TEST: Votec – „VE EVO”

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #035 [November & Dezember 2016]

Mit dem „VE“ hat Votec ein Enduro am Start, was sich so gleich in der Enduro World Series wohlfühlt. Mit wahlweise 160 oder 170 Millimeter Federweg im Horst-Link Hinterbau und 180 Millimeter Federweg an der Front ist das Bike für alles gewappnet. Dazu lässt sich die Geometrie absenken – ebenfalls über den Flip-Chip. So liegen der Lenkwinkel bei 64,7 oder 64,3 Grad und der Sitzwinkel auf 74,1, beziehungsweise 73,7 Grad. Insgesamt ist die Geometrie abfahrtsorientiert, doch es wurde auch die Bergauffahrt berücksichtigt. Die Züge verlaufen sauber durch den Rahmen, selbst die Fernbedienung für den Dämpfer hat eine extra Verlegung bekommen. Von Ausstattung, Geometrie und Fahrwerk lässt sich das Bike sicher auch mal gut im Bikepark ausführen, wir waren gespannt.

Guter Service: Votec liefert die Bikes mit Tubeless-Ready Reifen und Felgen aus und legen dem Kunden sogar noch die Tubelessmilch und Ventile bei. Als renntaugliches Bike setzt Votec auf unterschiedliche Vorderrad- und Hinterrad-Bereifung. Vorne die griffige „Magic Mary“ und hinten Schwalbes „Hans Dampf“ mit geringem Rollwiderstand. Die höchste Ausstattung „EVO“ kommt entsprechend mit feinsten Anbauteilen. Fox-Fahrwerk und sogar einer Fernbedienung für den „Float X3P“-Dämpfer. Nicht nur am Lenker kommt Carbon von Race Face zum Einsatz, auch die Kurbel stammt aus der edlen und leichten „SIXC“-Reihe. Bei den Bremsen lässt sich Votec nicht lumpen und setzt auf zuverlässige Anker: Magura „MT7“ mit 203er und 180er Scheibe. Dass das „VE“ für die gröbere Gangart bestimmt ist, zeigt die verbaute Kettenführung mit Bashguard. Clever: Je nach Rahmengröße wächst auch die verbaute Vorbaulänge. Käuferfreundlich gibt’s das Bike von XS-XL bereits ab 2.599 Euro in der „PRO“ Variante. Übrigens bekommt jeder Käufer einen Drehmoment Schlüssel und eine digitale Dämpferpumpe mit dabei.

Auf dem Trail macht das „VE“ eine gute Figur, seine Trümpfe spielt das Bike aber erst aus, wenn es richtig ruppig wird. Steinfelder, Wurzelteppiche und Drops steckt das Votec mit Leichtigkeit weg. Hier spielt der für den Enduro-Sektor recht hohe Federweg von 180 und 170 Millimetern eine entscheidende Rolle. Der viele Federweg bringt auch bei Tempo noch Ruhe ins Bike, wenn auch der Radstand nicht der längste ist. Dennoch beschleunigt das Bike gut und selbst der fiese Gegenanstieg wird dank technischer Spielereien zum Klacks. Sattel hoch, Dämpfer blockiert – alles per Fernbedienung vom Cockpit. So geht die Fahrt ungebremst weiter.

In Kurven macht das Votec eine gute Figur und zeigt sich angenehm wendig. Auf heimischen Trailtouren oft unterfordert, fühlt sich das „EVO“ eher auf Enduro World Series Terrain wohl. Auch die einen oder anderen Ausfahrten in den Bikepark sind mit dem Votec überhaupt kein Problem. Das „VE EVO“-Testbike kostet 3.799 Euro und ist auch in Topausstattung noch preislich attraktiv. Darunter liegt das „VE Elite“ für 3.099,- Euro und das Einsteigermodell „VE Pro“ kostet 2.599,- Euro.

Fazit: Das Votec „VE EVO“ lässt sich ebenso aus dem Karton bei den EWS fahren, als auch im Bikepark, oder Spaßgarant auf dem Hometrail. Eine gute Mischung aus reichlich Federweg, guten Komponenten und einer ausgewogenen Geometrie. Uns hat der Alleskönner für 3.799,- Euro durch die Bank überzeugt.

Pro:

  • Preis
  • schluckfreudig
  • Fahrwerk
  • Geometrie

Contra:

  • Nichts

Unverbindliche Preisempfehlung: 3.799,- € (Komplettrad) | Größen: XS, S, M, L, XL | Gewicht: 13,6 kg | www.votec.de

Previous ArticleNext Article

Let´s ride to get dirty!

