TEST: Pole Bicycles – „Evolink 150 27,5 HD”

Der Blick auf das Bike verrät sofort den endlos langen Radstand – Das ist typisch bei den Bikes von Pole. Doch dazu sei erwähnt: Wir hatten das mega-lange Testrad auch noch in „XL“ bekommen – wirklich nur etwas für sehr große Leute. Auf der anderen Seite vielleicht auch endlich mal ein Bike, dass den Ansprüchen großer Fahrer wirklich gerecht wird. Viele Firmen bieten nur Bikes bis Größe „L“ an und dort entspricht der Downhiller mit Gr. „L“, einem Pole Enduro in Größe „M“. Dazu gibt es von Pole noch eine „LD“-Version des Bikes mit leichterem Rahmen und Aufbau für kleinere und leichtere Leute bis maximal 85 Kilo. Erhältlich ist das „LD“ von „XS“ bis „M“ – so bekommt jeder ein passendes Bike. Die Züge verlaufen durch den Rahmen und das Unterrohr ist sogar mit zwei Aufnahmen für Flaschenhalter ausgestattet. Das sind aber längst nicht alle Besonderheiten an den Pole-Bikes. Alle Fully-Rahmen lassen sich zusammenklappen, wie am Ende dieses Videos (http://tinyurl.com/zrgg37k) vom Chef persönlich gezeigt wird. Lediglich das Vorderrad ausbauen und eine Schraube lösen, schon lässt sich der Hinterbau umklappen. Dadurch lässt sich das riesige Gefährt im Handumdrehen im Kleinwagen verstauen. Auch am Flughafen könnte so das Sportgepäck umgangen werden. Eine sehr gelungene Idee, die wir sonst im Gravity-Bereich noch nicht gesehen haben. Die Geometrie und Fahreigenschaften der Bikes werden davon natürlich nicht beeinflusst.

Die Ausstattung am 2017er Modell ist weiterhin sehr hochwertig. Als Federgabel arbeitet jetzt die „Lyrik RCT“ mit 160 Millimeter Federweg in der langen Front. Die Reifenwahl fiel bei Pole auf Maxxis „High Roller 2 Maxx Terra 3C“ – eine gute Wahl. Den Velo-Sattel hat Sohnemann Ukko Kokkonen im Alter von zwei Jahren designt. Passend zum Rahmen sind auch die Anbauteile in schlichtem Schwarz gehalten. Die bekannte 11-Fach Schaltung von Sram funktioniert prima und um auf das Gewicht zu achten, wurde noch ein Carbonlenker von Race Face verpasst. Apropos Gewicht, die Uhr bleibt bei unserem Testrad erst bei 14,65 Kilo stehen. Klingt in 2017 nach schwer, aber in Anbetracht von Alurahmen, kein Carbon, Größe XL und für Hardcore-Einsätze konzipiert, geht das schon in Ordnung.

Das „Evolink 150“ vermittelt sehr viel Sicherheit. Es fühlt sich an wie ein mehr als ausgewachsener Downhiller mit dem Augenmerk auf Vollgas, dabei hat das Bike gerade einmal 150 Millimeter Federweg. Fluch oder Segen: Das Bike verleitet sehr stark zum Heizen. Doch spätestens, wenn man mit Mach 2 ins Steinfeld knallt oder nach dem zwei Meter Drop auf Wurzeln und Steinen landet, merkt man, dass man doch nicht auf einem Downhiller sitzt. Das liegt aber einzig und allein daran, dass das Bike 150, statt 200 Millimeter Federweg hat, der Hinterbau leistet tolle Arbeit und ist extra für Luftdämpfung ausgelegt. Der extrem lange Radstand und ein Lenkwinkel wie am Downhiller bringen zusätzlich Ruhe und Gelassenheit bei Highspeed. Auch beim Uphill macht das „Evolink“ eine gute Figur, der Hinterbau bleibt ruhig und spätestens wenn das Hebelchen am „Monarch“ auf „firm“ steht, geht es antriebsneutral den Berg hinauf. Die langen Kettenstreben verlangen viel Nachdruck, um das Bike aufs Hinterrad zu ziehen. Auf langsamen Trails in engen Kurven fordert das sehr lange Bike vollen Einsatz, hier zeigt sich sofort, wer dem Rad gewachsen ist oder in der nächsten Kehre stecken bleibt. Wer unsicher ist und noch an seiner Kurventechnik feilt, sollte besser vorerst zu einem anderen Bike greifen. Wer gar nicht genug von hohem Tempo haben kann, Rennen fährt, oder die nötige Kurventechnik beherrscht wird mit dem Bike sehr viel Freude haben.

