PM: Red Bull Rampage 2017 LIVE am 27. Oktober

Red Bull Rampage ist zweifellos der spektakulärste Event im Mountainbiken, kein anderer Wettbewerb fordert den Fahrern so viel Mut, Können und Kreativität ab. In den ikonischen Navajo Sandstein Gebirgen von Utah, USA, am Rande des Zion Nationalparks werden 21 der weltbesten Freerider die krassesten Tricks, größten Drops und spektakulärsten Lines zeigen müssen, um die Judges zu überzeugen. Ein zusätzlicher Berggrat beim nun bereits 12. Red Bull Rampage gibt den Fahrern eine weitere, neue „Zone“ für atemberaubende Lines.

Am 27. Oktober können Mountainbike-Fans Red Bull Rampage live auf Red Bull TV verfolgen. Neben dem englischen Stream wird Red Bull TV das gesamte Geschehen auch mit deutschem Kommentar anbieten. Guido Heuber wird den Event mit niemand geringerem als dem deutschen Freerider und „Nine Knights“ Mastermind Andi Wittmann im deutschen Live-Stream begleiten.

Die Prämisse von Red Bull Rampage ist so einfach wie herausfordernd: Ohne den Einsatz von Maschinen müssen die 21 Fahrer und ihre aus jeweils zwei Mann bestehenden „Dig-Teams“ ihre eigenen Lines inklusive jeglicher Sprünge, Drops, Anlieger und anderen Features, die sie fahren wollen, in den Berg graben. Als Resultat wird sich jeder Athlet einen eigenen Weg durch die nahezu senkrechten Felswände bahnen. Dabei haben die Fahrer nur zwei Versuche die aus sechs Rampage Veteranen und von Freeride Legende Randy Spangler angeführten Judges zu überzeugen. Bewertet werden die Athleten nach vier Kriterien: Schwierigkeit der Line-Wahl, Größe beziehungsweise Höhe der Sprünge, Kontrolle und Flow sowie Tricks und Style.

Red Bull Rampage mit deutschem und englischem Kommentar live aus Virgin, Utah, am 27. Oktober und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

Keinem Athleten ist es bislang gelungen, Red Bull Rampage drei Mal zu gewinnen, doch mit den zweimaligen Gewinnern Brandon Semenuk (CAN), Kyle Strait (USA) und Kurt Sorge (CAN) im Line-Up sind die Chancen 2017 größer denn je. Der amtierende Sieger Semenuk hat zudem die Chance seinen Titel zu verteidigen, ein Kunststück, das bis jetzt noch niemandem gelungen ist. Strait hingegen hat einen gewaltigen Erfahrungsvorteil. Der Amerikaner nahm 2001 als erst Vierzehnjähriger beim ersten Red Bull Rampage teil und ist der einzige Fahrer, der an jeder einzelnen Ausgabe teilgenommen hat. Sorge andererseits ist der meist-dekorierte Teilnehmer im Feld und wird auch in diesem Jahr alles daransetzen, dass es so bleibt.

Die größte Herausforderung für die zweimaligen Gewinner ist allerdings das restliche Fahrerfeld, denn mit Fahrern aus verschiedenen Disziplinen wie Slopestyle, Downhill und Freeride in der Aufstellung verfolgt jeder einen anderen Ansatz. So bringen Slopestyle-Spezialisten wie Thomas Genon (BEL), Brett Rheeder (CAN) und Antoine Bizet (FRA) ein gewaltiges Trickrepertoire mit nach Utah. Auch junge Fahrer wie die beiden in Utah lebenden Amerikaner Ethan Nell und Reed Boggs werden hochmotiviert sein, die alte Garde aus Freeride-Legenden wie Darren Berrecloth (CAN) und den Rampage Gewinnern Cam Zink (USA) und Andreu Lacondeguy (ESP) abzulösen.

Mit einem extrem starken Fahrerfeld und einer riesigen Bergflanke als Spielplatz mag es zwar schwierig sein, Favoriten auszumachen, doch eines ist sicher: Red Bull Rampage wird einmal mehr zu einer Demonstration von Mut, Entschlossenheit und für das, was auf einem Mountainbike möglich ist.

