GDC Finale in Thale – Rosstrappendownhill

Das Rosstrappendownhill Rennen dürfte den meisten ein geläufiger Begriff sein. Traditionell fand auch in diesem Jahr der iXS German Downhill Cup mit dem Rennen in Thale seinen Abschluss.

Hannes Lehmann - GDC Thale
© Racement / Sebastian Gruber  –  Hannes Lehmann

Die nördlichste offizielle Downhillstrecke in Deutschland gehört zwar nicht zu den allerschwierigsten oder steilsten der Serie, aber (oder genau deshalb) legten sich auch dieses Jahr die Jungs und Mädels vom Org.Team wieder ordentlich ins Zeug. Genau wie im vergangenen Jahr, in dem ein völlig neues Zielgelände entstand, musste auch dieses Jahr einiges neu umgesetzt werden. Und das ist definitiv gelungen.

Aber was genau macht das Rosstrappendownhill aus Sicht von sehr vielen Fahrern, zum krönenden Abschluss des German Downhill Cups?

Die Antwort: Diese massiv geile Stimmung, ein volksfestartiger Flair, legändere Partys, jeder kennt jeden, beinahe wirkt alles familiär.

Dieses Jahr gingen insgesamt 351 Fahrer aus 10 Ländern an den Start. (USA, GB, FRA, NL, DK, LUX, SUI, AUT, SWE und GER)
Rund 4200 Besucher wollten sich das Spektakel nicht entgehen lassen und haben für gute Stimmung abseits des Flatterbandes gesorgt.

Aber nun zu den wichtigsten Fakten des Finals:

Den Tagessieg bei den Herren holte sich, wie auch letztes Jahr der Brite JACK READING ( One Vision Global Racing).

© Racement / Sebastian Gruber – Podium Elite Men

Bei den Frauen räumte die deutsche NINA HOFFMANN (ERTS Racing Team) alles ab, sie verteidigte ihren Titel und ist somit erneut Seriensiegerin.

© Racement / Sebastian Gruber – Podium Overall Elite Women

Für den Halb-Portugiesen SILAS GRANDY ( GZ ROCKY MOUNTAIN RACING) reichte der zweite Platz, um die Serienwertung für sich zu entscheiden.

© Racement / Sebastian Gruber – Silas Grandy

Alle Ergebnisse des Final Runs aus Thale könnt ihr natürlich hier nachlesen:
http://www.ixsdownhillcup.com/de/ergebnis-final-run-thale-4

 

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PM: Red Bull Pump Track World Championship 2018

Eine einzigartige neue Rennserie wird die Radsport-Community 2018 begeistern. Die erste Red Bull Pump Track Weltmeisterschaft.

Gemeinsam mit Velosolutions hat Red Bull eine neue Rennserie angekündigt. Höhepunkt der Rennserie mit über 20 Qualifikationsrunden sind die Red Bull World Championships, die im September in Lenzerheide stattfinden werden. Auch in Deutschland soll es einen Tourstopp geben. ( Noch nicht final bestätigt.)

Das Format variiert je nach Strecke, das Rennen wird entweder Kopf-an-Kopf oder in einem Zeitfahren ausgetragen. Es wird wie gewohnt, für jeden Teilnehmer einen Seeding Run geben, die besten 32 Männer und Frauen qualifizieren sich somit für die K. O.- Läufe. Die besten vier Männer und Freuen aus jeder Qualifikationsrunde qualifizieren sich für die Pumptrack-WM.

Red Bull Pump Track World Championships

The Red Bull Pump Track World Championship takes pump track racing to the next level. Qualifying events will take place worldwide ahead of The World Championship final in Lenzerheide, Switzerland, where the official Pump Track World Champion will be crowned!