 

Fazit: Uns gefiel die Geometrie mit dem riesen Radstand sehr gut. Wir konnten die Vorteile ausschöpfen und die Nachteile ausmerzen, denn in Kurven braucht es etwas mehr Einsatz, als die üblichen Bikes am Markt. Das Bike ist speziell, lädt zu Highspeed ein und macht dabei richtig viel Spaß.

Pro:

  • Laufruhig
  • Klappfunktion
  • Geometrie

Contra:

  • Wendigkeit
  • Gewicht

Unverbindliche Preisempfehlung: 5.300,- € (Komplettrad) | Größen: M, L, XL | Gewicht: 14,65 kg | www.polebicycles.com

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TEST: Helbrecht Optics – „HSE Sport Eyes 2305b” & „RX Universal Korrektur-Clip“

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #037 [Mai & Juni 2017]

Die Brillenschlangen und Blindfische unter euch kennen das Problem: biken und nichts sehen. Spätestens wenn der Fullface-Helm aufgesetzt wird, muss die Korrekturbrille der Goggle weichen. Nicht jeder verträgt Kontaktlinsen oder kommt mit ihnen zurecht. Den Untergrund nicht korrekt zu sehen, ist absolut keine Option. Ein guter Kompromiss ist ein Korrektur-Clip für die Downhill-Goggle.

Die Firma Helbrecht Optics bietet genau so etwas an. Die Gläser des Clips werden wie eine Korrekturbrille speziell auf eure Augen angefertigt. Optional sind sogar Gleitsichtgläser möglich. Beim „Glaspaket“ kann man zwischen einfachen Kunststoffgläsern bis hin zu Premium mit Superentspieglung und extra dünnen und leichten Gläsern wählen. Eine beidseitige Antibeschlagbeschichtung haben alle Ausführungen.
Dieser Clip passt optimal in die „HSE Sport Eyes 2305b“. Da der Korrektur-Clip flexible Bügel an der Fassung hat, sollte er auch in die meisten anderen Goggles passen. Dennoch ist es wichtig, dass der Clip exakt in der Brille sitzt, sonst ist die Sicht verzerrt und der Downhill wird zur Achterbahnfahrt. Wir hatten im Test den Clip möglichst nah am Gesicht, also die Goggle straff eingestellt. Sitzt die Goggle zu locker, oder liegt sogar auf dem Helm auf, ist keine optimale Sicht gewährleistet.

Vertikal ist das Sichtfeld des Clips stets ausreichend, horizontal dürfte es nach unserem Geschmack gerne etwas breiter sein. Das ist natürlich von Augen- und Kopfform abhängig und fällt bei den modernen Goggles wie der „2305b“ mit breitem Sichtfeld mehr auf.

Die Goggle liegt gleichmäßig und angenehm auf dem Gesicht auf und das rutschfeste Brillenband lässt sich großzügig einstellen. Es gibt für die „HSE Sport Eyes 2305b“ neben der klaren Scheibe und der getönten „Smoke“ weitere coole Ersatzgläser mit verschiedenen Tönungen: „laser rot“, „laser blau“ und „laser gold“. Der Korrektur-Clip ist auch weichem Kunststoff gefertigt, die Korrektur-Gläser bestehen ebenfalls aus Kunststoff, um Verletzungen im Gesicht und der Augenpartie zu verhindern.

Es ist toll, als Brillenträger den Trail klar und deutlich zu sehen, ohne eine Brille unter der Goggle zu tragen und so entzieht man sich auch der Gefahr einer Verletzung.

FAZIT: Die „HSE Sport Eyes 2305b“ ist eine hochwertige und moderne Downhill-Goggle zum fairen Preis. Dazu bekommt ihr für die Brille jede Menge cooler Ersatzscheiben. Der „RX Universal Korrektur-Clip“ passt in die meisten Downhill-Goggles und sorgt dafür, dass Fahrer mit Sehschwäche sorgenfrei Biken können. Lediglich das Sichtfeld dürfte am Clip etwas breiter ausfallen.

