Backstage: Zu Besuch bei Propain Bikes

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #035 [November & Dezember 2016]

Es heißt, wenn man etwas mit Herzblut macht, kommt mit der Zeit automatisch der Erfolg – so war es zumindest bei Propain Bikes. Vor rund neun Jahren mit dem Traum der eigenen Bike-Marke im Wohnzimmer gestartet, sitzt Propain heute im Firmenneubau bei Ravensburg und verkauft als Direktversender ausschließlich an Endkunden.

 

Der Direktversand – also der Verkauf von Bikes an den Endkunden ohne Zwischenhändler – hat in den letzten Jahren die Bike-Industrie ziemlich durchgeschüttelt. Der klassische Fahrradhandel schimpft und manche Konsumenten verstehen bis heute das Prinzip nicht, denken, dass der günstigere Verkaufspreis der Direktversender mit minderer Qualität zusammenhängt und vergessen dabei die wegfallende (Zwischen-)Händlermarge.

Auch Propain verkaufte in den ersten Jahren nach der Gründung noch über den klassischen Fahrradhandel.

2008 wurde der Traum von eigenen Bikes von Markus Zander und Robert Krauss im Wohnzimmer realisiert. Robert Krauss hatte während seines Maschinenbau-Studiums ein Downhill-Bike konstruiert. Anfangs verkauften Markus und Robert dieses Rad an Freunde.Vom Wohnzimmer ging es dann mit der Firma in die Garage und in den Keller, bis man sich bei David Assfalg im damaligen Radladen einnistete. Markus Zander räumte dann den Platz als Geschäftsführer, um sich voll auf seine Komponentenmarke Sixpack Racing konzentrieren zu können. Seinen Platz bei Propain nahm dann David Assfalg neben Robert Krauss ein.

2011 kam die Umstellung auf den Direktvertrieb – was Propain ganz neue Möglichkeiten eröffnete. Da nun die Händlermarge wegfiel und man den Endkunden attraktive Preise anbieten konnte, kamen zügig neue Kunden hinzu, sodass das neue Firmengebäude – ein ehemaliges Autohaus in Ravensburg – schnell zu klein wurde. Also wurde nicht nur in die Entwicklung neuer Bikes investiert, sondern auch in den Bau eines eigenen Firmengebäudes im beschaulichen Ort Vogt.

Mit dem wachsenden Kundenstamm entwickelte sich auch eine regelrechte Community um die Bike-Marke. Über das Programm „Propain Friends”, bei dem sich mittlerweile rund 1200Leute beteiligen, können Interessierte die Privatbikes von Propain-Kunden testen. Als Dankeschön für aktive Community-Mitglieder gibt es ein Punktesystem, das Vergünstigungen bei Übernachtungen im Bike-Urlaub und weitere Boni ermöglicht. So ist innerhalb von drei Jahren ein breites Netzwerk von Propain „Privattest-Centern” entstanden. Einige Mitglieder dieser Community wurden sogar zu Mitarbeitern von Propain.

So war zum Beispiel Jannik der erste Kunde der Propain GmbH sowie „Friend“ der ersten Stunde, anschließend Propain Factory Teamfahrer und kümmert sich jetzt um die Montage der Bikes in der Werkstatt.

Ausschlaggebend für die Entwicklung des Freeride-Kids-Bike „Frechdax” war David Assfalgs Sohn. Echte Freeride-Bikes für Kinder sind weltweit Mangelware. Bisher gab es nur Lil Shredder Bikes aus Übersee. Propain entwickelte für Davids Sohn einen Prototypen für den Eigenbedarf. Als man das Rad auf der Eurobike vorstellte, waren Feedback und Interesse überwältigend. Also entwickelte man das Bike mit dem eigenen Know-How und dem Feedback der Nachwuchs-Freerider weiter – und kann jetzt von sich behaupten, das ausgereifteste Kids-Mountainbike auf dem Markt im Sortiment zu haben. Was zahlreiche Tests von Magazinen unterstreichen. Wer keine 1700,- Euro für ein Mini-Freeride-Bike ausgeben möchte, kann nun auf das Hardtail „Dreckspatz” für 800,- Euro zurückgreifen.