Komplett neue Bekleidungslinie für den nass-feuchten Herbst: Jacken, Regenshorts, Windblock-Trikot & -Handschuhe

Leatt’s neue 2019er Bike Outerwear Linie

Kapstadt, Südafrika (14. September 2018) Leatt hat soeben ihre Bekleidungslinie für das kommende Herbstwetter vorgestellt.  Die neue 2019 Bike Outerwear Kollektion besteht aus einer DBX 5.0 Jacken-Shorts-Jersey Kombi, einer 4.0 Softshell- und 2.0 Wind-Jacke, sowie 2.0 Windblock Handschuhen.

Alle Modelle kommen in drei Farbwegen: schwarz, „ink“blau & „ruby“-rot. An auffälligem Branding wurde gespart und nur kleine, dezente und tonale Logo-Applikationen verwendet, die zum Teil reflektierend sind. Der Schnitt aller Jacken wurde im Vergleich zu den Vorgängermodellen komplett überarbeitet und ist jetzt weniger „flatterig“.  Ebenso verfügen alle Jacken über ein neuartiges „Magnetic Hood“ System.

DBX 5.0 Linie Die 5.0 Jacken, Shorts & Trikots stehen für den maximalen Wetterschutz im Leatt Portfolio. Sowohl die wasserdichten, kurzen Hosen als auch die Jacken sind aus einer, von Leatt entwickelten, „HydraDri“ 3-Lagen Hardshell Membran gefertigt, die zugleich in alle Richtungen flexibel ist. Durch die Kombination von 30.000mm/23.000g/m² Eigenschaften der Wassersäule und Atmungsaktivität plus langen Ventilationszippern wird maximaler Komfort versprochen.

Die DBX 5.0 Jacke verfügt zugleich über ein zum Patent angemeldetes „Magnetic Hood“ System. Dieses neuartige Konstruktionsprinzip besteht aus vier Magneten: drei eingenäht in die Jacke (zwischen den Schulterblättern, am Hinterkopf der Kapuze und oben, nah am Visor). Die Jacke kommt mit einem zusätzlichen Magneten, der oben auf den Helm geklebt werden kann. Das Magnetic Hood System ermöglicht es, die Kapuze bei Nichtgebrauch zu falten und sichern, damit ein herumflattern im Fahrtwind minimiert wird, bzw. sie sich nicht mehr aufplustern kann. Aufgesetzt halten die zwei oberen Magnete in der Kapuze und auf dem Helm diese an Ort und Stelle. Somit kann die Kapuze auch bei höheren Geschwindigkeiten nicht mehr nach hinten wegrutschen.

Die DBX 5.0 Shorts verfügen über einen nahtlosen Sitzbereich, wasserdichte Zipper (2x Fronttaschen & 2x lange, vertikale Ventilation hinten) und eine stark vorgeformte Kniepartie. Die Front-, Seiten & Armpanels des 5.0er Jersey sind aus wasserabweisenden Windblock Stoff, nur die Rückenpartie besteht aus noch atmungsaktiveren Mesh. Brillenputztuch & kleines Lifttickettäschchen sind ebenfalls eingenäht. Preise:  DBX 5.0 Jacke €199.00, Shorts €129.00 und Jersey €74.99 UVP.

DBX 4.0 All-Mountain Jacke Gleiche Konstruktion wie die 5.0er Jacke, jedoch aus Soft-Shell Material, sprich noch flexibler, komfortabler, besser wärmeisolierend, aber zugleich auch weniger wasserfest.  4.0 & 5.0 teilen sich die aufgesetzten Verstärkungen an den Ellenbogen für widerborstige Äste oder im Falle eines Sturzes, sowie zusätzliche Rubber-Prints auf den Schultern, um das Verrutschen von Rucksackgurten zu verhindern. Auch ein Brillenputztuch ist bei beiden Jacken mit Elastikband in der Tasche vernäht. UVP: €139.00

DBX 2.0 Jacke Gleicher Schnitt + weniger Reißverschlüsse + leichteres Material = niedriger Preis: €99.00.  Die 2.0er ist die “immer dabei”-Jacke – sie kann in ihrer eigenen Brusttasche verstaut werden. Das stretchige Hauptmaterial ist mit 5.000mm Wassersäule zwar dicht, aber Leatt preist die 2.0 als Windjacke an, da die Nähte nicht versiegelt sind. Die 5.000er Atmungsaktivität in Kombination mit einen „X-Flow Mesh“ Innenfutter sorgt für guten Tragekomfort auch bei starkem Schwitzen. Alle drei Jackenmodelle haben das Magnetic Hood System.