Pro:

  • Sicherheitsaspekt
  • flexible Passform
  • durch die Goggle deutlich sehen

Contra:

  • Sichtfeldgröße beim Korrektur-Clip
  • bei der Goggle nichts

Unverbindliche Preisempfehlung: 59,95 € (Goggle); 99,- € (Korrekturclip) | Größen: uni | www.helbrecht.com

Video: Glemmride 2018 – MTB Festival in Saalbach Hinterglemm

Wie in jedem Jahr waren wir wieder auf dem Glemmride Festival. Neben Slopestyle Action konnte man an Downhill oder EBike Rennen teilnehmen oder auf den zahlreichen Trails in Saalbach Hinterglemm fahren. Auch gab es zahlreiche Sideevents und Konzerte.

WTB stellt neue Reifen und Felgen im Bikepark Wales vor (inkl. Video)

Wir wurden von WTB nach Wales zur Vorstellung der neuen aggressiven Enduro Reifen mit TriTec Compound und TCS 2.0 Felgen eingeladen und konnten die Reifen so wie Felgen auf den unzähligen, traumhaften und anspruchsvollen Trails vom Bikepark Wales testen.

Als komplett neue Änderung gibt es die Reifen nun mit der Tri Tec Compound welche im Grunde aus drei verschieden weichen Gummimischungen besteht. Dies ermöglicht viele Vorteile, so konnte WTB den Grip, die Dämpfung und die Haltbarkeit gleichzeitig optimieren.

Von nun an bietet WTB die beiden bisher schmalen Reifen, Vigliante und Trailsboss in zusätzlichen Reifenbreiten in 650b und 29″ an, außerdem erhalten beide Reifen ein überarbeitetes Profil.

Als komplett neues Produkt im Lineup stellt WTB den Judge 2.4 vor. Der Reifen ist speziell für den harten Einsatz im Enduro und den verschiedenen Gravity Disziplinen als Hinterreifen konzipiert.

Der neue Judge, mit aggressiven Stollen und massivem Design

Der Judge 2.4 ist komplett neu im Programm, mit seinen großen Stollen ist er darauf ausgelegt, im anspruchsvollen Downhill- und Enduro-Einsatz immer maximalen Grip zu bieten und das bei lockeren, sowie felsigen  Abschnitten. Die seit längerem beliebte Kombination aus Vigilante und Trail Boss, erhielt eine Überarbeitung und ist somit auch für die Verwendung mit breiteren Felgen (i29) optimiert. Beim Trail Boss wurden die Stollen etwas offener platziert und damit der Grip bei lockeren oder Nassen Verhältnissen optimiert.

Der Vigilante, war bei uns als Vorderreifen montiert

Zum erneuerten Profil kommt eine voluminösere Karkasse und ein veränderter Reifenquerschnitt. Welcher die Stollen noch etwas mehr über die Seitenwände abstehen lässt und somit den Kurvengrip nochmals erhöht. Zum Schutz des Reifens vor scharfen oder Spitzen Objekten tragen diese ebenfalls bei.

Der Trail Boss, der gute Rollwiderstand zeichnet den Allrounder aus auch wenn es um den härteren Enduro Einsatz geht

Alle der neuen Reifen von WTB, haben dank der Tri Tec Compound komplett unterschiedliche Eigenschaften, unter Anderem bei der Dämpfung, der Abstützung und der Haltbarkeit. Grundlage der verschiedenen Reifen ist, eine relativ harte Gummimischung, welche bis in die Mitte der Stollen übergeht. Dadurch wird es ermöglicht eine weichere Gummimischung für die oberen Stollen zu verwenden, ohne das der Reifen bzw die Stollen abknicken. Die äußerste Schicht der Stollen verfügt wieder rum über eine mittel harte Schicht, welche die Haltbarkeit, so wie den Rollwiderstand deutlich verbessert.                                                                                                                                                              Für die äußeren Stollen wird hier eine möglichst weiche Gummimischung verwendet, um den Grip so hoch wie möglich zu halten  Zu dem trägt die weiche Mischung dazu bei die Stollen möglichst langsam in ihre ursprüngliche Position zurück zu bringen. Dies erhöht den Grip gerade in Stein- oder Wurzel-Feldern.

Durch den Tri Tec Compound wurden mehrere Eigenschaften gleichzeitig verbessert

Alle der neuen Reifen in den TCS Light Versionen, verfügen über die Slash Guard Technologie. Bei dieser spart man zusätzliche sGewicht wie bei z.B. einer Dual Ply Karkasse. Statt dessen sorgt für zusätzlichen Schutz der Seitenwände  eine komplette Nylon-Einlage.

