Backstage: Zu Besuch bei Propain Bikes

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #035 [November & Dezember 2016]

Es heißt, wenn man etwas mit Herzblut macht, kommt mit der Zeit automatisch der Erfolg – so war es zumindest bei Propain Bikes. Vor rund neun Jahren mit dem Traum der eigenen Bike-Marke im Wohnzimmer gestartet, sitzt Propain heute im Firmenneubau bei Ravensburg und verkauft als Direktversender ausschließlich an Endkunden.

 

Der Direktversand – also der Verkauf von Bikes an den Endkunden ohne Zwischenhändler – hat in den letzten Jahren die Bike-Industrie ziemlich durchgeschüttelt. Der klassische Fahrradhandel schimpft und manche Konsumenten verstehen bis heute das Prinzip nicht, denken, dass der günstigere Verkaufspreis der Direktversender mit minderer Qualität zusammenhängt und vergessen dabei die wegfallende (Zwischen-)Händlermarge.

Auch Propain verkaufte in den ersten Jahren nach der Gründung noch über den klassischen Fahrradhandel.

2008 wurde der Traum von eigenen Bikes von Markus Zander und Robert Krauss im Wohnzimmer realisiert. Robert Krauss hatte während seines Maschinenbau-Studiums ein Downhill-Bike konstruiert. Anfangs verkauften Markus und Robert dieses Rad an Freunde.Vom Wohnzimmer ging es dann mit der Firma in die Garage und in den Keller, bis man sich bei David Assfalg im damaligen Radladen einnistete. Markus Zander räumte dann den Platz als Geschäftsführer, um sich voll auf seine Komponentenmarke Sixpack Racing konzentrieren zu können. Seinen Platz bei Propain nahm dann David Assfalg neben Robert Krauss ein.

2011 kam die Umstellung auf den Direktvertrieb – was Propain ganz neue Möglichkeiten eröffnete. Da nun die Händlermarge wegfiel und man den Endkunden attraktive Preise anbieten konnte, kamen zügig neue Kunden hinzu, sodass das neue Firmengebäude – ein ehemaliges Autohaus in Ravensburg – schnell zu klein wurde. Also wurde nicht nur in die Entwicklung neuer Bikes investiert, sondern auch in den Bau eines eigenen Firmengebäudes im beschaulichen Ort Vogt.

Mit dem wachsenden Kundenstamm entwickelte sich auch eine regelrechte Community um die Bike-Marke. Über das Programm „Propain Friends”, bei dem sich mittlerweile rund 1200Leute beteiligen, können Interessierte die Privatbikes von Propain-Kunden testen. Als Dankeschön für aktive Community-Mitglieder gibt es ein Punktesystem, das Vergünstigungen bei Übernachtungen im Bike-Urlaub und weitere Boni ermöglicht. So ist innerhalb von drei Jahren ein breites Netzwerk von Propain „Privattest-Centern” entstanden. Einige Mitglieder dieser Community wurden sogar zu Mitarbeitern von Propain.

So war zum Beispiel Jannik der erste Kunde der Propain GmbH sowie „Friend“ der ersten Stunde, anschließend Propain Factory Teamfahrer und kümmert sich jetzt um die Montage der Bikes in der Werkstatt.

Ausschlaggebend für die Entwicklung des Freeride-Kids-Bike „Frechdax” war David Assfalgs Sohn. Echte Freeride-Bikes für Kinder sind weltweit Mangelware. Bisher gab es nur Lil Shredder Bikes aus Übersee. Propain entwickelte für Davids Sohn einen Prototypen für den Eigenbedarf. Als man das Rad auf der Eurobike vorstellte, waren Feedback und Interesse überwältigend. Also entwickelte man das Bike mit dem eigenen Know-How und dem Feedback der Nachwuchs-Freerider weiter – und kann jetzt von sich behaupten, das ausgereifteste Kids-Mountainbike auf dem Markt im Sortiment zu haben. Was zahlreiche Tests von Magazinen unterstreichen. Wer keine 1700,- Euro für ein Mini-Freeride-Bike ausgeben möchte, kann nun auf das Hardtail „Dreckspatz” für 800,- Euro zurückgreifen.