Posted by Red Bull Pump Track World Championship on Donnerstag, 1. Februar 2018

 

Event-Kalender Pumptrack-WM 2018

  • 10/11. März Rosendaal, Niederlande
  • 31. März Kerobokan, Bali
  • 07. April Manila, Philippinen
  • 07. April Wellington, Neuseeland
  • 21. April Hyderabad, Indien
  • 28. April Durban, Südafrika
  • 28. April (tbc) Kotaix, Puerto Varras, Chile
  • 01. Mai Roma, Lesotho
  • 5. Mai Neunkirchen, Österreich
  • 19. Mai Oklahoma City, USA
  • 19. Mai Riga, Lettland
  • 26./27. Mai Leavenworth, USA
  • 10. Juni Pärnu, Estland
  • 23. Juni Aranyaphrathet, Thailand
  • 30. Juni Carpentras, Frankreich
  • 30. Juni Glasgow, Schottland
  • 7./8. Juli Brugg, Schweiz (noch nicht bestätigt)
  • 14. Juli Gross-Umstadt, Deutschland (noch nicht bestätigt) Wals, Österreich
  • 4. August Nanaimo, Kanada
  • 5. August Akaigawa, Japan
  • 19. August (noch nicht bestätigt) Balzers, Liechtenstein
  • 25./26. August (tbc) Siror, Italien
  • 07. September 2018 Lenzerheide, Schweiz (Finale)

Die Anmeldung ist bereits geöffnet unter https://redbullpumptrackworldchampionship.com

Pressemitteilung: Red Bull

TEST: Alles im Griff? – Vier Griffe im Test

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #036 [März & April 2017]

Der Griff ist ein Bauteil am Fahrrad, das häufig vernachlässigt wird. Dabei ist er – neben den Pedalen die einzige Verbindung zwischen Fahrer und Bike. Verliert man den Halt und der Griff rutscht aus der Hand, ist es in den meisten Fällen vorbei. Doch guter Grip ist lange nicht alles, was wir heute von einem Griff erwarten dürfen. Bei der Auswahl der Passform geht es nicht ganz so problematisch zu wie bei der Sattelwahl – dennoch sollte der Griff zur Hand des Fahrers passen. Deshalb sind viele Griffe in unterschiedlichen Durchmessern erhältlich. Auch auf die Gummihärte und die Oberflächenstruktur sollte man achten. Maximaler Grip ist nicht alles, schließlich soll der Griff auf langen Abfahrten kleine Schläge dämpfen und möglichst lange halten. Zum Schluss darf das Augenmerk auf die Optik fallen – oft ist die Farbwahl riesig.

Die meisten Griffe im Gravity-Bereich sind Schraubgriffe. Das bedeutet, die Griffenden lassen sich über eine Schraube fixieren. Die meisten Griffe kommen mit einer Schelle aus – doch testet unbedingt vor der Fahrt, ob der Griff wirklich fest sitzt! Denn habt ihr die Schraube nicht richtig angezogen, hat er Griff keinerlei Halt am Lenker.

Anders bei Griffen, die aufgeschoben werden – wie man sie häufig bei Dirt, Street und BMX sieht. Diese haben keinen Kunststoffkern und lassen sich nur mit etwas Mühe über den Lenker schieben. Hier gibt es verschiedene Methoden, um sich die Arbeit zu erleichtern. Beliebt ist Haarspray: Lenkerende einsprühen, der Griff gleitet über das noch flüssige Haarspray leicht auf den Lenker und sitzt, wenn das Spray getrocknet ist.
Die einfachste und sicherste Methode ist Bremsenreiniger, Feuerzeugbenzin oder Isopropanol: Lenkerende einsprühen, Griffinnenseite einsprühen, schnell aufschieben und etwa zehn Minuten warten, bis alles verflüchtigt ist. Mit diesen Mitteln lassen sich die Griffe auch wieder demontieren. Von Seife oder Spüli raten wir ab, da die Griffe insbesondere bei Nässe nicht richtig am Lenker halten.
In Fahrradläden wird zumindest die Demontage gerne mit Druckluft durchgeführt.

