TEST: Transition – „TR500“

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #035 [November & Dezember 2016]

Das blaue Transition glänzt mit seiner cleanen Optik und den hochwertigen Komponenten schon im Stand. Das edle Fox Fahrwerk mit „Kashima Coating“ lässt auf ein feines Fahrgefühl schließen. Und auch der Rest des Aufbaus kann sich absolut sehen lassen. Race Face Lenker und Kurbel sind leicht und stabil und die Sram Schaltung sorgt für saubere Gangwechsel. Aber wie fährt es sich?

Das „TR500“ ist ein Bike, das sofort Wohlfühl-Charakter versprüht. Die 419 Millimeter Reach sind in Größe „L“ sehr angenehm und man hat das Gefühl schön zentral im Rad zu stehen. Für reine Racer könnte diese Variante etwas kurz sein, allerdings gibt es das Rad auch in XL mit 445 Millimeter Reach.

Die Antriebsschwinge des abgestützten Eingelenkers fühlt sich beim Fahren sehr verwindungssteif an, was einen mit viel Druck durch Kurven fahren lässt. Zudem ist der Hinterbau schön progressiv und harmoniert perfekt mit dem Stahlfederdämpfer. Die „small-bump-compliance“ lässt im mittleren bis unteren Federwegsbereich dadurch zwar etwas zu wünschen übrig, allerdings ist das kaum der Rede wert, da sich das Rad sehr ausgeglichen fährt. Durch die hohe Endprogression kann man sich schön aus Sprüngen und Anliegern herausdrücken und das Rad lädt zu schnellen Richtungswechseln ein. Der Lenkwinkel mit 63 Grad passt perfekt zu dieser Geometrie.

Auch gröbere Schläge nimmt das Rad sehr gut auf und hat einen großen „Wohlfühlbereich“. Die Front lässt sich dank einiger Spacer auf jeden Fahrertyp anpassen. Und so konnten wir mit einer hohen Front auch locker einige Steilabfahrten machen, ohne dass Überschlagsgefühle aufkamen.

Sehr schön fanden wir auch die Möglichkeit, das Bike mit 26 Zoll Laufrädern zu fahren, da das Bike eher einen Park und Freeride Charakter versprüht. Die Ausfallenden sind variabel gestaltet, so dass man die Kettenstrebenlänge verändern kann. Jedoch kann man auch in der 26 Zoll Einstellung ein 27,5 Zoll Laufrad fahren. Dies ist zwar etwas knapp und geht sicher nicht mit allen Reifen, jedoch mit den montierten Maxxis Reifen war dies ohne Probleme möglich.

Die Freeridegene des Rades sind unverkennbar. Der Hinterbau kann auf 180 Millimeter umgeschraubt werden, dadurch kommt das Tretlager etwas höher und man hat einen reinrassigen Freerider, der auch mit Sinlgecrown Gabel eine gute Figur abgeben würde.

// Go for Gold! Die „Kashima“-Beschichtung der Fox „40“ sticht sofort ins Auge und ist ein Garant für Topleistungen.
// Die integrierten Gabelbumper sind auch gleichzeitig die Kabelaufnahme für die innen verlegten Züge.
// Auch im Bereich der Dämpferanlenkung gibt es diverse Einstellmöglichkeiten. Hier kann man Tretlagerhöhe und den Federweg zwischen 180mm und 200mm verstellen.
// Über das Ausfallende kann man die Hinterbaulänge, sowie den Radstand des Transition verändern.
// Der „DHX2” im Heck liefert eine erstklassige Performance und wird so seiner großen Schwester an der Front mehr als gerecht.

Fazit: Das Transition ist ein racetaugliches Freeride- und Park-Bike. Man merkt förmlich wie das „TR500“ nach Airtime lechzt. Die zentrale Position im Rad gibt stets das Gefühl alles unter Kontrolle zu haben und seine Grenzen weiter auszuloten. Wir hatten eine Menge Spaß mit dem Bike und konnten in keiner Situation feststellen, dass wir es außerhalb seiner Komfortzone bewegen würden. Hier hat man es mit einem voll ausgereiften Produkt zu tun. Chapeau!