Aber wie läuft der Alltag bei Propain in Vogt ab? Hat ein Kunde ein Rad über den Webshop gekauft, wird das Bike in der eigenen Werkstatt montiert. Gerne auch mit Decals in Wunschfarbe. Auch die Rahmenfarbe und Komponenten kann man auf Wunsch bei jedem Rahmen frei zusammenstellen.

Nach der Onlinebestellung dauert es im Schnitt etwa drei Wochen, bis das Bike per Paketdienst an den Kunden ausgeliefert wird. Manche Kunden holen ihr Rad aber auch direkt in der Firma ab.

Vor, während und nach dem Kauf kann man sich per Telefon vom Kundendienst beraten lassen. Dabei setzt Propain auf die Erfahrungen von David Assfalg, der sich durch seinen ehemaligen Bike-Laden in der Materie bestens auskennt.

Entwickelt werden die Bikes bis heute von Robert Krauss. Er testet die eigenen Räder auch regelmäßig auf dem firmeneigenen Prüfstand. Dort lassen sich zum Beispiel Belastungen durch Pedalieren, Durchschläge, Bremskräfte und schräges Landen simulieren.

Auch im Downhill-Sport ist Propain als Sponsor und Förderer vertreten. Neben den World Cup Fahrern setzt man auch auf den Nachwuchs. Die jungen Teamfahrer erhalten bei den Rennen Unterstützung durch Teamzelt inklusive Mechaniker, werden im Winter im Trainingscamp fit gemacht und erhalten viel Wissen über die Technik eines Bikes. Da uns die Förderung von Propain begeistert, unterstützen wir 2017 das Propain Gravity Team als Medienpartner.

Und da bei einer Firma, die wegen der Leidenschaft fürs Biken gegründet wurde, der Fahrspaß nicht zu kurz kommen darf, steht auf dem Firmengelände ein Pumptrack. Der wird nicht selten in der Mittagspause und nach Feierabend genutzt.

Ob man damit 2008 im Wohnzimmer gerechnet hätte?

Weitere Infos unter www.propain-bikes.com

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PM: Propain Yuma – Neues Kidsbike in 24“ und 26“

Das Yuma von Propain freut sich großer Beliebtheit bei jungen Bikern. Kein Wunder, denn es ist ein vollwertiges Mountainbike für den Einsatz von Enduro bis Downhill, das auf die Bedürfnisse der kleinen und leichten Fahrer optimiert ist und „mitwächst“.

Für das Modelljahr 2018 hat Propain den Rahmen in Zusammenarbeit mit dem Propain Gravity Kids Team komplett überarbeitet und geht mit einem neuen Hinterbaukonzept an den Start. Geblieben ist die Option sowohl 24“ als auch 26“ Laufräder zu verbauen, dadurch haben die Kids sehr lange Spaß mit dem Bike.
Basierte das Yuma bisher auf einer kleinen Version des großen Bruders Tyee, geht Propain nun einen neuen Weg und setzt auf ein komplett eigenständiges Bike. Zum Einsatz kommt ein unkomplizierter Eingelenker-Hinterbau, der in Kombination mit der neuesten Dämpfergeneration von Rock Shox mit Trunnion Mount (seitlicher Montagepunkt) ein sensibles Ansprechverhalten mit hoher Progression ermöglicht.
Das neue Rahmenkonzept macht gerade bei Kinderbikes Sinn, da durch den vergleichsmäßig einfacheren Aufbau mit wenig Rahmenlagern ein deutlich geringeres Rahmengewicht realisiert werden kann. Das Gesamtgewicht des Yuma liegt bei gerade einmal 12,3 kg.
Die Rahmengeometrie wurde ebenfalls komplett überarbeitet. Durch eine geringere Rahmenhöhe im Vergleich zum Vorgänger ist der Sprung vom 20“ Frechdax zum neuen Yuma nicht mehr so groß und den Kids fällt der Übergang deutlich leichter. Das Yuma wird ab einer Körpergröße von ca. 1,30 m empfohlen. Testfahrer und Propain Gravity Kids Teammitglied Johann Schumacher (9 Jahre, 1,29 m) fühlte sich sofort pudelwohl und kam auf Anhieb sehr gut mit dem neuen Bike zurecht.