2.0 Windblock Gloves Komplett neues Handschuhmodell von Leatt: atmungsaktiv, isolierend, windabweisend (nicht wasserdicht). Das Windblock nimmt frischen Herbsttagen den Schrecken, wobei das dünne, touchscreen-kompatible, extrem griffechte MicronGrip Material der Innenhand stets für optimale Lenk-/Bremskontrolle sorgt, egal ob unter trockenen oder nassen Bedingungen. Die äußeren beiden Knöchel werden durch eine Gummi-Applikation geschützt, für €34.99 das Paar.

Alle genannten Modelle sind im Laufe des Oktober in Deutschland, Österreich & der Schweiz verfügbar.

Rocky Mountain Reaper

Das völlig neue Reaper hat die gleichen aggressiven Trailgene wie unsere vollgefederten Bikes Altitude und Instinct – nur eine Nummer kleiner für die nächste Generation an jungen Fahrern.

Das Reaper beherrscht Singletrails, dominiert technische Abfahrten und meistert endlose Runden im Bikepark. Und weil wir wissen, dass Kids wachsen (und jüngere Geschwister haben), lassen sich die Laufräder ganz leicht von 24 Zoll auf 26 Zoll wechseln. Außerdem gibt es das neue Reaper als 27,5″-Option, damit die Kids noch länger shredden können!

Von 24 bis 26 Zoll und wieder zurück.
Das Reaper 24 ist problemlos kompatibel mit 26-Zoll-Laufrädern und umgekehrt. Das bedeutet, dass dein Kind mit 24-Zoll-Laufrädern anfangen und dann später auf 26-Zoll-Laufräder umsteigen kann, wenn es älter wird. Damit kann der gleiche Rahmen länger genutzt werden. Das Reaper 27,5 ist für Kinder geeignet, die bereit sind, ihre ersten Pedaltritte auf einem Rad mit 27,5-Zoll-Laufrädern zu machen und sich gleichzeitig ein cooles Bike mit einem Killer-Namen wünschen.

Reaper 27,5 – Kurzübersicht

  • Das Reaper 27,5 ist auch mit 26+ kompatibel
  • Die maximale Reifenfreiheit auf dem Reaper 27,5 beträgt 27,5 x 2,5 Zoll und 26 x 2,8 Zoll (3,0 Zoll mit Niedrigprofilnoppen)
  • Gabel: Rockshox Sektor RL 130 mm
  • Dämpfer: Rockshox Deluxe RT
  • Vorder- und Hinterreifen: Maxxis Minion DHR II mit 27,5 x 2,3 Zoll
  • Antrieb: Shimano SLX 1 x 11
  • Sattelstütze: X-Fusion Manic 30,9 mm
  • Verbessertes Kabelmanagement, einschließlich großer Zugangsöffnung im Steuerrohr und Unterrohr
  • Integrierte „Spirit Guide“-Kettenführung mit 2 Bolzen ISCG05, Kettenstreben und Unterrohrschutz
  • Verfügbar: ab Anfang März 2019, Vorbestellung ab sofort
  • Unverbindliche Preisempfehlung: 2900,00€

Reaper 26 – Kurzübersicht

  • Reaper 26 ist auch kompatibel mit 24-Zoll-Reifen und verfügt über einen Hinterachsabstand von 135 mm für einen einfachen Umbau
  • Gabel: Rockshox Sektor RL 130 mm
  • Dämpfer: Rockshox Monarch R
  • Vorder- und Hinterreifen: Maxxis Minion DHF mit 26 x 2,35 Zoll
  • Antrieb: Shimano Deore 1 x 10
  • Kettenstrebenschutz, 160-mm-Bremsen nachrüstbar
  • Verfügbar: ab Anfang März 2019, Vorbestellung ab sofort
  • Unverbindliche Preisempfehlung: 2500,00€

Reaper 24 – Kurzübersicht

  • Das Reaper 24 ist auch kompatibel mit 26-Zoll-Reifen und verfügt über einen Hinterachsabstand von 135 mm für einen einfachen
  • Umbau
  • Gabel: Suntour Epixon LO DS 120 mm
  • Dämpfer: Rockshox Monarch R
  • Vorder- und Hinterreifen: Schwalbe Black Jack 24 x 2,1 Zoll
  • Antrieb: Shimano Deore 1 x 10
  • Kettenstrebenschutz, 160-mm-Bremsen nachrüstbar
  • Verfügbar: ab Anfang März 2019, Vorbestellung ab sofort
  • Unverbindliche Preisempfehlung: 2000,00€