Aber wie läuft der Alltag bei Propain in Vogt ab? Hat ein Kunde ein Rad über den Webshop gekauft, wird das Bike in der eigenen Werkstatt montiert. Gerne auch mit Decals in Wunschfarbe. Auch die Rahmenfarbe und Komponenten kann man auf Wunsch bei jedem Rahmen frei zusammenstellen.

Nach der Onlinebestellung dauert es im Schnitt etwa drei Wochen, bis das Bike per Paketdienst an den Kunden ausgeliefert wird. Manche Kunden holen ihr Rad aber auch direkt in der Firma ab.

Vor, während und nach dem Kauf kann man sich per Telefon vom Kundendienst beraten lassen. Dabei setzt Propain auf die Erfahrungen von David Assfalg, der sich durch seinen ehemaligen Bike-Laden in der Materie bestens auskennt.

Entwickelt werden die Bikes bis heute von Robert Krauss. Er testet die eigenen Räder auch regelmäßig auf dem firmeneigenen Prüfstand. Dort lassen sich zum Beispiel Belastungen durch Pedalieren, Durchschläge, Bremskräfte und schräges Landen simulieren.

Auch im Downhill-Sport ist Propain als Sponsor und Förderer vertreten. Neben den World Cup Fahrern setzt man auch auf den Nachwuchs. Die jungen Teamfahrer erhalten bei den Rennen Unterstützung durch Teamzelt inklusive Mechaniker, werden im Winter im Trainingscamp fit gemacht und erhalten viel Wissen über die Technik eines Bikes. Da uns die Förderung von Propain begeistert, unterstützen wir 2017 das Propain Gravity Team als Medienpartner.

Und da bei einer Firma, die wegen der Leidenschaft fürs Biken gegründet wurde, der Fahrspaß nicht zu kurz kommen darf, steht auf dem Firmengelände ein Pumptrack. Der wird nicht selten in der Mittagspause und nach Feierabend genutzt.

Ob man damit 2008 im Wohnzimmer gerechnet hätte?

Weitere Infos unter www.propain-bikes.com

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PM: Die Propain Gravity Kids beim Rookies Cup Nr.2 in Steinach

Letztes Wochenende wurde in Steinach das zweite Rennen des Rookies Cups ausgetragen und von unserem Propain Gravity Kids Team waren Johann (U13), Felix (U13) und Emil (U15) am Start.

Die Strecke war allen gut bekannt, da sie sich in den letzten Jahren nicht groß verändert hat. Dennoch ist sie nicht einfach zu fahren und eine Gewitterschauer sorgte am Samstag zu Beginn des Seedings für wechselnde Bedingungen, welche die Jungs an einigen Stellen besonders forderten. Grundsätzlich kamen alle jedoch mit der Strecke zu Recht, was sich in den guten Seeding-Ergebnissen zeigte:

Felix Hug, 12. Platz, Boys U13
Johann Schumacher, 13. Platz, Boys U13
Emil Keller, 6. Platz, Boys U15

Der Rennsonntag startete zwar bewölkt, es bliebt aber trocken und später kam auch die Sonne raus. So gingen unsere Kids nach dem Training super motiviert in ihre Rennläufe und Dank der top Bedingungen konnte jeder seine Zeit aus dem Seeding verbessern. Gleiches galt allerdings auch für die Konkurrenz, so dass nicht jeder der Jungs sein Seeding-Ergebnis halten konnte:

Felix Hug, 12. Platz, Boys U13
Johann Schumacher, 16. Platz, Boys U13
Emil Keller, 8. Platz, Boys U15

Unter dem Strich war es wieder ein sehr gutes Rennwochenende für die Propain Gravity Kids. Keine Verletzten, alle Jungs haben ihre Zeiten aus dem Seeding im Rennlauf verbessert und am Ende sogar eine Top-10 Platzierung. So kann es weitergehen…

Unsere Rookies Cup Kids haben jetzt erstmal eine Rennpause. Für unsere U17 Kids steht dann als Nächstes das Downhill Cup Rennen am 23./24.06. in Klinovec auf dem Plan…

Felix Hug

Ihr findet den Rennbericht auch auf der Facebook-Seite des Teams.