Ausstattung

Bei der Ausstattung geht Propain keine Kompromisse ein und bietet auch den jungen Fahrern ein stimmiges Gesamtpaket. Das Fahrwerk mit 140 mm Federweg an Front und Heck besteht in der Serienversion aus der Manitou Minute Federgabel sowie dem Rock Shox Deluxe RT Dämpfer.

Angetrieben wird das Yuma mit der Sram GX Gruppe mit 1×11 Gängen. Damit sind durch die große Bandbreite auch längere Touren kein Problem. Gebremst wird mit der zuverlässigen Formula Cura 2-Kolben-Bremse. Bei den Anbauteilen wie Lenker, Vorbau, Sattel und Laufräder setzt Propain auf die hauseigene Komponentenmarke FirstRide, die sich auf leichte und funktionelle Parts für Kinderbikes spezialisiert hat.
Das Yuma kostet in der genannten Ausstattung 1.799 EUR und ist ab sofort im Onlineshop von Propain bestellbar. Der Preis für das separat erhältliche 26“ Kit liegt bei 249,- EUR (Laufradsatz inkl. Ausfallenden).

PM: Drop and Ride – Ride your Bike not war

Die Bikeverrückten der Flying Metal Crew rund um den Bikeprofi Ramon Hunziker will den Bikesport weltweit pushen und sich für benachteiligte Regionen engagieren. Die Liebe zum Zweirad kann Menschen verbinden und von den Grausamkeiten der Welt ablenken. Genau diese Botschaft will Ramon in die Welt tragen.

Drop and Ride ist ein neu gegründeter Verein in Kabul, Afghanistan. Der Name leitet sich von dem Weglegen der Waffe (Drop) und dem Fahrrad fahren als Alternative (Ride) her. Drop and Ride ist aus der Eigeninitiative einer Jugendgruppe entstanden, welche sich das Ziel gesteckt hat, einen Fahrrad-Verein zu schaffen und dabei auch soziale Problematiken über den Sport zu thematisieren. Zusammen mit der Flying Metal Crew kannst auch du sie dabei unterstützen und ihnen mit Deiner Hilfe das fehlende Equipment zur Verfügung stellen! Die Crew sammelt Spenden auf:  https://www.startnext.com/drop-and-ride um auch Jugendlichen in Kabul eine gewaltlose Perspektive zu geben.

In einem ersten Schritt soll das Netzwerk der Flying Metal GmbH genutzt werden um möglichst viele Spenden in Form von Geld und Naturalien zu erhalten. Die erste Unterstützung kam von TSG, Dakine CH, Five TEN UND iXS. In Zukunft will die Crew helfen mit einer fixen Infrastruktur Trainingsmöglichkeiten in Afghanistan zu erschaffen. Reichen die Mittel, möchte die Flying Metal Crew sogar einen Pumptrack in Kabul errichten. Eine solch simple Idee ist genauso genial wie Leben verändernd. Schafft man den Jugendlichen einen friedvollen Treffpunkt, an dem alt und jung, sportlich und unsportlich, Männlein und Weiblein für ein paar Stunden zusammen Spaß haben können, setzt man Meilensteine in Richtung Perspektiven und Horizont verbessern. Denn genau so etwas können Bikes bewirken.