DAS BESTE BILD GEWINNT! Werde zum Monat im MACIAG OFFROAD KALENDER 2019

1 MONAT IM MACIAG OFFROAD KALENDER 2019 – DAS BESTE BILD GEWINNT!

Ihr mit 11 Mountainbike-Superstars in einem Kalender – Das wird Euer Jahr!
Maciag Offroad hat sich dieses Jahr etwas ganz Besonderes für Euch ausgedacht. Ihr habt die Möglichkeit, einen ganzen Monat mit Eurem besten Bild im kommenden Maciag Offroad Wandkalender 2019 zu erscheinen. Zeigt Euer Bild tausenden Mountainbike-Fans und bewerbt Euch noch bis zum 07. Oktober 2018 um 23:59 Uhr. Mitmachen könnt Ihr über Instagram mit dem Hashtag #maciagoffroadkalender. Um Eure Chance zu erhöhen, könnt Ihr auch mehrere Bilder mit dem Hashtag posten.

Maciag Offroad freut sich auf die Bilder & wünscht viel Glück!

Alle Infos & Teilnahmebedingungen findet Ihr noch einmal unter: https://maci.ag/OVcfa
Wer schon alles mitgemacht hat, seht Ihr hier: https://maci.ag/cSmpi

Bleib stets Up to Date und folge Maciag Offroad:
Instagram: https://www.instagram.com/maciagoffroad/
Facebook: https://www.facebook.com/MaciagOffroad/

«Home of Trails» Fans shredden mit Danny MacAskill und Claudio Caluori

«Home of Trails» hautnah – Fans shredden mit Danny MacAskill und Claudio Caluori

17.000 Kilometer Trails gibt es in Graubünden zu entdecken – und das geht natürlich am besten mit guten Freunden. Danny MacAskill und Claudio Caluori trafen ein paar ausgewählte Fans, um gemeinsam die Berge zu genießen, Trails zu entdecken und natürlich auch, um zu einigen Locations aus dem Film «Home of Trails» zurückzukehren, die einem fast den Atem rauben:

HoT_Buddies_by_Matty_Lambert_3.jpg

Graubünden bietet Bikern mit fast1000 Gipfeln, 615 Seen und 150 Tälern einen schier endlosen Mountainbike-Spielplatz. Diese Atmosphäre im alpinen und hochalpinen Gebiet lässt sich in einer Gruppe ganz anders erleben und genießen. Ein Jahr nach dem Dreh zum Film «Home of Trails» kehrten Danny und Claudio mit einer Gruppe Fans zum Ort des Geschehens zurück.

Florian Fischer
«Im Endeffekt geht es immer nur darum Spaß zu haben. Und den haben wir in unserer unfassbar g’schmeidigen Gruppe definitiv gehabt! Mit Claudio und Danny zu fahren war wirklich sensationell gut! Bei den ganzen Spots aus dem Film vorbeizufahren und den Film somit nochmals vor seinem geistigen Auge abspielen zu lassen, war sehr cool. Zu jedem Spot wusste Claudio noch ein paar witzige Anekdoten zu erzählen. In den vier Tagen haben wir extrem viel miteinander gelacht!»

Mit der Viamala Sportwerkstatt, die Touren wie diese im «Home of Trails» organisiert, ging es für die Truppe von Flims über Davos Klosters bis nach Arosa Lenzerheide. Unter anderem ging es in Flims zum Vorabgletscher, wo Danny und Claudio im Film um die Wette gefahren sind. Das Highlight in Davos Klosters war der Alps Epic Trail Davos. Der 40 Kilometer lange Trail bietet ab dem Jakobshorn eine unvergessliche Szenerie. Der von der International Mountain Bike Association geadelte Trail ist aber nur einer von vielen spektakulären Trails dieser Region.

 

Franziska Maidl
«Ich genieße es sehr in der Gruppe zu fahren. Man schafft es leichter, schwierige Situationen zu überwinden. Freunde in der Bikegruppe bauen einen wieder auf, wenn es mal nicht so gut läuft. Der Besuch in Graubünden war ein einzigartiges Erlebnis für mich. Die geheimen Trails zusammen mit unserem Bikeguide sowie Danny und Claudio kennenzulernen war toll.»