 

// Fotos: Sebastian Gruber

 

PROPAIN GRAVITY KIDS: Propain Bikes und Marcus Klausmann starten mit ihrem Nachwuchs-Team weiter durch

Auch in der Saison 2018 engagiert sich PROPAIN weiterhin in der Nachwuchsförderung und geht zusammen mit Marcus Klausmann und dem PROPAIN GRAVITY KIDS Team in die zweite Saison. Nachdem letztes Jahr erfolgreich die Grundlagen gelegt wurden, geht es in dieser Saison stärker um die individuelle Weiterentwicklung der Kids.

In der Saison 2017 hat PROPAIN erstmals sein nationales Sponsoring-Programm, bestehend aus der PROPAIN GRAVITY UNION und den PROPAIN GRAVITY JUNIORS, mit den PROPAIN GRAVITY KIDS um ein dediziertes Team für Nachwuchstalente im Alter vom 9 bis 15 Jahren erweitert. Coach und Mentor des Teams war dabei niemand geringeres als Marcus Klausmann, welcher erfolgreich die Basis für eine nachhaltige Entwicklung der Kids legen konnte.

Basierend auf den Erfahrungen und Ergebnissen der ersten Saison der PROPAIN GRAVITY KIDS, liegt in 2018 der Fokus auf der individuellen Weiterentwicklung. Hierzu wird es wieder diverse Team-Camps geben in denen Marcus mit den Kids sowohl in der Gruppe als auch individuell an ihren Stärken und Schwächen arbeitet:

„Einerseits ist es dieses Jahr so, dass einige nun endlich Rennen fahren dürfen (…) auf der anderen Seite haben wir einige die sind letztes Jahr schon Rennen gefahren. Da erwarte ich natürlich auch eine gewisse Leistungssteigerung was die Entwicklung angeht. (…) Also dass sie auch merken, dass es etwas ernster wird und dass wir jetzt ein wenig mehr Gas geben. Es ist der Hauptpunkt, dass sich die Kinder entwickeln sollen und müssen, um technisch den nächsten Step zu gehen. Was dann bei den Rennen rauskommt werden wir sehen und in den Trainingscamps gezielt daran arbeiten.“ Marcus Klausmann

Da aktuell drei der Kids ihre erste Saison in der U17 Klasse und somit zeitgleich ihr letztes Jahr im PROPAIN GRAVITY KIDS Team bestreiten, wird es auch Trainingseinheiten zusammen mit Fahrern der PROPAIN GRAVITY UNION und den PROPAIN GRAVITY JUNIORS geben, um die älteren Kids optimal auf den nächsten potenziellen Schritt vorzubereiten.

Die Besetzung des Teams wurde weitestgehend beibehalten, um den Kids die nötige Zeit zur Entwicklung zu geben. Lediglich Melina Bast, Tochter des Downhill-Veterans Markus Bast, ist als weiblicher Neuzugang im Team. Insgesamt besteht das Team somit aus den folgenden 10 Kids:

  • Moritz Jungaberle, (noch zu jung für Rennen)
  • Felix Niedermeier, U13 Rookies Cup
  • Felix Hug, U13 Rookies Cup
  • Johann Schumacher, U13 Rookies Cup
  • Emil Keller, U13 Rookies Cup
  • Melina Bast, U13 Rookies Cup
  • Luke Kocherscheidt, U15 Rookies Cup
  • Noah Kocherscheidt, U17 iXS Downhill Cup
  • Anastasia Thiele, U17 iXS Downhill Cup
  • David Ludwig, U17 iXS Downhill Cup

Die PROPAIN GRAVITY KIDS werden weiterhin von David Mörs betreut und gemanagt, welcher selbst als dreifacher Vater und langjähriger Team-Manager des Propain Factory Racing Teams weiß worauf es bei einem speziellen Kids Team ankommt. Für die Medienproduktion ist wieder das Video-Team TrailTouch an Board und das Gravity Mountainbike Magazin ist weiterhin offizieller Medienpartner.