Zusätzlich zur Live-Übertragung von Red Bull Rampage am 27. Oktober findet am Vorabend eine Live-Show während des Trainings und den Vorbereitungen auf redbull.tv statt.

Red Bull TV überträgt Red Bull Rampage live aus Virgin, Utah, und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Das Finale startet am Freitag, 27. Oktober, um 18 Uhr. Eine Live-Show zum Training und den Vorbereitungen findet in der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober um 0.00 Uhr statt. Weitere aktuelle Informationen und actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

Übertragungszeiten: Red Bull Rampage 2017 LIVE auf Red Bull TV
27. Oktober, 0:00 Uhr MEZ: This Is Live… Rampage 2017 – Live Bericht zum Training und den Vorbereitungen
27. Oktober, 18:00 Uhr MEZ: Red Bull Rampage 2017

Previous ArticleNext Article

PM: Rogatkin und Rheeder erneut eine Klasse für sich beim Crankworx Innsbruck Slopestyle

Nach dem legendären Battle zwischen Brett Rheeder (CAN) und Nicholi Rogatkin (USA) bei der Premiere von Crankworx Innsbruck im Jahr 2017 freute sich die ganze Slopestyle-Szene auf ein Rematch in den Alpen. Am Ende des ersten Durchgangs des Crankworx Innsbruck Slopestyle presented by Kenda zeichnete sich ein Sieg des Kanadiers ab. Mit einem Score von 86,75 Punkten führte Rheeder das Feld an, nicht zuletzt dank einem Flat Drop Backflip Oppo Tailwhip – das erste Mal überhaupt, dass dieser Trick in einem Contest gezeigt wurde. Auch 2017 führte Rheeder nach dem ersten Run, wurde aber mit einem Wahnsinnslauf von Rogatkin noch eingeholt.

Dieses Jahr lag Rogatkin nach dem ersten Durchgang nur auf Rang neun, weit hinter dem Führenden Rheeder.

Rider: Rogatkin // Foto: Fraser Britton

„Ich bin meinen Run Schritt für Schritt im Kopf durchgegangen. Die ganze Woche über habe ich daran gebastelt. Heute habe ich ihn beim ersten Durchgang ziemlich perfekt hinbekommen, bis auf den Trick beim letzten Kicker“, so der US-Amerikaner, der wegen der unsauberen Landung im Zielbereich nur 59,25 Punkten von den Judges bekam. „Beim zweiten Lauf haben meine Beine oben im Starthaus gezittert. Das ist schon ein unglaublicher Druck, wenn man wieder genau den gleichen Run machen muss – und am Ende dann noch einen Trick stehen muss, den man beim ersten Mal vermasselt hat. Es hat aber alles geklappt und jetzt sitze ich hier als Sieger.“

Der Mut des 22-Jährigen im zweiten und letzten Lauf wurde belohnt: Mit 93 Punkten schaffte der US-Amerikaner den Sprung auf Platz eins. Der Run war typisch Rogatkin: Zu Beginn ein fetter Twister auf dem zweiten Kicker, dann ein paar nervenaufreibende Momente sowohl für Fans, als auch für Fahrer in einem technisch extrem anspruchsvollen Run.

Foto: Fraser Britton / Crankworx 2018

„Nach dem Superman Seatgrab entschied ich mich für einen Cork 720. Der Trick macht mir richtig Angst! Ganz ehrlich: Beim Frontflip Tailwhip am letzten Kicker habe ich befürchtet, dass ich den Trick nicht stehe – bis meine Reifen auf einmal sicher am Boden waren.“

Erlöst und erleichtert feuerte Rogatkin vom Zielbereich aus die weiteren Athleten im Feld an und klatschte mit den begeisterten Fans ab.

„Dieses Publikum ist echt der Hammer. Die Fans haben richtig Gas gegeben, als ich oben auf der Startrampe stand und mein Name durchgesagt wurde. Da habe ich gewusst, dass sie heute einiges von mir erwarten“, freute sich Rogatkin über den Zuspruch des Innsbrucker Publikums. „Ich will immer mein Bestes geben und alles versuchen. Genau das habe ich heute gemacht.”

