sind der Koblenzer Patrick Schweika (GER) und Sam Reynolds (GBR) sowie Andi Brewi (AUT) und Clemens Kaudela (AUT) von Balzamico Trail Design für den Streckenbau verantwortlich. Sie werden eine Freeride-Linie mit riesigen Hindernissen und einen kompletten Slopestyle-Kurs voller Drops, Sprünge und Hips kombinieren. „In dieser Location können wir einen der besten Kurse in der Geschichte des Mountainbikes bauen“, schwärmt Sam Reynolds. „Wir freuen uns total auf die Herausforderung, hier etwas wirklich Außergewöhnliches zu entwickeln.“

Bei dem einzigartigen Eventkonzept der Audi Nines MTB stehen Film- und Fotosessions im Vordergrund. Der ungewöhnliche Schauplatz, das ultramoderne Design der Hindernisse und die hochklassigen Leistungen der Athleten werden sich zu einem neuartigen Gesamtkunstwerk zusammenfügen. In dem ungewöhnlichen Setting werden zahlreiche internationale Mountainbike-Stars für aufsehenerregende Aufnahmen sorgen, darunter Nicholi Rogatkin (USA), Emil Johansson (SWE), Sam Pilgrim (GBR), Szymon Godziek (POL), Adolf Silva (ESP), Diego Caverzasi (ITA), Geoff Gulevich (CAN) und Fabio Wibmer (AUT). Auch die deutschen Lokalhelden Nico Scholze (GER) aus Filderstadt, Tobi Wrobel (GER) aus Nürnberg und Lukas Knopf (GER) aus Leukersdorf bei Chemnitz finden sich zu der Supersession vom 8. bis 13. September 2018 ein.

Wanna send it to the moon? Become a Nine!
Beim „FOCUS Become a Nine“-Online-Videocontest können zwei Amateur- oder Profi-Mountainbiker eine Wildcard für die Audi Nines MTB 2018 ergattern. Zusätzlich gewinnt einer von ihnen ein einjähriges Sponsoring von FOCUS Bikes. Dieser Sponsorenvertrag wird an den Einsender in der „Freeride“-Kategorie vergeben, der FOCUS Bikes am meisten begeistert: ein talentierter, bislang noch nicht gesponserter Fahrer mit herausragenden Freeride- und Big-Bike-Skills! In der zweiten Kategorie „Open“ kann man Videos mit seinen besten Dirt-Jumps, Slopestyle-Tricks oder Freeride-Lines einreichen. Eine weitere Wildcard erhält der Gewinner des Mountainbike-Freestyle-Contests presented by Audi beim Bike & Style 2018 am Flughafen München.

Einsendeschluss für den „FOCUS Become a Nine“-Online-Videocontest ist der 15. August 2018. Detaillierte Infos unter www.audinines.com

www.audinines.com | www.facebook.com/audinines | www.instagram.com/audinines | www.youtube.com/audinines

PM: Bühne frei für die Weltmeister von morgen!

Eine Woche bevor die Stars des Downhill Weltcups in Kanada um wichtige Punkte im Kampf um den Titel fahren, richten sich die Augen auf den Rennnachwuchs. Auch im Rahmen der „Kona Rookie Games“ beim MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis geht es um die geschickteste Linienwahl und die schnellsten Zeiten beim „Specialized Rookies Cup“ und den inoffiziellen Nachwuchs-Weltmeisterschaften, den „iXS International Rookies Championships“. Die Rennen werden unter anderem LIVE auf bike-sfl.at übertragen.

Jeder, der sich für diese Sportart begeistert, kennt die Namen der Großen wie Greg Minnaar, Laurie Greenland, Myriam Nicole, Rachel Atherton und Tahnée Seagrave. Doch auch diese Superstars haben mal klein angefangen und wie man an den jüngsten Beispielen Valentina Höll, Mille Johnset und Paula Zibasa, die in den letzten Jahren ebenfalls in Serfaus-Fiss-Ladis an den Start gegangen sind, sieht, ist der Sprung von Events wie diesem bis zu den Weltcup-Stopps der Pros durchaus möglich. Übung macht den Meister!