Mit Schwalbe, Alex Rims und Sixpack konnte das bestehende Sponsoren-Portfolio für die aktuelle Saison um drei hochwertige Material-Supporter erweitert werden. Local Outerwear, Ortema, Smith Optics, Motorex und 100% sind ebenfalls weiterhin an Board.

Wenn Ihr über die Saison hinweg die Entwicklung des Teams verfolgen wollt, dann könnt Ihr dies über Facebook machen.
Live in Action könnt Ihr die PROPAIN GRAVITY KIDS das nächste Mal auf dem Dirt Masters Festival erleben. Haltet die Augen offen!!

 

PM: Wir verraten euch nun endlich was hinter „Hugene“ steckt!

HUGENE ist Propain´s Interpretation vom perfekten Trailbike. Ein Bike, das mit Leichtigkeit den Berg hinauffliegt und dir bergab ein fettes Grinsen ins Gesicht zaubert. Erstmals setzt Propain auf die großen 29“ Laufräder und hat dafür sein bewährtes PRO10-Federungssystem ordentlich optimiert. Ergebnis ist eine gute Balance aus Laufruhe und Agilität um den Fahrer enorme Sicherheit zu vermitteln ohne behäbig zu wirken.

HIGHLIGHTS AUF EINEN BLICK

  • Special Blend Carbon – Rahmenmaterial der höchsten Qualität
  • PRO10 HUGENE tuned – Antriebsneutral und megasensibel
  • Propain Dirt Shield – Gedichtete Lagerabdeckungen
  • Interne Zugverlegung für Dämpfer-Remote
  • Integrated Chain Guide

SPECIAL BLEND CARBON

Beim Rahmenmaterial geht Propain keine Kompromisse ein, daher werden die Carbonrahmen aus einer Mischung verschiedener Carbon-Prepreg-Materialien der höchsten Qualität hergestellt. Je nach Einsatzort und Lastfall kommen unidirektionale oder verschieden gewobene Fasermatten zum Einsatz. Ein besonders hoher Anteil an speziell ausgewählten lasttragenden Fasern mit besonders hoher Reisfestigkeit zeichnet die Werkstoffe aus. Alle Rahmen werden auf den Prüfständen bis zum Versagen geprüft und von Teamfahrern wie Downhill World Cup Profi Phil Atwill aufs härteste getestet um die bestmögliche Performance der Produkte sicherzustellen.

PRO10 HUGENE TUNED

Das vielfach von der Fachpresse gelobte PRO10-Federungssystem wurde für HUGENE nochmal komplett überarbeitet.  Der Dämpfer sitzt nun vor dem Sattelrohr und ist perfekt vor Dreck und Schlamm geschützt. Gleichzeitig wurde Platz für die großen 29“ Räder geschaffen. Für das Hugene als Trailbike hat Propain besonders viel Augenmerk auf die Antriebseffizienz gelegt. Mit 100% Anti-Squat bringt den Hinterbau im Uphill nichts aus der Ruhe. Das Bike klettert dadurch fast wie ein Hardtail, bietet aber auch handfeste Downhill-Performance. Denn die Kinematik wurde so optimiert, dass sich der Dämpfer progressiv verhärtet und perfekte Feinfühligkeit bei gleichzeitig hohem Durchschlagschutz bietet.

PROPAIN DIRT SHIELD

Alle Rahmenlager besitzen eine speziell gedichtete Lagerabdeckung, die sie optimal vor Schmutz und Feuchtigkeit schützt

GEOMETRIE

AUSSTATTUNG

Die aktuelle Modellpalette bietet drei fixe „Serienbikes“ plus ein freikonfigurierbares „Project Free“. Dies wird Propain mit HUGENE ändern. Sie bieten drei Vorkonfigurationen, jede ist aber frei konfigurierbar. D.h. man kann mit einer Basis (Start, Bestseller oder Highend) beginnen und einzelne oder alle Komponenten anpassen. Start ist dabei das günstigste Einstiegsmodell, Highend stellt die Topausstattung dar. Bestseller ist Propain´s Empfehlung an den Kunden, also der Preis/Leistungs-Sieger.