Rider: Rogatkin // Foto: Fraser Britton

Keiner der sieben Fahrer oben im Starthaus kam im zweiten Run an die Scores von Rheeder und Rogatkin heran. Der Italiener Diego Caverzasi konnte nach einem heftigen Sturz im ersten Lauf seine Nerven behalten und sich mit 84 Punkten im zweiten Durchgang einen Platz am Podest sichern. Zum Schluss stand noch ein Mann oben am Start: Brett Rheeder.

„Nach meinem ersten Run habe ich gesagt, mir ist es egal, ob ich heute gewinne‘“, so Rheeder. „Diese Woche musste ich ordentlich kämpfen, auch mit einem Sturz. Gestern Abend wusste ich noch gar nicht, ob ich heute an den Start gehen kann.“

Laut dem 25-Jährigen sei er den Tag einfach Schritt für Schritt angegangen: Aufstehen, Training auf der Strecke, ein paar Tricks probieren, den Schwierigkeitsgrad steigern. Am Ende wusste er: Seinen geplanten Run kann er im Finale zumindest versuchen. Auch wenn er am letzten Kicker mit dem Fuß vom Pedal abrutschte, ist für den Kanadier die Rechnung voll aufgegangen.

Foto: Fraser Britton / Crankworx 2018

„Ich bin stolz auf mich“, so Rheeder. „Ich bin stolz, dass ich die Schwierigkeiten am Anfang der Woche überwinden konnte und jetzt hier stehe. Ich freue mich, dass ich an den Start gehen konnte und bin mit dem Ergebnis total zufrieden.“

Während der Sieger Rogatkin wild feierte und Rheeder auf Rang zwei ruhig und besonnen war, strahlte der Drittplatzierte Diego Caverzasi um die Wette. Damit wiederholte der Italiener seine Platzierung beim ersten Stopp der Slopestyle World Championship 2018 in Rotorua.

„Ich bin total happy. Mein Ziel war es, unter die Top fünf zu kommen, aber Platz drei ist natürlich noch besser“, so der 24-Jährige. „Nach dem Sturz im ersten Lauf war ich ein wenig enttäuscht und verärgert. Im zweiten Run wollte ich ein bisschen was Neues probieren – und es hat super geklappt.“

Rider: B. Rheeder // Foto: Fraser Britton

Mit dem heutigen Ergebnis kommt Bewegung in die Gesamtwertung der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship. Rheeder, der den Crankworx Rotorua Slopestyle in Memory of McGazza in Rotorua gewann, führt die Wertung mit 1900 Punkten an. Rogatkin liegt jetzt mit 1656 Punkten auf Rang zwei, knapp vor Caverzasi. Nach seinen beiden Podestplätzen in Rotorua und Innsbruck hat der Italiener bereits 1600 Punkte erreicht.

Schlag auf Schlag geht es für die Slopestyle-Weltelite weiter: Der dritte Stopp der Crankworx FMBA Slopestyle World Championships findet bereits nächsten Samstag bei Crankworx Les Gets statt. Dort will Caverzasi laut eigenen Angaben alles probieren, um es in der Gesamtwertung auf Rang zwei schaffen.

Kleines Recap Video vom Slopestyle:

PM: Chaney Guennet und Jill Kintner erneut unschlagbar in Innsbruck.

Bei der RockShox Innsbruck Pump Track Challenge am Donnerstagabend dominierten die großen Namen der Pumptrack-Szene das Geschehen. Bei den Damen und den Herren zeichneten sich am Ende des Bewerbs jeweils ein extrem ausgeglichenes Finale ab, doch im ersten Lauf wurde dem amtierenden King of Crankworx und dreifachen Pump Track World Champion Adrien Loron (FRA) eine Steilkurve zum Verhängnis. Am oberen Rand der steilen Linkskurve rutschte der Franzose weg und kam zum Sturz. Damit war der Weg frei für seinen Gegner und Landsmann, Chaney Guennet, der mit einem sauberen zweiten Lauf nichts anbrennen ließ. Guennet wiederholte damit seinen Sieg in Innsbruck vor einem Jahr und schaffte es nach Platz zwei bei Crankworx Rotorua im März erneut ganz oben aufs Podest.

