PM: Rennbericht 12. Lauf der European 4Cross Series 2017 in Leibstadt (CH)

Am vergangenen Wochenende kämpften die 4Crosser in Leibstadt am 12. und vorletzten Lauf der European 4Cross Series um die Spitzenplätze. Der in Leibstadt gewohnt perfekt organisierte Anlass bot 4Cross Action vom Feinsten. Bei den Elitekategorien gab es einen Schweizer-Doppelsieg, Simon Waldburger und Lea Rutz sind die Sieger im 2017.

Auf perfekte Bedingungen trafen die Fahrer in Leibstadt: Sonniges Herbstwetter, wie man es sich nur wünschen könnte und dazu eine flowige, technisch und physisch anspruchsvolle Strecke fanden sich in Leibstadt.

Kurz vor 17:00 Uhr dröhnte die Stimme des Speakers aus den Boxen mit den Worten: «Alle Fahrer an den Vorstart». Die Fahrer fassten ihre Ausrüstung, führten die letzten Rituale durch und so startete das Rennen pünktlich, gleichzeitig mit dem parallel im Internet übertragenen Livestream.

Bei den Jüngsten, der Kategorie U11 vermochte sich Fabio Santos (Bikepark Wolfach) gegen seine Rivalen Bastian Dannfeld und Robin Fankhauser durchzusetzen. Auch Teamkollege Noel Harter, ebenfalls vom Bike-Park Wolfach, feierte den Sieg. Er gewann das U13 Rennen vor Kevin Kern und Fabio Parisi. In der Kategorie U15 war Eddy Massow (The Fighters Wallisellen) einmal mehr eine Klasse für sich, er dominierte das Rennen vom A bis Z und gewann souverän vor Patrick Schreiber (EJW Baltmannsweiler) und Joshua Lehmann (Bikepark Wolfach). In der Kategoire Hobby setzte sich der Franzose Rémi Ubeda aus Frankreich vor Sebastian Last (fourcross.de) und Alexander Letang (Bikepark Wolfach) durch. Bei den Masters ging es etwas langsamer zu und her, doch umso ambitionierter kämpften die Altmeister um die Ränge. Am Ende setzte sich Pascal Guggisberg (Fastlane Gravity Team) vor Teamkollege Andi Steinhart und Simon Rot (Freeride Mountain) durch.

// Spannender Zielfinish beim grossen Finale der U17 // Foto: Naima Wieczorreck

Richtig schnell wurden die Läufe erwartungsgemäss in der Junioren-Kategorie der unter 17 Jährigen. Im Final standen der Schweizer Samuel Willimann, der Deutsche Paul Bihlmayr sowie der Italiener Simon Runnger und Michael Duc aus der Schweiz. Im durchaus internationalen Finale preschte Willimann aus dem Gate und setzte sich an die Spitze vor Bihlmayr. Simon Rungger riskierte alles und wagte sich auf die anspruchsvolle Pro Section, konnte jedoch nicht an seinen beiden Kontrahenten vorbeiziehen. In der letzten Kurve setzte Bihlmayr zum Überholmanöver an, tauchte tief in die Kurve und setzte sich an die Spitze. Willimann versuchte das Ding auf der letzten Geraden noch zu wenden, doch Bihlmayr liess keinen Platz und gewann das Rennen vor Simon Rungger und Michael Duc. Unglücklicher Vierter wurde Sämi Willimann, nachdem er beim Überholmanöver von der Strecke ab kam.

// Das Bensink Gate viel so einige Dutzend Male den ganzen Tag über // Foto: Naima Wieczorreck

Bei den Frauen waren mit der Schweizer Downhillerin Lea Rutz und der Italienerin Samanta Pesenti im 4Cross «neue» Gesichter am Start. In der Qualifikation noch auf Platz 2 liegend, drehte Rutz den Spiess in den Finalläufen um und fuhr den Sieg nach Hause. Zweite wurde Marisa Roth (Freeride Mountain) vor Samanta Pesenti (team le marmotte) und Amelia Mauz (EJW Baltmannsweiler). Den kleinen Final gewann die junge Schweizerin Nina Von Allmen (BMX Team 7Phoenix) und holte sich so den letzten verbleibenden Platz auf dem Treppchen.