Ramon Hunziker liegt es sehr am Herzen, diese Jugendlichen zu unterstützen. Er selbst sagt, dass er in einem sehr reichen Land mit unerschöpflichen Möglichkeiten aufgewachsen ist und nun etwas von dem Kuchen abgeben möchte, und zwar denen, die nichts haben und auch nichts in Aussicht haben. Der große blonde Bikeprofi möchte einen Pumptrack nach Afghanistan schicken, zusammen mit Bikes und Protektoren, sodass die Jugendlichen ihre Probleme für ein paar Stunden pro Tag vergessen können und ganz normale Jugendliche zu sein, so wie du und ich. Es inspiriert ihn immer wieder, was Mountainbikes bewirken können und motiviert den Schweizer. Er hat sich auch vorgenommen, einen Bikepark zu bauen, allerdings machen da Bürokratie und gefährliche Kriegsumstände noch Probleme.

Auch Mädchen haben sich der Bikegruppe angeschlossen. Derzeit will der Besitzer vom Sportplatz verbieten, dass Mädchen gemeinsam mit Jungs Sport machen. Aber je mehr Aufmerksamkeit von der westlichen Welt kommt, desto einfacher wird es sein, Prinzipien zu modernisieren.

Fahrräder machen nicht nur mobil, es ist wesentlich für den Zugang zu Bildung, Gesundheitswesen und Arbeitsplätzen und reduziert Armut. Mit dem Fahrrad kann ein Einzelner im gleichen Zeitraum die vierfache Distanz zurücklegen und fünfmal mehr transportieren, als zu Fuß. Es ist eine Hilfe zur Selbsthilfe. Die Flying Metal Crew glaubt an die Kraft der Fahrräder. Unterstütze hier das Projekt und fördere Selbstbestimmung, Unabhängigkeit, Bildung, und Perspektive. Die Jugendlichen und die Flying Metal Crew sind sich einig, mit Fahrrädern kann man es weit bringen!

 

https://www.startnext.com/drop-and-ride

https://www.facebook.com/supportdropandride/?fref=ts

(Text: Offizielle Pressemitteilung)

 

PM: Propain Gravity Kids // Propain und Marcus Klausmann bauen Team zur Nachwuchsförderung auf

Propain engagiert sich zukünftig noch stärker in der Nachwuchsförderung. Das neu gegründete internationale Propain Gravity Kids Team bietet talentierten Nachwuchsfahrern im Alter von 8 bis 14 Jahren die nötige Unterstützung um sich zu entwickeln und in den Gravity Mountainbike-Rennsport einzusteigen. Schirmherr und Coach des Teams ist dabei niemand geringeres als die deutsche Downhill-Legende Marcus Klausmann.

Propain ist bereits seit vielen Jahren aktiv im Mountainbike-Rennsport und konnte sich besonders in den letzten Jahren durch die Propain Gravity Union auf nationaler sowie durch das Propain Dirt Zelvy Worldcup Team auf internationaler Ebene erfolgreich etablieren.

// Das komplette Team mit Coach Marcus Klausmann und Teammanager David Mörs

Für die Saison 2017 erweitert das Unternehmen aus Vogt sein Sponsoring-Programm zudem um die Propain Gravity Kids, ein Team zur Förderung von jungen Nachwuchstalenten im Alter von 8 bis 14 Jahren. Dabei stehen nicht Rennteilnahmen und -erfolge im Vordergrund, einige der Fahrer sind sogar zu jung um z.B. am iXS Rookies Cup teilzunehmen, sondern die nachhaltige Entwicklung der Fahrer steht im Fokus. Ähnlich dem Academy Prinzip aus anderen Sportarten, haben sie so die Möglichkeit sich über die Jahre hinweg kontinuierlich weiterzuentwickeln und perspektivisch über die Propain Gravity Juniors in das Factory-Team aufzusteigen. Vielleicht sogar irgendwann bis in den Worldcup…

Um die jungen Talente optimal in ihrer Entwicklung zu fördern, wird sich Propain Neuzugang Marcus Klausmann als Schirmherr und Coach engagieren. Er wird die jungen Fahrer im Rahmen von mehreren Teamevents in Sachen Fahrtechnik trainieren und sie über die Saison hinweg mit Rat und Tat begleiten. Da er selbst mehrfacher Vater ist, war er sofort Feuer und Flamme für das Projekt:

 

„Propain gibt mit dem Team jungen Talenten die Chance sich in einem kosten- und zeitintensiven Sport auf einem hohen Level zu entwickeln. Hierbei sind vor allem das Umfeld und das Miteinander für den Erfolg entscheidend. Alleine ist das kaum zu schaffen. Genau an diesem Punkt kann ich die Kids und auch die Eltern mit den Erfahrungen meiner langjährigen Rennkarriere super unterstützen und dem Sport so etwas zurückgeben. Das motiviert mich ungemein!“ // Marcus Klausmann

 

// Marcus Klausmann auf seinem brandneuen Propain Rage Carbon

Bei der Besetzung des Teams wurde bewusst Wert auf Vielfalt gelegt, wodurch das Team sehr breit aufgestellt ist. So kommen die 10 Teammitglieder aus drei Nationen und haben unterschiedliche Wurzeln im Bikesport: einige kommen aus dem BMX- oder XC-Bereich, andere sind seit Anfang an in Bikeparks unterwegs. Für die Saison 2017 besteht das Team aus folgenden Fahrern:

Jordie Hart, 11 Jahre, England
Emil Keller, 11 Jahre, Deutschland
Felix Hug, 9 Jahre, Deutschland
Felix Niedermeier, 9 Jahre, Deutschland
Johann Schumacher, 9 Jahre, Deutschland
Luke Kocherscheidt, 11 Jahre, Deutschland
Noah Kocherscheidt, 12 Jahre, Deutschland
Moritz Jungaberle, 9 Jahre, Deutschland
Anastasia Thiele, 13 Jahre, Deutschland
David Ludwig, 13 Jahre, Schweiz

Betreut werden die Propain Gravity Kids von David Mörs, der bereits als Teammanager der Propain Factory Teams tätig war. Für die Medienproduktion ist das junge Videoteam TrailTouch an Board und das Gravity Mountainbike Magazin konnte als offizieller Medienpartner gewonnen werden. Dank der breiten Propain Produktpalette an Kinderbikes, steht für jeden der Fahrer ein optimales Bike bereit. Das Team wird hauptsächlich auf dem Frechdax, Yuma und Rage unterwegs sein.
// Propain Yuma in den Teamfarben
// Propain Rage in den Teamfarben

Neben Propain unterstützen folgende Sponsoren das Team mit Material:

100%
iXS
Local Outerwear
Ortema
Motorex
Smith Optics

Wenn Ihr über die Saison hinweg die Entwicklung des Teams verfolgen wollt, dann könnt Ihr dies über die Facebook-Seite des Teams machen.

PM: Teamcamp Propain Gravity Union

Wie auch letztes Jahr entflohen wir dem deutschen Wetter ins sonnige Italien nach San Bartolomeo, das mit seiner Lage zwischen Finale Ligure und San Remo sowie seinen eigenen Trails optimal für eine geile Woche auf neuen Rädern ist. Nachdem schon nach unserem ersten Teamtreffen im Februar klar war, dass wir wieder eine extrem lustige Truppe zusammengestellt haben, war die Vorfreude auf die gemeinsame Woche extrem hoch.

Zusätzlich hatten wir gerade unsere neuen Carbon Rahmen bekommen, was die Freude nochmals steigerte. Da Marco bereits seit einigen Monaten vor Ort war um dort in der Sonne seinen Winter zu verbringen, konnte er von einem lokalen Rennteam ein Shuttle samt Fahrer organisieren, wodurch wir uns ganz dem Radfahren widmen konnten.

Natürlich war auch wieder für Fotos gesorgt, doch weil unsere Fotografin Anjuna Hartmann nach einer kurzen Einweisung von uns das Radfahren für sich entdeckte, verbrachte sie mehr Zeit damit, mit uns über die Trails zu ballern (ohne jemals zuvor Mountainbike gefahren zu sein!) als Fotos von uns zu machen. Dennoch entstanden ein paar Aufnahmen, die sich nicht verstecken müssen.