Bei Griffen mit Klemmschellen sollte die Werkzeugaufnahme mindestens ein 2,5 bis 3 Millimeter Inbus sein – alles darunter lässt sich nicht vernünftig anziehen und geht zu schnell kaputt.

Übrigens: Endkappen schützen nicht nur Lenker, Griff und Hauswand, sondern auch euch! Selbst mit Endkappe kann ein Sturz auf das Lenkerende fatale Folgen haben – erhöht also nicht noch das Risiko, indem ihr ohne fahrt!

 

Ergon – „GD1“

Mit dem nagelneuen „GD1“ hat Ergon erstmals einen Griff speziell für den Gravity-Bereich entworfen – und die Ergonomie-Experten haben ein durchdachtes Produkt auf den Markt gebracht. Der „GD1“ ist in zwei Größen erhältlich. Bei beiden Größen wächst der Durchmesser zum Griffende hin, um 1,5 Millimeter bei der Slim-Version und um 2 Millimeter beim Regular. Durch den konischen Verlauf liegt der Griff sicher in der Hand. Der Bereich am kleinen Finger ist im Kunststoffkern ausgespart und sorgt somit für eine extra Portion Halt. Der „GD1“ verfügt über eine angenehme Eigendämpfung durch die in Deutschland hergestellte Gummimischung – beim Regular-Modell ist die Dämpfung noch etwas ausgeprägter. Die Struktur ist genau auf die Hand ausgelegt – also bei der Montage beachten, dass der Daumen auf der glatten Fläche liegt und der Schriftzug im Gummi von vorne lesbar ist. Zur richtigen Ausrichtung findet ihr eine Hilfe auf der Klemmschelle. Das Gummiprofil des „GD1“ ist sogar so griffig, dass ohne Handschuhe schnell die Haut schmerzt. Doch Handschuhe gehören ja eigentlich zur Grundausstattung des Mountainbikers. Der Griff kommt mit einer dicken Klemmschelle mit 3 Millimeter Inbus aus. Die langen Endkappen halten bombenfest und sind schön dick für eine hohe Lebensdauer. Optional sind die auch in blau, rot und schwarz erhältlich.

Pro:

  • griffig
  • Klemmung
  • Ergonomie

Contra:

  • nicht zu empfehlen für alle
  • die ohne Handschuhe fahren

Unverbindliche Preisempfehlung: 34,95 € | Farben: Frozen Black, Frozen Orange | Gewicht: 108 g (Slim mit Endkappen) | Durchmesser: 29 – 30,5 mm (Slim), 30 – 32 mm (Regular) | Länge: 127 mm | Material: Custom Rubber Compound
www.ergon-bike.com | www.rtisports.de

 

ODI – „AG1”

„AG1“ steht natürlich für „Aaron Gwin 1“. Ist der Griff des Meisters das Nonplusultra am Markt? Direkt in der Hand fällt auf, dass die Griffe sehr schlank sind – der Durchmesser beträgt gerade einmal 28 Millimeter. Leute mit riesen Pranken werden hier schnell Schwielen bekommen. Passt der Griff von der Größe, bringt er optimale Kontrolle für den Fahrer. Der „AG1“ ist leicht ergonomisch geformt und bietet durch die kantigen Streifen (grau) einen guten extra Halt gegen ein Verdrehen der Hand. Ein Vorteil bei harten Schlägen im Steinfeld oder bei unsanften Landungen – besonders wenn die Hände schon etwas erschöpft sind. Bei der Montage beachten, dass der Daumen auf der glatten Fläche aufliegt und die grauen Streifen nach vorne stehen. Das Gummi im Pistolengriff-Design sorgt selbst bei Nässe für exzellenten Halt. Dabei ist die Gummimischung angenehm weich, aber nicht so weich, dass sie sich groß in sich verdrehen lässt. Nach außen hin ist der Kunststoffkern des Griffs ein wenig ausgespart, dadurch lässt er sich leichter eindrücken und der kleine Finger hat einen besseren Grip. Der „AG1“ kommt mit nur einer Aluminium-Klemmschelle aus, die mit einer vernünftigen Schraube mit 3 Millimeter Inbus-Aufnahme geschlossen wird. Auf den Griffenden sitzen harte Kunststoff-Kappen und schützen nicht nur den Lenker, sondern decken auch das gesamte Endstück des Griffs ab.