Pro

  • ausgeglichenes Handling
  • Ausstattung
  • guter Allrounder
  • Verarbeitung

Kontra

  • Preis

Unverbindliche Preisempfehlung: 6.794 € | Größen: S, M, L, XL | Farbe: TR Blue Gloss | www.trailtoys.de

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Der Kampf ums Regenbogentrikot Live aus Lenzerheide

Am kommenden Wochenende steigt in Lenzerheide mit den UCI Mountain Bike World Championships presented by Mercedes Benz das große Finale der Mountainbike-Rennsaison. Geht der Titel im Downhill der Männer wieder an einen der extrem starken Franzosen oder schlägt die alte Garde in Form von Aaron Gwin (USA) und Greg Minnaar (RSA) nach einer unglücklichen Weltcup-Saison wieder zurück? Machen die beiden Britinnen Rachel Atherton und Tahnée Seagrave den Titel im Downhill der Frauen unter sich aus oder gibt es wieder eine Überraschung wie im letzten Jahr?

In Österreich überträgt Red Bull TV die UCI Mountain Bike World Championships presented by Mercedes Benz live und on-demand neben dem englischen Stream auch mit deutschem Kommentar. In Deutschland und der Schweiz wird aufgrund lizenzrechtlicher Bestimmungen der UCI nur der englische Kommentar verfügbar sein. In Österreich wird Christopher D. Ryan die Cross-Country-Rennen mit dem dreifachen Weltcupsieger und dreizehnfachen deutschen Meister Mike „The Bike“ Kluge im deutschsprachigen Live-Stream begleiten, im Downhill Live-Stream werden Guido Heuber und Bike-Profi und Gravity-Allrounder Tibor Simai am Mikrofon sitzen.

 

DOWNHILL

Nach drei Weltcups in den letzten drei Jahren, findet in Lenzerheide nun erstmals die Mountainbike Weltmeisterschaft auf der 2,2km langen „Straight Line“ statt. Die aus dem Weltcup bekannte Highspeed-Strecke wartet dazu unter anderem auch mit einer neuen Waldsektion im unteren Drittel auf. Nach einer hochspannenden und packenden Weltcupsaison ist das Favoritenfeld im Downhill der Männer so groß wie selten zuvor. Neben den starken Franzosen um den Weltcupgesamtsieger Amaury Pierron, den amtierenden Weltmeister Loic Bruni und Loris Vergier, die allesamt schon mindestens einen Weltcup in diesem Jahr gewinnen konnten, werden die Augen auch vor allem auf zwei Altmeister gerichtet sein.

Sowohl Greg Minnaar (RSA), als auch Aaron Gwin (USA) mussten in diesem Jahr einen Großteil der Weltcupsaison verletzungsbedingt aussetzen und haben sich als Resultat in den letzten Wochen und Monaten spezifisch auf die Weltmeisterschaft vorbereitet. Gerade Gwin, der in den letzten Jahren den Sport dominiert hat, wird besonders motiviert sein, denn trotz 17 Weltcupsiegen und fünf Gesamtweltcupsiegen, fehlt ihm noch das Regenbogentrikot in seiner Trophäensammlung. Aber auch der zweimalige Weltmeister Danny Hart (GBR), der 2016 den Weltcup in Lenzerheide für sich entscheiden konnte, der belgische Enduro-Star Martin Maes, der vor wenigen Tagen sensationell das Weltcupfinale in La Bresse gewann, sowie Luca Shaw (USA), Brook MacDonald (NZL), Troy Brosnan (AUS) und Laurie Greenland (GBR) zählen zum Kreis der Favoriten.

Das

Feld der Frauen wurde in den letzten Wochen der Weltcupsaison vom Zweikampf zwischen Rachel Atherton und Tahnée Seagrave bestimmt. Beide gehen auch in Lenzerheide als Favoritinnen an den Start, doch auch die Weltcupgesamtsiegerin aus dem letzten Jahr, Myriam Nicole (FRA), wird nach überstandener Verletzung wieder in Top-Form am Start stehen und bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitreden wollen. Im voriegen Jahr bewies zudem der überraschende Sieg von Miranda Millar (CAN) bei der Weltmeisterschaft in Carins, dass bei einer WM alles möglich ist, womit im Vorfeld eigentlich nur Eines fest steht: in Lenzerheide wird es hochspannend.

Die UCI Downhill Mountain Bike World Championships presented by Mercedes Benz live aus Lenzerheide am 09. September und on-demand jederzeit verfügbar – nur auf Red Bull TV!