HoT_Buddies_by_Matty_Lambert_1.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

Obwohl sich die Gruppe erst seit wenigen Tagen kannte, wurde deutlich, wie schnell das gemeinsame Hobby auf zwei Rädern zusammenschweißt. Egal auf welcher Könnensstufe man sich befindet: Alle wollen einfach Spaß auf dem Bike haben, die Trails genießen und am Ende eines gelungenen Ausflugs eine gute Geschichte zum Erzählen haben. Wenn dann beim Roadtrip durch das «Home of Trails» sogar Danny und Claudio dabei sind, ist das Erlebnis perfekt.

HoT_Buddies_by_Mount_Creative_2.jpg

Caroline Jahrstorfer
«Beim Mountainbiken möchte ich am Ende des Tages zufrieden und happy sein. Dazu tragen nicht nur ein schöner Trail und eine gemütliche Alm, sondern auch eine gesellige Gruppe bei. In Graubünden gibt es sehr abwechslungsreiche Trails in wunderschöner Landschaft. Besonders witzig fand ich bei unserem Trip die Shuttlefahrten, welche wir uns mit Singen verkürzten. Klaus, unser Fahrer, fuhr daraufhin immer schneller (lacht).»

Zum Abschluss reiste die Gruppe mit dem Guide nach Lenzerheide, aber nicht ohne vorher an Dannys «Bridge of Doom» vorbeizuschauen. In Momenten wie diesen, wenn man selbst an der Mauer der Landwasserbrücke steht und nach unten schaut, wird einem wirklich bewusst, welche Leistung der Schotte in Graubünden vollbracht hat. Selbst Claudio gab zu, dass ihm beim Blick in die 84 Meter tiefe Schlucht ganz schummrig wurde. Danny hingegen freute sich auf das Wiedersehen, auch wenn er sich dieses Mal auf zwei Füßen anstatt auf zwei Rädern auf die Mauer begab.

HoT_Buddies_by_Mount_Creative_4.jpg

Franziska Fischer
«Biken ist für mich keine Einzelsportart. Das Gefühl, gemeinsam oben zu stehen und nach einem tollen Trail unten mit den anderen abzuklatschen ist wunderbar. Es war einzigartig mit Danny und Claudio zu fahren! Claudio gab uns auch super Tipps und man hatte nach kürzester Zeit das Gefühl, als würde man schon immer mit ihm zum Biken gehen. Danny ist wahnsinnig lässig und super entspannt. Selbst vor ihm zu fahren machte ungeheuer viel Spaß. Viva ’Home of Trails’!»

Nun kann man nicht jeden Tag zusammen mit Danny MacAskill und Claudio Caluori höchstpersönlich das «Home of Trails» entdecken. Doch alle, die mit Freunden losziehen wollen, finden hier mehr Informationen zu den Trails und Spots aus dem Video «Home of Trails»: www.homeoftrails.com/spots

Video von Mount Creative Film
«Home of Trails» mit Danny MacAskill und Claudio Caluori

Uphill, Downhill, Freeride, Single Trails und moun10

Uphill, Downhill, Freeride, Single Trails und moun10 Jugendherberge – Garmisch als Hot Spot für Mountainbiker Garmisch-Partenkirchen.

Die neue moderne moun10 Jugendherberge wird zwar erst am 26. Dezember 2018 eröffnet, aber Robert Werner und Bernd Hassmann vom Flow Valley Team waren jetzt schon vor Ort. Denn die ersten Zimmer sind bereits fertig – der perfekte Treffpunkt für Mountainbiker. Das dokumentiert ein neues Video von den Bayerischen Jugendherbergen in Zusammenarbeit mit dem Flow Valley Team.

Musterzimmer_moun10_20180705_0512.jpg

„Wow, das Paradies direkt vor der Tür´“ so die Worte von Robert Werner, Mountainbiker und Naturbursche aus Leidenschaft, einer von sechs Fahrern des Flow Valley Teams. Damit meint er die neue Jugendherberge und das Mountainbike-Revier Garmisch-Partenkirchen. Der Blick von hier fällt nicht nur auf die Alp- und Zugspitze, sondern auch auf unzählige MTB-taugliche Berge, von einfachen flachen Touren, bis
hin zu technisch anspruchsvollen Trails im alpinen Gelände, allem voran die Kramerspitze.