Eine einzigartige Show boten die Elite der Männer. Bereits in der Zeit-Qualifikation gab es einige Überraschungen, so schied Ingo Schegk (G-Form Swiss Team) nach einem groben Schnitzer aus und der schnelle Pole Gustaw Dadela beendete seinen Tag mit einem haarsträubenden Sturz. Keine Überraschungen gab es in den vorderen Rängen: Simon Waldburger (G-Form Swiss Team) markierte seine Ambitionen mit der Bestzeit und sicherte sich so die Startplatzwahl für die Finals. Die zweitschnellste Zeit legte der Deutsche Meister und WM-Vierte Benedikt Last aufs Parkett, dahinter mit geringen Zeitabständen der Französische Pumptrack-Star Chaney Guennet. Der WM-Bronze-Medaillen Gewinner 2017, Giovanni Pozzoni aus Italien, fand sich auf Rang vier wieder und der Schweizer Downhill-Star Noel Niederberger sprintete die fünftschnellste Zeit ins Ziel.

// Die erste Kurve hat es in sich und es kommt immer wieder zu einigen spannenden Manöven // Fotos: Naima Wieczorreck

Die darauffolgenden Finalläufe waren an Spannung kaum zu überbieten, denn alle Favoriten erreichten das Halbfinal. Im ersten Halbfinal standen sich Waldburger, Pozzoni, Niederberger und Schaupp gegenüber. Waldburger setzte sich mit dem Holeshot an die Spitze, kam aber schon in der ersten Kurve ins Schwitzen, denn Niederberger arbeitete sich mit viel Speed über die Aussenlinie nach vorne. Nach harten Fights bis ins Ziel hiessen die Finalisten Simon Waldburger und Noel Niederberger, der schnelle Italiener Pozzoni musste mit dem Einzug ins kleine Finale Vorlieb nehmen. Im zweiten Halbfinal standen Benedikt Last, Chaney Guennet, Jan Evers und Nachwuchstalent Erik Emmrich am Start. Benedikt Last setzte sich sogleich an die Spitze, dicht gefolgt von Guennet und Jan Evers. In denselben Positionen überquerten die Fahrer schliesslich auch die Ziellinie, die Finalisten aus diesem Lauf hissen Benedikt Last und Chaney Guennet.

Im kleinen Finale hatte Giovanni Pozzoni den Holeshot, dicht gefolgt von Jan Evers. Evers bedrängte Pozzoni stark, doch nach einem Fahrfehler auf der Pro Section fand sich Evers auf Position vier wieder. Pozzoni fuhr den Laufsieg sicher ins Ziel, gefolgt von Marvin Schaupp und Jan Evers, der eine beeindruckende Aufholjagd zeigte. Vierter in diesem Lauf wurde Erik Emmrich.

Absolute Stille herrschte vor dem grossen Finale. Die Fahrer, hoch konzentriert, reihten sich am Startgate auf. Mit dem Knall des fallenden Startgates starte der Final und die Fahrer mobilisierten die letzten Kraftreserven. Waldburger, von der Innenlinie startend, legte den schnellsten Start hin und sogleich kam es zum leichten Körperkontakt mit Benedikt, derweil Niederberger mit freier Bahn mit Waldburger gleichzog. Erneut kam es zum Kontakt, diesmal zwischen Waldburger und Niederberger, mit dem schlechteren Ende für den Downhill Spezialist Noel Niederberger. Spektakulär ging dieser zu Boden, währenddessen Waldburger vor Chaney Guennet und Benedikt Last die Ziellinie als Erster überquerte und so vor Heimpublikum seinen fünften Saisonsieg diesen Jahres an den European 4Cross Series feierte.

// Elite Podium // Foto: Naima Wieczorreck

Im Rückblick darf man beim 6. Mountainbike-Festival Leibstadt durchaus von einer gelungenen, hochspektakulären Veranstaltung sprechen. Am kommenden Wochenende steht nun der 13. und letzte Lauf der European 4Cross Series in Wolfach (D) auf dem Programm. In der Gesamtwertung bleibt es deshalb weiter spannend und wir freuen uns bereits auf eine weitere Topveranstaltung der 13 Rennen umfassenden Europäischen 4Cross Serie.

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PM: Red Bull Pump Track World Championship 2018

Eine einzigartige neue Rennserie wird die Radsport-Community 2018 begeistern. Die erste Red Bull Pump Track Weltmeisterschaft.

Gemeinsam mit Velosolutions hat Red Bull eine neue Rennserie angekündigt. Höhepunkt der Rennserie mit über 20 Qualifikationsrunden sind die Red Bull World Championships, die im September in Lenzerheide stattfinden werden. Auch in Deutschland soll es einen Tourstopp geben. ( Noch nicht final bestätigt.)