Pro:

  • griffig
  • Klemmung
  • Ergonomie

Contra:

  • nichts

Unverbindliche Preisempfehlung: 34,95 € | Farben: Black/ Gray/ Silver, Red/ Fire Red, Brt Blue/ Light Blue, Fl. Orange/ Fl. Yellow | Gewicht: 90 g (mit Endkappen) | Durchmesser: 28 mm | Länge: 123 mm
www.odigrips.com | www.sportimport.de

 

Revolution Suspension Grips – „Shock Absorbing Grip System”

Diese Griffe sind anders als alle anderen Griffe – sie liegen nicht auf dem Lenker auf. Nur die Klemmschellen innen und außen halten das Ganze am Lenker und bewirken genau das, was vom Hersteller gewünscht wird: Die Griffe bewegen sich! Das klingt im ersten Moment nach einer grausamen Vorstellung. Doch der Zweck dahinter ist, dass der Griff so Schläge und Vibrationen absorbieren kann und die Muskulatur nicht so schnell ermüdet. Sprich: mehr Abfahrten, kein Armpump und keine Schmerzen mehr. Und tatsächlich: Die Revgrips funktionieren. Und zwar so: Außen liegen die beiden Klemmschellen, die das Griffstück zusammenhalten und fixieren. Der Gummi selbst berührt den Griff nicht. Damit sich die Griffe hin und her bewegen können, ist jede Klemmschelle mit vier Aussparungen versehen, die mit „Shock Absorbing“-Einsätzen bestückt werden. Dazwischen sitzen Gleitringe – über die man in fünf Stufen die Bewegungsfreiheit des Griffs einstellen kann.

Nicht, dass ihr jetzt glaubt, statt zehn Abfahrten im Bikepark plötzlich 20 machen zu können. Doch ihr werdet den Unterschied merken. Das anfangs seltsame Gefühl, dass der Griff verrutscht, ist nach kurzer Eingewöhnungsphase verschwunden. Die Gummistruktur fällt eher sanft aus und der Griff liegt auch ohne Handschuhe angenehm in der Hand. Dass der Revgrip griffig ist, erreicht er über die weiche Gummimischung. Sie verstärkt die Dämpfung nochmals, nutzt sich aber etwas schneller ab.
Die hochwertigen Aluminium-Endkappen sind geschraubt. Die Griffe bringen keine Nachteile mit sich und wirken sich positiv auf Arme und Hände aus – allerdings muss man bei einem Preis von über 100 Doller auch etwas tiefer in die Tasche greifen.

Pro:

  • innovativ
  • griffig
  • Dämpfung

Contra:

  • Preis

Unverbindliche Preisempfehlung: 109,95 US$ | Farben: Schwarz | Gewicht: 122 g (inkl. Endkappen) | Durchmesser: 31 mm (Small), 34 mm (Large) | Länge: 118 mm | Material: Silikon
www.revgrips.com

 

Supacaz – „Siliconez”

Die „Siliconez“ gibt’s in vielen bunten Farben, dazu sind die Griffe UV-Licht resistent, damit die schöne Farbe lange erhalten bleibt. Die latexfreien Silikongriffe passen sich super an die Hände an und bieten gleichzeitig eine stoßdämpfende Eigenschaft – das verlangsamt die Ermüdung beim Biken. Der Griff richtet sich eher an Dirt-Fahrer als an Downhiller, denn er kann sich am Lenker etwas verdrehen. Das passierte im Test nur minimal bei der Montage ohne Hilfsmittel. Die Gefahr, dass der Griff stark verrutscht, besteht also nicht. Mit Haarspray oder Bremsenreiniger lässt sich der Griff wunderbar montieren und hält danach auch besser am Lenker. Der „Siliconez“ bietet auch ohne Handschuhe tollen Grip – selbst bei Nässe ändert sich das nicht. Sehr gut: Das Griff-Material aus Silikon nutzt sich lange nicht so schnell ab wie weiche Gummigriffe. Die Endstopfen aus Kunststoff werden einfach in das Lenkerende gesteckt.