 

CROSS-COUNTRY

Im Cross-Country wartet die aus letzten Jahren bekannte Strecke auf die Athleten. Unverändert und immer noch genauso brutal anstrengend wie in den letzten Jahren werden die XCO Stars durch die insgesamt 188 Höhenmeter, die es auf jeder der 4,2 Kilometer langen Runden zu bezwingen gilt, an ihre Grenzen gebracht. Die einheimischen Fans werden sich dabei insbesondere auf Nino Schurter freuen. Der amtierende Weltmeister und Weltcupgesamtsieger der letzten beiden Jahre hat in Lenzerheide die Chance, seinen Titel auf heimischem Boden zu verteidigen und geht als absoluter Top-Favorit ins Rennen. Anders als in seiner historisch perfekten Saison im letzten Jahr, musste Schurter sich in diesem Jahr jedoch sehr starker Konkurrenz erwehren, was die Verteidigung seines Titels zu Allem, außer einem Selbstläufer macht.

Schurter musste sich im diesjährigen Weltcup bereits seinem Landsmann Mathias Flückiger, dem Italiener Gerhard Kerschbaumer und Sam Gaze (NZL) geschlagen geben. Während Gaze verletzungsbedingt nicht an den Start gehen wird, werden Flückiger und Kerschbaumer alles daran setzen, Schurters Heimsieg zu verhindern, und auch der Niederländer Mathieu van der Poel und die starken Franzosen um Maxime Marotte, Jordan Sarrou und Titouan Carrod rechnen sich gute Chancen aus.

Wie bei den Männern, hoffen die Fans in der Schweiz auch beim XCO der Frauen auf einen Heimsieg bei der WM. Nach dem Gewinn des Gesamtweltcups in diesem Jahr, wird Jolanda Neff alles daran setzen, ihren Weltmeistertitel vor heimischem Publikum zu verteidigen. Ihre schärfste Konkurrentin wird dabei, wie schon während der gesamten Saison hinweg, die Dänin Annika Langvad sein. Doch auch der Weltcupgesamtsiegerin aus dem vorigen Jahr, Yana Belomoina (UKR), der Polin Maja Wloszczowska und jungen aufstrebenden Athletinnen wie Anne Tauber (NED), Emily Batty (CAN) und Kate Courtney (USA) ist ein Sieg bei der Weltmeisterschaft zuzutrauen.

Das Cross-Country-Rennen der Frauen startet am Samstag, 08. September, um 12 Uhr, das der Männer um 15:00 Uhr. Das Downhill-Rennen der Frauen startet am Sonntag, 09. September, um 12:30 Uhr, gefolgt vom Rennen der Männer um 14 Uhr. Red Bull TV überträgt beide Rennen live und on-demand, jederzeit verfügbar auf redbull.tv/uci.

Aktuelle Informationen, die Wiederholungen der UCI Weltcup Saison 2018 und weitere actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

TEST: Carbon Lenker made in UK – Unser Eindruck vom edlen Hope Lenker

Bisher war einem Hope eher ein Begriff für stabile Bremsen und Leichtbauteile aus Aluminium. Doch mit dem neuen Carbon Lenker zeigt Hope, dass sie auch mit dem Werkstoff Kohlefaser, ihre edle Produktpalette erweitern können. Der erste Eindruck des Lenkers hat uns direkt gefallen, ein Carbon Lenker mit sichtbaren, grobmaschigen Carbon-Fasern und einem schlichten dennoch massiven Design.

Der Lenker wurde im Bereich der Klemmungen deutlich verstärkt, um mehr Stabilität, so wie Sicherheit bieten zu können. Im äußeren Bereich des Lenkers, wurde die Wanddicke deutlich reduziert, um mehr Fahrkomfort durch Flexibilität bieten zu können. Der Lenker ist Laut Hope, für Enduro, Trail und Allmountain Fahrer konzipiert.

Um den Lenker genau zu kürzen helfen hier die praktischen Markierungen an den Seiten.  Zum montieren bzw. Einstellen der perfekten Position zum Vorbau helfen die Markierungen eben so, wie für das Einstellen der verschiedenen Hebel von Bremse, Schalthebel usw. Diese sind bei diesem Lenker mit Nummerierungen und weiteren Linien versehen um ein paralles Einstellen der Schellen zu ermöglichen. Wichtig! Hier ist wie bei jedem Carbon Lenker extrem auf die Drehmomente zu achten, also nie ohne Drehmoment-Schlüssel am Carbon Lenker hantieren!