 

Die komplett neuen KOM Light und KOM Tough Felgen mit TCS 2.0 Technologie bieten ein noch robusteres Tubeless-System, welches nicht nur  zuverlässiger geworden ist, sondern sich außerdem einfacher montieren lässt.                      Zu den Neuerungen bei den Felgen, wurde uns mit dem TCS 2.0 Tubeless-System eine innovative Entwicklung vorgestellt, bei der sich die Verbindung zwischen Reifen, Felge und Tubeless-Band nochmals verbessert. Dies wird hier mittels einer durchgehenden Vertiefung in der Mitte der TCS 2.0 Felgen ermöglicht. So ist ebenfalls die Montage des komplett neuen Solidstrips möglich. Dieses verhindert ein absenken des Tubeless-Bands an den Speichenlöchern und bildet somit eine Ebene und glatte Fläche.

Die beiden neuen KOM Felgen verfügen über die TCS 2.0 Technologie mit Solid Strip

Zusätzlich verfügen die Beiden neuen KOM Light und KOM Thought Felgen über das neue Dropzone Design welches die Reifenwulst durch eine Schräge Flanke, direkt in den idealen Sitz bringt und somit die Montage und Demontage der Reifen um einiges vereinfacht.

Unser Eindruck:

Wir sind die Reifen auf den verschiedensten Trails in Wales gefahren, dort wurden sie den verschiedensten Bediengungen ausgesetzt. Am ersten Tag waren die Trails sehr staubig und wie für Wales bekannt, waren Sie mit vielen Steinigen Passagen gespikt. Bei denen spitze und lose Steine so wie auch große Steinplatten, keine Seltenheit waren. Dennoch gibt es dort Jumplines und Highspeed Passagen bei denen ein abknicken unverzeihlich wäre.

Der letzte Sprung auf dem AC/DC Trail

In der Nacht auf unseren zweiten Tag regnete es leider bis zum frühen Morgen. Allerdings schwächte der Regen ab und die Sonne kam bis zum Beginn unserer ersten Abfahrt durch. Dennoch waren die Trails somit sehr schmierig und die Lehmhaltige Erde sehr klebrig. Gerade in dieser Situation hat uns der Judge am Hinterrad sehr überzeugt. Mit seiner Tri Tec Compound bietet er ein optimales Gleichgewicht zwischen Grip, selbst-Reinigung und Rollwiderstand. Das bei Staub, Steinen und Matsch.

Der Judge macht trotz seines offenen Profils auch einen guten Eindruck wenn es auf steinigen Untergrund geht

Wir bekommen sowohl Reifen als auch Felgen in Kürze für einen Dauertest und können euch dann, genauere Info`s zu Standzeit und Ähnlichem geben.

Clayton von WTB stellt euch die neuen Produkte vor:

Die neuen WTB Reifen sind je nach Einsatzzweck in verschiedenen TCS Ausführungen erhältlich und kosten je nach Modell 58-70€ (UVP). Der Preis der komplett neuen TCS 2.0 Felgen KOM Light und KOM Tough liegt zwischen 90 und 95€. Alle Produkte können ab sofort über wtb.com bestellt werden und werden in den kommenden Wochen im Einzelhandel erhältlich sein.

PM: Sam Hill konnte sich erneut bei der Enduro World Series in Petzen, Austria und Jamnica, Slovenia durchsetzen

Monster Energy`s Sam Hill konnte sich erneut einen Sieg der Enduro World Series in Petzen (Österreich) und Jamnica (Slowenien) erfahren. Der erste EWS-Stop jemals der zwei Tage lang in zwei Ländern stattfand, ermöglichte es ihm, am Wochenende in beiden Ländern die Trails zu dominieren.

Nach der vierten Runde ist Halbzeit bei der Enduro World Series 2018 und eine Premiere das bei einem Rennen der EWS eine Landesgrenze überschritten wurde. Bei dem vierten Stop der EWS führten die sechs Stages durch atemberaubendes völlig unterschiedliches Terrain. Die frischen Trails des Osteuropäischen Mountainbike-Paradises wurden am Wochenende zum Leben erweckt, als knapp 500 der weltbesten Enduro-Fahrer in die Region kamen. Der Regen am Anfang der Woche machte den Untergrund etwas klebrig und rutschig was besonders spannende Rennen versprach. Gesamtzeiten von über 56Minuten und ein im Untergrund liegendes Mienen-System versprach ein Rennen das so schnell niemand vergisst.