Pro:

  • UV-resistent
  • Haltbarkeit
  • griffig
  • Gewicht

Contra:

  • Verdrehen nicht auszuschließen

Unverbindliche Preisempfehlung: 18,90 € | Farben: Schwarz, Rot, Weiß, Neon Pink, Neon Blau, Neon Grün, Neon Gelb | Gewicht: 72 g (inkl. Endkappen) | Durchmesser: 30 mm | Länge: 130 mm | Material: Silikon
www.supacaz.com | www.trailtoys.de

VIDEO: Mit Big Bike im alpinen Gelände – Vincent Permin

Der nördlichen Hemisphäre ist der Winter in vollem Gange. Bei widrigen Wetterverhältnissen und jeder Menge Schnee kann man eine ordentliche Dosis Sommer vertragen. Wir versetzen uns mit Vincent Pernin und seinem FURIOUS zurück in den Hochsommer nach Les Arcs (Savoie / Frankreich), gefilmt von Thibault Menu.

 

PM: Fahrerfeld steht – Rider machen sich bereit für ‚Fight Style‘

Das Fahrerfeld steht fest, so langsam steigt die Spannung: Nur noch 8 Tage, bis sich 20 Slopestyler und Dirt Jumper zum Saisonauftakt der FMB World Tour am 26. Januar auf zum Schanteilift nach Leogang machen. Auch wenn der White Style seit vielen Jahren fester Bestandteil des Event-Kalenders in Saalfelden Leogang ist – 2018 ist alles neu! Erstmals battlen sich die Rider im K.O.-System, der Verlierer eines Battles scheidet aus dem Contest aus. Wird sich Vorjahressieger Torquato Testa aus Italien mit einer gehörigen Portion ‚Steeze‘ gegen alle anderen Athleten durchsetzen können? Oder wird der Spanier Bienvenido Alba Fans und Jury mit einem weiteren Masterpiece aus seinem Repertoire ins Staunen versetzen? Eins ist sicher: Die Rider werden tief in die Trickkiste greifen müssen, um am Ende den Meistergürtel in die Höhe halten zu können. Mutige Zuschauer können sich beim Scott Snow Downhill Race sogar selbst auf den Schnee wagen und ihre Bike-Skills beweisen. Ihr seid gespannt auf das neue Format? White Style = Fight Style!

Markus Saurer ist dieses Jahr auch dabei

Abgefahrene Trick-Kombos, technisch anspruchsvolle Sprünge und jede Menge Schnee: Das ist der Stoff, aus dem die White Style Träume sind. 20 Fahrer öffnen zum Saisonauftakt der FMB World Tour am 26. Januar ihre Trickkisten und zeigen den Fans im Qualifying, wo der Hammer hängt. Vier Athleten müssen sich nach dem Qualifying verabschieden, denn nur 16 ziehen ins Finale ein. Hier geht es dann ums Eingemachte, denn in insgesamt vier Runden (Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale, Finale) eliminieren sich die Athleten gegenseitig, bis am Ende einer übrig bleibt. Doch wer wird das sein?