 

Der Lenker verfügt über 20mm Rise, 7mm Upsweep und 5mm Backsweep so wie eine reguläre Breite von 780mm. Die Klemmung ist 31,8mm. Der Upsweep ist für einen Gravity Lenker eher etwas ungewohnt, fährt sich allerdings erstaunlich angenehm. Beim Flex des Lenkers, merkt man keine Unterschiede zu einem Aluminium Lenker. Das Gewicht beläuft sich auf 230g und ist somit etwas leichter als ein Alu-Lenker, dass trotz der deutlich dickeren Schichten in der Mitte des Lenkers.

 

Was uns leider fehlt, den Lenker gibt es nur in dieser einen Variante. Über eine 35mm Klemm-Variante könnte man noch Hinweg sehen, aber ein Lenker mit ca. 35mm Rise, würde unserer Meinung nach, die Produktpalette von Hope sinnvoll erweitern.

Den Lenker gibt es ab ca. 180€ zu erwerben. Wer seinem Bike ein edles Finish verleihen möchte und gerne auf hochwertige Parts made in UK setzt, ist hier genau richtig.

O`Neal „BP“ Protektoren-Serie im Test

Wir haben für euch in den letzten Wochen, die „BP“ Protektoren-Serie ausgiebig getestet. Für den Videodreh, waren wir für euch im Trailpark Mehring unterwegs. Welche Unterschiede es zwischen den Modellen gibt, und welchen Eindruck sie hinterlassen hat, erfahrt ihr in unserem neuen Video.

Die Größen, so wie weitere Info`s erhaltet ihr unter folgendem Link.

LIVESTREAM: Das Finale des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup in La Bresse

Nach 6 Monaten, 9 Weltcup-Stopps in 9 Ländern auf 3 Kontinenten und 6 Downhill, findet am Wochenende im französischen La Bresse das große Finale des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup 2018 statt. Macht Rachel Atherton (GBR) in La Bresse den Gesamtweltcupsieg im Downhill klar oder gelingt Tahnée Seagrave (GBR) noch die Sensation? Können die äußerst starken Franzosen die Downhill Saison mit einem Heimsieg abschließen?

Das Finale des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup mit deutschem und englischem Kommentar live aus La Bresse vom 24. – 26. August und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

Wie gewohnt überträgt Red Bull TV den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und on-demand neben dem englischen Stream auch mit deutschem Kommentar. Beim letzten Weltcup-Stopp der Saison vom 24. – 26. August wird Christopher D. Ryan die Downhill-Rennen mit dem ehemaligen Europameister und sechsfachen österreichischen Staatsmeister Markus Pekoll im deutschsprachigen Live-Stream begleiten.

DOWNHILL

Nach 2009 und 2012 findet in La Bresse nun bereits zum dritten Mal ein Downhill Weltcup statt. Die älteren Semester im Fahrerfeld werden jedoch keinen Vorteil aus ihrer Erfahrung mit La Bresse ziehen können, denn der Ort in den Vogesen schlägt für das Weltcup Finale mit einer komplett neuen Strecke auf. Mit lediglich 1,6 km Länge und einem Höhenunterschied von 267 Metern, ist die Strecke in La Bresse die mit Abstand kürzeste der Saison, was auf extrem enge Zeitabstände und ein packendes Rennen schließen lässt. Im Feld der Männer steht der Sieger der Gesamtwertung schon fest. Dank konstant guter Resultate und drei Siegen in Folge in der Mitte der Saison, konnte sich der junge Franzose Amaury Pierron den Gesamtsieg mit einem vierten Platz beim letzten Weltcup im kanadischen Mont-Sainte-Anne (trotz heftigem Sturz im Training kurz vor dem Finale) vorzeitig sichern. Hinter Pierron ist das Feld jedoch noch extrem eng beisammen, so trennen Loris Vergier (FRA) auf dem zweiten Platz in der Gesamtwertung lediglich 130 Punkte von Laurie Greenland (GBR) auf dem Sechsten und auch der Kampf um die Top 10, die im nächsten Jahr automatisch für alle Rennen qualifiziert sind, ist noch mehr als offen. Mit Aaron Gwin (USA) kehrt zudem der amtierende Weltcupgesamtsieger und bisher einzige nicht-Franzose, dem in diesem Jahr ein Weltcupsieg gelang, nach längerer Verletzungspause wieder zurück. Kann Gwin oder einer der anderen starken Fahrer wie Luca Shaw (USA), Brook Macdonald (NZL) oder Greg Minnaar (RSA) den Franzosen um Pierron, Vergier und Loic Bruni bei ihrem Heimrennen in die Suppe spucken?