 

*Preise und Ausstattung noch nicht final!

 

HUGENE ist ab Juni in den Farben Lime, Silver und Carbon Raw im Onlineshop von Propain bestellbar.

TECHNISCHE DETAILS

Marcus Klausmann mit dem Hugene in Finale Ligure
Geschäftsführer Robert Krauss in Vinschgau

 

Teamfahrerin Angie Hohenwarter auf den Azoren

PM: PIVOT CYCLES stellt europäisches Nachwuchsteam vor

Mit Katrin Karkhof als Teammanagerin fördert Pivot Cycles junge talentierte Fahrer/innen
Pivot Cycles macht es sich zum Ziel in Zukunft junge Talente angemessen zu unterstützen und ihnen eine individuelle Weiterentwicklung zu ermöglichen.

Das Pivot Cycles Devo Team, Devo steht dabei für Development, wird aus drei hochtalentierten Nachwuchsathleten/innen bestehen. Mit Katrin Karkhof bekommt das Team eine erfahrene Athletin und ehemalige World Championchip Fahrerin als Teammanagerin. Katrin wird sich mit der Koordinierung und Organisation des Teams befassen und den jungen Sportlern/Sportlerin mit ihrer langjährigen Rennerfahrung zur Seite stehen.

„Ich habe mit Volker Knaus von Pivot schon in den letzten Jahren hin und her überlegt, wie meine Zukunft nach der aktiven Zeit als Rennfahrerin weitergehen kann. Ich würde gerne dem Downhillsport etwas zurückgeben. Da es häufig für junge Fahrer nicht leicht ist überhaupt an Rennen teilzunehmen und es hier einen großen Unterstützungsbedarf gibt, lag es nahe, dass ich meine Erfahrung und meine Kontakte nutzen kann, um ein Nachwuchsteam zusammen mit Pivot Cycles auf die Beine zu stellen. Wir sind total stolz so ein rundes Team zusammen gestellt zu haben. Und total gespannt wie die Saison verlaufen wird.“ – Katrin Karkhof, Teammanagerin Pivot Cycles Devo Team

 

Das Team besteht aus dem 15-jährigen Benni Beck aus Reutlingen. Er konnte im letztes Jahr in seiner ersten U17 Saison mehrfach mit sehr guten Platzierungen im IXS European Downhill Cup auf sich aufmerksam machen. Dabei fuhr Benni mehrere Podiumsplätze im IXS German und Swiss Downhill Cup ein.

„Ich Freue mich sehr die Möglichkeit zu haben im Pivot Cycles Devo Team dabei zu sein und bin sehr gespannt auf die kommende Saison. Als jüngstes Teammitglied werde ich sicherlich auch von den Erfahrungen der anderen Fahrer profitieren.“
– Benni Beck, Teamfahrer Pivot Cycles Devo Team

Die 19-jährige Abby Hogie fuhr letztes Jahr ihre erste Saison mit Lizenz und stand gleich mehrfach auf dem Podium der Elite Damen. Die gebürtige Amerikanerin aus Heidelberg ist eine quirlige Persönlichkeit mit einem unerschrockenen Fahrstil von der man noch einiges hören und sehen wird.

„Ich bin ultra glücklich im Pivot Cycles Devo Team zu sein, das bringt mich einen großen Schritt näher an meine Ziele und Träume. Support auf diesem Niveau hatte ich noch nie und ich bin mir sicher, dass es mich weiterbringen wird. Ich bin extrem motiviert für die nächste Saison, um gestärkt von meiner schweren Verletzung im September zurück zu kommen.“ – Abby Hogie, Teamfahrerin Pivot Cycles Devo Team

Das Team vervollständigt der schon deutlich erfahrenere 20-jährige Janis Lehman aus der Schweiz. Er belegte letztes Jahr schon einen 31. und einen 44. Platz in seinem ersten Jahr in der Elite Men im Downhill World Cup. Außerdem war er Teil der Auswahl zu den World Champs in Australien.