Musterzimmer_moun10_20180705_0620.jpg

Robert und sein Bike-Kumpel Bernd Hassmann haben sich einen der heißesten Tage ausgesucht, um den Kramer zu „erfahren“. Und die Tour hat es in sich. Eine steile und schweißtreibende Auffahrt, im oberen Bereich mit vielen Trails und wenig Schatten. Als Belohnung gibt es einen 360° Panoramablick, pures Adrenalin bei der Abfahrt und einen Einkehrschwung auf der urigen Stepbergalm. Davon erzählt das neue Mountainbike-Video.

Musterzimmer_moun10_20180705_0512.jpg

Dass die moun10 Jugendherberge die perfekte Basis für die MTB-Szene werden wird, davon sind beide nach ihrem Besuch überzeugt. Denn die Infrastruktur im Haus sieht einen extra Keller für Bikes vor mit Reparaturwerkzeugen und einer Waschanlage für Mountainbikes.

Musterzimmer_moun10_20180705_0613.jpg

Die moun10 Jugendherberge wird anders, als man Jugendherbergen bisher kannte. Sie bietet ihren Besuchern modernste 2er, 4er und 6er Zimmer mit eigenen Bädern, einem kreativen Lounge Bereich mit Bar und Shop, eine große 180° Außenterrasse im obersten Stockwerk sowie eine eigene Sauna mit Ruheraum und verglaster Außenfront und exklusivem Blick auf die Zugspitze, perfekte Sonnenuntergänge inklusive. Wohlfühlen, Entspannen, Erleben und das in der Gemeinschaft – darauf kommt es in moun10 Jugendherberge an.

Kontakt:
www.moun10.jugendherberge.de
www.instagram.com/moun10_jugendherberge
www.facebook.com/moun10jugendherbergegarmisch

TEST: Carbon Lenker made in UK – Unser Eindruck vom edlen Hope Lenker

Bisher war einem Hope eher ein Begriff für stabile Bremsen und Leichtbauteile aus Aluminium. Doch mit dem neuen Carbon Lenker zeigt Hope, dass sie auch mit dem Werkstoff Kohlefaser, ihre edle Produktpalette erweitern können. Der erste Eindruck des Lenkers hat uns direkt gefallen, ein Carbon Lenker mit sichtbaren, grobmaschigen Carbon-Fasern und einem schlichten dennoch massiven Design.

Der Lenker wurde im Bereich der Klemmungen deutlich verstärkt, um mehr Stabilität, so wie Sicherheit bieten zu können. Im äußeren Bereich des Lenkers, wurde die Wanddicke deutlich reduziert, um mehr Fahrkomfort durch Flexibilität bieten zu können. Der Lenker ist Laut Hope, für Enduro, Trail und Allmountain Fahrer konzipiert.

Um den Lenker genau zu kürzen helfen hier die praktischen Markierungen an den Seiten.  Zum montieren bzw. Einstellen der perfekten Position zum Vorbau helfen die Markierungen eben so, wie für das Einstellen der verschiedenen Hebel von Bremse, Schalthebel usw. Diese sind bei diesem Lenker mit Nummerierungen und weiteren Linien versehen um ein paralles Einstellen der Schellen zu ermöglichen. Wichtig! Hier ist wie bei jedem Carbon Lenker extrem auf die Drehmomente zu achten, also nie ohne Drehmoment-Schlüssel am Carbon Lenker hantieren!

 

Der Lenker verfügt über 20mm Rise, 7mm Upsweep und 5mm Backsweep so wie eine reguläre Breite von 780mm. Die Klemmung ist 31,8mm. Der Upsweep ist für einen Gravity Lenker eher etwas ungewohnt, fährt sich allerdings erstaunlich angenehm. Beim Flex des Lenkers, merkt man keine Unterschiede zu einem Aluminium Lenker. Das Gewicht beläuft sich auf 230g und ist somit etwas leichter als ein Alu-Lenker, dass trotz der deutlich dickeren Schichten in der Mitte des Lenkers.

 

Was uns leider fehlt, den Lenker gibt es nur in dieser einen Variante. Über eine 35mm Klemm-Variante könnte man noch Hinweg sehen, aber ein Lenker mit ca. 35mm Rise, würde unserer Meinung nach, die Produktpalette von Hope sinnvoll erweitern.

Den Lenker gibt es ab ca. 180€ zu erwerben. Wer seinem Bike ein edles Finish verleihen möchte und gerne auf hochwertige Parts made in UK setzt, ist hier genau richtig.