Sam Hill in Petzen

Hill war das ganze Wochenende nur darauf aus zu gewinnen und konnte somit 3 von 6 Etappen deutlich für sich entscheiden. Unter anderem auch die vorletzte Etappe bei der es 13 Minuten über steile und technische Stellen entlang der Petzen Gondel hinunter ging. Mit über 1300 Höhenmeter im Abstieg reichte es für Hill, seine Führung mit 1,6 s auf 10,58 Sekunden aus zu bauen und somit den Gesamtsieg zu gewinnen.

 

 

Nach seiner Zieleinfahrt redete die Australische Bike Legende über seinen Rennlauf:

„Das Wochenende war unglaublich,“ sagte Hill. „Ich hab die Strecken und Stages wirklich genossen und das Battle mit Martin Maes das ganze Wochenende über. Ich bin wirklich glücklich das ich ihn bei der letzten Stage im gesamten schlagen konnte. Ich war sehr fokusiert als ich zur letzten Stage kam, welche fast 15 Minuten lang war. “ Da Hill heute am ersten Tag seinen Knöchel angeschlagen hatte musste er heute die Zähne besonders hart zusammen beißen.

Sam Hill in Petzen

 

„Ich war schon ein bisschen nervös heute Morgen, doch ich sah es ab der ersten Stage eher gelassen.“ erläuterte Hill. Ich hatte zu gegeben ein bisschen Respekt als Martin bei den ersten Stages etwas aufgeholt hatte, doch am Mittag wurde mein Knöchel wieder „warm“ und ich konnte alles geben.

Sam Hill konnte sich den Sieg des 4Stop`s der EWS erringen

 

Hill möchte nun erst einmal nach Hause kehren und sich erholen bevor in 2 Wochen das nächste Rennen im italienischen La Thuile ansteht.

 

 

 

Story: David Cachon auf Malta – More than i can tell you

Die Mittelmeer-Insel Malta ist unter Bikern immer noch ein Geheimtipp. Sie ist noch nicht so überlaufen wie viele andere Gegenden und überzeugt mit abwechslungsreichen Strecken, schnellen, felsigen Anschnitten und wunderschönen Aussichten. Auch für den spanischen Profi Mountainbiker, zweimaligen Trials Weltmeister und Bike-Abenteurer David Cachon gibt es immer ein erstes Mal und so hat sich David im Juni 2018 mit seinem individualisierten Trail Bike SOIL EX von KROSS nach Malta aufgemacht, um die Insel zu erkunden. Dort hat er nicht nur das Paradies auf Erden entdeckt, sondern darüber hinaus einen faszinierenden und anspruchsvollen Bike-Spot.

Photos: Fernando Marmolejo

Malta liegt etwa 100 Kilometer südlich von Sizilien im Mittelmeer und hat felsige Küstenlinien, Terrassenfelder und solide Anstiege im Angebot – genau die richtige Landschaft für schnelles und aggressives Shredden. David hat sich für diesen Trip für das KROSS SOIL EX entschieden, da es besonders leicht und wendig ist. Die Rennmaschine kombiniert Enduro-Eigenschaften mit dem Federgewicht von XC Bikes. Davids eigene Version des SOIL EX ist unter anderem mit Laufrädern von Alchemist, einer Federgabel von SR Suntour, Reifen von Vee Tire Co sowie mit Lenker, Vorbau, Sattel und Sattelstütze von Pro Bike Gear gepimpt.

Photos: Fernando Marmolejo

David, was hat Dir an Malta am besten gefallen?

Malta ist zweifellos ein das Paradies auf Erden, der perfekte Ort zum Relaxen…oder vielleicht auch gerade das Gegenteil: Perfekt zum Biken. Das maltesische Klima ist fast das ganze Jahr über ideal. In den Sommermonaten wird es zwar ziemlich heiß, aber das restliche Jahr ist das Wetter einfach perfekt für Outdoor-Aktivitäten. Außerdem ist Malta einfach wunderschön anzuschauen: Die Farben sind intensiv und leuchtend, das Wasser ist türkis und lädt zum Tauchen in sagenhafte Höhlen ein. Die Architektur erinnert an längst vergangene Zeiten, aber die Gebäude sind so gut erhalten, dass man meint, man wäre in einem Film.