 

„Total cool“, freute sich Guennet nach dem Finale. “Adrien ist auch Franzose und hat sehr viel Unterstützung. Heute habe ich aber für diesen Sieg hart gearbeitet!“

Für Tomas Slavik lief es nicht wie geplant, unter anderem auch wegen eines technischen Fehlers des Gates//Credit: Fraser Britton / Crankworx 2018

Trotz seiner Niederlage im Finale war Loron mit Platz zwei in Innsbruck durchaus zufrieden. Seit seinem Sieg vor einem Jahr in Les Gets hat der Franzose bei keinem der letzten drei Crankworx-Stopps aufs Podest fahren können.

 

„Das ist ein tolles Gefühl, auch wenn ich natürlich gern gewonnen hätte“, so Loron. „Mit Platz zwei bin ich ziemlich zufrieden.” Platz drei in der Kategorie Pro Men ging an Austin Warren (USA).

 

Martin Söderström legte seine Hoffnung eher aufs Dual Speed & Style

 

Der nächste Pumptrack-Bewerb steht schon vor der Tür: In genau einer Woche haben sowohl Guennet als auch Loron Heimvorteil bei der RockShox Les Gets Pump Track Challenge. Loron freut sich schon auf eine Fortsetzung ihrer Rivalität.

 

„Das wird glaube ich ein schöner Kampf“, so Loron zur Neuauflage seines Duells mit Guennet. „Ich mag ihn. Er ist ein cooler Typ und ein toller Fahrer. In Les Gets werde ich alles geben, um ihn zu schlagen.“

 

Nach seinem zweiten Platz in Innsbruck liegt Loron auf Rang vier in der Gesamtwertung für den Titel King of Crankworx, gleichauf mit dem ehemaligen Gesamtsieger Tomas Slavik (CZE).

 

Auf dem Pumptrack mit spektakulärer Alpenkulisse gab es auch bei den Damen Stimmung und Action pur. In einem packenden Bewerb gingen die Podestplätze an die amtierende Queen of Crankworx, einen Shootingstar der Szene sowie an eine junge Österreicherin, die im Alter von nur 16 Jahren bereits Legendenstatus in ihrer Heimat genießt.

Spannende Battles bei den Damen

Nach der äußerst knappen Niederlage im Finale vor einem Jahr gegen Caroline Buchanan (AUS) hatte Jill Kintner (USA) mit Innsbruck noch eine Rechnung offen. 2018 heißt ihre größte Rivalin auf dem Pumptrack allerdings nicht Caroline Buchanan, sondern Kialani Hines (USA). Im Finale konnte sich Kintner knapp gegen die 20-Jährige durchsetzen und sicherte sich damit ihren 28. Sieg bei Crankworx. Nach der Endrunde zollte Kintner ihrer Gegnerin Respekt. Erfahrung und absoluter Siegeswille seien laut Kintner im Duell um den Sieg entscheidend gewesen.

 

„Ich will niemals verlieren. Punkt. Das motiviert mich enorm“, so Kintner. „Diese Disziplin sieht vielleicht einfach aus, doch sie erfordert viel Kraft und perfektes Timing. Kialani ist super schnell unterwegs, aber dieser Moment im Scheinwerferlicht mit dem ganzen Druck … das liebe ich einfach. Solche Momente sind für mich das Beste an einem Wettkampftag – wenn es im Finale um alles geht.“

 

Das Finale in Innsbruck war eine Neuauflage der Endrunde in Rotorua. Dort setzte sich Hines ebenfalls im ersten Run durch, wurde aber wie auch in Innsbruck im zweiten Lauf von Kintner überholt.

Jill Kintner auf ihrem Norco

Platz drei ging an Publikumsliebling Valentina Höll aus Österreich. Außer Atem nach ihrem Sieg im kleinen Finale, rang die 16-Jährige um die richtigen Worte. Es sei, so Höll, das erste Mal live im Fernsehen und ihr erster Podestplatz bei einem Elite-Bewerb.