Das Format variiert je nach Strecke, das Rennen wird entweder Kopf-an-Kopf oder in einem Zeitfahren ausgetragen. Es wird wie gewohnt, für jeden Teilnehmer einen Seeding Run geben, die besten 32 Männer und Frauen qualifizieren sich somit für die K. O.- Läufe. Die besten vier Männer und Freuen aus jeder Qualifikationsrunde qualifizieren sich für die Pumptrack-WM.

Red Bull Pump Track World Championships

The Red Bull Pump Track World Championship takes pump track racing to the next level. Qualifying events will take place worldwide ahead of The World Championship final in Lenzerheide, Switzerland, where the official Pump Track World Champion will be crowned!

Posted by Red Bull Pump Track World Championship on Donnerstag, 1. Februar 2018

 

Event-Kalender Pumptrack-WM 2018

  • 10/11. März Rosendaal, Niederlande
  • 31. März Kerobokan, Bali
  • 07. April Manila, Philippinen
  • 07. April Wellington, Neuseeland
  • 21. April Hyderabad, Indien
  • 28. April Durban, Südafrika
  • 28. April (tbc) Kotaix, Puerto Varras, Chile
  • 01. Mai Roma, Lesotho
  • 5. Mai Neunkirchen, Österreich
  • 19. Mai Oklahoma City, USA
  • 19. Mai Riga, Lettland
  • 26./27. Mai Leavenworth, USA
  • 10. Juni Pärnu, Estland
  • 23. Juni Aranyaphrathet, Thailand
  • 30. Juni Carpentras, Frankreich
  • 30. Juni Glasgow, Schottland
  • 7./8. Juli Brugg, Schweiz (noch nicht bestätigt)
  • 14. Juli Gross-Umstadt, Deutschland (noch nicht bestätigt) Wals, Österreich
  • 4. August Nanaimo, Kanada
  • 5. August Akaigawa, Japan
  • 19. August (noch nicht bestätigt) Balzers, Liechtenstein
  • 25./26. August (tbc) Siror, Italien
  • 07. September 2018 Lenzerheide, Schweiz (Finale)

Die Anmeldung ist bereits geöffnet unter https://redbullpumptrackworldchampionship.com

Pressemitteilung: Red Bull

Neuer Testredakteur beim Gravity Mountainbike Magazine

Wir möchten euch unser neustes Mitglied der Redaktion vorstellen. Der Saarländer Nico Reuter wird ab sofort die Tests des Gravity Magazines leiten.

Mit Nico Reuter sind wir durch den geplanten Bikepark Idarkopf 2016 erstmals in Kontakt gekommen. Der Ingenieur ist der Kopf hinter dem vielversprechenden Bikepark Projekt im Hunsrück und bringt aufgrund seiner fast zwanzigjährigen Gravity MTB Erfahrung die nötige Kompetenz für unser Magazin mit.

Der 34-Jährige wird ab sofort die Testredaktion bei uns leiten und auch vor der Kamera auf unseren Kanälen zu sehen sein. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem leidenschaftlichen Biker und Outdoor-Sportler.

Per Email ist Nico Reuter ab sofort über nico@gravity-magazine.de zu erreichen.

PM: 3 – 2 – 1: Großer Wintersale bei Maciag Offroad!

Die erste Winterhälfte ist vorüber, wer sich bis jetzt noch nicht mit warmen Sachen seiner Lieblingsmarken eingedeckt hat, bekommt jetzt die Chance auf jede Menge Schnäppchen. Hol Dir warme Hoodies, eine neue Mütze oder Winterschuhe und spare bis zu 30%.

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PM: Fahrerfeld steht – Rider machen sich bereit für ‚Fight Style‘

Das Fahrerfeld steht fest, so langsam steigt die Spannung: Nur noch 8 Tage, bis sich 20 Slopestyler und Dirt Jumper zum Saisonauftakt der FMB World Tour am 26. Januar auf zum Schanteilift nach Leogang machen. Auch wenn der White Style seit vielen Jahren fester Bestandteil des Event-Kalenders in Saalfelden Leogang ist – 2018 ist alles neu! Erstmals battlen sich die Rider im K.O.-System, der Verlierer eines Battles scheidet aus dem Contest aus. Wird sich Vorjahressieger Torquato Testa aus Italien mit einer gehörigen Portion ‚Steeze‘ gegen alle anderen Athleten durchsetzen können? Oder wird der Spanier Bienvenido Alba Fans und Jury mit einem weiteren Masterpiece aus seinem Repertoire ins Staunen versetzen? Eins ist sicher: Die Rider werden tief in die Trickkiste greifen müssen, um am Ende den Meistergürtel in die Höhe halten zu können. Mutige Zuschauer können sich beim Scott Snow Downhill Race sogar selbst auf den Schnee wagen und ihre Bike-Skills beweisen. Ihr seid gespannt auf das neue Format? White Style = Fight Style!