„Neues Team – neue Erfahrungen – neues Bike – neuer Speed. Ich freue mich riesig die Saison mit Abby und Benni für das Pivot Cycles Devo Team zu bestreiten. Ich hoffe ich kann ihnen als ältester Fahrer meine Erfahrungen und meinen Speed weitergeben. Ich fühle mich geehrt mit dem Pivot Phoenix zu racen, es wird mich sicherlich an meine Grenzen bringen. Mit dem Team und dem Bike erhoffe ich mir eine bomben Zeit, viele spaßige Momente und natürlich bessere Resultate.“ – Janis Lehman, Teamfahrer Pivot Cycles Devo Team

 

2018 wird das gesamte Team alle Rennen des IXS European Downhill Cups bestreiten. Da ist die ein oder andere Podiumsplatzierung möglich und auch um die Gesamtwertung können die drei Racer mitfahren. Abby und Janis werden zudem auch einige World Cups bestreiten. Für Abby wird es das erste Jahr im World Cup werden. Benni ist als U17 Fahrer noch nicht startberechtigt im World Cup und wird somit seine Rennen ausschließlich auf europäischer Bühne bewältigen.


Den Team-Mitgliedern wird das PIVOT Phoenix Carbon für Rennen und das Mach 6 Aluminium für Trainings zur Verfügung gestellt. Ausgestattet werden die Fahrräder jeweils mit Fahrwerken von FOX. Pivot Phoenix Komponenten formen das Cockpit. DT Swiss stellt die Laufräder zu Verfügung. MAXXIS ist als Reifenhersteller mit an Bord. Eingekleidet und geschützt werden die Fahrer/in von IXS. Die Ketten werden von der Freesolo von 77designz an Ort und Stelle gehalten. Für eine stets gute Sicht gibt es Brillen von Smith Optics. Muc-Off stellt dem Team Wartungs- und Pflegeprodukte bereit. Fidlock kümmert sich mit ihren Trinksystem darum, dass die Athleten immer ihr Zutrinken dabei haben.


Verfolgen kann man das Pivot Cycles Devo Team über die Saison auf Instagram sowie Facebook.

OFFSEASON – Mit CrossFit ® stark durch den Winter

Alle Jahre wieder… nach einer geilen Saison im Sommer kommt der kalte trostlose Winter. Das Wetter wird Tag für Tag schlechter und die Motivation aufs Bike zu steigen wird immer geringer. Was also tun um wieder fit oder sogar noch fitter in die neue Saison zu starten?

MTB-Profi und Trail-Trophy-Serien Sieger Oli Dorn zeigt uns, wie er sich auf die nächste Saison vorbereitet und was CrossFit® Mountainbikern bringt und wie es geht.

 

Oli Dorn in seiner fast täglichen Saisonvorbereitung -Umgebung / © FALCH PHOTOGRAPHY

 

Warum gerade CrossFit?

CrossFit kombiniert in jeder Übung Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination. Jeden Tag gibt es ein individuelles WOD (Workout Of The Day). CrossFit definiert Fitness als höhere Leistungsfähigkeit in all diesen Bereichen. Die funktionellen Übungen werden auf Zeit oder in Intervallen durchgeführt. Da zusätzlich noch das Gleichgewicht gefördert wird, ist CrossFit die optimale Vorbereitung für die Bikesaison. ‚Be impressed by intensity, not volume‘ ist das Grundprinzip vom CrossFit.

Allgemeines und spezifisches Warm Up:

Angefangen wird jedes Training mit dem allgemeinen Warm up um den Körper auf ‚Betriebstemperatur‘ zu bringen. Es ist ein wichtiger Bestandteil des Trainings um Muskeln, Gelenke, Bänder und innere Organe auf die bevorstehende Arbeit optimal vorzubereiten. Oli Dorn wählt das Seilspringen, wobei hier das Ziel jedes Trainierenden die Double Unders sind, bei dem das Seil pro Sprung zweimal unter den Beinen durchgeführt wird. Danach folgt das spezifische Warm up mit Movement Preparation. Hierbei wird nochmal intensiver auf die Körperpartien eingegangen, welche in dem nachfolgenden WOD beansprucht werden. Es ist eine Kombination zwischen Aufwärmen, dynamisches Dehnen und Blutzirkulation anregen. Insgesamt sollte das Aufwärmen zwischen 10 und 15 Minuten liegen.