 

„Mein Ziel war die Qualifikation. An einen Podestplatz habe ich gar nicht gedacht. Das macht den Abend aber natürlich noch schöner“, freute sich die Österreicherin. „Vor Heimpublikum eine so starke Leistung zu zeigen, ist natürlich sehr cool. Crankworx richtet die besten Events der Welt aus. Es ist ein unglaubliches Gefühl, neben den besten Fahrerinnen der Welt auf dem Podest zu stehen.“

 

Mit ihrem Sieg in Innsbruck baut Kintner ihren Vorsprung in der Gesamtwertung aus. Im Kampf um den Titel Queen of Crankworx 2018 führt die US-Amerikanerin mit 715 Punkten das Feld an, fast 300 Punkte vor Casey Brown (CAN) auf Rang zwei. Hines, die auch nächste Woche in Les Gets an den Start gehen will, liegt jetzt auf Platz vier hinter Vaea Verbeeck (CAN).

 

Das Podium // Fraser Britton

 

Heute, Freitag, steht bei Crankworx Innsbruck mit den OAKLEY Official Alpine Whip-Off Championships presented by SPANK und dem Mons Royale Dual Speed & Style Innsbruck (live auf crankworx.com am 15. Juni ab 17:30 MESZ) doppelte Sport-Action am Programm.

 

Details zu den Webcast-Zeiten während Crankworx Innsbruck gibt es HIER.

 

Schaut euch auch den Bericht inkl. Trackcheck von unserem Redakteur Nils an, welcher Chaney vor kurzem bei seinem Homespot besuchte!

Chaney auf seinem Hometrack // Foto: Nils Mai

Bericht:  gravity-magazine.de/trackcheck-chaney-guennets

Trackcheck: youtube

 

 

Rennbericht : Erstes Goldevent der European 4Cross Series 2018 – Reutlinger MTB Festival

4 Cross, Slopestyle und Pumptrack Action war am 3. Panzergelände Festival in Reutlingen zu sehen. Mit einem frisch gebauten Dual-Pumptrack ging es Freitagabend los, ging Samstags bei Sonnenschein und warmen Temperaturen mit dem 1. Gold Event
der European 4Cross Series weiter und hörte mit den Slopestyle Finals kurz vor Regenbeginn auf.

Am Samstag, den 9. Juni fand das erste Goldevent der European 4Cross Series in Reutlingen statt. Dieses lockte wieder zahlreiche internationale Fahrer an was auf gute Race-Action hoffen lies. Die Strecke war zu Beginn des Trainings noch leicht feucht, trocknete aber durch das gute Wetter schnell ab. Somit zogen auch nach kurzer Zeit die ersten Fahrer auf die Pro-Line.

Ingo Kaufmann in Führung, doch Erik Emmrich legt alles daran, vorbei zu ziehen.

Mit leichter Verspätung gingen die Qualifikationsläufe bei trockener Strecke los. Die jüngeren Kategorien konnten es kaum erwarten los zu legen und gaben alles, unterstützt durch ihre Eltern und den Zuschauern.

Podium der U17

Nun kam die erste Qualifikationsrunde der Elite Herren. Lokalmatador Benedikt Last zeigte wieder seine gewohnte Leistung und kam gut aus dem Gate und zog direkt über die Pro-Line und konnte somit die erste Runde für sich entscheiden. Der deutsche Meister Ingo Kaufmann und der Pole Gustav Dadela taten es ihm gleich und gewannen ihre Läufe ebenfalls. Leider lief es nicht in allen Läufen ohne Probleme. So stürzte Fabian Gärtner in der ersten Gerade und zog Tom Scherer mit sich. Beide Fahrer konnten aber nach einer kurzen Erholung wieder aufstehen und weiterfahren.