Markus Saurer ist dieses Jahr auch dabei

Abgefahrene Trick-Kombos, technisch anspruchsvolle Sprünge und jede Menge Schnee: Das ist der Stoff, aus dem die White Style Träume sind. 20 Fahrer öffnen zum Saisonauftakt der FMB World Tour am 26. Januar ihre Trickkisten und zeigen den Fans im Qualifying, wo der Hammer hängt. Vier Athleten müssen sich nach dem Qualifying verabschieden, denn nur 16 ziehen ins Finale ein. Hier geht es dann ums Eingemachte, denn in insgesamt vier Runden (Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale, Finale) eliminieren sich die Athleten gegenseitig, bis am Ende einer übrig bleibt. Doch wer wird das sein?

Simon Pagès überzeugt mit einem Double 360 Bar Spin

Auch in diesem Jahr hat das Fahrerfeld wieder einiges zu bieten: 20 Rider aus 7 Nationen werden „in den Ring steigen“ und um den Meistergürtel fighten. Auch Vorjahressieger Torquato Testa aus Italien wird sich wieder die Ehre geben. Bereits zum vierten Mal ist Oppo-King ‚Toto‘ bereits in Leogang dabei. Mit einer unglaublichen Trick-Kombo bestehend aus einem Opposite Cork 720, Flip Nohand über den Bonerlog, einem Double Flip und einem regulären Cork 720 hat er im vergangenen Jahr bei Zuschauern und Jury für offene Münder gesorgt. Auch Simon Pagès will es wieder wissen: 2017 überzeugte der Franzose mit einer starken Kombo und sicherte sich den 2. Platz. Ein Flip Whip, ein 360 Whip am Bonerlog, ein Opposite Double Whip am Step-up und ein Flip Opposite Whip am letzten Jump waren sein Geheimrezept gegen Kälte.

Einer, der gerne besonders hoch hinaus will, ist der spanische Trickgarant Bienvenido Alba: Er ließ es beim Best Trick Contest zum Auftakt des legendären Red Bull District Ride im vergangen Jahr ordentlich krachen und brachte die Menge mit einem unfassbar sauberen Double-Frontflip zum Toben.

Das Gastgeberland wird durch Peter Kaiser, Bernd Winkler und Markus Saurer vertreten sein. Lukas Schäfer aus Limburg wird als einziger die deutsche Flagge hochhalten.

Hier das Fahrerfeld des White Style 2018:

Nach dem Qualifying am Freitag ab 16:00 Uhr wird feststehen, wer die 16 Finalisten sind, die sich in den Eliminierungsrunden gegenseitig battlen werden. Um 19:30 Uhr wird es dann heiß im kalten Schnee, wenn es losgeht mit den Finals inklusive People’s Choice Best Trick. Verpass auf keinen Fall die Action! Die, die es nicht nach Leogang schaffen, können die Action live auf der FMB World Tour Facebook Fanpage miterleben.

Alle, die ihre eigenen Fähigkeiten auf dem Bike beweisen wollen, können sich für das Scott Snow Downhill Race anmelden, das im Rahmen des LINES Schneefräsn Cups stattfinden wird. Los geht’s mit Training und Qualifying ab 17:00 Uhr, der Startschuss zum Finale fällt um 18.30 Uhr. Ihr wollt dabei sein? Einfach eine E-Mail an andrea.neumayr@saalfelden-leogang.at, dann seid ihr auf der Startliste. Mehr Informationen zum Scott Snow Downhill Race gibt es hier.

Der Gewinner von 2017 Torquato ‚Toto‘ Testa

Natürlich wird so ein Saisonauftakt auch gebührend gefeiert: Nach der Siegerehrung treffen sich Fans und Athleten ab 22:00 Uhr in der Kraller Alm bei der After-Contest-Party zum feucht-fröhlichen Abschluss dieses außergewöhnlichen Events.

Alle News zum White Style 2018 finden sich auch auf der offiziellen Facebook Eventpage und der Website.