 

„Wir schreiben uns schon Wochen vorher auf Instagram und fragen, wer wieder nach Serfaus-Fiss-Ladis kommt. Es ist immer wieder super, hier neue Freundschaften zu schließen“ // Vali Höll (AUT), iXS International Rookies Champion U17 Female 2017

Bald stehen also jede Menge Stoke und rasante Fahrkünste in den drei Tiroler Dörfern auf dem Programm! Im Rahmen des MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis wird es auch dieses Jahr auf der Downhill-Strecke im Bikepark wieder heiß hergehen, wenn sich hunderte Kinder und Jugendliche an der Waldbahn einfinden, um sich zum Start auf fast 1.800m ü.NN zu begeben. Bereits jetzt haben sich über 200 Rookie-Racer aus über 20 Ländern für die Rennen am 4. und 5. August angemeldet. Auf der Jagd nach der schnellsten Zeit werden die jungen Shredder die anspruchsvolle 1.480m-lange Rennstrecke mit ihren Off-Camber Sektionen, Steinfeldern, Sprüngen und Wurzelpassagen überwinden. „Ich glaube eine gute DH-Strecke sollte die Teilnehmer auch fordern. Für unseren Downhill muss man vor allem auch technisch gut fahren können. Diese Strecke verlangt den TeilnehmerInnen viel ab und bereitet sie perfekt auf zukünftige Rennen vor“, so Bikepark Manager Christian Zangerl.

 

Pures Stoke auf dem Bike – Highlight-Clip vom letztjährigen MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis:

In diesen Tagen stehen die jungen Mountainbiker in Serfaus-Fiss-Ladis mehr denn je im Mittelpunkt. Zu den jungen Akteuren, die in diesem Jahr dabei sein werden, gehören unter anderem Namen wie Gabriel Wibmer (AUT), Nuno Zuzarte Reis (POR), Jackson Goldstone (CAN), Johann Schumacher (GER), Henri Kiefer (GER), Anastasia Thiele (GER) und Beani Thies (RSA). „Ich finde es überragend, dass sich in dieser einen Woche wirklich alles nur um die jungen Kerle und Mädels dreht. Serfaus-Fiss-Ladis macht einen großartigen Job und gibt den Kids das Gefühl, dass sie die ‚Pros’ sind. Ein Live-Webcast, eine verlässliche Zeiterfassung, eine anspruchsvolle Strecke und ein internationales Feld an Teilnehmern sorgen wirklich für ein Weltcup-Feeling. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich den Namen “iXS International Rookies Championship“ zuerst etwas skeptisch wahrgenommen habe, aber jetzt wo wir schon mal da waren, muss ich sagen, dass es dem absolut gerecht wird“, erklärt Ron Goldstone, der sich bereits darauf freut, zu sehen wie viel Spaß sein Sohn Jackson auf der Strecke hat.

„Es ist der Hammer! So etwas haben wir zuhause nicht, weil wir erst ab 16-Jahren Rennen fahren dürfen. All die anderen hier zu treffen ist einfach geil.“  // Nuno Zuzarte Reis (POR),  iXS International Rookies Champion U15 Männlich 2017

 

Doch auch wenn das Highlight der „Kona Rookie Games“ die Downhill-Rennen sind, geht es beim MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis um mehr als Millisekunden und Erfolge. „Spaß am Sport steht im Vordergrund. Das Festival bietet Familien die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre Rennerfahrung zu sammeln und sich mit anderen auszutauschen“, erklärt Zangerl. Neben dem Rookie Camp, das auch dieses Jahr in kürzester Zeit bereits ausgebucht war, können sich alle Teilnehmer des Rennwochenendes auf ein tolles Programm freuen. Schon am Begrüßungstag am Donnerstag, 2. August, bietet die Pumptrack Fun Session und Warm-Up Pastaparty nach dem ersten Trackwalk ab 17.00 Uhr jede Menge Gaudi.

 

„Es macht einfach Spaß, so viele andere Fahrer zu sehen und auch coole Dinge abseits vom Bike zu unternehmen. Ich freue mich schon darauf, mit den Sommerrodelbahnen zu fahren.“  // Jackson Goldstone (CAN), Sieger „Specialized Rookies Cup“ U15 Male 2017

Nachdem am Freitag dann die ersten Trainings- und Seedingläufe absolviert wurden, sind die Erwachsenen an der Reihe. Bei der Family Challenge schließen sich „die Großen“ in Zweier-Teams mit Sohn, Tochter, Nichte oder Neffe zusammen. Ab 16.00 Uhr droppen die Teams in den Kurs. Der Vordermann löst die Zeitmessung aus und im Ziel wird Zeit dann gestoppt, wenn das letzte Teammitglied ins Ziel düst. Das schnellste Gespann gewinnt! Für das Abendprogramm sorgen am Freitag und Samstag ein Slopestyle Showprogramm mit „Masters of Dirt“ und am Samstag dann auch eine After-Race-Party mit der Ö3 Disco.

 

Anmeldung und generelle Infos:
www.bike-sfl.at/de/bikepark/mtb-festival2018/generelle-infos

Alle Infos zum Zeitplan der „Kona Rookie Games“:
www.bike-sfl.at/de/bikepark/mtb-festival2018/timetable

Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at