Im darauffolgenden Heat brach Ingo Schegk am Gate einige Schrauben und sein Kettenblatt, weshalb er die Strecke verliess um rechtzeitig für die nächsten Läufe am Start zu sein. Die nächsten beiden Qualifikationsläufe zeigten einiges an Überholmanövern und waghalsigen Aktionen. Am Ende konnten Benedikt Last, Gustav Dadela und Ingo Kaufmann alle drei Läufe für sich entscheiden.

Last zieht über die Proline

Während die Zuschauer und Fahrer sich bei gutem Essen und Trinken stärken konnten, trainierten die Slopestyler auf dem Strecken kreuzenden Kurs. Die Mittagspause war vorbei und die Finals begannen.

In der Elite Klasse schieden einige namhafte Fahrer nach der Qualifikation bereits aus was ein 16er-Tableau bedeutete.
Im ersten Lauf der Elite Herren ging es direkt zur Sache, als Daniel Anger mit einer Inside-Line in Richtung Pro-Line zog, aber dann doch noch bremste und auf die Chicken-Line zog. Dem dahinter fahrendem Tom Scherer fehlte danach der Schwung für die Pro-Line und musste ebenfalls abbrechen. Im nächsten Lauf setzte sich Jojo Rauterberg an die Spitze und verteidigte diese bis ins Ziel während hinter ihm um Platz 2 gekämpft wurde. Kurz vor dem Ziel konnte Nikolas Mihaljevic noch den vor ihm fahrenden Jan Evers überholen und zog in das Halbfinale ein.

In den weiteren beiden Läufen gab es nach den ersten beiden Kurven keine Positionsänderungen mehr und die jeweiligen Favoriten der Läufe konnten sich durchsetzen. Nach einer kurzen Erholungspause für die Fahrer ging es mit den Halbfinalläufen los. Die jüngeren Kategorien zeigten, dass das Tempo noch einmal schneller wurde und der Wille zu gewinnen auch gute Action bietet.

Marisa Roth führte das Feld der Damen an

Dies sah man auch bei der Elite, wo nun noch weitere Fahrer die Pro-Line sprangen und somit den Einzug in das Finale sichern konnten.
Im kleinen Finale konnte sich am Ende Ingo Kaufmann durchsetzen und sicherte sich den 5. Platz. Im grossen Finale waren Lokalmatador Benedikt Last, der schnelle Pole Gustav Dadela, Nikolas Mihaljevic und Robin Bregger am Start. Das Gate fiel und Benedikt Last setzte sich
wie erwartet in Führung. Direkt daneben fuhr Dadela, gefolgt von Mihaljevic und Bregger. Auf der zweiten Gerade attackierte dann Mihaljevic Dadela, wobei sich Dadela durchsetzen konnte. Mihaljevic verlor viel Schwung was Bregger noch einmal die Möglichkeit zum attackieren bot. Am Ende gewann Benedikt Last ungeschlagen vor seinem Heimpublikum vor Gustav Dadela und Robin Bregger.

Das Podium der Elite Herren, Last konnte sein Heimrennen für sich entscheiden

Alles in allem war es ein erfolgreiches Wochenende für die Veranstalter, auch wenn einige Fahrer wegen des trügerischen Wetterberichtes zu Hause blieben.

Wer die Rennaction verpasst hat, kann diese unter folgendem Link nachschauen: youtube.com

Fotos:
• © Trix von Allmen: www.trixpics.ch

Videos:
• Livestream Replay (@Filmkiste / Swiss-Sport.tv): youtu.be
• 360 Grad Streckenvorschau 2018 (© GMBA): youtu.be

Track Check | „AC/DC“ Freeride Trail im Bikepark Wales

In der letzten Woche haben wir den Bikepark Wales besucht. Dieser hat uns trotz der leicht feuchten Bodenverhältnissen sehr gut gefallen und Test-Redakteur Nils hat es in diesem Video auf dem Freeride Trail „AC/DC“ ordentlich krachen lassen.

Viel Spaß mit dem Video!

Alle weiteren Infos zum Bikepark Wales findet Ihr hier:
https://www.bikeparkwales.com/

 

PM: Die Propain Gravity Kids beim Rookies Cup Nr.2 in Steinach

Letztes Wochenende wurde in Steinach das zweite Rennen des Rookies Cups ausgetragen und von unserem Propain Gravity Kids Team waren Johann (U13), Felix (U13) und Emil (U15) am Start.