Das Finale des Mercedes-Benz UCI Downhill Mountain Bike World Cup mit deutschem und englischem Kommentar live aus La Bresse am 25. August ab 12:30 Uhr und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

Im Feld der Frauen ist der Drops bei weitem noch nicht gelutscht, denn mit Rachel Atherton und Tahnée Seagrave kämpfen gleich zwei Britinnen noch um den Gesamtsieg. Im Kampf um die Krone hat Atherton mit einem Vorsprung von 110 Punkten einen großen Vorteil gegenüber ihrer jungen Herausforderin, doch darf sie sich in La Bresse keinen Fehler leisten. Aber nicht nur Atherton und Seagrave brennen auf einen Sieg in den Vogesen, auch die wieder genesene amtierende Weltcupgesamtsiegerin Myriam Nicole (FRA), die in Führung liegend verletzungsbedingt auf einen Start bei zwei Weltcups verzichten musste, wird vor ihren Landsmännern und Frauen alles dafür tun, den Sieg nach Frankreich zu holen. Hochspannung und ein harter Kampf um das Podium sind also garantiert!

Das Downhill-Rennen der Frauen startet am Samstag, 25. August, um 12:30 Uhr, gefolgt vom Rennen der Männer um 14 Uhr.

PM: Bühne frei für die Weltmeister von morgen!

Eine Woche bevor die Stars des Downhill Weltcups in Kanada um wichtige Punkte im Kampf um den Titel fahren, richten sich die Augen auf den Rennnachwuchs. Auch im Rahmen der „Kona Rookie Games“ beim MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis geht es um die geschickteste Linienwahl und die schnellsten Zeiten beim „Specialized Rookies Cup“ und den inoffiziellen Nachwuchs-Weltmeisterschaften, den „iXS International Rookies Championships“. Die Rennen werden unter anderem LIVE auf bike-sfl.at übertragen.

Jeder, der sich für diese Sportart begeistert, kennt die Namen der Großen wie Greg Minnaar, Laurie Greenland, Myriam Nicole, Rachel Atherton und Tahnée Seagrave. Doch auch diese Superstars haben mal klein angefangen und wie man an den jüngsten Beispielen Valentina Höll, Mille Johnset und Paula Zibasa, die in den letzten Jahren ebenfalls in Serfaus-Fiss-Ladis an den Start gegangen sind, sieht, ist der Sprung von Events wie diesem bis zu den Weltcup-Stopps der Pros durchaus möglich. Übung macht den Meister!

 

„Wir schreiben uns schon Wochen vorher auf Instagram und fragen, wer wieder nach Serfaus-Fiss-Ladis kommt. Es ist immer wieder super, hier neue Freundschaften zu schließen“ // Vali Höll (AUT), iXS International Rookies Champion U17 Female 2017

Bald stehen also jede Menge Stoke und rasante Fahrkünste in den drei Tiroler Dörfern auf dem Programm! Im Rahmen des MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis wird es auch dieses Jahr auf der Downhill-Strecke im Bikepark wieder heiß hergehen, wenn sich hunderte Kinder und Jugendliche an der Waldbahn einfinden, um sich zum Start auf fast 1.800m ü.NN zu begeben. Bereits jetzt haben sich über 200 Rookie-Racer aus über 20 Ländern für die Rennen am 4. und 5. August angemeldet. Auf der Jagd nach der schnellsten Zeit werden die jungen Shredder die anspruchsvolle 1.480m-lange Rennstrecke mit ihren Off-Camber Sektionen, Steinfeldern, Sprüngen und Wurzelpassagen überwinden. „Ich glaube eine gute DH-Strecke sollte die Teilnehmer auch fordern. Für unseren Downhill muss man vor allem auch technisch gut fahren können. Diese Strecke verlangt den TeilnehmerInnen viel ab und bereitet sie perfekt auf zukünftige Rennen vor“, so Bikepark Manager Christian Zangerl.