Nach einem entspannten ersten Tag am Strand waren alle angekommen, sodass wir am nächsten Morgen und direkt auf die lokalen Berge fahren ließen, um die neuen Räder einzufahren. Die Trails, der strahlend blaue Himmel und der Blick aufs Meer wussten zu überzeugen und es tat gut, nach dem Winter wieder im Warmen auf dem Downhill Rad zu sitzen.

Besonders für Erik, der normalerweise nur auf dem Fourcross-Bike oder Enduro anzutreffen ist, war der erste Kontakt mit so viel Federweg eine besondere Erfahrung.

In einem Land wie Italien dürfen natürlich die kulinarischen Aspekte nicht fehlen, weshalb wir uns Abends zum nächstgelegenen Restaurant aufmachten, um lokale Spezialitäten wie z.B. Pizza mit Pommes und Wurst zu probieren.

Leider gab es direkt am ersten Tag bereits den ersten harten Sturz, bei dem sich Marcel das Schlüsselbein brach und damit leider die Woche ohne Rad am Strand verbringen musste. Bei dem abendlichen Fotoshooting stürzte auch noch Marco, der danach zwar noch fahren konnte, aber mit einem stark geschwollenen Daumen und einigen Schürfwunden zu kämpfen hatte.

Am zweiten Tag ging es nach San Remo, wo die Härte der Strecke nach einer Offseason in Deutschland zwar ungewohnt, aber vor allem spaßig war und jeder merkte, ob er in den vorigen Monaten genug trainiert hatte.

Am geplanten Ruhetag war bei Anjuna, Anton, Erik, Hendrik und dessen Bruder die Motivation dann doch wieder da, weshalb sie bereits um vier Uhr morgens auf den Berg fuhren, um die aufgehende Sonne für Fotos zu nutzen. Wie man sehen kann, hat sich der Schlafentzug gelohnt!

Den Rest der Woche vernichteten wir etliche Höhenmeter auf den traumhaften Trails von Finale Ligure, San Remo und San Bartolomeo, bis unsere Hände abfielen und die Bikes vollständig in Staub gehüllt waren. Eins ist auf jeden Fall sicher: Wir und die Bikes sind fit für die Rennsaison 2017 und top motiviert, mal schauen was wir daraus machen können.

Fazit: Eine sehr geile Woche mit coolen Leuten auf perfekten Trails unter italienischer Sonne, die unsere Motivation für diese Saison noch weiter gesteigert hat. Gute Besserung an Marcel, der hoffentlich bald wieder auf dem Rad sitzt!

Als nächstes steht für uns mit der ersten Runde des European Cups in Kranjska Gora endlich das erste Rennen auf dem Plan – see you there!

 

PM: Phil Atwill: Neues Bike – selber Style

Wenn´s bei uns kalt und grau ist, herrschen in Neuseeland super Bedingungen um nach Bestzeiten zu jagen. Kein Wunder also, dass beim Crankworx in Neuseeland die Creme de la Creme der Downhillracer vertreten ist. Und mittendrin: Phil Atwill auf seinem brandneuen Propain Rage Carbon!

In der Saison 2017 werden die Jungs von Teammanager Ben Reid auf dem neuen Carbondownhillbike von Propain unterwegs sein. Die ersten Tests waren sehr vielversprechend und wir können im Worldcup viel erwarten von Phil Atwill, David Trummer und den „Kerr Twins“.

„Nachdem Propain und das Dirt Team Ende 2015 den Vertrag unterzeichnet haben, war unser erstes gemeinsames Projekt ein Bike  zu entwickeln, das unser Rennbolide für die Saison 2017 werden wird. Mit dem Alumodell und seinen großartigen Fahreigenschaften hatten wir eine optimale Basis für die Entwicklung des ersten Prototypen aus Carbon. Die Ziele waren dabei genau definiert: Leichter, steifer und trotzdem sollten die ausgewogenen Fahreigenschaften beibehalten werden. Außerdem standen vielseitige Verstellmöglichkeiten für Reach und Kettenstreben im Lastenheft. Hier bekommt ihr nun einen ersten Blick auf das Rage Carbon in den Teamfarben für die kommende Saison. Wir sind sehr stolz, dass sich die letzten 12 Monate des Testens ausgezahlt haben und so ein geiles Bike entstanden ist!“ // Ben Reid, Teammanager

// Copyright © 2017 Propain Bicycles GmbH, All rights reserved.