Die Strecke war allen gut bekannt, da sie sich in den letzten Jahren nicht groß verändert hat. Dennoch ist sie nicht einfach zu fahren und eine Gewitterschauer sorgte am Samstag zu Beginn des Seedings für wechselnde Bedingungen, welche die Jungs an einigen Stellen besonders forderten. Grundsätzlich kamen alle jedoch mit der Strecke zu Recht, was sich in den guten Seeding-Ergebnissen zeigte:

Felix Hug, 12. Platz, Boys U13
Johann Schumacher, 13. Platz, Boys U13
Emil Keller, 6. Platz, Boys U15

Der Rennsonntag startete zwar bewölkt, es bliebt aber trocken und später kam auch die Sonne raus. So gingen unsere Kids nach dem Training super motiviert in ihre Rennläufe und Dank der top Bedingungen konnte jeder seine Zeit aus dem Seeding verbessern. Gleiches galt allerdings auch für die Konkurrenz, so dass nicht jeder der Jungs sein Seeding-Ergebnis halten konnte:

Felix Hug, 12. Platz, Boys U13
Johann Schumacher, 16. Platz, Boys U13
Emil Keller, 8. Platz, Boys U15

Unter dem Strich war es wieder ein sehr gutes Rennwochenende für die Propain Gravity Kids. Keine Verletzten, alle Jungs haben ihre Zeiten aus dem Seeding im Rennlauf verbessert und am Ende sogar eine Top-10 Platzierung. So kann es weitergehen…

Unsere Rookies Cup Kids haben jetzt erstmal eine Rennpause. Für unsere U17 Kids steht dann als Nächstes das Downhill Cup Rennen am 23./24.06. in Klinovec auf dem Plan…

Felix Hug

Ihr findet den Rennbericht auch auf der Facebook-Seite des Teams.

 

// Fotos: Sebastian Gruber

 

PM: Großes Racing für die „kleinen“ in Steinach

Am zurückliegenden Wochenende lud Steinach zum zweiten Lauf des Specialized Rookies Cups in den kleinen thüringischen Bikepark ein. Beste Bedingungen und ein großes internationales Teilnehmerfeld aus vielen jungen Talenten boten ein perfektes Rennen.

Zeitgleich mit dem World Cup in Leogang fand im thüringischen Steinach der Specialized Rookies Cup presented by iXS statt. Während in den österreichischen Alpen die Besten der Welt gegeneinander antraten, waren es im deutschen Mittelgebirge die Nachwuchsstars. Und dass diese Welten am Ende gar nicht so weit entfernt liegen und dass der Rookies Cup der perfekte Einstieg sein kann, dass unterstrich auch Paula Zibasa in einem Instagram-Post aus Leogang: „Started racing rookie cups together and ended up racing world cups together @annanewkirk“.

Der Specialized Rookies Cup hat im letzten Jahr einen enormen Aufwind bekommen und dies scheint auch in diesem Jahr so weiter zu gehen. Sechs Rennen stehen auf dem Programm, wobei zwei völlig neue Veranstalter dabei sind. Beim Auftakt in Winterberg war das Interesse seitens der Unterfünfzehnjährigen so groß wie noch nie. Wenn man sieht, wie konzentriert und fokussiert schon in den jüngsten Klassen gefahren wird und trotzdem der Spaß immer ersichtlich ist, dann scheint das Konzept der Serie gerade voll aufzugehen. In Steinach waren jedenfalls knapp 250 Fahrer aus 11 Nationen am Start und der kleine Bikepark bot erneut die perfekten Rahmenbedingungen.

Die Strecke hat sich in den vergangenen Jahren nicht allzu sehr geändert, konnte aber mit 1750 Meter Länge und immerhin 250 Höhenmetern auch bei den jungen Sportlern gut punkten. Insbesondere der abwechselnde Untergrund von Waldboden zu Schotter aus Schiefergestein stellte eine wirkliche Herausforderung dar.