 

Pures Stoke auf dem Bike – Highlight-Clip vom letztjährigen MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis:

In diesen Tagen stehen die jungen Mountainbiker in Serfaus-Fiss-Ladis mehr denn je im Mittelpunkt. Zu den jungen Akteuren, die in diesem Jahr dabei sein werden, gehören unter anderem Namen wie Gabriel Wibmer (AUT), Nuno Zuzarte Reis (POR), Jackson Goldstone (CAN), Johann Schumacher (GER), Henri Kiefer (GER), Anastasia Thiele (GER) und Beani Thies (RSA). „Ich finde es überragend, dass sich in dieser einen Woche wirklich alles nur um die jungen Kerle und Mädels dreht. Serfaus-Fiss-Ladis macht einen großartigen Job und gibt den Kids das Gefühl, dass sie die ‚Pros’ sind. Ein Live-Webcast, eine verlässliche Zeiterfassung, eine anspruchsvolle Strecke und ein internationales Feld an Teilnehmern sorgen wirklich für ein Weltcup-Feeling. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich den Namen “iXS International Rookies Championship“ zuerst etwas skeptisch wahrgenommen habe, aber jetzt wo wir schon mal da waren, muss ich sagen, dass es dem absolut gerecht wird“, erklärt Ron Goldstone, der sich bereits darauf freut, zu sehen wie viel Spaß sein Sohn Jackson auf der Strecke hat.

„Es ist der Hammer! So etwas haben wir zuhause nicht, weil wir erst ab 16-Jahren Rennen fahren dürfen. All die anderen hier zu treffen ist einfach geil.“  // Nuno Zuzarte Reis (POR),  iXS International Rookies Champion U15 Männlich 2017

 

Doch auch wenn das Highlight der „Kona Rookie Games“ die Downhill-Rennen sind, geht es beim MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis um mehr als Millisekunden und Erfolge. „Spaß am Sport steht im Vordergrund. Das Festival bietet Familien die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre Rennerfahrung zu sammeln und sich mit anderen auszutauschen“, erklärt Zangerl. Neben dem Rookie Camp, das auch dieses Jahr in kürzester Zeit bereits ausgebucht war, können sich alle Teilnehmer des Rennwochenendes auf ein tolles Programm freuen. Schon am Begrüßungstag am Donnerstag, 2. August, bietet die Pumptrack Fun Session und Warm-Up Pastaparty nach dem ersten Trackwalk ab 17.00 Uhr jede Menge Gaudi.

 

„Es macht einfach Spaß, so viele andere Fahrer zu sehen und auch coole Dinge abseits vom Bike zu unternehmen. Ich freue mich schon darauf, mit den Sommerrodelbahnen zu fahren.“  // Jackson Goldstone (CAN), Sieger „Specialized Rookies Cup“ U15 Male 2017

Nachdem am Freitag dann die ersten Trainings- und Seedingläufe absolviert wurden, sind die Erwachsenen an der Reihe. Bei der Family Challenge schließen sich „die Großen“ in Zweier-Teams mit Sohn, Tochter, Nichte oder Neffe zusammen. Ab 16.00 Uhr droppen die Teams in den Kurs. Der Vordermann löst die Zeitmessung aus und im Ziel wird Zeit dann gestoppt, wenn das letzte Teammitglied ins Ziel düst. Das schnellste Gespann gewinnt! Für das Abendprogramm sorgen am Freitag und Samstag ein Slopestyle Showprogramm mit „Masters of Dirt“ und am Samstag dann auch eine After-Race-Party mit der Ö3 Disco.

 

Anmeldung und generelle Infos:
www.bike-sfl.at/de/bikepark/mtb-festival2018/generelle-infos

Alle Infos zum Zeitplan der „Kona Rookie Games“:
www.bike-sfl.at/de/bikepark/mtb-festival2018/timetable

Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at

PM: 29. Mountainbike WM: Medaillenregen in Lenzerheide vorhergesagt

In wenigen Wochen richten sich die Augen der Mountainbike-Welt auf Lenzerheide in der Schweiz für das große Finale der Mountainbike Saison. Vom 5. bis zum 9. September werden die besten Mountainbiker der Welt und die Nachwuchsstars der Folgegeneration bei den UCI Mountain Bike World Championships presented by Mercedes-Benz um die heiß begehrten Regenbogen-Trikots und die Weltmeistertitel fahren. Die Cross Country und Downhill Athleten werden an fünf Tagen rund 30.000 Zuschauer in Ekstase versetzen. Eintrittskarten für einzelne Tage oder für die gesamte actionreiche Woche gibt es online unter www.lenzerheide2018.com.