PM: Angie Hohenwarter ab sofort bei Propain Bikes

Das Fahrerkarussell dreht sich weiter: Österreichs Freeride-Lady Angie Hohenwarter ist ab sofort auf den Bikes von Propain unterwegs. Neben ihrer Position als Markenbotschafterin wird sie gemeinsam mit Propain einige spannende Projekte auf die Beine stellen

Angie Hohenwarter sitzt seit ihrem 9. Lebensjahr auf dem Bike und zählt mittlerweile zu den bekanntesten und zweifelsohne charismatischsten Freeriderinnen in Europa. Angefangen im Crosscountry-, kam sie über den Fourcross- und Downhillrennsport zum Freeriden. Trotz beachtlicher Erfolge, wie österreichischen Staatsmeistertiteln und guten Top10-Platzierungen bei Europameisterschaften sowie dem Worldcup, sagte sie dem Rennsport Goodbye und stellte als Freeriderin den Spaß auf dem Bike und die Passion Mountainbiken mit anderen zu teilen in den Vordergrund.
Ab 2017 werden die Bikes von Propain die immer gutgelaunte Kärntnerin auf ihren Touren rund um die Welt begleiten. Bei ihrem letzten Trip konnte sich Angie bereits von der Qualität des Tyee Carbon auf den staubigen Trails der portugiesischen Insel Madeira überzeugen. Neben dem Endurobike wird Angie auch auf dem brandneuen Downhiller Rage Carbon und dem spaßigen Freerider Spindrift unterwegs sein.
Propain hat die Verpflichtung von Angie Hohenwarter sehr gut durchdacht. So wird sie nicht nur als Markenbotschafterin aktiv sein, sondern Propain auch bei der Entwicklung einer eigenständigen Mädelslinie unterstützen. Das war für Angie ein entscheidender Punkt, denn sie wollte eine Partnerschaft mit langfristiger Perspektive.

„Bereits bei den ersten Gesprächen habe ich die Leidenschaft der Jungs bei Propain gespürt. Sie sind alle selbst Biker, haben in wenigen Jahren eine ganze Menge auf die Beine gestellt und sprühen vor Ideen. Ihr Ziel, einer ganzen Familie das gemeinsame Biken zu ermöglichen, finde ich echt lässig. Sie haben bereits super durchdachte Bikes für Männer und Kinder im Angebot, fehlen aktuell also nur noch die Bikes für die Mädels. Hier komme ich ins Spiel und werde ihnen ordentlich unter die Arme greifen. I gfrei mi drauf!“ // Angie Hohenwarter

„Wir planen schon länger die Neustrukturierung unserer Mädelslinie „FLO“. Auf der Suche nach einer ausstrahlungsstarken Fahrerin, die die Bedürfnisse der bikenden Mädels  kennt, fiel unsere Wahl sofort auf Angie. Sie ist supersympathisch, hochmotiviert und zählt zu den besten Freeriderinnen in Europa. Wir sind stolz sie auf unseren Bikes zu sehen und freuen uns mit ihr gemeinsam eine vielversprechende Mädelslinie auf die Beine zu stellen, die den Ansprüchen und Wünschen von Bikerinnen gerecht wird.“ // Tobi Söltl, Marketing Manager bei Propain

Angie Hohenwarter weiß was Frauen wollen. Sie selbst sitzt seit vielen Jahren im Sattel und durch ihre beliebte Ladies Session in Saalbach bekommt sie viel Feedback von den Teilnehmerinnen. Wir können also gespannt sein was aus der Zusammenarbeit entsteht.

 

Photos: Falch Photography

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