Wie ist Dein Trip ausgegangen?

Es war eine atemberaubende Erfahrung, ein abwechslungsreicher Mix von aus Trails, Urban Style, Trials, Risiko, blauem Meer, gutem Essen und netten Leuten.

 

Wenn du mehr über die Geschichte, die Traditionen das Klima und die Sehenswürdigkeiten wissen möchtest dann besuche: www.visitmalta.com

PM: Local Race Action – Super Gravity NRW Cup im Bikepark Olpe am 30.6. und 1.7.

Nach dem Serienstart in Herdorf führt der zweite Stop der Serie nach Olpe. Rennschauplatz ist der bikeparkOE am Fahlenscheid, vielen auch bekannt als #liftistan.


Veranstalter des Rennens sind die frOErider, ihres Zeichens die Radsportabteilung des TV Olpe, die sich ehrenamtlich um den Bau und die Pflege des Parks kümmern und Ideengeber sowie Gründungsmitglieder des Gravity Cups sind. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, es gilt der Rennstrecke die nötige Würze zu verpassen – in Anbetracht der Größe des Hangs gar keine so einfache Aufgabe.


Los geht es am Samstag ab 11 Uhr mit der Ausgabe der Startnummern. 300 Meldungen liegen vor, somit sind Nachmeldungen leider nicht mehr möglich. Von 12 bis 18 Uhr haben dann alle gemeldeten Fahrer die Möglichkeit, im freien Training die perfekte Linie zu finden. Danach ist bei gutem Wetter die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man den Abend bei einer spontanen Whip-Session ausklingen lässt. Jedoch weiß jeder, der schon mal in Olpe war – man kann gespannt sein, was das Wetter dieses Jahr wieder an Überraschungen bereithält.

Am Sonntagmorgen ist von allen Fahrern ein Pflichttraining zu absolvieren, bevor ab 13 Uhr die Rennläufe starten. Im Anschluss werden die Sieger in den verschiedenen Kategorien U17, Herren, Senioren und Damen gekürt.

Fürs leibliche Wohl ist gesorgt, der Eintritt für Zuschauer ist frei und für die Teilnehmer besteht die Möglichkeit vor Ort zu campen.

Der Super Gravity Cup NRW findet mittlerweile zum fünften Mal statt. In diesen Jahren hat sich die Szene, die Region und ihre Bikespots rasant entwickelt. Enduro, E-Bike und Co. haben die Eventlandschaft mit neuen Formaten bereichert. Der IXS Downhillcup ist erwachsen geworden. Das Interesse am Bikesport und der Zulauf sind groß. Eigentlich wäre es umso wichtiger, Einsteigern, Jugendlichen und ambitionierten Hobbypiloten mit Formaten wie dem Super Gravity Cup eine Möglichkeit zu bieten, Rennluft zu schnuppern. Die Bereitschaft Rennen zu veranstalten ist aber leider gering. In diesem Jahr sind mit viel Mühe gerade mal 4 Rennen zustande gekommen. Interessenten für´s nächste Jahr melden sich bitte unter info@frOErider.de .

Hier der Zeitplan im Detail:

30.06.

11-14 Uhr Startnummernausgabe
12-18 Uhr freies Training

Im Anschluss Whip-Contest

01.07.

07-09 Uhr Startnummernausgabe
08-12:30 Uhr Pflichttraining
ab 13:00 Uhr Rennläufe

Im Anschluss Siegerehrung


Infos:
https://www.facebook.com/events/409699159457435/
http://froerider.de/super-gravity-nrw-cup/3-2018-mitten-im-sommer/
Bikeparkbetrieb(#liftistan): nur auf Ankündigung (Insta + fb : @froerider)

Mehr Infos zum BikeparkOE gibt es demnächst an gleicher Stelle. Bis zur offiziellen Genehmigung, die hoffentlich Ende 2018 stattfinden wird, öffnet der Lift nur gelegentlich. An allen anderen Tagen ist das Gelände auf eigene Gefahr zu benutzen, die Wegquerungen sind allerdings gesperrt. Das gilt auch für die Gaps.


Nicht vergessen vom 7.9. – 9.9. ist Rasenrennen9 – das karitative Downhillevent zu Gunsten des Elternvereins krebskranker Kinder Siegen e.V. #bepartofit