Schistose - RDC Steinach 2018.JPG

Dazu kam, dass obwohl sommerliche Temperaturen herrschten, der eine oder andere Gewitterguss den Kurs auch mal befeuchtete, so dass das Gripniveau teilweise doch nicht allzu hoch war. Trotzdem war das warme Wetter und die häufig scheinende Sonne der Garant für eine optimale Atmosphäre und Steinach bot ein würdiges Rennen.

Middle Station - RDC Steinach 2018.JPG

Wie üblich startete das Rennen am Samstag mit dem Pflichttraining, bevor es dann nach dem Mittag beim Seeding Run das erste Mal ernst wurde. Jedoch musste der Start um eine Viertelstunde verschoben werden, denn genau in der Pause zwischen Training und Rennen gab es ein kurzes Gewitter, weshalb der Lift kurz gestoppt werden musste. Die Strecke bot sich anschließend etwas durchnässt, aber dennoch gut fahrbar.

Mike Huter konnte schon in Winterberg volle Punktzahl einfahren © Racement / Sebastian Gruber
Mike Huter konnte schon in Winterberg volle Punktzahl einfahren © Racement / Sebastian Gruber

In der U13 Klasse zeigte Mike Huter (SUI – DMBikecorner) erneut, dass wohl an ihm kein Weg vorbei gehen wird. Aber auch in der U15 Klasse hatte ein Schweizer die Nase vorn. Lars Büngen (SUI – Commencal Co-Factory Team) sicherte sich den letzten Startplatz seiner Kategorie im Finale. Die Zeichen standen also gut, dass der Sonntag von spannenden Rennen geprägt sein würde.

Der Finaltag begann dann wieder mit angenehmen Temperaturen, allerdings etwas bedeckt, was doch die Frage nach möglichen Regenschauern bedeutete. Aber schon mal vorweg, irgendwann kam die Sonne raus und das Wetter hielt bis zum Schluss.

Die erste Klasse im Finale war wie immer die U13 Klasse und einmal mehr ließ Mike Huter nichts anbrennen. Der junge Schweizer, der bereits Winterberg gewinnen konnte, kam zwar mit Kettenproblemen im Ziel an, konnte aber mit einer Zeit von 2:31.882 Minuten das Rennen für sich entscheiden. Nur 9 Zehntelsekunden dahinter reihte sich Neo Tielens (BEL – Supercross Development Team) ein, gefolgt von Milan Machacek (GBR – 2:1Racing UK).

Mike Huter mit technischen Problemen im ZielMike Huter mit technischen Problemen im Ziel

Schnellster der U15 Kategorie war Niklas Sterer (AUT – Armadillos Racing Team), der mit diesem Ergebnis die Führung in der Gesamtwertung übernehmen konnte. Zweiter wurde Luca Wehrle (GER – BSS Youth Syndicate), Dritter Tobias Riat (SUI – iDirt Racing Team).

Zieleinfahrt von Nikals StererZieleinfahrt von Nikals Sterer

Die Gewinner der weiteren Klassen hießen:

Girls U17/U19: Johanna Illmer (AUT – MTB Downhill &Freeride Verein)

Youth U17: Rokas Sviderskis (LTU – Sviderskis Racing Team)

Pro U17 male: Gabriel Wibmer (AUT – Ride Free Osttirol)

Open Junior U19: Tim Spona (GER – Bikeproject)

Open Women: Christiana Mimler (GER – Hansucks Racing)

Open Men: Philipp Mannchen (GER – ERTS Racing Team)

Phillip Mannchen konnte mit 2:15.896 Minuten die Tagesbestzeit einfahrenPhillip Mannchen konnte mit 2:15.896 Minuten die Tagesbestzeit einfahren

Gerade die vielen Nationen auf dem Podium fielen auf und damit das extrem hohe Niveau. Definitiv kann die Serie einen großen Beitrag zu den einzelnen Karrieren der jungen Talente leisten. Steinach war wieder ein absolut würdiger Austragungsort und findet hoffentlich auch im nächsten Jahr wieder zurück in den Kalender des Cups.