Simon Pagès überzeugt mit einem Double 360 Bar Spin

Auch in diesem Jahr hat das Fahrerfeld wieder einiges zu bieten: 20 Rider aus 7 Nationen werden „in den Ring steigen“ und um den Meistergürtel fighten. Auch Vorjahressieger Torquato Testa aus Italien wird sich wieder die Ehre geben. Bereits zum vierten Mal ist Oppo-King ‚Toto‘ bereits in Leogang dabei. Mit einer unglaublichen Trick-Kombo bestehend aus einem Opposite Cork 720, Flip Nohand über den Bonerlog, einem Double Flip und einem regulären Cork 720 hat er im vergangenen Jahr bei Zuschauern und Jury für offene Münder gesorgt. Auch Simon Pagès will es wieder wissen: 2017 überzeugte der Franzose mit einer starken Kombo und sicherte sich den 2. Platz. Ein Flip Whip, ein 360 Whip am Bonerlog, ein Opposite Double Whip am Step-up und ein Flip Opposite Whip am letzten Jump waren sein Geheimrezept gegen Kälte.

Einer, der gerne besonders hoch hinaus will, ist der spanische Trickgarant Bienvenido Alba: Er ließ es beim Best Trick Contest zum Auftakt des legendären Red Bull District Ride im vergangen Jahr ordentlich krachen und brachte die Menge mit einem unfassbar sauberen Double-Frontflip zum Toben.

Das Gastgeberland wird durch Peter Kaiser, Bernd Winkler und Markus Saurer vertreten sein. Lukas Schäfer aus Limburg wird als einziger die deutsche Flagge hochhalten.

Hier das Fahrerfeld des White Style 2018:

Nach dem Qualifying am Freitag ab 16:00 Uhr wird feststehen, wer die 16 Finalisten sind, die sich in den Eliminierungsrunden gegenseitig battlen werden. Um 19:30 Uhr wird es dann heiß im kalten Schnee, wenn es losgeht mit den Finals inklusive People’s Choice Best Trick. Verpass auf keinen Fall die Action! Die, die es nicht nach Leogang schaffen, können die Action live auf der FMB World Tour Facebook Fanpage miterleben.

Alle, die ihre eigenen Fähigkeiten auf dem Bike beweisen wollen, können sich für das Scott Snow Downhill Race anmelden, das im Rahmen des LINES Schneefräsn Cups stattfinden wird. Los geht’s mit Training und Qualifying ab 17:00 Uhr, der Startschuss zum Finale fällt um 18.30 Uhr. Ihr wollt dabei sein? Einfach eine E-Mail an andrea.neumayr@saalfelden-leogang.at, dann seid ihr auf der Startliste. Mehr Informationen zum Scott Snow Downhill Race gibt es hier.

Der Gewinner von 2017 Torquato ‚Toto‘ Testa

Natürlich wird so ein Saisonauftakt auch gebührend gefeiert: Nach der Siegerehrung treffen sich Fans und Athleten ab 22:00 Uhr in der Kraller Alm bei der After-Contest-Party zum feucht-fröhlichen Abschluss dieses außergewöhnlichen Events.

Alle News zum White Style 2018 finden sich auch auf der offiziellen Facebook Eventpage und der Website.

White Style 2018 (Freitag, 26. Januar)

13:30 Uhr – 16:00 Uhr Training Qualifying White Style

16:00 Uhr – 17:30 Uhr Qualifying White Style

17:00 Uhr – 17:30 Uhr Training Scott Snow Downhill Race

17:30 Uhr – 18:30 Uhr Qualifying Scott Snow Downhill Race

18:30 Uhr – 19:30 Uhr Finals Scott Snow Downhill Race (mit anschließender Siegerehrung)

19:30 Uhr – 21:00 Uhr Finals White Style inkl. People’s Choice Best Trick (mit anschließender Siegerehrung)

22:00 Uhr After Show Party @ Kraller Alm

Über den White Style

Der White Style ist der einzige Mountainbike-Slopestyle-Contest auf Schnee. Seit 2006 wird er von der Saalfelden Leogang Event GmbH ausgetragen. Die eintägige Veranstaltung am Leoganger Schanteilift ist in diesem Jahr erneut in die Serie der Freeride Mountain Bike World Tour (FMB WT) integriert und hat dabei Silber Event Status.