Fanwahnsinn in Lenzerheide vorprogrammiert

Und wie war dein Wochenende so? Wem diese Frage nach der Weltmeisterschaft in Lenzerheide gestellt wird, dem werden sicherlich viele Bilder durch den Kopf gehen: jubelnde Massen, knatternde Motorsägen, verrückte Fan-Outfits, ruppige Downhill Läufe für die Geschichtsbücher, gequälte Gesichtsausdrücke auf der Cross Country Strecke, Champagnerduschen, Regenbogen-Trikots und jede Menge Stoke. Wie die Reaktion auf diese Frage im Nachgang der WM ausssehen könnte, zeigt der neue Trailer. Rund 800 helfende Hände werden in den nächsten Wochen und in der WM-Woche selbst alles dafür tun, dass diese Weltmeisterschaft mit ihren 11 Entscheidungen und 15 Stunden Rennaction erfolgreich wird. Welche der über 700 Sportler und Sportlerinnen schaffen es auf das Podium und schnappen sich eine der 33 Medaillien?

STRAIGHTline zu Gold – Schlagen die Gebeutelten zurück?

Zwei Wochen haben die Athleten Zeit, sich von den Strapazen der Weltcup Saison zu erholen, bevor es bei der Dowhill Weltmeisterschaft in 1.904 m Höhe an den Start geht. Für Loïc Bruni (FRA) und Miranda Miller (CAN) wird es darum gehen ihre Titel aus dem vergangenen Jahr zu verteidigen. Doch die extrem starke Konkurrenz wird es ihnen schwer machen. Für die Französin Myriam Nicole (FRA) dürften die Festspiele um das Regenbogen-Trikot eine große Rolle im weiteren Saisonverlauf spielen. In Führung liegend zerschlugen sich alle Träume auf die Weltcup-Titelverteidung als sie sich in Val Di Sole eine Rückenverletzung zuzog, die sie daran hinderte, sowohl in Italien als auch in Vallnord, Andorra, an den Start zu gehen. Kann Nicole sich nach ihrer Genesung gegen die jetzigen Top-Favoritinnen Rachel Atherton (GBR), Tahnee Seagrave (GBR) und Tracey Hannah (AUS) durchsetzen und die erste französische Weltmeisterin seit Morgane Charre (2012) werden? Nachdem sie in den letzen beiden Jahren jeweils mit Silber im Gepäck nach Frankreich zurückkehrte, brennt sie sicherlich darauf endlich ganz oben zu stehen.

Bei den Männern werden zwei Herrschaften nach einem bisher unglücklichen Saisonverlauf umso mehr darauf brennen Bruni an der Titelverteidigung zu hindern und auch anderen Titelkandidaten wie Amaury Pierron (FRA), Laurie Greenland (GBR), Brook MacDonald (NZL), Loris Vergier (FRA) und Troy Brosnan (AUS) gefährlich zu werden. Sowohl Aaron Gwin (USA) als auch der dreifache Weltmeister Greg Minnaar (RSA) sahen sich durch Verletzungen im Kampf um die Weltcup-Krone gehindert. Der Weltmeistertitel ist jedoch für beide ein Ziel, welches die Saison aus ihrer Sicht noch retten kann und auch wenn noch zwei Weltcups anstehen, blickt Lenzerheides Vorjahressieger Minnaar schon mit einem Auge auf die Weltmeisterschaft: „Obwohl ich eigentlich noch im Weltcup-Modus bin, fällt es mir nicht allzu schwer mich neben dem Weltcup auch auf die Weltmeisterschaft zu konzentrieren. Es gibt sicherlich Elemente meines Trainings, die nach und nach schon jetzt in Hinblick  auf Lenzerheide eingebaut werden, aber grundstäzlich bliebt meine Vorbereitung in den nächsten Wochen wie gehabt“, erklärt der Südafrikaner, der seine erste Weltmeisterschaft 1997 ebenfalls in der Schweiz absolvierte, und führt fort, “Mir ist es wichtig, dass ich bis Lenzerheide wieder meinen Speed drauf habe und mich wieder wie ich selbst fühle. Es hat mich durchaus zusätzlich motiviert in den letzten Rennen nicht mitfahren zu können. Ich muss aber auch gestehen, dass ich Spaß hatte unseren großartigen, actionreichen und emotionsgeladenen Sport abseits der Strecke zu verfolgen. Ich will aber unbedingt wieder auf statt abseits der Stecke Gas geben. Da gehöre ich einfach hin.“