White Style 2018 (Freitag, 26. Januar)

13:30 Uhr – 16:00 Uhr Training Qualifying White Style

16:00 Uhr – 17:30 Uhr Qualifying White Style

17:00 Uhr – 17:30 Uhr Training Scott Snow Downhill Race

17:30 Uhr – 18:30 Uhr Qualifying Scott Snow Downhill Race

18:30 Uhr – 19:30 Uhr Finals Scott Snow Downhill Race (mit anschließender Siegerehrung)

19:30 Uhr – 21:00 Uhr Finals White Style inkl. People’s Choice Best Trick (mit anschließender Siegerehrung)

22:00 Uhr After Show Party @ Kraller Alm

Über den White Style

Der White Style ist der einzige Mountainbike-Slopestyle-Contest auf Schnee. Seit 2006 wird er von der Saalfelden Leogang Event GmbH ausgetragen. Die eintägige Veranstaltung am Leoganger Schanteilift ist in diesem Jahr erneut in die Serie der Freeride Mountain Bike World Tour (FMB WT) integriert und hat dabei Silber Event Status.

 

Interview: Spannendes KO-Format für den Whitestyle 2018 – Torquato Testa und Tarek Rasouli im Interview

Der White Style ist nicht nur der einzige Mountainbike-Slopestyle-Event im Schnee, sondern auch seit Jahren schon fester Bestandteil des Event-Kalenders in Saalfelden Leogang. Bereits seit 2006 öffnen Slopestyler und Dirt Jumper zum Saisonauftakt der FMB World Tour am Leoganger Schanteilift ihre Trickkisten und zeigen ihre abgefahrensten Moves. Doch aufgepasst: Dieses Mal wird alles anders! Freut Euch jetzt schon auf das neue Contest-Format „Mann gegen Mann“, bei dem die sich die Rider im K.O.-System gegenseitig battlen werden. Wir haben uns mit Vorjahressieger Torquato Testa aus Italien über seine Erfahrungen mit Schnee sowie das neue Contest-Format unterhalten.

Fotocredit: Christoph Laue/ Saalfelden Leogang Touristik GmbH

 

Ist das Crashen auf Schnee angenehmer als auf Dirt?
Ja, lustig, man würde es meinen, aber nein. (lacht) Der Schnee ist sehr kompakt, er ist fast schon Eis, also könnt ihr euch sicher vorstellen, wie sich ein Crash auf dieser Art von Schnee anfühlt…

Beeinträchtigen dich die Lichterverhältnisse beim White Style (reflektierender Schnee am Tag, Flutlicht und dunkler Himmel am Abend)?
Ja, die Dunkelheit während des Contests am Abend ist wirklich nicht ideal, um zu sehen, was man da in der Luft treibt – es ist echt schwierig, die Höhe der Sprünge und die Geschwindigkeit einzuschätzen.

Wie schätzt du beim White Style die richtige Geschwindigkeit für die Sprünge und Tricks ein, schließlich ist alles weiß um dich herum.
Gute Frage…einfach Erfahrung und jede Menge Übung!

Was hältst du vom neuen Contest-Format?
Für die Zuschauer wird das bestimmt der Hammer! Für uns Rider wird es sicherlich eine Herausforderung, weil wir mehrere perfekte Runs abliefern müssen, um es ins Finale zu schaffen.

Macht dieses neue Format auch Sinn bei anderen Slopestyle Contests?
Nein, absolut nicht, das ist nicht mehr ein Contest, sondern ein Kampf! Ich wünsche mir für die Zukunft, dass ein Contest ein Contest bleibt.

Wie bereitest du dich auf den White Style vor?
Ich liebe Skifahren, also halte ich mich zwischen den Trainingssessions damit fit. (lacht)

Irgendwelche Tipps für Dirt Jumper, die auch bei kalten Temperaturen fahren wollen, aber kalte Finger und Füße haben?
Kommt einfach zum Monza Pizza Bikepark, wenn ihr es wärmer haben wollt. Hier werden euch wenigstens nicht eure Finger und Füße abfrieren. (lacht)

Wer sind deine Favoriten für den White Style 2018?
Ich wie noch gar nicht, wer alles mitfährt, von daher heißt es „Abwarten“.

Fotocredit: Christoph Laue/ Saalfelden Leogang Touristik GmbH

Hast du deinen Run bereits im Kopf oder entscheidest du diesen spontan, wenn du beim Kurs ankommst?
Mir schwebt da was vor, aber ich muss vor Ort beim Practice auschecken, ob das auch möglich ist oder nicht. (lacht)

Danke, Toto, und viel Glück für White Style!