Oli beim Seilspringen zum warm-up / © FALCH PHOTOGRAPHY

 

Eine weitere Option sich aufzuwärmen ist das Rudern. Hier wird der ganze Körper beansprucht, wobei sich die Anstrengung gut dosieren lässt. Deshalb eignet sich das Ruderergometer ideal um intensive Intervalle zu fahren. / © FALCH PHOTOGRAPHY

 

Workout Of The Day (WOD)

Bevor es richtig los geht gibt es noch die Skills der bevorstehenden Techniken trainiert. Ca 15 Minuten wird ohne Gewicht die richtige Haltung und Vorgehensweise der Übungen des WOD geübt. Jedes Workout Of The Day, besteht meist aus einer Reihe verschiedener Übungen, die in mehreren Runden ausgeführt werden. Dabei ist entweder eine vorgegebene Anzahl an Runden in möglichst geringer Zeit auszuführen, oder in einer vorgegebenen Zeit eine möglichst hohe Anzahl an Runden oder Wiederholungen. Je nach Art des Workout dauert das Ganze zwischen 15-30 Minuten.

Beispiele von typischenWOD Übungen

Da es quasi unzählig verschiedene Übungen und Kombinationen im CrossFit gibt, stellen wir euch hier ein paar Übungen vor, die perfekt für Biker sind.

Boxjump Over

Eine der Lieblingsübungen von Oli. Hierbei wird von der einen Seite zur anderen Seite über die Box gesprungen. Dies ist mit oder ohne Kontakt zur Box möglich. Es werden alle 5 oben genannten sportmotorischen Grundeigenschaften trainiert. Durch wiederholende Explosivität der Beinmuskulatur wird deine Schnelligkeit gefördert.Diese ist wichtig für Sprints und dem raschen Beschleunigen beim Radsport.

Boxjumps für schnelle Beine / © FALCH PHOTOGRAPHY

 

Kettlebell Swings

Der Kettlebell Swing stellt eine effektive Ganzkörper-Übung dar, der mit ‚Kugelhanteln‘ zwischen 8 und 32 kg durchgeführt wird. Die Übung beugt nicht nur Rückenschmerzen auf dem Bike vor, sondern schützt dich vielmehr noch bei Stürzen vor Rücken-und Wirbelverletzungen. Zusätzlich wird die Körperstabilität gefördert.

Oli Dorn mit Trainier Max beim schwingen / © FALCH PHOTOGRAPHY

 

Wallballs

Eine weitere abwechslungsreiche Ganzkörperübung ist das Wallball. Hierbei wird ein ‚Medizinball‘ explosiv an der Wand hoch gestoßen. Beim wieder abfangen des Balles geht der Körper dynamisch mit dem Ball nach unten in die Kniebeuge. Diese Übung sollte möglichst flüssig praktiziert werden.

Oli beim abfangen des Balles in der Kniebeuge. Trainer Max beim explosiven stoßen des Balles. / © FALCH PHOTOGRAPHY

 

Kettlebell Snatches

Die Kettlebell Snatches sind eine beliebte, klassische Kettlebell Übung, die auf einfache Weise die Schulterpartie stabilisiert. Trainier Max setzt die Übung als Verletzungsprophylaxe für die Schultern von Oli ein. Bei der Übung wird die Kettlebell in einem Zug über die gesamte Muskelkette über Kopf bewegt. Hierbei wird eine Kontraktionswelle vom Rumpf in die Extremitäten erzeugt und somit die Kettlebell von unten nach oben transportiert. Wichtig hierbei ist, dass ihr die Abwechslung der Arme nicht vergesst.