 

Interview: Spannendes KO-Format für den Whitestyle 2018 – Torquato Testa und Tarek Rasouli im Interview

Der White Style ist nicht nur der einzige Mountainbike-Slopestyle-Event im Schnee, sondern auch seit Jahren schon fester Bestandteil des Event-Kalenders in Saalfelden Leogang. Bereits seit 2006 öffnen Slopestyler und Dirt Jumper zum Saisonauftakt der FMB World Tour am Leoganger Schanteilift ihre Trickkisten und zeigen ihre abgefahrensten Moves. Doch aufgepasst: Dieses Mal wird alles anders! Freut Euch jetzt schon auf das neue Contest-Format „Mann gegen Mann“, bei dem die sich die Rider im K.O.-System gegenseitig battlen werden. Wir haben uns mit Vorjahressieger Torquato Testa aus Italien über seine Erfahrungen mit Schnee sowie das neue Contest-Format unterhalten.

Fotocredit: Christoph Laue/ Saalfelden Leogang Touristik GmbH

 

Ist das Crashen auf Schnee angenehmer als auf Dirt?
Ja, lustig, man würde es meinen, aber nein. (lacht) Der Schnee ist sehr kompakt, er ist fast schon Eis, also könnt ihr euch sicher vorstellen, wie sich ein Crash auf dieser Art von Schnee anfühlt…

Beeinträchtigen dich die Lichterverhältnisse beim White Style (reflektierender Schnee am Tag, Flutlicht und dunkler Himmel am Abend)?
Ja, die Dunkelheit während des Contests am Abend ist wirklich nicht ideal, um zu sehen, was man da in der Luft treibt – es ist echt schwierig, die Höhe der Sprünge und die Geschwindigkeit einzuschätzen.

Wie schätzt du beim White Style die richtige Geschwindigkeit für die Sprünge und Tricks ein, schließlich ist alles weiß um dich herum.
Gute Frage…einfach Erfahrung und jede Menge Übung!

Was hältst du vom neuen Contest-Format?
Für die Zuschauer wird das bestimmt der Hammer! Für uns Rider wird es sicherlich eine Herausforderung, weil wir mehrere perfekte Runs abliefern müssen, um es ins Finale zu schaffen.

Macht dieses neue Format auch Sinn bei anderen Slopestyle Contests?
Nein, absolut nicht, das ist nicht mehr ein Contest, sondern ein Kampf! Ich wünsche mir für die Zukunft, dass ein Contest ein Contest bleibt.

Wie bereitest du dich auf den White Style vor?
Ich liebe Skifahren, also halte ich mich zwischen den Trainingssessions damit fit. (lacht)

Irgendwelche Tipps für Dirt Jumper, die auch bei kalten Temperaturen fahren wollen, aber kalte Finger und Füße haben?
Kommt einfach zum Monza Pizza Bikepark, wenn ihr es wärmer haben wollt. Hier werden euch wenigstens nicht eure Finger und Füße abfrieren. (lacht)

Wer sind deine Favoriten für den White Style 2018?
Ich wie noch gar nicht, wer alles mitfährt, von daher heißt es „Abwarten“.

Fotocredit: Christoph Laue/ Saalfelden Leogang Touristik GmbH

Hast du deinen Run bereits im Kopf oder entscheidest du diesen spontan, wenn du beim Kurs ankommst?
Mir schwebt da was vor, aber ich muss vor Ort beim Practice auschecken, ob das auch möglich ist oder nicht. (lacht)

Danke, Toto, und viel Glück für White Style!

 

 

Zum ersten Mal in seiner Geschichte wird der White Style in Leogang in einem neuen Contest-Format ausgetragen. Wie genau sieht das aus? Was ist anders als bei herkömmlichen Contests?