 

 

Zum ersten Mal in seiner Geschichte wird der White Style in Leogang in einem neuen Contest-Format ausgetragen. Wie genau sieht das aus? Was ist anders als bei herkömmlichen Contests?

Tarek Rasouli, Sports Director White Style, Inhaber rasoulution GmbH:

Wir wollten einfach mal was anderes und ein Format im K.O. System, ähnlich wie z.B. beim Pumptrack, nur dass trotzdem jeder Fahrer alleine den Kurs bestreitet. Dies fanden wir mal eine gute Alternative. Wenn du es ins Finale (Top 4) schaffen willst, musst du mehr Runs absolvieren und es werden immer nur zwei Fahrer miteinander verglichen. Das macht es für den Zuschauer einfacher, den Unterschied in der Performance bzw. im Ergebnis zu sehen. Wir starten zuerst mit einem „normalen“ Qualifying mit zwei Runs, bei dem von den 20 geladenen Fahrern lediglich vier Athleten ausscheiden, also könnte man es auch als Seeding sehen. Wichtig ist auf jeden Fall die Platzierung im Qualifying, da diese dann entscheidet, gegen wen man in den einzelnen Runden an den Start geht. Der Einteilungsmodus der jeweiligen Gruppen ist so aufgeschlüsselt, dass es möglichst fair ist und der Erst- und Zweitplatzierte des Qualifyings frühestens im Finale (Kampf um Platz 1 und 2 ) aufeinander treffen (sollten sie das Finale erreichen).

PM: Full Metal Mountain 2018

Was kommt dabei heraus wenn ein erstklassiges Skigebiet in den Alpen und eine Institution der Veranstaltungsbranche gemeinsame Sache machen? Der härteste Winterurlaub Europas! Vom 2. bis 8. April 2018 gehört das Nassfeld in Kärnten eine Woche lang über 2.000 Metalheads aus der ganzen Welt und Helene & Micky müssen rockigen Gitarren und stampfenden Schlagzeugbeats weichen!

Der Winter ist da! Dicke Flocken fielen bereits vom Himmel und viele Wintersportler erfreuen sich bereits an den vorgezogenen Eröffnungen einiger Skigebiete. Doch es lohnt sich schon jetzt an den Frühjahrskilauf zu denken, denn im Nassfeld in Kärnten wird es heuer wieder sehr laut: Vom 2. bis 8. April 2018 findet zum dritten Mal das „FULL METAL MOUNTAIN“ Festival statt. Eine Woche lang gehört das Nassfeld in Kärnten über 2.000 Rock- und Metalfans aus der ganzen Welt.
Auf verschiedenen Höhenmetern finden sich Bühnen, Livemusik und Verpflegung. Kreator, Eisbrecher, Alestorm und Nazareth sind nur einige der hochkarätigen Bands, die es vor atemberaubender Alpenkulisse zu sehen gibt. Das Konzept von Full Metal Mountain erlaubt zudem ein hohes Maß an Flexibilität: Metal- und Schneeliebhaber stellen sich ihren Urlaub ganz nach ihren Vorlieben zusammen. Feste Bestandteile sind die Unterkunft und der Liftpass für die wichtigste Seilbahn des Skigebiets. Der Festivalpass für die Konzerte oder ein Liftticket für das gesamte 110 Kilometer große Pistengebiet kann je nach Vorliebe wahlweise dazu gebucht werden.

Der Fan hat die Option, zwischen längerem (7 Tage) oder kürzerem (3 Tage) musikalischen Winterurlaub zu wählen. Vier-Sterne-, Drei-Sterne-Hotel, Apartment mit Selbstverpflegung oder Frühstückspensionen – auch bei den Unterkünften gibt es ein Spektrum zwischen lower und higher Budget. So kostet das Apartment „Run Of The Village“ für zwei Personen für sieben Tage – exklusive Verpflegung, inklusive Festivalpass und Liftticket – zum Beispiel 599 Euro pro Person.

Full Metal Mountain 2018
präsentiert von RADIO BOB!
02. bis 08.04.2018 – Buchungsstart am 22.09.2017
Mit Kreator, Nazareth, Rage, Sodom, Walking Dead On Broadway, Tuxedoo uvm.
Webseite: www.full-metal-mountain.com
Trailer: https://youtu.be/-BymhbIAY6E
Aftermovie 2017: https://youtu.be/nbE8L409Y3c

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