Startposition der Snatches. Auch hier ist Körperspannung das A und O. / © FALCH PHOTOGRAPHY

 

Endeposition der Snatches. Gestreckte Haltung und stabiler Stand.  / © FALCH PHOTOGRAPHY

 

Clean & Jerk

Dies ist eine der anspruchsvollsten Übungen und gleichzeitig einer der Besten. Sie vereint Kniebeuge (squad), Kreuzheben (deadlift), Umsetzen (clean) und das Stoßen (jerk). Es werden fast alle Muskelfasern im Körper rekrutiert, um ein
externes Objekt kontrolliert zu bewegen, wie es auch beim biken notwendig ist .

Deadlift: Startposition des Clean&Jerk. Diese Position ist nicht nur beim Gewichtheben sehr wichtig, sondern auch im Alltag rückenschonend Objekte auf Hüfthöhe zu heben. / © FALCH PHOTOGRAPHY

 

Clean: Die Hantel wird vom Deadlift hoch beschleunigt, vom Körper aufgefangen und auf Schulterhöhe bewegt. Schnelligkeit, Kraft und Technik werden kombiniert. / © FALCH PHOTOGRAPHY

 

Jerk: Das Objekt wird final nach oben gestoßen und in der Endposition mittig über der Körperachse balanciert. / © FALCH PHOTOGRAPHY

 

 

Sensomotorisch Akzentuiertes Training

Zusätzlich zum CrossFit absolviert Oli Dorn dieses kompliziert klingende Training. Hierbei werden tief liegenden Muskeln des „Körperkerns“ (Core) unter Ausnutzung modulierender Effekte interner und externer Reize auf die Haltungsmotorik traininiert.

Pezziball Squats

Air Squats an sich sind schon sehr komplex und werden auf dem Gymnastikball zu einer der anspruchsvollsten Übungen, um die dynamische Stabilität abzubilden. Deine Balancegefühl auf dem Bike wird sich enorm steigern. Am Anfang sollte man das ganze an der Wand oder mit Hilfestellung üben, um Stürze und Verletzungen zu vermeiden.

Auf dem Pezziball gilt absolute Konzentration um nicht zu stürzen. / © FALCH PHOTOGRAPHY

 

Indoboard

Bei dieser Übung trainiert Oli Dorn seine Hand- Fußkoordination unter Zeitdruck auf einer instabilen Unterlage. Mit Trainer Max wirft und fängt Oli in unterschiedlicher Weise Gegenstände hin und her. Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit werden hier abverlangt und steigern deine Präzision auf dem Bike. Wer kein Trainer oder Helfer hat kann die Übung easy selber machen. Mit 2 Meter Abstand vor einer Wand positionieren und Tennisbälle in verschiedenen Kombos werfen und fangen.

wacklige Angelegenheit auf dem Balancetrainer / © FALCH PHOTOGRAPHY

 

Ausrollen und Mobilitytraining zum Cool Down

Um Muskelkater vorzubeugen und die Mobilität zu steigern wird nach jedem Training ca. 10 Minuten ausgerollt. Durch ‚Myofascial Release‘ wird überstrapaziertes, verhärtetes und verklebtes Gewebe wieder weich, beweglich und belastbar gemacht. Nach dem Ausrollen fühlen sich die Faszien geschmeidiger und lockerer an. Somit kann am nächsten Tag wieder voll durchgestartet werden.

Viel Training fordert konsequente Regeneration. Hierbei ist die Black Roll ein wichtiger Bestandteil. / © FALCH PHOTOGRAPHY

 

 

 

 

 

07 – Propain | Gravity Adventskalender 2017

07.12.2017 – Propain

Zu gewinnen gibt es heute einen Propain Hoodie in grau, ein Propain T-Shirt in schwarz, eine Propain Cap in grau und den Propain Coffee2Go Becher im Gesamtwert von 125€.

Frage: Wie viele Teammitglieder hat das Propain Gravity Kids Team in der aktuellen Saison?

Die Antwort findet ihr hier -> www.propain-bikes.com/GravityKids

Schickt eure Antwort bis um 23:59 Uhr heute, dem 07.12.2017 an gewinnen@gravity-magazine.de
Bitte vergesst dabei nicht den Email-Betreff “Türchen 07″.

Es gelten unsere Teilnahmebedingungen für Verlosungen & Gewinnspiele.