Tarek Rasouli, Sports Director White Style, Inhaber rasoulution GmbH:

Wir wollten einfach mal was anderes und ein Format im K.O. System, ähnlich wie z.B. beim Pumptrack, nur dass trotzdem jeder Fahrer alleine den Kurs bestreitet. Dies fanden wir mal eine gute Alternative. Wenn du es ins Finale (Top 4) schaffen willst, musst du mehr Runs absolvieren und es werden immer nur zwei Fahrer miteinander verglichen. Das macht es für den Zuschauer einfacher, den Unterschied in der Performance bzw. im Ergebnis zu sehen. Wir starten zuerst mit einem „normalen“ Qualifying mit zwei Runs, bei dem von den 20 geladenen Fahrern lediglich vier Athleten ausscheiden, also könnte man es auch als Seeding sehen. Wichtig ist auf jeden Fall die Platzierung im Qualifying, da diese dann entscheidet, gegen wen man in den einzelnen Runden an den Start geht. Der Einteilungsmodus der jeweiligen Gruppen ist so aufgeschlüsselt, dass es möglichst fair ist und der Erst- und Zweitplatzierte des Qualifyings frühestens im Finale (Kampf um Platz 1 und 2 ) aufeinander treffen (sollten sie das Finale erreichen).

PM: Full Metal Mountain 2018

Was kommt dabei heraus wenn ein erstklassiges Skigebiet in den Alpen und eine Institution der Veranstaltungsbranche gemeinsame Sache machen? Der härteste Winterurlaub Europas! Vom 2. bis 8. April 2018 gehört das Nassfeld in Kärnten eine Woche lang über 2.000 Metalheads aus der ganzen Welt und Helene & Micky müssen rockigen Gitarren und stampfenden Schlagzeugbeats weichen!

Der Winter ist da! Dicke Flocken fielen bereits vom Himmel und viele Wintersportler erfreuen sich bereits an den vorgezogenen Eröffnungen einiger Skigebiete. Doch es lohnt sich schon jetzt an den Frühjahrskilauf zu denken, denn im Nassfeld in Kärnten wird es heuer wieder sehr laut: Vom 2. bis 8. April 2018 findet zum dritten Mal das „FULL METAL MOUNTAIN“ Festival statt. Eine Woche lang gehört das Nassfeld in Kärnten über 2.000 Rock- und Metalfans aus der ganzen Welt.
Auf verschiedenen Höhenmetern finden sich Bühnen, Livemusik und Verpflegung. Kreator, Eisbrecher, Alestorm und Nazareth sind nur einige der hochkarätigen Bands, die es vor atemberaubender Alpenkulisse zu sehen gibt. Das Konzept von Full Metal Mountain erlaubt zudem ein hohes Maß an Flexibilität: Metal- und Schneeliebhaber stellen sich ihren Urlaub ganz nach ihren Vorlieben zusammen. Feste Bestandteile sind die Unterkunft und der Liftpass für die wichtigste Seilbahn des Skigebiets. Der Festivalpass für die Konzerte oder ein Liftticket für das gesamte 110 Kilometer große Pistengebiet kann je nach Vorliebe wahlweise dazu gebucht werden.

Der Fan hat die Option, zwischen längerem (7 Tage) oder kürzerem (3 Tage) musikalischen Winterurlaub zu wählen. Vier-Sterne-, Drei-Sterne-Hotel, Apartment mit Selbstverpflegung oder Frühstückspensionen – auch bei den Unterkünften gibt es ein Spektrum zwischen lower und higher Budget. So kostet das Apartment „Run Of The Village“ für zwei Personen für sieben Tage – exklusive Verpflegung, inklusive Festivalpass und Liftticket – zum Beispiel 599 Euro pro Person.

Full Metal Mountain 2018
präsentiert von RADIO BOB!
02. bis 08.04.2018 – Buchungsstart am 22.09.2017
Mit Kreator, Nazareth, Rage, Sodom, Walking Dead On Broadway, Tuxedoo uvm.
Webseite: www.full-metal-mountain.com
Trailer: https://youtu.be/-BymhbIAY6E
Aftermovie 2017: https://youtu.be/nbE8L409Y3c

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