Die Lokalmatadoren – Qual der Wahl im Cross Country

Für die Schweizer Athleten im Feld wird die heimische Weltmeisterschaft eine ganz besondere Angelegenheit. Insgesamt gilt es für die Schweizer darum zumindest die 8 Medallien aus Cairns wieder zu holen – im Idealfall wird die Ausbeute natürlich ausgebaut. Eine, die den Medaillenschatz des Vorjahres ausbauen könnte ist Emilie Siegenthaler. In Cairns noch ohne Downhill-Medallie, hat sie bereits im letzten Jahr mit einem starken dritten Platz in Lenzerheide bewiesen, dass sie sich auf der STRAIGHTline sehr wohlfühlt. Doch die Paradedisziplin des Gasgebers ist sicherlich das Cross Country. Neben den Überfliegern Nino Schurter und Jolanda Neff, die momentan beide ihre Kategorien im Weltcup anführen, ist die Liste an weiteren Medaillien-Kandidaten gefühlt unendlich: Mathias Flückiger, Florian Vogel, Lars Forster, Thomas Litscher bei den Männern und Linda Indergand, Alessandra Keller und Sina Frei bei den Frauen sind nur einige Namen, die an einem guten Tag Medallienkandidaten sein können. Sina Frei und Alessandra Keller werden bereits am Freitag für eine grandiose Stimmung am Streckenrand sorgen. Die beiden jungen Athletinnen sind die großen Gold-Medallien-Hoffnungen der Schweizer in der U23, wenn sie mit ihren Konkurrentinnen um 14.30 Uhr ins Rennen starten. Bei solch einer riesigen Auswahl an Spitzenathleten, kann man schon neidisch werden.

Spanndender Kampf ums Edelmetal garantiert

Doch wer könnte den Lokalmatadoren das Leben im Cross Country Elite schwer machen? Bei den Männern ist die Konkurrenz für Nino Schurter dieses Jahr so stark wie seit langem nicht mehr. Mathieu van der Poel (NED), Sam Gaze (NZL), Anton Cooper (NZL), Gerhard Kerschbaumer (ITA), Stephan Tempier (FRA) und Maxime Marotte (FRA) konnten alle den sechsfachen Weltmeister im Laufe der Saison gehörig unter Druck setzen. Werden sie in der Lage sein, Schurter bei seinen Festspielen vor heimischem Publikum in die Suppe zu spucken? Für die amtierende Weltmeisterin und derzeitig Führende im Weltcup, Jolanda Neff, läuft bisher alles wie am Schnürchen. Doch auch sie muss sich in jedem Rennen erneut gegen Konkurrentinnen wie Annika Langvad (DEN), Maja Wloszczowska (POL), Anne Tauber (NED), Yana Belomoina (UKR) und Pauline Ferrand Prevot (FRA) durchsetzen. Spannende Rennen um das Regenbogen Trikot sind auf der anspruchsvollen 4,2-Kilometer-langen Strecke am Samstag, 8. September, vorprogrammiert.

5 Tage Mountainbike-Action, 11 Entscheidungen, 33 Medaillen

Mittwoch, 5. September 2018
16.30 Uhr      Eröffnungsfeier
17.30 Uhr      Cross Country Team Relay
18.45 Uhr      Siegerehrung Cross Country Team Relay
19.00 Uhr      Shimano Opening Party

Donnerstag, 6. September 2018
14.00 Uhr      Damen Junioren Cross Country
15.30 Uhr      Siegerehrung Damen Junioren Cross Country
16.30 Uhr      Herren Junioren Cross Country
18.00 Uhr      Siegerehrung Herren Junioren Cross Country

Feitag, 7. September 2018
10.15 Uhr      Qualifikation Damen und Herren Junioren Downhill
11.30 Uhr      Qualifikation Damen und Herren Elite Downhill
14.30 Uhr      Damen U23 Cross Country
15.45 Uhr      Siegerehrung Damen U23 Cross Country
16.30 Uhr      Herren U23 Cross Country
17.45 Uhr      Siegerehrung Herren U23 Cross Country

Samstag, 8. September 2018
12.30 Uhr      Damen Elite Cross Country
15.30 Uhr      Herren Elite Cross Country
17.00 Uhr      Siegerehrung Damen und Herren Elite Cross Country

Sonntag, 9. September 2018
09.30 Uhr      Damen Junioren Downhill
10.15 Uhr      Herren Junioren Downhill
11.15 Uhr      Siegerehrung Damen und Herren Junioren Downhill
13.00 Uhr      Damen Elite Downhill
14.30 Uhr      Herren Elite Downhill
16.45 Uhr      Siegerehrung Damen und Herren Elite Downhill

 

Neben der ganzen Rennaction wird es auch dieses Jahr unzählige Side-Events, Partys und eine 7.500m2 große Expo-Area geben, wo sich etliche Aussteller und natürlich die Teams des Downhill- und Cross Country-Rennzirkus präsentieren werden.